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[Dove, Heinrich Wilhelm, Physiker und Meteorologe (1803-1879)].
Vortragsmitschrift. [Berlin], 30. IV. 1849.
8½ SS. auf 2 Doppelblättern und einem Einzelblatt. Kl.-Folio. Korrigierte Mitschrift eines an der Preußischen Akademie der Wissenschaften in Berlin gehaltenen Vortrags "Über den Wassergehalt in der Atmosphäre": "Der belebende Einfluss der Feuchtigkeit tritt überraschend hervor, wenn man sich in der Gluth des Sommers dem Meeresufer nähert oder im Inneren der Continente einer Wasseransammlung, sie möge noch so unerheblich seyn. Der Gegensatz zwischen der nackten Bodenfläche eines Wüsentplateaus und den Ufern eines Binnensees kann daher zu der Vorstellung führen, dass die Feuchtigkeitsverhältnisse mehr localer Art seien [...]". - Die Mitschrift entspricht der Publikation des Vortrags in "Poggendorff's Annalen der Physik und Chemie" (Bd. 77, Leipzig 1849, S. 369-396) und dürfte anhand des Originalmanuskripts korrigiert worden sein. Gefaltet. Mit Randeinrissen auf mehreren Seiten. Mit Sammlernotizen in Blei auf der ersten Seite (recto). - Dove gilt als Begründer der modernen Meteorologie und Wettervorhersage.
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Drobisch, Wilhelm Moritz, Mathematiker, Logiker und Philosoph (1802-1896).
Eigenh. Notiz m. U. O. O. u. D.
5 Zeilen. 100:79 mm. Montiert auf 8vo. Notiz zum Bewerbungsverfahren für ein Stipendium der Trierschen Stiftung an der Universität Leipzig: "Donnerstag d. 16. Febr. 10 Uhr werde ich in diesem Auditorium den Herren Bewerbern um die Trierschen Stipendien das Thema zur Probearbeit mittheilen". - Drobisch war seit 1826 Professor für Mathematik an der Universität Leipzig, 1840/41 diente er als Rektor und 1842 erhielt er zusätzlich den Ruf an den Lehrstuhl für Philosophie. - Die Triersche Stiftung zählte zu den bedeutendesten Privatstiftungen ihrer Zeit. Rahel Amalia Augusta Trier (1731-1806), Witwe eines hohen Leipziger Beamten, verfügte in ihrem Testament die Stiftung einer Entbindungsschule für die Universität Leipzig, aus der die spätere Universitätsfrauenklinik hervorgehen sollte. - Das Papier an drei Stellen durch die Montage leicht gewellt.
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Düntzer, Heinrich, Altphilologe (1813-1901).
Eigenh. Brief mit U. Köln, 28. V. 1848.
1 S. 4to. Dankesschreiben für Korrekturarbeiten an einen nicht namentlich genannten Bibliothekar: "Lange hätte ich Ihnen meinen besten Dank für die Sorgfalt sagen sollen, mit welcher sie sich der an sich nicht leichten Korrektur meiner Schrift über Zenodoti unterzogen haben, [...] aber statt dessen erlaube ich mir Ihnen mit einer Bitte lästig zu fallen, durch deren Erfüllung sie mich sehr verbinden würden. Diesmal ist es Ihr Stolz, Ihre herrliche Universitätsbibliothek welche Ihnen meine diese Bitte zuzieht. Ich wünsche nämlich eine Abschrift von zwei Recensionen von Goethe's 'Werther's Leiden' zu erhalten, welche sich im 'Hamburger Correspondenten' und im 'Altonaer Postreuter' in den letzten Monaten (von Oktober an) 1775 oder in den ersten Wochen 1776 finden. Vielleicht könnten sie auch mir die Recension in Abschrift verschaffen, welche in der 'Schwarzen Zeitung' des Pfarrers M. Goeze von Werther's Leiden erschienen ist [...]". - Neben seinen altphilologischen Schriften, besonders zu Homer, befasste sich Heinrich Düntzer intensiv mit dem Leben und Werk Goethes, wovon auch der vorliegende Brief zeugt. Das geflügelte Wort "Hier irrt Goethe", das Düntzer lange zugeschrieben wurde, findet sich nicht verbatim in seinen Kommentaren, dürfte aber durch seine Aussagen inspiriert worden sein. - Mit zahlreichen Randeinrissen. Gefaltet. Mit Sammlernotiz in Tinte (recto).
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Einstein, Albert, physicist and Nobel laureate (1879-1955).
Typed letter signed ("A. Einstein"). 112 Mercer Street, Princeton, 20. XII. 1951.
4to (281 x 217 mm). ½ p. Blindstamped address. Envelope. To Otto Juliusburger, in German. Einstein is delighted that Juliusburger has written an article about "Popper" [apparently the Austrian Jewish thinker Josef Popper-Lynkeus, in whom Juliusburger had an interest], to whom he refers as "the excellent man": "I feel that you have done Popper justice and have transmitted a vivid impression to a more distant observer". The article was evidently inscribed with a friendly reference to a visit from Einstein himself: "The added written remark on my visit touched me greatly, even if I know well that a friendly illusion lies behind it". - Popper-Lynkeus was a wide-ranging thinker in both the scientific and social spheres: one of his most notable ideas was the proposition of a new social system in which all individuals are provided with goods of primary necessity.
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Ettingshausen, Andreas Frh. von, Physiker und Mathematiker (1796-1878).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 15. III. 1838.
3½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. An den Chemiker und Mineralogen Anton Schrötter von Kristelli mit einer detaillierten Versuchsanordnung samt schematischer Darstellung einer thermoelektrischen Batterie: "Die strenge Kälte des heurigen Winters, eine Menge von verschiedenen Störungen und andere Hindernisse beschränkten meinen Aufenthalt im Laboratorium. Deßhalb geriethen meine Experimente etwas ins Stocken. Desto fleißiger bin ich jetzt am Werke, und der gute Erfolg läßt nicht lange auf sich warten. Ich kann dir nun Einiges in betreff der chemoelektrischen Experimente mittheilen, woran du in deinem letzten Briefe ein so lebhaftes Interesse ausdrücktest. Du oder Freund [Julius Wilhelm] Gintl kann selbe leicht wiederholen und weiter führen, da selbe keine besonderen Mittel erheischen, und der Hauptapparat, die thermoelektrische Batterie, in Grätz leicht herzustellen sein wird. Es genügen, um den thermoelektrischen Funken zu sehen, wenige Elemente, welche keineswegs so zart zu seyn brauchen, wie bei Melloni's freien Versuchen, vielmehr mit Vortheil etwas massiv genommen werden. Stängelchen 1 bis 1½ Zoll lang, ein Paar Linien breit [...]". Nach der Schilderung des Experiments erwähnt Ettingshausen den Besuch des amerikanischen Physikers Alexander Dallas Bache (1806-67) in Wien: "Es befindet sich eben Herr Bache aus Philadelphia hier, welcher mit der Electricitätslehre der jetzigen Epoche gut bekannt ist [...]".
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Ettingshausen, Constantin von, Botaniker (1826-1897).
Eigenh. Brief mit U. Graz, 29. VI. 1882.
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen nicht namentlich genannten Empfänger bezüglich einer Gefälligkeit: "Es gereicht mir zum Vergnügen, Ihnen mit der gewünschten Kleinigkeit dienen zu können und ich bedaure nur, daß Sie mir keine bessere Gelegenheit gegeben haben, mich Ihnen gefällig zu erweisen [...]" - Der Sohn des bedeutenden Physikers Andreas von Ettingshausen wurde nach dem Studium an der Universität Wien und Exkursionen für die Geologische Reichsanstalt 1871 als Professor für Botanik nach Graz berufen. Für seine Publikationen wandte er die von Alois Auer von Welsbach weiterentwickelte Technik des Naturselbstdruckes an. - Mit Sammlernotiz in Tinte (verso). Gefaltet.
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Ewald, Heinrich, Orientalist und Theologe (1803-1875).
Eigenh. Brief mit U. Göttingen, 22. III. 1868.
1 S. 12mo. An einen nicht namentlich genannten Empfänger: "Infolge Ihres wunsches vom 18ten d. kann ich Ihnen jetzt melden daß wenn Sie Ihr prachtwerk an die hiesige Univ. Bibliothek (Oberbibliothekar Hofrath Hoeck) durch die Post mit beigelegter Quittung senden, der preis dafür Ihnen sofort zugesandt werden wird. Herr Prof. Wüstenfeld als Bibliothekar ist zugleich als Orientalist so gütig gewesen diese schnelle mittheilung herbeizuführen [...]". - Heinrich Ewald ist heute als einer der "Göttinger Sieben" bekannt, also jener Professoren, die 1837 aufgrund ihres Protests gegen die Aufhebung der liberalen Verfassung durch König Ernst August I. von Hannover entlassen wurden. Nach der Entlassung lehrte Ewald in Tübingen, kehrte aber 1848 als einer von nur zwei der sieben Professoren nach Göttingen zurück, 1863 war er Mitbegründer des Deutschen Protestantenvereins. 1866 widersetzte sich Heinrich Ewald der Annexion des Königreichs Hannover durch Preußen und verlor deshalb 1868 seine Lehrerlaubnis. - Mit Sammlernotiz in Blei (recto).
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Exner, Franz, Physiker (1849-1926).
Eigenh. Brief mit U. Wien, o. D.
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen nicht namentlich genannten Empfänger zur Stornierung von Abonnements: "Bitte 'Cosmos les Mondes' und 'Chemical News' vom nächsten Abonnements Termin an nicht mehr für uns zu abonnieren, womöglich noch von 1. d. M. an [...]". - Franz Exner war als Universitätsprofessor in Wien der prägende Physiker seiner Zeit und hatte zahlreiche bedeutende Schüler, darunter Friedrich Hasenöhrl, Lise Meitner und Erwin Schrödinger. - Auf Briefpapier mit lithogr. Briefkopf. Mit ausradiertem Redaktionsvermerk in Buntstift und leichtem Textabrieb.
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Exner, Franz, Physiker (1849-1926).
Eigenh. Postkarte m. U. St. Gallen [Steiermark], 31. VII. 1888 [Poststempel]
6 Zeilen. Postkartenformat. Mit eh. Adresse. An W. Braumüller's Hofbuchhandlung in Wien mit einer Bücherbestellung: "Ich ersuche mir von: J. Thomsen, Thermochemie zu schicken was schon erschienen ist [...]". Der dänische Chemiker Julius Thomsen (1826-1909) gilt als Mitbegründer der Thermochemie als wissenschaftliche Disziplin. - Franz Exner war als Universitätsprofessor in Wien der prägende Physiker seiner Zeit und hatte zahlreiche bedeutende Schüler, darunter Friedrich Hasenöhrl, Lise Meitner und Erwin Schrödinger. - Auf Briefpapier mit lithogr. Briefkopf. Mit ausradiertem Redaktionsvermerk in Buntstift und leichtem Textabrieb.
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Exner, Siegmund, Physiologe (1846-1926).
Eigenh. Brief mit U. St. Gallen in der Steiermark, 31. VIII. 1885.
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen nicht namentlich genannten Empfänger mit der Bitte um die Zusendung eines Gedichtbandes: "Bitte mir eine der vielen Ausgaben von Göthes Gedichten hierher zu schicken; sie kan 2-3 fl kosten, und soll gebunden sein. Wenn etwa Abbildungen drin sind, so ist es mir lieber, ich will sie hier jemandem schenken [...]". - Der Brief stammt aus Exners Zeit als ao. Professor am Physiologischen Institut der Universität Wien. Dort begegnete er Josef Breuer und dem jungen Sigmund Freud, der 1881 an der Universität Wien promovierte und sich 1885 habilitierte. Nach der Emeritierung des Insitutsleiters Ernst Wilhelm von Brücke wurde Exner 1891 als dessen Nachfolger berufen. Er leistete bedeutende Forschungen in den Gebieten der vergleichenden Physiologie, Hirnforschung und der Wahrnehmungspsychologie. - Auf Briefpapier mit lithogr. Briefkopf. Gefaltet.
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Göppert, Robert, Botaniker (1800-1884).
Eigenh. Brief mit U. Berlin, 18. VIII. 1875.
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Freund und Kollegen: "Ihre so überaus gütigen Vorschläge und Einladungen für unsern Aufenthalt in Cöln und Bonn machten auf mich einen so überwältigenden Eindruck, daß ich erst später eigentlich zu näherer Erwägung derselben zu gelangen vermochte, mich aber im Folg. dann doch genöthiget sehe, sie unter innigsten Dankesversicherungen abzulehnen. Zunächst die große Unruhe u. Wirtschaft die in Ihrem ganzen Hauswesen durch unser 2-3 tägiges Verweilen nicht blos während des Tages sondern auch während der ganzen Nächte spät bis Mitternacht und früh vor Tagen, was sich ja gar nicht bezweifeln läßt, dann die Sorge für mein eignes Befinden, nächtl. Reisen nach aufregenden u. sicher nicht ganz leicht in engsten Gränzen zu haltenden Souper's, die nach der Meinung meines Arztes wohl im Stande wären die Erfolge der ganzen Kur zu gefährden u. endlich die Nothwendigkeit ein festes Asyl für meine Tochter für den Mittwoch zu haben, an welchem Tage ich sie werde größtentheils sich selbst überlassen müssen [...]". - Auf Briefpapier mit gepr. Monogramm.
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Göschel, Karl Friedrich, Jurist und Philologe (1781-1861).
Eigenh. Brief mit U. Berlin, 10. IV. 1857.
2½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. Wohl an den Sozialreformer und Literaturwissenschaftler Victor Aimé Huber: "Am 14. v. M. habe ich Ihnen geschrieben, um über Ihren Artikel 'Dante in Rußland' näheren Bescheid mir zu erbitten, da ich bis jetzt nicht dazu habe gelangen können: und manches Andere hatte ich berichtet. Jetzt werde ich zweifelhaft, ob Sie auch meinen Brief erhalten haben, und schon drängt sich eine neue Frage heran, die Frage: Weshalb rechnet Huber Rosenkranz [d. i. der Philosoph Karl Rosenkranz] unter die Dantisten? Merkwürdig: Blanc [d. i. der Pfarrer und Romanist Ludwig Gottfried Blanc] wird gar nicht genannt, und statt Kannegießer [d. i. der Schriftsteller und Übersetzer Karl Ludwig Kannegießer] Kosegarten [d. i. der Pfarrer und Dichter Ludwig Gotthard Kosegarten]. Und so weiter! Ich möchte nicht gern kritisieren. Doch ich wollte mich nur bei Ihnen in Erinnerung bringen, und benutze diese Gelegenheit, Ihnen meinen Oster-Gruß und Segens-Wunsch entgegenzubringen. Auch nach Ihrer in Aussicht gestellten neuen Text Revision der D[ivina] C[ommedia] hatte ich mich erkundigt, weil ich sie gern noch erleben möchte. Verzeihen Sie die Flüchtigkeit dieser Zeilen, die ich nicht gern verzögern möchte. Es soll mich freuen, wenn ich wieder einmal etwas von Ihnen höre. Ihrer Frau Gemahlin u. Frl. Tochter, wie Ihnen empfiehlt sich mit mir bestens meine Frau. So möchten wir auch gern den Halleschen Freunden und Freundinnen uns durch unsern Oster-Gruß in Erinnerung bringen [...]".
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Gråberg, Jacob Graf von Hemsö, Geograph und Statistiker (1776-1847).
Eigenh. Brief mit U. Villa Lustrini (bei Florenz), 26. X. 1839.
1 S. auf Doppelblatt. 4to. Mit eh. Adresse verso (Faltbrief). In italienischer Sprache an den Buchhändler Pietro Fraticelli, dem er, da er gerade nicht persönlich nach Florenz kommen kann, sein französisches Manuskript zusendet, und ihn inständig bittet, einen Florentiner Drucker mit der Veröffentlichung desselben in einer Ausgabe von 300-350 Exemplaren zu beauftragen, wovon er 50 Stück seinen Freunden in Deutschland, England und Schweden zukommen lassen wolle: "Non potendo venire personalmente a Firenze, Le mando qui annesso il Manoscritto francese di mi parlammo pregandole, che le dovesse piacere, sincero ne Le prego istantemente, di far modo onde qualita stampatore fiorentino s'incarichi di pubblicarme una edizione circa di 300 o 350 copie [...] per parte mia, che di una cinquantina di esemplari, da reglari ad amici fuori d'Italia, a principalmente in Germania, in Inghilterra, ed in Isvezia [...]".
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Graesse, Theodor, Literaturhistoriker und Bibliograph (1814-1885).
Eigenh. Brief mit U. Schloss Wackerbarth bei Radebeul, 24. VIII. 1884.
3 SS. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. adr. Kuvert. An den Heraldiker und Genealogen Alfred Grenser, Archivar des heraldischen Vereins Adler in Wien: "Ew. Hochwohlgeboren haben mich durch Ihr werthes Schreiben sehr erfreut, da ich erst durch Sie eigentlich auf meine Urgroßmütterliche Abstammung gekommen bin. Natürlich ist auch Ihre Erklärung meines Namens vollständig richtig. Es bleibt also für mich nur die Hauptfrage übrig, welch jüngerer Kolpenstein [?] der bairischen Linie wanderte aus und warum, war seine Frau [...] katholisch oder nur nicht ebenbürtig und wie geschah das [...] Alles das sind Sachen, die sich niemals ermitteln lassen werden, da, wie ich Ihnen schon schrieb, alle [...] Familienpapiere verloren sind [...] Beiträge zu Ihrer Autographensammlung kann ich Ihnen leider nicht viele liefern, da ich mit den erhaltenen Briefen ziemlich liederlich umgegangen bin, allein einige habe ich, kann sie Ihnen aber erst, wenn ich wieder in Dresden bin, Mitte November schicken. Heute lege ich zwei bei, die ich gerade habe [...]".
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Gräter, Friedrich David, Altertumsforscher und Literat (1768-1830).
Eigenh. Brief mit U. Schwäbisch Hall, 12. VIII. 1802.
4 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Ich kann, theuerster Freund, meine Ferien nicht zu Ende gehen lassen, ohne Ihnen meinen Dank für die freundschaftliche Mühe, die Sie auf Besserung meiner Verse zu verwenden so gütig gewesen sind, wenigstens einigermaaßen zu erwidern, und mit einer kritischen Vergleichung, so weit ich es im Stande bin, Ihrer tref[f]lichen Minnelieder mit den Originalen endlich den Anfang zu machen. Hier haben Sie nur [...] die erste Probe mit Friedrich von Hausen. So wie ich eine Stunde erübrigen kann, will ich mit den andern fortfahren [...] Hier lege ich auch den schönen Lobgesang auf Marien bey, wenn Sie sich etwa dessen nicht mehr erinnern sollten, und bitte mir das Gewünschte darauf zu bemerken [...] Den Epaminondas haben Sie mir so herrlich verändert, daß ich nicht mehr weiß, ober er mehr Ihnen oder mir gehört [...]". - Auf blauem Schreibpapier.
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Gray, John Edward, Zoologe und Philatelist (1800-1875).
Eigenh. Brief mit U. [London], 10. VI. 1836.
11/3 SS. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. Adresse verso (Faltbrief). An den Buchhändler Charles Frederic Molini in London, dem er ein Exemplar eines seiner Werke, wohl der "Illustrations of Indian Zoology", übersendet: "I have given to the attendant the last of Plates to vol. I. There is no other Index. I am sorry that you should have waited so long for it but I have been obliged to render a Copy imperfect to let you have this as I find that I have no others [...]". - Das mehr als 200 Kupfertafeln umfassende Werk "Illustrations of Indian Zoology, chiefly selected from the Collection of Major-General Hardwicke, F.R.S." erschien zwischen 1830 und 1834 in zwei Bänden. - Kleine Fehlstellen am Gegenblatt durch Siegelöffnung. Auf Briefpapier mit gestempeltem Briefkopf "Conte Giberto Borromeo".
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Hawking, Stephen, theoretical physicist (1942-2018).
A Brief History of Time. From the Big Bang to Black Holes. New York, Bantam Books, 1988.
8vo (230 x 153mm). Text illustrations. Publisher's black quarter cloth, blue pictorial dustjacket. First American edition with authorial thumbprint of Hawking's bestselling science classic. A fine copy, 'signed' with an authorial thumbprint on front free endpaper. - Provenance: Judy Fella (Hawking's first secretary, and later PA and nursing coordinator: Fella worked with Hawking on the first draft of "A Brief History of Time").
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Hermann, Karl Friedrich, Altertumsforscher (1804-1855).
Eigenh. Brief mit U. Marburg, 5. VIII. 1839.
2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen nicht namentlich genannten Hofrat. - Der Sohn eines Verlegers wurde nach seiner Habilitation in Heidelberg zunächst Professor in Marburg, wo er von 1832 bis 1842 lehrte. Danach folgte der Ruf nach Göttingen als Nachfolger von Karl Otfried Müller.
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Heuglin, Theodor von, Afrikaforscher und Ornithologe (1824-1876).
Eigenh. Brief mit U. O. O., 12.04.1872
1 S. auf Doppelblatt 12mo. Vermutlich an den Ornithologen Richard von König-Warthausen: "Soviel ich weiß, geht die Sommersaison demnächst zu Ende. Vor deiner Abreise in's Oberland möchte ich dich noch einmal sprechen, namentlich in Bezug auf Droste's Ausschreiben wegen der D. Orn. Gesellschaft. - Ich gehe wahrscheinlich etwa Ende nächster Woche nach Berlin u. zwar auf Wunsch des Cronprinzen von Preußen. [...]". - Auf seinen zahlreichen Expeditionen nach Afrika, Arabien und in das Nordpolarmeer betrieb Theodor von Heuglin stets ornithologische Studien, die er u.a. im "Journal für Ornithologie" der Deutschen Ornithologen-Gesellschaft publizierte. Ferdinand von Droste zu Hülshoff (1841-74) war von 1868 bis zu seinem Tod Vorsitzender der 1850 gegründeten Gesellschaft.
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Hinrichs, Hermann Friedrich Wilhelm, Theologe und Philosoph (1794-1861).
Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.
½ S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen nicht namentlich genannten Empfänger: "Endlich il duca d'atene! werden sie ausrufen. Ich muss mich selbst anklagen, ich war [...] zuletzt etwas lässlich geworden, Appendixe hatten zu lange auf sich warten lassen müssen. Ich bitte dringlichst um die altitalienischen Hymnen, von denen Sie, wenn ich mich anders recht erinnere, einmal zu mir sprachen. Sie werden mir einsam auf einem großen Gute meiner Schwester Tochter mitten auf der Heide wohl tun". - Hinrichs spielt an auf Walter IV. von Brienne, Titularherzog von Athen, der 1339 von den Florentinern in einer verzweifelten wirtschaftlichen Situation als Regent auf Lebenszeit eingesetzt worden war. Nach nur zehn Monaten verjagten die Bürger den gerade herbeigerufenen Regenten, der sich als Despot entpuppt hatte. Diese unrühmliche Herrschaft brachte dem "Fürsten von Athen" eine satirische Darstellung in Bocaccios "Decamerone" ein. - Hermann Friedrich Wilhelm Hinrichs war Schüler Hegels und Hauptvertreter des orthodoxen Hegelianismus. Seine frühe Schrift "Die Religion im inneren Verhältnis zur Wissenschaft" (Heidelberg 1822) wurde von Hegel mit einer Vorrede versehen. Nach dem Studium in Heidelberg wurde Hinrichs 1822 ao. Professor in Breslau und 1824 Professor der Philosophie in Halle, wo er bis zu seiner Emeritierung lehrte.
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Hinzpeter, Georg Ernst, Pädagoge (1827-1907)
Eigenh. Brief mit U. Bielefeld, 2. VIII. 1900.
1½ SS. 8vo. An einen nicht namentlich genannten Empfänger bezüglich eines Gesuchs an Kaiser Wilhelm II.: "Euer Wohlgeboren beeile ich mich auf das gefällige Schreiben vom 1. Aug. ganz ergebenst zu erwidern, daß es mir selbst nicht gestattet ist, Gesuche irgendwelcher Art Se. Majestät dem Kaiser direkt zu unterbreiten. Dieselben müssen ohne Ausnahme an das Geheime Civil-Cabinett Seiner Majestät des Kaisers und Königs Berlin gerichtet werden. [...]". - Georg Ernst Hinzpeter war der strenge Erzieher des Prinzen Wilhelm und späterer Berater des Kaisers. - Gefaltet.
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Hirn, Gustav Adolf, Physiker (1815-1890).
Blatt mit eigenh. U. Colmar, 27. III. 1883.
5 Zeilen. Qu.-8vo. Evtl. Albumblatt mit eh. Angabe seiner Ämter: "Correspondant de l'Institut de France, Associé des Académies de Belgique, de Suède, & & [...]". - Der Elsässer Gustav Adolf Hirn leistete bedeutende frühe Beiträge zur Thermodynamik. - Blatt neben dem Text gefaltet. Mit kleinen Ein- und Ausrissen am unteren Rand.
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Hitzig, Julius Eduard, Jurist, Verleger und Schriftsteller (1780-1849).
Eigenh. Brief mit U. Berlin, 11. VII. (o. J.).
2 SS. auf Doppelblatt mit eh. Adresse (Faltbrief). 8vo. Mit Papiersiegel. An einen nicht ermittelten Empfänger: "Ich darf Ihnen versichern, geehrter Herr, dass es eine [...] Freude ist [...] Ihre Annahme [?] zu erhalten [...]". Der Jurist Julius Eduard Hitzig ist heute besonders als Freund und Biograf bedeutender Autoren der Romantik wie E.T.A. Hoffmann und Adalbert von Chamisso und Mitglied der "Serapionsbrüder" bekannt. - Leicht braunfleckig. Die Tinte berieben.
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Hlubek, Franz Xaver von, Agronom (1802-1880).
Eigenh. U. (ausgeschnitten). O. O. u. D.
Ausschnitt (86:25 mm) auf Papier montiert (112:76 mm). Der erfolgreiche Agronom, Schriftsteller und Politiker Franz Xaver von Hlubek ist heute vor allem für seine Rolle in der Kontroverse um die aufkommende Mineraltheorie zur Erklärung der Fruchtbarkeit von Böden bekannt. Hlubek war ein Anhänger der älteren Humustheorie, die die Bedeutung von Stickstoff und Kohlendioxid im Boden für das Pflanzenwachstum betonte. Justus Liebig war als Vordenker der Agrochemie einer der prominentesten Verfechter der Mineraltheorie, die er 1840 in einer Publikation darlegte. Letztlich setzte sich Liebigs Theorie durch und eröffnete den Weg zur industriellen Düngerproduktion.
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Hoernes, Moritz, Paläontologe (1815-1868).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 22. VIII. 1865.
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "In dem mir so eben von dem Museum Francisco Carolinum zugemittelten Verzeichniß der hiesigen Mitglieder erscheinen Sie mit 54 fl. 60 k. behaftet. Ich ersuche Sie um endlich Ordnung hinter den Rückständen zu machen gütigst zu erklären, ob Sie in der Lage sind diesen Betrag baar zu erlegen oder ob Sie leider aus dem Verein treten wollen [...]".
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Hofmann, August Wilhelm von, Chemiker (1818-1892).
Eigenh. Brief mit U. London, 3. II. 1850.
3½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. Empfehlungsschreiben für einen Studenten und allgemeine Mitteilungen zu Forschungstätigkeiten und Privatleben an den Chemiker und Mineralogen Anton Schrötter von Kristelli: "Ueberbringer dieser Zeilen ist Herr Paget [?], der in meinem Laboratorium das Studium der analytischen Chemie begonnen hat, und falls ihm seine geschäftlichen Beziehungen längeren Aufenthalt in Wien gestatten, daselbst in dem Ihrigen fortzusetzen gedenkt. Ich nehme keinen Anstand ihn als stets gesetzten, fleissigen und zuverlässigen Mann Ihnen angelegentlichst zu empfehlen. Sieben Monate sind bereits verflossen seit wir von Bord der Triton schieden: [...]". - Seit 1830 Professor für Physik und Chemie an der technischen Universität Graz, unternahm Schrötter von Kristelli 1838 eine halbjährige Bildungsreise zu bedeutenden chemischen Instituten in Deutschland und Frankreich. In Gießen machte er sich bei Justus von Liebig mit der organischen Elementaranalyse vertraut. Liebigs Assistent war zu diesem Zeitpunkt A. W. v. Hofmann. 1845 übernahm Schrötter von Kristelli die Professur für allgemeine Chemie an der Universität Wien, ab 1847 wirkte er an der Gründung der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften mit. - A. W. v. Hofmanns weitere Laufbahn führte ihn nach London, wo er auf Wunsch Prinz Alberts 1845 eine Professur am Chemischen Institut der Royal School of Miners übernahm. Hier sollte er fast 20 Jahre lang erfolgreich lehren und forschen. Nach Prinz Alberts Tod erhielt Hofmann Rufe nach Bonn und Berlin. Er entschied sich für die Professur in Berlin, wo er bis an sein Lebensende lehrte. 1867 war er Mitbegründer der Deutschen Chemischen Gesellschaft, als deren erster Vorsitzender er fungierte.
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Hohenlohe-Waldenburg-Schillingsfürst, Friedrich zu, Militär, Heraldiker und Sphragistiker (1839-1884).
Eigenh. Brief m. U. Kupferzell, 10. XI. 1884.
5 Zeilen. 4to. Mit eh. Kuvert. Dankesschreiben an befreundete Heraldiker in Wien, adressiert an den Heraldiker und Buchhändler Alfred Grenser: "Allen meinen gelehrten Freunden u gütigen Förderern meiner 25. jähr Forschungen, - jedem Einzeln, - nochmals Gruß u herzlichsten Dank!". - Das nur sieben Wochen vor dem Tod des Fürsten verfasste Schreiben richtete sich wohl an die Mitglieder der Heraldisch-Genealogischen Gesellschaft "Adler", die 1870 von Alfred Grenser mitbegründet worden war. - Mehrfach gefaltet. Mit Sammlernotiz in Blei (recto). Kuvert durch Briefmarkenausschnitt beschädigt.
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Hohenlohe-Waldenburg-Schillingsfürst, Friedrich zu, Militär, Heraldiker und Sphragistiker (1839-1884).
Eigenh. Briefkarte mit U. Kupferzell, 22. IX. 1881.
1½ SS. Qu.-12mo. An einen nicht namentlich genannten Empfänger bezüglich eines heraldischen Publikationsvorhabens: "Danke ich bestens für Ihr Schreiben vom 19. dies. u. für die gefällige Mittheilung über die Wappen an der Kirche zu St Peter & Paul in Deutsch Altenburg, die ja höchst interessant u. meiner Veröffentlichung im Adler sehr werth sind. - Das mitgetheilte Löwen-Wappen könnte in meiner Note zu dem Redberg'schen Wappen in dem fraglichen Aufsatz über die ähnlichen belgischen Wappen erwähnt werden, womöglich mit einem Holzschnitt des Schildes [...]". - Auf Briefkarte mit geprägtem, koloriertem Wappen. U. leicht verschmiert.
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Holtzendorff, Franz von, German jurist (1829-1889).
Autograph quotation signed. Munich, 4 May 1880.
12mo. 1 p. A short poem urging legal scholars to resist an unjust government: "Wohl jedem Volke, wo das Schwerdt / Im Dienst des Rechts dem Unrecht wehrt! / Doch muss ein Volk es leiden, / Dass Recht und Macht sich scheiden: / Dann geh' nicht mit der Macht, die siegt! / Bleib' bei dem Recht, das unterliegt! [...]" ("Blessed is a people among whom the sword defends justice against injustice! But should a people ever have to suffer that justice and power diverge, then do not follow victorious power, but remain with justice, law and righteousness, though they be defeated!"). - Franz von Holtzendorf was chiefly distinguished as an authority on criminal and international law. He advocated liberal reforms in Prussian criminal law and the prison system. - With collector's notes in ink and pencil; traces of old mounting on verso.
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Holtzendorff, Franz von, Jurist und Rechtswissenschafter (1829-1889).
Eigenh. Brief mit U. München, 15. II. 1875.
1½ SS. auf Doppelblatt. 12mo. Entschuldigungsbrief und Einladung eine nicht namentlich genannte Empfängerin: "Eine collegialische Berathung auf dem Heimweg führte gestern Abend zu der Entschlussfassung, Ihnen das Frühstück heute abzusagen - Gründe a) Ihre Mühe ist zu groß u. 2. Ihr Gemahl wünscht, wie er mir es selbst gesagt hat, gerade den Sonntag zu seinen Arbeiten zu benützen. [...] Unser Gegenvorschlag ist also: kommen Sie morgen Abend 8 Uhr zu uns, [...]". - Franz von Holtzendorf setzte sich als Rechtswissenschafter für liberale Reformen des Strafrechts und Gefängniswesen in Preußen ein. Sein berühmtester Fall in der juristischen Praxis war die Verteidigung des Diplomaten und Politikers Harry von Arnim wegen Veruntreuung diplomatischer Aktenstücke. Bismarck hatte den letztlich erfolgreichen Prozess gegen seinen innerparteilichen Widersacher angestrebt. - Gefaltet.
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Holub, Emil, Afrikaforscher (1847-1902).
Eigenh. Mitteilung mit U. (Visitenkarte). Wien, 10. IX. 1894.
8 Zeilen. Visitkartenformat. An einen nicht namentlich genannten Empfänger: "Für die gütigsten Glückwünsche bitte ich meinen verbindlichsten und ergebensten Dank entgegennehmen zu wollen. [...]". - Nach drei Expeditionen im südlichen Afrika zwischen 1873 und 1879 und einem erfolglosen Versuch, den Kontinent von Süden nach Norden zu durchqueren (1886/87), widmete sich Holub Reiseberichten, Vorträgen und der Vermarktung seiner in Afrika angelegten umfangreichen Sammlung. 1891 fand eine großangelegte Ausstellung in der Wiener Rotunde statt, die allerdings mit einem Defizit schloss. - Mit lithogr. Namenszug (verso) und Sammlernotizen in Blei (recto).
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Holub, Emil, Afrikaforscher (1847-1902).
Kabinettphotographie mit eigenh. U. verso. O. O. u. D.
67:110 mm. Brustbild im Halbprofil des Ateliers S. Bloch in Wien. Die Verso-Seite mit U. und gestempelten Ateliersignet. - Nach drei Expeditionen im südlichen Afrika zwischen 1873 und 1879 und einem erfolglosen Versuch, den Kontinent von Süden nach Norden zu durchqueren (1886/87), widmete sich Holub Reiseberichten, Vorträgen und der Vermarktung seiner in Afrika angelegten umfangreichen naturwissenschaftlichen und ethnographischen Sammlung. 1891 fand eine großangelegte Ausstellung in der Wiener Rotunde statt, die allerdings mit einem Defizit schloss. - U. leicht verschmiert. Mit Sammlernotiz in Blei verso.
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Hübner, Emil, klassischer Philologe und Epigraphiker (1834-1901).
Eigenh. Brief mit U. Berlin, 14. XII. 1861.
2 SS. und 2 Zeilen auf Doppelblatt. An einen Freund: " Noch habe ich Ihnen nicht für Ihr schönes Geschenk, den Sulpicius Severus gedankt. Ich habe die Schrift, wie alles was von Ihnen kommt, mit größtem Interesse und größter Belehrung gelesen. Wegen der Priscillianisten steht sie ja im näheren Bezug zu meinen spanischen Studien. Daß sich von Handschriften des Severus u. Spanien nichts findet, hat Ihnen wohl Mommsen gesagt. Ein Mal schickte ich Ihnen aus Paris ein zwar gewiß schon bekanntes Scaligeranum: ich habe immer zu fragen vergessen, ob es in Ihre Hände gelangt ist. Heut sende ich Ihnen ein Exemplar meiner Reiseberichte, bis jetzt die einzige größere litterarische [!] Frucht meiner an mancherlei Ausbeute reichen Wanderung. Wie gern spräche ich ein Mal wieder mit Ihnen darüber und über so manche andere litterarische [!] Pläne! Kommen Sie denn nicht einmal wieder hierher? Daß wir Mommsen behalten ist seit zwei Tagen sicher, zu meiner großen Freude: Sie wissen, wie viel ich an ihm verloren hätte. Gegen Neujahr geht er nun nach Rom und mir bleibt der erste Corpusband zu Ende zu führen [...]". Hübner erläutert noch weitere Vorhaben und lässt Grüße an Lübbert ausrichten. - Beiliegend eine Ausschnitt eines Kuverts mit eh. Adresse an Dr. Pichler in Graz aus dem Jahr 1875.
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Humboldt, Alexander von, naturalist, geographer, ethnographer and scientific traveller (1769-1859).
Autograph letter signed ("Humboldt"). No place or date, "a jeudi" [1823].
4to (200 x 255 mm). 2 pp. With marginal sketch of the instrument. To the mathematician and astronomer Louis Benjamin Francoeur (1773-1849), concerning a new artificial horizon. - A report by Francoeur ("[...] sur deux instruments d'astronomie présentés par M. Ducom, professeur d'hydrographie à Bordeaux"), published in the "Bulletin de la Société d'Encouragement" XI (1823), prompted Humboldt to write this letter with his own suggestions for further improving the first of these, Ducom's artificial horizon. He informs him that the instrument attributed to Ducom, which consists of 2 measuring tubes placed in advance beneath the sun's angle of reflection, was invented by Mr. Köhler in Dresden, whose instrument he described in detail 15 years ago. He states that there is nothing new about Ducom's artificial horizon but the application of the metal fabric owed to Mr. Brosle: "Monsieur, ayant lu ce matin un intéressant rapport que vous avez fait, Monsieur, à la Société d'encouragement pour un nouvel horizon artificiel attribué à Mr Ducom [...] j'ai pensé qu'il pourrait vous être agréable d'apprendre que cet appareil de 2 tubes gradués et placés d'avance sous l'angle de réflexion du soleil [...] est une invention de Mr Köhler à Dresde [...] J'ai décrit cet appareil très clairement dans l'introduction de mon recueil d'obs. astronomiques [...] ouvrage publié depuis quinze ans avec les tubes de Mr Köhler [...] il n'y a rien de neuf à ce qu'il paraît dans l'appareil de Mr Ducom que l'application de la toile métallique due à Mr Brosle [...] vous trouverez peut-être, l'occasion, Monsieur, de rappeler vous-même l'invention de l'astronome de Dresde, mort depuis longtemps [...]". - Rather brittle; traces of original folds; remnants of later mounting tabs on reverse; narrow strip at right edge browned (with the reverse more evenly browned). Short tear to right hand edge affecting the text but without loss, professionally restored.
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Kneipp, Sebastian, Bavarian priest and one of the founders of the naturopathic medicine movement (1821-1897).
Cabinet photograph signed ("S. Kneipp"). N. p. o. d.
145:100 mm. Mounted on cardboard From the studio of Julius Grimm, Offenburg. - Contemporary note on reverse.
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Lampadius, Wilhelm August, Chemiker und Agronom (1772-1842).
Eigenh. Brief mit U. Freiberg, 18. I. 1801.
3 SS. auf Doppelblatt. 4to. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Im freundschaftlichen Andenken erfolgt hier ein kleines Werk von mir, welches Sie Ihrer Bibliothek einverleiben wollen. Unsere Bearbeit. der R[unkel]. Rübe auf Rohzuker, [...] Syrup und Caster hat guten Fortgang und andere Fabricate sind im gemeinen Handel an sie von den Laufleuten spediert worden. Mir gilt es gleich ob sie es für aus- oder inländisch verkaufen. Vor Michael denke ich sie noch in Dresden zu sprechen, dann bringe ich für Ihren Hausalt etwas zur Probe mit. Wir haben dieses Jahr 6760 Scheffel R. Rüben im Thüring verarbeit, da aber der Scheffel = 1 3/8 Cent. nur 1 lb. 29 l. Rohzucker enthielt[,] das letztere nicht über 9 Cent. gemacht. Meine Versuche mit Düngmitteln habe ich glücklich im Großen angefangen, und sehe mit unter vortheilhaften Resultaten entgegen [...]". - Etwas fleckig, mit kleinen Einrissen.
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Lang, Viktor von, Physiker (1838-1921).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 31.[!] IX. 1868.
3 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen den Zipfer Brauereiunternehmer Wilhelm Schaup: "Erlaube mir zu deiner Erwählung zum L. A. zu gratulieren und verzeihe mir wenn ich es als ein Symptom des großen Fortschrittes in Oberösterreich betrachte, daß Du sogar vom Großgrundbesitz gewählt wurdest. Ich freue mich auch darum weil es uns die Hoffnung dich vielleicht auch als R. A. wieder längerer Zeit in Wien haben zu können. [...] Was mich betrifft, so war ich zuerst mit Prof. Zepherovich in Tirol, dann mit Prof. Rollett in Jockl. Mit der Idee schwanger das freundliche Zipf zu besuchen mußte ich plotzlich [!] durch einen Pack Correkturen veranlasst nach Wien abfahren. Auch wußte ich nicht[,] ob deine Frau wohl gesund sei, und ob du nicht etwa gerade wegen Czermak's Hochzeit in Wien seist. [...]". - Schaup war 1868 zum Landtagsabgeordneten der Liberalen Partei ernannt worden, dann 1870-93 Reichtagsabgeordneter.
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Lang, Viktor von, Physiker (1838-1921).
Eigenh. Brief mit U. [London], 17. VII. 1861.
3½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen Freund, wohl den Zipfer Brauereiunternehmer Wilhelm Schaup: "Deine beiden Briefe konnte ich in Wien leider nicht mehr beantworten, so will ich meine Schande aus de Ferne gut machen, indem ich dazu eine halbe Stunde Zeit benutze[,] die ich bis zum Abgang des nächsten Zuges warten muß, der mich nach dem südlichen Wales bringen soll. Von Wien fuhr ich direkt und leider allein nach London, wo ich jedoch ohne mein Gepäck ankam, welches ich doch noch im Schiffe gesehen hatte. Der Fehler lag also an den Engländern die mir wenigstens das Gepäck nächsten Morgen ins Haus schickten. [...] Viel kann ich dir von London nicht schreiben, da ich hier ganz als Engländer gelebt habe d. h. mich den Tag über [...] um abends ein Parks Mittagessen mit [...] Wein im Athenäum Club, dessen honorary member ich bin[,] zu verzehren. Die Ehre der 'honorary member' theile ich mit einigen englischen - Bischöfen und mit einem Jesuiten den Pater Secchi den bekannten Athenaeer aus Rom [...] Was deine freundliche Einladung betrifft so werd ich wol kaum bei meiner Rückfahrt mich in Zipf aufhalten können [...]". - Auf Briefpapier mit in Blau gepr. Adresse "Cloucester Terrace".
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Lang, Viktor von, Physiker (1838-1921).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 12. III. 1918.
2 SS. Gr.-8vo. Beiliegend ein Partezettel mit Adresse verso. Wohl an Frau Hedwig Czermak (geb. Baro. Lilienau) in Zipf: "Ich danke Ihnen wärmstens für die Glückwünsche zu meinem 80 Geburtstag. Ihre Zeilen haben mich innig gefreut, sie haben die Erinnerung an vergangene Zeiten, die mir stets werth sind, wieder lebhaft hervortreten lassen. Mit Freude sehe ich ein, daß wenigstens Sie hoch verehrte gnädige Frau sich wohl befinden. Ich habe auch Glückwünsche von Baron & Baronin Lilienau erhalten. Ich vermuthe daß erster ein Sohn Ihres Bruders und die Baronin eine Tochter von W. Schaup ist, die Brücke [?] zweier so lieber Freunde meiner Jugend. Warum bin ich allein 80 Jahre geworden! [...]" - Mit Einriss an der Faltlinie.
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Lange, Friedrich Albert, Philosoph (1828-1875).
Albumblatt mit eigenh. U. Duisburg, 1858.
2 Zeilen. 8vo. Nur die Unterschrift. - Nach dem Studium in Bonn sowie Lehrtätigkeiten in Köln und Bonn, war er bis 1861 Gymnasiallehrer in seiner Heimatstadt Duisburg, trat jedoch schon 1862 aus Protest gegen die Politik Bismarcks aus dem Schuldienst.
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Lasaulx, Arnold von, Mineraloge und Geologe (1839-1886).
Eigenh. U. (ausgeschnitten). Kiel, 15. III. 1881.
5 Zeilen. Qu.-8vo. Die Unterschrift mit dem Zusatz: "Direktor des mineralog. Instituts der Universität Kiel". - Verso die Notiz: "Hauptsach Erdbebenbeobachtungen".
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Lasaulx, Ernst von, Philologe und Politiker (1805-1861).
Eigenh. Brief mit U. Beiliegend Umschlag. München, 14. VI. 1857.
2 SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. Eh adr. Faltkuvert mit Siegel (225:146 mm). An Frau Doctorin Marianne Passavant in Frankfurt a. M.: "Ich habe Ihre freundliche Zuschrift [...] erhalten und bedaure lebhaft dieselbe erst heute beantworten zu können. Ich hatte nemlich [!] den Baaderschen Briefwechsel einem Freunde in Westerhalm mitgetheilt und musste mir denselben erst zurücksenden lassen um die gewünschten Briefe zu suchen [...] Mir kam die Nachricht von dem plötzlichen Tode Ihres seligen Mannes um so unerwarteter, als ich zwei Tage vorher erst einen Gruss von ihm durch einen Maler erhalten hatte mit der Ankündigung, dass er in diesem Herbst wieder hieherkommen und seine alten Freunde besuchen wolle, Ich hatte mich auf dieses Wiedersehen besonders gefreut, auch darum weil er mir von grossem Werthe gewesen wäre sein [...] Urtheil über meine letzten Schriften zu erfahren [...]". - Kuvert mit Ausschnitt durch Öffnung. Mit altem Sammlervermerk.
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Ledebour, Carl Friedrich von, Botaniker (1785-1851).
Eigenh. Brief mit U. Berlin, 15. VIII. 1830.
1 S. 4to. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Die beiden Briefe werde ich [richtig?] befolgen. Was die landschaftlichen Zeichnungen, Kosten u. so w. betrifft, so haben sich dieselben, wie man mir aus D. geschrieben hat, bey den 2t. Dok. der Reise nicht gefunden, und dies war dann der Grund, warum ich Sie um Abgabe derselben hier bat. Was die [Festsetzung der Löne?] betrifft, so wird dies völlig Ihren Wünschen gerecht werden, wenn die dritte Lieferung nicht schon vor meiner ankunft in München an Sie abgegangen seyn sollte [...]". - Empfangsvermerk verso.
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Ledermüller, Martin Frobenius, Jurist und Naturforscher (1719-1769).
Eigenh. Albumblatt mit U. Nürnberg, 29. I. 1742.
1 S. Qu.-8vo. Aus dem Album eines Johann Herold: "J'estime les galantes filles, mai[s] je m'eloigne de l'amour. Günther / Ich lebe so la la, und halb zufrieden / Es geht mir wohl, und doch mit unter schlimm, / Hat mir das Glück, die Fuhr nicht beschieden, So wirft es doch in besten fahren um, / Indeß leb ich bey meinen Grillen, / dennoch vergnüget wider Willen. / Agrotant Medici, fraudant Jure periti / Descendunt multi in Tartara Theologi / Hoc pauca / Amico suo carissimo Poss. huj. libri inscribere voluit ad perpetuam sui memoriam deditissimus [...]". - Verso ein eh. Albumblatt mit U., Nürnberg, 20. II. (o. J.) eines B. M. Rogner: "Herrn Johann Herold dem jüngeren, Amanuensi, wie auch Possessori dieses Briefes, in Nürmberg Von Monsir sind Regenten kommen, und von Sebulon sind Regierer worden, durch die Schreibfedern / wollte dieses wenige Zum geneigten andencken hieher sezen [...]".
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Lehmann, Johann Georg Christian, Botaniker (1792-1860).
Eigenh. Brief mit U. Hamburg, 3. X. 1829.
2 SS. 4to. An einen Herrn Doktor: "Sie haben mir durch Ihre Zuschrift vom 16. Sept. und durch das dieselbe begleitende Pflanzenpaquet eine sehr sehr große Freude gemacht. Empfangen Sie dafür meinen herzinnigsten und gehorsamsten Dank und entschuldigen Sie gütigst die verspätete Antwort damit, daß erst in den letzten Tagen des verflossenen Monats Brief und Sendung bey mir abgegeben ward. Mit welcher Begierde ich das Paquet öffnete, wie mich der Anblick der schönen Pflanzenformen erfreute, davon kann sich nur ein Botaniker einen Begriff machen, der mit solchem Eifer wie sie Selbst sich der Scientia amabilis gewidmet hat. [...] Unter den Familien, welche ich mit besonderer Vorliebe bearbeite, hebe ich Ihnen nur die Onagrae heraus, besonders die Gattungen Oenothera und Epilobium. Zwei meiner künftigen Schüler arbeiten an Monographien über diese Genera [...]". - Mit Spuren alter Montage am linken Rand; verso etwas lichtrandig.
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Leisching, Eduard, Kunsthistoriker (1858-1938).
Eigenh. Postkarte mit U. Wien, 18. XI. 1911.
1 S. Qu.-8vo. An den Direktor v. Lekusch des K. K. Theresianums: "Tag u. Stunde der Orient.führung wird in der nächsten Dienstag stattfind. Sitzung des Vereins 'Mittelschule' bekannt gegeben werden. In alter Ergebenheit [...]". - Auf vorgedr. grün lithogr. Postkarte.
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Linné, Carl von, Swedish botanist, physician, and zoologist (1707-1778).
Autograph quotation signed. Uppsala, 25 Aug. 1772.
Oblong 8vo. ¾ p. A quotation from Virgil: "Famam extendere factis | hoc virtutis opus" (Aeneid X, 467). - Somewhat wrinkled and browned; some tears to edges; reverse shows traces of former mounting. Includes an engraving. - Provenance: Skottorp Castle.
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Massmann, Hans Ferdinand, mediävistischer Philologe (1797-1874).
Eigenh. Brief mit U. München, 2. II. 1834.
1 S. 4to. Mit eh. Adresse verso (Faltbrief). An die Redaktion der "Allgemeinen Zeitung" in Augsburg: "Im alten Jahre übersendete eine Versteigerungsanzeige des Notair's Philipp Moré von Grünstadt [...], zur gefälligen Aufnahme in der Allg. Z. - In derselben war durch ein Versehen das Datum des Termines im Febr. d. J. ausgelaßen worden. Der Tag wird mir nun so eben nachträglich zugesendet, und bitte denselben wenigstens in den 2te[n] u. 3te[n] Abdruck aufzunehmen. Es ist Donnerstag d. 13.t Februar. Mit Bezug auf das Weitere meines ersten Briefes verbleibe [...]"- Mit Ausschnitt durch Brieföffnung, perforierter Verschlussstelle und mehreren Lochspuren alter Heftung.
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Mataja, Viktor, Volkswirtschaftler und Sozialpolitiker (1857-1934).
Eigenh. U. (ausgeschnitten). O. O. u. D.
Ca. 113:35 mm. "Ihr sehr ergebener | Victor Mataja". - Mit dem Fragment eines Briefes verso.
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Mauch, Karl, Afrikaforscher, Goldsucher und Kartograf (1837-1875).
Eigenh. U. (ausgeschnitten). O. O. u. D.
Ca. 70:45 mm. Auf Papierträger montiert. Nur die Unterschrift. - Mauch wanderte von 1865 bis 1871 das südliche Afrika und überschritt die Wasserscheide zwischen Sambesi und Limpopo, dort entdeckte er mehrere Goldfelder. In der Nacht von Karfreitag auf Karsamstag 1875 stürzte er aus ungeklärten Gründen aus dem Fenster seiner Wohnung in Stuttgart und starb etwa eine Woche später an den Folgen im Ludwigsspital.
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