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‎Kaut, Josef, Politiker und Journalist (1904-1983).‎

‎Gedr. Billett mit eigenh. U. Salzburg, [Dezember 1963].‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. Mit ms. adr. Kuvert. Gedruckte Neujahrsgrüße an den österreichischen Schriftsteller Johann Gunert. - JosefKaut, nach den Februarkämpfen 1934 als Sozialdemokrat verhaftet, emigrierte nach seiner Freilassung nach Prag, war dort bis Kriegsende in der Schallplattenindustrie und im Verlagswesen tätig und wurde nach Ende des Krieges Chefredakteur des ‘Demokratischen Volksblatts’ in Salzburg. Nach Ende dieser Tätigkeit war er bis 1969 als SPÖ-Landesrat Mitglied der Salzburger Landesregierung und war u. a. für das Ressort Kultur zuständig. Kaut gehörte dem Präsidium der Salzburger Festspiele an, war maßgeblich am Ausbau Salzburgs zu einem internationalen Festspiel- und Kulturzentrum beteiligt und übernahm 1971 die Leitung der Salzburger Festspiele, die er bis zu seinem Tod innehatte; 1973 erschien seine Schrift ‘Die Salzburger Festspiele. Bilder eines Welttheaters’. Vgl. Öst. Lex. I, 607.‎

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Wien, AT
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€ 35,00 Kaufen

‎Keil, Ernst, Verleger (1816-1878).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., 8. X. 1870.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An den Lyriker Emil Rittershaus: “Auf Ihre Zuschrift [...] kann ich Ihnen nur erwidern, daß ich sehr gern zur Aufnahme des Wilhelmischen Liedes bereit bin, sobald ich den [...] Text gesehen u. gelesen habe [...]”. - Ernst Keil gründete 1845 ein eigenes Verlagsgeschäft und gab darin das Monatsblatt ‘Der Leuchtturm’ heraus. In den folgenden drei Jahren mußte er aus politischen Gründen sechsmal den Verlagsort wechseln, bis er im Revolutionsjahr 1848 schließlich nach Leipzig zurückkehren konnte. Wegen seines entschiedenen Eintretens für die Revolution wurde er 1852 als "Staatsverbrecher" zu einer neunmonatigen Haftstrafe verurteilt. Wieder in Freiheit, gründete er 1853 die Zeitschrift ‘Gartenlaube’, “die als erste illustrierte Zeitschrift die Presselandschaft revolutionierte und aufgrund ihres ungeheuren Auflagenerfolgs normbildend auf das Leseverhalten und die Allgemeinbildung der Deutschen wirkte” (DBE). Nach Keils Tod ging die Verlagsbuchhandlung in die Hände der Brüder Adolf und Paul Kröner über, den Buchverlag übernahm zum Teil die Union Deutsche Verlagsgesellschaft. - Emil Rittershaus (1834-1897) verfaßte besinnliche Lyrik, die vornehmlich in der ‘Gartenlaube’ gedruckt wurde. Der Gründer des Barmer "Allgemeinen Bürger-Vereins" war u. a. mit Ferdinand Freiligrath befreundet, den er in dessen Londoner Exil durch Spendensammlungen unterstützte. Vgl. Kosch XII, 75f. - Auf Briefpapier mit gepr. Briefkopf.‎

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Wien, AT
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€ 150,00 Kaufen

‎Keller, Helen, (1880-1968).‎

‎Ms. Brief (Matrizenabzug). O. O. u. D.‎

‎1½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. An Alfred Rt. von Lindheim (1836-1913): „Ich bin Ihnen höchst dankbar für Ihre Bemühungen, den Taubblinden zu helfen. Keine Arbeit sollte zu gescheut werden, oder zuviel sein, um das Unglück, welches so vielen unserer Mitmenschen Wissen, Sonnenschein, Gesang und Frohsinn raubt, zu erhellen. Ich hoffe innig, dass Sie weiter Ihre Arbeit, für diese Kleinen in Oesterreich, fortsetzen werden. Alle taub-blinden Kinder mit gesundem Verstand können so weit erzogen werden, dass sie Ihr Brot, oder wenigstens einen Teil ihres Lebensunterhaltes verdienen können [...]“. - Der Adressat wurde 1868 leitender Direktor der neugegründeten Wiener Handelsbank und war Mitbegründer der ersten Wiener Lagerhäuser und des Lokaltelegraphen. Er gehörte jahrzehntelang dem Direktionsrat der mit der Handelsbank vereinigten Unionsbank an, war 1876-78 dessen Vizepräsident und 1879-1909 Präsident des Schiedsgerichts der Warenbranche an der Wiener Börse sowie seit 1877 Mitglied der niederösterreichischen Handels- und Gewerbekammer. Als sein bekanntestes Werk gilt das 1891 erstmals erschienene ‚Schiedsgericht im modernen Zivilprozeß‘. - Bl. 2 recto mit einer biographischen Notiz zur Verfasserin von fremder Hand.‎

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Wien, AT
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€ 120,00 Kaufen

‎Keller, Helen, (1880-1968).‎

‎Ms. Brief (Matrizenabzug). O. O. u. D.‎

‎1½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. An Alfred Rt. von Lindheim (1836-1913): „Ich bin Ihnen höchst dankbar für Ihre Bemühungen, den Taubblinden zu helfen. Keine Arbeit sollte zu gescheut werden, oder zuviel sein, um das Unglück, welches so vielen unserer Mitmenschen Wissen, Sonnenschein, Gesang und Frohsinn raubt, zu erhellen. Ich hoffe innig, dass Sie weiter Ihre Abreit, für diese Kleinen in Oesterreich, fortsetzen werden. Alle taub-blinden Kinder mit gesundem Verstand können so weit erzogen werden, dass sie Ihr Brot, oder wenigstens einen Teil ihres Lebensunterhaltes verdienen können [...]“. - Der Adressat wurde 1868 leitender Direktor der neugegründeten Wiener Handelsbank und war Mitbegründer der ersten Wiener Lagerhäuser und des Lokaltelegraphen. Er gehörte jahrzehntelang dem Direktionsrat der mit der Handelsbank vereinigten Unionsbank an, war 1876-78 dessen Vizepräsident und 1879-1909 Präsident des Schiedsgerichts der Warenbranche an der Wiener Börse sowie seit 1877 Mitglied der niederösterreichischen Handels- und Gewerbekammer. Als sein bekanntestes Werk gilt das 1891 erstmals erschienene ‚Schiedsgericht im modernen Zivilprozeß‘. - Bl. 2 recto mit einer biographischen Notiz zur Verfasserin von fremder Hand. - Beiliegend ein weiterer Matrizenabzug mit Notiz von fremder Hand zur Verfasserin bz. zum Adressaten.‎

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€ 100,00 Kaufen

‎Kerber, Hermann, Buchhändler (1849-1935).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Salzburg, 24. XI. 1914.‎

‎1½ SS. 4to. An den namentlich nicht genannten Bildhauer Emanuel Pendl (1845-1927): "Wenn wir im ganzen grossen Vaterland so siegreich bleiben, wie Du mit dem Andreas-Hofer-Denkmal in Meran, dann wollen wir aus vollem Herzen Heil! rufen. - Ich habe das Gedicht von A. P. Frenes schon s. Z. in der Meraner Zeitung gelesen gehabt und daraus entnommen, dass Dein 'Andreas' vorläufig einen Überzug bekommen hat. Möge er bald voll u. ganz ein frohes Sonnenlicht geniessen! [...]" - Kerber, bereits seit 1881 Inhaber einer Buch- und Kunsthandlung, erwarb die damals schon seit über 300 Jahren bestehende Duylesche Buchandlung und verschaffte ihr im Lauf der Jahre wieder internationales Ansehen. Von 1900 an verlegte er ausschließlich Kunst. Als Mitglied des Kuratoriums der Internationalen Stiftung "Mozarteum" initiierte er die Konzert- und Festspieltradition Salzburgs, erwarb das Geburtshaus Mozarts für die Stiftung und trieb den Bau des Mozarteums entscheidend voran. - Geboren in Meran, erhielt der Sohn des Bildhauers Franz Xaver Pendl anfangs Unterricht von seinem Vater und studierte später an den Akademien in Venedig und Wien. 1880 wurde er Mitglied des Künstlerhauses in Wien und schuf u. a. die Marmorkolossalfigur Justitia für die Zentralhalle und die Löwen an der Freitreppe des Justizpalastes, mehrere Skulpturen für die Rathausfassade sowie fünf allegorische Marmorfiguren am Parlament. - Auf Briefpapier mit gepr. Briefkopf.‎

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Wien, AT
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€ 80,00 Kaufen

‎Kerchnawe, Hugo, Militär und -historiker (1872-1949).‎

‎Visitkarte mit mehreren eigenh. Zeilen verso. O. O., 17. IV. 1917.‎

‎1 S. An eine namentlich nicht genannte Gräfin: "Es wird mir zum Vergnügen gereichen Ihrem Wunsche zu entsprechen [...]". - Kerchnawe erwarb sich als Generalstabschef des Gouvernements Serbien "große Verdienste um die wirtschaftlichen und sozialen Verhältnisse, die er dank seiner hervorragenden Verwaltungstätigkeit über den Friedensstand hinaus heben konnte. Nach Kriegsende stand er dem Rücklieferungsbüro des Militärliquidierungsamtes vor" (ÖBL 1815-1950, Bd. 3, s. v.).‎

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Wien, AT
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€ 40,00 Kaufen

‎Kerpen, Wilhelm Frh. von, Militär (1741-1823).‎

‎Brief mit eigenh. U. Wien, 21. V. 1810.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. Folio. An das Generalkommando: "Durch die in dem mittelst Bericht vom 16. dieses hieher gelangten gerichtlichen Protokoll vorkommende Angabe des Majors Stobäus, daß das von dem Kontrahenten Lackenbacher einzuliefern geweßte Schlachtvieh Quantum nicht überschritten worden seye [...] ist noch kein vollkommen überzeugender Beweis von der Wahrheit dieser Aussage hergestellet; das General Kommando wird daher, um die Sache genauer zu erörtern, der ohnlängst zur Revision der Fleisch Regie Rechnungsrückstände aufgestellten Kommission auftragen, zu erheben: wie viel die nach angebogenem Ausweis auf dem Kontrakt vom 13ten Oktober 1809 für die in Innerösterreich gestandene Armee gelieferte 6655 Schlachtochsen, insbesonders an Fleisch, Inschlitt, und Innerey gehabt haben? [...]" - Der aus dem saarländischen Illingen stammende Militär stand seit 1758 im Dienste der österreichischen Armee, war 1794 Regimentskommandeur während des Rheinfeldzugs gegen Frankreich und kämpfte in der Folgezeit bei Ingolstadt und Kehl. 1797 war er als Feldmarschallleutnant in Tirol stationiert; 1807 wurde er Landeskommandant für Innerösterreich und im Jahr darauf Feldzeugmeister; 1809-13 war er Vizepräsident des Hofkriegsrats in Wien.‎

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€ 80,00 Kaufen

‎Kerpen, Wilhelm Frh. von, Militär (1741-1823).‎

‎Dienstschreiben mit eigenh. U. Ulm, 17. VII. 1799.‎

‎½ S. Folio. Von Kerpen unterzeichnete und mit Rundsiegel versehene "Offene Ordre": "Gegenwärtiger Corporal nebst 3 Gemeinen der hoffürstlichen Münsterischen Contingents-Cavallerie erhält somit den Befehl nach Wallerstein abzugehen, und allda auf Execution zu verbleiben insolange bis demselben zum Einrü[c]ken der Befehl zugeschickt werden wird [...]". - Der aus dem saarländischen Illingen stammende Militär stand seit 1758 im Dienste der österreichischen Armee, war 1794 Regimentskommandeur während des Rheinfeldzugs gegen Frankreich und kämpfte in der Folgezeit bei Ingolstadt und Kehl. 1797 war er als Feldmarschalleutnant in Tirol stationiert; 1807 wurde er Landeskommandant für Innerösterreich und im Jahr darauf Feldzeugmeister; 1809-13 war er Vizepräsident des Hofkriegsrats in Wien. - Beiliegend ein von alter Hand stammender biographischer Abriß des Militärs.‎

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Wien, AT
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€ 80,00 Kaufen

‎Kerschbaumer, Anton, Theologe, Historiker und Schriftsteller (1823-1909).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Krems, 24. II. 1895.‎

‎1 S. Folio. An die k. k. Central-Kommission zur Erforschung und Erhaltung der Baudenkmale (heute Bundesdenkmalamt): "Der Gefertigte dankt für die gütige Überlassung der Holzstöcke für das projectirte Album 'Alt-Krems'. Die Auflage von 500 Exemplaren dürfte genügen u. bittet der Gefertigte die Holzstöcke an seine Adresse behufs Gruppirung zu senden [...]". - Kerschbaumer war Stadtpfarrer in Tulln und seit 1880 in Krems an der Donau. Er veröffentlichte neben theologischen Schriften ("Katholische Erziehungslehre", 1868) und Predigten Reiseberichte, Erzählungen und Memoiren ("Autobiographie. Aus Anlaß des diamantenen Jubeljahres", 1906). Von Bedeutung für die Region waren seine heimatkundlichen Studien (u. a. eine "Geschichte der Stadt Tulln", 1874) und sein Engagement für die Gründung des Museums der Stadt Krems. - Mit einigen Bearbeitungsvermerken.‎

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€ 80,00 Kaufen

‎Kerschbaumer, Anton, Theologe, Historiker und Schriftsteller (1823-1909).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Krems, 15. II. 1895.‎

‎1 S. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Da wir für das 900 jährige Jubileum [!] des urkundlichen Bestehens der Stadt Krems ein Album mit dem Titel Alt-Krems zu veröffentlichen gedenken, so ersuche ich Sie in meinem Namen die hohe k.k. Centralkommission zu bitten, daß Sie uns jene Illustrationen, welche sich auf Krems beziehen, zum Behufe der Benützung für das besagte Album gütigst überlassen möge [...]". - Kerschbaumer war Stadtpfarrer in Tulln und seit 1880 in Krems an der Donau. Er veröffentlichte neben theologischen Schriften ("Katholische Erziehungslehre", 1868) und Predigten Reiseberichte, Erzählungen und Memoiren ("Autobiographie. Aus Anlaß des diamantenen Jubeljahres", 1906). Von Bedeutung für die Region waren seine heimatkundlichen Studien (u. a. eine "Geschichte der Stadt Tulln", 1874) und sein Engagement für die Gründung des Museums der Stadt Krems. - Mit einigen Bearbeitungsvermerken.‎

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€ 80,00 Kaufen

‎Kerschbaumer, Anton, Theologe, Historiker und Schriftsteller (1823-1909).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Krems, 11. II. 1895.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht "lieben alten Freund": "Krems feiert 1895 das 900jährige Jubileum [!] seines Bestehens als Stadt (995 zum 1. Mal urkundlich u. zwar als urbi). Wir gedenken ein Album mit den ältesten Ansichten e[t]c. von Krems, mit dem Titel Alt-Krems zu veröffentlichen. Dazu passen recht gut jene Abdrücke, die ich mit Erlaubnis der Central-Comission meiner Geschichte der Stadt Krems beigab. Meine Bitte wäre nun, mir wieder den Abdruck der beifolgenden Tafeln zu gestatten [...]". - Beiliegend die Abbildung von 11 Siegel (auf 1 Bl., 8vo). - Kerschbaumer war Stadtpfarrer in Tulln und seit 1880 in Krems an der Donau. Er veröffentlichte neben theologischen Schriften ("Katholische Erziehungslehre", 1868) und Predigten Reiseberichte, Erzählungen und Memoiren ("Autobiographie. Aus Anlaß des diamantenen Jubeljahres", 1906). Von Bedeutung für die Region waren seine heimatkundlichen Studien (u. a. eine "Geschichte der Stadt Tulln", 1874) und sein Engagement für die Gründung des Museums der Stadt Krems. - Mit einigen Bearbeitungsvermerken.‎

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€ 80,00 Kaufen

‎Kery, Theodor, Politiker und Landeshauptmann des Burgenlandes (1918-2010).‎

‎Gedr. Anhänger mit eigenh. Widmung und U. verso. O. O. u. D.‎

‎1 S. Ca. 80:50 mm. An eine namentlich nicht genannte Dame mit Wünschen zum Muttertag. - Die Bildseite mit einem gedr. Portrait; etwas angestaubt.‎

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€ 50,00 Kaufen

‎Ketelhodt, Friedrich Wilhelm Frh. von, Politiker (1766-1836).‎

‎5 eigenh. Briefe und Zahlungsbestätigungen mit U. Frankenhausen, 1802 und 1803.‎

‎Zusammen 3 SS. Gr.-8vo. Tls. mit eh. Adresse. An die Gebrüder Ramann in Erfurt betreffs Weinlieferungen und zu begleichender Rechnungen: “H. Ramann werde gebeten zu besorgen: 1) Fir [!] Dtzt Bouteill. weißer Champagner in eine Kiste besonders gepackt 2) 6 Bouteill. Ruster [...] 5) Fier [!] Bouteille Tokayer [...]” (undat. Br.)”. - “Es ist nichts an diesem Wein [d. i. der Markebronner 1783er Rheinwein] auszusetzen, als der etwas hohe Preis [...]” (Br. v. 26. V. 1802). - F. W. Frh. von Ketelhodt, einer der angesehensten Familien des Fürstentums Schwarzburg entstammend, war in seiner langen Laufbahn u. a. Geheimrat, Kanzler, Steuerdirektor, Consistorialpräsident, Erbschenk der gefürsteten Grafschaft Henneberg und Ritter der königl. preußischen roten Adlerordens zweiter Klasse sowie Träger des Großkreuzes des großherzoglich badenschen Ordens der Treue. 1807 vermittelte er den Beitritt seines Fürstentums zum rheinischen Bund: “Ein zweiter Hauptact seiner diplomatischen Thätigkeit war der Beitritt zur großen Alliance gegen Frankreich in Frankfurt a/M. 1813 und die Admission zum deutschen Bunde bei dem Congreß in Wien 1816” (Neuer Nekrolog der Deutschen, Jg. XV, 1837, s. v.). - Mit einem gänzlich erhaltenen wappengeprägten Siegel am Br. v. 26. V. 1802 (dieser auch mit kl. Ausr. durch Siegelbruch, jedoch keine Textberührung); rückseitig mit Notizen zum Verfasser von alter Hand.‎

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€ 280,00 Kaufen

‎Khevenhüller, Sigmund Friedrich Graf von, Governor of Carinthia and Gubernator of Lower Austria (1666-1742).‎

‎Edict signed. Vienna, 22 Jan. 1723.‎

‎Oblong 8vo. (342:430 mm). 1 p. With papered seal and three additional signatures. Concerning vineyard cultivation. - Slightly spotty and with slight edge damage.‎

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€ 350,00 Kaufen

‎Kielmansegg, Erich Graf von, Politiker (1847-1923).‎

‎2 ms. Briefe mit eigenh. U. Wien, 1.III. 1921 und 14.III. 1922.‎

‎Zusammen 3 SS. 8vo. bzw. qu.-8vo. Beide Schreiben in Reimform an den Industriellen Eugen Herz (1875-1944) und Gattin aus Anlaß von dankend angenommenen Einladungen: "[...] Ich komme nämlich liebend gern; | Ich freu' mich auf das Liebesmahl | Und grüsse 'Herz'lich Frau und Herrn. | Ich hab' zum Reimen stets jetzt Zeit | Seit aus dem Staatsdienste ich weg, | Verzeih'n Herr und Frau Doktor beid' | Die Vers' des sehr ergebenen Kielmansegg" (Br. v. 1.III. 1921; auf Briefpapier mit gepr. Vignette). - Seit 1870 im österreichischen Staatsdienst tätig, war Kielmannsegg u.a. Bezirkshauptmann von Baden und Mitglied der Landesregierungen von Kärnten und der Bukowina. Im Innenministerium Leiter der Staatspolizei, wurde er 1889 Statthalter von Niederösterreich und bekleidete dieses Amt bis 1911. Trotz unbestritten großer Verdienste im Verwaltungsbereich - die sog. "Kielmannseggsche Kanzleireform" reorganisierte die Geschäftsordnung der niederösterr. Landesregierung -, kam es dennoch nicht zu der von ihm avisierten allgemeinen Verwaltungsreform. - Eugen Herz war seit 1915 als kommerzieller und seit 1928 als leitender Direktor der Österreichischen Alpine Montangesellschaft tätig und vertrat die österreichische Eisenindustrie bei den internationalen Verbänden und europäischen Kartellen. Von 1930-33 auch als Vizepräsident der Wiener Handelskammer tätig, war Herz später Zensor der Österreichischen Nationalbank und Präsident des österreichischen Industriellenverbandes.‎

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€ 200,00 Kaufen

‎Kielmansegg, Erich Graf von, Politiker (1847-1923).‎

‎3 Briefe mit eigenh. U. Wien, 1897-1901.‎

‎Zusammen 4½ SS. auf Doppelblättern. Folio und 4to. Mit einem eh. adr. Kuvert. Beiliegend eine gedr. Visitkarte mit mehreren Zeilen von fremder Hand, eine von Schreiberhand verfaßte Abschrift betr. einer Beantwortung einer von Schwer eingebrachten Reklamation sowie eine gedr., nicht beschriebene Visitkarte. Betr. eine Reklamation bei der Postdirektion (Br. v. 11. VI. 1897), eine Antwort auf sein Huldigungstelegramm an Kaiser Franz Josef (Br. v. 2. VI. 1901) sowie die Überlassung von im Versatzamt vorgefundenen römischen Altertümern für den Theseustempel im Volksgarten (Br. v. 7. VIII. 1901). - Seit 1870 im österreichischen Staatsdienst tätig, war Kielmannsegg u.a. Bezirkshauptmann von Baden und Mitglied der Landesregierungen von Kärnten und der Bukowina. Im Innenministerium Leiter der Staatspolizei, wurde er 1889 Statthalter von Niederösterreich und bekleidete dieses Amt bis 1911. Trotz unbestritten großer Verdienste im Verwaltungsbereich - die sog. "Kielmannseggsche Kanzleireform" reorganisierte die Geschäftsordnung der niederösterr. Landesregierung -, kam es dennoch nicht zu der von ihm avisierten allgemeinen Verwaltungsreform. Vgl. Czeike III, 497f. und Öst. Lex. I, 611. - In altem Sammlungsumschlag.‎

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€ 200,00 Kaufen

‎Kimmel, Josef, Gendarmeriegeneral und Jurist (geb. 1897).‎

‎Eigenh. Bildpostkarte mit U. [Wien], 28. V. 1964.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An Josef Wesely mit Dank für ihm übersandte Wünsche zum Geburtstag. - Josef Kimmel kandidierte bei der Bundespräsidentenwahl 1963 gegen Julius Raab und Adolf Schärf und erreichte 4 % der gültigen Stimmen.‎

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€ 40,00 Kaufen

‎Kinsky, Christian Graf, Politiker und Gutsbesitzer (1822-1894).‎

‎Brief mit eigenh. U. Wien, 29. XII. 1892.‎

‎¾ S. Folio. Brief namens des niederösterreichischen Landesausschusses an einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Der noe. Landes Ausschuß bedauert, dem samt Beilagen zurückfolgenden Gesuche nicht entsprechen zu können, da die nachgesuchte Stelle einem anderen Bewerber verliehen wurde". - Gristian Gf. Kinsky diente von 1839 bis 46 als Oberleutnant in der Armee und organisierte 1848 den Landsturm im Marchfeld. Auf seinen Gütern in Matzen und Angern lebend, war Kinsky politisch im niederösterreichischen Landtag, als Landmarschall sowie als Mitglied des Reichsrats sowie des Herrenhauses tätig. - Mit einer weiteren U. des Polikers und Publizisten Georg Granitsch (1833-1903), seit 1868 Mitglied des niederösterreichischen Landtags und seit 1873 auch des Reichsrats. - Auf Briefpapier mit gepr. Briefkopf des N. Ö. Landes-Ausschusses.‎

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€ 100,00 Kaufen

‎Kinsky, Eugen Gf., Politiker (geb. 1818).‎

‎Briefausschnitt mit eigenh. U. O. O. u. D.‎

‎1 S. 100:125 mm. Eugen Gf. Kinsky, Sohn des Grafen Franz de Paula Joseph und seiner Gattin Therese Gfin. Wrbna, "wurde von Seiten des großen Grundbesitzes 1861 in das Abgeordnetenhaus des österreichischen Reichsrathes gewählt" (Wurzbach XI, 279).‎

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€ 40,00 Kaufen

‎Kirchschläger, Rudolf, Politiker und österreichischer Bundespräsident (1915-2000).‎

‎2 ms. Briefe mit U. und 1 gedr. Dankeskarte mit kleinen eh. Ergänzungen und U. Wien, 1981 bis 1984.‎

‎Zusammen 3 SS. auf 3 Bll. Gr.-4to und qu.-8vo. An Staatsoperndirektor Egon Seefehlner (1912-97) mit Dank für die Einladung zu einer Vorstellung (1981 und 1984) und für empfangene Wünsche zum Geburtstag (o. D.). - Die Briefe auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf des österreichischen Bundespräsidenten.‎

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€ 150,00 Kaufen

‎Kirchschläger, Rudolf, Politiker und österreichischer Bundespräsident (1915-2000).‎

‎Gedr. Dankeskarte mit eigenh. U. O. O. u. D.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Dank an Gratulanten zu seinem Geburtstag.‎

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€ 50,00 Kaufen

‎Kirchschläger, Rudolf, Politiker und österreichischer Bundespräsident (1915-2000).‎

‎Ms. Brief mit eigenh. U. Wien, 17. IV. 1978.‎

‎1 S. Gr.-4to. An eine Frau Sedlak betr. einer Immobilienangelegenheit in der DDR: "[...] Ich weiß, daß sich die Bundesregierung schon seit Jahren bemüht, die gesamte Vermögensfrage mit der DDR einer gegenseitigen Regelung zuzuführen, diese Bemühungen waren aber bisher erfolglos. Leider kann ich Ihnen auch keine bestimmten Zusagen für die Zukunft machen [...]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf des österreichischen Bundespräsidenten.‎

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€ 50,00 Kaufen

‎[Kitzbühel].‎

‎Autograph letter signed by the tax collector Christof Breiner. N. p., 1618.‎

‎Folio. ¾ p. on bifolium. With autograph address and papered seal. To the municipial authorities of Kitzbühel, regarding a matter of taxation. - Some edge defects.‎

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€ 350,00 Kaufen

‎Klaus, Josef, Politiker und Bundeskanzler (1910-2001).‎

‎2 ms. Briefe mit eigenh. U. ("Klaus"). Salzburg, 1952.‎

‎Zusammen (¾+1½ =) 2¼ SS. auf 2 Bll. Gr.-4to. Mit 2 ms. Gegenbriefen (Durchschlag). An Egon Seefehlner (1912-97), damals Generalsekretär der Wiener Konzerthausgesellschaft, betr. der Abberufung Gottfried von Einems als Direktoriumsmitglied der Slazburger Festspiele. - Josef Klaus war von 1949 und 1961 Landeshauptmann von Salzburg, dann Finanzminister und anschließend, von 1964 bis 1970 Bundeskanzler. - Jeweils auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf des Landeshauptmann von Salzburg; ein Brief im linken Rand gelocht (keine Textberührung).‎

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‎[St. Pölten]. Kleinhaipl, Josef, Politiker (1816-1905).‎

‎Brief mit eigenh. U. St. Pölten, 8. VII. 1882.‎

‎¾ S. Folio. An die k. k. Central-Commission für Künste und historische Denkmale: "In Bezug auf die geschätzte Zuschrift [...] beehrt sich die gefertigte Gemeindevorstehung den wärmsten Dank für die Zustandebringung 'des Stadtbuches' von St. Pölten zum Ausdruck zu bringen [...]". - Josef Kleinhaipl war 1882-88 Bürgermeister von St. Pölten. - Mit einigen Bearbeitungsvermerken.‎

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€ 40,00 Kaufen

‎Klenau, Wenzeslaus Gf. von, Kämmerer und Feldmarschall (gest. 1839).‎

‎Schreiben (vermutlich Kopie von Sekretärshand). Wien, 9. IX. 1821.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. Folio. Beiliegend ein vom 1. November 1807 datierendes Schreiben an Klenau. An Kaiser Franz I. gerichtete Supplik um "die Nachlassung der ihm mit 433 fl. 46 kr. abgeforderten Taxe" im Zuge der ihm jüngst zuteil gewordenen Verleihung des Feldmarschallleutnants-Charakters. - Beiliegend Schreiben mit der Mitteilung von Klenaus Ernennung "zum kaiserlich königlichen Obersten zu Fuß [...] bei Kollowrath Infanterie" (2-Gulden-Stempelpapier mit papiergedecktem Siegel).‎

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€ 80,00 Kaufen

‎Klopstein von Ennsbruck, Joseph Frh., Militär (1764-1824).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Messina, 16. I. 1822.‎

‎3 SS. auf Doppelblatt. Folio. An Generalmajor Ludwig Gf Wallmoden (1764-1824): "Den 14ten d. [Monats] gegen Mittag legte im hiesigen Hafen ein Transportschiff von Palermo mit 139 sogenannten Servi di pena, wozu 12 Weiber und 9 Kinder gehören, an, welche gestern [...] in der Zitadelle [...] zu den übrigen daselbst Verhafteten untergebracht worden sind. Die Summe sämmtlicher in der Zitadelle von Messina unter[ge]brachten Sträflinge beträgt dermalen 511 Köpfe, welche in dem bedauerungswürdigsten Zustande sind, abgerissen, ein großer Theil zur Noth nur mit Lumpen bedeckt [...] Ich erlaube mir die Inseln Lipari, Pantaleria, Maredino und andere Inseln zur Unterbringung dieser Sträflinge vorzuschlagen, wodurch die Forts alle geräumt und zur Vertheidigung geeignet werden könnten [...]". - Klopstein von Ennsbruck war 1809 von Erzherzog Karl für die Verteidigung der Ennsbrücke gegen die Franzosen mit dem Ritterkreuz des Maria-Theresia-Ordens ausgezeichnet worden. Zu jener Zeit, aus der der vorliegende Brief datiert, war er Militärkommandant in Messina.‎

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€ 100,00 Kaufen

‎[Kloster St. Anna]. -‎

‎Eigenh. Empfangsbestätigung mit U. von Prior P. Justus. Graz, 16. IV. 1778.‎

‎½ S. Folio. Bestätigt seitens des Augustiner-Barfüßer-Klosters in Münzgraben, die jährliche Zinszahlung durch Johann Wenzl Graf von Paar richtig erhalten zu haben. - Die Kirche St. Anna und das gleichnamige Kloster wurden 1807 von den Dominikanern übernommen. Die alte Kirche wurde im November 1944 durch Bomben zerstört; an ihrer Stelle wurde 1950 mit dem Bau der Fatimakirche "Unbeflecktes Herz Mariens" begonnen, die vier Jahre darauf geweiht wurde. - Mit Gebührenstempel und papiergedecktem Siegel.‎

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Wien, AT
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€ 80,00 Kaufen

‎Kneer, Vinzenz, Geistlicher und Musiker (1738-1808).‎

‎Eigenh. Quittung mit U. Graz, 1. I. 1778.‎

‎½ S. Folil Mit papiergedecktem Siegel. Bestätigt den Erhalt von 240 Gulden durch Herrn Mathias Anton v. Priebling. - Kneer betrieb in preußisch-schlesischen Neustadt die Apotheke des Klosters der Barmherzigen Brüder und wurde anschließend nach Graz entsandt, "wo unter seiner Leitung Kloster und Krankenhaus gebaut wurden, dann wurde er Prior und versah diese Würde in mehreren Klöstern seines Ordens" (Wurzbach XII, 142). Als Komponist schuf er mehrere Kirchenchöre. - An den Rändern etwas angestaubt und mit kleineren Läsuren.‎

MareMagnum

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Wien, AT
[Bücher von Inlibris]

€ 150,00 Kaufen

‎Knotek, Robert, Landesoberbaurat und Schriftsteller (1900-1960).‎

‎Ms. Brief mit eigenh. U. Wien, 6. V. 1947.‎

‎½ S. 4to. Mit ms. Kuvert. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Geburtstagswünsche: “Zu Ihrem zweiten Wunsche teile ich Ihnen mit, dass demnächst im Verlag für Jugend und Volk das Märchenbuch ‘Der Springbrunnen’ und im Verlag Lichtner die Novellen ‘Einsame und Gesellige’ erscheinen”. Vgl. Kosch VIII, 1432.‎

MareMagnum

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Wien, AT
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€ 30,00 Kaufen

‎Kobelkoff, family of showmen in the Viennese Prater].‎

‎14 picture postcards, signed by Nicolai Kobelkoff and his daughter Helene. Paris, Roubaix, Ypres, St. Denis u. a., 1901 and 1902.‎

‎Oblong 8vo. Altogether 14 pp. on 14 ff. To the Viennese teacher Rudolf Hacker.‎

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Wien, AT
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€ 950,00 Kaufen

‎[Kobelkoff, Nicolai, Schausteller und Rumpfkünstler (1851-1933)]. - Helene Pichler, geb. Kobelkoff, seine Tochter (1886-1932).‎

‎12 Bildpostkarten mit eigenh. U. Paris, 1901.‎

‎Zusammen 12 SS. auf 12 Bll. (Qu.-)8vo. Jeweils mit Adresse. An den Wiener Lehrer Rudolf Hacker. - Helene Pichler, die einzige Tochter des Schaustellers und Unternehmers, war seit 1915 mit dem Wiener Hans Pichler verheiratet, mit dem sie zwei Kinder hatte, Alexander (geb. 1918) und Hedi (geb. 1923). Im Familienunternehmen ihres Vaters war sie für die Organisation von Reisen und Auftritten verantwortlich und kümmerte sich um die elterlichen Betriebe im Wiener Prater wie den Toboggan, die "Manege Parisienne", das Velodrom oder das Calafati-Ringelspiel. - Die Bildseiten mit zeitgenössischen Ansichten aus Paris.‎

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Wien, AT
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€ 600,00 Kaufen

‎[Kobelkoff, Nicolai, Schausteller und Rumpfkünstler (1851-1933)]. - Helene Pichler, geb. Kobelkoff, seine Tochter (1886-1932).‎

‎15 Bildpostkarten mit eigenh. U. Meist Paris, 1900.‎

‎Zusammen 15 SS. auf 12 Bll. (Qu.-)8vo. Jeweils mit Adresse. An den Wiener Lehrer Rudolf Hacker. - Helene Pichler, die einzige Tochter des Schaustellers und Unternehmers, war seit 1915 mit dem Wiener Hans Pichler verheiratet, mit dem sie zwei Kinder hatte, Alexander (geb. 1918) und Hedi (geb. 1923). Im Familienunternehmen ihres Vaters war sie für die Organisation von Reisen und Auftritten verantwortlich und kümmerte sich um die elterlichen Betriebe im Wiener Prater wie den Toboggan, die "Manege Parisienne", das Velodrom oder das Calafati-Ringelspiel. - Die Karte v. 6. VIII. 1900 mitunterzeichnet von ihren Geschwistern Alexander (1876-1944), Otto (1879-1934) und Ernst (1885-1957). - Die Bildseiten mit zeitgenössischen Ansichten aus Paris.‎

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Wien, AT
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€ 650,00 Kaufen

‎Kobelkoff, Nicolai, Schausteller und Rumpfkünstler (1851-1933).‎

‎Bildpostkarte mit eigenh. U. Paris, 7. XII. 1900.‎

‎1 S. 8vo. Mit Adresse. An den Wiener Lehrer Rudolf Hacker. - Als vierzehntes Kind einer russischen Bauernfamilie und mit schweren Mißbildungen zur Welt gekommen - bis auf kurze Stümpfe fehlten ihm sämtliche Gliedmaßen - erlernte Kobelkoff trotz seiner Behinderung Tätigkeiten wie Schreiben, Zeichnen u. v. m. und war seit den 1870er Jahren als Attraktion auf Kuriositätenschauen und Jahrmärkten in Europa und Amerika zu sehen. Im Jahre 1900 entstand der Stummfilm "Kobelkoff", der einen kurzen Ausschnitt aus seinem Bühnenprogramm zeigte. Durch seine Vorführungen zu einigem Wohlstand gekommen, errichtete Kobelkoff 1913 im Wiener Prater ein eigenes Fahrgeschäft, den Toboggan, und wurde zu einer Berühmtheit des Praters und der Wiener Gesellschaft. - Die Bildseite mit einer Ansicht der Statue von Louis XIV in Paris, Rue Etienne Marcel.‎

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Wien, AT
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€ 250,00 Kaufen

‎Kobelkoff, Nicolai, Schausteller und Rumpfkünstler (1851-1933).‎

‎Eigenh. Bildpostkarte mit U. St. Denis, 27. VIII. 1901.‎

‎1 S. 8vo. Mit Adresse. An den Wiener Lehrer Rudolf Hacker: "Eine sehr alte, ehrwürdige Stadt, hier liegen die Gräber der meisten Könige Frankreichs [...]". - Als vierzehntes Kind einer russischen Bauernfamilie und mit schweren Mißbildungen zur Welt gekommen - bis auf kurze Stümpfe fehlten ihm sämtliche Gliedmaßen - erlernte Kobelkoff trotz seiner Behinderung Tätigkeiten wie Schreiben, Zeichnen u. v. m. und war seit den 1870er Jahren als Attraktion auf Kuriositätenschauen und Jahrmärkten in Europa und Amerika zu sehen. Im Jahre 1900 entstand der Stummfilm "Kobelkoff", der einen kurzen Ausschnitt aus seinem Bühnenprogramm zeigte. Durch seine Vorführungen zu einigem Wohlstand gekommen, errichtete Kobelkoff 1913 im Wiener Prater ein eigenes Fahrgeschäft, den Toboggan, und wurde zu einer Berühmtheit des Praters und der Wiener Gesellschaft. - Die Bildseite mit einer Ansicht der Basilika Saint-Denis.‎

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€ 300,00 Kaufen

‎Kobelkoff, Nicolai, Schausteller und Rumpfkünstler (1851-1933).‎

‎Eigenh. Bildpostkarte mit U. [Paris, 31. V. 1901].‎

‎1 S. 8vo. Mit Adresse. An den Wiener Lehrer Rudolf Hacker: "Die herzlichsten Grüße vom Eiffelturm von Familie Kobelhoff + 300 [M]eter über [dem] Boden [...]. - Mitunterzeichnet von seinen Kindern Alexander (1876-1944), Helene (1886-1932) und Nicolai (1881-1848). - Als vierzehntes Kind einer russischen Bauernfamilie und mit schweren Mißbildungen zur Welt gekommen - bis auf kurze Stümpfe fehlten ihm sämtliche Gliedmaßen - erlernte Kobelkoff trotz seiner Behinderung Tätigkeiten wie Schreiben, Zeichnen u. v. m. und war seit den 1870er Jahren als Attraktion auf Kuriositätenschauen und Jahrmärkten in Europa und Amerika zu sehen. Im Jahre 1900 entstand der Stummfilm "Kobelkoff", der einen kurzen Ausschnitt aus seinem Bühnenprogramm zeigte. Durch seine Vorführungen zu einigem Wohlstand gekommen, errichtete Kobelkoff 1913 im Wiener Prater ein eigenes Fahrgeschäft, den Toboggan, und wurde zu einer Berühmtheit des Praters und der Wiener Gesellschaft. - Die Bildseite mit einer Ansicht des Eiffelturms.‎

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€ 400,00 Kaufen

‎[Kobelkoff, Nicolai, Schausteller und Rumpfkünstler (1851-1933)]. - Helene Pichler, geb. Kobelkoff, seine Tochter (1886-1932).‎

‎Eigenh. Bildpostkarte mit U. Paris, 26. I. 1901.‎

‎1 S. 8vo. Mit Adresse. An den Wiener Lehrer Rudolf Hacker: "Dies die Kirche Notre Dame - + [bezieht sich auf die ehemalige Leichenhalle, die auf der Karte vor der Kathedrale zu sehen ist] bedeutet die Morgue wo[hin] die unbekannten Leichen gebracht werden [...]". - Helene Pichler, die einzige Tochter des Schaustellers und Unternehmers, war seit 1915 mit dem Wiener Hans Pichler verheiratet, mit dem sie zwei Kinder hatte, Alexander (geb. 1918) und Hedi (geb. 1923). Im Familienunternehmen ihres Vaters war sie für die Organisation von Reisen und Auftritten verantwortlich und kümmerte sich um die elterlichen Betriebe im Wiener Prater wie den Toboggan, die "Manege Parisienne", das Velodrom oder das Calafati-Ringelspiel.‎

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€ 300,00 Kaufen

‎König, Franz, Kardinal von Wien (1905-2004).‎

‎2 ms. Briefe mit eigenh. U. Wien, 1978 und 1982.‎

‎Zusammen 2 SS. auf 2 Bll. Gr.-4to. An Staatsoperndirektor Egon Seefehlner (1912-97) mit Dank für eine Freikarte zu "Fidelio" (1978) und mit dem Ausdruck seines Bedauerns, einer Einladung nicht Folge leisten zu können (1982). - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf des Erzbischofs von Wien.‎

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Wien, AT
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€ 120,00 Kaufen

‎Körner, Theodor, Politiker und österreichischer Bundespräsident (1873-1957).‎

‎Ms. Brief mit eigenh. U. ("Körner"). Wien, 4. X. 1946.‎

‎½ S. Gr.-4to. An Charlotte Seefehlner zum Ableben Ihres Gatten, Baurat Egon Ewald Seefehlner (geb. 1874), eines Eisenbahnfachmanns und Elektrotechnikers. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf des Bürgermeisters von Wien und mit kleinen Randläsuren.‎

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Wien, AT
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€ 60,00 Kaufen

‎Kofler, Anton, Politiker (1855-1943).‎

‎Brief mit eigenh. U. Innsbruck, 13. X. 1894.‎

‎2 SS. Gr.-4to. An die k. k. Central-Commission für Künste und historische Denkmale: "In den Mittheilungen des 'Tiroler Gewerbe-Vereines' in Innsbruck wird demnächst von einem fachkundigen Vereinsmitgliede ein Aufsatz über 'Kirchliche Beleuchtungsgegenstände' veröffentlicht werden. Zur besten Veranschaulichung des Inhaltes speciell dessen Rücksichtnahme auf die Erzeugnisse der älteren kirchlichen Kunst, ist die Aufnahme von Abbildungen unbedingt nothwendig" und es wird daher um die Zurverfügungstellung von Clichés gebeten. - Kofler gehörte als Mitglied der deutschfreiheitlichen Partei von 1888 bis 1901 dem Innsbrucker Gemeinderat, von 1902 bis 19 dem Tiroler Landtag sowie von 1911 bis 18 dem österreichischen Reichsrat an. Er gilt als "einer der bedeutendsten Förderer der Tiroler Wirtschaft, initiierte u. a. die Gründung des Tiroler Gewerbevereins und der Fachschule für Eisen- und Stahlbearbeitung und baute den Fremdenverkehr zur Schlüsselposition der Tiroler Wirtschaft aus" (DBE). - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf des "Tiroler Gewebevereins in Innsbruck"; an den Rändern leicht fleckig und mit Bearbeitungsvermerk.‎

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Wien, AT
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€ 60,00 Kaufen

‎Koller, Alexander Freiherr von, Militär (1813-1890).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 26. VI. 1875.‎

‎3 SS. auf Doppelblatt. 4to. An Dr. Hoff (?) in Fragen einer Rechtsstreitigkeit: “Herr Dr. Goose hatte mittels einer Visitkarte den Wunsch geäußert zugleich mit Euer Hochwohlgeboren von mir empfangen zu werden. Da ich nicht gesonnen war mit Herrn Dr. Goose, welcher mich ohne Zweifel nur in der Angelegenheit der Firma Kruse zu sprechen wünschte, in Anwesenheit eines dritten zu verkehren, fand ich mich bestimmt den Empfang Euer Hochwohlgeboren im gegebenen Falle um so mehr abzulehnen, als ich vermuthen mußte, daß Euer Hochwohlgeboren mir die Ehre Ihres Besuches nur als Rechtsfreund der Firma Kruse zugedacht haben [...]”. - Der erfahrene Militär war von 1874-76 Reichskriegsminister und erwarb sich zahlreiche Verdienste bei der Armee, “vor allem durch die bei der Artillerie erfolgte Einführung von Geschützen aus Stahlbronze” (ÖBL IV, 87). - Beiliegend ein vom Vortag datierter Brief des Adressaten an den Verfasser (1 S. 8vo.).‎

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€ 75,00 Kaufen

‎Koref, Ernst, Politiker (1891-1988).‎

‎Eigenh. Briefkarte mit U. ("Koref"). Linz, 19. VIII. 1954.‎

‎1 S. Qu.-gr.-8vo. Beiliegend ein Briefausschnitt mit eh. U. des österreichischen Bundespräsidenten Karl Renner. "Lieber Freund Seiler! Wenn ich mich recht erinnere, sagtest Du gelegentlich unsrer jüngsten Begegnung: Dir fehle ein Renner-Autogramm. Anbei ein in Eile aufgetriebenes [...]". - Ernst Koref, "einer der bedeutendsten Kommunalpolitiker nach dem 2. Weltkrieg" (Öst. Lex. I, 640), war Abgeordneter zum Nationalrat, Bürgermeister von Linz und Mitglied des Bundesrats. Der mit einer Amtszeit von siebzehn Jahren (1945-62) bislang am längsten amtierende Bürgermeister der Landeshauptstadt Oberösterreichs war nach dem Zweiten Weltkrieg maßgeblich für die sich in Linz entfaltende Wohnbautätigkeit als Reaktion auf die kriegsbedingte Wohnungsnot verantwortlich, ließ Parkanlagen errichten und sorgte für Kindergärten, Kinderkrippen, Horte und Tagesheimstätten. In seine Amtszeit fiel auch die Modernisierung des Allgemeinen Krankenhauses, der Baubeschluß für die Universität und die Gründung von Volkshochschule und Neuer Galerie. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.‎

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€ 100,00 Kaufen

‎Kospoth, Friedrich von, Beamter (1569-1632).‎

‎Albumblatt mit eigenh. Namenszug und Datum. Jena, 28. VII. 1629.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Kospoth war zu Beginn des Dreißigjährigen Krieges herzoglich sachsen-weimarischer Rat. "Er wird fälschlich von Einigen als Mitbegründer der Fruchtbringenden Gesellschaft oder des Palmenordens angesehen, aber erst seit 1622 gehört er zu demselben, während die Gründung im August 1617 vollzogen wurde [...] Er war angesehen im Weimarischen , besaß das Gut Seuptendorf, begleitete den Prinzen Johann Ernst von Sachsen-Weimar zur Erbeinigung am 27. März 1614 nach Naumburg, als fürstl. Hofmeister [...] und leitete [...] als Nachfolger des altbewährten Kaspar von Teutleben, der 1619 in Gothaische Dienste getreten war, die Regierungsgeschäfte zu Weimar" (ADB XVI, 753). - Papierbedingt stärker gebräunt.‎

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Wien, AT
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€ 150,00 Kaufen

‎[Kraft, Emil, Bundesminister für Handel und Gewerbe, Industrie und Bauten (1865-1931)].‎

‎Sammlung von 81 teils eigenh. Briefen und Telegrammen mit U. Verschiedene Orte, 1923.‎

‎Zusammen 86 SS. auf 122 Bll. Verschiedene Formate. Sammlung von Kondolenzschreiben an den Bundesminister für Handel und Gewerbe, Industrie und Bauten aus Anlaß des Ablebens von dessen Gattin. Unter den Verfassern finden sich Bundespräsident Michael Hainisch (1858-1940), Nationalratspräsident Richard Weiskirchner (1861-1926) und die Minister Rudolf Buchinger (1879-1950, BM f. Land- und Forstwirtschaft), Viktor Kienböck (1873-1956, BM f. Finanzen), Verkehrsminister Franz Odehnal (1870-1928), Heeresminister Carl Vaugoin (1873-1949) und Justizminister Leopold Waber (1875-1945), die Nationalratsabgeordneten Heinrich Mataja (1877-1937), Heinrich Allina (1878-1953), Friedrich Schmidt (geb. 1874), Max Pauly (1876-1934) und Eduard Heinl (1880-1957), Polizeipräsident Johann Schober (1874-1932), Ministerpräsident Ernst Seidler von Feuchtenegg (1862-1931), die Landeshauptmänner von Salzburg, Kärnten, dem Burgendland, Niederösterreich und Oberösterreich Franz Rehrl (1890-1947), Florian Gröger (1871-1927), Alfred Rausnitz (1876-1955), Karl Buresch (1878-1936) und Johann Hauser (1866-1927; Telegramm), der Architekt Stefan Fayans (1879-1942), der Gouverneur der Österreichisch-Ungarischen Bank (später Oesterreichische Nationalbank) Alexander Frh. von Spitzmüller (1862-1953), der Chemiker und Industrielle Ernst Geiringer (1888-1956), der Industrielle Arthur Krupp (1856-1938), der Präsident Technischen Versuchsamtes Wilhelm Exner (1840-1931) sowie der Regisseur Max Reinhardt (1873-1943; Telegramm). - Tls. mit kleinen Randläsuren und zumeist auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.‎

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€ 500,00 Kaufen

‎Kreisky, Bruno, Politiker (1911-1990).‎

‎Ms. Brief mit eigenh. U. Wien, 30. XII. 1955.‎

‎½ S. 4to. An den Chirurgen und Krebsforscher Leopold Schönbauer: "Gemäss Punkt 3 der Geschäftsordnung des Kuratoriums des Theodor-Körner-Siftungsfonds ersuche ich um Mitteilung, ob Sie dem Protokoll und den Beschlüssen der Sitzung des Kuratoriums vom 20. Dezember 1955 Ihre Zustimmung erteilen [...]". - Leopold Schönbauer (1888-1963) war Begründer der Neurochirurgie in Österreich und errichtete zusammen mit Karl Honey und Julius Tandler die erste Krebsberatungsstelle in Wien; von 1945 bis 61 Direktor des Allgemeinen Krankenhauses und provisorischer Leiter des Instituts für Geschichte der Medizin - dessen "Beiträge" er ab 1948 herausgab -, war Schönbauer zusammen mit dem Psychiater und Neurologen Hans Hoff und dem Internisten Karl Fellinger an den Planungen zum Neubau des Allgemeinen Krankenhauses beteiligt. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf des Theodor-Körner-Stiftungsfonds zur Förderung von Wissenschaft und Kunst; im linken Rand gelocht (keine Textberührung). - Beiliegend der ms. Durchschlag von Schönbauers Antwortschreiben.‎

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Wien, AT
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€ 60,00 Kaufen

‎Kress, Wilhelm, Aviatiker und Erfinder (1836-1913).‎

‎Eigenh. Bildpostkarte mit U. [Wien], 20. X. 1910.‎

‎1 S. 8vo. Mit eh. Adresse. Sendet Grüße an Otto Polifka in Wien. - Wilhelm Kress, Sohn nach St. Petersburg ausgewanderter deutscher Eltern, ließ sich 1873 in Wien nieder, wo er Ludwig Bösendorfer kennenlernte und als Klavierbauer tätig war. Sein eigentliches Interesse jedoch galt der Aviatik; so konstruierte er verschiedene Flugmaschinen und entwickelte 1876 ein mit zwei Gummischnur-Motoren und Fahnenpropellern ausgestattetes Modell zum Fliegen. Mit Vorträgen und Flugvorführungen (ab 1880) warb er für seine Vision der Motorluftfahrt, 1890 erfand er die dreidimensionale Steuerung durch einen einzigen Hebel und ließ 1895 ein Vorläufermodell der gegenwärtigen Luftschrauben patentieren. Mit einem vom Österreichischen Flugtechnischen Verein finanzierten Wasserflugzeug mit Daimler-Motor stieß Kress 1901 allerdings an die Grenzen der Technik seiner Zeit. Der Flugversuch scheiterte wegen des mit 140 kg immer noch zu schweren Motors; für weitere Versuche fehlten ihm die nötigen finanziellen Mitteln, den Triumph des Motorflugzeugs konnte der Pionier der Luftfahrt aber noch miterleben. Vgl. Öst. Lex. III, 609f. - Die Bildseite der Karte mit einer Ansicht des Doms zu St. Stephan. - Beiliegend eine alte Antiquariatsbeschreibung.‎

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€ 150,00 Kaufen

‎Kreyssig, W. A., Landwirt und Fachschriftsteller (gest. 1854).‎

‎2 eigenh. Briefe mit U. Posen und Königsberg, 1835.‎

‎Zusammen 6½ SS. auf Doppelblättern. 4to und 8vo. Ein Br. mit eh. Adresse. An die Calvesche Buchhandlung in Prag, der er ein Manuskript übersendet (Br. v. 22. II.) und eine Druckfehlerberichtigung seiner ‘Ertragsberechnungen’ (d. i. ‘Berichtigung und naturgemässe Begründung der landwirthschaftlichen Ertragsberechnungen, Güther-Veranschlagungen und Werthstaren etc.’) übersendet: “[...] muß ich sogleich [...] anzeigen, daß ich die [...] Druckfehler in dem Werke ‘Ertragsberechnungen’ nicht eher habe vornehmen können, indem mir bis dahin nur ein Theil [...] zugekommen war, und ich erst gestern die mir gütigst übersandte[n] Freyexemplare erhielt [...]” (Br. v. 5. VII. 1835). - Kreyssig, der ostpreußische Landwirt “mit wechselndem Domicil” (ADB XVII, 158), verfaßte als landwirthschaftlicher Schriftsteller zahlreiche Schriften, “die fast das ganze vielgestaltige Gebiet der Landwirthschaft umfaßten” (ebd.). - Der Br. v. 22. II. mit kl. Ausschnitt auf Bl. 2 durch Siegelbruch (keine Textberührung); beide Br. mit Anmerkungen zum Verfasser von alter Hand.‎

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€ 180,00 Kaufen

‎Krobatin, Alexander Frh. von, Militär (1849-1933).‎

‎Eigenh. Brief mit U. ("Krobatin"). Wien, 13. X. 1910.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. Kl.-4to. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Ich konnte Samstag leider nicht die Ehre haben, mich für Euer Excellenz freundliche Einladung zu dem schönen Feste zu bedanken. Ich bitte Euer Excellenz meinen aufrichtigsten Dank gütigst entgegen nehmen und meinen kleinen Beitrag dem beabsichtigten edlen Zwecke gnädigst zuführen zu wollen [...]". - Alexander Frh. von Krobatin war 1895 mit der Leitung der Abteilung Artilleriewesen im Reichskriegsministerium betraut worden, war seit 1912 Reichskriegsminister und leitete 1914 die Mobilisierung des österreichisch-ungarischen Heeres. 1917 trat er von seinem Amt zurück und übernahm als Feldmarschall das Kommando der 10. Armee in Kärnten und Tirol. - Die Verso-Seite von Bl. 2 mit kleinen Rostspuren.‎

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‎Kübeck von Kübau, Alois Karl, Bundespräsidialgesandter beim deutschen Bundestag (1819-1873).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. Wien, o. D.‎

‎1 S. Qu.-gr.8vo. „Sr. Hochwohlgeboren Dem Herrn Med. Dr. Rudolph Ritter von Vivenot jun.“. - Kübeck von Kübau war von 1859-66 bevollmächtigter Minister Österreichs beim Bundestag und Bundespräsidialgesandter in Frankfurt, seit 1872 dann Botschafter beim päpstlichen Stuhl. - Rudolph Ritter von Vivenot war „ein unermüdlicher Arbeiter auf dem Gebiete der Klimatologie, öffentlichen Gesundheitspflege und Sanitätsgesetzgebung“ Hirsch/Hübotter). - In altem Sammlungsumschlag.‎

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‎Kübeck von Kübau, Karl, Staatsmann (1780-1855).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 6. III. 1852.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An Hofbuchhändler Braumüller: "Im Anschlusse habe ich die Ehre, die in der Beilage gewünschten Angaben der Veränderungen in meiner Familie ergebenst zu übersenden. Euer Wohlgebohren haben bereits darin das Meiste angemerkt, daher mir nur die Bitte erübrigt, meinen verbindlichsten Dank und die Versicherung meiner besonderen Hochachtung aufzunehmen [...]". - Kübeck wurde 1840 auf Vorschlag Metternichs als Präsident der Allgemeinen Hofkammer Leiter der österreichischen Finanz- und Wirtschaftspolitik und führte 1846 das Telegraphenwesen in Österreich ein. Er gilt als einer der bedeutendsten Berater des Kaisers bei der Einführung des Neoabsolutismus.‎

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