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Klier, Karl Magnus, Volksliedforscher (1892-1966).
Eigenh. Bildpostkarte mit U. Wien, 14. XII. 1964.
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Geburtstags- und Neujahrswünsche. - Klier redigierte von 1930-49 die Zeitschrift ‘Das deutsche Volkslied’ und war am Wiederaufbau des 1945 zerstörten Archivs des Volksliedwerks für Wien und Niederösterreich maßgeblich beteiligt. Für die RAVAG hatte er seit 1924 Sendungen mit Volksmusik zusammengestellt. Vgl. Czeike III, 533. - Mit Namensstempel des Verfassers auf der Textseite.
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Kordin, Josephine, Hofopernsängerin.
Vollmacht mit eigenh. U. Wien, 13. I. 1840.
1 S. Folio. Vollmacht für den Advokaten Emmanuel Raindl, sie in allfälligen Rechtsfragen zu vertreten.
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Manner, Wolfgang Reichsritter von, Komponist und Beamter (1887-1950).
Visitkarte mit mehreren eigenh. Zeilen. O. O. u. D.
Manner war als k.k. Ministerial-Concipist im Handelsministerium tätig; ein ca. 600 Bll. umfassender Teilnachlaß seines kompositorischen Schaffens wird in der Wienbibliothek im Rathaus verwahrt.
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Markhoff, Franz, Sänger (1880-1964).
Portraitpostkarte mit eigenh. U. O. O. u. D.
1 S. 8vo. Brustbild im ¾-Profil.
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Muzzarelli, Alfred, Sänger (1890-1958).
Portraitpostkarte mit eigenh. U. O. O., April 1928.
1 S. 8vo. Brustbild im Profil. - "Iris"-Verlag, Nr. 660.
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Obermayer, Josef, Schrammelmusiker und Komponist.
Eigenh. Brief mit U. Wien, 7. VI. 1944.
1 S. 8vo. An Herrn Bayerjung: “Für Ihre geschätzte Bemühung und Mitarbeit zur Pflege deutscher Kultur im Meidlinger Heimats-Museum, sowie zur Verfolgung der Geschichte Wien’s, erlaube ich mir, Ihnen meine volle Anerkennung auszusprechen [...]”.
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Paulik, Anton, Dirigent (1901- ca. 1975).
Gedr. Dankesschreiben mit eigenh. U. Wien, Mai 1961.
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. Dankt Josef Wesely und anderen Gratulanten für ihm übersandte Wünsche zum 60. Geburtstag. - Der aus Preßburg stammende Musiker war Kapellmeister an der Wiener Volksoper.
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Paulik, Anton, Dirigent (1901- ca. 1975).
Ms. Brief mit eigenh. U. Wien, 23. IV. 1951.
½ S. 4to. An Gertrude Zach in Wien, der er “für die schönen Bildchen von unserer gemeinsamen Fahrt Cannes-Wien” dankt. - Der aus Preßburg stammende Musiker war Kapellmeister an der Wiener Volksoper. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.
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Prikopa, Herbert, Dirigent, Schauspieler und Moderator.
Eigenh. Albumblatt mit Notenzeile und U. O. O. u. D.
1 S. 6:12 cm. Auf Untersatzkarton. “Frl. Heidi Zach herzlichst gewidmet”. - Herbert Prikopa war fast 40 Jahre lang an der Wiener Volksoper tätig, wo er über 90 Hauptpartien, mehrheitlich in Operetten, aber auch in Opern sang. 1985 trat er erstmals an der Wiener Staatsoper in ‘The Rake's Progress’ und später in der ‘Zauberflöte’ als Monostatos auf. Daneben vielfältig als Dirigent, Komponist, Kabarettist, Schauspieler, Rundfunk- und Fernsehmoderator beschäftigt, verfaßte Prikopa auch zwei Bücher über die Geschichte der Wiener Volksoper.
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Rajdl, Maria, Sängerin (1900-1972).
Portraitpostkarte mit eigenh. U. O. O. u. D.
1 S. 8vo. Halbfigürliches Portrait im Profil im Rollenkostüm der Madame Butterfly. - Maria Rajdls Karriere begann 1920 als Titelheldin in "Madame Butterfly" an der Wiener Staatsoper, zu deren Ensemble sie bis 1926 gehörte; später wirkte sie am Opernhaus in Hamburg, an der Dresdner Staatsoper und an der Städtischen Oper Berlin. 1928 sang sie die Aithra in der Uraufführung von Richard Strauss' "Die ägyptische Helena", war 1926 und 1928 Mitwirkende bei den Salzburger Festspielen und lebte seit 1932 mit ihrem Mann, dem norwegischen Tenor Karl Aagard Oestvig, in Oslo, wo sie als Gesangspädagogin tätig war. Zu den Höhepunkten ihres Repertoires gehörten die Titelfigur in "Salome", die Susanna in "Figaros Hochzeit" und die Eva in den "Meistersingern".
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Rossmayer, Richard, Kapellmeister und Chordirektor (geb. 1905).
Eigenh. Postkarte mit U. Wien, 8. I. 1965.
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Kuvert. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Wünsche zum Geburtstag. - Rossmayer war Chordirektor der Wiener Staatsoper.
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Schollum, Robert, Musiker und Komponist (1913-1987).
2 eigenh. Bildpostkarten mit U. Puchberg am Schneeberg und Wien, 1968 und 1969.
Zusammen 2 SS. 8vo. Jeweils mit eh. Adresse. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Wünsche zum Geburtstag. - Schollum gründete 1955 die Musikalische Jugend Oberösterreichs, wurde 1959 Professor an der Wiener Akademie für Musik und Leiter der Gesellschaft für Musikforschung; 1965-69 leitete er den Österreichischen Komponistenbund. Sein musikalisches Schaffen ging vom Neoklassizismus aus und bezog seit den fünfziger Jahren die Zwölftontechnik ein. Sein Werk umfaßt Klavier-, Orgel- und Vokalwerke, Symphonien und Kammeropern. Vgl. Öst. Lex. II, 360.
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Schubert, Rudolf, Konzertpianist, Komponist und Musikkritiker (1900-1976).
Ms. Brief mit eigenh. U. Linz, 9. IV. 1947.
½ S. 4to. Mit eh. Kuvert. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Geburtstagswünsche: “Da Sie mir in liebenswürdiger Weise Ihre Hilfe anbieten, bitte mir mitzuteilen, ob Sie mit einer Zeitung in Verbindung stehen, die meine Mitarbeiterschaft brauchen könnte / musikalisch- und belletristische Beiträge / Buch- und Notenverlag [...]”. - Vor dem Zweiten Weltkrieg in Prag, nach diesem in Stuttgart lebend, schrieb Schubert lyrische Prosaerzählungen. 1934 wurde er mit dem Kunstpreis der Stadt Prag ausgezeichnet. Vgl. Kosch XVI, 425. - Die U. in Bleitift.
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Schurig, Arthur, Musiker.
Eigenh. Brief mit U. Wien, 25. I. 1946.
1 S. 8vo. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Glückwünsche zur Ernennung zum Professor. - Arthur Schurig stand in nicht näher bekannter Beziehung zu den Wr. Philharmonikern.
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Schwab, Günther, Schriftsteller (1904-2006).
Eigenh. Brief mit U. Weißkirchen, 19. X. 1948.
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. adr. Kuvert. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Geburtstagswünsche. - Der streitbare Atom- und Aufrüstungsgegner erhielt für sein Eintreten mehrfach Auszeichnungen und Ehrendoktorate, 1980 wurde ihm der Kulturpreis der Stadt Salzburg, 1986 die Ehrendoktorwürde der Universität für Bodenkultur in Wien verliehen. Der 1949 von Schwab als ehemaligem NSDAP-Mitglied gegründete Weltbund zum Schutz des Lebens (WSL) ist die älteste und noch immer aktive national orientierte Umweltschutztruppe im deutschsprachigen Raum. Vgl. Kosch XVI, 706f. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.
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Stehmann, Gerhard, Sänger (1866-1926).
Portraitpostkarte mit eigenh. U. Wien, 4. X. 1920.
1 S. 8vo. Brustbild en face. - Die Verso-Seite mit einem eh. Zitat aus Goethe: "Poetischer Gehalt ist Gehalt des eigenen Lebens". - Aus dem Atelier Gertrud, Wien, im Verlag des Magasin Metropole.
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Stolz, Robert, Komponist und Dirigent (1880-1975).
Eigenh. Widmung und U. auf gedr. Schallplattenbeilage. [Gütersloh, 1964].
4 Bll. Klammergeheftet. 4to. Von Robert und Einzi Stolz eh. signierte Text- und Bildbeilage einer Ariola-Schallplatte. - Beiliegend 6 gedr. Weihnachtsbilletts mit faksimilierter Hs. von Robert und Einzi Stolz sowie 2 gedr. Blatt Werbematerial.
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[Strauß, Johann: Die Fledermaus]. - Alice Gross-Jiresch, Sängerin.
Textbuch zur Rolle der Adele mit eh. Namenszug am Titel sowie zahlr. Annotationen, Streichungen u. a. O. O. u. D. [vermutlich zw. 1950-60].
32 Bll. Klammerheftung in Leinenschirting. OBr. mit montiertem Deckelschildchen. 4to. Die Recto-Seite mit dem als Photokopie vorliegenden Text der Adele und mit zahlreichen Streichungen und Korrekturen; die Verso-Seite meist mit eh. Fließtext als Ergänzung bzw. Korrektiv.
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Tauwitz, Eduard, Komponist (1812-1894).
Eigenh. adressierter Umschlag (Fragment). [Prag], o. D.
1 S. Qu.-8vo. An Schriftführer Neudert vom Kaufmännischen Gesangverein in Graz. - Alt auf Trägerpapier montiert.
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Töpfer-Nechansky, Mena, Pianistin.
Eigenh. Postkarte mit U. Wien, 5. XI. 1910.
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adr. An Jella von Braun-Fernwald (1894-1965): "Es tut mir unendlich leid morgen zu Euch nicht kommen zu können. Bin jedoch erkrankt und muss das Haus hüten [...]". - Jella, die Tochter des Wiener Arztes Egon Ritter von Braun-Fernwald und seiner Gattin Jella (d. i. Gabriele, geb. Vivenot), zur Zeit unseres Schreibens erst sechzehnjährig, studierte später Gesang bei Rosa Papier-Baumgarten und bei Vanzo in Mailand. Bekannt wurde die Altistin als Konzertsängerin. - In altem Sammlungsumschlag.
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Tomicich, Hugo, Kapellmeister (1879-1956).
Gedr. Verlagsprospekt mit eigenh. U. und Datum O. O., 20. XI. 1937.
1 S. auf Dreifachblatt. 8vo. Wohl an Josef Wesely. - Tomicich studierte in Wien und Leipzig und war seit 1911 in Berlin als Kapellmeister, Korrepetitor, Leiter einer Opernschule und Musikschriftsteller tätig. Daneben verfaßte er vornehmlich Werke für Klavier. - Beiliegend ein gedr. Programmzettel.
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Uray, Ernst Ludwig, Komponist (1906-1988).
Eigenh. Bildpostkarte mit U. Gratwein, 27. XII. 1960.
1 S. 8vo. Mit eh. Adresse. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Wünsche zu Weihnacht. - Uray, ein Schüler von Roderich von Mojsisovics und Joseph Marx, war während des Zweiten Weltkriegs Musikreferent bei Radio Wien; nach dessen Ende war er bis zu seiner Pensionierung 1971 Leiter der Abteilung Musik des ORF-Landesstudios Steiermark; für sein Liedschaffen wurde ihm 1954 der Österreichische Staatspreis verliehen. Vgl. Öst. Lex. II, 537.
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Waldstein, Wilhelm, Musiker und Schriftsteller (1897-1974).
Ms. Brief mit eigenh. U. O. O., 19. III. 1968.
¾ S. 4to. Mit ms. adr. Kuvert. An den Schriftsteller und Germanisten Johann Gunert (1903-82): "Ihre so warmen, einfühlsamen Worte haben mich tief bewegt, und Ihnen für diese Herzensstärkung zu danken, ist mir eine freudige Pflicht. Wenn die 'Flaschenpost' - wie ich alles Schaffen einmal nannte - von so verständnisvollen, liebreichen Händen aufgenommen und gelesen wird, so fühlt sich unsereiner (das wissen Sie so gut wie ich) gleich ein bißchen weniger einsam in dieser entgötterten Welt [...]". - Nach einer musikalischen Ausbildung bei Carl Ballon, Johannes Kobeck, Guido Adler und Max Dietz war Waldstein bis zu seiner Amtsenthebung durch die Nationalsozialisten 1938 Real- bzw. Gymnasiallehrer in Berndorf und Wiener Neustadt. Nach dem Krieg im Bundesministerium für Unterricht tätig, leitete er, zuletzt als Sektionschef, von 1951-62 die Abteilung für allgemeine Kunstangelegenheiten. Waldstein komponierte Oratorien, Kantaten, Chormusik, Lieder und Kammermusik und schrieb Gedichte, Erzählungen und Essays sowie den Roman "Zwischenreich" (1968). - Johann Gunert war in erster Ehe mit der Lyrikerin Herma Besenböck (1905-49) verheiratet. Nach ersten Veröffentlichungen in den 30er Jahren und einer durch den Krieg bedingten Unterbrechung war Gunert als Lektor für Kultur und Volksbildung in Wien, als Mitarbeiter des Österreichischen Rundfunks und als Amtsrat in der Wiener Stadt- und Landesbibliothek tätig. 1956 war Gunert, der sich zeit seines Lebens als Lyriker verstand, Träger des Österreichischen Staatspreises, 1959 wurde ihm der Berufstitel eines Professors verliehen, 1961 wurde er mit dem Trakl- und 1978 mit dem Grillparzer-Preis ausgezeichnet.
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With, Dora, Sängerin (1900-1965).
Portraitpostkarte mit eigenh. U. O. O. u. D.
1 S. 8vo. Ganzfigürliches Portrait; mit eh. Widmung an Hertha Bauer. - Dora With war Mezzosopranistin an der Wiener Staatsoper. - "Iris"-Verlag, o. Nr.
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Zednik, Heinz, Tenor (geb. 1940).
Albumblatt mit eigenh. U. [Wien, 23. III. 1975].
1 S. Qu.-12mo. Auf der Verso-Seite einer Eintrittskarte zu Heinz Conrads' Sonntagvormittagsrevue "Was gibt es Neues?"; mitunterzeichnet vom Pianisten, Komponisten und Dirigenten Herbert Seiter (1921-96). - Heinz Zednik studierte am Wiener Konservatorium, debütierte in Graz und wurde 1965 Mitglied der Wiener Staatsoper. Seit 1970 sang er bei den Bayreuther Festspielen, wo er der Nachfolger Gerhard Stolzes und Gerhard Ungers als Mime, Loge und David war. Unter Karajan sang er den Valzacchi im 'Rosenkavalier', unter Abbado den Schreiber in 'Chowanschtschina', unter James Levine den Monostatos in der 'Zauberflöte' und unter Lorin Maazel den Regisseur in 'Un ré in ascolto'. - Herbert Seiter erfuhr seine musikalische Ausbildung durch Ferdinand von Rebay und Emil von Sauer, studierte Komposition bei Joseph Marx und besuchte die Dirigentenklasse von Hans Swarowsky. Später war Seiter Dirigent des ehemaligen Kleinen Wiener Rundfunkorchesters, wurde 1952 Programmgestalter beim Österreichischen Rundfunk und begleitete den Conférencier Heinz Conrads seit 1970 viele Jahre hindurch am Flügel. Seit 1945 schrieb Seiter auch zahlreiche Wienerlieder, U-Musik, Tanz- und Filmmusik.
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Ziegler, Karl, Sänger (1886-1944).
Portraitpostkarte mit eigenh. U. Wien, 1913.
1 S. 8vo. Brustbild im ¾-Profil. - Karl Ziegler wirkte 1918 in der Uraufführung von Franz Schrekers Oper "Die Gezeichneten" in der Partie des Alviano mit und war von 1919 bis 22 Mitglied der Wiener Staatsoper, an der er bis 1937 gastierte. In den dreißiger Jahren wurde er durch seine Auftritte im Österreichischen Rundfunk und vor allem als Operettensänger bekannt.
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Ziková, Zdenka, Sängerin (1902/1905-1990).
Portraitpostkarte mit eigenh. U. O. O. u. D.
1 S. 8vo. Ganzfigürliches Portrait en face. - Zdenka Ziková debütierte 1919 als Micaëla in Bizets "Carmen" und sang hernach vornehmlich in Wien und Prag. Nach ihrem Abschied von der Bühne war sie als Gesangslehrerin tätig. - Aus dem Atelier Residenz, Wien.
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Barlog, Boleslaw, Regisseur und Intendant (1906-1999).
Gedrucktes Neujahrsbillett mit eigenh. Zusatz und Unterschrift. [Berlin, 4. I. 1965].
1 S. Qu.-8vo. Mit ms. adr. Kuvert. An Josef Wesely - "Sehr geehrter Herr Oberschulrat Josef Wesely, ich danke Ihnen sehr herzlich und grüße Sie! Ihr Boleslaw Barlog". - Boleslaw Barlog arbeitete nach einer Buchhändlerlehre als Regieassistent an der Berliner Volksbühne, war 1936/37 im Olympiakomitee tätig, wurde Regieassistent bei der Ufa und führte seit 1940 selbst Regie. Von 1945 bis 72 war er Intendant des von ihm eröffneten Schloßpark-Theaters in Berlin-Steglitz und zudem von 1951 bis 72 Leiter des Schillertheaters in Berlin-Charlottenburg, das er 1959 um die "Werkstatt" erweiterte. Als Generalintendant der Staatlichen Schauspielbühnen Berlins prägte Barlog das Westberliner Theaterleben. Er galt als Entdecker von Samuel Beckett ("Warten auf Godot"), Edward Albee ("Wer hat Angst vor Virginia Woolf") und John Osborne ("Blick zurück im Zorn") für deutsche Bühnen. Unter ihm führten u. a. Fritz Kortner und Erwin Piscator Regie. 1981 erschienen Barlogs Erinnerungen "Theater lebenslänglich".
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Birgel, Willy, Schauspieler (1891-1973).
Eigenh. Brieffragment. O. O. u. D.
1 S. 14,8:21 cm. "Er kippte den Scotch hinunter und schmeckte ihn kaum noch. Hastig zahlte er. Er war im Begriff zu gehen, als er sah, daß sie ihren Begleiter weggeschickte hatte um ihren Nerzmantel zu holen, und nun allein an der Bar saß. Als er sich anschickte zu gehen rief sie [...]". - Der mit 43 Jahren recht spät ins Filmgeschäft geratene Schauspieler zählt mit über 70 Rollen in 34 Jahren zu den gerne beschäftigten Darstellern des leichten Genres.
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Blaha, Annie, Schauspielerin.
Gedr. Visitkarte mit 19 eigenh. Zeilen. O. O. u. D.
2 SS. An Carl Friese: “Ich habe gestern [den] Vertrag [...] unterschrieben, allerdings mit dem Versprechen [...] mich jederzeit herzugeben. - Ich bitte Sie nun, falls sich mit [Heinrich] Skuhra noch etwas machen läßt, mich sofort zu verständigen, da ich Donnerstag nach Berlin fahre um mich dort nach einem meiner würdigeren Engagement [...] umzusehen [...]”. - Dem Untertext der Visitkarte zufolge war die biographisch nicht ermittelbare Schauspielerin am Schiller-Theater engagiert.
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Braun, Hans, Sänger (geb. 1917).
Ms. Brief mit eigenh. U. Wien, 12. IV. 1977.
1 S. 4to. An Dr. Leonhard Zach, den er zu einem Heurigenabend einlädt “aus Anlass des 60. Geburtstages des Betriebsratsobmannes des darstellenden künstlerischen Personals der Staatsoper [...]”. - Der stimmgewaltige Baß-Bariton nahm u. a. eine Serie von Bach-Kantaten mit Felix Prohaska auf und sang wiederholt die Matthäus-Passion unter Hans Knappertsbusch und Wilhelm Furtwängler. Gemeinsam mit Julius Patzak, Maria Stader und Elisabeth Schwarzkopf wurde er 1950 für die Lilli Lehmann-Medaille nominiert, im selben Jahr auch sang er bei den Salzburger Festspielen mit Maria Stader und Elisabeth Schwarzkopf in Mozart's Großer Messe unter Bernhard Paumgartner und im ‘Fidelio’ unter Wilhelm Furtwängler. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf der “Gesangsolisten der Wiener Staatsoper”.
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Cziffra, Géza von, Filmregisseur und Drehbuchautor (1900-1989).
Eigenh. Brief mit U. Dießen am Ammersee, 31. X. 1984.
1 S. 4to. An Herrn Windhausen: "Sehr spät, aber doch! Ich war längere Zeit bei meiner Tochter in Johannesburg, dann musste ich mein Buch 'Es war eine rauschende Ballnacht' fertigschreiben, mit Bildern versehen, korrigieren und - zum Schluss - habe ich auch noch einen Umzug hinter mir!"
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Dorsch, Käthe, Schauspielerin (1890-1957).
Albumblatt mit eigenh. Namenszug. O. O., 30. VI. 1952.
1 S. Qu.-8vo. Käthe Dorsch begann ihre Laufbahn 1908 als Operettensoubrette in Mainz und kam über Berlin 1927 als Schauspielerin nach Wien, wo sie u. a. am Volkstheater tätig war; von 1939 bis zu ihrem Tod war sie Mitglied des Burgtheaters.
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Eybner, Richard, Schauspieler (1896-1986).
Eigenh. Albumblatt mit U. O. O., 5. I. 1952.
1 S. Qu.-8vo. Richard Eybner begann seine Laufbahn an verschiedenen Kabaretts, ehe er 1931 an das Burgtheater verpflichtet wurde, wo er viele Jahrzehnte lang tätig war. Seit 1931 auch im Film zu sehen, konnte er nach Kriegsende unvermindert populär seine Karriere fortsetzen; zu seinen bekanntesten Nachkriegsfilmen gehören u. a. "Hallo Dienstmann" (1952), "Drei Männer im Schnee" (1955), "Sissi" (1955), "Die Deutschmeister" (1955), "Scherben bringen Glück" (1957) und "Gustav Adolfs Page" (1960). - Richard Flatter (1891-1960) ging nach einigen Jahren Tätigkeit als Rechtsanwalt bei Max Reinhardt in die Lehre und wirkte anschließend als Regisseur in Prag und Breslau. Danach widmete er sich seiner Lebensaufgabe, der Übersetzung der Werke William Shakespeares. 1938 vor den Nationalsozialisten fliehend und Großbritannien, Australien und den USA lebend, verbrachte er die letzten Jahre seines Lebens wieder in Wien.
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Fiala, Franz, Schauspieler (1853-1907).
Eigenh. U. (ausgeschnitten). O. O. u. D.
50 x 20 mm. Auf altem Sammlerumschlag montiert.
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Gessner, Adrienne, Schauspielerin (1896-1987).
Eigenh. Briefkarte mit U. Badgastein, 29. VII. 1971.
1 S. Qu.-schmal8vo. Dankt einem namentlich nicht genannten Dozenten für ihr erwiesene Glückwünsche: "Es war wirklich freundschaftlich, daß Sie die uralte Patientin nicht vergessen haben!". - Adrienne Gessner gehörte seit 1924 zum Ensemble Max Reinhardts am Theater in der Josefstadt, wo sie noch im selben Jahr bei der Uraufführung Hofmannsthals "Der Schwierige" die Agathe spielte. 1938 emigrierte sie zusammen mit ihrem Gatten, dem Schriftsteller und Regisseur Ernst Lothar (1890-1974), über Paris in die USA und feierte dort große Erfolge am Austrian Theatre und am Broadway, wo sie vor allem in dem Stück "I Remember Mama" sowie in Fritz Kortners und Dorothy Thompsons anti-nationalsozialistischem Stück "Another Sun" brillierte. Seit 1946 wieder in Wien, war sie am Theater in der Joseftsadt und am Burgtheater, häufig auch in Film und Fernsehen zu sehen.
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Gessner, Adrienne, Schauspielerin (1896-1987).
Gedr. Briefkarte mit eigenh. Gruß und U. O. O., [11. IX. 1981].
1 S. Qu.-8vo. Dankt für ihr erwiesene Glückwünsche zum Geburtstag. - Adrienne Gessner gehörte seit 1924 zum Ensemble Max Reinhardts am Theater in der Josefstadt, wo sie noch im selben Jahr bei der Uraufführung Hofmannsthals "Der Schwierige" die Agathe spielte. 1938 emigrierte sie zusammen mit ihrem Gatten, dem Schriftsteller und Regisseur Ernst Lothar (1890-1974), über Paris in die USA und feierte dort große Erfolge am Austrian Theatre und am Broadway, wo sie vor allem in dem Stück "I Remember Mama" sowie in Fritz Kortners und Dorothy Thompsons anti-nationalsozialistischem Stück "Another Sun" brillierte. Seit 1946 wieder in Wien, war sie am Theater in der Joseftsadt und am Burgtheater, häufig auch in Film und Fernsehen zu sehen.
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Holt, Hans, Schauspieler und Regisseur (1909-2001).
Gedruckte Danksagung mit eigenh. U. [Wien, 10. XII. 1969].
1 S. Qu.-8vo. Mit ms. adr. Kuvert. An Josef Wesely. - Gedruckte Danksagung zum 60. Geburtstag des Schauspielers. - Der Kammerschauspieler, Regisseur und Autor Hans Holt hatte 1930 sein Debüt am Deutschen Volkstheater in Wien, später Engagements an Provinzbühnen und an der Wiener Scala, 1934-52 und wieder 1954-88 am Theater in der Josefstadt, 1952-54 am Burgtheater in Wien; Film- (Mozart in "Wen die Götter lieben") und Fernsehtätigkeit ("Der Leihopa"); 1964 Kainz-Medaille, 1989 Raimund-Ring.
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Holzmeister, Judith, Schauspielerin (1920-2008).
Albumblatt mit eigenh. Namenszug. O. O. u. D.
1 S. Qu.-8vo. Die Tochter des Architekten Clemens Holzmeister gehörte seit 1947 zum Ensemble des Wiener Burgtheaters, dessen Ehrenmitglied sie seit dem Jahr 2000 ist.
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Holzmeister, Judith, Schauspielerin (1920-2008).
Albumblatt mit eigenh. Namenszug. O. O. u. D.
1 S. Qu.-8vo. Die Tochter des Architekten Clemens Holzmeister gehörte seit 1947 zum Ensemble des Wiener Burgtheaters, dessen Ehrenmitglied sie seit dem Jahr 2000 ist.
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Hoven, Adrian, Schauspieler (1922-1981).
Portraitpostkarte mit eigenh. U. O. O. u. D.
1 S. 8vo. S/W-Portrait im ¾-Profil.
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Kreysler, Dorit, Schauspielerin (1909-1999).
Eigenh. Portraitpostkarte mit U. Graz, 1966.
1 S. (Qu.-)8vo. Mit eh. Adresse. An Josef Wesely mit Dank für dessen Wünsche zu Ostern. - Dorit Kreysler war u. a. in Willi Forsts "Wiener Blut" (1942) oder Géza von Bolvárys "Die Fledermaus" (1946) zu sehen. Gegen Ende der 1950er Jahre zog sie sich vom Filmgeschäft zurück und wandte sich verstärkt dem Theater zu.
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Krones, Felix, Schauspieler (geb. 1880).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 1. III. 1941.
1 S. Kl.-4to. Mit eh. adr. Kuvert. Kondolenzschreiben an Elfriede Klitsch, die Witwe nach dem Schauspieler und Regisseur Wilhelm Klitsch, der am 24. Februar verstorben war. - Etwas fleckig.
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[Künstler helfen Künstlern]. - Thimig, Helene, Schauspielerin, Regisseurin und Theaterdirektorin (1889-1974).
Briefabschnitt mit eigenh. U. O. O. u. D.
1 S. Qu.-schmal.-gr.-8vo. Die Tochter Hugo Thimigs und Schwester von Hans und Hermann Thimig war nach ihrem Debüt in Baden bei Wien in Meiningen und Berlin engagiert, spielte bis 1933 unter Max Reinhardt (den sie 1935 ehelichte) am Deutschen Theater und ging anschließend gemeinsam mit ihrem Mann ans Wiener Theater in der Josefstadt, wo sie bis zu ihrer beider Emigration 1937 tätig war. Vgl. Öst. Lex. II, 489f. und Czeike V, 447f.
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La Marena Trio.
3 Originalphotographien (davon eine mit eh. Widmung und U. von La Morena). O. O. u. D.
Zusammen 3 SS. Jeweils 10,5:14,6 cm. “Zur freundlichen Erinnerung an meine Kollegin Manuela Modestini”, zeigen die drei Aufnahmen das bedauerlicherweise nur in Genießerkreisen geschätzte Damentrio in tls. leicht geschürzter Bühnenrobe.
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Liewehr, Fred, Schauspieler (1909-1993).
Albumblatt mit eigenh. Namenszug. O. O. u. D.
1 S. Qu.-8vo. Fred Liewehr gehörte seit 1933 dem Ensemble des Wiener Burgtheaters an. Neben zahlreichen Rollen in Stücken Grillparzers gehörten Shakespeares Romeo, Schillers Don Carlos und Kleists Friedrich Wetter, Graf vom Strahl, zu den mehr als 260 von ihm verkörperten Charakteren. 1949 begann Liewehr überaus erfolgreich eine Laufbahn an der Wiener Volksoper als Operetten- und Musical-Star und war u. a. als Eisenstein in der ‘Fledermaus’ und als Herzog Albrecht in Orffs ‘Bernauerin’ zu hören. Daneben war der über Jahrzehnte hinweg populäre Schauspieler auch in mehr als dreißig Filmen zu sehen. Umtriebig wie er war, konnte er schließlich noch auf eine mehr als 30 Jahre währende Unterrichtstätigkeit als Professor am Wiener Reinhardt-Seminar zurückblicken. Vgl. Öst. Lex. I, 711.
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Liewehr, Fred, Schauspieler (1909-1993).
Albumblatt mit eigenh. Namenszug. O. O. u. D.
1 S. Qu.-8vo. Fred Liewehr gehörte seit 1933 dem Ensemble des Wiener Burgtheaters an. Neben zahlreichen Rollen in Stücken Grillparzers gehörten Shakespeares Romeo, Schillers Don Carlos und Kleists Friedrich Wetter, Graf vom Strahl, zu den mehr als 260 von ihm verkörperten Charakteren. 1949 begann Liewehr überaus erfolgreich eine Laufbahn an der Wiener Volksoper als Operetten- und Musical-Star und war u. a. als Eisenstein in der ‘Fledermaus’ und als Herzog Albrecht in Orffs ‘Bernauerin’ zu hören. Daneben war der über Jahrzehnte hinweg populäre Schauspieler auch in mehr als dreißig Filmen zu sehen. Umtriebig wie er war, konnte er schließlich noch auf eine mehr als 30 Jahre währende Unterrichtstätigkeit als Professor am Wiener Reinhardt-Seminar zurückblicken. Vgl. Öst. Lex. I, 711.
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Maull, Otto, Geograph (1887-1957).
Ms. Postkarte mit eigenh. U. München, 17. V. 1948.
1 S. Qu.-8vo. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Geburtstagswünsche. - Maull war während des Ersten Weltkriegs Kartograph in der militärischen Landesaufnahme und habilitierte sich 1919 in Frankfurt a. M. 1923 wurde er nichtbeamteter a.o.Prof. der Geographie, unternahm er im selben Jahr eine Forschungsreise nach Brasilien und ging Ende der zwanziger Jahre als o.Prof. nach Graz, von wo er nach Ende des Zweiten Weltkriegs nach Deutschland zurückkehrte und Lehrbeauftragter, später Honorarprofessor an der Universität München wurde. - Die Adreßseite der Karte mit Namensstempel.
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Meinrad, Josef, Schauspieler (1913-1996).
Eigenh. Albumblatt mit U. Salzburg, 8. IV. 1982.
½ S. Gr.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten "mit den besten Wünschen".
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Metternich, Joseph, Bariton (1915-1971).
Albumblatt mit eigenh. Namenszug. O. O. u. D.
1 S. Qu.-8vo. Metternich war in den 35 Jahren seiner Bühnenkarriere an allen berühmten Opernhäusern der Welt und bei zahlreichen Festspielen zu hören gewesen. Berühmt waren vor allem seine Rollen in Verdi-Opern wie "Il Trovatore" oder "La Forza del Destino". Zudem war Metternich lange Jahre als Musikpädagoge und Gesangslehrer tätig und leitete bis zu seiner Pensionierung die Meisterklasse für Gesang an der Hochschule für Musik Köln; als Gesangspädagoge zählt er zu den bedeutendsten Lehrern des späten 20. Jahrhunderts und arbeitete u. a. mit Mechthild Gessendorf, Matthias Hölle, Michalis Katsoulis, Jonas Kaufmann, Wolfgang Koch, Eike Wilm-Schulte, Wicus Slabbert und Michael Volle.
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