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‎Münchhausen, Börries Frh. von, Pseud. H. Albrecht, Schriftsteller (1874-1945).‎

‎Ms. Postkarte mit U. ("Münchhausen"). Windischleuba, 17. IX. 1925.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Die Adresse und der Name in der Anrede alt geschwärzt. "George Sachen sammle ich nicht und weiß auch nicht, welcher meiner Vettern dies tut. Zur Signierung von eingesandten Exemplaren bin ich jederzeit gern bereit [...]". - Aus einem alten niedersächsischen Adelsgeschlecht stammend, studierte Münchhausen Rechts- und Staatswissenschaften und lebte - nachdem er im Ersten Weltkrieg als Offizier teilgenommen hatte - auf seinem Gut Windischleuba. Seine "literarischen Ambitionen [...] galten der Erneuerung der deutschen Balladendichtung, der er mit dem 'Göttinger Musenalmanach' (1898-1923) ein eigenes Forum schuf und auch theoretische Abhandlungen widmete" (DBE). "Mit der nationalsozialistischen Bewegung sympathisierte Münchhausen, dessen Werk in der Weimarer Republik auf nachlassendes Interesse stieß, frühzeitig. Er unterzeichnete das "Treuegelöbnis" für Hitler und wurde zum Senator der Deutschen Akademie der Dichtung ernannt. Entsetzt über die nationalsozialistische Judenverfolgung, zog er sich später aus dem politischen Tagesgeschehen zurück und beging kurz vor Kriegsende Selbstmord" (ebd.). - Die Adreßseite mit Absenderstempel.‎

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‎Münzer, Edith, österr. Schriftstellerin.‎

‎Eigenh. Widmung auf Broschüre. [Graz]‎

‎1 S. 4to. "Für Erwin, Edith Münzer". Beworben werden "Liebe Edith...Liebe Gerda", ein Briefwechsel der beiden Autorinnen Gerda Klimek und Edith Münzer sowie Münzers Trilogie über die Grazer Bezirke "Alt-Grazer Spaziergänge".‎

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‎Mundt, Klara, Schriftstellerin (1814-1873).‎

‎Eigenh. Brief mit U. ("Klara Mundt / Mühlbach"). Berlin, 30. I. 1860.‎

‎2¾ SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Erlauben Sie mir Ihnen anbei ein bischen Lecture zu senden u[n]d Sie zu bitten die beifolgenden beiden Bücher als hommage de l'auteur freundlichst von mir annehmen zu wollen. An der dritten Abtheilung von 'Napoleon in Deutschland' (zweite Auflage) wird jetzt gedruckt [...]". Des weiteren über einen geplanten, aus Gründen einer Grippeerkankung wegen jedoch nicht zustandegekommenen Besuch: "Es ist bitter, krank zu sein - schon deshalb, weil man dadurch von seinen Freunden u. Bekannten getrennt wird u[n]d sich Ihrer Nähe nicht erfreuen kann [...]". - Klara Mundt, geb. Müller, die Gattin des Schriftstellers Theodor Mundt, veröffentlichte unter dem Pseudonym Luise Mühlbach vornehmlich Romane, die geschichtliche Stoffe behandeln und "zur gelesensten Unterhaltungsliteratur ihrer Zeit gehören" (Kosch III, 1821).‎

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‎Mundt, Theodor, Journalist und Schriftsteller (1808-1861).‎

‎Eigenh. Brief m. U. (Fragment). Berlin, 17. I. 1841.‎

‎1 S. 8vo. "[…] Dr. Frauenstaedt hat einen sehr gediegenen u vorurtheilsfreien Standpunkt, seine Darstellung ist lustvoll, u macht die Gegenstände des Denkens leicht auch einem größeren Publikum anschaulich. Dies wird namentlich von seinem neuesten Werke gelten, das er Ihnen angetragen hat, u das durch seine vielfache Berührungen mit den […] Lebensfragen der Wissenschaft sehr in die Zeit schlägt […]". - Mundt war einer der bedeutenderen Autoren des 'Jungen Deutschland', habilitierte sich mit Unterstützung Schellings in Berlin und wurde 1848 wegen zeitkritischer Äußerungen nach Breslau versetzt. 1850 zurückgekehrt, wirkte er als Universitätsbibliothekar, "bis er 1853 anläßlich von Differenzen mit dem Historiker Georg Heinrich Pertz vorzeitig pensioniert wurde" (DBE). - Seine Gattin Clara, geb. Müller, veröffentlichte unter dem Pseudonym Luise Mühlbach vornehmlich Romane, die geschichtliche Stoffe behandeln und "zur gelesensten Unterhaltungsliteratur ihrer Zeit gehören" (Kosch III, 1821). - Zu Th. M. vgl. auch ebd., 1821f.‎

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‎Murad Efendi, d. i. Franz v. Werner, Diplomat und Schriftsteller (1836-1881).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. Dresden, 7. VIII. 1879.‎

‎1 S. Qu.-8vo. "Ob kaum erwartet mehr, - / da's gleich der Schnecke kroch, - / 's kam endlich doch". - Der zum Islam konvertierte österreichische Schriftsteller und Diplomat in osmanischen Diensten Franz von Werner publizierte unter dem Namen "Murad Efendi" Dramen und Gedichtsammlungen wie auch landeskundliche Berichte aus der Türkei. - Verso alter Sammlervermerk in roter Tinte: "7. Aug. 1879 erh.".‎

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‎Murad Efendi, d. i. Franz v. Werner, Diplomat und Schriftsteller (1836-1881).‎

‎Eigenh. Brief mit U. ("Murad"). Stockholm, 6. I. 1881.‎

‎4 SS. auf gefalt. Doppelblatt. Kl.-8vo. Beiliegend eh. adressierter Umschlag. In seinem Todesjahr, an den Mediziner (und Verfasser von Beethoven-Erinnerungen) Gerhard von Breuning (1813-92): "Werter Freund! Vielen Dank für Ihre freundlichen Zeilen die mir große Freude bereitet haben; sind sie mir doch ein greifbares Zeichen Ihrer unverändert freundschaftlichen Gesinnung für mich. Und mit meinen herzlichen Neujahrswünschen für Sie und die liebenswürdigen Ihrigen mein herzliches Vivat - oder vielmehr vivant crescant - dem Großpapa u. den Eltern des zukünftigen - wie soll ich nur sagen, nun, Steuerzalers [!] Georg. Was Sie in betreff meines teueren Edhem Paschas sagen, befriedigt mich sehr; leider scheine ich in seinem Gedächtnis sehr verblaßt zu sein; seine Korrespondenztauben verraten seit einigem etwas lahme Schwingen. Nun, Gebot der Zeit und naturgemäßer Lauf der Dinge! Meiner Frau hat die Operation nur ganz momentan geholfen, Sie wissen wie kezerisch ich über die Fakultät - ne vous en déplaise - urteile. Sanat non curat bleibt mein Axiom. Wer nicht an der Krankheit zu Grunde zu gehen Zeit hat, erliegt der Kur. Ich erfahre das an mir, obschon ich des Beweises nicht bedurft hätte - den Bösen bin ich scheinbar los, die Bösen sind in Wirklichkeit geblieben. Schade daß mir hier kein lateinisches Citat einfällt um damit zu flunkern u. zu imponiren. Pegasus frißt im Stall das Gnadenbrot, ich werde alt [...]". - Der zum Islam konvertierte österreichische Schriftsteller und Diplomat in osmanischen Diensten Franz von Werner publizierte unter dem Namen "Murad Efendi" Dramen und Gedichtsammlungen wie auch landeskundliche Berichte aus der Türkei. 1877 war er zum Ministerresidenten an den Höfen von Den Haag und von Stockholm ernannt worden, 1880 zum dortigen bevollmächtigten Minister und außerordentlichen Gesandten.‎

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‎Muret, Maurice, écrivain et critique (vers 1880-ap. 1940).‎

‎Lettre autographe signée. Paris, 24. I. 1926.‎

‎1p½ In-8 (25 lignes environ). Avec enveloppe. Il écrit à Robert Refoulé, homme de lettres, à Orléans, pour lui dire dans quels livres il a parlé de Thomas Mann (l'Allemagne ayant été un des principaux sujets de Muret). Il n'y a, à sa connaissance, aucune bibliothèque à Paris qui ait les livres de Mann, lui en possède la plupart, mais ils sont à la campagne, à 500 kilomètres de Paris, et il ne les reverra pas avant l'été. - Ancienne collection de Foville.‎

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‎Murger, Henri, Schriftsteller (1822-1861).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., "Jeudi, 19".‎

‎1½ SS. auf gefalt. Doppelblatt. Kl.-8vo. An eine ungenannte Adressatin mit der Mitteilung, dass er dringend verreisen muss, sie jedoch gleich nach seiner Rückkehr besuchen wird: "Madame, J'ai espéré jusqu'à ce moment pouvoir […] vous serrer la main et vous remercier de votre bien bonne lettre de l'autre jour. Mais voici que je reçois ce matin même une assignation qui m'oblige à être demain matin à […], dont j'ai été témoin et je suis forcé de partir aujourd'hui même. Je me rappellerai madame que vous êtes […] chez vous […] a mon retour, qui sera prochain j'irai vous présenter mes excuses.Veuillez recevoir madame mes bien cordiales salutations dont une moitié pour notre excellent docteur". - Spuren mehrfacher Querfaltung; im Bug verstärkt. Murgers bekanntester, auf autobiographische Erfahrungen zurückgehender Roman "Les scènes de la vie de bohème" war Vorlage für Puccinis "La Bohème" sowie für eine weitere Adaption unter gleichem Titel von Ruggiero Leoncavallo.‎

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‎Musäus, Johann Karl August, Schriftsteller und Kritiker (1735-1787).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. Weimar, 24. VII. 1773.‎

‎1 S. Qu.-8vo. "Die Freundschaft durch die Hand der sanften Sympathie geknüpft ist fest und dauerhaft, wenn sie gleich nicht Zeit und Erfahrung prüft. / Hierdurch empfiehlt sich dem gütigen und freundschaftlichen Andenken des Herrn Besitzers bestens / Joh. Carl Aug Musäus / Prof. am Gymnasium zu Weimar". - Aus der Zeit als Lehrer am Weimarer Wilhelm-Ernst-Gymnasium, wo er auch seinen Neffen, den zu jenem Zeitpunkt zwölfjährigen August Kotzebue unterrichtete. Leicht gebräunt. Einem altem Album amicorum entnommen; oben rechts die zeitgenöss. Foliierung "203".‎

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€ 2.500,00 Kaufen

‎Musset, Paul de, homme de lettres (1804-1880).‎

‎Lettre autographe signée. S. l., 29 août [ca 1840].‎

‎1p In-8 (9 lignes). Il écrit à son correspondant (l'éditeur Delloye?) "cher monsieur et confrère", qu'il a bien reçu le livre Promenades dans Londres [de Flora Tristan] et qu'il va le lire attentivement et qu'il "trouvera quelqu'occasion de le citer". - Petits plis et déchirures marginaux. Ancienne collection Charles Vincens.‎

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‎Naaff, Anton August, Schriftsteller (1850-1918).‎

‎Eigenh. Bildpostkarte mit U. O. O. u. D.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Wohl als Erinnerung an einen namentlich nicht genannten Adressaten gedacht, bezieht sich Naaffs Vierzeiler auf das Häuschen, das auf der Karte abgebildet ist und das zugleich seine Wiener Adresse war: "Mein deutsches Spatzenhäusl [?] auf der kleinen Zehe des Fußes der letzten Alpen-Ausläufer in Hoch-Wien". - Naaff war Herausgeber des Jahrbuchs "Comotavia", redigierte das "Deutsche Volksblatt" und übernahm nach vorübergehender Tätigkeit beim "Prager Tagblatt" die Schriftleitung des "Teplitz-Schönauer Anzeigers". Seit 1880 in Wien ansässig, wurde er 1882 Herausgeber und später Eigentümer der Kulturzeitschrift "Die Lyra", die 1909 vom Deutschen Sängerbund übernommen und als "Deutsche Sängerbundszeitung" weitergeführt wurde. Daneben verfaßte Naaff Gedichte und nationalistische Schriften wie "Deutsch Böhmen voran!" (1916). Vgl. Kosch III, 1832.‎

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€ 120,00 Kaufen

‎Nabl, Franz, Schriftsteller (1883-1974).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. Baden bei Wien, Oktober 1921.‎

‎¾ S. 8vo. Ein Zitat aus seinem Roman "Der Ödhof" mit Widmung an Emilie Schaup: "Wer das nicht hat, dieses Gefühl der Lebensberechtigung vor sich selbst, der muss früher oder später zugrunde gehen. Geistig und körperlich. Geben kann man dieses Gefühl natürlich keinem Menschen. Das muss er aus sich selbst heraus haben. Aber dafür kann es ihm auch niemand wegnehmen".‎

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‎Nabl, Franz, Schriftsteller (1883-1974).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. Baden bei Wien, Dezember 1927.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Ein Zitat aus seinem Schauspiel "Trieschübel": Man begeht so oft gewollt und bewusst ein Unrecht, warum sollte man nicht einmal versuchen, ein unbewusstes und ungewolltes wieder gut zu machen? Oder am Ende auch eines, das man gar nicht begangen hat?"‎

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‎Nabl, Franz, Schriftsteller und Journalist (1883-1974).‎

‎Eigenh. Portraitpostkarte mit U. St. Lorenzen, 20. VII. 1955.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit eigenh. beschr. Kuvert. An Josef Wesely: "Dem getreuen Gratulanten so vieler Jahre ein herzliches Dank!"‎

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‎Nadaud, Gustave, poète et chansonnier (1820-1893).‎

‎Lettre autographe signée. Nice, 29. I. 1882.‎

‎2p In-8 (35 lignes environ). Lettre à Charles Vincens. Il le remercie de "tant d'amabilité", ayant reçu sa lettre du 27 et le journal du 28 [gazette du Midi]. Vincens semble avoir encensé Les chansons illustrées de Nadaud, que ce dernier dit épuisées et qu'il faudra attendre deux ou trois mois pour le tirage suivant. Il a vu Soria la veille, la revoit le jour même et la remerciera encore de lui avoir fait connaître de nouveaux amis tels que Vincens.‎

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‎Nadaud, Gustave, poète et chansonnier (1820-1893).‎

‎Lettre autographe signée. Nice, 5. III. 1882.‎

‎3p In-12 (50 lignes environ). Lettre à Charles Vincens concernant une fête donnée en l'honneur de M. Arnaras (?), le 8 mars 1882. Nadaud pensait devoir renoncer à cette fête et annuler son voyage étant donné "le grand malheur qui le frappe" mais la lettre de Vincens lui a fait comprendre que rien ne serait annulé étant donné l'avancement. Il est malade et espère être guéri. Il serait "charmé d'être reçu par M Al. Rostand" et prie Vincens de lui présenter ses sympathiques compliments. Il prie donc d'enlever son article (une chanson?) du programme. Il le remercie pour tout ce qu'il dit dans la gazette du Midi.‎

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‎Nadaud, Gustave, poète et chansonnier (1820-1893).‎

‎Lettre autographe signée. Nice, 6. II. 1882.‎

‎1p In-8 (15 lignes environ). Lettre à Charles Vincens. Il le remercie à nouveau pour son article du vendredi dans la Gazette du Midi. Soria lui apportera la semaine suivante l'exemplaire de ses Chansons illustrées.‎

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‎Naderer, Hans, Schriftsteller (1892-1971).‎

‎1 eigenh. Postkarte mit U. sowie ein ms. Brief mit eigenh. U. Wien, 1956 und 1961.‎

‎Zusammen 2 SS. 8vo und Gr.-4to. Mit 1 ms. sowie einem eh. beschr. Kuvert. Dankt Josef Wesely für übersandte Geburtstagswünsche. Auffallend ist die Anrede "Euer Wohlgeboren" in jenem Brief von 1961.‎

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‎Najmajer, Marie von, Schriftstellerin (1844-1904).‎

‎"Königin Herzleid". Eigenh. Gedicht mit U. O. O. u. D.‎

‎3½ SS. (56 Zeilen) auf Doppelblatt. Kl.-4to. "Von den Seelenmächten allen | Die mit uns das Sein durchwallen [...] Fiel die Herrschaft Dir denn zu? | Kannst nur Du zu höchst Dich schwingen, | Du nur in die Tiefen dringen, | Daß allein sich ganz versteh'n | Jene, die Dein Antlitz sehn? [...]". - Die Tochter eines ungarischen Staatsbeamten und einer Wienerin kam 1852 nach Wien. "Im Zuge privater literarischer Studien entstanden ihre ersten eigenen schriftstellerischen Versuche. Von Franz Grillparzer ermutigt, gab sie 1868 ihren ersten Gedichtband heraus. Es folgten weitere lyrische Werke, Romane (u. a. 'Die Schwedenkönigin', 1882) und Dramen. Najmajer setzte sich für eine Verbesserung der Bildungs- und Berufschancen für Frauen ein, indem sie die erste Stipendienstiftung für weibliche Studierende an der Univ. Wien gründete und den Wiener 'Verein für erweiterte Frauenbildung' finanziell unterstützte" (DBE).‎

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€ 250,00 Kaufen

‎Najmajer, Marie von, Schriftstellerin (1844-1904).‎

‎"Seelieder" und "Scirocco". 2 eigenh. Gedichte mit Namenszug im Titel. O. O. u. D.‎

‎4 SS. (72 Zeilen) auf Doppelblatt. Kl.-4to. "Aus Wassern stiegen die Lande | Einst jungfräulich empor; | Es keimte am feuchten Strande | Der erste Blumenflor. | Auf Wassern kam einst gezogen | Der große Todestag, | Da unter entfesselten Wogen | Die Welt begraben lag [...]" (aus "Seelieder"). - "Die Erde ruht im Nebelgewand | Erstarrt in herbstlichem Schauer, | Da kommt ein Hauch aus südlichem Land, | Und weckt sie aus dumpfer Trauer. | Den Schleier, der längst ihr Antlitz deckt, | Vermag er kosend zu heben, | Auf ihren verblaßten Zügen weckt | Sein Kuß das fliehende Leben [...]" (aus "Scirocco"). - Die Tochter eines ungarischen Staatsbeamten und einer Wienerin kam 1852 nach Wien. "Im Zuge privater literarischer Studien entstanden ihre ersten eigenen schriftstellerischen Versuche. Von Franz Grillparzer ermutigt, gab sie 1868 ihren ersten Gedichtband heraus. Es folgten weitere lyrische Werke, Romane (u. a. 'Die Schwedenkönigin', 1882) und Dramen. Najmajer setzte sich für eine Verbesserung der Bildungs- und Berufschancen für Frauen ein, indem sie die erste Stipendienstiftung für weibliche Studierende an der Univ. Wien gründete und den Wiener 'Verein für erweiterte Frauenbildung' finanziell unterstützte" (DBE). - Mit kleinen Randläsuren.‎

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€ 300,00 Kaufen

‎Nannen, Henri, Verleger und Publizist (1913-1996).‎

‎Portrait mti eigenh. U. O. O. u. D.‎

‎1 S. 8vo.‎

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€ 80,00 Kaufen

‎Nansen, Peter, dänischer Schriftsteller (1861-1918).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wohl Wien, 24. X. 1912.‎

‎1½ SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. An eine Dame: "Ich danke bestens für Ihre freundlichen Zeilen. Ich habe leider keine Aufnahmen von mir mit. Bei Becker und Maas in Berlin sind gute Photos von mir zu haben. Ich bin auch hier in Wien photographieren gewesen (bei Frl. Hedde Rode, Wollzeile 34) - ich denke die Aufnahmen werden vorliegen im Laufe einiger Tage [...]". - Nansen "schrieb nach dem Vorbild von H. Bang Romane und Erzählungen von verspielter Erotik. Unter seiner Leitung (1896-1916) wurde der Verlag Glydendal führend in Dänemark und Norwegen" (Brockhaus, 17. Aufl., Bd. XIII, S. 189). - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf des Hotels Meissl & Schadn in Wien.‎

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€ 120,00 Kaufen

‎Naso, Eckart von, Schriftsteller und Dramaturg (1888-1976).‎

‎2 eigenh. Briefe mit U. und 1 eh. Postkarte mit U. Frankfurt a. M. und Stuttgart, 1954 und 1955.‎

‎Zusammen (2+2+1=) 5 SS. auf 3 Bll. Qu.-(gr.-)8vo. An den Buchhändler Willi Henne wegen Leseabenden: "[...] Ich wäre grundsätzlich gern bereit und bitte Sie, mir gelegentlich selbst zu schreiben, damit wir uns über die Bedingungen verständigen können [...]" (a. d. Br. v. 20. III. 1954). - Als Offizier im Ersten Weltkrieg schwer verwundet, wurde Eckart von Naso 1916 Sekretär bei seinem Onkel Georg Graf von Hülsen-Haeseler, dem Generalintendanten am Berliner Staatlichen Schauspielhaus, wo er dann seit 1918 als Dramaturg, zeitweise als Regisseur und schließlich bis 1945 als Chefdramaturg unter Gustaf Gründgens tätig war. 1950 wurde er Dozent an der Filmakademie in Wiesbaden und 1953/54 Chefdramaturg an den Städtischen Bühnen Frankfurt a. M., später dann in Stuttgart. Sein literarisches Werk umfaßt Dramen und Romane sowie Novellen um historische Gestalten und Begebenheiten, besonders aus dem alten Preußen. - Die Briefe auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.‎

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€ 180,00 Kaufen

‎Nauck, Alfred‎

‎Ms. Brief mit eigenh. U. Berlin, 15. VIII. 1943.‎

‎1 S. Gr.-4to. Mit ms. beschr. Kuvert. Nebst Dankesworten an Josef Wesely ob seiner Übermittlung von Geburtstagswünschen erkundigt sich Nauck über das Zustandekommen der Bekanntschaft. Er mutmaßt, dass diese in der Stellungnahme zu einem Buch Naucks seitens Weselys gründet.‎

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€ 80,00 Kaufen

‎Necker, Moritz, Journalist und Literarhistoriker (1857-1915).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 15. XI. 1905.‎

‎½ SS. Qu.-kl.-8vo. An einen Herrn Freund: "Ich möchte zerspringen vor Ärger! Ihr Diener hat gestern die Aushängebogen bei der Hausmeisterin hinterlassen - u. diese übergab mir erst heute die Bögen! Inzwischen ist in der Redaction die Arbeit schon von einem Kollegen übernommen worden. Auber ich werde meinerseits auf die Sache zu sprechen kommen [...]". - Moritz Necker war als Literaturkritiker und Essayist für zahlreiche führende Zeitungen und Zeitschriften tätig und lehrte als Dozent für Allgemeine Dramaturgie an der Wr. Akademie für Musik und darstellende Kunst. "In seinen selbständigen Publikationen wird eine geglückte Verbindung des streng positivistisch geschulten Literarhistorikers mit dem gewandt stilisierenden Essayisten spürbar. Mit Akribie gesichtetes Quellenmaterial, dessen Darstellung nie in journalistische Oberflächlichkeit abgleitet, sicherte den Werken Neckers größte Breitenwirkung. Neben kleineren biographischen Studien ist die Biographie Nestroys zu erwähnen. Durch Einarbeitung noch unberücksichtigten Archivmaterials und Dokumentation der Wirkungsgeschichte bis auf seine Zeit galt dieses Werk Neckers als die erste geschlossene und für längere Zeit einzige Standardbiographie des Dichters" (ÖBL VII, 50f.).‎

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‎Necker, Moritz, Journalist und Literarhistoriker (1857-1915).‎

‎Eigenh. Visitenkarte mit Initialen. O. O., 19. XII. 1898.‎

‎2 SS. Visitkartenformat. An ein Fräulein: "Es freut mich sehr, daß der Artikel so weit Eindruck auf Sie machte. Mit den letzten Zeilen habe ich Ihnen Muth (u. dies aus Überzeugung) zu novellist. Production geen wollen. Eine poetische Kraft steckt gewiß in Ihnen; wie sie aber sich geberden [!] wird, wissen die Götter [...]". - Moritz Necker war als Literaturkritiker und Essayist für zahlreiche führende Zeitungen und Zeitschriften tätig und lehrte als Dozent für Allgemeine Dramaturgie an der Wr. Akademie für Musik und darstellende Kunst. "In seinen selbständigen Publikationen wird eine geglückte Verbindung des streng positivistisch geschulten Literarhistorikers mit dem gewandt stilisierenden Essayisten spürbar. Mit Akribie gesichtetes Quellenmaterial, dessen Darstellung nie in journalistische Oberflächlichkeit abgleitet, sicherte den Werken Neckers größte Breitenwirkung. Neben kleineren biographischen Studien ist die Biographie Nestroys zu erwähnen. Durch Einarbeitung noch unberücksichtigten Archivmaterials und Dokumentation der Wirkungsgeschichte bis auf seine Zeit galt dieses Werk Neckers als die erste geschlossene und für längere Zeit einzige Standardbiographie des Dichters" (ÖBL VII, 50f.).‎

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‎Neher, Franz Ludwig, Schriftsteller (1869-1970).‎

‎Ms. Brief mit eigenh. U. [Herrsching am Ammersee], 30. X. 1949 und 4. XII. 1949.‎

‎1 S. Gr.-4to. mit ms. beschr. Kuvert. Dankt Josef Wesely für sein feundliches Gedenken anlässlich Nehers Geburtstags. Im Oktober noch kündigt er die Übermittlung seines Buches "Monsun" an Wesely an. Zwei Monate später bedauert er in einem beigefügtem post scriptum: "Alle Versuche, Ihnen das oben bezeichnete Buch durch die Post zukommen zu lassen, scheiterten an den höchst bürokratischen Bestimmungen. Ich bedauere dies umsomehr, als es mir Freude gemacht hätte, Ihnen für Ihre stete Liebenswürdigkeit Dankbarkeit zu beweisen."‎

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‎Neidl, Margarete, Schriftstellerin (1892-1974).‎

‎2 ms. Postkarten mit U. Wien, 1946-1962.‎

‎2 SS. Qu.-8vo. Dankt Josef Wesely für ihr wiederholt übersandte Geburtstagswünsche. - Margarete Neidl war als Hauptschuldirektorin, Erzählerin und Lyrikerin in Wien tätig. Vgl. Kosch XI, 105.‎

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‎Neidl, Margarete, Schriftstellerin (1892-1974).‎

‎Ms. Brief und ms. Postkarte mit eigenh. U. Wien, 1950-1952.‎

‎Zusammen 1 ½ SS. Gr.-4to und 8vo, Postkarte mit ms. Adresse. Dankt Josef Wesely für ihr übersandte Geburtstagswünsche. Weiters dichtet sie "Ostern, Sinn des wahren Lebens, / Freude bringst du alt und jung! / Ostern, Sinn des ew'gen Strebens / sei auch uns Erneuerung!"‎

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‎Neigebaur, Johann Daniel Ferdinand, Schriftsteller (1783-1866).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Breslau, 24. V. 1853.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Da ich eben Gelegenheit habe, schickte ich Ihnen Etwas für Ihre Sammlung mit der Bitte mich der gnädigen Frau zu empfehlen [...]". - "Mit einer fast unüberschaubaren Liste von z. T. umfangreichen Publikationen gehörte Neigebaur zu den produktivsten, damals vielgelesenen Autoren. Sein literarisches Œuvre umfaßt kameralistische und statistische Werke, verwaltungsjuristische Schriften, in denen er die preuß. anhand seiner Kenntnisse der franz. Verwaltungspraxis überprüfte, juristische Handbücher und Kompilationen für die Rechtspraxis, historische und landeskundliche Werke mit volksaufklärerischem Einschlag, Reisehandbücher, Belletristik, Kompilationen von Richtlinien für die preuß. Schulverwaltung, kirchenkritische Werke, Parodien auf die Memoiren des Fürsten Pückler-Muskau sowie politische Flugschriften" (NDB XIX, 47f.).‎

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€ 280,00 Kaufen

‎Nenning, Günther, Journalist (1921-2006).‎

‎Bildpostkarte mit eigenh. U. O. O. u. D.‎

‎1 S. Qu.-8vo.‎

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‎[Nestroy, Johann, Austrian poet and actor (1801-1862)].‎

‎Obituary. Vienna, May 1862.‎

‎Large oblong 4to. 1 p. Matted. Slightly dusty; mounted on cardboard.‎

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€ 950,00 Kaufen

‎Neuffer-Stavenhagen, Hildegard , Schriftstellerin (1866-1939).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. O. O. u. D.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Ich glaube, daß Märchen und Kinderglauben Geistesbrücken sind, über die Kinder gehen müssen. Aus den 'Kinderseelen'.‎

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‎Neuhauser-Loibl, Maria, Schriftstellerin.‎

‎2 eigenh. Briefe mit U. Wien, 16.05.1943 und 18.03.1966.‎

‎3 SS. 8vo. Mit 2 eigenh. beschr. Kuverts. Dankt Josef Wesely wiederholt für seine lieben Geburtstagswünsche anlässlich Maria Neuhauser-Loibls Geburtstags.‎

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€ 80,00 Kaufen

‎Neumann, Alfred, Schriftsteller (1895-1952).‎

‎Ms. Brief mit eigenh. U. Florenz, 5. XI. 1951.‎

‎1 S. Gr.-8vo. An den Schriftsteller Kurt Kläber: "[...] Die Buchrechte an meiner PATRIOT-Erzählung gehören mir allein, da die letzte, von Kurt Desch 1947 gebrachte deutsche Ausgabe nur eine inzwischen verfallene (und vergriffene) Lizenzausgabe war und da die Einverleibung der Erzählung in die jetzt von der Frankfurter Verlagsanstalt begonnene Gesamtausgabe meines epischen Werks erst später erfolgt. Ich kann also eine Lizenzausgabe für die Drachenbücher vergeben und bitte um Ihre Vorschläge [...]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf; im linken Rand gelocht (keine Textberührung).‎

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€ 250,00 Kaufen

‎Neumann, Carl Woldemar, Schriftsteller und Lokalhistoriker (1830-1888).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. Regensburg, 1874.‎

‎¾ S. (14 Zeilen) auf Doppelblatt. 8vo. "Dichtertreiben | Der Dichter, dem das schöne Loos erblühte, | Des Herzens Melodien zu verkünden, | Er sucht das Leben tiefer zu ergründen, | Als Mancher, dem die Brust noch nie erglühte [...]". - 1872 wegen angegriffener Gesundheit seinen Dienst als Hauptmann der bayerischen Armee quittierend, widmete sich Neumann mit Eifer der Erforschung der Regensburger Lokalgeschichte und schrieb daneben auch eine Reihe von Soldaten-, Heldenliedern und Balladen. - Mit gepr. Initial.‎

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€ 150,00 Kaufen

‎Neumann, Felix, Schriftsteller (geb. 1875).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. Berlin, 14. X. 1930.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Für Ihre freundlichen Glückwünsche verbindlichsten Dank. Im Jahre der politischen Ereignisse komme ich erst jetzt dazu, Ihnen zu antworten. Darf ich mir erlauben, Ihnen einen meiner Romane 'Tibu u. Asathor' zu senden.‎

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€ 80,00 Kaufen

‎Neumann, Robert, Schriftsteller (1897-1975).‎

‎3 ms. Postkarten mit eigenh. U. Locarno-Monti, 1966-1969.‎

‎3 SS. Qu.-8vo. Dankt Josef Wesely wiederholt für ihm übersandte Glückwünsche. "Sie sind wirklich ein treuer Gratulant - ich erinnere mich, schon vor Jahrzehnten einen Glückwunsch von Ihnen bekommen zu haben."‎

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€ 150,00 Kaufen

‎Nevins, Francis Michael, amerikanischer Schriftsteller (geb. 1943).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O. , 5. XII. 1988.‎

‎1 S. 8vo. Dear Sabrina: This half of the sheet is for you. I'm always glad to hear from people who have enjoyed something that I've written.‎

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€ 80,00 Kaufen

‎Newald, Julius von, Schriftsteller (geb. 1859?).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., 19. XI. 1904.‎

‎1½ SS. 8vo. Mit eh. Kuvert. An Frau Dr. Grasse-Rihl: "Es gereicht mir zu besonderem Vergnügen, Ihre freundliche Anfrage vom 18. d. Mts. bejahend beantworten zu können. Ich zeichne mit dem Ausdrucke meiner Verehrung | ergebenst | JNewald". - Der nur namentlich mit dem ehemaligen Wiener Bürgermeister (gest. 1897) idente Schriftsteller war Verfasser von "Friedrich Schlögl. Erinnerungen an einen alten Wiener. Ein Gedenkblatt zur dritten Wiederkehr seines Todestages" (Wien, Selbstverlag des Verfassers, 1895). - Mit gepr. Monogramm.‎

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€ 80,00 Kaufen

‎Nielsen, Helen, amerikanische Schriftstellerin (1918-2002).‎

‎Ms. Brief mit eigenh. U. Laguna Beach, 12. VII. 1987.‎

‎1 S. Gr.-8vo. Dankt Wolfgang Wittmann und wünscht ein gutes neues Jahr.‎

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‎Nieritz, Gustav, Schriftsteller (1795-1876).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Dresden, 14. VIII. 1865.‎

‎1¾ SS. Gr.-4to. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Sie werden von mir gedacht haben: 'aus den Augen, aus dem Sinn', weil ich's so lange habe anstehen lassen mein Ihnen gegebenes Versprechen zu erfüllen. Aber ich eitler Mensch wollte mich erst wieder dick werden lassen ehe ich mich photographieren ließ, und dieß ist die Ursache meines Zögerns. Im Geiste bin ich sehr oft in Carlsbad und bei Ihnen gewesen, denn wo es Einem gut ergangen ist, da weilt man gern in seinen Gedanken. Carlsbad bleibt mir unvergeßlich u. mein dortiger Aufenthalt ein lichtvoller Punkt in meinem Leben. Wie freut es mich, mein Stübchen und Ihr Haus sammt Umgegend gezeichnet zu haben! [...] Das Sängerfest mit seinem Lärm ist nun vorüber, aber die Nachwehen - man sagt 60,000 x Deficit - wird unsere gute Stadt noch lange empfinden. Wie ich voraus sagte, hat die Gesangskunst wenig von dem Feste gewonnen. Den zweiten Sängertage war die Sängerbühne kaum zum dritten Theile gefüllt u. zogen die meisten Sänger vor, sich anderweit zu verlustigen [...]". - Gustav Nieritz war Direktor der Bezirksschule in Dresden. Sein "erster schriftstellerischer Versuch war die Erzählung 'Das Pomeranzenbäumchen', die 1830 in der Dresdner Zeitschrift 'Der Merkur' erschien. Diesem Werk folgten mehr als 100 Jugendschriften, die Nieritz neben Christoph von Schmid und Christian Gottlob Barth zu einem der meistgelesenen Volks- und Jugendschriftsteller des 19. Jh. machten. Einige seiner Werke wurden in mehrere Sprachen übersetzt" (DBE).‎

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€ 750,00 Kaufen

‎Niese, Charlotte, Schriftstellerin (1854-1935).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Hamburg Altona, 30. VIII. 1898.‎

‎4 SS. auf Doppelblatt. Kl.-4to. Mit eh. adr. Kuvert. An Emilie Koberwein, die Enkelin des Schauspielers Heinrich Anschütz: "Ihre freundlichen Worte haben mich sehr erfreut, u. ich danke Ihnen für Ihren lieben Brief. Daß Sie als Wienerin den norddeutschen Erzählungen Geschmack abgenommen haben, höre ich natürlich gern [...] ganz besonders würde ich mich freuen, Sie einmal persönlich kennen zu lernen. Das Leid der Bauerndierndel hat mich auf diese Bekanntschaft ganz neugierig gemacht [...]". - Charlotte Niese war nach längerer Tätigkeit als Lehrerin und nach Reisen durch Italien, die Schweiz und die USA als freie Schriftstellerin in Altona tätig war. "Nieses historische Romane ('Cajus Rungholt', 1886) und Volks- und Jugenderzählungen ('Aus dänischer Zeit', 2 Bde., 1893), die meist in Holstein und um Hamburg spielen, waren in bürgerlichen Kreisen beliebt. 1924 erschienen ihre Lebenserinnerungen 'Von Gestern und Vorgestern'" (DBE).‎

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€ 90,00 Kaufen

‎[Niese, Charlotte, Schriftstellerin (1854-1935)]. Maria Niese, deren Schwester.‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. Altona, 20. VI. 1936.‎

‎1 S. 8vo. Charlotte Nieses Schwester Maria schreibt an Josef Wesely: "Ihr freundlicher Glückwunsch würde meiner Schwester große Freude gemacht haben. Leider muß ich Ihnen aber mitteilen, daß Charlotte Niese am 8. Dezemeber 35 gestorben ist, nach einem schönen, erfolgreichen u. arbeitsamen Leben."‎

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€ 80,00 Kaufen

‎Nissel, Franz, Schriftsteller (1831-1893).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. Wien, 7. V. 1880.‎

‎1 S. Qu.-8vo. "Welche Farben das Bild dem betrachtenden Auge mag zeigen, | Immer doch noch verleiht Farbe das Auge dem Bild. | Wie aus dem Schicksalsrad die Loose der Sterblichen Fallen, | Wohl oder übel, erscheint toll weise die Welt".‎

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€ 160,00 Kaufen

‎Nithack-Stahn, Walter, Schriftsteller (1866-1942).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., 20. III. 1914.‎

‎2 SS. Kl.-4to. An eine Dame: "Ihr freundliches Anerbieten habe ich an den Vorstand der 'Literarischen Vereinigung' [...] weitergereicht. Doch muß ich bemerken, daß der Verein sehr zusammengeschmolzen und nicht in der Lage ist, Honorare für Verträge zu gewähren [...]". - Walter Nithack-Stahn war Pfarrer an der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche und schrieb zahlreiche Romane und Erzählungen. - Auf Briefpapier mit gepr. Initialen.‎

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€ 120,00 Kaufen

‎Noe, Heinrich, Schriftsteller (1835-1896)‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. Nabrežina, 31. X. 1883.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An die Braumüllersche Buchhandlung in Wien mit der Bitte, ihm ein Exemplar von Adolf Schmidts "Höhlen von Adelsberg" nach Nabre zusenden zu wollen, indes die Rechnung an die "Commerzielle Direction der Südbahngesellschaft" zu gehen habe. - Heinrich Noe verfaßte zahlreiche Reiseberichte und -handbücher, die äußerst hohe Auflagen erreichten und auch heute noch z. T. wiederaufgelegt werden.‎

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€ 120,00 Kaufen

‎Nonveiller, Heinz, Schriftsteller‎

‎Eigenh. Bildpostkarte mit U. Graz, 27. XII. 1946.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit eigenh. beschr. Kuvert sowie Heinz Nonveillers Essay "Die richtige Liebe" von 1949. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Glückwünsche anlässlich Nonveillers Geburtstag.‎

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‎Nordau, Max, Kulturkritiker und Mitbegründer der Zionistischen Weltorganisation (1849-1923).‎

‎Portraitphotographie mit eigenh. U. ("Dr. M. Nordau"). O. O. u. D.‎

‎133:90 mm, die Unterschrift in lila Tinte. Kartonierter Abzug des bekannten, wohl um 1890 entstandenen Bruststücks en face nach rechts. Einbelichtet der Name "Nordau" und die Nummer "2372".‎

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€ 650,00 Kaufen

‎Nordau, Max, Kulturkritiker und Mitbegründer der Zionistischen Weltorganisation (1849-1923).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Paris, 7. V. 1894.‎

‎4 SS. (Doppelblatt, im Falz durchgerissen). 8vo. An einen unbekannten Adressaten, der ihn nach seinen "inneren Beziehungen zur Musik" befragt hatte: "Hochgeehrter Herr, Wenn ich Ihre Frage nach meinen inneren Beziehungen zur Musik erschöpfend beantworten wollte, müßte ich Ihnen eigentlich eine bis ins Einzelne gehende Geschichte meines Lebens und Selbstcharakteristik liefern, da die Musik thatsächlich mit meinem ganzen geistigen Werden und Sein auf das Innigste verflochten ist. Ich beschränke mich darauf, Ihnen zu sagen, daß das Schöne mir zuerst in musikalischer Gestalt entgegengetreten ist. Mein erstes Gedicht schrieb ich, zwölf Jahre alt, nachdem ich die Mondschein-Sonate gehört hatte, die man mir, auf meine ungestüme Bitte, dreimal hintereinander hatte vorspielen müssen. Als ich, fünfzehn Jahre alt, Mozarts 'Don Juan' zum erstenmal hörte, floh der Schlaf mich drei Nächte lang und ich glaubte fortwährend die Orchesterbegleitung zum Auftreten der Statue des Kommandeurs zu hören. Ich glaube nicht, daß ich jemals eine Aufführung der Neunten Symphonie versäumt habe, wenn sie an meinem Wohnort stattfand; und doch fürchte ich sie eigentlich, denn sie wühlt mich in allen Tiefen so furchtbar auf, daß ich tagelang nicht zur Ruhe komme; so wirkt sie noch heute auf mich, obschon ich jeden Takt von ihr auswendig kann. Ich führe ein Leben des Kampfes und erfahre viel Bitteres und Schmerzliches. Es gibt aber die Empörung, den Zorn, die Kränkung nicht, die nicht sofort verschwänden, wenn mir meine Schwester ein Lied von Schumann, etwa 'Ich grolle nicht' oder 'Aus meinen Thränen sprießen' singt. Alle Gemeinheit der Menschen ist dann vergessen, mein eigenes Ich löst sich in Liebe und Wollaut [!] und mir ist, als wäre ich auf irgend einem Stern, himmelweit von allen Leidenschaften und Interessen, die sonst das Gewebe meines Daseins bilden. Aus der Musik quellen mir unvergleichliche Tröstungen und Anregungen. Der Drang, den wogenden, unbestimmten Emotionen, welche die Musik in mir wachruft, eine feste Form zu geben, hat oft genug meinem Schaffen die Richtung gewiesen. Um nur ein Beispiel anzuführen: mein Roman 'Die Krankheit des Jahrhunderts' ist wesentlich aus der Stimmung hervorgegangen, in die mich einmal das unter eigenthümlichen Umständen gehörte Lied 'Freut euch des Lebens' versetzt hat. Um meine Anschauungen kurz zusammenzufassen: ich würde es, trotz meiner mannigfachen anderen geistigen Interessen, für die erschreckendste Verarmung meines Lebens halten, wenn ich auf Musik verzichten müßte. Glauben Sie, hochgeehrter Herr, an die vorzügliche Hochachtung Ihres ergebensten Dr. M. Nordau". - Nordau war seit 1892 Mitstreiter Herzls; seit 1880 wohnte er als praktischer Armenarzt und Gynäkologe in Paris. 1897 Organisator des Basler ersten Zionistenkongresses, war er Hauptautor des sog. Basler Programms und eine der führenden Gestalten der frühen zionistischen Bewegung. - In lila Tinte; kleine Randeinrisse.‎

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