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‎Obermüllner, Adolf, Maler (1833-1898).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 15. XI. 1872.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: “Unsere Parthei will an der Spitze seiner Ausschuß Candidaten Liste als Genossenschafts Vorstand den Großmeister Rudolf Alt und zwar mit grosser Majorität wählen. Ehren wir diesen bedeutenden[,] zu bescheidenen Künstler[,] den man bei Auszeichnungen von oben immer übersieht [...]”. - Seit 1860 in Wien ansässig, entwickelte sich der gebürtige Welser zu einem der bekanntesten Alpenmaler, begleitete 1861 eine Gletscherexpedition in die Alpen und gab ein Kupferstichwerk des bayerischen Gebirges heraus. Zu seinem Werk zählen u. a. Zeichnungen der Brennerbahn, der Kronprinz-Rudolf-Bahn und zahlreiche Landschaften, darunter ‘Das Naßfeld im Pinzgau’ (1867) und ‘Der Donau-Eisstoß beim Sperrschiff in Nußdorf’ (1880). Vgl. Thieme/B. XXV, 550.‎

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‎Orlowski, Hans Otto, Maler und Graphiker (1894-1967).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. [Berlin], 16. III. 1964.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An Josef Wesely mit Dank für ihm übersandte Wünsche zum Geburtstag. - Hans Orlowski besuchte die Kunstgewerbeschule in Berlin-Charlottenburg und anschließend die Staatliche Kunstschule in Berlin. Von 1922 bis 45 an der Kunstgewerbeschule in Berlin-Charlottenburg lehrend, übernahm er 1945 als Ordinarius eine Klasse für Wandmalerei, Fresko, Sgraffito und Glasmalerei an der Berliner Hochschule für Bildende Künste. Zu seinen Werken zählen die Gemälde "Zwei Frauen" (1929) und "Mann mit Spiegel" (1946) sowie Holzschnittillustrationen zu Heinrich Heines "Die Cholera in Paris" (1923) und Hans Carossas "Aufzeichnungen des Glavina" (1941/42).‎

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Wien, AT
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‎Osswald, Fritz, Maler (geb. 1878).‎

‎Eigenh. Bildpostkarte mit U. Starnberg, 1936.‎

‎1 S. 8vo. Mit eh. Adresse. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Geburtstagswünsche. - Vgl. Thieme/B. XXVI, 73. - Die Adreßseite der Karte mit Namensstempel.‎

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‎Papperitz, Georg, Maler und Lyriker (1846-1918).‎

‎Albumblatt mit eigenh. Namenszug. München, Dezember 1904.‎

‎1 S. Qu.-4to. Mit alt montierter Portraitphotographie (Kniestück, sitzend im ¾-Profil). - Papperitz erfuhr seine künstlerische Ausbildung an den Kunstakademien in Dresden und Antwerpen. Seit 1871 in München lebend, unternahm er von hier aus zahlreiche Studienreisen nach Paris, Holland, in die Schweiz und nach Italien. "Zu seinen bekanntesten Gemälden gehören 'Kreuztragung Christi', 'Jagdzug der Diana' und 'Romeo und Julia'. Später war Papperitz vorwiegend als Portraitmaler tätig und schrieb auch Gedichte, die er 1887 unter dem Titel 'In der Dämmerung' veröffentlichte" (DBE).‎

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Wien, AT
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‎Paschinger, Franz Stefan, Landschaftsmaler (geb. 1862).‎

‎Eigenh. Brieffragment mit U. Wien, 13.III. o.J.‎

‎1 S. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Empfänger [wohl den Redakteur einer Zeitschift]: "Indem ich Sie hochgeehrter Herr nochmals um Entschuldigung bitte, bitte ich auch um Ihr gütiges Entgegenkommen betreffs Aufnahme der Notiz welche mir als Künstler sehr nützlich ist [...]". - Der in Wien geborene Sohn eines Kaufmanns erhielt seinen ersten Unterricht durch den Landschaftsmaler Wilhelm Lehner, später war "der bedeutende[...] Zeichner und Porträtmaler Professor Joseph Ed. [wohl Eugen] Hörwarter" sein Lehrer (Das geistige Dtld. am Ende des 19. Jhdts., Bd. 1, 1898; zit. n. DBA I 933, 53). Seit 1885 besuchte er die Wiener Akademie, "wandte sich der Landschaftsmalerei zu und und vervollkommnete sein Können durch zahlreiche Reisen in den österreichischen Kronländern, Ungarn und Bayern. Arbeiten von ihm erschienen auf den Ausstellungen zu Wien, München, Bern, St. Petersburg und Dessau [...]" (ebd.). Vgl. auch Thieme/Becker XXVI, 267.‎

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Wien, AT
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‎Passini, Ludwig, Maler (1832-1903).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. Karlsbad, 1892.‎

‎1 S. 8vo. "Ludwig Passini bürgerlicher Malermeister aus Wien z Z zur Kur in Carlsbad". - Ludwig Passini besuchte als Schüler seines Vaters Johann Nepomuk Passini die Landschaftliche Zeichenakademie in Graz, studierte bei Joseph von Führich und Leopold Kupelwieser an der Akademie der bildenden Künste in Wien und schloß sich dann Carl Werner in Venedig an. Von 1853 bis 70 lebte er in Rom "und stellte in zahlreichen Aquarellen (u. a. 'Römische Szene am Brunnen', 1868; 'Römerin', 1890) das italienische Volksleben dar. Seit 1877 war Passini Mitglied der Akademie der bildenden Künste in München, seit 1878 der Legion d’Honneur in Paris und wurde 1879 Titularprofessor an der Akademie der bildenden Künste in Wien" (DBE). - In altem Sammlungsumschlag.‎

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‎Patel-Mißfeldt, Ute, Malerin und Designerin (geb. 1940).‎

‎Eigenh. Billett mit U. Ingolstadt, 12. II. 1986.‎

‎2½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. adr. Kuvert. An den Kulturattaché und Botschaftsrat Peter Schoenwaldt (1934-2004): "[...] Mein Mann [d. i. der Urologe, Philosoph und Photograph Vallabhbhai Patel, geb. 1934] und ich freuen uns wirklich, daß Sie nun geheiratet haben. Wir glauben es wird eine Verbindung sein die zwei Menschen verbindet die in der Welt auch etwas zu sagen haben [...]". - Die als Schöpferin von Aquarellen, Seiden- und Pastellmalereien bekannte Künstlerin und Autorin von 25 Fachbüchern war u. a. Gründungsmitglied und Schirmherrin des bundesdeutschen Kunstvereins "Seide e. V." und ist als Designerin und Kostümbildnerin tätig.‎

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€ 30,00 Kaufen

‎Pausinger, Franz, Maler (1839-1915).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., 6. XII. 1882.‎

‎¾ S. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Ich danke Ihnen vielmals für die freudige Nachricht von dem Verkaufe meines Bildes, die jetzt für mich von ganz besonderem Werthe ist [...]". - Der Salzburger Maler und Illustrator wurde bei Johann Wilhelm Schirmer an der Staatlichen Akademie der bildenden Künste in Düsseldorf und bei Rudolf Koller in Zürich ausgebildet. Als Jagdbegleiter kam er in die bekanntesten Jagdgebiete der Monarchie. 1881 nahm er an der Orientreise des Kronprinzen Rudolf teil und war später in München, Wien und Salzburg tätig. Pausinger schuf Tier- und Landschaftsgemälde sowie Illustrationen, u. a. zu Kronprinz Rudolfs "Orientreise". - Papierbedingt etwas gebräunt.‎

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Wien, AT
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‎Pawlowitz, Alexander, Maler (geb. 1884).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 14. IV. 1913.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. adr. Kuvert. Betr. die Anfrage “um Besichtigung des von mir angefertigten Bildes ‘Der eucharistische Kongress’ [...] Herr Klaffenböck gab mir neulich den Rat, Herrn Stadtrat zu schreiben und die Angelegenheit in Erinnerung zu bringen [...]”. - Pawlowitz war vorwiegend als Landschafts- und Portraitmaler in Wien tätig. Vgl. Thieme/B. XXVI, 323. - In altem Sammlungsumschlag.‎

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Wien, AT
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€ 60,00 Kaufen

‎Pendl, Emanuel, Bildhauer (1845-1927).‎

‎3 eigenh. Briefe und 1 eh. Bildpostkarte mit U. sowie 2 gedr. Visitkarten mit jeweils mehreren eh. Zeilen und 1 gedr. Briefformular mit eh. Ergänzungen. Wien, 1914-1919.‎

‎Zusammen 9½ SS. Verschiedene Formate. Betrifft den unglücklich gewählten Standort einer Figur “zwischen Rathaus und Burgtheater”, deren Marmor, da unter einem Baum stehend, bedeutend schwärzer als der der sie umgebenden ist (Br. v. 27. IX. 1914) sowie Terminvereinbarungen und ein Dokument, “welches mir den Ehrengehalt der Stadt Wien darlegte [...]” (Br. v. 14. IV. 1918). - Geboren in Meran, erhielt der Sohn des Bildhauers Franz Xaver Pendl (1817-1896) anfangs Unterricht von seinem Vater und studierte später an den Akademien in Venedig und Wien. 1880 wurde er Mitglied des Künstlerhauses. "Er schuf u. a. die Marmorkolossalfigur Justitia für die Zentralhalle und die Löwen an der Freitreppe des Justizpalastes, mehrere Skulpturen für die Rathausfassade sowie fünf allegorische Marmorfiguren am Parlament. Auch in Salzburg, Graz, Innsbruck und Meran (Andreas-Hofer-Denkmal) sind Figuren von ihm zu sehen" (DBE). Vgl. auch Thieme/B. XXVI, 377. - Zwei Briefe auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf; die Bildpostkarte mit einer Darstellung einer Portraitstatuette von Pendls sechs Jahre altem Enkel Werner. - In altem Sammlungsumschlag.‎

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€ 450,00 Kaufen

‎Perfetti, Antonio, Kupferstecher (1792-1872).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Florenz, 11. II. 1832.‎

‎2 SS. 4to. Auf Papier montiert. An den Leipziger Kunsthändler und Verleger Rudolf Weigel, der Perfettis Werke in Kommission hatte, mit Informationen zu Zahlungen und Sendungen: "J'ai recu avec beaucoup de plaisir votre agréable lettre du 16 janvier unie aux deux lettres de change qui forment ensemble la somme de fiorini d'auguste 300 que je vous prie voulais m'indigner pour une lettre les diverse parties sur les quelles vous parez la somme en dite. Je dois vous dire que la différence du prix de 1'antécédente expédition a cette dernière est a ma change, m'étant trompe a la première; mais si comme j'aime de vous tracter amicalement, je suis content de perdre la petite différence. Je vous donne avis que j'ai été paye (pour la somme que vous avez envoye) des deux Vierge a la chaise, et je vous averti que bientôt je vous ferez l'envoi de 9 e 10 cahier de St. Marc. Vous pouvez tenir près de vous la Vierge à la Chaise d'auteur, la Sibile et la Flore, espérant que vous trouverez l'occasion de les vendre. Je vous remercie des souhaits [pour] la nouvelle année, je vous le retourne triple de bon coeur. J'ai l'honneur de vous saluer très amicalement [...]". Unter den im Brief erwähnten Werken ist eventuell die "Sibilla Persica" nach Guidi Reni. - Antonio Perfetti war ein Schüler von Raffaelo Morghen (1758-1833). Ab 1834 lehrte er an der Florentiner Kunstakademie. - Auf Briefpapier mit lithogr. Briefkopf "Società Artistica nello Studio Perfetti in via Larga N. 6070". - Altersbedingt gebräunt.‎

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€ 120,00 Kaufen

‎Philipp, Karl, Bildhauer und Medailleur (1872-1949).‎

‎11 eigenh. Briefe, 2 eh. Briefkarten, 14 eh. (8 Bild-)Postkarten sowie eine gedr. Visitkarte mit mehreren eh. Zeilen und U. Wien, München, Dresden u.a., 1909-1920.‎

‎Zusammen 34½ SS. 8vo. Mit 1 eh. adr. Kuvert. An den Wiener Kulturstadtrat Hans Arnold Schwer (1856-1931): "Gestatte mir, Ihnen mitzutheilen, daß vergangenen Montag die Kommission im Wilhelm Dorferpark wegen Platzsuche für den Gedenkstein stattgefunden hat, und von der Aufstellung desselben in der Mittelachse Abstand genommen wurde [...]" (Br. v. 18. VII. 1909). - "Inliegend sende ich Ihnen die versprochenen Skizzen in Fotografie [...] Stein könnte man ja wie Sie mir sagten, den Mauthausner verwenden. Um das Porträt S. Exz. des Herrn Bürgermeisters denke ich mir das Wappen der Stadt Wien mit den Wappen sämmtlicher Orte des beigezogenen 21. Bezirkes, für den projektierten Denkstein für Margarethen habe ich noch keinen Vorschlag, dürfte aber nur um etwas höher zu stehen kommen als der Stein für den Wilhelmsdorferpark, weil Figur größer daher Bronzeguß teurer [...]" (Br. v. 5. IX. 1909). - "Von dem Mönterl [?] Diebstahl habe ich schon durch Scheffel erfahren und war ich auch im Park mir die Bescherung anzusehen. Diese Gauner haben ganz entsetzlich barbarisch gehaust. Wie mir der Parkwächter sagte, sollen es vier gewesen sein, die mit einem großen Hebebaum das Figürl weggetrieben haben [...]" (Br. v. 30. VIII. 1910). - Vgl. Thieme/B. XXVI, 548. - Die Briefkarten auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf. - In altem Sammlungsumschlag.‎

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‎Pietsch, Ludwig, Zeichner und Feuilletonist (1824-1911).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., 15. III. 1910.‎

‎3 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An die Malerin Luise Begas-Parmentier (1850-1920) mit dem Bedauern, "leider durch Krankheit am Ausgehen verhindert" zu sein und deswegen an einem Empfang im Atelier nicht teilnehmen zu können, weswegen er aus Anlaß des Geburtstages (von Begas-Parmentiers Tochter?) nur einen "bescheidenen Blumengruß darzubringen" sich anschicke. - Pietsch illustrierte u. a. Werke von Storm, Immensee, Reuter und Goethe, war für mehrere Zeitungen tätig und seit 1864 als Feuilletonredakteur im Dienst der "Vossischen Zeitung", für die er über das kulturelle und gesellschaftliche Leben in Berlin, über den Deutsch-Französischen Krieg, die Eröffnung des Suez-Kanals sowie über seine Reisen nach Rußland, Sizilien und Griechenland berichtete. - Die Malerin und Graphikerin Luise Begas-Parmentier studierte bei Emil Jacob Schindler und William Unger; seit 1877 in Berlin ansässig, malte sie vorwiegend romantisch verklärte Landschaften und Architekturbilder mit Motiven aus Österreich, Deutschland und Italien sowie Blumenstücke in Öl und Aquarell. - Auf Briefpapier mit gepr. Monogramm.‎

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‎Pisis, Filippo De, Maler (1896-1956).‎

‎Kunstdruck mit eigenh. U. O. O. u. D.‎

‎1 S. 8vo. Die Verso-Seite mit alten Montagespuren.‎

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‎Plant, Fridolin, Zeichner und Kunsthändler (1838-1911).‎

‎3 eigenh. Briefe mit U. Meran, 1880.‎

‎Zusammen 6 SS. auf 4 Bll. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Vor ca. 8 Wochen sandte [ich] Ihnen eine Einladung zur Betheiligung an einer Stiftung zu Gunsten armer talentvoller Tiroler Knaben um selbe zu Künstlern ausbilden zu lassen. Unter andern Theilnehmern fungierten Se. Kaiserl. Hoheit d. Erzherzog Carl Ludwig, Prof. Defregger [...] Da mir kein Zeichen einer Theilnahme Ihrerseits kund wurde so war ich so frei das diesbezügliche Dokument zu reclamiren; jedoch ohne Resultat und wiederhole nun nochmals meine Bitte um sofortige Retournierung des Subscriptionsbogens [...]" (a. d. Brief v. 28. IX. 1880). - "Schon glaubte ich Sie hätten meine Idee samt meinem Brief in den Papierkorb geworfen, als Ihre freundlichen Zeilen [....] ankamen und mich eines Bessern belehrten [...]". - Der in Meran ansässige Kunsthändler, Verleger und Zeichner war u. a. Verfasser eines "Neuen Führers durch Meran und dessen Umgebung" (1882).‎

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‎Pohl, Adolf Josef, Bildhauer und Kunstgewerbler (geb. 1872).‎

‎8 eigenh. Briefe mit U., 1 eh. Postkarte mit U. sowie 1 gedr. Visitkarte mit mehreren eh. Zeilen. Wien u. a. O., 1909-1917.‎

‎Zusammen 18 SS. Meist 8vo. Mit 1 eh. adr. Kuvert. "Habe mich an Sie als die einflußreichste Persönlichkeit die ich kenne in meiner Verzweiflung gewendet da ich zu alldem nicht um einen Heller einen Auftrag habe und außerdem täglich zu gewärtigen habe daß der Liesser mit seiner Forderung für das im Künstlerhause gewesene jetzt im Dürer Bund befindliche Werk ‘Für Österreichs Ehre' (1879) für das sich leider kein Patriot gefunden, an mich herantritt [...]" (Br. v. 17. II. 1909). - "Ihr den Künstlern so oft bekundetes Wohlwollen lassen mich an Euer Hochwohlgeboren von Ihrem mit Danck von mir angenommenem Anbot, mir aus dem zu Ihrer Verfügung stehenden Fond bis zur Entscheidung über den Ankauf der Figur eine momentane Aushilfe gewähren zu wollen, an Euer Hochwohlgeboren mit der Bitte herantreten mir dieselbe nicht wie besprochen an meine Wiener Adresse, sondern nach ‘Deutsch Altenburg a. d. D.' [...] gütigst zu kommen lassen zu wollen [...]" (Br. v. 27. I. 1917). - Vgl. Thieme/B. XXVII, 190. - Meist im linken Rand gelocht. - In altem Sammlungsumschlag.‎

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€ 350,00 Kaufen

‎Prinz, Karl Ludwig, Maler und Bühnenbildner (1875-1944).‎

‎4 eigenh. Briefe mit U. Wien u. a. O., 1911-1914.‎

‎Zuzsammen 6 SS. 4to und 8vo. "Gestatten Sie gütigst, dass ich in Angelegenheit meiner beiden Wiener Bilder (Leopoldau und Matzleinsdorfer Kapelle) belästige [...]" (Br. v. 11. XI. 1911). - Prinz war Mitglied des Wiener Künstlerhauses und entwarf Bühnenbilder für die Hofoper in Wien sowie für Theater in München, Hamburg und New York. Daneben malte er zahlreiche vom Jugendstil beeinflußte Landschaften. Vgl. Thieme/B. XXVII, 406. - Ein Br. im linken Rand gelocht; ein Br. auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf. In altem Sammlungsumschlag.‎

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‎Probst, Carl, Maler (1854-1924).‎

‎Eigenh. Bildpostkarte mit U. Baden bei Wien, 3. VII. 1924.‎

‎2 SS. (Qu.-)8vo. Mit eh. Adresse. Mit einer Beilage (s. u.). An Elise Umlauf: "Ihre liebenswürdigen Zeilen mit Ihrem lieben Bild erhalten[d], danke ich Ihnen herzlich für Ihre Glückwünsche. Ja lang, lang ist's her daß wir uns kennen und nur wenige sind mehr übrig geblieben aus jener besseren Zeit auf die wir zurückblicken können in schöner Erinnerung [...]". - Carl Probst studierte an der Akademie der bildenden Künste in Wien und "wandte sich nach anfänglicher Vorliebe für das Genrebild der Porträtmalerei zu, in der er es zu großer Beliebtheit brachte [...] Als Mitglied der Genossenschaft der bildenden Künstler Wiens (Künstlerhaus) stellte Probst 1874-94 vorwiegend Genrebilder, ab 1881 auch Portraits aus, die sich (bei genrehaft aufgefaßtem Hintergrund) durch Lebendigkeit und Wahrheitstreue auszeichnen [...]" (ÖBL VIII, 289). - Die Bildseite mit der Aufnahme einer Villa in Baden; mit einem kleinen Eckausriß (die letzten drei Buchstaben des Nachnamens in der Unterschrift fehlen); beiliegend auf Trägerpapier montierter Zeitungsausschnitt, der den Maler zusammen mit der Soubrette Mizzi Günther in Karlsbad zeigt, wo er seinen 70. Geburtstag verlebt hatte.‎

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‎Probst, Carl, Maler (1854-1924).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 27. IV. 1890.‎

‎2¾ SS. auf Doppelblatt. 8vo. An eine Dame: "[...] Ich bin über Ihr Ersuchen sehr erfreut und mit Vergnügen bereit demselben Folge zu leisten [...] Ich muß, da ich in einigen Tagen nach Baden übersiedle und nun verschiedene Arbeiten sowohl als Commissionen noch ehedem hier zu ordnen habe, aber darum ersuchen, mir abermals eine kleine Frist zu gewähren [...]". - Carl Probst studierte an der Akademie der bildenden Künste in Wien und "wandte sich nach anfänglicher Vorliebe für das Genrebild der Porträtmalerei zu, in der er es zu großer Beliebtheit brachte [...] Als Mitglied der Genossenschaft der bildenden Künstler Wiens (Künstlerhaus) stellte Probst 1874-94 vorwiegend Genrebilder, ab 1881 auch Portraits aus, die sich (bei genrehaft aufgefaßtem Hintergrund) durch Lebendigkeit und Wahrheitstreue auszeichnen [...]" (ÖBL VIII, 289). - Auf Briefpapier mit schwarzem Trauerrand.‎

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€ 120,00 Kaufen

‎Prout, Samuel, Maler (1783-1852).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Buxton, o. D.‎

‎1 S. 8vo. An William Wilson: "I am greatly obliged by your polite attention to my somewhat unceremonious request in reference to your pew in St. James's chapel; and am flattered by your very friendly feeling in the offer of a sitting when a vacancy occured - a kindness I shall feel at liberty to avail myself of, in the event of not obtaining a seat or a larger pew. Allow me to offer you my best thanks for this favor [...]". - Samuel Prout, Vater des Landschafts- und Architekturmalers Samuel Gillespie Prout (1822-1911), war von 1801 bis 1805 für J. Brittons "Beauties of England and Wales" tätig. Er bereiste seit 1818 wiederholt den Kontinent und malte Landschaften und Architekturveduten aus England, Holland, Frankreich, Deutschland, Italien usw. mit reicher figürlicher Staffage. "[H]e became celebrated as a painter of the churches, streets, and market places of Normandy" (Ward, S. 735). Als eine seiner vorzüglichsten Arbeiten gilt die Herstellung der 25 Lithographien des 1822 und 1824 erschienen Buches "Illustrations of the Rhine".‎

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‎Radler, Friedrich Edler von, Maler (1876-1942).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Dimvar, Juni 1916.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. adr. Kuvert. “Mit herzlichem Danke bestätige ich den Empfang des Honorars für das Porträt des Ehrenbürgers Dr. Süß [...]”. - Der Sohn des Schriftstellers Friedrich Johann von R. war ein Schüler Franz Rumplers, Christian Griepenkerls und August Eisenmengers an der Akademie der bildenden Künste in Wien. Bekannt geworden als Blumen- und Bildnismaler, erhielt er 1901 den Rompreis, war 1902 Mitbegründer des Hagenbundes und schloß sich 1913 der Wiener Secession an. 1916, 1927 und 1931 wurde Radler mit dem Österreichischen Staatspreis ausgezeichnet. Vgl. Thieme/B. XXVII, 550.‎

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‎Ranzoni, Hans, Maler (1868-1956).‎

‎2 eigenh. Briefe mit U. Wien, 1915.‎

‎Zusammen 2½ SS. 8vo. “Mein College Darnaut hat mir die mich hocherfreuende Mitteilung gemacht, dass Sie so freundlich sein wollen, mich mit der Copierung zweier Portraits zu beauftragen [...]” (Br. v. 8. X. 1915). - Der Sohn des Schriftstellers Emmerich Ranzoni studierte an der Wiener Kunstgewerbeschule und an den Akademien in München und Wien, gehörte 1900 kurze Zeit dem Künstlerhaus an und war 1900-07 Mitglied des Hagenbundes. Später erneut ins Künstlerhaus zurückkehrend, war er 1919/20 und von 1929-37 dessen Präsident und gehörte 1934-38 dem Bundeskulturrat, seit 1935 auch dem Kunstbeirat der Stadt Wien an. Sein Werk umfaßt überwiegend Genre- und Landschaftsbilder. Vgl. Thieme/B. XXVIII, 14. - Beiliegend ein weiterer Brief mit U. “Ranzoni”, jedoch nicht von Hans Ranzoni (ev. von dessen Sohn H. R. d. Jüngere). - In altem Sammlungsumschlag.‎

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‎Ranzoni, Hans, Maler (1868-1956).‎

‎2 eigenh. Briefe mit U. Wien bzw. o. O., 1906 und 1919.‎

‎Zusammen (1+1 =) 2 SS. auf 3 Bll. (Gr.-)8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten mit den "herzlichsten und innigsten Glückwünschen" "zu dem heutigen Tage" (30. IX. 1906) und mit dem Ausdruck seines Mitgefühls zu dem "schweren Verluste, den Sie und die Ihren erlitten haben [...] Bei dem schweren Leid, das wir selbst zu tragen haben, wissen wir nur zu gut, dass es keinen Trost gibt, und dass die Zeit allein vielleicht den Schmerz lindern kann [...]" (20. II. 1919). - Der Sohn des Schriftstellers Emmerich Ranzoni studierte an der Wiener Kunstgewerbeschule und an den Akademien in München und Wien, gehörte 1900 kurze Zeit dem Künstlerhaus an und war 1900-07 Mitglied des Hagenbundes. Später erneut ins Künstlerhaus zurückkehrend, war er 1919/20 und von 1929-37 dessen Präsident und gehörte 1934-38 dem Bundeskulturrat, seit 1935 auch dem Kunstbeirat der Stadt Wien an. Sein Werk umfaßt überwiegend Genre- und Landschaftsbilder. Vgl. Thieme/B. XXVIII, 14. - Der Br. v. 20. II. 1919 mit kleinen Randläsuren und -einrissen und etwas gebräunt.‎

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‎Rauch, Johann Nepomuk, Maler (1804-1847).‎

‎2 eigenh. Schriftstücke mit U. Wien, 23.III.1841 und 5.VII. 1842.‎

‎Zusammen 2 SS. Folio. Zwei “Nota über gemählde Aufzuziehen für die K .K. Akademie bey St. anna” bzw. “aus der grfl. Lambergisch der K. K. Akademie der vereinigten Bildenden Künste” mit der genauen Bezeichnung der jeweils vom “Gemählde Aufzieher” übernommenen und wieder rückgestellten Gemälde (insges. 11 Bilder). - In Wien als Sohn eines Schweizer Gemälderestaurators geboren, studierte Rauch an der Akademie der bildenden Künste, lebte von 1829-31 in Florenz und anschließend zehn Jahre in Moskau. Hernach in Wien und Rom lebend, war Rauch vorwiegend als Maler von Landschaften und Tieren tätig und betätigte sich von 1841-45 an den Ausstellungen der Wiener Akademie. Vgl. Thieme/Becker XXVIII, 40. - Beide Schriftstücke mit je einem Gebührenstempel, mehreren eh. Zeilen und U. des Zeichners und Malers Erasmus Engert (1796-1871) sowie der eh. U. von Ludwig Gabriel Frh. von Remy (1776-1851, von 1833-47 provisorischer und 1847/48 ständiger Sekretär und Präses-Stellvertreter der Akademie) und Anton Petter (1781-1858, von 1829-50 Direktor der Mal- und Bildhauerschule der Akademie).‎

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€ 220,00 Kaufen

‎Rauchinger, Heinrich, Maler (1858-1942).‎

‎3 eigenh. Briefe mit U. Wien, April und Mai 1911.‎

‎Zusammen 17 SS. auf Doppelblättern. 8vo. An den Verleger Moritz Perles in Wien: "Ich möchte, bevor ich an die Ausführung der diesjährigen Serie der Schriftsteller schreite, mit Ihnen Rücksprache nehmen [...]" (Br. v. 24. IV. 1911). - "Ich erachte mich verpflichtet, falls mir eine Idee zur weiteren Fruktifizierung der Schriftstellerportraits vorliegt, vorher bei Ihnen anzufragen, ob nicht Ihre w. Firma eine ähnliche Idee zur Ausführung bringen will [...] Wenn ich die Portraits reproducieren lassen werde, trage ich den dargestellten Persönlichkeiten gegenüber die Verantwortung [...]" (Br. v. 3. V. 1911). - Heinrich Rauchinger besuchte die Schule der schönen Künste in Krakau, studierte dann bei August Eisenmenger und Christian Griepenkerl an der Akademie der bildenden Künste in Wien und wurde dort 1885 mit dem Spezialschulpreis, 1886 auch mit dem Rompreis ausgezeichnet. Seit 1888 als freischaffender Künstler in Wien lebend, entwickelte sich Rauchinger vom Landschafts- zum Portraitmaler und wurde 1899 Mitglied der Genossenschaft der bildenden Künstler Wiens. Zu seinen bekanntesten Gemälden gehören "Abendstimmung im Prater" (1899), "Feldblumen" (1904) sowie Portraits von Bertha von Suttner und Stefan Zweig. 1942 wurde er im Konzentrationslager Theresienstadt ermordet. Vgl. Thieme-B. XXVIII, 40f. - Der Verlag von Moritz Perles (1844-1917) zählte zu den "führenden Unternehmen auf dem Gebiet des Kommissions-, Sortiments- und Verlagsbuchhandels in Österreich-Ungarn" (DBE), so gab er u. a. die "Wiener Medizinische Wochenschrift", das "Centralblatt für die gesammte Therapie" und das "Österreichische Centralblatt für die juristische Praxis" heraus. In seinem Verlag erschien u. a. H. G. Wells' "Krieg der Welten". - Mit einigen Unterstreichungen in Rotstift und auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf; 2 Br. mit Eingangsstempel.‎

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€ 200,00 Kaufen

‎Recknagel, Theodor, Maler (1865-1945).‎

‎Albumblatt mit eigenh. Namenszug. München, 14. VI. 1909.‎

‎1 S. Qu.-12mo.‎

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Wien, AT
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€ 70,00 Kaufen

‎Redl, Joseph, Maler (1774-1836).‎

‎3 eigenh. Quittungen mit U. Wien, 3.XII.1824 bzw. 17.III. und 1.IX. 1826.‎

‎Zusammen 3 SS. 4to. Bestätigung über den Betrag von je “Dreyhundert Gulden”, die der Künstler “auf Anweisung Sr. Durchlaucht des Herrn Curators der k. k. Akademie der bildenden Künste als eine Remuneration für den während des Winterkurses [bzw. des Sommercurses] 1826 von mir ertheilten ausserordentlichen Unterricht im Mahlen mit Oelfarben” erhalten hat. - Der in Wien geborene Künstler studierte seit 1786 an der Wiener Akademie die bildenden Künste, erhielt 1801 einen Preis für historische Malerei, wurde 1809 Korrektor und 1820 Nachfolger Franz Caucigs (1762-1828) als Professor für Historienmalerei. “Redl war einer der letzten Klassizisten an der Wiener Akademie. Bekannt wurde er vor allem durch seine Altargemälde, u. a. durch das Altarblatt ‘Christus am Kreuz’ (1802) für die Ägidienkirche in Wien” (DBE). Vgl. auch Thieme/Becker XXVIII, 75. - Auf Briefpapier mit je einem Gebührenstempel.‎

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Wien, AT
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€ 160,00 Kaufen

‎Rehder, Julius, Maler (1861-1955).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Bergedorf, 26. VIII. 1910.‎

‎1 S. 8vo. An Wilhelm Suhr in Hamburg: “In der Angelegenheit des Portraitauftrages habe ich von Ihnen nichts mehr erfahren [...]”. - Nach Studien bei Ferdinand Keller (1842-1922) in Karlsruhe und Anton von Werner (1843-1915) in Berlin war der in Flensburg geborene Künstler vornehmlich als Bildnismaler und Lithograph in Hamburg tätig. Vgl. Thieme/Becker XXVIII, 94. - Auf Untersatzkarton montiert.‎

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Wien, AT
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€ 45,00 Kaufen

‎Remy, Ludwig Gabriel Frh. von, Architekt (1776-1851).‎

‎2 eigenh. Quittung mit U. Wien, 27.X. 1836 und 1.X. 1842.‎

‎Zusammen 2 SS. Qu.-8vo. Mit 6 Beilagen. Bestätigung, das ihm zustehende Gehalt “richtig und baar emfangen zu haben”: - Seit der ersten Hälfte der 1790er Jahre in Wien tätig, trat der gebürtige Elsasser nach 1810 als Gestalter von Triumphbögen, Illuminationen und anderen Festdekorationen hervor. “Aufsehen erregte er mit technischen Verbesserungen und neuartigen Eisenkonstruktionen, u. a. im Glashaus im Kaisergarten (1823-26)” (DBE). 1813 wurde Remy Direktor der Hofbaukanzlei und Ehrenmitglied der Akademie der bildenden Künste. Als provisorischer (1833-47) bzw. ständiger (1847/48) Sekretär und Präses-Stellvertreter der Akademie berief er bedeutende Lehrer an die Schule und brachte zahlreiche Reformvorschläge ein. Vgl. auch Thieme/Becker XXVIII, 153. - Beiliegend vier je mehrzeilige eh. Bearbeitungsvermerke mit U. auf hektographierten Quittungen Raphael Ritters von Rigel (Architekt und Dekorateur, 1787-1847. Wien, Juli 1844-Mai 1846) sowie je ein eh. Bearbeitungsvermerk mit U. auf einer hektographierten Quittung des Architekten Karl Roesner (1804-1869), der 1835-65 als Professor der Architektur an der Wiener Akademie unterrichtete und 1848-51 auch als deren provisorischer Präses tätig war, bzw. auf einer eh. Quittung des biographisch nicht nachweisbaren Malers Mathias Reindl (1 S. Mit Siegel). - Rigel, ein Schüler des Architekten und Malers Karl Ritter von Moreau (1758-1841.) gab 1843/47 “die ‘Enzyklopädie der neuesten Architektur’ in Wien heraus, die hauptsächlich seine vom Papst genehmigten Entwürfe für Rom enthalten, darunter solche für das Theater Capranica, eine Bäderanlage [...], einen Bahnhof, ein Hotel, eine Kirche, Brücke, Börse, ein Mauthaus, einen Friedhof und Triumphbogen [...] Rigel ist ein wichtiger Vertreter der spätklassizistischen Baukunst Österreichs [...]” (Thieme/Becker XXVIII, 352).‎

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Wien, AT
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€ 350,00 Kaufen

‎Richter, Albert , Maler (1845-1898).‎

‎2 gedr. Visitkarten mit jeweils mehreren eh. Zeilen. O. O., o. D.‎

‎Zusammen 2½ SS. 6,2:10,6 cm. “Es ist sehr leicht möglich, daß bei dem Bilde des jungen Herrn manches nicht richtig ist, da er mir ja doch nicht so bekannt war [...]”. - Richter studierte an den Akademien von Dresden, München und Wien (dort bei Albert Zimmermann), unternahm mehrere Studienreisen durch Europa, Nordafrika und die Sahara. Sein eigentliches Genre war Tier- und Landschaftsmalerei. Vgl. Thieme/B. XXVIII, 282. - In altem Sammlungsumschlag.‎

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Wien, AT
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€ 70,00 Kaufen

‎Richter, Anton, Maler (1781-1850).‎

‎4 eigenh. Quittungen mit U. Wien, 10.V. 1842-2.IV. 1847.‎

‎Zusammen 4 SS. 4to. Empfangsbestätigung des Gehaltes für seine Lehrtätigkeit an der Akademie der Bildenden Künste. - Der in Wien geborene Sohn des Schriftstellers Josef Richter (1748-1813), des Verfassers der “Eipeldauer Briefe”, studierte an der Akademie der bildenden Künste, wurde 1832 deren Adjunkt für historische Elementarzeichnung und später auch Professor. “Er malte anfänglich Miniaturbildnisse und war als Miniaturmaler sehr geschätzt und gesucht [...]” (Wurzbach; zit. n. DBA I 1031, 126). Vgl. auch Thieme/Becker XXVIII, 283. - Auf Briefpapier mit je einem Gebührenstempel und mehreren eh. Zeilen mit U. aus der Hand des Architekten Ludwig Gabriel Frh. von Remy (1776-1851), der von 1833-47 das Amt des provisorischen und 1847/48 das des ständigen Sekretärs und Präses-Stellvertreters der Akademie ausübte.‎

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€ 150,00 Kaufen

‎Riegel, Franz, Maler und Mosaizist (1745-vor 1819).‎

‎1 eigenh. Quittung und 2 hs. Quittungen mit U. Wien, 31.I. 1797 bzw. 24.IV. und 25.VII. 1811.‎

‎Zusammen 3 SS. 4to. Bestätigung, das jeweilige “quartals Ratum” aus der “k. k. academie Casse der bildenden Künste” erhalten zu haben. - Der in Bonn geborene Künstler studierte bei seinem Vater in Rom, ehelichte die Tochter eines Bildhauers und wurde 1784 von Lord Bristol, Bischof von Derry, nach Irland berufen “und mit Herstellung eines Mosaikfußbodens für einen Tempel in Down Hill beauftragt. Mußte seiner schwachen Gesundheit wegen die Arbeit [...] nach kurzer Zeit aufgeben. 1811 Lehrer der Mosaiktechnik an der Wiener Akademie [...]” (Thieme/Becker XXVIII, 326). - Auf Briefpapier mit insg. fünf Gebührenstempeln.‎

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€ 160,00 Kaufen

‎Rischanek, Friedrich, Bildhauer.‎

‎2 eigenh. Briefe mit U. Wien, 1916.‎

‎Zusammen 2½ SS. auf Doppelblättern. 8vo. Erkundigt sich, “wann Sie mich eigentlich den [!] mir unbekannten Herrn Direktor Probst vorstellen werden, den [!] Sie mich, wie Sie versprochen haben, anempfehlen werden, damit ich die mir in Aussicht gestellte Arbeit noch vor meinen [!] Einrücken erledigen kann [...]” (Br. v. 28. VI. 1916). - In altem Sammlungsumschlag.‎

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€ 80,00 Kaufen

‎Ritter, Walter, Bildhauer und Graphiker (1904-1986).‎

‎Eigenh. Kunstdruckbillett mit U. [Linz, 12. VI. 1969].‎

‎1 S. Qu.-schmal8vo. Mit eh. adr. Kuvert. An Josef Wesely mit Dank für ihm übersandte Wünsche. - Ritter besuchte die Kunstgewerbeschule in Graz und die Akademie der bildenden Künste in Wien. Mitglied der Sezession Graz und Gründungsmitglied des Kulturvereins "Grazer Stadtclub", der von den Nationalsozialisten besonders verfolgt wurde, flüchtete Ritter nach der Besetzung Österreichs im Jahr 1938 aus dem anschlußfreudigen Graz nach Berlin. Ende 1939 nach Graz zurückkehrend, nahm er ab März 1940 an den Treffen mit dem Grazer Architekten Herbert Eichholzer teil, der aus dem Exil in der Türkei zurückgekehrt war, um den kommunistischen Widerstand zu koordinieren. Im Mai 1940 wurde er zwangsrekrutiert und kehrte erst 1946 aus der Kriegsgefangenschaft zurück; seit 1948 war er als Professor für Bildhauerei an der Kunstschule in Linz tätig, beteiligte sich 1953 an der Biennale in Sao Paulo und wurde 1956 Präsident der Kunstvereinigung "März".‎

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Wien, AT
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€ 70,00 Kaufen

‎Robatz, August, Bildhauer (1757-1815).‎

‎3 eigenh. Quittungen mit U. Wien, 26. I. und [31]. X. 1796 bzw. [31]. I.1797.‎

‎Zusammen 3 SS. 4to. Robatz - seit 1789 Pensionär der Wiener Akademie - bestätigt, die jeweils vereinbarten Beträge “aus der K. K. Academie Casa Baar empfangen [zu] haben. Eines der vielleicht bekanntesten Werke des Künstlers - der 1795 und 1804 Franz Anton Edler von Falpetan Zauner (1746-1822) assistierte - ist eine um 1800 geschaffene Büste Joseph Haydns, die den Komponisten ohne Perücke vorstellt. - Zu Robatz vgl. Thieme/Becker XXVIII, 411f. - Mit jeweils einem Siegel‎

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€ 140,00 Kaufen

‎Roder, Andre, Bildhauer, Maler und Graphiker (geb. 1900).‎

‎Ms. Lebenslauf mit eigenh. Korrekturen und U. O. O. u. D., [nach 1953].‎

‎2 SS. 4to. Der aus Wien stammende Künstler war in den 20er Jahren Schüler von Paul Paintl und von Hans Bitterlich an der Meisterschule für Bildhauerei an der Akademie für Bildende Kunst, zugleich auch Student an der Wiener Musikakademie. Zu seinem umfangreichen Werk - das er in vorliegendem Dokument detailliert auflistet - zählen Denkmäler, Statuen, Brunnenfiguren (darunter der Bellonabrunnen am Hof in Wien), Büsten, Gedenktafeln (darunter für den Priester und Dichter Heinrich Suso-Waldeck), Ehrengrabmäler (darunter für den Komponisten Wilhelm Kienzl und den Schauspieler Ferdinand Exl) sowie Groß- und Portraitplastiken (u. a. von Raoul Aslan, Richard von Schaukal und Kardinal Innitzer) in Stein und Bronze. Zu Roder vgl. Vollmer IV, 85 sowie DBA II 1084, 128-133. - Beiliegend eine Bildpostkarte mit eigenh. U und verso eh. beschriftet "Ausschnitt von meinem überl[e]b[ens]g[roßen] 'Kruzifix'".‎

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€ 135,00 Kaufen

‎Rössing, Karl, Maler und Graphiker (1897-1987).‎

‎26 eigenh. Briefe mit U. Gauting vor München und Marchtrenk, 14.VI. 1975-5.VIII. 1984.‎

‎Zusammen 46 SS. Meist 4to. Interessante Sammlung von Briefen an den Kulturpublizisten und Kunstkritiker Kristian Sotriffer (geb. 1932), dem der in Gmunden geborene Künstler u. a. über die Arbeit an seinen Graphikmappen berichtet: “Für Dr. Hartmann arbeite ich an einem kleinformatigen Mappenwerk von 9 Blättern (24:27), die bald fertig sind [...] Der Druck für die Freunde der Albertina ist [fertig] die Auflage gut geraten und geht jetzt in 100 Exemplaren ab und für die Kestner-Gesellschaft ist auch eine Auflage gedruckt worden. Dazu hatte ich viel Arbeit mit der Sichtung und Ordnung meiner Kleingraphik, eine Mühseligkeit, die noch nicht beendet ist [...]” (Br. v. 25. VIII. 1975). - Nach dem Tod seiner Gattin, der Malerin Erika Glöckner (geb. 1903), birgt ein Aufenthalt im oberösterreichischen Marchtrenk “Hoffnungen und auch Befürchtungen” in sich “- wie könnte es anders sein, da die Rechnung nun einmal nicht aufgehen kann. Die Wohnung wäre dort kein Problem, ich könnte im Hof meiner Nichte unterkommen und hauswirtschaftlich aufgehoben sein. Der Preis: ein ländliches, einsames Leben fern vom Rhythmus und den Anregungen einer Großstadt - aber ich kann keine Ansprüche mehr stellen und keine Bedingungen. Hier in Ganting bliebe die Angst, den Geist, der in unserer Wohnung lebte[,] nur noch suchen zu können, indem ich ins Dunkle starre und aus Erika und ihrer Vergegenwärtigung eine Reliquie zu machen. Das darf nicht sein [...]” (Br. v. 16. IV. 1977). - Neben seinem Schaffen, der Angst um die eigene Zukunft und der Darstellung seiner Vergangenheit sind andere Künstler, ihr Schaffen und die gesellschaftliche Auseinandersetzung mit demselben gleichfalls ein fester Bestandteil der Korrespondenz: “Die Verärgerung über diesen Spangenberg gehen [!] unüberhörbar in Mißachtung über, denn dieser Mensch hatte nie ein Interesse an Kubin. Ich fürchte nur, dass der Film ohne Verständigung nicht gedreht werden kann. Es täte mir leid [...]” (Br. v. 10. VII. 1977). - “Paul Floras Frage beantworte ich gern mit einem JA. Es würde mich interessieren in welchem Rahmen und von wem so eine Ausstellung veranstaltet würde [...]” (Br. v. 28. II. 1978). - “Gestern war Robert Förch [Graphiker und Maler, geb. 1931] bei mir, 11 Stunden lang und Sie wissen ja, er spricht sehr eindringlich [...]” (Br. v. 3. VIII. 1980). - “Darf F[ranz] J[osef] A[ltenburg] [geb. 1941] mitkommen? Er ist ein sehr lieber Mensch, 38, Keramiker und wir haben uns sehr angefreundet [...]” (Br. v. Sept. 1977). - Der Kulturpublizist und Kunstkritiker Kristian Sotriffer war seit 1962 Kritiker der Wiener ‘Presse’; von 1972-83 war er als künstlerischer Leiter der Edition Tusch, 1984-86 auch beim Herold-Verlag tätig. 1993 erhielt er den Österreichischen Staatspreis für Kulturpublizistik.‎

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€ 2.800,00 Kaufen

‎Roessler, Arthur, Kunsthistoriker (1877-1955).‎

‎Eigenh. Bildpostkarte mit U. Wien, 22. II. 1936.‎

‎1 S. 8vo. Mit eh. Adresse. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Wünsche zum Geburtstag: “Hören Sie meine allmonatlichen Radio-Vorträge? Der nächste ist am 4. III. [...]”. - Arthur Roessler war seit 1899 Redakteur der ‘Münchener Zeitung’ in München, kam 1905 als Galeriedirektor nach Wien, war Kunstreferent der ‘AZ’ und der ‘Wiener Neuesten Nachrichten’, gründete den Avalun-Verlag in Wien und war geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Österreichischen Werkbundes. Der Förderer Egon Schieles veröffentlichte u. a. ’Erinnerungen an Egon Schiele’ und ‘In memoriam Gustav Klimt’. Vgl. Öst. Lex. II, 285.‎

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€ 120,00 Kaufen

‎Rosaspina, Francesco, Stecher (1762-1841).‎

‎Gedr. Empfangsbestätigung mit eigenh. Ergänzungen und U. Bologna, 1827.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Bestätigt den Empfang von 7 Scudi von der Akademie der schönen Künste.‎

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€ 250,00 Kaufen

‎Rossmässler, Friedrich, Kupferstecher (1775-1858).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Dresden, 1. II. 1823.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. Adresse. An die Calvesche Buchhandlung in Prag: “Aber das hat mal recht lang gedauert! Das durch den Boten erhaltene Zettelchen sagt auch von d. Original Blatt v. Hegi, indessen das werden Sie wohl schon erhalten haben [...] Nochmals wiederhole [ich] meine Bitte um Zusendung des ganzen Werkes um einen billigen Preis [...]”. - Friedrich Rossmässler, Bruder von Johann August und Johann Adolf R., war als Kupfer- und Stahlstecher in Leipzig, längere Zeit auch in Berlin tätig. Vgl. Thieme/B. XXIX, 77. - Siegel durch Öffnen gebrochen.‎

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€ 80,00 Kaufen

‎Rupp, Ladislaus, Architekt und Kupferstecher (1793-1854).‎

‎2 eigenh. Quittungen mit U. Wien, 21.I. und 17.III. 1826.‎

‎Zusammen 2 SS. 4to. Bestätigt, von der “hochlöblichen k. k. Academie der bildenden Künste” die vereinbarte Summe für jeweils ein Stichwerk der “Chiese Principali d’Europa” erhalten zu haben. - Nach einer Ausbildung an der Akademie der bildenden Künste in Wien begab sich der gebürtige Wiener auf Reisen durch Europa, “da er schon frühe den Plan gefasst hatte, die Hauptkirchen Europa’s in einem Kupferwerke darzustellen. Dieses Prachtwerk erschien von 1825 an in Lieferungen, unter dem Titel: Chiese principali d’Europa, rappresentante ne’loro prospetti piante [...]” (Nagler, Neues Allg. Künstlerlexikon XV, 1924, S. 461). Vgl. auch Thieme/Becker XXIX, 214. - Jeweils mit eh. Gegenzeichnung (“Vidi”) des Archivars, Bibliothekars und Kunstforschers Joseph Ellmaurer (1772-1833). - Auf Briefpapier mit je einem Gebührenstempel.‎

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€ 120,00 Kaufen

‎Samberger, Leo, Maler (1861-1949).‎

‎Eigenh. Brief mit U. [München], 8. IV. 1914.‎

‎3 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen Exlibrissammler: “Vielen Dank für Übersendung Ihres ‘Exlibris’. Selbst gezeichnete Exlibris kann ich Ihnen leider nicht entgegensenden, da ich eben selbst nie welche gezeichnet habe. Julius Diez hat einmal ein Exlibris auf meinen Namen gezeichnet; aber auch davon hab ich leider keinen Abzug mehr [...]”. - Von 1881 bis 1887 an der Münchner Akademie (u. a. bei Wilhelm von Lindenschmit d. J., 1829-95) studierend, schuf Samberger vornehmlich an die Werke Franz von Lenbachs (1836-1904) angelehnte Bildnisse, u. a. von Papst Benedikt XV. und Pius XI., die “zu den berühmtesten dieser Art in unserem Jahrhundert” gerechnet werden (BBKL VIII, Sp. 1282). 1941 wurde er mit der Goethe-Medaille für Kunstwissenschaft ausgezeichnet. Vgl. Thieme/Becker XXIX, 373f. - Julius Diez, Neffe des Malers Wilhelm von Diez (1839-1907), studierte an der Münchner Kunstgewerbeschule und von 1888 bis 1892 als Schüler Hackls und R. Seitz’ an der dortigen Kunstakademie. Seit 1896 durch seine Mitarbeit an der Zeitschrift “Jugend” einer größeren Öffentlichkeit bekannt, schuf Diez “Fresken, Glasfenster, Mosaike sowie graphische Folgen, darunter ein dreiflügeliges Mosasikbild in der Univ. und Wandbilder im Ehrensaal des Deutschen Museums in München” (DBE). Seit 1907 als Professor für figürliche Dekorationsmalerei und Illustration an der Münchner Kunstgewerbeschule tätig, wirkte Diez seit etwa 1925 als Lehrer an der dortigen Kunstakademie. Vgl. auch Thieme/Becker IX, 280f.‎

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‎Samberger, Leo, Maler (1861-1949).‎

‎Eigenh. Brief mit U. [München], 2. IX. 1917.‎

‎3 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen Exlibrissammler: “Gestatte mir auf Ihre Anfrage hin höflichst mitzuteilen, daß ich selbst in meinem Leben kein einziges Exlibris gezeichnet habe. Ich eigne nicht dazu. Unter den vielen Ex libris Zeichnern ragt hervor durch Phantasie und stilistsche Form (beides notwendige Vorbedingungen für eine gute Exlibris Zeichnung) Julius Diez [...]”. - Von 1881 bis 1887 an der Münchner Akademie (u. a. bei Wilhelm von Lindenschmit d. J., 1829-95) studierend, schuf Samberger vornehmlich an die Werke Franz von Lenbachs (1836-1904) angelehnte Bildnisse, u. a. von Papst Benedikt XV. und Pius XI., die “zu den berühmtesten dieser Art in unserem Jahrhundert” gerechnet werden (BBKL VIII, s.v.). 1941 wurde er mit der Goethe-Medaille für Kunstwissenschaft ausgezeichnet. Vgl. Thieme/Becker XXIX, 373f. - Julius Diez, Neffe des Malers Wilhelm von Diez (1839-1907), studierte an der Münchner Kunstgewerbeschule und von 1888 bis 1892 als Schüler Hackls und R. Seitz’ an der dortigen Kunstakademie. Seit 1896 durch seine Mitarbeit an der Zeitschrift ‘Jugend’ einer größeren Öffentlichkeit bekannt, schuf Diez “Fresken, Glasfenster, Mosaike sowie graphische Folgen, darunter ein dreiflügeliges Mosasikbild in der Univ. und Wandbilder im Ehrensaal des Deutschen Museums in München” (DBE). Vgl. auch Thieme/Becker IX, 280f.‎

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‎Samberger, Leo, Maler (1861-1949).‎

‎Eigenh. Brief mit U. München, 22. IX. 1942.‎

‎2 SS. 4to. An den namentlich nicht genannten Architekten und Rektor der Akademie der bildenden Künste Alexander Popp (1891-1947) mit Dank für seine Ernennung zum Ehrenmitglied der Akademie: "[...] Der Einladung an den Festlichkeiten teil zu nehmen, kann ich zu meinem aufrichtigen Bedauern nicht Folge leisten da mein Alter (bin im 82. L[ebens]J[ahr]) dies nicht gestattet [...]". - Leo Samberger studierte u. a. bei Wilhelm von Lindenschmits d. J. an der Münchner Akademie "und schuf nach dem Vorbild Franz von Lenbachs Bildnisse, die altmeisterliche Wirkungen erstrebten. Er war Ehrenmitglied der Akademie der bildenden Künste in München und wurde 1941 mit der Goethe-Medaille für Kunstwissenschaft ausgezeichnet. Nach der Zerstörung seines Münchner Ateliers im Zweiten Weltkrieg ließ Samberger sich in Geitau nieder. Zu seinen Gemälden gehören 'Selbstbildnis' (1884), 'Prophet Jeremias' und die Porträts der Päpste Benedikt XV. und Pius XI." (DBE). - Der aus St. Leonhard am Forst (NÖ) stammende Architekt und Kunstgewerbler Alexander Popp war Schüler von Peter Behrens und später Assistent an dessen Meisterschule; von beiden stammt u. a. der Entwurf zu den Neubauten der österreichischen Tabakregie in Linz; zuletzt war er Rektor der Akademie der bildenden Künste.‎

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‎Sautner, Franz, Bildhauer.‎

‎3 eigenh. Briefe und 3 eh. beschriftete Photographien mit U. (verso). Rodaun, 1915.‎

‎Zusammen 7 SS. 8vo bzw. 12,9:8,6 und zweimal 16,9:11,5 cm (Photographien). Gratuliert zu Schwers 50. Geburtstag (Br. v. 17. V. 1915) und lädt zur Besichtigung einer seiner Werke ein: “Ich wollte nämlich eine Arbeit zeigen und zwar ein Doppelbildnis S. M. Kaiser Franz Josef I. und Kaiser Wilhelm II., in Eichenholz (Relief) geschnitzt mit Rahmen. Habe dasselbe, um es nicht wieder zurückbringen zu müssen, in den Wiener Kunstgewerbe Verein gegeben, wo es gegenwärtig ausgestellt ist [...]”. - Die beiliegenden Photographien mit Abbildungen eines Soldatendenkmals, eines Diskuswerfers sowie einer Grabstatute für die Ruhestätte der Familie Sautner. - In altem Sammlungsumschlag.‎

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‎Savoye, Daniel, Maler (tätig 1725/30).‎

‎Eigenh. Quittung mit U. Laibach, 15. XI. 1723.‎

‎1 S. Qu.-8vo. "Ich Ends unterschrieber, bekenne ihr mit, daß mir der Herr Verwalter Vor ein klein Altar Blat des Hl Engl Michel bahr bezahlt 10 gulden [...]". - Der Künstler war um 1725/30 in Laibach tätig (vgl. Thieme/Becker XXIX, 513).‎

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€ 300,00 Kaufen

‎Schachinger, Hans, Maler (1888-1952).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 14. XII. 1916.‎

‎4 SS. auf Doppelblatt. 8vo. “Zum Militärdienst einberufen, treten für meine und meiner Familie Existenz die bittersten materiellen Sorgen an mich heran und der Dienst läßt mir keine Möglichkeit mich um Aufträge zu bewerben [...]”. - Schachinger studierte bei Christian Griepenkerl und Rudolf Bacher an der Akademie der bildenden Künste in Wien, stellte 1911 erstmals im dortigen Künstlerhaus aus und setzte seine Ausbildung 1919 in München fort. 1925 gründete er in Wien eine Malschule und ging später nach Schalchen bei Braunau/Inn. Schachinger war Mitglied des Wiener Künstlerhauses und der Innviertler Künstlergilde. 1923 wurde er mit dem Dumba-Preis des Künstlerhauses, 1927 mit dem Rembrandt- und dem Staatspreis ausgezeichnet. Vgl. Thieme/B. XXIX, 537. - In altem Sammlungsumschlag.‎

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€ 50,00 Kaufen

‎Schaefer, Hans, Bildhauer und Medailleur (geb. 1875).‎

‎4 eigenh. Briefe, 5 eh. Briefkarten und 3 eh. Postkarten mit U. Wien, 1908-1918.‎

‎Zusammen 19 SS. Verschiedene Formate. Mit 2 eh. adr. Kuverts. Beiliegend eine gedr. Visitkarte sowie eine gedr. Visitkarte seiner Gattin mit mehreren eh. Zeilen. Inhaltsreiche Korrespondenz über die “Sitzung des vorbereitenden Comités zur Veranstaltung einer Grabmalkunstausstellung (11. XI. 1909) und über den Ankauf “meiner beiden Originalmodelle der Schubertmedaille seitens der Gemeinde Wien” (8. XI. 1916) sowie über andere Werke, Arbeiten und Projekte des Bildhauers. In einem Brief (mit gestemp. Kuvert des “k. k. Landsturm-Etappen-Bataillons Nr. 514, 2. Kompagnie”) schreibt der im Wehrdienst stehende Künstler: “Ich habe jetzt seit langer Zeit nur mehr das Atelier gemiethet und dort die Trümmer meiner Existenz, d. h. großen Theil meiner Wohnungseinrichtung und die ganze Ateliereinrichtung eingestellt. Wenn [ich] nun diese Woche während ich im Felde stehe auf die Straße gestellt werden würde, so wäre die Katastrophe vollendet, dann weiß ich mir keinen Rath [...]” (Br. v. Schaefers “Standort”, 11. II. 1918). - Hans Schaefer war ein Schüler von Matthäus Marschall und Stefan Schwartz. Zu seinem Werk zählt u. a. ein Kaiser Franz Josef-Denkmal in Mährisch Ostrau oder das Demetriade-Denkmal in Galatz (Rumänien). Daneben schuf er zahlreiche Bildnismedaillen. Nach dem Ersten Weltkrieg wanderte Schaefer in die USA aus. - Einige Briefe bzw. Briefkarten auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf; ein Br. im linken Rand gelocht (keine Textberührung). - In altem Sammlungsumschlag.‎

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‎Schaefer, Hans, Bildhauer und Medailleur (geb. 1875).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 13. XII. 1913.‎

‎2½ SS. 8vo. An die “Correspondenz Wilhelm”: “Gefertigter ersucht um Veröffentlichung nachstehender Notiz und dankt im Vorhinein [...] Der unter dem Protektorat Sr. Königl. Hoheit des Kronprinzen Alexander von Serbien stehende serbische Invalidendank [...] hat den Bildhauer und Medailleur Hans Schaefer beauftragt eine Medaille anzufertigen, die im K. K. Hauptmünzamte geprägt wirde [...]”. - Der im mährischen Sternberg geborene Künstler war Schüler von Matthäus Marschall und Stefan Schwartz. Nach dem Ersten Weltkrieg wanderte in die USA aus. Vgl. Thieme/Becker XXIX, 550. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.‎

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Wien, AT
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‎Schaeftlein, August, Architekt (1887-1921).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 22. III. 1914.‎

‎3 SS. auf Doppelblatt. 8vo. “Mein Gesuch von Mai 1913 um Ankauf meines Museumsprojektes (A.E.I.O.U.) ist noch immer nicht erledigt und als ich neulich [...] nachfragte, konnte ich gar nichts über den Stand der Sache erfahren [...]”. - Der steirische Architekt studierte in Graz und München und war seit 1919 Lehrer an der Kunstgewerbeschule in Graz. Zu seinem Werk gehören u.a. die Siedlungsbauten auf den Lucheschitzgründen, Beamtenhäuser sowie ein Junggesellenheim für die Bleckmann Stahlwerke in Mürzzuschlag. 1921 kam er bei einem Absturz von der Schustersteinwand bei Mürzzuschlag ums Leben. Vgl. Thieme/B. XXIX, 555. - In altem Sammlungsumschlag.‎

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