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[Eisenbahn] - Leopold Bresson, Generaldirektor-Stellvertreter der k. k. priv. österr. Staats-Eisenbahn-Gesellschaft (1817-1896).
Neujahrs-Glückwunschadresse des Beamtenstabs der österreichischen Staatseisenbahn-Gesellschaft für Leopold Bresson zum Jahreswechsel 1867/68. Wien, [1867].
8 Bll., zumeist mit hübschem Blattschmuck in goldgehöhter (Chromo-)Lithographie sowie farbiger Kalligraphie, mit über 300 Unterschriften. Dem Generaldirektor der österreichischen Staatsbahnen, Leopold Bresson, zum Neujahrsfest 1868 gewidmet von seinen Beamten. Unter den Widmenden finden sich z. B. auch August Köstlin (1825-94), als Leiter des Brückenbaubüros "bahnbrechend in der Verwendung künstlerischer Motive" (ÖBL IV, 51), und Carl Ruppert (1813-81), Baudirektor der Staatseisenbahn, dessen Bauwerke für das sog. Ergänzungsnetz "die damals höchste Anerkennung fanden" (ebd. IX, 330). Die einzelnen, teils prächtig ankolorierten, goldgehöhten und kalligraphierten Schmuckblätter sind jeweils von einer Direktionsabteilung oder Sektion dediziert (Baudirektion, Domänen-Direktion, Buchhaltung, Werkstätten etc.). - Der französische Ingenieur Louis-Léopold Bresson hatte zuvor an der Errichtung der russischen Staatsbahn mitgewirkt und war dann zur (seit Mitte der 1850er Jahre immer stärker unter die Hoheit französischer Investoren, aber auch fähiger Pariser Ingenieure geratene) österreichischen Staatseisenbahngesellschaft gewechselt, wo er von 1863 bis 1877 als Generaldirektor wirkte. - Kleine Randläsuren; teils leicht angestaubt. Kleine Wurmgänge.
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[Eisenbahn] - Leopold Bresson, Generaldirektor-Stellvertreter der k. k. priv. österr. Staats-Eisenbahn-Gesellschaft (1817-1896).
Neujahrs-Glückwunschadresse des Beamtenstabs der österreichischen Staatseisenbahn-Gesellschaft für Leopold Bresson zum Jahreswechsel 1868/69. Wien, 1868.
10 Bll., zumeist mit hübschem Blattschmuck in goldgehöhter (Chromo-)Lithographie sowie farbiger Kalligraphie, mit rund 400 Unterschriften. Dem Generaldirektor der österreichischen Staatsbahnen, Leopold Bresson, zum Neujahrsfest 1869 gewidmet von seinen Beamten. Unter den Widmenden finden sich z. B. auch August Köstlin (1825-94), als Leiter des Brückenbaubüros "bahnbrechend in der Verwendung künstlerischer Motive" (ÖBL IV, 51), und Carl Ruppert (1813-81), Baudirektor der Staatseisenbahn, dessen Bauwerke für das sog. Ergänzungsnetz "die damals höchste Anerkennung fanden" (ebd. IX, 330). Die einzelnen, teils prächtig ankolorierten, goldgehöhten und kalligraphierten Schmuckblätter sind jeweils von einer Direktionsabteilung oder Sektion dediziert (Baudirektion, Domänen-Direktion, Buchhaltung, Werkstätten etc.). - Der französische Ingenieur Louis-Léopold Bresson hatte zuvor an der Errichtung der russischen Staatsbahn mitgewirkt und war dann zur (seit Mitte der 1850er Jahre immer stärker unter die Hoheit französischer Investoren, aber auch fähiger Pariser Ingenieure geratene) österreichischen Staatseisenbahngesellschaft gewechselt, wo er von 1863 bis 1877 als Generaldirektor wirkte. - Kleine Randläsuren; teils leicht angestaubt. Kleine Wurmgänge.
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[Eisenbahn] - Leopold Bresson, Generaldirektor-Stellvertreter der k. k. priv. österr. Staats-Eisenbahn-Gesellschaft (1817-1896).
Neujahrs-Glückwunschadresse des Beamtenstabs der österreichischen Staatseisenbahn-Gesellschaft für Leopold Bresson zum Jahreswechsel 1869/70. Wien, 1869.
11 Bll., zumeist mit hübschem Blattschmuck in goldgehöhter (Chromo-)Lithographie sowie farbiger Kalligraphie, mit über 300 Unterschriften. Dem Generaldirektor der österreichischen Staatsbahnen, Leopold Bresson, zum Neujahrsfest 1870 gewidmet von seinen Beamten. Unter den Widmenden finden sich z. B. auch August Köstlin (1825-94), als Leiter des Brückenbaubüros "bahnbrechend in der Verwendung künstlerischer Motive" (ÖBL IV, 51), und Carl Ruppert (1813-81), Baudirektor der Staatseisenbahn, dessen Bauwerke für das sog. Ergänzungsnetz "die damals höchste Anerkennung fanden" (ebd. IX, 330). Die einzelnen, teils prächtig ankolorierten, goldgehöhten und kalligraphierten Schmuckblätter sind jeweils von einer Direktionsabteilung oder Sektion dediziert (Baudirektion, Domänen-Direktion, Buchhaltung, Werkstätten etc.). - Der französische Ingenieur Louis-Léopold Bresson hatte zuvor an der Errichtung der russischen Staatsbahn mitgewirkt und war dann zur (seit Mitte der 1850er Jahre immer stärker unter die Hoheit französischer Investoren, aber auch fähiger Pariser Ingenieure geratene) österreichischen Staatseisenbahngesellschaft gewechselt, wo er von 1863 bis 1877 als Generaldirektor wirkte. - Kleine Randläsuren; teils leicht angestaubt. Vereinzelt kleine Wurmgänge.
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[Eisenbahn] - Leopold Bresson, Generaldirektor-Stellvertreter der k. k. priv. österr. Staats-Eisenbahn-Gesellschaft (1817-1896).
Neujahrs-Glückwunschadresse des Beamtenstabs der österreichischen Staatseisenbahn-Gesellschaft für Leopold Bresson zum Jahreswechsel 1870/71. Wien, 1870.
11 Bll., zumeist mit hübschem Blattschmuck in goldgehöhter (Chromo-)Lithographie sowie farbiger Kalligraphie, mit rund 400 Unterschriften. Dem Generaldirektor der österreichischen Staatsbahnen, Leopold Bresson, zum Neujahrsfest 1871 gewidmet von seinen Beamten. Unter den Widmenden finden sich z. B. auch August Köstlin (1825-94), als Leiter des Brückenbaubüros "bahnbrechend in der Verwendung künstlerischer Motive" (ÖBL IV, 51), und Carl Ruppert (1813-81), Baudirektor der Staatseisenbahn, dessen Bauwerke für das sog. Ergänzungsnetz "die damals höchste Anerkennung fanden" (ebd. IX, 330). Die einzelnen, teils prächtig ankolorierten, goldgehöhten und kalligraphierten Schmuckblätter sind jeweils von einer Direktionsabteilung oder Sektion dediziert (Baudirektion, Domänen-Direktion, Buchhaltung, Werkstätten etc.). - Der französische Ingenieur Louis-Léopold Bresson hatte zuvor an der Errichtung der russischen Staatsbahn mitgewirkt und war dann zur (seit Mitte der 1850er Jahre immer stärker unter die Hoheit französischer Investoren, aber auch fähiger Pariser Ingenieure geratene) österreichischen Staatseisenbahngesellschaft gewechselt, wo er von 1863 bis 1877 als Generaldirektor wirkte. - Kleine Randläsuren; teils leicht angestaubt. Vereinzelt kleine Wurmgänge.
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[Eisenbahn] - Leopold Bresson, Generaldirektor-Stellvertreter der k. k. priv. österr. Staats-Eisenbahn-Gesellschaft (1817-1896).
Neujahrs-Glückwunschadresse des Beamtenstabs der österreichischen Staatseisenbahn-Gesellschaft für Leopold Bresson zum Jahreswechsel 1871/72. Wien, 1871.
9 Bll. mit hübschem Blattschmuck in goldgehöhter (Chromo-)Lithographie sowie farbiger Kalligraphie, mit über 300 Unterschriften. Dem Generaldirektor der österreichischen Staatsbahnen, Leopold Bresson, zum Neujahrsfest 1872 gewidmet von seinen Beamten. Unter den Widmenden finden sich z. B. auch August Köstlin (1825-94), als Leiter des Brückenbaubüros "bahnbrechend in der Verwendung künstlerischer Motive" (ÖBL IV, 51), und Carl Ruppert (1813-81), Baudirektor der Staatseisenbahn, dessen Bauwerke für das sog. Ergänzungsnetz "die damals höchste Anerkennung fanden" (ebd. IX, 330). Die einzelnen, teils prächtig ankolorierten, goldgehöhten und kalligraphierten Schmuckblätter sind jeweils von einer Direktionsabteilung oder Sektion dediziert (Baudirektion, Domänen-Direktion, Buchhaltung, Werkstätten etc.). - Der französische Ingenieur Louis-Léopold Bresson hatte zuvor an der Errichtung der russischen Staatsbahn mitgewirkt und war dann zur (seit Mitte der 1850er Jahre immer stärker unter die Hoheit französischer Investoren, aber auch fähiger Pariser Ingenieure geratene) österreichischen Staatseisenbahngesellschaft gewechselt, wo er von 1863 bis 1877 als Generaldirektor wirkte. - Kleine Randläsuren; teils leicht angestaubt. Vereinzelt kleine Wurmgänge.
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[Eisenbahn] - Leopold Bresson, Generaldirektor-Stellvertreter der k. k. priv. österr. Staats-Eisenbahn-Gesellschaft (1817-1896).
Neujahrs-Glückwunschadresse des Beamtenstabs der österreichischen Staatseisenbahn-Gesellschaft für Leopold Bresson zum Jahreswechsel 1872/73. Wien, Bukarest, Steierdorf-Anina, 1872.
10 Bll. mit hübschem Blattschmuck in goldgehöhter (Chromo-)Lithographie sowie farbiger Kalligraphie, mit über 300 Unterschriften. Dem Generaldirektor der österreichischen Staatsbahnen, Leopold Bresson, zum Neujahrsfest 1873 gewidmet von seinen Beamten. Unter den Widmenden findet sich z. B. auch Carl Ruppert (1813-81), Baudirektor der Staatseisenbahn, dessen Bauwerke für das sog. Ergänzungsnetz "die damals höchste Anerkennung fanden" (ÖBL IX, 330). Die einzelnen, teils prächtig ankolorierten, goldgehöhten und kalligraphierten Schmuckblätter sind jeweils von einer Direktionsabteilung oder Sektion dediziert (Baudirektion, Domänen-Direktion, Buchhaltung, Werkstätten etc.). - Der französische Ingenieur Louis-Léopold Bresson hatte zuvor an der Errichtung der russischen Staatsbahn mitgewirkt und war dann zur (seit Mitte der 1850er Jahre immer stärker unter die Hoheit französischer Investoren, aber auch fähiger Pariser Ingenieure geratene) österreichischen Staatseisenbahngesellschaft gewechselt, wo er von 1863 bis 1877 als Generaldirektor wirkte. - Kleine Randläsuren; teils leicht angestaubt. Vereinzelt kleine Wurmgänge.
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[Eisenbahn] - Leopold Bresson, Generaldirektor-Stellvertreter der k. k. priv. österr. Staats-Eisenbahn-Gesellschaft (1817-1896).
Neujahrs-Glückwunschadresse des Beamtenstabs der österreichischen Staatseisenbahn-Gesellschaft für Leopold Bresson zum Jahreswechsel 1873/74. Wien, Bukarest, Braunau, 1873.
11 Bll., zumeist mit hübschem Blattschmuck in goldgehöhter (Chromo-)Lithographie sowie farbiger Kalligraphie, mit ca. 250 Unterschriften. Dem Generaldirektor der österreichischen Staatsbahnen, Leopold Bresson, zum Neujahrsfest 1874 gewidmet von seinen Beamten. Unter den Widmenden findet sich z. B. auch Carl Ruppert (1813-81), Baudirektor der Staatseisenbahn, dessen Bauwerke für das sog. Ergänzungsnetz "die damals höchste Anerkennung fanden" (ÖBL IX, 330). Die einzelnen, teils prächtig ankolorierten, goldgehöhten und kalligraphierten Schmuckblätter sind jeweils von einer Direktionsabteilung oder Sektion dediziert (Baudirektion, Domänen-Direktion, Buchhaltung, Werkstätten etc.). - Der französische Ingenieur Louis-Léopold Bresson hatte zuvor an der Errichtung der russischen Staatsbahn mitgewirkt und war dann zur (seit Mitte der 1850er Jahre immer stärker unter die Hoheit französischer Investoren, aber auch fähiger Pariser Ingenieure geratene) österreichischen Staatseisenbahngesellschaft gewechselt, wo er von 1863 bis 1877 als Generaldirektor wirkte. - Kleine Randläsuren; teils leicht angestaubt.
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[Eisenbahn] - Leopold Bresson, Generaldirektor-Stellvertreter der k. k. priv. österr. Staats-Eisenbahn-Gesellschaft (1817-1896).
Neujahrs-Glückwunschadresse des Beamtenstabs der österreichischen Staatseisenbahn-Gesellschaft für Leopold Bresson zum Jahreswechsel 1874/75. Wien, Bukarest, Preßburg, Steierdorf-Anina, 1874.
9 Bll. mit hübschem Blattschmuck in goldgehöhter (Chromo-)Lithographie sowie farbiger Kalligraphie, mit rund 300 Unterschriften. Dem Generaldirektor der österreichischen Staatsbahnen, Leopold Bresson, zum Neujahrsfest 1875 gewidmet von seinen Beamten. Die einzelnen, teils prächtig ankolorierten, goldgehöhten und kalligraphierten Schmuckblätter sind jeweils von einer Direktionsabteilung oder Sektion dediziert (Baudirektion, Domänen-Direktion, Buchhaltung, Werkstätten etc.). - Der französische Ingenieur Louis-Léopold Bresson hatte zuvor an der Errichtung der russischen Staatsbahn mitgewirkt und war dann zur (seit Mitte der 1850er Jahre immer stärker unter die Hoheit französischer Investoren, aber auch fähiger Pariser Ingenieure geratene) österreichischen Staatseisenbahngesellschaft gewechselt, wo er von 1863 bis 1877 als Generaldirektor wirkte. - Kleine Randläsuren; teils leicht angestaubt.
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[Eisenbahn] - Leopold Bresson, Generaldirektor-Stellvertreter der k. k. priv. österr. Staats-Eisenbahn-Gesellschaft (1817-1896).
Neujahrs-Glückwunschadresse des Beamtenstabs der österreichischen Staatseisenbahn-Gesellschaft für Leopold Bresson zum Jahreswechsel 1876/77. Wien, Steierdorf-Anina, 1876.
11 Bll., zumeist mit hübschem Blattschmuck in goldgehöhter (Chromo-)Lithographie sowie farbiger Kalligraphie, mit ca. 300 Unterschriften. Dem Generaldirektor der österreichischen Staatsbahnen, Leopold Bresson, zum Neujahrsfest 1877 gewidmet von seinen Beamten. Die einzelnen, teils prächtig ankolorierten, goldgehöhten und kalligraphierten Schmuckblätter sind jeweils von einer Direktionsabteilung oder Sektion dediziert (Baudirektion, Domänen-Direktion, Buchhaltung, Werkstätten etc.). - Der französische Ingenieur Louis-Léopold Bresson hatte zuvor an der Errichtung der russischen Staatsbahn mitgewirkt und war dann zur (seit Mitte der 1850er Jahre immer stärker unter die Hoheit französischer Investoren, aber auch fähiger Pariser Ingenieure geratene) österreichischen Staatseisenbahngesellschaft gewechselt, wo er von 1863 bis 1877 als Generaldirektor wirkte. - Kleine Randläsuren; teils leicht angestaubt.
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Eisner-Eisenhof, Angelo Fr. , Gutsbesitzer (geb. 1907).
1 eigenh. Brief, 2 eh. Briefkarten und 1 Visitkarte mit mehreren eh. Zeilen bzw. Paraphe. Mailand, St. Moritz und Wien, 1897.
Zusammen 8 SS. Meist 8vo. An die Redaktion der Neuen Musikalischen Presse in Wien: "Den Artikel werden Sie schon erhalten haben. Biogr. Daten zu mir sind folgende: Bin zu Trieste geboren, wurde aber schon als Kind nach Deutschland, später nach Italien geschickt - habe die philos. Studien in Genf gemacht, wo ich auch bei Prof. Landi am Conservatorium die ersten musikalischen Studien anfieng [!], die ich dann bei Tosti fortsetzte. Singe nur zu wohlthätige[m] Zweck u. wohne seid [!] 17 Jahren in Wien als Gutsbesitzer. Habe mich hauptsächlich immer mit ital. Musik befaßt u. war 1892 bei der Theater u. Musikausstellung Referent der fremdländischen Sectionen [...]". - Zudem päpstlicher Geheimkämmerer und Präsident des Spitals "Goldene Schnepfe" in Dornbach, machte sich Eisner-Eisenhof durch seine in italienischer Sprache verfaßten Arbeiten über Donizetti, Cimarosa und Capodimonte-Porzellan einen Namen.
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Eleonora Magdalena Theresia, Kaiserin, Witwe Leopolds I. (1655-1720).
Brief mit eigenh. U. Wien, 6. II. 1718.
1 S. auf Doppelblatt. Folio. An Wirich Philipp Lorenz Gf. von Dhaun von Thiano (1669-1741): “Es haben beyde in dortigem Frauen Closter Regina Coeli genandt vorhandne geschwister Cassandra Aluina und Antonia di Sangro mich durch Schreiben demütigst gebetten, Ich mögte doch den drinnigen Cammer Defendarium Marini euch als einen Capablen und Unserem Durchlauchtigsten Ertzhaus wohlzugethanen Mann besonders recommendiren [...]”. - Eleonora Magdalena Theresia, Tochter des Kurfürsten Philipp Wilhelm von der Pfalz und Herzog von Neuburg und der Prinzessin Elisabeth von Hessen-Darmstadt, war die dritte Gemahlin von Kaiser Leopold I. Den 29 Jahren äußerst harmonisch verlaufenden Ehejahren entstammten zehn Kinder, darunter die späteren Kaiser Joseph I. und Karl VI. Auch nach Leopolds Tod im Mittelpunkt höfischen Lebens stehend und ihrem ältesten Sohn, Kaiser Joseph I., bisweilen in dessen Regierungsgeschäfte hineinredend, widmete sie sich vornehmlich der Armen- und Krankenpflege. - Wirich von Daun, 1701 zum General im Armeekorps von Prinz Eugen und 1706 zum Feldmarschall ernannt, verteidigte Turin gegen die französischen Belagerer und wurde als Feldzeugmeister mit dem Oberbefehl der österreichischen Truppen gegen Neapel-Sizilien betraut. Als Kommandant von Mailand zwang er Papst Clemens XI. zum Frieden mit Joseph I., wofür ihm 1710 das Fürstentum Thiano geschenkt wurde; 1713 ernannte ihn Karl VI. zum Vizekönig von Neapel. Später Stadtkommandant von Wien, Statthalter in den Spanischen Niederlanden und von Mailand, das er 1733 den Franzosen überlassen mußte, zählt Wirich von Daun zu den verdienstvollsten Militärs des frühen 18. Jahrhunderts. - Altersbedingt gebräunt und mit kl. Einr. im rechten Rand (keine Textberührung); das Siegel in gutem Erhaltungszustand.
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Elisabeth, Königin von Preußen und Prinzessin von Bayern (1801-1873).
Brief mit eigenh. U. Charlottenburg, 3. I. 1863.
1 S. (4 Zeilen, Unterschrift und Adresse) auf 1 Bl. 4to. An den Dramatiker und Regisseur Karl Köchy (1800-80): "Ich habe die Mir von Ihnen überreichte Dichtung 'Das neue Leben" gern entgegengenommen, danke Ihnen für die durch Mittheilung derselben Mir erwiesene Aufmerksamkeit und verbleibe Ihre wohlgeneigte | Elisabeth". - Beeinflusst durch seinen freundschaftlichen Verkehr mit Heine und Grabbe widmete sich der aus Braunschweig gebürtige Rechtsanwalt schließlich ganz seiner Theaterleidenschaft, gründete 1830 die "Rheinische Theaterzeitung" in Mainz, wurde im folgenden Jahr Theaterdichter und Sekretär in Braunschweig und war dort seit 1842 Leiter des Schauspiels sowie seit dem Jahr darauf Intendanturrat.
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[Elisabeth, Erzherzogin von Österreich (1831-1903)]. - Sophie Schott (Kammerdienerin).
Eigenh. Brief mit U. Gmunden, 21. VII. 1868.
1 S. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Bitte mir 6 Stück dieses Büchleins baldigst samt Rechnung übersenden zu wollen pr [?] Adresse: Sophie Schott, Gmunden, Villa Elisabeth [...]". - Erzherzogin Elisabeth Franziska Maria wurde 1831 in Buda geboren. Sie war die Tochtes des Palatins von Ungarn, Erzhzg. Joseph und Marie Dorothea von Württemberg. Als Sechzehnjährige heiratete sie Erzherzog Ferdinand von Österreich, doch zwei Jahre später wurde sie schon Witwe. "Die junge Witwe galt als Ehe-Favoritin des jungen Kaisers Franz Joseph, doch hatte seine Mutter, Erzherzogin Sophie, starke Vorbehalte gegen die ungarische Linie des Hauses. So heiratete Elisabeth eine Woche vor Franz Josephs Hochzeit 1854 den Habsburger Karl Ferdinand, den zweiten Sohn Erzhrzog Karls" (Hamann, Habsburger, 91).
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Elisabeth, Erzherzogin von Österreich und Vizekönigin der Lombardei (1800-1856).
Eigenh. Brief mit U. ("Elisabeth"). O. O., 19. VIII. 1851.
3 SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. In französischer Sprache an die Marquesa di Cortanza in Turin über ihre Tochter Adelaida, die Gemahlin von Viktor Emanuel II. von Italien, und ihren botanisierenden Gatten Erzherzog Rainer. - Die Gattin des Vizekönigs des lombardo-venezianischen Königreiches "stand ihrem Gatten hilfreich zur Seite und übernahm zahlreiche Patronate, die für sie auch tätige Verpflichtungen bedeuteten (Kleinkinderbetreuungsanstalten, Waisen- und Armenhäuser, Krankenanstalten). Kurz vor Ausbruch der Revolution in Mailand verließ sie mit dem Vizekönig die Lombardei und ließ sich in Südtirol nieder, wo sie ihrem Mann auch bei dessen Beschäftigungen mit Künsten und Wissenschaften eine getreue Gefährtin war" (Hamann, Habsburger, 90f.). - Die Verso-Seite von Bl. 2 gering fleckig.
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[Elisabeth von Österreich].
Fölséges Csaszár és Apostoli Király! Legkegyelmesebb Urunk! Fölséges Királynénk! Pozsony (Bratislava, Preßburg), 7. IV. 1879.
Ungarische Kalligraphie auf Papier. 1 Doppelblatt mit Wappen, vier kalligraphierten Einleitungszeilen und zwei Initialen in Gold und Farben. Sämischfarbenes Maroquin (1879), der Vorderdeckel mit eingelassenem Mittelstück aus schwarzem Samt und farbig emaillierten Goldblech-Applikationen (gekröntes Wappen, Jahrzahlen 1854 und 1879, mit Mauresken verzierte Eckstücke); der Hinterdeckel mit vier Goldblech-Buckeln; königsblaue Seidenspiegel. Folio. Preßburger Glückwunschadresse zur Silberhochzeit des Kaiserpaars Franz Joseph und Elisabeth von Österreich. Das prächtige Doppelblatt trägt am Kopf das Wappen des Administrators des Preßburger Komitats, Móricz Pálffy von Erdöd (1812-97), sowie die provisorische Unterschrift des Preßburger Vizegespans Bacsák Pál. Der Militär Pálffy hatte das Amt 1847 angetreten und sich sowohl während der Wirren von 1848/49 als auch 1861-65 im Amte des Statthalters des Königreichs Ungarn als habsburgtreuer Vertreter des ungarischen Adels bewährt. - Wie die zahlreichen Rechtschreibfehler und das Fehlen eines Siegels oder der Unterschrift Pálffys zeigen, handelt es sich um einen ausgeführten Entwurf, entstanden wohl in Wien bei einer auf dergleichen künstlerische Arbeiten spezialisierten Anstalt, deren Kalligraphen jedoch nicht des Ungarischen mächtig waren. - Kleine Einrisse im Bug, sonst tadellos. Der herrliche Einband ist ein Meisterstück aus der Werkstatt des Buchbinders und Ledergalanteriewarenerzeugers August Klein (1881 nobilitiert: "von Ehrenwalten") mit seiner goldgepr. Signatur am vorderen Moiréevorsatz. Der bayerischstämmige Klein (1824-90), ein gelernter Buchbinder, kam 1845 nach Wien, wo er eine florierende Firma für zunächst Leder-, dann auch Bronze- und Holzgalanterieerzeugnisse gründete. "Klein, dem es gelungen war, Zugang zum franz. Markt zu finden, beschäftigte in der Folge einen Vertreter in Paris, errichtete aber schon 1856 dort eine Niederlage, der 1863 eine in London folgte. Klein, dessen Erzeugnisse auf zahlreichen Ausstellungen prämiiert wurden, war der erste in Österreich, der diese Galanteriewaren in einer über das Kleingewerbe hinausgehenden Art herstellte, richtungsweisend in Modefragen wurde und durch Exporte nach Frankreich, England, Amerika etc. auf dem Weltmarkt Geltung erringen konnte" (ÖBL III, 386). - Stellenweise ganz unbedeutend berieben, insgesamt von ausgezeichneter Erhaltung.
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[Elisabethinen - Graz]. -
Eigenh. Quittung mit U. der späteren Oberin Maria Bernadina von der hl. Mutter Elisabeth, geborene Mayer. Graz, 15. II. 1778.
½ S. Folio. Mit gut erhaltenem Siegel. Bestätigt eine Zinszahlung von 420 Gulden. Maria Bernadina war von war von 1802 bis 1805 die 11. Oberin des Elisabethinen-Ordens. - Mit Gebührenstempel. Etwas fleckig.
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[Elisabethinen - Graz]. -
Eigenh. Quittung mit U. der späteren Oberin Maria Bernadina von der hl. Mutter Elisabeth, geborene Mayer. Graz, 15. II. 1780.
½ S. Folio. Mit gut erhaltenem Siegel. Bestätigt eine Zinszahlung von 120 Gulden. Maria Bernadina war von war von 1802 bis 1805 die 11. Oberin des Elisabethinen-Ordens. - Mit Gebührenstempel.
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Elise Adelheid, Prinzessin von Hohenlohe-Schillingsfürst (1831-1909).
Eigenh. Brief mit U. Koschentin, 14. VIII. 1843.
2 SS. auf Doppelblatt. Gr.-4to. Mit eh. Adresse (Faltbrief). Reizendes Kinderbriefchen mit Nachrichten häuslichen Inhalts an ihren Bruder Prinz Konstantin zu Hohenlohe-Schillingsfürst (1828-96): "Jetzt wirst Du wieder in Breslau im Gymnasium sein, leider nicht mehr bei uns! Es that mir sehr leid, daß ich nicht mit nach Carlsruhe konnte, denn wir wurden so unerwartet von einander getrennt, ich dachte gar nicht daß Du schon fortgingst [...]". - Die Schwester des späteren Ersten Obersthofmeisters von Kaiser Franz Joseph I., Fürst Konstantin von H.-S., und ebenso des späteren Kanzlers des Deutschen Reichs, Fürst Chlodwig von H.-S., sollte 1868 Karl Alexis Heinrich Prinz zu Salm-Horstmar (1830-1909) ehelichen. - Stark knittrig und etwas fleckig und angestaubt.
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Eltz, Franz Reichsgraf von, (1786-1873).
Eigenh. Brief mit U. Vukovár, 22. IX. 1869.
1 S. 4to. An die Glasmanufaktur Lobmeyr in Wien mit dem Ersuchen, "mir nach beiliegenden Mustern das Service ergänzen zu wollen". - Ohne das erwähnte Muster.
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Emiliano, Francesco Giovanni, Gouverneur von Sibenik in Dalmatien (fl. um 1510).
Eigenh. Berichtschreiben mit U. Sibenik, 15. VIII. 1511.
½ S. Italienische und lateinische Renaissance-Kursive in brauner Tinte auf feinem Bütten (Anrede lateinisch, Text italienisch mit lat. Einsprengseln). Wasserzeichen einem Hammer mit Amboß ähnlich. Rückseitig Adresse und papiergedecktes Siegel Venedigs (Markuslöwe). Folio (320 x 220 mm). Als "Capitano" von Sebenico an den Rat der Zehn von Venedig, unter dessen Herrschaft die dalmatinische Stadt seit 1412 stand, zur Abfassungszeit im Spannungsfeld zwischen Ungarn und Osmanen. Emilianus sieht eine lokale Revolte ("scandalo") aufziehen, über die er dem Rat bereits berichtet habe. Sein "cancellier" ermittle "con ogni dexterita e secretezza". Er hoffe auf Unterstützung des weisesten Rates, "perche altramente io credo la total ruina, e desolatione di questa terra, ne si trova alcun che veramente mi tema, perche i vede io non haver forza alcuna". Die "insolenti" hätten "l'animo de dir e far quel li piace". Dies mißfalle zwar "assai homeni da ben", keiner aber wolle "contrastare cum questi che sono facti quodamodo signori di questa cita". Alle sähen voraus, daß ein Funken das Pulver zur Explosion bringen würde: "el piccol mala da principio col tempo si fa irremediabile, nec plura". - Tatsächlich gelang es dem Rebellenführer Juraj Prokic nur Tage später, die Stadt Sibenik einzunehmen. Der gegen die venezianische Adelsherrschaft gerichtete Bürgeraufstand, bereits im Vorjahr unter der Führung von Matija Ivanic auf der Insel Hvar ausgebrochen, wurde 1512 von Sebastian Zustignan (Giustiniani) grausam niedergeschlagen; Ende 1514 beendete eine Flotte von 15 venezianischen Kriegsgaleeren die kroatische Bürgererhebung endgültig. - In den Falten und Rändern etwas gebräunt bzw. angestaubt, sonst wohlerhalten. Volltranskription beiliegend.
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Eminger, Joseph Wilhelm Frh. von, Jurist (1801-1858).
Eigenh. Brief mit U. [Wien], 26. IV. 1856.
2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An den Mediziner Rudolf Rt. von Vivenot (1807-1884).: Gestatten Sie, daß ich bloß schriftlich in meinem u. meiner Familie Namen meinen herzlichsten Dank für die meiner lieben Tochter so theilnehmend u. erfolgreich gewährte Hilfe ausspreche [...]". - Der u. a. in Galizien und später als Statthalter in Niederösterreich tätige Verwaltungsjurist machte sich "verdient um die Regulierung der Untertanenverhältnisse Galiziens, um die Regulierung der Leitha, um das Volksschulwesen und die Landwirtschaft" (ÖBL 1815-1950, Bd. 1, s. v.). - Rudolf Rt. von Vivenot gründete 1848 den "Konstitutionell-monarchistischen Verein"; als sich die angestrebte Gründung einer patriotischen Partei nicht verwirklichen ließ, zog er sich jedoch aus der aktiven Politik zurück. Seit 1868 Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina, wurde er 1872 Vorsitzender des Komitees zur Gründung des Sophienspitals in Wien; daneben war Vivenot Direktor des Unterstützungsvereins für Witwen und Waisen des medizinischen Doktor-Collegiums. - Auf Briefpapier mit gepr. Vignette.
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Endl, Friedrich, Schriftsteller und Archivar (1857-1945).
Eigenh. Brief mit U. Stift Altenburg, 8. I. 1895.
2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An das Präsidium der k. k. Central-Commission für Künste und historische Denkmale: "Eben beschäftigt mit der Herausgabe von 'Studien über Burgen u. Schlösser, Kirchen u. Denkmäler der Hornergegend' würde es mein Werkchen sehr verschönern und Manches besser ad oculos lectorum demonstriren, wenn mir die Illustrationen über Wildberg [...] sowie die Abbildung des Grabsteines des Haus Mitschech [?] von Grub (Alterthums-Verein XXVII, 37) zur Verfügung stünde [...]". - Endl war als Kooperator in Horn und anschließend als Archivar in Altenburg tätig. 1891 wurde er Korrespondent, 1897 Konservator der k.k. Zentralkommission zur Erforschung und Erhaltung der Kunst- und historischen Denkmale sowie Konservator für kunsthistorische Agenden im Bezirk Horn. "Er erwarb sich als Erforscher der Geschichte seiner Heimat und seines Ordens [d. i. der Benediktiner], ganz besonders der Stadt Horn und ihrer Umgebung, bleibende Verdienste" (ÖBL I, s. v.) - Mit kl. Bearbeitungsvermerk.
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Engerth, Wilhelm von, Austrian engineer (1814-1884).
2 autograph letters signed. Abbazia, 1884.
8vo. A total of 8 pp. on bifolia. To an unidentified friend and colleague, writing about the poor state of his health only months before his death: "Ich habe lange ausgesetzt Ihnen Nachricht zu geben in der Hoffnung Ihnen nun Positives u. Günstiges berichten zu können. Leider ist dies noch immer nicht der Fall. Meine Gesichtsfarbe hat sich zwar bedeutend gebessert ich schlafe auch ziemlich gut aber mein Magen u. meine Verdauung ist immer noch nicht in Ordnung und ich fühle mich noch so matt u. schwach, daß ich nicht weiß, ob in dieser Beziehung noch eine Besserung eingetreten ist [...]" (11 April 1884). - On stationery with calligraphed monogram. - Engerth is famous for being the designer of the first practical mountain locomotive. He did important work on regulating the Danube river and invented a barrier for preventing floating ice from entering the Danube canal.
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[England. - Diplomatische Korrespondenz].
15 meist eigenh. Briefe mit U. Verschiedene Orte, 1843-1875.
Zusammen 23½ SS. Meist Folio. Die vorliegende Korrespondenz von acht biographisch nicht näher erfassten Verfassern behandelt meist Fragen und Antworten zu konsularischen Themen (Finanzen, Be- und Abberufungen etc.), die Übersendung (hier nicht vorhandenen) Depeschen und Briefen sowie Fragen zu Abrechnungen. Ein A. B. Mitford, Sekretär des Office of Works, etwa schreibt an den britischen Konsul Andrew Buchanan (1807-82) in Wien: "I am directed by the First Commission of Her Majesty's Works [et]c., to acknowledge the receipt of your Excellency's letter of the 17th instant transmitting correspondence with the Municipality of Vienna respecting the concession of the Richard Sheet Cul de Sac for the use of the British Embassy House in that City, and in reply, I am to request that your Excellency will have the goodness to furnish the Board with the following further information on the subject viz. 1) Whether the drain proposed by M. Gramleck (fl 700) is in excess of M. Rumpelmayers Estimate of fl. 4796:14; 2) Whether M. Rumpelmayer recommends the addition of fl. 1192.90 for stone parapet and wrought iron railing; 3) What sum your Excellency considers would suffice for arranging the Garden and the street [...]" (Br. v. 28. XII. 1875).
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Eppinger, Karl, Politiker (1853-1911).
4 eigenh. Briefe mit U. Prag, 1903-1909.
Zusammen 6½ SS. 4to und 8vo. Mit einem eh. adressierten Kuvert. An seinen Schwager Ferdinand von Marterer (1862-1919) in Interventionsangelegenheiten: “Im Besitze Deines eben angekommenen Express-Briefes vom gestrigen Tage ermangle ich nicht Dir meinen herzlichen Dank für die ausserordentliche Liebenswürdigkeit auszusprechen, mit welcher Du in der Transferierungssache meines Schwiegersohnes zu internveniren die Freundlichkeit hattest [...]”. - Sich nach absolvierter Gerichtspraxis in Niemes als Rechtsanwalt niederlassend, engagierte sich Eppinger politisch zunächst auf lokaler Ebene, wurde 1895 in den böhmischen Landtag als Vertreter von Niemes und Zwickau gewählt und wurde 1901 Führer der Deutschen Fortschrittspartei. Nach der Wahlreform von 1907 war er Mitglied der Verfassungspartei im österreichischen Herrenhaus und setzte sich für den Ausgleich zwischen den Volksgruppen in Böhmen ein. - Ferdinand von Marterer gehörte 1917 “zu den wichtigsten militärischen Beratern des jungen Kaisers, wobei er alleredings als gehorsamer Soldat die Hauptlast der Verantwortung dem Kaiser überließ und damit die Krone mit allen Entscheidungen belastete [...]” (ÖBL I; zit. n. DBA II 857, 385). - 2 Briefe auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.
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Eppinger, Karl, Politiker (1853-1911).
Eigenh. Brief mit U. Prag, 9. XII. 1904.
4 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An seinen Freund Hans, dessen Wunsch nachkommend “ich mich für den stud. jur. Johann Hruby - der sich schon vordem auch unmittelbar an mich gewandt hatte - verwendet und ist derselbe - wie mir der Kanzleidirector der Universität Dr. Kirchner mitteilte - von der juridischen Facultaet [...] für eine der verleihbaren Stiftungen vorgeschlagen worden [...]”. - Sich nach absolvierter Gerichtspraxis in Niemes als Rechtsanwalt niederlassend, engagierte sich Eppinger politisch zunächst auf lokaler Ebene, wurde 1895 in den böhmischen Landtag als Vertreter von Niemes und Zwickau gewählt und wurde 1901 Führer der Deutschen Fortschrittspartei. Nach der Wahlreform von 1907 war er Mitglied der Verfassungspartei im österreichischen Herrenhaus und setzte sich für den Ausgleich zwischen den Volksgruppen in Böhmen ein. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.
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Ernst, Erzherzog von Österreich (1824-1899).
Aquarellierte Bleistiftzeichnung mit eigenh. Datierung und Signatur. O. O., 1844.
26,5:18,5 cm. Dargestellt ist eine Straßenszene aus einem kleinen Dorf, möglicherweise auch einem Vorort von Wien. - Erzhzg. Ernst, Sohn des Vizekönigs von Lombardo-Venetien Erzhzg. Rainer und Prinzessin Elisabeth von Savoyen, fiel zeitlebens durch ein recht ungestümes Privatleben auf, mußte sein gesamtes Vermögen samt Erbansprüchen abtreten und von einem von seinen Brüdern Leopold, Sigismund, Rainer d. J. und Heinrich eingerichteten Tilgungsfonds zehren, den diese zum Begleichen seiner hohen Schulden eingerichtet hatten. “[N]ach seinem Tod traten drei angeblich eheliche Kinder unter dem Namen Wallburg (ein weiterer Sohn hatte damals schon Selbstmord verübt) an die Öffentlichkeit und forderten Erbrechte ein [...] Die Wallburg-Nachkommen veröffentlichten zwei Bücher, ganz aufgeklärt wurde die Sache nicht” (Hamann, Habsburger 100). - Mit unbedeutenden Montagespuren verso.
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Ernest Gunther, Duke of Schleswig-Holstein (1863-1921).
2 ALsS. Primkenau, 1883 or 1885 and [1894].
8vo. Altogether (8+9 =) 17 pp. on 5 double leaves. With two autograph envelopes. To his uncle, Prince Konstantin zu Hohenlohe-Schillingsfürst (1828-1896), on a "very delicate matter", presumably the so called "Kotze" affair (undated), and about a hunting party (1883 or 1885). - On stationery with embossed monogram.
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Ervin Jr., Sam, American politician (1896-1985).
Typed letter signed. Morganton (North Carolina), 6 Oct. 1977.
4to. ¾ p. With typed envelope. To a Swedish collector: "This is just a note to thank you for the letter which you wrote me while I was visiting Sweden [...]".
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Ervin Jr., Sam, American politician (1896-1985).
Printed Portrait signed and dedicated. N. p., 5 Oct. 1977.
251:204 mm. With typed envelope.
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Erwein , Fst. von der Leyen und zu Hohengeroldseck (1863-1938).
2 eigenh. Briefe mit U. Waab, 1. I. 1882 und 14. IV. 1888.
Zusammen 3½ SS. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten nach dem Ableben seines Vaters Philipp: "Im Auftrage meiner Frau Mutter spreche ich Ihnen für die uns ausgesprochene, warme Theilnahme meinen tief gefühlten Dank aus. Ich glaube das Andenken meines geliebten Vaters am besten ehren und seinen Intentionen am sichersten entsprechen zu können, indem ich Sie bitte wie ihm, so nun auch uns mit dem Gewichte Ihrer reichen Erfahrung u. Kenntnisse an die Hand gehen zu wollen [...]" (Br. v. 1. I. 1882; auf Briefpapier mit schwarzem Trauerrand). - "Mit lebhaftem Bedauern entnehme ich Ihrer werten Zuschrift vom 12ten die Nachricht Ihres Wegzuges nach Prag. Mit besonderem Vergnügen gedenke ich stets der freundschaftlichen Beziehungen in denen Sie mit meinem seligen Vater gestanden und benütze die Gelegenheit Sie der ausgezeichneten Wertschätzung zu versichern [...]" (Br. v. 14. IV. 1888).
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Eugen, Erzherzog von Österreich (1863-1954).
2 eigenh. Briefe bzw. -karten, 1 Portraitpostkarte mit eigenh. Namenszug und 3 gedr. Dankschreiben mit jeweils eh. Zusätzen und U. Igls, 1949-1954.
Zusammen 5½ SS. 4to und 8vo. An Generalmajor Georg Edler von Glässer-Järten, dem er für ihm übersandte Glückwünsche zum Geburtstag dankt. - Eugen, der Enkel Erzherzog Karls, trat 1877 als Leutnant in die Armee ein und wurde Feldmarschall und Chef eines Hoch- und Deutschmeister Infanterieregiments in Wien. Seit 1908 Generalinspektor und Landesverteidigungskommandant in Tirol, schied er 1912 aus der Armee aus und widmete sich der Verwaltung des Deutschen Ritterordens, als dessen Hoch- und Deutschmeister er 1894-1923 amtierte. Während des Ersten Weltkriegs war Eugen Oberbefehlshaber der gegen Italien kämpfenden Truppen und wurde 1916 Feldmarschall. Nach dem Krieg lebte er zunächst in Basel und kehrte 1934 nach Österreich zurück. - Die Karte mit einem Portrait des an seinem Schreibtisch sitzenden Militärs.
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[Extrait Mortuaire].
Sterbebrief für einen französischen Soldaten. Livorno, 1. I. 1808.
1 S. Gr.-4to. Sterbebrief für einen französischen Soldaten, der am 3. Dezember 1807 in das Spital von Livorno eingeliefert worden und dort wenige Tage darauf, am 10 Dezember, verstorben war. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf; stärker angestaubt und mit einigen Randeinrissen und Papierdurchbrüchen.
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Faber-Castell, Adelheid Gfin. von, geb. Freiin von der Leyen zu Bloemersheim (1945-2010).
2 eigenh. Briefe mit U. Meerbusch und Amsterdam, 1981.
Zusammen 3½ SS. auf 2 Bll. 4to. Mit eh. adr. Kuvert bzw. eh. Adresse (Faltbrief). An den Kulturattaché und Botschaftsrat Peter Schoenwaldt (1934-2004): "Hab' vielen Dank für Deine guten Wünsche zur Eröffnung der Galerie und meines neuen Domizils [...] Der Neuanfang läßt sich sachte an, aber nicht hoffnungslos. Offensichtlich habe ich kein gutes Händchen mit Personal und sehe mich nun gezwungen, das Geschäft aufzugeben, was mir doch sehr schwer fällt, aber es ist wohl nicht anders zu arrangieren [...]" (a. d. Br. v. 6. X. 1981; auf Briefpapier mit gepr. Briefkopf).
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Falconieri, Alessandro, Kardinal (1657-1734).
Eigenh. Brief mit U. Rom, 22. X. 1726.
1 S. auf Doppelblatt. 4to. In italienischer Sprache an Michael Friedrich Graf von Althann, den Vizekönig des Königreichs Neapel und Sizilien.
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Farini, Luigi, Politiker (1812-1866).
Eigenh. Mitteilung mit U. ("Farini"). O. O. u. D.
¾ S. auf Doppelblatt. Kl.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten mit der Mitteilung, daß man einen Erlaß vorbereite, der am Samstag Seiner Majestät zur Unterschrift vorgelegt werden solle. - "In 1851 [Farini] was appointed minister of public instruction in the D'Azeglio cabinet, an office which he held till May 1852. As a member of the Sardinian parliament and as a journalist Farini was one of the staunchest supporters of Cavour, and strongly favoured the proposal that Piedmont should participate in the Crimean War, if indeed he was not actually the first to suggest that policy" (Wikipedia). - Mit kleineren Randläsuren und etwas unfrisch. - Die Recto-Seite von Bl. 1 mit einem kl. Registraturetikett, die Verso-Seite von Bl. 2 mit hs. Numerierung "84".
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Felder, Cajetan Frh. von, Politiker (1814-1894).
Brief mit eigenh. U. Wien, 19. IV. 1878.
1½ SS. Folio. An den Staatsmann und Historiker Joseph Alexander Frh. von Helfert (1820-1910), Präsident der k. k. Central-Commission für Künste und historische Denkmale: "Der städtische Archivs-Direktor Herr Karl Weiss hat hierorts das Ansuchen gestellt, von der hohen kk: Central-Commission für Künste und historische Denkmale die Bewilligung zur erwirken, daß die in den 'Mittheilungen' der hohen Kommission enthaltenen, das Wappen der Stadt Wien betreffenden Abbildungen für die Publikation des II. Bandes der von ihm im Auftrage der Gemeinde herausgegebenen 'Wiener Geschichtsquellen' benützt werden dürfen [...]". - Cajetan Frh. von Felder wurde 1868 zum Wiener Bürgermeister gewählt, reorganisierte Verwaltung und Finanzwesen, modernisierte die Wasserwirtschaft der Stadt und initiierte die Errichtung zahlreicher repräsentativer Gebäude (darunter auch die Rotunde). Wissenschaftliches Ansehen erwarb sich Felder (der seit 1860 Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina war) als Entomologe und Besitzer einer bedeutenden Schmetterlings- und Käfersammlung. - J. A. Frh. v. Helfert war seit 1848 im Wiener Unterrichtsministerium tätig, gründete das Institut für Österreichische Geschichtsforschung an der Universität Wien, war Präsident der Zentralkommission zur Erforschung und Erhaltung der Kunst- und historischen Denkmäler und vertrat seit seiner Aufnahme ins Herrenhaus 1881 eine konservativ-patriotische Linie. Daneben war der Jurist und Historiker Präsident der Leo-Gesellschaft, Schwester der deutschen Görres-Gesellschaft, und Verfasser zahlreicher historischer Arbeiten. - Auf Briefpapier mit gepr. Briefkopf des Bürgermeisters der Stadt Wien; am linken Rand durchgängig Läsuren, am oberen leicht angestaubt und mit kl., unbed. Einr.; mit einigen Bearbeitungsvermerken.
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Felder, Cajetan Frh. von, Politiker (1814-1894).
Brief mit eigenh. U. Wien, 8. IV. 1873.
1 S. auf Doppelblatt. Gr.-4to. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Ich habe dem Gemeinderath in der heutigen Plenarsitzung das sehr geehrte Schreiben [...], womit Eure Hochwo[h]lgeboren mir von Ihrem Austritte aus dem Gemeinderathe wiederholt Mittheilung machten, zur Kenntnis gebracht und kann nur mein tiefes Bedauern über das Ausscheiden eines so thätigen und um das Wohl der Stadt Wien stets eifrigst besorgten Kollegen aus der Gemeindevertretung erneuern [...]". - Cajetan Frh. von Felder wurde 1868 zum Wiener Bürgermeister gewählt, reorganisierte Verwaltung und Finanzwesen, modernisierte die Wasserwirtschaft der Stadt und initiierte die Errichtung zahlreicher repräsentativer Gebäude (darunter auch die Rotunde). Wissenschaftliches Ansehen erwarb sich Felder (der seit 1860 Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina war) als Entomologe und Besitzer einer bedeutenden Schmetterlings- und Käfersammlung. - Auf Briefpapier mit gepr. Briefkopf des Bürgermeisters der Stadt Wien.
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Felder, Cajetan Frh. von, Politiker (1814-1894).
Eigenh. Brief mit U. O. O., 2. XII. 1856.
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. adr. Kuvert. An den Zoologen Leopold Joseph Fitzinger: "Für diesmahl eine Bitte, die mir nicht abgeschlagen werden darf. Ich habe nämlich meiner Frau das Vergnügen zugesichert, daß Sie uns den morgigen Abend (Mittwoch) ein Stündchen schenken werden. Ich hoffe, Sie werden mir es nicht anthun, daß ich wortbrüchig werde. Wir möchten so gerne ein pa[a]r Stündchen verplaudern [...]". - Cajetan Frh. von Felder wurde 1868 zum Wiener Bürgermeister gewählt, reorganisierte Verwaltung und Finanzwesen, modernisierte die Wasserwirtschaft der Stadt und initiierte die Errichtung zahlreicher repräsentativer Gebäude (darunter auch die Rotunde). Wissenschaftliches Ansehen erwarb sich Felder (der seit 1860 Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina war) als Entomologe und Besitzer einer bedeutenden Schmetterlings- und Käfersammlung. - L. J. Fitzinger (1802-84) war seit 1817 im Hofnaturalienkabinett und wurde 1844 Kustosadjunkt am Hofnaturalienkabinett. Seit 1856 war er Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina. In den sechziger Jahren hatte er die Leitung eines privaten Zoologischen Gartens in München und später des neuerrichteten Pester Zoos inne. Fitzinger war ein ausgewiesener Kenner von Fischen und Reptilien und erwarb sich Verdienste um die naturhistorischen Sammlungen. Neben zahlreichen zoologischen Abhandlungen veröffentlichte er eine "Wissenschaftlich-populäre Naturgeschichte der Säugetiere in ihren sämtlichen Hauptformen".
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Felder, Cajetan Frh. von, Politiker (1814-1894).
Gedr. Visitkarte mit drei eigenh. Zeilen. O. O. u. D.
1 S. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "In innigster Anteilnahme, um so tiefer erschüttert als er von dem gefährlichen Leiden des Dahingeschiedenen keine Ahnung hatte". - Cajetan Frh. von Felder wurde 1868 zum Wiener Bürgermeister gewählt, reorganisierte Verwaltung und Finanzwesen, modernisierte die Wasserwirtschaft der Stadt und initiierte die Errichtung zahlreicher repräsentativer Gebäude (darunter auch die Rotunde). Wissenschaftliches Ansehen erwarb sich Felder (der seit 1860 Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina war) als Entomologe und Besitzer einer bedeutenden Schmetterlings- und Käfersammlung.
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Felder, Cajetan Frh. von, Politiker (1814-1894).
Gedr. Visitkarte mit mehreren eigenh. Zeilen und eh. Albumblatt mit U. [Wien, 1884].
Zusammen 2 SS. Qu.-8vo bzw. 12mo. Der Brief an Jella von Braun-Fernwald als Begleitschreiben zu dem Albumblatt mit dem Sinnspruch „Der Schatz der Jugend sind ihre Ideale“: „Dr. C. Freih. v. Felder [gedr.] bedauert ungemein daß ihm als Siebziger keine Dichtergabe mehr zu Gebote steht um seine herzlichsten Dankgefühle in so liebliche Verse kleiden zu können als jene waren, die ihn in so hohe[m] Grade erfreuten“. - Cajetan Frh. von Felder wurde 1868 zum Wiener Bürgermeister gewählt, reorganisierte Verwaltung und Finanzwesen, modernisierte die Wasserwirtschaft der Stadt und initiierte die Errichtung zahlreicher repräsentativer Gebäude (darunter auch die Rotunde). Wissenschaftliches Ansehen erwarb sich Felder (der seit 1860 Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina war) als Entomologe und Besitzer einer bedeutenden Schmetterlings- und Käfersammlung. - Die Adressatin (geb. Vivenot) war die Gattin des Wiener Arztes Egon Ritter von Braun-Fernwald und Mutter der späterhin bekannten Konzertsängerin gleichen Namens. - Beiliegend ein Zeitungsausschnitt mit einem Feuilleton aus Anlaß von Felders 70. Geburtstag. - In altem Sammlungsumschlag.
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[Feldzüge 1864 und 1866].
Sammlung von Briefausschnitten mit eigenh. U. verschiedener Politiker und Militärs. O. O., 1864 und 1866.
7 Bll. (meist 30:80 mm) alt auf 1 Trägerkarton montiert. Vorliegend die Unterschriften von General Gustav Eduard von Hindersin (1804-72 in Berlin), Generalfeldmarschall Leonhard Graf von Blumenthal (1810-1900) und Generalfeldmarschall Alfred Graf von Waldersee (1832-1904), von dem Staatssekretär des Deutschen Kaiserreichs für Elsass-Lothringen Albert August Maximilian von Puttkamer (1831-1906) und von dem preußischen Diplomaten und Botschafters in Paris Harry Graf von Arnim-Suckow (1824-81). Weiters finden sich zwei Blätter mit jeweils einer eigenhändigen Unterschrift eines Leutnants von Breslau. - Beiliegend ein zeitgenössisches Kuvert mit Notizen zur Provenienz.
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Fenner von Fenneberg, Daniel, Militär (1818-1863).
Brief mit eigenh. Namenszug. Wien, 13. X. 1848.
½ S. Folio. An Hauptmann Hild, den Kommandanten am Franzenstor: "Von Ihrer Meldung ist Vormerkung genommen, und da sich die Herren Artillerie Offiziere des Bürger Corps und der Nat. Garde um 5 Uhr beim OberCommando der NatGarde versammeln, so werden die nöthigen Vorkehrungen behufs Ihrer Anzeige augenblicklich dann getroffen werden". - Der Sohn des Feldmarschalleutnants Franz Philipp F.v.F. war 1837-43 österreichischer Offizier, wurde Journalist und veröffentlichte 1847 die kritische Schrift "Österreich und seine Armee". Im Revolutionsjahr 1848 beteiligte er sich führend an den Aufständen in Wien und in der Pfalz; während der Oktoberrevolution von 1848 leitete er neben Wenzel Messenhauser und General Bem die Verteidigung Wiens. Nach dem Scheitern der Revolution floh Fenneberg in die Schweiz, 1851 in die USA. In New York gründete er die deutschsprachige Zeitschrift "Atlantis", eröffnete eine Rechtsanwaltskanzlei und wurde 1858 Direktor der staatlichen New Yorker Eisenbahnen. 1859 kehrte er nach Österreich zurück und verstarb in geistiger Umnachtung 1863. - Stärker fleckig und gebräunt. Vgl. MEGA III/3, 12, 273, 606, 660; III/4, 161, 450; III/6, 439.
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Fenner von Fenneberg, Daniel, Militär (1818-1863).
Eigenh. Brief mit U. ("Dr. Dan. F. v. Fenneberg"). Wiesbaden, 18. VIII. 1843.
1 S. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. Mit eh. Adresse (Faltbrief). An die Redaktion des "Frankfurter Konversationsblattes": "Falls die Aufnahme beifolgenden kleinen poetischen Produktes nicht von Seiten der Redaction verweigert wird, hofft Unterzeichneter noch in nähere Beziehungen mit der Zeit zu treten [...]". - Der Sohn von Feldmarschalleutnant Franz Philipp Fenner von Fenneberg diente sieben Jahre als Offizier in der österreichischen Armee, wurde später Journalist und veröffentlichte 1847 die kritische Schrift "Österreich und seine Armee". "Im Revolutionsjahr 1848 beteiligte er sich führend an den Aufständen in Wien und in der Pfalz. Nach deren Scheitern floh F.v.F. in die Schweiz, 1851 in die USA. In New York gründete er die deutschsprachige Zeitschrift 'Atlantis', eröffnete eine Rechtsanwaltskanzlei und wurde 1858 Direktor der staatlichen New Yorker Eisenbahnen. 1859 kehrte er nach Österreich zurück. F.v.F. veröffentlichte u. a. den Lyrikband 'Galgenlieder' (1848), 'Die Geschichte der Wiener Oktobertage' (1849) und 'Die Geschichte der rhein-pfälzischen Revolution und des badischen Aufstandes' (1850)" (DBE). - Mit kleinen Läsuren am oberen Rand; Bl. 2 mit Ausriß durch Siegelbruch (keine Textberührung).
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Ferdinand, Prinz von Preußen (1730-1813).
Eigenh. Mitteilung mit U. ("Ferdinand"). Berlin, 5. V. 1800.
½ S. auf Doppelblatt. Kl.-4to. An einen Drucker: "Die Einlage ersuche den Königlichen Herrn geheimen Hofbuchdru[c]ker [...] 36 mal abdru[c]ken zu lassen [...]". - Ohne die erwähnte Beilage.
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Ferdinand I., Kaiser von Österreich (1793-1875).
Eigenh. Empfangsbestätigung mit U. O. O. u. D.
Zwei Zeilen auf 1 S. Qu.-kl.-4to. "Richtig empfangen den 2ten November 18[...] / Ferdinand". - Mit einigen zeitgenöss. Notizen und einem winzigen Eckausriss; gering fleckig.
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Ferdinand I., Kaiser von Österreich (1793-1875).
Schriftstück mit eigenh. U. Wien, 2. VII. 1847.
3 SS. auf Doppelblatt. Imp.-Folio (425:270 mm). Mit papiergedecktem Siegel. Bestätigung über den Erhalt des korrekten Finanzjahresabschlusses des "Militair-, Pensions-, Militair-Invaliden, dann des Naturalien-Verpflegs-, des Ketten- und des Militär-Gränz-Approvisionirungsfonds für das Militärjahr 1846".
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Ferdinand II., Erzherzog von Österreich und Landesfürst von Tirol (1529-1595).
Brief mit eigenh. U. Innsbruck, 18. I. 1569.
2 SS. Folio. An einen namentlich nicht genannten Adressaten betr. des Amts des Hofpfennigmeisters. - Etwas angestaubt und mit kleinen Randläsuren und -einrissen; die Verso-Seite mit einigen weiteren Unterschriften.
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Ferdinand Karl, Erzherzog von Österreich (1868-1915).
Eigenh. Bildpostkarte mit U. [Meran, Mai 1904].
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An Major Graf Berchtold vom 3. Infanterie-Regiment in Mostar: "Kaiserjägergruss!" - Erzhzg. Ferdinand Karl, der Bruder des Thronfolgers Erzherzog Franz Ferdinand und Neffe von Kaiser Franz Joseph I., war bis zu jenem Jahr, aus dem vorliegende Karte datiert, Offizier, obgleich sein eigentliches Interesse dem Theater galt. Wegen eines Verhältnisses mit Berta Czuber (der Tochter des Mathematikers Emanuel Czuber), die er 1909 heimlich heiratete, veranlaßte Kaiser Franz Joseph 1904 sein Ausscheiden aus dem Heeresdienst und 1911 seinen Austritt aus dem Haus Habsburg. Nach dem Reisepseudonym seines Vaters nannte er sich seither Ferdinand Burg und lebte auf ererbten Gütern in Südtirol.
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Ferdinand Karl Anton, Erzherzog (1754-1806).
Brief mit eigenh. U. [Mailand], 1. VII. 1793.
2 SS. Folio. Betrifft eine Reform der italienischen Handelskammer, an der u. a. Graf von Khevenhüller beteiligt war. - Mit unbedeutenden Randläsuren (kein Textverlust).
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