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Slezak, Leo, Kammersänger und Filmschauspieler (1873-1946).
Eigenh. Brief mit U. Berlin, 28. IX. 1935.
1¼ SS. 4to. Zusammen mit Ersttagsbrief mit Ersttagsstempel erschienen zum 100. Geburtstag von Leo Slezak. An eine namentlich nicht genannte Adressatin: "Wonnenumloderte Gnädige! - Haben Sie schönen Dank für den lieben Brief - den ich umgehend beantworte - Walter ist schon wieder in Californien - nun werde ich ihn väterlich ermahnen, dass er die [...] Bilder schickt, widrigenfalls er mehrere briefliche Watschen von seinem greisen Vater zu erwarten hat. Das Buch des Engländers habe ich in Wien - wenn ich heim komme werde ich es heraussuchen und Bericht erstatten. Hoffentlich kann ich das mündlich tun, wenn Sie unser lieber Gast sind, und wir Sie in unserem Salon Louis Quatorze dem Fünfzehnten bekannt unter dem Namen Louis Seize - begrüßen dürfen [...]." - Leo Slezak, der "zu den berühmtesten Interpreten der Tenor-Rollen Wagners gehörte" (MGG XII, 767), sang abgesehen von einem dreijährigen Gastspiel an der New Yorker Met seit 1901 an der Wiener Hof- bzw. Staatsoper, die ihm 1926 die Ehrenmitgliedschaft verlieh. Als Filmschauspieler wirkte Slezak zwischen 1932 und 1943 an 42 Produktionen mit, darunter Carl Froehlichs "Es war eine rauschende Ballnacht" mit Zarah Leander und Marika Rökk (1939) und Josef von Bákys "Münchhausen" mit Hans Albers und Brigitte Horney (1943), Slezaks letzte Filmrolle. Sein im Brief erwähnter Sohn Walter übersiedelte 1930 in die USA und erhielt 1936 die amerikanische Staatsbürgerschaft. Er war als Film- und Theaterschauspieler erfolgreich; seine bekannteste Rolle ist die des deutschen U-Boot-Kommandanten in Alfred Hitchcocks "Lifeboat" (1944). - Auf Briefpapier des Berliner Hotels Hessler; leicht fleckig.
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Staudigl, Joseph, Sänger (1850-1916).
Eigenh. Brief mit U. Wiesbaden, 8. X. 1898.
¾ S. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Beifolgend sende ich die abgeschriebenen Texte der Duette. Beim 'Mailied' von Hiller ist der Verfasser des Gedichtes nicht angegeben [...]". - Im linken Rand gelocht (keine Textberührung). - Der österreichische Bariton Staudigl, Sohn des gleichnamigen Bassos (1807-61), besuchte er das Wiener Konservatorium und wirkte ein Jahrzehnt am Karlsruher Hoftheater, wo er zum badischen Kammersänger ernannt wurde. 1885 verpflichtete er sich für die deutsche Oper in Amerika, wo er als erster die Rolle des Wotan in den USA interpretierte.
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Steger, Franz, Sänger (1824-1914).
Quittung mit eigenh. U. Wien, 2. V. 1861.
½ S. Folio. Quittiert den Erhalt von 600 Gulden durch die Kassa das k.k. Hofoperntheaters. - Mit ausgeschnittener Stempelmarke und mehreren zeitgenöss. Notizen.
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Stehmann, Gerhard, Sänger (1866-1926).
Eigenh. Postkarte mit U. Steinhaus am Semmering, 30. VII. 1901.
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An den Theaterdiener Hrn. Frank mit der Bitte, ihm "das Betreffende am 31. Juli nach Abzug Ihrer 2 fl. sowie des Porto hierher nach Steinhaus am Semmering" zu senden.
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Steinberger, Eduard, Sänger (1856-?).
Portraitpostkarte mit eigenh. U. Wien, 17. I. 1898.
Qu.-8vo. Alt auf Trägerkarton montiert.
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Strauß, Johann (Vater), Komponist (1804-1849).
Eigenh. Brief mit U. ("Strauss"). O. O., 13. IV. 1849.
1½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen Monsieur Sacre, der ihn eingeladen hatte: "Ihren lieben Brief erhielt ich gestern Abend spät, konnte hierauf mich nicht mehr melden. Ich hoffte Sie gestern Abend zu sehen, allein es scheint, daß ich durch die Beschränknisse der Sprache mißverstanden habe. Sie sind so freundlich mich samt beyden Ihnen bekannten Herrn zu laden. Indem ich Ihre werthe Einladung gewiß sehr schätze, bin ich doch in Verlegenheit dieser folgen zu können. Wie Ihnen bekannt, nur einen Tag in Bruxelles, an demselben das Concert, das nöthige Arrangement hierzu zu treffen, und meine weitere Reise einzuleiten - nimmt mich den ganzen Tag in Anspruch. Ich bin überzeugt, daß Sie dieß Alles berücksichtigen und danke Ihnen verbindlichst für Ihre mir zugedachte Ehre. Ich werde mich indeß sehr freuen Sie heute zu sehen [...]". - Strauß hatte im März eine Konzertreise nach Belgien und England angetreten, von der er erst im Juli nach Wien zurückkehren sollte. - S. 1 mit gedr. Zierrahmen; das leere Gegenblatt minimal fleckig und mit alten Montagespuren auf der Verso-Seite.
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Strauss, Richard, Komponist (1864-1949).
Portraitpostkarte mit eigenh. Notenzeile und U. Garmisch, 2. VI. 1916.
8vo. Ganzfigürliches Portrait des Photographen Wilhelm Willinger, das Strauss beim Dirigieren zeigt. - Mit leichten Klebstoffresten am Oberrand.
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Streitmann, Karl, Sänger (1858-1937).
Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D., "Montag".
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen Herrn Szekely, wohl der Photograph und Chemiker Josef Székely (1838-1901): "Wenn es Ihnen angenehm ist werde ich morgen um 11 Uhr zur Aufnahme kommen". - Etwas fleckig.
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Streitmann, Karl, Sänger (1858-1937).
Kabinettphotographie (Ausschnitt) mit eigenh. Widmung und U. O. O., 4. V. 1894.
Ca. 142:100 mm. Das nicht unoriginell beschnitte "Andenken an Carl Streitmann" stammt aus einer Kabinettphotographie. - Die Verso-Seite mit Resten alter Montage.
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Streitmann, Karl, Sänger (1858-1937).
Kabinettphotographie mit eigenh. Widmung und U. verso. Baden bei Wien, 21. VII. 1896.
147:104 mm. "Der liebenswürdigen Frau von Müller verehrungsvoll gewidmet". - Aus dem Atelier Székely, Wien, mit dessen gedr. Signet am unteren Rand des Trägerkartons. Die Bildseite zeigt Streitmann als Barinkay in Johann Strauss' "Der Zigeunerbaron".
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Swoboda, Karl, Operettentenor und Charakterkomiker (um 1830-1905).
Eigenh. Brief mit U. Philadelphia, 26. XII. 1890.
4 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen Herrn Friese: "Ich bringe Ihnen meinen herzlichsten Gruß entgegen und freue mich, daß Sie nach längerer Abwesenheit wieder gesund in den Kreis Ihrer lieben Familie zurückgekehrt sind. Ich hoffe Sie nach unserer Rückkehr aus dem Westen persönlich in New York begrüßen zu können. Besten Dank sage ich Ihnen und Ihrer werten Frau Gemahlin für die außerordentliche gastfreundliche Aufnahme in Ihrem Hause und freue mich unendlich später wieder bei Ihnen wohnen zu dürfen [...]".
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Tagliana, Emilie, Koloratursopranistin (1854 - nach 1902).
Kabinettphotographie mit eigenh. Widmung und U. O. O. u. D.
140:101 mm. "Zur freundlichen Erinnerung an den 7. Dezember". - Aus dem Atelier Adèle, Wien und Ischl, mit dessen gedr. Signet am Trägerkarton.
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Tagliana, Emilie, Koloratursopranistin (1854 - nach 1902).
Quittung mit eigenh. U. Wien, 26. XI. 1873.
1 S. Folio. Quittung über 2000 Francs in Gold, "welche Unterzeichnete für zwei geleistete Gastspiel Rollen a 1000 Franc und zwar als Dinorah am 20t und 23t November, aus der Cassa des kk Hof Operntheaters richtig erhalten [habe]". - Mit ausgeschnittenem Gebührenstempel und kleinen bürolichen Notizen.
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Teleky, Emmy, Sopranistin (1864 bis letztmals erwähnt 1920).
Eigenh. Visitenkarte. O. O. u. D.
1 S. Schmales Visitenkartenformat. Kammersängerin Emmy Teleky (dies gedruckt) "sendet die herzlichsten Glückwünsche zum Jahreswechsel". - Die aus Ungarn stammende Künstlerin war u. a. in Berlin, Coburg, Dresden, Hamburg, London, Mailand, St. Petersburg, Stuttgart und Wien zu hören gewesen.
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Thomas, Ambroise, Komponist (1811-1895).
Eigenh. Brief mit U. ("Ambroise Thomas"). O. O., 28. III. 1871.
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. Empfehlungsschreiben für einen Herrn Cosset an eine nicht namentlich genannte Empfängerin: "Je sais que Mr Cosset doit se présenter chez vous, il vous expliquera le but de sa visite. - Je serais heureux de vous voir accueillir favorablement sa demande [...]". - Mit Spuren von früherer Montage und Sammlernotizen in Blei; gefaltet.
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Aslan, Raoul, Schauspieler (1886-1958).
Albumblatt mit eigenh. U. Wien, Mai 1932.
1 S. Qu.-8vo.
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Aslan, Raoul, Schauspieler (1886-1958).
Eigenh. Brief (Fragment) mit U. O. O. u. D.
¼ S. 4to. "und bin mit den besten Grüssen Ihr ergebener Raoul M. Aslan".
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Balser, Ewald, Schauspieler (1898-1978).
Eigenh. Briefkarte mit U. Wien, 26. I. 1938.
2 SS. Qu.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Professor: "So gerne ich Ihnen Ihre [...] Anfrage, bei dem Schriftsteller-Empfang mitzuwirken, positiv beantwortet hätte, so sehr muß ich Sie bitten, von meiner Mitwirkung abzusehen! Ich kann das einfach nicht! Und die Tatsache, daß ich noch nie bei derartigen Veranstaltungen, oder besser, in dieser Weise mitgewirkt habe, muß Ihnen Beweis für meine nicht zu überwindenden Hemmungen sein. Wenn ich singen könnte, dann wäre die Sache leichter [...]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.
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Bleibtreu, Hedwig, Schauspielerin (1868-1958).
Eigenh. Briefkarte mit U. Wien, 26. XII. 1938.
2 SS. Qu.-8vo. An den Schauspieler Paul Pranger (1888-1961) und Gattin: "Für Eure Wünsche und den Kraftsaft[,] der mir die Greisenjahre ertragen helfen soll, tausend Dank. Bis jetzt ist das Fläschchen uneröffnet. Ich warte auf einen Zusammenbruch um den Inhalt zu erproben [...]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.
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Cornell, Katharine, American stage actress (1893-1974).
Typed letter signed. New York, 8. I. 1959.
Oblong 4to. 1 page. Postscript with four autogr. lines signed. To Eleanor Roosevelt: "I hate to refuse your flattering invitation for me to serve again with you this year on the Wiltwyck Benefit, but since I shall be on tour with my new play and away from New York on the date of the concert I feel it is wrong to have my name appear with yours [...]". - On headed paper.
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Darvas, Lili, Schauspielerin (1902-1974).
Albumblatt mit eigenh. U. O. O., [1933].
1 S. Qu.-8vo. Alt auf Trägerpapier montiert; gering fleckig und am unteren Rand gelocht (keine Textberührung).
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Girardi, Alexander, Schauspieler (1850-1918).
Eigenh. Postkarte mit U. O. O., Mai 1894.
1 S. Qu.-8vo. "Herzlichst dank | Alexander Girardi". - Mit vier kleinen montierten Portraits und beidseitig starken Montagespuren.
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Hartmann, Paul, dt. Schauspieler (1889-1977).
Eigenh. U. auf Rückseite einer gedr. Einladung (1927). Wohl Wien, 1927.
1 S. Qu.-8vo. In Bleistift. Einladung zu einer Jubiläums-Festvorstellung für den aus Brünn gebürtigen Schauspieler und Sänger Theodor Weiss (1857-1942), den seinerzeitigen Vizepräsidenten des Österreichischen Bühnenvereins. - Etwas angestaubt und mit Randläsuren.
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Bleibtreu, Hedwig, Schauspielerin (1868-1958).
Eigenh. Brief mit U. Mölle, 5. VIII. 1905.
4 SS. auf Doppelblatt. 8vo. Launige Zeilen aus der schwedischen Sommerfrische an "Mama, Berta und Irene": "So faul wie in diesem Jahr, d. h. Sommer, entsinne ich mich nicht, jemals gewesen zu sein. Alles ist mir zu viel Anstrengung, sogar das Essen ist mir schon zu mühsam. Letzteres vielleicht hauptsächlich deshalb, weil es an Abwechslungslosigkeit nichts zu wünschen übrig läßt [...] Die Natur bietet dafür unsagbar viel. Man kommt aus dem Staunen nicht heraus. Bald ist man im Hochgebirge, erklettert Felsen von Kirchdach ähnlicher Steilheit, bedauert lebhaft den Bergstock und die Genagelten nicht mitzuhaben, dann wieder geht man stundenlang in der wundervollsten Ebene, weit und breit prächtig bebaute Felder und im Hintergrunde immer das Meer. Aber das ist es eben. Ich kann das viele Meer nix vertragen. Das macht mich melancholisch. Ein einziges Mal war ich mit meinem geliebten Gatten bei hoher See im Segelboot. Ich habe mich sehr tapfer gehalten, es ist mir nix passiert. Aber die Andern waren mir ekelhaft mit ihrer Seekrankheit und abgesehen davon, selbst bei der reinlichsten Fahrt habe ich von dem vielen Wasser ein fürchterliches Grauen [...]". - Beiliegend der eh. Brief mit U. einer Kammersängerin Emilia Schönberger an eine "sehr verehrte Frau Staatsopernsängerin" (dat. Wien, 28. VI. 1932; 4 SS. auf Doppelblatt; 8vo).
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Krauß, Werner, Schauspieler (1884-1959).
Albumblatt mit eigenh. U. O. O. u. D.
1 S. Qu.-kl.-8vo.
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[Künstlerstammbuch].
Künstlerstammbuch der Jahrhundertwende. Baden, Wien, Pilsen, Pressburg, Franzensfeste, Innsbruck u. a. O., 1888-1908.
80 zumeist einseitig beschriebene Bll. (num. 14-96 und einige unn., die ersten Bll. fehlen) mit 87 Eintragungen. Lederband der Zeit mit metallener Monogramm-Emblem am Deckel ("RP" [?] mit 5-zackiger Krone) und intakter Schließe. Umlaufender Goldschnitt. 8vo. Bemerkenswertes Stammbuch der Jahrhundertwende, in der sich annähernd alles findet, was vornehmlich an Wiener Sprechbühnen Rang und Namen hatte, darunter Rosa Albach-Retty, Werner Alberti, Hermine Albrecht, Friedrich Ludwig Arnsburg, Anna Bahr-Mildenburg, Agathe Barsescu, Friedrich Basil, Carl Blasel, Hedwig Bleibtreu, Carl William Büller, Rudolf Christians (Eintrag und sign. Rollenfoto "als Clavigo"), Poldi Deutsch, Max Devrient, Babette Devrient-Reinhold, Siegwart Friedmann, Alfred Gerasch, Alexander Girardi, Pepi Glöckner-Kramer, Arthur Guttmann, Marie Halton (Ps. f. Marie Prendergast), Anna Haverland, Amalie Heppner, Laura Hilgermann, Stella Hohenfels-Berger, Robert Hübner, Josef Josephi, Anna Judic, August Junkermann, Josef Kainz, Anna Kallina, Ilka Gräfin Kinsky Pálmay, Julie Kopacsy-Karczag, Hermine Körner, Leopold Kramer, Fritz Krastel, Jan Kubelik (mit einer Notenzeile), Rafael Kubelik (mit einer Notenzeile), Margarete Langkammer, Else Lehmann, Lilli Lehmann, Claire Liesenberg, Lotte Medelsky, Wilhelmine Mitterwurzer, Rosa Nordmann, Helene Odilon, Ilka Pálmay, Maria Pospischil (mit Portraitpostkarte), Clara Rabitow, Else von Ruttersheim, Adele Sandrock, Fritz Schrödter, Philipp Stätter (Ps. für Filipp Achtelstätter), Caroline Stelzer, Betty Stojan, Margarethe Swoboda, Franz Tewele, Willi Thaller, Mila Theren, Otto Tressler, Louis Treumann, Rudolf Tyrolt, Lucie Vierna, Carl Josef Wagner, Fanny Walbeck, Gustl Waldau, Mia Werber, Lotte Witt, Gusti und Julius Wittels, Charlotte Wolter, Carl von Zeska und Mizzi Zwerenz. - Einer beiliegenden Notiz neueren Datums zufolge soll das Stammbuch aus dem Besitz der Sängerin Rosa Papier stammen, was jedoch nicht der Fall sein dürfte: zum einen, weil die Halterin an einer Stelle als "Frau Henriette" apostrophiert wird, zum andern, weil Anna Bahr-Mildenburg sie als "meine Tante" anspricht. Einigen Eintragungen nach zu schließen dürfte die Halterin allerdings selbst auf der Bühne gestanden haben. - Beiliegend ein Brief von Josef Lewinsky an die "gnädige Frau", der sie ebenfalls als "Collegin" (wenn auch indirekt) anspricht (Wien, 15. IX. 1889, 2 SS. 8vo), und ein Brief von Lewinskys Witwe Olga (Wien, 4. V. 1914, 1 S., 8vo, mit eh. adr. Kuvert) an den Rechts- und Sozialwissenschaftler Rudolph Bischoff in Graz, in dem sie ihm dankt, ihr den Inhalt von ihres Gatten Brief zur Kenntnis gebracht zu haben. - Die ersten Blatt lose, Innengelenk vom Buchblock gelöst; stellenweise leicht fleckig; der Einband etwas berieben und beschabt.
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Mitterwurzer, Friedrich, Schauspieler (1844-1897).
Eigenh. Albumblatt mit U. Graz, 22. VI. 1881.
1 S. Qu.-8vo. "Menschen darzustellen auf den Brettern ist schwerer als man gewöhnlich glaubt - wie selten findet man Menschen im Leben - und nun gar auf der Bühne!" - Alt auf Trägerpapier montiert.
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Stätter, Philipp, Schauspieler (1843-1913).
Quittung mit eigenh. U. Wien, 1. II. 1875.
½ S. Folio. Quittiert den Erhalt seiner Gage durch die Kassa das k. k. Hofoperntheaters. - Mit ausgeschnittener Stempelmarke und zeitgenöss. Registraturvermerk.
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Starcke, Gustav, Schauspieler (1848-1921).
Eigenh. Brief mit U. O. O., 24. III. 1889.
2¾ SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Direktor in Terminfragen: Eine Schauspielerin sei nicht genügend vorbereitet, und man müsse den Spielplan umdisponieren.
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Stehle, Rudi (Rudolfine), Schauspielerin (1880-1955).
Eigenh. Albumblatt mit U. Wien, 7. I. 1899.
1 S. Qu.-8vo. Auf einer Portraitpostkarte mit einer Aufnahme von ihr in "Wilddiebe": "Einfachheit ist das Siegel der Wahrheit". - Alt auf Trägerkarton montiert.
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Stein, Bertha, Schauspielerin und Sängerin (1860-?).
Eigenh. Albumblatt mit U. Wien, 1. II. 1898.
¾ S. 8vo. "Heiter ist die Kunst und schön, | Doch für die nicht, die sie üben, | Jene nur die fern ihr steh'n, | Können ungetrübt sie lieben". - Alt auf Trägerkarton montiert.
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Steinher, Bertha, Sopranistin (1858-1922).
Eigenh. Quittung mit U. Wien, 31. X. 1874.
½ S. Folio. Quittiert den Erhalt von 333 Gulden "als Gage und Spielhonorar pro Monat October 1874" durch die k.k. Hofoperntheaterkasse. - Mit ausgeschnittener Stempelmarke und mehreren zeitgenöss. Notizen in Farbstift.
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Stelzer, Sebastian, Schauspieler (1849-1892).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 16. II. 1892.
2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Meinen herzlichsten Dank für die Zusendung der Nummer + für die schmeichelhaften Zeilen, welche Sie mir in derselben widmeten. Ich + meine Frau waren sehr erfreut. Nur eine Frage! Bei meinem Aufsatz steht: 'Nachdruck verboten!' Habe ich auch darüber kein Verfügungsrecht mehr? Oder kann die Erzählung anderwärts veröffentlicht werden, wenn angeführt wird, daß sie aus der 'Schönen Blauen Donau' ist? [...]". - Das "Unterhaltungsblatt für die Familie" "An der schönen blauen Donau" erschien von 1886 bis 1896 und von 1891 bis 1896 zweimal im Monat als Beilage zu der Tageszeitung "Die Presse". - Bei Stelzers Brief mag es sich um einen seiner letzten gehandelt haben; der gebürtige Linzer, der seit 1879 am Theater an der Wien aufgetreten war, verstarb am 31. März d. J.
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Stelzer, Sebastian, Schauspieler (1849-1892).
Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen Kapellmeister: "Auch für heute müssen Sie mich entschuldigen, ich kann noch nichts aus dem Zimmer. Für morgen aber hoffe ich bestimmt hergestellt zu sein [...]".
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Stelzer, Sebastian, Schauspieler und Sänger (1850-1918).
Kabinettphotographie. O. O. u. D.
141:104 mm. Ganzfigürliche Aufnahme aus dem Atelier Krziwanek, Wien und Ischl, mit dessen gedr. Signet am unteren Rand des Trägerkartons.
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Stillfried, Heinrich, Schauspieler und Sänger (1869-?).
Eigenh. Albumblatt mit U. O. O., 17. I. 1892.
1 S. Qu.-8vo. Einzig wahr bleibt stehts [!] - 'edle' Weiblichkeit!
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Stöhr, Heinrich, Schauspieler (1869-?).
Postkarte mit eigenh. U. O. O. u. D.
8vo. Der geschichtlich recht spurlos gebliebene Schauspieler hatte - so eine beiliegende Sammlernotiz - die Schauspielschule Otto besucht, dann in Salzburg debütiert und war anschließend u. a. in Linz, Innsbruck, Wiesbaden und Wien zu sehen gewesen. - Alt auf Trägerpapier montiert.
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Strakosch, Alexander, Schauspieler (1845-1909).
Eigenh. Albumblatt mit U. Graz, 29. X. 1879.
1 S. Qu.-8vo. Ein leicht abgewandeltes Zitat aus "Faust": "- heisse Professor gar | Und ziehe schon an die zehen Jahr, | Herauf, herab, und quer und krumm | Meine Schüler an der Nase herum - | Und sehe, dass wir nichts wissen können! | Das will mit schier das Herz verbrennen".
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Strampfer, Friedrich, Schauspieler, Regisseur und Theaterdirektor (1823-1890).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 21. IX. 1865.
1 S. 4to. An den Schauspieler Carl Adolf Friese (1831-1900): "Bitte Sie heut die Reime in der letzten Verwandlung wegzulassen. Das Zuviel schadet dem Eindruck [...]". - Auf Briefpapier mit gepr. Briefkopf des Theaters an der Wien.
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Strampfer, Friedrich, Schauspieler, Regisseur und Theaterdirektor (1823-1890).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 18. VI. 1884.
¾ S. 4to. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Ich kann gegenwärtig keine meiner Schülerinnen für das gewünschte Fest empfehlen [...]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf von "Strampfer's Theater-Agentur".
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Strantz, Ferdinand, Schauspieler, Intendant, Sänger und Regisseur (1821-1909).
Eigenh. Postkarte mit U. Berlin, 31. X. 1883.
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An seinen Vetter, Major von Strantz, der etwas "schon erhalten" haben müßte, was man allerdings durch Ausschnitt der Briefmarke nicht lesen kann.
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Strassmann-Damböck, Marie, Schauspielerin (1825-1892)
Eigenh. Brief mit U. München, 11. VIII. 1860.
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "In Beantwortung Ihrer gefälligen Zuschrift erhalten Sie beiliegend die gewünschte Biografie. Selbstverständlich hätte ich Ihrem Ansinnen ohne Beiziehung eines Dramaturgen nicht Folge geben können, und habe mich daher bezüglich desselben an einen unserer bewährtesten u. völlig unabhängigen Kritiker gewendet, dessen Arbeit Sie hiemit erhalten. Bezüglich eines Bildnißes behalte ich mir vor Ihnen demnächst eines zukommen zu lassen [...]". - Auf Briefpapier mit gepr. Initialen.
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Strassmeyer, Leopold, Schauspieler (1846-1927).
Eigenh. Postkarte mit U. Wohl Wien, o. D.
1 S. Qu.-8vo. An die Redaktion des "Wiener Salonblatts": "Meine Ferien verwende ich theilweise zu einem Gastspiel in München (Lustspielhaus) mit einem Wiener Possen-Ensemble unter meiner Leitung [...]".
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Strassmeyer, Leopold, Schauspieler (1846-1927).
Kabinettphotographie mit eigenh. Widmung und U. verso. Wohl Wien, 29. V. 1897.
145:100 mm. Aus dem Atelier Joh. E. Hahn, Wien, mit dessen gedr. Signet am unteren Rand des Trägerkartons. Die Bildseite zeigt Strassmeyer als "kleinen Mann" oder im "[K]leinen Mann".
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Streitmann, Rosa, Schauspielerin und Sängerin (1857-1937).
Ms. Quittung mit eigenh. U. und Adresse. Wien, 21. I. 1925.
1 S. Qu.-8vo. Quittiert mit "verbindlichstem, wärmstgefühltem Dank die mir von Herrn Siegfried Loewy übergebene Spende in Barem von K 112.000" und bittet darum, "der edlen jugoslavischen Dame, von der diese Spende herrührt, die Gefühle meiner unauslöschlichen Dankbarkeit zu übermitteln".
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Swoboda d. Ä., Albin, Schauspieler, Sänger und Theaterdirektor (1836-1901).
Eigenh. Albumblatt mit U. Dresden, Dezember 1896.
1 S. 8vo. "Gar Mancher nimmt den Mund voll Kunst - | Nennt einen Künstler sich | Erkünstelt sich der 'Presse' Gunst | Und bläht sich fürchterlich! - | Die Menge glaubt's er wird bedrängt | Verbreitet: Kunstgesäng! [...]". - Mit einem kleinen montierten Zeitungsportrait und versoseitig Montagespuren.
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Talma, François-Joseph, Schauspieler (1763-1826).
Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.
½ S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen nicht namentlich genannten Freund mit der Einladung zu einer Abendgesellschaft: "J'ai passé hier chez toi, mon ami, pour te rendre une visite en forme de t'inviter à venir diner avec nous vendredi prochain, 12 du présent mois. Corvisart, Gerard, Tourton, Madame Bellegarde, Grassini & un [...] celebre Mr. [...], et nous comptons sur toi. ne vas pas avoir quelque ridicule engagement parce que nous ne recevons aucune excuse! à vendredi donc [...]." - In scherzhaft strengem Ton lädt François-Joseph Talma den Empfänger zu einem überaus prominenten Abendessen ein. Bei den identifizierbaren im Brief erwähnten Persönlichkeiten handelt es sich um Napoleons Leibarzt Jean-Nicolas Corvisart, den Porträtmaler François Gérard und die Altistin Giuseppina Grassini, die Affären mit Napoleon und Wellington hatte. François-Joseph Talma war einer der berühmtesten Schauspieler seiner Zeit und ein Favorit Napoleon Bonapartes, den er oft in Europa begleitete. - Knittrig und leicht braunfleckig; mit mehreren Nadellöchern und Sammlernotizen.
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Tewele, Franz, Schauspieler und Theaterdirektor (1843-1916).
Eigenh. Albumblatt mit U. Wien, 22. IV. 1898.
1 S. Qu.-8vo. "Heiter im Leben | Heiter in der Kunst".
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Tewele, Franz, Schauspieler und Theaterdirektor (1843-1916).
Eigenh. Albumblatt mit U. Wien, 22. XI. 1892.
1 S. Qu.-kl. 8vo. "Streben ist Leben!" - Mit einem kleinen montierten Portrait.
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Tewele, Franz, Schauspieler und Theaterdirektor (1843-1916).
Eigenh. Brief mit U. Maria Schütz, 2. VII. 1881.
3 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Endlich nach der anstrengendsten Saison u. der riesigen Gastspieltourné [!] finde ich[,] hier in reizender Gegend vollständig isolirt, die langersehnte Ruhe u. Erholung, nun kann ich mich mit voller Kraft der nächsten, jedenfalls sorgenschweren u. aufreibenden Saison widmen. Ich hätte Ihnen schon längst geschrieben, aber es mangelte mir wahrhaftig an Zeit, nach meiner Rückkehr von den Gastspielen blieb ich nur einen Tag in Wien, hatte da, wie Sie sich wol [sic] denken können, vollauf zu thun, u. drängte heraus in's Freie nach diesen Strappazen [!] nach Ruhe lechzend. Nun, Gott sein Dank, habe ich Alles geordnet, meine finanzielle Situation ist besser, als ich es je geahnt, Haus u. Keller sind bestellt, ich bedarf nur wieder Ihrer vollen Freundschaft u. nehme mit Muth den Kampf gegen jede Concurrenz auf. Ich hätte Ihnen viel, sehr viel zu erzählen - ich bedarf dringendst Ihres Rathes in vielen Sie gewiß sehr interessirenden Dingen, wie wäre es, wenn Sie einmal mit Ihrem Sohn zu uns kämen, ich habe ein ganzes Landhäuschen, Fremdenzimmer u. s. w. in geradezu paradisischer [sic] Gegend [...]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf des Wiener Carltheaters, dem Tewele von 1878 bis 1882 als Direktor vorstand. - Mit kleinen Randläsuren.
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