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‎Frankl Rt. von Hochwart, Ludwig August, Schriftsteller und Philanthrop (1810-1894).‎

‎2 eigenh. Briefe mit U. und gedr. Visitkarte mit 6 eh. Zeilen verso. Wien, 1881 bzw. 1889.‎

‎Zusammen 7 SS. 8vo. bzw. 6,3:10,4 cm. An Leo v. Filzinger in Fragen einer Erbschaftsangelegenheit bzw. eine Gratulation zum 80. Geburtstag des Adressaten (Br. v. April 1889 und Visitkarte): “Ich lese im heutigen ‘Tagblatt’, daß Sie Ihren 80. Geburtstag antreten. Weißbachs Lexikon gibt aber Ihren Geburtstag als am 13. April 1809 an. Wie dem auch sei! Man kann an jedem Tage einem Freunde herzlichst seine Glückwünsche darbringen. Und so thue ich dem heute am 24. April [...]”. - Die wohl auf Grund der unterschiedlichen Angabe des Geburtstages auf 13.IV. rückdatierte Visitkarte mit einem sechszeiligen Gedicht an den Jubilar: “Wer wie Du mit achtzig Jahren, | Noch der Wissenschaft frisch präsidiren kann, | Den besingt und preiset man [...]”. - Seit 1838 Sekretär der Wiener Jüdischen Kultusgemeinde und ein gern gesehener Gast im Salon von Karoline Pichler, verfaßte der Gründer der Kulturzeitschrift ‘Sonntags-Blätter’ (1842-48) als Demokrat und Mitglied der Akademischen Legion das erste zensurfreie Flugblatt Österreichs ‘Die Universität’. Später Direktor des Musikvereins und Professor der Ästhetik, Schulrat und Präses der Wiener Kultusgemeinde, gründete der Schriftsteller 1872 das Israelitische Blindeninstitut auf der Hohen Warte und berief den ersten Blindenlehrerkongreß ein, zu dessen Präsident er 1873 gewählt wurde. 1876 wurde er, der mit Nikolaus Lenau und Anastasius Grün befreundet gewesen war, geadelt.‎

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Wien, AT
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‎Frankl Rt. von Hochwart, Ludwig August, Schriftsteller und Philanthrop (1810-1894).‎

‎4 eigenh. Visitenkarten, tls. mit U. Wien, 1880 bis 1893.‎

‎Zusammen 5 SS. auf 4 Bll. Visitenkartenformat. Mit drei eh.adr. Kuverts. An Auguste Freiin Stummer von Tavarnok: "Du sendest Blumen mir, mein Alter zu verschönen! | Laß dankbar Dir das Dichterwort ertönen! | Schöner Dank das: Statt blühende Blumen welke Verse!" - Seit 1838 Sekretär der Wiener Jüdischen Kultusgemeinde und ein gern gesehener Gast im Salon von Karoline Pichler, verfaßte der Gründer der Kulturzeitschrift "Sonntags-Blätter" (1842-48) als Demokrat und Mitglied der Akademischen Legion das erste zensurfreie Flugblatt Österreichs "Die Universität". Später Direktor des Musikvereins und Professor der Ästhetik, Schulrat und Präses der Wiener Kultusgemeinde, gründete der Schriftsteller 1872 das Israelitische Blindeninstitut auf der Hohen Warte und berief den ersten Blindenlehrerkongreß ein, zu dessen Präsident er 1873 gewählt wurde. 1876 wurde er, der mit Nikolaus Lenau und Anastasius Grün befreundet gewesen war, geadelt. - Zwei Karten mit gepr. Vignette und montierter Sammelmarke.‎

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‎Frankl Rt. von Hochwart, Ludwig August, Schriftsteller und Philanthrop (1810-1894).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. O. O. u. D.‎

‎1 S. 8vo. Zwei Gedichte (‘Veilchen’ und ‘Beten’) mit acht bzw. zwei Verszeilen an einen namentlich nicht genannten Adressaten, den er zudem um Übersendung einer Photographie ersucht: “Sprach bei sich das blaue Veilchen: | ‘Bin die erste Frühlingsblume, | Hab’ ich auch ein krummes Füßchen, | Spend ich dennoch süße Düfte [...]”. - Seit 1838 Sekretär der Wiener Jüdischen Kultusgemeinde und ein gern gesehener Gast im Salon von Karoline Pichler, verfaßte der Gründer der Kulturzeitschrift ‘Sonntags-Blätter’ (1842-48) als Demokrat und Mitglied der Akademischen Legion das erste zensurfreie Flugblatt Österreichs ‘Die Universität’. Später Direktor des Musikvereins und Professor der Ästhetik, Schulrat und Präses der Wiener Kultusgemeinde, gründete der Schriftsteller 1872 das Israelitische Blindeninstitut auf der Hohen Warte und berief den ersten Blindenlehrerkongreß ein, zu dessen Präsident er 1873 gewählt wurde. 1876 wurde er, der mit Nikolaus Lenau und Anastasius Grün befreundet gewesen war, geadelt. - Auf Briefpapier mit montiertem Papiersiegel.‎

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‎Frankl Rt. von Hochwart, Ludwig August, Schriftsteller und Philanthrop (1810-1894).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. O. O. u. D.‎

‎1 S. 8vo. Hübsche Reinschrift der Gedichte "Flammenart", "Individuell" und "Die Schönheit des Weibes": "Die Schönheit ist der Orient, | Der Blitz, der durch die Wolken brennt; | Sie ist der Ring, der Wind, das Licht, | das sich in Edelsteinen bricht, | Der Löwe und der Welten Blut, | Der Quell, das Meer, die Rosenglut, | Koran, der Himmel, Stern‘ und Mond, | Der Gipfel an des Daseins Horizont". - Seit 1838 Sekretär der Wiener Jüdischen Kultusgemeinde und ein gern gesehener Gast im Salon von Karoline Pichler, verfaßte der Gründer der Kulturzeitschrift "Sonntags-Blätter" (1842-48) als Demokrat und Mitglied der Akademischen Legion das erste zensurfreie Flugblatt Österreichs ‚Die Universität‘. Später Direktor des Musikvereins und Professor der Ästhetik, Schulrat und Präses der Wiener Kultusgemeinde, gründete der Schriftsteller 1872 das Israelitische Blindeninstitut auf der Hohen Warte und berief den ersten Blindenlehrerkongreß ein, zu dessen Präsident er 1873 gewählt wurde. 1876 wurde er, der mit Nikolaus Lenau und Anastasius Grün befreundet gewesen war, geadelt.‎

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‎Frankl Rt. von Hochwart, Ludwig August, Schriftsteller und Philanthrop (1810-1894).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.‎

‎2¾ SS. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. Adresse. An Adolf von Bäuerle: "Heute erst höre ich, daß Sie nun auch dem Namen nach sind, was Sie de facto längst durch Ihr wohlthätig großartiges Wirken mehr waren als als [!] viele 1000 - ein Bürger Wiens. Indem ich Ihnen meine wirkliche warme Theilnahme hier ausspreche, erlaube ich mir Ihnen eine interessante Skizze (interessant durch die Persönlichkeit, die sie bespricht) mitzutheilen [...]". - Seit 1838 Sekretär der Wiener Jüdischen Kultusgemeinde und ein gern gesehener Gast im Salon von Karoline Pichler, verfaßte der Gründer der Kulturzeitschrift "Sonntags-Blätter" (1842-48) als Demokrat und Mitglied der Akademischen Legion das erste zensurfreie Flugblatt Österreichs "Die Universität". Später Direktor des Musikvereins und Professor der Ästhetik, Schulrat und Präses der Wiener Kultusgemeinde, gründete der Schriftsteller 1872 das Israelitische Blindeninstitut auf der Hohen Warte und berief den ersten Blindenlehrerkongreß ein, zu dessen Präsident er 1873 gewählt wurde. 1876 wurde er, der mit Nikolaus Lenau und Anastasius Grün befreundet gewesen war, geadelt. - Auf Briefpapier mit gepr. Monogramm "Dr. F".‎

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‎Frankl Rt. von Hochwart, Ludwig August, Schriftsteller und Philanthrop (1810-1894).‎

‎Eigenh. Brief mit U. "Mittwoch", o. D.‎

‎1 S. 8vo. An einen Freund: "Eine Verehrerin von Ihrer Mühe wünscht eine Zeile von Ihrer Hand zu besitzen. Darf ich bitten? [...]" - Seit 1838 Sekretär der Wiener Jüdischen Kultusgemeinde und ein gern gesehener Gast im Salon von Karoline Pichler, verfaßte der Gründer der Kulturzeitschrift "Sonntags-Blätter" (1842-48) als Demokrat und Mitglied der Akademischen Legion das erste zensurfreie Flugblatt Österreichs "Die Universität". Später Direktor des Musikvereins und Professor der Ästhetik, Schulrat und Präses der Wiener Kultusgemeinde, gründete der Schriftsteller 1872 das Israelitische Blindeninstitut auf der Hohen Warte und berief den ersten Blindenlehrerkongreß ein, zu dessen Präsident er 1873 gewählt wurde. 1876 wurde er, der mit Nikolaus Lenau und Anastasius Grün befreundet gewesen war, geadelt. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf der "Sonntags-Blätter".‎

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‎Frankl Rt. von Hochwart, Ludwig August, Schriftsteller und Philanthrop (1810-1894).‎

‎Eigenh. Gedicht mit U. O. O., 24. XII. 1866.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. Begleitschreiben an Herrn Joseph im Zuge der Übersendung einer Büste: „Betrachte diese Büsten mit Bedacht | Und Du erkennst ein Erdenloos [!]: Die Großen werden klein gemacht, | Die Kleinen machen selbst sich groß!“ - Seit 1838 Sekretär der Wiener Jüdischen Kultusgemeinde und ein gern gesehener Gast im Salon von Karoline Pichler, verfaßte der Gründer der Kulturzeitschrift ‚Sonntags-Blätter‘ (1842-48) als Demokrat und Mitglied der Akademischen Legion das erste zensurfreie Flugblatt Österreichs ‘Die Universität’. Später Direktor des Musikvereins und Professor der Ästhetik, Schulrat und Präses der Wiener Kultusgemeinde, gründete der Schriftsteller 1872 das Israelitische Blindeninstitut auf der Hohen Warte und berief den ersten Blindenlehrerkongreß ein, zu dessen Präsident er 1873 gewählt wurde. 1876 wurde er, der mit Nikolaus Lenau und Anastasius Grün befreundet gewesen war, geadelt.‎

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‎Franul von Weißenthurn, Johanna, Schauspielerin und Dramatikerin (1772-1847).‎

‎Eigenh. Gedicht mit U. O. O. u. D.‎

‎2 SS. Gr.-8vo. „An Fichtner | Als er nach einer langen Krankheit unter einige | seiner kunstverwandte[n] Freunde trat“ übertitelt, ist die saubere Reinschrift des Gedichtes als Gelegenheitsdichtung nicht zwingend repräsentativ für das literarische Werk der Künstlerin: „Wie eine Mutter die nach langem Scheiden | Den Sohn begrüßt, ruf ich: Willkommen Dir! | Ein guter Gott entriß dich deinem Leiden | Und sprach: Du mußt noch weilen, bleibe hier [es folgen 28 Zeilen]“. - Zu sehen war die einer Wanderschauspielerfamilie entstammende Schauspielerin in München, Baden bei Wien und schließlich in Wien selbst, für dessen erste Bühne sie von Johann Brockmann entdeckt wurde. Seit 1796 als Dramatikerin tätig, schrieb sie etwa 60 Lustspiele, Familienstücke und romantische, historisierende Spektakelstücke, die lange Zeit u. a. im Repertoire des Burgtheaters blieben. - Der besungene Schauspieler ist vermutlich Karl Fichtner, der 1823 als Liebhaber an das Theater an der Wien engagiert wurde und im Jahr darauf unter Joseph Schreyvogel in Ifflands ‚Herbsttag‘ am Wiener Burgtheater brillierte. Dem Haus bis zu seinem Bühnenabschied 1865 angehörend, war Fichtner auch als Regisseur tätig. Zunächst jugendlicher Liebhaber und Charakterschauspieler, „entwickelte sich Fichtner zu einem Salonhelden, der vor allem in den Gesellschaftsstücken Eduard von Bauernfelds große Erfolge feierte und wiederholt im Rahmen von Gastspielreisen in Berlin auftrat“ (DBE). - In altem Sammlungsumschlag.‎

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€ 220,00 Kopen

‎Franzos, Karl Emil, Schriftsteller und Publizist (1848-1904).‎

‎Albumblatt mit fünf eigenh. Zeilen und U. Berlin, 14. V. 1901.‎

‎1 S. 6,3:10,1 cm. “Was wäre denn aller Erdenpracht | Was aller Weichheit Blüthe,- | Merk auf: was Dich zum Menschen macht, | Ist doch nur ein bischen Güte!” - Franzos war seit 1872 Mitarbeiter der Wiener ‘Neuen Freien Presse’, Herausgeber der ‘Neuen Illustrierten Zeitung’ und Gründer der antinaturalistischen literarischen Zeitschrift ‘Deutsche Dichtung’. Als Schriftsteller vornehmlich Reiseberichte, Novellensammlungen und später Romane verfassend, ist ihm als Herausgeber die Veröffentlichung von Büchners Gesamtwerk zusammen mit dem handschriftlichen Nachlaß (1879) zu verdanken, worin erstmals das von ihm unter dem Titel ‘Wozzeck’ entzifferte ‘Woyzeck’-Manuskript enthalten ist.‎

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€ 180,00 Kopen

‎Franzos, Karl Emil, Schriftsteller und Publizist (1848-1904).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Kollegen: "Wenn ich Sie bitte, das beifolgende Exemplar meines Romans 'Ein Kampf ums Recht' von mir annehmen zu wollen, so erfülle ich damit nur eine Herzenspflicht: ich möchte Ihnen gern ein Zeichen geben, daß ich Ihren mir im Frühling d. J. collegial und feinfühlig erwiesenen Dienst, wie den liebenswürdigen Mann, der ihn mir erwiesen, nach seinem vollen Werthe schätze. Daß ich im Anschluß hieran gleich eine concrete Bitte ausspreche, haben Sie gleichfalls nur Ihrer Freundlichkeit zuzuschreiben. Ich höre, daß das ‚Tagblatt‘ und ich Herrn Schembera verloren haben. Wenn Sie erwägen, was ich durch vier Jahre von diesem Menschen erdulden mußte - und nie ist eine Verfolgung unschuldiger erlitten, nie boshafter geübt worden! - so werden Sie es nur menschlich finden, daß mir sein Mißgeschick nicht gerade zu Herzen gegangen [...]". - Franzos war seit 1872 Mitarbeiter der Wiener "Neuen Freien Presse", Herausgeber der "Neuen Illustrierten Zeitung" und Gründer der antinaturalistischen literarischen Zeitschrift "Deutsche Dichtung". Als Schriftsteller vornehmlich Reiseberichte, Novellensammlungen und später Romane verfassend, ist ihm als Herausgeber die Veröffentlichung von Büchners Gesamtwerk zusammen mit dem handschriftlichen Nachlaß (1879) zu verdanken, worin erstmals das von ihm unter dem Titel "Wozzeck" entzifferte "Woyzeck"-Manuskript enthalten ist. - Viktor Schembera war als Kunstkritiker beim "Neuen Wiener Tagblatt" tätig; mit zahlreichen Literaten und bildenden Künstlern befreundet, war Schembera 1886/87 Präsident der Schriftstellervereinigung "Concordia" und trat als Förderer des Werks von Richard Wagner hervor. Als Nachfolger Ludwig Anzengrubers übernahm er 1889 die Leitung des Wiener Witzblatts "Figaro". - Auf Briefpapier mit gedr. Kopfzeile.‎

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€ 300,00 Kopen

‎Franzos, Karl Emil, Schriftsteller und Publizist (1848-1904).‎

‎Eigenh. Brief mit U. ("Franzos"). Wien, Eigenh. Brief mit U., 30. IV. 1888 [?].‎

‎1 S. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. An einen Paul: "Von der Politik abgesehen, habe ich die P. T. Mitglieder Ihres Vereins bisher für sehr gesund gehalten, leider rechtfertigen jedoch die Probe-Exemplare, die mir auf Ihren mächtigen Wink zukommen, dieses günstige Vorurtheil nicht. Der Erste [...] hat sich nach einigen Tagen als blind herausgestellt und der Zweite als taub, außerdem als glücklicher Besitzer einer der originellsten Handschriften der Welt. Lieber Paul! - seien Sie doch so liebenswürdig und schicken Sie mir einen Dritten, der vielleicht - schon um den Reiz der Neuheit zu gewähren - kein Krüppel, sondern nur eben ein gewöhnlicher Jude ist. Christenthum wäre übrigens kein Hindernis - im Gegentheil! [...]" - Franzos war seit 1872 Mitarbeiter der Wiener "Neuen Freien Presse", Herausgeber der "Neuen Illustrierten Zeitung" und Gründer der antinaturalistischen literarischen Zeitschrift "Deutsche Dichtung". Als Schriftsteller vornehmlich Reiseberichte, Novellensammlungen und später Romane verfassend, ist ihm als Herausgeber die Veröffentlichung von Büchners Gesamtwerk zusammen mit dem handschriftlichen Nachlaß (1879) zu verdanken, worin erstmals das von ihm unter dem Titel "Wozzeck" entzifferte "Woyzeck"-Manuskript enthalten ist. - Stärker zerknittert und mit alt hinterlegten Einrissen in den Faltungen.‎

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€ 200,00 Kopen

‎Freiberg, Siegfried, Schriftsteller (1901-1985).‎

‎2 eigenh. Postkarten mit U. sowie 1 gedr. Verlagspostkarte mit eh. Gruß und U. Wien, 1946-[1951].‎

‎Zusammen 3 SS. Die Postkarten jeweils mit eh. Adresse. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Geburtstagswünsche. - Freiberg war von 1926-47 Bibliothekar an der Hochschule für Welthandel in Wien. Kurz vor dem Zweiten Weltkrieg richtete er zusammen mit einer Gruppe österreichischer Schriftsteller eine Huldigung an A. Hitler. 1947 wechselte er an die Akademie der bildenden Künste und war dort von 1950-64 Bibliotheksdirektor. 1948 mit dem UNESCO-Literaturpreis bedacht, später auch mit dem Literaturpreis der ‘Wiener Zeitung’ und dem Kulturpreis des Landes Niederösterreich, war Freiberg Vorstandsmitglied des österreichischen P.E.N.-Clubs. Vgl. Kosch V, 534 und Giebisch-G. 95. - Eine Karte mit gedr. Portrait des Schriftstellers (Brustbild en face), die Verlagspostkarte aus Anlaß des Erscheinens von Freibergs Gedichtband ‘Sage des Herzens’ (1951).‎

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€ 75,00 Kopen

‎Freiberg, Siegfried, Schriftsteller (1901-1985).‎

‎Eigenh. Billett mit U. O. O., 15. V. 1973.‎

‎1½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. An den Schriftsteller Johann Gunert (1903-1982): "[...] es tut mir leid, daß ich gerade zu Deinem Geburtstag nicht erscheinen kann. Ich feiere ja selbst meinen Geburtstag am 18. Mai, zu dem sich eine Menge Freunde angemeldet haben. Schade, Schade [...]”. - Freiberg war von 1926-47 Bibliothekar an der Hochschule für Welthandel in Wien. Kurz vor dem Zweiten Weltkrieg richtete er zusammen mit einer Gruppe österreichischer Schriftsteller eine Huldigung an A. Hitler. 1947 wechselte er an die Akademie der bildenden Künste und war dort von 1950-64 Bibliotheksdirektor. 1948 mit dem UNESCO-Literaturpreis bedacht, später auch mit dem Literaturpreis der ‘Wiener Zeitung’ und dem Kulturpreis des Landes Niederösterreich, war Freiberg Vorstandsmitglied des österreichischen P.E.N.-Clubs. Vgl. Kosch V, 534 und Giebisch-G. 95.‎

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€ 60,00 Kopen

‎Freiberg, Siegfried, Schriftsteller (1901-1985).‎

‎Eigenh. Brief mit U. ("Freiberg"). Wohl Wien, 10. III. 1966.‎

‎1 S. Gr.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Hofrat: "Es ist nett, daß Sie an mich denken. Nur für Ihr Thema habe ich leider zu wenig Zeit und auch vielleicht Begabung. Dr. Koschatzky! Dafür gebe ich Ihnen meinen beil. Essay 'Reisen von innen her' [...] zur Veröffentlichung [...]". - Siegfried Freiberg war von 1926 bis 1947 Bibliothekar an der Hochschule für Welthandel in Wien. Kurz vor dem Zweiten Weltkrieg richtete er zusammen mit einer Gruppe österreichischer Schriftsteller eine Huldigung an Adolf Hitler. 1947 wechselte er an die Akademie der bildenden Künste und war dort von 1950-64 Bibliotheksdirektor. 1948 mit dem UNESCO-Literaturpreis bedacht, später auch mit dem Literaturpreis der "Wiener Zeitung" und dem Kulturpreis des Landes Niederösterreich, war Freiberg Vorstandsmitglied des österreichischen P.E.N.-Clubs. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf und mit zwei kleinen Stecknadeldurchstichen; ohne den erwähnten Essay.‎

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€ 80,00 Kopen

‎Freiligrath, Ferdinand, Dichter (1810-1876).‎

‎Visitkarte mit faksimiliertem Namenszug und vier eigenh. Zeilen. O. O. u. D.‎

‎1 Seite Carte d'Visite-Format. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Mit großem Vergnügen! [...]".‎

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€ 400,00 Kopen

‎Frenzel, Karl, Theaterkritiker und Schriftsteller (1827-1914).‎

‎Visitkarte mit mehreren eigenh. Zeilen und U. O. O., 1. I. 1890.‎

‎2 SS. An einen namentlich nicht genannten Professor. - Von Karl Gutzkow 1853 als Redakteur zu seiner Familienzeitschrift ‘Unterhaltungen am häuslischen Herd’ geholt und infolgedessen seine Laufbahn als Lehrer beendend, übernahm Frenzel das Feuilleton der Berliner ‘National-Zeitung’, später wechselte er als Literatur- und Theaterkritiker zur ‘Deutschen Rundschau’. Sein schriftstellerisches Werk umfaßt Romane, Novellen und Essays. 1897 wurde er zum Professor ernannt.‎

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‎Freytag, Gustav, Schriftsteller (1816-1895).‎

‎Visitkarte mit 3 eigenh. Zeilen. O. O. u. D.‎

‎50:90 mm. Dankt einem namentlich nicht genannten Adressaten "für den Gruß aus der Schweiz. Auch Ihnen gute Wünsche zum neuen Jahr".‎

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‎Frieberger, Kurt, Schriftsteller (1883-1970).‎

‎20 (davon 19 eigenh. und 1 ms.) Briefe, (Bild-)Postkarten u. a. mit eh. U. Wien, 1946-1961.‎

‎Zusammen 25 SS. Meist 8vo. Mit 6 (davon 5 eh. adr.) Kuverts. Freundschaftliche Korrespondenz mit Josef Wesely: “Herzlichsten Dank für Ihre Worte des Beileids zu einem Verlust, den meine Frau und ich leider nicht verschmerzen könnne. Sehr schmerzlich berührte mich die Nachricht über Ihre Enthebung. Wenngleich ich zur Steiermark wenig Beziehungen habe, möchte ich doch versuchen, ob ich nicht ein wenig zu Ihren Gunsten eingreifen könnte [...]” (ms. Br. v. 2. II. 1948). - Besondere Erwähnung verdient ein schönes, die ganze Breite eines gef. A4-Blattes einnehmendes Gedicht mit dem Titel ‘Rückblick’, dessen 14 Zeilen Frieberger Wesely zu Ostern 1953 widmet: “Halt stand, wo Deine jungen Augen sahn | Vom Gipfel Heimat, stolz, als ob den Saft, | der Knospen schwellt und Eichenstämme schafft, | Du fühltest und dem Herzen nahn [...]”. - Frieberger war bis 1938 als Presse- und Kulturattaché in Rom tätig, wo er u. a. den Bau des österreichischen Kulturinstituts veranlaßte. Als entschiedener Gegner des Nationalsozialismus wurde er nach dem "Anschluß" Österreichs aus dem Staatsdienst entlassen, erhielt als Schriftsteller Schreibverbot und war hernach als Übersetzer tätig. 1945 kehrte er in den Staatsdienst zurück und amtierte 1947-53 als Senatspräsident des Verwaltungsgerichtshofs. 1963 wurde er für sein schriftstellerisches Werk mit dem Österreichischen Staatspreis für Literatur ausgezeichnet. Vgl. Kosch V, 654f. und Giebisch-G. 97.‎

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€ 280,00 Kopen

‎Frieberger, Kurt, Schriftsteller (1883-1970).‎

‎Eigenh. Bildpostkarte mit U. Wien, 29. XII. 1950.‎

‎1 S. (Qu.-)8vo. Mit eh. Adresse. An Josef Wesely mit Dank für ihm übersandte Wünsche zu Weihnacht und Neujahr. - Frieberger war bis 1938 als Presse- und Kulturattaché in Rom tätig, wo er u. a. den Bau des österreichischen Kulturinstituts veranlaßte. Als entschiedener Gegner des Nationalsozialismus wurde er nach dem "Anschluß" Österreichs 1938 aus dem Staatsdienst entlassen, erhielt als Schriftsteller Schreibverbot und war hernach als Übersetzer tätig. 1945 kehrte er in den Staatsdienst zurück und amtierte 1947-53 als Senatspräsident des Verwaltungsgerichtshofs. 1963 wurde er für sein schriftstellerisches Werk (Lyrik, Dramen und Romane) mit dem Österreichischen Staatspreis für Literatur ausgezeichnet. Verheiratet war Frieberger mit der Pianistin und Graphikerin Maria Vera Brunner.‎

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€ 60,00 Kopen

‎Frieberger, Kurt, Schriftsteller (1883-1970).‎

‎Eigenh. Briefkarte mit U. Wien, 8. XII. 1956.‎

‎2 SS. Qu.-8vo. Mit eh. adr. Kuvert. An die Schauspielerin Lili Marberg: "Mehr als die Hälfte meines Lebens reicht die Erinnerung zurück, da Sie in meinem Elternhaus zu Gaste weilten. Mächtige Bierknechte trugen Sie auf einem Tragsessel hinauf und hinab, denn der Aufzug in dem Haus am Kärntner Ring wurde erst ein Jahr später eingebaut. Sie hätten eine Rolle in einer meiner Komödien spielen sollen, die dann Erika Wagner gab. Mir aber blieb die Freude, das vielbewunderte Idealbild der großen Dame persönlich zu kennen, mich immer wieder bei Begegnungen an Ihrem Antlitz, Ihrem Geist und Ihrem Charme zu freuen [...]". - Frieberger war bis 1938 als Presse- und Kulturattaché in Rom tätig, wo er u. a. den Bau des österreichischen Kulturinstituts veranlaßte. Als entschiedener Gegner des Nationalsozialismus wurde er nach dem "Anschluß" Österreichs 1938 aus dem Staatsdienst entlassen, erhielt als Schriftsteller Schreibverbot und war hernach als Übersetzer tätig. 1945 kehrte er in den Staatsdienst zurück und amtierte 1947-53 als Senatspräsident des Verwaltungsgerichtshofs. 1963 wurde er für sein schriftstellerisches Werk (Lyrik, Dramen und Romane) mit dem Österreichischen Staatspreis für Literatur ausgezeichnet. Verheiratet war Frieberger mit der Pianistin und Graphikerin Maria Vera Brunner. - Lili Marberg (1876-1962) gehörte von 1911 bis 1950 dem Wiener Burgtheater an. Seit 1936 auch Ehrenmitglied, spielte sie zunächst in Stücken Wedekinds, Hauptmanns und Ibsens, später vorwiegend Königinnen und mütterliche Frauen und galt weithin als vorzügliche Charakterdarstellerin. Zu ihren Hauptrollen zählten Desdemona, Hedda Gabler und Helena in "Vor Sonnenaufgang". Ihre einzige Filmrolle war die des Fräulein Munk in Walter Reischs "Silhouetten" (1936).‎

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‎Friedjung, Heinrich, Historiker (1851-1920).‎

‎2 eigenh. Briefe mit U. Wien, 31.V. und 8.VI. 1908.‎

‎Zusammen 3 SS. auf Doppelblättern. 8vo. Mit einem eh. Kuvert. Über den Nachlaß des Juristen und Schriftstellers Johann Alois Ritter von Perthaler (1816-62) an Hofrat Dr. Wieser in Innsbruck: “Wir hatten vereinbart, daß ich die Perthallerschen Papiere womöglich bis Ende Mai durchsehen komme, um sie dann wieder in die Hände der Eigentümerin zurückzulegen. Durch eine mehrwöchentliche Erholungsreise und durch dringende Arbeiten war ich verhindert die Ausbeutung der Papiere vollständig zu erledigen, und ich bitte daher, mir eine weitere Frist bis zu den großen Ferien dieses Jahres zu gewähren [...]” (Br. v. 31.V.). “Für die Fristerstreckung [...] sage ich Ihnen meinen besten Dank. Es ist sehr erfreulich, daß das Museum Ferdinandeum der Verwahrer der Papiere geworden ist. Ich werde wohl in nicht allzu ferner Zeit bei Ihnen in Innsbruck vorsprechen, um die Dokumente aus der Zeit von 1848-1862 selbst durchzusehen [...]”. - Der Nachlasser, seit 1849 im Justiz- bzw. Innenministerium in wechselnden Funktionen tätig, hatte 1849 die Stadt Wien als Abgeordneter im Frankfurter Parlament vertreten und von 1849-53 den Erzherzögen Ferdinand Maximilian (1832-1867) und Karl Ludwig (1833-1896) Unterricht in Staats- und Rechtslehre erteilt. Nebenher war er Mitarbeiter verschiedener Zeitungen und verfaßte Gedichte und Novellen. - Heinrich Friedjung, der 1882 gemeinsam mit Georg von Schönerer (1842-1921) und Victor Adler (1852-1918) das ‘Linzer Programm’ verfaßt hatte, war bis 1886 Herausgeber der ‘Wochenschrift’ und redigierte 1886/87 die ‘Deutsche Zeitung’ als offizielles Organ der Deutschnationalen Partei. “Zunehmend in Gegensatz zu Schönerer, dessen Antisemitismus er ablehnte, wurde Friedjung schließlich wegen seiner jüdischen Abstammung aus der Partei ausgeschlossen” (DBE); 1891-1895 war er Mitglied des Wiener Gemeinderats und wandte sich anschließend ausschließlich wissenschaftlichen Forschungen zu. Vgl. auch Czeike II, 410f.‎

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‎Friedjung, Heinrich, Historiker (1851-1920).‎

‎Eigenh. Br. mit U. Wien, 8. XI. o. J.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: “Unter Vorsitz des Freiherrn von Dumreicher fanden Besprechungen statt, in denen die Gründung des deutsch-österreichischen Reformvereins beschlossen ward. Ich erlaube mir die höfliche Bitte auszusprechen, Sie mögen, geehrter Herr Doktor, uns gestatten, auch Ihren hochgeehrten Namen unter das Schriftstück zu setzen [...]”. - Heinrich Friedjung, der 1882 gemeinsam mit Georg von Schönerer und Victor Adler das ‘Linzer Programm’ verfaßt hatte, war bis 1886 Herausgeber der ‘Wochenschrift’ und redigierte 1886/87 die ‘Deutsche Zeitung’ als offizielles Organ der Deutschnationalen Partei. “Zunehmend in Gegensatz zu Schönerer, dessen Antisemitismus er ablehnte, wurde Friedjung schließlich wegen seiner jüdischen Abstammung aus der Partei ausgeschlossen” (DBE); von 1891-1895 war er Mitglied des Wiener Gemeinderats und wandte sich anschließend ausschließlich wissenschaftlichen Forschungen zu. Vgl. Öst. Lex. I, 353 und Czeike II, 410f. - Der erwähnte Armand Frh. von Dumreicher (1845-1908) trat nach ausgedehnten Reisen durch Europa und den Orient ins Unterrichtsministerium ein, wo sein großes Verdienst - die Neuorganisation der technisch-gewerblichen Schulen - beispielgebend für viele europäische Staaten wurde. Als Vertreter der Klagenfurter Handelskammer ins Abgeordnetenhaus gewählt, schloß er sich dem ‘Deutsch-Österreichischen Klub’ an, schied später als Sektionsrat aus dem Staatsdienst aus und beendete 1895 seine politische Laufbahn wegen schwerer Differenzen, die nicht zuletzt aus der Verbindung des Klubs mit dem Deutschen Klub zur ‘Vereinigten deutschen Linken’ resultierten. Vgl. Czeike II, 108. - Mit kl. Einr. im rechten Rand (kein Textverlust).‎

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‎Friedjung, Heinrich, Historiker (1851-1920).‎

‎Ms. Brief mit eigenh. U. Wien, 30. I. 1917.‎

‎1½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. An Mathilde, Witwe nach Alfred Rt. von Lindheim (1836-1913): "Für Ihre freundliche Sendung sage ich den verbindlichsten Dank, wenn das Begleitschreiben auch von der nicht zutreffenden Annahme ausgeht, dass ich mich mit der Geschichte des Suezkanals eingehender beschäftige. Wiewohl dies nicht der Fall ist, habe ich die Arbeiten Ihres Herrn Gemahls durchgesehen und meine Erwartung erfüllt gefunden, dass aus ihnen mannigfache Belehrung zu holen ist [...]". Gemeint ist Lindheims "Bericht über die Canalisirung der Landenge von Suez" (Wien, Gerold 1865). - Heinrich Friedjung, der 1882 gemeinsam mit Georg von Schönerer und Victor Adler das "Linzer Programm" verfaßt hatte, war Herausgeber der "Wochenschrift" und redigierte später die "Deutsche Zeitung" als offizielles Organ der Deutschnationalen Partei. "Zunehmend in Gegensatz zu Schönerer, dessen Antisemitismus er ablehnte, wurde Friedjung schließlich wegen seiner jüdischen Abstammung aus der Partei ausgeschlossen" (DBE); von 1891-1895 war er Mitglied des Wiener Gemeinderats und wandte sich anschließend ausschließlich wissenschaftlichen Forschungen zu. - Der verstorbene Gatte der Adressatin wurde 1868 leitender Direktor der neugegründeten Wiener Handelsbank und war Mitbegründer der ersten Wiener Lagerhäuser und des Lokaltelegraphen. Er gehörte jahrzehntelang dem Direktionsrat der mit der Handelsbank vereinigten Unionsbank an, war 1876-78 dessen Vizepräsident und 1879-1909 Präsident des Schiedsgerichts der Warenbranche an der Wiener Börse sowie seit 1877 Mitglied der niederösterreichischen Handels- und Gewerbekammer. Als sein bekanntestes Werk gilt das 1891 erstmals erschienene ‚Schiedsgericht im modernen Zivilprozeß‘. - Mit einer knappen biographischen Anmerkung zum Verfasser von fremder Hand auf Bl. 2 recto.‎

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‎Friedländer, Max, Publizist, Herausgeber der ‘Neuen Freien Presse’ (1829-1872).‎

‎2 eigenh. Briefe mit U. Wien, 8.XI. 1869 und 26.VII. 1870.‎

‎1½ SS. 8vo. Betr. der Bestellung und Bezahlung eines Kronleuchters. - Seit 1856 in Wien ansässig, wurde Friedländer Mitarbeiter der ‘Presse’ und gründete 1864 “zusammen mit Michael Etienne [1827-1879] und Adolph Werthner [geb. 1828] die ‘Neue Freie Presse’ als deutsch-konstitutionell ausgerichtete Zeitung, die sich bald zum populärsten Blatt der Monarchie entwickelte" (DBE). Von 1865-1867 Vizepräsident des Presseklubs Concordia, war er seit 1869 Präsident der Deutschen Journalistentage in Wien, Breslau und Mainz. Vgl. auch Kosch I, 571 und Öst. Lex. I, 353. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf der "Neuen Freien Presse".‎

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‎Friedländer, Max, Publizist, Herausgeber der "Neuen Freien Presse" (1829-1872).‎

‎3 (davon 2 eigenh.) Briefe mit U. Wien, Dezember [1870 oder 1871].‎

‎Zusammen 3 SS. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten im Zuge der Vorarbeiten zur Gründung des Wiener Stadttheaters: "Laube hat mir Ihren Entwurf mitgetheilt. Er ist damit einverstanden u. ich bin mit ihm der Meinung, d[a]ß der Passus, welcher die Concurrenz betrifft, wegzubleiben hätte. Indeß wäre das Gesuch noch in folgender Art zu vervollständigen. Erstens hätten Sie wohl hinsichtlich seiner Individualität einfach darauf zu verweisen, d[a]ß er fast zwei Dezennien artistischer Director des k.k. Hofburgtheaters gewesen ist, hiemit also seine persönliche Qualifikation für den Betrieb eines Theaters einer weiteren Discussion kaum unterzogen werden könnte. Sodann wäre zu erwähnen, d[a]ß als Bauplatz für das neue Theater jene zwei Parzellen bestimmt sind, welche die Wiener Baugesellschaft aus der Demolirung des ärarischen Gebäudes auf der Seilerstätte in der Verlängerung der Johannesgasse, mit der Front einerseits nach der Seilerstätte u. andererseits nach der zu verlängernden Schellinggasse, gewinnen wird [...]". - Der "artistische Director" Heinrich Laube, neben Friedländer der zweite wesentliche Initiator der neuen Konkurrenz zu den kaiserlichen und somit den Zensurbestimmungen unterliegenden Hoftheatern, sollte das im September 1872 eröffnete Haus auch - mit einer Unterbrechung - bis 1880 führen. 1884 brannte es völlig aus, wurde als Ruine von Anton Ronacher erworben, von den Architekten Ferdinand Fellner d. J. und Hermann Helmer zu einem Varietétheater umgestaltet und in dieser Verbindung von Theater, Ballsaal, Hotel, Restaurant und Kaffeehaus fortan unter dem Namen "Etablissement Ronacher" betrieben. - Seit 1856 in Wien ansässig, wurde Friedländer Mitarbeiter der "Presse" und gründete 1864 "zusammen mit Michael Etienne und Adolph Werthner die 'Neue Freie Presse' als deutsch-konstitutionell ausgerichtete Zeitung, die sich bald zum populärsten Blatt der Monarchie entwickelte" (DBE). Von 1865-1867 Vizepräsident des Presseklubs Concordia, war er seit 1869 Präsident der Deutschen Journalistentage in Wien, Breslau und Mainz. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf der "Neuen Freien Presse".‎

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‎[Friedrich Krupp AG].‎

‎Ms. Vertrag mit jeweils eh. U. der zeichnungsberechtigten Kontrahenten. Donawitz und Essen, 1940.‎

‎3½ auf 2 Bll. 4to Beiliegend ein ms. Begleitschreiben. Vertrag zwischen der Friedrich Krupp AG und Dr. Karl Horina als Lizenznehmer von "Zahn- und Kieferprothesen aus Chrom-Nickel-Eisenlegierungen". - Etwas gebräunt und knittrig sowie mit kleinen Randläsuren.‎

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‎Frimberger, Georg Johann, Schriftsteller (1851-1919).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 29. XI. 1892.‎

‎3 SS. auf Doppelblatt. 8vo. “Ich erlaube mir, Ihnen hiermit Dorfgeschichten anzubieten, welche zu Beginn der achtziger Jahre in Buchform, aber nur in kleiner Auflage zur Ausgabe gelangten und längst abgesetzt sind. Diese Erzählungen, echte Volksgestalten schildernd, wurden von mir vor Kurzem einer gründlichen Durchsicht unterzogen und vielfach verbessert, da mir Manches daran nicht mehr recht zusagen mochte [...]”. - Der Sohn eines Handwerksmeisters studierte an der Akademie der bildenden Künste in Wien, mußte diese jedoch aus finanziellen Gründen wieder verlassen, und wurde Eisenbahnbeamter. Zuletzt arbeitete F. als Werkstattleiter in Wien. Neben seinem Beruf trat er als volkstümlicher Lyriker (‘Is’s g’fälli?’, 1902) und Erzähler (u.a. ‘Erzählungen aus dem niederösterreichischen Weinland’, 1913) hervor. Vgl. Kosch I, 582f. - In altem Sammlungsumschlag.‎

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‎Fry, Christopher, Schriftsteller (1907-2005).‎

‎Zeitungsausschnitt mit eigenh. Namenszug. [Wien, vor 1962].‎

‎Ca. 40:11 cm. Die Unterschrift in Kugelschreiber im oberen Drittel des Ausschnittes aus einer Wiener Tageszeitung mit einer Photographie des Dichters anläßlich der Aufführung seines Dramas ‘Heinrich von England’ mit Boy Gobert in der Titelrolle. - Die "in der Nachfolge T. S. Eliots verfaßten Versdramen" des Schauspielers, Regisseurs und Theaterdirektors "gehören zu den erfolgreichsten dieser Gattung" (Brauneck, Weltliteratur im 20. Jhdt., Autorenlexikon, Bd. 2, S. 442). "He also collaborated on the screenplays of the epic films 'Ben Hur' (1959) and 'Barabbas' (1962), and he wrote both radio and television plays" (Enc. Br., s.v.).‎

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‎Fulda, Ludwig, Schriftsteller (1862-1939).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. O. O. u. D.‎

‎½ S. auf Doppelblatt. Qu.-8vo. "Als deine Sonne soll dein Werk dir lachen: | So kannst den Werktag du zum Sonntag machen".‎

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‎Fulda, Ludwig, Schriftsteller (1862-1939).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Mürren, 8. VIII. 1889.‎

‎1½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. "Empfangen Sie meinen verbindlichsten Dank für die ehrenvolle Einladung zur Eröffnung Ihrer Bühne. Schon lange gelten Ihrem großen und schönen Unternehmen mein wärmstes Interesse und meine lebhafteste Sympathie, und es wird mir daher zur besonderen Freude gereichen, Ihrer liebenswürdigen Einladung folgend mich zur Eröffnungsvorstellung in Wien einzufinden [...]". Adressat des Schreibens war wohl Emmerich Bukovics von Kiss Alacska (1889-1905), der erste Direktor des Deutschen Volkstheaters, das am 14. September mit Anzengrubers "Ein Fleck auf der Ehr" eröffnet worden war. - Zu Fulda wie E. Bukovics v. Kiss Alacska vgl. DBE. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf des Grand Hotel Mürren.‎

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‎Fulda, Ludwig, Schriftsteller (1862-1939).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Berlin-Dahlem, 10. II. 1914.‎

‎1 S. 8vo. An eine namentlich nicht genannte Frau Baronin: "Tausend Dank für Ihren freundlichen Brief und die so liebenswürdige Einladung. Dieser würde ich unter andern Umständen mit Vergnügen folgeleisten [!]; aber ich komme diesmal nur auf einen einzigen Tag nach Wien, ohne meine Frau, und da sehen Sie gewiß selber ein, daß ich für diesen so kurzen Aufenthalt, der mir nicht einmal gestatten wird, meinen nächsten [oder: nähsten] Freund aufzusuchen, lieber ins Hotel gehe [...]. - Auf Briefpapier mit gedr. Adresse.‎

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‎Fulda, Ludwig, Schriftsteller (1862-1939).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Berlin, 29. IV. 1915.‎

‎1 S. 4to. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Für Ihre beiden werthen Schreiben sage ich Ihnen im Auftrag unseres Vorstands herzlichen Dank, und namentlich auch für die uns zugesagte und ebreits betätigte kräftige Unterstützung. Die Zeichnung von M 200,- für die geplanten Volksbüchereien haben wir mit großer Erkenntlichkeit zur Kenntnis genommen. Auch der Bremer und Stuttgarter Bunf haben sich bereits mit namhaften Beträgen beteiligt [...]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf des Goethebund-Berlin.‎

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‎Fulda, Ludwig, Schriftsteller (1862-1939).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Berlin-Charlottenburg, 31. I. 1901.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Direktor: "Mit Ihrem liebenswürdigen Telegramm haben Sie mir eine große Freude bereitet [...]. Er reiht sich nur den vielen, vielen Dankesbezeugungen an, die ich seit meinen Anfängen Ihnen schuldig geworden bin. Als einer der Ersten haben Sie mich durch die That ermuthigt und gestärkt; in langen Jahren haben Sie meiner Sprößlinge sich mit stets gleicher Liebe und Sorgfalt angenommen. Es ist mir daher gerade heut ein Herzensbedürfnis, Ihnen auszusprechen, wie sehr und wie vielfach ich Ihnen verpflichtet bin [...]". - Auf Briefpapier mit gedr. Adresse.‎

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‎Funder, Friedrich, Publizist (1872-1959).‎

‎Eigenh. Brief mit U. sowie 1 ms. Briefkarte und 1 gedr. Dankesschreiben mit einigen eh. Zeilen und U. Wien, 1947-1952.‎

‎Zusammen 3 SS. Qu.-8vo. Jeweils mit ms. Kuvert. Dankt Josef Wesely für ihm wiederholt übersandte Geburtstagswünsche. - Funder war Feuilletonredakteur, später auch Chefredakteur und Herausgeber der ‘Reichspost’. Mehrmals den Balkan bereisend, gewann er Kontakt zu führenden Persönlichkeiten des Auslandes und gehörte zu den politischen Beratern des Thronfolgers Erzherzog Franz Ferdinand. 1930 wurde er Präsident des Bureau International des Journalistes Catholiques, 1935 wurde er in den Staatsrat berufen. Nach dem Zweiten Weltkrieg - zu dessen Beginn Funder in den Konzentrationslagern Dachau und Flossenbürg interniert war - gründete er die kulturpolitische Wochenzeitschrift ‘Die Furche’. Vgl. Öst. Lex. II, 363.‎

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€ 50,00 Kopen

‎Fusinato, Arnaldo, Schriftsteller (1817-1888).‎

‎Eigenh. Brief mit U. ("AFusinato"). [Castelfranco?], 27. VI. 1856 [?].‎

‎1 S. Gr.-8vo. An einen Signor Anselmi mit der Mitteilung, daß er nichts neues geschrieben habe, was es wert sei, veröffentlicht zu werden. Er schicke daher ein paar (hier nicht beiliegende) Verse, die vor einigen Jahren in "Le ore casalinghe" ("Stunden zuhause") veröffentlicht worden seien, in der Hoffnung, die frühere Herausgabe sei kein Hindernis für deren Wiederaufnahme: "Ove l'antecedente pubblicazione fosse un ostacolo alla riproduzione nella [?] io non avrò che il dispiacere di non aver potuto far cosa grata a lei e al suo amico [...]". - Die Recto-Seite mit kl. Registraturetikett und mit hs. Numerierung "85", die Verso-Seite mit dem verschlungenen Monogrammstempel "LS".‎

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‎Fussenegger, Gertrud, Schriftstellerin (1912-2009).‎

‎2 eigenh. (Bild-)Postkarten mit U. Hall in Tirol, 1961 und 1962.‎

‎Zusammen 2 SS. Qu.-8vo. Mit einem eh. adr. Kuvert. Dankt Josef Wesely für ihr übersandte Geburtstagswünsche. - Eine Karte mit einem Weihnachtsmotiv (Holzschnitt).‎

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€ 85,00 Kopen

‎Fussenegger, Gertrud, Schriftstellerin (1912-2009).‎

‎Eigenh. Briefkarte mit U. Hall, 8. V. 1957.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An Josef Wesely mit Dank für ihr übersandte Wünsche zum Geburtstag.‎

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‎Fussenegger, Gertrud, Schriftstellerin (1912-2009).‎

‎Eigenh. Briefkarte mit U. [Linz], 14. I. 1964.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An Josef Wesely mit Dank für ihr übersandte Wünsche zu Weihnacht und Neujahr.‎

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€ 60,00 Kopen

‎Gärtner, Wilhelm, Schriftsteller und Theologe (1811-1875).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 4. XI. 1867.‎

‎4 SS. auf Doppelblatt. Folio. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Euere Excellenz haben mir die Ehre gestattet, bei der hochlöblichen General-Intendanz der kais. Hofbühne meinen 'Attila' einzureichen. Indem ich allerhöflichst bitte, vorliegendes Exemplar entgegen nehmen zu wollen, sei es mir hochgeneigtest erlaubt, an solche Uiberreichung nachstehende Worte in tiefer Ergebenheit zu knüpfen: Auch ich stehe mit meinem 'Attila' auf den Wällen Rom's, um dieses gegen den Ansturm verteidigen zu helfen, um die Kirche, das Christenthum zu verherrlichen; und mein Schwert ist das 'des Geistes'; geweiht von der Kunst. - Nicht als ob die Kunst die Söldnerin, die Schleppträgerin einer andern Hoheit wäre; sie steht in keinerlei Dienste, ist souverän, wie die Kirche, wie die Philosophie [...]". - Gärtner war Kaplan an verschiedenen Orten Böhmens, ließ sich 1844 in Wien nieder und war ab dem Jahr darauf Festtagsprediger an der Wiener Universitätskirche. 1848 gab er die Wochenschrift "Der Sprecher für Staat und Kirche" heraus und trat für demokratische Reformen in Staat und Kirche ein. Von 1852 bis zur Entlassung des deutschsprachigen Lehrpersonals 1861 war er Professor der deutschen Sprache und Literatur an der Universität Pest, danach Landwirt und freier Schriftsteller. Zu seinem Freundeskreis zählten Friedrich Hebbel und Anton Günther.‎

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‎Galsworthy, John, Schriftsteller und Nobelpreisträger (1867-1933).‎

‎Eigenh. Namenszug mit Widmung und Datum. London, 1929.‎

‎1 S. 8vo. Mit hs. Kuvert. Schönes Widmungsblatt für Maria Sander auf Briefpapier mit gedrucktem Briefkopf. - Galsworthy, Mitbegründer und bis zu seinem Tode Präsident des PEN-Clubs, erhielt drei Jahre nach unserem Schriftstück den Literaturnobelpreis.‎

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‎Gault, William Campbell, amerikanischer Schriftsteller (1910-1995).‎

‎Albumblatt mit eigenh. Widmung und U. O. O. u. D.‎

‎1 S. Format: 101 x 51 mm. "For Sabrina and Wolfgang Wittmann".‎

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€ 90,00 Kopen

‎Gedichtsammlung‎

‎aus dem Vormärz. Wien und Prag, 1819-1847‎

‎26 SS. Fadengeheftet. 8vo. Hübsches Heftlein mit 15 Gedichten und Versen, welche den Zeitgeist der bevorstehenden Revolution 1848 in Östereich wiedergeben. So werden die großen Geister des Liberalismus, der Aufklärung und des Vormärz, wie etwa Ludwig Uhland, Robert Burns, August von Platen, Anastasius Grün, Moritz Saphir. Friedrich von Hagedorn etc. zitiert. Neben diesen auch erhebende Lieder von Karl Follen. Interessant ist eine Abwandlung von Gottfried Kellers "Loyolas wilde verwegene Jagd" wider die Jesuiten mit dem Beisatz "von einem kath. Geistl." Ebenso hervorzuheben sind die "Alten Verse mit neuen Reimen": "Freude schöner Götterfunken / Tochter aus Elysium / Manche Menschen sind betrunken / Und die nüchternen sind dumm." - Am Umschlag teilw. Gebrauchspuren, ansonsten sehr gut erhalten.‎

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€ 200,00 Kopen

‎Geibel, Emanuel, Schriftsteller (1815-1884).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Lübeck, 10. I. 1874.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Beiliegend habe ich die Ehre, Ihrem Wunsche gemäß Ihnen Bild und Handschrift einzuschicken. Die Sendung würde bereits früher erfolgt sein, wenn sie nicht durch die Saumseligkeit des Photographen verzögert worden wäre [...]". - Mit kleineren Einrissen im Mittelfalz beider Bll., am rechten Rand etwas angestaubt; ohne die erwähnte Photographie. - Die Recto-Seite von Bl. 1 mit kl. Registraturetikett und dem verschlungenen Monogrammstempel "LS".‎

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‎Geiger, Benno, Schriftsteller (1882-1965).‎

‎3 (2 eigenh. und 1 ms.) Briefe mit U. Venedig, 1940 und 1947.‎

‎Zusammen (2+2½+¾ =) 5¼ SS. auf 4 Bll. (Gr.-)4to. An einen Herrn Merth betr. einer Rechnung und mit der Bitte seiner Frau, "Ihr 2 Schachteln Waldheims Entfettungspastillen zukommen zu lassen" (Br. v. 11. VI. 1940) sowie betr. der Unterbringung von Büchern: "Es freut mich von Ihnen zu hören dass die Kisten mit Büchern von mir geborgen sind und bitte Sie mir mitzuteilen, welchen Lagerzins ich Ihnen schulde, wobei die aussergewöhnlichen Umstände, die jede Verbindung mit Ihnen unmöglich machten, von Ihnen freundlichst in Betracht gezogen werden müssten [...]" (a. d. Br. v. 19. VI. 1947). - Benno Geiger war 1899 Mitbegründer des Insel Verlags (Leipzig) gewesen und hatte sich 1904 in Venedig niedergelassen, wo er als freischaffender Schriftsteller, Kunsthistoriker und Kunsthändler tätig war. "Er unterhielt freundschaftliche Beziehungen zu Stefan Zweig, Hugo von Hofmannsthal, Rainer Maria Rilke und Arno Holz, übersetzte italienische Literatur, darunter Petrarca und Dante, und schrieb klassizistische Oden und Sonette ('Sämtliche Gedichte', 3 Bde., 1958)" (DBE). - Tls. auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf und leicht fleckig bzw. angestaubt.‎

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‎Genée, Rudolf, Schriftsteller (1824-1914).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Berlin, 2. III. 1896.‎

‎1 S. Kl.-8vo. An die Malerin Luise Begas-Parmentier (1850-1920): "[...] das ist mir ja eine große Freude und noch größere Überraschung. Vielen herzlichen Dank! Vielleicht habe ich heute Gelegenheit, Ihnen heute schon denselben noch mündlich zu sagen [...]". - William Shakespeare leidenschaftlich verfallen, machte sich der Verfasser zahlreicher Bühnenwerke und -bearbeitungen als Rezitator von dessen Werken einen Namen; als S.-Forscher in Philologenkreisen umstritten, trugen seine Arbeiten doch nachhaltig zur Popularisierung des Dichters bei. - Die Malerin und Graphikerin Luise Begas-Parmentier studierte bei Emil Jacob Schindler und William Unger; seit 1877 in Berlin ansässig, malte sie vorwiegend romantisch verklärte Landschaften und Architekturbilder mit Motiven aus Österreich, Deutschland und Italien sowie Blumenstücke in Öl und Aquarell.‎

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‎Genée, Rudolf, Schriftsteller (1824-1914).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Berlin, o.D.‎

‎1 S. 8vo. An eine Frau Lina: "Nein, meine liebe werte Frau Lina, den weiten Weg und vier Treppen, das kann ich beim besten Willen wirklich nicht. Ich habe Sie damals so verstanden als wollten sie nächsten Montag mit der Dame zu mir kommen, und ich bin auch sehr gern bereit, Sie am Montag 5 Uhr bei mir zu empfangen [...]". - William Shakespeare leidenschaftlich verfallen, machte sich der Verfasser zahlreicher Bühnenwerke und -bearbeitungen als Rezitator von dessen Werken einen Namen; als S.-Forscher in Philologenkreisen umstritten, trugen seine Arbeiten doch nachhaltig zur Popularisierung des Dichters bei. - Adressatin ist möglicherweise die Schauspielerin und Schriftstellerin Lina Loos (1882-1950), die in Berlin als Kabarettkünstlerin und Chansonette (Unter den Linden) erfolgreich war.‎

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‎Gerhardt, Dagobert von, Schriftsteller und Militär (1831-1910).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Potsdam, 8. XII. 1881.‎

‎4 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An den namentlich nicht genannten Leopold Rt. von Sacher-Masoch mit Dank für die Zusendung des "jüngsten Bandes von "Auf der Höhe": "[...] Nicht recht vermag ich einzusehen, warum Sie aus Ihrer wahrhaft vornehmen Monatsschrift jene Verbindung von Schöngeisterei u. Wissenschaftlichkeit verbannen wollen, die wir als 'feuilletonistische Schreibweise' zu bezeichnen uns gewöhnt haben. Das Feuilleton hat doch seinen Ehrenplatz unter den Produkten der Belletristik errungen, u. so sehr es von vielschreibenden, faselnden, substanzlosen Penny-a-liners erniedrigt u. mißhandelt wird, so unleugbar haben wir doch auch Klassiker des Feuilletons, die den Dichter u[n]d Denker auf das Glänzendste in sich vereinen. Wenn ich nun auch weit entfernt bin, mich unter diese Classiker zu rechnen, so habe ich doch gerade mit meinen Feuilletons einen recht achtungswerthen Erfolg bei der Lesewelt gehabt [...]". Bietet ihm weiters einen Artikel - "Von alten Jungfern" - zum Abdruck in "Auf der Höhe" an. - Seit 1850 als Offizier im militärischen Dienst stehend, war Gerhardt nach einer Verwundung seit 1864 in Moltkes Generalstab tätig, machte als Bataillonskommandeur den Deutsch-Französischen Krieg mit und nahm 1872 seinen Abschied. Neben Gedichten veröffentlichte er vorwiegend Alltagshumoresken sowie kulturhistorische Romane und Erzählungen.‎

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‎Gerhardt, Dagobert von, Schriftsteller und Militär (1831-1910).‎

‎Portraitphotographie mit eigenh. U. [Potsdam, 1882].‎

‎55:89 mm auf etwas größerem Trägerkarton. Brustbild im ¾-Profil. - Seit 1850 als Offizier im militärischen Dienst stehend, war Gerhardt nach einer Verwundung seit 1864 in Moltkes Generalstab tätig, machte als Bataillonskommandeur den Deutsch-Französischen Krieg mit und nahm 1872 seinen Abschied. Neben Gedichten veröffentlichte er vorwiegend Alltagshumoresken sowie kulturhistorische Romane und Erzählungen.‎

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‎Geyer, Ernst Karl Joachim, Schriftsteller und Mediziner (1888-1982).‎

‎Eigenh. Bildpostkarte mit U. Tündern/Hameln, 23. XII. 1964.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit ms. Adresse. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Geburtstags- und Neujahrswünsche. - Der Arzt und Schriftsteller Ernst Geyer war vorwiegend als Dramatiker und Hörspielautor tätig. Vgl. Kosch VI, 307.‎

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‎Giacometti, Paolo, Schriftsteller (1816-1882).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Mantua, 4. I. 1867 [?].‎

‎2 SS. Gr.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Freund. - Paolo Giacometti verfaßte seit den 1830er Jahre mehr als 80 ernste wie heitere Stücke für die Bühne, darunter mehrere für Adelaide Ristori. "Im Jahr 1861 gründete er sich endlich einen bleibenden häuslichen Herd in Gazzuolo bei Mantua und begann hier eine neue Epoche seiner dichterischen Tätigkeit" (Wikipedia).‎

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