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‎Lemarchand, Elizabeth, britische Schriftstellerin (1906-2000).‎

‎Albumblatt mit eigenh. U. O. O. u. D.‎

‎1 S. Format: 96:100 mm.‎

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‎Lembke, Robert., deutscher Journalist (1913-1989).‎

‎Autogrammkarte mit Foto und eigenh. U. O. O. u. D.‎

‎1 S. 100:140 mm.‎

MareMagnum

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Wien, AT
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80,00 € Acheter

‎Lendvai, Paul, österreichisch-ungarischer Journalist (geb. 1929).‎

‎Eigenh. Albumblatt. O. O., 29. XI. 1996.‎

‎1 S. Format 147:105 mm. Paul Lendvai gilt als einer der profundesten Kenner Ost- und Südosteuropas. Er ist Kommentator in diversen namhaften deutschsprachigen und englischen Zeitungen.‎

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Wien, AT
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80,00 € Acheter

‎Leon, Donna, Schriftstellerin (geb. 1942).‎

‎Albumblatt mit eigenh. Widmung und U. Graz, 24. XI. 1997.‎

‎½ S. Qu.-8vo. "Für Erwin".‎

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Wien, AT
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‎Léon, Victor, Operettenlibrettist (ca. 1860-1940).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. Menton, 11. IX. 1928.‎

‎1 S. 8vo. Mit eh. Adresse. An Hans Nüchtern in Wien: "ich habe mir erlaubt, Ihnen inzwischen meine ‚Hör-Comödie' - ‚Das Spiel aus Amerika' zugehen zu lassen. Ende des Monats bin ich wieder in Wien […]". - Der aus Wien stammende Journalist und Dramaturg Hans Nüchtern (1896-1962) war seit 1924 Leiter der literarischen Abteilung der RAVAG und unterrichtete auch an der Akademie für Musik und darstellende Kunst sowie am Max Reinhardt-Seminar. - Beschnitten (ohne Textverlust).‎

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Wien, AT
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‎Lernet-Holenia, Alexander, Schriftsteller (1897-1976).‎

‎9 eigenh. (Bild-)Postkarten, 2 (davon 1 eh. und 1 ms.) Briefe und 1 eh. Billett, alle mit U. bzw. Initialen. Verschiedene Orte, 1854 bis 1972.‎

‎Zusammen 15 SS. auf 13 Bll. Verschiedene Formate. Mit 1 eh. adr. Kuvert, die Karten mit eh. Adresse. Mit einigen Beilagen (s. u.). Freundschaftliche Korrespondenz mit Major Robert von Banko: "Es war also, zumindest dem Vernehmen nach, der Otto die Ursache, aus der ich von Hansi ausgeladen worden bin. Denn irgendwer hatte Hansi angerufen und Otto'n bei ihm angesagt. Warum Ihr beide das dann so besonders ungeschickt angefangen habt, diesen Umstand zu verheimlichen, weiss ich freilich nicht. Denn hättest Du mir gesagt: 'Der Otto kommt', so wäre ich schon ganz von selber nicht in jene einstige Ehrfeld-Wohnung gekommen. Auch die Gefahr, dass ich dort irgendwen geohrfeigt hätte, was Hansi gefürchtet zu haben scheint, hätte nicht bestanden. Ich weiss allerdings nicht, ob das ganze wirklich seine Richtigkeit hat. Es ist, wie gesagt, ein Grücht, hat aber eine gewisse Wahrscheinlichkeit. Doch wie immer es sich damit verhalten mag: Die Holenias sind nun einmal gerne bös aufeinander [...]" (a. d. Br. v. 9. X. 1972). - Beiliegend ein Konzertprogramm mit kleiner eh. Anmerkung, der Brief eines "Lambert " an einen "Herrn Doktor" betr. einer Verstimmung zwischen dem Wiener Vizebürgermeister Johann Mandl und Lernet-Holenia (dat. 30. X. 1963) sowie das Typoskript einer Rede, die Hilde Spiel im Namen der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung zum Ableben von Alexander L.-H. gehalten (2 SS. auf 2 Bll., gr.-4to, im Durchschlag).‎

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Wien, AT
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1 200,00 € Acheter

‎Lernet-Holenia, Alexander, österr. Schriftsteller (1897-1976).‎

‎Eigenh. Brief mit U. St. Wolfgang, 24. X. 1969.‎

‎1 S. 4to. Mit eh. adressiertem Kuvert. Bedankt sich bei Josef Wesely für seine steten Glückwünsche anlässlich seines Geburtstages.‎

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Wien, AT
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150,00 € Acheter

‎Lersch, Heinrich, Schriftsteller (1889-1936).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. O. O., Jänner 1933.‎

‎1 S. 8vo. Mit einem alt montierten Zeitungsausschnitt und alt auf Trägerpapier montiert. Mit einer Beilage (s. u.). "Steigendes Leben singt!" - Heinrich Lersch war 1914 mit seinem Gedicht "Soldatenabschied" bekannt geworden, "in dem er der Kriegsbegeisterung der Arbeiter Ausdruck verlieh. Nach dem Ersten Weltkrieg kam Lersch in Kontakt mit dem Bund der Werkleute auf Haus Nyland, nahm jedoch eine ablehnende Haltung gegenüber dem Klassenkampf ein und schilderte u. a. in seinem autobiographischen Roman ‚Hammerschläge' (1930) die Lebensbedingungen der Proletarier, die Erfüllung in ihrer Arbeit finden. Er schloß sich den Nationalsozialisten an, die ihn 1933 in die Deutsche Akademie der Dichtung aufnahmen und seinem Werk zu großer Popularität verhalfen" (DBE). 1933 neben 87 anderen Schriftstellern ein Treuegelöbnis für Hitler unterzeichnend, unterstützte er folgerichtig im Jahr darauf einen "Aufruf der Kulturschaffenden" anläßlich der Volksbefragung zur Vereinigung des Amtes des Reichskanzlers und Reichspräsidenten in der Person von Adolf Hitler; 1935 erhielt Lersch den Rheinischen Literaturpreis. - Beiliegend ein weiteres Albumblatt mit einer gedr. Portraitzeichnung und wohl nicht eh. Unterschrift.‎

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100,00 € Acheter

‎Lersch, Heinrich, Schriftsteller (1889-1936).‎

‎Eigenh. Brief mit U. ("Lersch"). Bodendorf an der Ahr, 7. VII. 1932.‎

‎1¼ SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. Mit einer Beilage (s. u.). An den Schriftsteller und Regisseur Hanns Maria Braun (1810-187): "Werter Kollege, darin haben Sie nicht Unrecht, daß ich Briefe gern beantworte, trotzdem es eine komische Sache ist: Wenn ein Nachbar kommt und sagt: Grab mir nach Feierabend ein Stück Feld um oder hilf mir mein Fahrrad flicken - so tu ich es sehr gern, denn es ist - gegen die Tagesarbeit eine schöne Ablenkung. Kommt aber ein Nachbar zu einem Nachbarn, der den ganzen Tag gegraben oder Fahrrad geflickt hat, der sagt, na, hast du keinen Brief zu schreiben oder so was? Das wär eine geistige Ergänzung zur Tagesarbeit. Also wenn schon schreiben, dann muß es Sinn haben [...]". - Heinrich Lersch war 1914 mit seinem Gedicht "Soldatenabschied" bekannt geworden, "in dem er der Kriegsbegeisterung der Arbeiter Ausdruck verlieh. Nach dem Ersten Weltkrieg kam Lersch in Kontakt mit dem Bund der Werkleute auf Haus Nyland, nahm jedoch eine ablehnende Haltung gegenüber dem Klassenkampf ein und schilderte u. a. in seinem autobiographischen Roman ‚Hammerschläge' (1930) die Lebensbedingungen der Proletarier, die Erfüllung in ihrer Arbeit finden. Er schloß sich den Nationalsozialisten an, die ihn 1933 in die Deutsche Akademie der Dichtung aufnahmen und seinem Werk zu großer Popularität verhalfen" (DBE). 1933 neben 87 anderen Schriftstellern ein Treuegelöbnis für Hitler unterzeichnend, unterstützte er folgerichtig im Jahr darauf einen "Aufruf der Kulturschaffenden" anläßlich der Volksbefragung zur Vereinigung des Amtes des Reichskanzlers und Reichspräsidenten in der Person von Adolf Hitler; 1935 erhielt Lersch den Rheinischen Literaturpreis. - Hanns Maria Braun, häufig unter dem Ps. Johann Gottlieb Dietrich publizierend, war Lektor im Heitz Verlag und Herausgeber der "Kulturpolitischen Rundschau", danach Schriftleiter beim "Völkischen Beobachter" und zuletzt Filmregisseur. Vgl. Kosch I, 911. - Die zwei letzten Zeilen der Recto-Seite von Bl. 1 sowie die oberen Zeilen auf Bl. 2 recto alt ausgeschnitten und mit Tesafilmstreifen erneut eingefügt; beiliegend ein Kuvertausschnitt mit e. Adresse und Absenderstempel.‎

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600,00 € Acheter

‎Lersch, Heinrich, Schriftsteller (1889-1936).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. ("Hein"). Neuwerk, [9. XII. 1921].‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An die Schriftstellerin Lisa Tetzner (1894-1963): "Schreibe bitte allsobald [!], wenn Du in diese Landschaft kommst, jetzt haben sich die Leute an mich gewandt, um ihren Kindern Märchen zu geben. Schicke mir noch einige 'Propaganda-Blätter', es ist mir lieber, wenn ein Verein Dich einläd [!] und in Summa bezahlt. Wieviel? Ich bin grad wieder daran, lebendig zu werden. Ganze 8 Tage bin ich gesund gewesen, da packte mich eine schauerliche Erkältung und setzte mir und setzte mir einen Bronchialkatharr [!] auf den Hals. Daran bin ich noch. Erika geht es sehr gut und den Kindern auch [...]".‎

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120,00 € Acheter

‎Lettenmair, Josef Günther, österr. Schriftsteller (geb. 1899)‎

‎Konvolut aus 2 ms Briefe mit eigenh. U. sowie einer eigenh. Postkarte mit U. und ein ms. Brief seiner Frau. Linz und Wels, 1947-1969.‎

‎4 SS. 4to. 2 ms. beschriftete Kuverts. Josef Günther Lettenmair dankt Wesely für sein bewahrtes treues Gedenken. Weiters unterrichtet er Wesely über sein literarisches Fortschreiten. Im Jahre 1969 berichtet seine Frau Maria, dass ihr Gatte tragischerweise am 15. Feber eine Gehirndurchblutungsstörung mit vorübergehendem Verlust des Sprechvermögens erlitt und ins Krankenhaus eingeliefert wurde.‎

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140,00 € Acheter

‎Levetzow, Karl Michael Frh. von, Schriftsteller (1871-1945).‎

‎Eigenh. Postkarte m. U. [Poststempel: Marseille, 21. XII. 1921].‎

‎1 S. 8vo. Mit eh. Adresse. An Frau Umlauf in Wien: "Mes meilleurs vœux pour l'année 1922". - Levetzow studierte Rechtswissenschaften in Wien, hielt sich ein Jahr in Südamerika auf und war danach Staatsbeamter bei der Statthalterei in Triest. Er wurde Mitarbeiter an Ernst von Wolzogens "Überbrettl" in Berlin, unternahm Reisen durch Italien, Frankreich, Spanien, Portugal, Ägypten und Indien und lebte seit 1930 in Böhmen. Er schrieb Gedichte, Novellen, Essays, Dramen und Aphorismen.‎

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Wien, AT
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70,00 € Acheter

‎Levetzow, Karl Michael von, deutscher Autor (1871-1945‎

‎Eigenh. beschriftetes Kuvert. Wien, o. D.‎

‎2 SS. Format: 145:100 mm. Karl Michael von Levetzow war ein Verwandter der letzten Geliebten Johann Wolfgang von Goethes, Ulrike von Levetzow, die den Heiratsantrag des schon 73jährigen Goethe abwies. Seinen Kummer darüber schrieb er in den Marienbader Elegien nieder. Der Schriftsteller Karl Michael von Levetzow verfasste Libretti für Werke von Eugen d’Albert, Hans Gál, Ottmar Gerster und Armin Kaufmann; daneben veröffentlichte er Lyrik und Aphorismen. - Kuvert an der Vorderseite beschädigt.‎

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Wien, AT
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80,00 € Acheter

‎Levin, Ira, amerikanischer Schriftsteller (1929-2007).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. O. O., 11. X. 1981.‎

‎1 S. Format: 150:103 mm. "To Sabine, With best Wishes, Ira Levin". - Der aus der New Yorker Bronx stammende Bestsellerautor Ira Levin zeichnete sich durch seine Romane wie "Die Frauen von Stepford" und "Rosemaries Baby" aus. Letzterer wurde von Roman Polanski verfilmt und löste eine Flut von Satanismusfilmen wie "Der Exorzist" und "Das Omen" aus.‎

MareMagnum

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Wien, AT
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80,00 € Acheter

‎Levitschnigg, Heinrich Rt. von, Schriftsteller (1810-1862).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Pesth, 28. April, o. J.‎

‎1 S. 4to. Mit eh. Adresse (Faltbrief) und Siegel. An Adolf Bäuerle (1786-1859), Redakteur der Theaterzeitung in Wien: "Vielleicht wäre beiliegendes Gedicht gerade an der Zeit, da die Uebersiedelung des kranken Dichters gegenwärtig Tagesgespräch in den Salons wärmster Verehrer sein dürfte. Gleichzeitig wage ich zwei Bitten: Besprechung meines bei Heckenast erschienenen Buches ‚ein Märchen' und ein Vorwort und Fürwort, kurz eine Anzeige des baldigen Erscheinen[s] des von Kapellmeister Witt hier edirten musikalischen Albums […]". - Nach philosophischen, rechtswissenschaftlichen und medizinischen Studien war Levitschnigg 1830-34 Offizier und lebte dann als freier Schriftsteller in Wien. Seit 1837 war er Mitarbeiter des "Humorist" und der "Wiener Zeitung", ging 1845 als Redakteur der "Pester Zeitung" nach Pest und übernahm die Herausgabe der politisch-belletristischen Zeitschrift "Der Spiegel". Nach seiner Rückkehr nach Wien war er als Lyriker und Bühnendichter tätig und gründete 1861 die Zeitschrift "Der Zeitgeist".‎

MareMagnum

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Wien, AT
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380,00 € Acheter

‎Lewald, Fanny, Schriftstellerin (1811-1889).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., 14. VIII. 1887.‎

‎114:89 mm. An eine namentlich nicht genannte Adressatin: "Sie wollen mich nicht als ‚kleine Gratulantin' - Lassen Sie sich denn durch diese Karte all das Liebe sagen, das ich für Sie fühle u. all das Gute wünschen, das ich Ihnen von Grund des Herzens für eine lange, gesunde u. heitre Zukunft wünsche […]". - Geboren als Tochter eines Kaufmanns, trat Fanny Lewald 1828 zusammen mit ihrer Familie zum Protestantismus über, erhielt eine außergewöhnlich gute Ausbildung, übersiedelte 1843 nach Berlin und verkehrte u. a. mit Henriette Herz, Heinrich Laube und Therese von Bacheracht. Ihre ersten Romane (darunter "Clementine", 1824) konnte sie mit Hilfe ihres Vetters August anonym bei Brockhaus in Leipzig herausbringen. "Sie gehörte zu den ersten erfolgreichen deutschen Berufsschriftstellerinnen [und] widmete sich in ihren Romanen und publizistischen Gelegenheitsschriften aktuellen Themen, vor allem der Frauenemanzipation (u. a. 'Osterbriefe für die Frauen', 1863; 'Für und Wider die Frauen', 1870)" (DBE). 1854 ehelichte die Schriftstellerin den Schriftsteller und Literarhistoriker Adolf Stahr.‎

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Wien, AT
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250,00 € Acheter

‎Lewinsky, Josef, Schriftsteller (1839-1924).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Berlin, 19. I. 1883.‎

‎4 SS. 8vo. auf gefalt. Doppelblatt. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Was mögen Sie sich schon für Gedanken gemacht haben, dass ich Sie auf Ihre Biographie so lange warten ließ. Aber ich bin unschuldig. Ich hatte dieselbe dem ‚Fremdenblatt' unter der Bedingung gratis gegeben, die Artikel unverzüglich zu publiciren, was mir auch zugesichert wurde. Hinterher hat mir Herr Schenk jedoch [mitgetheilt], dass eine ununterbrochene Veröffentlichung der sieben Feuilletons nicht möglich wäre, weil er seinen fortlaufenden Roman nicht unterbrechen dürfe, und meine Artikel nur dann eingeschoben werden könnten, wenn der Raum das gestatte. Dagegen ist nun meinerseits nichts zu thun, [außer sich] in Geduld zu fassen, wenn ich auf den Abdruck der Biographiekette nicht überhaupt verzichten [will]. Da ich Ihnen Herr Director das Warten indes nicht gar zu lang machen wollte, habe ich den Extrakt aus den 7 Biographien herausgezogen, und denselben in zwei Artikeln an das Amsterdamer Allgemeen Handelsblad geschickt, welches dieselbe inzwischen gebracht und Ihnen wohl auch mitgetheilt hat […] Frau Reicher-Kindermann können Sie mittheilen, dass deren Biographie - trotzdem sie mir kein Material gegeben hat, - außer im ‚Fremdenblatt', demnächst in der ‚Wiener Presse' und im ‚Rheinischen Courrier' erscheinen wird. Da habe ich mal den lieben Gott gespielt, denn ich habe ‚aus Nichts' etwas geschaffen, was wie ich glaube, ein kleines Meisterstück geworden […]". Lewinsky bedankt sich bei dem Adressaten für das empfangene Honorar von150 Mark und bittet ihn darum, bei den Künstlern für die er Biographien verfasste, um ein solches anzufragen: "Ich will dabei ausdrücklich bemerken, dass meine Ansprüche in dieser Hinsicht jetzt durchaus bescheiden geworden: ich möchte nur nicht tage- und nächtelang ganz umsonst gearbeitet haben, für Künstler, die entschieden besser situiert sind als ich […]". - Ursprünglich zum Kaufmann bestimmt, wandte sich Lewinsky der Bühne zu, spielte unter Johann Nestroy am Carltheater in Wien und wurde 1865 zum k. k. Hofschauspieler auf Lebenszeit ernannt. Nach einer Gesangsausbildung unternahm er erfolgreiche Gastspielreisen durch Deutschland, wurde 1869 Mitglied des Berliner Domchors und wirkte hier auch als Gesanglehrer.‎

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Wien, AT
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180,00 € Acheter

‎Lichnowsky, Mechtilde, Schriftstellerin (1879-1958).‎

‎Eigenh. Postkarte m. U. O. O. u. D.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse verso. Sendet Grüße aus Rom an Baron Oppenheimer. - Fehlstelle mit Textverlust durch Ausschnitt der Briefmarke. - Lichnowsky lebte nach ihrer Heirat mit Karl Max von Lichnowsky (1904) als Schriftstellerin in Schlesien und Berlin und 1912-14 in London, wo sie Mittelpunkt eines literarischen Kreises war. 1937 heiratete sie in zweiter Ehe Sir Ralph Harding Peto. Sie wurde von den Nationalsozialisten an der Ausreise aus Deutschland gehindert, weigerte sich, der Reichsschrifttumskammer beizutreten, und publizierte zehn Jahre lang nicht. Bei Kriegsende wurde sie aus Schlesien vertrieben und kehrte nach London zurück.‎

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Wien, AT
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100,00 € Acheter

‎Liebstoeckl, Hans, Schriftsteller und Journalist (1872-1934).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.‎

‎1 S. 8vo. An Hans Nüchtern bezüglich eines Artikels. - Der aus Wien stammende Journalist und Dramaturg Hans Nüchtern (1896-1962) war seit 1924 Leiter der literarischen Abteilung der RAVAG und unterrichtete auch an der Akademie für Musik und darstellende Kunst sowie am Max Reinhardt-Seminar.‎

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Wien, AT
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150,00 € Acheter

‎Lienhard, Friedrich, Schriftsteller und Journalist (1865-1929).‎

‎Eigenh. Bildpostkarte mit U. ("Lienhard"). Weimar, 22. X. 1919.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An die Schriftstellerin Lisa Tetzner (1894-1963): "Der Sonnespenderin im Lande der Kleinen Dank und Gruß".‎

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80,00 € Acheter

‎Lilienfein, Heinrich, Schriftsteller (1879-1952).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wadehäng bei Krakow, 21. III. 1912.‎

‎3 SS. 8vo. auf gefalt. Doppelblatt. An einen namentlich nicht genannten Adressaten (wohl der Musikwissenschaftler Richard Batka) bezüglich der Vertonung eines seiner Stücke. "Der Stier von Olivera" ist eine Oper in drei Akten von Eugen d'Albert. Das Libretto verfasste Richard Batka nach einem Drama von Heinrich Lilienfein. Die Uraufführung der Oper war am 10. März 1918 am Stadttheater Leipzig.‎

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Wien, AT
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150,00 € Acheter

‎Lilienstein, Heinrich, deutscher Schriftsteller (1879-1952).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. Weimar, 23. XI. 1942.‎

‎1 S. 8vo. Bedankt sich bei Josef Wesely für sein Geburtstagsgedenken. - Lilienstein war Generalsekretär der Deutschen Schillerstiftung und Verfasser von Dramen und Künstlerbiographien.‎

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80,00 € Acheter

‎Lindau, Paul, Schriftsteller (1839-1919).‎

‎2 eigenh. Briefe mit U. Berlin, 1904.‎

‎Zusammen (1½+1=) 2½ SS. auf 4 (= 2 Doppel-)Blatt. 8vo. An den Redakteur der "Berliner Morgenzeitung" Wilhelm Auspitzer (1867-1931): "Können Sie denn nicht veranlassen, daß in der 'Berliner Zeitung' nicht so viel absolut unrichtige Notizen über das 'Deutsche Theater' unter meiner Leitung veröffentlicht werden? Ich hasse alle Berichtigungen [...]" (a. d. Br. v. 18. II.). - "Bitte, lesen Sie den beiliegenden Brief und Aufsatz. Wenn über die Oper auch schon viel geschrieben ist, die Arbeit des Professor Neubauer erscheint mir doch beachtenswerth und könnte Anspruch darauf haben, neben den Zeitungsartikeln, die schon erschienen sind, veröffentlicht zu werden [...]" (9. III.). - Der Bruder des Diplomaten und Schriftstellers Rudolf Lindau (1829-1910) war einer der "einflußreichsten Theaterkritiker der Gründerzeit" (DBE) und Theaterdirektor in Meiningen und Berlin. Zu seinem literarischen Werk gehören Reiseberichte und -briefe (u. a. "Altes und Neues aus der Neuen Welt", 1893), Dramen sowie Romane und Novellen (u. a. "Karl Hau und die Ermordung der Frau Josefine Molitor", 1907). - Auf Briefpapier mit gepr. kalligr. Vignette.‎

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140,00 € Acheter

‎Lindau, Paul, Schriftsteller (1839-1919).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Berlin, 1. IV. 1873.‎

‎5 SS. 4to. An seinen "Landsmann" Reusche, bezüglich einer Kritik seines Stückes "Maria und Magdalena" (Schauspiel in 4 Akten): "Sie sehen, dass wir Recht behalten haben. Gottschalls verhaltene Kritik ist genau so ausgefallen wie wir erwartet hatten - kühl in Lob und noch kühler im Tadel, mit wohlwollender Handfassung, ohne nachweisbare Gehässigkeit. Ich bin ganz zufrieden damit, wäre sogar mit weniger zufrieden gewesen, hätte mich am Ende - und nun sagen Sie noch, dass ich unbescheiden bin! - mit gar nichts begnügt. Aber es ist doch ein sonderbares Verhängnis, welches auf dem Kritiker des ‚Tageblatts' lastet, dass er so oft der unglaublichsten Missverständnisse sich schuldig macht. Haben Sie den Passus bemerkt: ‚… es bleibt vieles im Dunkel! Was wurde aus jenem Lehrer, den Magdalena liebte?' Was daraus wurde? Na, ich denke doch mich über das Schicksal ‚jenes Lehrers' deutlich genug ausgesprochen zu haben. ‚Dem Lehrer wurde es nahe gelegt seine Entlassung zu nehmen, und er verschwand ohne Aufsehen', sagt Magdalena zu Laurentius […]". Es folgt eine lange Besprechung der Rolle in seinem Stück. "Nun, ernst gesprochen frage ich Sie: ist es erhört, dass Gottschall von alledem nichts, aber auch gar nichts gemerkt hat und ganz unbefangen fragt, was aus ‚jenem Lehrer' geworden ist?!? Wenn er - und das halte ich nach seiner Frage für zweifellos - nicht herausgefunden hat, das ‚jener Lehrer' und Dr. Gels von Gelzinnen identisch sind, dann hat er das ganze Stück einfach nicht verstanden, dann nimmt er der ohnehin schon schwächlichen Handlung die wirksamste Triebfeder, dann hat er mich viel zu milde beurtheilt, weil dann die ganze Geschichte sinnlos ist. Ich stehe da vor einem Räthsel, und könnte ich's lösen, ich gäb' was drum […]". - Gefaltet.‎

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250,00 € Acheter

‎Lindau, Paul, Schriftsteller (1839-1919).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., 28. II., o. J.‎

‎1 S. qu.-8vo. An eine Frau Claar: "Obgleich - obgleich und obgleich! - Ich möchte Sie in einer mich in meinem persönlichen Interesse berührender Angelegenheit, in der Sie mir eventuell einen großen Dienst leisten könnten, heute noch, gleich, sobald irgend möglich allen sprechen. Lassen Sie mich umgehend wissen, wo und wann ich Sie sprechen kann […]". - Der Bruder des Diplomaten und Schriftstellers Rudolf Lindau (1829-1910) war einer der "einflußreichsten Theaterkritiker der Gründerzeit" (DBE) und Theaterdirektor in Meiningen und Berlin. Zu seinem literarischen Werk gehören Reiseberichte und -briefe (u. a. "Altes und Neues aus der Neuen Welt", 1893), Dramen sowie Romane und Novellen (u. a. "Karl Hau und die Ermordung der Frau Josefine Molitor", 1907).‎

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120,00 € Acheter

‎Lindau, Paul, Schriftsteller (1839-1919).‎

‎Ms. Brief mit eigenh. U. Berlin, 4. IV. 1889.‎

‎2 SS. 4to. Der Schriftsteller berichtet über seinen schlechten Gesundheitszustand und bedauert den Adressaten bei seinem letzten Theaterbesuch nicht getroffen zu haben. Er entschuldigt sich für die "verhältnismäßig ungünstigen Umstände" unter denen der Kollege sein Lustspiel "Die beiden Leonoren" gesehen hat. "Das Stück hatte zu lange gelegen, wir haben hier in diesen Tagen um die Quartalswende die schlechtesten Theatertage, und ich weiß nicht welche ungünstigen Umstände noch hinzugekommen sind - kurz und gut, das Haus war so leer, wie ich es nie in einem meiner Stücke gesehen habe. Überall hat das harmlose Lustspiel sehr angesprochen".‎

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150,00 € Acheter

‎Lindau, Rudolf, Diplomat und Schriftsteller (1829-1910).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.‎

‎1 ½ SS. 8vo. auf gefalt. Doppelblatt. An einen Redakteur: "Ich möchte Ihre Aufmerksamkeit auf die Kritiken des Herrn Harden richten, der meinen Bruder gegenüber die denkbar gehässigste Stellung einnimmt. Sollte er seinen Gefühlen bei Ihnen Ausdruck geben wollen, so darf ich wohl sicher sein, unter Berücksichtigung Ihrer freundlichen Gedanken für mich, dass Sie die W. P. nicht dazu hergeben werden, den […] Interessen des Herrn H. zu dienen […]". - 1890 trug der Skandal um die Schauspielerin Elsa Schabelsky erheblich zur Beendigung der Glanzzeit von Paul Lindau, der Bruder Rudolf Lindaus, in Berlin bei. Lindau unterhielt ein Verhältnis zu der jungen Bühnendarstellerin, die 1890 die Verbindung löste. Lindau forderte sie auf, Berlin zu verlassen, andernfalls würde er dafür sorgen, dass sie kein Engagement mehr erhalte. Tatsächlich wurde Schabelsky kurz danach von Ludwig Bernay, dem Leiter des Berliner Theaters, entlassen. Daraufhin wendete sie sich an Maximilan Harden (1861-1927), der bereits zwei Jahre zuvor "Berlin als Theaterhauptstadt" die Kommerzialisierung des Theaters angegriffen hatte. Harden empfahl sie an Franz Mehring, der zu dieser Zeit Redaktuer der liberalen "Volks-Zeitung" ist, und der die Privatbriefe Lindaus veröffentlichte und damit aufdeckte, wie Lindau seine gesellschaftliche Macht gegen die wehrlose Schauspielerin wendete. Paul Lindau versuchte, dem Skandal entgegenzuwirken und verließ schließlich Berlin für mehrere Jahre. Sein Bruder Rudolf Lindau war Korrespondent des Pariser "Journal des débats" und bereiste Ostasien und Kalifornien. Nach seiner Rückkehr nach Deutschland 1869 Berichterstatter deutscher Zeitungen, begann er 1871 in Paris eine diplomatische Laufbahn und wurde 1878 von Bismarck als Pressereferent an die politische Abteilung des Auswärtigen Amtes nach Berlin berufen. Er schrieb zahlreiche Artikel für regierungsnahe Periodika.‎

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120,00 € Acheter

‎Lindenberg, Paul, Journalist und Schriftsteller (1859-1944).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Berlin, 21. I. 1891.‎

‎2 SS. 8vo. auf Doppelblatt. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Verbindlichsten Dank für Ihre liebenswürdige Aufforderung, der ich gern Folge leiste, da mir Ihr neu übernommenes Blatt durch mehrjährige Lectüre sehr sympathisch ist und mir ferner Ihre Zeilen Gelegenheit geben, Ihnen meinen aufrichtigen Dank zu sagen für den Genuss, den mir so häufig Ihre gracieusen Novellen und Skizzen bereitet. Ob Sie freilich unter den mitfolgenden Abdrücken, die in Oesterreich gänzlich unbekannt sind, etwas Geeignetes finden werden, möchte ich bezweifeln; Die Sachen und Sächelchen tragen sehr specifischen Berliner Character, der allerdings in dem einen und anderem Fall sehr gut in Wiener umgewandelt werden könnte, wozu ich gern meine Genehmigung ertheile […]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf der "Deutschen Rundschau". - Lindenberg war von 1882 bis 1894 Schriftleiter der "Deutschen Rundschau" in Berlin und wurde durch seine Schilderungen aus Berlin (u.a. Berliner Bilder und Skizzen, 1883) bekannt. Nach Aufenthalten in Paris und London unternahm er eine Weltreise und publizierte seine Reiseberichte in mehr als hundert Tageszeitungen. Als Auslandskorrespondent begab er sich zu den wichtigsten Schauplätzen der internationalen Politik und berichtete als einer der ersten Journalisten u.a. vom Tod Zar Alexanders III., der Besetzung Kiautschaus und dem Sieg bei Tannenberg (DBE).‎

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90,00 € Acheter

‎Lindner, Albert, Dramatiker (1831-1888).‎

‎Eigenh. Dokument mit U. Rudolstadt, 16. X. 1867.‎

‎1 S. 8vo. auf gefalt. Doppelblatt. Quittung über 330,63 Gulden, "welcher Unterzeichneter als Tantième für sein auf dem k. k. Hofburgtheater in Wien in dem Zeitraume vom 1. Juli 1867 bis Ende September aufgeführte Werk Brutus und Collatinus empfangen zu haben hiermit bescheinigt […]". - Beschnitten (geringer Textverlust). - Beiliegend eine Bestätigung "Dass der Herr Dr. phil. Albert Lindner, geb. aus Stadt Sulza, noch am Leben ist und hier wohnt" (Rudolstadt, 15. Oktober 1867). - Lindner schrieb historische Künstlerdramen und Novellen, ließ sich, nachdem eines seiner Trauerspiele 1866 mit dem Schillerpreis ausgezeichnet worden war, als freier Schriftsteller in Berlin nieder und erlebte 1871 mit dem Stück "Die Bluthochzeit oder die Bartholomäusnacht" seinen größten Theatererfolg.‎

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‎Lindner, Anton, Schriftsteller (1874-1929).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 23. VII. 1905.‎

‎3 SS. 8vo. auf gefalt. Doppelblatt. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "eben aus Deutschland eingetroffen, finde ich Ihre freundliche Einladung zur Mitarbeit an Ihrem neuen Unternehmen vor. Zur Mitwirkung erkläre ich mich gern bereit, wobei ich an drei bestimmte Bändchen denke. Angemessene Ausstattung setze ich als selbstverständlich voraus. Das Illustrationsmaterial ist mir zur Hand. Themen und Bedingungen ließen sich am besten nach einer Unterredung festlegen. Erbitte also hfl. pneumatische Nachricht, ob diese Unterredung morgen (Montag) nachmittags resp. abends stattfinden könnte, da ich Dienstag wieder verreise […]". - Gelocht. - Der Theater- und Kunstkritiker schrieb Erzählungen für Wiener Periodika und redigierte zeitweise die "Wiener Rundschau" sowie "Bühne und Welt". 1904 ließ er sich als Redakteur der "Neuen Hamburger Zeitung" und Korrespondent in- und ausländischer Zeitungen in Wandsbek nieder.‎

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‎Lingg, Hermann, Schriftsteller (1820-1905).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.‎

‎½ S. 8vo. "Klingt es nicht wie Symphonien durch der Weltgeschichte Gang? Jedem Menschenherzen ist ein Klang in dem großen Werk verliehen […]". - Lingg wurde 1846 Militärarzt in der bayerischen Armee. 1847 bereiste er Italien, war gegen seine Überzeugung 1848 an der Niederschlagung eines Aufstandes beteiligt, erlitt einen Nervenzusammenbruch und lebte 1849/50 in der Heilanstalt Winnenthal bei Cannstatt. Nach der Zwangspensionierung 1853 ließ er sich in München nieder, veröffentlichte mit Unterstützung Emanuel Geibels 1854 erstmals historische Gedichte (1854) und erhielt ein kgl. Jahresgehalt.‎

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‎Linington, Elizabeth, amerikanische Schriftstellerin (1921-1988).‎

‎Unterschrift auf Blatt. O. O. u. D.‎

‎1 S. Format: 157:135 mm. Elizabeth Linington unterschreibt neben ihrem bürgerlichen Namen auch unter ihren Pseudonymen "Dell Shannon" und "Lesley Egon". Bewusst wählte sie Männernamen, da sie sich als eine der ersten Frauen in das von Männern dominierte Genre des Polizeiromans begab.‎

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‎Linke, Oskar, Schriftsteller (1854-1928).‎

‎Eigenh. Manuskript "Wiegenlied" mit U. O. O. u. D.‎

‎1 S. 8vo. auf Trägerkarton. "Stille, still, o Stille, | Du mein Herzenskind! | Nicht mehr weinen, nicht mehr lachen! | Mütterlein wird dich bewachen, | Dich mein Schmerzenskind! | Schlafe nun, o schlafe, | Schließ die Augen zu! | Manche arme Menschenseele, | Ohne Schuld u. eigne Fehler, | Sucht umsonst jetzt Ruh' […]". - Nach dem Studium der Philologie und der Promotion (1877) arbeitete Linke als Journalist in Posen und Breslau und war zuletzt Schriftleiter der "Weimarischen Zeitung".‎

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‎Lipschütz, Leopold, Schriftsteller (1870-1939).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 31. VIII. 1898.‎

‎1 S. 8vo. "In Erledigung Ihres sehr geschätzten Schreibens erlaube ich mir zu bemerken, dass das Ersuchen ein Feuilleton über die Person des Papstes zu schreiben, nicht eine bestimmte Direktive war. Ich hegte die Befürchtung, dass das Feuilleton einen politischen Einschlag erhalten könnte und da die politische Würdigung dem Leitartikel vorbehalten ist, wollte ich das menschliche Moment hervorgeschoben wissen […]". - Auf gefalt. Briefpapier mit gedr. Briefkopf der "Reichswehr". - "Lipschütz trat 1892 in die Redaktion der "Presse", später der "Reichswehr" ein, wurde vom Herausgeber als Redakteur in den Mitarbeiterstab der "Österreichischen Kronenzeitung" übernommen und war als deren Chefredakteur und Miteigentümer wesentlich am Aufstieg des Blatts beteiligt. Mit seiner Frau floh er 1938 vor den einmarschierenden nationalsozialistischen Truppen nach Frankreich, wo beide Selbstmord begingen" (DBE).‎

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‎Lissauer, Ernst, Schriftsteller (1882-1937).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., "Pfingstsonntag 1918".‎

‎2 SS. 8vo. An die Schriftstellerin Lisa Tetzner (1894-1963): "Grade heute am Pfingstsonntag erfahre ich beim telephonischen Anruf, daß Sie abgereist sind, und gerade heute fiel es mir mit ehrlichem Erschrecken bei, daß ich Ihre freundliche Karte vergessen hatte. Das ist mir nun leid, und es bleibt mir nur zweierlei: Ihnen von Herzen Glück auf die Fahrt zu wünschen, und Sie zu bitten, uns nach Ihrer Rückkehr Nachricht zu geben, denn wir würden uns sehr freuen, Sie wiederzusehn [...]".‎

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‎Lissauer, Ernst, Schriftsteller (1882-1937).‎

‎Visitkarte mit dreizeiligem eigenh. Zusatz. O. O., 4. XI. 1926.‎

‎1 S. Carte d'Visite-Format. [An Franz Othmar Haeller]. - "schickt Ihnen, sehr geehrter Herr, verbindlichsten Dank für die gütige Überlassung der Schulbücher […]". - Mit deutschnational-patriotischen Gedichten populär geworden, redigierte der aus Berlin stammende Schriftsteller während des Ersten Weltkriegs die "Deutsche Karpathenzeitung" und war Herausgeber der Feldzeitung "Front". Von seinem in die offizielle Kriegspropaganda eingegangenen "Haßgesang gegen England" (1914) distanzierte er sich zwar später, schuf damit aber trotzdem ein bis in die Gegenwart hinein bekanntes Zeugnis übelster literarischer Propaganda. Nach Kriegsende wandte er sich naturreligiösen Themen zu und schrieb Dramen über historische Persönlichkeiten.‎

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‎List, Rudolf, Schriftsteller (1901-1979).‎

‎Ausschnitt mit eigenh. U. O. O. u. D.‎

‎1 S. 70 x 230 mm.‎

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‎List, Rudolf, österr. Schriftsteller (1901-1979).‎

‎Ein eigenh. Brief mit U. sowie zwei ms. Gedichte und eine Broschüre mit eigenh. U. O. O., 1948‎

‎Gedichte: 2 SS. 4to. Postkarte 1 S. Qu.-8vo. Broschüre: 4 SS. 8vo. List dichtet unter dem Titel "Trostlied im Regen" melancholisch: "Nun sprüht den ganzen lieben Tag / der Regen von den Bäumen. / Kaum weiß man mehr, was drüber lag, / der Morgenwind, die Wolkenklag, / des graue Tagversäumen. [...]". Die Broschüre enthält kurze Rezensionen zu Rudolf Lists Werken "Michael", "Traumheller Tag" und "Beschwörung". Die Titelseite ziert ein Portrait Rudolf Lists von Albert Ferencs. - Bekannt war der gebürtige steirische Dichter für seine sechs Lyrikbände. Eben jenen entnahmen Komponisten wie August Stelzer, Rudolf Weishappel und Leopold Suchsland Gedichte zur Vertonung.‎

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‎Littrow, Heinrich von, Seemann und Schriftsteller (1820-1895).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., 12. XII. 1887.‎

‎1 S. 8vo. Bittet einen namentlich nicht genannten Adressaten, ihm ein Exemplar des Kalenders "Wiener Bote" für das Jahr 1888 zu senden. - Gefaltet. - Heinrich von Littrow war Direktor der nautischen Akademie in Triest und See-Ingenieur in Fiume; daneben wurde er als Verfasser von Dramen und erzählender Lyrik (u. a. "Von Wien nach Triest", 1863) bekannt.‎

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‎Littrow-Bischoff, Auguste von, Schriftstellerin und Frauenrechtlerin (1819-1890).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 5. III. 1869.‎

‎4 SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten mit der Bitte um Mitwirkung an einem Ball in den Redoutensälen zur Unterstützung eines Komitees zur Errichtung eines Schillerdenkmals. - Häufig unter dem Namen Otto August veröffentlichend, erschienen Aufsätze (in der "Neuen Freien Presse", in "Westermanns Monatsheften"), Broschüren und kleinere Abhandlungen vornehmlich volkswirtschaftlich-sozialen Inhalts der Autorin; unter ihrem eigenen Namen veröffentlichte sie "Aus dem persönlichen Verkehr mit Franz Grillparzer". - Auf Briefpapier mit gepr. Vignette des Frauenkomitees.‎

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‎Loeben, Otto Heinrich Gf. von, Schriftsteller (1786-1825).‎

‎Eigenh. Manuskript. (Fragment). Wien, Sommer 1810.‎

‎1½ SS. 8vo. Beschäftigt sich mit Stilfragen in der Gattung des Romans: "Jeder Bearbeitung muß Klarheit und immerwährend adliche Haltung der Schreibart rastloses Bestreben seyn. Eine gewisse idealische Sprache ist nöthig für diese Gattung des Romans, dessen ganze Formen durchaus die Bestimmtheit der dichterischen Classicität erfordern und sich von der Gattung anderer Romane unterscheiden sollen. Das Leidenschaftliche und Begeisterungsvolle muß in den Novellen erglühn, während die übrige Darstellung und Sprache die Welt ruhiger Anschauungen, einfacher Verhältnisse, und mehr gleicher Empfindungen umfasst, jedoch alles in einem höheren u. dichterischen Sinne, der sich auf die richtige Vertheilung des grünen Schattens und des goldenen Lichts versteht, und Beide mit einem darüber schwebenden Gefühle zu behandeln weiß. [...]". - Loeben begann das Studium der Rechte in Wittenberg, widmete sich nach seiner Übersiedlung nach Heidelberg 1806 aber vor allem seinen literarischen Interessen. Beeinflußt durch die Schriften von Novalis, sammelte er einen kleinen Dichterkreis um sich, zu dem auch Joseph von Eichendorff gehörte. Nach Aufenthalten in Wien und Berlin und kurzer Teilnahme am Krieg gegen Napoleon kehrte Loeben 1814 in seine Geburtsstadt Dresden zurück, wo er in verschiedenen Zeitschriften Novellen und Gedichte publizierte. - Mit Fehlstellen am oberen Rand, leicht gebräunt.‎

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‎Loeff, Wolfgang, deutscher Schriftsteller (1895-1954).‎

‎Ms. Brief mit eigenh. U. Berlin-Wilmersdorf, 8. VII. 1937.‎

‎1 S. 4to. Mit ms. beschriftetem Kuvert. Dankt Josef Wesely für seine Glückwünsche anlässlich Loeffs Geburtstag. - Loeff war vor allem für seine Werke zur deutschen Militärgeschichte (insbes. Zeppelin, Tirpitz und Schlieffen) bekannt.‎

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‎Löns, Hermann, Schriftsteller (1866-1914).‎

‎Eigenh. Postkarte mit kolorierter Federzeichnung und U. ("HLöns"). "Hannover, letzter Mai 1913".‎

‎2 SS. (Qu.-)8vo. Mit eh. Adresse. An Joachim Gustav Ernst Lembke, von 1911 bis 1934 Pfarrer in Gröben (Ludwigsfelde) und Vorsitzender der Altherrenschaft der Cimbria/Greifswald, mit dem Löns als Mitglied der Studentenverbindung Turnerschaft Cimbria seit seinem kurzen Medizinstudium in Greifswald 1887/88 bekannt war: "Lieber Lembke, herzlich schönen Dank für Band und Mütze [...]". - Löns' Federzeichnung zeigt zwei einander gegenüberstehende, kampfbereite Vögel. - Etwas gebräunt und fleckig; am unteren Rand gelocht (geringf. Buchstabenberührung in der Adresse); sehr selten.‎

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‎Löns, Hermann, Schriftsteller (1866-1914).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. ("Löns"). Hannover, 30. VI. 1914.‎

‎2 SS. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse und einigen Beilagen (s. u.). An Pfarrer Lembke in Gröben: "Schönen Dank für Deinen lieben Brief. Ich antworte ausführlich, sobald ich einige ganz dringende Arbeiten, die ich vor meiner Reise in die Haide erledigen muß, fertig habe [...]". - Die Bildseite zeigt die "Runde Luftschiffhalle. 'System Gg. Thofehrn'"; im unteren Rand gelocht (geringf. Textberührung). - Beiliegend eine Postkarte mit Grüßen von "Deinem Lembke" sowie einigen anderen (darunter Otto Egner, Verbindungsbruder von Löns in der Turnerschaft Cimbria/Greifswald), an den "Kriegsfreiwilligen H. Loens, X. Armeekorps, Regiment Nr. 73, Ersatz-Bataillon"; die Adreßseite trägt den zeitgen Vermerk: "Adressat tot. Gefallen am 27/9. ‚14, bei Loivre" (in Bleistift); weiters beiliegend ein Widmungsexemplar von Wilhelm Asches "Besinnliche Musik. Eine Auslese neuer Lieder" (Braunschweig, Georg Stamm-Verlag, 1949?); Wilhelm Asche (1882-1953), ein Landwirt und Heimatdichter aus Tietlingen, war Stifter des Wacholderhains als Löns' letzter Ruhestätte sowie des Löns-Denkmals in Walsrode. - Weiters beiliegend 6 bzw. 6 Bll. Notgeld der Gemeinde Hemdingen (Kreis Pinneberg in Schleswig-Holstein) und des Heimatbunds Lohengau sowie 2 Anweisungen der Volksbank Lutter am Barenberge.‎

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‎Löwe, Adolf, Redakteur (1835-1897).‎

‎Eigenh. Brief mit U. W[ien], 20. XI. 1885.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Die beiden Leobner Gerichtsverhandlungen sind uns (entre nous soit dit) von Herrn Dr. Kasjek zuschickt worden u. stehen seit dem 28. d. als Übersatz in der Druckerei. Da diese Notizen kürzer sind als die Ihren, was uns bei dem herrschenden großen Raummangel sehr angenehm ist, und da wir Dr. K., der manchmal Interessantes zu berichten weiß, durch Weglassung seiner Einsendung nicht abschrecken möchten, so machen Sie sich nichts draus, wenn wir diesmal seinen Bericht benützen […]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf der Redaktion der "Neuen Freien Presse".‎

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‎Loewenstein, Oscar, Zeitungsherausgeber (1868- etwa 1955).‎

‎Eigenh. Briefkarte mit U. Wien, 3. IX. 1934.‎

‎2 SS. Qu.-8vo. An einen Kommerzialrat: "Für Ihre liebenswürdigen Zeilen [...] danke ich Ihnen herzlich, bedaure aber außerordentlich, Ihnen mitteilen zu müssen, daß unser Chefredacteur in meiner Abwesenheit Verhandlungen mit einem Musikkritiker angeknüpft hat, die vor ein paar Tagen zu einem Engagement geführt haben. Der Posten ist also leider besetzt + wir können daher von Ihrer freundlichen Empfehlung keinen Gebrauch machen [...]". - Oscar Loewenstein war Gründer und Herausgeber des "Neuen Wiener Journals". - Auf Briefpapier mit gepr. Monogramm‎

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‎Löwenstein, Rudolf, Schriftsteller und Journalist (1819-1891).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., 4. IV. 1857.‎

‎½ S. Gr.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "So gern ich auch morgen Ihr Gast sein möchte, so bin ich doch durch 'höhere' Pflicht gebunden, den Sonntag unverkürzt meiner Frau zu schenken und werde von ihr keinen Urlaub zu männlicher Schwelgerei erhalten [...]". - Als Lyriker 1846 mit der mehrfach aufgelegten Gedichtsammlung "Kindergarten" hervortretend - deren Texte jahrzehntelang fester Bestandteil der Lesebücher der unteren Jahrgangsstufen blieben - gründete Löwenstein 1848 gemeinsam mit David Kalisch und Ernst Dohm die Berliner satirische Zeitschrift "Kladderadatsch"; als scharfer Satiriker wandte er sich in seinen Schriften gegen jede Art von obrigkeitsstaatlicher Willkür. - Die Recto-Seite mit Sammlerstempel "Graf Victor Wimpffen. Handschriftensammlung" sowie "Sammlung La Roche". Aus der 1903 versteigerten Sammlung des 1897 verstorbenen Korvettenkapitäns und Hofrats Victor Gf. Wimpffen (vgl. Mecklenburg, Vom Autographensammeln, 149).‎

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‎Löwenstein, Rudolf, Schriftsteller (1819-1891).‎

‎Eigenh. Zitat mit U. O. O. u. D.‎

‎1 S. Qu.-8vo. "Amate, so ihr jung noch seid, | Cantate, so ihr traget Leid; | Doch ob ihr habt Lust oder Weh, | Ob jung, ob alt seid - bibite". - 1848 gründete Löwenstein mit David Kalisch und Ernst Dohm die Berliner satirische Zeitschrift "Kladderadatsch", deren Redaktion er wegen seiner vorübergehenden Ausweisung aus Berlin noch im selben Jahr niederlegen musste. 1850 konnte Löwenthal nach Berlin zurückkehren und setzte seine Arbeit am Kladderatsch 37 Jahre lang fort.‎

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‎Löwenthal, Max Rt. von, Schriftsteller (1799-1872).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 30. III. 1834.‎

‎2 SS. 8vo. An einen nicht namentlich genannten Adressaten: "Wenn gleich Herr Bäuerle sich gegen die Zusendung von Gedichten wie gegen Gift wehrt, so erlaube ich mir doch, Ihnen das beiliegende (scherzhafter Gattung) mit dem Ersuchen zu übermitteln, ob Sie nicht zu Gunsten desselben die Abneigung des Herrn Redacteurs überwinden und den kaum eine Spalte der Theaterzeitung einnehmenden Abdruk [!] dieser 14 kleinen Strophen veranlassen möchten, wo ich mir dann wieder die Mittheilung einiger Exemplare freundlichst erbeten haben möchte […]".‎

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‎Löwy, Julius, österr. Schriftsteller und Journalist (1851-1905).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. (Wien), 2. III. 1902.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Neben einem Foto seiner selbst der Spruch: "Der Mann ist populär?! - Dann hat er die beste Aussicht sehr bald vergessen zu werden!" - Julius Löwy (vgl. Giebisch/Gugitz 239) war Chefredakteur des "Illustrierten Wiener Extrablatts", die "von den breiten Massen meistgelesene Zeitung Wiens" (ÖBL V, 297).‎

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