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‎Dirkens, Annie, Sängerin (1869-1942).‎

‎2 eigenh. Briefe und 1 eh. Postkarte mit U. ("Baronin Hammerstein"). Wien u. a. O., 1903-1915.‎

‎Zusammen 7 SS. 8vo. Mit 2 eh. adr. Kuverts. Ersucht, das "Gesuch unseres Kutschers Leopold Wagner um Verleihung einer Stelle als Schaffer [!] in Diensten der Gemeinde Wien freundlichst beachten zu wollen" (Br. v. 19. X. 1903), und bittet um nachträgliche Erwähnung ihres "'Begleiter[s] am Klavier' [...] in Anbetracht des Wohltätigkeitsconcertes" (undat. Br.; auf Briefpapier mit gepr. Monogramm). - Annie Dirkens, verehelichte Baronin Hammerstein, erhielt ihre Ausbildung am Sternschen Konservatorium in Berlin, später bei Nina Falkenberg in Dresden und gab 1890 ihr Debüt am Viktoriatheater in Berlin. Anschließend am dortigen Adolf-Ernst-Theater sowie 1893-96 als Soubrette in Leipzig engagiert, setzte sie ihre Karriere seit 1896 in Wien fort, wo sie am Theater an der Wien als Adele in der "Fledermaus" debütierte und 1898 an der Uraufführung von Richard Heubergers Operette "Der Opernball" mitwirkte. Später am Theater in der Josefstadt engagiert, feierte sie als Operettendiva große Erfolge und gab zahlreiche Gastspiele. Während des Ersten Weltkriegs als Krankenschwester in einem österreichischen Lazarett tätig, wurde sie verwundet und mußte ihre Bühnenkarriere schließlich aufgeben. Vgl. Eisenberg, Gr. biogr. Lex. der dt. Bühne im 19. Jh., s. v. (dort mit falschem Geburtsjahr 1871). - In altem Sammlungsumschlag.‎

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Wien, AT
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‎Döring, Karl Heinrich, Pianist und Komponist (1834-1916).‎

‎"Nun grüsst der Mai". "Märchen". Eigenh. musikalisches Albumblatt mit U. Dresden, 25. VIII. 1898.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Acht Zeilen in zweizeiligem System für Klavier. Montiert auf Trägerkarton, auf dem Döring einem namentlich nicht genannten Adressaten in Wien berichtet: "Der Anfang dieses Stückes ist der ersten Nummer meiner 'Lose Blätter' benannten Klavierstücke entnommen, die unter Opus 177 - Dresden bei L. Hoffarth - erschienen sind. Möchten sie auch im lieben Wien freundliche Aufnahme finden". - Döring war Schüler des Leipziger Konservatoriums und Privatschüler von Hauptmann und Lobe; 1858 wurde er Lehrer am Dresdner Konservatorium und verfaßte "eine große Zahl trefflicher Klavierunterrichtswerke" (Riemann, 11. Aufl., 1929, s. v.).‎

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Wien, AT
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150,00 € Acheter

‎Dohnányi, Ernst von, Pianist und Komponist (1877-1960).‎

‎Albumblatt mit eigenh. U. O. O. u. D.‎

‎½ S. Qu.-kl.8vo.‎

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Wien, AT
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‎Domanig-Roll, Roman Cornelius, Textdichter (1882-1938).‎

‎"Im Himmel spielt der Ziehrer!". Gedr. Klavierauszug mit unterlegtem Text und eigenh. Widmung. Wien, Josef Blaha, o. D.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. Folio. Titel mit eh. Widmung: "Der liebenswürdigen Frau Irene Steinberg-Frank zur freundl. Erinnerung". - Domanig-Roll war als Textdichter zahlreicher Wienerlieder u. a. für die Komponisten Rudolf Kronegger, Karl Föderl und Ludwig Gruber tätig; auch war er Mitarbeiter des vom Chordirigenten Eduard Kremser herausgegebenen Werkes "Wiener Lieder und Tänze".‎

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Wien, AT
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60,00 € Acheter

‎Dostal, Alois, Komponist (1878-1953).‎

‎Eigenh. Postkarte mit Notenzeile und U. [Wien, 28.9.1942].‎

‎1 S. Qu.-8vo. Acht Takte aus seinem Walzer "Wiener G'schichten". - An Otto Hoschek. - Der Dirigent und Komponist Alois Dostal war mit seinem eigenen Orchester bei der RAVAG tätig und 1934 Komponist des seinerzeit populären "Dollfuß-Liedes".‎

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Wien, AT
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‎Dostal, Nico, Komponist (1895-1981).‎

‎Eigenh. Briefkarte mit U. Salzburg, 1. XII. 1964.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit eh. adr. Kuvert. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Geburtstagswünsche. - Nico Dostal, Neffe des Militärkapellmeisters Hermann Dostal, gilt als der letzte große österreichische Operettenkomponist. "Sein großes satztechnisches Können, bewährt in vokaler Vielstimmigkeit wie in reicher, ausgezeichnet klingender Orchestrierung, läßt ihn ebenso als Nachfahren der Wiener Operettenklassik erkennen, wie er sich durch vielfach alterierte Harmonik und das oft exotische Kolorit seiner den verschiedensten Schauplätzen geschickt angepaßten Musik als ein der spätromantischen Moderne verhafteter Komponist legitimiert" (MGG III, 703). Vgl. auch Öst. Lex. I, 238.‎

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Wien, AT
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100,00 € Acheter

‎Dostal, Nico, Komponist (1895-1981).‎

‎Eigenh. Briefkarte mit U. Salzburg, 29. XI. 1956.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit eh. adr. Kuvert. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Geburtstagswünsche. - Nico Dostal, Neffe des Militärkapellmeisters Hermann Dostal, gilt als der letzte große österreichische Operettenkomponist. "Sein großes satztechnisches Können, bewährt in vokaler Vielstimmigkeit wie in reicher, ausgezeichnet klingender Orchestrierung, läßt ihn ebenso als Nachfahren der Wiener Operettenklassik erkennen, wie er sich durch vielfach alterierte Harmonik und das oft exotische Kolorit seiner den verschiedensten Schauplätzen geschickt angepaßten Musik als ein der spätromantischen Moderne verhafteter Komponist legitimiert" (MGG III, 703). Vgl. auch Öst. Lex. I, 238.‎

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Wien, AT
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‎Drescher, Carl Wilhelm, Kapellmeister und Wienerliedkomponist (1850-1925). (1850-1925).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 22. V. 1909.‎

‎1 S. 8vo. Mitteilung, daß er des Abends bei ihm vorsprechen werde. - Drescher war Chorknabe an der Wiener Hofoper, 1868/69 Geiger im Orchester der Brüder Strauß und später bei Hans Schrammel; 1874 gründete er eine eigene Kapelle und wurde 1900 mit der Salvatormedaille ausgezeichnet. Vgl. ÖBL I, 200. - In altem Sammlungsumschlag.‎

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Wien, AT
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40,00 € Acheter

‎Duhan, Hans, Sänger (1890-1971).‎

‎Portraitpostkarte mit eigenh. U. O. O. u. D.‎

‎1 S. 8vo. Halbfigürliches S/W-Portrait im ¾-Profil mit eh. Widmung an Hertha Bauer. - Nach der Ausbildung in Gesang, Klavier- und Orgelspiel an der Wiener Musikakademie debütierte Duhan als Baritonist 1910 am Stadttheater Troppau und kam über Teplitz-Schönau 1914 an die Wiener Hofoper, wo er bis 1940 engagiert war. Er war 1932-55 Prof. der Operndramatik an der Österr. Staatsakademie für Musik und darstellende Kunst, führte seit 1932 Regie an der Oper und dirigierte seit 1936. Er unternahm Tourneen an die großen Konzert- und Opernhäuser Europas und wirkte seit 1922 regelmäßig bei den Salzburger Festspielen mit. 1934-38 repräsentierte er die "Gruppe Kunst" beim Bundeskulturrat und entwarf in enger Zusammenarbeit mit den Heimwehren und Ernst Rüdiger Fürst von Starhemberg sogenannte "vaterländische Veranstaltungen". Duhan komponierte mehrere Vokalwerke, war als Gesangslehrer tätig und sang neben Opern auch Konzerte und Lieder, darunter in der Uraufführung des oratorischen Werks "Das Buch mit sieben Siegeln" von Franz Schmidt 1938 in Wien. - Aus dem Atelier Fayer, Wien.‎

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Wien, AT
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40,00 € Acheter

‎Duhan, Hans, Sänger (1890-1971).‎

‎Portraitpostkarte mit eigenh. U. Wien, Oktober 1928.‎

‎1 S. 8vo. Ganzfigürliches Portrait im ¾-Profil in Rollenkostüm. - Nach der Ausbildung in Gesang, Klavier- und Orgelspiel an der Wiener Musikakademie debütierte Duhan als Baritonist 1910 am Stadttheater Troppau und kam über Teplitz-Schönau 1914 an die Wiener Hofoper, wo er bis 1940 engagiert war. Er war 1932-55 Prof. der Operndramatik an der Österr. Staatsakademie für Musik und darstellende Kunst, führte seit 1932 Regie an der Oper und dirigierte seit 1936. Er unternahm Tourneen an die großen Konzert- und Opernhäuser Europas und wirkte seit 1922 regelmäßig bei den Salzburger Festspielen mit. 1934-38 repräsentierte er die "Gruppe Kunst" beim Bundeskulturrat und entwarf in enger Zusammenarbeit mit den Heimwehren und Ernst Rüdiger Fürst von Starhemberg sogenannte "vaterländische Veranstaltungen". Duhan komponierte mehrere Vokalwerke, war als Gesangslehrer tätig und sang neben Opern auch Konzerte und Lieder, darunter in der Uraufführung des oratorischen Werks "Das Buch mit sieben Siegeln" von Franz Schmidt 1938 in Wien. - Aus dem Atelier Trude Geiringer und Dora Horovitz, Wien.- Die aus Wien stammende Photographin Trude Geiringer (geb. 1890) gründete zusammen mit der 1894 in Galizien geborenen Photographin Dora Horovitz in der zweiten Hälfte der 1920er Jahre das "Atelier Geiringer & Horowitz". 1931 löste sich die Arbeitsgemeinschaft auf: Trude Geiringer emigrierte 1938 in die USA, wo sie u. a. mit Trude Fleischmann bekannt wurde, und verstarb 1981 in Larchmont/NY; Dora Horovitz floh 1939 nach Belgien und im Jahr darauf nach Frankreich; 1948 in Paris als staatenlos gemeldet, war sie seit 1959 verschollen.‎

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Wien, AT
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‎Eberwein, Max Karl, Musiker (1814-1875).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wohl Paris, [1846].‎

‎¾ S. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. Mit eh. Adresse. An einen Monsieur Anders: "Um in der andern Welt besser wegzukommen habe ich mir die Buße auferlegt wieder ein Konzert zu geben Sonntag über 14 Tage um 2 Uhr Nachmittag. Indem ich Sie dazu einlade, ersuche ich Sie es in der Gazette musicale anzuzeigen, u. womöglich durch Freunde in andern Blättern ankündigen zu lassen. Machen Sie es aber nicht wie mit meinen Etuden [...]". - Max Karl Eberwein, ein Sohn des Musikdirektors und Komponisten Karl Eberwein und seiner Gattin, der Sopranistin Henriette (ihrerseits eine Tochter des bekannten Componisten und Clavierspielers Wilhelm Häsler), war ein Schüler von Johann Nepomuk Hummel und "wurde bekannt als tüchtiger Clavierspieler und Componist. Er starb 19. März 1875 in Dresden, wo er seit einer langen Reihe von Jahren als Musiklehrer gelebt hatte" (ADB V, 589). - Etwas angestaubt und fleckig; Bl. 2 mit einem kleinen Ausriß durch Öffnen der Verschlußmarke.‎

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Wien, AT
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150,00 € Acheter

‎Egk, Werner, Komponist (1901-1983).‎

‎4 ms. bzw. gedr. Briefe und Billetts mit eigenh. U. Lochham und Inning, 1967-1969.‎

‎Zusammen 4 SS. 4to und qu.-8vo. Mit 3 ms. bzw. hs. adr. Kuverts. Dankt Josef Wesely für ihm wiederholt übersandte Geburtstagswünsche. - Werner Egk war von Mitte der dreißiger Jahre bis in die sechziger Jahre hinein einer der zentralen Komponisten zeitgenössischer Musik. “Der so selten gewordene Sinn für das Dramatische in Verbindung mit starken ethisch-philosophischen Tendenzen und der Symbolkraft seiner musikalischen Sprache kennzeichnet von Anfang an die künstlerische Persönlichkeit des Komponisten” (MGG III, 1175).‎

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Wien, AT
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250,00 € Acheter

‎Ehnn, Bertha, Sängerin (1848-1932).‎

‎Gedr. Visitkarte mit 9 eigenh. Zeilen. O. O. u. D.‎

‎2 SS. An einen Regierungsrath: "Lassen Sie mich aus der Ferne meinen wärmsten Dank für Ihre gütige und nachsichtige Beurtheilung aussprechen [...]". - Die Sängerin kam 1868 an die Wiener Hofoper, wo sie 1869 zur Kammersängerin ernannt wurde. Als "eine der bedeutendsten Sängerinnen ihrer Zeit, feierte [sie] auch durch ihr hochdramatisches Spiel triumphale Erfolge" (ÖBL I, 226). - Aus dem Besitz und in bedruckter Originalmappe der berühmten Autographensammlung des österreichischen Industriellen Adalbert Freiherr von Lanna (1836-1909).‎

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Wien, AT
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120,00 € Acheter

‎Einem, Gottfried von, composer (1918-1996).‎

‎13 ALS and 12 APcS. Mostly Vienna, Ramsau and Rindlberg, 21.XI. 1939-8.IV. 1989.‎

‎Altogether 35 pp. Various formats (4to to small 8vo). With 5 envelopes addressed in von Einem's hand. Copious correspondence with his aunt, Baroness Irmgard v. Willisen, and his cousin, Countess Michaela v. Stolberg. Von Einem reports on his compositions, his travels and holidays, touches upon internal family affairs, and discusses extensively the complications and problems arising during his various productions. - Fine collection of letters and postcards, encompassing half a century of the life of the important opera composer (‘Dantons Tod’, e. g.) with amusing, pointed, and occasionally rather caustic remarks.‎

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Wien, AT
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4 800,00 € Acheter

‎Einem, Gottfried von, composer (1918-1996).‎

‎8 ALS. Vienna, 1968 till 1971.‎

‎Large 8vo. Altogether 17 pp. on 13 pp. With 6 autogr. envelopes. To the writer Karl Hohenlocher (1891-1981) on personal affairs.‎

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Wien, AT
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450,00 € Acheter

‎Einem, Gottfried von, Komponist (1918-1996).‎

‎Gedr. Menükarte mit eigenh. U. Coventry, 18. VI. 1964.‎

‎1 S. 8vo. Die Unterschrift zur Erinnerung an ein Dinner im Hotel Leofric. - Mit vier weiteren Unterschriften, darunter möglicherweise die des israelischen Schriftstellers Aaron Ashman (geb. 1896; vgl. JBA 103,161-165).‎

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Wien, AT
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80,00 € Acheter

‎Eisfeld, Theodor, Violinist (1816-1882).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Paris, 27. VII. 1845.‎

‎1 S. Kl.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "In aller Eile benachrichtige ich Sie, lieber Freund, daß ich Morgen früh schon um 7¾ Uhr mit der Diligence Royale, rue Notre Dames des Victoires abreise. Könnten Sie nicht heute zwischen 6-8 Uhr mich im Caffee Mulhouse, Boulevard des Italiens aufsuchen? [...]" - Eisfeld studierte Violine bei Karl Müller und Kompositions- und Harmonielehre bei Carl Gottlieb Reisiger. Später in Wiesbaden und Paris tätig, wurde er 1843 daselbst Kapellmeister der "Concerts Vivienne". Von 1848 bis 66 als Lehrer, Dirigent, Violinist und Theoretiker in New York tätig, war Eisfeld "einer der angesehendsten deutschen Tonkünstler in den Vereinigten Staaten" (A. Herrmann: Gräber ... berühmter Personen auf den Wiesbadener Friedhöfen, zit. n. DBA II 321, 147). - Mit alten Montageresten verso und kl. Ausr. der rechten unteren Ecke; mit Stempel der Sammlung "P. C.".‎

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Wien, AT
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250,00 € Acheter

‎Elizza, Elise, Sängerin (1870-1926).‎

‎Eigenh. Portraitpostkarte mit U. und zweifachem eigenh. Namenszug (auf der Bildseite bzw. verso). Wien, 1. II. 1911.‎

‎1 S. 8vo. Mit eh. Adresse. An Ludwig Kohn: "Die wahre Freundschaft zeigt sich im Versiegen zur rechten Zeit". - Die Bildseite der Karte mit einer ganzfigürlichen Darstellung der Sängerin in Rollenkostüm. - Elise Elizza, eig. Elisabeth Letztergroschen, begann ihre Karriere 1892 als Operettensoubrette am Wiener Carltheater und kam über das Stadttheater in Olmütz 1895 ans Wiener Hofoperntheater und erfreute daselbst bis 1919 mit ihrer Stimme, die “ein angenehmer, sympathischer Sopran von reichem Schmelz und viel Wärme” war (Eisenberg, Gr. biogr. Lex. der dt. Bühne im 19. Jh., zit. n. DBA I 277, 217).‎

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Wien, AT
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140,00 € Acheter

‎Epstein, Julius, Musiker (1832-1926).‎

‎Visitkarte mit eigenh. Glückwunsch und Paraphe. O. O. u. D.‎

‎1 S. Wohl an den namentlich nicht genannten Baurat Julian Niedzielski, dem er zur Vermählung (vermutlich 1877/78) gratuliert. - Epstein lehrte von 1867-1901 am Wiener Konservatorium. Zu seinen Schülern zählten Ignaz Brüll und Gustav Mahler. Er gab zahlreiche Werke erstmals im Druck heraus und war Mitarbeiter der ersten Gesamtausgabe von Schuberts Werken. “Seine pianistische Kunst gründete sich auf eine vollendete, bis in das letzte Detail durchgebildete Technik, an der etwa die unübertreffliche Gleichmäßigkeit des Trillerspiels gerühmt wurde, und auf einen auch noch im Pianissimo beseelten, aller dynamischen Abstufungen fähigen Anschlag. Man hat Epsteins Vortragsart mit der von Mozart gepflegten Spielart verglichen, und so wurde er selbst zum berufenen Interpreten Mozartscher Klaviermusik, vor allem seiner Klavierkonzerte, zu denen er auch, wie zu den Beethovenschen, gediegene, leider ungedruckte Kadenzen schrieb [...]” (MGG III, 1457). - Geboren im polnischen Stryszow, studierte Julian Niedzielski (1849-1901) an der technischen Hochschule in Wien bei Heinrich Frh. von Ferstel, brachte im Sinne seines Lehrers die Restaurierung der Wiener Schottenkirche zum Abschluß und errichtete als Mitinhaber der Firma Miksch & Niedzielski mehrere Villen sowie private und auch öffentliche Gebäude, darunter die Marienbader Kolonnaden, das Kurhaus und die Sparkasse in Reichenberg.‎

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Wien, AT
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65,00 € Acheter

‎Erlanger, Ludwig von, Komponist (geb. 1862).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Stockerau, 1897.‎

‎3½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. “In der gestrigen Nummer des ‘Deutschen Volksblattes’ finde ich eine mich betreffende Notiz welche mehrere Unrichtigkeiten enthält. Ich will mit Stillschweigen übergehen, daß ich weder Jude noch Millionär bin [...] Es ist vollkommen unwahr, daß Herr Direktor Jahn mein Ballett zur Aufführung acceptirt hat [...]”. - Ludwig von Erlanger war Rittmeister und Escadronskommandant und schrieb die Oper ‘Ritter Olaf’ sowie das - vielleicht hier angesprochene Ballett - ‘Der Teufel im Pensionat’. Vgl. Frank, Kurzgefaßtes Tonkünstler-Lexikon, 12. A., 1926, s. v. - Auf Briefpapier mit gepr. kalligraph. Monogramm. - In altem Sammlungsumschlag.‎

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Wien, AT
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60,00 € Acheter

‎Eröd, Iván, Komponist (geb. 1936).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. O. O., 10. VI. 1995.‎

‎1 S. 8vo. Mit montiertem Portrait (Zeitungsausschnitt). - Iván Eröd studierte an der Budapester Musikhochschule "Ferenc Liszt" und an der Wiener Musikakademie und war als Solokorrepetitor und Studienleiter an der Wiener Staatsoper und bei den Wiener Festwochen tätig; von 1975 an wirkte er als ordentlicher Professor für Komposition und Musiktheorie in Graz.‎

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50,00 € Acheter

‎Eröd, Iván, Komponist (geb. 1936).‎

‎Eigenh. musikalisches Albumblatt mit U. Graz, 2. II. 1979.‎

‎1 S. Qu.-kl.-4to. Neun Takte für Singstimme mit unterlegtem Text aus einem nicht bezeichneten Werk: "Sanft führt von der Erde den Menschen der Traum [...]". - Iván Eröd studierte an der Budapester Musikhochschule "Ferenc Liszt" und an der Wiener Musikakademie und war als Solokorrepetitor und Studienleiter an der Wiener Staatsoper und bei den Wiener Festwochen tätig; von 1975 an wirkte er als ordentlicher Professor für Komposition und Musiktheorie in Graz. - Die Ecken mit kleinen Knickfalten.‎

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Wien, AT
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100,00 € Acheter

‎Eule, Emmerich, Komponist.‎

‎Eigenh. Brief mit U. Dresden, 12. VI. 1887.‎

‎3½ SS. auf Doppelblatt. Folio. An die Direktion des Carl Theaters: "Der ergebenst Unterzeichnete nimmt sich die Freiheit, der hochgeehrten Direction den Text seiner, von ihm gedichteten und componirten Oper 'Der Guldendieb' zur gefälligen Einsichtnahme zu empfehlen. Der Vorwurf meiner Oper, welche in der Nähe von Wien spielt, ist eine an sich einfache, doch spannende und lebhafte Handlung, welche einen raschen Verlauf nimmt, so, daß das Publikum Alles gleichsam mit durchlebt [...]".‎

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40,00 € Acheter

‎Eysler, Edmund, Komponist (1874-1949).‎

‎3 eigenh. Bildpostkarten mit U. bzw. Paraphe. [Wien], 1925 bis 1933.‎

‎Zusammen 3 SS. auf 3 Bll. Qu.-8vo. Jeweils mit eh. Adresse. - Beiliegend ein eh. Brief von Eyslers Tochter Maria (o. O., 31. I. 1949. 1 S. 4to. Mit eh. adr. Kuvert). An Josef Wesely mit Dank für ihm übersandte Wünsche.‎

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200,00 € Acheter

‎Eysler, Edmund, Komponist (1874-1949).‎

‎3 eigenh. Bildpostkarten mit U. Wien, 1932-1938.‎

‎Zusammen 3 SS. Meist 8vo. Mit einem eh. adr. Kuvert. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Geburtstagswünsche bzw. übersendet Neujahrswünsche. - Eysler, zu dessen Werk 60 Operetten, 3 Opern, 1 Ballett, Klavierstücke, Lieder und zahlreiche Tänze zählen, steht in der Tradition der ‘klassischen’ Wiener Operette. Viele seiner Lieder - darunter 'Küssen ist keine Sünd' - erlangten als Schlager einige Popularität. Vgl. MGG III, 1679f. - Die Bildseiten der Karten mit der Reproduktion eines den Komponisten sitzend in halbfigürlicher Darstellung zeigenden (Pastell?)Portraits der biographisch nicht ermittelten Malerin Anna Walt sowie mit einer Ansicht des Parlaments und einiger Flamingos im Schönbrunner Zoo.‎

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120,00 € Acheter

‎Eysler, Edmund, Komponist (1874-1949).‎

‎Eigenh. Bildpostkarte mit Paraphe. [Wien, 14. II. 1934].‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An Frau Rettich-Pirk in Wien. - Die Bildseite nach einer Zeichnung Anna von Walt, der Komponist in halbfigürlicher Darstellung sitzend.‎

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100,00 € Acheter

‎Eysler, Edmund, Komponist (1874-1949).‎

‎Eigenh. Briefkarte mit Paraphe. [Wien], o. J.‎

‎1 S. Qu.-8vo. An den Schauspieler und Regisseur Wilhelm Klitsch (1882-1941): “Danke Dir herzlich, daß das Frl. Hahn [oder: Halm] bei Euch untergekommen ist! Es wäre halt recht lieb von Dir, wenn sie nicht bei der Statisterie bliebe, sondern in den Chor käme, sie singt recht gut! [...]”. - Eysler, zu dessen Werk 60 Operetten, 3 Opern, 1 Ballett, Klavierstücke, Lieder und zahlreiche Tänze zählen, steht in der Tradition der ‘klassischen’ Wiener Operette. Viele seiner Lieder - darunter 'Küssen ist keine Sünd' - erlangten als Schlager einige Popularität. Vgl. MGG III, 1679f. - Wilhelm Klitsch war seit 1906 am Deutschen Volkstheater engagiert und wurde als Interpret zahlreicher klassischer Hauptrollen (Karl Moor, Marquis Posa, Egmont, Wilhelm Tell u.a) bekannt. Seit 1927 auch als Regisseur tätig, wurde er 1932 Professor an der Akademie für Musik und darstellende Kunst in Wien; 1933 übernahm der auch als Rezitator im In-und Ausland bekannte Künstler die Leitung der neugegründeten Meisterschule für Redekunst. Vgl. DBE und Czeike III, 536 (Klitschgasse). - Besagtes Frl. Hahn oder Halm n. e.‎

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70,00 € Acheter

‎Eysler, Edmund, Komponist (1874-1949).‎

‎Portraitpostkarte mit eigenh. Namenszug auf der Bildseite. O. O., 1. IV. 1937.‎

‎1 S. 8vo. Die Bildseite nach einer Zeichnung Anna von Walt, der Komponist in halbfigürlicher Darstellung sitzend.‎

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120,00 € Acheter

‎Eysler, Edmund, Komponist (1874-1949).‎

‎Portraitpostkarte mit eigenh. Namenszug auf der Bildseite ("Eysler"). O. O. u. D.‎

‎1 S. Qu.-8vo.‎

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120,00 € Acheter

‎Feldigl, Ferdinand, Komponist und Pädagoge (1861-1928).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Jachenau, 30. IV. 1891.‎

‎3 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Musikverleger (Schott?): "Ich beabsichtige in der Buchhandlung von Dewitz in Tölz, Oberbayern, eine für Volkskreise bestimmte Liedersammlung, enthaltend hauptsächlich Gebirgslieder u. sonst volkstümlich gehaltene Lieder, herauszugeben. In dieselbe möchte ich gerne Millöckers 'O du himmelblauer See' einverleiben [...]". - Felidgl, Sohn eines Stadtschreibers, besuchte das Lehrerseminar in Freising und unterrichtete in den bayerischen Orten Feldkirchen, Raischach, Jochenau und Oberammergau, wo er seit 1900 musikalischer Leiter der Passionsfestspiele war. Er komponierte und schrieb u. a. Texte zu Bilderbüchern, Volksstücke, Romane sowie zahlreiche Beiträge zur Geschichte der Oberammergauer Passionsfestspiele, darunter "Denkmäler der Oberammergauer Passionsliteratur" (1922). - Auf Briefpapier mit gestemp. Eingangsvermerk.‎

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90,00 € Acheter

‎Felix, Hugo, Komponist (1866-1934).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., 30. XII. 1899.‎

‎2½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. An Herrn Steinberger: "Sie werden doch um Gotteswillen nicht Ernst machen! - Das können Sie schon mir nicht antun - wo bleib ich denn da mit meiner mühsamen Arbeit von vielen Monaten? Ich hab mir (und auch Engel) so viel Mühe gegeben, eine Rolle direct für Sie zu schreiben, und nun, wo es, glaube ich, gelungen ist, wollen Sie fort? [...]" - Hugo Felix war Kapellmeister in Wien und Komponist mehrerer Operetten, darunter "Das Kätzchen" (1892), "Husarenblut" (1894) und "Madame Sherry" (1902). Nach der Jahrhundertwende übersiedelte er in die USA, wo er von 1911 bis Mitte der 1920er Jahre mit seinen Werken am Broadway erfolgreich war; 1934 verstarb er in Kalifornien. - Etwas angestaubt.‎

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120,00 € Acheter

‎Felix, Hugo, Komponist (1866-1934).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.‎

‎3 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An Herrn Steinberger: "Mir fällt jetzt ein, dass ich Sie eigentlich um etwas hätte bitten können. Fragen Sie doch Herrn Director Schulz, ob er nicht jemanden braucht, der ihm ein paar brillante Musiknummern für Operette oder Posse als Einlagen oder eine ganze grössere Sache arbeitet. Sie wissen noch vom Gouverneur her, wie so etwas bei mir aussieht, wie das orchestrirt ist u. s. w. Ich hätte nämlich eine Unmasse solcher Musik liegen, die ich für meine ernste Opernsache nicht verwenden kann, und würde selbst eine abendfüllende Sache in kürzester Zeit machen, falls sie anständig gezahlt wird [...]". - Hugo Felix war Kapellmeister in Wien und Komponist mehrerer Operetten, darunter "Das Kätzchen" (1892), "Husarenblut" (1894) und "Madame Sherry" (1902). Nach der Jahrhundertwende übersiedelte er in die USA, wo er von 1911 bis Mitte der 1920er Jahre mit seinen Werken am Broadway erfolgreich war; 1934 verstarb er in Kalifornien.‎

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‎Fiege, Rudolf, Musikreferent (gest. 1913).‎

‎"Berliner Brief". Eigenh. Manuskript mit U. O. O. u. D., [1898].‎

‎4 SS. 8vo. Beiliegend die von Fiege überarbeitete Druckfassung ("Neue musikalische Presse", Nr. 5 v. 30. I. 1898). Rezension von musikalischen Veranstaltungen in Berlin, darunter über Auftritte der Sängerinnen Clara Butt, Katty Silly, Marcella Pregi, Renée Richard und Elise Kutschera sowie der Sänger Fritz Perlinger, Franchon-Davies und Holger Birkerod sowie der Violinisten Alexander Petschnikow, Eugen Adorjan, Jascha Sussmann Adele Sandtner. - Fiege war Musikreferent der "Norddeutschen Allgemeinen Zeitung" und einer der ersten Verfechter Richard Wagners.‎

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‎Fischer, Jakob, Musikpädagoge und Komponist (1849-1933).‎

‎Visitkarte mit mehreren eigenh. Zeilen. [Wien], 27. II. 1898.‎

‎2 SS. Carte d'Visite-Format. Mit eh. adr. Kuvert. An die Pianistin Margarethe Demelius (Tochter der Juristenwitwe Margarethe Demelius, 1830-1923, der Tochter von Goethes Leibarzt Karl Vogel) in Wien IX, Pichlergasse 6: "Meine Frau u. ich danken Ihnen herzlichst für die freundlichst übersendeten Concertkarten. Entgegen Ihrer Bemerkung erlauben Sie mir Ihnen zu sagen, daß mich wirkliches aufrichtiges Interesse in das Concert einer Pianistin von pietätvoller u. kammermusikalischer Gesinnung (die schon in dem famosen Programme sich documentirt) hineinzieht u. daß ich mich auf die selten kredenzten Nummern 2-4 besonders freue [...]". - Fischer studierte Kompositionslehre bei Karl Georg Peter Grädener und Joseph Hellmesberger d. Ä. in Komposition und Geige bei Jakob Dont in Wien. Als Nachfolger Grädeners war er von 1883 bis 90 Theorielehrer und Chorleiter an den Horakschen Klavierschulen in Wien, wechselte 1900 an das dortige Konservatorium und war von 1908 bis 30 an der neugegründeten Akademie für Musik tätig. Sein Werk besteht aus Liedern, Chorliedern und Klaviersonaten; 1926 gab er eine Interpunktionsausgabe klassischer Meisterwerke mit Erläuterungen heraus. - Die aus Krakau stammende Künstlerin "veranstaltet als Pianistin eigene Concerte und Kammermusikabende, wirkt auch bei auswärtigen Concerten mit, ertheilt Clavierunterricht und ertheilt Curse für Kammermusikstudium" (Kosel, Deutsch-österreichisches Künstler- und Schriftsteller-Lexikon, zit. n. DBA I 228, 321).‎

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‎Fischer-Frey, Johanna , Sängerin (1867-1907).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 28. XI. 1895.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. Erkundigt sich, ob der Abdruck eines von ihr an Hrn. Strauch gesandten Briefes für die Zeitung von Interesse wäre. - Johanna Fischer-Frey kam 1891 ans Theater an der Wien, fand hier “reichliche Förderung seitens der Direktion” (Eisenberg, Gr. biogr. Lex. der dt. Bühne im 19. Jh., zit. n. DBA I 325, 186) und “war nahezu acht Jahre die erste Operettensängerin an diesem Institut” (ebd.). - Beiliegend eine Bildpostkarte von fremder Hand zum Jahreswechsel 1901/11. - Der Brief mit Abklatschspuren der Bildpostkarte. - In altem Sammlungsumschlag.‎

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‎Fischhof, Joseph, Musiker und Musikpädagoge (1804-1857).‎

‎Sammlung verschiedener meist eigenh. Aufzeichnungen, Noten und Notizen. O. O. u. D.‎

‎45 Bll. Verschiedene Formate. Notizen zu "Bachischen Fugen im wohltemperirten Klavier", "Leichten Stücken zum Transponiren" u. a., ein Notenblatt "aus einer Sonate v. C. P. E. Bach sowie ein unbezeichnetes Musikmanuskript auf einem hübsch mit einer Zierbordüre versehenen Blatt. - Der aus Butschowitz (Mähren) gebürtige Musiker und Musikpädagoge, der als "einer der besten Pianisten seiner Zeit" gilt (MGG IV, 276) erfuhr seinen Klavier- und Kompositionsunterricht durch Anton Halm und Ignaz von Seyfried und wurde 1833 Professor am Konservatorium der Gesellschaft der Musikfreunde, wo er bis 1856 als Klavierpädagoge wirkte. Fischhof gilt als "Meister der klassischen Wiener Klavierschule [...] er trat besonders als Interpret Bachs, Beethovens, Mendelssohn Bartholdys und Chopins hervor. Seine umfangreiche Musikbibliothek mit Manuskripten und Autographen war vor allem für die Bach- und Beethovenforschung von Bedeutung" (DBE). Zu Fischhof vgl. (Auswahl) die entspr. Artikel in ADB, NDB, ÖBL, MGG, Riemann, Wininger und Wurzbach.‎

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‎Fischhof, Joseph, Musiker und Musikpädagoge (1804-1857).‎

‎"[Über das Transponieren]". 2 Manuskripte (davon 1 eigenh. und 1 in Abschrift von fremder Hand mit umfangreichen Annotationen und Erweiterungen durch Fischhof). O. O. u. D.‎

‎I: 21½ SS. auf 11 Bll. Gr.-4to. - II: 63 SS. auf 32 Bll. Folio. Stark bearbeitetes, unvollständiges Manuskript eines bibliographisch nicht nachweisbaren Aufsatzes über das Transponieren. Die Fassung Nr. I dürfte hierbei als Grundlage für Fassung Nr. II gedient haben, doch weist diese (wie aus folgender Gegenüberstellung der einzelnen Kapitel ersichtlich) nicht allein vom Umfang sondern auch vom Inhalt her deutliche Unterschiede auf. - I: 1. "Uiber den Bau der diatonischen Scala". 2. "Intervalle". 3. Verwand[t]schaft der Töne". 4. "Accordfolge mancher bekannter Cadenzen". 5. "Schlüssel". 6. "Deren Verhältniß [!] zu einander". 7. "Practische Beyspiele". 8. "Transposition". 9. "Chromatische Vorkommniße [!]". 10. "Andere Vortheile" (alle Zitate von S. 5). - II: "Die Transpositionslehre zerfällt in folgende Abschnitte": I. "Über den Bau der diat. Scala". II. "Intervalle". III. Verwand[t]schaft der Töne". IV. "Accordfolge mancher bekannter Cadenzen". V. "Schlüssel". V.1. "deren Verhältnisse zueinander". V.2. "Populäre Erklärungsmethoden". V.3. "deren Übersicht". VI. "Transponiren". VII. Unterschiede der älteren Schreibart v. der neuen". VIII. "Transposition für andere Instrumente". IX. "Erfahrungssätze, die Erleichterungen bezwecken" (alle Zitate von S. 9). - Der aus Butschowitz (Mähren) gebürtige Musiker und Musikpädagoge, der als "einer der besten Pianisten seiner Zeit" gilt (MGG IV, 276) erfuhr seinen Klavier- und Kompositionsunterricht durch Anton Halm und Ignaz von Seyfried und wurde 1833 Professor am Konservatorium der Gesellschaft der Musikfreunde, wo er bis 1856 als Klavierpädagoge wirkte. Fischhof gilt als "Meister der klassischen Wiener Klavierschule [...] er trat besonders als Interpret Bachs, Beethovens, Mendelssohn Bartholdys und Chopins hervor. Seine umfangreiche Musikbibliothek mit Manuskripten und Autographen war vor allem für die Bach- und Beethovenforschung von Bedeutung" (DBE). Zu Fischhof vgl. (Auswahl) die entspr. Artikel in ADB, NDB, ÖBL, MGG, Riemann, Wininger und Wurzbach.‎

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‎Fischhof, Joseph, Musiker und Musikpädagoge (1804-1857).‎

‎"[Über das Transponieren]". Eigenh. Manuskript. O. O. u. D.‎

‎18 SS. auf 9 Bll. Gr.-4to. Mit einer weiteren Entwurfsfassung (A) und einem separaten Entwurf zu Kapitel 5 ("Uiber die Schlüssel", B). Stark bearbeitetes, vollständiges Manuskript eines bibliographisch nicht nachweisbaren Aufsatzes über das Transponieren: "Ich habe es für nothwendig erachtet, Manches vorzustellen, worüber in den gewöhnlichen Klavierschulen zu wenig oder gar Nichts gesagt ist, und welches doch Jedem, der transponiren will, zu wissen nöthig ist. Hier folgt die Uibersicht der Gegenstände, wie sie der Reihe nach in Folgendem erörtert werden" (S. 3.).Die nun folgenden 10 Kapitel sind mit Ausnahme des siebten (von diesem nur die Überschrift) und zehnten (fehlt ganz) wohl vollständig hier erhalten (das neunte Kapitel wohl nur teilweise): 1. "Uiber den Bau der Scala". 2. "Intervalle". 3. Verwand[t]schaft der Töne". 4. "Accordfolge mancher bekannter Cadenzen". 5. "Schlüssel". 6. "Deren Verhältniß [!] zueinander". 7. "Practische Beyspiele". 8. "Transposition". 9. "Chromatische Angelegenheiten". 10. "Andere Vortheile". - Beiliegend eine unvollständige bzw. auch möglicherweise in sich abgeschlossene frühe Entwurfsfassung des Manuskripts (A; 8 SS. auf 4 Bll. sowie ein 4seitig beschriebenes Doppelblatt mit Notizen und Entwürfen), das diesem gegenüber ein irrtümlich mit "12 [recte: 11] Entwicklung der Transposition" bezeichnetes Kapitel aufweist, sowie eine frühere Fassung von Kapitel 5 (B; 4 SS. auf Doppelblatt). - Der aus Butschowitz (Mähren) gebürtige Musiker und Musikpädagoge, der als "einer der besten Pianisten seiner Zeit" gilt (MGG IV, 276) erfuhr seinen Klavier- und Kompositionsunterricht durch Anton Halm und Ignaz von Seyfried und wurde 1833 Professor am Konservatorium der Gesellschaft der Musikfreunde, wo er bis 1856 als Klavierpädagoge wirkte. Fischhof gilt als "Meister der klassischen Wiener Klavierschule [...] er trat besonders als Interpret Bachs, Beethovens, Mendelssohn Bartholdys und Chopins hervor. Seine umfangreiche Musikbibliothek mit Manuskripten und Autographen war vor allem für die Bach- und Beethovenforschung von Bedeutung" (DBE). Zu Fischhof vgl. (Auswahl) die entspr. Artikel in ADB, NDB, ÖBL, MGG, Riemann, Wininger und Wurzbach.‎

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‎Fischhof, Joseph, Musiker und Musikpädagoge (1804-1857).‎

‎"Vorhalle" und "Als Vorwort". 2 eigenh. Vorlesungsmanuskripte. O. O. u. D.‎

‎I: 8 SS. auf 4 Bll. 4to. - II: 17½ SS. auf 12 Bll. Wendet sich das erste Manuskript - die "Vorhalle" - expressis verbis an "m[eine] l[ieben] Z[uhörer]", so kommen diese im zweiten Manuskript - betitelt mit "Als Vorwort | Anmerkungen u. Excurse" - als Adressat nicht vor, dürften aber dennoch, Tonfall und Duktus zufolge, dieser gewesen sein. - Beide Manuskripte dürften nicht vollständig sein oder einen jeweils in sich abgeschlossenen Teil einer Serie darstellen, die als solche nicht überliefert ist. - Die "Vorhalle" stellt eine weit ausholende Einleitung zur "Geschichte derjenigen Kunst" dar, "die die Meister v. Ihnen als Lebenszweck erwählt"; als Vorwort bietet einen nicht minder weitläufigen Überblick über Vokalmusik, Philosophie der Musik, Versuche zur Gliederung der Musik in geschichtliche Epochen (nach F. W. Marpurg, vgl. S. 9) u. a. m. - Der aus Butschowitz (Mähren) gebürtige Musiker und Musikpädagoge, der als "einer der besten Pianisten seiner Zeit" gilt (MGG IV, 276) erfuhr seinen Klavier- und Kompositionsunterricht durch Anton Halm und Ignaz von Seyfried und wurde 1833 Professor am Konservatorium der Gesellschaft der Musikfreunde, wo er bis 1856 als Klavierpädagoge wirkte. Fischhof gilt als "Meister der klassischen Wiener Klavierschule [...] er trat besonders als Interpret Bachs, Beethovens, Mendelssohn Bartholdys und Chopins hervor. Seine umfangreiche Musikbibliothek mit Manuskripten und Autographen war vor allem für die Bach- und Beethovenforschung von Bedeutung" (DBE). Zu Fischhof vgl. (Auswahl) die entspr. Artikel in ADB, NDB, ÖBL, MGG, Riemann, Wininger und Wurzbach.‎

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2 000,00 € Acheter

‎Franz, Robert, Dirigent und Komponist (1815-1892).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Halle/Saale, 11. III. 1891.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. adr. Kuvert. An Hrn. Robitschek, Redakteur der "Deutschen Kunst- und Musikzeitung": "Da nun bereits circa 3 Wochen verstrichen sind, seitdem die Redakzion [!] der Deutschen Kunst- und Musikzeitung die Aufnahme meiner ''Erklärung' in Sachen der Candate [!]: 'ich hatte viel Bekümmernis' verweigerte und mir dieselbe trotz verschiedener Aufforderungen von Seiten des Herrn C. Sander dazu, noch nicht wieder zu Händen gekommen ist, so bitte ich dringend um deren Rücksendung direkt an mich [...]". - Franz war lange Jahre Dirigent der unter seiner Leitung zunehmend an Bedeutung gewinnenden Halleschen Singakademie, mußte aber 1867 seine Ämter wegen Schwerhörigkeit aufgeben. Sein Werk umfaßt überwiegend Lieder für Soli und Chöre.‎

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‎Fuchs, Robert, composer and musician (1847-1927).‎

‎ALS ("Rob. Fuchs"). Vienna, 11 Jan. 1895.‎

‎8vo. 1¾ pp. on bifolium. To a young lady who had requested an autograph.‎

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‎Gänsbacher, Josef, Gesanglehrer und Komponist (1829-1911).‎

‎Eigenh. Brief mit U. ("Dr. Gänsbacher"). Wien, 6. II. 1903.‎

‎1½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Besten Dank für Ihre Mittheilungen. Ich erinnere mich mit Vergnügen an Ihre sehr gut bestandene Prüfung, u. es soll mir ein Vergnügen sein, Ihnen gefällig zu sein, u. Sie zu empfehlen, wenn sich eine Gelegenheit bietet [...]". - Josef Gänsbacher gab neben seiner Tätigkeit als Rechtskonzipient Klavier- und Gesangunterricht; eine seiner Gesangschülerinnen war Marie Wilt. Im Vorstand der Wiener Singakademie galt er als eines der einflußreichsten Mitglieder, setzte 1863 die Wahl seines Freundes Johannes Brahms zum Dirigenten des Vereins durch und widmete sich seit 1868 ausschließlich dem Gesangunterricht. Von 1871 bis 1911 war er Fachexaminator der Staatsprüfungskommission für das Musiklehramt, von 1875 bis 1904 Professor für Gesang am Konservatorium der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien. Zudem war Gänsbacher Mitbegründer und führendes Mitglied der Tonkünstlervereinigung. Sein kompositorisches Schaffen besteht vorwiegend aus Liedern.‎

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100,00 € Acheter

‎Galston, Gottfried, Pianist und Musikwissenschaftler (1879-1950).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. Berlin, 22. XII. 1925.‎

‎1 S. 8vo. Mit eh. Adresse. An Nils Walders in Berlin: “Eben aus Wien zurück bitte ich Sie morgen Mittwoch um 3 Uhr zur Stunde zu kommen [...]”. - Nach einer Ausbildung bei Theodor Leschetizky in Wien und bei Salomon Jadassohn in Leipzig unternahm der Pianist zahlreiche Konzertreisen, die ihn u.a. nach Australien und in die USA führten. Vorübergehend am Sternschen Konservatorium in Berlin lehrend, lebte er von 1910-21 in Planegg bei München, anschließend bis 1927 in Berlin und ging danach als Klavierlehrer an die Washington University in St. Louis (USA).‎

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‎Ganglberger, Johann Wilhelm, Dirigent und Komponist (1876-1938).‎

‎Eigenh. Notenmanuskript mit Namenszug im Titel. O. O. u. D.‎

‎12 SS. auf 6 Blatt. Folio. Partitur seines Intermezzos "Akeley". - Der aus Preßburg bei Wien gebürtige Komponist studierte u. a. bei Richard Heuberger, unternahm von 1896 bis 99 als Kapellmeister Tourneen durch Deutschland, Rußland und Finnland und wurde nach seiner Rückkehr 1900 Dirigent unter Carl Michael Ziehrer. "Im folgenden Jahr gründete er ein eigenes Konzertorchester, dessen Aufführungen in Wien bald populär wurden" (DBE). Ganglberger komponierte vorwiegend Unterhaltungsmusik, darunter die bekannte Polka "Mein Teddybär".‎

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‎Geodakian, G[eorgii] Sh[mavonovich].‎

‎Aram Khachaturian. Erevan, Arvesti Institut / Akademiia nauk Armianskoi SSR. Institut iskusstv, 1972.‎

‎265, (3) SS. Mit gedr. Portraitfrontispiz, darunter 4zlg. eigenh. Widmung Chatschaturjans, sowie 40 gedr. Tafeln und zahlr. Notenbeispielen im Text. Weißer Ganzleinenband der Zeit mit goldgepr. Deckel- und Rückentitel und blindgepr. Deckelfileten. Mit bedr. Schutzumschlag. 4to. Einzige Ausgabe. - Exemplar mit eigenh. Widmung des sowjetisch-armenischen Komponisten Aram Iljitsch Chatschaturjan (1903-1978). OCLC 6770336.‎

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‎Giampietro, Fina, Sängerin.‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 4. XI. 1903.‎

‎1½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. adr. Kuvert. An einen ungenannten Adressaten: "Gestatten Sie, Ihnen die höfl. Mittheilung zu machen, daß ich Freitag d. 6. im Academieconcert [...] als Solistin - zwar für diesmal in einem nur kleinen Part - mitwirke [...]". - In altem Sammlungsumschlag.‎

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‎Gigli, Beniamino, Tenor (1890-1957).‎

‎Portraitpostkarte mit eigenh. Namenszug auf der Bildseite. O. O., 1938.‎

‎1 S. 8vo. Brustbild im ¾-Profil.‎

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‎Giordano, Umberto, Komponist (1867-1948).‎

‎Brief (Durchschlag) mit eigenh. U. Mailand, 4. X. 1929.‎

‎1 S. 4to. An den Intendanten der Staatsoper Berlin, Franz Ludwig Hörth (1883-1934) mit der Absage seines Premierenbesuches: „[…] Erst Heute komme Ich zur Kenntnis dass mein ‚König’ am 28 oder 31 Oktober an Ihren Theater in Scene gehen soll. Zu meinem unendlichen Bedauern ist auf diesen Tag die Eröffnung der Akademie d'Italia festgesezt, die von unserem DUCE ins Leben gerufen wurde, wo Ich nicht fehlen darf […]“ Giordano bittet Hörth um eine Verschiebung des Termins: „[…] Darum möchte ich sie wärmstens bitten die Aufführung meiner Oper auf den Monat April zu verschieben […]“ Die Oper ‚Il Re’ war Giordanos letzte Oper: „[…] Toscanini leitete auch die Uraufführung von Giordanos letzter Oper ‚Il Re’, die einige Monate danach auch in Rom und Berlin gespielt wurde […] In seinen Opern benutzte Giordano einige harmonische und instr. Errungenschaften der modernen Ausdruckstechnik (besonders in IL Re)“ (MGG V, 149ff.). - Im linken Rand gelocht (keine Textberührung).‎

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‎Godefroid, Félix, Harfenist und Komponist (1818-1897).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Paris, 6. VII. 1864.‎

‎1¾ SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. In französischer Sprache an einen namentlich nicht genannten Adressaten mit der Mitteilung, daß der "danse de sylphes" zu lange für ein Konzert sei. - Der aus Namur stammende Künstler bereiste auf Konzertreisen ganz Europa und ließ sich 1847 ließ in Paris nieder. Als Komponist schrieb er Werke für Harfe und Klavier, darunter mehrere Messen und die beiden Opern "La Harpe d'or" und "La Fille de Saül". "Sein Lehrwerk 'Mes exercices pour la harpe', wurde von mehreren Generationen Harfen-Schülern als Standardwerk gebraucht" (Wikipedia).‎

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‎Grädener, Hermann, Musiker, Dirigent und Komponist (1844-1929).‎

‎Eigenh. Brief und eh. Briefkarte mit U. Wien, 1914 und 1915.‎

‎Zusammen 3½ SS. 8vo. bzw. 6,5:10,8 cm. Mit 2 eh. adr. Kuverts. Dankt für die Verleihung der "großen, goldenen Salvator-Medaille [...] Diese Auszeichnung von so außerordentlich hohem Werte ehrt mich in höchstem Grade [...]” (Br. v. 1. V. 1914; auf Briefpapier mit kalligr. gepr. Briefkopf). - Grädener dirigierte 1892-96 die Wiener Singakademie und den Orchesterverein für klassische Musik und wurde 1899 Lektor für Harmonie, Kontrapunkt und Formenlehre an der Universität. Vgl. Czeike II, 583. - In altem Sammlungsumschlag.‎

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