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‎Furtwängler, Wilhelm, Dirigent (1886-1954).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. O. O. u. D.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An die Altistin Maria Günzel-Dworski: "Sehr gern werde ich Sie einmal anhören, leider habe ich vorläufig d. h. die nächsten 6 Wochen gar keine Zeit. Vielleicht später dann [...]".‎

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‎Gärtner, Renee, Pianistin (1908-1944).‎

‎Eigenh. Bildpostkarte mit U. Wien, [Poststempel: 23. XII.].‎

‎1 S. (Qu.-)8vo. Sendet Weihnachtsgrüße an Hans Nüchtern, Direktor der literarischen Abteilung der RAVAG, in Wien. - Auf der Bildseite ein Tannengesteck, darunter der Text "Herzlichen Weihnachtsgruss".‎

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Wien, AT
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€ 220,00 Acheter

‎Gounod, Charles, Komponist (1818-1893).‎

‎Eigenh. Brief mit U. 20, Place Malesherbes [Paris], 11. XII. 1882.‎

‎1½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. adr. Kuvert. An die Mezzosopranistin und Gesangspädagogin Mathilde Marchesi mit der Bitte einen Probentermin mit ihren Schülerinnen Emma Nevada und Blanche Arral zu verschieben: "Je viens vous prier de remettre à l'ante [!] Jeudi (21 Xbre) la visite de vos deux chères filles (Blanche et Nevada) vers la même heure, 4 h - j'ai, jeudi prochain, une grande séance à laquelle je ne puis manquer; c'est l'execution du Prix de la Ville au Châtelet [...]". - Nach Stationen als Pädagogin an den Konservatorien in Wien und Köln ließ sich Mathilde Marchesi 1881 in Paris nieder um ihre eigene Gesangsschule zu eröffnen. Ihre mit Abstand berühmteste Schülerin war die australische Sopranistin Nellie Melba (1861-1931). Emma Nevada (1859-1940), die den Komponisten Ambroise Thomas heiraten sollte, und Blanche Arral (1864-1945) begannen nach ihrer Ausbildung bei Mathilde Marchesi ebenfalls erfolreiche Karrieren. - Charles Gounod, der selbst ein begabter Amateursänger und langjähriger Chorleiter in Paris und London war, befreundete sich in seinem letzten Lebensjahrzehnt mit Mathilde Marchesi und ihrem Mann, dem Bariton und Pädagogen Salvatore. Wie aus dem Brief hervorgeht, arbeitete er auch mit den Gesangsschülerinnen der Marchesi. Als Pädagogin schätzte Mathilde Marchesi Gounods Vokalmusik, da diese keine Überforderungen der menschlichen Stimme forciere. In ihren Memoiren schreibt sie zum Tod des Freundes: "On the 15th of October, 1893, the musical world sustained an irreparable loss in the death of Charles Gounod, and I personally lost in him a devoted friend. I am very fond of his light, flowing melodies, for they appeal to the heart, and are admirably suited to the human voice" [Marchesi and Music, S. 288]. - Auf Briefpapier mit geprägtem Monogramm; gefaltet.‎

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€ 800,00 Acheter

‎Gounod, Charles, Komponist (1818-1893).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Paris [Poststempel], 7. VI. 1882.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. Kuvert. An den Bariton Salvatore Marchesi bezüglich einer Sammlung armenischer liturgischer Gesänge, die Gounod zugestellt werden sollte. Gounod versichert seinem Freund, dass er die Sammlung noch nicht erhalten habe und ihn von ihrem Eintreffen umgehend in Kenntnis setzen werde: "Je t'affirme que, cette fois encore, pas plus que la première, je n'ai reçu la Collection des Chants Liturgiques Arméniens - Il est impossible qu'elle arrive chez moi et que je l'ignore - dès que je l'aurai, je te le dirai [...]". - Nach dem Ende seiner aktiven Bühnenkarriere betrieb Salvatore Marchesi gemeinsam mit seiner heute bekannteren Frau Mathilde ab 1881 eine Gesangsschule in Paris. Die mit Abstand berühmteste ihrer Schülerinnen war die australische Sopranistin Nellie Melba (1861-1931). - Charles Gounod, der selbst ein begabter Amateursänger und langjähriger Chorleiter in Paris und London war, befreundete sich in seinem letzten Lebensjahrzehnt mit Mathilde und Salvatore Marchesi und arbeitete mit deren Gesangsschülerinnen. Als Pädagogin schätzte Mathilde Marchesi Gounods Vokalmusik, da diese keine Überforderungen der menschlichen Stimme forciere. In ihren Memoiren schreibt sie zum Tod des Freundes: "On the 15th of October, 1893, the musical world sustained an irreparable loss in the death of Charles Gounod, and I personally lost in him a devoted friend. I am very fond of his light, flowing melodies, for they appeal to the heart, and are admirably suited to the human voice" [Marchesi and Music, S. 288]. - Gefaltet.‎

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Wien, AT
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€ 750,00 Acheter

‎Güden, Hilde, Sängerin (1917-1988).‎

‎2 eigenh. Briefe mit U. Unterach am Attersee, 16. und 25. VIII. 1954.‎

‎Zusammen (2+1¼ =) 3¼ SS. auf 2 Bll. 4to. Mit einem eh. adr. Kuvert. An den Sänger, Inspizienten und Bearbeiter Erwin Harditz: "[...] Ich bin sehr glücklich, daß die Partie mir so gut liegt u. ich sie so erarbeiten konnte!! Vor einigen Tagen kam der Arabellaauszug mit der Bearbeitung an. Nun bin ich damit sehr zufrieden - nur über die Stundenanzahl bin ich entsetzt. Ich weiß, wie viel Zeit man natürlich für Ihre exakte Arbeit u. Schrift braucht - nur werden mich so die Bearbeitungen viel zu viel kosten. Nun will ich Ihnen vorschlagen 1. alle Namen - wie Zdenko, Arabella, Vorhang, Bühne etc. also alles was nur möglich ist, abzukürzen u. auch die Reaktionen der Partner auf das allernotwendigste zu beschränken! Meiner Meinung erspart das dies ¼ bis 1/3 der Zeit, wenn nicht viell. die Hälfte [...]" (16. VIII.). - "[...] Ich stehe knapp vor meiner Abreise nach Vannes, wo ich einen Liederabend singe u. dann endlich Ferien machen kann. Ich werde Ende September in Wien sein u. bitte Sie, bis dahin die Traviata für mich zu bearbeiten, mit den besten Einschränkungen u. Abkürzungen, sodaß die Stundenzahl 26-30 nicht überschritten wird [...]" (25. VIII.).‎

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€ 180,00 Acheter

‎Huber, Gustav Adolf, Musiker, Pädagoge und Komponist (1872-1946).‎

‎Konzertprogramm mit eigenh. Einladung. [Wien, 1924].‎

‎3 Zeilen auf 2 SS. (Qu.-)8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten, den er zu einem Liederabend, veranstaltet von der Konzertdirektion "Symphonia" am 15. Jänner 1924 in Wien, einlädt: "Mit freundlicher Einladung [...]".‎

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€ 180,00 Acheter

‎Humperdinck, Engelbert, Komponist (1854-1921).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. ("EHumperdinck"). [Berlin, 13. III. 1909].‎

‎1 S. 8vo. Mit eh. Adresse. An den Schriftsteller und Musikkritiker Ernst Décsey: "Es freut mich, aus Ihren Zeilen zu ersehen, dass meine Notizen für tauglich befunden worden sind. Ich muss allerdings hinzufügen, dass ich alles mögliche, richtiges und unrichtiges, darin vereinigt habe, nur um Ihnen ein umfassendes Material zur Auslese an die Hand geben zu können. Was Sie hiervon für Ihre Zwecke gebrauchen können, müssen Sie ja am besten wissen [...]".‎

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Wien, AT
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€ 420,00 Acheter

‎Kiepura, Jan, Tenor (1902-1966).‎

‎Albumblatt mit eigenh. U. O. O., 1933.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Alt auf Trägerpapier montiert.‎

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€ 50,00 Acheter

‎Klenau, Paul von, Komponist und Dirigent (1883-1946).‎

‎Portraitpostkarte mit eigenh. U. verso. O. O. u. D.‎

‎8vo. Je nach Lichteinfall etwas silbrig.‎

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€ 100,00 Acheter

‎Knappertsbusch, Hans, Dirigent (1888-1965).‎

‎5 ms. Briefe mit eigenh. U., 2 ms. Postkarten mit eh. U. und 1 gedr. Dankeskarte mit eh. Grußzeile. München, 1939 bis 1947.‎

‎Zusammen 9¼ SS. auf 12 Bll. Meist (qu.-)8vo. An den Organisten Franz Schütz: "Maestro di Pedalo! Das nennt man 'sich kreuzende Post'. Blöd - nicht wahr? Kommen Sie nicht mal nach S'burg? Warum hat man Sie dieses Jahr nicht aufgefordert? Ich finde das widerlich - da werden wohl die dortigen Ona'nisten gestänkert haben, weil sie nicht so viel können wie der Schütz! Wenn Sie an mich noch einmal den Verdacht äussern, dass der Einspruch des Herrn J. über allgemeine Interessen der Gesellschaft der Musikfreunde gestellt wurde, dann hau ich Ihnen einen harten Gegenstand an den Kopp!" (23. VII. 1939). - "[...] Am 5. V. verließ ich nach der Electra Wien, fuhr nach München, von hier 2 Tage später nach Berlin, und am 11. begann die Nordlandreise [...] Leider werde ich nun Ihre 'Missa' am 17. XII. nicht machen können, da ich erst ein oder zwei Tage vor meinem Philharmonischen am 20. aus Berlin, Mannheim und dem Rheinland zurückkomme [...]". (4. 7. 1941). - "Müssen Sie nun auch noch den Versuch unternehmen, mich zu verärgern? Wie können Sie nur so mir nichts dir nichts behaupten, ich hätte meine Einstellung zu Ihnen einer Korrektur unterzogen? Wissen Sie denn nicht, was ich alles in Wien für Sie gemacht habe? Welche Laufereien - welche Unterhaltungen? Nein: Sie scheinen's nicht zu wissen. Daß Sie mich in den letzten Wiener Tagen nicht mehr erreichen konnten, lag wahrscheinlich nur an den überhetzten Abreisevorbereitungen für die Schweiz (Pass- und Nationalbank- und Schlafwagenplätzegelaufe, und was deren Dinge noch mehrere sind), die sich in den 2-3 Tagen abspielten. Ich hätte Ihnen Konkretes auch garnicht [sic] mitteilen können, denn überall, wo ich eine Lanze für Sie zu brechen versuchte, ließ man mich auf Granit beißen [...]" (16. IX. 1947). - Drei Briefe mit schwarzem Trauerrand und im linken Rand gelocht (unbedeutende Buchstabenberührung); eine Karte mit stärkeren Randläsuren.‎

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€ 1.800,00 Acheter

‎Kraus, Leo, Dirigent und Operndirektor (1890-?).‎

‎Eigenh. musikalisches Albumblatt mit U. Wien, 28. II. oder IV. 1932.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Ein Takt aus seiner am 28. Jänner 1932 uraufgeführten Oper "Die Nachtigall". - In Bleistift; alt auf Trägerpapier montiert und lose mit Folie geschützt; verso mit eh. U. des Sängers Desider Kovacs (gleichfalls in Bleistift und montiert).‎

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€ 120,00 Acheter

‎Lehár, Franz, Komponist (1870-1948).‎

‎Eigenh. Portraitpostkarte mit U. Wien, 6. IV. 1943.‎

‎2 SS. Qu.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Am 9. April bringt Radio Wien Land des Lächelns um 20.15-22 Uhr [...]". - Die Unterschrift auf der Bildseite.‎

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€ 250,00 Acheter

‎Leoncavallo, Ruggiero, Komponist (1857-1919).‎

‎Eigenh. Musikzitat mit U. O. O. u. D.‎

‎85:115 mm. Eine Notenzeile aus dem Lied "Mimì Pinson la biondinetta" aus dem 1. Akt seiner Oper "La Bohème". - Die Uraufführung der Oper fand am 06. Mai 1897 im Teatro la Fenice statt, ca. ein Jahr nach Puccinis "La Bohème". Trotz einer erfolgreichen Uraufführung konnte Leoncavallos Version des Stoffes nie an Puccinis Erfolg heranreichen. - Mit kleinen Montageresten verso.‎

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€ 1.500,00 Acheter

‎Lilienau, Max Baron, Komponist‎

‎Eigenh. Musikmanuskript mit U. O. O., 25. II. 1940.‎

‎1 S. Kl.-4to. Das Lied "I hob di gern!" von Lilienau mit dem Text von Franz Dechantsreiter. 4 Takte mit unterlegtem Text: "I konn nur sogn, i hob di gern, und di paar Wort wirst allweil hörn [...]". - Montiert.‎

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€ 300,00 Acheter

‎Lortzing, Albert, Komponist (1801-1851).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Leipzig, 26. XI. 1843.‎

‎¾ S. 4to. Mit eh. Adresse (Faltbrief). An den Musikkritiker und Komponisten Carl Gollmick: "Ihrem Wunsche gemäß zeige ich Ihnen hierdurch den Empfang des mir gütigst übersandten Manuscriptes an. Berufsgeschäfte hinderten mich augenblicklich dem Werke meine ganze Aufmerksamkeit zu widmen, doch soll dieß umgehend geschehen und werde ich mir erlauben Ihnen sofort meine offene ehrliche Ansicht mitzuteilen [...]". - Das Adreßblatt lose beiliegend; beide Blatt mit kleinen Randläsuren.‎

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€ 2.200,00 Acheter

‎Marques, Enrico, Violinist‎

‎Eigenh. Brief mit U. Paris, 27. X. 1923.‎

‎1 S. 4to. An die Konzertdirektion "Symphonia" in Wien: "Hiermit sende ich mein Programm und eine Photographie. 1rster Teil[:] 1 Sonate in g moll Tartini[,] 2 Konzert d dur Paganini[,] 3 Serenade Tchaikowski[,] Präludium u. Allegro Pugnani-Kreisler [...] Ich werde in Wien gegen den 5ten erreichen [!]. Ich hoffe Sie haben den besten Klavierbegleiter für den 24ten November bestellt [...]". - Mit gestempeltem Empfangsdatum. - Ohne die erwähnte Beilage. Gelocht.‎

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€ 150,00 Acheter

‎Marschner, Heinrich, Komponist (1795-1861).‎

‎Eigenh. Brief mit U. ("H. Marschner"). Leipzig, 17. IX. 1827.‎

‎1 S. Kl.-4to. Einer Bleistiftnotiz zufolge an den Schriftsteller, Theaterintendanten und Opernregisseur Theodor Winkler in Dresden: "In Folge des von Ew. Wohlgeb. in der Abendzeitung gütigst beförderten Aufsatzes über das Gastspiel meiner Gattin in Leipzig sehe ich mich leider genöthigt Sie zu ersuchen mir mit umgehender Post den Nahmen [sic] u die Adresse des Verfassers gefälligst mitzutheilen. Sollten Ew. Wohlgeb. trotz aller mir früher gegebenen freundlichen Versicherungen nicht geneigt seyn, mir diese billige Satisfaction geben zu wollen, so würde ich leider gezwungen seyn, andere Schritte zu thun [...]". - Marschners dritte Gattin, die Sopranistin Marianne (1806-1854), eine Tochter des vor allem in Leipzig tätigen Schauspielers und Regisseurs Johann Gottfried Wohlbrück, war einem Ruf Karl Theodor von Küstners gefolgt und hatte eben eine Stelle am Leipziger Opernhaus angetreten. Vgl. den Eintrag zu Wohlbrück-Marschner in Kutsch/Riemens: Großes Sängerlexikon. 4. Augl. München, Saur, 2003, S. 5085.‎

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€ 800,00 Acheter

‎Melba, Nellie, Opernsängerin (1861-1931).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Coombe Cottage, Coldstream, Victoria, o. D.‎

‎4 SS. auf Doppelblatt. 8vo. Wohl an Katherine Goodson: "So many thanks for the post-card charming letter & nice snap shots. We talk of you so often & wish you were here. Never shall I forget the evening you played so absolutely wonderfully & divinely to us. Thank you again [...] My love to you & to your husband (if I may) [...]". - Nellie Melba wohnte 1892/93 während ihres Gastspiels am Londoner Royal Opera House im Savoy Hotel. Nach einer "Lohengrin"-Premiere im Jahre 1892 wurde vom Küchenchef Auguste Escoffier ein besonderes Dessert kreiert: Ein pochierter Pfirsich und zwei Kugeln Vanilleeis, überzogen mit einem Himbeerschleier und serviert in einem aus einem Eisblock geschnitzten Schwan, stellen die Pose des mythischen Schwans aus dem 1. Akt der Oper dar. Dies gefiel der Künstlerin so gut, dass sie Escoffier die Erlaubnis gab, das Gericht fortan "Pêche Melba" zu nennen. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf und Trauerrand; mit kleinen Einrissen im Mittelfalz und mit einer kleinen Rostspur durch eine alte Büroklammer.‎

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€ 850,00 Acheter

‎Meyerbeer, Giacomo, Komponist (1791-1864).‎

‎Eigenh. Brief m. U. O. O. u. D.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. Adresse (Faltbrief). An einen seinen engen Freund und Vertrauten, den Postbeamten Louis Gouin, mit der Bitte eine Briefnachsendung an Meyerbeers Mutter Amalie Beer (1767-1854) von Brüssel nach Boulogne-sur-mer zu organisieren: "J'avais écrit à ma mère à sa demande à Bruxelles. Elle a oublié à son passage de prendre la lettre & je desirerais qu'elle lui parvient parceque il y a plusieurs choses [?] qui l'interessent. Je présume que vous devez avoir la quelque connaissance à la poste. si cela était auriez vous la bonté d'y écrire à votre connaissance qu'on envoyat une lettre poste restante à Mme Amalia Beer à Boulogne sur Mer [...]". - Amalie Beer unterhielt seit 1800 einen der bedeutendsten musikalischen und literarischen Salons in Berlin. Giacomo Meyerbeers erste Klavierlehrer Franz Lauska und Muzio Clementi verkehrten im Salon der Eltern. - Gefaltet und leicht fleckig mit Ausriss durch Siegelbruch. Beiliegend eine zeitgenössische Kalligraphie: "Giacomo Meyerbeer. L'un des grands maîtres de la Scène Lyrique. auteur de Robert-le-diable, des Huguenots, du Crociato du Prophète et al & toujours des Chefs d'oeuvre" (8vo).‎

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€ 600,00 Acheter

‎Meyerbeer, Giacomo, Komponist (1791-1864).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wohl Wien, [1858].‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten, dessen Einladung zu einer Feier, "die Sie mit edler Pietät zweien unsrer unsterblichen großen deutschen Meister widmen", er nicht folgen könne, da er schon "seit 8 Tagen für diesen Abend versagt" sei, "und es kömmt eigens meinethalben eine Familie vom Lande um sich mit mir zu treffen […] Ich bin drum nicht minder dankbar daß Sie sich meiner bei diesem schönen Feste erinnert haben, und durfte um so weniger darauf rechnen, da ich Ihnen seit meiner Ankunft in Wien noch keinen Besuch abgestattet habe. Allein ich bin wenige Tage nach meiner Ankunft von einem nervenden Krampfhusten mit solcher Heftigkeit befallen worden, daß ich auf Befehl des Arztes die strengste Abgeschlos[s]enheit beobachten u. soviel als möglich das Sprechen vermeiden mußte […]". - Die Datierung von anderer Hand in Bleistift.‎

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€ 800,00 Acheter

‎Nemeth, Maria, Sängerin (1897-1967).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. O. O., 26. XI. 1932.‎

‎1 S. Qu.-8vo.‎

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€ 60,00 Acheter

‎Orff, Carl, Komponist (1895-1982).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Diessen am Ammersee, St. Georgen, 1. VIII. 1960.‎

‎2 SS. 4to. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Lieber und Verehrter - Nachhhinkend wie ein lahmer Bote komme ich mit Verspätung. Nicht minder herzlich alle guten Wünsche dem bewährten 95er Jahrgang. Hoffentlich hatten Sie einen schönen Geburtstag, den wir hier nochmal nachfeiern sollten. Ab 2. Augusthälfte bin ich wieder hier und greifbar. Für Ihren sehr lieben Brief anläßlich des Heimgangs meiner Mutter besonderen Dank. Die Zeit war sehr schwer und ich habe mich heute noch nicht richtig derfangen; da hilft aller Verstand nichts. Es wäre halt schön, wenn wir uns einmal in Ruhe sehen könnten. Sonst ist's immer so zwischen Tür und Angel. Bitte rufen Sie, wenn Sie Zeit und Lust haben, nach dem 18. August einmal an. Ein kleines Bücherl zum Geburtstag hat der Verleger noch nicht fertig, das kommt noch nach [...]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf und einer kleinen Bleistiftnotiz des Verfassers.‎

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€ 650,00 Acheter

‎Rab, Wilhelm, Pianist und Komponist (1846-1892).‎

‎Eigehn. Visitenkarte. O. O. u. D.‎

‎1 S. Visitkartenformat. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Wenn Sie heute Nachmittag zwischen 3 u. 5 Uhr Zeit hätten, so bitte ich dem Portier zu sagen, wo ich Sie abholen könnte. Gruß".‎

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€ 60,00 Acheter

‎Rab, Wilhelm, Pianist und Komponist (1846-1892).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., 24. V. 1885.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten, möglicherweise den Komponisten Gustav Pick: "Sie haben mich durch die wohl etwas zu große Auspreisung für meinen kleinen Antheil an dem Erfolge Ihres echten Wiener Liedes angenehm überrascht. Empfangen Sie meinen herzlichsten Dank und die Versicherung der aufrichtigen Ergebenheit [...]". - Am oberen Rand sowie am Gegenblatt die Anmerkung von Sammlerhand, dass es sich bei dem erwähnten Lied um das "Fiakerlied" handelt, das Pick im Mai 1885 komponierte.‎

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€ 120,00 Acheter

‎Rab, Wilhelm, Pianist und Komponist (1846-1892).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., 24. VIII., o. J.‎

‎1 S. 8vo. An den Komponisten Gustav Pick: "Ich bitte wenn möglich mir ehestens die Vorlage Skizze, welche ich von dem Complet der "Könige" Ihnen übersandte zurückzuschicken, da [wie] ich glaube einige Silbenänderungen nothwendig sind [...]".‎

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€ 120,00 Acheter

‎Rab, Wilhelm, Pianist und Komponist (1846-1892).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Enzesfeld, 1. XII. [1885].‎

‎2¼ SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Erlauben Sie daß ich mit einigen Zeilen belästige. Mein alter Kollege Seidl [d. i. der Volkssänger Wenzel Seidl] (u. Wiesberg) [d. i. der Volkssänger Wilhelm Wiesberg] hat von mir vor einiger Zeit etwas von dem famosen 'Tanzfex' [?] erfahren. Seit diesem Tage martert er mich, ich möge ihm die Bekanntschaft dieses Autors vermitteln. Wenn Sie es nicht ungütig ausnehmen, und wollten vielleicht diese Piece öffentlich aufführen lassen, so wäre sie in Seidls Besitze am richtigen Platze. Ich bitte daher, wenn es Ihre Zeit erlaubt uns Donnerstag oder Freitag [...] um eine von Ihnen zu bestimmende Stunde [...] zu empfangen [...]".‎

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‎Rab, Wilhelm, Pianist und Komponist (1846-1892).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., 14. III., o. J.‎

‎1½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. An den Komponisten Gustav Pick: "Sie haben den Text zu dem kleinen Walzer Liede für Baron Bourgoing zu sich genommen, ich bitte mir sobald als möglich wenigstens die erste Strofe [!] davon zukommen zu laßen. Desgleichen ersuche ich recht bald um die Texte zu dem Entreeliede der Fürstin, solche Dinge müßen gleich gemacht werden, damit das nöthige Probiren bei Zeiten vor sich gehen kann [...]".‎

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‎Rab, Wilhelm, Pianist und Komponist (1846-1892).‎

‎Eigenh. Brief mit U. [Poststempel: Wien], 8. II. 1887.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. adressiertem Kuvert. An den Redakteur A. Just in Wien: "Am Montag werde ich so frei sein dich in deiner Wohnung zwischen 3 u. 4 Uhr Nachmittags aufzusuchen [...]".‎

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‎Rab, Wilhelm, Pianist und Komponist (1846-1892).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. Wohl an den Kapellmeister am Theater an der Wien, Adolf Müller jun.: "Nach gestriger Anhörung des neuen Werkes 'Afrikareiche' habe ich die Bitte, Sie möchten das Potpourri hieraus einstweilen zurücklegen, und erwarte ich Ihre geneigte Antwort, ob es Ihnen angenehm sein würde, d. h. wenn es Ihre Zeit erlaubt, etwas Anderes für die Capelle zu arrangiren [...]".‎

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‎Rab, Wilhelm, Pianist und Komponist (1846-1892).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., 23. I., o. J.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Freund: "Beifolgend das Lied. Mache und ändere was du willst nur schicke mir es bald, da mich der Verleger zu Tode martert. Dein neuestes Opus findet sehr viel Anklang [...] Verlange nicht viele Komplimente denn ich bin auf dem Punkte überzuschnappen, so viel soll ich zugleich thun [...]".‎

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‎Rab, Wilhelm, Pianist und Komponist (1846-1892).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., 23. VII. 1881.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. Wohl an den Kapellmeister am Theater an der Wien, Adolf Müller jun.: "Ich vergaß Ihnen mitzuheilen, daß die Herrn zur Generalprobe nicht im Frack erscheinen, und bitte Sie auch, wenn es nicht schon zu spät ist, gegen niemand von der Aufführung eines Stückes bei Herrn Baron und über die hierin Mitwirkenden, etwas zu erwähnen [...]".‎

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€ 120,00 Acheter

‎Rab, Wilhelm, Pianist und Komponist (1846-1892).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.‎

‎1½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. Wohl an den Kapellmeister am Theater an der Wien, Adolf Müller jun.: "Wenn es Ihnen recht ist, so würde ich Ihnen proponiren, statt Montag 20. d. Mittags am Südbahnhofe, erst Abends um 9 Uhr im Palais des Herrn Baron Nathaniel von Rothschild, in dessen Auftrage, ich diese Zeilen sende, uns zusammenfinden zu wollen [...]".‎

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€ 120,00 Acheter

‎Rab, Wilhelm, Pianist und Komponist (1846-1892).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., 1. X. (o. J.).‎

‎3 SS. auf Doppelblatt. 8vo. Wohl an den Kapellmeister am Theater an der Wien, Adolf Müller jun.: "Die vielen Geschäfte[,] die ich vor meiner unerwartet schnellen Abreise noch zu besorgen habe, verhindern es, daß wir uns über die Arbeit, welche ich für das Theater a. d. Wien liefern soll, jetzt auseinander setzen können. Ich bleibe bei meiner Bitte um Ihre hochgeschätzte Mitarbeiterschaft und werde bei meiner Zurückkunft so frei sein, Sie zu verständigen. Es wird bis zur Aufführung noch Zeit genug übrig bleiben, um Ihre erfahrenen Rathschläge praktisch zu verwerthen. Erlauben Sie, daß ich einstweilen eine neue Bitte an Sie richte. Wenn es Ihre Zeit erlaubt, so möchte ich gerne ein Potpourri Arrangement für meine Kapelle vom 'Zigeuner Baron'. Da Sie jedenfalls die Partitur zur Hand haben, und von mir überzeugt sein können, daß eine Indiscretion ausgeschlossen ist, während es für unser Repertoire von großem Vortheil sein würde, am Tage der 1. Auff. schon das fertige Potpourri spielen zu können. Ihre Bedingungen sind im Voraus gewährt, falls Sie meiner Bitte nachkommen wollen [...]".‎

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€ 145,00 Acheter

‎Rab, Wilhelm, Pianist und Komponist (1846-1892).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Plösslgasse 9, [Wien], o. D.‎

‎1½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. An den Komponisten Gustav Pick: "Sie waren so freundlich mir zu versprechen, einem gemüthlichen Abend bei der 'Schnepfe' in Dornbach beizuwohnen. Wenn es daher Ihre Zeit erlaubt, so würde ich Sie bitten einen der nächsten Tage 15. 16. od. 17. zu bestimmen an dem Sie Abends herauskommen wollten. Ich habe mit Girardi und Direktor Schuster darüber gesprochen, die sich sehr freuen mit Ihnen zusammen zu kommen, und es Ihnen überlassen den Tag zu wählen [...]".‎

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€ 120,00 Acheter

‎Rab, Wilhelm, Pianist und Komponist (1846-1892).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.‎

‎2½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Freund: "Ich bin ganz einverstanden, in dem dein 'man lebt u.s.w.['] nach meiner Ansicht das Richtige ist. Obwohl ich dir wie du sagst in meiner Gesellschaft das Bründlfeld in Aussicht stelle, finde ich dennoch, daß es sich lohnt über eine 'spießige' Sache nachzudenken, und darin besteht für mich ein viel größerer Reiz, als in der Meinung der sog. vox dei. Jetzt denke ich wird das Lied denselben Effekt machen, den wir damit beabsichtigten, ohne uns nur den kleinsten Vorwurf machen zu müssen. Walzel teilte mir mit daß es üblich sei am Tage der 1. Aufführung die Honorare den Mitarbeitern auszufolgen, also harre[,] es wird jedenfalls noch im Jänner sein, bis der Zigeunerbaron geht [...]"‎

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€ 140,00 Acheter

‎Rab, Wilhelm, Pianist und Komponist (1846-1892).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., 24. III. 1883.‎

‎3 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Freund: "Sei nicht ungehalten, daß ich so schnell mit meiner Antwort auf deinen letzten Brief, dich belästige. Wenn ich dir mittheile, daß ich seit dieser Zeit drei neue Nummern für ein Stück, welches bei der deutschen Botschaft aufgeführt werden soll und dessen Idee nach dem Spiel der 10 Mädchen u. Kein Mann für diesen Zweck bearbeitet wurde, aber außerdem, beinahe täglich mit der Kapelle Dienst hatte, zu dem auch einige Novitäten dafür benöthigte so wirst du vielleicht entschuldigen, daß ich keine Zeit fand mit dem Verleger zu sprechen. Dieß ist bereits geschehen, und warte ich nur bis meine Copisten die jetzt für obgenannte Zwecke mit Arbeit überhäuft sind, die beiden Sachen für Arrangement: Anfang, Piano: abschreiben. Wenn du daher deine Riesen Geduld mit der du bis jetzt auf die finanzielle Ordnung deiner Arbeit gewartet hast, noch um circa 8 Tage verlängern kannst, so werde ich im Stande sein, diese besagte Tugend nicht länger auf die Probe zu stellen [...]".‎

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€ 145,00 Acheter

‎Rab, Wilhelm, Pianist und Komponist (1846-1892).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., 7. XII., o. J.‎

‎2¼ SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Freund: "In dem Trubel meiner Geschäfte, habe ich dich freilich nicht gedrängt, aber dachte du würdest mir das Lied wenn es fertig schon senden. Du hast also eigentlich so lange nichts von dir hören lassen. Wenn du es bis zum Empfang dieser Zeilen schon vollendet hast, so gib es nur her. Wenn nicht, so brauchst du dich nicht damit zu quälen, da Gener [?] schon eines machte. Also ganz wie es dir angenehm. Auf jeden Fall, werde ich deine verlorene Zeit entschädigen [...]".‎

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‎Rab, Wilhelm, Pianist und Komponist (1846-1892).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., 10. XII., o. J.‎

‎1 S. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Freund: "Ich begreife deine Bitterkeit, aber warum hast du mir nicht das Lied gesendet. Warum willst du es jetzt nicht senden, wer sagt dir denn wenn es gut ist, daß wir es nicht nehmen. Habe also die Freundlichkeit mir recht bald deine Strofen [!] zukommen zu laßen [...]".‎

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‎Rab, Wilhelm, Pianist und Komponist (1846-1892).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., 4. II. 1887.‎

‎2 SS. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Freund: "Was ist denn geschehen, daß meine Notiz in den Papierkorb gefallen, hast du vielleicht vergessen? Ich habe gleichzeitig an J. Konried der auch bei euch ist, geschrieben, und glaube daß die Sache eher in sein Ressort gehört, da er ein alter guter Bekannter ist, so erlaubte ich mir ihn zu bitten, von dir das Nähere zu erfahren, eventuell ihm die Notiz zu überlassen. Ich hoffe daß du heute nicht zu grantig bist, und mir wieder Vorwürfe machen wirst. Ich glaube daß zwei so alte Spezi, miteinander viel aufrichtiger werden dürfen, weil sie ja auch bei einem weniger überlegtem [!] Ausdruck nicht beleidigt sein können [...]".‎

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‎Rab, Wilhelm, Pianist und Komponist (1846-1892).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., 13. V. 1883.‎

‎2 SS. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Freund: "Ich habe mich wegen des Walzer Rondo mit dem Verleger derart geärgert, daß ich mit demselben gänzlich brechen will. Leider ist der Verlag dieser Nummer, wo anders als bei Spina [d. i. der Musikverleger Carl Anton Spina] nicht möglich, da die Partitur des ganzen Walzers dessen einige Theile zum 'ersten Ball' verwendet wurden, schon seit einem halben Jahre in dessen Eigenthum überging. Mir ist es auch so leid, daß du bei unserer ersten Arbeit, so viel Unangenehmes erlebst [...]".‎

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‎Rab, Wilhelm, Pianist und Komponist (1846-1892).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.‎

‎1 S. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Freund: "Deine angegebenen Änderungen will ich gerne zum Drucke annehmen. Erlaube mir jedoch daß am 6. März die jetzt schon bestehenden Werke gesungen werden. Die Zigarrentasche werde ich gelegentlich der Probe mit Frl. J. Raffik [?] [...] abholen".‎

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‎Rab, Wilhelm, Pianist und Komponist (1846-1892).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., 5. I. 1888.‎

‎1 S. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Freund: "Dein Lied hat allgemeinen Beifall und deine Bedingungen Zustimmung gefunden. Du erhältst am Tage der 1. Aufführung f. 50,- als Honorar von der Direktion. Das 'studirt' haben wir in 'reicht das' umgeändert. Sollte dir noch etwas Besseres einfallen, schreibe es mir [...]".‎

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‎Rab, Wilhelm, Pianist und Komponist (1846-1892).‎

‎Eigenh. Visitenkarte. Plösslgasse 9, [Wien], o. D.‎

‎2 SS. Visitkartenformat. Wohl an den Kapellmeister am Theater an der Wien, Adolf Müller jun.: "Wilhelm Rab [dies gedruckt] würde sehr geehrt sein, wenn Herr Kapellmeister Ad. Müller morgen Samstag d. 25. ein klein wenig Zeit zwischen 11 u. 1 Uhr hätte, die Probe vom Wiegenwalzer anzuhören, und dankt einstweilen für das reizende Arrangement. In angenehmer Erwartung des Potpourris aus dessen neuem Werke".‎

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€ 80,00 Acheter

‎Rab, Wilhelm, Pianist und Komponist (1846-1892).‎

‎Eigenh. Visitenkarte. O. O. u. D.‎

‎2 SS. Visitkartenformat. An den Komponisten Gustav Pick: Wilhelm Rab [dies gedruckt] "beehrt sich Herrn Pick mitzutheilen daß Freitag 22. f. 1/2 1 Uhr die Probe mit Orchester und Herrn Girardi [d. i. der Schauspieler und Operettensänger Alexander Girardi] stattfindet".‎

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‎Rab, Wilhelm, Pianist und Komponist (1846-1892).‎

‎Eigenh. Visitenkarte mit U. O. O. u. D.‎

‎2 SS. Visitkartenformat. An den Komponisten Gustav Pick: Wilhelm Rab [dies gedruckt] "bittet ihn zu entschuldigen, da er ausgehen müßte, und wird die Ehre haben Herrn von Pick im Thalhof während des Nachmittags aufzusuchen".‎

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‎Reinhold, Hugo, Komponist und Pianist (1854-1935).‎

‎Eigenh. Musikzitat mit U. Wien, 6. IV. 1915.‎

‎1 S. Qu.-12mo. Mit dem Rundstempel der Handschriftensammlung J. K. Riess und der Inv.-Nr. "1838 1444" und der Lochspur einer alten Heftung.‎

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‎Reiter, Josef, Komponist (1862-1939).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Salzburg, 23. II. 1909.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Das Mozarteum besitzt das Material zum Ödipus nicht, dagegen haben wir im Archiv der Salzburger Liedertafel den beiliegenden Text gefunden. Ob derselbe von Rick ist, weiß ich nicht, ich schicke Ihnen denselben für alle Fälle und bitte Sie um gelegentliche Rücksendung [...]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf der "Direktion der öffentlichen Musikschule 'Mozarteum'". Mit Rundstempel und Inventarnummer der Handschriftensammlung J. K. Riess.‎

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‎Rietz, Julius, Komponist (1812-1877).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Leipzig, 5. VIII. 1857.‎

‎1¾ SS. auf Doppelblatt. 4to. Mit eh. Adresse (Faltbrief). An den Opernsänger, Intendanten und Regisseur Ernst Pasqué in Weimar: "Wenn ich Ihnen heute gleich nach Empfang Ihrer Sendung (für welche ich vorläufig bestens danke, über die ich mich aber heute nicht weiter verbreiten kann) einige Worte zukommen lasse, so geschieht dies lediglich Ihrer Sorge wegen 'was macht denn der Antiquarius?' Ich erhielt besagten Antiquarius am 22ten Juli, wenige Stunden bevor ich nach Berlin gehen wollte. Dies zeigte ich Ihnen aber noch an, mit dem Bemerken daß ich 5 bis 6 Tage dort bleiben wolle, nach meiner Rückkehr Ihres Mscptes wegen erst die geeigneten Schritte thun könne, Sie daher vor 12-14 Tagen, da man den Leuten doch auch erst Zeit zum Lesen lassen müsse, keine Nachricht von mir erwarten möchten. Sie haben doch diesen Brief erhalten? Das Gegentheil wäre mir sehr verdrießlich, da Ihnen in diesem Falle meine Schweigsamkeit mehr wie auffallend hätte sein müssen [...]". - Unbedeutende Randläsuren. - Beiliegend ein gedr. Programm zu einer Feier von Schillers hundertstem Geburtstag, bei der u. a. eine von Rietz vertonte Dithyrambe von Schiller zur Aufführung gebracht worden war.‎

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‎Schadler, Friedrich, Kapellmeister und Konzertpianist‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, o. D.‎

‎1 S. Qu.-8vo. An eine namentlich nicht genannte Frau Professor: "Wäre es zu viel verlangt wenn ich Sie ergebenst bitte, beiliegendes zu veröffentlichen? Hoffe sehr, mit der Ehre beteilt zu werden Sie sehen und sprechen zu dürfen [...]". - Verso das Programm eines "Opernfragmentenabends" der Konzertdirektion "Britannia" unter musikalischer Leitung Schadlers. - Mit gestempeltem Briefkopf.‎

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‎Slezak, Leo, Kammersänger und Filmschauspieler (1873-1946).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wohl Prag, [um bzw. nach 1934].‎

‎1 S. 4to. An eine namentlich nicht genannte Adressatin: "Erst heute kann ich Ihnen Ihren lieben Brief beantworten weil ich von früh bis spät abend [!] im Atelier am Barrandow [sic] stehe und alte Trottel vorstelle. - Also Verzeihung. - Nun zu Ihrem Wunsche, den ich leider so weh es mir tut - nicht erfüllen kann. - Am 1. Sept 1934 bin ich in Pension gegangen und habe seit her keine Verbindung mehr mit der Oper oder Burg. Sonst würde ich Ihnen selbstredend gerne zur Verfügung stehen. - Walter ist ein dreckiger, aber lieber Lauser, und unzuverlässig [...]". - Auf Briefpapier des Hotel Alcron in Prag und mit gestemp. persönlichem Briefkopf; leicht fleckig und mit einem kleinen Randeinriss.‎

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