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‎Braun, Louis, Maler (1836-1916).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. München, 26. XII. 1903.‎

‎1 S. Qu.-kl.8vo. "Inter arma silent leges!" - Louis Braun studierte an der Kunstschule in Stuttgart, war als Illustrator für Zeitschriften wie "Über Land und Meer", "Illustrierte Zeitung" und "Daheim" tätig und arbeitete seit 1859 in Paris im Atelier von Horace Bernet. Sein bevorzugtes Sujet war das Militär; "zum Zweck der Motivsuche nahm er an den Feldzügen von 1864 und 1866 sowie am Deutsch-Französischen Krieg 1870/71 teil" (DBE). 1871 ließ er sich in München nieder und war als Professor an der dortigen Kunstakademie tätig. - Die Verso-Seite mit kl. Montagespuren.‎

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Wien, AT
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60,00 € Acheter

‎Braun, Louis (Ludwig), Maler (1836-1916).‎

‎Eigenh. Brief mit U. München, 16. XII. 1891.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An die Deutsche Verlags-Anstalt in Stuttgart über sein Bild "Viola Moltke": "[...] Am gleichen Tag als der Kaiser Wilhelm mit seinem großen Generalstab Mittags in Reims eintraf, ging Moltke allein Abends in den Straßen spazieren und wurde von den Einwohnern erkannt und von allen ehrfurchtsvoll gegrüßt, ich bin Augenzeuge gewesen, und hat mich [so!] dieses Motiv so sehr gefallen, daß ich das Bild in Oel gemalt, und dasselbe in Berlin auch sofort verkauft habe [...]" - Braun arbeitete als Illustrator für Zeitschriften wie "Über Land und Meer", "Illustrierte Zeitung" und "Daheim". Sein bevorzugtes Sujet war das Militär; zum Zweck der Motivsuche nahm er am Deutsch-Französischen Krieg 1870/71 teil. Danach ließ er sich in München nieder.‎

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Wien, AT
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140,00 € Acheter

‎Breitner, Joseph, Bildhauer (1864-1930).‎

‎3 eigenh. Briefe, 1 eh. Postkarte und 3 gedr. Visitkarten mit jeweils mehreren eh. Zeilen und U. Wien, 1916-1919.‎

‎Zusammen 10½ SS. 4to und 8vo bzw. 7,5:12,5 cm. Mit 2 eh. adr. Kuverts. “Wie Ihnen bekannt, wurde mir [...] die Ausführung von 4 großen Steinreliefs ‘Dichtkunst’, ‘Schauspielkunst’, ‘volkstümliche Musik’ und ‘Geschichtsschreibung’ zum Preise von à 2900 Kr = zusammen 11600 Kronen übertragen. Die Arbeiten wurden von mir im Jahr 1915 und 1916 durchgeführt [...] Die Arbeiten waren vollkommen fertig und harren seit dieser Zeit der Verse[t]zung, welche da der Bau für das Kaiser Franz Josef Stadtmuseum bis heute nicht begonnen werden konnte, bis nun nicht erfolgen konnte [...]” (Br. v. 19. II. 1919). - Seine künstlerische Ausbildung an der Wiener Kunstgewerbeschule bei August Kühne und Otto König sowie bei Studienaufenthalten in Italien, Frankreich, Deutschland und den Niederlanden erfahrend, lehrte Breitner von 1895-1920 Bildhauerei an der Wr. Kunstgewerbeschule. Mitglied des Wiener Künstlerhauses, schuf er neben Genrestatuetten (u. a. ‘Im Kampf ums tägliche Brot’) Grabdenkmäler, Holzplastiken, Reliefs, Portraitbüsten und plastische Dekorationen öffentlicher Gebäude wie das Statthalter-Graf-Thun-Denkmal in Salzburg und das Standbild Herzog Heinrichs II. Jasomirgott und die Portalfiguren Glaube, Liebe, Hoffnung an der Wiener Schottenkirche. Vgl. Thieme/B. IV, 574 und Czeike I, 458. - Ein Brief auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf. - In altem Sammlungsumschlag.‎

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Wien, AT
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110,00 € Acheter

‎Bresslern-Roth, Norbertine von, Malerin (1891-1978).‎

‎Ms. Postkarte mit U. Graz, 29. III. 1944.‎

‎1 S. Qu.-8vo. An Judith Konwalina. "Ende April reisen wir nach Gastein. Aber wissens, kleine Judith, von Wien nach Graz ists eigentlich auch nicht weiter und vielleicht gehts doch, dass Sie uns dahier einmal heimsuchen im Laufe des Sommers, Sie sind jederzeit willkommen [...]." - Nach neunjähriger Ausbildung bei Alfred von Schrötter an der Grazer Landeskunstschule studierte Norbertine von Bresslern-R. von 1911 bis 1916 bei Ferdinand Schmutzer in Wien. Eine Studienreise nach Nordafrika im Jahre 1928 war ausschlaggebend für ihre Hinwendung zur Tiermalerei, als deren - nach Frank Brangwyn - bedeutendste Vertreterin sie bis ins hohe Alter gefeiert und geehrt wurde (u. a. erhielt sie die Goldenen Medaille der Stadt Graz und die Ehrenmedaille des Joanneums). Vgl. Vollmer I, 310.‎

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Wien, AT
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70,00 € Acheter

‎Brugger, Friedrich, Bildhauer (1815-1870).‎

‎Eigenh. Brief mit U. München, 25. XI. 1849.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. Mit Adresse. An den Bildhauer Georg Zell (1810-1878): “Ich beeilte mich Deinen Auftrag zu erfüllen eben war Herr Hauser bey mir welcher mir sagte daß er ein Stück Stein zu zwei Platten nach der von Dir angegebenen Größe besitze. Beide würden ungeschliffen 24 fl geschliffen aber 36 fl kosten, das verpacken 2 fl [...] Ich befinde mich ziemlich wohl habe die Tage auch wider einen Auftrag von König Ludwig erhalten, nämlich für verstorbenen Direktor Gärtner ein Monument auf dem neuen Kirchhof zu machen, es wird zwar ganz einfach, ein in byzantinischer Form gehaltener Grabstein mit einem Christus und seinem Portrait in Relief [...]”. - Nach erstem Unterricht bei Konrad Eberhard (1768-1859) studierte Brugger bei Ludwig von Schwanthaler (1802-1848) an der Münchner Kunstakademie, der seinem begabten Schüler die selbständige Arbeit an den für Walhalla bestimmten Standbildern der Walküren ermöglichte und ihn Bertel Thorvaldsen (1770-1844) in Rom empfahl, “wo Bruggers Talent für Komposition und vollendete Formgebung (1841-43) zur Reife kam. In Brugger fand der ideale Geist und großartige Schönheitsfluß der Antike einen hellen Nachklang bei gleichmäßig inniger Wärme und Durchbildung” (Thieme/Becker V, 112). Auf Geheiß König Ludwigs I. und Maximilians II. schuf Brugger zahlreiche Kolossalstatuen, Büsten für die Ruhmeshalle (u. a. die Georg von Reichenbachs), eine Statue des Baumeisters Klenze, des Philosophen F.W. v. Schelling u.v.m. - Mit gebr. Siegel und Poststempel. - Aus dem Besitz und in bedruckter Originalmappe der berühmten Autographensammlung des österreichischen Industriellen Adalbert Freiherr von Lanna (1836-1909).‎

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Wien, AT
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220,00 € Acheter

‎Büchler, Eduard, Maler (1861-1958).‎

‎10 eigenh. Briefe mit U. Wien, 1908-1915.‎

‎Zusammen 18 SS. 4to und 8vo. Beiliegend ein Erhebungsbogen des Wiener Magistrats Abtlg. XI. 4 Bll. Folio. Betr. durchwegs das Ansuchen um Unterstützung sowie den erwünschten Ankauf seiner Werke durch die Stadt Wien: “Herr Stadtrat dürften sich des verunglückten Porträts-Projektes bezüglich der Herrn Direktoren der Elektrizitäts-Werke noch erinnern. Ich bin leider dadurch in eine Verlegenheit geraten, da ich den dafür bereit gehaltenen Betrag an einen Gläubiger zediert hatte, da ich die Sache für sicher hielt [...]” (Br. v. 1. VI. 1908). - “Mein eingereichtes Portrait ‘Carl Gründorf’ in den städt. Sammlungen harrt leider noch immer der Erledigung [...]” (Br. v. 23. XI. 1908). - Büchler studierte in Wien und Karlsruhe (dort bei Ferdinand Keller), kehrte nach Wien zurück und war dort als Portrait- und Figurenmaler tätig (u. a. ein Portrait von Karl Lueger). Seit 1907 war er Inhaber eines Kunstverlages. Vgl. Thieme/B. V, 188. - Der beiliegende Erhebungsbogen hat einen Antrag Büchlers um finanzielle Unterstützung zum Gegenstand, die ihm allerdings nicht gewährt wird: Nach einer kurzen Darstellung von Büchlers Werdegang und einer Darlegung seiner Wohn-, Einkommens- und Aufwendungsverhältnisse begründet der zuständige Beamte die Ablehnung von Büchlers Antrag: “Mit Rücksicht darauf, daß derselbe keineswegs zu den Künstlern vielmehr zu den gewöhnlichen Durchschnittsmenschen zu rechnen ist, daher gar keine Bevorzugung vor anderen Geschäftsleuten verdient, in weiterer Erwägung des Umstandes, daß Büchlers als uns nicht [ein Wort versehentlich ausgelassen] bezeichnet werden kann und sich das Geld ganz gut von seinem Bruder Rudolf dürfte beschaffen können, beantragt der Gefertigte die Abweisung des Ansuchens. Bemerkt wird schließlich, daß die Haupteinnahmen des Bittstellers der Verschleiß von künstlerischen Photographien nicht aber die Malerei ist und daß dessen Vorgänger Otto Schmidt wegen Anfertigung von obszönen Bildern zu längerer Haft verurteilt wurde [...]”. - Einige Briefe im linken Rand gelocht (vereinzelt geringfügige Textberührung). - In altem Sammlungsumschlag.‎

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Wien, AT
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350,00 € Acheter

‎Bürkner, Hugo, Graphiker und Holzschneider (1818-1897).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Dresden, 7. II. 1876.‎

‎3 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten mit der Bitte um Aufklärung: “Vor einiger Zeit meldete sich an das Direktorium der ‘Tiedge-Stiftung’, dem anzugehören ich d. Ehre habe, eine gewisse Clara Höchle in Wien, Tochter des früheren dortigen Hofmalers H., unter Darlegung ihrer äußerst traurigen Umstände bei hohem Alter (65 Jahr) um Unterstützung. Da hier Orts der Name und die Bedeutung dieses Malers nicht bekannt ist, d. Stiftung statutengemäß aber nicht nur Unterstützungen sondern ‘Ehrengaben’ bewilligt, die sich durch einige nennenswerte künstlerische Leistungen [...] motiviren lassen, so erlaubt sich der Unterzeichnete, mit weiter[er] Erkundigung beauftragt [...] bei Ihnen um gefällige Belehrung in diesem Fall zu ansuchen [!] [...]”. - Der Vater des Mediziners Kurt Bürkner (1853-1913) war Professor in Dresden, Ehrenmitglied der Wiener Kunstakademie und wurde durch Holzschnitte und Radierungen nach eigenen wie fremden Entwürfen bekannt. Vgl. auch Thieme/Becker V, 198. - Der im Brief erwähnte Johann Nepomuk Höchle (1790-1835) war 1800 mit seinem Vater Johann Baptist (1754-1832) nach Wien gekommen, studierte an der Kunstakademie und wurde nach seines Vaters Tod dessen Nachfolger als Hof- und Kammermaler. - Mit altem Sammlungsumschlag.‎

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Wien, AT
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200,00 € Acheter

‎Bürkner, Hugo, Graphiker und Holzschneider (1818-1897).‎

‎Gedr. Brief mit 3 eigenh. Zeilen und U. Dresden, 27. I. 1864.‎

‎1 S. 8vo. An den Maler Eduard Schleich (1812-1874) in München, dem Bürkner als Vorsitzender der Baukommission “den aufrichtigsten und wärmsten Dank für die schöne Gabe” ausspricht, “durch welche Sie die Lotterie für den Bau unseres Künstlerhauses so freundlich unterstützt haben”. - Der aus Dessau stammende Künstler erhielt seinen ersten Unterricht durch Heinrich Beck, studierte seit 1837 in Düsseldorf bei Carl Sohn und wurde Mitarbeiter an Raczynskis “Geschichte der deutschen Kunst”. 1840 gemeinsam mit Eduard J. F. Bendemann (1811-1889) und Julius Hübner (1806-1882) nach Dresden ziehend, wurde er 1846 als Lehrer an das neugegründete Akademische Atelier für Holzschneidekunst berufen; 1855 wurde ihm der Professorentitel verliehen; die Wiener Kunstakademie ernannte ihn 1874 zu ihrem Ehrenmitglied. Der Vater des Mediziners Kurd Bürkner (1853-1913) “schuf hauptsächlich Holzschnitte und Radierungen nach eigenen (u. a. Porträt des Malers Gustav Metz, 1853) und zeitgenössischen fremden Entwürfen sowie nach Werken der Dresdner Galerie” (DBE). Vgl. auch Thieme/Becker V, 198.‎

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Wien, AT
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75,00 € Acheter

‎Burger, Franz, Maler (1857-1940).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 23. XI. 1887.‎

‎2½ SS. auf Doppelblatt. 4to. Mit einer Originalradierung von Karl Karger nach einem Gemälde von Franz Defregger auf Bl. 1 recto (14,5:10 cm Plattenrand). An die nicht namentlich genannte Schriftstellerin Agnes Bogler v. Plankenburg (geb. 1848): “Schön ist’s zur lieben Sommerszeit im Steirerland! Wie schien die Sonne, so mild so treu. Noch hör ich das so melancholisch klingende Rauschen alld er vielen kühlespendenden Wässer [...] Möchten Sie doch diese blassen Linien meiner Zeichnungen ein wenig erinnern an die farbensprühenden Bilder der trauten Steiermark [...]”. - Franz Burger studierte nach dem Besuch der Staatsgewerbeschule in Innsbruck in München Malerei, u.a. bei Franz Defregger. 1888 erhielt er den Auftrag für ein Altarbild in der Kapelle Görtschach bei Dölsach; 1897 wurde er als Professor an seine ehemalige Schule in Innsbruck berufen, wo er bis 1925 lehrte. Neben Exlibris und kunstgewerblichen Arbeiten malte Burger Genrebilder, Portraits, Panoramen (‘Schlacht bei Orléans’) und Landschaften. 1905-09 schuf er im Auftrag des Thronfolgers Erzherzog Franz Ferdinand für die Neue Hofburg in Wien das Schlachtenbild ‘Speckbacher erobert am 13. August 1809 die Sillbrücke’. Vgl. Thieme/B. V, 245f. - Die Adressatin, Bogler mit bürgerlichem Namen, schrieb Novellen, Skizzen, Feuilletons und Romane, die “Zahl dieser Arbeiten beläuft sich bereits nahezu laut Aufschreibungen auf die stattliche Ziffer 700” (Lex. dt. Frauen der Feder II, zit. n. DBA I 963, 95). Vgl. auch Kosch I, 730f. - Ohne die erwähnten Zeichnungen. - Mit kl. Einr. im rechten Rand (geringe Textberührung).‎

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Wien, AT
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150,00 € Acheter

‎Burger, Ludwig, Maler (1825-1884).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Berlin, 13. II. 1869.‎

‎5 SS. 8vo. Inhaltsreiche Darstellung seines künstlerischen Werdegangs unter Nennung einzelner Werke an den Kunstsachverständigen und Kunstschriftsteller Andreas Andresen (ca. 1830-71): “Geboren bin ich in Krakau [lt. Thieme/Becker V, 247 in Warschau] von deutschen Eltern am 19. September 1825, kam im J. 1842 nach Berlin, besuchte hier die Academie [...] Reisen 1851-53 in Belgien, Süddeutschland, Paris, dann fortwährender Aufenthalt in Berlin, durch kleinere und größere Reisen, 1857 nach Ungarn, 1866 nach dem Kriegsschauplatz etc. unterbrochen [...]”. In späteren Jahren schuf Burger neben zahlreichen Illustrationen für Druckwerke (darunter Corvins ‘Weltgeschichte’ oder Leixners ‘Literaturgeschichte’) ungezählte Entwürfe für “Initialen und Vignetten, Glasmalereien (z. B. Kölner Dom), für kunstgewerbliche Zwecke sowie Vereinsblätter, Adressen u. dgl. Als in den sechziger Jahren die Bautätigkeit in Berlin einen großen Aufschwung nahm, konnte Burger sich auch als Monumentalmaler betätigen [...]” (Thieme/Becker V, 247).‎

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Wien, AT
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200,00 € Acheter

‎Buzzi-Quattrini, Angelo, Bildhauer (1879-1941).‎

‎Eigenh. Bildpostkarte mit U. Aargau (Schweiz), Stammschloß der Habsburger, 3. V. 1914.‎

‎1 S. 8vo. An den Wiener Kulturstadtrat Hans Arnold Schwer (1856-1931): "Erlauben Sie mir von der Enthüllungsfeier meiner Kaiserbüste hier Ihnen meine ergebensten Grüße zu übermitteln [...]". - Der in Fribourg geborene Sohn des Bildhauers und Steinmetzen Luigi B.-Quattrini studierte in Wien bei Edmund von Hellmer (1850-1935) und Carl Kundmann (1838-1919). Nach Tätigkeiten in Budpest und Rom war er ab 1907 überwiegend in Wien tätig (u. a. Neue Hofburg, Festsaal-Stiegenhaus). Vgl. AKL XV, 412. - Die Bildseite der Karte zeigt die erwähnte Büste. - In altem Sammlungsumschlag.‎

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Wien, AT
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50,00 € Acheter

‎Canal, Gilbert von, Maler (1849-1927).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. München, 1. II. 1905.‎

‎1 S. Qu.-schmal4to. "Die Niederlande 'Tiefstes Land, höchste Kunst!" - Mit einer alt montierten, den Künstler in seinem Atelier abbildenden Photographie. - Gilbert von Canal studierte in Wien bei Eduard Peithner Ritter von Lichtenfels und war später in Düsseldorf und München tätig; mit seinem Werk - "seine an den holländischen Meistern orientierten Bilder zeigen neben Architektur zumeist landschaftliche Motive" (DBE) - war er auf Kunstausstellungen in München, Berlin und Düsseldorf vertreten.‎

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Wien, AT
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100,00 € Acheter

‎Canon, Hans, Maler (1829-1885).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "[...] Ich bitte Sie [...] höflichst, wenn es im Bereiche der Möglichkeit liegt mir das Honorar [...] zukommen zu lassen [...]". - Canon (eigtl. Johann Straschiripka) studierte seit 1845 an der Wiener Kunstakademie als Schüler Ferdinand Waldmüllers und Carl Rahls. Nach dreizehnjähriger Tätigkeit in der Armee vollendete er seine künstlerischen Studien in Wien und unternahm ausgedehnte Studienreisen in den Orient, nach Italien, England und Frankreich. Mitte der siebziger Jahre nach Wien zurückkehrend, betätigte sich Canon in der Portrait- und Monumentalmalerei. - Auf Briefpapier mit goldgepr. Monogramm.‎

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Wien, AT
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90,00 € Acheter

‎Canon, Hans, Maler (1829-1885).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.‎

‎1¾ SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Es wurde mir zugesagt zwischen 8-10 Uhr sey das Umhängen, daher die Verzögerung. Es kommen heute also noch 3 Bilder u. Morgen oder Übermorgen frühe 2. Bitte also im Nothfalle mir den Raum zu reserviren [...]". - Canon (eigtl. Johann Straschiripka) studierte seit 1845 an der Wiener Kunstakademie als Schüler Ferdinand Waldmüllers und Carl Rahls. Nach dreizehnjähriger Tätigkeit in der Armee vollendete er seine künstlerischen Studien in Wien und unternahm ausgedehnte Studienreisen in den Orient, nach Italien, England und Frankreich. Mitte der siebziger Jahre nach Wien zurückkehrend, betätigte sich Canon in der Portrait- und Monumentalmalerei. - Auf Briefpapier mit gepr. kalligr. Monogramm.‎

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Wien, AT
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90,00 € Acheter

‎Caucig, Franz, painter (1762-1828).‎

‎Autogr. receipt in Italian signed. N. p. o. d.‎

‎Oblong 8vo. 1 p. The Gorizia-born painter confirms having received 40 Fiorini from Baron Dublhof "per il pagamento del primo, e secondo tomo, contenenta il primo cento tavole, ed il secondo 70 incise dal Lorenzo Rochegiani [!]: intitolati costume di varie nazioni-egiozie [!] etrusche [...] per li proffessori [!] delle belle Arti: quali due tomi ebbi dal Sign. Vanzetti negoziante su la piazza di S. Michele in Vienna". He is probably referring to the works 'Raccolta di cento tavole rappresentanti I costimi religiosi civili, e militari degli antichi Egiziani, Etruschi [...]', Rome 1804, and 'Nova raccolta di cento tavole [...]', Rome, 1805-09, by Lorenzo Roccheggiani (Hiler 754). Cf. also Thieme/Becker VI, 197.‎

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Wien, AT
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600,00 € Acheter

‎Cauer, Karl Ludwig, Bildhauer (1828-1885).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Kreuznach, 2. X. 1861.‎

‎3 SS. auf Doppelblatt. 4to. “Ihr gütiges Schreiben mit den einliegenden 6 [...] für die Statuette: Lady Macbeth haben wir erhalten und ich sage Ihnen meinen besten Dank dafür, sowie für die von dem Großherzog von Weimar erhaltene goldene Medaille. Wir möchten Sie nun bitten die noch verbliebenen Shakespeare Statuetten und die Gruppe Paul & Virginie gütigst von uns annehmen zu wollen [...]”. Weiters ersucht er, den “Christuskopf von meinem Bruder Robert, so bald als möglich gefälligst packen zu lassen und denselben an Frau von Sprenger in Malitsch bei Sauer in Schlesien zu senden [...]”. - Nach langjährigen Arbeiten in den europäischen Metropolen wurde Cauer nach Wien berufen, wo er u. a. Kaiser Franz Josef und Mitglieder der Hocharistokratie (u. a. die Fürsten Metternich, Windischgrätz und Schwarzenberg) porträtierte. Er schuf u. a. zahlreiche Statuetten und Denkmäler und widmete sich in seinen letzten Lebensjahren verstärkt dem Studium der Polychromie der Plastik, wo er ein Verfahren entwickelte, “das er sowohl an Abgüssen des Parthenonfrieses wie an eigenen Marmorwerken anwendete: der Unterlegung eines Goldgrund, der durch die Farbe hindurchwirkt” (Thieme/Becker VI, 200). - In altem Sammlungsumschlag.‎

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Wien, AT
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180,00 € Acheter

‎Ceccotti, Sergio, Maler (geb. 1935).‎

‎3 eigenh. Briefe und 1 gedr. Einladung mit eigenh. U. Rom, 1973 und 1974.‎

‎Zusammen 4 SS. Qu.-8vo. An Rudolf Hintermayer, Dom-Galerie: “Hope to have money, time & energy to come to Vienna before returning to Rome, but I am not sure. In any case we’ll settle all the details on further occasions [...]” (Br. v. 27. III. 1973). - “[...] will you kindIy send me another copy of your catalogue ‘Verfemt und ausgesperrt’? I’ve found it extremely interesting - thanks in advance - I think it would be also of great interest a similar exhibition of today’s realism which is now the most important artistic trend in Europe & USA and has an evident link with the Neue Sachlichkeit - Such an exhibition could be arranged without great difficulties, mostly with graphic works. You may include include artists from Austria, Germany (J. Palm, E. G. Willikens, D. Asmus, P. Nagel usw.), France (G. Aillaud, J. Monory), England (P. Proctor, C. Self, D. Hockney), Italy (S. Ceccotti usw.) as well as scandinavian asrtists [...]” (Br. v. 23. VI. 1973). - Der erwähnte Katalog ‘Verfemt und ausgesperrt! Heinz Kiwitz und die Kunst um 1930’ erschien anläßlich einer Ausstellung von Werken des 1938 als Mitglied der Internationalen Brigaden im Spanischen Bürgerkrieg gefallenen Graphikers und Illustrators. - Stilistisch häufig im Gefolge Giorgio de Chiricos und Carlo Carrds genannt, erinnern manche Momente in Ceccottis Werk trotz ihrer unbestritten starken Originalität an Edward Hopper. Vgl. AKL XVII, 446. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf. - Beliegend 5 Bll. ms. Briefdurchschläge des Adressaten über die geplante, schlußends aber nicht zustandegekommene Ausstellung.‎

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Wien, AT
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150,00 € Acheter

‎Clery, Johann Paul, Maler.‎

‎Eigenh. Quittung mit U. [Wien], 1715.‎

‎1 S. Folio. Bislang das uns einzig bekannte Dokument zu einem biographisch nicht erfassten Wiener Maler. Als "bürgerl[icher] Mahler in der Leopoldstadt" zeichnend, bestätigt Clery - möglicherweise der Gatte der 1714 verstorbenen Malerin Maria Catherina Cleryn - den Erhalt von 90 Gulden, die er als Anzahlung erhalten hat. "Verzaichniß Das von Ihro hochfürstl. Gnad von Mansfeldt ich heute unterschriebener, anderen Indianisch Kästen, Vermög gemacht Contracts [...]".‎

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Wien, AT
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200,00 € Acheter

‎Cossmann, Alfred, Graphiker (1870-1951).‎

‎2 eigenh. (davon 1 Bild-)Postkarten mit U. Wien, 1946 und 1948.‎

‎Zusammen 2 SS. Qu.-8vo. Jeweils mit eh. Adresse. An Josef Wesely mit Dank für dessen Wunsche zu seinem Geburtstag. - Der Wiener Graphiker Cossmann, von 1920-30 Professor an der Graphischen Lehr- und Versuchsanstalt und Verfasser der "Magie des Kupferstiches" (1947), gilt als Erneuerer des künstlerischen Kupferstichs. Zu seinem Werk zählen u. a. 205 Bll. Exlibris und andere Gebrauchsgraphik sowie die Illustrationen zu Gottfried Kellers "Der Landvogt von Greifensee" und "Die drei gerechten Kammacher". Vgl. Thieme/B. VII, 513f. und Czeike I, 594.‎

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Wien, AT
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80,00 € Acheter

‎Cossmann, Alfred, Graphiker (1870-1951).‎

‎Eigenh. Bildpostkarte mit U. Wien, 1. I. 1938.‎

‎1 S. Qu.-8vo. An den Architekten und späteren Rektor der TH Wien Jaro Karl Merinsky, dem er für übersandte Neujahrswünsche dankt. - Der Wiener Graphiker Cossmann, von 1920-30 Professor an der Graphischen Lehr- und Versuchsanstalt und Verfasser der "Magie des Kupferstiches" (1947), gilt als Erneuerer des künstlerischen Kupferstichs. Zu seinem Werk zählen u. a. 205 Bll. Exlibris und andere Gebrauchsgraphik sowie die Illustrationen zu Gottfried Kellers "Der Landvogt von Greifensee" und "Die drei gerechten Kammacher". Vgl. Thieme/B. VII, 513f. und Czeike I, 594; zu Merinsky vgl. Vollmer III, 374. - Die Bildseite der Karte zeigt eine Ansicht der Ruine Streitwießen bei Pöggstall.‎

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Wien, AT
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75,00 € Acheter

‎Cossmann, Alfred, Graphiker (1870-1951).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. Wien, 2. X. 1949.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Wünsche zum Geburtstag. - Der Wiener Graphiker Cossmann, von 1920-30 Professor an der Graphischen Lehr- und Versuchsanstalt und Verfasser der "Magie des Kupferstiches" (1947), gilt als Erneuerer des künstlerischen Kupferstichs. Zu seinem Werk zählen u. a. 205 Bll. Exlibris und andere Gebrauchsgraphik sowie die Illustrationen zu Gottfried Kellers "Der Landvogt von Greifensee" und "Die drei gerechten Kammacher". Vgl. Thieme/B. VII, 513f. und Czeike I, 594.‎

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Wien, AT
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70,00 € Acheter

‎Costenoble, Carl, Bildhauer (1837-1907).‎

‎Visitkarte mit eigenh. Zusatz. O. O. u. D.‎

‎1 S. Costenoble studierte an den Kunstakademien in Wien und München Bildhauerei, unternahm Studienreisen nach London und Italien, löste 1864 sein Atelier in München auf und kehrte nach Wien zurück, wo er Genregruppen, Grabdenkmäler, Statuen und Reliefs u. a. in der Ruhmeshalle des Arsenals, im Burgtheater, im Naturhistorischen Hofmuseum und im Kunsthistorischen Hofmuseum schuf. 1883 leitete er die Jubiläumsausstellung zur Türkenbelagerung und baute 1886 die städtische Waffensammlung sowie die Grillparzerausstellung auf. Er war Mitglied der Wiener Akademie der bildenden Künste und - wie auf unserer Visitkarte vermerkt - Ritter des Franz Josef-Ordens. - Mit einem weiteren, vermutlich a. d. Hand seiner Schwester stammenden Zusatz.‎

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Wien, AT
[Livres de Inlibris]

50,00 € Acheter

‎Cousins, Samuel, Kupferstecher (1801-1887).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Camden Square [London], 20. XI. 1844.‎

‎1 S. 8vo. An T. H. Hills: “Many thanks for your kind present - it will form an interesting addition to my collection of Engravings, and be a memorial of some valuable Friend, now no more! [...]”. - Die Arbeiten Samuel Cousins’, Schüler des großen Mezzotintstechers S. W. Reynolds, zeichnen sich “durch große Zartheit und Mannigfaltigkeit der Behandlungsweise [aus] und repräsentieren - [...] höchst raffinierte und getreue graphische Übersetzungen der malerischen Struktur ihrer Originalvorlagen” (Thieme/B. VIII, 599f. Cousins schuf u. a. Reproduktionen von Werken von Thomas Gainsborough, Joshua Reynolds, John Millais und Sir Edwin Landseer. - Auf Briefpapier mit gepr. Adreßzeile. - Gering fleckig; mit unbedeutenden Montageresten auf der Verso-Seite.‎

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Wien, AT
[Livres de Inlibris]

280,00 € Acheter

‎Cousins, Samuel, Kupferstecher (1801-1887).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Camden Square [London], 28. VI. o. J.‎

‎1½ SS. 8vo. An Henry W. Phillips: “The Proof you sent me last evening had my signature already, and so has several others of the 5 proofs that I left at your House! - I meant 4 of said 5, to make up your half dozen with the two before the autograph - and one of the five for the Brother of Sir Bartle - The Signatures are in pencil because the paper is too absorbent to write on with ink - [...]”. - Die Arbeiten Samuel Cousins’, Schüler des großen Mezzotintstechers S. W. Reynolds, zeichnen sich “durch große Zartheit und Mannigfaltigkeit der Behandlungsweise [aus] und repräsentieren - [...] höchst raffinierte und getreue graphische Übersetzungen der malerischen Struktur ihrer Originalvorlagen” (Thieme/B. VIII, 599f. Cousins schuf u. a. Reproduktionen von Werken von Thomas Gainsborough, Joshua Reynolds, John Millais und Sir Edwin Landseer. - Am oberen Rand gering gebräunt; mit unbedeutenden Montageresten auf der Verso-Seite.‎

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‎Cousins, Samuel, engraver (1801-1887).‎

‎Autograph letter signed. Camden Square [London], 9 Oct. 1857.‎

‎8vo. 2 pp. on bifolium. To I. N. Robinson: “Pray accept my best thanks for the trouble you have taken to solve the question of my friend Mr. Cotton. I had not the last idea that I was asking so much of your nature for my memory would not serve me to recall more than half a dozen Sir Joshuas, and, it appears there are no less than twentyseven! Mr. Cotton will now be satisfied I trust. My sisters inform me that you will be coming to Town about the end of this month [...] we will do our best to make you comfortable - I may mention that we can prepare a dressing room to the Bedroom you have [...]”. - With small traces of former mounting.‎

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‎Croner, Alban, Inspektor an der königl. akademischen Hochschule für bildende Kunst.‎

‎Eigenh. Brief mit U. Berlin, 30. X. 1893.‎

‎1 S. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Herr Direktor, Professor A. von Werner, hat Ihre gefällige Zuschrift erhalten und wird, da er augenblicklich sowohl mit künstlerischen Arbeiten als auch mit Amtsgeschäften überlastet ist, später auf Ihren Wunsch zurückkommen [...]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.‎

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‎Decker, Georg, Maler und Graphiker (1818-1894).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 21. I. 1886.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An ein namentlich nicht genanntes Fräulein: „Herr Hocheder theilte mir schriftlich mit, daß Sie meinem Wunsche [...] einen Studienkopf nach Ihnen malen zu dürfen aufs freundlichste aufgenommen [...]“. - Der Sohn Stephan Deckers wurde zunächst vom Vater in Zeichnen, Aquarell- und Miniaturmalerei ausgebildet und malte anfangs überwiegend Aquarelle, die er 1837-41 in Wien ausstellte. Nach seines Vaters Tod sich verstärkt der Ölmalerei zuwendend, war er (wie seine Brüder Albert und Gabriel) vorwiegend für den Wiener Hof, die großherzogliche Familie von Toskana, das reiche Wiener Bürgertum und öffentliche Stellen der Stadt Wien Portraitmaler tätig. - In altem Sammlungsumschlag.‎

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‎Deger, Ernst, Maler (1809-1885).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Düsseldorf, 16. IV. 1845.‎

‎1 S. 4to. Mit eh. Adresse. An L. Gruner in Mailand: „Auf Ihr letztes Schreiben beeile ich mich im Auftrage unseres Vereines zur Verbreitung religiöser Bilder folgendes mitzutheilen. Bei so großer Anzahl, wie Sie es wünschen, kann der Verein die Exemplare nicht so billig geben, wie sie jedes Mitglied in geringer Quantität rechtmäßig forden kann; man gab als Grund dafür an, daß die Platten leiden würden und retouschirt werden müßten [...]“. - Nach Studien an den AKademien zu Berlin und Düsseldorf studierte Deger die Werke Raffaels, setzte sich kritisch mit den Arbeiten seines Zeitgenossen Wilhelm Kaulbach auseinander und bereitete sich u. a. in Rom und Neapel auf die Ausmalung der Apollinariskirche in Remagen vor, an der er nach seiner Rückkehr nach Deutschland (1841) 1843-51 beteiligt war. Seit 1849 Mitglied der Berliner Kunstakademie, wurde er 1869 Professor der religiösen Historienmalerei an der Akademie in Düsseldorf. - Mit kl. Ausr. durch Siegelbruch (keine Textberührung). - In altem Sammlungsumschlag.‎

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‎Dehm, Ferdinand, Architekt (1846-1923).‎

‎Ms. Brief mit eigenh. U. Wien, 26. XI. 1912.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. "Herr Baurat Bernt, der würdige Nachfolger unseres unvergesslichen Alt hat mich ersucht gelegentlich bei Ihnen vorzusprechen [...]". - Als Baumeister über 100 Villen und Wohnhäuser errichtend, zählen zu Dehms hervorragendsten Arbeiten u. a. das Postamtsgebäude in Wien III, der Erweiterungsneubau des Franz-Josefs-Bahnhofs und das Karolinen-Kinderspital. 1883 war er für den Umbau von Kronprinz Rudolfs Jagdschloß in Mayerling verantwortlich. Vgl. Thieme/B. VIII, 553 und Czeike II, 5. - Im linken Rand gelocht (keine Textberührung). - In altem Sammlungsumschlag.‎

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‎Deininger, Julius, Architekt (1852-1924).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 4. II. 1916.‎

‎3 SS. auf Doppelblatt. 8vo. “Ihre Durchlaucht die Prinzessin Clementine Metternich hat sich in Angelegenheit der Restaurierung der Stanislaus Kostka Kapelle (nur wegen der Kapelle, jedoch nicht wegen der Fassade des Hauses) auch an die k. k. Zentralkommission gewendet [...]”. Nach einer Besichtigung hätte sich gezeigt, “daß sich dieselbe in einem guten Erhaltungszustand befindet u. daher eine gründliche Renovierung dieses sehr schönen Innenraumes nicht notwendig, ja gerade im Interesse der Denkmalpflege eine möglichst unveränderte Erhaltung derselben geboten sei. Nur zwei Mängel” seien derart, daß eine schonungsvolle Renovierung geboten sei. - Deininger studierte Architektur bei Heinrich Ferstel und Friedrich Schmidt, war im Baubüro des Wiener Cottagevereins sowie seit 1876 im Atelier Friedrich Schmidts tätig und wurde 1883 Professor an der Wiener Staatsgewerbeschule. Er erbaute zahlreiche Villen und Wohnhäuser (u.a. den Van Swieten Hof in Wien I) und plante gemeinsam mit seinem Sohn Wunibald u.a. die Neue Handelsakademie (1908/09). Von 1885-1902 Mitglied, von 1894-96 auch Vorstand des Wiener Künstlerhauses, geriet er um die Jahrhundertwende in zunehmende Opposition zu der Gruppierung. Vgl. Thieme/B. VIII, 561 und Czeike II, 7. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf. - In altem Sammlungsumschlag.‎

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80,00 € Acheter

‎Dichtl, Erich, Maler und Graphiker (1890-1955).‎

‎17 eigenh. Briefe und Briefkarten mit U. Wien, 1946-52.‎

‎Zusammen 22 SS. Meist 8vo und mit eh. adr. Kuvert. Beiliegend 27 eigenh. Briefe, Brief- und (Bild-)Postkarten von Dichtls Gattin bzw. Witwe Valerie ("Vally"), geb. Czernotzky. Meist Wien, 1957-1968. Zusammen 62 SS. Meist 8vo und in eh. adr. Kuvert. Freundschaftliche Korrespondenz mit Josef Wesely. - Dichtl, der Sohn des Ornithologen Adolf Dichtl, erfuhr seine künstlerische Ausbildung in München, unternahm Studienreisen und nahm Atelier in der Hietzinger Hauptstraße. Als Maler von vorwiegend Jagd- und Tierbildern bekannt geworden, gehörte er der "Lukas-Gilde" an; seine Werke befinden sich in der Österreichischen Galerie, im Historischen Museum der Stadt Wien sowie im Jagdmuseum Marchegg. - Seine Gattin Valerie war die Tochter des Stillebenmalers Ernst Czernotzky.‎

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250,00 € Acheter

‎Dieffenbacher, August, Maler (1858-1940).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. O. O., 27. VI. 1908.‎

‎1 S. Qu.-4to. Mit eh. Betitelung unter einer alt montierten Abbildung seines Gemäldes "Verstoßen". - August Dieffenbacher besuchte die Akademie der bildenden Kunst in München, wo er Schüler von Wilhelm Ritter von Lindenschmit d. J. und Ludwig von Löfftz war, "debütierte 1888 mit dem Bild 'Verfolgt' in der dortigen Jubiläums-Ausstellung und beschickte danach fast alljährlich die Ausstellungen im Münchner Glaspalast. 1900 war er auf der Pariser Weltausstellung vertreten. Dieffenbacher malte vorwiegend Genreszenen aus dem Jägerleben Oberbayerns. Daneben schuf er einige Kolossalkompositionen nach Themen aus der germanischen Vorzeit (u. a. 'Altgermanischer Blutschwur', 'Hermann fordert seine Stammesgenossen zum Kampfe gegen die Römer auf') und war als Illustrator tätig" (DBE).‎

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‎Diet, Leo, Maler (1857-1942).‎

‎Gedr. Kärtchen mit eigenh. U. Graz, 6. VII. 1937.‎

‎1 S. 6:10,5 cm. Mit eh. adr. Kuvert. An Josef Wesely. - Leo Diet schlug anfangs eine militärische Laufbahn an der Wiener Militärakademie ein, besann sich aber und studierte Malerei bei Franz Sequens und Hans Canon; zwischen 1881 und 1887 unternahm er mehrere Studienreisen nach Ägypten, erfand 1887 das nach ihm benannte perspektivische Dreieck und lehrte seit 1895 an der Kunstgewerbeschule in Graz. “Als Historienmaler gehört er mit seinen romantischen Neigungen und realistisch-koloristischen Tendenzen zu den Ausläufern jener großen Stilbewegung, an deren Wiege in Paris Delacroix stand und die in Wien unter Canon und Makart ihren Höhepunkt erreicht hatte” (Thieme/B. IX, 252).‎

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‎Dietz, Fedor, d. i. Theodor D., Maler (1813-1870).‎

‎2 eigenh. Briefe mit U. Karlsruhe, 26.VII. 1867 und 7.VIII. 1868.‎

‎Zusammen 8 SS. auf Doppelblatt. 8vo. Dem geehrten “Comité der Ausstellung der Alllg. Deutsch. Ausstellung Wien” schreibt Diez am 7.VIII. 1868: “Einem geehrten Comite habe ich eine besondere Bitte vorzutragen: Mein Seiner Zeit Ihnen angehändigtes Gemälde ‘Blücher nach der Schlacht von La Rothiere [1.II. 1814] war, nachdem dasselbe in München ausgestellt gewesen, rechtzeitig d.h. schon d. 20. Juli parat, um nach Wien abzugehen [...]”. Der andere Brief an “den sehr geehrten Vorstand des Kunstverein in Gotha! Auf Ermächtigung des Hauptvorstandes hie, hatte ich mein Gemälde ‘Der lustige Ausgang der ernsten Schlacht, Roßbach d. 5. Nov. 1757’ aus dem Turnus (Ende der Ausstellung in Halle) genommen zum Behufe einer gewissen Veränderung, dasselbe aber schon d. 22. d. wieder der Bahn übergeben, so daß ich hoffen darf, es werde rechtzeitig in Gotha eintreffen, um wieder Theil an Ihrer Ausstellung zu nehmen [...]” (Br. v. 26.VII. 1867). - In Paris mit der goldenen Medaille ausgezeichnet, lebte der Maler nach seiner Rückkehr nach Deutschland in München, “wo er mit Künstlern des Kreises um König Ludwig I. verkehrte” (DBE). In den folgenden Jahren entstanden zahlreiche Werke, deren Stoffe u. a. der Geschichte Badens und Bayerns sowie der des ersten Dänischen Kriegs entnommen sind. 1862 einem Ruf nach Karlsruhe folgend, wurde Dietz 1864 Professor an der Akademie. Am Deutsch-Französischen Krieg 1870/1 als freiwilliger Krankenpfleger teilnehmend, erlag er in Arc le Gray einem Gehirnschlag. Vgl. auch Thieme/Becker 271f.‎

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‎Dietz, Fedor, d. i. Theodor D., Maler (1813-1870).‎

‎Eigenh. Brief mit U. München, 6. VIII. 1858.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An die Schwester des Malers Johann Moritz Rugendas (1802-1858): “Leider verhindert Ihnen selbst einen Besuch zu machen, wähle ich diesen Weg, um Sie zu benachrichtigen, daß ich nach den Erkundigungen, die ich eingezogen, Ihnen rathen muß, die Schätzung der Kunstsachen Ihres verewigten Hr. Bruders durch die Kunst- u. Auctionsanstalt L. Montmorillon [...] vornehmen zu lassen [...]”. - Nach einem Ingenieursstudium, der Hinwendung zur Kunst und einem Studium an der Münchener Kunstakademie ging der früh verwaiste Maler 1837 nach Paris, “wurde 1839 im Salon mit der goldenen Medaille ausgezeichnet und lebte nach seiner Rückkehr erneut in München, wo er mit Künstlern des Kreises um König Ludwig I. verkehrte” (DBE). In den folgenden Jahren entstanden zahlreiche Werke, deren Stoffe u. a. der Geschichte Badens und Bayerns sowie der des ersten Dänischen Kriegs entnommen sind. 1862 einem Ruf nach Karlsruhe folgend, wurde Dietz 1864 Professor an der Akademie. Am Deutsch-Französischen Krieg 1870/71 als freiwilliger Krankenpfleger teilnehmend, erlag er in Arc le Gray einem Gehirnschlag. Vgl. auch Thieme/Becker 271f.‎

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‎Diez, Julius, Maler und Graphiker (1870-1957).‎

‎2 eigenh. Briefe mit U. München, 16.X. 1917 und 9.IV. 1923.‎

‎Zusammen 2 SS. Qu.-4to. bzw. 8vo. An einen Exlibrissammler: “In Beantwortung Ihrer Zeilen teile ich Ihnen mit, dass ein ex-libris von meiner Hand 250 M kostet [...] Auf Ihren Wunsch übersende ich Ihnen zur Auswahl 23 ex-libris. Der Preis für die signierten Exemplare beträgt 20 tsch. Kr., für die nichtsignierten 15 tsch. Kr. [...]”. - Der in Bayreuth geborene Neffe des Malers Wilhelm von Diez (1839-1907) studierte an der Münchner Kunstgewerbeschule und 1888-92 als Schüler Hackls und R. Seitz' an der dortigen Kunstakademie. Seit 1896 durch seine Mitarbeit an der Zeitschrift "Jugend" einer größeren Öffentlichkeit bekannt, schuf Diez "Fresken, Glasfenster, Mosaike sowie graphische Folgen, darunter ein dreiflügeliges Mosaikbild in der Universität und Wandbilder im Ehrensaal des Deutschen Museums in München" (DBE). Seit 1907 als Professor für figürliche Dekorationsmalerei und Illustration an der Münchner Kunstgewerbeschule tätig, wirkte Diez seit etwa 1925 als Lehrer an der dortigen Kunstakademie. Vgl. auch Thieme/Becker IX, 280f. - Der Br. v. 16. X. 1947 mit gedr. Briefkopf.‎

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‎Diez, Julius, Maler und Graphiker (1870-1957).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. München, Juni 1909.‎

‎1 S. Qu.-kl.-8vo. Der in Bayreuth geborene Neffe des Malers Wilhelm von Diez studierte an der Münchener Kunstgewerbeschule und von 1888 bis 92 als Schüler Hackls und R. Seitz' an der dortigen Kunstakademie. Seit 1896 durch seine Mitarbeit an der Zeitschrift "Jugend" einer größeren Öffentlichkeit bekannt, schuf Diez "Fresken, Glasfenster, Mosaike sowie graphische Folgen, darunter ein dreiflügeliges Mosaikbild in der Universität und Wandbilder im Ehrensaal des Deutschen Museums in München" (DBE). Seit 1907 als Professor für figürliche Dekorationsmalerei und Illustration an der Münchner Kunstgewerbeschule tätig, wirkte Diez seit etwa 1925 als Lehrer an der dortigen Kunstakademie.‎

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80,00 € Acheter

‎Diez, Julius, Maler und Graphiker (1870-1957).‎

‎Eigenh. Brief mit U. München, 13. III. 1921.‎

‎1½ SS. auf Doppelblatt. Kl.-4to. Mit eh. adr. Kuvert. An Maximilian Krauss, der 1921 eine neue Stellung in Berlin antrat: "[...] Leider bin ich heute nicht in München und kann Sie so vor Ihrer Abreise nach der 'Geschmackscentrale' nicht mehr sehen - gebe mich aber der Hoffnung hin dass Sie Ihren bewährten guten Geschmack den Berlinern beibringen [...]" - Der in Bayreuth geborene Neffe des Malers Wilhelm von Diez (1839-1907) studierte an der Münchener Kunstgewerbeschule und 1888-92 als Schüler Hackls und R. Seitz' an der dortigen Kunstakademie. Seit 1896 durch seine Mitarbeit an der Zeitschrift "Jugend" einer größeren Öffentlichkeit bekannt, schuf Diez "Fresken, Glasfenster, Mosaike sowie graphische Folgen, darunter ein dreiflügeliges Mosaikbild in der Universität und Wandbilder im Ehrensaal des Deutschen Museums in München" (DBE). Seit 1907 als Professor für figürliche Dekorationsmalerei und Illustration an der Münchner Kunstgewerbeschule tätig, wirkte Diez seit etwa 1925 als Lehrer an der dortigen Kunstakademie.‎

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‎Diez, Julius, Maler und Graphiker (1870-1957).‎

‎Eigenh. Brief mit U. München, 24. IX. 1942.‎

‎1¾ SS. 4to. An den namentlich nicht genannten Architekten und Rektor der Akademie der bildenden Künste Alexander Popp (1891-1947) mit Dank für seine Ernennung zum Ehrenmitglied der Akademie: "[...] Ich erblicke darin von berufener Seite die Anerkennung einer langen Lebensarbeit und meiner künstlerischen Persönlichkeit, die mich mit Genugthuung und Freude erfüllt [...]". - Der in Bayreuth geborene Neffe des Malers Wilhelm von Diez (1839-1907) studierte an der Münchener Kunstgewerbeschule und 1888-92 als Schüler Hackls und R. Seitz' an der dortigen Kunstakademie. Seit 1896 durch seine Mitarbeit an der Zeitschrift "Jugend" einer größeren Öffentlichkeit bekannt, schuf Diez "Fresken, Glasfenster, Mosaike sowie graphische Folgen, darunter ein dreiflügeliges Mosaikbild in der Universität und Wandbilder im Ehrensaal des Deutschen Museums in München" (DBE). Seit 1907 als Professor für figürliche Dekorationsmalerei und Illustration an der Münchner Kunstgewerbeschule tätig, wirkte Diez seit etwa 1925 als Lehrer an der dortigen Kunstakademie. - Der aus St. Leonhard am Forst (NÖ) stammende Architekt und Kunstgewerbler Alexander Popp war Schüler von Peter Behrens und später Assistent an dessen Meisterschule; von beiden stammt u. a. der Entwurf zu den Neubauten der österreichischen Tabakregie in Linz; zuletzt war er Rektor der Akademie der bildenden Künste.‎

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70,00 € Acheter

‎Diez, Julius, Maler und Graphiker (1870-1957).‎

‎Eigenh. Brief mit U. München, 19. X. 1942.‎

‎1 S. 4to. An den namentlich nicht genannten Architekten und Rektor der Akademie der bildenden Künste Alexander Popp (1891-1947), der ihm seine Ernennung zum Ehrenmitglied der Akademie mitgeteilt hatte: "[...] Leider mußte ich absagen, ich lag diesen Sommer einige Monate in der Klinik, wurde operiert und muß mir heute noch Schonung auferlegen in allen Dingen, die eine Anstrengung bedeuten [...]". - Der in Bayreuth geborene Neffe des Malers Wilhelm von Diez (1839-1907) studierte an der Münchener Kunstgewerbeschule und 1888-92 als Schüler Hackls und R. Seitz' an der dortigen Kunstakademie. Seit 1896 durch seine Mitarbeit an der Zeitschrift "Jugend" einer größeren Öffentlichkeit bekannt, schuf Diez "Fresken, Glasfenster, Mosaike sowie graphische Folgen, darunter ein dreiflügeliges Mosaikbild in der Universität und Wandbilder im Ehrensaal des Deutschen Museums in München" (DBE). Seit 1907 als Professor für figürliche Dekorationsmalerei und Illustration an der Münchner Kunstgewerbeschule tätig, wirkte Diez seit etwa 1925 als Lehrer an der dortigen Kunstakademie. - Der aus St. Leonhard am Forst (NÖ) stammende Architekt und Kunstgewerbler Alexander Popp war Schüler von Peter Behrens und später Assistent an dessen Meisterschule; von beiden stammt u. a. der Entwurf zu den Neubauten der österreichischen Tabakregie in Linz; zuletzt war er Rektor der Akademie der bildenden Künste.‎

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70,00 € Acheter

‎Dinger, Otto‎

‎3 eigenh. Briefe und 1 eh. Postkarte mit U. Berlin, 1. VII. 1910 - 23. VI. 1911.‎

‎Zusammen 7 SS. 8vo. An Rudolf Ritter von Hoschek in Fragen der Übersendung von Exlibris und des Tauschs von Briefmarken: “Vor einigen Abenden widmete ich mich einmal wieder meiner Briefmarkensammlung und stellte eine Fehlliste der mir noch fehlenden Oesterreich-Marken auf, die ich mir erlaube Ihnen heute zuzusenden. Wenn Sie vielleicht Gelegenheit haben diese Liste meiner Sammlung auszufüllen, so würde ich mich gerne durch einige meiner Original Radierungen revanchieren [...]” (Br. v. 23. VI. 1911). - Otto Dinger studierte in Düsseldorf und Berlin und war auf den großen Berliner Kunstausstellungen mit gemalten und radierten Portraits sowie mit Exlibris, Zeichnungen und Aquarellen vertreten. Vgl. Thieme/Becker IX, 303.‎

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85,00 € Acheter

‎Döpler, Emil , Maler und Graphiker (1855-1922).‎

‎Eigenh. Brief mit U. [Berlin], 7. XII. 1912.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An Herrn Benrath: “Anliegend die gewünschte Zeichnung. Die Änderungen habe ich noch gemacht und hoffe daß die kleine Sache dem Empfänger Spaß machen möge [...]”. - Döpler war Lehrer und seit 1889 Professor an der Unterrichtsanstalt des Kunstgewerbemuseums in Berlin. Besondere Bedeutung erlangte er als kunstgewerblicher Zeichner. “In großer Zahl entstanden Entwürfe zu Glasgemälden, Metallarbeiten, Adressen, Diplome, Exlibris (z. B. f. Kaiser Wilhelm II.) und, im Auftrag des kgl. Hauses zu Berlin, für Drucksachen des Hofes, Gold- und Silberarbeiten (die kgl. Krone), für die Thronneubauten im Weißen und im Rittersaal des kgl. Schlosses etc.” (Thieme/Becker IX, 366). - Auf Briefpapier mit gedr. Monogramm; mit unbedeutenden Montagespuren verso.‎

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‎Döpler, Emil d. J., Maler und Graphiker (1855-1922).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Berlin, 14. III. 1899.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An Herrn Ratayczak: “Anliegend die Correctur! Ich habe einen Druck genau wie das Original retournirt, und auf dem anderen Meine Meinung geäußert. Machen Sie bitte Herrn Riffarth den Standpunkt klar, daß der Druck so nicht bleiben kann [...]”. - Der Sohn des Kostümzeichners Karl Emil (d. Ä., 1824-1905) studierte von 1870-1873 an der Kunstgewerbeschule in Berlin Charlottenburg, war anschließend (bis 1876) als selbständiger Illustrator tätig und begann an der Akademie in Berlin zu studieren, wo er 1881 Lehrer und 1889 Professor an der Unterrichtsanstalt des Kunstgewerbemuseums wurde. “Besondere Bedeutung gewann Döplers Tätigkeit als kunstgewerblicher Zeichner. In großer Zahl entstanden Entwürfe zu Glasgemälden, Metallarbeiten, Adressen, Diplomen, Exlibris (z. B. f. Kaiser Wilhelm II.) und, im Auftrag des kgl. Hauses zu Berlin, für Drucksachen des Hofes, Gold- und Silberarbeiten (die kgl. Krone), für die Thronneubauten im Weißen und im Rittersaal des kgl. Schlosses etc.” (Thieme/Becker IX, 366). - Mit unbedeutenden Montagespuren verso.‎

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‎Dörnhöffer, Friedrich, Kunsthistoriker (1865-1934).‎

‎Ms. Brief mit eigenh. U. Wien, 28. XI. 1913.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 4to. An den Verleger Moritz Perles in Wien: "Dadurch, dass ich die Absicht habe, Ihnen auf Ihre geschätzte und für mich sehr schmeichelhafte Anfrage vom 15. Oktober mündlich meine, mich leider zu einer negativen Antwort bewegenden Motive mitzuteilen, in der letzten Zeit aber genötigt war einige dienstliche Reisen zu absolvieren und mit Geschäften sehr überladen war, ist es zu meinem grossen Bedauern gekommen, dass Ihre freundliche Anfrage noch gar keine Erwiderung erhalten hat. Allerdings hatte ich unterdessen Gelegenheit Herrn Maler Rauchinger zu sprechen, und meine Motive auseinander zu setzen [...]". - Dörnhoffer war Leiter der Kupferstichsammlung der Wiener Hofbibliothek und wurde 1909 Direktor der neugegründeten Österreichischen Staatsgalerie. Als Nachfolger Hugo von Tschudis als Generaldirektor der Bayerischen Staatsgemäldesammlung in München tätig, widmete er sich dem Aufbau der Neuen Staatsgalerie und reorganisierte die Alte und Neue Pinakothek. - Der Verlag von Moritz Perles (1844-1917) zählte zu den "führenden Unternehmen auf dem Gebiet des Kommissions-, Sortiments- und Verlagsbuchhandels in Österreich-Ungarn" (DBE), so gab er u. a. die "Wiener Medizinische Wochenschrift", das "Centralblatt für die gesammte Therapie" und das "Österreichische Centralblatt für die juristische Praxis" heraus. In seinem Verlag erschien u. a. H. G. Wells' "Krieg der Welten". - Der erwähnte Heinrich Rauchinger besuchte die Schule der schönen Künste in Krakau, studierte dann bei August Eisenmenger und Christian Griepenkerl an der Akademie der bildenden Künste in Wien und wurde dort 1885 mit dem Spezialschulpreis, 1886 auch mit dem Rompreis ausgezeichnet. Seit 1888 als freischaffender Künstler in Wien lebend, entwickelte sich Rauchinger vom Landschafts- zum Portraitmaler und wurde 1899 Mitglied der Genossenschaft der bildenden Künstler Wiens. Zu seinen bekanntesten Gemälden gehören "Abendstimmung im Prater" (1899), "Feldblumen" (1904) sowie Portraits von Bertha von Suttner und Stefan Zweig. 1942 wurde er im Konzentrationslager Theresienstadt ermordet. Vgl. Thieme/B. XXVIII, 40f. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.‎

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100,00 € Acheter

‎Dohme, Robert, Kunsthistoriker (1845-1893).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Meran, 27. IV. 1876.‎

‎1½ SS. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Professor: "Es ist mir sehr peinlich Ihnen auf Ihren werthen Brief vom 22. d. M. die ungünstigste Antwort, welche möglich, zu geben. Die Herstellung der betreffenden Lieferung der Biographien ist ohne mein Zuthun von den Herren Eisenmann und Seemann erfolgt, da ich in jenen Tagen gerade hierher nach Meran an die Seite meiner schwr erkrankten Frau gerufen wurde. Zudem fügte sich, daß diese hinter meinem Rücken besorgte Illustration (der ganze Absatz über die italienischen Einflüsse auf die Niederländer war nur ein Lückenbüsser) auch ohne Vorwissen meines Freundes Eisenmann lediglich vom Verleger ausgewählt ist, während sonst für uns strenge Norm ist, dem jedesmaligen Autor auch die Auswahl der Holzschnitte zu überlassen [...]". - Dohme war Bibliothekar des kgl. Hauses in Berlin und wurde 1884 mit der Aufsicht über die Kunstsammlungen des preußischen Königshauses betraut.‎

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90,00 € Acheter

‎Drechsler, Karl, Kunsthistoriker und Theologe (1861-1922).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., 8. II. 1891.‎

‎4 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten zur Übersendung eines (hier nicht beiliegenden) Einakters, "meine erste dramatische Missethat [...] Sie werden erstarren nicht bloß in Eis und Schnee sondern in den entsetzlichen Längen der vor Kälte schlotternden Mono- und Dialoge. - Doch bitte ich Sie recht sehr, sich nicht abschrecken zu lassen u. wenn auch eher in haarsträubender Verzweiflung als angeregter Freudigkeit dieses Lustspiel unter Dach zu bringen [...]". - Karl Drechsler lehrte an der theologischen Lehranstalt von Stift Klosterneuburg und war später als Schatzmeister und Kirchendirektor, zuletzt dann als Pfarrverweser in Leopoldau tätig. "Seinen für Klosterneuburg wichtigen kunsttopographischen Arbeiten wurde auch kirchlicherseits volle Anerkennnug zu teil" (ÖBL I, 200).‎

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80,00 € Acheter

‎Dreger, Moritz, Kunsthistoriker (1868-1939).‎

‎2 eigenh. Briefe mit U. Wien, 1909.‎

‎Zusammen 3½ SS. Folio und 8vo. Ersucht gemeinsam mit H. Swoboda in ihrer beider Eigenschaft als “Bevollmächtigte des k. k. Ministeriums für Kultus und Unterricht bei der Düsseldorfer ‘Ausstellung für christliche Kunst’ [...] um die Bereitstellung eines Gegenstandes aus den städtischen Sammlungen (Monstranz aus der Salvatorkapelle von 1759)”, worum man schon vor längerer Zeit angesucht habe, sich bis dato aber nichts getan hätte und die Zeit nun knapp werde (Br. v. 19. IV. 1909). - “Wie ich höre”, heißt es unterm 5. XII. 1909, “soll in Wien ein Führich-Denkmal errichtet werden. Nun bin ich vom Unterrichts-Ministerium beauftragt, eine Monographie über Führich zu verfassen”, und es wäre nun gut zu wissen, “ob wegen des Denkmals schon bestimmte Entscheidungen vorliegen, da man möglicher Weise mit dem Erscheinungstermin auf das Denkmal Rücksicht nehmen kann”. - Dreger studierte an der Universität Wien bei Franz Wickhoff, Hermann Riegel und Otto Benndorf Kunstgeschichte und Archäologie sowie bei Theodor von Sickel am Österreichischen Institut für Geschichtsforschung in Rom. Als Kustos, zuletzt auch als Vizedirektor am Museum für Kunst und Industrie in Wien tätig, machte er sich vor allem um die wissenschaftliche und museale Bearbeitung der von ihm begründeten Textilsammlung verdient. 1901 sich in Wien habilitierend, wurde Dreger 1917 Ordinarius für Kunstgeschichte an der Universität Innsbruck, später auch an der TH Wien. - Die erwähnte Monographie erschien jedoch erst 1912 bei Artaria in Wien. Vgl. Czeike II, 92f. - Ein Br. auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf, ein Br. mit Rundstempel “Österreichische Abteilung der Ausstellung für Christliche Kunst in Düsseldorf 1909”; beide Briefe im linken Rand gelocht (keine Textberührung). - In altem Sammlungsumschlag.‎

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‎Dunoyer de Segonzac, André, Maler, Radierer und Buchillustrator (1884-1974).‎

‎2 eigenh. Bildpostkarten mit U. Saint Tropez, 28. IV. 1968.‎

‎2 SS. Qu.-8vo. Textlich zusammengehörende Karten in französischer Sprache an seinen Verleger, dem er für den Druck eines Kataloges anläßlich einer seiner Ausstellungen im Chateau de Blois dankt. - "Anfänglich - 1906/08 - Berührung mit dem Impressionismus und kurze Zeit mit dem Kubismus. Dann machen sich Einflüsse von Cèzanne, Manet und Courbet bemerkbar, bis er um 1920 seinen eigenen Stil findet, der durch dicken und schweren Auftrag der Farben, reiche farbige Nuancierungen und rassige Zeichnung gekennzeichnet ist. Thematisch stehen im Mittelpunkt seiner Kunst die Frau und die Landschaft" (Vollmer I, 611).‎

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Wien, AT
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‎Duprè, Giovanni, Bildhauer und Medailleur (1817-1882).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Florenz [?], 22. X. 1875.‎

‎2½ SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten, dessen Brief er zusammen mit der Photographie von diesem im Gewande des Michelangiolo bekommen und sich sehr daran erfreut habe. Die zwei Freunde hätten sich in früheren Zeiten über den Künstler unterhalten und seine Liebe zu ihm geteilt: "[...] Sono stato anche lusingato del vedere riportate le mie parole sotto la fotografia [...] Ciò vuol dire che lei ed ioabbiamo colto nel segno [...]". - Duprè habe in Casa (vermutlich: Careggi) zwei wunderschöne Alben (Hefte?) des Werks gesehen, welches der Freund im "gran teatro dell´opera" gemalt habe. Er sei voller Bewunderung dafür: "[...] Ed ammirai moltissimo il suo impegno nutrito di certi [?] studi, pei quali ha saputo evitare gli scogli della convenzione Accademica, il tritume e la vulgarità del realismo nei due disparatissimi soggetti […] Bravo, bravo [...]" - Zu Duprés bekanntesten Arbeiten zählt das 1872 enthüllte Monument Camillo Cavours in Turin. - Auf Briefpapier mit schwarzem Trauerrand.‎

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‎Duprè, Giovanni, Bildhauer und Medailleur (1817-1882).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., 26. Juni [?] 1873.‎

‎¾ S. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. An "amabilissimo Sig. Generale" mit der Bitte um Hilfe. Er müsse eine Statue des Maresciallo Pallavicini schaffen und brauche zu diesem Zweck eine Marschall-Uniform aus jener Zeit als Vorlage: "[…] mi sarebbe essenzialmente necessario tutto il costume dei marescialli di quel tempo […]." - Nach ungefähr sechs Monaten würde er sie wieder zurückgeben können. - Zu Duprés bekanntesten Arbeiten zählt das 1872 enthüllte Monument Camillo Cavours in Turin.‎

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