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‎Ferdinand Karl Josef, Erzherzog von Österreich-Este (1781-1850).‎

‎Brief mit eigenh. U. Lemberg, 13. X. 1836.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 4to. An den Volkswirtschaftler Franz von Heintl: "Ich danke Ihnen für Ihre Mir übersendete neueste Schrift 'über Bohrbrunnen und Springquellen' wovon Sie mir zwei Exemplare übermachten. Mit Vergnügen werde ich das 2te Exemplar Ihrer obbezogenen Schrift derjenigen Bestimmung zuführen lassen, die Sie Mir angedeutet haben [...]". - Der Enkel Maria Theresias trat 1799 in die österreichische Armee ein, erhielt 1805 das Oberkommando in Deutschland, siegte später in Mähren gegen die Bayern und stellte 1808/09 in Böhmen, Mähren und Schlesien die Landwehr auf. 1809 kämpfte er als Armeeführer bei Warschau und Thorn. Nach 1815 führte er den Oberbefehl in Ungarn und übernahm 1832-46 die Statthalterschaft in Galizien, 1834-41 die Verwaltung Siebenbürgens. - Franz von Heintl war Gründer der k. k. Landwirtschaftsgesellschaft in Wien (1807), im Jahr darauf Mitbegründer der wechselseitigen Feuerschaden- und 1832 dann einer Hagelversicherungsgesellschaft in Wien; zudem trat er als Verfasser zahlreicher Schriften zu Fragen der Volks- und Landwirtschaft hervor. - Papierbedingt gebräunt, rechten Rand leicht knittrig und mit zwei Spuren von Klebstreifen.‎

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‎Ferdinand Karl Josef, Erzherzog von Österreich-Este (1781-1850).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Olmütz, 19. V. 1847.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 4to. An Karl Sonklar von Innstädten: “Ich denke [...] Ihres Schreibens [...] in welchem die Bitte der beiden Herren, des Oberlieutnants von Sonklar und des Lieutnants Bonora eingeschlossen waren. Ich bedaure [...] nicht mehr als jedem der beiden Herren 150 fl CM geben zu können [...]”. - Der Enkel Maria Theresias trat 1799 in die österreichische Armee ein, erhielt 1805 das Oberkommando in Deutschland, siegte später in Mähren gegen die Bayern und stellte 1808/09 in Böhmen, Mähren und Schlesien die Landwehr auf. 1809 kämpfte er als Armeeführer bei Warschau und Thorn. Nach 1815 führte er den Oberbefehl in Ungarn und übernahm 1832-46 die Statthalterschaft in Galizien, 1834-41 die Verwaltung Siebenbürgens. - Der Geograph und Generalmajor Karl Sonklar von Innstädten (1816-1885) zählt neben Friedrich von Simony und Anton von Ruthner zu den Pionieren der Alpenerforschung; als geographischer Schriftsteller hat Sonklar "durch gründliche und vielseitige Beobachtungen über Gletscher, hydrographische, meteorologische und biogeographische Erscheinungen, besonders die Höhengrenzen, die er seinen wissenschaftlichen Beschreibungen beschränkterer Gebiete der Alpen einverleibte, wissenschaftliches Material von Werth dargeboten und zugleich die Methode der Länderbeschreibung geklärt" (ADB). Neben militärwissenschaftlichen Abhandlungen in den Bereichen der Taktik und Kriegsgeschichte veröffentlichte er auch ein kunstwissenschaftliches Werk, das nach dem wohlwollenden Urteil der Zeitgenossen "in keiner Anstalt, in welcher über Kunst vorgetragen wird, fehlen" dürfe (Wurzbach). - Aus der berühmten Autographensammlung des Adalbert Freiherr von Lanna (1836-1909).‎

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€ 150,00 Kopen

‎Ferdinand Karl Josef, Erzherzog (1781-1850).‎

‎Schriftstück mit eigenh. U. St. Marie aux Mines, 2. VII. 1815.‎

‎1 S. Gr.-4to. An den "Herrn General der Cavallerie Erb Prinzen zu Hessen Homberg": "In der Nebenanlage erhalten der Herr General der Cavallerie den Marsch Plan vom 2ten bis inclusive 4ten July". - Ferdinand Karl, der zweite Sohn von Erzhzg. Ferdinand Karl Anton, dem Generalgouverneur der Lombardei, trat nach Absolvierung der Wiener Neustädter Militärakademie 1799 in die Armee ein und nahm an zahlreichen Feldzügen gegen die Franzosen teil. 1815 war er Kommandant der kaiserlichen Reservearmee, die nach Frankreich einrückte. - Beiliegend ein kleines Stahlstichportrait des Erzhzgs.‎

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‎Ferdinand VII., König von Spanien (1784-1833).‎

‎Brief mit eigenh. U. ("Fernando"). O. O., 1831.‎

‎½ S. auf Doppelblatt. Folio. Mit Adresse (Faltbrief). In spanischer Sprache an den König beider Sizilien, d. i. Ferdinand II. (1810-59). - Stark wasserfleckig und mit einem kleinen Ausschnitt am rechten Rand (keine Textberührung).‎

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€ 400,00 Kopen

‎Fesch, Milos, Sektionschef.‎

‎Eigenh. Brief mit U. und ms. Brief mit eigenh. U. Wien, 1912 und 1917.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. “Euer Hochwohlgeboren hatten vor einiger Zeit die Freundlichkeit, sich bereit zu erklären, mit mir die Angelegenheit der Unterbringung der Oesterreichischen Staatsgalerie zu besprechen [...]” (Br. v. 29. XI. 1912). - Der ms. Br. mit Einr. im Längsfalz (keine Textberührung). - In altem Sammlungsumschlag.‎

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€ 50,00 Kopen

‎[Festliste].‎

‎"Festlichkeiten während der Anwesenheit Ihrer königlichen Hoheit der Herzogin von Kent". Wohl Wien, o. D.‎

‎¾ S. Gr.-4to. Wohl von einer Hofdame niedergeschriebenes Programm mit den Festlichkeiten von 12. bis 19. Juli eines nicht angeführten Jahres: "Samstag den 12 Juli große Tafel in der Gallerie in Schönbrunn auf 75 Personen, und Marschal[l]tafel | Montag den 14. Juli großes Gouter in Laxenburg, Piruthschaft [?], Wasserfahrt | Donnerstag den 17. Juli, Piruthschaft [?] in Schönbrunn und Gouter am [!] Gloriette | Samstag den 19. Juli Gouter in der Gallerie und Feuerwerk in Schönbrunn [...]". - Mit kleinen Randläsuren und Stecknadeldurchstichen.‎

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€ 300,00 Kopen

‎Feuillet de Conches, Félix Sébastien Baron, Historiker und Archäologe (1789-1887).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Prag, 9.10.1854[?].‎

‎1 S. 8vo. An einen unbekannten Adressaten betr. einer Terminvereinbarung. - Zu Feuillet de Conches vgl. ABF I 399, 86-89.‎

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€ 58,00 Kopen

‎Fey, Emil, Politiker und Militär (1886-1938).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. [Wien], 24. VI. 1910 [?].‎

‎2 SS. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An den Maler und Graphiker Ludwig Hesshaimer (1872-1956): "Der Verband beabsichtigt demnächst eine Kunstausstellung zu veranstalten und habe ich mir erlaubt Dich als Sachverständigen und Arrangeuer für diese Sache vorzuschlagen. Ich hoffe, dass Du uns keinen Korb geben wirst [...]". - Emil Fey wurde 1908 Berufsoffizier und nahm als Bataillons- und Regimentskommandant am Ersten Weltkrieg teil. Nach Kriegsende kurz in der Privatwirtschaft tätig, wurde er 1921 Funktionär des österreichischen Offiziersverbandes und war führend am Aufbau der paramilitärischen Wiener Heimwehr beteiligt, die er 1930 politisch an die Christsoziale Partei anschloß. 1932 wurde er Staatssekretär für das Sicherheitswesen in der Regierung Dollfuß und übernahm bis 1935 in mehreren Kabinetten verschiedene Aufgaben. 1935 als Bundesminister für Inneres entlassen, verlor er 1936 mit seinem Ausschluß aus der Heimwehrbewegung seinen politischen Einfluß. - Im unteren Rand gelocht (geringf. Buchstabenberührung).‎

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‎Fey, Emil, Politiker und Militär (1886-1938).‎

‎Ms. Brief mit eigenh. U. Wien, 30. VI. 1928.‎

‎1 S. 4to. An einen namentlich nicht genannten Adressaten (wohl Dr. Josef Barnert): “Hauptmann Riedl von Deutschmeister teilte mir mit, dass Sie sehr geehrter Herr Doktor Interesse für die von mir geleitete Heimwehr in Wien haben [...] Ich bin überzeugt, dass wir uns als alte Feldkameraden sehr bald verstehen würden und würde es mich ausserordentlich freuen, Sie als Mitarbeiter begrüssen zu können [...]”. - Emil Fey wurde 1908 Berufsoffizier und nahm als Bataillons- und Regimentskommandant am Ersten Weltkrieg teil. Nach Kriegsende kurz in der Privatwirtschaft tätig, wurde er 1921 Funktionär des österreichischen Offiziersverbandes und war führend am Aufbau der paramilitärischen Wiener Heimwehr beteiligt, die er 1930 politisch an die Christsoziale Partei anschloß. 1932 wurde er Staatssekretär für das Sicherheitswesen in der Regierung Dollfuß und übernahm bis 1935 in mehreren Kabinetten verschiedene Aufgaben. 1935 als Bundesminister für Inneres entlassen, verlor er 1936 mit seinem Ausschluß aus der Heimwehrbewegung seinen politischen Einfluß. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.‎

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‎Fichard, Johann Carl von, gen. Baur von Eyßeneck, Historiker und Genealoge (1773-1829).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Frankfurt a. M., 16. III. 1822.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 4to. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Wie sehr bedarf ich nicht des Vertrauens auf Ihre nachsichtsvolle Güte, wenn ich jetzt nach so langer Zeit für den Empfang der mir übersendeten Überse[t]zung des Lambatus Schafnaburz [recte: Lambert von Aschaffenburg, auch Schafnaburgensis], welche ich als ein mir sehr schä[t]zbares Geschenk von Derenselben erhielt, meinen verbindlichsten Dank abstatte. Ich erhielt dieses Exempl. von der Andreäischen Buchhandlung während meiner Abwesenheit auf einer Reise vor einigen Monaten im Jahr 1819; dies war die erste Veranlassung des verspäteten Dankes an den verehrten Hl. Übersender, den Scham über diese Verspätung selbst in der Folge noch länger zurückhielt. Ich habe dieses Werk nebst der gehaltvollen Einleitung seitdem durchlesen, und freue mich um desto mehr, nun in Ew. Hochwohlgeb. einen Teilnehmer und eifrigen Beförderer der Gesellsch. f. d. Herausgabe der Quellenschriftsteller der deutschen Geschichte zu finden [...]". - Der in Frankfurt a. M. geborene Historiker studierte Rechtswissenschaften in Jena, wurde 1797 Ratsmitglied und 1798 zum Schöffen gewählt. Wenig später legte er seine Ämter nieder und widmete sich Forschungen zur Geschichte Frankfurts. Von 1811-1815 gab er das dreibändige "Frankfurter Archiv für ältere Literatur und Geschichte" heraus, im Jahr vor seinem Tod die "Zeitschrift für deutsche Geschichte und Rechts-Altertümer Wetteravia". Sein Werk umfaßt vornehmlich Forschungsarbeiten aus den Bereichen Rechts-, Lokal-, Familien- und Kulturgeschichte, von denen nur wenige zu seinen Lebzeiten veröffentlicht wurden. - Am rechten Rand stärker angestaubt, lappig und mit kl. Einr.‎

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‎Fichard, Johann Carl von, gen. Baur von Eyßeneck, Historiker und Genealoge (1773-1829).‎

‎Eigenh. Widmungsblatt, gez. "von dem Verfasser". O. O. u. D.‎

‎1 S. 8vo. Der in Frankfurt a. M. geborene Historiker studierte Rechtswissenschaften in Jena, wurde 1797 Ratsmitglied und 1798 zum Schöffen gewählt. Wenig später legte er seine Ämter nieder und widmete sich Forschungen zur Geschichte Frankfurts. Von 1811-1815 gab er das dreibändige "Frankfurter Archiv für ältere Literatur und Geschichte" heraus, im Jahr vor seinem Tod die "Zeitschrift für deutsche Geschichte und Rechts-Altertümer Wetteravia". Sein Werk umfaßt vornehmlich Forschungsarbeiten aus den Bereichen Rechts-, Lokal-, Familien- und Kulturgeschichte, von denen nur wenige zu seinen Lebzeiten veröffentlicht wurden. Vgl. DBE. - Verso von fremder Hand mit Bleistift beschrieben.‎

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‎Figl, Leopold, Politiker (1902-1965).‎

‎Vier Originalphotographien. O. O. u. D.‎

‎Jeweils ca.130:175 mm. Vorliegend ein Portrait en face in S/W und drei Aufnahmen bei diversen Feierlichkeiten. - Leopold Figl war 1945 Mitbegründer und später Bundesparteiobmann der Österreichischen Volkspartei, Landeshauptmann von Niederösterreich und Staatssekretär der Provisorischen Regierung Renner, Bundeskanzler, Bundesminister für Äußeres, Erster Präsident des Nationalrats und zuletzt Landeshauptmann von Niederösterreich. Als Bundesminister für Äußeres unterzeichnete er 1955 den Staatsvertrag.‎

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‎[Fillenbaum, Philipp Joseph von].‎

‎Geburtsbrief. Wien, 26. IV. 1740.‎

‎Urkunde auf Pergament. 1 S. Qu.-Folio. Mit angehängtem Siegel. Ausgestellt im Namen des Wiener Bürgermeisters Johann Adam von Zahlheim (um 1694-1743) zur Verbürgung von Fillenbaums ehelicher Geburt und heiliger Taufe.‎

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‎Firnberg, Hertha, Politikerin und erste sozialdemokratische Ministerin Österreichs (1909-1994).‎

‎Gedr. Dankeskarte mit eigenh. Ergänzung und U. Wohl Wien, o. D.‎

‎1 S. Qu.-schmal-gr.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten - d. i. der damalige Staatsoperndirektor Egon Seefehlner (1912-97) - mit Dank für Glückwünsche zu ihrem Geburtstag. - Seit 1928 Mitglied der Sozialdemokratischen Partei Österreichs, war Hertha Firnberg nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs bei der Stadt Wien tätig und wirkte bis 1969 als Leiterin der Abteilung für Statistik der Niederösterreichischen Arbeiterkammer. Von 1959 bis 1963 Mitglied des Bundesrats, gehörte sie seit 1963 dem Nationalrat an und stand von 1966 bis 1981 dem Bundesfrauenkomitee der SPÖ vor; von 1970 bis 1983 amtierte Hertha Firnberg als Ministerin für Wissenschaft und Forschung. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf; im linken Rand gelocht (keine Textberührung).‎

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Wien, AT
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‎Förster-Streffleur, Rudolf, Beamter (1864-1946).‎

‎3 (1 eigenh. und 2 ms.) Briefe sowie eine eh. Briefkarte mit eh. U. Wien, 1907-1913.‎

‎Zusammen 8 SS. Verschiedene Formate. Betr. u. a. die Fünfzigjahrfeier der Genossenschaft der bildenden Künstler Wiens sowie eine Empfehlung des Herrn Bildhauer Panholzer bei der Enthüllung des Coch-Denkmals. - Förster-Streffleur war seit 1886 in ministerialem Dienst tätig, wurde 1919 Sektionschef im Ministerium für Kultus und Unterricht, leitete das Referat für Kunstangelegenheiten und machte sich insbesondere um die legislatorischen sowie organisatorischen Grundlagen der Denkmalpflege verdient. Des weiteren führte er die Übernahme der Hofsammlungen in die staatliche Verwaltung durch. Vgl. Czeike II, 349. - Ein Br. und eine Briefkarte auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf; zwei Br. im linken Rand gelocht (minimale Buchstabenberührung). - In altem Sammlungsumschlag.‎

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‎Folliot de Crenneville-Poutet, Franz Gf., Militär (1815-1888).‎

‎Brief mit eigenh. U. ("Crenneville"). Wien, 13. VIII. 1864.‎

‎1½ SS. auf Doppelblatt. Folio. An Erzherzog Karl Ferdinand über die Zuteilung von Hauptmann Ludwig von Castella zum Hofstaat Erzherzog Karl Ferdinands. - Graf Folliot de Crenneville-Poutet war von 1867 (dem Jahr, in dem er zum Ritter des Ordens vom Goldenen Vlies ernannt wurde) bis 1884 Oberstkämmerer Kaiser Franz Josephs I. und erwarb sich große Verdienste um die kaiserlichen Sammlungen. - Auf Briefpapier mit blindgepr. Briefkopf.‎

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‎Folliot de Crenneville-Poutet, Franz Gf., Militär (1815-1888).‎

‎Brief mit eigenh. U. ("Crenneville"). Wohl Wien, o. D.‎

‎1 S. Folio. An den Flügeladjutanten S. M., wohl Josef Latour von Thurmburg (1820-1903): "Ich komme soeben von der Brandstätte, dem Feuer ist bereits Einhalt gethan [...]". - Graf Folliot de Crenneville-Poutet war von 1867 (dem Jahr, in dem er zum Ritter des Ordens vom Goldenen Vlies ernannt wurde) bis 1884 Oberstkämmerer Kaiser Franz Josephs I. und erwarb sich große Verdienste um die kaiserlichen Sammlungen. Bei dem erwähnten Brand mag es sich - vor allem in Anbetracht der Uhrzeit ("2 Uhr 35 Min. v. M.") um den des Ringtheaters gehandelt haben, der in der Nacht von 8. auf 9. Dezember 1881 mehr als 384 Menschen das Leben kostete. - Etwas angestaubt, fleckig und gebräunt und einem in die Blattmitte hineinreichenden Einriß am linken Rand.‎

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€ 250,00 Kopen

‎Folliot de Crenneville-Poutet, Franz Gf., Militär (1815-1888).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., 1. V. 1881.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Professor: "Herzlichsten Dank für Ihre so überaus freundliche Erinnerung an das ½ Jahrhundert meiner Soldatenlaufbahn. Ihre schönen Verse sind allzu schmeichelhaft, was ich Ihrer bewährten Freundschaft zuschreibe [...]". - Graf Folliot de Crenneville-Poutet war von 1867 (dem Jahr, in dem er zum Ritter des Ordens vom Goldenen Vlies ernannt wurde) bis 1884 Oberstkämmerer Kaiser Franz Josephs I. und erwarb sich große Verdienste um die kaiserlichen Sammlungen. - Auf Briefpapier mit gepr. Vignette.‎

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‎Folliot de Crenneville-Poutet, Franz Gf., Militär (1815-1888).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.‎

‎1 S. 8vo. An einen Buchhändler: "Ich habe den 46ten Theil des Wurzbach'schen biogr. Lexikon erhalten u. beza[h]lt aber der 45te ist mir nie zugekommen [...]". - Graf Folliot de Crenneville-Poutet war von 1867 (dem Jahr, in dem er zum Ritter des Ordens vom Goldenen Vlies ernannt wurde) bis 1884 Oberstkämmerer Kaiser Franz Josephs I. und erwarb sich große Verdienste um die kaiserlichen Sammlungen. - Mit Bearbeitungsvermerk d. Adr. in Bleistift.‎

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‎Folliot de Crenneville-Poutet, Franz Gf., Militär (1815-1888).‎

‎Eigenh. Brieffragment mit U. O. O., 24.[?] I. 1872.‎

‎1 S. Ca. 30:100 mm. Graf Folliot de Crenneville-Poutet war von 1867 (dem Jahr, in dem er zum Ritter des Ordens vom Goldenen Vlies ernannt wurde) bis 1884 Oberstkämmerer Kaiser Franz Josephs I. und erwarb sich große Verdienste um die kaiserlichen Sammlungen.‎

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‎Folliot de Crenneville-Poutet, Franz Gf., Militär (1815-1888).‎

‎Eigenh. Mitteilung mit U. O. O., 5. XI. 1880.‎

‎1 S. Qu.-8vo. An den namentlich nicht genannten Verleger Engelmann in Leipzig: "Von Dr. Julius Mayer's allgem. Künstler Lexicon sind seit Anfang 1872 erst 2 sage zwei Bände u. 2 Lief[erungen] nicht ganz 2 Buchstaben erschienen. Da ich die Fortsetzung und das Ende dieses Werkes nicht erleben kann, bitte ich mich in der Pränumeranten-Liste zu streichen". - Graf Folliot de Crenneville-Poutet war von 1867 (dem Jahr, in dem er zum Ritter des Ordens vom Goldenen Vlies ernannt wurde) bis 1884 Oberstkämmerer Kaiser Franz Josephs I. und erwarb sich große Verdienste um die kaiserlichen Sammlungen.‎

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‎Forgách de Ghymes und Gács, Anton Gf., Hofkanzler (1819-1885).‎

‎Kanzleibrief mit eigenh. U. Wien, 13. VIII. 1861.‎

‎1 S. Folio. An die "löbliche k.k. Ordens-Kanzlei des kaiserlichen Franz Joseph-Ordens": "In Entsprechung der geschätzten Zuschrift vom 16. Aprill [!] d. J. Z[ahl oder Ziffer] 131 beehrt sich die königliche ungarische Hofkanzlei den von dem Ordenbürgen Dom-Herrn und Abt Franz Tauber gefertigten Revers [...] zu übermitteln". - Anton Gf. Forgách durchlief verschiedene Stationen im höheren Verwaltungsdienst und wurde 1859 Sektionschef im österreichischen Ministerium des Inneren, im Jahr darauf Statthalter in Mähren, dann in Böhmen und von 1861-64 Leiter der ungarischen Hofkanzlei.‎

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€ 70,00 Kopen

‎Fouquet, Louis Charles Auguste, Herzog von Gisors, genannt von Belle-Isle (1684-1761).‎

‎Brief mit eigenh. U. ("Le Come de Belleisle"). O. O., 10. IV. 1734.‎

‎½ S. Folio. Mit gedr. Titulatur. - Stark fleckig und angestaubt sowie mit kl. Einr. - Aus der Sammlung Günther Mecklenburg mit entsprechendem Umschlag.‎

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‎Franz II. (I.), röm.-dt. (österr.) Kaiser (1768-1835).‎

‎Brief mit eigenh. U. Laxenburg bei Wien, 14. X. 1798.‎

‎1 S. Qu.-8vo. An Graf Saurau: "Ich theile Ihnen das angeschlossene Schreiben des nach Siebenbürgen abgeschickten königlichen Kommissärs von Beniowsky zu dem Ende mit, um von selben [!] den nöthigen Gebrauch zu machen". - Ausschnitt aus einem größeren Blatt; alt auf Trägerpapier montiert.‎

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€ 400,00 Kopen

‎Franz II. (I.), röm.-dt. (österr.) Kaiser (1768-1835).‎

‎Brief mit eigenh. U. Wien, 14. V. 1823.‎

‎½ S. auf Doppelblatt. 4to. An Monsignor Lodi: "Ho ritenuto presso di Me il libro: Collectio Bullarum Brevium etc. da Lei inviatomi con sua lettera degli 8 Agosto 1822 [...]". - Etwas fleckig und mit kleineren Montagespuren. - Die Verso-Seite von Bl. 2 mit kl. Registraturetikett und hs. Numerierung "90".‎

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‎Franz II. (I.), röm.-dt. (österr.) Kaiser (1768-1835).‎

‎Kalligraphierte Donationsurkunde in Libellform mit eigenh. U. Wien, 6. VII. 1821.‎

‎Kalligraphische Handschrift auf Pergament. 14, (2) SS. Mit radiertem illustr. Titel. Roter Samteinband mit Seidenmoireevorsätzen, grün- und weißfarbigen Seidenbändern und anhängendem Majestätssiegel in Messingkapsel. Lose in der originalen Metallkassette mit entsprechender Ausnehmung für die Siegelkapsel. Folio (375:286 mm). Urkunde für den Juristen und Staatsmann Ignaz Markus (1764-1846) über die Donation der Herrschaften Eör, Aszszonyvar und Szent-Pal. - Markus war Hofrat und Referendar der ungarischen Hofkanzlei in Wien, "bei welcher er das Referat über die Landtags-Justizangelegenheiten Ungarns führte. Kaiser Franz I. zeichnete seine Verdienste durch Verleihung des Ritterkreuzes des St. Stephans-Ordens, nebst Secretärsstelle dieses Ordens" sowie durch die Donation der erwähnten Herrschaften aus (Wurzbach XVI, 423). - Mit drei weiteren U., darunter der von Franz Joseph Fürst Koháry (1760 od. 1766-1826).‎

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‎Franz II (I), last Emperor of the Holy Roman Empire and later Emperor of Austria (1768-1835).‎

‎Document signed. Vienna, 30 March 1794.‎

‎Oblong imp.-folio. 1 p. With papered seal. Appointment of Michael Tivadar as Canon of the Greek Orthodox community at Munkács (today Mukachevo in western Ukraine). - Co-signed by chancellor Karoly Palffy and John Barthodeiszky, both in unknown function‎

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€ 2.000,00 Kopen

‎Franz II. (I.), röm.-dt. (österr.) Kaiser (1768-1835).‎

‎Urkunde mit eigenh. U. und eh. Gegenzeichnung von Erzherzog Karl. Wien, 27. II. 1803.‎

‎1 S. Qu.-Imp.-Folio (540:740 mm). Mit papiergedecktem Siegel. Patent für General Rudolf Ritter von Otto (1735-1811), der 1788 Generalmajor und 1794 Feldmarschallleutnant geworden war und 1803 als General der Kavallerie (ad honorem) in den Ruhestand verabschiedet wurde.‎

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€ 950,00 Kopen

‎Franz Josef, Prinz von Thurn und Taxis (1893-1971).‎

‎Gedr. Briefkarte mit eigenh Grußzeile und U. O. O. u. D.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. Qu.-8vo. An den namentlich nicht genannten Josef Wesely mit Wünschen zu Weihnacht und Neujahr.‎

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€ 40,00 Kopen

‎Franz Joseph I., Kaiser von Österreich (1830-1916).‎

‎Gedr. Urkunde mit eigenh. U. Wien, 25. IV. 1888.‎

‎1 S. Qu.-Imperial-Folio (645:758 mm). Urkunde für Oberst Siegmund Kraus über seiner Ernennung, Bestellung und Erhebung zum Oberst zu Fuß. - Sehr sauberes Blatt mit kl. Einrissen in den Faltungen.‎

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€ 800,00 Kopen

‎Franz Joseph I., Kaiser von Österreich (1830-1916).‎

‎Gedr. Urkunde mit eigenh. U. Hoflager Territet, 12. III. 1893.‎

‎1 S. Qu.-Imperial-Folio (652:755 mm). Mit gepr. Siegel. "General Majors-Patent (ad honores) für den k. und k. Obersten und Commandanten des Infanterie-Regiments Alexis Großfürst von Rußland No. 39, Siegmund Kraus". - Mit kl. Papierdurchbruch in der Faltung, knapp neben der U. des Kaisers. - Mitunterzeichnet von Edmund Frh. von Krieghammer (1832-1906), der vor kurzem Kriegsminister geworden war.‎

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€ 650,00 Kopen

‎Franz Joseph I., Kaiser von Österreich (1830-1916).‎

‎Gedruckter Gesetzestext mit dreifacher eigenh. U. Bad Ischl, 6. X. 1864.‎

‎4 SS. Mit papiergedecktem Siegel. Roter Leinenband der Zeit. Folio. Betrifft einige Abänderungen der Bestimmungen von §75 der provisorischen Landtagsordnung für Rumänien in Bezug auf die Auszahlung und Höhe von Taggeldern, Reisekostenentschädigungen u. a. Der dreisprachig und -spaltig gesetzte Text (auf ungarisch, deutsch und rumänisch) ist vom Kaiser dreifach unterzeichnet ("Ferencz József", "Franz Joseph" und "Franciscu Josifu"). Ebenfalls dreisprachig gegengezeichnet von Franz Frh. von Reichenstein und Eugen Frh. von Friedenfels.‎

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€ 1.500,00 Kopen

‎[Franz Joseph I., Kaiser von Österreich (1830-1916)].‎

‎Lithographierte Einladung mit hs. Einfügungen. Wohl Wien, Dezember 1850.‎

‎1 S. Gr.-4to. "Einladung zur Tafel bei Seiner Majestät am 14. Dezember 1850, um 5 Uhr In Compagnie Uniform. Man versammelt sich in [ausgelassen]. Wer nicht erscheinen kann, wolle sich entschuldigen lassen". Geladen waren die p. t. Herren Radetzky, Hess, Hartmann, Leikam, Lamberg, Nadke, Radakovich, von Stock und Stabsarzt Wurzian. - Etwas fleckig und unfrisch.‎

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Wien, AT
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€ 50,00 Kopen

‎[Franz Joseph I., Kaiser v. Österreich (1830-1916)].‎

‎Gedr. Aufruf an die Völker Österreichs. Olmütz, 4. III. 1849.‎

‎1 S. Qu.-Imp.-Folio (445:571). Ankündigung einer "Verfassungs-Urkunde für das einige und untheilbare Kaiserthum Österreich" und die Schließung des Kremsierer Reichstags.‎

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Wien, AT
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€ 80,00 Kopen

‎[Franz Joseph I., Kaiser v. Österreich (1830-1916)].‎

‎Hektogr. "Reise- und Jagd-Programm für die von Sr. Majestät anbefohlenen Hochwild- und Gamsjagden im Oktober 1887". Wohl Wien, 1887.‎

‎1½ SS. auf Doppelblatt. Folio. Beginnend mit der Abreise am 2. Oktober vom Hetzendorfer Bahnhof "mittelst Hof-Separat-Zuge [...] nach Neuberg und von da mittelst Wägen nach Mürzsteg, wo die Ankunft um 7 Uhr Abends stattfindet", erstreckt sich das vorliegende Programm über zehn Tage und endet mit der "Abreise nach Wien (respective Penzing) um 3½ Nachmittags wo die Ankunft um 9 Uhr Abends stattfinden dürfte". - Faltspuren.‎

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Wien, AT
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€ 450,00 Kopen

‎Franz Joseph I, Austrian Emperor (1830-1916).‎

‎Captain's patent for frigate captain Ferdinand Bublay. Vienna, 26 April 1906.‎

‎Oblong imperial folio (650 x 800 mm). Calligraphic letter patent on vellum with engr. and blindstamped Imperial round seal. Signatures of the Emperor and Navy commander Count Rudolf Montecuccoli (1843-1922).‎

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Wien, AT
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€ 1.500,00 Kopen

‎[Franz Josef I.]. -‎

‎"Reichs-Gesetz- und Regierungsblatt für das Kaiserthum Oesterreich". Wohl Wien, "ausgegeben und versendet am 10. Jänner 1852".‎

‎8 SS. auf 4 Bll. Gr.-4to. Vorliegend das zweite und dritte Kaiserliche Patent v. 31. Dezember 1851, womit die Verfassungs-Urkunde vom 4. März 1849 und das Patent vom selben Tage "außer Gesetzeskraft erklärt [werden]", sowie das "Allerhöchste Cabinetschreiben Seiner Majestät des Kaisers" vom 31. Dezember 1851 zur Feststellung der Grundsätze für die organische Gesetzgebung in den Kronländern des österreichischen Kaiserstaates. - Mit kleinen Randläsuren.‎

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€ 50,00 Kopen

‎Franz Karl Joseph, Erzherzog von Österreich (1802-1878).‎

‎Eigenh. Telegrammentwurf mit Namenszug in der Kopfzeile. O. O., [19. VII. 1863].‎

‎1 S. 8vo. "Eh. Franz Karl an S. M. den Kaiser in Wien. Herzlichst willkommen morgen um 4 Uhr. Mama liegt im Bette für einen Furunkel der heute von Dumreicher geschnitten werde; aber Gottlob nicht gefährlich ist". - Der Bruder von Kaiser Ferdinand I. und Vater von Kaiser Franz Joseph I. war Mitglied der Geheimen Staatskonferenz, die von 1836 bis 1848 die Regierung für seinen Bruder Kaiser Ferdinand führte. Unter dem Einfluss seiner Gattin Sophie von Bayern verzichtete er nach der Abdankung Ferdinands 1848 zugunsten seines ältesten Sohns Franz Joseph auf die Thronfolge. - Papierbedingt etwas gebräunt.‎

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€ 500,00 Kopen

‎Franz Karl Joseph, Archduke of Austria (1802-1878).‎

‎Autogr. telegram draft signed. N. p. o. d.‎

‎8vo. 1 p. To his son Karl Ludwig. - Slightly browned due to paper and with slight edge damage; somewhat wrinkled and mounted on cardboard.‎

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€ 300,00 Kopen

‎[Franz Karl Joseph, Erzherzog von Österreich (1802-1878)]. -‎

‎"Gefühle bei der Ankunft Seiner kaiserlichen Hoheit des Herrn Prinzen Franz Karl". Klausen, [1824].‎

‎3½ SS. auf Doppelblatt. Folio. Zeitgenössische Gefühlserregung eines patriotisch gesinnten Zeitgenossen: "Franz Karl - nun endlich kommst auch Du einmahl, | Und suchst dies Landl heim in Frieden! | So herzlich freut sich lang' nicht Berg und Thal, | Wenn heim der Winter ist geschieden, | Und wenn der liebe Frühling, warum und fein, | Uns freundlich ruft mit mildem Sonnenschein; | Wie wir uns freuen Seiner Ankunft wegen; | Und fröhlich grüßend geh'n wir dir entgegen [...]" (es folgen sieben weitere Strophen zu je acht Zeilen). - Papierbedingt etwas gebräunt und mit kleinen Randläsuren.‎

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€ 150,00 Kopen

‎Franz Karl Joseph, Erzherzog von Österreich (1802-1878).‎

‎Quittung mit eigenh. U. ("Franz Karl"). Wien, 5. V. 1856.‎

‎1 S. Qu.-4to. Mit Lacksiegel. Mit einer Beilage (s. u.). Bestätigt den Erhalt von 4166 Gulden aus seiner "Apanage von jährlichen 50.000 fr für den Monat Mai". - Der Bruder von Kaiser Ferdinand I. und Vater von Kaiser Franz Joseph I. war Mitglied der Geheimen Staatskonferenz, die von 1836 bis 48 die Regierung für seinen Bruder Kaiser Ferdinand führte. Unter dem Einfluß seiner Gattin Sophie von Bayern stehend, verzichtete er nach der Abdankung Ferdinands 1848 zugunsten seines ältesten Sohns Franz Joseph auf die Thronfolge. - Etwas angestaubt und mit starken Randläsuren; der durchrissene Mittelfalz alt hinterlegt; das Lacksiegel mit kleinem Ausbruch. - Beiliegend eine gedr. "Hoftrauer-Anzeige" für die am 22. August 1878 verstorbene Maria Christina von Bourbon, Prinzessin Beider Sizilien und Königin von Spanien, sowie für den bereits im März verstorbenen Erzherzog Franz Karl.‎

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€ 280,00 Kopen

‎Franz Salvator, Archduke of Austria (1866-1939).‎

‎AMs. “Relation über die Kaiser-Manöver bei Kaplitz im September 1895”. N. p., c. 4th or 5th of September 1895.‎

‎Folio. 10 pp. on 6 ff. With autograph address. Detailed report on the military exercise of the 15th Regiment "Freiherr von Bechtolsheim".‎

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€ 850,00 Kopen

‎[Freicorps Schill (Vater)]. Schill, Johann Georg von, Oberstleutnant (1736-1822).‎

‎Disolvirungs- und resp. Revisions-Liste uiber den heut Datto vorgefundenen Effective Stand, sowohl in Mann als Pferd, des obgedachten Corps. Andrichau (Westgalizien, heute Andrychów in Polen), 26. VII. 1809.‎

‎3 SS. auf gefalt. Bogen. Mit eigenh. U. des Oberstleutnants J. G. v. Schill und des Oberleutnants Paul v. Vörös (Vöresz) sowie eines weiteren Offiziers (v. Reisky?). Folio. Letzte Revisionsliste des vom 73-jährigen Johann Georg von Schill gegen Napoleon gebildeten Freicorps, das noch im Sommer trotz des bereits weitgehend verlorenen Fünften Koalitionskriegs mit seinen Werbungen fortgefahren hatte und nun zugunsten österreichischer Freiwilligenverbände aufgelöst wurde. Das berühmtere Freicorps seines Sohnes Ferdinand von Schill war bereits Ende Mai in Stralsund zerrieben, sein Kommandant getötet worden. Schill Vater, der das preußische Heer verlassen hatte, um mit österreichischer Unterstützung ein "Schlesisches Freicorps" zu bilden, hatte seit Anfang Mai als Verbindungsoffizier zur Truppe seines Sohnes den Oberleutnant Franz Frhr. von Loen an seiner Seite; die vorliegende Liste weist ihn aus als "Auf Werbung in Troppau". Insgesamt verzeichnet sind 69 Husaren mit 56 Pferden (unter v. Loen), 35 Mann Infanterie (unter Alexius Anthes und Kasimir v. Woyna) und 19 Mann Jägerei (unter Ludwig Frhr. v. Trach und v. Schmelzing). "Das Bild, wie es sich aus den Standeslisten ergab, war, an dem gemessen, was erwartet wurde, wenig erfreulich [...] Da sich in Preußisch-Schlesien durch Einspruch der zuständigen Regierungen die in Aussicht genommenen Orte als Werbeplätze nicht verwenden ließen, mußten diese in Westgalizien, Österreichisch-Schlesien und Nordmähren eingerichtet werden [...] Da die polnische Bevölkerung Krakaus und ganz Westgaliziens [...] sich feindlich verhielt und die Zahl der Ausländer, die sich meldeten, keineswegs hinreichte, um die Reihen des Korps zu füllen, beantragte [Schill], Werbeoffiziere in die Lager der Hauptarmee Erzherzog Karls zu schicken [...] Es erfolgte aber keine Antwort. [...] Die Freikorps gingen alle der Auflösung entgegen. [...] Am 26. Juli war es soweit. Von Targanica [bei Andrichau] aus, dem letzten Standort des Freikorps, wurden die Füsiliere zum österreichisch-galizischen dritten Freibataillon, die Husaren zum österreichischen Kosakenpulk transferiert" (Ernstberger, J. G. v. Schill [Gräfeling 1959], S. 119-121). Ähnliche Assent- und Transferierungslisten finden sich noch im Wiener Kriegsarchiv (Hofkriegsratsakten, 1810/G/4/31/3).‎

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€ 950,00 Kopen

‎Friedrich, Erzherzog von Österreich (1856-1936).‎

‎Eigenh. Brief mit U. ("Dein Schwiegervater in Spe | Friedrich"). Wien, 1. II. 1908.‎

‎4¾ SS. auf 2 Doppelblatt. 8vo. An Prinz Gottfried zu Hohenlohe-Schillingsfürst (1867-1932), der bald schon Friedrichs Tochter Maria Henriette von Österreich-Teschen (1883-1956) ehelichen sollte: "[...] und Se. Maj. ist überzeugt, daß bei Deinen Charakter-Eigenschaften Ihr ein sehr glückliches Paar werdet [...] Mir geht es sehr gut. Viel zu thun. Jeden Menschen den man begeht gratuliert einen - sagte Henriette. Gestern stellte sich der Fiaker Kreuzer Pepi am Standplatz auf seinen Bock und winkte auf 150 Meter mir mit seinen Hut [...] In der Delegation reden die Leute den größten Blödsinn [...] Gestern war ich in der neuen Operette von Lehar Mann mit 3 Frauen Musik ist gut - Sujet Unsinn [...]". - Der Sohn Erzherzog Karl Ferdinands war im Jahr zuvor mit dem Oberkommando der k.u.k. Landwehr betraut worden und wurde zwei Jahre später Armeeinspektor. "Im Ersten Weltkrieg war Friedrich 1914 bis 1917 Armeeoberkommandant und damit Befehlshaber der gesamten k. u. k. Streitkräfte. Die tatsächliche Leitung der Operationen oblag jedoch dem Chef der Generalstabs, General Franz Conrad von Hötzendorf; die deutschen Verbündeten schätzten Friedrich daher als belanglose Galionsfigur ein" (Wikipedia). Nach dem Ersten Weltkrieg lebte er bis zu seinem Tod auf der Herrschaft Ungarisch-Altenburg in der Nähe von Preßburg.‎

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€ 200,00 Kopen

‎Friedrich I., Großherzog von Baden (1826-1907).‎

‎Kalligraphische Urkunde mit eh. U. und papiergedecktem Siegel für den Nationalökonomen Eugen Philippovich (1858-1917). Karlsruhe, 12. VI. 1886.‎

‎1 S. Auf Doppelblatt mit gedr. Briefkopf. Friedrich I. von Baden (1826-1907) bewilligt als oberster Dienstherr der Universität Freiburg mit vorliegender Urkunde dem damals dort als ordentlichen Professor tätigen Philippovich ein Gehalt in der Höhe von 2600 Mark nebst einem Wohnungszuschuß von 540 Mark. - “Der zweite Sohn Großherzog Leopolds übernahm nach dem Tod des Vaters für seinen geisteskranken Bruder Ludwig II. die Regierungsgeschäfte, 1856 endgültig die Regierung, die er in liberalem Sinne führte [...] In den letzten Jahren seiner Regierung wandte sich F. verstärkt der Wissenschaft und Kultur zu, förderte den Ausbau der Universitäten und Hochschulen und gründete die Badische Historische Kommission" (DBE). - Philippovich habilitierte sich 1884 in Wien für politische Ökonomie und trat im folgenden Jahr eine Professur an der Universität Freiburg i. B. an. Er "geriet in Freiburg in den Bannkreis der historischen Schule, deren sozialpolitische Konsequenzen seinem Charakter entgegenkamen, deren Theoriefeindlichkeit er jedoch im Geiste der Wiener Schule ablehnte [...] Philippovich erkannte als erster die Notwendigkeit, die unter kapitalistischen Bedingungen sich deckenden Prozesse der Einkommensbildung und Einkommensverteilung analytisch auseinanderzuhalten" (ÖBL V, 43f.). "1893 kehrte er zurück nach Wien, wo er 1905/06 auch Rektor der Universität war. Als Mitglied des Vereins für Socialpolitik und des Kreises der Wiener Fabier gehörte Philippovich zu den geistigen Vätern der 1896 gegründeten Sozialpolitischen Partei. Er war im Arbeitsbeirat des Handelsministeriums tätig und beschäftigte sich auch in vielen seiner Publikationen mit sozialen Mißständen. Als sein Hauptwerk gilt ein ‘Grundriß der Politischen Ökonomie’ (2 Bde., 1893-1907)" (DBE).‎

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€ 260,00 Kopen

‎Friedrich I., Großherzog von Baden (1826-1907).‎

‎Urkunde mit eigenh. Namenszug. Karlsruhe, 12. XI. 1852.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. Folio. Mit papiergedecktem Siegel. “Wir haben Uns gnädigst bewogen gefunden, die seitherige Besoldung des Sekretärs Cassinone bei der Steuerdirektion von 800 fl. durch eine Zulage von 100 fl. vom 1ten dieses Monats an auf jährliche Neunhundert Gulden zu erhören [...]”. - Im oberen Rand etw. angestaubt und altersbedingt leicht fleckig.‎

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€ 160,00 Kopen

‎Friedrich I., Großherzog von Baden (1826-1907).‎

‎Urkunde mit eigenh. Namenszug. Karlsruhe, 5. VI. 1854.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. Folio. Mit papiergedecktem Siegel. “Wir haben Uns gnädigst bewogen gefunden, den Sekretär Cassinone bei der Steuerdirektion mit einer vom Dienstantrittsage an beginnenden Besoldung von järhlichen Eintausend Gulden zum Obereinnehmer in Mannheim zu ernennen [...]”.‎

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‎Friedrich III., deutscher Kaiser (1831-1888).‎

‎Eigenh. Notizzettel mit Paraphe. O. O., wohl 1862.‎

‎½ S. 8vo. "Sämtl. vorhandenen acten betreff. Londoner industrie Ausstellung 1862 gesendet". - Mit kleineren Randläsuren und kleiner Rostspur einer alten Büroklammer. - Die Verso-Seite mit dem verschlungenen Monogrammstempel "LS" und kl. Registraturetikett.‎

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€ 250,00 Kopen

‎Frederick III, German Emperor (1831-1888).‎

‎Autograph telegram draft signed. N. p., [12]. IV. 1866.‎

‎Large 8vo. ¾ p. Announing the birth of Princess Victoria: "Victoria Morgens 6 Uhr leicht u. glücklich von einer Tochter entbunden [...]". - Princess Victoria of Prussia was born on 12 April 1866; she was the fifth child of Frederick III and Victoria of Saxe-Coburg and Gotha. - Includes the names of several addressees. In blue crayon. Slightly dust-soiling and browning to edges. In old collector's folder, mislabelled "Friedrich II".‎

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€ 650,00 Kopen

‎Friedrich III., deutscher Kaiser und König von Preußen (1831-1888).‎

‎Kuvert mit eigenh. Adresse und Paraphe. O. O., [1882].‎

‎1 S. Qu.-gr.8vo. Gerichtet "an des Kaisers und Königs Majestät". - Mit einem vom Zahlmeister Toobe zweifach gestemp. und unterzeichneten Vermerk am rechten oberen Blattrand: "Von seiner Kaiserl. Hoheit dem Kronprinzen des Deutschen Reiches und Kronprinzen von Preußen Fr. W. ist diese Adresse eigenhändig geschrieben im Jahre 1882". - Mit Stempel des “Archiv Schöppl” links oben; angestaubt, etwas lappig und mit Faltspuren.‎

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