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Volkmann, Hans von, deutscher Landschaftsmaler (1860-1927).
Eigenh. Preisliste mit U. [Karlsruhe], o. D.
1 S. 8vo. Nennt die Preise für eine "Eifellandschaft bei Gerolstein" und "Am Bache".
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Voltz, Friedrich, Maler (1817-1886).
Eigenh. Brief mit U. München, 2. VIII. 1872.
1 S. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. "So eben erhalte ich Ihre Zeilen mit dem Betrag 1200 fl. - Es freut mich zu erfahren, dass mein letztes Werk Ihren Beifall gefunden [...]. Sehr bedaure ich, dass der Frühlingsregen trotz aller Vorsicht meines Schreiners, dem ich sonst unbedingt vertrauen kann, doch nicht sicher genug [umpakt?] war, es soll mir eine Warnung sein [...]". - Nach erstem Unterricht von seinem Vater, dem Maler Johann Michael Voltz (1784-1858), studierte Voltz seit 1843 an der Münchner Kunstakademie, bildete sich autodidaktisch fort und unternahm zahlreiche Studienreisen, ehe er sich 1847 als Landschafts- und Tiermaler in München niederließ. Vgl. Thieme/Becker XXXIV, 537.
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Weckbrodt, Ferdinand, Maler (1838-1910).
Visitenkarte. O. O. u. D.
55 x 93 mm.
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Zasche, Theodor, Maler und Karikaturist (1862-1922).
Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.
2 SS. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. "Bitte vielmals um Entschuldigung, dass ich erst konnte auf Ihre w. Anfrage antworten, aber ich bin nach längerer Krankheit erst seit 2 Tagen auf und konnte mich erst gestern an den Verleger (H. Munk) wenden. Das eine Original 'Europäisches Gleichgewicht' hat er bereits längst verkauft, nur das andere ('Ein Jahr später') welches ich erst heuer gemalt, wär' noch zu haben [...]". - Zasche war als Illustrator Mitarbeiter zahlreicher Zeitschriften in Wien (Der Floh, Wiener Witzblatt und Wiener Luft, für die er nach dem Tode von Hans Schließmann 1920 tätig war), Berlin (Lustige Blätter) oder München (Fliegende Blätter). Als guter Kenner des Wiener Lebens und der Wiener Gesellschaft arbeitete er seit 1910 für die Volkszeitung und pflegte darin die politische Satire.
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Zorn, Anders, Maler und Bildhauer (1860-1920).
Eigenh. Brief mit U. ("Zorn"). Stockholm, o. D.
1¾ SS. 8vo. An den namentlich nicht genannten Max Lieberman: "No! Je n'ai rien donner pour 'Pan' cette fois. Tres aimable quon pense de mois mais je suis deja si bien represente dans le 'Pan' et qui il faut donner la chance aux autres talents maintenant [...]". - Im Mittelfalz etwas eingerissen und mit stärkeren Montagespuren.
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Zügel, Heinrich, Maler und Graphiker (1850-1941).
Eigenh. Postkarte m. U. [Poststempel: München, 31. XII. 1912].
1 S. 8vo. Neujahrswünsche an den Maler Maximilian Liebenwein (1869-1926) in Wien. - Der Sohn eines Schäfereibesitzers war von 1895 bis 1922 Professor an der Münchner Akademie und "gilt als der bedeutendste deutsche Tiermaler der Jahrhundertwende, der der Tierdarstellung mit Hilfe der impressionistischen Malerei neue Wege wies" (DBE).
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Zverina, Franz, Maler (1835-1908).
Eigenh. Postkarte m. U. [Poststempel: Wien-Neubau, Datum unleserlich].
1 S. Qu.-8vo. An den k.u.k. Hoffotograf Josef Löwy (1834-1902) in Wien: "Da die Binderschen Cartons demnächst herabgenommen werden sollen, so bitte ich Ihren Entschluß in Bälde der Oberrealschule-Direction gütigst mittheilen zu wollen, vielleicht ob dieselben gewollt werden etc. [...]".
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Abrahamowicz, David Rt. von, Politiker (1839-1926).
Ausschnitt mit eigenh. U. O. O. u. D.
1 Zeile. Auf Papierträger montiert. Unterschrift des polnischen Politkers im österreichisch-ungarischen Kronland Galizien. Als Mitglied des cisleithanischen Reichsrats vertrat er die ländlichen Gemeinden und hatte von 1881 bis 1909 das Amt des Ministers für galizische Angelgenheiten inne.
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Aguesseau, Henri François d', Kanzler von Frankreich (1668-1751).
ADS. Paris, 5. VII. 1706.
1 S. Quer-8vo. Bestätigt den Erhalt von 500 Livre, die ihm aufgrund von Steuereinnahmen in der Höhe von 1000 Livre für die ersten sechs Monate des Jahres 1706 zustehen: "Nous [...] reconnaissons avoir recu [...] la somme de cinq cent livres pour les six derniers mois de la presente année mille sept cent six a cause de mille livres de vente constituée sur les aides, et gabelles [...]". - In Rechtswissenschaft, Literatur und Philosophie ausgebildet, wurde d'Aguessau im Jahr 1690 Generaladvokat und 1700 Generalprokurator des Parlaments in Paris. Den Höhepunkt seiner Laufbahn erreichte er 1717 mit seiner Ernennung zum Kanzler von Frankreich. - Mit Stempel des Rathauses zu Paris. Dreizeiliger Vermerk und Unterschrift, vermutlich durch einen Mitarbeiter des Rathauses, auf der Rückseite. Kleines Loch im Papier, vermutlich ein Zeichen der Auszahlung der erwähnten Summe. Das Papier wellig, die Rückseite braunfleckig.
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Aiguillon, Armand V. D. R. Herzog von, französischer Militär und Außenminister (1720-1788).
Brief mit eigenh. U. Fonteau, 11. XI. 1771.
1 S. Folio (208 x 319 mm). Berichtet dem Marquis von Monteynard, der ab 1771 französischer Kriegsminister war, vom Mord an einem Einwohner des französischen Dorfes Salau durch spanische Infanteristen und erwähnt seine Kontaktaufnahme mit dem königlichen Botschafter in Madrid: "M. de Bon m'a informé directement Monsieur, de l'affaire arrivée entre des fusiliers Espagnols et trois habitans de Salau dans laquelle un de ceux ci a eté assassiné. [...] J'ay adressé en consequence les ordres du Roy a son ambassadeur a Madrid pour demander une juste satisfaction de cet attentat". - Zwischen 1753 und 1768 Kommandant der Bretagne, brachte Aiguillon das bretonische Parlament gegen sich auf, indem er die Privilegien der Provinz missachtete. Der Konflikt mündete in die Auflösung des Parlaments und die Einrichtung eines Tribunals durch Aiguillon, das er jedoch 1768 abschaffte und an den königlichen Hof nach Versailles zurückkehrte, wo er 1771 zum Außenminister ernannt wurde. Dieses Amt hatte er bis 1774 inne. - Zwei kleine Rostflecken. Spuren alter Faltung.
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Aiguillon, Armand V. D. R. Herzog von, französischer Militär und Außenminister (1720-1788).
Brief mit eigenh. U. Compiègne, 24. VIII. 1772.
1 S. Folio (204 x 312 mm). Beauftragt M. de Monttion, Itendant der Provence, mit der Untersuchung der Exemplare eines Holzschnitts des jüngsten Gerichts bei einem Händler, dessen Rolle beim Nachdruck des Kunstwerks geklärt werden soll: "[...] je vous ai prié de vous procurez rélativement aux exemplaires de l'Estampe du Jugement dernier qui pourroient se trouver chez le Sr. Bonardel, un eclat qui pût porter préjudice au crédit et au commerce de ce négociant. Il suffira [...] que vous vouliez bien envoyer chez lui votre subdélégué pour le questionner sur cet objet, afin de me mettre en etat de faire connoitre à la Cour d'Espagne le plus ou le moins de part que ce négociant peut avoir eue à la reimpression de l'Estampe [...]". - Zwichen 1753 und 1768 Kommandant der Bretagne, brachte Aiguillon das bretonische Parlament gegen sich auf, indem er die Privilegien der Provinz missachtete. Der Konflikt mündete in die Auflösung des Parlaments und die Einrichtung eines Tribunals durch Aiguillon, das er jedoch 1768 abschaffte und an den königlichen Hof nach Versailles zurückkehrte, wo er 1771 zum Außenminister ernannt wurde. Dieses Amt hatte er bis 1774 inne. - Brauner Fleck am linken Seitenrand.
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Althoff, Friedrich, Kulturpolitiker (1839-1908).
Brief mit eigenh. U. Berlin, 19. I. 1905.
1 S. Folio (210 x 328 mm). Mit Adresse. Dankt Dr. Biereye, Rektor der Klosterschule Roßleben und Leiter des Festkomitees für die dreihunderfünfzigjährige Stiftungsfeier der Schule, für die Zusendung der Festschrift: "[...] spreche ich in Erwiderung auf die gefällige Zuschrift [...] für die Übersendung der Festschrift, von deren Inhalt ich mit Interesse Kenntnis genommen habe, hierdurch meinen besten Dank aus." - Althoff war ab 1882 im preußischen Ministerium der geistlichen, Unterrichts- und Medizinalangelegenheiten tätig und konzentrierte sich insbesondere auf die Reform und den Ausbau des preußischen Universitätswesens. - Auf Briefpapier mit vorgedr. Briefkopf: "Der Minister der geistlichen, Unterrichts- und Medizinal-Angelegenheiten".
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Andlaw, Franz Freiherr von, Diplomat (1799-1876).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 26.10.1845
3 SS auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. Berichtet Herrn "Sterrn" vom Abgang eines Kollegen, drückt sein Wohlwollen über die bevorstehende Ernennung von dessen Nachfolger aus und ersucht den Adressaten, diesem ein Schreiben zu übermitteln: "[...] Vom Steuger [?] Wilhelm erhielt ich [...] den Abanis. von Berg noch einen äußerst liebenswürdigen Besuch, dessen ich mit Januar seine glückliche Herufung vernehme. Er hat einen überaus wohlwollenden Character und nimmt an allem das lebhafteste Interesse. Noch ersuche ich Sie, die Güte zu haben anliegendes Schreiben an seine Adresse gelangen lassen zu wollen [...]". - Nach einem Studium der Rechtswissenschaften trat Andlaw 1824 in den badischen Staatsdienst ein. Er war über mehrere Jahre Sekretär der badischen Gesandtschaft in Wien, war als Ministerresident in München und Paris tätig und wirkte schließlich von 1845 bis zu seiner Pensionierung 1856 als badischer Gesandter in Österreich. - Spuren alter Faltung.
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Andréossy, Antoine-François Graf, General und Staatsmann (1761-1828).
Eigenh. Brief mit U. Tarabya, 2. X. 1812.
1 S. 4to. Legt dem Geographen und Kartographen Jean-Denis Barbié du Bocage, der unter Napoleon als Geograph beim Kriegsministerium tätig war, seine Überlegungen zur Ermittlung der Entfernung zwischen Orten, die er im Zuge seiner Reise in die Türkei passiert hatte, dar und bittet ihn um seine Meinung dazu: "[...] J'ai fait rédiger les observations recueillies pendant le voyage de Kataniya à Constantinople, et je vous en envoye une copie. Par une première lettre [...] je vous ai fait connaître la détermination en distance de ce qu'on appelle heure de marche en Turquie. Cette détermination ne suffisait pas pour les moyens de la Géographie, il faisait encore appliquer ces distances aux diverses configurations des pays que nous avions parcouru; et j'ai pensé que pour la Géographie-critique, des observations placés à la suite de l'itinéraire fourniraient les moyens de déterminer les distances des endroits entrés [?], avec une précision suffisante: Je vous prie de me faire connaitre votre opinion à cet égard et de m'indiquer ce qu'il y aurait de mieux à faire [...]". - Während der napoleonischen Kriege in Österreich im Jahr 1809 hatte Andréossy den Posten des Gouverneurs in Wien inne, bevor er 1812 im Auftrag Napoleons als Botschafter nach Konstantinopel reiste. Diese Aufgabe führte er bis zu seiner Abberufung durch Ludwig XVIII im Jahr 1814 aus. - Ein kleines Loch im unteren Seitendrittel, kein Textverlust.
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Armansperg, Josef Ludwig Graf von, bayerischer Jurist und Staatsmann (1787-1853).
Eigenh. Brief mit U. München, 28. I. 1826.
1 S. auf Doppelblatt. 4to. Berichtet einem hochrangigen Adressaten ("Eure Excellenz") von personellen Veränderungen in der Bayreuther Regierung, die er auf dessen Wunsch hin veranlasst hat: "[...] kann ich nunmehr die Nachricht ertheilen, daß Dtr. Rudhart und Regierungsrath Herder der Regierung in Baireuth vom 1. April anfangend nicht mehr angehören werden; es ist mir angenehm beitragen gekonnt zu haben, daß in dieser Beziehung Ihre lebhaften Wünsche erfüllt wurden. Den ganzen Personalstatus werden Sie entweder gleichzeitig mit diesem Schreiben oder mit dem darauf folgenden [...] erhalten; fast alles wurde nach Ihren Vorstellungen geordnet [...]". - Bereits 1825 in die bayerische Ständeversammlung gewählt, gewann Armansperg das Vertrauen des bayerischen Königs Ludwig I. und wurde zu einem seiner engeren Berater. Am 1. Januar 1826 wurde er zum Staatsrat befördert und bekleidete nunmehr die Ämter des Innenministers sowie des Finanzministers. - Auf Briefpapier mit Trauerrand.
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Auersperg, Karlos Fürst, böhmisch-österr. Politiker (1814-1890).
Eigenh. Brief mit U. O. O., 21. XI. 1880.
1 S. auf gefalt. Doppelblatt. Kündigt ein ursprünglich beiliegendes Schriftstück an und bedauert dessen Unsauberkeit: "Der Verabredung gemäß übermittle ich den beifolgenden Protest zu weiterer gefälliger Veranlassung. Bedauerlich ist, daß vielfache Schreibfehler und Correcturen unterlaufen sind". - Auersperg war Mitglied des Böhmischen Landtags und wurde 1872 vom Kaiser zum Oberstlandmarschall ernannt. Er wurde darüber hinaus im Jahr 1867 Ministerpräsident der österreichischen Reichshälfte des habsburgischen Kaiserreichs und bemühte sich, die Tschechen für eine Mitarbeit im Reichsrat zu gewinnen. Die durch Innen- und Außenminister gewährten Zugeständnisse an die Tschechische Nationalpartei gingen Auersperg allerdings zu weit, was ihn zu seinem Rücktritt im Jahr 1868 veranlasste. - Auf Briefpapier mit Wappen der Fürsten von Auersperg.
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Auerswald, Rudolf von, preußischer Minister (1795-1866).
Eigenh. Brief mit U. Berlin, 9. III. 1854.
½ S. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. Mit eh. Adresse verso. Gibt Alexander Graf von Schleinitz den früheren Beginn einer Sitzung im Abgeordnetenhaus bekannt: "Ich gestatte mir ergebenst darauf aufmerksam zu machen, daß die Sitzung im Abgeordnetenhause heute schon um 10 Uhr beginnt [...]". - Seit 1853 Mitglied des preußischen Abgeordnetenhauses war Auerswald Stellvertreter des Ministerpräsidenten und einer der führenden Politiker der liberalen Opposition. Die Uneinigkeit in der Frage der Heeresreform und die daraus resultierende Neuwahl der Abgeordneten führte zu einer Spaltung der liberalen Partei, was ihn im Jahr 1862 zum Rücktritt bewog. - Mit Lacksiegel. Fehlstelle im Absenderfeld durch Siegelausriss.
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Barthelemy, François Marie Marquis de, French politician and diplomat (1747-1830).
Autograph letter signed. Basel, 12. IX. 1795.
1 p. 4to. To "Monsieur le Bourguemaitre" about a message delivered by special courier from the representative Martin de Thionville, informing him that the army of the Sambre and Meuse had crossed the Rhine near Düsseldorf under enemy fire. The army had completely defeated the enemy, taken Düsseldorf and captured 168 canons: "Le representant Martin de Thionville, Monsieur le Bourguemaitre, m'aprend par un courier extraord.re que l'armée de Sambre et Meuse a passé le Rhin près de Dusseldorff sous tout le feu de l'ennemi, qu'elle l'a battu complettement, l'a poussé dans sa déroute et que le meme jour le fruit de cette bataille a été la prise de Dusseldorff et de 168. pieces de canon. Recevez Monsieur le Bourguemaitre, toutes les assurances de la considération la plus distinguée et de l'inviolable attachement je vous ai voué [...]". - The letter concerns a battle during the War of the First Coalition (1792-97). In 1795 the French began to occupy regions to the right of the Rhine. During the night of September 5th, the French troops first crossed the Rhine at Uerdingen, facing resistance from Austrian troops who were unable to prevent nearly simultaneous crossings at Hamm and Lausward. The demand for Düsseldorf's surrender was accepted by the Elector Palatine under minister Hompesch, and the fortress was handed over. The troops were allowed to withdraw with all their equipment, and only the cannons had to be surrendered. From Switzerland Barthelemy arranged for provisions for the French army. In 1795 he was closely involved in negotiating the peace treaty of Basel between Prussia, Spain, and Hesse-Kassel. A peace agreement with Great Britian failed. - Traces of old folds and former mounting. Left corner shows a small tear close to the text but without loss. A half-page biographical note in the hand of an early collector on the verso.
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Battenberg, Franz Joseph von, Prince of Battenberg, army officer (1861-1924).
Autograph telegram signed (draft). Paris, no date.
1 S. Qu.-4to. Filled-in form, thanking Prince Baucina Montemaggiore Belsito (Palermo) for attesting sympathy during a difficult time: "[...] Vous Remercie profondément pour témoignage de chaleureuse sympathie dans une cruelle épreuve [...]". - Lithographed green form. Several notes of German translation and corrections, French text repeated and transcribed on verso by a former collector's hand, mostly in pencil. Also a note in an early hand: "Seiner Durchlaucht Herr Prinz Franz Josef von Battenberg aus Paris". Ink stain on verso ;upper margin with small tears.
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Bunsen, Christian Frh. von, preußischer Diplomat (1791-1860).
Reisepass mit eh. Unterschrift. London, 3. VII. 1849.
2 SS. auf gefalt. Doppelblatt. Folio (262 x 421 mm). Reisepass für Herrn Karl Meyer: "[...] Ersuchen hiermit sämmltiche Civil und Militär-Behörden, Vorzeiger dieses, Herrn Karl Meyer, welcher mit amtlichen Depeschen der hiesigen königlichen Gesandtschaft und über Belgien nach den königlichen Staaten gehet, frei und ungehindert reisen, ihm auch nöthigen Falls jeden möglichen Schutz angedeihen zu lassen [...]". - Im Jahr 1841 nahm Bunsen seine Tätigkeit als preußischer Gesandter in London auf, wo er bald den Kontakt zu den britischen Ägyptologen suchte und sich um die Verwirklichung einer Expedition nach Afrika bemühte, für die er den preußischen König Friedrich Wilhelm IV gewinnen konnte. Die preußische Forschungexpedition in Ägypten und Nubien, die zwischen 1842 und 1845 stattfand, war ein großer Erfolg. Während des Krimkriegs versuchte Bunsen ohne Einwilligung aus Berlin ein britisch-preußisches Bündnis gegen Russland zu etablieren, was zu seiner Demissionierung und anschließenden Pensionierung führte. - Die zweite Seite mit einer Übersetzung des Textes ins Französische. Mehrere Vermerke und Stempel zur Passiererlaubnis aus verschiedenen Orten auf der Rückseite. Einrisse an den Seitenrändern, kleine Fehlstellen mit geringem Textverlust. Leicht braunfleckig.
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Bunsen, Christian Frh. von, preußischer Diplomat (1791-1860).
Reisepass mit eh. Unterschrift. London, 31. VIII. 1850.
2 SS. auf gefalt. Doppelblatt. Folio (262 x 421 mm). Reisepass für Herrn Karl Meyer: "[...] Ersuchen hiermit sämmltiche Civil und Militär-Behörden, Vorzeiger dieses, Herrn Dr. Karl Meyer, welcher seinen letzten Wohnsitz in London gehabt hat, und über Holland oder Belgien nach den königlichen Staaten gehet, frei und ungehindert reisen, ihm auch nöthigen Falls jeden möglichen Schutz angedeihen zu lassen [...]". - Im Jahr 1841 nahm Bunsen seine Tätigkeit als preußischer Gesandter in London auf, wo er bald den Kontakt zu den britischen Ägyptologen suchte und sich um die Verwirklichung einer Expedition nach Afrika bemühte, für die er den preußischen König Friedrich Wilhelm IV gewinnen konnte. Die preußische Forschungexpedition in Ägypten und Nubien, die zwischen 1842 und 1845 stattfand, war ein großer Erfolg. Während des Krimkriegs versuchte Bunsen ohne Einwilligung aus Berlin ein britisch-preußisches Bündnis gegen Russland zu etablieren, was zu seiner Demissionierung und anschließenden Pensionierung führte. - Die zweite Seite mit einer Übersetzung des Textes ins Französische. Mehrere Vermerke und Stempel zur Passiererlaubnis aus verschiedenen Orten auf der Rückseite. Einrisse an den Seitenrändern, kein Textverlust.
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Bunsen, Christian Frh. von, preußischer Diplomat (1791-1860).
Eigenh. Brief mit U. Rom, 30. XII. 1824.
1¼ SS. 4to. Mit eh. Adresse verso. An Professor Reiter in Florenz: "[...] Mai hat nachdem er 3 Wochen höchstens hier gewesen, nicht allein einen Codex rescriptus mit dem zweiten Bande von Fronto, sondern auch einen anderen mit 300 Seiten von Cicero de republica gefunden: beide Bücher sind [...] aus der Bibliothek des Klosters Bobbio (ein Schottenkloster). So hart es für Niebuhr sein muß zur Belohnung seiner unermüdeten Nachsuchungen nichts bedeutendes aus der Vaticana gefunden zu haben [...] so groß ist seine Freude über diesen so viel versprechenden Fund. [...] Mehrere ägyptische Papyrusrollen sind hier angekommen, theils mit Hieroglyph u Syllabanischer Schrift, theils mit griechischen und koptischen Buchstaben. Nieb. hat den Cardinal bewogen von denen mit Sylbenschrift [...] ein Facsimile an Champollion-Figeac zu schicken, der endlich die schwierige Schrift durch das Denkmal von Rosette und ein tiefes Studium des Koptischen entziffert hat [...]". - Nach dem Abschluss seines Studiums der Theologie und Philologie war Bunsen als Assistent des preußischen Botschafters in Rom, Barthold Georg Niebuhr, beschäftigt. Als dieser 1825 als Althistoriker an die Universität Bonn berufen wurde, erhielt Bunsen das Amt des Botschafters. Während seiner Zeit in Rom begann er sich zunehmend für die Entzifferung der Hieroglyphen zu interessieren. Im Jahr 1841 nahm Bunsen seine Tätigkeit als preußischer Gesandter in London auf, wo er bald den Kontakt zu den britischen Ägyptologen suchte und sich um die Verwirklichung einer Expedition nach Afrika bemühte, für die er den preußischen König Friedrich Wilhelm IV gewinnen konnte. Die preußische Forschungsexpedition in Ägypten und Nubien, die zwischen 1842 und 1845 stattfand, war ein großer Erfolg.
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Buss, Franz Josef, Jurist (1803-1878).
Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.
4 SS. auf gefalt. Doppelblatt. 4to. Bestätigt den Empfang seines Honorars für sein Werk "Österreichs Neubau in Kirche und Staat" und kündigt dessen zweiten Teil an: "Aus den Ferien zurückgekehrt, bescheinige ich Ihnen dankbar den Empfang von vierhundert vierzig zwei Gulden, 35 x, als dem Rest meines Honorarguthabens für den I Band meiner Schrift: Oesterreichs Neubau in Kirche und Staat [...] Sie sind, lieber Freund, um die Aufnahme meiner Schrift besorgt. Ich begreife das u. nehme Ihnen das keineswegs übel. [...] Glauben Sie mir: diese Schrift ist in ihrer Fassung mehr überlegt worden, als man deren Schreibart anmerkt. [...] Das Manuscript für den II Theil ist bereits fertig. [...] Ueber die Fassung dieses die evangelische Kirche betreffenden Theils dürfen Sie beruhigt sein: die Freiheit, die ich für meine Kirche wünsche, gönne ich gern auch der evangelischen [...]". - Buss lehrte ab 1836 als Professor für Staatswissenschaft und Völkerrecht, ab 1844 auch für Kirchenrecht, an der Universität Freiburg. Er setzte sich intensiv für die politische Freiheit der Kirche ein und gründete 1845 die "Süddeutsche Zeitung für Staat und Kirche". Darüber hinaus war er Abgeordneter der Frankfurter Nationalversammlung, in der er eine konservative Sichtweise vertrat und den Ausschluss Österreichs bei der Wiederherstellung des Deutschen Reichs ablehnte. Zum Dank für seine, wenn auch erfolglosen Bemühungen zugunsten des habsburgischen Kaiserreichs, wurde er 1863 in den österreichischen Adelsstand erhoben.
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Cabet, Etienne, philosopher (1788-1856).
Autograph letter signed (?). Paris, 4. V. 1825.
1 page. on bifolium. 4to. With autogr. address verso (folded mail) and stamped closure. To Monsieur Luce and other unnamed addressees about 2700f which Cabet and other gentlemen owe to Cossinet for the supply of his carriages. Furthermore Cossinet demands another approximately 1200f for those "sous-pentes" (with slanting roofs). Only the latter sum can be contested before the commercial court. Cossinet delegated 1286f to Mr. Fornin who came to ask for the payment of this sum in the name of Cossinet. Cabinet and other gentelmen advised Mr. Vallier to give a mandate for the 1286f to Mr. Fornin as they do not notice any disadvantage from doing so and announce that the addressees will receive this mandate: "Messieurs, Nous devons encore à Cossinet, pour la fourniture de ses voitures, 2700f qui ne peuvent être contestés. Il réclame un outre près de 1200f pour tel sous-pentes; et c'est pour cette dernière sommes seulement que nous sommes en contestation avec lui devant le tribunal de commerce. - Il a délégué 1286f à Mr. Fornin, et celui-ci est venu demander le paiement de cette somme au nom de Cossinet. Nous avons conseillé à Mr. Vallier de donner un mandat pour cette somme de 1286f à Mr. Fornin, ne voyant aucun inconvénient à cela. Vous allez recevoir ce mandat [...]". - Cabet went to Paris in 1820 as he was legally banned for a year from practizing law in his home town. In Paris, Cabet united with other ideologues of the resistance to monarchy and theocracy, as the followers of Saint-Simon's New Christianity and Babeuf's Society of Equals. In 1840 Cabet published a novel called "Voyage en Icarie" that represented his theories on the ideal community. For the realisation of his ideas, in 1848 and 1849 Cabet and several hundred followers landed in New Orleans. Cabet purchased the old Mormon settlement at Nauvoo and launched his so called "Icaria". - With lithogr. letter head "Petites Messageries dans Paris." and "Rue de Seine-St-G., hôtel de la Rochefoucould". Tear due to opening of the letter.
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Cambacérès, Marie Jean Pierre Hubert duc de, French politician (1798-1881).
Letter signed. Paris, 15. IX. 1853.
1 page. Folio. To "Monsieur de Reinharde, Envoyé extraordinaire & Ministre plénipotentiaire de S. M. le Roi de Wurtemberg auprès de la Diète Germanique", legate and minister plenipotentiary of the king of Württemberg at the German Imperial Diet, informing him to have a private audience with his Majesty at the palace of St. Cloud, the following Sunday, 8th September, at one o'clock. Cambacérès gives the advise to be on-site a little earlier: "J'ai l'honneur de vous informer, après avoir pris les ordres de l'Empereur, que Sa Majesté vous recevra Dimanche prochain, diré huit septembre, à und heure de l'après-midi, au Palais de St. Cloud, en audience privée. Vous voudrez bien vous rendre à St. Cloud un peu avant cette heure. Veuillez agrées, Monsieur le Ministre, l'assurance de ma haute consideration [...]". - Cambacérès served as senator in the years of 1852-1870. In 1870 Cambacérès retired from politics, the same year the palace of St. Cloud was destroyed. - With lithographed preprint letter head "Maison de l'Empereur Service du Grand-Maitre des Cérémonies".
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Kapodistrias, Ioannis, Greek statesman (1776-1831).
Autograph letter signed. Moscow, "4/16. XI. 1817".
1 p. on bifolium. 4to. To an unidentified "génèral", with a thousand thanks for "impenetrable" boots that serve Kapodistrias on his daily walks, writing that the granite of St. Petersburg is absent from Moscow and mentioning the fine days he spent Carlsbad. The Emperor, he says, favoured him with this holiday and promised Kapodistrias another leave for next year, which he hopes to spend in Carlsbad again. Kapodistrias wishes the "génèral" to join him there and mentions the thermal springs ("Sproudel"): "Mille et Mille graces, Mon Génèral. Les bottes impenetrables me servent tous les jours à la promenade. Nous n'avons pas ici le granit de S. Petersbourg. Ainsi vos bienfaits me sont doublement agréables et salutaires. On me fait payer avec les beaux jours de Carlesbad. [...] c'est que l'Empereur m'a promis une [...] vacance pour l'année prochaine, donc je ne manquerai pas d'en jouir egalement à Carlesbad. Tachez de ne pas vous mettre hors de partie - Et venez encore faire l'amateur au milieu des Aevenues du Sproudel - ces voeux sont très sincères [...]". - In early 1817, Kapodistrias's relationship to the Tsar was put to the test as a Greek adventurer, Nikolaos Galatis, came to St. Petersburg in the name of a leader of the "Filiki Eteria", the revolutionary secret organisation founded in Odessa in 1814, appealing to Kapodistrias to assume leadership of the movement for Greek independence. Although he was a fellow Greek, Kapodistrias declined, as he felt loyal to Czar Alexander, who was still committed to upholding the established order in Europe and had no interest in supporting a revolt against the Ottoman Empire. As the movement progressed, Kapodistrias eventually took leave from his position as Foreign Minister, returned to Greece and took an active role in the Revolution. He went on to serve as the first head of state of independent Greece (1827-31). Kapodistrias is considered the architect of Greek independence and a founder of the modern Greek state. - Very well preserved.
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Caprivi, Leo Graf, preußischer Offizier, deutscher Reichskanzler (1831-1899).
Eigenh. Brief mit U. Harzberg, 18. VII. (o. J.).
1 S. 8vo. An einen nicht namentlich genannten Adressaten: "Ihre Rechnung soll ich hier erhalten? Bitte mir den Credit zu verlängern bis ich wieder in Berlin sein werde. Und noch eine Bitte. Schicken Sie umgehend per Post, wenn Sie es so vorräthig haben gebunden, an Familie Damer von Fanny Lehwald an folgende Adreß: Frau von der Marwitz Greiffenberg in Pommern bei Herren v. Lichart [...]". - Caprivi wurde 1872 als Oberst mit der Leitung einer Abteilung im Kriegsministerium beauftragt und wurde 1877 Generalmajor, 1882 zum Generalleutnant ernannt. 1883 wurde Caprivi mit der Leitung der Admiralität betraut unter Beförderung zum Vizeadmiral. Um das Torpedowesen und die taktische Ausbildung der Kaiserlichen Marine erwarb sich Caprivi Verdienste. 1888 wurde Caprivi zum kommandierenden General des 10. Armeekorps in Hannover ernannt.
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Catargiu, Lascar, rumänischer Staatsman (1823-1899).
Eigenh. Mitteilung mit U. O. O., 24. IX. (o. J.).
3 Zeilen. Qu.-12mo (110 x 75 mm). Auf Kartonträger aufgezogen. In rumänischer Sprache an einen "D. Eporano". - Verso Spuren alter Montage.
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Cavaignac, Godefroy, French politician (1853-1905).
Autograph quotation signed. No place, 11. XI. 1898.
1 p. 8vo. Mounted on cardboard. Sending his signature to an unnamed addressee in response to a request: "M. Cavaignac envoie volontiers sa signature pour repondre à la demande qui lui est adressée". - Cavaignac was Minister of War in Brisson's cabinet from 28 June to 5 September 1898, during the climax of the Dreyfus Affair. In July 1898 he read in the chamber a document which definitely incriminated Dreyfus. On 30 August he stated that this had been discovered to be a forgery by Colonel Henry, but refused to concur with his colleagues on a revision of Dreyfus's prosecution. - Trace of old folding.
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Cavour, Camillo, italienischer Staatsmann (1810-1861).
Eigenh. Brief mit U. Genf, 15. VII. 1858.
1 S. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. In italienischer Sprache. - 1852 kam Cavour an die Macht, ebenso wurde Napoléon III. Kaiser der Franzosen. Napoléon war Cavours Plänen eines geeinten Italiens nicht abgeneigt. Die beiden Machthaber trafen sich im Juli 1858 in Plombières-les-Bains, um Italiens Zukunft zu erörtern. Napoléon erklärte sich bereit, im Falle eines Angriffs auf Sardinien von Seiten Österreichs, Sardinien zu beschützen. Das französische Plombières-les-Bains liegt etwa 250 Kilometer nördlich von Genf. - Sammlernotiz in Blei. Spuren alter Faltung verso.
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Chaptal, Jean Antoine Claude comte de Chanteloup, French chemist and politician (1756-1832).
Autograph letter signed. Paris, 22. III. 1801.
1 p. 4to. To "citizen" Jollivet asking him to prove a report's correctness and to give more details about the incident of inhabitants protesting against the oath for the Republic: "[...] est il vrai, citoyen prefet et cher colleque, que quelque habitans des [10?] departemens ont protesté contre le serment exigé pour la republique? Donnés moi des détails prompts a ce sujet [...]". - Jollivet was a high-ranking civil servant of Public Administration and member of the council of state. - Preprint letterhead in letterpress of the "Bureau particulier du Ministre. Liberté. Égalité. Paris, le 1er [G.] compte au 9 de la République Française, une et indivisible. Le Ministre de l'Intérieur," with hw. date added. Between the words "Liberté" and "Égalité" there is a Vignette showing the personification of the Republique Française. - Traces of old folding and closure. Watermark.
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Clam-Martinitz, Richard, Austrian politician (1832-1891).
Ausschnitt mit eigenh. U. O. O. u. D.
(96 x 30 mm). Richard Clam-Martinitz war k. u. k. Wirklicher Geheimer Rat und Vizepräsident des österr. Abgeordnetenhauses. - In das gefalt. Doppelblatt zu den biographischen Informationen des früheren Sammlers montiert. Verso mit Textfragment aus einem Brief.
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Franz von Teck, Herzog von Teck, Militär (1837-1900).
Eigenh. Brief mit U. Bodensee (Schweiz), 14. IX. 1884.
2 SS. 8vo. An den General von Spitzenberg: "In furchtbarer Eile danke ich herzlichst für Schreiben - komme morgen - Rückfahrt muß n. S. M. bestimmt werden. Mit herzlichsten Grüßen [...]". - Verso Spuren alter Montage. Wasserzeichen: "Trade Mark Original Old Style Paper".
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Geffroy, Gustave, journalist and historian (1855-1926).
Autograph calling card signed. N. p. o. d.
77 x 43 mm. To Anita Longuet, wife of Jean Longuet, grandson of Karl Marx: "Demain dimanche, je serai obligé de sortir à 10 heures. Si vous devez venir, venez donc à 9 heures. Bien amicalement [...]".
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Guizot, François Pierre Guillaume, French politician and writer (1787-1874).
Autograph letter signed. N. p., "Samdi 21 Janv. 8 heures", 21. I. 1843.
1 p. Large 8vo. To "Monsieur le Vicomte", apparently Adolphe-Louis-Marie de Ségur Lamoignon (1800-76), who was a member of the Chamber of Peers from 1828 until 1848. Guizot asks the viscount to visit him before 11 o'clock, as Guizot himself is not able to leave the house and he would like to talk to the viscount. In the P.S. Guizot mentions a sinister day and considers the path made since then, to repair and to build up, and that there is still a lot of work ahead: "Je voudrais bien causer quelques minutes avec vous, et je ne puis sortir ce matin. Si vous le pouviez, vous seriez bien aimable de passer chez moi avant 11 heures. Pardon de vous donner cette peine. J'espère que vous serez libre. Croyez, je vous prie, à ma haute considération [...] de chemin nous avons fait pour réparer et remonter, depuis ce sinistre jour! Et nous en avons encore beaucoup à faire." - Guizot served the "citizen king" Louis Philippe, as Minister of Education, 1832-37, ambassador to London, Foreign Minister 1840-47, and finally Prime Minister of France from September 1847 to February 1848. - Verso, signed note from the recipient's hand: "Cette lettre m'a été adressée par Mr. Guizot [...] Vte de Ségur Lamoignon pair de France". With tiny staple hole.
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Guyot, Yves, French politician and economist (1843-1928).
Autograph letter signed. Paris, 7. IV. 1904.
2 pp. on bifolium (right-aligned). Large 8vo. To an unidentified recipient. Guyot writes that he shares the addressee's opinion on a certain incident which was helpful in several ways: firstly, to strike a balance with Germany; secondly, to remove the argument from the monarchist parties that the Republic is being ostracized by the other governments. Guyot also informs the addressee that he, Guyot, is no longer the political publisher of "le Siècle", and advises him to refer to M. Paul Desachy concerning the addressee's proposition: "je suis tout à fait de votre avis en ce qui concerne la [...] nous a cependant rendu deux services: un service [...], en donnant un contrepoid à l'allemagne; un service [...], en enlevant aux partis monarchiques, l'argument que la République était au ban des autres gouvernements. C'était de vous donner des illusions. [...] Nous devons être très heureux que ce ne soient pas en Europe qu'elles se produisent. Je ne suis plus directeur politique du siècle, et je me confirme dans les deux actuels économiques que je fais par semaine. Ce n'est donc pas à moi qu'il faut faire votre proposition. Adressez-la directement à M. Paul Desachy, rèdactuer en chef du siècle [...]". - From 1892 until 1903 Guyot was the political publisher of the daily newspaper "Le Siècle". As a convinced free-trader Guyot published numerous works in French, some of which appeared in English translations, such as "Notice on the Palais-Royal" and "The American Commercial Center in Europe", both in 1904. - On stationery with lithographed letterhead "95, Rue de Seine Paris VIe T. 811.18". Sammlernotiz in Blei.
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Jaurés, Jean, French Socialist leader (1859-1914).
Autograph calling card. N. p. o. d.
103 x 62 mm. To Anita Longuet, wife of Jean Longuet, grandson of Karl Marx: "Avec ses plus vifs remerciements et ses respectueux hommages".
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Silvain, Eugène, French stage actor (1851-1930).
Autograph calling card signed. N. p. o. d.
95 x 56 mm. To Anita Longuet, wife of Jean Longuet, grandson of Karl Marx, "Avec mes bien vifs et bien sincères remerciements [...]".
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Rhankaves, Alexandros Rhizos, Dichter, Literaturwissenschaftler und Diplomat (1809-1892).
Eigenh. Brief mit U. Berlin, 13. III. 1887.
4 SS. auf Doppelblatt. Kl.-8vo. In etwas holprigem Deutsch an einen Director: "Seit dem Tage ich die Ehre hatte Sie zu besuchen, gab ich mir alle ersinnliche Mühe um die Arbeit die wir besprochen hatten zu Stande zu bringen. Ich ging dabei ganz objectiv zu Werk, und schritt unbarmherzig zu. Ich war entschloßen, mein Kind, wenn nöthig, zu schlachten, und nahm Beispiel an die Mutter, die auf Salomon's Urtheil ihr Kind zertheilen mußte, an Abraham der Isaak opferte, an den griechischen Künstler, der seine Bildwerke, kaum fertig, zerschlug. Alles umsonst: Aus dem 2284 Verse langem Stücke gelang es mir nicht ein 500, nicht ein 1000, - nicht sogar ein 1500 Verse langes lebens- und bühnenfähiges Stück zu ziehen [...]". - Mit gepr. Monogramm (dort auch etwas fleckig).
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Strauß, Johann (fils), Austrian composer (1825-1899).
Autograph letter signed ("Jean"). No place, "Mittwoch Nachts", [late 1870s, early 1880s].
Small 8vo. 4 pp. on bifolium. With envelope. An exceptionally fine love letter to his future wife Adele, née Deutsch: "Is it fair - to turn Jean's head in such a way - that he does not know himself anymore? What are you doing to him? The better he gets to know you - the more often he sees you - the worse it gets for the poor man. Oh, don't leave him ever - his life is chained to yours, he loves you so dearly - so very much - he has never loved anyone as much as he loves you. Don't deprive him of that which no living person was able to give to him or will ever be able to: this happiness which you give him, adored Adele. I embrace you with loving kisses, your Jean whom you have made so very happy […]" (transl. from the German original). - Two postscripts added: "I probably extended my visit too long today and in the meantime reproach myself for it"; "I would like to ask you to give my regards and most cordial greetings to your amiable cousin and your dear sister, but I don't dare to".
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Balser, Ewald, Schauspieler (1898-1978).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 18. XII. 1937.
2 SS. Qu.-8vo. Drückt einem namentlich nicht genannten Professor gemeinsam mit seiner Gattin Glückwünsche zu einer Auszeichnung aus. - Ewald Balser war seit 1928 Mitglied des Wiener Burgtheaters, wo er als Faust debütierte und zahlreiche Heldengestalten verkörperte, wofür er u. a. 1967 mit dem Grillparzer-Ring und 1968 mit der Kainz-Medaille ausgezeichnet wurde. Des weiteren an den Münchener und Weimarer Kammerspielen, an der Berliner Volksbühne und am Deutschen Theater in Berlin zu sehen, verkörperte er zudem in mehr als 40 Filmen unterschiedlichste Rollen, darunter u. a. den Dr. Sauerbruch in Rolf Hansens gleichnamigem Film (1954).
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Balser, Ewald, Schauspieler (1898-1978).
Eigenh. Brief mit U. Berlin, 6. III. 1935.
1 S. 4to. An den Schauspieler Paul von Pranger (1888-1961): "Der beiliegende Brief sagt dir ja was ich vom Ring der österr. Bühnenkünstler benötige. Ich habe eine Bestätigung, dass meine Beiträge bis zu meiner Abreise von Wien gezahlt würden beigelegt. Aber das genügt halt nicht. Sei doch so lieb, schicke mir umgehend das, in dem beigelegten Schreiben, geforderte zu! Hoffentlich macht es dir keine Mühe! [...]". - Ewald Balser war seit 1928 Mitglied des Wiener Burgtheaters, wo er als Faust debütierte und zahlreiche Heldengestalten verkörperte, wofür er u. a. 1967 mit dem Grillparzer-Ring und 1968 mit der Kainz-Medaille ausgezeichnet wurde. Des weiteren an den Münchener und Weimarer Kammerspielen, an der Berliner Volksbühne und am Deutschen Theater in Berlin zu sehen, verkörperte er zudem in mehr als 40 Filmen unterschiedlichste Rollen, darunter u. a. den Dr. Sauerbruch in Rolf Hansens gleichnamigem Film (1954).
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Bleibtreu, Hedwig, Schauspielerin (1868-1958).
Eigenh. Brief mit U. O. O., 21. X. 1930.
2 SS. Qu.-8vo. An den Schauspieler Paul von Pranger (1888-1961): "Es scheint, dass zu der Zeit, in der ich telefonieren kann, weder Sie noch Gattin zu Hause sind. Aber es drückt mich schon zu sehr Ihnen zu danken um noch länger warten zu können. Es war sehr sehr lieb von Ihnen, lieber Pranger, in so reizender Art Ihr Urteil über unsere Vorstellung abzugeben [...]". - Hedwig Bleibtreu kam 1891 ans Wiener Carltheater, wurde zwei Jahre später in das Ensemble des Burgtheaters aufgenommen und 1898 zur wirklichen Hofschauspielerin ernannt; 1930 erhielt sie den Burgtheaterring. Das umfangreiche Repertoire der Künstlerin reichte von der jugendlichen Heldin über die Sentimentale und die Salondame bis hin zu den großen tragischen Rollen. Seit 1923 auch beim Film tätig, war sie in über dreißig Rollen, so auch etwa in Carol Reeds ‘Der dritte Mann’ (1949) zu sehen. In zweiter Ehe war sie mit dem Schauspieler und Theaterdirektor Max Paulsen (1876-1956) verheiratet. - Auf Briefkarte mit gepr. Initialen.
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Bleibtreu, Hedwig, Schauspielerin (1868-1958).
Eigenh. Postkarte m. U. [Poststempel: Wien], 2. XII. 1934.
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse verso. An Emilie Schaup aus der Zipfer-Brauereidynastie: "Herzlichen Dank für Ihren lieben Brief u. der sehr bemerkenswerten Einlage. Brav! Brav! So müssten mehr Menschen denken und - handeln. Was die beiden Autogramme betrifft, bitte ich, etwas Geduld zu haben. Es ist nicht so leicht die Leute anzutreffen [...]". - Hedwig Bleibtreu kam 1891 ans Wiener Carltheater, wurde zwei Jahre später in das Ensemble des Burgtheaters aufgenommen und 1898 zur wirklichen Hofschauspielerin ernannt; 1930 erhielt sie den Burgtheaterring. Das umfangreiche Repertoire der Künstlerin reichte von der jugendlichen Heldin über die Sentimentale und die Salondame bis hin zu den großen tragischen Rollen. Seit 1923 auch beim Film tätig, war sie in über dreißig Rollen, so auch etwa in Carol Reeds ‘Der dritte Mann’ (1949) zu sehen. In zweiter Ehe war sie mit dem Schauspieler und Theaterdirektor Max Paulsen (1876-1956) verheiratet.
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Bleibtreu, Hedwig, Schauspielerin (1868-1958).
Postkarte mit eigenh. U. [Poststempel: 22.XII. 1935].
½ S. 8vo. An den Schauspieler Paul von Pranger (1888-1961): "Noch etwas patschert mit den Vorderfüßen, aber doch auf dem Wege der Heilung. Seien Sie herzlichst bedankt, zu den Festtagen beglückwünscht und samt Gattin tausendmal gegrüßt [...]". - Hedwig Bleibtreu kam 1891 ans Wiener Carltheater, wurde zwei Jahre später in das Ensemble des Burgtheaters aufgenommen und 1898 zur wirklichen Hofschauspielerin ernannt; 1930 erhielt sie den Burgtheaterring. Das umfangreiche Repertoire der Künstlerin reichte von der jugendlichen Heldin über die Sentimentale und die Salondame bis hin zu den großen tragischen Rollen. Seit 1923 auch beim Film tätig, war sie in über dreißig Rollen, so auch etwa in Carol Reeds ‘Der dritte Mann’ (1949) zu sehen. In zweiter Ehe war sie mit dem Schauspieler und Theaterdirektor Max Paulsen (1876-1956) verheiratet.
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Braus, Dorothea, Pianistin (geb. 1901-?).
Eigenh. Brief mit U. Köln-Sülz, 5. III. 1932.
1 S. 4to. An Emilie Schaup aus der Zipfer-Brauereidynastie: "Am 15. und 16. März spiele ich im Konzerthaus bei Professor Reichwein das romantische Klavierkonzert von Hermann Götz. Da ich am Tage vorher in Breslau spiele und am Abend nach dem Konzert Wien bereits verlasse, um am nächsten Tage in Nürnberg zu spielen, ist es mir diesmal leider unmöglich, bei Ihnen Besuch zu machen [...]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.
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Braus, Dorothea, Pianistin (geb. 1901-?).
Visitenkarte mit eigenh. Widmung. O. O. u. D.
2 SS. 42 x 97 mm. Bedauert es, dem Empfänger dieses Mal keinen Besuch abstatten zu können, doch "würde mich sehr freuen, wenn Sie Montag in's Solistenzimmer kommen würden".
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Devrient, Max, Schauspieler (1857-1929).
Dankeskarte mit eigenh. Widmung und U. O. O., Dezember 1927.
90 x 133 mm. Gedrucktes Dankesschreiben an den Schauspieler Paul von Pranger (1888-1961), mit eigenh. Ergänzung "mit den besten Grüßen an Sie und Ihre Frau Gemahlin".
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Eybner, Richard, Schauspieler (1896-1986).
Eigenh. Portraitpostkarte m. U. Wien, 1. I. 1929.
1 S. 8vo. An die Leitung der RAVAG, Hans Nüchtern (1896-1962): "Im Besitze Ihres Briefes [...] erkläre ich mich mit den Bedingungen f100.- für die Mitwirkung am 7. I. 1930 ca 20h50 'Bunte Beute' einverstanden [...]".
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Gessner, Adrienne, Schauspielerin (1896-1987).
Eigenh. Postkarte mit U. Lido, 13. VIII. 1926.
½ S. 8vo. Mit eh. Adresse. Anischtskarte aus Venedig an den Wiener Journalisten und Dramaturgen Hans Nüchtern (1896-1962). - Adrienne Gessner gehörte seit 1924 zum Ensemble Max Reinhardts am Theater in der Josefstadt, wo sie noch im selben Jahr bei der Uraufführung Hofmannsthals "Der Schwierige" die Agathe spielte. 1938 emigrierte sie zusammen mit ihrem Gatten, dem Schriftsteller und Regisseur Ernst Lothar (1890-1974), über Paris in die USA und feierte dort große Erfolge am Austrian Theatre und am Broadway, wo sie vor allem in dem Stück "I Remember Mama" sowie in Fritz Kortners und Dorothy Thompsons anti-nationalsozialistischem Stück "Another Sun" brillierte. Seit 1946 wieder in Wien, war sie am Theater in der Joseftsadt und am Burgtheater, häufig auch in Film und Fernsehen zu sehen. - Ausschnitt der Briefmarke (ohne Textverlust).
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