|
|
|
HAJEK, Egon:
Wanderung unter Sternen. Erlebtes, Erhörtes und Ersonnenes. Umschlag und Einband von Erwin Maier. Mit einem Frontispiz nach einem in der Platte signierten Porträtfoto des Autors.
Widmungsexemplar dieser Autobiographie des aus dem Siebenbürgischen Kronstadt (Bra?ov, Rumänien) gebürtigen evang. Theologen Egon Hajek (1888-1963), Musikschriftsteller und produktiver Literat (u.a. Gedichte, Novellen und Romane). Hajek war 1927 nach Wien übersiedelt, wo er neben der Leitung der Pfarre Währing und der Gründung bzw. Führung der Wiener Bach-Kantorei auf universitärer Ebene auch Musik und evangelische Theologie lehrte. Mit neunzeiliger, signierter und datierter Widmung des Autors auf dem vorderen Vorsatz an den ehemaligen Austrofaschisten, Widerständler gegen die Nazis und hochrangigen ÖVP-Politiker Alois (Lois) Weinberger (1902-61): "Seiner Exzellenz / Herrn Minister a. D. / Alois Weinberger / Vizebürgermeister / ergebenst u. dankbarst / überreicht / vom Verfasser / Egon Hajek / Wien, den 19. XI. 58". – Kosch VII, 164; Sutter, Siebenbürger Sachsen in Österreichs Vergangenheit und Gegenwart, 1976 zit. nach DBA 3.0343.051 (Hajek); Czeike, Historisches Lexikon Wien, Bd. 5, 1997 zit. nach DBA 3.0974.448 (Weinberger).
|
|
|
[TEGETTHOFF, Wilhelm von]; HARTMANN, Carl:
Die Wunder der Erdrinde. Gemeinfaßliche Darstellung der Geologie und Mineralogie. 2 Aufl. Mit 384 Abb. auf 24 lithograf. Taf.
Zweite Aufl. des zuerst 1838 erschienenen, umfangreichen geologischen und mineralogischen Fachbuchs des deutschen Mineralogen, Hütteningenieurs und Fachschriftstellers Carl Friedrich Alexander Hartmann (1796-1863), im Titel als »Seitenstück« zur 5. Aufl. von Hoffmanns im gleichen Verlag veröffentlichten Handbuch »Die Erde und ihre Bewohner« angekündigt. Die kräftig und sauber lithografierten Tafeln zeigen die Eisschmelze auf Gletschern, Vulkanausbrüche, fossile Funde (Tierknochen, Muscheln, Schnecken), die Krystallographie von Mineralien, Illustrationen zum Behelf der angewandten Geologie für Ackerbau, die Errichtung von Bergwerken, Straßen, Kanälen, Brunnen etc. - Vorliegendes Exemplar stammt ursprünglich aus dem Besitz des Kommandanten der österreichisch-ungarischen Kriegsmarine, Vizeadmiral Wilhelm von Tegetthoff (1827-71). Auf dem vorderen Vorsatz recto befindet sich der mit Tinte geschriebene Namenszug Tegetthoffs, und auch ein Vorbesitzer, ein Neffe von Tegetthoffs Vertrautem Georg Ritter von Leitgeb, weist in einem auf der Innenseite des Vorderdeckels eingeklebten, mit Bleistift verfassten dreiseitigen Brief, der an einen mit diesem Exemplar im Jahr 1906 beschenkten »Herbert« gerichtet ist, auf diesen Umstand hin: »Das Ihnen mit d. Post gesandte Buch hat mein Onkel Oberst Georg v. Leitgeb als ex Kommandant der Marine-Artillerie vom Admiralen Tegetthoff erhalten. Tegetthoff war mit uns. Familie eng befreundet & habe ich das Buch nach dem Tod des Onkels geerbt. Auf der ersten Seite finden Sie den eigenhändigen Namenszug des Admirales.« Oberstleutnant Georg Ritter von Leitgeb war erfolgreicher Kommandant der Strandbatterie bei der italienischen Blockade von Triest (1848) und der Marine-Artillerie bei der Verteidigung von Venedig (1859) gewesen, gehörte später dem Generalstab an, und wurde schließlich von seinem Freund Tegetthoff als Professor für Mathematik und Physik an die Marine-Akademie von Triest bzw. Fiume berufen. - Lederrücken stellenweise gebrochen, abgesplittert und berieben, Einbandeckeln etwas berieben, teils gering stockfleckig, insgesamt gut erhaltenes Exemplar dieses Werks, mit einer militärhistorisch äußerst interessanten Provenienz. - Zimmermann, Franz X.: Otto von Leitgeb. Eine Studie. In: 61. Jahresbericht über das Schuljahr 1910-1911 des Staatsgymnasiums in Görtz. Görtz: Selbstvlg. 1911, Ss. 2-91, hier: S. 9f. (zu Leitgeb).
|
|
|
WILHELMI, Adolph:
Dmitri Iwanowitsch. Drama.
Erstausgabe, mit eigenhändiger, vierzeiliger, datierter und signierter Widmung des Autors. Höchstwahrscheinlich handelt es sich beim Verfasser um Ludwig Adolph Wilhelmi von Mosbach (1818-96), von 1853-61 großherzoglicher Stadtdirektor von Heidelberg: "To the philosophical child / dedicated by the author. / Baden-Baden. / Sept. 1869." - Hintergelenk geplatzt und am Kopf mit einer kleinen Fehlstelle, Papier gebräunt, sonst sauber. (Copyright Domenico Jacono. Verwendung der Titelaufnahme oder von Teilen daraus nur mit ausdrücklicher Genehmigung.)
|
|
|
Wieland SCHMIED; Paul ELIASBERG:
Worte für Worte. 1. Tausend. Ausstattung von Horst Heiderhoff. (= Das neueste Gedicht, 8).
Erstausgabe dieses Gedichtbändchens des vor allem als Kunstkritiker namhaften Wieland Schmied, mit einer datierten und signierten Widmung des Autors an den 1983 verstorbenen, deutschfranzösischen Grafiker Paul Eliasberg, dessen Arbeiten Schmied immer wieder essayistisch begleitete (z. B. Radierungsfolge “Weg ins Ungewisse”, 1966). - Rücken geringfügig gebräunt, sonst sehr sauberes Exemplar. - Wilpert/Gühring, 2. Aufl., Pos. 13.
|
|
|
Unleserlich [VERFASSER]; Johann Baptist BOLZA. Freiherr von. Truchsess (vermutl. Finanzbeamter) am Hof Maria Theresias [GEGENZEICHNUNG]:
Schriftstück der K.k. Hofkammer an die Banater Landesadministration betreffend der Bezahlung von Medikamenten für erkrankte Kolonisten. Unterschrift und Gegenzeichnung, Papiersiegel mit blindgeprägtem kaiserlichem Wappen und Adressierung.
Das Temescher Banat war nach der Eroberung durch Habsburgische Truppen unter Führung von Prinz Eugen von Savoyen im Jahr 1718 bis 1778 eine direkt dem Herrscherhaus gehörende Kron- und Kammerdomäne. Das Gebiet wurde von der Banater Landesadministration verwaltet, die in Geldangelegenheiten der Wiener Hofkammer, der zentralen Finanzbehörde der Monarchie, unterstellt war. Kolonisten aus verschiedenen Teilen der Monarchie waren zur Urbarmachung des teils sumpfigen Landstrichs angesiedelt worden. Viele davon erkrankten vor allem an Malaria, weshalb die Sanitätskommission der Banater Landesverwaltung Apotheken einrichten und auf Kosten der Hofkammer Medikamente verabfolgen ließ. Im Hof-Schematismus auf 1773 wird der vorliegendes Schriftstück gegenzeichnende Johann Baptist Freiherr von Bolza als Truchseß aufgeführt. Sein Bruder Johann Peter war seinerzeit einer der höchsten Finanzbeamten des Hofs. - Transkription des Texts: „Von der römisch. Kais. Zu Hungarn und Böheme / Königl. Majestät Erzherzogin zu Österreich u. Ungarn / Allergnädigsten Frauen wegen: dero Temeswarer / Landes Administration hiermit /somit (?) in Gnaden anzuzeigen: / Sie thr… (?) die mittels Berichts von 4 ten Sept.: Einge- / Reichte hier wieder zurückfolgende Aufträge des / Apotheker Praticens zu Temeswar Bernardin (?) Koell / Über die für die erkrankten Kolonisten verabfolgte / Medicamenten in einem Betrag zu 1400 Fl 54 ¼ Kr. Von der / Daruntigen Buchhaltung schon adjustiert worden, so / Mag es hierbey für diesmal freiverblieben haben / Und himmit die Erlaubnis ertheilet, daß der dies- / Fällige Betrag zu: 1400 Fl 54 ¼ Kr. Gehörig gezahlet / Werden möge; Künftig sei aber und dergleichen / Apotheker Conti nicht nur von den daruntigen / Medico einzusehen, und zu verifizieren, sondern auch / Von der dortuntigen Buchhaltung zu adjus- / Tieren, und der dortuntigen bestehenden / Apotheker Tag-Ordnung zur weiteren Einsicht / Und Beurtheilung anher zu senden. … mach / Sie Administrataen sich zu achten, und das nöthige / Zu Verfügen haben wird. Und es verbleiben / Übrigens allerkhöchst gedacht Ihro Majestät / Derselben mit k. k. und erzherzöglichen Gnaden / Wohlgewogen. Signatum Wien unter allerhöchst / Deroselben beygedruckten Secretensiegel den / 3ten Monats Tag Novembris im Siebenzehn- / Hundert drey und Siebzigsten Jahren. / (Unterschrift des Verfassers, unleserlich).“ - Blatt stellenweise mit Wasserflecken und mit leichtem Pilzbefall, einige spätere Besitzervermerk und einem Besitzerstempel (rumän. Privatbibliothek). Insgesamt gut erhaltener Bogen mit hübsch kalligrafierter Initiale und Titelzeile. - K.k. Staats- und Standeskalender auf das Jahr 1773, S. 449; zu Joh. Bapt. Bruder: Artikel „Bolza, Johann Peter Freiherr von“ von Joseph Kürschner in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 3 (1876), S. 116, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Bolza,_Johann_Peter_Freiherr_von&oldid=2489841 (Version vom 13. September 2017, 20:55 Uhr UTC)
|
|
|
Kurt Erich ROTTER; Stephan SZABO (Augarten-Verlag):
Teilnachlass bestehend aus 8 Einheiten: 1 - Album »KER 9« (1978), u.a. mit teils hs. u. ms. Texten, Korrespondenz und Originalfotografien. 2 - Gästebuch (1929-1944). 3, 4 u. 5 - 2 Mappen mit illustrierten bibliophilen Druckproben, davon eine mit orig. Kunstwerk; 1 Mappe mit 3 Urkunden, u.a. über die Verleihung des Goldenen Verdienstzeichens der Republik Österreich. 6 - Widmungsexempar des Gedichtbands »Bilder einer Ausstellung« (1973); 7 - 2 Kupferplatten für Visitkarten der Wiener Fa. Huber & Lerner und 8 – 1 Parte des Augarten-Verlags.
Teilnachlass des österreichischen Lyrikers, Romanciers und Erzählers Kurt Erich Rotter (1907 Hadersdorf – 1979 Wien), dessen erster Lyrikband 1926 erschien, und der in 45jähriger Kooperation mit dem Wiener Augarten-Verlag von Stephan Szabo insgesamt „12 Gedichtbände, 2 Romane und 2 Bände Aphorismen“ (Parte) herausgebracht hat. Rotter fungierte von 1932-38 auch als königl. rumänischer Honorar-Vizekonsul für Kunst- und Literaturagenden und bekleidete einen führenden Posten in der Wiener Handelskammer. Er erhielt u.a. das Goldene Verdienstzeichen der Republik Österreich, war Mitglied des Lazarusordens und Ehrenmitglied der Accademia Tiberiana in Rom. Inhalt: 1. Album »KER 9« mit eigenen hs., ms., sowie gedruckten (und als Ausschnitte montierten) Texten (darunter auch visuelle Poesie), sowie meist an K.E.R. adressierte Korrespondenz (Briefe (u.a. von den Autoren Ernst R. Hauschka, Emmerich Lang, Emil Lerperger, Walter Lobenstein, Hermann Kuprian, Hans Margolius, Fernand Muller, H. B. Schiff, Rupert Schützbach und Josef Viktor Stummer, den Germanisten Joachim W. Storck (Dt. Literaturarchiv) und Friedrich Jenaczek (Weinheber-Forscher), von Repräsentanten des Lazaristenordens wie Helmut Kastl oder dem Herzog von Brissac, Geistlichen wie der Benediktiner-Abt Albert Bruckmayr, Theologen Georges Gharib, sowie dem damaligen österr. Bundespräsidenten Rudolf Kirchschläger), weiters Post-, Ansichts-, Glückwunschkarten (u.a. v. Herbert von Karajan), Einladungen, Programmen etc.), zudem Originalfotografien und Zeitungsausschnitten (meist mit Rezensionen über Rotters Publikationen). 2. Gästebuch der „Familie Walter Otto Rotter“ 1929-1944 mit hs. Einträgen (darunter zahlreichen von Personen mit rumänischen Namen) auf 52 Seiten, und zusätzlich mit 3 montierten Tuschzeichnungen von Stefan Hasenberger. 3. Mappe aus Kunstleder, beinhaltend drei mittels Kordel eingebundene Bögen hochgrammatigen Papiers, darauf gedruckt das Gedicht „Wußten wir nicht schon damals“, daneben montiert eine Ölkreidezeichnung signiert E. M. 76 mit Widmung des Künstlers. 4. Mappe beinhaltend einen mittels Kordel eingebundenen Bogen hochgrammatigen Papiers, darauf gedruckt das Gedicht „Via Appia Antiqua“, daneben montiert die Abb. auf Maschinbütten einer Tuschzeichnung von Hedwig zum Tobel. 5. Mappe mit dem österreichischen Bundesadler, darin 3 Urkunden: a) Verleihung des Goldenen Verdienstzeichens der Republik Österreich (1974); b) Verleihung des Goldenen Ehrenzeichens für Verdienste um das Bundesland Niederösterreich (1977); c) Urkunden des Lazaristenordens (1978). 6. Widmungsexemplar des Gedichtbands »Bilder einer Ausstellung« (1973), mit dem Namenszug des Autors und der Datierung „Ostern 1973“. 7. 2 Kupferplatten für Visitkarten der Wiener Fa. Huber & Lerner, in der originalen, bedruckten Verpackung und Schatulle. 8. Faltblatt mit Parte des Augarten-Verlags, auf der Vorderseite eine Abb. eines Fotos des lesenden Autors. - Weitere Teiles des Nachlasses von Kurt Erich Rotter liegt im Deutschen Literaturarchiv und in der Sammlung von Handschriften und alten Drucken der Österreichischen Nationalbibliothek. - Quellen: Giebisch/Gugitz, S. 341 und diverse Dokumente aus dem vorliegenden Teilnachlass.
|
|
|
[ERNST VON HABSBURG, Erzherzog von Österreich]:
[RECHNUNG DER KONDITOREI GERSTNER, Stock im Eisenplatz 7, über die Lieferung von Konditorware].
Originalrechnung der Nobelkonditorei Gerstner für eine vorösterliche Bestellung von „S. k.k. Hoheit Herr Erzherzog Ernst“ über die Lieferung von einem „Strohei“, einer „Schachtel Bonbons“, sowie einer „Schüssel mit Eier u. Confect“ im März 1866, von der Buchhaltung des Unternehmens mit 4. April 1866 „dankend saldiert“. Die Rechnung ist mit einer aufgeklebten Gebührenmarke im Wert von 5 Kreuzern ausgefertigt. - Erzherzog Ernst von Österreich (1824-1899), Militär und zuletzt Feldmarschall-Leutnant der österreichischen Armee, zog nur wenige Wochen nach dem Genuß des hier fakturierten Gerstnerschen Konfekts in seinen letzten Krieg. Nach der Niederlage gegen Preussen in der Schlacht von Königgrätz (3. Juli 1866) hochdekoriert in den Ruhestand versetzt. Diesen verbrachte er zum Teil im Kreise der Familie seines Bruders Erzherzog Rainer, in dessen Kanzlei im heute noch stehenden Wiedener Stadtpalais vorliegende Rechnung offenbar behalten wurde. - Die von Anton und Barbara Gerstner am Standort Stock-im-Eisen-Platz Nr. 7 (dem heutigen Haas-Haus) 1847 gegründete Zuckerbäckerei wurde vor allem durch ihre naturgetreuen Nachbildungen von Obst aus Tragant schnell ein Begriff und belieferte schon in den ersten Jahren ihres Bestehens den nahegelegenen kaiserlichen Hof. In den 1860er-Jahren, als auch vorliegende Rechnung ausgestellt wurde, nahm die Firma einen nachhaltigen Aufschwung, wurde 1867 bei der Pariser Weltausstellung prämiert und übernahm 1869 das Buffet des Hofoperntheaters. 1873 durfte Gerstner den Kaiserpavillon bei der Wiener Weltausstellung kulinarisch betreuen und wurde damit zum ersten Caterer Österreichs; überdies erfolgte die Nobilitierung zum „K u. k. Hoflieferanten“. - Provenienz: Karl Novotny, Kanzleioffizial von Erzherzog Rainer. - Das zwei Mal längs- und ein Mal quergefaltete Blatt mit einigen kleinen Randeinrissen und minimalen Fehlstellen, das Papier etwas gebräunt, sonst gut erhalten. - ADB, Bd. 48 (1904), S. 402–403 (Ernst v. Österreich).
|
|
|
[ERNST VON HABSBURG, Erzherzog von Österreich]:
[RECHNUNG DER LEDER & BRONZE-GALANTERIE-WAAREN-FABRIK, Neubau, Andreasgasse Nr. 6, über die Lieferung von Galanteriewaren].
Originalrechnung des Edelgalanteristen August Klein an „Sr. Kaiserl. Hoheit Herrn Erzherzog Ernst“ über die Lieferung von „1 Uhr mit Turquas [?], 1 Spinnenschale“ und „1 Dolch Handschnellknöpfler“, vom Firmeninhaber mit 22. Jänner 1867 gegengezeichnet. Die Rechnung ist mit einer aufgeklebten Gebührenmarke im Wert von 5 Kreuzern ausgefertigt. - Erzherzog Ernst von Österreich (1824-1899), Militär und zuletzt Feldmarschall-Leutnant der österreichischen Armee, hatte nur einige Monate vor dem hier fakturierten Einkauf edler Accessoires in Königgrätz (3. Juli 1866) seinen letzten Kriegseinsatz für die österreichische Armee und wurde 1867 hochdekoriert in den Ruhestand versetzt. Diesen verbrachte er zum Teil im Kreise der Familie seines Bruders Erzherzog Rainer, in dessen Kanzlei im heute noch stehenden Wiedener Stadtpalais vorliegende Rechnung offenbar behalten wurde. - Die vom gelernten Buchbinder August Klein seit 1847 in Wien gegründete Erzeugung von hochwertigen Galanteriewaren aus Bronze, Holz und insbesondere aus Leder mit kunstgewerblichen und modischem Anspruch entwickelte sich ab den 1850er-Jahren zu einer Firma von Weltgeltung und erfreute sich vor allem bei den Vertretern betucher Adelshäuser großer Beliebtheit. Spätestens seit 1866, als vorliegende Rechung für Erzherzog Ernst ausgestellt wurde, durfte sich Klein bereits „K.k.Hoflieferant“ nennen, und belieferte er in der Folge u.a. auch das französische, sächsische und bayerische Herrscherhaus. Neben der bis zu 300 Mitarbeiter beschäftigenden Fabrik in der Neubauer Vorstadt betrieb Klein am Graben ein Stadtgeschäft und außerdem Filialen in Berlin, London, Paris und St. Petersburg. 1881 folgte seine Nobilitierung zum Ritter von Ehrenwalten. - Provenienz: Karl Novotny, ehemaliger Kanzleioffizial von Erzherzog Rainer. - Das längs- und quergefaltete Blatt mit einigen kleinen Randeinrissen, rückseitig am rechten Rand mit säurehaltigem Klebenband konsolidiert, das Papier etwas gebräunt, sonst gut erhalten. - ADB, Bd. 48 (1904), S. 402–403 (Ernst v. Österreich); ÖBL 1815-1950, Bd. 3 (Lfg. 15, 1965), S. 386 und Wurzbach, Bd. 12 (1864), S. 57 (Klein).
|
|
|
Johann Joseph Wenzel RADETZKY von Radetz (1766-1858), Feldmarschall und Generalgouverneur von Lombardo-Venetien:
Fünfteiliges Konvolut mit 4 eigenhändigen Dienstschreiben an Franz Edlern von Stock, Sektionsrat im K.k. Kriegsministerium und hoher Militärverpflegungsbeamter. Eigenhändige Unterschriften, Orts- und Datumsangaben, sowie Adressierungen, zwei der Briefe auf Briefpapier mit dem Blindstempel „Feldmarschall Graf Radetzky“. (5) „Il dolce far niente.“ Handschriftliches Gedicht in Versen.
Joseph Wenzel Graf Radetzky, der wohl bedeutendste österreichische Heerführer in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, war ab 1831 Oberbefehlshaber der österreichischen Armee im Königreich Lombardo-Venetien, wo er 1848/49 die im Sog der Märzrevolutionen sich gegen die österreichische Vorherrschaft erhebende italienische Unabhängigkeitsbewegung niederschlug. Bis zu seinem Tod im Jahr 1857 blieb er auch Generalgouverneur und lenkte aus Mailand und später Verona auch die militärische Verwaltung des Gebietes. In dieser Funktion verfasste er die hier vorliegenden 4 Dienstbriefe an Franz Edlern von Stock, in den Jahren 1848 bis 1851 dortselbst als »Militär-Verpflegs-Verwalter« bzw. nach seiner Beförderung als leitender Referent der Abteilung für Verpflegung im K. k. Landes-Militär-Kommando tätig. In den Briefen behandelt Radetzky (1) die Auszeichnung Stocks mit der „Civil-Verdienst Medaille“, (2) dessen Beförderung zum Sektionsrat und »Verpflegs-Oberverwalter« und (3) eine Gehaltsaufbesserung um ein „Quartiergeld von jährlichen Vierhundert Gulden“. Ausserdem forderte er Stock (4) dazu auf, seine adelige Abstammung zu belegen, widrigenfalls die „Leibehaltung" einer Kutsche, die der Familie Stock zur Verfügung stand, aufgekündigt werden müsse. – Darüber hinaus liegt dem Konvolut (5) ein in undatiertes und -signiertes Mundartgedicht in Versen mit dem italienischen Titel „Il dolce far niente“, indem ein lern- und arbeitsunwilliger junger Mann als lyrisches Ich seine Freude am Nichtstun bzw. an Wein, Weib und Gesang bekennt. Das Gedicht ist in anderer Hand abgefasst. – Erhaltung: Die Bögen stellenweise mit kleinen Randeinrissen und und gering fleckig, letzte Seite von Brief [3] mit kurzen, datierten (1852 – 1857) Notizen. – Literatur: Militär-Schematismus des österreichischen Kaiserthums, Jg. 1848, S. 484, Jg. 1850, S. 31 und S. 598.
|
|
|
Adolf LOOS:
INS LEERE GESPROCHEN 1897-1900. [Author's presentation copy inscribed to Eva Steiner (Benesch)].
Author's presentation copy for Eva Steiner of Adolf Loos' seminal collected essays on architecture and life style. – Inscription, Provenance: Present copy of the first edition and first imprint of »Ins Leere gesprochen« (Spoken into the Void), a collection of essays and critical reviews by Adolf Loos (1870-1923), the influential pioneer of modern architecture and life style, bears a signed presentation inscription with black ink by the author's hand, reading: „Meiner lieben Freundin / Eva Steiner / Weihnachten 1921 / Adolf Loos“ (To my dear friend / Eva Steiner / Christmas 1921 / Adolf Loos) on the free endpaper recto. Eva Steiner (1905-83) was the daughter of artist Lilly Steiner and entrepreneur Hugo Steiner, whose celebrated »Haus Steiner« in Vienna, one of the first completely modern dwellings worldwide and important meeting point for Vienna modernists in architecture, literature, music and visual arts, had been designed and constructed by Loos in 1910. In 1934 Eva Steiner married Otto Benesch (1896-1964), a distinguished art historian, early patron of Schiele. Branded a „half-jew“ after the »Nuremberg Laws«, Eva had to flee the Nazis to France, Britain and finally the U.S., together with her husband Otto, who taught at Harvard and Yale. Back in Vienna, Otto Benesch became director of the Albertina Museum, a position he held until 1961. Over all his career Eva Benesch contributed heavily to her husband's publishing, and not only managed but also revised his intellectual bequest and collections for two decades. Stamp of „Nachlass Otto und Eva Benesch“ (Otto and Eva Benesch estate) with the stamped remark „unveräusserlich unentlehnbar“ (not for sale, not borrowable) on front paste down. – Content, Edition: Present texts were originally published in 1898 in the Vienna newspaper »Neue Freie Presse«. Because of Loos' radical criticism of the highly decorative style of the Vienna Secession it took until 1921 for them to be published. Present first imprint of the book had a print run of only 100 copies. – Condition: Top edge with minor stains, pictorial owner's stamp on title page, otherwise fine indeed. – Rarity: Autographs of Loos are of extreme rarity. JAP/APO and RBH mention only 2 of them for the last ca. 30 years at auction (207,2008).
|
|
|
Jean-Jacques Gautier
L'oreille
René Julliard 1945 in12. 1945. Broché. Roman de Friedrich Schreyvogl publié en 1944 traduit de l'allemand par Maurice Beerblock qui explore les thèmes du destin et des relations humaines dans un contexte historique difficile
书商的参考编号 : 100144975
|
|
|
TURPIN (François) - Envoi autographe de l'Auteur
A la belle Câline - Frontispice d'André Collot
Paris Editions du Camée 1955 54 pages in-8. 1955. broché. 54 pages. In-8 (204x136 mm) 54 pages. Livre broché Couverture vierge sous Jaquette imprimée à rabats. Superbe frontispice d'André Collot (sous serpente). Ex. n° 496 sur Papier du Marais (Un des 540). Envoi autographe de l'Auteur. Jaquette en bon état avec une légère coupure (sans manque) en tête de dos. Intérieur propre non coupé
书商的参考编号 : 374
|
|
|
Jean-Pierre Chabrol
L'embellie
Le Livre de Poche Sans date.
书商的参考编号 : 500338071
|
|
|
Michel de Grèce
Le Palais des Larmes
Sans date.
书商的参考编号 : 500338072
|
|
|
Didier Decoin
Les trois vies de Babe Ouzouf
Points 1983 collection points. 1983. Valdémar Aigle un jeune antiquaire parisien découvre un acte de naissance et une lettre autographe de Napoléon II en vidant un appartement. Cette trouvaille le plonge dans une enquête mêlant secrets historiques et danger tandis que le récit alterne avec la vie de l'Aiglon à la cour de Vienne en 1831
书商的参考编号 : 500377216
|
|
|
Autographes & documents évocateurs de cinq siècles d’histoire. Catalogue 62.
Paris, Pierre Berès sans date, 255x185mm, 215pages, Bel exemplaire.
书商的参考编号 : 36774
|
|
|
GODLEWSKI Guy, WOLFROMM Ginette René
Collection d'autographes de médecins français illustres. Esquisses biographiques par le Docteur Guy Godlewski. Esquisses graphologiques par Ginette René Wolfromm.
Paris: La Société des Sources de Charrier, sd in-8, fac-similés en feuilles de 12 autographes de médecins français: Ambroise Paré, Pinel, Baudelocque, Bichat, Dupuytren, Laennec, Larrey, Bretonneau, Trousseau, Claude Bernard, Charcot, Pasteur. Couverture toile, bon état. Edition numérotée. On joint quelques coupures de presses et d'autres reproductions d'autographes.
书商的参考编号 : 13975424
|
|
|
RHEIMS Maurice (commissaire-priseur)
Bibliothèque du Docteur Lucien-Graux. Deuxième partie (Galerie Charpentier, 26 janvier 1957) et Troisième partie (Hôtel Drouot, 20-21 mars 1957). Expert Mme J. Vidal-Mégret.
Paris: Maurice Rheims, 1957 2 catalogues in-4. Le premier catalogue: Choix de précieux livres et manuscrits anciens, reliures, autographes historiques et littéraires, préface de Jean Porcher comprend 132 numéros. Le second catalogue, Editions originales modernes (de H à Z), avec envois, lettres et manuscrits autographes, belles reliures comprend 285 numéros. Nombreuses illustrations. Brochés, couv. défr..
书商的参考编号 : 13977952
|
|
|
Gros & Delettrez (commissaire-priseur)
Paris, Drouot (salle 7). 11/10/2004. Correspondance de Napoléon 1er. Correspondance du Maréchal Soult, Duc de Malte 1ère partie: la France et l'Espagne. Manuscrits, livres et livres aux armes.
Paris: Etude Gros & Delettrez, 2004 in-4, 112 pages, illustrations, 285 lots. Broché, couv. lég. défr., autrement bon état.
书商的参考编号 : 13979032
|
|
|
COPPEE François
Toute une jeunesse.
Paris: Alphonse Lemerre, 1890 in-8 à grandes marges, 322 pages. Broché couverture très usagée, 1er plat détaché. Tiré à 45 ex. num. Un des 5 sur Whatman. Exemplaire avec une lettre autographe signée de Théodore de Banville adressée le 18 février 1890 à F. Coppée.
书商的参考编号 : 13980653
|
|
|
Feuillet de Conches Félix-Sébastien, baron (1798-1887), diplomate, écrivain, collectionneur et même faussaire en autographes.
Lettre autographe signée
L.A.S., 30 janvier [1878], 1p In-4 (15 lignes). Il écrit au baron de Ruble qui lui demande de prêter des objets pour l'exposition universelle de 1878. Il refuse, en ayant déjà prêté pour « l'exhibition à l'alliance en faveur de l'Alsace-Lorraine » et sa famille étant opposée. Il sera en revanche honoré de sa visite et lui fera « les honneurs de quelques beaux volumes ». La lettre est écrite en 1878, le baron de Ruble ayant en charge une préparation de l'exposition universelle.
书商的参考编号 : 000347
|
|
|
[Battle of the Little Bighorn, Bataille de Little Bighorn, Felice Orsini, Attentat contre Napoléon III en 1858, Charles Camillo De Rudio], Recueil de 9 autographes des 4 protagonistes dont Charles DeRudio qui devint officier lors de la fameuse bataille de Little Bighorn le 25 juin 1860, y survécut et dont le témoignage fut publié dès le 30 juin 1860.
[Battle of the Little Bighorn, Bataille de Little Bighorn, Felice Orsini, Attentat contre Napoléon III en 1858, Charles Camillo De Rudio], Recueil de 9 autographes des 4 protagonistes dont Charles DeRudio qui devint officier lors de la fameuse bataille de Little Bighorn le 25 juin 1860, y survécut et dont le témoignage fut publié dès le 30 juin 1860.
[Battle of the Little Bighorn, Bataille de Little Bighorn, Felice Orsini, Attentat contre Napoléon III en 1858, Charles Camillo De Rudio], Recueil de 9 autographes des 4 protagonistes dont Charles DeRudio qui devint officier lors de la fameuse bataille de Little Bighorn le 25 juin 1860, y survécut et dont le témoignage fut publié dès le 30 juin 1860. Reliés dans un volume in-8 avec une brochure du docteur Rougean, L'Attentat d'Orsini - étude de psychi-pathologie historique (Paris, Le François, 1934). L'attentat eut lieu le 14 janvier 1858. Felice Orsini (1819-1858), G Pieri (1808-1858), Charles de Rudio (1832-1910) & Antoine (Antonio) Gomez (né en 1825). Les trois premiers furent condamnés à mort le 26 février 1858 et Gomez aux travaux forcés à perpétuité. La peine de Rudio fut commuée en travaux forcés elle-aussi et il s'évada peu après alors qu'Orsini et Pieri furent exécutés le 13 mars 1858. Si on perd la trace de Gomez (probablement mort au bagne), Rudio arriva à Londres puis émigra à New-York. Il s'engagea dans l'armée et fait partie des survivants de la fameuse bataille de Little Bighorn (25 juin 1860). Son témoignage a été publié dès le 30 juin dans New York Herald. On compte ainsi : -2 autographes d'Orsini : une feuille de comptes et une L.A.S. à « M. Leveille, directeur de la conciergerie », en réalité Jean-François Lebel, datée du 2 mars 1858. -3 autographes de Pieri : une L.A.S., probablement jamais arrivée, au procureur général pour solliciter un rendez-vous, datée du 22 février 1858, et 2 reçus A.S. datés des 12 et 13 février 1858. -2 autographes de Gomez : 2 reçus A.S. datés des 9 février et 1er mars 1858. -2 autographes de Rudio : 2 reçus A.S. datés des 12 et 13 février 1858. Reliure demi-chagrin. Exceptionnel ensemble, extraordinaire même par la réunion des 4 protagonistes de l'attentat et par la présence même d'autographe d'un des protagonistes de Little Bighorn, évènement d'une importance capitale dans l'histoire des USA.
书商的参考编号 : 010941
|
|
|
[Manuscrit autographe] Jean Hermant
Histoire des Conciles où l'on verra en abrégé ce qui s'est passé dans l'Eglise depuis son établissement jusqu'au 17e siècle [jusqu'à présent].
[Manuscrit autographe] Jean Hermant, Histoire des Conciles où l'on verra en abrégé ce qui s'est passé dans l'Eglise depuis son établissement jusqu'au 17e siècle [jusqu'à présent]. [Caen ?, ca.1695]. 2 volumes in-4, [2]-311-[1bl]-[6]p & [2]-265-[3bl]-[10]p. Manuscrit autographe de l'ouvrage d'Hermant publié à Rouen en 1695. Il se présente sous la forme d'un manuscrit à l'encre brune, réglé à l'encre bleue, avec titre cursif, rappel de l'époque à l'angle, et mentions des débuts de chapitre en marge (avec titre respectif). Il s'agit d'une recopie au propre de l'ouvrage en vue de la publication. Ce manuscrit a très peu de ratures et quelques corrections, d'une encre légèrement différente. Le texte publié reprend bien ces corrections. Chaque volume a une gravure de Michel Lasne (1595-1667) - d'après son propre dessin-, aux armes de France, avec de larges blancs pour y inscrire le titre. Cette gravure est très classique de la production du XVIIe siècle : un portique avec les armes en tête et deux personnages, Prudentia et Politica. On notera que ce graveur est natif de Caen comme l'auteur. Jean Hermant (1650-1725) est un prêtre natif de Caen qui fut curé de Maltot (près de Bayeux) de 1696 à sa mort. Il a laissé de nombreux manuscrits et publié plusieurs ouvrages qui eurent un succès certain. L'Histoire des Conciles eut ainsi au moins sept éditions entre 1695 et 1755 et même une traduction italienne. Ex-libris de Jean Hermant au contreplat de chaque volume. Ce bel ex-libris gravé, avec la devise « instruit et ornat », a été utilisé par deux autres personnes : J-B Philippe Dudouet (de Caen) et Godard, doyen du Saint-Sépulcre de Caen en 1761. On remarquera que pour Hermant, l'ex-libris le mentionne déjà comme prêtre de Saint Pierre de Maltot, donc il a été fait après 1696. Il y a fort à parier que cet ex-libris est l'oeuvre d'un graveur de Caen. Reliure plein veau, dos à nerfs orné, tranches mouchetées. Coiffes supérieures arrachées avec petits manques en haut des dos, petits manques aux coins, mors supérieur du tome 1 fendu en tête. Papier très bien conservé, belles gardes marbrées. Rare manuscrit de ce prêtre et historien normand.
书商的参考编号 : 016394
|
|
|
[AUTOGRAPHES]
Album Mariani. Portraits, biographies, autographes. 6e volume.
P., Floury, 1901. In-4 br., n.p., portraits à pleine page.
书商的参考编号 : 479108
|
|
|
AUTOGRAPHES GEIGY (Charles)
Receuil de Facs-similés d'autographes de personnages célèbres appartenant à plusieurs siècles.
Bâle, Rodolphe Geering, 1925. In-4, relié demi-chagrin "chocolat" à coins, do à cinq faux nerfs, plats et gardes marbrés, couverture conservée, 269p, index.
书商的参考编号 : 536465
|
|
|
Envoi autographe de l'auteur à Raymond Poincaré BOISSIERE (Albert)
LES TRIBUTAIRES.
Paris, Bibliothèque Charpentier, 1903 In-18, bradel, demi-chagrin poli havane, dos lisse, titre doré, Plats coquilles marbrés, gardes peignées, plats de la couverture conservés, tête dorée, (rel. signée, mais illisible), 334pp, édition originale.
书商的参考编号 : 569479
|
|
|
MAUROIS (André)
Conseils à un jeune français partant pour l'Angleterre.
Grasset, 1938. Petit in-8 broché, couv. rempliée, 61 pp.
书商的参考编号 : 604322
|
|
|
CAMON (Ferdinando)
Le chant des baleines.
Paris, nrf - Gallimard, 1990. In-8 broché, 120 pp.
书商的参考编号 : 604327
|
|
|
JOUHANDEAU (Marcel)
Saint Philippe Neri.
Paris, Plon, 1957. In-8, reliure moderne demi-maroquin noir, dos à 2 faux nerfs, titre & filets dorés, couv. et dos conservés ; II-177 pp. Édition originale, un des 10 exemplaires numérotés sur Hollande, réservés à la Librairie Henri Lefebvre.
书商的参考编号 : 604575
|
|
|
CLAUDEL (Paul)
Conversations dans le Loir-et-Cher.
Paris, Gallimard, NRF, 1935. In-8 br., non rogné, 269 pp. Edition originale, un des exemplaires du service de presse, enrichi d'un sympathique envoi autographe de l'auteur : "Pour le Petit Dimonati".
书商的参考编号 : 604836
|
|
|
CLAUDEL (Paul)
L'histoire de Tobie et de Sara. Moralité en trois actes.
Paris, Gallimard - NRF, 1942. In-8 br., non rogné, 127 pp. Edition originale, un des 135 exemplaires numérotés sur vélin Pur Fil, second papier après 10 sur Japon ; enrichi d'un envoi autographe de l'auteur à son amie belge Madeleine LIPPENS.
书商的参考编号 : 604837
|
|
|
LARGUIER (Léo)
Roses de papier. (Récréations grammaticales et littéraires).
Paris, Editions des portiques, 1934. In-8 br., non rogné, 245 pp. Edition originale, un des 16 exemplaires H.-C. numérotés sur vélin Pur Fil, enrichi d'un sympathique envoi autographe de l'auteur illustré de 4 roses coloriées.
书商的参考编号 : 604838
|
|
|
AYMÉ (Marcel)
La rue sans nom.
Paris, Gallimard - NRF, 1930. In-8 br., non rogné, 254 pp.
书商的参考编号 : 604840
|
|
|
JOUHANDEAU (Marcel)
Jaunisse. Chronique suivie de Elisaeana.
Paris, Gallimard - nrf, 1956. In-8 br., 208 pp.
书商的参考编号 : 604842
|
|
|
JOUHANDEAU (Marcel)
Confidences.
Paris, Gallimard - NRF, 1954. In-12 br., couv. rempliée, 122 pp. Edition originale, exemplaire n°420/950 sur alfama Marais, enrichi d'un envoi autographe signé et daté de l'auteur.
书商的参考编号 : 604843
|
|
|
CARCO (Francis)
De Montmartre au quartier latin.
Paris, Albin Michel, 1927. In-8 br., non coupé, 247 pp.
书商的参考编号 : 604844
|
|
|
BAZIN (Hervé)
Cri de la chouette.
Paris, Grasset, 1972. In-8 br., couverture rempliée, 297 pp. Edition originale, un des 315 exemplaires numérotés sur Alfa, enrichi d'un sympathique envoi autographe de l'auteur : "A monsieur Espic, en hommage personnel. Cet exemplaire du Cri de la Chouette - dernier tome de la série Rezeau, d'où disparait la haute et redoutable Folcoche".
书商的参考编号 : 604846
|
|
|
CHACK (Paul)
Pavillon haut.
Paris, Les Editions de France, 1929. In-8, reliure de l'époque demi-maroquin havane à coins, dos à 5 nerfs, titre et date dorés, tête dorée, couvertures (illustr.) & dos conservés (sign. Canape et Corriez) ; 269 pp., 5 planches de reprod. photogr. en noir et 6 cartes en noir dessinées par l'auteur. Edition originale, un des 78 exemplaires de tête sur papier impérial du Japon, (n°4), enrichi de la signature ms de l'auteur.
书商的参考编号 : 604852
|
|
|
BOSCO (Henri)
Le Jardin d'Hyacinthe.
Paris, Gallimard - NRF, 1946. In-8 br., 293 pp., ex-libris ms, envoi-autographe signé de l'auteur.
书商的参考编号 : 604871
|
|
|
CESTAC (Florence)
Les Vieux Copains pleins de pépins
Paris, Futuropolis, 1988. In-4, 43 pp., cartonnage éditeur illustré.
书商的参考编号 : 19338
|
|
|
COMTE (Hubert)
Parloir des rues
(41) ff. A4 sous chemise, dont 7 manuscrits, 34 photocopies de manuscrit, et un blanc.
书商的参考编号 : 7847
|
|
|
MANUSCRIT
MANUSCRIT : Procès-verbal de l'Assemblée générale du Clergé de France commencée à Pontoise au Convent des Cordeliers et continuée à Paris au Couvent des Augustins ès années 1660 et 1661. Monsieur l'Abbé Thoreau, Doien de Poitiers, Secrétaire.
Fort in-4, 566 pp. et (37) ff.bl., reliure du XVIIe s. veau brun, dos orné, exemplaire réglé (coiffes arasées, mors en partie fendus mais exemplaire solide).
书商的参考编号 : 8144
|
|
|
MEY (Claude), PELVERT (Abbé)
MANUSCRIT : Essay de metaphisique : Existance de Nostre Ame, suivi de : De la Volonté.
In-12, (258) pp.-(11) ff.bl.-(271) pp., veau moucheté d'époque, dos orné. Mention manuscrite : « manuscrit de M. Pelvert ». Ex-libris du XIXe siècle : M.A. Delorme.
书商的参考编号 : 8148
|
|
|
MANUSCRIT : Traités théologiques en latin.
S.d. (fin XVIIe s.). In-8, 402 p., veau brun ancien, dos orné, tranches mouchetées rouge (petites épidermures).
书商的参考编号 : 8299
|
|
|
Introduction à la géographie : MANUSCRIT du XVIIIe siècle
Manuscrit début 18e siècle. Un volume in-12, 191-(3)-182 pp., reliure moderne plein veau brun raciné, 4 faux-nerfs. Ex-libris : Jaque le Febvre (rayé), Souverant fils.
书商的参考编号 : 9027
|
|
|
RENIER (G. J.)
A Tale of Two Robins / Histoire de deux rouges-gorges
(1930s-50s). In-4, 128-(4) pp., reliure demi-chagrin à coins (Douarin). / 4to, 128-(4) p., half-shagreen binding (Douarin).
书商的参考编号 : 10187
|
|
|
JELLICOE (Amiral Sir John), JOUAU (R., trad.)
MANUSCRIT : La Grande Flotte 1914-1916. Sa création, sa vie, son oeuvre.Traduit de l'anglais.
Daté octobre 1919 (Avertissement du traducteur). In-4, 630 pp., reliure modeste demi-toile (mors fendillés, bords frottés).
书商的参考编号 : 10423
|
|
|
PORTIER (C.)
Album-Photo : Algérie.
(Fin XIXe). Album in-folio oblong, (48) pp. à onglets, 68 tirages photographiques et 20 gravures, contrecollées, légendées à la plume (couverture frottée). Ex-libris (doré en pied du plat supérieur) : C. Portier.
书商的参考编号 : 11343
|
|
|
LORICHON (Constant), ERASME, ERASMUS
MANUSCRIT. Eloge de la Folie, fait par elle- même. Tirée d'Erasme. / Aveux de la Raison, faits par elle-même. Discours rapporté par Constant Lorichon, et dédié à ses amis.
1852. In-12, (123) ff., texte manuscrit, dessins contrecollés, reliure de l'époque plein chagrin (restauré). 12mo, (123) f., manuscript text, pasted drawings, full contemporary shagreen binding (restored).
书商的参考编号 : 12077
|
|
|
Anonyme
Trois Semaines en Amérique (Etats-Unis et Canada). 19 août 1893 - 24 septembre 1893. (Scrap Book).
(1893). Fort in-4 carré, (211) ff. montés sur onglets, reliure de l'époque plein chagrin à coins, dos orné, tête dorée (mors et coiffes un peu frottés).
书商的参考编号 : 13148
|
|
|