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Rakette, Egon H., Schriftsteller (1909-1991).
Ms. Brief mit eigenh. U. Remagen-Oberwinter, 30. XII. 1974.
1 S. 4to. An den Kulturattaché und Botschaftsrat Peter Schoenwaldt (1934-2004): "[...] Es wird Sie auch interessieren, daß der Tau-Band in Satz ist. Ich fahnde nur nach dem schrecklichen Hans H. Kirst, der von Feldafing irgendwohin verzogen ist, ohne seine Adresse postalisch zu hinterlassen. Wie leichtsinnig - so ist ihm vorläufig mein Brief entgangen, der ihn becircen will, seinen in meinen 'Grenzüberschreitungen' stehenden sehr guten Originalbeitrag in entsprechend gekürzter Form in den Tau-Band übernehmen zu können. Ab 2. 1. beginnt für mich wieder einmal der Ernst des Lebens, weil ich nur mit diesem rigorosen Beginn und gleichzeitigem Abschalten aller anderen Dinge erreichen oder noch erreichen kann, [...] den Termin für einen (noch dazu) heiteren Roman bis 1. Mai einzuhalten - und das, wo Oslo dazwischenkommt [...]" - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.
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Rambert, Eugene, Schriftsteller (1830-1886).
Eigenh. Brief mit U. Zürich, 19. IV. 1865.
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. In französischer Sprache an den Präsidenten der Museumsgesellschaft Zürich mit dem Ersuchen, Herrn Biaudet - einen Medizinstudenten aus Zürich - für drei Monate als Praktikanten aufzunehmen. - Rambert war Professor für französische Literatur in Lausanne und Zürich und Briefpartner von Gottfried Keller. - Bl. 2 im letzten Drittel horizontal eingerissen (keine Textberührung); auf Briefpapier mit gepr. Monogramm.
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Ramler, Karl Wilhelm, Schriftsteller (1725-1798).
8 eigenh. Manuskriptfragmente mit Korrekturen. [Berlin, ca. 1790].
13 SS. Verschiedene Formate. Enthält "Corrigenda in der Ode an die Princeßin Amelia" sowie gelehrte Anmerkungen zu seinen Gedichten u. a. über den Berliner Tiergarten. - Beiliegend ein eh. Adreßausschnitt und ein gestochenes Porträt.
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Ramler, Karl Wilhelm, Schriftsteller (1725-1798).
Eigenh. Gedichtmanuskript (92 Z.). O. O., April 1795.
4 SS. auf Doppelblatt. 4to. "Demoiselle Friederike Brendel" gewidmete Reinschrift der Ode ‘Werneuchen’ von Friedrich Wilhelm August Schmidt (gen. von Werneuchen; 1764-1838). Ramler hatte zu dem Ort zweierlei Beziehung: Die Jahre von 1746 und 1747 verbrachte er als Hauslehrer in Werneuchen, und sein Bruder verwaltete dort das Pfarramt als Vorgänger Schmidts (vgl. auch das Kapitel "Werneuchen" in Fontanes "Wanderungen durch die Mark Brandenburg", Bd. 1). - Leicht braun- und fingerfleckig.
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Ramler, Karl Wilhelm, Schriftsteller (1725-1798).
"Fridericiade oder Regierung Friedrichs des Zweyten, in Schaumünzen". Eigenh. Manuskript. O. O., [ca. 1785].
4 SS. auf Doppelblatt. 8vo. Handschriftlicher Katalog von 48 Gedenkmünzen und -medaillen von "Des Königs Geburt. 1712" bis "Friedrich verbessert die Gesetze. 1785", nach Ramlers Vermerk gesammelt von Hofmeister Böhmer. Die Zusammenstellung war für Münzmeister Silm gedacht.
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Rank, Joseph, Schriftsteller (1816-1896).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 16. IV. 1882.
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: “Ich wollte heute meinen Besuch wiederholen, um Dir eine vertrauliche Mittheilung zu machen, und gleichzeitig eine Anfrage und Bitte Dir ans Herz zu legen. Ein Unwohlsein hindert mich, persönlich zu Dir zu kommen, ich nehme also (den Besuch mir vorbehaltend) meine Zuflucht zum Briefpapier: Die Heimat wird Preise ausschreiben für: a: eine Novelle; b: ein Gedicht; c: ein Essay (noch zu bestimmender Art). Würdest Du uns die große Freude bereiten, als Preisrichter (wenigstens bei a: und b:) zu fungieren? [...]”. - Nach dem Studium in Wien und der Bekanntschaft mit Nikolaus Lenau begann Ranks Laufbahn als populärer Schriftsteller, der die Auseinandersetzung mit sozialen und politischen Fragen jedoch weitläufig umging. 1848 wurde er Mitglied des Parlaments in der Frankfurter Paulskirche, 1849 des Stuttgarter Rumpfparlaments; nach längeren Aufenthalten in Deutschland kehrte er 1861 nach Wien zurück, wo er die Redaktion der ‘Oesterreichischen Zeitung’ und später das Sekretariat der Hofoper innehatte; 1876-78 war er Generalsekretär des Wiener Stadttheaters und 1882/83 verantwortlicher Redakteur der von Ludwig Anzengruber herausgegebenen belletristischen Zeitschrift "Heimat". Vgl. Kosch III, 2157. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf der “Heimat”.
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Rank, Joseph, Schriftsteller (1816-1896).
Eigenh. Brief mit U. O. O., 15. X. 1870.
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: “Durch meine Stellung als Hofbeamter habe ich das Bürgerrecht in Wien erhalten. Habe ich dadurch nothwendig das Bürgerrecht in meinem Geburtsort Friedrichsthal i. Böhmen verloren? [...]” - Nach dem Studium in Wien und der Bekanntschaft mit Nikolaus Lenau begann Ranks Laufbahn als populärer Schriftsteller, der die Auseinandersetzung mit sozialen und politischen Fragen jedoch weitläufig umging. 1848 wurde er Mitglied des Parlaments in der Frankfurter Paulskirche, 1849 des Stuttgarter Rumpfparlaments; nach längeren Aufenthalten in Deutschland kehrte er 1861 nach Wien zurück, wo er die Redaktion der ‘Oesterreichischen Zeitung’ und später das Sekretariat der Hofoper innehatte; 1876-78 war er Generalsekretär des Wiener Stadttheaters und 1882/83 verantwortlicher Redakteur der von Ludwig Anzengruber herausgegebenen belletristischen Zeitschrift "Heimat". Vgl. Kosch III, 2157.
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Rank, Joseph, Schriftsteller (1816-1896).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 12. IV. 1877.
½ S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Ich bitte beifolgendes Concept in dem besprochenen Sinne richtig zu stellen und dem Ueberbringer gefälligst wieder mitgeben zu wollen". - Nach dem Studium in Wien und der Bekanntschaft mit Nikolaus Lenau begann Ranks Laufbahn als populärer Schriftsteller, der die Auseinandersetzung mit sozialen und politischen Fragen jedoch weitläufig umging. 1848 wurde er Mitglied des Parlaments in der Frankfurter Paulskirche, 1849 des Stuttgarter Rumpfparlaments; nach längeren Aufenthalten in Deutschland kehrte er 1861 nach Wien zurück, wo er die Redaktion der "Oesterreichischen Zeitung" und später das Sekretariat der Hofoper innehatte; 1876-78 war er Generalsekretär des Wiener Stadttheaters und 1882/83 verantwortlicher Redakteur der von Ludwig Anzengruber herausgegebenen belletristischen Zeitschrift "Heimat". - Auf Briefpapier mit gedr. Vignette "Wiener Stadttheater"; Bl. 2 verso mit einigen Notizen von fremder Hand in Bleistift; ohne das erwähnte Konzept.
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Rank, Joseph, Schriftsteller (1816-1896).
Eigenh. Mitteilung mit U. Wien, 9. III. 1869.
1 S. Qu.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Der gehorsamst Unterzeichnete meldet hiemit, daß er hoher Einladung zur Tafel am 14. d. Mts. dankbarst Folge leisten und erscheinen werde [...]". - Nach dem Studium in Wien und der Bekanntschaft mit Nikolaus Lenau begann Ranks Laufbahn als populärer Schriftsteller, der die Auseinandersetzung mit sozialen und politischen Fragen jedoch weitläufig umging. 1848 wurde er Mitglied des Parlaments in der Frankfurter Paulskirche, 1849 des Stuttgarter Rumpfparlaments; nach längeren Aufenthalten in Deutschland kehrte er 1861 nach Wien zurück, wo er die Redaktion der "Oesterreichischen Zeitung" und später das Sekretariat der Hofoper innehatte; 1876-78 war er Generalsekretär des Wiener Stadttheaters und 1882/83 verantwortlicher Redakteur der von Ludwig Anzengruber herausgegebenen belletristischen Zeitschrift "Heimat".
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Ransonnet-Villez, Karl Frh. von, Vizepräsident des obersten Rechnungshofes (geb. 1802).
Eigenh. Brief mit U. Wien, März 1865.
2 SS. Gr.-4to. An den namentlich nicht genannten Feldzeugmeister Franz Graf Folliot de Crenneville-Poutet (1815-88): "Der Alterthums-Verein zu Wien hat in der Ausschuß-Sitzung am 17. dieses Monates beschlossen, von Zeit zu Zeit Hefte mit Abbildungen archaeologisch und historisch interessanter, im Erzherzogthume Oesterreich befindlicher Gegenstände, versehen mit einer kurzen Erläuterung zu veröffentlichen. Obgleich der Verein eine bedeutende Menge an Holzschnitten über derartige Gegenstände aus Anlaß seiner Publicationen besitzt, so würde doch dieser oberwähnte Zweck schneller und in weit ausgezeichneter Weise erreicht werden können, wenn es möglich wäre, zu den besagten Haften auch die vielen und herrlichen Holzschnitte verwenden zu können, welche sich in den Mittheilungen und Jahrbüchern der k.k. Central-Commission vorfinden [...]". - Karl Frh. von Ransonnet-Villez sollte im Mai d. J., aus dem vorliegender Brief datiert, mit kaiserlichem Handschreiben zum "Vice-Präsidenten der obersten Rechnungs-Controllbehörde ernannt [werden] und wurde hierauf Vice-Präsident des obersten Rechnungshofes, der mit 1. Jänner 1867 an die Stelle der obgenannten Controllsbehörde trat. In Vollzug der Zweitheilung der österreichischen Monarchie hörte der oberste Rechnungshof auf, eine Staats-Centralbehörde zu sein, und die Beschränkung seines Wirkungskreises auf die deutsch-slavischen Länder hatte eine wesentliche Reduction des Personals zur Folge" (Wurzbach XXIV, 351). Ransonnet-Villez trat so nach 43 Dienstjahren in den Ruhestand über und unternahm in Folge Reisen in den Orient, nach Spanien und Skandinavien. - Der rechte Blattrand durchwegs mit Läsuren und Einrissen.
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Ranzoni, Em(m)erich, Schriftsteller und Journalist (1823-1898).
Eigenh. Brief mit U. Marburg, 28. II. 1881.
1 S. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Nimm beifolgende Zeichnung als einen schwachen Ausdruck meiner Empfindungen an diesem für Dich so wichtigen Tage; er ist wie wenige im Leben eine Verheißung und eine Erfüllung. Von meiner Frau die wärmsten Glückwünsche für ich und Deine Braut [...]". - Der im niederösterreichischen Unternalb geborene Bruder des Malers Gustav Ranzoni wandte sich nach dem Studium der Rechtswissenschaften dem Journalismus zu, schrieb 1848 für oppositionelle Zeitungen wie den "Der Radikalen" oder "Die Reform", wandte sich aber nach kurzer schauspielerischer Tätigkeit 1850/51 als Mitglied des Hofburgtheaters erneut einer schriftstellerischen Tätigkeit zu und wurde Mitarbeiter zahlreicher Zeitschriften und Zeitungen ("Ost-Deutsche Post", "Tribüne", "Der Wanderer", "Der Salon"), in denen seine Gedichte, Erzählungen, Romane und Feuilletons erschienen. Seit ihrer Gründung war Ranzoni für die "Neue Freie Presse" tätig, bis 1873 als Leiter der "Kleinen Chronik", dann als Kulturberichterstatter. 1891 veröffentlichte der Vater des Malers Hans Ranzoni drei Erzählungen unter dem Titel "Jagd- und Schießstand". - Auf Briefpapier mit gepr. Vignette; papierbedingt etwas gebräunt, gering fleckig und mit kleinen Randläsuren; ohne die erwähnte Zeichnung.
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Ranzoni, Em(m)erich, Schriftsteller und Journalist (1823-1898).
Eigenh. Brief mit U. Wohl Wien, 12. V. 1876.
1 S. Gr.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Auf Grund der mit meinem Schwager Herrn Clemens Cerutti gepflogenen Rücksprache empfehle ich Ihnen denselben aufs wärmste [...]". - Der im niederösterreichischen Unternalb geborene Bruder des Malers Gustav Ranzoni wandte sich nach dem Studium der Rechtswissenschaften dem Journalismus zu, schrieb 1848 für oppositionelle Zeitungen wie den "Der Radikalen" oder "Die Reform", wandte sich aber nach kurzer schauspielerischer Tätigkeit 1850/51 als Mitglied des Hofburgtheaters erneut einer schriftstellerischen Tätigkeit zu und wurde Mitarbeiter zahlreicher Zeitschriften und Zeitungen ("Ost-Deutsche Post", "Tribüne", "Der Wanderer", "Der Salon"), in denen seine Gedichte, Erzählungen, Romane und Feuilletons erschienen. Seit ihrer Gründung war Ranzoni für die "Neue Freie Presse" tätig, bis 1873 als Leiter der "Kleinen Chronik", dann als Kulturberichterstatter. 1891 veröffentlichte der Vater des Malers Hans Ranzoni drei Erzählungen unter dem Titel "Jagd- und Schießstand". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf der "Neuen Freie Presse"; papierbedingt etwas gebräunt und mit kleinen Randläsuren.
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Ranzoni, Em(m)erich, Schriftsteller und Journalist (1823-1898).
Eigenh. Brief mit U. ("Em. Ranzoni"). O. O., 24. I. 1883.
3 SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. Sehr ausführlicher Brief an einen namentlich nicht genannten Kollegen über den Bibliothekar, Skandinavisten und Übersetzer Josef Calasanz Poestion (1853-1922), über den der Adressat im "Neuen Wiener Tagblatt" einen Artikel veröffentlich hatte: "[...] Sie sagen P[oestion] nage am Hungertuch u. ich habe davon auch schon gehört. Da denke ich muß geholfen werden u. ich denke es ist zu helfen u. zwar durch die 'Schwestern-Fröhlich-Stiftung' [...]". - Die von Grillparzers "ewiger Braut" eingerichtete Stiftung zum Zwecke der Förderung von Künstlern und Wissenschaftlern hatte u. a. Marie Eugenie Delle Grazie und Jakob Julius David aus ihren Mitteln bedacht. - Der im niederösterreichischen Unternalb geborene Bruder des Malers Gustav Ranzoni wandte sich nach dem Studium der Rechtswissenschaften dem Journalismus zu, schrieb 1848 für oppositionelle Zeitungen wie den "Der Radikalen" oder "Die Reform", wandte sich aber nach kurzer schauspielerischer Tätigkeit 1850/51 als Mitglied des Hofburgtheaters erneut einer schriftstellerischen Tätigkeit zu und wurde Mitarbeiter zahlreicher Zeitschriften und Zeitungen ("Ost-Deutsche Post", "Tribüne", "Der Wanderer", "Der Salon"), in denen seine Gedichte, Erzählungen, Romane und Feuilletons erschienen. Seit ihrer Gründung war Ranzoni für die "Neue Freie Presse" tätig, bis 1873 als Leiter der "Kleinen Chronik", dann als Kulturberichterstatter. 1891 veröffentlichte der Vater des Malers Hans Ranzoni drei Erzählungen unter dem Titel "Jagd- und Schießstand". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf der "Neuen Freie Presse".
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Ranzoni, Em(m)erich, Schriftsteller und Journalist (1823-1898).
Eigenh. Spesenaufstellung mit U. ("Em. Ranzoni"). O. O. u. D., [wohl 1897].
¾ S. Gr.-8vo. "Auslagen der Fahrt nach Nürnberg | 5-II | Fahrten zur Bahn u. von der Bahn in Wien [...] Fahrten in Nürnberg [...]". - Der im niederösterreichischen Unternalb geborene Bruder des Malers Gustav Ranzoni wandte sich nach dem Studium der Rechtswissenschaften dem Journalismus zu, schrieb 1848 für oppositionelle Zeitungen wie den "Der Radikalen" oder "Die Reform", wandte sich aber nach kurzer schauspielerischer Tätigkeit 1850/51 als Mitglied des Hofburgtheaters erneut einer schriftstellerischen Tätigkeit zu und wurde Mitarbeiter zahlreicher Zeitschriften und Zeitungen ("Ost-Deutsche Post", "Tribüne", "Der Wanderer", "Der Salon"), in denen seine Gedichte, Erzählungen, Romane und Feuilletons erschienen. Seit ihrer Gründung war Ranzoni für die "Neue Freie Presse" tätig, bis 1873 als Leiter der "Kleinen Chronik", dann als Kulturberichterstatter. 1891 veröffentlichte der Vater des Malers Hans Ranzoni drei Erzählungen unter dem Titel "Jagd- und Schießstand". - Papierbedingt etwas gebräunt und mit kleinen Randläsuren.
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Ranzoni, Em(m)erich, Schriftsteller und Journalist (1823-1898).
Gedr. Visitkarte mit 6 eigenh. Zeilen und U. O. O. u. D.
2 SS. 5,7:9,4 cm. “[...] In den nächsten Tagen werde ich mir die Freiheit nehmen, Sie zu besuchen [...]”. - Der im niederösterreichischen Unternalb geborene Bruder des Malers Gustav Ranzoni (1826-1900) wandte sich nach dem Studium der Rechtswissenschaften dem Journalismus zu, schrieb 1848 für oppositionelle Zeitungen wie den ‘Der Radikalen’ oder ‘Die Reform’, wandte sich aber nach kurzer schauspielerischer Tätigkeit 1850/51 als Mitglied des Hofburgtheaters erneut einer schriftstellerischen Tätigkeit zu und wurde Mitarbeiter zahlreicher Zeitschriften und Zeitungen (‘Ost-Deutsche Post’, ‘Tribüne’, ‘Der Wanderer’, ‘Der Salon’), in denen seine Gedichte, Erzählungen, Romane und Feuilletons erschienen. Seit ihrer Gründung war Ranzoni für die ‘Neue Freie Presse’ tätig, bis 1873 als Leiter der ‘Kleinen Chronik’, dann als Kulturberichterstatter. 1891 veröffentlichte der Vater des Malers Hans Ranzoni (1868-1956) drei Erzählungen unter dem Titel ‘Jagd- und Schießstand’. Vgl. Kosch III, 2159.
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Raskin, Barbara, Schriftstellerin (1935-1999).
2 (1 eh., 1 ms.) Briefe mit eigenh. U. O. O., 3.III. 1991 und 11.VII. 1993.
Zusammen 1¾ SS. 4to und 8vo. An den schwedischen Schriftsteller und Journalisten Ingmar Björkstén: “I found your Ambassador and his wife quite gracious and also very intelligent. The other guests were also exceptionally congenial and fun. It was quite different from my usual lunch [...]” (3. III. 1991). - “Yet another wonderful dinner at your home [...]” (11. VII. 1993). - Im linken Rand gelocht (keine Textberührung).
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Rattigan, Terence, Schriftsteller und Drehbuchautor (1911-1977).
Eigenh. Albumblatt mit U. O. O. u. D., [1973].
1 S. Qu.-8vo. Mit ms. adr. Kuvert. "'Finish, good lady, the bright day is done, and we are for the dark' Antony and Cleopatra, Act V". - Der britische Dramatiker hatte für sein Drehbuch zu "Konflikt des Herzens" beim Filmfestival Cannes 1951 den Preis für das beste Drehbuch erhalten. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.
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Raupach, Pauline, Schriftstellerin und Schauspielerin (1810-1877).
Eigenh. Brief mit U. O. O., 23. II. 1863.
1 S. 8vo. Wohl an den Schauspieler, Theaterdirektor und Schriftsteller Franz Wallner (1810-76): "Erlauben Sie mir, [...] meinen innigsten Dank für die mir gütigst gesendeten Billette, wie für die sorgsame Scenirung des Stückes aussprechen zu drüfen. Es ward durchwegs mit so regem Fleiß aufgeführt, daß ich Sie, verehrter Herr Director, ergebenst ersuche, meinen Dank dafür auch den darstellenden Mitgliedern mittheilen zu wollen [...]”. - Pauline Raupach, Gattin des Schriftstellers Ernst Raupach (1784-1852), verfaßte neben einer Biographie ihres Gatten (1853) mehrere Theaterstücke (‘Noch ist es Zeit’, 1839; ‘Ein Wort des Fürsten’, 1841 u.a.). - Franz Wallner trat 1836 im Wiener Theater in der Josefstadt in Wien das Rollen-Erbe Ferdinand Raimunds an. Nach tls. mehrjährigen Engagements in verschiedenen Städten wurde er 1855 Direktor des Königstädtischen Theaters in Berlin, das er seit 1858 als Wallner-Theater weiterführte; 1864 zog er in ein neues Haus. Gemeinsam mit seinem Hausautor David Kalisch “begründete er den Ruf der Berliner Lokalposse und führte sie zu einem Höhepunkt” (DBE).
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Reboul, Edmond, Schriftsteller (1923-2010).
Eigenh. Brief mit U. [Lyon], 4. VII. 1989.
1 S. 4to An den Kulturattaché und Botschaftsrat Peter Schoenwaldt (1934-2004) mit Dank für die Zusendung von dessen "Alexander von Humboldt und die U.S.A". - Edmond Reboul war Mitglied der Groupement des Ecrivains-Médecins et des Écrivains Combattants und Président d'honneur fondateur de la Conférence Nationale des Académies des Sciences, Lettres et Arts. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf und Eingangsstempel.
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Redlich, Oswald, Historiker (1858-1944).
2 eigenh. Bildpostkarten mit U. Wien, 1934.
Zusammen 2 SS. Qu.-8vo. Jeweils mit eh. Adresse. An die Malerin Irene Hölzer-Weinek (1888-1965): “Ich bin gerne bereit noch einmal zu einer Sitzung zu kommen [...]” (Karte v. 12. V. 1934). - Redlich, “einer der bedeutendsten Repräsentanten der Wiener Schule der Geschichtswissenschaften” (DBE), war von 1919 bis 1938 Präsident der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und prägte in seiner knapp vier Jahrzehnte währenden Lehrtätigkeit an der Universität maßgeblich die historische Forschung über Österreich; als Leiter des Haus-, Hof- und Staatsarchivs verhinderte er 1918 dessen Zersplitterung auf die Nachfolgestatten der Monarchie. Vgl. Öst. Lex. II, 252f.
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Régnier, Henri de, Dichter (1864-1936).
Visitenkarte mit eigenh. Grußzeile. O. O., [Mai 1908].
1 S. Visitkartenformat. Mit eh. adr. Kuvert. "Cordial remerciement de" Henri de Régnier an den belgischen Schriftsteller Paul André (1873-1957). - Visitenkarte und Brief mit schwarzem Trauerrand.c
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Rehfisch, Hans José, Ps. G. Turner, R. Kestner, S. Phillips, Schriftsteller (1891-1960).
Eigenh. Albumblatt mit U. O. O. u. D., [nach 1930].
1/2 S. 8vo. "'Wir leben alle von der Phantasie' ('Sprung über Sieben' III. Akt)". - Gemeinsam mit Erwin Piscator das Berliner Zentraltheater leitend, emigrierte der Sohn eines jüdischen Arztes 1933 nach Wien und später nach Großbritannien und New York, wo er an Piscators Dramatic Workshop die Regieklasse führte und als Dozent für Soziologie an der New York School for Social Research unterrichtete. 1950 kehrte er nach Deutschland zurück. "Seine Popularität in der Weimarer Zeit verdankte Rehfisch seinen Theaterstücken, meist szenischen Reportagen und zeit- und gesellschaftskritischen Komödien; er zählte zu den meistgespielten deutschen Dramatikern" (DBE). Vgl. auch Kosch III, 2182.
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Reichl, Josef, Schriftsteller (1860-1924).
Eigenh. Bildpostkarte mit U. (“Papa”). Rottenegg, 31. V. 1908.
1 S. Qu.-8vo. An seinen Sohn und seine Schwiegertochter in Wien “[m]it einer Aufnahme vom Donnerstag (Weinbergpartie) [...]”. Weiters findet sich auf der Karte eine mit dem Text inhaltlich verbundene Notenzeile und eine weitere Zeile in Kurzschrift. Die Vorderseite der Karte zeigt, ihrem Wortlaut entsprechend, die Ansicht einer Brücke, in deren Hintergrund die Weinbergslandschaft des Mühlviertels zu erkennen ist. - Der im burgenländischen Krottendorf geborene Schriftsteller erlernte das Hutmacherhandwerk, begab sich auf eine ihn bis nach Brüssel führende Wanderschaft und ließ sich 1886/87 in Wien nieder, wo er Geschäftsführer einer Hutfabrik wurde. Als Mitglied des ‘Vereins zur Erhaltung des Deutschtums in Ungarn’ begann Reichl eine rege publizistische und Vortragstätigkeit zur Förderung der Vereinsziele zu entwickeln, vordergründigstes Interesse dabei war die Problematik der Heanzen, der dt.-sprachigen Bewohner des südlichen und mittleren Burgenlands und von Randgebieten des ungarischen Komitats Ödenburg (Sopron). Bekannt wurde Reichl durch mehrere mundartliche, im Dialekt der Heanzen verfaßte Lyrikbändchen (‘Hinta Pfluag und Aarn’, 1918). Vgl. Kosch III, 2188 und Giebisch/G. 323.
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Reimann, Hans, Schriftsteller (1889-1969).
Eigenh. Brief mit U. Frankfurt a. M., o. D.
2 SS. 8vo. An Baron Schey: “Sie wissen, ich bin das Gegenteil von einem Kapitalisten, nämlich ein armes Luder. Bitte machen Sie mir die Freude, und schreiben Sie mir, was aus meinen 300 Mille geworden ist. Ich hoffe, Sie haben damals Dollars dafür gekauft oder ixbeliebige Aktien [...]”. - Der durch humoristische Erzählungen, Grotesken, Satiren und Parodien von u. a. Erfolgsautoren wie Hedwig Courths-Mahler und Edgar Wallace bekannt gewordene Schriftsteller schrieb u. a. gemeinsam mit Heinrich Spoerl das Drehbuch zur ersten Verfilmung von dessen ‘Feuerzangenbowle’ (von Robert A. Stemmle 1934 mit Heinz Rühmann, Oskar Sima und Rudolf Platte unter dem Titel ‘So ein Flegel’ verfilmt). Vgl. Kosch III, 2190. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf des Paul Steegemann Verlags.
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Reinacher, Eduard, Schriftsteller (1892-1968).
Eigenh. Albumblatt mit U. Michelberg über Eßlingen, 6. IV. 1936.
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. adr. Kuvert. Vierzeiliges Gedicht ‘Begegnung im Walde’, wohl als Dank für ihm von Josef Wesely übersandte Wünsche zum Geburtstag. - Befreundet mit Oskar Schlemmer, Paul Hindemith und Oskar Wöhrle, fand Reinacher vor allem als Lyriker und Dramatiker Anerkennung; für sein Schauspiel ‘Der Bauernzorn’ (1922) wurde er 1929 mit dem Kleist-Preis ausgezeichnet. Sein Hörspiel ‘Der Narr mit der Hacke’ (1930) gilt als eines der experimentellen Funkereignisse der Weimarer Republik; 1932 vom Kölner Sender als Dramaturg eingestellt, wurde er aber schon im folgenden Jahr wieder entlassen. Vgl. Kosch XII, 851ff.
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Reiniger, Emil Karl Ernst, Mediziner und Dichter (1792-1849).
Eigenh. Brief mit U. und eh. Gedicht. Hayn [i. e. Grossenhayn], 22. X. 1829.
(1+1 =) 2 SS. auf Doppelblatt. Kl.-4to. Mit eh. Adresse (Faltbrief). An den sächsischen Schriftsteller August Friedrich Ernst Langbein (1757-1835): "Wenn ich unbescheiden genug war Sie zur Theilnahme an den Sächs. Soldatenliedern aufzufordern, so wage ich es auf die damalige Erfüllung meiner Bitte hin, abermals Sie um Volkslieder für meine Sächs. Prov. Blätter zu bitten [...]". - Das umseitig verfaßte Gedicht unter dem Titel "Die drei Hähne": "Ins Feld zog Ritter Degenhart, | Verließ ein Weiblein jung und zart, | Doch nicht von ehrenfester Art. | Es horchte gern auf Buhlgekose | Und war zu Zeiten eine Rose, | Die sich mit keinem Dörnlein wehrte, | Wenn sie ein wüster Fant begehrte [...]" (es folgen 43 Verszeilen). - Reiniger war als praktischer Arzt in Grossenhayn tätig und veröffentlichte - tls. unter dem Pseudonym Jobst Weinganz - vorwiegend Lyrisches; die erwähnten "Soldatenlieder für die sächsische Armee' waren 1826 erschienen. - Langbein “erhielt 1820 auf Vermittlung Charlotte von Kalbs die Stelle des preuß. Bücherzensors. Seine umfangreiche literarische Produktion umfaßt vorwiegend vielgelesene Unterhaltungsromane, Lustspiele, Erzählungen und Gedichte [...] Seine Geschichte ‘Die Fledermaus’ wurde durch die Bearbeitung zu einem Lustspiel durch Karl Friedrich Hensler zur Quelle einer der berühmtesten Wiener Operetten” (DBE). - Das bis auf die Adresse leere Bl. 2 mit kl. Ausschnitt durch Öffnen der Verschlußmarke.
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Rendl, Georg, Schriftsteller (1903-1972).
3 ms. Briefe mit eigenh. U. Sankt Georgen bei Oberndorf, 1948-1953.
Zusammen 3 SS. 4to und 8vo. Mit 3 (1 eh. und 2 ms.) Kuverts. Dankt Josef Wesely für ihm wiederholt übersandte Wünsche zum Geburtstag: “Wir [d. i. er und seine Gattin] haben sehr viel gearbeitet, besonders im vergangenen Jahr, weil doch immer viel nachzuholen ist und weil sich die Verhältnisse im Verlagswesen noch immer nicht so richtig konsolidiert haben. Man wußte nicht recht, wer lebensfähig sein würde, und so war alles nur ein Tasten [...]” (Br. v. 27. II. 1951). - Georg Rendl bewirtschaftete seit 1920 eine Bienenfarm, ging 1923 nach Jugoslawien und betätigte sich nach seiner Rückkehr als Bergwerks-, Hütten- und Bahnarbeiter und Glasbläser. Seit 1931 veröffentlichte er Erzählungen, Romane, religiöse Dramen, Hörspiele, Laienspiele und Jugendbücher, in denen sich seine Biographie widerspiegelt; 1951 wurde dem zwischenzeitlich renommierten Schriftsteller der Professorentitel verliehen, im selben Jahr auch wurde er Ehrenbürger von St. Georgen, wo er seit 1938 mit seiner Gattin Bertha lebte. Neben Karl Heinrich Waggerl gilt Rendl als der bekannteste Schriftsteller seiner Zeit. Vgl. Kosch XII, 993f. - Der Br. v. 6. II. 1953 auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.
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Renn, Ludwig, d. i. Arnold Friedrich Vieth von Golßenau, Schriftsteller (1889-1979).
Postkartenausschnitt mit eigenh. Grußwort und U. O. O. u. D.
10,2:7,2 cm. Fragment einer Bildpostkarte an Josef Wesely, dem er für ihm übersandte Wünsche zum Geburtstag danken dürfte. - Der Sohn eines Prinzenerziehers am Dresdner Hof war Offizier im Ersten Weltkrieg, studierte anschließend Russisch, Rechtswissenschaft, Nationalökonomie, Kunstgeschichte und Geschichte, trat Ende der dreißiger Jahre in die KPD und den Roten Frontkämpferbund ein und wurde Sekretär des Bundes proletarisch-revolutionärer Schriftsteller in Berlin und Mitherausgeber der ‘Linkskurve’ sowie der militärpolitischen kommunistischen Zeitschrift ‘Aufbruch’. Mit ‘Krieg’ (1928), einem Roman um den einfachen Weltkriegssoldaten Ludwig Renn, gelang ihm ein Welterfolg. Hinfort den Namen der Figur als Pseudonym benutzend, wurde Renn wegen "literarischen Hochverrats" in Haft genommen, floh nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis Bautzen über die Schweiz nach Spanien, war Bataillonsführer und Stabschef im Spanischen Bürgerkrieg, bereiste Amerika, war in Frankreich interniert und lebte von 1939-47 im mexikanischen Exil, wo er als Professor der modernen europäischen Geschichte und Sprachen an der Universität Morelia, als Präsident der Bewegung "Freies Deutschland" und des "Lateinamerikanischen Komitees der freien Deutschen" tätig war. 1947 nach Dresden zurückgekehrt, wurde er Direktor des Kulturwissenschaftlichen Instituts und Professor der Anthropologie an der TH Dresden sowie 1948 Vorsitzender des Kulturbunds in Sachsen. Vgl. Kosch XII, 1008ff.
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Ressel, Gustav Andreas, Schriftsteller und Historiker (1861-1933).
3 eigenh. Briefe mit U. Wien und Karlsbad, 1913-1917.
Zusammen 3 SS. auf Doppelblättern. 8vo. “Erlauben Sie, daß ich Ihnen im eigenen Namen und im Einvernehmen mit der Direktion der ‘Urania’ zu der am Mittwoch, den 3. Oktober 1917, stattfindenden Erstaufführung meine Vortrages ‘Wiener Theater von einst’, den Sie durch Ihr wohlwollendes Referat betreffs Überlassung des Bildmaterials aus dem Museum der Stadt Wien so gütig gefördert haben, 2 Eintrittskarten überreichen darf [...]” (Br. v. 28. IX. 1917). - Ressel war Mitbegründer und von 1893-95 Sekretär des Wiener Raimundtheaters. Bekannt wurde er, der auch unter dem Namen Fritz Burger bzw. Bürger veröffentlichte, als vokstümlicher Erzähler und Lokalhistoriker. Vgl. Kosch III, 2214f. und Czeike IV, 663. - In altem Sammlungsumschlag.
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Retzer, Joseph Friedrich Frh. von, Schriftsteller (1754-1824).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 15. IX. 1817.
2 SS. 8vo. An Hrn. Schmidt: "Sie müssen mir es verzeihen, daß ich mich da Hr. Haye [...] in seinem Briefe keine Adresse angiebt mit meiner Antwort mit der Bitte an Sie wende, mitfolgende Aeusserung seines Curators Dris Hornecker ihm mit dem Beysatze zu übergeben: daß ich mich mit Horneckers Aeusserung nicht begnügt habe, sondern auch durch den Vicebürgermeister [...] nur die Veranlassung getroffen, daß die Diamanten nicht licitando verkauft sondern in natura zurückgegeben werden sollen [...]". - Retzer war seit 1782 Hofkonzipist und wurde - nach der Veröffentlichung seines Gedichts "Auf die verstorbene Kaiserinn, Beschützerinn der Wissenschaften" - mit dem Amt des Bücherzensors betraut. 1801 wurde ihm die Zensur historisch-politischer Bücher, 1819 das Zensorenamt vollständig entzogen. Seit 1782 Mitglied und später Meister der Loge "Zur wahren Eintracht", förderte er als Zensor aufklärerisches Schrifttum, war Mitarbeiter der Zeitschrift "Literarische Monate", später des "Wiener Musenalmanachs" und veröffentlichte Gedichte u. a. im "Teutschen Merkur" und im "Deutschen Museum". Auch pflegte Retzer eine umfangreiche Korrespondenz mit Gelehrten und Dichtern, darunter jahrzehntelang mit Friedrich Nicolai, übersetzte aus dem Lateinischen und Französischen und machte sich als Herausgeber deutscher und fremdsprachiger Werke verdient.
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Reuter, Gabriele, Schriftstellerin (1859-1941).
Quittung mit eigenh. U. Berlin, Jänner 1919.
1 S. Qu.-gr.-8vo. Quittiert den Erhalt von 200 Mark für ihren Beitrag "Aus dem Buche der Kindheit", der in Westermanns "Illustrierten deutschen Monatsheften" veröffentlicht worden war. - Die Tochter eines deutschen Großkaufmanns lebte bis 1872 überwiegend in Ägypten, veröffentlichte bereits mit nur 16 Jahren Artikel in deutschen Lokalzeitungen und zog 1880 nach Weimar. "Die Entdeckung Friedrich Nietzsches und die Begegnung mit Ibsen 1889 in München waren wichtige Stationen in ihrer geistigen Entwicklung" (DBE). Der literarische Durchbruch gelang ihr mit dem 1895 bei S. Fischer erschienenen Roman ‘Aus guter Familie. Leidensgeschichte eines Mädchens’, dem bis zum Ende des Ersten Weltkriegs noch "zahlreiche Romane und Novellensammlungen emanzipatorischer Tendenz" (ebd.) folgen sollten. Vgl. auch Kosch III, 2220f. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf des Georg Westermann Verlags; papierbedingt etwas gebräunt.
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Richepin, Jean, Schriftsteller (1849-1926).
Eigenh. Albumblatt mit U. O. O. u. D.
1 S. Qu.-8vo. "La belle fille de Ravenne | Dans son corset mit la verveine. | Un beau garcon par là passait; | Il la lui prit dans son corset". - “Richepins höchst verschiedenartige Begabungen und Neigungen: außergewöhnliche Bildung, sprachliche Virtuosität, Witz, Respektlosigkeit, Derbheit, Liebe zum Romantischen, zum Heroischen, fanden ihren Niederschlag in seinen Werken; besonders seine Gedichte und Dramen erzielten große Erfolge; Mitglied der Academie Francaise” (Brockhaus, 17. Aufl. s. v.).
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Riegler, Wahrmund, Jagdschriftsteller.
Eigenh. Brief mit U. Hainbach, 6. IV. 1902.
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten (wohl der Jurist Karl Frh. von Haerdtl): "Wenn sich Herr Baron in meinem wirklich argen Unglück tröstend an meine Seite stellten, so habe ich zu tausendfältigem Dank die eine Bitte: Bewahren Sie mir Ihr Wohlwollen! [...]”. - Der schon zu Lebzeiten viel zu wenig beachtete Verfasser von "Grüne Sachen. Aus dem Jägerleben" (1897) und "Neue grüne Sachen. Gedichte aus dem Wald- u. Jägerleben in Hochdt. u. Mundart" (1901) erfuhr auch nach seinem Ableben keinerlei eingehendere Würdigung, allein sein Sinnspruch "Gegen alles gibt's am Ende Praktiken, nur nicht gegen Weiber und Mücken" erfährt bis auf den heutigen Tag unablässige Bestätigung. - Auf Briefpapier mit schwarzem Trauerrand.
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Riehl, Wilhelm Heinrich, Schriftsteller und Kulturhistoriker (1823-1897).
Eigenh. Albumblatt mit U. O. O. u. D.
1 S. 8vo. "Am Anfang aller Dinge steht ein Räthsel, und am Ende aller Dinge ein Geheimniß [!]. Uns Menschen, in die dämmernde Mitte gestellt, bleibt nichts übrig als frohgemuth zu leben und zu schaffen, in dem festen Glauben, daß Gottes Weisheit Anfang und Ende zum besten Ziele verbinden werde - Gottes Weisheit ohne Anfang und Ende". - Mit kl. Einr. am rechten Rand; rechts oben mit "I" numeriert.
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Riehl, Wilhelm Heinrich, Schriftsteller und Kulturhistoriker (1823-1897).
Quittung mit eigenh. U. ("Prof. Dr. WHRiehl"). München, 18. II. 1881.
1 S. Qu.-gr.-8vo. Quittiert den Erhalt von 400 Mark für seine Novelle "Damals wie heute". - Papierbedingt etwas gebräunt und mit kleinen Randläsuren.
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Riemerschmid, Werner, Schriftsteller (1895-1967).
3 (davon 2 eigenh. und 1 ms.) Briefe und 3 (davon 2 eh. und 1 ms.) (Bild-)Postkarten mit U. Mödling, 1942 bis 1961.
Zusammen 5 SS. auf 5 Bll. Meist (qu-)8vo. Mit 2 eh. adr. Kuverts. An Josef Wesely mit Dank "für das Gedenken zu meinem Geburtstag, der als 'hoher' Festtag lediglich im Hinblick auf den 'Einundfünfziger' hoch ist. Das 'Festmahl', die Häuflein auf den Tellern, sind weniger hoch. Aber dafür ist meine dichterische Arbeit in erfreulichem Fluß [...]" (a. d. Br. v. 16. XI. 1946). - Der in Maria Enzersdorf bei Wien geborene Schriftsteller studierte Kunstgeschichte und Jura in Wien, wurde 1921 zum Dr. jur. promoviert, besuchte die Akademie für Musik und Darstellende Kunst und war anschließend Lektor und Sekretär am Wiener Burgtheater. "Von 1928 bis 1945 wirkte er als Dramaturg und Spielleiter beim Wiener Rundfunk, danach als freier Schriftsteller und Rundfunkregisseur" (DBE). Riemerschmid gilt als wichtiger Vertreter des "schwarzen" Humors und "Wegbereiter des Surrealismus in Österreich" (ebd).
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Rinaldi, Angelo, Schriftsteller (geb. 1940).
2 eigenh. Briefe mit U. Paris, 12. XI. 1984 und 12. X. 1986.
Zusammen 3 SS. 4to. Mit einem eh. adressierten Kuvert. In französischer Sprache an den schwedischen Schriftsteller und Journalisten Ingmar Björkstén. - Der auf Korsika geborene Schriftsteller, Journalist und Kritiker wurde 2001 in die Académie française aufgenommen.
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Ring, Lothar, Schriftsteller (1882-1974).
3 eigenh. Bildpostkarten mit U. Baden bei Wien, 1958-1962.
Zusammen 3 SS. Qu.8vo. Jeweils mit eh. Adresse. Dankt Josef Wesely für ihm wiederholt übersandte Wünsche zum Geburtstag. - Ring war von 1915-38 als Theaterkritiker für die "Österreichische Volkszeitung", 1936/37 auch als Präsident des Verbandes deutscher Journalisten und Schriftsteller tätig und emigrierte 1938 in die Schweiz und später nach Italien. 1945 nach Wien zurückgekehrt, schrieb Ring - gelegentlich auch unter den Ps. O. Hertwich, Rudolf Marschall und E. Schäffer - Dramen, Romane und Hörspiele. Vgl. Kosch XIII, 9.
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Ring, Lothar, Schriftsteller (1882-1974).
Eigenh. Bildpostkarte mit U. Wien, 18. IX. 1959.
1 S. (Qu.-)8vo. Mit eh. Adresse. An Josef Wesely mit Dank für ihm übersandte Wünsche zum Geburtstag. - Ring war von 1915 bis 38 Theaterkritiker für die "Österreichische Volkszeitung", mußte 1938 emigrieren und lebte dann in der Schweiz und in Italien; 1945 kehrte er nach Wien zurück. Er schrieb Dramen, Romane und Hörspiele und war 1936/37 Präsident des Verbandes deutscher Journalisten und Schriftsteller.
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Ringseis, Emilie, Schriftstellerin (1831-1895).
Eigenh. Brief mit U. Reichenhall, 5. X. 1894.
2½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Ihre freundliche Sendung ist mir hieher nachgewandert, wo ich auf kurze Zeit verweile und ich bitte Sie, meinen besten Dank dafür in Empfang zu nehmen zusammt dem Wunsch, die Königin des heiligen Rosenkranzes, die Sie besungen haben, möge Ihre stete Führerin und Beschützerin sein und bleiben [...] Beim raschen Durchfliegen Ihres Buches ist mir aufgefallen, daß Sie die Mutter des Heilandes ebenfalls, d. h. gleich den andren Frauen, um sein Grab wandern lassen. Obwohl ich glaube, das würde im Evangelium erwähnt worden sein, hat mir der Gedanke etwas Anmuthendes [...]". - Emilie Ringseis wollte ursprünglich Schauspielerin werden und widmete sich dem Studium von Rollen aus klassischen Stücken, wandte sich aber schließlich der Schriftstellerei zu und betätigte sich als Bühnenautorin. Zu einer Aufführung gelangte jedoch nur ihr "Sebastian" (1868). Aus dem Nachlaß ihres Vaters, des Mediziners, Publizisten und Politikers Johann Nepomuk von Ringseis (1785-1880), gab sie von 1886 bis 1892 dessen "Erinnerungen" heraus; ihre eigenen katholisch-religiösen Gedichte wurden zum Teil postum von ihrer gleichfalls schriftstellernden Schwester Bettina (1833-1916) ediert.
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Robbe-Grillet, Alain, Filmemacher und Schriftsteller (1922-2008).
Eigenh. Brief mit U. Oslo, 3. IV. 1976.
1½ SS. Gr.-8vo. Mit eh. adr. Kuvert. In französischer Sprache an einen Sammler. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf des Hotel Continental in Oslo.
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Rochowanski, Leopold Wolfgang, Schriftsteller und Journalist (1885-1961).
4 eigenh. (Bild-)Postkarten mit U. Wien, 1951-1960.
Zusammen 4 SS. 8vo. Jeweils mit eh. Adresse. Dankt Josef Wesely für ihm wiederholt übersandte Wünsche zum Geburtstag. - Der in Zuckmantel (Österr.-Schlesien) geborene Sohn eines Notars studierte Rechtswissenschaften und Philosophie in Wien, wurde 1913 Redakteur des "Illustrierten Wiener Extrablatts" und 1917 Berichterstatter für ausländische Zeitungen in der "Central-Correspondenz Wien". In den zwanziger Jahren initiierte er gemeinsam mit Ludwig Steinmetz und Ludwig Sandow die künstlerische Propagandavereinigung mit Aktionsbühne "Der Bücherkasten". Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten 1938 wurde Rochowanski mit Publikationsverbot belegt; nach dem Krieg war er Herausgeber des im eigenen Verlag veröffentlichten "Agathon Almanachs" (1946-48) und bis zu seinem Tod Kritiker bei verschiedenen Tageszeitungen. Kosch XIII, 113.
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Roda Roda, Alexander, eig. A. [Sándor] Friedrich Rosenfeld, Schriftsteller (1872-1945).
Albumblatt mit eigenh. Datum und U. O. O., 4. VIII. 1932.
1 S. Qu.-8vo. Aus der “Autogramm-Sammlung des Michael Dachsberger, Eggenburg, N.-Ö.” (so auf der Textseite gedr.) und mit montiertem, den Schriftsteller als Brustbild abbildenden Zeitungsausschnitt auf der Bildseite.
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Roden, Max, Journalist und Schriftsteller (1881-1968).
Eigenh. Briefkarte mit U. [Wien], 22. VII. 1933.
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Wünsche zum Geburtstag. - Der vornehmlich als Lyriker tätige Max Roden war von 1906 bis 1938 Herausgeber und Kunstkritiker der "Österreichischen Volkszeitung"; nach seiner Emigration über Shanghai nach New York (1940), wo er bis zu seinem Tode lebte, arbeitete Roden u. a. für die "New Yorker Staats-Zeitung" und den "Herold". Vgl. Kosch XIII, 127f. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.
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Roden, Max, Journalist und Schriftsteller (1881-1968).
Eigenh. Postkarte mit U. Bad Hall, 25. VII. 1932.
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Wünsche zum Geburtstag. - Der vornehmlich als Lyriker tätige Max Roden war von 1906 bis 1938 Herausgeber und Kunstkritiker der "Österreichischen Volkszeitung"; nach seiner Emigration über Shanghai nach New York (1940), wo er bis zu seinem Tode lebte, arbeitete Roden u. a. für die "New Yorker Staats-Zeitung" und den "Herold". Vgl. Kosch XIII, 127f.
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Roden, Max, Journalist und Schriftsteller (1881-1968).
Ms. Briefkarte mit eigenh. U. Wien, 23. VII. 1934.
1 S. Qu.-8vo. Mit ms. Adresse. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Wünsche zum Geburtstag. - Der vornehmlich als Lyriker tätige Max Roden war von 1906 bis 1938 Herausgeber und Kunstkritiker der "Österreichischen Volkszeitung"; nach seiner Emigration über Shanghai nach New York (1940), wo er bis zu seinem Tode lebte, arbeitete Roden u. a. für die "New Yorker Staats-Zeitung" und den "Herold". Vgl. Kosch XIII, 127f. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.
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Roden, Max, Journalist und Schriftsteller (1881-1968).
Ms. Postkarte mit eigenh. U. Wien, 22. VII. 1936.
1 S. Qu.-8vo. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Wünsche zum Geburtstag. - Der vornehmlich als Lyriker tätige Max Roden war von 1906 bis 1938 Herausgeber und Kunstkritiker der "Österreichischen Volkszeitung"; nach seiner Emigration über Shanghai nach New York (1940), wo er bis zu seinem Tode lebte, arbeitete Roden u. a. für die "New Yorker Staats-Zeitung" und den "Herold". Vgl. Kosch XIII, 127f.
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Roden, Max, Journalist und Schriftsteller (1881-1968).
Ms. Postkarte mit eigenh. U. [Wien, Juli 1938].
½ S. Qu.-8vo. Mit ms. Adresse. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Wünsche zum Geburtstag. - Der vornehmlich als Lyriker tätige Max Roden war von 1906 bis 1938 Herausgeber und Kunstkritiker der "Österreichischen Volkszeitung"; nach seiner Emigration über Shanghai nach New York (1940), wo er bis zu seinem Tode lebte, arbeitete Roden u. a. für die "New Yorker Staats-Zeitung" und den "Herold". Vgl. Kosch XIII, 127f.
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Roden, Max, Journalist und Schriftsteller (1881-1968).
Ms. Postkarte mit eigenh. U. Wien, 23. VII. 1935.
1 S. Qu.-8vo. Mit ms. Adresse. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Wünsche zum Geburtstag. - Der vornehmlich als Lyriker tätige Max Roden war von 1906 bis 1938 Herausgeber und Kunstkritiker der "Österreichischen Volkszeitung"; nach seiner Emigration über Shanghai nach New York (1940), wo er bis zu seinem Tode lebte, arbeitete Roden u. a. für die "New Yorker Staats-Zeitung" und den "Herold". Vgl. Kosch XIII, 127f.
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Rodenberg, Julius, Schriftsteller und Journalist (1831-1914).
Eigenh. Brief mit U. Berlin, 12. III. oder V. 1879.
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An eine namentlich nicht genannte Adressatin: "Seien Sie mir nicht böse, verehrte Frau, daß ich mein Ihnen gegebenes Wort erst so spät einlöse! Sie wissen ja selbst zur Genüge, wie mannigfachen Störungen man in dem winterlichen Treiben einer großen Stadt ausgesetzt ist - u. Berlin ist jetzt wirklich eine große Stadt, und es freut mich zu denken, auch eine schöne Stadt, die Ihnen gefallen hat. In dem Blatt, welches ich für Ihr Töchterchen beschrieben, habe ich der Erinnerung an die so liebe Begegnung mit Ihnen Ausdruck gegeben, u. die Hoffnung hinzugefügt, in nicht allzuferner Zeit Sie wieder hier führen zu dürfen [...]". - Nach Studium und Studienreisen war Rodenberg als Mitarbeiter und Herausgeber zahlreicher Zeitschriften tätig, darunter auch die von ihm mitbegründete ‘Deutsche Rundschau’, die bald schon "eine der führenden Zeitschriften der Gründerzeit wurde" (DBE). Sein schriftstellerisches Werk umfaßt neben Dramen, Wander- und Skizzenbüchern mehrere Reisebetrachtungen und Romane. - Auf Briefpapier mit gedrucktem Monogramm. - Die Verso-Seite von Bl. 2 mit dem verschlungenen Monogrammstempel "LS" und kl. Registraturetikett.
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