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‎Weckbrodt, Ferdinand G. A. , Maler (1838-1910).‎

‎Eigenh. Briefkarte mit U. O. O. u. D.‎

‎1 S. Qu.-12mo. Wohl an den Komponisten und Kunstsammler Gustav Pick, dem er mehrere seiner Werke anbietet: "Beiliegend ein Wiedner Theater. Sehr interessant für Hr. Girardi [d. i. der Schauspieler und Opernsänger Alexander Girardi]. 25f | Aquarelle Nestroi u. Scholz 15f [...] Sollte nichts gefallen so werde ich sofort das Ölbild (Nestroi) malen [...]".‎

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‎Weckbrodt, Ferdinand G. A. , Maler (1838-1910).‎

‎Eigenh. Briefkarte mit U. O. O. u. D.‎

‎1 S. Qu.-12mo. An den Komponisten Gustav Pick und Kunstsammler: "Ich bitte Sie recht sehr um den Rest von 149x u. 12f für das letzte Bild (Kaiser Josef) es ist schon zum Mai 1 Jahr. Mein Gewinn an Arbeit ist kaum 80f. das andere sind Selb[st]kosten u. Auslagen. Ich werde eine Reise machen und brauche das Geld, bitte nicht böse zu sein [...]".‎

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‎Weckbrodt, Ferdinand G. A. , Maler (1838-1910).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. [Poststempel: Wien, 7. XI. 1892].‎

‎2 SS. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An den Komponisten und Kunstsammler Gustav Pick in Wien: "Habe einen sehr schönen u. ausgezeichnet erhaltenen Mahagoni Tisch mit Bronce eingelegt, sehr geeignet ür ein Damenzimmer oder als Präsent zu Neujahr [...]".‎

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‎Weckbrodt, Ferdinand G. A. , Maler (1838-1910).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. [Poststempel: Wien, 11. VI. 1891].‎

‎2 SS. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An den Komponisten und Kunstsammler Gustav Pick in Wien: "Nehme mir hiemit die Freiheit Sie in Kenntniß zu setzen daß die Bilder eingerahmt u. fertig sind[,] heute bestelle ich die Kiste [...]".‎

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‎Weckbrodt, Ferdinand G. A. , Maler (1838-1910).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. Währingerstraße 22, [Wien], [Poststempel: 5. XII. 1890].‎

‎2 SS. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An den Komponisten und Kunstsammler Gustav Pick in Wien: "Es wäre sehr erwünscht wenn Sie mir die Ehre Ihres werthen Besuches erweisen würden, es handelt sich um die Besichtigung des Aquarells 'Christkindlmarkt am Hof' und zwar recht bald aus Gründen. Hochachtungsvollst [...]".‎

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‎Weckbrodt, Ferdinand G. A. , Maler (1838-1910).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. [Poststempel: Wien, 15. VIII. 1894].‎

‎2 SS. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An den Komponisten und Kunstsammler Gustav Pick in Reichenau: "Komme Donnerstag 10 Uhr auf Payerbach u. Reichenau [...]". - Mit Bugfalte.‎

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‎Weckbrodt, Ferdinand G. A. , Maler (1838-1910).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. [Poststempel: Wien, 3. VII. 1894].‎

‎2 SS. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An den Komponisten und Kunstsammler Gustav Pick in Wien: "Hr. Pick, Landesgerichtsstrasse [...] 100 f. für drei [?] Bilder, es ist bereits in seinem Gewölbe zum Verkaufe [...]". - Mit wenigen Tintenspritzern.‎

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‎Abdul Hamid (Abdülhamid) II, Sultan of the Ottoman Empire (1842-1918).‎

‎Document with calligraphy of the Sultan's tughra. N. p. o. d.‎

‎Large folio (560 x 800 mm). 1 p. Probably the Sultan's exequatur for the Italian consul in Galati (now Romania), Stefano Castelli. Since 1856 the port of Galati on the Danube River gained importance as the seat of the European Commission of the Danube that was established in the Paris Treaty after the Crimean War. Representatives of the seven signatory states (Austria, France, Great Britain, Prussia, Russia, Sardinia, and the Ottoman Empire) were entrusted with regulating navigation along the maritime Danube. From 1859 to 1878 the United Principalities of Moldavia and Wallachia, today's Romania and Moldovia, although de facto independent were formally a vessel of the Ottoman Empire. Thus the Sublime Porte issued the exequaturs for diplomatic envoys to the United Principalities such as the consuls in Galati. - Together with a contemporary paper sleeve with a handwritten specification of the document in Italian: "Firmano di riconoscimento o berat d'exequatur di Stefano Castelli come Console d'Italia a Gallatz rilasciato da Sultan Abdul Hamid". "Firman" is a term for a royal decree in the Ottoman Empire, "berat" is another Ottoman legal term for a patent.‎

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€ 6.500,00 Kaufen

‎[Album amicorum].‎

‎Album amicorum des C. Erdmann. "Für Freunde und Bekannte". Gießen u. a. O., 1793-1795.‎

‎Deutsche und lateinische Handschrift auf Papier. 101 Bll. mit 94 Einträgen, 1 Aquarell, 1 kl. Kupfer im Oval sowie 5 gezeichneten und geschnittenen Silhouetten. Marmorierter Lederband der Zeit mit etwas Rückenvergoldung. Marmorpapiervorsätze. Qu.-8vo (102 x 168 mm). Hessisches Studentenstammbuch mit Einträgen der Freunde: Achard "... tratt seine Reise nach Rußland an ... Jezo Rittmeister in Russ. Diensten"; E. F. Arnoldi; G. H. Dietz "d'Ortenberg"; P. Bechelmann; G. Bott von Schiffenberg; Hartmann Buff aus Niederwallstadt; Fr. Ebel "aus Grünberg"; Caspar J. Gadè; Haberkorn, "Dermalen Gesandtschafts-Sekretair auf dem Friedenskongresse zu Rastadt 1798"; J. Hartmann aus Alsfeld; C. Ph. Jager; Aug. Joß, "Jezo Hofmeister am Berleburger Hofe 1795"; J. Merck, "Gießen d. 12ten Juni 1794"; J. J. Müller; Mylius aus Grünberg; G. Rauch "aus Hatzfeld"; Fr. Röchling "aus Zweybrücken"; G. Schäfer "aus Biebesheim im Darmstädtischen"; Ludwig Scherer "Pfarrer zu Echzell"; "Schlosser aus Bamberg Jezo Professor in Hamburg"; Theodor Schöler aus Romberg; E. Stamm "ging nach Erlang"; Steinberger, "Jezo Rector in Butzbach 1798"; L. Storck "vom Hunsrück"; L. H. Strickrodt; "Theurer - meinem Herzen so nahe stand! Wann wird uns die Freude des Wiedersehens?"; C. C. A. Thomas; Balduin Trimborn; M. G. J. Venn; J. W. Vollhard; W. Waldeck; F. Weitershausen; E. J. H. Weller; T. Werner, "Erst Offizier ... jezo Oberförster"; E. von Wrede "aus Diessen". - Gelenke spröde, Schnitt unregelmäßig. Innen stellenweise leicht fleckig. Ein Blatt mit Klebespuren, ein anderes mit dicker Ausstreichung. Ungenau paginiert: Es fehlen die SS. 1-4, einzelne Bll. vor der Paginierung herausgetrennt. Auf den letzten Bll. ein Register, ausgeführt von bis EF. Einige Beiträge mit biographischen Notizen des Eigners ergänzt.‎

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€ 2.500,00 Kaufen

‎[Album amicorum].‎

‎Album amicorum des Daniel Gottlob Berthold. Leipzig und Altenburg, zumeist 1754; 1771; Nächträge 1807 bis 1812.‎

‎Deutsche Handschrift auf Papier. 136 (112 w.) Bll. mit 24 Einträgen, 1 Aquarell (Trompe-l’œil, Titelblatt), 2 Gouachen (1 auf Pergament), 1 lavierter Federzeichnung in rot und 1 kalligraphischem Eintrag. Rotes Maroquin der Zeit mit reicher Rückenvergoldung, ornamental. goldgepr. Deckelbordüre sowie Initialen "D. G. B." (Vorderdeckel) bzw. "1754" (Hinterdeckel). Stehkantenvergoldung, dreiseitiger Goldschnitt. Marmorvorsätze. Quer-8vo (195:120 mm). Auf der Leipziger Herbstmesse angelegtes Album, offenbar unmittelbar vor einer Ansiedlung Bertholds in Altenburg begonnen. Mit sauber ausgeführtem aquarelliertem Titelblatt in Trompe-l’œil-Manier (Landkarte, Kalenderblatt, Zeitungsausschnitt und Notenblatt). Die Gouachen mit Darstellung eines Hafens mit Händlern und Hafenarbeitern am Pier im Vordergrund (ausgeschnitten und montiert) bzw. Männer beim Kartenspiel unter dem Dach einer Hütte im Wald. Die Federzeichnung zeigt eine Bühne mit zahlreichen sich dort tummelnden Affen. Der kalligraphische Eintrag in der Art eines Münzkupfers mit Vorder- und Rückseite. Die meisten Eintragungen dürften von befreundeten Kaufleuten stammen und zeichnen sich durch eine entsprechende Diktion aus ("und auch in Liebeskauff manch schön prozentgen"). - Daniel Gottlob Berthold, vermutlich aus Mittweida, hatte sich 1754 in Altenburg als Kaufmann niedergelassen (vgl. Die Bürgerbücher der Stadt Altenburg in Thüringen 1700-1838, S. 111, Nr. 2108). - Ein zusätzliches Blatt (Widmungsblatt an Frau Berthold, dat. 1812) liegt lose bei. Die beschriebenen Bll. teils etwas fingerfleckig.‎

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€ 4.500,00 Kaufen

‎[Album amicorum].‎

‎Album amicorum des Johann Nepomuk Suppantschitsch (1797-1862). Klagenfurt, Villach, Laibach, Pettau u. a. O., 1818 bis 1833.‎

‎Deutsche Handschrift auf Papier. 105 Bll. mit Einträgen und 17 Aquarellen, 9 Zeichnungen, 1 kolorierten Kupfer und 2 Stickereien. Lose Bll. mit Pappdeckel und -schuber. Qu.-8vo (ca. 180:110 mm). Eingelegt in Lederkassette um 1880 mit Messingbuckeln, Mittelschließe und aufwendigen Messingapplikationen am Vorderdeckel. Albumblätter aus Kärnten und der Steiermark. Unter den Namen mehrere Familienangehörige, etwa Anton von A(t)zwang, Josef N. Brugger, Ludwig Buzzi, Nina und Josef Ben. Egger aus Villach (Sped. J. B. Egger), Joh. Nik. Craigher de Jachelutta "aus Ligosullo in Italien" (österr. Dichter und Übersetzer, 1797-1855), Lamb. Freyler, Ferd. Gruber, Joseph Hölzlsauer, Jos. Huber, Carl Kerchnawe, Joh. Kuenater, Anton Kulnigg, Franz Sal. u. Josepha Lengelacher, Berta und Marie von Löwengreif, Lambert (Carl) Luckmann (Villach 8. IX. 1818), Dominicus Mora, J. A. Morocutti und Konstanzia sowie Maria Teres Morokutti [sic], Simon und Josef Nadamlenzki, Major Negroni, Ant. D. Oberkircher, Christian Poglitsch, Joh. Scheitenberger, Joseph H. Scholl, Jos. Warto, Jos. Wierer. Unter den bildlichen Darstellungen ein Quodlibet, Füllhorn, ländliche Ansicht, Andenkenblatt, Blumen und Girlanden, Freundschaftstempel. - Teils etwas stockfleckig, viele Bll. etwas knittrig und vereinzelt eingerissen; Umschlag mit Lasche beschabt, Gelenke brüchig; Pappschuber beschabt, Kanten bestoßen. Die historisierende Kassette, an eine mittelalterliche Truhe erinnernd, mit Leimspur am Vorderdeckel und kleinen Schab- und Kratzspuren.‎

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‎Balfour, Arthur James, Prime Minister of the United Kingdom (1848-1930).‎

‎Typed letter signed. Apparently London, 8. IV. 1915.‎

‎8vo. 1 page. With autogr. salutation and small corrections. To an unidentified recipient, thanking for "Your volume [...] with its charming inscription": "[...] The Germans seem to me to be losing every trace of moral-self-respect in their methods; - Indeed, they have got to a point when it seems to me they hardly care to distinguish between right and wrong. But I may be prejudiced [...]". - On stationery with printed address; some damage to edges and remnants of scotch tape.‎

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‎Bauernfeind, Karl Max von, Geodät und Brückenbau-Ingenieur (1818-1894).‎

‎"Ohm, Georg Simon". Eigenh. Ms. mit U. (Namenszug). O. O., [ca. 1886/1887].‎

‎32 SS. 4to. Bauernfeinds vollständiges Manuskript für seinen Artikel über den Physiker Georg Simon Ohm in der Allgemeinen Deutschen Biographie, der 1887 in Band 24 (S. 187-203) erschien. Mit einigen redaktionellen Änderungen und einer Notiz des Germanisten Rochus von Liliencron (1820-1912), des Herausgebers der ADB: "Der Herr Verfasser möge, wenn ihm der Artikel zur Revision zugeht, die Streichung der kleinen Vorrede entschuldigen. Es genügt, wenn die darin ausgesprochene Rechtfertigung der Länge des Artikels als zutreffend seitens der Redaction anerkannt wird. Bei dem Leser dagegen wird die Ausführlichkeit der so hochinteressanten Darstellung einer Entschuldigung nicht bedürfen [...]". - Bauernfeind war an der Polytechnischen Schule in Nürnberg Schüler Ohms gewesen, bevor er in München Mathematik und Physik studierte. Ab 1846 wirkte er als Professor der Geodäsie an der Polytechnischen Schule in München; von 1868 an war er Leiter der nach seinen Vorschlägen neu organisierten Polytechnischen Schule (heute TU München), wo er die Geodäsie zu einer wissenschaftlichen Disziplin entwickelte. - Wohlerhalten.‎

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‎Beauharnais, Théodelinde de, Tochter von Eugène de Beauharnais, Prinzessin Auguste von Bayern (1814-1857).‎

‎Brief mit eigenh. U. ("Théodelinde v. Württemberg"). Stuttgart, 23. XII. 1851.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. adress. Kuvert und Siegel. An den Advokaten Keller in München: "Euer Hochwohlgeboren zeige ich den Empfang des Ewiggeldsbriefes von Therese Widmann zu München über 13.000 fl an. Zugleich danke ich für Ihre Bemühung in dieser Sache, und indem ich Sie ersuche mich von Ihren Auslagen in Kenntniß setzen zu wollen, wünsche ich Ihnen ein glückliches neues Jahr und versichere Sie meiner Hochachtung [...] Die Papiere über die oesterreichische Forderung habe ich erhalten doch noch nicht Zeit gefunden zu lesen, dar ich diese Abschriften behalten? Wolle Gott daß etwas gutes herauskomme". - Mit einer Bleistiftnotiz (vermutlich des Empfängers) zur Nachschrift.‎

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€ 400,00 Kaufen

‎Ben-Gurion, David, first Prime Minister of Israel (1886-1973).‎

‎Typed letter signed. Jerusalem, 31. VIII. 1956.‎

‎Small 4to. 1 page. To Eleanor Roosevelt: "I must apologize for the delay in acknowledging your letter dated April 12, 1956 in the matter of Mr. Vladimir Dedijer's application and will respond to him directly [...]". - On stationery with letterhead of the Prime Minister.‎

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‎Beresford, Benjamin, Philologe und Komponist (1750-1819).‎

‎2 eigenh. Briefe mit U. Berlin, 6. XI. 1818 und o. D.‎

‎(1½+2¼ =) 3¾ SS. auf 1 Einzelblatt und 1 Doppelblatt. 4to. Davon ein Brief mit eh. Adresse verso. Beide an den Bibliothekar Sr. Majestät des Königs von Preußen, Alvar Augustin Chevalier von Liagno. - Bezüglich eines Passes und eines gewissen Mr Rose, den Beresford leider nicht kennt und für den er nichts tun kann (6. XI. 1818): "I lament the situation of the person who brought it: but Lamentation and a dollar, is all I have to bestow on the unfortunate. I know nothing of Mr Rose and Mr Rose knows nothing of me, and therefore, I cannot say or do any thing about the passport in question. If our good Fishlake were here, something might be done; but as I know hardly any thing of his successor, nothing can be expected [...]". - Mit Lob auf seinen Sohn, der den Adressaten gerne kennenlernen möchte, ihm Auskunft zu dem vorherrschenden Geschmack der Engländer in Bezug auf ausländische Literatur geben könne, sowie einen Brief von Mr Adams überreichen solle: "When the mountain would not go to the Mahomet, Mahomet went to the mountain; and in like manner, when you do not write (as I expected) to me, I must needs take up the pen and write to you, although I am so much indisposed at the present moment, that I am hardly able to hammer out a letter. My son is at length arrived; he brings the inclosed for you from Mr Adams, who has likewise written to me [...] My son is a fine, and exceedingly well-informed young man and you may judge how happy I am in having him with me and of the emotions I felt on seeing him for the first time in my life. He longs to make your acquaintance and I long to see that event take place. He will have much to say to you about the prevailing taste in England for foreign literature, and expecially for the Spanish [...]" (o. D.). - Reverend Benjamin Beresford verbrachte seine letzten Lebensjahre am preußischen Hof als Erzieher der Königin Luise von Preußen und als Professor für englische Literatur, wodurch er zum Pionier deutsch-englischer Literaturvermittlung wurde. - Spuren alter Montage. Beiliegend eine hs. deutsche Übersetzung zu beiden Briefen.‎

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‎Clemenceau, Georges, Staatsmann und Premierminister (1841-1929).‎

‎Eigenh. Brief mit U. ("GClemenceau"). Paris, 15. XI. 1894.‎

‎3 1/3 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen nicht namentlich genannten Freund, wahrscheinlich den französischen Vizekonsul in Japan François-Frédéric Steenackers (1858-1917). Clemenceau bedankt sich für Depeschen mit Nachrichten aus Japan und für übersandte Grafiken, zudem deutet er eine mögliche Reise nach Japan an. Bemerkenswert ist Clemenceaus Versicherung, dass die öffentliche Meinung in Frankreich bezüglich des Ersten Japanisch-Chinesischen Krieges (1894-95) auf Seiten Japans sei. "Je viens de recevoir votre lettre du 12 octobre. Vous devez avoir reçu depuis longtemps la lettre que je vous ai écrite en reponse à votre première missive. Je vous disais que nos agences d'information ont été parfois devancées par vos dépêches, mais que la plupart du temps les nouvelles me sont arrivées en même temps qu'aux autres journaux. Je ne vous en remercie pas moins cordialement de vos bonnes intentions. - J'ajoutais que j'avais l'intention de faire un voyage au Japon. J'aurais grand plaisir à vous y rencontrer. Y êtes-vous encore longtemps? - L'opinion française est très favorable à vos amis du Nippon dans leur guerre contre la chine. - Les gravures que vous m'avez envoyées ont eu le plus grand succès. - Je vous souhaite bonne chance et en attendant le plaisir de faire avec vous une [...] aux Peuples de Nara, je vous serre cordialement la main [...]". - Von seiner Wahlniederlage 1893 bis zu seiner Rückkehr in den Senat 1902 war Georges Clemenceau mit seiner Zeitschrift "La Justice" und der Tageszeitung "L'Aurore" journalistisch tätig. In diese Periode fiel die Dreyfus-Affäre, in der Clemenceau vehement für Alfred Dreyfus Partei ergriff und am 13. Jänner 1898 in "L'Aurore" Émile Zolas "J'Accuse...!" publizierte. - Ein weniger bekannter Aspekt von Clemenceaus Leben ist dessen begeisterter Japonismus. Seit den 1870er oder 1880er Jahren legte er mit Hilfe von Freunden wie Steenackers eine bedeutende Sammlung japanischer Kunst an. Diese Leidenschaft für Japan entsprach ganz dem europäischen Zeitgeschmack; bei Clemenceau mag sie durch die frühe Bekanntschaft mit dem späteren japanischen Ministerpräsidenten Prinz Saionji Kinmochi (1849-1940) mitausgelöst worden sein. Die beiden bedeutenden Männer hatten in den 1870er Jahren gemeinsam an der Sorbonne die Rechte studiert. Trotz Clemenceaus Sammelleidenschaft und bester Kontakte kam es nie zu der im Brief angedeuteten und erhofften Reise nach Japan. Teile der Sammlung befinden sich heute im Musée Clemenceau, dem Musée d'Ennery und dem Musée Guimet. Der größte geschlossene Bestand, eine Sammlung von ca. 3000 Kogo-Dosen, ist seit 1959 im Musée des Beaux-Arts de Montréal. - Mehrfach gefaltet.‎

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€ 1.500,00 Kaufen

‎Davis, Elmer, reporter and Director of the United States Office of War Information during WWII (1890-1958).‎

‎Typed letter signed. Washington, 19. IV. 1954.‎

‎8vo. ¾ page. To Eleanor Roosevelt: "I know you have read my recent book, and commented on it in your column; but did you ever get the inscribed copy I sent you when it first came out? (Yours was the second copy; Harry Truman got No. 1) [...]". - On headed paper.‎

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€ 200,00 Kaufen

‎Dupont, Jacques Charles, Staatsmann (1767-1855).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Paris, 27. II. 1831.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 4to. Mit eh. Adresse verso (Faltbrief). An Mr. Savalette, Sekretär des Sonderkabinetts des Finanzministers: "Je déjà recommandé M. Férou, dernier trésorier de la caisse du sceau des titres à M. le ministre des finances. jus qu'ici M. Férou n'a rien obtenu. cependant Sa demande me paraît de toute justice, car il a eu le malheur de perdre une place qu'il avoit achetée au mois de juillet dernier et qui a été supprimée il y a deux mois. M. Férou est recommandé par plusieres personnes distinguées et merite en effet de l'être. je vous prie instamment Monsieur, d'appuyer Sa demande au prés de M. Lafitte, dans les yeux du quel vous pouvez mettre ma lettre. J'avrai l'honneur de vous vois incessamment [...]". (Übers.: "Ich habe M. Férou, den letzten Schatzmeister der Kasse des Siegel- und Titelamts, bereits dem Finanzminister empfohlen. Bis jetzt hat Herr Férou nichts erhalten. Jedoch scheint mir seine Bitte ganz gerecht zu sein, denn er hatte das Unglück, einen Platz zu verlieren, den er letzten Juli gekauft hatte und der vor zwei Monaten unterdrückt wurde. Herr Férou wird von vielen angesehenen Personen empfohlen und verdient dies auch. Ich bitte Sie eindringlich, Herr, seine Bitte in Gegenwart von Herrn Lafitte zu unterstützen, dem Sie meinen Brief vorlegen können. Ich werde die Ehre haben, Sie bald zu sehen [...]"). - Mit Verschlussspuren. Beiliegend ein Porträtdruck mit faksim. [?] U. und Spuren alter Montage verso.‎

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€ 200,00 Kaufen

‎Elisabeth ("Sisi"), Kaiserin von Österreich (1837-1898).‎

‎Portraitsammlung. [Wien und Buda], 1867-1899.‎

‎5 Portraits. Ca. 60-100:90-140 mm. Interessante Sammlung fünf zeitgenössischer Portraits der Kaiserin, bestehend aus: I.) 2 Photo-Varianten, davon ein Kniestück und ein Ganzkörperportrait, die Elisabeth bei der Krönung zur ungarischen Königin am 8. VI. 1867 zeigen (Visitkartenformat, ca. 60:90 mm und 70:100 mm). - II.) 1 großformatiges Sterbebild; eine von Carl Pietzner gefertigte Retusche der Aufnahme von Ludwig Angerer aus dem Jahr 1868, das 1899 vom Verlag R. Lechner (Wilh. Müller) in Wien herausgegeben wurde. Das Foto im Medaillon-Format (ca. 90:115 mm) auf Unterlagekarton (ca. 175:240 mm) zeigt die Kaiserin im Brustbild, eingerahmt von blindgeprägten Darstellungen der Reichsinsignien, des Doppeladlers und des Wahlspruchs "Viribus Unitis". - III.) 2 Reproduktionen eines um 1870 entstandenen Porträts aus ungarischen Publikation der Zeit um 1890. - I+II) Auf Trägerkarton montiert; minimal stockfleckig, II) zudem stellenweise leicht berieben. Sehr schönes Bildensemble aus dem Leben der legendären Kaiserin.‎

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€ 1.000,00 Kaufen

‎Esfandiary-Bakhtiary, Soraya, Kaiserin von Persien (1932-2001).‎

‎Weihnachtskarte mit gedrucktem Text, eigenh. Ergänzung und U. O. O. u. D., um 1965.‎

‎4 Zeilen auf Doppelblatt. Kl.-8vo. An einen nicht namentlich genannten Empfänger: "Frohe Weihnachten und ein glückliches neues Jahr [dies gedruckt] wünscht Ihnen herzlichst Ihre Soraya Esfandiary". - Soraya Esfandiary-Bakhtiary war von 1951 bis zu ihrer Scheidung 1958 Kaiserin von Persien. - Mit minimalen Flecken.‎

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€ 250,00 Kaufen

‎[Felder, Cajetan von, Politiker (1814-1894)].‎

‎Hs. adressiertes Kuvert. Triest, 12. VII. 1854.‎

‎Qu.-8vo. An den Wiener Juristen und Naturforscher Cajetan Felder, später Bürgermeister von Wien, an seiner Adresse Kohlmarkt, Nr. 1149. Verfasst im Haus eines E. Escher (mit Absenderangabe "in caminata da E. Escher"). - Mit heraldischem Lacksiegel (Hundskopf?) sowie Rundstempel und Inventarnummer der Handschriftensammlung J. K. Riess.‎

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€ 50,00 Kaufen

‎Ferdinand III., röm.-dt. Kaiser (1608-1657).‎

‎Schreiben mit eigenh. U. Eberstorff [Kaiserebersdorf], 11. X. 1629.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. Folio. Mit Adresse (Faltbrief). An Kardinal Franz Seraph von Dietrichstein (1570-1636), Bischof von Olmütz, in Sachen einer gerichtlichen Auseinandersetzung zwischen seinem Leibarzt Thomas Mingoni und dem Obristen Martin Maximilian von der Goltz (um 1593-1653): "E. Ldn. würdet Zweifels ohne zu bemüegen wissendt sein, waß ein Zeit hero zwischen meinem Leibmedico, Tomasen Mingoni, unnd dem Obristen von der Golz vor Gericht in Mähren für Schuldtvorderungen geschwebt haben, deßwegen Ich dann meiner Hoff Camer die würckliche Enthebung ermeltens Doctoris Mingoni gegen ihme, Obristen von der Golz an Jezo abermaln unnd ganz gemessen anbevolhen, Iro auch dieselb unverlangt zulaisten auferlegt, daß also zu volziehung derselben, allain an einer kurzen Zeit erwünden würdet. Damit aber gleichwol, ehe unnd zuvor solche enthebung effectivè beschiecht, Er Mingoni nicht Irgendt entzwischen mit der Execution übereilt, unnd dardurch seiner Güetter entsezt werde, Alß begere Ich an E. Ldn. hiemit genedigist, Sy wollen sowol für sich selbsten darauf gedacht sein, als auch annderer gehöriger orthen gemessen verfüegen, daß biß auf gedachte enthebung, und mein weitter ervolgende Resolution wider Ime Mingoni ainiche Execution weder in denen Landt Rechten, noch auch anndern ordinari oder Extra ordinari Gerichten, nicht erthailt, Sonndern mit derselben ein genzlicher stillstandt gehalten werde [...]". - Beiliegend eine vollständige ms. Transkription. Mit Resten eines papiergedeckten Siegels. Das Gegenblatt stärker eingerissen mit Durchbrüchen entlang den Faltlinien.‎

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€ 1.200,00 Kaufen

‎Ferdinand III., röm.-dt. Kaiser (1608-1657).‎

‎Schreiben mit eigenh. U. Wien, 20. II. 1643.‎

‎2¼ SS. auf Doppelblatt. Folio. Mit Adresse verso (Faltbrief) und papierged. Siegel. An Leonhard Milgiesser, Leibarzt seines Bruders Erzherzog Leopold Wilhelm, bezüglich der Eintreibung von Geldmitteln für den Krieg: "Wir geben dir in gnaden zuvernemben, waßmassen Wir das heylige Römische Reich, auch Unsere ErbKhönigkreich Und Länder vor bevor stehender feindtsgefahr zuretten in starckher Kriegsverfaßung begriffen, auch Unß derentwegen selbst in das Veldt zubegeben, resolviert sein, Und wie du hier zu Under andern vorders das geldt alß nervus belli erfordert wirdt, Und Wir zu solchem ende, ein Nambhaffte Summe zusamben zubringem von Underschiedlichen sich im Unsern ErbKhönigreich und Länden befindenden getreuem Und gehorsambisten Stendten, Underthanen, Und andern Zuwohner ein baares darlehen zubegehrn, Unß gnädigst versehen, du werdest wowol, alß andere getreue Patrioten mehr, die Wir hierunder absonderlich gnedigist ersuecht haben, zu bezeugung deiner gegen Unß Unnd dem gemeinen Weesen tragender threu gehorsambisten Devotion, daß deinige threuherzig thuen, und Unnß dießfahls auß händen zugeben, dir ainigenn gedanckhen machen, zumahlen Wir solches darlehen ainenn Jedem nit allein in Capitali, andern auch ambt denn mit Jährlichem Sechs Per Cento lauffenden Intereße, widerumb erstatten, und bezahlen lassen wollen, solches auch allein zu conservirung des lieben Vatterlandts, und consequenter eines Jeden in privato angeschen ist. Dieß ist Unser gnedigister bevelch hiemit, daß du Unß zu gehörtem ende, woran des gemainen Weesens, wolfarth beruhet, Ain Tausent Gulden, zumahln solches ein geringe Post ist, alsobaldt threuherzig vorstreckhen, und nach ennpfahung dieß lengist innerhalb Acht tagen, denn getreugen Unsernn Rath, Handtgraven in Österreich und Mähren, auch getreuen Lieben Thobiae Hellfridt von Kayserstain, auf Innernstain und Velben, gegen einhändigung Unserer Khay. obligation auß zahlen lassen wollest, und hast du dich der widerbezahlung halber, wie obgemeldt nit allein in Capitali, sondern auch des pro rata temporis davon mit Jährlichen Sechs Per Cento gebührenden Intereße, Vermüg angeregter Unserer Khay. obligation aigentlich zuversichern, Und wir wollen deine Hierin erzaigende threue wilfährigseheit, noch absonderlich mit Khay. gnaden, warmit Wir dir ohne das wolgewogen sein, zuerkhennen im khein Vergeßenheit stellen [...]". - Zwei Gegenzeichnungen.‎

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‎Ferdinand III., röm.-dt. Kaiser (1608-1657).‎

‎Schreiben mit eigenh. U. Wien, 27. II. 1655.‎

‎1½ SS. auf Doppelblatt. Folio. Mit Adresse verso (Faltbrief). An die Kanzler und Räte beim königl. Tribunal in Mähren bezüglich des Rücktritts des Landeshauptmanns Johann Anton Freiherr von Rottal (1605-74) und der Interims-Verwaltung durch Gábor Serényi (1615-64): "Wir wollen Euch gnedigst nicht bergen, waß massen, nachdem der Hoch- und Wollgebohrne Unnser lieber gethrewer Johann Graff von Rothal, auff Hollenschaw, Napeidl, Burgquasitz und Tlumatschaw, Erbsilbercamerer in Steyer, Unnser Geheimber Rath Camerer und Landts Haubtmann in Unnserm ErbMarggraffthumb Mähren, das Ihme Bißhero anvertrawte Ambt der Landtshaubtmannschaffgt in Unserm ErbMarggraffthumb Mähren, zu Unnseren Handen niedergelegt, Wir solche seine unterth[änig]ste resignation in gnaden auff- und angenohmben, Und dessen Verwaltung dem wollgebohrnen Unserm Rath, Camerern Obristen Landtcammerern in Unnserm Erb Marggraffthumb Mähren und lieben gethreuen Gabrieln Freyherrn von Sereni, auff Khlein Sereny und New Swietlaw auffgetragen haben, wie ihr aus beykhommenden Patentibus, und Unnserem gnedigsten schreiben an besagten Sereny mit mehrern zuersehen [...]". - Das papiergedeckte Siegel gebrochen. Beiliegend eine vollständ. ms. Transkription.‎

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‎Ferdinand Maria, Kurfürst von Bayern (1636-1679).‎

‎Schreiben mit eigenh. U. München, 26. IV. 1665.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. Folio. Mit Adresse (Faltbrief) und papierged. Siegel sowie Pergamentstreifen. An Elisabeth Amalie Magdalena von Hessen-Darmstadt, Pfalzgräfin bei Rhein, mit der Nachricht vom Tode seiner Mutter Maria Anna: "Eur L[ieb]den khönen wür mit hechstbetrüebtem gemüet zu clagen nicht unterlassen, waßgestalten Gott der Allmechitge, seinem unerforschlich- und und [!] unveränderlichem willen nach, die durchleichtigiste Fürstin und Frau, Frau Maria Anna in Ober: und Nidern Bayrn [...] unser gdist gliebste Frau Muetter [...] nach etlich täg gelitener Leibsschwachheit, empfangnen Heil. Sacramenten und mitls anderer devotion zum sterben gemachter Disposition, Gestern Abents nach 5 Uhr von disem zergenglichem Leben, hofentlich zu deme Ewig und immerwehrenten frieden abgeford[er]t [...]". - Mit mehreren Einschnitten von fehlendem Siegel. Beiliegend eine vollständige ms. Transkription.‎

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‎Ferdinando Carlo von Gonzaga-Nevers, Herzog von Mantua und Montferrat (1652-1708).‎

‎Reisepass mit eigenh. U. Venedig, 30. XI. 1685.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. Qu.-4to. Siegel. Reisepass in italienischer Sprache für Graf Carlo Vattielli.‎

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‎Ferstel, Heinrich von, Architekt (1828-1883).‎

‎"Tyrol | Lechthal" und "Würtemberg [!] | (Schwenningen)". Eigenh. Manuskript. O. O. u. D.‎

‎3¼ SS. auf Doppelblatt. Kl.-4to. "Die Frauentracht wirkt hauptsächlich durch die Schwere und Gediegenheit der Stoffe; die Farbe derselben ist meist dunkel oder ganz schwarz, nur die beiden Tücher, die Hals und Oberkörper bekleiden, und etwa die Schürze, stechen durch ihre lebhaft bunten Farben von der übrigen Kleidung ab. Der Kopfschmuck ist immer das wellig gescheitelte Haar mit den herabhängenden Zöpfen, an welchen die schwarzen Zopfbänder vom Rückenteile des Mieders ausgehend, befestiget sind. Über dem buntfarbigen seidenen Bruststück bekleidet ein Mieder von schwarzen [!] Samte den Oberkörper, an dem ausgebogenen Rückenteil ist eine reiche Stickerei von Gold- u. Silberfäden, am vorderen Teile aber zu jeder Seite eine Reihe silberner Haken angebracht, durch welche ein schwarzseidenes Band zum Zuschnüren des Mieders gezogen ist. Der daruntergesetzte Latz von schwarzen [!] Samte mit Metallstickerei ist durch schwarzseidene Schleifen an den Achselbändern der Mieder befestigt. Die Schürze von bunt gemusterter Seide oder von Atlas ist weit u. faltenreich, sie erreicht den Saum des langen Rockes u. ist mit einem schmalen Bündchen versehen, über welches am Anschlusse an das Mieder ein metallgestickter Gürtel von schwarzem Samte gelegt wird. Der Rock ist von dunkler Seide. Die Strümpfe sind weiß und die dazu gehörigen, weit ausgeschnittenen Schuhe sind von schwarzen [!] Glanzleder […]". - Auch der zweite Text, "Würtemberg [!] | (Schwenningen)", beschreibt eine dort landesübliche Tracht.‎

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‎Friedrich (Frederik) VII., König von Dänemark, Herzog von Schleswig-Holstein (1808-1863).‎

‎Urkunde mit eigenh. U. Kopenhagen, 30. IX. 1856.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. Folio. Mit papierged. Siegel. Nach Anführung aller Titel als Vordruck: "Thun kund hiermit: daß Wir auf Veranlassung des von dem Untergerichtsadvocaten Christian Joachim Bathjen in Glückstadt bei Ans eingereichten allerunterthänigsten Ansuchens um Confirmation der demselben von Unserem vielgeliebten Herrn Vater dem höchstseligen Könige Christian VIII. glorwürdigsten Andenkens unterm 26ten August 1843 ertheilten Concession zur Treibung der Notariatsgeschäfte concedirt und bewilligt haben, wie Wir auch hiemit und Kraft dieses concediren und bewilligen, daß der gedachte Christian Joachim Bathjen die Geschäfte eines Notars in Unserem Herzogthum Holstein ungehindert treiben könne und möge. Wornach sich allerunterthänigst zu achten. Urkundlich unter Unserem vorgedruckten Königlichen Insiegel [...]". - Mit Regest am Briefende und einer Gegenzeichnung.‎

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€ 280,00 Kaufen

‎Gordon, Charles G., known as "Chinese Gordon", "Gordon Pasha", and "Gordon of Khartoum", British Army officer and administrator (1833-1885).‎

‎Autograph letter signed. Galatz [Galati], 18. X. 1873.‎

‎8vo. 3½ pp. on bifolium. To a former Italian member of the European Commission of the Danube who had recently moved to Scutari, Albania, with his family. Gordon expresses his hope that Scutari is a "better exile" than Galati and underlines his regret that he could not personally bid farewell to the family, as he and his friend Romolo Gessi had got lost on a hike and returned too late: "Je espere que vous et Madame et les petites se portent bien, et que vous bien trouvez Scutari un bon exile mieux que l'exile ici. Vous savez que je vous ai telegraphé [...] pour vous dire comme j'ai regretté de manquer dire mes adieux à vous et votre famille. mais j'étais avec Gessi le jour avant dans les forets, et nous nous sommes egarés, et c'etait une demie heure après votre départ que j'ai arrivé [...]". The letter continues with news from the members of the European Commission and Gordon announces his departure to Egypt to replace Sir Samuel Baker as Governor-General of Equatoria: "Ici je n'ai pas grandes nouvelles. Vous savez que [...] s'en va, et que Wolf viendra ici. [...] Schlechta ne revient plus, et je partirai en Egypte dans une mois pour remplacer Sir S. Baker sur Nile, un sujet que vous avec votre grande connaissance des choses generales savez plus que moi". The recent changes in the commission with many members leaving makes it easy for Gordon to part: "je serai tres bien aise de quitter la Commission". - Charles Gordon is today best remembered for the reorganization and successful command of the Chinese "Ever Victorious Army" during the Taiping Revolution (1860-62). In 1871 he was appointed British Member of the European Commission of the Danube. In Romania he again met Romolo Gessi (1831-81), an Italian soldier who had fought in the Crimean War alongside Gordon. Gessi accompanied Gordon when he assumed the position of Governor General of Equatoria (now part of South Sudan). In 1877 Gordon was appointed Governor of Turkish Sudan but left the post two years later due to difficulties with the new khedive of Egypt. Postings to India, China, Mauritius and South Africa followed. After a private sojourn in Jerusalem, where Gordon claimed the so-called "Garden Tomb" to be the burial site of Christ, he returned to Sudan as British commander in the Mahdist War (1881-99) and was killed in the Siege of Khartoum on 26 January 1885. - Folded and brittle. With several small tears (no text loss).‎

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‎Heine, Wilhelm, artist, traveler, writer and military officer (1827-1885).‎

‎Autograph letter signed. Paris, 16. VIII. 1869.‎

‎8vo. 1 p. on bifolium. To the French jurist and "conseiller d'État" Alfred Blanche (1816-93), confirming a meeting: "J'ai l'honneur de vous accuser reception de votre note de hier. Nous vous entendrons dans le café de Peters a côté de la porte du Vaudeville [...]". - In 1869 Wilhelm Heine was the newly appointed military attaché at the American Legation in Paris. In 1861, after the beginning of the American Civil War, the Forty-Eighter had returned to the US to serve in the Union Army. In 1871 Heine retired from his post in Paris and returned to his native town Dresden. There he wrote a final book on Japan which he had visited 1853/54 as part of the Perry Expedition and 1860 with the Prussian Eulenberg Expedition. - On stationery with lithographed letterhead of the American Legation in Paris.‎

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‎Heinold, Karl Freiherr von, Minister des Inneren und Statthalter für Mähren (1862-1943).‎

‎Ausschnitt mit eigenh. U. O. O. u. D.‎

‎35:92 mm. Auf Papierträger montiert. Nur die Unterschrift.‎

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‎Heinrich IV., König von Frankreich (1553-1610).‎

‎Schreiben mit eigenh. U. ("Henry"). Vernon, 16. XII. 1593.‎

‎1 S. Qu.-folio. Brevet zur Ernennung des Kommandanten der Stadt Voiron in der Dauphiné: "Henry par la grace de Dieu Roy de France et de Navarre Daulphin de Viennois comte de Valentinois et Dioys. Mon cher et bien ami Le Sr Alexandre de Courbieres salut. Considerant de quelle Importance est la Conservaon [Conservation] de mon ville et Chau [Chateau] de Voiron en daulphine nous avons advise d'en donner la charge et Commandement a personne qui puisse rendre avec fidelite le soing et vigilence quil est requis en telle charge et estimant ne pouvoir faire meilleure ellection [!] que de votre personne pour le tesmoignage que nous a este rendu du devoir que vous avez faict a la garde [...]". - Kurz nach seiner Konversion zum Katholizismus und wenige Monate vor der Weihe als französischer König in Chartres setzt Heinrich einen nicht identifizierten Offizier der königlichen Garde als Kommandant von Voiron ein. Die Dauphiné war 1591 durch Heinrichs verbündeten François de Bonne, duc de Lesdiguières von der Heiligen Liga zurückerobert worden. Als Grenzgebiet zu dem mit der Liga verbündeten Fürstentum Savoyen blieb die Dauphiné bis zum Abschluss des Vertrags von Lyon Anfang 1601 ständiger Schauplatz militärischer Konflikte. - Gegengezeichnet von dem Conseiller d'État und späteren Surintendant des Finances Pierre Forget de Fresnes (1544-1610). - Etwas fleckig und berieben mit leichten Randläsuren; im rechten unteren Eck ein großer Ausschnitt.‎

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‎Henckel von Donnersmarck, Karl Josef Erdmann Graf, Geheimrat und Kämmerer (1688-1760).‎

‎Gedrucktes Dokument im Namen Maria Theresias mit eigenh. U. Graz, 28. VIII. 1748.‎

‎4 SS. mit 4 hs. Zeilen auf Doppelblatt. Folio. Mit papiergedecktem Siegel. Zusammen mit zweitem Druck mit eingedruckten Namen der Unterzeichner. An die Vertreter der ersten beiden Stände des Fürstentums Steiermark gerichtetes Dekret mit der Aufforderung zur Übermittlung von Vermessungsunterlagen sämtlicher Besitztümer im Rahmen der sog. Rektifikation des Grundsteuerwesens: "Wir Maria Theresia von Gottes Gnaden Römische Kayserin [...] Entbieten Unseren samtlichen Geist- und Weltlichen treu-gehorsamsten Vasallen und Unterhanten, welche in Unserem Erb-Herzogthum Steyer begütert, angesessen, oder wohnhaft seynd, Unsere Kayserl. Königl. Gnade, und alles Gutes. Ihr habt aus Unserem untern 25ten Junii gegenwärtigen Jahrs an Euch erlassenen offenen Patent das mehrere zu entnehmen gehabt, daß Wir in Unseren Herzogthum Steyer eine allgemeine Landes-Bereitung blos allein von darumen allergnädigst resolviret, damit in Re tributaria ein Neben-Stand gegen den anderen nicht praegraviret, sondern die Contribuenten ad intra nach der Gott-gefälligen Gleichheit rectificiret werden, folglich ein jedwederer auf einerley Art, Maaß und Weise, jedoch nach Proportion seines Besitzthums die allgemeine Landes-Bürden um so leichter ertragen möge. Es haben euch auch Unser untern 27ten verflossenen Monats Julii in Land publicirte Patent, und die unter einstens mitgetheilte Fassions-Formularien ausführlich belehret, wie und auf was Art bey diser Landes-Rectification jedermänniglich seine besitzenden Realitäten zu bekennen schuldig? daß Wir mithin nichts gewisser dann eine schleunige Vollziehung dises Unseres allergnädigsten Befehls von euch vermuthet hätten [...]". - Die von 1748 bis 1756 in den österreichischen Erblanden durchgeführte "Rectification" kann als erste Katastierung Österreichs angesehen werden. Für den Theresianischen Kataster wurden allerdings nur bei Weigerung amtliche Messungen durchgeführt. Erst dem Josephinischen und dem Franziszeischen Kataster (ab 1817) lagen systematische Vermessungen zugrunde. Das vorliegende Dekret ist eine Ermahnung zur Meldung der Vermessungsdaten, die mit Regeln und Tabellen zur Vermessung verschickt wurde: "Da Uns aber die immittels hervorgekommene Umstände zu erkennen geben, daß denen wenigsten unter euch der Begrif diser vorgeschribenen Einlags-Reglen beywohne [...], als haben Wir Uns weiters allergnädigst entschlossen, euch alle die aus denen jüngsthin publicirten Fassions-Formularien geschöpfte Anstände und Zweifel gäntzlich zu benehmen, auch die weitere etwanige Entwürffe und daraus entspringen mögende Verzögerungen zu heben, nicht nur allein durch beygehende Maas-Reglen alles das jenige, was Wir hierinfalls pro norma statuiret, zu euerer gäntzlichen Information umständlich zu erklären, sondern auch die zur vollkommenen Vorschrift andienende neue Bekanntnuß-Tabellen [...]". - Gezeichnet vom Kämmerer und Präses der Rectifications-Kommission für Steiermark Karl Josef Henckel von Donnersmarck, dem Hofvizekanzler Joseph Christoph Freiherr von Waidmansdorf sowie dem Beamten Johann von Apostlen. Minimal braunfleckig und angestaubt. Im beiliegenden Zweitdruck sind die Namen der Unterzeichner gedruckt (beschnitten und mit hs. Aktenvermerk).‎

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‎Clarke d’Hunebourg, Henri, General und Staatsmann (1765-1818).‎

‎Dokument mit handschriftlichen Eintragungen und eigenh. U. ("Clarke"). Paris, 9. XII. 1807.‎

‎1 S. Qu.-4to. Quittung über 1450 Francs 50 Centimes, die das Kriegsministerium vom "Payeur général des dépenses de la guerre" erhalten hat. - Nach einer langen Karriere als General Napoleons I. und Administrator in den eroberten Gebieten wurde Henri Clarke d'Hunebourg im August 1807 erstmals zum Kriegsminister ernannt und füllte diese Position zunächst äußerst erfolgreich aus. 1812 versuchte er den gescheiterten Coup Claude François de Maletas und die damit verbundene Kritik an Polizeiminister Anne Jean Marie René Savary zur Stärkung der eigenen Position zu nutzen. Seine Vorgangsweise erweckte Napoleons Misstrauen, der ihm 1813 seinen engen Vertrauten Pierre Daru als Minister für die Kriegsadministration zur Seite stellte. Die Konkurrenz der beiden Männer sollte sich bei der Verteidigung von Paris am 30. März 1814 negativ auswirken. Unmittelbar nach Napoleons Sturz versuchte Henri Clarke d'Hunebourg das Vertrauen Ludwigs XVIII. zu gewinnen und wurde von diesem im März 1815 zum Kriegsminister ernannt; wenige Tage vor Napoleons Rückkehr nach Paris und seiner "Herrschaft der Hundert Tage". D'Hunebourg begleitete Ludwig XVIII. ins kurzzeitige Exil und kehrte nach der endgültigen Niederlage Napoleons ein letztes mal auf den Posten des Kriegsministers zurück, bevor er 1817 in den Ruhestand ging. - Gefaltet. Mit einem mittigen Ausriss (kein Textverlust), die Ecken umgeknickt. Mit Sammlernotizen in Blei und Tinte und zwei Sammlungsstempeln.‎

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€ 250,00 Kaufen

‎Hussein, Saddam, former President of Iraq (1937-2006).‎

‎Typed letter signed "Saddam Husain". N. p., 22. VII. 1980.‎

‎4to. ½ p. Signing a decision of the Revolutionary Command Council with regard to the authority of the traffic police: "Decision. In accordance with article forty-second, paragraph A, of the Temporary Constitution. The Revolutionary Command Council decided during its meeting of 22/7/1980 the following: (1) The police officer shall be granted the power to act as a judge of the Traffic Court in order to detain the driver of the car who has violated the standards of the traffic regulations and the rules of conduct for a period exceeding one month. The Ministers of Interior and Justice will be able to take this decision [...]". - Written three months before Iraq invaded Iran, leading to the eight year long Iran-Iraq war.‎

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€ 2.500,00 Kaufen

‎Johann IV. und Siegmund, Herzöge von Bayern-München (1437-1463 und 1439-1501).‎

‎Lehensbrief. München, 25. V. 1461.‎

‎½ S. Qu.-4to. auf Pergament. Für einen "Conradus Velnstich" bezüglich zweier Güter zu Brunnen: "Von gotts gnaden Wir Johanns und Wir Sigmund gebrudere Phallenntzgraven bey Reine hertzogn in Obern und Nidern Bayrn etc Bekennen Als umb die zway gut gelegen zu Prunnen zwischen Mannching und Smiehen der ains hat bey vier Juchart ackers und bey sechs tagwerch wismats das annder hat auf ain velld bey vier Juchart ackers und bey Siben tagwerch wissmats baide gelegen in unserm lanntgericht lanntsperg das alles von uns und unnserm fürstentumb zu Bayrn zulehen geet, das wir die egenante gut mitsambt den Juchart ackers und wismatt Conraten Välnstich verlihen haben und leyhen Im das in kraft des briefs alles das wir Im durch recht und pillich daran leyhen sollen, Doch uns und manniclich an seinen rechten unentgollten darauf hat er uns gewöndlich glubd getan unnsern frommen befürdern schaden zewennden und in allen sachen zetun das ain getrewer lehenman seinen lehenherrn von lehens wegen schuldig ist zetun, und ob er ynndert verwigne lehen wesst oder erfure die sol er uns oder unnsern oberisten Ambtleweten zewissen tun so er erst mag trewlich ungevarlich zu urkund haben wir unnsre Secret heran haissen [...]". - Mit Spuren alter Montage, zwei parallelen Einschnitten vom fehlendem Siegel und Regest verso. Beiliegend eine vollständige ms. Transkription.‎

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‎Karl Albrecht (Karl VII.), Kurfürst von Bayern, Kaiser des HRR (1697-1745).‎

‎Schreiben mit eigenh. U. Melk, 20. X. 1741.‎

‎2¼ SS. auf Doppelblatt. Folio. Mit Adresse (Faltbrief) und papierged. Siegel. An die Stände des Erzherzogtums Österreich ob der Enns zu Linz mit der Benachrichtigung von der vorübergehenden Ernennung seines Kämmerers und Vitztums Adam Graf von Taufkirchen als Vizestatthalter: "Gleichwie Wir entzwischen, und biß in unserem Ertz Herzogthumb Oesterreich ob der Ennß fieglich ein Landts-Hauptmann angestellt werden kan, unseren Geheimen Rath, Cammerern und vice Domb zu Burghausen Adam Grafen Tauffkirchen von Imb für unsern vice-Statthaltern gdgst ernennet, demselben auch anbefolchen haben, so bald immer möglich daselbst seinen Anstand zu nehmen, und diesem ihme gdgst Committirten Ambt gebührents vorzustehen; Also haben einsolches Euch zur Nachricht gdgst nit verhalten wollen, in der gänzlichen Zuversicht, ihr werdet euch deme, so erheischenter Nothdurfft nach von unsertwegen Er gebiethen oder verbiethen würdet, ganz nit entziehen, sondern viel mehrers auch Eürers Orths all Jenes, waß zu aufrechthaltung unserer Landsfürstl. hochen Gerechtsamen, Ehre und reputation gedeylich, dann zu administrirung der Iustiz, Handthabung guter Ordnung, und Policey, auch sonsten zu des Lands Wohlfart gereichig seyn mag, mit aller beflissenheit so getreuist und gehorsambst mit beförderen helffen [...]". - Der Vermerk "Denen lobl. Ständen in nägster Session vorzutragen den 12ten Xber 1741" gezeichnet "Johann Georg Probst mp. zu St. Florian, Johann Achaz W. Dellinger, Gottfriedt v. d. Aufsess, Georg Leo Freyh. von Hohenek mp, Joh. Geörg Gruebeck". Mit Einschnitten von fehlender Versiegelung. Beiliegend eine vollständige ms. Transkription.‎

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€ 1.200,00 Kaufen

‎Karl VI., röm.-dt. Kaiser (1685-1740).‎

‎Schreiben mit eigenh. U. Wien, 9. XI. 1733.‎

‎2½ SS. auf 2 Doppelbll. Folio. Geheftet. Mit Adresse (Faltbrief) und papierged. Siegel. An den Reichsvizekanzler und Fürstbischof von Bamberg und Würzburg, Friedrich Karl von Schönborn-Buchheim, betreffend die Aufrichtung eines Fußregiments: "Nachdem Wir bey denen würkl. vorgegangenen Frantzösischen Feindlichen Angriffen in denen Teütsch- und Wällischen Reichs Landen, und weiteren gegen Uns und das Reich sich eüßernden gefährlichen Absichten Unßere Kays. Völcker zu des Gemeinen Werstans Besten mit einigen neüen Regimentern zu vermehren uns bemüsiget sehen, und zu dem Ende unter anderen mit Unserm Kay. Obristen Mercy d'Argenteau wegen Aufrichtung eines neüen Regiments zu Fuß von zwey Tausend drey hundert Köpffen und um selbige biß Ende February nechst eintrettenden Jahres in vollkommenen Stand ohnfehlbar stellen zu sollen das behörige geschlossen, und nun besagter Unser Kay. Obrister Mercy d'Argenteau zu Folge der von ihm in Unterthänigkeit gemachten Anzeige sein R[e]g[imen]t durch Unßern herzubestellten Obrist-Lieutenant Freyh. von Sternthal und dessen von ihme subordinirten in verschiedenen des heyl. Röm. Reichs besonders aber zum Theil in [...] lande und zugehörig Stadt Achsenfurth bestens zusammen bringen zu können verhoffet, auch Uns gehors[am]bst gebetten, daß Wir zu ohngehinderter Verstattung erm. Anwerbung Unsere Kay. Requisitoriales dahin zu ertheilen gnädigst geruheten. Alß ersuchen Wir [...] hiedurch gnädigst, Sie belieben, in betracht obangeführter gefährl. Umständen, nicht nur die freye ohngehinderte Anwerbung mit möglichster dessen beförderung für obbesagtes Rgt, gegen Vorzeigung Unßers aus Unser Kay. geheimen Reichs-Hoff-Cantzley gefertigtes 'und von Uns eigenhändig unterschriebenen Kay. Original-Patents, sondern auch denen auf gnd. Werbung beorderten alten Satzungsmäßigen An- Ab- und Durchzug williglich zu verstatten' nicht minder denenselben in ihrem march nebst Reichung der Etappenmäßigen verpflegung und vorspann gegen Reichs-Constitutions gemäßen baarer Bezahlung zu baldigster Fortkommung allen sonst ersprießlichen guten Willen erzeigen zu laßen. Welches zu des heyl. Röm. Reichs und des Gemeinen Teutschen Vatterlands besten gedeyhen, und von Uns gegen [...] mit gnädigster Danknehmigkeit erkennet werden wird [...]". - Mit Gegenzeichnungen.‎

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‎Karl VII., röm.-dt. Kaiser (1697-1745).‎

‎Schreiben mit eigenh. U. Frankfurt am Main, 30. XI. 1743.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. Mit Adresse verso (Faltbrief). An die Reichsritterschaft und den Adel des Niederrheinischen Bezirks bezüglich der Erhebung des Rudolf Adolf Geyer von Schweppenburg in den Freiherrenstand: "Wir Lassen Euch hierdurch gnädigst ohnverhalten, wasmassen Wir den Chur-Cöllnischen geheimen, auch Hoff- und Regierungs Rath Unseren und des Reichs Lieben getreuen Rudolph Adolph von Geyer, Edlen von Sweppenburg aus besonderen Unser Kayserliches Gemüth bewegenden Ursachen, die Kayserliche Gnad gethan, um Ihn sambt seiner Descendenz beyderley geschlechts den Ein und zwantzigsten Februarii dieses Siebenzehen hundert, drey und viertzigsten Jahrs, in des Heylichen Römischen Reichs Freyherren Standt gnädigst erhoben, dazu gewürdiget und darin bestättiget haben; Als gesinnen Wir an Euch hiermit gnädigst, Ihr wollet denselben, und seine Nachkommenschafft in allen Vorfallenheiten, Expeditionen, Schrifften, und sonst davor erkennen, also nennen, und demselben, und seinen Descendenten beyderley geschlechts nebst dem Ehren Wort Wohlgebohrn des heiligen Römischen Reichs Edlen Pannier und Freyherrn von Geyer, Edlen zu Schweppenburg geben, auch solches bey Euerer Cantzley vormercken lassen Und Wir verbleiben Euch anbey mit Kayserlichen Gnaden wohl und gewogen [...]". - Mit Gegenzeichnung durch Johann Georg II. Reichsgraf von Königsfeld (1679-1750). Ausriss in Blatt 2 durch Brieföffnung und mehrere Einschnitte von fehlendem Siegel. Rechter Rand etwas angestaubt.‎

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‎Karl VII., Kurfürst von Bayern, Kaiser des HRR (1697-1745).‎

‎Schreiben mit eigenh. U. München, 5. XII. 1744.‎

‎2¼ SS. auf Doppelblatt. Folio. Mit Adresse auf separatem Kuvertblatt mit papierged. großen kaiserlichem Siegel. An Johann Friedrich Frhr. von Degenfeld bezüglich einer Beschwerde in Sachen Vormundschaft: "Nachdeme Uns die verwittibt geweste von Venningen Elisabeth Claudia, nunmehro verehligte von Erthal, gebohrne von Reichenstein, in der Anfuge sub praesentato drey und zwanzigsten Novembris nuperi beschwerend angezeiget, was gestalten du dich, als Mit-Vormund ihrere von Venningischen Kindern, verschiedener vormundschafftlicher Actuum, als nehmlich in Religions und geistlichen Sachen, in Politicis, Jurisdictionalibus, feudalibus et dependentiis, dann in Administratione derer güter, activ- und passiv-Schulden, und so fort an, privativè, und mit ausschließung ihrer als tutricis honorariae, da ihr doch die vormundschafftliche Mit-Obsicht aufgetragen wordem, anmaßen thätest, und Uns dahero demüthigst gebeten, daß wir diesfalls Unser gemeßene Kayserliche Verordnung an dich ergehen laßen, gnädigst geruhen mögten; Als laßen Wir dir sothane beschwerungs Anzeige zu dem Ende, und mit dem grädigsten Befehl, hiermit zu kommen, um dich darüber innerhalb zwey Monathen vernehmen zu laßen; Indessen aber die von Erthal in Sachen, wo Ihr die Obsicht mit gebühret, nicht auszuschliessen [...]". - Beiliegend vollständige ms. Transkription.‎

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‎Kléber, Jean-Baptiste, napoleonischer General (1759-1800).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Hadamar , 21. Prairial IV [9. VI. 1796].‎

‎1 S. auf Doppelblatt. Fol. Mit eh. Adresse (Faltbrief) und Lacksiegel. An die Regenten der Grafschaft Sayn-Hachenburg, in scharfer Reaktion auf verhinderte Requisitionen für die von General Kléber kommandierte Division der Armée de Sambre-et-Meuse. Kléber betont, dass er Undiszipliniertheit und Schikanen seitens der Soldaten zu unterbinden gewillt ist, die Requisitionen aber seinen Intentionen entsprächen und die Verpflegung der Armee von den eroberten Gebieten eingefordert werden müsse. Genauso wie Soldaten diszipliniert würden, seien auch unwillige Einwohner mit größter Härte zu bestrafen. Kléber droht im Falle neuerlicher Verzögerungen ein schreckliches Exempel an den Verantwortlichen statuieren zu lassen, so sehr ihm dies auch widerstrebe. Sollte es so weit kommen, hätten sich die Empfänger die Katastrophe selbst zuzuschreiben: "j'aurai recours, je vous en préviens, aux moyens les plus rigoureux qui soient en mon pouvoir; ils me répugnent, mais j'aurai été contraint par la mauvaise Volonté de ceux que j'aurois préferé traiter avec plus de douceur, et Vous aurez a Vous reprocher les Désastres qu'entraineront les mesures Vous m'aurez forcé de prendre [...]". - Spannender Brief aus der ersten Phase der französischen Offensive von 1796 im Rahmen des Ersten Koalitionskrieges (1792-97). Kléber hatte am 31. Mai Befehl erhalten, den Rhein mit zwei Divisionen zu überqueren, und konnte in den folgenden Tagen kleinere Städte wie Hachenburg und Hadamar erobern. Trotz dieser Erfolge war die Versorgungslage der Armee besorgniserregend. Der offensichtliche Widerstand der Bevölkerung und die unverholene Drohung Klébers sind den harten Requisitionsmaßnahmen und Strafmaßnahmen geschuldet, die General Jean-Baptiste Jourdan seinen Generälen auftrug. Sein Befehl lautete, überall starke Kriegssteuern zu erheben und auf Kosten des Landes zu leben, dabei jedoch streng auf die Disziplin der Soldaten zu achten und jene Einwohner zu schützen, die ihre Kriegssteuern richtig zahlten. Städte und Dörfer, die sich widersetzten und die Waffen ergriffen, sollten verbrannt werden. Wenige Wochen nach der Rheinüberquerung musste sich Kléber vor den vorrückenden österreichischen Einheiten nach Düsseldorf zurückziehen. Im September brach die Offensive der Sambre- und Maas-Armee endgültig zusammen, und sämtliche Divisionen wurden ins linksrheinische Gebiet zurückgezogen. - Mit Sammlervermerk in Blei (recto) und kleineren Randläsuren.‎

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‎Koerber, Ernest von, Staatsmann (1850-1919).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 8. VI. 1900.‎

‎1¾ SS. auf Doppelblatt. 8vo. An eine namentlich nicht genannte Exzellenz mit Dank für dessen "so gütige Zeilen": "[...] Jedes Wort der Ermunterung in dieser für mich so schweren Zeit ist mir um so werthvoller, als der Ausblick in die Zukunft leider ein sehr trüber ist. Der beste Wille, alle Mühe sind vergeblich, wenn diejenigen, welche die Pflicht hätten, sich das Ganze vor Augen zu halten, muthlos nur ihre kleinlichen egoistischen Zwecke verfolgen [...]".‎

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‎Lafargue, Paul, French revolutionary Marxist (1842-1911).‎

‎Autograph manuscript (fragment). N. p. o. d.‎

‎2 pp. Small 4to. Manuscript relating to marriage, prostitution, women, and relevant solutions proposed by Communism. "[...] La question du mariage, agitée depuis trois quarts de siècle dans les milieux bourgeois, n'est en fait qu'une question économique. [...] La manus masculine s'est allégée, à mesure que la propriété évoluait et ma femme mariée, grâce à la dote, a conquis quelque indépendance et acquis certains droits ; cependant la loi, la religion et les mœurs continuent à la maintenir dans une position inférieure à l'homme ; et il ne peut en être autrement tant que la propriété intellectuelle sera la base sur laquelle s'élèveront les institutions sociales, politiques et religieuses, en dépit des critiques passionnées de George Sand [...]. Le mariage et la prostitution, son complément nécessaire, ne disparaîtront que dans une société communiste, prenant à sa charge l'élevage et l'éducation de l'enfant et faisant de la maternité la plus auguste de la plus utile des fonctions sociales. Les femmes et les hommes, ayant des droits égaux aux richesses, créés par le travail de tous, pourront alors donner libre cours à leurs passions, sans être entravés par des intérêts matériels et des préjugés moraux [...]". - Slight damage to edges. Published in the Socialist journal "Conjungo", 30 June 1901.‎

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‎Le Tellier, Michel, Staatsmann (1603-1685)‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D., ["dimanche matin"]‎

‎1 S. 4to. Auf Trägerpapier montiert. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Estampillé d'allié ... le roy Je vous ... d'aggrave que Je vous dise pour aligner, que la visite à suget le duré ... ici de l'[h]ongrois sera très cotella? pour nostre differance et que la lettre qui juge le griure assura a moi ou ma croix, pourra decour favr...? J'ay l...? offert aupres certin ces galois quand plus la loy fera evoix. Je voudray aussy que mgr le prus? ...? lorsq'un guard à trois luy manquera que la ...tions certin dut puy affard a lay S[on]. A[ltesse]. estame affreuse pour moy de passeager à morsel? à Moscou, Je m'en suis? de vostre très humble et très affectionné serviteur [...]".‎

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‎Leopold I., röm.-dt. Kaiser (1640-1705).‎

‎Schreiben mit eigenh. U. Nürnberg, 18. VIII. 1658.‎

‎1½ SS. auf Doppelblatt. Folio. Mit Adresse verso (Faltbrief) und papierged. Siegel. An die Geheimen und Deputierten Räte in Wien betreffs der Aufnahme von Johann Baptist Suttinger zum Thurnhoff in das nö. Ritterstands-Konsortium: "Wür haben auß Ewrem schreiben vom 15. July negsthin, mit mehrerem Vernumben, waß Ihr, auf Vernembung unserer N.Ö. Reg. und Camer, yber die von dem Ehrsamben Gelehrten, unserm Rath, Johann Babtista Suttinger, von Thurnhof, beider Rechten Doctorn, gebettene conferierung der Canossischen aperten, bey Röschiz gelegenen Lehen, mit gutachten, underthenigist an Unß gelangen lassen. Wan wür dan auß denen von Euch angezogen Ursachen, und motiven, Ihme Suttinger diese Canossische heimgefallene Lehen, (iedoch auf seine aigene berechtigung) eingerathnermassen gdgist bewilligtet; Alß werdet Ihr deme gemäß die weitern gehörige Notturfft vorzukheren, und zuverordnen wissen. An deme volziehet Ihr unsern gdisten willen, und mainung [...]". - Mit Regest.‎

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‎Leopold I., röm.-dt. Kaiser (1640-1705).‎

‎Schreiben mit eigenh. U. Prag, 2. IV. 1680.‎

‎1¼ SS. auf Doppelblatt. Folio. Mit Adresse verso (Faltbrief) und papierged. Siegel. An die Hauptleute des Elbogner Kreises, Johann Ferdinand von Piesnitz und Joseph Daniel von Zettritz: "Demnach Wür mit Bewilligung unserer bey gegenwerttigem Landtag versambleten treugehorsambsten Stände, eine Militarische repartition auf das heurige anderte Quartal à prima Aprilis, bieß ultima Junii, ingleichem die Fortifications Gelder Per zweymahl Hundert Taußend Gulden, in abschlag der khünfftig erfolgenden Verwilligung, bey unserm königlichen ober Steuer Ambt verferttigen lassen, dazu unsere treugehorsambste Egrischen Landes Inwohnere mit dem hunderten Theil concurrieren thuen, Als befelchen Wür Euch hiemit gnädigst, daß Ihr die auf selbige überschickhet, unnd Sie zu der sache Ihres orths erfolgenden weitern versehung, und unter ihnen beschehenten übelichen eintheilung veranlasset, Denne Ihr schon recht zuthuen, und hieran unseren gnädigsten willen unnd mainung gehorsambst zuerstatten wissen werdet [...]". - Beiliegend eine vollständige ms. Transkription.‎

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‎Lesseps, Ferdinand de, Diplomat und Unternehmer (1805-1894).‎

‎Eigenh. Brief mit U. sowie montierter Kabinettphotographie mit eh. U. La Chênaie, 29. VIII. 1893.‎

‎1 S. 8vo. Kabinettphotographie (58:93 mm). An einen Herrn Pfarrer ("Monsieur le Curé") mit der Mitteilung, dass De Lesseps sich beeilt habe, eine Antwort des Oberstkammerherrn an Ihre Majestät die Kaiserin weiterzuleiten. Die Anfrage werde Seiner Majestät vom Beauftragten zum Schutze des Kultes vorgelegt, und De Lesseps hoffe auf ein gutes Resultat: "Je m'empresse de vous transmetter la réponse du Premier Chambellan de S. M. l'Imperatrice. Votre demande va être mise sous les yeux de S. M. par le premier [...] chargé des secours pour le culte et j'éspère qu'elle aura un bon résultat [...]". - Der Erbauer des Sueskanals wurde im Februar 1893 wegen Einflussnahme und Veruntreuung infolge des Panama-Skandals zu einer Geldstrafe und zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt. Die Gefängnisstrafe wurde jedoch vom Kassationshof aufgehoben. - Mit Lochspuren alter Heftung.‎

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‎[Ludwig I., König von Bayern (1786-1868)].‎

‎Briefkuvert. (München, 14.05.1866, Poststempel).‎

‎Qu.-8vo. Mit Adresse und papierged. Siegel. An Graf Friedrich Ludwig Heinrich zu Castell. - Gestempelt und aufgeschnitten.‎

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‎Ludwig I., König von Bayern (1786-1868).‎

‎Schreiben mit eigenh. U. ("Ludwig"). München, 2. I. 1831.‎

‎½ S. auf Doppelblatt. Folio. Mit Adresse verso (Faltbrief) und papiergedecktem Siegel. An die herzoglich Leuchtenbergische Vormundschaft in Eichstätt: "Wir haben Uns über den Verkauf der herzoglich Leuchtenbergis[chen] Domaine zu Oberdolling Vortrag erstatten lassen und ertheilen Unsere obervormundschaftliche Genehmigung dazu, daß diese Domäne an den Bräuhaus-Pachter Schmidtner zu Oberdolling um den Kaufschilling von 15.000 fl unter den in den Protokollen vom 19. Dezember d. J. gemachten Bedingungen und da dieses Gut ein noch nicht allodifizirtes Lehen ist, mit Vorbehalt aller lehenherrlichen Rechte verkauft werde [...]". - Beiliegend ein Portraitstich Ludwigs (entspricht dem 1859 in Meyers Konversations-Lexikon veröffentlichten Bildnis, gestochen von C. Barth). Mit gestochenem Titel "Ludwig von Gottes Gnaden Koenig von Bayern". - Mit kleinen Randläsuren und Einschnitten zum Verschließen.‎

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