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‎Hensel, E., Schriftsteller.‎

‎"Scenarium von Licht und Schatten Schauspiel in 4 Acten, nebst einem Vorspiel in 1 Akt". Manuskript. O. O. u. D., [wohl um 1860-1870].‎

‎3 Hefte zu je 6, 10 und 9 Bll. Lose Bll. in Papierschirting. 8vo. Unvollständiges Manuskript, jedes Rollenbuch mit Stempel der Theaterdirektion Carl Lössl am Titel. Vorliegend die Szenenfolge des Vorspiels (Titel und 9½ SS.), das Textbuch des Baron Arthur Dubois im Vorspiel (Titel und 16½ SS.) sowie dasjenige des Grafen H. Brief im I. Akt (Titel und 14½ SS.). - Carl Lössl, der Sohn des gleichnamigen Burgschauspielers, der unter dem Pseudonym Carl Klee wirkte, begann seine Laufbahn 1834 am Theater in der Josefstadt; 1854 übernahm er die Direktion des Theaters in Budweis und war in späteren Jahren noch Theaterleiter in Reichenberg, Marburg, Wiener Neustadt, Raab, Fünfkirchen, Agram, Pilsen und Leutschau. "1874 zog er sich von der Bühne zurück und lebte vom Rollenabschreiben in Wiener Neustadt" (Wilhelm Kosch: Deutsches Theater-Lexikon. Klagenfurt u. a., Kleinmayr u. a., 1953-1998. Bd. 2; zit. n. DBA III 579, 182).‎

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‎Henz, Rudolf, Schriftsteller (1897-1987).‎

‎2 (davon 1 eigenh.) Briefe und 1 eh. Postkarte mit U. Wien, 1944-1968.‎

‎Zusammen 3 SS. 4to und 8vo. Mit 2 (1 eh. und 1 ms.) Kuverts. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Geburtstagswünsche. - Rudolf Henz war seit 1931 Leiter der wissenschaftlichen Abteilung, später Direktor der Rundfunkgesellschaft RAVAG, führte u. a. den Schulfunk und die geistliche Stunde im Radio ein und gehört zu den Rundfunkpionieren Österreichs. Nach dem "Anschluß" Österreichs wurde Henz als Anhänger des politischen Katholizismus fristlos entlassen. Nach dem Krieg erneut beim Rundfunk und später auch beim Fernsehen tätig, gab er seit 1955 auch die Zeitschrift ‘Wort in der Zeit’ heraus. Vgl. Giebisch-G. 169, Kosch V914f. und Czeike III, 145. - Ein Br. mit gestemp. einer mit gedr. Briefkopf.‎

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Wien, AT
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€ 75,00 Kaufen

‎Henz, Rudolf, Schriftsteller (1897-1987).‎

‎8 eigenh. Briefe mit U. Wien, 1963 bis 1976.‎

‎Zusammen 6¼ SS. auf 8 Bll. (Qu.-gr.-)8vo und 4to. In mannigfachen Angelegenheiten an einen Redakteur: "Ich danke für Ihre Einladung und lege Ihnen einen kleinen Essay vor, der, auch wenn es keine Geschichte ist, doch von aktuellem Interesse ist. Dieser wäre der erste einer Reihe von kurzen, allgemein verständlichen Beiträgen, die ich Ihnen zum ersten Abdruck anbieten könnte [...]" (a. d. Br. v. 25. II. 1964). - Rudolf Henz war seit 1931 Leiter der wissenschaftlichen Abteilung, später Direktor der Rundfunkgesellschaft RAVAG, führte u. a. den Schulfunk und die geistliche Stunde im Radio ein und gehört zu den Rundfunkpionieren Österreichs. Nach dem "Anschluß" Österreichs wurde Henz als Anhänger des politischen Katholizismus fristlos entlassen. Nach dem Krieg erneut beim Rundfunk und später auch beim Fernsehen tätig, gab er seit 1955 auch die Zeitschrift "Wort in der Zeit" heraus. - Tls. auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.‎

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Wien, AT
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‎Henzen, Wilhelm, Ps. Sincerus, Schriftsteller und Dramaturg (1850-1910).‎

‎"Eine Schachpartie". Eigenh. Gedicht (14 Zeilen) mit U. ("Sincerus"). Wien, 15. III. 1888.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. "Zu träumen glaubt' ich von vergess'nen Sagen | Als in der Dichtung köstlichem Gewand | Ein märchenhaft Idyll vor mir erstand | Ein Lichtgebild in unser'n trüben Tagen [...]". - Der aus Bremen stammende Schriftsteller war Dramaturg des Leipziger Stadttheaters und betätigte sich vorwiegend als Dramatiker. Vgl. Kosch VII, 917f. - In altem Sammlungsumschlag.‎

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€ 120,00 Kaufen

‎Herrig, Hans, Schriftsteller und Journalist (1845-1892).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Friedenau, 29. IV. o. J.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Leider sehe ich mich außer Stande, Ihr Unternehmen in seiner jetzigen Formulirung mit meiner Unterschrift zu versehen. Dasselbe hätte meines Erachtens nur Sinn, wenn ein Jeder diejenigen Bücher anführte, welche auf ihn während seines Lebens den meisten Einfluß gehabt. So wird dreierlei erreicht: 1) ein wichtiger Beitrag zur Menschenkenntnis 2) ein Beispiel 3) die freie Auswahl, indem jeder Leser sich an das Beispiel halten könnte, zu welchem er sich hingezogen fühlte [...]". - Hans Herrig war Redakteur beim "Deutschen Tageblatt", trat daneben auch als Dramatiker hervor "und machte sich insbesondere mit seinem Festspiel 'Luther' (1883) einen Namen, das die Gründung eines Festspielhauses in Worms initiierte" (DBE).‎

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€ 100,00 Kaufen

‎Herrmann, Bernhard Anton, Bühnenschriftsteller, Übersetzer und Theaterdirektor (1806-1876).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Hamburg, 23. XI. 1837.‎

‎1 S. Gr.-4to. Mit Adresse. An G. A. Asmus in Weimar. "Euer Wohlgeboren geehrtes Schreiben v. 16. d[esselben] worin Sie mir mittheilen, daß die [...] Hoftheaterintendanz mir für meine beide[n] Stücke nun ein Honorar [...] offerieren kann, habe [ich] erhalten [...]."‎

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‎Herzog, Rudolf, Dramatiker und Erzähler (1869-1943).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Berlin, 11. IX. 1906.‎

‎1½ SS. auf Doppelblatt. Kl.-4to. "Tiefergriffen von der unerwarteten Nachricht, sende ich Ihnen den Ausdruck meiner herzlichsten Anteilnahme [...]." - Mit 2 Löchern im weißen Rand.‎

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€ 65,00 Kaufen

‎Heubner, Rudolf, Schriftsteller (1867-1967).‎

‎4 eigenh. (davon 1 Bild-)Postkarten mit U. Dresden, 1948 bis 1956.‎

‎Zusammen 4 SS. auf 4 Bll. Qu.-8vo. Jeweils mit eh. Adresse. An Josef Wesely mit Dank für dessen Wünsche zu seinem Geburtstag. - Heubner trat nach dem Studium der Germanistik und der Rechtswissenschaften in Leipzig, Freiburg und Straßburg in den sächsischen Justizdienst ein und nahm 1926 als Oberlandesgerichtsrat in Dresden seinen Abschied, um sich seinen literarischen Arbeiten zu widmen. Dem Band "Dichtungen" (1893) folgten Novellen, Historienromane, Biographien, Epen und Spruchdichtungen (u. a. "Juliane Rokox. Roman aus der Zeit der niederländischen Renaissance", 1913); 1937 erschien seine Autobiographie "Sein und Geschehen. Ein Buch vom Leben".‎

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€ 70,00 Kaufen

‎Hevesi, Ludwig von, Schriftsteller (1843-1910).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. und Datum. W[ien], 8. XI. 1896.‎

‎¼ S. 8vo. "Warum nicht?". - Der aus Heves in Ungarn stammende Sohn eines Arztes studierte Philologie und Medizin und war als Feuilletonredakteur beim "Pester Lloyd" sowie seit 1875 beim Wiener "Fremden-Blatt" tätig. Kunsthistorisch bedeutend wurde Hevesi insbesondere durch sein nachdrückliches Eintreten für die Werke der ersten Sezessionisten und der Jugendstilkünstler um Gustav Klimt ("Acht Jahre Secession", 1906, und "Altkunst - Neukunst", 1909). Vgl. DBE und Kosch II, 969f.‎

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€ 58,00 Kaufen

‎Hevesi, Ludwig von, Schriftsteller (1843-1910).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, o. D.‎

‎¾ S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Ihrer liebenswürdigen Einladung für Sonntag werde ich, falls ich noch am Leben sein sollte, mit Vergügen nachkommen. Hoffen wir das Beste! [...] - Der aus Heves in Ungarn stammende Sohn eines Arztes studierte Philologie und Medizin und war als Feuilletonredakteur beim "Pester Lloyd" sowie seit 1875 beim Wiener "Fremden-Blatt" tätig. Kunsthistorisch bedeutend wurde Hevesi insbesondere durch sein nachdrückliches Eintreten für die Werke der ersten Sezessionisten und der Jugendstilkünstler um Gustav Klimt ("Acht Jahre Secession", 1906, und "Altkunst - Neukunst", 1909). Zu Hevesi und Prölß vgl. Kosch II, 969f. bzw. III, 2115. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf der “Redaction des ‘Fremden-Blatts’”.‎

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‎[Heydrich, Moritz, Schriftsteller (1820-1885)]. -‎

‎Eigenh. Brief des Superintendenten Meier. Dresden, 18. XII. 1872.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Ew. Hochwohlgeboren sage ich meinen herzlichsten Dank für Ihre freundliche Mitteilung. Sie ist mir eine wahre Weihnachtsfreude, in die Seele meines kranken Freundes hinein, der Ihrer wohlwollenden Güte schon so viel zu danken hat und dem es von Herzen zu wünschen ist, dass die goldene Hochzeit noch einigen goldenen Schauer [?] in seine nicht eben glänzenden Finanzen macht [...]". - Heydrich studierte in Dresden und Berlin Philologie, Geschichte und Literatur, konnte jedoch aufgrund eines Nervenleidens seine Fähigkeiten nicht praktisch einsetzen. Nach einigen Jahren, die er abwechselnd in Hamburg, Leipzig und Berlin verbrachte, zog er sich 1852 nach Loschwitz bei Dresden zurück. 1851 wurde seine erste Tragödie "Leonore von Portugal" veröffentlicht; später kamen Schau- und Singspiele wie "Die schöne Magelone" (1861) und "Der Pastetenbäcker" (1861) hinzu. - In altem Sammlungsumschlag, darauf die von fremder Hand stammende Notiz: "Superintendent Meier (der kranke Freund ist jedenfalls der Dichter Heydrich zu Loschwitz[)] [...]".‎

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‎Heynicke, Kurt, Schriftsteller (1891-1985).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Merzhausen, 19. X. 1946.‎

‎1 S. 4to. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Geburtstagswünsche. - Nachdem erste Gedichte des jungen Autors in Herwarth Waldens ‘Sturm’ veröffentlicht worden waren und 1917 die Gedichtsammlung ‘Rings fallen die Sterne’ erschienen war, erhielt Heynicke für ‘Das namenlose Angesicht’ (1919) den Kleist-Preis. “Die expressionistische Lyrik des jungen Heynicke, die der charakteristischen provokativen Elemente des Stils entbehrte, war geprägt von pantheistischer, anthroposophischer Weltfrömmigkeit” (DBE). In den zwanziger Jahren war Heynicke als Dramaturg in Düsseldorf, seit 1932 bei der Ufa in Berlin tätig (so schrieb er u. a. das Drehbuch zu Paul Wegeners ‘Der Weg nach Shanghai’ mit Pola Negri in der Hauptrolle). Sich 1943 in den Schwarzwald nach Merzhausen zurückziehend, schrieb er Hörspiele und Drehbücher für Film, Funk und Fernsehen und wurde insbesondere mit Komödien, alemannischen Volksstücken und heiteren Romanen populär. Vgl. Kosch VII, 1140f. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.‎

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€ 80,00 Kaufen

‎Heyse, Paul, Schriftsteller (1830-1914).‎

‎Eigenh. Briefkarte mit U. und eigenh. Albumblatt mit U. München, 1908 und 1910.‎

‎Zusammen 2 SS. 8vo. bzw. qu.-12mo. Mit 2 eh. adr. Kuverts. An Thomas Frh. von Haerdtl in Wien: “Musst in der Arbeit schon | Dir recht behagen, | dann kannst du, lieber Sohn, | Es ruhig tragen, | Wird auch der Arbeitslohn | dir unterschlagen”.‎

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‎Heyse, Paul, Schriftsteller (1830-1914).‎

‎Gedr. Visitkarte mit 3 eigenh. Zeilen. Cannstatt, o. D.‎

‎1 S. 6,2:10 cm. Schickt einem namentlich nicht genannten Adressaten einen “freundlichen Gruß vor der verfrühten Abreise aus Cannstatt”. - Heyse, dessen “Prosa [...] schon zu Lebzeiten neben Anerkennung - Gottfried Keller sah in Heyse den einzigen ebenbürtigen Zeitgenossen - auch auf scharfen Widerspruch der Naturalisten, aber auch Thomas Manns [stieß]” (DBE), erhielt 1910 für sein umfangreiches Werk den Nobelpreis für Literatur.‎

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€ 75,00 Kaufen

‎Hirschfeld, Georg, Schriftsteller (1873-1942).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. München, 13. II. 1938.‎

‎1 S. 8vo. Mit eh. Adresse. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Geburtstagswünsche. - Georg Hirschfeld konnte sich 1893 mit Hilfe seines Freundes Otto Brahm als freier Schriftsteller etablieren, betrieb philosophische und literarische Studien in München, Berlin und Wien und lebte seit 1905 in der Dachauer Künstlerkolonie, seit 1912 in München. In seinem erzählerischen und dramatischen Werk anfangs dem Naturalismus nahestehend, wandte er sich später aus finanziellen Gründen der Unterhaltungsliteratur zu. Vgl. Kosch VII, 1244f.‎

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€ 50,00 Kaufen

‎Hochwälder, Fritz, Schriftsteller (1911-1986).‎

‎Eigenh. Post- und eh. Briefkarte mit U. Zürich, 1961 und 1967.‎

‎Zusammen 2 SS. auf 2 Bll. (Qu.-)8vo. Mit eh. Adresse bzw. eh. adr. Kuvert. An Josef Wesely mit Dank für ihm übersandte Wünsche zum Geburtstag und zur Verleihung des Österreichischen Staatspreises 1966.‎

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‎Hoelder, Alfred Rt. von, Buchhändler und Verleger (1835-1915).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 27. IV. 1866.‎

‎3 SS. auf Doppelblatt. 4to. An Karl Sonklar von Innstädten: “Soeben liefert der Buchbinder die zweite Hälfte der Auflage ab, die bekanntlich durch Kökel 3 Wochen verspätet abgeliefert nicht früher zur Versendung gelangen kann [...]”. - Hoelder übernahm nach dem Tod des Verlegers Beck dessen Universitätsbuchhandlung, wurde 1863 Besitzer des Sortiments- und Kommissionsgeschäfts und gliederte seiner Firma wieder einen Verlag an. Hoelder verlegte medizinische, pädagogische, natur-, rechts- und staatswissenschaftliche Werke und widmete sich besonders der Geologie. Die Gründung mehrerer wissenschaftlicher Periodika - u. a. die ‘Jahreshefte des österreichischen archäologischen Instituts’ - ist ihm zu danken. 1874 zum Universitäts- und 1876 zum Hofbuchhändler ernannt, wurde er 1881 nobilitiert; 1905 wurde er Buchhändler der Österreichischen Akademie der Wissenschaften in Wien. - Der Geograph und Generalmajor Karl Sonklar von Innstädten (1816-1885) zählt neben Friedrich von Simony und Anton von Ruthner zu den Pionieren der Alpenerforschung; als geographischer Schriftsteller hat Sonklar "durch gründliche und vielseitige Beobachtungen über Gletscher, hydrographische, meteorologische und biogeographische Erscheinungen, besonders die Höhengrenzen, die er seinen wissenschaftlichen Beschreibungen beschränkterer Gebiete der Alpen einverleibte, wissenschaftliches Material von Werth dargeboten und zugleich die Methode der Länderbeschreibung geklärt" (ADB). Neben militärwissenschaftlichen Abhandlungen in den Bereichen der Taktik und Kriegsgeschichte veröffentlichte er auch ein kunstwissenschaftliches Werk, das nach dem wohlwollenden Urteil der Zeitgenossen "in keiner Anstalt, in welcher über Kunst vorgetragen wird, fehlen" dürfe (Wurzbach). - Aus der berühmten Autographensammlung des Adalbert Freiherr von Lanna (1836-1909).‎

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‎Hölzel, Eduard, Verleger (1817-1885).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 31. VIII. 1876.‎

‎1½ S. 8vo. An Karl Sonklar von Innstädten: “Da die Schul-Atlasse für die Militär-Schulen demnächst gebunden werden müssen, so bitte ich recht freundlichst um gef[ä]l[lige] umgehende Einsednung der [...] erbetenen Vorrede so wie zugleich um gütige Bekanntgabe des Honorars für die Bearbeitung des Atlasses um mich meiner Schuld entledigen zu können [...]”. - Ausgebildet in den großen Buchhandelszentren Deutschlands, unterhielt der aus Prag stammende Verleger seit 1844 eine Buch- und Kunsthandlung in Olmütz, betätigte sich seit 1848, zunächst mit dem politischen Tagblatt ‘Die neue Zeit’, später mit reichillustrierten Sachbüchern als Verleger und gründete eine Reihe von Tochterfirmen in den Ländern der Donaumonarchie. Der überwiegend im Schul- und hier vor allem im Bereich der Geographie tätige Verlag veröffentlichte u. a. Blasius Kozenns österreichischen Schulatlas für Volks- (1860) und Mittelschulen (1861) und und begründete 1861 in Wien das erste private "Geographische Institut". Ed. Hölzels Verlag war darüberhinaus führend in der Herstellung farbiger Reproduktionen als Wandbilder und produzierte erstmals in Österreich Kunstdrucke im Öldruckverfahren. Vgl. Öst. Lex. I, 533. - Der Geograph und Generalmajor Karl Sonklar von Innstädten (1816-1885) zählt neben Friedrich von Simony und Anton von Ruthner zu den Pionieren der Alpenerforschung; als geographischer Schriftsteller hat Sonklar "durch gründliche und vielseitige Beobachtungen über Gletscher, hydrographische, meteorologische und biogeographische Erscheinungen, besonders die Höhengrenzen, die er seinen wissenschaftlichen Beschreibungen beschränkterer Gebiete der Alpen einverleibte, wissenschaftliches Material von Werth dargeboten und zugleich die Methode der Länderbeschreibung geklärt" (ADB). Neben militärwissenschaftlichen Abhandlungen in den Bereichen der Taktik und Kriegsgeschichte veröffentlichte er auch ein kunstwissenschaftliches Werk, das nach dem wohlwollenden Urteil der Zeitgenossen "in keiner Anstalt, in welcher über Kunst vorgetragen wird, fehlen" dürfe (Wurzbach). - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf und mit eh. Bearbeitungsvermerk des Adressaten. - Aus der berühmten Autographensammlung des Adalbert Freiherr von Lanna (1836-1909).‎

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€ 75,00 Kaufen

‎Hörmann, Leopold, Schriftsteller und Kritiker (1857-1927).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 23. X. 1911.‎

‎4 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An ein namentlich nicht genanntes Fräulein: "Freund Christel hat mir heute telephonisch mitgetheilt, daß Sie beabsichtigen, beim nächsten internen Abend der Schriftsteller-Genossenschaft einige Gedichte aus meinem neuesten Büchlein (Hört's zua a zweng! Neue Folge) vorzutragen. Ich gebe darüber meiner Freude Ausdruck und sende Ihnen zu freundlichem Gebrauche dieses Bändchen. Ohne Sie in Ihrem Urtheil zu beeinflussen, möchte ich Sie doch bitten, die nachfolgend genannten Stücke in eine engere Wahl zu bringen [...]". - Leopold Hörmann war Schriftsteller und Theaterkritiker am Linzer "Morgenblatt" und später lange Jahre Mitarbeiter des "Ersten allgemeinen Beamtenvereins der österreichisch-ungarischen Monarchie" in Wien, wo er sich dem dortigen "Verein der Literaturfreunde" anschloß; von 1891 bis 1920 leitete er die "Wiener Mitteilungen literarischen Inhalts". "Hörmann schrieb kritische Aufsätze über Mundartdichtung für verschiedene Wiener Zeitungen, kehrte als Pensionist 1915 nach Linz zurück und war dort nach dem Ersten Weltkrieg Magistratsbibliothekar. Seine eigenen Mundartgedichte und -geschichten (u. a. "'s Nullerl", 1885) wurden zum Teil mehrfach aufgelegt" (DBE).‎

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‎Hoffensthal, Hans, Schriftsteller und Arzt (1877-1914).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Bozen, 24. X. 1905.‎

‎1½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. adr. Kuvert. “Ich erlaube mir Ihnen meinen Roman ‘Maria-Himmelfahrt’ zu übersenden und Sie vielmals zu bitten denselben in Ihrem geschätzten Blatte besprechen zu lassen [...]”. - Hoffensthal studierte in Innsbruck, promovierte zum Dr. der Medizin und war später Assistent in Wien und Innsbruck; 1905 ließ er sich als Erzähler in Bozen nieder. Der erwähnte Titel war sein erster Roman, ein stark autobiographisch gesprägtes Werk über einen zwischen zwei Frauen hin- und hergerissenen jungen Arzt. Nach dem Ersten Weltkrieg gerieten Hoffensthal und sein Werk - zahlreiche Feuilletons sowie zehn Novellen und Romane, deren Auflagen in die Hunderttausende gingen und die in so angesehenen Berliner Verlagen wie "Ullstein" und dem auf österreichische Autoren spezialisierten Haus "Egon Fleischel & Co" publiziert wurden - in Vergessenheit. - Vgl. Kosch II, 1021. - In altem Sammlungsumschlag.‎

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€ 80,00 Kaufen

‎Hoffinger, Johann Rt. von, Schriftsteller (1825-1879).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 26. IV. 1847.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. 4to. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "In der nächsten Gemeinderathssitzung soll unter Andren das Zuständigkeitgsgesuch meines Bedienten Anton Widenbrig vorkommen. Selber ist das unehliche Kind eines Wiener Bürgers, welcher nicht schön an ihm handelte u. ihn, obwohl in Währing geboren, nach Mannersdorf als Pflegekind zuschreiben u. nicht seinem Vermögen gemäß erziehen, vielmehr sich selbst über-ließ. Besagter Anton ist gelernter Schlosser, welches Handwerk er aber aufgab und wonach er Bedienter wurde. Als solcher lebt er seit vielen Jahren, letztlich wieder seit 17 Jahren in Wien, wovon er bereits 4 bei mir zubrachte. Wie seine früheren Herrn kann ihm ihm nur das beste Zeugnis geben [...]". - Seit 1848 nicht nur im Staatsdienst sondern auch publizistisch tätig, gab Hoffinger von 1860-64 die ‘Allgemeine Literaturzeitung’ heraus und wurde als Verfasser mehrerer, vor allem religiöser Schriften bekannt. Als Anhänger des Religionsphilosophen Anton Günther trat er für katholische Literatur und Wissenschaft ein.‎

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€ 100,00 Kaufen

‎Hoffmann, Carl Otto, Schriftsteller (1812-1860).‎

‎Eigenh. Brief mit U. ("C. O. Hoffmann"). Berlin, 1. XI. 1839.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. 4to. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Ew. Wohlgeboren erlauben wir uns anbei einige Proben aus unsrer Sammlung 'Schlesische Lieder' zu übersenden, da wir dieselben herauszugeben beabsichtigen. - Wir ließen deshalb einige Proben abdrucken, um ein etwaiges Urtheil darüber zu erfahren, und da dasselbe durchgängig sehr günstig ausgefallen ist, so geben wir uns die Ehre Ew. Wohlgeboren unsre Sammlung zum Verlag anzubieten [...]". - Carl Otto Hoffmann war Redakteur des "Berliner Konversationsblattes" und später des "Berliner Figaro" und schrieb Erzählungen und Schauspiele; mit W. Viol (1817-1874) zusammen gab er die erwähnten "Schlesischen Lieder" heraus. - Papierbedingt etwas gebräunt, sonst in sehr gutem Zustand. - In altem Sammlungsumschlag.‎

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€ 150,00 Kaufen

‎Hoffmann, Nina, Publizistin und Philanthropin (1844-1914).‎

‎7 eigenh. Briefe mit U. Wien, 1896 und 1897.‎

‎Zusammen 15½ SS. Meist 8vo. An die nicht namentlich genannte Schriftstellerin Agnes Bogler v. Plankenburg (geb. 1848): “Was die Gesinnung anbelangt, so habe ich in allen Stücken Verwandtes, homogenes [!] für mich gefunden u. mich darüber gefreut. Bewundern muß ich Ihre Fertigkeit im österreichischen Dialekt. Das ist furchtbar schwer einheitlich durchzuführen [...]” (Br. v. 12. XI. 1896). - “Ihr Schweigen verräth mir, daß Sie über meine letzten Nachrichten verstimmt sind. Ich müßte ebenso verstimmt darüber sein, allein ich habe für mich nicht viel erwartet von der Sache [...]” (Br. v. 18. X. 1897). - Die Adressatin, Bogler mit bürgerlichem Namen, schrieb Novellen, Skizzen, Feuilletons und Romane; die “Zahl dieser Arbeiten beläuft sich bereits nahezu laut Aufschreibungen auf die stattliche Ziffer 700” (Lex. dt. Frauen der Feder II, zit. n. DBA I 963, 95). Vgl. auch Kosch I, 730f. - Nina Hoffmann, später Gattin des Malers Josef Hoffmann, studierte Literatur und Sprachen und kam im Zuge ihrer Dostojewski-Forschungen 1897/98 in Moskau in Kontakt mit der Familie und dem Freundeskreis des Dichters (‘Th. M. Dostojewsky. Eine biographische Studie’, 1899). Seit der Jahrhundertwende widmete sie sich der Wohlfahrtspflege und rief eigene Organisationen ins Leben, darunter den “Verein für Distriktskrankenpflege” (1901).‎

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€ 250,00 Kaufen

‎Hofmann, Anton Adalbert, Schriftsteller (1881-1932).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Graz, 21. I. 1932.‎

‎½ S. 4to. An einen namentlich nicht genannten Autographensammler: “Ihrem Wunsche entspreche ich gern u. versehe die übersendete Karte mit einer kleinen Widmung aus dem Vorworte zur Urfassung meines ‘Hexenrichter’ [...]”. - A. A. Hofmann war Schriftleiter der von Peter Rosegger 1876 begründeten Monatsschrift ‘Heimgarten’ sowie Lyriker, Erzähler und Dramatiker. Vgl. Kosch II, 1031f. - Ohne die erwähnte Karte. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.‎

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€ 50,00 Kaufen

‎Hofmann von Wellenhof, Otto, Schriftsteller (1909-1988).‎

‎4 eigenh. Bildpostkarten und 2 (1 eh. und 1 ms.) Briefe mit U. Graz und Wien, 1969-1969.‎

‎Zusammen 6 SS. 4to und 8vo. Jeweils mit eh. Adresse bzw. mit 2 (1 eh. und 1 ms.) Kuverts. Dankt Josef Wesely für ihm wiederholt übersandte Wünsche zum Geburtstag. - Nach zehnjähriger Tätigkeit als Privatsekretär für zwei Jahre als freier Schriftsteller lebend, war H. v. W. nach Ende des Zweiten Weltkriegs bis 1974 für den Österreichischen Rundfunk tätig. - Die Br. auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.‎

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€ 40,00 Kaufen

‎Hohlbaum, Robert, Schriftsteller (1886-1955).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 27. XII. 1917.‎

‎¾ S. auf Doppelblatt. 8vo. An den Schriftsteller und Journalisten Hans Feigl: "Herzlichsten Dank für Ihr liebes Gedenken in der 'V. Z.' und viele herzliche Wünsche zum neuen Jahr". - Der seinerzeit vielgelesene Hohlbaum zählt zu den zentralen Figuren des politisch rechts orientierten Literaturbetriebs in der Ersten Republik, pflegte Kontakte zu nationalsozialistischen Kulturfunktionären, nahm 1937 die deutsche Staatsbürgerschaft an und wurde Direktor der Stadtbibliothek in Duisburg; 1942-44 war er Leiter der Landesbibliothek Weimar, 1950 kehrte er nach Österreich zurück. "Er widmete sich zunächst kulturgeschichtlichen Themen, wandte sich mehr und mehr der Zeitgeschichte zu und betrieb zuletzt unverhülllte politische Agitation in seinen Romanen und Pamphleten" (DBE). - Hans Feigl (1869-1937) war zunächst als konservativ-sozialer politischer Publizist für die Zeitschrift "Politische Fragmente" tätig und hernach von 1899 bis 1933 politischer Redakteur der "Österreichischen Volkszeitung". 1912 zum Präsidenten der Wiener Bibliophilengesellschaft gewählt, begründete er 1913 das "Jahrbuch deutscher Bibliophilen und Bücherfreunde". 1926 wurde ihm in Anerkennung seiner Verdienste um die Literatur der Professorentitel verliehen. Als Herausgeber betreute er die Werke von Lassalle, Knigge, Chesterton und Jung-Stilling.‎

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€ 100,00 Kaufen

‎Hohlbaum, Robert, Schriftsteller (1886-1955).‎

‎Eigenh. Portraitpostkarte mit U. Wien, 8. V. 1931.‎

‎2 SS. (Qu.-)8vo. Mit eh. Adresse. An Willibald Tettinek in Wien mit Dank für dessen freundliches Schreiben und mit Bezug auf sein auf der Bildseite gedr. Portrait nach einer Zeichnung von Karl Friedrich Gsur: "Hoffentlich sind Sie nicht allzu enttäuscht über den uninteressanten 'äußeren' Menschen, da Sie den 'inneren' so freundlich beurteilten!" - Der seinerzeit vielgelesene Hohlbaum zählt zu den zentralen Figuren des politisch rechts orientierten Literaturbetriebs in der Ersten Republik, pflegte Kontakte zu nationalsozialistischen Kulturfunktionären, nahm 1937 die deutsche Staatsbürgerschaft an und wurde Direktor der Stadtbibliothek in Duisburg; 1942-44 war er Leiter der Landesbibliothek Weimar, 1950 kehrte er nach Österreich zurück. "Er widmete sich zunächst kulturgeschichtlichen Themen, wandte sich mehr und mehr der Zeitgeschichte zu und betrieb zuletzt unverhülllte politische Agitation in seinen Romanen und Pamphleten" (DBE).‎

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‎Holitscher, Arthur, Schriftsteller (1869-1941).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Berlin, 2. XII. 1912.‎

‎1 S. 8vo. An den Schriftsteller und Forschungsreisenden Ewald Banse (1883-1953): “[...] ich stehe nunmehr, wie besprochen, am 4. December mittags 12 im Verlage Fischer zu ihrer Verfügung”. - Nach Stationen in Budapest, Fiume, Wien, Paris, Brüssel, Heidelberg, Rom und Florenz ließ sich Holitscher in Berlin nieder, wo er zunächst als Lektor im Verlag Cassirer tätig war. Seine gesellschaftskritischen Reportagen wurden von den Nationalsozialisten verboten, er selbst floh 1939 in die Schweiz. - Im linken Rand gelocht.‎

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‎Hollander, Walther, Schriftsteller (1892-1973).‎

‎Eigenh. Briefkarte mit U. Berlin, 2. II. 1938.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adr. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Wünsche. - Hollander war Lektor beim Georg-Müller-Verlag und Herausgeber der Wochenzeitung ‘Süddeutsche Freiheit’. 1920 aus Bayern ausgewiesen, zog er nach Worpswede, später nach Berlin und war dort bis 1924 als Buchhändler, später als freier Schriftsteller tätig. Der Mitarbeiter der ‘Weltbühne’ und der ‘Vossischen Zeitung’, Mitbegründer der Gruppe 25 und von 1929-33 Schriftführer des P.E.N-Clubs “schrieb zunächst gesellschaftskritische Romane mit aktuellen Bezügen bis hin zum kritisch kommentierten Aufstieg der Nationalsozialisten [...] wandte sich nach 1933 Liebes- und Schicksalsromanen zu und schrieb im >Dritten Reich< wie auch nach 1945 unterhaltende Filmdrehbücher [...] Bekannt wurde er als Autor weit verbreiteter Ratgeberliteratur [...] Nach Kriegsende betätigte sich H. als Zeitschriftenkolumnist und Berater in Lebensfragen beim Rundfunk” (DBE). Vgl. auch Kosch VIII, 39ff. - Die Adreßseite mit Namensstempel.‎

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‎Holtei, Karl von, Schriftsteller (1798-1880).‎

‎Eigenh. Brief mit Paraphe. O. O. u. D.‎

‎3 SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Der gegen mich, in einem heute Vormittag empfangenen Gedichte, ausgesprochene Tadel kann nur meinen Verstand treffen, nicht mein Herz. Ich habe jene bezeichnete Stelle gerade deshalb ausgewählt, weil ich in dem der Natur entnommenen Bilde einer edlen Frau andeuten wollte, wie ich den Spruch: [']In meines Vaters Hause sind viel Wohnungen' verstehe. Daß diese meine Ansicht Mißbilligung erregen könne, darauf war ich wohl gefaßt; doch erwartete ich solche gerade vonder entgegengesetzten Seite [...]". - Etwas knittrig.‎

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‎Holtei, Karl von, Schriftsteller (1798-1880).‎

‎Eigenh. Brief mit U. ("CvHoltei"). O. O. u. D.‎

‎1 S. Gr.-4to. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Befehlen gemäs[s], übersende ich hier die Eingabe. Ich mußte dieselbe mit meiner Feder abschreiben, (Gott gebe, daß sie so recht sey!) denn die arme Seydelmann ist in krankhafter Erregung u. fiebriger Aufregung, daß sie nicht zu schreiben vermag. Der König kann ihr in Gottes Namen die hundert Thaler bewilligen; lange wird ihn diese Ausgabe nicht drücken. Denn die Frau, die seit 28 Jahren nur für Einen Menschen lebte, wird diesen Einen, scheint mir, nicht lange überleben! [...]" - Karl von Holtei hatte mit dem 1843 verstorbenen Schauspieler Karl Seydelmann 1816 seine Schauspielerlaufbahn am Schloßtheater des Grafen Johann Hieronymus von Herberstein in Grafenort in der Grafschaft Glatz begonnen. - Papierbedingt etwas gebräunt und mit kleinen Randläsuren; Faltspuren.‎

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‎Holtei, Karl von, Schriftsteller (1798-1880).‎

‎Eigenh. Brief mit U. ("CvHoltei"). "Dienstag", o. D. [1842].‎

‎1 S. Gr.-4to. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Ew. Wohlgeboren übersende ich beifolgend den poetischen Versuch: | 'Die Herberstein' | wünschend, daß er in der Ausführung einigermassen Ihren Zwecken entsprechen möge. Und wiederhole die auf dem Man. vermerkte Bitte: mir, seiner Zeit, eine Revision der Korrektur zustellen zu lassen [...]". - Die Datierung gemäß einer kleinen zeitgenöss. Notiz am unteren Rand der Recto-Seite; etwas knittrig.‎

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‎Holtei, Karl von, Schriftsteller (1798-1880).‎

‎Eigenh. Brief mit U. ("Holtei"). Trachenberg, [2. VI. 1840].‎

‎3 SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. An einen Verleger oder Herausgeber: "Wenn man Unglück haben soll! - Ich sendete die kleine Erzählung für Ihren Kalender, mein werther Herr, von Grätz ab, ehe ich diese Stadt verließ, lediglich um den von Ihnen bestimmten Termin gewiß zu halten. Mit demselben Bahnzuge schickte ich ein Schreiben nach Trachenberg, welches meine Ankunft meldete. Als ich hier eintraf, war ich sehr überrascht, durch mein Erscheinen Ueberraschung zu verbreiten u. erfuhr, daß meine Meldung nicht angelangt sey. Ich fing nun an, in Wien nachforschen zu lassen u. es hat sich glücklich ergeben, daß jener Postwagen, der meine Briefe u. meine Novelle von der Gloggnitzer- nach der Ferdinand-Nordbahn befördern sollte, an dem glorreichen Freitage mit in die Barrikaden verbannt worden ist. Zwar behauptet man von Wien aus: National-Gardisten hätten am folgenden Tage die Briefbeutel zur Post befördert, doch scheint es damit nicht sehr genau genommen worden zu sein, - sonst wäre ja meine Brief später noch eingetroffen. Zuverlässig ist auch die Novelle zum Teufel, - und ich habe keine Abschrift, da ich vor der Abreise von Grätz allen unnützen Papierkram verbrannte [...]". - Die Recto-Seite von Bl. 1 mit e. Beantwortungsvermerk des Adressaten. - In altem Sammlungsumschlag.‎

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‎Holtei, Karl von, Schriftsteller (1798-1880).‎

‎Eigenh. Brief mit U. ("Holtei"). Graz, 29. I. 1856.‎

‎3 SS. auf Doppelblatt. Kl.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Vierzehn Tage, mein Verehrter, sind nun vergangen, seitdem ich an Dr. L. Schweiger eine sehr behutsame Anzeige Ihrer Gedichte sandte, mit einem eben so vorsichtig, als aufmunternd abgefaßten Schreiben. Bis jetzt hab' ich mir nach dem Abdruck dieses harmlosen Aufsatzes die Augen vergeblich ausgesehen. Und fast verzweifle ich jetzt an einem günstigen Erfolge [...]". - Mit zwei größeren Einrissen im Mittelfalz und papierbedingt etwas gebräunt; die Verso-Seite von Bl. 2 mit einem kleinen Sammlungsschildchen.‎

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‎Holtei, Karl von, writer (1798-1880).‎

‎Autograph letter signed ("Holtei"). Breslau, 18 March 1874.‎

‎Large 8vo. 3 pp. on bifolium. A letter of recommendation for the actress Hedwig Stein (1846-1921), later Countess Liechtenstein; to "Frau von La Roche", presumably the second wife of the actor Karl von La Roche. - Slight edge defects.‎

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‎Holtei, Karl von, Schriftsteller (1798-1880).‎

‎Eigenh. Brief mit U. ("Holtei"). "Sonnabend", o. D.‎

‎1 SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. Mit eh. Adresse (Faltbrief). An den Schriftsteller Max Kurnik (1819-1881): "Ich wähnte Alles in schönster Ordnung - da erhielt ich gestern Abend gegen 10 Uhr ein Briefchen in welchem es wörtlich heißt: 'Mein Mann ist [...] telegraphisch nach Berlin berufen worden zu einer Besprechung Sonntag Früh. So muß er morgend Abend [...] reisen; einerlei ob eigne Soirée oder Breslauer Presse die Arme nach ihm ausstrecken [...]'". - Max Kurnik zählte seit den 1850er Jahren zu den führenden linksliberalen Journalisten in Breslau, begründete 1851 das erste Telegraphenbüro Schlesiens und war als Theaterkritiker der "Schlesischen Zeitung" und später der "Breslauer Zeitung" tätig. - Mit einem kleinen Ausriß durch Siegelbruch am unteren Rand (keine Buchstabenberührung) und mit stärkeren Faltspuren.‎

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‎Holtei, Karl von, Schriftsteller (1798-1880).‎

‎Eigenh. Theaterzettel mit wiederholter U. "Theater in der Leopoldstadt" [d. i. Wien], 4. XII. o. J.‎

‎1 S. 4to. "[...] III. declamatorisch-dramatische Vorlesung des | Carl v. Holtey | Ein Sommernachtstraum von Shakspeare. | Dreyunddreißig Minuten in Grüneberg, oder: Der halbe Weg von Bresslau [!] nach Berlin v. | Holtey". - Papierbedingt etwas gebräunt und mit kleinen Stecknadeldurchstichen am linken sowie kleinen Läsuren am oberen Rand.‎

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‎Holthusen, Hans Egon, Lyriker, Literaturwissenschaftler, Essayist und Kritiker (1913-1997).‎

‎Eigenh. Billett mit U. ("H. E. Holthusen"). Wohl München, 4. V. 1988.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. Qu.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten mit Dank für dessen "höchst liebenswürdiges Glückwunsch-Billet zum 15. April": "Es war mir eine Ehre und nachhaltige Freude. Leider muss ich mich mit einigen Worten begnügen - denn: siehe das Nebenstehende! [...]". - Daneben einige gedr. Dankeszeilen an Gratulanten zu seinem 75. Geburtstag.‎

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‎Holthusen, Hans Egon, Lyriker, Literaturwissenschaftler, Essayist und Kritiker (1913-1997).‎

‎Eigenh. Brief mit U. ("H. E. Holthusen"). München, 13. XI. 1954 oder 1957.‎

‎1½ SS. Gr.-4to. An einen Herrn Luft, wohl der Schriftsteller und Kritiker Friedrich Luft (1911-90), über seine Teilnahme "an Ihrer diesjährigen Weihnachtsumfrage. Ich will Ihren Wunsch gern erfüllen; Sie können damit rechnen, das Manuskriptchen rechtzeitig in Ihren Händen zu haben" und betreffs einer Einladung eines Dr. Söhngen (d. i. der Theologe Oskar Söhngen, 1900-83) "namens des Kuratoriums der Evangelischen Forschungsakademie Ilsenburg": "[...] ... Er läßt mich wissen, daß auch Sie dort sprechen werden. Was sind das für Leute? Da Sie mitmachen, darf man wohl [?] annehmen, daß das Unternehmen politisch in Ordnung ist? Würden Sie mir also zuraten? [...]" - Friedrich Luft war Feuilletonchef der Berliner Ausgabe der "Neuen Zeitung", später Chefkritiker der "Welt" und schrieb bis 1962 Theaterkritiken für die "Süddeutsche Zeitung", seit 1978 für die "Berliner Morgenpost". Seit 1946 leitete er im RIAS die wöchentliche Sendung "Stimme der Kritik". - Mit kleinem Montagestreifen am linken Rand.‎

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‎Holzer, Rudolf, Schriftsteller (1875-1965).‎

‎3 eigenh. Bildpostkarten mit U. Wien, Steyrling und Bad Ischl, um 1948.‎

‎Zusammen 3 SS. 8vo. Jeweils mit eh. Adresse. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Geburtstagswünsche: “Nach den Salzburger Festspielen bin ich hier mit Frau und Enkel zur ‘Erholung’ von Genüssen und Arbeit [...]” (Karte aus Steyrling, o. D.). - Holzer war Theater- und Kunstkritiker der ‘Wiener Zeitung’, 1924-33 auch deren Chefredakteur, und schrieb Feuilletons für verschiedene in- und ausländische Zeitungen. Von 1950-55 betätigte er sich als Theaterkritiker der ‘Presse’, danach lebte er vorwiegend als freier Schriftsteller. Der Mitbegründer (1900) und Präsident (1900-38, 1945-58) der "Concordia" sowie 1951-60 Präsident des Österreichischen Schriftstellerverbandes schrieb überwiegend Dramen, daneben aber auch Romane, Novellen und Essays sowie kulturhistorische Abhandlungen. Vgl. Kosch VIII, 77f.‎

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‎Holzer, Rudolf, Schriftsteller (1875-1965).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. Wien, o. D.‎

‎1 S, Qu.-8vo. "Daß ich geboren wurde, weiß ich | Daß ich lebe, fühle ich, | Daß ich sterben werde, ist mir gewiß, | Alles dazwischen ist ein Unergründliches ...". - Rudolf Holzer war Theater- und Kunstkritiker der "Wiener Zeitung", von 1924-33 auch deren Chefredakteur, und schrieb Feuilletons für verschiedene in- und ausländische Zeitungen. Von 1950-55 betätigte er sich als Theaterkritiker der "Presse", danach lebte er vorwiegend als freier Schriftsteller. Der Mitbegründer (1900) und Präsident (1900-38, 1945-58) der "Concordia" sowie 1951-60 Präsident des Österreichischen Schriftstellerverbandes schrieb überwiegend Dramen, daneben aber auch Romane, Novellen und Essays sowie kulturhistorische Abhandlungen.‎

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‎Holzer, Rudolf, Schriftsteller (1875-1965).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. O. O. u. D.‎

‎½ S. Kl.-4to. "Die Großen, die Meister, die spielen den Joh. Seb. Bach und den Mozart - den lieben Gott spielt keiner". - Rudolf Holzer war Theater- und Kunstkritiker der "Wiener Zeitung", von 1924 bis 1933 auch deren Chefredakteur, und schrieb Feuilletons für verschiedene in- und ausländische Zeitungen. Von 1950 bis 1955 betätigte er sich als Theaterkritiker der "Presse", danach lebte er vorwiegend als freier Schriftsteller. Der Mitbegründer (1900) und Präsident (1900-38, 1945-58) der "Concordia" sowie 1951-60 Präsident des Österreichischen Schriftstellerverbandes schrieb überwiegend Dramen, daneben aber auch Romane, Novellen und Essays sowie kulturhistorische Abhandlungen."‎

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‎Holzer, Rudolf, Schriftsteller (1875-1965).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 1. XI. 1957.‎

‎¾ S. 4to. An den Chirurgen und Krebsforscher Leopold Schönbauer: "Nehmen Sie gütigst nochmals meinen wärmsten, innigsten Dank entgegen für Ihre liebenswürdige Zusage, Ihre uns sehr wichtige Mitarbeit im Vorstande der 'Concordia' zuteil werden zu lassen. Wir wissen dies so sehr zu schätzen, daß wir Ihre kostbare Zeit und bedeutungsvolle Mühe nur im wichtigsten Falle erbitten werden [...]". - Rudolf Holzer war Theater- und Kunstkritiker der ‘Wiener Zeitung’, 1924-33 auch deren Chefredakteur, und schrieb Feuilletons für verschiedene in- und ausländische Zeitungen. Von 1950-55 betätigte er sich als Theaterkritiker der "Presse", danach lebte er vorwiegend als freier Schriftsteller. Der Mitbegründer (1900) und Präsident (1900-38, 1945-58) der "Concordia" sowie 1951-60 Präsident des Österreichischen Schriftstellerverbandes schrieb überwiegend Dramen, daneben aber auch Romane, Novellen und Essays sowie kulturhistorische Abhandlungen. - Leopold Schönbauer (1888-1963) war Begründer der Neurochirurgie in Österreich und errichtete zusammen mit Karl Honey und Julius Tandler die erste Krebsberatungsstelle in Wien; von 1945 bis 61 Direktor des Allgemeinen Krankenhauses und provisorischer Leiter des Instituts für Geschichte der Medizin - dessen "Beiträge" er ab 1948 herausgab -, war Schönbauer zusammen mit dem Psychiater und Neurologen Hans Hoff und dem Internisten Karl Fellinger an den Planungen zum Neubau des Allgemeinen Krankenhauses beteiligt. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf; im linken Rand gelocht (keine Textberührung). - Beiliegend eine ms. Einladung der "Concordia" vom 4. XI. 1957 zur Generalversammlung am 10. d. Monats.‎

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‎Holzer, Rudolf, Schriftsteller (1875-1965).‎

‎Ms. Brief mit eigenh. U. Wien, 18. XII. 1957.‎

‎½ S. 4to. An den Chirurgen und Krebsforscher Leopold Schönbauer: "Bei der Generalversammlung unseres Vereines am 10. ds. wurden Sie auf Vorschlag des Wahlkomités [!] einstimmig in den Vorstand der 'Concordia' gewählt. Ich nehme an, daß wir auf Ihre wertvolle Mitarbeit an der Aktivierung unserer angesehenen Vereinigung zählen können [...]". - Rudolf Holzer war Theater- und Kunstkritiker der "Wiener Zeitung", 1924-33 auch deren Chefredakteur, und schrieb Feuilletons für verschiedene in- und ausländische Zeitungen. Von 1950-55 betätigte er sich als Theaterkritiker der "Presse", danach lebte er vorwiegend als freier Schriftsteller. Der Mitbegründer (1900) und Präsident (1900-38, 1945-58) der "Concordia" sowie von 1951 bis 60 auch Präsident des Österreichischen Schriftstellerverbandes schrieb überwiegend Dramen, daneben aber auch Romane, Novellen und Essays sowie kulturhistorische Abhandlungen. - Leopold Schönbauer (1888-1963) war Begründer der Neurochirurgie in Österreich und errichtete zusammen mit Karl Honey und Julius Tandler die erste Krebsberatungsstelle in Wien; von 1945 bis 61 Direktor des Allgemeinen Krankenhauses und provisorischer Leiter des Instituts für Geschichte der Medizin - dessen "Beiträge" er ab 1948 herausgab -, war Schönbauer zusammen mit dem Psychiater und Neurologen Hans Hoff und dem Internisten Karl Fellinger an den Planungen zum Neubau des Allgemeinen Krankenhauses beteiligt. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf; im linken Rand gelocht (keine Textberührung). - Beiliegend der ms. Durchschlag von Schönbauers Antwortschreiben.‎

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‎Hopfen, Hans von, Schriftsteller (1835-1904).‎

‎Visitkarte mit einigen eigenh. Zeilen verso. O. O. u. D.‎

‎1 S. Carte de Visite-Format. "Dies ist eine Visitenkarte. Du willst ein Autogramm. Na, warte, warte!" - Hans von Hopfen war Mitglied der Münchner Dichtergruppe um Emanuel Geibel und Paul Heyse an und kam über Paris (1863) nach Wien (1864), wo er sich mit Franz Grillparzer und Friedrich Halm anfreundete. Sein Werk "gilt im allgemeinen als epigonal-eklektizistisch; Eigenständigeres leistete er u. a. mit der realistischen Ballade 'Sendlinger Bauernschlacht' und den 'Bayerischen Dorfgeschichten' (1878)" (DBE).‎

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‎Horner, Emil, Schriftsteller (geb. 1869).‎

‎2 eigenh. Briefe mit U. und 1 gedr. Visitkarte mit vier eh. Zeilen. Wien, 1925.‎

‎Zusammen 12 SS. 8vo bzw. qu.-12mo. Charmante Auseinandersetzung mit dem Musikhistoriker Otto Erich Deutsch über unterschiedliche Auffassungen betr. der Herausgabe der ‘Wiener Drucke’: “Ihr Brief [...] hat mir in unerträglicher Weise die Abhängigkeit von Ihnen fühlbar gemacht, die mich in halb bewußter, halb instinktiver Besorgnis vor kommenden Unstimmigkeiten so lange zögern ließ, mich mit den ‘Wiener Drucken’ einzulassen. Hätte ich es nur nicht getan: viel Enttäuschung, Verdruß, Schaden und die Mühe zeitraubender vorbereitender Studien wäre mir erspart geblieben! Eine Reue, die freilich zu spät kommt, aber eine eindringliche Warnung für die Zukunft [...]” (Br. v. 30. I. 1925). - Emil Horner verfaßte zahlreiche literaturwissenschaftlichen Aufsätze und Abhandlungen sowie ein Buch über Eduard von Bauernfeld, das 1900 mit dem Bauernfeld-Preis ausgezeichnet wurde; weiters gab er u. a. einer vierbändige Werkauswahl Bauernfelds heraus. Vgl. Kosel (Hrsg.), Dt.-Österr. Künstler- und Schriftsteller-Lex. I, s. v. - O. E. Deutsch (1883-1967), ehedem Kunstkritiker der Wiener Tageszeitung ‘Die Zeit’ und Assistent am Kunsthistorischen Institut der Universität Wien, erwarb nach der Rückkehr aus dem Ersten Weltkrieg eine Buchhandlung, gliederte ihr einen Verlag an und war seit Mitte der zwanziger Jahre als Privatgelehrter und als Bibliothekar der Musiksammlung Anthony van Hoboken in Wien tätig. 1938 nach Großbritannien emigriert, gab er den ‘British Union Catalogue of music published before 1800’ heraus, erwarb die britische Staatsbürgerschaft und war als Gelehrter und Dozent in Cambridge sowie am British Council tätig. Nach Österreich zurückgekehrt, wurde er Mitglied des Zentralinstituts für Mozartforschung am Salzburger Mozarteum, dessen Vorsitz er 1962-65 gemeinsam mit Bernhard Paumgartner und Alfred Orel innehatte. Deutschs Bedeutung “liegt vor allem in seinen dokumentarischen Arbeiten zu Franz Schubert” (DBE). 1907 gab Deutsch ‘Ferdinand Kürnbergers Briefe an eine Freundin (1859-1879)’ heraus, 1910-14 die ‘Gesammelten Werke’, 1912 ‘Die Deutsche Schiller-Stiftung. Aufsätze. Literaturberichte und Gutachten von Ferdinand Kürnberger’, 1919 die Briefe an Heinrich Laube und 1926 ‘Drei Erzählungen’. Vgl. auch Czeike II, 20f. - Beiliegend ein ms. Brief (Durchschlag) von O. E. Deutsch an Emil Horner (Wien, 5. II. 1925. 3½ SS. 4to).‎

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‎Horst, Julius, d. i. Josef Hostasch, Schriftsteller (1864-1943).‎

‎2 eigenh. Briefe mit U. O. O., 1896.‎

‎Zusammen 2 SS. auf Doppelblättern. 8vo. “Anlässlich der morgen stattfindenden Premiere des Pumpmajor erlaube ich mir Sie im eigenen wie im Namen meines Mitarbeiters um das freundl. Wohlwollen des Herrn Referenten [...]”. - Hostasch verfaßte teils allein, teils mit anderen gemeinsam an die hundert Bühnenwerke; zu Alexander Neumanns erwähntem ‘Pumpmajor’ nach Nikolai Gogol schuf er gemeinsam mit Leo Stein das Libretto. Vgl. Kosch II, 1066 (Hostasch) und Czeike III, 271 (Horst). - In altem Sammlungsumschlag.‎

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‎Horst, Julius, Schriftsteller (1864-1943).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 12. XI. 1939.‎

‎1½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. Kuvert. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Geburtstagswünsche. - Auf Bl. 2 findet sich ein eh. Gedicht Horsts aus Anläaß seines Geburtstages: “Die vierundsiebzig Jahre | selbst der grössten Zeit, | Was sind sie im Vergleiche | mit der Ewigkeit? | Ein Sandkorn in der Wüsten | weitem Raum. | Ein winz’ger Tropfen in | dem Weltmeer kaum. | Ein Fünkchen nur des fernsten Sternenlichts; | Was ist der Mensch? Viel | weniger als nichts!” - Josef Hostasch, so Horst mit bürgerlichem Namen, verfaßte tls. alleine, tls. mit anderen Autoren gemeinsam an die hundert, zumeist in Wien aufgeführte Theaterstücke. Vgl. Kosch VIII, 142.‎

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‎Huch, Friedrich, Schriftsteller (1873-1913).‎

‎Eigenh. Bildpostkarte mit U. Bad Honnef, 15. VII. 1922.‎

‎1 S. Qu.-8vo. An Theamaria Lenz in Wiesbaden: "[...] Daß man mit der Kunst Geld verdienen muß, finde ich nicht so schlimm, das ist seit Homers Zeiten nie anders gewesen, schlimm ist nur, wenn es nicht gelingt [...]". - Nach seiner Promotion lebte der Bruder des Schriftstellers und Mediziners Felix (1880-1952) und Cousin der Schriftsteller Ricarda (1864-1947) und Rudolf (1862-1943) Huch als Erzieher in Hamburg und Leipzig. "Um 1895 lernte er Ludwig Klages und den 'Münchner Kreis', darunter Stefan George, kennen. 1904 ließ er sich endgültig in München nieder, arbeitete als Redakteur der Zeitschrift 'Jugend' und widmete sich seinem schriftstellerischen Schaffen" (DBE). Vgl. auch Kosch II, 1075.‎

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‎Huggenberger, Alfred, Schriftsteller (1867-1960).‎

‎2 gedr. Neujahrskarten mit eh. U. Gerlikon, um 1957.‎

‎Zusammen 2 SS. 8vo. Mit einem eh. adr. Kuvert. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Geburtstags- und Neujahrswünsche und sendet ebensolche. - Huggenberger übernahm 1896 den väterlichen Bauernhof, vertauschte ihn aber 1908 mit einem kleineren Gut in Gerlikon, um mehr Zeit für seine literarische Tätigkeit zu haben, aus der Gedichte und zum Teil im Dialekt gehaltene Balladen, Bauernkomödien, historische Schauspiele, Romane und Novellen hervorgingen. Durch Hermann Hesse, Ludwig Thoma und Josef Hofmiller gefördert, erschienen seine Erzählungen und Gedichte in verschiedenen Zeitungen wie "März" und "Simplicissimus". "Während des Nationalsozialismus ließ sich Huggenberger", der sich mittlerweile einer großen Lesergemeinde erfreuen konnte, "zum Vorbild der 'Blut-und-Boden-Literatur' stilisieren und wurde 1942 Ehrensenator der Deutschen Akademie in München” (DBE).‎

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