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Brandts-Buys, Jan, Komponist (1868-1933).
Eigenh. Brief mit U. O. O., 24. II. 1915.
1 S. Kl.-4to. An eine Dame zur Übersendung einer (hier nicht beiliegenden) Photographie. - Der einer Musikerfamilie entstammende Komponist war (brieflich) u. a. mit Henryk Wieniawski, Anton Rubinstein und Edvard Grieg bekannt und studierte bei Joachim Raff an dessen Frankfurter Konservatorium und später in Wien, wo er die Bekanntschaft von Brahms machte, der ihm empfahl Opern zu komponieren. Sein Œuvre sollte schließlich aus mehreren meist heiterer Spielopern bestehen, deren bekannteste "Die Schneider von Schönau" war, die im April 1916 an der Dresdner Hofoper ihre Uraufführung erlebte.
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Braunecker-Schäfer, Therese Freiin von, Sängerin und Schauspielerin (1825-1888).
Eigenh. Visitenkarte. O. O. u. D.
1 S. Visitkartenformat. Mit eh. adr. Kuvert. An Kapellmeister Müller mit der Bitte, sie für die Probe am kommenden Montag entschuldigen zu wollen, da sie für diese zu spät erst in Wien ankomme: "[...] Dafür werde ich Dienstag die ganze Operette auswendig singen! [...]". - Die aus hochadliger Familie stammende Soubrette erregte einiges Aufsehen an den Deutschen Theatern von Budapest und Prag und kam 1855 an das Wiener Carl-Theater. Hier erreichte sie den Höhepunkt ihrer Karriere, als sie neben Johann Nestroy und weiteren Künstlern ihren Beitrag zur Glanzperiode dieses Hauses leistete. Ihr Auftreten in den Operetten von Offenbach trug ihr größten Beifall ein; ihre Darstellung der darin enthaltenen Soubrettenrollen galt als unvergleichlich. Um 1880 gehörte sie zum Ensemble des Theaters an der Wien, wo sie zuletzt Rollen aus dem Fach der komischen Alten übernahm und u. a. in den Uraufführungen von Strauß' "Der lustige Krieg" (1881) und "Der Zigeunerbaron" (1885) brillierte. 1886 mußte sie aus Krankheitsgründen ihre Karriere beenden.
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Breitner, Louis, Pianist (1851-1933).
Eigenh. Brief mit U. Paris, 28. Juni, o. J.
1 S. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Professor: "J'espère bien d'arriver en temps cette fois-ci pour obtenir un engagement chez vous pour la prochaine saison, j'ai beaucoup de nouveauté […]".
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Breitner, Louis, Pianist (1851-1933).
Eigenh. Visitenkarte. O. O. u. D.
68 x 105 mm. "Présente ses compliments les plus distingues et prie de bien vouloir annoncer son concert".
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Breslauer, Emil, Klavierlehrer (1836-1899).
Eigenh. Brief mit U. Berlin, o. D.
3 SS. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Seit mehreren Wochen schon bin ich krank und befinde mich im Sanatorium des Dr. Oppenheim behufs einer Regenerations - der sogenannten Mast- Kur. Sie werden deshalb wohl verzeihen, dass ich Ihr werthes Schreiben nicht sofort beantwortete. Die beanstandete Anzeige ist die der Dame, welche nur mit einem Korsett bekleidet ist. In dem Lesezimmer meines Konservatoriums, in dem sämtliche Musikzeitungen aufliegen, überraschte ich einmal zwei junge Herren, die verstohlen lächelnd das Bild betrachteten. Ich sah mich in Folge dessen genöthigt die betreffenden Männer aus dem Lesezimmer zu entfernen. Aber Sie, verehrter Herr, haben doch den Tadel nicht auf sich zu beziehen. Jeder weiß, dass der Redakteur einer Ztg. für die Anzeigen nicht verantwortlich ist, und gerade in Ihrer Ztg. ist der für die Anzeigen verantwortliche Redaktion genannt […]".
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Breunung, Ferdinand, Pianist und Dirigent (1830-1883).
Eigenh. Brief mit U. Aachen, 20. VI. 1882.
2 SS. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Sehr erfreut bin ich durch Ihre gütige Bereitwilligkeit. Ich bin überzeugt, dass dadurch der guten Sache ein wesentlicher Dienst geleistet wird. Denn die Gemüther sind hier theilweise so erhitzt ud. dadurch das Urtheil so getrübt, dass der so ruhige Brief des Herrn Naumann meiner Ueberzeugung nach sehr abklärend ud. bestimmend einwirken wird. Und darauf lege ich auch noch aus dem Grunde besonderen Werth, weil, wenn der Herr v. Bülow mit seiner Anmaßung, mit welcher er die Welt glauben machen will, dass er alleine Beethoven verstände, Autorität gewinnt, das für die wahre Kunst zweifelhaft großen Schaden erstiften würde […]". Ferdinand Breunung war langjähriger königlich städtischer Musikdirektor in Aachen. - Gefaltet.
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Bricht-Pyllemann, Agnes, Sängerin (1870-1950).
Eigenh. Postkarte mit U. O. O. u. D.
90 x 118 mm. An eine unbekannte Adressatin: "Es ist zu lieb von Ihnen, dass Sie Ihre Reise nach Prag so einteilen wollen, dass Sie mit mir und meinem dortigen Konzerte zusammentreffen. Ich habe den 15. Februar für meinen Liederabend gewählt. Freue mich schon sehr auf Prag und alle die lieben Menschen dort, voraus Ihre verehrte Frau Schwester. Hoffentlich lassen uns die Czechen in ruhe musicieren! […]". - Agnes Bricht-Pyllemann erhielt Klavierunterricht bei Theodor Leschitzky und Gesangsunterricht bei Hans Rokitansky und trat als Konzertsängerin in Wien auf.
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Bricht-Pyllemann, Agnes, Sängerin (1870-1950).
Eigenh. Postkarte mit U. [Poststempel: Wien, 19.11.1916].
1 S. Qu.-8vo. An Emilie Schaup: "Herzlich dankend für Ihre so liebe Einladung bedaure ich sehr, derselben nicht folgen zu können weil am 22. das Kompositionskonzert Arbter stattfindet, in dem ich 5 Lieder zu singen habe. Zu schade! Ich hätte mich so richtig gefreut! […]". - Agnes Bricht-Pyllemann erhielt Klavierunterricht bei Theodor Leschitzky und Gesangsunterricht bei Hans Rokitansky und trat als Konzertsängerin in Wien auf.
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Bricht-Pyllemann, Agnes, Sängerin (1870-1950).
Eigenh. Postkarte mit U. [Budapest], O. D.
1 S. Qu.-8vo. An Emilie Schaup: "Die herzlichsten Grüße aus Pest, wo ich sehr viel Erfolg hatte […]". - Am oberen rechten Rand beschnitten, ohne Textverlust. - Agnes Bricht-Pyllemann erhielt Klavierunterricht bei Theodor Leschitzky und Gesangsunterricht bei Hans Rokitansky und trat als Konzertsängerin in Wien auf.
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Brochsa, Robert Nic. Charles, Komponist und Harfenist (1789-1856).
Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.
2 SS. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Votre joli modèle est si fatigué et malade, qu'il faut vraiment lui donner une matinée de sommeille et je vous prie d'être assez bon pour venir demain jeudi a une heure pour la séance, au lieu le 11, comme nous avions arrangés […]".
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Brüll, Ignaz, Komponist (1846-1907).
Eigenh. musikalisches Albumblatt mit U. Wien, März 1884.
1 S. Qu.-8vo. Acht Takte für Klavier aus einem nicht näher bezeichneten Walzer.
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Brüll, Ignaz, Komponist (1846-1907).
Eigenh. musikalisches Albumblatt mit U. Wien, Mai 1888.
1 S. auf Doppelblatt. Qu.-8vo. Fünf Takte aus der Arie "Je nun, man trägt, was man nicht ändern kann" aus seiner 1875 in Berlin uraufgeführten Oper "Das goldene Kreuz" mit eh. unterlegtem Text .
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Bruneau, Alfred, Komponist und Musikkritiker (1857-1934).
Eigenh. musikalisches Albumblatt mit U. O. O. u. D.
½ S. 8vo. Sechs Takte aus seinem lyrischen Drama "Messidor" mit unterlegtem Text. - Alfred Bruneau war Mitglied des von Jules Pasdeloup gegründeten Orchesters und seit 1881 der Société des compositeurs. 1887 wurde seine erste Oper, "Kérim", am Théâtre-Lyrique uraufgeführt. Eine Reihe weiterer Opern entstand nach Büchern von Émile Zola, mit dem er seit 1888 befreundet war. - Alt auf Trägerkarton montiert; leicht fleckig.
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Brunner, Fritz, Musiker (geb. 1890).
Eigenh. Bildpostkarte mit U. [Wien], 24. XII. 1928.
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An Hans Nüchtern mit Wünschen zu Weihnacht und Neujahr. - Der aus Wien stammende Journalist und Dramaturg Hans Nüchtern (1896-1962) war seit 1924 Leiter der literarischen Abteilung der RAVAG und unterrichtete auch an der Akademie für Musik und darstellende Kunst sowie am Max Reinhardt-Seminar.
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Bruns-Molar, Paul, Sänger, Gesangspädagoge und Musikschriftsteller (1867-1934).
Eigenh. Postkarte mit U. O. O., 24. I. 1907.
2 SS. Qu.-8vo. An eine namentlich nicht genannte Adressatin: "Empfangen Sie meinen besten Dank für Ihre liebenswürdigen, anerkennenden Zeilen. Was Ihre Hauptfrage betrifft, so ist ein zweites Buch im Verlag Otto Dreyer, Berlin W. 57 Kurfürstenstrasse 19 betitelt: Bruns Neue Gesangsmethode. Sie finden hier das ein oder andere sonst aber habe ich das Übungsmaterial nicht veröffentlicht 1) weil ohne Kontrolle, ohne mündliche Anleitung die Übungen nicht zu exekutieren sind, 2) weil die Skizzierung des Turnus I u. II. gar gewiss missverstanden würde 3) weil ich zu schlimme Erfahrungen mit früheren Publikationen gemacht habe, die von anderen als ‚Reklame' für ihre ‚eigene Methode' ausgebeutet wurden. Falls Sie gelegentlich nach Berlin kommen stehe ich gern praktisch zu Ihrer Verfügung […]". - 1895 bis 1900 war Bruns-Molar Mitherausgeber und Redakteur der ersten deutschen Fachzeitschrift für Sänger und Gesanglehrer "Der Kunstgesang" in Leipzig, 1900 bis 1902 gab er in Berlin "Die Gesangskunst" heraus. Danach wirkte er dort als Gesangsmeister am Eichelberg'schen Konservatorium und später am Stern'schen Konservatorium (vgl. DBE).
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Büchner, Adolf Emil, Komponist und Dirigent (1826-1908).
Eigenh. Brief mit U. Meiningen, 23. II. 1875.
2 SS. Gr.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Gleich nach gütiger Zusendung des Concert-Programmes, wofür ich Ihnen herzlich danke, setzte ich mich hin und transponirte das von Frau Dr. Peschka-Leutner gesungene Lied: An einem lichten Morgen und versah es mit einigen neuen Nüancen, welche zum bessern Verständniß desselben beitragen können. Da das Lied im Ganzen sehr hoch liegt, namentlich am Schluß, habe ich 2 Arrangements angefertigt, eines für Mezzo-Sopran oder Bariton und das andere für Alt oder Baß, sodaß es nun alle Stimmen singen können. Wollen Sie dasselbe in diesen beiden Transpositionen, wozu ich Ihnen nur rathen kann, so thun Sie dies gleich, solange die Erinnerung an den Vortrag beim Publikum noch rege ist [...]". - Adolf Emil Büchner wurde am Leipziger Konservatorium ausgebildet und war dann Hofkapellmeister in Meiningen und von 1882 bis 1898 Leiter des Sollerschen Musikvereins in Erfurt. "Er komponierte zahlreiche Opern, Symphonien, Kammermusik und Chorwerke, darunter 'Wittekind' (1890)" (DBE).
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Bürger, Sigmund, Violoncello-Virtuose (1856-1908).
Eigenh. Brief mit U. München, 27. I. 1881.
3 SS. 8vo. An Ludwig Bösendorfer (1835-1919): "Ich beabsichtige demnächst in Wien zu concertieren u. möchte Sie sehr bitten, mir mittheilen zu wollen welche Sie für die beste Zeit dafür halten, es müsste Anfang oder Mitte März sein […]".
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Burmester, Willy, Musiker (1869-1933).
Albumblatt mit eigenh. U. Wien, 16. II. 1927.
1 S. Visitkartenformat. Nach erstem Unterricht bei seinem Vater studierte Burmester an der Kgl. Musikhochschule Berlin als Schüler von Joseph Joachim. 1886 erhielt er von Hans von Bülow bedeutende Anregungen zur Weiterentwicklung seines kammermusikalischen Spiels und unternahm in der Folge Konzertreisen, war kurze Zeit Konzertmeister in Sondershausen und vervollkommnete seine Fertigkeiten während eines Aufenthaltes in Finnland. „1894 trat er mit einem außergewöhnlichen Paganini-Programm in Berlin auf. Der Erfolg war überwältigend, Burmester wurde als ‚Paganini redivivus‘ gefeiert und stand an der Spitze der zeitgenössischen Violinvirtuosen“ (DBE). Außer Eigenkompositionen effektvoller Virtuosenstücke schuf er Bearbeitungen meist alter Meister. - Stellenweise leicht fleckig und beschabt.
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Burmester, Willy, Musiker (1869-1933).
Eigenh. Musikzitat mit U. O. O., 12. II. 1915.
½ s. 8vo. 1 Notenzeile, gewidmet Emilie Schaup. - 1882-85 war Burmester an der Kgl. Musikhochschule Berlin Schüler von Joseph Joachim. 1886 erhielt er von Hans von Bülow in Hamburg bedeutende Anregungen zur Weiterentwicklung seines kammermusikalischen Spiels. In der Folge unternahm er Konzertreisen (vgl. DBE).
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Burmester, Willy, Musiker (1869-1933).
Postkarte mit eigenh. U. [Warschau, 27. März 1913].
1 S. 8vo. An Sophie Baronin Limbeck- Lilienau: "Mit herzlichsten Dank auch für gütige Zeilen sendet die ergebensten Handküsse […]. - 1882-85 war Burmester an der Kgl. Musikhochschule Berlin Schüler von Joseph Joachim. 1886 erhielt er von Hans von Bülow in Hamburg bedeutende Anregungen zur Weiterentwicklung seines kammermusikalischen Spiels. In der Folge unternahm er Konzertreisen (vgl. DBE).
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Burmester, Willy, Musiker (1869-1933).
Postkarte mit eigenh. U. Warschau, 12. III. 1913.
1 S. 8vo. Eh. Postkarte von Willy Klasen an Emilie Schaup: "Bin auf einer kleinen Tournée mit Burmester, von der ich am 16. d. M. bereits nach Wien zurückkomme [...]". Mit eh. Signatur Burmesters auf der Bildseite. - Ohne Textverlust beschnitten. - Der Schüler Jospeh Joachims erhielt 1886 er von Hans von Bülow in Hamburg bedeutende Anregungen zur Weiterentwicklung seines kammermusikalischen Spiels. In der Folge unternahm Burmester einige Konzertreisen, war 1890 kurz Konzertmeister in Sondershausen und vervollkommnete seine Fertigkeiten während eines Aufenthaltes in Finnland.
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Burmester, Willy, Musiker (1869-1933).
Postkarte mit eigenh. U. O. O. u. D.
1 S. 8vo. Eh. Postkarte von Willy Klasen an Gogo Schaup: "Bin seit zwei Wochen mit dem Ehepaar Burmester hier in Parenzo u. sind ganz entzückt von dieser herrlichen Gegend [...]". Mit eh. Signatur Burmesters auf der Bildseite. - Der Schüler Jospeh Joachims erhielt 1886 er von Hans von Bülow in Hamburg bedeutende Anregungen zur Weiterentwicklung seines kammermusikalischen Spiels. In der Folge unternahm Burmester einige Konzertreisen, war 1890 kurz Konzertmeister in Sondershausen und vervollkommnete seine Fertigkeiten während eines Aufenthaltes in Finnland.
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Buwa, Johann, Musikpädagoge (1828-1907).
Eigenh. Bestätigung mit U. Graz, 20. X. 1876.
1 S. Folio. "Von der Direktion der öffentlichen Musikschule für Pianoforte-Spiel und musikal. Theorie des Gefertigen wird hiermit bezeugt, dass Fräulein Antonia Winkler gebürtig aus Wien, diese Musikschule vom 2. Oct. 1872 bis Ende Juli 1876 besuchte [...]". - Johann Buwa war seit 1855 Leiter einer berühmten Musikschule in Graz, und dort u. a. Lehrer von Hugo Wolf und Joseph Marx. - Beschnitten, minimaler Textverlust.
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Buzzola, Antonio, Komponist (1815-1871).
Eigenh. Quittung mit U. Venedig, 4. I. 1857.
1 S. Gr.-4to. Quittiert in der unteren Blatthälfte den Erhalt von 1650 Lire; darüber eine von anderer Hand stammende Leistungsbeschreibung. - Antonio Buzzola war Schüler von Donizetti und Mercadante am Konservatorium von Neapel und wurde später Soloflötist, dann erster Violinist am Teatro La Fenice. Hier quittiert er als Maestro di Cappella am Markusdom. - Mit kleinen Randläsuren und einem Ausschnitt in Größe einer Briefmarke.
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Cahnbley-Hinken, Tilly, Sopranistin (1880-1932).
Eigenh. Postkarte mit U. [Poststempel: Münster, 9.11.1912].
1 S. 8vo. An Marie Kretz: "In Beantwortung Ihrer werten Zeilen teile ich Ihnen mit, dass ich erst Ende nächster Woche, nach Rücksprache mit meinem Mann, wegen der Tanzstunde entscheiden kann [...]".
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Cahnbley-Hinken, Tilly, Sopranistin (1880-1932).
Eigenh. Postkarte mit U. [Poststempel: Würzburg, 30.12.1913].
1 S. 8vo. An Therese Schwabacher in Würzburg: "Für die wunderschönen Blumen, womit Sie mich sehr erfreuten, sage ich Ihnen meinen innigsten Dank. Am liebsten hätte ich Sie persönlich aufgesucht doch bin ich durch eine starke Erkältung leider ans Haus gefesselt […]". Die signierte Bildseite zeigt ein Portrait der Sopranistin. - Mit geringem Textverlust beschnitten.
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Canthal, August M., Musiker (1804-1881).
Eigenh. Brief mit U. Leipzig, 11. V. 1849.
1 S. 8vo. Mit eh. Adresse. An die Verlagshandlung Breitkopf & Härtel: "Der Titel meines Galops ist: La gaîte, Galop dedié à Madame la Comtesse Alexandrine Mathilde d'A. par Aug. M. Canthal. Die Ausstattung des Titels, wenn derselbe Ihnen convenirt überlasse ganz Ihrem Ermessen […]". - Gefaltet.
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Capellen, Georg, Musikschriftsteller (1869-1934).
Eigenh. Brief mit U. München, 6. IV. 1910.
7¼ SS. auf 2 Doppelbll. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Mein heutiger Brief möchte Sie bitten, für eine neue Kunst Ihre bewährte kritische Feder in Bewegung zu setzen, die jetzt das das erste Stadium der Reife hinter sich hat und Herrn Professor F. Klose, dem ich einiges vorgetragen, vollständig überzeugte, sodass er ein Empfehlungsschreiben direkt an den Ausschuss des Allg. D. Musikvereins sandte". Dieser allerdings habe die "von mir gesandten exot[ischen] Lieder mit einem stereotypen gedruckten Ablehnungsschreiben" an ihn zurückgesandt, was ihm um so eigentümlicher vorkomme, da man seine "Moschee von Cordoba" angenommen habe. Im folgenden dann um die von ihm "mehrfach revidierten Sammlungen" von japanischen Liedern, um die es in seinem Brief geht: "Sehr interessant dürfte sich ein Vergleich mit Weingartners Japanischen Liedern (2 Hefte, Breitkopf & Härtel) gestalten, denen auch Enderling'sche Texte zu grunde gelegt sind (ich hatte Weingartner damals auf die Schönheit dieser Gedichte hingewiesen) [...]". - Georg Capellen war als Musikkritiker und Komponist in Osnabrück tätig und lebte später in Köln, München und Hannover. "Dort lieferte er seit 1922 als Musikreferent Beiträge für die 'Niederdeutsche Zeitung'. Wissenschaftlich beschäftigte er sich u. a. mit Richard Wagner, mit fernöstlicher Musik und mit Fragen der Stimmführung ('Die Freiheit oder Unfreiheit der Töne und Intervalle als Kriterium der Stimmführung', 1904). Capellen komponierte Lieder und bearbeitete traditionelle Musik japanischer Herkunft" (DBE).
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Carafa, Michele, Komponist (1785-1872).
Eigenh. Brief mit U. O. O., 6. VI. o. J.
½ S. 8vo. Mit eh. Adresse (Faltbrief). In italienischer Sprache an einen "Peppino".
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Carste, Hans, deutscher Komponist (1909-1971).
Ms. Brief mit eigenh. U. Berlin, 19. XII. 1966.
½ S. Gr.-4to. Dankt Josef Wesely für die ihm übersandten Glückwünsche und wünscht frohe Weihnachten.
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Caruso, Enrico, Italian tenor (1873-1921).
Autograph picture postcard, unsigned. St. Petersburg, 2 March 1900.
Oblong 8vo. 1 p. With autogr. address. To Enrico Giachetti in Milano: "[...] Oggi 2 non ò recevuto niente perche? Avvisami quando hai finito [...] Siamo sempre da capo con la storia dei giornali, perche non me la spedisce giorno per giorno [...]". - Traces of mounting on reverse.
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Charpentier, Gustave, Komponist (1860-1956).
Eigenh. Visitenkarte mit U. O. O. u. D.
1 S. Visitkartenformat. An einen namentlich nicht genannten Adressaten mit einer Einladung. - Mit schwarzem Trauerrand.
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Chelard, André Hippolyte, Komponist (1789-1861).
Eigenh. musikalisches Albumblatt mit U. ("A. H. Chelard"). Weimar, 10. XII. 1842.
1 S. Qu.-8vo. Sieben Takte für Singstimme und Klavier mit unterlegtem Text aus seiner 1827 in Paris uraufgeführten Tragédie lyrique "Macbeth".
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Cherubini, Luigi, Komponist (1760-1842).
Blatt mit eigenh. Adresse. O. O. u. D. (um 1840).
1 S. Qu.-12mo. Wohl ausgeschnitten aus einem Deckblatt, adressiert in Cherubinis unsicherer Altersschrift: "13 Exempl. / à Mr. Albrand avocat / rue du Jerusalem No. 3 / à Marseille." Empfänger der "13 Exemplare" (wahrscheinlich Noten) ist der violinspielende Jurist und Marseiller Magistratsbeamte (Jean-Baptiste) Pierre Albrand (1792-1855). Die Französische Nationalbibliothek verwahrt einen einzigen Brief des Komponisten an Albrand (datiert 1. III. 1838, Signatur 3980.1467). - Recto vor dem Adressabschnitt von anderer Hand bezeichnet "Cherubini"; verso beschriftet "Exp. 24 octobre" und von abermals anderer Hand bezeichnet "Cherubini".
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Chevillard, Camille, Komponist und Dirigent (1859-1923).
Eigenh. Brief mit U. Paris, 10. V. 1911.
2¾ SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. In französischer Sprache an einen Monsieur Gutmann. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf der von Chevillard geleiteten Concerts Lamoureux; am oberen Rand gelocht (geringf. Buchstabenberührung).
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Chiari, Eduard, Pianist und Komponist (1883-1954).
Eigenh. Brief mit U. O. O., 21. II. 1914.
1½ SS. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Besten Dank für Ihr freundliches Telegramm. Die Aufführung ist ja glücklicherweise gut vorübergegangen und beifällig aufgenommen worden. Herr Bittmann suchte mich im Hotel auf. Da ich aber nicht wusste, dass er komme, so hatte ich schon früher im Theater ausgemacht, dass der Sekretär daselbst nach der Aufführung, falls der Erfolg entsprechend ist, Depeschen an die Wiener Blätter absenden solle [...]". - Eduard Chiari studierte bei Anton Rückauf, Moriz Rosenthal und Marie Tausky Klavier, bei Cyrill Hynais und Ferdinand Rebay Kompositionslehre. Neben Klavierstücken, Liedern und Melodramen schrieb er die Opern "Der Mantel der Assunta" und "Mencia".
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Chitz, Arthur, Musikwissenschaftler, Pianist und Komponist (1882-1944).
Eigenh. Briefkarte mit U. Dresden, 24. IV. 1912.
2 SS. Qu.-kl.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Vor einigen Tagen erhielt ich eine Zuschrift des Herrn Chefredakteurs Specht vom Merker. Er ersucht mich darin, ihm in dem anläßlich der Wiener Musikwoche erscheinenden Sonderheft eines der von mir gefundenen Beethovenstücke mit begleitendem Aufsatz zur Veröffentlichung zu überlassen. Ich wäre Ihnen nun sehr dankbar, wenn Sie die große Liebenswürdigkeit hätten mir mitzuteilen, welcher Art die Artikel in dieser Festschrift sein werden, damit ich mich bei Abfassung meines Aufsatzes darnach richte (Länge etc.) [...]". - Arthur Chitz arbeitete unter Leo Blech als Aspirant und Geiger am Prager Landestheater und war Referent der Prager Deutschen Zeitung "Bohemia". 1906 ehelichte er Gertrud Helene Stern, die die Tochter des Chefredakteurs der Zeitung war, wo er als Referent arbeitete, zog 1908 nach Dresden und veröffentlichte in den Jahren 1912 und 1915 musikwissenschaftliche Studien, die in verschiedenen Zeitschriften erschienen sind. Gegenstand seiner publizierten Forschungsarbeit waren Beethovens Kompositionen für die Mandoline. "1914/15 erhielt er eine Stelle als Dozent für Theorie und Musikgeschichte an der Musikschule von Ernst von Schuch. Bis 1918 arbeitete er als Korrepetitor an der Dresdner Oper. Ab Oktober 1918 war er als Musikalischer Leiter des Dresdner Schauspielhauses beschäftigt. Später wurde er auch Musikdirektor des Schauspielhauses und Mitglied des künstlerischen Beirats" (Wikipedia). Zu seinem Werk zählen Lieder, Streichquartette und Bühnenmusik für Dresdner Uraufführungen und Neuinszenierungen von u. a. Shakespeare, Schiller, Hauptmann und Erich Ponto. Chitz verstarb 1944 im Ghetto von Riga.
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Chodowiecki, Daniel, Kupferstecher, Graphiker und Illustrator (1726-1801).
Eigenh. Brief mit U. Berlin, 24. XII. 1778.
1¼ SS. auf 2 Bll. 4to. Der erste von über 120 Briefen von Daniel Chodowiecki an den Dresdener Maler Anton Graff (1736-1813). Der größte Teil dieser Briefe befindet sich in der SUB Dresden. Mit Dank für die Aufnahme des Herrn Dorien und einen Brief: "[...] waß dazu gelegenheit gab, thut zur Sache nichts, genug, Sie schrieben ihn, und er ist mir lieb. Sie wollen ich soll Ihnen schicken waß ich seit meinen letzt übersandten Sachen gemacht habe, da haben Sie es alles und noch mehr. Dieses mehr sind die Kalender Kupfer für Berlin Lauenburg und Göttingen, nehmen Sie es auf wie sonst, so werde ich fortfahren Sie damit aufzuwarten [...]". Weiter über Graffs unverwirklicht gebliebene Pläne, nach Braunschweig oder Hamburg zu gehen: "[...] Ich sprach einsmahls davon mit Ihrem Herrn Schw[ieger] Vater [Johann Georg Sulzer; 1720-79], und sagte vielleicht scheut sich Herr Graf jetzt seine Familie zu verlassen, da mann doch nicht gewiß wissen kann ob nicht Dresden [im bayerischen Erbfolgekrieg 1778/79] in Gefahr gerathen könnte. 'Er dörfte nur (sagte er) mir seine Familie hieher bringen ich würde sie ihm gerne aufheben'. Die familie allein macht es aber nicht aus, Sie würden doch noch vieles da lassen das Sie auch nicht gerne verlieren wolten. Am besten ist es wohl so lang es die Umstände leiden wollen, bey Ihrer familie zu bleiben wenn Sie auch etwas weniger verdienen [...] Zur der Arbeit für den Printz Heinrich [von Preußen; 1726-1802; Graffs hat ihn 1777 in Rheinsberg porträtiert] gratulire ich und wünsche prompte Befriedigung. Berger sticht jetzt das Bild zu Pferde dieses Prinzen deß Kopf Sie ubermahlt haben. Ich habe meine emaille mahlerey anfangs mit Unglück endlich aber doch glücklich überstanden und radire immer wieder auf die OsterMeße los [...]". Schließt mit Neujahrswünschen. - Fälzchenspur und Siegelrest; am Kopf zusammenmontiert. Briefe Daniel Chodowieckis an Anton Graff, hg. von Ch. Steinbrucker (Berlin/Leipzig 1921), Nr. 1 (zur Provenienz S. V f.).
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Choron, Alexandre-Étienne, Musikpädagoge und Musikwissenschaftler (1771-1834).
Eigenh. Brief mit U. Wohl Paris, 1. X. o. J.
¾ S. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. Adresse (Faltbrief). In französischer Sprache an die Buchhandlung Treuttel und Würtz. - Alexandre-Étienne Choron war 1811 vom Kultusministerium als Directeur de la musique des fêtes religieuses mit der Reorganisation der Kirchenmusik beauftragt worden und leitete 1816 für kurze Zeit die Pariser Oper, bevor er die Institution Royale de musique classique et religieuse gründete, an der neben den klassischen Bildungsfächern Musiktheorie, Gesang und Instrumentalmusik unterrichtet wurde. Aus dieser Musikschule ging eine ganze Generation französischer Musiker hervor, darunter die Sänger François Delsartre, Gilbert Duprez, Rosine Stoltz, Clara Novello und Pierre Wartel, der Organist und Komponist Hippolyte Monpou, der Dirigent und Komponist Pierre-Louis Dietsch, der Musikwissenschaftler Adrien de La Fage, der Musikkritiker Paul Scudo, der Kontrabassist Nicolas Labro und der Kirchenmusiker Xavier Croizier. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf des Ministère de la Maison du Roi | Institution Royale de Musique Religieuse; Bl. 2 mit kleinem Ausriß durch Öffnen der Verschlußmarke.
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Chrysander, Friedrich, Musikwissenschaftler (1826-1901).
Eigenh. Brief mit U. ("Fr. Chrysander). Bergedorf bei Hamburg, 24. I. 1870.
4 SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten über die Zusendung von Büchern: "Beifolgend ein X. Band u. inliegend ein Brief mit der Bitte, beides Lechner [?] zukommen zu lassen. Nur Unwohlsein hat mich abgehalten, Ihre werte Zuschrift v. 15. d. sofort zu beantworten. Auch den mir per Post zugesandten Bestellzettel durch R. Forberg schickte ich an diesen in der üblichen Weise, d. h. franco gegen Nachnahme 2 Exx, welche Sie ohne Zweifel bereits in Händen haben [...]". - Der große Händel-Forscher war Herausgeber von dessen sämtlichen Werken und gilt durch seine Tätigkeit als Redakteur der "Allgemeinen musikalischen Zeitung" als Pionier der Musikkritik.
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Clauß-Szarvady, Wilhelmine, pianist (1834-1907).
Autograph letter signed ("Minnerl Clauß"). Paris, 23. [?] IV. 1854.
8vo. 2 pp. on bifolium. To an unnamed addressee, about unsent opera glasses.
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Clum, Carl, Schauspieler, Sänger, Regisseur und Librettist (1786-1844).
Eigenh. Brief mit U. Berlin, 25. VII. 1836.
1 S. auf Doppelblatt. 4to. Mit eh. Adresse (Faltbrief). An den Direktor des Ständischen Theaters in Graz, Josef Pellet, mit Dank für eine gelungene Aufführung seines historischen Dramas "Metastasio" in Graz und der Empfehlung von einigen seiner Werke. Auf einem gedruckten Kaufvertrag. - Carl Blum war Regisseur an der Königlichen Oper Berlin und leitete auch das Königsstädtische Theater. Zahlreiche seiner Bühnenwerke sind Bearbeitungen und Übertragungen bekannter französischer und italienischer Komponisten. Zudem versuchte er das Vaudeville in Deutschland populär zu machen und schrieb auch ein umfangreiches Kammermusikwerk für Gitarre.
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Coales, Albert, Komponist (1882-1953).
Eigenh. Widmung mit U. O. O. u. D.
191 x 145 mm. Knittrig.
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Cocorescu, Madeleine, rumänische Pianistin.
Eigenh. Brief mit U. O. O., 18. III. 1914.
1 S. 4to. An eine namentlich nicht genannte Adressatin: "Für Ihre so außerordentliche Aufmerksamkeit spreche ich meinen warm empfundenen Dank aus und verbleibe mit den allerherzlichsten Grüßen in Verehrung und Dankbarkeit […]".
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Colonne, Eduard, französischer Dirigent (1838-1910).
Eigenh. Brief mit U. Paris, 7. XI. 1902.
4 SS. 8vo. "Mon avis est qu'il ne faudrait pas changer si indicalement le programme déjà annoncé - Il suffirait, je crois de changer la symphonie de Saint-Saëns en la remplaçant par celle de Franck, beaucoup plus importante […]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.
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Concelli (auch: Koncelik), Richard, Tenor (D. n. e.).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 1. IV. 1867.
1 S. Gr.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Da ich mich überzeugt, daß der Künstlerverein Hesperus die Tendenz hat, in Damenabenden nur solche Künstler dem Publikum vorzuführen, die sich eines bekannten Namens erfreuen, so will ich gerne zuerst in einem Herren-Abende spielen. Ich zögere aus dem Grunde, im Musikverein ein Concert zu geben [...]". - Richard Concelli war Mitglied des Kgl. Hoftheaters Stuttgart und schied 1878 aus dessen Verband aus. - Mit kleinen Läsuren am oberen Rand.
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Conne, Paul de, Pianist (1874-1959).
Eigenh. Zitat mit U. Wien, 19. IV. 1906.
1 S. 8vo. "Man hat oft mehr gute, als schlechte Taten zu bereuen".
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Costa, Mario, Komponist, Pianist und Tenor (1858-1933).
Eigenh. Brief mit U. Wohl Paris, 4. IV. 1904.
1½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. Mit alt montiertem Zeitungsausschnitt. In italienischer Sprache an eine Dame mit der Mitteilung, daß er einige Tage in Wien zubringen werde.
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[Cramolini, Ludwig, Sänger (1805-1884)].
2 Telegramme an Cramolini. Dresden und München, 25. II. 1864.
Je 1 S. 4to. Glückwunschtelegramme zu Cramolinis 40jährigem Bühnenjubiläum aus Dresden (u. a. von Tichatscheck, Devrient, Dawison, Mitterwurzer u. a.) und aus München (von Franz Lachner, Kindermann, Sigl, Grill, Diez, Dahn, La Roche, Niemann, Härtinger, Hausmann u. a.). - Blaustift auf Vordruck; etwas fleckig und knittrig und mit kleinen Randläsuren.
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[Cramolini, Ludwig, Sänger (1805-1884)]. - Rogge, Amalie von, geb. Cramolini, Schwester der Sängers Ludwig Cramolini, (1817-1887).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 24. III. 1840.
1½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. Farbig lithographiertes Schmuckpapier. An ihre Schwägerin Emma, die Gattin des Sängers Ludwig Cramolini: "Durch Ihr herzlich liebes Schreiben an meine Ältern haben wir Sie alle so liebgewonnen, daß wir unsern Louis gewiß sehr glücklich glauben; Er verdient aber auch das höchste Glück, denn keinen zweyten Sohn und Bruder gibt es auf Erden wie er ist, und er wird auch der beste Gatte seyn. Möge Gott nur geben, daß uns bald die Freude wird Sie liebe Schwägerin persönlich kennen zu lernen und unsern Louis wieder einmal zu umarmen. So viel Freude ich habe Sie beyde zu sehen, eben so viel Schmerz macht mir die Erinnerung an die baldige Trennung. Ach! warum ist uns nicht vergönnt euch für immer bey uns zu haben! kommen Sie nur recht bald, und bleiben Sie bey uns, wir und Wien wollen Ihnen schon Ihre Vaterstadt vergessen machen [...]".
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