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Petschnikoff, Alexander, violin virtuoso (1873-1940).
Autograph quotation signed. Teplice , 5 Nov. 1901.
Oblong 8vo. 1 p. on bifolium. In old collector's folder.
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[Piaf, Edith, Chansonsängerin (1915-1963)]. - Simone Berteaut (geb. 1918), ihre Biographin.
Eigenh. Albumblatt mit U. Wohl Prunay-le-Gillon, [1974].
1 S. Qu.-kl.-8vo. Mit eh. adr. Kuvert. Wünsche zu Neujahr an einen Sammler.
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Piccaver, Alfred, Sänger (1883-1958).
Portraitpostkarte mit eigenh. U. O. O. u. D.
1 S. 8vo. Halbfigürliches Portrait en face in Rollenkostüm. - Von Angelo Neumann, dem Direktor des Prager Deutschen Theaters, entdeckt, begann Alfred Piccaver seine Laufbahn nach einer Gesangsausbildung 1907 in Prag, kam drei Jahre darauf nach Wien und gehörte von 1912 bis 37 als Erster Tenor der Wiener Oper an. 1938 emigrierte er nach London, wo er als Sänger, später als Lehrer lebte. Piccaver interpretierte bevorzugt Verdi- und Puccini-Partien. - Aus dem Atelier Kosel, Wien, im Postkartenverlag der Brüder Kohn.
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Pizzetti, Ildebrando, Komponist und Pädagoge (1880-1968).
Gedr. Menükarte mit eigenh. U. des Komponisten sowie eh. Unterschriften und Widmungen von Hanns Martin Elster, Kurt Frieberger, Friedrich Karl Fromm und Kurt Schwabach. Rom, 23. VI. 1962.
4 Bll. Kl.-4to. Niedergeschrieben während einer Abendveranstaltung der italienischen Gesellschaft der Autoren und Verleger in Rom, schmückt die aparte Karte auf Bl. 1 eine Ansicht der in den Jahren nach 1605 erbauten Santa Maria della Vittoria (darin Berninis berühmte ‘Verzückung der Hl. Teresa von Avila’), der Fontana del Mose sowie des Grand Hotels. - Zugegen waren außer Pizzetti - der neben Alfredo Casella und Gian Francesco Malipiero zu den bedeutendsten italienischen Komponisten der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts gezählt wird (vgl. MGG X, 1319ff.) - der Schriftsteller und Verleger Hanns Martin Elster, der Schriftsteller Kurt Frieberger, der Jurist und Schriftsteller Friedrich Karl Fromm, der Schriftsteller und Liedtexter Kurt Schwabach sowie eine weitere, recht unleserlich unterzeichnende Dame mit Vornamen Astrid.
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Pohl, Richard, Musikwissenschaftler (1826-1896).
Eigenh. Brief mit U. Baden, 29. IV. 1886.
1½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Das Cur-Cimté beauftragt mich, Sie hierdurch freundlichst einzuladen, in dem Concert mitzuwirken, welches am Samstag, 8. Mai, zum Besten des Pensionsfonds hier stattfinden soll. Die Direktion hat Herr Hofkapellmeister Lachner übernommen. Zur Aufführung kommen: Die Kreuzfahrer von Gade und der 2. Theil von der 'Rose Pilgerfahrt' von Schumann [...]". - Pohl, ein "glühender Verehrer der Neudeutschen Schule" (DBE), gab zusammen mit Franz Brendel die "Anregungen für Kunst und Wissenschaft" heraus und beteiligte sich unter dem Pseudonym Hoplit an der Redaktion der "Neuen Zeitschrift für Musik". Nachdem Liszt, mit dem er freundschaftlichen Verkehr pflegte, aus Weimar fortzog, ließ sich Pohl in Baden-Baden nieder und redigierte hier zeitweise das "Badeblatt". Durch seine Übersetzung der Oper "Samson et Dalila" von Camille Saint-Saëns trug er entscheidend zu deren Erfolg bei; er selbst komponierte auch. - Die Ecken mit winzigen Montageresten aus Goldbrokat.
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Prawy, Marcel Horace Frydman Rt. von, Dramaturg und Opernkritiker (1911-2003).
Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.
1 S. 4to. An eine namentlich nicht genannte Frau Professor: "Alles Alles Liebe - sehr guten Sommer und vielen Dank [...] (Fahre morgen weg)".
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[Prohaska, Karl, Komponist und Dirigent (1869-1927)].
Partezettel. Wien
1 S. 236:293 mm. Prohaska war von 1901 bis 1905 Dirigent des Warschauer Philharmonischen Orchesters, mußte das Dirigieren aber infolge eines Augenleidens aufgeben. 1908 wurde er Professor für Klavier und Musiktheorie am Konservatorium der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien, 1925 Ordinarius an der Staatsakademie. Sein kompositorisches Werk umfaßt Kammer- und Klaviermusik sowie Lieder und Chöre.
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Provaznik, Anatol, Komponist und Organist (1887-1950).
Gedr. Visitkarte mit eigenh. U. verso. O. O. u. D.
1 S. Der Sohn des Komponisten Alois Provaznik war Organist an der Metropolitankirche von St. Veit in Prag und war nach knapp zwei Jahrzehnten vorwiegend privaten Musikunterrichts für den tschechischen Rundfunk in verschiedenen Funktionen tätig. Sein kompositorisches Werk umfaßt neben zahlreichen eigenen Schöpfungen unzählige Bearbeitungen tschechischer und ausländischer Komponisten; sein ‘Cantatibus organis’ für gemischten Chor, Soli, Orgel und Orchester wurde 1936 bei den Salzburger Festspielen aufgeführt. Vgl. ÖBL VIII, s. v.
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Pruckner, Karoline, Sängerin und Gesangspädagogin (1832-1908).
Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.
3 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Professor: "Ihre außerordentliche Güte kennend wage ich die Bitte das Engagement von Frl. Seehofer welche sich ja Ihren freundlichen Gesinnungen erfreut gütigst anzeigen zu wollen [...]". - Die in Wien geborene Künstlerin debütierte 1848 in Graz als 'Adalgisa' in Bellinis 'Norma' und sang 1849/50 an der Wiener Hofoper. Anschließend an den Hoftheatern in Hannover und Mannheim engagiert, setzte sie nebenbei ihre Ausbildung bei Julius Stockhausen fort und gab Gastspiele in München und Wien. Einer Stimmbanderkrankung wegen mußte sie 1856 ihre Karriere aufgeben, war fortan als Gesangspädagogin an der Wiener Opernschule "Polyhymnia" tätig und gründete später ein eigenes Institut, an dem sie bis zu ihrem Tod unterrichtete. "Zu ihren erfolgreichsten Partien gehörten die Elisabeth im 'Tannhäuser', die Susanna in 'Die Hochzeit des Figaro' und die Valentine in 'Die Hugenotten'" (DBE). Das erwähnte Frl. Seehofer dürfte die um 1846 geborene Sängerin Therese Seehofer sein (vgl. DBA I 1169, 30-31). - Auf Briefpapier mit gepr. kalligr. Monogramm.
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Raucheisen, Michael, Pianist und Liedbegleiter (1889-1984).
Eigenh. Portraitpostkarte mit wiederholter U. Immensee, 15. II. 1964.
2 SS. 8vo. Mit ms. adr. Kuvert. An Josef Wesely mit Dank für ihm übersandte Wünsche zum Geburtstag. - Michael Raucheisen war erster Geiger und Bratscher am Hof- und Prinzregententheater in München unter Felix Mottl und zugleich Mitglied des Münchner Streichquartetts; daneben setzte er seine Ausbildung zum Pianisten an der Akademie der Tonkunst fort. Seit 1912 leitete er die von ihm gegründeten Morgenaufführungen im Münchner Volkstheater, ging 1920 nach Berlin und wurde ein international gefragter Konzertbegleiter. Von 1922 bis 30 unternahm er vor allem mit Sigrid Onegin und Maria Ivogün, die er 1933 heiratete, zahlreiche weltweite Konzertreisen. Von 1940 bis 45 leitete Rauchseisen dann die Abteilung Kammermusik und Lied am Berliner Deutschlandsender und gründete 1942 ein Kammermusiktrio. Nach dem Zweiten Weltkrieg war u. a. Begleiter Dietrich Fischer-Dieskaus und Hermann Preys.
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Rauscher, Hanna, Sängerin (geb. 1885).
Portraitphotographie mit eigenh. Widmung (auf Untersatzkarton) und U. O. O. u. D. , [1917].
18:12 cm. Gewidmet ist das Portrait der aus Budapest gebürtigen Sängerin dem Komponisten, Kapellmeister und Schriftsteller Wilhelm Kienzl (1857-1941) "zum Gedenken an den schönsten und weihevollsten meiner Konzertabende, demjenigen des gemeinsamen Musizierens in der Burg am 7. März 1917". Nach Abschluß ihres Gesangsstudiums bei Franz Haböck in Wien lebte die Künstlerin - von Konzertreisen unterbrochen - als Musikpädagogin in Graz (vgl. Müller (Hrsg.), Deutsches Musiker-Lexikon, 1929, zit. n. DBA II 1047, 9).
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Reich, Willi, Musikschriftsteller (1898-1980).
Gedr. Briefkarte mit 3 eigenh. Zeilen und U. O. O. u. D.
1 S. Qu.-8vo. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Wünsche zum Geburtstag. - Willi Reich studierte Musiktheorie, Komposition und Musikwissenschaft bei Alban Berg und Anton Webern und schrieb seit 1924 Musikkritiken für verschiedene Zeitungen, war Herausgeber der Zeitschrift ‘23’ und profilierte sich als Wegbereiter der Neuen Musik. Von 1938-47 als freier Schriftsteller in Basel lebend, war er Musikkritiker für die ‘Neue Zürcher Zeitung’ und wurde 1959 Lehrbeauftragter für Musikgeschichte und -theorie an der ETH Zürich, die ihn 1967 auf eine Professur berief. Vgl. Öst. Lex. II, 262.
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Renard, Marie, (d. i. Marie Pölzl), Sängerin (1864-1939).
Eigenh. Albumblatt mit U. O. O. u. D.
1 S. Qu.-kl.8vo. Nach abgeschlossener Gesangsaubildung bei Weinlich-Tipka 1882 am Grazer Opernhaus debütierend, war die junge Sängerin anschließend in Prag und Berlin zu hören, wo sie zum wahren Publikumsliebling avancierte. 1888 an die Wiener Hofoper verpflichtet, wurde sie 1896 zur Kammersängerin ernannt und zog sich 1901, nach ihrer Heirat mit R. Gf. Kinsky, von der Bühne zurück. „Renard, ursprünglich Altistin, entwickelte ihre Stimme zu einem Mezzosopran von faszinierendem Klangreichtum und mit weicher, voller Höhe, die ihr auch zu Erfolgen im lyrischen Sopranfach und zu Rollen mit soubrettenhaftem Einschlag verhalf“ (ÖBL IX, s. v.). - In altem Sammlungsumschlag und zwei beiliegenden Lorbeerblättern.
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Renard, Marie, (d. i. Marie Pölzl), Sängerin (1864-1939).
Eigenh. Albumblatt mit U. O. O. u. D.
1 S. Qu.-8vo. Mit voerseitigem Goldschnitt. "Die Musik ist die Seelenkünderin unter den Künsten". - Nach abgeschlossener Gesangsaubildung bei Weinlich-Tipka 1882 am Grazer Opernhaus debütierend, war die junge Sängerin anschließend in Prag und Berlin zu hören, wo sie zum wahren Publikumsliebling avancierte. 1888 an die Wiener Hofoper verpflichtet, wurde sie 1896 zur Kammersängerin ernannt und zog sich 1901, nach ihrer Heirat mit R. Gf. Kinsky, von der Bühne zurück. "Renard, ursprünglich Altistin, entwickelte ihre Stimme zu einem Mezzosopran von faszinierendem Klangreichtum und mit weicher, voller Höhe, die ihr auch zu Erfolgen im lyrischen Sopranfach und zu Rollen mit soubrettenhaftem Einschlag verhalf" (ÖBL IX, s. v.).
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Reutter, Hermann, Komponist und Musikpädagoge (1900-1985).
Eigenh. Postkarte mit U. Stuttgart, 27. VII. 1969.
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Wünsche zum Geburtstag. - Seit den zwanziger Jahren als Konzertpianist und Liedbegleiter (u. a. von Sigrid Onegin) bekannt geworden, widmete sich Reutter zunehmend der Komposition, war seit den dreißiger Jahren Kompositionslehrer an der Württembergischen Hochschule für Musik in Stuttgart und Direktor des Hochschen Konservatoriums (seit 1938 Staatliche Musikhochschule) in Frankfurt a. M. Nach Kriegsende wieder als Professor für Komposition und Liedgestaltung an der Musikhochschule in Stuttgart tätig, wurde er 1956 deren Direktor und leitete seit der Emeritierung eine Meisterklasse für Liedinterpretation an der Münchner Musikhochschule. Sein kompositorisches Werk war zunächst von Hans Pfitzner und Anton Bruckner, später auch von Paul Hindemith, Igor Strawinsky, Béla Bartok und Arthur Honegger beeinflußt; nach 1945 entfernte er sich von der zeitgenössischen Musik. Seine "Hymne an Deutschland" (mit einem Text von Rudolf Alexander Schröder), schlug Theodor Heuss 1950 als deutsche Nationalhymne vor. Vgl. MGG XI, 342ff. - Die Adreßseite der Karte mit Namensstempel.
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Reutter, Hermann, Komponist und Musikpädagoge (1900-1985).
Eigenh. Postkarte mit U. Stuttgart, 25. VI. 1967.
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Wünsche zum Geburtstag. - Seit den zwanziger Jahren als Konzertpianist und Liedbegleiter (u. a. von Sigrid Onegin) bekannt geworden, widmete sich Reutter zunehmend der Komposition, war seit den dreißiger Jahren Kompositionslehrer an der Württembergischen Hochschule für Musik in Stuttgart und Direktor des Hochschen Konservatoriums (seit 1938 Staatliche Musikhochschule) in Frankfurt a. M. Nach Kriegsende wieder als Professor für Komposition und Liedgestaltung an der Musikhochschule in Stuttgart tätig, wurde er 1956 deren Direktor und leitete seit der Emeritierung eine Meisterklasse für Liedinterpretation an der Münchner Musikhochschule. Sein kompositorisches Werk war zunächst von Hans Pfitzner und Anton Bruckner, später auch von Paul Hindemith, Igor Strawinsky, Béla Bartok und Arthur Honegger beeinflußt; nach 1945 entfernte er sich von der zeitgenössischen Musik. Seine "Hymne an Deutschland" (mit einem Text von Rudolf Alexander Schröder), schlug Theodor Heuss 1950 als deutsche Nationalhymne vor. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.
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Risler, Édouard, Pianist (1873-1929)
Theaterzettel mit eigenh. U. ("Ed. Risler"). O. O., 31. Jänner o. J.
1 S. Gr.-8vo. Programm eines Klavierabends in den "Kaisersälen" mit Werken von Bach, Händel, Beethoven, Schubert, Chopin, Liszt und anderer. - Édouard Risler studierte bei Louis Diémer am Pariser Konservatorium und bei den Liszt-Schülern Bernhard Stavenhagen und Eugen d'Albert. "Von 1896 an berief man ihn als Korrepetitor nach Bayreuth; später wurde er zur Mitarbeit bei der Inszenierung von Werken Wagners in Paris herangezogen. 1907 wurde er zum Professor für Klavier und Mitglied des Conseil Supérieur du Conservatoire National de Paris ernannt. - Sein durchsichtiges und kraftvolles, jedoch keineswegs trockenes Spiel sowie ein angeborener Sinn für musikalische Strukturen erlaubten es ihm, sich an erhabenste wie zarteste Werke heranzuwagen" (MGG XI, 550). Er "galt nicht nur als der erste Pianist der französischen Schule, der sich seriös und umfassend mit dem Werk Ludwig van Beethovens auseinandersetzte, sondern auch als einer der ersten überhaupt, der alle 32 Sonaten des Bonner Meisters zyklisch aufführte - im Jahre 1906 in Berlin" (Wikipedia). - Mit umlaufender Zierbordüre.
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Ritter, Josef, Sänger (1859-1911).
Eigenh. Albumblatt mit U. Wien, 5. III. 1903.
1 S. Kl.-4to. Gewidmet ist der vierzeilige Vers einem namentlich nicht näher bezeichneten "lieben, allaweil fidelen Collegen". Erfolgreiche Gastspiele in London und Wien führten 1891 zu einer festen Anstellung Ritters an der Wiener Hofoper, "an der er bis zu seinem krankheitsbedingten Ausscheiden (1906) in fast 1000 Auftritten durch seine schöne Baritonstimme und sein starkes Spieltalent [...] Anerkennung fand" (ÖBL IX, zit. n. DBA II 1081, 67).
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Rode, Wilhelm, Sänger (1887-1959).
Portraitpostkarte mit eigenh. U. Wien, Dezember 1929.
1 S. 8vo. Brustbild im ¾-Profil mit eh. Widmung an Hertha Bauer. - Wilhelm Rode, der "als bester Wagner-Bariton seiner Zeit" (DBE) galt, sang 1932 an der Städtischen Oper Berlin in den Uraufführungen von Kurt Weills "Bürgschaft" und Franz Schrekers "Der Schmied von Gent".
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Rode, Wilhelm, Sänger (1887-1959).
Portraitpostkarte mit eigenh. U. O. O. u. D.
1 S. 8vo. Halbfigürliches Portrait im ¾-Profil in Rollenkostüm aus Wagners "Walküre"; mit eh. Widmung an Hertha Bauer. - Wilhelm Rode, der "als bester Wagner-Bariton seiner Zeit" (DBE) galt, sang 1932 an der Städtischen Oper Berlin in den Uraufführungen von Kurt Weills "Bürgschaft" und Franz Schrekers "Der Schmied von Gent". - Aus dem Atelier Dietrich, Wien.
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Rode, Wilhelm, Sänger (1887-1959).
Portraitpostkarte mit eigenh. U. O. O. u. D.
1 S. 8vo. Brustbild en face im Rollenkostüm des Hans Sachs aus Richard Wagners "Die Meistersinger von Nürnberg". - Wilhelm Rode, der "als bester Wagner-Bariton seiner Zeit" (DBE) galt, sang 1932 an der Städtischen Oper Berlin in den Uraufführungen von Kurt Weills "Bürgschaft" und Franz Schrekers "Der Schmied von Gent". - Aus dem Atelier Dietrich, Wien, im Verlag des Magasin Metropole.
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Rode, Wilhelm, Sänger (1887-1959).
Portraitpostkarte mit eigenh. U. Wien, März 1930.
1 S. 8vo. Brustbild en face in Rollenkostüm. - Wilhelm Rode, der "als bester Wagner-Bariton seiner Zeit" (DBE) galt, sang 1932 an der Städtischen Oper Berlin in den Uraufführungen von Kurt Weills "Bürgschaft" und Franz Schrekers "Der Schmied von Gent". - Aus dem Atelier Dietrich, Wien.
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Rode, Wilhelm, Sänger (1887-1959).
Portraitpostkarte mit eigenh. U. O. O. u. D.
1 S. Qu.-8vo. Brustbild im ¾-Profil im Rollenkostüm des Wotan aus Richard Wagners "Walküre". - Aus dem Atelier Suse Byk, Berlin, im Verlag des Musikhauses Päsold. - Die Tochter des Chemikers und Fabrikanten Dr. Siegmund Byk, Begründer der Byk-Gilden Werke, führte von 1913 bis 1938 ein Atelier für Portrait-, Mode- und Tanzphotographie; 1938 verkaufte sie das fünf Angestellte beschäftigende Geschäft und emigrierte mit ihrem Gatten Dr. Falkenfeld über London nach New York, wo sie um 1960 verstorben sein dürfte.
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Rokitansky, Viktor Freiherr von, Sänger und Komponist (1836-1896).
Eigenh. Brief mit U. [Wien], 14. XII. 1874.
3 SS. auf Doppelblatt. 8vo. Berichtet einem namentlich nicht genannten Adressaten von der ersten durch diesen vermittelten Begegnung mit einer neuen Musikschülerin: "Es läßt sich bei einer ersten Begegnung mit dem Schüler meist kein endgültiges Urtheil abgeben über Vorhandensein und hinlängliches Vorhandensein aller jener Factoren, die den Sänger zum Sänger machen sollen [...]". - Die Gesangskarriere des in Wien geborenen Sängers währte nur kurz, da er sich trotz seiner Erfolge zurückzog und vornehmlich als Komponist und Gesangspädagoge (u. a. am Wiener Konservatorium) wirkte. 1891 veröffentlichte er das Eduard Hanslick gewidmete Werk 'Über Sänger und Singen'. Vgl. MGG XI, 645. - Das erste Blatt mit kl. Einriß in der Faltung (ohne Textberührung). - Aus dem Besitz und in bedruckter Originalmappe der berühmten Autographensammlung des österreichischen Industriellen Adalbert Freiherr von Lanna (1836-1909).
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Rosegger, Sepp, Komponist und Mediziner (1874-1948).
Eigenh. Postkarte mit U. Langenwang, 23. II. 1948.
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Wünsche zum Geburtstag. - Der Sohn von Peter Rosegger lebte als Arzt und Komponist in Langenwang in der Steiermark. - Die Adreßseite der Karte mit Namensstempel.
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Rossi, Franz Xaver, Sänger (geb. 1866).
Gedr. Visitkarte mit 8 eigenh. Zeilen. O. O. u. D.
1 S. 6,3:10,3 cm. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: “Kammersänger Rossi erlaubt sich Ihnen beiliegendes Blatt einzusenden, mit der Bitte jenes in Ihr geschätztes Werk aufnehmen zu wollen [...]”. Geboren in Linz, studierte Rossi bei den Domkapellmeistern Zappe und Burgstaller, Prof. Maxincsak und Hofkapellmeister Bibl sowie Gesang bei Eduard Gärtner in Wien. Anschließend Sängerknabe und in reiferen Jahren Mitglied zahlreicher Männergesangsvereine und hauptberuflich Volksschul- und Musiklehrer am Musikinstitut Kaiser, gründete das umtriebige Stimmwunder 1899 ein gemischtes Vokalquartett gleichen Namens für klassische Musik.
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Rossi, Gaetano, Librettist (1774-1855).
Eigenh. Manuskript mit Namenszug im Titel. O. O. u. D.
1 S. 8vo. Text zu dem von Rudolf Rt. von Vivenot verfaßten Lied 'Augusto del ballare': "Chi non sa, che sia piacere, | Balle, e tosto lo saprà. | Questo chiàmasi gadère! | Quest‘ é somma voluttà! [es folgen 16 Zeilen]". - Zu dem Librettisten vgl. ABI II 521,90-92 und III 369,186. - Rudolf Rt. von Vivenot (1807-1884) gründete 1848 den "Konstitutionell-monarchistischen Verein"; als sich die angestrebte Gründung einer patriotischen Partei nicht verwirklichen ließ, zog er sich jedoch aus der aktiven Politik zurück. Seit 1868 Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina, wurde er 1872 Vorsitzender des Komitees zur Gründung des Sophienspitals in Wien; daneben war Vivenot Direktor des Unterstützungsvereins für Witwen und Waisen des medizinischen Doktor-Collegiums. - Mit kl. Ein- u. Ausr. an drei Rändern und etwas lappig. - In altem Sammlungsumschlag.
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Roth, Franz, Komponist und Kapellmeister (1837-1907).
Visitkarte mit einigen eigenh. Zeilen und U. verso. [Wien], 30. IX. 1898.
1 S. Carte de Visite-Format. Mit eh. adr. Kuvert. An Adolf Müller, Kapellmeister an der Kmonischen Oper in Wien: "Geehrter Freund u. Obergott! Bitte mich heute noch zu entschuldigen, da ich bei Herr[n] Director Bukovics geladen. Gruß an alle [a]nwesende[n] Werkelmänner [...]". - Der Bruder des Komponisten und Kapellmeister Louis Roth wurde als Pianist ausgebildet, war zunächst als Klavierbegleiter tätig und gründete 1858 eine eigene Konzertkapelle in Wien. Bis 1885 war er Kapellmeister am Theater an der Wien, am Strampfertheater, Josefstädtertheater, Wiener Stadttheater und Carltheater; später wirkte er als Dirigent am Wallnertheater in Berlin und danach am Deutschen Volkstheater in Wien. Er schrieb die Musik zu etwa 400 Possen und Schwänken. - Das Kuvert mit kl. Ausschnitt der Briefmarke.
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Rubinstein, Arthur, Pianist (1887-1982).
Albumblatt mit eigenh. U. O. O., 3. II. 1972.
1 S. Qu.-24mo. Mit ms. adr. Kuvert.
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Rudersdorff, Helene Hermine, Sängerin (1822-1882).
Eigenh. Brief mit U. Frankfurt, 24. VII. 1842.
2/3 SS. 8vo. An einen Theaterdirektor: "Mit vielem Vergnügen empfing ich Ihre werte Zuschrift [...] - obgleich Ihre Bedingungen und Wünsche nicht ganz den Meinigen entsprechen und ich nicht unbedingt auf dieselben eingehen kann [...] Wenn ich im Januar, also ganz zu Beginn meiner theatralischen Laufbahn 100 fl. für jede Rolle forderte, so muß ich Ew. Excellenz bemerken, daß[,] seitdem ich mir einen nicht unbedeutenden Ruf erworben habe, daß also ich meine Forderungen [erhöhen darf]; da ich aber sehr wünsche nach Weimar zu kommen, so bin [ich] willig von meinen wohlhgesetzten Forderungen herabzugehen und Sie zu bitten mir für jede Rolle 125 fl. zu bewilligen [...]". - Die Tochter des Violinisten Joseph Rudersdorff sang auf zahlreichen deutschen Bühnen, ehe sie 1844 den Mathematikprofessor Küchenmeister ehelichte. Vorübergehend Abschied von der Bühne nehmend, ging sie nach 1852 wieder auf Konzertreisen und später für mehrere Jahre nach England und nach Boston. Die letzten Jahre ihres Lebens verbrachte sie als Gesangslehrerin (u. a. von Emma Cecilia Thursby). Vgl. Ehrlich, Berühmte Sängerinnen der Vght. und Gegenwart, 1895; zit. n. DBA I, 1062, 406f. - Auf Briefpapier mit gepr. Monogramm.
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Sack, Erna, Sängerin (1898-1972).
Eigenh. Portraitpostkarte mit U. [Wiesbaden, 8. II. 1968].
1 S. 8vo. Mit eh. Adresse. An Josef Wesely. - Brustbild im ¾-Profil. - Erna Sack sang 1935 in der Uraufführung von Richard Strauss' "Die schweigsame Frau" die Rolle der Isotta. Die "deutsche Nachtigall", wie sie auch geheißen wurde, war eine von nur wenigen Sängerinnen, die "stimmlich in der Lage [war], die Tonhöhe des viergestrichenen c zu erreichen" (DBE). - Die Bildseite mit wiederholter U.
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[Sänger und Schauspieler]. -
Sammlung von 27 Autogrammkärtchen. Wohl Wien, meist 1937/38.
27 Bll. Meist qu.-kl. 8vo. Beiliegend drei Doubletten. In der von Sammlerhand zusammengetragenen Sammlung finden sich u. a. die Sopranistinnen Dusolina Giannini (1902-1986), Maria Gerhart (1896-1975), Rose Pauly (1894-1975) und Vera Schwarz (1888-1964), die Altistinnen Camilla Kallab (geb. 1910), und Kerstin Thorborg (1896-1970), der Bassist Alexander Kipnis (1891-1978), die Tenöre William Wernigk (1894-1973) und Josef Witt (1901-1994) sowie die Schauspielerinnen Rosa Albach-Retty (1874-1980) und Gusti Huber (1914-1993).
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Schier, Franz, Sänger und Wienerliedinterpret (1909-1954).
Bildpostkarte mit eigenh. U. verso. O. O. u. D.
1 S. Qu.-8vo. In Bleistift. - Die Bildseite nach einer gemalten Ansicht der Gaststube von Schiers Heurigenlokal in Wien XIX, Hackhofergasse 12. - Franz Schier studierte Gesang an der Musikakademie und ging 1932 als Sieger aus der Lieder- und Jazzkonkurrenz hervor. Seit 1935 war er als Interpret von Wienerliedern im In- und Ausland bekannt.
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Schillings, Max von, Komponist (1868-1933).
Eigenh. musikalisches Albumblatt mit Gruß und U. O. O. u. D.
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. Drei Takte aus Schillings 1906 an der Hofoper Dresden uraufgeführter Oper "Moloch" an Frau von Braun. - Auf Briefpapier mit gedr. Absenderadresse. - In altem Sammlungsumschlag.
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Schillings, Max von, Komponist (1868-1933).
Eigenh. musikalisches Albumblatt mit Notenzeile und U. Berlin, Dezember 1930.
1 S. Carte d'Visite-Format. Fünf Takte von "Arrigos Serenade" aus der 1915 uraufgeführten Oper "Mona Lisa", Schillings größtem Erfolg.
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Schlenk-Lechner, Ellen, Violinistin.
Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.
3 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An eine namentlich nicht genannte Adressatin: „Sie waren wiederholt so liebenswürdig unsere Söhne zu Ihren Musikabenden beizuziehen, dass ich nun herzlich erfreut wäre, wenn Sie hochverehrte Frau Doctor mit Ihrer lieben Familie auch uns einmal das Vergnügen Ihrer Gegenwart & Mitwirkung bei unserem Hausquartett machen würden [...]“. - In altem Sammlungsumschlag.
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Schlick, Elise Gräfin, Komponistin und Schriftstellerin (1790/92-1855).
Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.
1 S. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Wollen Sie mir das Vergnügen machen und den Freitag Abend bei mir in kleiner Gesellschaft zubringen? [...]". - Die in Prag geborene Komponistin und Schriftstellerin zeichnete sich insbesondere als Förderin von Kunst und Künstlern aus. "Die von ihr veranlaßten Concerte hatten meist den Zweck, arme Künstler zu unterstützen und vorwärts zu bringen oder wurden sonst zu Wohlthätigkeitszwecken gegeben. Kittl [...] und Veit verdanken der kunstsinnigen Gräfin viel und haben ihr auch ihre besten Compositionen zugeeignet [...] Als sie im Alter von 64 Jahren starb, fand ihre Bestattung unter allgemeiner Theilnahme der Prager Bevölkerung Statt. Während der Einsegnung der Leiche wurde eine eigens aus diesem Anlasse von Alfred Meißner gedichtete, von Kittel componirte Cantate gesungen" (Wurzbach; zit. n. DBA I 1109, 324f.; vgl. auch MGG VII, 973 (Kittel)).
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Schmedes, Erik, Sänger (1868-1931).
Albumblatt mit eigenh. U. Wien, 22. III. 1902.
1 S. Qu.-kl.-8vo. Erik Schmedes debütierte 1891 als Bariton am Hoftheater in Wiesbaden in der Partie des Heerrufers im Lohengrin, sang dann am Stadttheater in Nürnberg und war nach Studien bei August Iffert in Dresden als Heldentenor an der Hofoper in Dresden tätig. 1898 kam er an die Wiener Hofoper und sollte ihr bis 1924 angehören. 1908 gab er in der Wiener Erstaufführung von d’Alberts "Tiefland" den Pedro, 1919 sang er die Titelrolle in Hans Pfitzners "Palestrina", wurde vor allem aber durch seine Wagner-Partien bekannt. Vgl. Öst. Lex. II, 352. - Mit kleiner Rostspur.
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Schmedes, Erik, Sänger (1868-1931).
Portraitpostkarte mit eigenh. U. [Wien, 1919].
1 S. 8vo. An Josef Wesely. - Hübsche ganzfigürliche Darstellung des Sängers im Rollenkostüm des Siegfried. - Schmedes debütierte 1891 als Bariton am Hoftheater in Wiesbaden in der Partie des Heerrufers im Lohengrin, sang dann am Stadttheater in Nürnberg und war nach Studien bei August Iffert in Dresden als Heldentenor an der Hofoper in Dresden tätig. 1898 kam er an die Wiener Hofoper und sollte ihr bis 1924 angehören. 1908 gab er in der Wiener Erstaufführung von d’Alberts "Tiefland" den Pedro, 1919 sang er die Titelrolle in Hans Pfitzners "Palestrina", wurde vor allem aber durch seine Wagner-Partien bekannt. Vgl. Öst. Lex. II, 352.
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Schmedes, Paul, Sänger (1869-1930).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 25. XII. 1916.
1 S. Gr.-4to. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Besten Dank für Ihren werten Brief. Die Noten habe ich erhalten und freue mich sehr auf die sehr schönen Strofen, die Kvartetten werden sicher schön klingen, wenn nur die 4 Solostimmen zusammenpassen und die Damen und Herren es verstehen sich in der Stimmgebung nach einander zu richten [...]".
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Schmidt, August, Musikpublizist (1808-1891).
Eigenh. Brief mit U. Weidlingau, 12. IX. 1883.
2 SS. 8vo. Kondoliert einem namentlich nicht genannten Adressaten: "Obgleich ich annehmen zu dürfen glaube, daß meine Frau und Kinder Ihnen auch in meinem Namen zu dem so unerwarteten, so schmerzlichen Verlust, den Sie durch den Tod Ihrer lieben Frau erlitten haben, condolirt haben werden, so drängt es mich doch, Ihnen noch besonders mein inniges Beileid auszudrücken [...]". - Schmidt war von Johann Nepomuk Vogl ins literarische Wiener Leben eingeführt worden, veröffentlichte Erzählungen, Reiseberichte, Gedichte, Kritiken u. v. m. und war im Zuge seiner vielfältigen Vereinstätigkeit der kommenden Jahre u. a. an der Gründung der Philharmonischen Konzerte (1842), des Wiener Männergesang-Verein (1843) und der gemischten Chorvereinigung Wiener Singakademie (1858) beteiligt. 1841 gründete er die "Allgemeine Wiener Musikzeitung", deren Herausgeber und Redakteur er bis 1847 war; später schrieb er für den "Wanderer" und die "Süddeutsche Musikzeitung". "Sein musikbiographisches Sammelwerk 'Denksteine' [...] ist wegen seiner Beschränkung auf die sog. 'Kleinmeister' wertvoll" (ÖBL X, s. v.).
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Schmidt, Franz, Komponist (1874-1939).
Eigenh. Albumblatt mit U. O. O. u. D.
1 S. Visitkartenformat. "Innigsten Dank | Franz Schmidt". - Etwas lichtrandig.
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Schmidt, Karl, Sänger (1825-1873).
Eigenh. Nachschrift auf einem eh. Brief seiner Tochter Fanni. O. O., 28. V. 1871.
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An seine Nichte Sofie: "Es ist wirklich mehr als strafbar u. unverzeichlich, daß ich meine liebe Sofie so lange auf Antwort warten lasse [...] Eigentlich sind wir schon lange verreist, allein tausend Dinge hielten uns noch zurück u. das waren vor allem die Blattern die in der Schweiz regirten; nun sind [sie] vorüber u. wir verreisen nun sicherlich, halten uns in Salzburg u. in Tyrol auf u. kommen Mitte Juny in die Schweiz. Wie lange wir uns dort aufhalten u. wo wir von dort hingehen, das wissen die Götter; leicht möglich, daß wir auf der Rückreise den Weg über Prag nehmen [...]". - Schmidt studierte in Prag Medizin, “sollte aber nicht in die Lage kommen, eine eigene ärztliche Praxis auszuüben, und daran war seine Prachtstimme Schuld, die, wenn er sang, Alles entzückte, so daß er von allen Seiten aufgefordert wurde, einen solchen Schatz [...] nicht verkümmern zu lassen [...]" (Wurzbach; zit. n. DBA I 1119, 248). Seine Bühnenkarriere begann 1852 in Prag, drei Jahre später kam er ans Wiener Hofoperntheater. "Die Wiener ergötzten sich an Schmidts kräftiger, metallisch klingender Stimmer von wunderbarer Wirkung. Besonders in großen heroischen und romantischen Opern gab es wenige Seinesgleichen [...]" (Eisenberg, Gr. biogr. Lex. der dt. Bühne im 19. Jh., zit. n. DBA I 1119, 254). - Vgl. auch DBA II 1158, 400-401. - Auf Briefkopf mit gepr. kalligr. Monogramm seiner Tochter.
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Schneider, Josef, Komponist und Chorleiter (1866-1940).
Sammlung von teils eigenh. Notenhandschriften eigener und fremder Werke. Verschiedene Orte, ca. 1810-1930.
Zusammen 433 SS. eigene Werke bzw. Werkfragmente, Entwürfe u. dgl. und 1329 SS. Werke bzw. Werkfragmente, Entwürfe u. a. anderer Komponisten in Abschriften. Josef Schneider, geboren 1866 in Bad Reichenhall, kam 1888 als Schulleiter ins niederösterreichische Hautzendorf, wo er unterrichtete und die dortige Musikkapelle leitete. Sein kompositorisches Schaffen umfaßt zahlreiche Märsche, Mazurken, Gavotten und Walzer wie etwa "Der Lenz", "Im Mondenschein", "Maiglöckchen", "Mühlgang", "Kellergeister" und "Prinz Karneval" sowie Hymnen und sakrale Werke. Seinen Ruhestand verbrachte er in Wolkersdorf, wo er als Chormeister den Gesangsverein Wolkersdorf und als Dirigent das Hausorchester leitete und sich besonders mit dem Singspiel auseinandersetzte. So vertonte er etwa Ludwig Anzengrubers "G'wissenswurm" und zahlreiche andere Texte. Der Stadtgemeinde Wolkersdorf ist der Hinweis auf einige weitere Details aus seinem Leben zu danken, etwa auf das heute in und um Wolkersdorf noch bekannte Weihnachtsspiel "Christkindlein kommt" mit Text von Ernestine Berger und auf das Weihelied "Zu Euch Ihr Brüder", das Schneider anläßlich der Enthüllung des Kriegerdenkmals 1923 gleichfalls zu einem Text von Ernestine Berger, der Tochter des langjährigen Bürgermeisters Josef Berger, schuf. - Nach seinem Tode im Jahr 1940 geriet sein Werk kriegsbedingt in Vergessenheit, der hier vorliegende Bestand gestattet somit zumindest eine Übersicht über sein eigenes Schaffen wie über die Musik, mit der er sich im Rahmen seiner Tätigkeit als Kapellmeister und Musiker beschäftigte. Einige seiner Werke wurden von Josef Pleil für das Bläserquintett "Brass for Fun" arrangiert und seither regelmäßig aufgeführt. Die Stadtgemeinde Wolkersdorf benannte ihm zum Gedenken 1976 die verlängerte Krexnerstraße nach ihm. - Detaillierte Verlistung auf Anfrage.
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Schönherr, Max, Komponist und Kapellmeister (1903-1984).
Eigenh. Postkarte mit U. Marburg a. d. Drau, 20. III. 1943.
2 SS. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Wünsche zum Geburtstag. - Der in Marburg a. d. Drau geborene Komponist studierte am Grazer Konservatorium, arbeitete als Korrepetitor und Kapellmeister am dortigen Opernhaus, kam 1929 nach Wien und war bis 1931 Kapellmeister am Theater an der Wien, dann am Stadttheater und 1933-38 an der Volksoper. “1931 übernahm er die Leitung des Großen Wiener Rundfunkorchesters, dirigierte auch Orchester anderer Rundfunkanstalten und die Wiener Symphoniker. Schönherr spielte zahlreiche Schallplattenaufnahmen ein, vor allem klassische Wiener Unterhaltungsmusik, aber auch Opern und Symphonien. Nach seiner Pensionierung studierte er Musikwissenschaft in Wien und wurde 1973 zum Dr. phil. promoviert. Er komponierte Kammermusik, Orchesterwerke, Klavierstücke, Lieder und eine Oper. Bekannt wurde Schönherr mit seinem Ballett ‘Hotel Sacher’ (1957)” (DBE). Vgl. auch Öst. Lex. II, 365.
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Schrödter, Fritz, Tenor (1855-1924).
Albumblatt mit eigenh. U. und Datum. O. O., 5. II. 1897.
1 S. Qu.-kl.-8vo. Der aus Leipzig stammende Sänger studierte in Köln, debütierte in Berlin und sang von 1885 bis 1915 im Ensemble der Wiener Hofoper. Zu seinen wichtigsten Partien zählten u. a. David, Max, Turridu, Canio, Eisenstein, Loge, Pinkerton und Hoffmann. - Beidseitig mit kleinen Montagespuren und stellenweise etwas berieben.
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Schrödter, Fritz, Tenor (1855-1924).
Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen Herrn Winkler: "Ich bedauere Ihnen nicht singen [!] zu können, da ich sehr leidend bin. Ein Luftröhrencatarrh plagt mich schon seit 4 Wochen und zwingt mich alle Thätigkeit außer der Oper zu unterlassen [...]". - Der aus Leipzig stammende Sänger studierte in Köln, debütierte in Berlin und sang von 1885 bis 1915 im Ensemble der Wiener Hofoper. Zu seinen wichtigsten Partien zählten u. a. David, Max, Turridu, Canio, Eisenstein, Loge, Pinkerton und Hoffmann.
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Schrödter, Fritz, Komponist.
Eigenh. Partiturfragment (Bleistift) einer unveröffentlichten Operette. O. O. u. D. [um 1920].
70 SS. (num. 13-91). 26zeilig. Großes Hochformat. Die letzten Bll. mit starken Feuchtigkeitsschäden.
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Schrödter, Fritz, Tenorist (1855-1924).
Portraitphotographie. Wien, o. D.
140:100 mm auf Trägerkarton des Ateliers Türk in Wien. Schönes Brustbild im Profil. - Der aus Leipzig stammende Sänger studierte in Köln, debütierte in Berlin und sang von 1885 bis 1915 im Ensemble der Wiener Hofoper. Zu seinen wichtigsten Partien zählten u. a. David, Max, Turridu, Canio, Eisenstein, Loge, Pinkerton und Hoffmann. - Mit kl. Einr. am unteren Blattrand.
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Schütz-Dillner, Bertha von, Sopranistin (1847-1916).
2 eigenh. Briefe und 1 eh. Briefkarte mit U. O. O., 1882-84.
Zusammen 8 SS. 8vo. An den Journalisten Ludwig Benedikt Hahn: "Ich muß Ihnen von ganzer Seele meinen heißen Dank aussprechen für Ihre Güte, Theilnahme und weisen Rathschläge, durch die Sie meinem armen Fritz tröstend u. helfend zur Seite stehen und seine Leiden verringern. Ich hoffe zu Gott, daß die Diät wie Sie sie ihm verordnet wenn er sie wie bisher einhält ihn wieder etwas kräftigen und den bösen bösen Catarrh heilen wird. Ihr Rath ist für uns ein großer Segen! Fritz will keinen Arzt, was Sie sagen, [nur] das glaubt er, und folgt, den Ärten nicht [...]" (Br. v. 2. X. 1882). - "Haben Sie Dank für die Freude, die Sie mir bereitet! Es war ein Lichtpunkjt in den trüben Tagen, die ich jetzt verlebe! Ich bin so niedergedrückt daß ich mich nicht aufraffen kann. Wenn man glaubt aufleben zu können kommt gewiß ein böser Rückschlag. Zürnen Sie nicht, daß ich nicht hinüberkomme, aber ich bin so traurig. Mein unglückliches Gesicht, das mir Fritz immer vorwirft mag ich nicht anderen lieben guten Freunden zeigen [...]" (Br. v. 23. XII. 1882). - Im Kartenbrief vom 6. IV. 1884 kondoliert sie Hahn zu "dem schmerzlichen Verluste der Sie getroffen". - Die aus Wien gebürtige Sängerin kam 1865/66 als Elevin an die Wiener Hofoper, feierte erste Erfolge am Kölner Opernhauses und war später am Deutschen Landestheater in Prag engagiert, wo sie bis 1872 u. a. als Adalgisa in "Norma", als Marguerite im "Faust" und in ihrer Glanzrolle als Titelfigur in "Mignon" auf der Bühne stand. 1872 erhielt sie erneut ein Engagement an der Wiener Hofoper, gab daneben zahlreiche Gastspiele und nahm 1885 Abschied von der Bühne. Seit 1875 war sie mit dem Publizisten und Bühnenschriftsteller Friedrich Schütz verheiratet. - Hahn, 1844 im böhmischen Mühlhausen geboren, war Mitredakteur des "Neuen Fremdenblattes", des "Fremdenblattes" und schließlich der "Wiener Zeitung", bei der er zugleich das Musikreferat in der "Wiener Abendpost" führte. 1889 wurde er Vorstand des Telegraphen-Correspondenz-Bureaus.
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