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Grothe, Franz, Komponist (1908-1982).
Gedr. Dankschreiben mit eigenh. U. Bad Wiessee, September 1968.
1 S. Qu.-8vo. Mit ms. Kuvert. Dankt den Gratulanten - und so auch Josef Wesely - für Glückwünsche zu seinem 60. Geburtstag. - Grothe war Pianist, Arrangeur und Komponist für das Tanzorchester Dajos Béla und die Tonaufnahmen-Firma Lindström AG in Berlin. Nach dem Durchbruch des Tonfilms wurde er schnell zu einem der gesuchtesten Filmkomponisten in Deutschland, schrieb und arrangierte für alle großen deutschen Filmstudios, war kurze Zeit auch in Hollywood tätig und leitete 1940-45 das Deutsche Rundfunk Tanz- und Unterhaltungsorchester Berlin. Von 1929 bis 1969 schuf er die Musik zu über 170 Filmen, darunter ‘Die schwedische Nachtigall’, ‘Das Haus in Monteviedeo’, ‘Ich denke oft an Piroschka’, ‘Das Wirtshaus im Spessart’ und ‘Effi Briest’.
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Grünfeld, Alfred, Musiker und Komponist (1852-1924).
Eigenh. musikalisches Albumblatt mit U. Wien, 24. III. 1922.
1 S. 35:90 mm. Zwei Takte aus "Romanze" (op. 45, Nr. 1) a. d. J. 1896.
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Grünfeld, Siegmund.
"Ein Blümchen. Lied von W. F. G. Nicolai op. 9". Eigenh. Musikmanuskript mit Widmung und Namenszug. O. O. u. D.
Titel und 2 SS. auf Doppelblatt. Qu.-gr.-4to. Mit einer Beilage (s. u.). 23 Takte in fünf zweizeiligen Systemen mit Widmung an Obersthofmeister Konstantin zu Hohenlohe-Schillingsfürst (1828-1896). - Papierbedingt etwas gebräunt und mit kleinen Randeinrissen; gefaltet. Beiliegend eine zeitgenöss. Notenabschrift von Mendelssohn-Bartholdys "Ein Lied ohne Worte" (6 SS. auf 3 Bll., qu.-gr.-schmal-4to).
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Güden, Hilde, Sängerin (1917-1988).
Ms. Brief mit eigenh. U. Wien, 16. III. 1965.
1 S. Gr.-4to. An Richard Dolberg (1888-1972) vom "Österreich-Institut" betr. dessen Anfrage zu "kulturbewußtem Reisen": "Ihre [...] Zuschrift hann ich erst heute beantworten, da ich mich in der Zwischenzeit auf einer Gastspielreise in Hamburg befand [...] Ich fasse meinen Beruf als Berufung auf und so ist für mich als Künstlerin das Reisen eine Verpflichtung. Ich komme ins Ausland als Botschafterin meiner Heimat, um österreichische Atmosphäre und österreichische Musik dorthin zu bringen und freue mich, vielen anderen Menschen dadurch etwas zu geben.Wenn meine Reisen auch größtenteils mit meinem Beruf zusammenhängen und daher manchmal sehr anstrengend sind, möchte ich sie dennoch nicht missen, denn nicht nur ich gebe anderen etwas, sondern auch mir wird im Tausch viel gegeben [...]". - Die aus Wien stammende Sängerin trat ein Jahr nach ihrem Debüt in Ralph Benatzkys Operette "Herzen im Schnee" an der Wiener Volksoper am Zürcher Opernhaus erstmals als Opernsängerin auf (als Cherubino in "Figaros Hochzeit"), gehörte von 1942 bis 1947 dem Ensemble der Münchner Staatsoper an "und feierte bei den Salzburger Festspielen 1946 einen großen Erfolg als Zerline im 'Don Giovanni'" (DBE). Später wirkte sie viele Jahre hindurch an der Wiener Staatsoper und war von 1951 bis 1960 Mitglied der Metropolitan Opera in New York. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf; im linken Rand gelocht (keine Textberührung).
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Günther-Bachmann, Caroline, Sängerin (1816-1874).
Eigenh. Brief (Fragment) mit U. Leipzig, 28. VIII. 1859.
1 S. Qu.-kl.8vo. "Was in meinen Kräften steht, werde ich gewiß thun, Ihrer lieben Tochter die ersten Schritte auf der Laufbahn, die sie sich nun einmal aus innerem Trieb gewählt, zu erleichtern, möge es mir gelingen [...]". - Caroline Günther-Bachmann erfuhr ihre erste Gesangsausbildung bei ihrem Vater, dem Bassisten Carl Günther, und sang bereits mit zwölf Jahren den ersten Knaben in der "Zauberflöte", bevor sie 1833 ihre eigentliche Bühnenkarriere am Bremer Stadttheater begann. "Seit 1834 gehörte sie zum Ensemble des Leipziger Opernhauses, wo sie vor allem mit Soubrettenpartien und Hosenrollen große Erfolge feierte, u. a. als Page Urbain in Meyerbeers 'Hugenotten', als Zerline in Mozarts 'Don Giovanni' und als Marie in Lortzings 'Waffenschmied' (DBE). Daneben wirkte sie auch in einer Reihe von Uraufführungen der Opern Lortzings mit und sang 1837 die Marie in "Zar und Zimmermann" (mit dem Komponisten in der Partie des Peter Iwanow), 1842 die Baronin im "Wildschütz" und 1849 den Andiol in "Rolands Knappen". - An zwei Rändern etwas schief beschnitten; beiliegend ein alter Sammlungsumschlag.
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Gura, Eugen, Sänger (1842-1906).
Bildpostkarte mit eigenh. U. München, 8. IX. 1902.
1 S. Qu.-8vo. Mit hs. Adresse. Hübsche Karte an Jella von Braun-Fernwald. Mit Adresse, einigen Grußzeilen und mitunterzeichnet von Dr. Stradal. - Die Bildseite mit einer Ansicht des Münchener Prinzregententheaters. - Eugen Gura debütierte 1865 in Albert Lortzings ‚Waffenschmied‘ und galt „als einer der bedeutendsten Wagner-Interpreten seiner Zeit im Baß-Bariton-Fach“ (DBE), sang u. a. 1876 den Gunther in der Uraufführung der ‚Götterdämmerung‘ bei den Bayreuther Festspielen und trat dort bis 1896 auch als König Marke im ‚Tristan‘ und als Hans Sachs in den ‚Meistersingern‘ auf. Neben seiner Bühnentätigkeit war G. auch als Konzert- und Liedersänger erfolgreich. - Die Adressatin (geb. Vivenot) war die Gattin des Wiener Arztes Egon Ritter von Braun-Fernwald und Mutter der späterhin bekannten Konzertsängerin gleichen Namens. - In altem Sammlungsumschlag.
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Hackel, Anton, Komponist (1799-1846).
"Die Quelle". Eigenh. Musikmanuskript mit eh. Namenszug. O. O. u. D.
6½ SS. auf 4 Bll. Großes Querformat, 10zeilig. Vollständige Liedkomposition für drei Stimmen und Pianoforte. - Geboren in Wien, erfuhr Hackl seine musikalische Ausbildung bei Franz Freystädtler (1768-1841) und E. A. Förster (1748-1823), trat "mit kleineren Compositionen versuchsweise auf" in einer Zeit, da "Beethoven, Schubert, Abbè Stadler, Seyfried und Weigl die kräftigen Vertreter deutschen Sanges in Wien waren" (Wurzbach, zit. n. DBA I 452,86) und wurde mit den Jahren ein "fruchtbarer Compositeur”, der neben zahlreichen Instrumentalkompositionen vor allem Lieder schuf. “Bis zum Schlusse des Jahres 1843 brachte er in mehr als 90 Opuszahlen mehr als 300 Liedercompositionen, theils für eine Singstimme mit Begleitung des Piano, theils Duo's, Terzetten, Quartetten, Chöre u. dgl. m. [...]" (ebd., 88). Vgl. auch DBE. - Die erste Seite in den Rändern etwas angestaubt, sonst schönes Autograph.
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Hackel, Anton, Komponist (1799-1846).
Eigenh. Brief mit U. O. O., 9. V. 1840.
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. Adresse. An die Redaktion der ‘Wiener Theaterzeitung’.: “Ich nehme mir die Freiheit Ihnen beiliegend 1 Expl. des so eben bey Haslinger erschienenen Duettes Glockenstimmen mit der Bitte zu übersenden, selbes in Ihrer geschätzten Zeitschrift zu erwähnen [...]”. - Geboren in Wien, erfuhr Hackl seine musikalische Ausbildung bei Franz Freystädtler und E. A. Förster, trat "mit kleineren Compositionen versuchsweise auf" in einer Zeit, da "Beethoven, Schubert, Abbè Stadler, Seyfried und Weigl die kräftigen Vertreter deutschen Sanges in Wien waren" (Wurzbach, zit. n. DBA I 452,86) und wurde mit den Jahren ein "fruchtbarer Compositeur”, der neben zahlreichen Instrumentalkompositionen vor allem Lieder schuf. “Bis zum Schlusse des Jahres 1843 brachte er in mehr als 90 Opuszahlen mehr als 300 Liedercompositionen, theils für eine Singstimme mit Begleitung des Piano, theils Duo's, Terzetten, Quartetten, Chöre u. dgl. m. [...]" (ebd., 88). - Mit Siegelrest.
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Hackel, Anton, Liederkomponist (1799-1846).
Eigenh. Kurzmitteilung mit U. O. O., 11. XII. 1838.
1 S. Qu.-12mo. An einen nicht namentlich genannten Musikverleger: "Zwey Hefte 'Traum' doch nur mit Pianofo[rte] Beleit[ung] [...]". - Hackel, der im "schönen Mannesalter" von 47 Jahren diese Welt verließ, konnte auf ein an die 300 Lieder umfassendes Werk zurückblicken. "Ohne außerordentliche Erfindungsgabe und überraschende Ideen zu besitzen, ist ein gefälliger Ton und Gemüthlichkeit seinen Compositionen eigen" (Wurzbach). Zudem erfand Hackel Anfang der zwanziger Jahre die Phys-Harmonika, die über einen Tonumfang von sechs Oktaven verfügt und bei der die Rohrblätter, die außerhalb der Windlade angebracht wurden, durch Ein- statt durch Ausatmung in Schwingung versetzt werden. - In altem Sammlungsumschlag.
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Hänisch, Natalie, Sängerin (1842-1903).
Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.
1 S. auf Doppelblatt. Kl.-8vo. "Es wird mir ein großes Vergnügen bereiten, in Ihrem liebenswürdigen Hause sein zu können, nur muß ich morgen auf die Freude verzichten [...]". - Die beliebte Sängerin mußte nach langjährigen Engagements an deutschen Theatern mit Blick auf ihre Gesundheit von der Bühne Abschied nehmen und wirkte fortan als Gesangslehrerin. "Unter der außerordentlich großen Zahl ihrer Schülerinnen befinden sich auch mehrere erste Kräfte an deutschen Bühnen" (Neubert (Hrsg.)., Dtes. Zeitgenossen-Lexikon, 1905 (428); zit. n. DBA II, 148). Vgl. auch DBA I 455, 80-81 und II 507, 148-150.
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Hafgren, Lilly, Sopranistin (1884-1965).
Eigenh. Bildpostkarte mit Initialen und Namenszug ("H[afgren] Dinkela") in der Absenderadresse. Berlin, [März 1945].
1 S. (Qu.-)8vo. Mit eh. Adresse. An Josef Wesely mit Dank für übersandte Wünsche.
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Hafgren, Lilly, Sopranistin (1884-1965).
Eigenh. Bildpostkarte mit U. [Berlin, 24. XII. 1955].
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An Josef Wesely mit Dank für ihr übersandte Wünsche zu Weihnacht und Neujahr: "[...] leider sind meine Lieben weit in Schweden. Gut, dass ich so treue Freunde habe, da bin ich nicht allein zum Fest [...]". - Anfangs Klavier studierend, wurde Lily Hafgren durch Siegfried Wagner zu einem Gesangsstudium ermuntert, nach dessen Abschluß sie 1908 in Bayreuth als Freia im "Rheingold" debütierte. Später sang sie u. a. auch die Elsa in "Lohengrin" oder die Eva in den "Meistersingern". Von 1908 bis 12 in Mannheim und anschließend sechs Jahre in Berlin, umfaßte ihr umfangreiches Repertoire die Partien von Brünnhilde und Isolde bis hin zur Pamina and zur Gräfin Almaviva, Tosca, Carmen und Charlotte in "Werther"; in der Berliner Premiere der "Frau ohne Schatten" gab sie die Kaiserin und in der "Ariadne auf Naxos" die Titelrolle. "Her voice on records is bright in tone, conveying a strong sense of dramatic commitment" (Grove Music Online). - Die schwarze Tinte stärker verwaschen.
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Hafgren, Lilly, Sopranistin (1884-1965).
Eigenh. Bildpostkarte mit U. Berlin, [4. V. 1951].
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An Josef Wesely mit Dank für ihr übersandte Wünsche zu Ostern: "[...] leider sind meine Lieben weit in Schweden. Gut, dass ich so treue Freunde habe, da bin ich nicht allein zum Fest [...]". - Anfangs Klavier studierend, wurde Lily Hafgren durch Siegfried Wagner zu einem Gesangsstudium ermuntert, nach dessen Abschluß sie 1908 in Bayreuth als Freia im "Rheingold" debütierte. Später sang sie u. a. auch die Elsa in "Lohengrin" oder die Eva in den "Meistersingern". Von 1908 bis 12 in Mannheim und anschließend sechs Jahre in Berlin, umfaßte ihr umfangreiches Repertoire die Partien von Brünnhilde und Isolde bis hin zur Pamina and zur Gräfin Almaviva, Tosca, Carmen und Charlotte in "Werther"; in der Berliner Premiere der "Frau ohne Schatten" gab sie die Kaiserin und in der "Ariadne auf Naxos" die Titelrolle. "Her voice on records is bright in tone, conveying a strong sense of dramatic commitment" (Grove Music Online). - Die schwarze Tinte stärker verwaschen.
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Hafgren, Lilly, Sopranistin (1884-1965).
Eigenh. Bildpostkarte mit U. [Berlin], 20. XII. 1952.
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An Josef Wesely mit Wünschen zu Neujahr. - Anfangs Klavier studierend, wurde Lily Hafgren durch Siegfried Wagner zu einem Gesangsstudium ermuntert, nach dessen Abschluß sie 1908 in Bayreuth als Freia im "Rheingold" debütierte. Später sang sie u. a. auch die Elsa in "Lohengrin" oder die Eva in den "Meistersingern". Von 1908 bis 12 in Mannheim und anschließend sechs Jahre in Berlin, umfaßte ihr umfangreiches Repertoire die Partien von Brünnhilde und Isolde bis hin zur Pamina and zur Gräfin Almaviva, Tosca, Carmen und Charlotte in "Werther"; in der Berliner Premiere der "Frau ohne Schatten" gab sie die Kaiserin und in der "Ariadne auf Naxos" die Titelrolle. "Her voice on records is bright in tone, conveying a strong sense of dramatic commitment" (Grove Music Online).
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Hafgren, Lilly, Sopranistin (1884-1965).
Eigenh. Bildpostkarte mit U. [Berlin], 29. IV. 1956.
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An Josef Wesely mit Dank für dessen Ostergrüße. - Anfangs Klavier studierend, wurde Lily Hafgren durch Siegfried Wagner zu einem Gesangsstudium ermuntert, nach dessen Abschluß sie 1908 in Bayreuth als Freia im "Rheingold" debütierte. Später sang sie u. a. auch die Elsa in "Lohengrin" oder die Eva in den "Meistersingern". Von 1908 bis 12 in Mannheim und anschließend sechs Jahre in Berlin, umfaßte ihr umfangreiches Repertoire die Partien von Brünnhilde und Isolde bis hin zur Pamina and zur Gräfin Almaviva, Tosca, Carmen und Charlotte in "Werther"; in der Berliner Premiere der "Frau ohne Schatten" gab sie die Kaiserin und in der "Ariadne auf Naxos" die Titelrolle. "Her voice on records is bright in tone, conveying a strong sense of dramatic commitment" (Grove Music Online).
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Hafgren, Lilly, Sopranistin (1884-1965).
Eigenh. Bildpostkarte mit U. Berlin, 15. IV. 1952.
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An Josef Wesely mit Dank für dessen Ostergrüße: "Da zu Weihnachten ein Gruss ausblieb, freute ich mich doppelt über diesen zu Ostern! [...]" - Anfangs Klavier studierend, wurde Lily Hafgren durch Siegfried Wagner zu einem Gesangsstudium ermuntert, nach dessen Abschluß sie 1908 in Bayreuth als Freia im "Rheingold" debütierte. Später sang sie u. a. auch die Elsa in "Lohengrin" oder die Eva in den "Meistersingern". Von 1908 bis 12 in Mannheim und anschließend sechs Jahre in Berlin, umfaßte ihr umfangreiches Repertoire die Partien von Brünnhilde und Isolde bis hin zur Pamina and zur Gräfin Almaviva, Tosca, Carmen und Charlotte in "Werther"; in der Berliner Premiere der "Frau ohne Schatten" gab sie die Kaiserin und in der "Ariadne auf Naxos" die Titelrolle. "Her voice on records is bright in tone, conveying a strong sense of dramatic commitment" (Grove Music Online).
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Hafgren, Lilly, Sopranistin (1884-1965).
Eigenh. Bildpostkarte mit U. [Berlin, 14. XI. 1956].
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An Josef Wesely mit Dank ihr übersandte Wünsche "zu meiner 'hohen Hausnummer' am 7. 10". - Anfangs Klavier studierend, wurde Lily Hafgren durch Siegfried Wagner zu einem Gesangsstudium ermuntert, nach dessen Abschluß sie 1908 in Bayreuth als Freia im "Rheingold" debütierte. Später sang sie u. a. auch die Elsa in "Lohengrin" oder die Eva in den "Meistersingern". Von 1908 bis 12 in Mannheim und anschließend sechs Jahre in Berlin, umfaßte ihr umfangreiches Repertoire die Partien von Brünnhilde und Isolde bis hin zur Pamina and zur Gräfin Almaviva, Tosca, Carmen und Charlotte in "Werther"; in der Berliner Premiere der "Frau ohne Schatten" gab sie die Kaiserin und in der "Ariadne auf Naxos" die Titelrolle. "Her voice on records is bright in tone, conveying a strong sense of dramatic commitment" (Grove Music Online).
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Hafgren, Lilly, Sopranistin (1884-1965).
Eigenh. Bildpostkarte mit U. Stockholm, 20. I. 1948.
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. adr. Kuvert. An Josef Wesely: "Seit 7. 11. 47 bin ich hier in meiner Geburtsstadt zu Besuch bei meinem lieben Bruder und seinen Kindern. Ich habe mich schon wunderbar erholt. Anfang März werde ich wohl wieder in Berlin sein. Hoffentlich sind Sie und Ihre Familie wohlauf und haben nicht zu fühlbar unter der allgemeinen Knappheit zu leiden [...]". - Anfangs Klavier studierend, wurde Lily Hafgren durch Siegfried Wagner zu einem Gesangsstudium ermuntert, nach dessen Abschluß sie 1908 in Bayreuth als Freia im "Rheingold" debütierte. Später sang sie u. a. auch die Elsa in "Lohengrin" oder die Eva in den "Meistersingern". Von 1908 bis 12 in Mannheim und anschließend sechs Jahre in Berlin, umfaßte ihr umfangreiches Repertoire die Partien von Brünnhilde und Isolde bis hin zur Pamina and zur Gräfin Almaviva, Tosca, Carmen und Charlotte in "Werther"; in der Berliner Premiere der "Frau ohne Schatten" gab sie die Kaiserin und in der "Ariadne auf Naxos" die Titelrolle. "Her voice on records is bright in tone, conveying a strong sense of dramatic commitment" (Grove Music Online).
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Hafgren, Lilly, Sopranistin (1884-1965).
Eigenh. Bildpostkarte mit U. Falkensee, 17. X. 1935.
1½ SS. (Qu.-)8vo. Mit eh. Adresse. An Josef Wesely mit Dank ihr übersandte Wünsche zum Geburtstag. - Anfangs Klavier studierend, wurde Lily Hafgren durch Siegfried Wagner zu einem Gesangsstudium ermuntert, nach dessen Abschluß sie 1908 in Bayreuth als Freia im "Rheingold" debütierte. Später sang sie u. a. auch die Elsa in "Lohengrin" oder die Eva in den "Meistersingern". Von 1908 bis 12 in Mannheim und anschließend sechs Jahre in Berlin, umfaßte ihr umfangreiches Repertoire die Partien von Brünnhilde und Isolde bis hin zur Pamina and zur Gräfin Almaviva, Tosca, Carmen und Charlotte in "Werther"; in der Berliner Premiere der "Frau ohne Schatten" gab sie die Kaiserin und in der "Ariadne auf Naxos" die Titelrolle. "Her voice on records is bright in tone, conveying a strong sense of dramatic commitment" (Grove Music Online).
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Hafgren, Lilly, Sopranistin (1884-1965).
Ms. Brief mit U. Berlin, 15. I. 1965.
1½ SS. Qu.-8vo. Mit ms. adr. Kuvert. An Josef Wesely: "Mit grosser Freude erhielt ich Ihre lieben Zeilen mit den guten Wünschen und das nette Bildchen! Ich hatte bisher eines von Ihnen aus dem Feld, mit noch dunklen, welligen Haaren und eines auf dem Schlitten mit Ihrem wohl damals 8jährigen Buben. Und nun sehe ich Sie als älteren Herrn wieder, an der Seite Ihrer Frau - ein stattliches Paar [...]". - Anfangs Klavier studierend, wurde Lily Hafgren durch Siegfried Wagner zu einem Gesangsstudium ermuntert, nach dessen Abschluß sie 1908 in Bayreuth als Freia im "Rheingold" debütierte. Später sang sie u. a. auch die Elsa in "Lohengrin" oder die Eva in den "Meistersingern". Von 1908 bis 12 in Mannheim und anschließend sechs Jahre in Berlin, umfaßte ihr umfangreiches Repertoire die Partien von Brünnhilde und Isolde bis hin zur Pamina and zur Gräfin Almaviva, Tosca, Carmen und Charlotte in "Werther"; in der Berliner Premiere der "Frau ohne Schatten" gab sie die Kaiserin und in der "Ariadne auf Naxos" die Titelrolle. "Her voice on records is bright in tone, conveying a strong sense of dramatic commitment" (Grove Music Online).
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Hafgren, Lilly, Sopranistin (1884-1965).
Originalportraitphotographie mit eigenh. U. verso. O. O. u. D.
1 S. 8vo. Hübsche ganzfigürliche S/W-Aufnahme im Rollenkostüm der Tosca aus Puccinis gleichnamiger Oper. - Anfangs Klavier studierend, wurde Lily Hafgren durch Siegfried Wagner zu einem Gesangsstudium ermuntert, nach dessen Abschluß sie 1908 in Bayreuth als Freia im "Rheingold" debütierte. Später sang sie u. a. auch die Elsa in "Lohengrin" oder die Eva in den "Meistersingern". Von 1908 bis 12 in Mannheim und anschließend sechs Jahre in Berlin, umfaßte ihr umfangreiches Repertoire die Partien von Brünnhilde und Isolde bis hin zur Pamina and zur Gräfin Almaviva, Tosca, Carmen und Charlotte in "Werther"; in der Berliner Premiere der "Frau ohne Schatten" gab sie die Kaiserin und in der "Ariadne auf Naxos" die Titelrolle. "Her voice on records is bright in tone, conveying a strong sense of dramatic commitment" (Grove Music Online).
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Hagelstange, Rudolf, Schriftsteller (1912-1984).
Eigenh. Postkarte mit U. Unteruhldingen, 21. I. 1966.
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Geburtstagswünsche: “[...] ich bin im Endspurt an einem neuen Buch (heitere Prosa) [...]”. - Hagelstange war während der Zweiten Weltkriegs als Redakteur von Soldatenzeitungen in Paris, Rom, Verona und Venedig eingesetzt, wo auch der erste Teil seines Sonett-Zyklus ‘Venezianisches Credo’ entstand, dessen Publikation 1946 ihm rasch zu anhaltender Popularität verhalf. Von Ost- und Westdeutschland gleichermaßen umworben, bereiste er ganz Deutschland auf Lesereisen und ließ sich nach kurzer Tätigkeit im "Kulturbund zur demokratischen Erneuerung" in der Sowjetischen Besatzungszone endgültig im Westen nieder. Bis Ende der sechziger Jahre spielte er als “begabter Redner und Organisator [...] eine führende Rolle im westdeutschen Literaturbetrieb” (DBE) und veröffentlichte erfolgreich Reiseimpressionen, Übersetzungen und Romane, “die von der Kritik wegen ihres verharmlosenden Umgangs mit der deutschen Geschichte [zur] Zeit des Nationalsozialismus jedoch verrissen wurden” (ebd.). Vgl. auch Kosch VII, 107ff.
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Halévy, Jacques, composer (1799-1862).
ALS. N. p., 16 Dec. 1853.
8vo. ¾ p. To Monsieur Denis: "Si vous voulez bien donner deux places 2ième galerie, vous obligerez votre tout dévoué [...]".
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Hanslick, Eduard, Musikwissenschaftler und -kritiker (1825-1904).
Eigenh. Mitteilung mit Paraphe ("EdH"). [Wien], 18. XII. [1886].
1 S. Qu.-kl.-8vo. An Theodor Billroth: "Herzlichen Dank! Ich werde Montag ½1 Uhr mich pünktlich bei Sacher einfinden". - Unter der Paraphe der wohl nicht eh. ausgeschriebene Namenszug. - In altem Sammlungsumschlag.
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Hasenöhrl, Franz, Komponist (1885-1970).
6 (davon 4 eigenh. und 2 ms.) (Bild-)Postkarten mit U. Wien, 1949-1964.
Zusammen 7½ SS. Qu.-8vo. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Geburtstags- und Neujahrswünsche und sendet ebensolche Wünsche zu Weihnachten und Ostern: "Alles wäre schön, nur hätte ich mich voriges Jahr auf m[einem] rechten Auge nicht operieren lassen sollen. Sehe sehr schlecht [...]" (Karte v. 2. X. 1964). - Hasenöhrl, der u. a. bei Robert Fuchs studiert hatte, war als Komponist von Orchesterwerken, Chören, Kammermusik und Liedern in Wien tätig. Vgl. Czeike III, 71. - Die Adreßseiten meist mit Namensstempel des Verfassers.
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Hausegger, Siegmund von, Dirigent und Komponist (1872-1948).
Eigenh. Notenzitat mit U. Hamburg, 20. III. 1911.
1 S. Qu.-8vo. Drei Takte aus der im Jahr 1900 entstandenen symphonischen Dichtung ‘Barbarossa’. - Als Dirigent leitete Hausegger zu dieser Zeit die "Philharmonischen Konzerte" in Hamburg sowie das Blüthner-Orchester in Berlin. 1920 sollte er Direktor und später Präsident der Akademie der Tonkunst in München werden; nach dem Rücktritt Max von Schillings war Hausegger Vorsitzender des Allgemeinen deutschen Musikvereins. Als Komponist von Chorwerken gelang ihm “eine Synthese zwischen chorischem und symphonischem Stil; entschieden ist seine Abkehr von der ‘Liedertafelei’ des 19. Jahrhunderts” (MGG V, 1838).
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Heger, Robert, Dirigent und Komponist (1886-1978).
Eigenh. Bildpostkarte mit U. München, 16. X. 1969.
1 S. Qu.-8vo. An Mela Weiß: “Ich habe eine neue Kopie des ‘Böttger-Bildes’ machen lassen. Sie sollen sie sogleich erhalten. In der Anlage erhalten Sie den bereits angekündigten Bericht über Ulm. Es tat mir leid, Sie nochmals mit den Kritiken bemühen zu müssen. Der Bibliothekar der Staatsoper hat den Wiener Express abonniert und spricht nun begeistert von der ‘einmaligen’ Kritik [...]”. - Robert Heger erfuhr seine musikalische Ausbildung bei Max von Schillings und war Kapellmeister in Ulm, Barmen, Nürnberg, München und Wien. Nachdem er die Jahre von 1933 bis 1945 als Preußischer Staatskapellmeister an der Staatsoper in Berlin verbracht und anschließend an der dortigen Städtischen Oper dirigiert hatte, wurde Heger 1950 als Erster Staatskapellmeister an die Bayerische Staatsoper verpflichtet und zum Präsidenten der Staatlichen Hochschule für Musik ernannt. Als Komponist schuf er u. a. die Oper ‘Der Bettler Namenlos’, die 1932 in Wien uraufgeführt wurde. Vgl. MGG XVI, 626f. - Die Vorderseite der Karte zeigt die S/W-Reproduktion eines Gemäldes (Brustbild im Profil mit Taktstock).
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Heger, Robert, Dirigent und Komponist (1886-1978).
Gedr. Portraitzeichnung mit eigenh. U. auf der Bildseite. O. O. u. D.
13,7:9 cm. Die von einem nicht identifizierten Zeichner mit Signatur “MH” stammende Bleistiftzeichnung zeigt den Dirigenten en face mit Blick nach links. - Robert Heger erfuhr seine musikalische Ausbildung bei Max von Schillings und war Kapellmeister in Ulm, Barmen, Nürnberg, München und Wien. Nachdem er die Jahre von 1933 bis 1945 als Preußischer Staatskapellmeister an der Staatsoper in Berlin verbracht und anschließend an der dortigen Städtischen Oper dirigiert hatte, wurde Heger 1950 als Erster Staatskapellmeister an die Bayerische Staatsoper verpflichtet und zum Präsidenten der Staatlichen Hochschule für Musik ernannt. Als Komponist schuf er u. a. die Oper ‘Der Bettler Namenlos’, die 1932 in Wien uraufgeführt wurde. Vgl. MGG XVI, 626f.
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Heger, Robert, Dirigent und Komponist (1886-1978).
Portraitphotographie mit eigenh. Widmung, Datum und U. verso. Wien, 27. IX. 1963.
12,4:17,4 cm. Gewidmet ist die “[w]ährend der Proben zum ‘Liebesverbot’ aufgenommene S/W-Photographie Frl. Mela Weiß. - Die Aufnahme selbst zeigt den über das Notenpult geneigten Komponisten, der im Begriff steht, die Partitur umzublättern. - Im Jahr zuvor war es ebenfalls in Wien zu einer Gesamtaufnahme von Wagners Jugendoper unter der Leitung des Dirigenten mit Chor und Orchester des Österreichischen Rundfunks und u. a. mit den Sängern Heinz Imdahl, Kurt Equiluz, Anton Dermota, Willy Friedrich, Ernst Salzer und Hilde Zadek gekommen. - Robert Heger erfuhr seine musikalische Ausbildung bei Max von Schillings und war Kapellmeister in Ulm, Barmen, Nürnberg, München und Wien. Nachdem er die Jahre von 1933 bis 1945 als Preußischer Staatskapellmeister an der Staatsoper in Berlin verbracht und anschließend an der dortigen Städtischen Oper dirigiert hatte, wurde Heger 1950 als Erster Staatskapellmeister an die Bayerische Staatsoper verpflichtet und zum Präsidenten der Staatlichen Hochschule für Musik ernannt. Als Komponist schuf er u.a. die Oper ‘Der Bettler Namenlos’, die 1932 in Wien uraufgeführt wurde. Vgl. MGG XVI, 626f.
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Heger, Robert, Dirigent und Komponist (1886-1978).
Portraitphotographie mit eigenh. Widmung und Datum verso sowie eh. U. recto. München, 24. II. 1963.
14:9,9 cm. Gewidmet ist die hübsche S/W-Aufnahme des in einem Garten bei Tisch sitzenden Dirigenten Mela Weiß “zur Erinnerung an die VII. Bruckner”. - Robert Heger erfuhr seine musikalische Ausbildung bei Max von Schillings (1868-1933) und war Kapellmeister in Ulm, Barmen, Nürnberg, München und Wien. Nachdem er die Jahre von 1933 bis 1945 als Preußischer Staatskapellmeister an der Staatsoper in Berlin verbracht und anschließend an der dortigen Städtischen Oper dirigiert hatte, wurde Heger 1950 als Erster Staatskapellmeister an die Bayerische Staatsoper verpflichtet und zum Präsidenten der Staatlichen Hochschule für Musik ernannt. Als Komponist schuf er u.a. die Oper ‘Der Bettler Namenlos’, die 1932 in Wien uraufgeführt wurde. Vgl. MGG XVI, 626f.
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Heller, Stephen, pianist and composer (1813-1888).
ALS. Paris, 21 Aug. 1851.
Small 8vo. 1½ pp. on bifolium. To the Leipzig publisher F. Kistner: "Ihr Gehrtes [?] ist mir heute zugekommen, [ich] freu mich[,] daß der neue Titel Ihnen zusagt, und so wären wir dann im Reinen [...]".
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Heller, Stephen, Pianist und Komponist (1813-1888).
Eigenh. Brief mit U. Paris, 4. IV. 1879.
2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. adr. Kuvert. An einen W. Kühne in Kassel: "Mit Vergnügen komme ich Ihrem Verlangen nach, u. habe bereits ein Album-Blatt - eine Seite lang - und zwar, dem Meister zu Ehren, über Spohr'sche Motive geschrieben. Ehe ich es aber rein schreibe, möchte ich Genaueres über das Format des Albums wissen. Sie sagen zwar Quadrat-Format-quer - aber das ist sehr ungenügend. Kann ich das Blatt auf gewöhnliches Notenpapier in Quartformat schreiben? [...]". - Der in Budapest geborene "Wunderknabe" wurde in Wien von Anton Halm - der ihn u. a. Beethoven und Schubert vorstellte - gefördert, mußte aber auf Geheiß seines Vaters 15jährig nach Budapest zurückkehren und strapaziöse Konzertreisen bestreiten. Von einigen Reisen abgesehen, verbrachte Heller die Jahre nach 1838 ununterbrochen in Paris, wo er zurückgezogen in kleinem Kreis lebte. Mit Robert Schumann stand er seit 1835 in freundschaftlich regem Briefverkehr, zu den führenden Pianisten seiner Zeit, zu Chopin und Liszt hat er jedoch trotz gegenseitiger Wertschätzung wenig menschlichen Kontakt gefunden.
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Herbst, Ignaz, Kapellmeister und Komponist (geb. 1877).
3 eigenh. Briefe und 2 eh. Bildpostkarten mit U. sowie 1 gedr. Visitkarte mit mehreren eh. Zeilen. Wien, 1918 und 1919.
Zusammen 11 SS. Verschiedene Formate. Mit 2 eh. adr. Kuverts. Ersucht des öfteren um stadträtliche Urgenz, da er vom Direktor der Wiener Volksoper Raoul Mader (1856-1940) noch immer nichts über Annahme bzw. Ablehnung seiner an der Wr. Volksoper eingereichten Oper ‘Taramatvira’ vernommen habe, mittlerweile aber das Bremer Stadttheater Interesse daran bekundet hätte: “Der Direktor desselben Herr Hofrat Otto benötigt zur Ausstellung des Annahme-Scheines nun Näheres über frühere und andere Verhandlungen mit meiner Oper, da ich bei der Einreichung bemerkte, dass auch hier die Aufführungsabsicht von der Volksoper vorliegt [...]” (Br. v. 8. XI. 1918). - Ignaz Herbst war als Theaterkapellmeister an verschiedenen kleineren schweizer Bühnen sowie am Stadttheater in Hannover tätig und kam nach einem zweijährigen Aufenthalt als Chormeister in Klagenfurt 1909 nach Wien, wo er als Komponist, Musikschriftsteller und -pädagoge wirkte. Neben Symphonien, Orchester- und Chorwerken komponierte Herbst einige Opern, darunter ‘Sündflut’, ‘Mohammeds Fluch’ und ‘Johannisnachtzauber’. - Zu Mader vgl. MGG IV, 1708 (Genée) und X, 101 (Operette). - Beiliegend ein ms. Briefdurchschlag (dat. November 1918), in dem der Direktor der Wr. Volksoper die Annahme der Oper bestätigt, ein ms. Briefdurchschlag mit Auszügen einiger Rezensionen von Herbsts Werken (1 S. 4to.) sowie ein Ausschnitt aus der Zschr. ‘Lyra’ über “Ignaz Herbst | ein Meister der modernen Tonkunst” (1. S. 4to.). - In altem Sammlungsumschlag.
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Herbst-Jazedé, Adele, Sängerin (1816-1896).
Eigenh. Brief mit U. Hamburg, 5. V. 1847.
3/4 S. 4to. Mit eh. Adr. An Graf Max von Dietrichstein: "Wenn die Verhältnisse des Ständischen Theaters in Graz es zulassen mir Ende Mai oder im August Gastrollen zu bewilligen würde ich mit Vergnügen einer solchen Einladung folgen, auch könnte ich auch engagement gastieren. Sollte mir die Ehre zu Theil werden, daß Sie meinen Antrag annehmen, stelle ich folgende Opern bei einem Gastspiel zur Wahl [...]". - Nach ihrem Operndebüt in Brünn kam die vielbeschäftigte Sängerin u. a. nach Wien, Hannover (wo sie “mit Sopranpartien wie der Königin der Nacht in der 'Zauberflöte', der Valentine in den 'Hugenotten' und der Konstanze in der 'Entführung aus dem Serail' erfolgreich [war]", DBE) und Hamburg (wo sie 1842 in der Erstaufführung von 'Le Domino noir' sowie 1844 in der Uraufführung von Flotows 'Alessandro Stradella' die Partie der Leonore sang). - Geringer Textverlust durch Siegelbruch.
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Herrmann, Theo, Bassist (1902-1977).
2 Portraitpostkarten mit eigenh. Namenszug auf der Bildseite. Hamburg bzw. o. O., 1938 bzw. o. D.
Je 1 S. 8vo. Portrait im ¾-Profil bzw. halbfigürliche Darstellung. - Herrmann debütierte 1922 als Mephisto in Gounods "Faust" an der Oper von Zagreb, war am Deutschen Theater von Prag und am Staatstheater von Darmstadt engagiert; 1934 folgte er einem Ruf als erster Bassist an die Hamburger Staatsoper, an der er bis 1961 wirkte. Er gab zahlreiche Gastspiele, u. a. an der Covent Garden Opera in London, 1942/43 als Waldner in "Arabella" in Salzburg sowie 1952 als Rocco im "Fidelio" bei den Festspielen von Edinburgh.
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Heuberger, Richard, Komponist und Musikkritiker (1850-1914).
Eigenh. Albumblatt mit U. Wien, 2. III. 1894.
1 S. auf Doppelblatt. Qu.-8vo. "Selig sind, die da Leid tragen, denn sie werden getröstet werden (Heilg. Schrift)". - "Als Dirigent mehrerer Wiener Chöre, Lehrer am Konservatorium (1902-07) und Musikkritiker [...] spielte [Heuberger] eine entscheidende Rolle im Wiener Musikleben um die Jahrhundertwende" (DBE). "Als Schubert-Biograph wie als verdienter Chormeister hat er sich ausgezeichnet" (MGG VI, 335). Als Komponist schuf der Vater des Historikers gleichen Namens (1884-1968) Opern, eine Operette ('Der Opernball', 1898) sowie zahlreiche Chöre und Lieder.
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Heuberger, Richard, Komponist und Musikkritiker (1850-1914).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 21. VI. 1889.
1 S. 8vo. An eine Redaktion: “Erlaube mir anliegend einen Beitrag u. Photographie zu senden u. erbitte mir ein Exemplar frei [...]”. - “Als Dirigent mehrerer Wiener Chöre, Lehrer am Konservatorium (1902-07) und Musikkritiker [...] spielte er eine entscheidende Rolle im Wiener Musikleben um die Jahrhundertwende” (DBE). “Als Schubert-Biograph wie als verdienter Chormeister hat er sich ausgezeichnet” (MGG VI, 335). Als Komponist schuf der Vater des Historikers gleichen Namens (1884-1968) Opern, eine Operette (‘Der Opernball’, 1898) sowie zahlreiche Chöre und Lieder.
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Hiller, Ferdinand, Komponist und Dirigent (1811-1885).
Eigenh. Brief mit U. O. O. [Köln], 25. IV. 1871.
1½ SS. auf Doppelblatt mit geprägtem Monogramm. 8vo. An den Komponisten Ernst Seyffardt (1859-1942), damals Student in Köln, über dessen Erstlingswerk: "[...] Ihre Sonate ist ein ganz ehrenwerthes Stück, dennoch hätte ich gewünscht, Sie mit etwas Frischerem, Zugänglichem in die Oeffentlichkeit treten zu sehen. Sie haben hier Sachen geschrieben in welchen mehr Zug u. lebendigere Erfindung war. Es wundert mich nicht daß Sie die Zeichen ausgedehnten Studiums noch nicht abgeschüttelt - aber es ist keine Frage daß man sie dieser Composition anmerkt. Dabei ist sie sehr breit gehalten, ziemlich schwer - u. ich frage mich wer sie etwa spielen möge. Für Sie ist es aber wichtig, daß ein Opus I wenigstens einen gewissen Kreis finde, wenn es auch noch kein großer sein wird u. sein kann. [James] Kwast [Pianist; 1851-1927], der die Sonate auch durchspielte [...] findet allzu große Spuren darin der Vertiefung in Brahms letzte Sonate mit Violine. Das wäre mir gleichgiltig - wenn ich sie ansprechender, conciser und frappanter fände [...]" - Kwast war 1883-1903 Lehrer für Klavierspiel am Hochschen Konservatorium in Frankfurt amMain. Er war in erster Ehe mit Hillers Tochter Antonie verheiratet.
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Hiller, Ferdinand von, composer and conductor (1811-1885).
ALS. N. p. o. d. [between 1828 and 1835].
Small 8vo. 2 pp. on bifolium. To the composer Joseph Dessauer (1789-1876). - With traces of seal.
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Hofmann, Ludwig, Sänger (1895-1963).
Portraitpostkarte mit eigenh. Widmung und Namenszug auf der Bildseite. O. O. u. D.
1 S. 8vo. Brustbild im ¾-Profil. - Hofmann debütierte 1918 als Bassist am Stadttheater von Bamberg und war anschließend in Dessau, Bremen, Wiesbaden, Berlin und Wien tätig. Seit 1928 sang er bei den Bayreuther, später mehrmals bei den Salzburger Festspielen und gastierte an den großen internationalen Opernhäusern, u. a. an der Mailänder Scala, der Covent Garden Opera in London und der Metropolitan Opera in New York. Zuletzt lebte er als Gesangslehrer in London. Hofmann sang annähernd alle großen Partien seines Fachs und wirkte u. a. in der Uraufführung von Gottfried von Einems "Der Prozeß" (1953) mit.
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Hoft, Norbert, Musiklehrer.
Eigenh. Brief mit U. München, Februar 1889.
2 SS. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Musikverleger: "Erlaube mir [...[ die ergebene Anfrage, ob Sie von dieser 'Symphonischen Trauerphantasie['] kaufmännischen Gebrauch machen können. Im Bejahungsfalle erbitte ich mir umgehende Rückäußerung [...]". - Von dem biographisch nicht näher erfaßten Musiklehrer und Komponisten erschienen "Heil sei Dir, Haus Wittelsbach!" nach einem Gedicht von L. Schandein bei Vieweg in Quedlinburg (um 1900).
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Holenia, Hanns, Komponist (1890-1972).
3 gedr. Dankesschreiben mit jeweils eigenh. Grußzeilen und U. Graz, 1962-1966.
Zusammen 3 SS. Qu.-8vo. Jeweils mit eh. adr. Kuvert. Dankt Josef Wesely für ihm wiederholt übersandte Wünsche zum Geburtstag. - Der gebürtige Grazer zählte seinerzeit “zu den namhaftesten und meistaufgeführten österreichischen Komponisten der Gegenwart” (MGG VI, 622).
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Holenia, Hanns, Komponist (1890-1972).
Eigenh. Bildpostkarte mit U. Graz, 27. XII. 1966.
1 S. 8vo. Mit eh. Adresse. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Wünsche zum Weihnachtsfest. - Der gebürtige Grazer zählte seinerzeit “zu den namhaftesten und meistaufgeführten österreichischen Komponisten der Gegenwart” (MGG VI, 622).
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Horn, Kamillo, Komponist und Musiker (1860-1941).
5 eigenh. Briefe mit U. und 2 gedr. Visitkarte mit mehreren bzw. einer eh. Grußzeile. Wien, 1908-1915.
Zusammen 16½ SS. 8vo bzw. 65:110 mm. Beiliegend eine von Horn an sich adressierte, sonst leere Postkarte. Gestattet sich “Ihnen für das neue, zu errichtende Spital den ausgezeichneten Chirurgen u. meinen lieben Freund Herrn Dr. Gustav Egger jun., derzeit Assistent an der Poliklinik u.s.w., als Primarius für die chirurgische Abteilung zu empfehlen [...]” (Br. v. 20. II. 1908). - “Ich las heute, daß auf Ihre Befürwortung hin, den Philharmonikern eine Unterstüzung zuteil geworden. Schade nur, daß hieran nicht die Bedingung geknüpft werden konnte, wenigstens einen deutschen u. zugleich christlichen Komponisten [...] aufzuführen, womit ich meine Wenigkeit meine [...]” (Br. v. 17. IV. 1914). - Am Prager Konservatorium zum Harfenisten ausgebildet, studierte Horn später bei Anton Bruckner in Wien und wurde nach der Staatsprüfung für Musik Gesangslehrer an einem Wiener Gymnasium, 1918 wurde er Professor der Harmonielehre an der Wiener Akademie für Musik und darstellende Kunst, leitete den Musikverein "Haydn", veranstaltete Wagner- und Liszt-Abende und betätigte sich als Musikkritiker des ‘Deutschen Volksblatts’. Zu seinem Werk zählen über 100 Chorwerke, Lieder und Gedichte (u. a. ‘Harfners Sang’, 1924) sowie zwei Symphonien. Vgl. MGG XVI, 734f. und Czeike III, 267. - Zwei Br. mit gestemp. Briefkopf. - Beiliegend ein Zeitungsausschnitt über den Musiker. - In altem Sammlungsumschlag.
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Horne, Lena, African American singer, dancer and actress (1917-2010).
Portrait photograph signed and dedicated. No place, [1975].
126:105 mm. Nice portrait in b/w.
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Horwitz, Willibald, Sänger (1843-1903).
Eigenh. Briefkarte mit U. O. O., 19. I. 1890.
1 S. Kl.-qu. 8vo. Empfehlungsschreiben für seinen Neffen an den Komponisten und Kapellmeister Franz von Suppé. Der in Teplitz geborene Sänger begann seine Bühnenlaufbahn am dortigen Stadttheater, ehe er nach einigen anderen Engagements 1880 in den Verband des Hofoperntheaters eintrat. "Widerholt betätigte er sich als tüchtiger Musiker, der sowohl als Komponist (er schrieb eine Anzahl Klavierstücke und Lieder), wie als Kapellmeister Anerkennung fand" (Eisenberg, Gr. biogr. Lex. der dt. Bühne im 19. Jh., zit. n. DBA I 571, 230-232; vgl. auch DBA II 618, 261-262).
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Hubay, Jenö, Violinist und Komponist (1858-1937).
Portraitpostkarte mit eigenh. U. verso. Budapest, 15. V. 1931.
½ S. 8vo. Portrait en face.
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Jancovich, August, Violinist.
Eigenh. Notenzitat mit Widmung und U. von fremder Hand dat. "Via S. Lazzaro, 2.VII. [19]10".
2 SS. auf Doppelblatt. 18:15,5 cm. Gewidmet dem Baron Fritz Schey. Der hochgeschätzte Geiger war seinerzeit erster Primarius des Konzerthaus-Quartetts.
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Jelusich, Mirko, Schriftsteller (1886-1969).
Albumblatt mit eigenh. Namenszug und montiertem Portrait (Zeitungsausschnitt). O. O. u. D.
1 S. 8vo. Als Artillerieoffizier und Schriftsteller den Ersten Weltkrieg durch Einsatz an der Front und mit der Feder (‘Vaterunser 1914’) unterstützend, war der Sohn eines kroatischen Vaters und einer sudetendeutschen Mutter nicht zuletzt durch seine Bekanntschaft mit dem antisemitischen Schriftsteller Arthur Trebitsch unzweideutigen Einflüssen ausgesetzt. Seit 1923 Theaterkritiker der rechtsextremen ‘Deutsch-österreichischen Tageszeitung’, schloß er sich Ende der zwanziger Jahre dem Nationalsozialismus an und baute u. a. 1936 den ‘Bund deutscher Schriftsteller Österreichs’ auf. 1938 für kurze Zeit kommissarischer Leiter des Wiener Burgtheaters, trat er noch im selben Jahr wegen Differenzen mit Joseph Goebbels zurück, setzte sich jedoch weiterhin publizistisch unablässig für das Regime ein. 1945 von den sowjetischen Besatzern verhaftet und als Hochverräter angeklagt, wurde er 1950 schließlich freigesprochen und war anschließend wieder schriftstellerisch tätig.
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Jelusich, Mirko, Schriftsteller (1886-1969).
Eigenh. Namenszug. O. O. u. D.
1 S. Qu.-12mo. Auf der verso-Seite einer Visitkarte des Hauptschuldirektors Karl Schönwiese. - Als Artillerieoffizier und Schriftsteller den Ersten Weltkrieg durch Einsatz an der Front und mit der Feder ("Vaterunser 1914") unterstützend, war der Sohn eines kroatischen Vaters und einer sudetendeutschen Mutter nicht zuletzt durch seine Bekanntschaft mit dem antisemitischen Schriftsteller Arthur Trebitsch unzweideutigen Einflüssen ausgesetzt. Seit 1923 Theaterkritiker der rechtsextremen "Deutsch-österreichischen Tageszeitung", schloß er sich Ende der zwanziger Jahre dem Nationalsozialismus an und baute u. a. 1936 den "Bund deutscher Schriftsteller Österreichs" auf. 1938 für kurze Zeit kommissarischer Leiter des Wiener Burgtheaters, trat er noch im selben Jahr wegen Differenzen mit Joseph Goebbels zurück, setzte sich jedoch weiterhin publizistisch unablässig für das Regime ein. 1945 von den sowjetischen Besatzern verhaftet und als Hochverräter angeklagt, wurde er 1950 schließlich freigesprochen und war anschließend wieder schriftstellerisch tätig. - Aus der Sammlung Karl Schönwiese und in Umschlag derselben.
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