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‎Lehár, Franz, Komponist (1870-1948).‎

‎Originalphotographie mit eigenh. Namenszug. O. O., wohl nach 1940.‎

‎80:80 mm. Halbfigürliche Darstellung des Komponisten am Schreibtisch.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Livres de Inlibris]

€ 70,00 Acheter

‎Lehár, Franz, Komponist (1870-1948).‎

‎Portraitphotographie mit eigenh. Widmung und U. Wien, 1. VII. 1922.‎

‎142:106 mm auf Trägerpapier (295:198 mm). Hinter Glas in zeitgenössischem Holzrahmen. Schönes Portrait im Halbprofil aus dem Residenz-Atelier, Wien. Für "Frau Lisl Uchatius in aufrichtiger, herzlicher Verehrung!".‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Livres de Inlibris]

€ 200,00 Acheter

‎Lehmann, Lotte, Sopranistin (1888-1976).‎

‎Albumblatt mit eigenh. Namenszug. O. O. u. D.‎

‎1 S. 8vo. Mit alt montiertem Portrait (Zeitungsausschnitt). - Nach ihrem Debüt als einer der drei Knaben in Mozarts "Zauberflöte" am Hamburger Stadttheater wurde Lotte Lehmann sogleich daselbst engagiert; 1914 an die Wiener Hofoper berufen, "fand sie höchste Anerkennung als Wagner- und vor allem Strauss-Sängerin" (MGG VIII, 497). Größte Triumphe feierte sie als Marschallin in Strauss' "Rosenkavalier" - "in deren Interpretation sie ohne Vorgängerin und fast auch ohne Nachfolgerin geblieben und in der das Einzigartige ihres Künstlertums und ihres Stimmcharakters zu letzter harmonischer Durchdringung gelangt ist" (ebd., 497f.). Weltweite Tourneen unternehmend, war sie seit 1934 an der New Yorker Met verpflichtet und sang im selben Jahr auch in Toscaninis erstem amerikanischen Radiokonzert. Sich zusehends seit den 40er Jahren - zu deren Beginn sie nach Santa Barbara übersiedelte - von Konzert und Oper zurückziehend, lebte sie als Gesangslehrerin, Malerin und Autorin einiger Bücher bis zu ihrem Tod in Kalifornien.‎

MareMagnum

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Wien, AT
[Livres de Inlibris]

€ 70,00 Acheter

‎Lehmann, Lotte, Sopranistin (1888-1976).‎

‎Portraitpostkarte mit eigenh. Namenszug auf der Bildseite. [wohl New York, nach 1934].‎

‎1 S. 8vo. Ganzfigürliche Darstellung in der Kulisse eines Bühnenbilds. - Nach ihrem Debüt als einer der drei Knaben in Mozarts „Zauberflöte“ am Hamburger Stadttheater wurde sie sogleich daselbst engagiert; 1914 an die Wiener Hofoper berufen, „fand sie höchste Anerkennung als Wagner- und vor allem Strauss-Sängerin“ (MGG VIII, 497). Größte Triumphe feierte sie als Marschallin in Strauss‘ „Rosenkavalier“ - „in deren Interpretation sie ohne Vorgängerin und fast auch ohne Nachfolgerin geblieben und in der das Einzigartige ihres Künstlertums und ihres Stimmcharakters zu letzter harmonischer Durchdringung gelangt ist“ (ebd., 497f.). Weltweite Tourneen unternehmend, war sie seit 1934 an der New Yorker Met verpflichtet und sang im selben Jahr auch in Toscaninis erstem amerikanischen Radiokonzert. Sich zusehends seit den 40er Jahren - zu deren Beginn sie nach Santa Barbara übersiedelte - von Konzert und Oper zurückziehend, lebte sie als Gesangslehrerin, Malerin und Autorin einiger Bücher bis zu ihrem Tod in Kalifornien.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Livres de Inlibris]

€ 80,00 Acheter

‎Lehmann, Lotte, Sopranistin (1888-1976).‎

‎Portraitpostkarte mit eigenh. Namenszug auf der Bildseite. O. O. u. D.‎

‎1 S. 8vo. Ganzfigürliche Darstellung in Reitkleidung auf Pferd sitzend. - Nach ihrem Debüt als einer der drei Knaben in Mozarts „Zauberflöte“ am Hamburger Stadttheater wurde sie sogleich daselbst engagiert; 1914 an die Wiener Hofoper berufen, „fand sie höchste Anerkennung als Wagner- und vor allem Strauss-Sängerin“ (MGG VIII, 497). Größte Triumphe feierte sie als Marschallin in Strauss‘ „Rosenkavalier“ - „in deren Interpretation sie ohne Vorgängerin und fast auch ohne Nachfolgerin geblieben und in der das Einzigartige ihres Künstlertums und ihres Stimmcharakters zu letzter harmonischer Durchdringung gelangt ist“ (ebd., 497f.). Weltweite Tourneen unternehmend, war sie seit 1934 an der New Yorker Met verpflichtet und sang im selben Jahr auch in Toscaninis erstem amerikanischen Radiokonzert. Sich zusehends seit den 40er Jahren - zu deren Beginn sie nach Santa Barbara übersiedelte - von Konzert und Oper zurückziehend, lebte sie als Gesangslehrerin, Malerin und Autorin einiger Bücher bis zu ihrem Tod in Kalifornien.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Livres de Inlibris]

€ 80,00 Acheter

‎Lehmann, Lotte, Sopranistin (1888-1976).‎

‎Portraitpostkarte mit eigenh. U. O. O. u. D.‎

‎1 S. 8vo. Ganzfigürliches Portrait im ¾-Profil in Rollenkostüm. - Nach ihrem Debüt als einer der drei Knaben in Mozarts "Zauberflöte" am Hamburger Stadttheater wurde Lotte Lehmann sogleich daselbst engagiert; 1914 an die Wiener Hofoper berufen, "fand sie höchste Anerkennung als Wagner- und vor allem Strauss-Sängerin" (MGG VIII, 497). Größte Triumphe feierte sie als Marschallin in Strauss' "Rosenkavalier" - "in deren Interpretation sie ohne Vorgängerin und fast auch ohne Nachfolgerin geblieben und in der das Einzigartige ihres Künstlertums und ihres Stimmcharakters zu letzter harmonischer Durchdringung gelangt ist" (ebd., 497f.). Weltweite Tourneen unternehmend, war sie seit 1934 an der New Yorker Met verpflichtet und sang im selben Jahr auch in Toscaninis erstem amerikanischen Radiokonzert. Sich zusehends seit den 40er Jahren - zu deren Beginn sie nach Santa Barbara übersiedelte - von Konzert und Oper zurückziehend, lebte sie als Gesangslehrerin, Malerin und Autorin einiger Bücher bis zu ihrem Tod in Kalifornien. - Aus dem Atelier Setzer, Wien, im Verlag des Magasin Metropole.‎

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Wien, AT
[Livres de Inlibris]

€ 80,00 Acheter

‎Lehmann, Lotte, Sopranistin (1888-1976).‎

‎Portraitpostkarte mit eigenh. U. O. O. u. D.‎

‎1 S. 8vo. Halbfigürliches Portrait im Rollenkostüm der Margiana in Peter Cornelius' "Der Barbier von Bagdad". - Nach ihrem Debüt als einer der drei Knaben in Mozarts "Zauberflöte" am Hamburger Stadttheater wurde Lotte Lehmann sogleich daselbst engagiert; 1914 an die Wiener Hofoper berufen, "fand sie höchste Anerkennung als Wagner- und vor allem Strauss-Sängerin" (MGG VIII, 497). Größte Triumphe feierte sie als Marschallin in Strauss' "Rosenkavalier" - "in deren Interpretation sie ohne Vorgängerin und fast auch ohne Nachfolgerin geblieben und in der das Einzigartige ihres Künstlertums und ihres Stimmcharakters zu letzter harmonischer Durchdringung gelangt ist" (ebd., 497f.). Weltweite Tourneen unternehmend, war sie seit 1934 an der New Yorker Met verpflichtet und sang im selben Jahr auch in Toscaninis erstem amerikanischen Radiokonzert. Sich zusehends seit den 40er Jahren - zu deren Beginn sie nach Santa Barbara übersiedelte - von Konzert und Oper zurückziehend, lebte sie als Gesangslehrerin, Malerin und Autorin einiger Bücher bis zu ihrem Tod in Kalifornien. - Aus dem Atelier E. Bieber, Hamburg, im Verlag Hermann Leiser, Berlin.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Livres de Inlibris]

€ 80,00 Acheter

‎Lehner, Fritz, Kapellmeister und Komponist (geb. 1872).‎

‎6 eigenh. Briefe, 4 eh. (Bild-)Postkarten mit U. sowie 1 Kabinettphotographie mit eh. Widmung, Datum und U. auf der Bildseite. Wien und New York, 1890-98.‎

‎Zusammen 15½ SS. 8vo. bzw. 16,6:10,4 cm. Mit 1 eh. Kuvert. An den Wiener Journalisten und späteren Kulturstadtrat Hans Arnold Schwer (1856-1931): "Vorerst drängt es mich, Dir zu Deiner Verlobung aus aufrichtigem Herzen zu gratulieren! [...] Was mich betrifft, so kann ich Dir nur sagen, daß ich mich sehr wohl fühle, denn vor Allem habe ich hier eine sehr schöne Stellung und hält Dir. Conried [?] sehr viel auf mich. Jedenfalls ist das Irving-Place-Theater ein vornehmes Kunstinstitut, was man vom Josefstädter Theater nicht behaupten kann!! Jetzt erst fühle ich so recht den Unterschied und bin glücklich aus diesem Vaudeville-Theater fort zu sein [...]" (Br. v. 13. XI. 1897). - Die Photographie (Brustbild, nach links gewandt, mit vierseitigem Goldschnitt [etw. beschabt], dat. 28. IX. 1895) stammt aus dem Hause des k. u. k. Hofphotographen Fritz Luckhardt, Wien. - 3 Br. auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf. - Beiliegend eine gedr. Visitkarte des Malers und Dekorationsinspektors des Hofburgtheaters Gilbert Lehner (geb. 1844; vgl. Thieme/B. XXII, 585). - In altem Sammlungsumschlag.‎

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Wien, AT
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€ 250,00 Acheter

‎Leinburg, Mathilde von, Musikschriftstellerin (geb. 1873).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 4. I. 1896.‎

‎4 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An eine Redaktion: "Da ich als Tochter des Schriftstellers Gottfried von Leinburg sozusagen schon beim 'Handwerk' aufgewachsen bin und auch bereits als Mitarbeiterin des hiesigen 'Fremdenblattes' und 'Extrablattes' thätig war, erlaube ich mir als solche eine Bitte an Sie zu richten. Am 14. d[e]s M[ona]ts feiert der rühmlich bekannte Musikpädagoge Hans Schmitt seinen Geburtstag. Freilich nur den 61. (der 60. wurde voriges Jahr in allen Zeitungen sehr viel besprochen). Es ist auch nicht der Geburtstag, welchen wir hier als Veranlassung nehmen würden, sondern ich führte denselben nur als Grund an weshalb ich ihm die Freude machen möchte sich in Ihrem geschätzten Blatte zu finden [...]". - Mathilde von Leinburg war eine Schülerin Hans Schmitts und Eduard Hanslicks. - Der Jubilar war Mitglied des Orchesters des Hofburgtheaters, Musikpädagoge und Mitglied der Wiener Hofmusikkapelle. Schmitt verfaßte zahlreiche methodische und technische Studienwerke (u. a. "Über die Kunst des Anschlages", 1894) und komponierte Lieder, Werke für Violine und Klavier sowie die Oper "Bruna". Er war der Vater des Bergsteigers, Forschungsreisenden und Malers Robert Hans Schmitt. - Die Recto-Seite von Bl. 1 mit Redaktionsvermerk "[...] soll geeignete Beiträge senden".‎

MareMagnum

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Wien, AT
[Livres de Inlibris]

€ 100,00 Acheter

‎Lickl, Karl Georg, Komponist (1801-1877).‎

‎"Aufforderung zum Tanze | Rondo brillant von C. Maria von Weber op. 65 | Uibertragen von C. G. Lickl | Physharmonica". Eigenh. Musikmanuskript mit Namenszug im Titel. O. O. u. D.‎

‎7½ SS. auf 4 Bll. Großes Hochformat. Der Sohn des Organisten an der Karmeliterkirche in Wien-Leopoldstadt (heute St. Josef in der Leopoldstadt) und späteren Regenschori an der Kathedrale zu Fünfkirchen, Johann Georg Lickl, studierte Philosophie in Wien und trat hernach in den Dienst der k. k. Hofbuchhaltung. "In der Musik hat er sich vor allem als Physharmonikaspieler hervorgetan; er regte auch mit Carl Prandau den Orgelbauer Jacob Deutschmann zu technischen Verbesserungen dieses Instrumentes an" (ÖBL V, 189). - Am unteren Rand durchgehend etwas fleckig, sonst jedoch nur leichte Altersspuren.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Livres de Inlibris]

€ 300,00 Acheter

‎Liebau, Arno, Komponist (1888-1958).‎

‎2 ms. Briefe mit eigenh. U. Berlin, 10. VII. und 7. X. 1932.‎

‎Zusammen 3 SS. 4to und 8vo. An Karl Rischawy in Wien: “So ein kleines Steckbriefbildchen habe ich leider z. Zt. nicht z. Vfg., daher sende ich Ihnen eine Hausaufnahme an meinem Grotrian-Steinwegflügel. Meine Frau, unseligen Angedenkens, die es eines Tages vorzog, sich in einen Filmschauspieler zu verlieben und auszurücken, ohne von ihm geheiratet zu werden, konnte ich leider nicht abtrennen. Ich habe mich durch gute Musik schnell über diesen Verlust getröstet und bin wieder frei, um eine bessere Frau glücklich zu machen. Die intensive Berufsarbeit nimmt mich indessen dergestalt in Anspruch, dass ich noch keine Zeit hatte, Umschau unter den Töchtern des Landes zu halten [...]” (Br. v. 10. VII. 1932). - “Am 29. Oktober werden von mir im Stuttgarter Sender 7 Lieder nach Texten von Karl von Berlepsch und Georg Finke von einem jungen Tenor Albert Jautz gesungen. Wenn Sie Gelegenheit haben in Wien, der Stadt meiner Träume zu hören, sende ich Ihnen gern die Texte, wenn Sie mir das rechtzeitig mitteilen. Wissen Sie übrigens, dass ich Schüler von dem k. k. Kammervirtuosen Alfred Grünfeld & Meister Leschetizky gewesen bin, den beiden grossen Tastentitanen? [...]” (Br. v. 7. X. 1932). - Der aus Leipzig stammende, später in Berlin ansässige Komponist studierte in Leipzig und Wien, war Musikreferent und komponierte über 100 Konzertlieder, Klavierkonzerte, Chöre u. a. Vgl. Reichshandbuch der deten. Gesellschaft, II, 1931, zit. in. DBA II 811, 14f. - Der Br. v. 7. X. 1932 auf Briefpapier mit gestemp. Briefkopf; der andere Br. mit kl. Einr. und Bleistiftanmerkungen zum Verfasser auf Bl. 2 recto.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Livres de Inlibris]

€ 150,00 Acheter

‎Liftl, Franz, Musiker und Komponist (1864-1932).‎

‎Teilnachlass. Verschiedene Orte, ca. 1870-1932.‎

‎78 eigenh. Werkmanuskripte, -skizzen und 3 eh. Bearbeitungen (zus. 792½ SS.), 191 eh. Briefe und Postkarten, 11 eh. Notizbücher (zus. 11.699 ½ SS) und 435 Photographien u. a. sowie 986 hs. bzw. ms. Briefe und Postkarte von Künstlerkollegen, Familienmitgliedern und Freunden (zus. 2725 SS.) sowie zahlreiche Photographien und Dokumente. Diverse Formate. - Beiliegend 101 gedruckte Werke und Bearbeitungen des Komponisten. Versch. Orte, ca. 1910-1925. Zus. 1142 SS. Umfangreicher Teilnachlass des Musikers und Komponisten (vgl. ÖBL, Kosel u. Dt. Musiker Lexikon). Geboren am 26. März 1864, studierte Liftl Waldhorn, Klavier, Musikgeschichte und Harmonie am Wiener Konservatorium und wurde u. a. von Anton Wunderer (1850-1906) und - wie in unserem Nachlass dokumentiert - Franz Krenn (1816-97) in den Fächern Kontrapunkt und Komposition privat unterrichtet. Im entsprechenden, für den Nachweis der Studien erforderlichen Zeugnis bescheinigt ihm der Komponist, dass sein Schüler "mehrere Compositionen verfaßt und dieselben mit großer Geschicklichkeit instrumentiert und dadurch gezeigt [hat], daß er nicht nur jedes einzelne Instrument kennt, sondern auch ihre Verwendung im Orchester zu behandeln versteht [...]" (Zeugnis, dat. 15. V. 1890). Seine Studien an der Horakschen Schule fortsetzend, absolvierte Liftl anschließend den Staatsprüfungskurs und 1892 die Lehramtsprüfung, bei der - wie aus vorliegendem Zeugnis hervorgeht - Franz Krenn (s. o.), Leopold Landskron (Komponist, 1842-1900) und Eduard Hanslick (Musikwissenschaftler und Kritiker, 1825-1904) seine Prüfer waren. Seine musikalische Begabung führte Liftl ans Theater an der Wien und auf zahlreiche Konzertreisen. Als Musiklehrer zudem am Piaristenkonvikt in Wien tätig, lernte er, der auch privaten Musikunterricht erteilte, u. a. die junge, aus Mähren stammende Musikerin Wilhelmine kennen, die er 1904 ehelichen sollte. Nach einer Fehlgeburt im Frühjahr des darauffolgenden Jahres sollte die Ehe bis zur Geburt von Helga (7. VII. 1909) kinderlos bleiben. Bis 1920 am Piaristenkonvikt, war er nach 1921 an der Theresianischen Ritterakademie tätig. Wie aus dem mit "Repertoire des Burgtheaters" betitelten Kalender (dat. 1. Mai 1903) hervorgeht, war Liftl auch als Bühnenmusiker für über 400 Theaterstücke (die alphabetisch verzeichnet sind) am Burgtheater und - wie aus einem Brief seiner Gattin kurz nach Liftls Tod ersichtlich ("Vom Theater war er wohl schon 2 Jahre pensioniert, machte aber für seine Kollegen noch sehr gerne öfter in der Oper oder Burg Dienst [...]", Br. v. Mina Liftl an Karla und Jaro v. 5. IX. 1932) - an der Oper tätig. Sein kompositorisches Schaffen von der Operette "Die Lügenwaage" bis hin zu Walzern, Märschen und verschiedenen Tänzen umfasst an die 100 Titel. Erwähnenswert sind weiters seine hier gleichfalls vorliegenden Bearbeitungen von Werken Bachs, Mozarts, Schuberts, Wagners u. a. - Detaillierte Verlistung auf Anfrage.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Livres de Inlibris]

€ 5.000,00 Acheter

‎Lipp, Wilma, Sängerin (geb. 1924).‎

‎Ms. Brief mit eigenh. U. Wien, 17. III. 1965.‎

‎1 S. Gr.-4to. An Richard Dolberg (1888-1972) vom "Österreich-Institut" betr. dessen Anfrage zu "kulturbewußtem Reisen": "[...] Die Künstler reisen in erster Linie, um neue 'Arbeitsstätten' aufzusuchen und lernen damit Opernhäuser und Konzertsäle kennen. Für die jungen Sänger ist vorher das Reiseerlebnis [zweiter Teil der Verbklammer fehlt]: die Fahrt, der Flug, das neue Milieu, die gute oder schlechte Reise, bei weiten Strecken die Sorge um die pünktliche Ankunft; der Empfang im anderen Land, die erste Begegnung mit dem neuen Direktor oder Kapellmeister mit den Kollegen sind interessant und aufregend. Die fremde Sprache geht meistens noch holprig und tausend Klippen stehen im Weg wie Kost und Klima, Lebensgewohnheit; bei Überseereisen der Zeitunterschied und die fremde Mentalität vom Zollbeamten bis zum Stubenmädchen [...]". - Wilma Lipp war 1953 erst 28jährig zur jüngsten Kammersängerin in der Geschichte der Wiener Staatsoper ernannt worden, sang an zahlreichen großen Häusern und beendete nach napp vier Jahrzehnten Anfang der 1980er Jahre ihre Bühnenlaufbahn; hernach wirkte sie weiterhin als Musikpädagogin, als welche sie u. a. Kathleen Cassello, Birgid Steinberger, Ingrid Habermann, Eva Lind und Iride Martinez ausbildete. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf; im linken Rand gelocht (keine Textberührung).‎

MareMagnum

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Wien, AT
[Livres de Inlibris]

€ 40,00 Acheter

‎Loebl, Karl Maria, Violinist und Komponist (1911-1942).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 21. VI. 1935.‎

‎2 SS. Gr.-4to. Mit eh. adr. Kuvert. An Adi von Filek: "Verzeihen Sie, bitte, die Belästigung. Ich hätte jedoch die große Bitte, mir für einige Zeit das Exemplar meiner 'Klaviersonate Fdur', das ich seinerzeit der seligen Frau Tante schenkte, zur Verfügung zu stellen. Meine Abschrift ist mir abhandengekommen (d. h. sie ist derzeit in Paris und ich habe Name und Anschrift des Pianisten, der sie eben hat, verloren). Das Werk wird im Herbst einige Male gespielt werden und deshalb muß ich eine Abschrift anfertigen lassen [...]". - Die Verso-Seite mit mit der ganzseitigen Niederschrift eines Gedichts von Jakop Kneip (1881-1958). - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf der Heinrich Suso Waldeck-Gesellschaft.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
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€ 120,00 Acheter

‎Lucca, Pauline, Sängerin (1841-1908).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Berlin, 23. V. 1863.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. adr. Kuvert. An den Maler Johann Heinrich Schramm (1810-1865): “Es ist mir, so leid es mir auch ist, für jetzt ganz unmöglich zu meinem Bild zu sitzen da ich schon sehr bald abreise, aber wenn ich zurück komme, werde ich sogleich es Ihnen zu wissen machen [...]”. - Pauline Lucca sang zunächst im Chor der Hofoper, debütierte 1859 in Olmütz und war viele Jahre als Ensemblemitglied in Prag tätig. 1861 wurde sie auf Anregung Giacomo Meyerbeers nach Berlin verpflichtet, kehrte der Stadt aber “nach beispiellosen Erfolgen” den Rücken, “um Gastspielreisen durch Europa und Amerika zu unternehmen. 1874 kehrte sie nach Wien zurück und sang bis 1889 an der Wiener Hofoper, deren Ehrenmitglied sie wurde” (DBE). Vgl. auch Czeike IV, 106f. - In altem Sammlungsumschlag.‎

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Wien, AT
[Livres de Inlibris]

€ 200,00 Acheter

‎Mabellini, Teodulo, Italian composer (1817-1897).‎

‎Autograph letter signed ("TMabellini"). N. p. o. d. [Florence, ca. 1880].‎

‎Large 8vo. 1 p. on bifolium. Asking an unnamed noblewoman to reschedule private lessons with her daughter Alice due to urgent rehearsals for an unexpected engagement: "Un concerto che si dà alla Sala Filarmonica [...] mi tiene occupato per le prove questa mattina e venerdì mattina [...] nelle ore appunto che dovrei recarmi al suo palazzo per la lezione della signorina Alice. Vengo dunque ad incomodar La con queste due righe per domandar le se mercoledì alle due e il sabato egualmente a quell'ora posso rimettere le due lezioni che la signorina anderebbe a perdere [...]". - Mabellini was among the leading Italian composers of his time, particularly of operas and other vocal music. From 1859 to 1874, he was the director of the Florentine Philharmonic Society. In 1868, Mabellini contributed the Lux aeterna to Giuseppe Verdi's project for a collective composition of a Requiem for Gioacchino Rossini by the most important Italian composers. In his later years, Mabellini's style was considered outdated and he struggled to find an audience, composing mostly for private clients and tutoring. - Well preserved.‎

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Wien, AT
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€ 150,00 Acheter

‎Mainardi, Enrico, Violoncellist und Komponist (1897-1976).‎

‎Eigenh. Brieffragment mit U. O. O. u. D.‎

‎1 S. 4to. "[...] im März spiele ich mit Zecchi in Wien, München, Graz u.s.w. Mir geht es gut und [ich] arbeite sehr viel [...]." - "Hervorragend als Solist und Kammermusiker" (Meyer XIII, 326) und über die Grenzen seiner Heimat hinaus bekannt, trat Mainardi seit 1952 auch zunehmend als Dirigent hervor. Sein kompositorisches Schaffen umfaßt vor allem Cellowerke, sein editorisches die Herausgabe von Bachs Cellosuiten.‎

MareMagnum

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Wien, AT
[Livres de Inlibris]

€ 150,00 Acheter

‎Mannes, Clara, Pianistin und Musikpädagogin (1869-1947).‎

‎Portraitphotographie mit eigenh. Widmung und U. O. O., 30. VIII. 1912.‎

‎92:60 mm auf Untersatzkarton, dort auch Widmung und U. Portrait in S/W im Profil: "Den lieben Freunden Felix und Lucille Weingartner zum 'Nichtvergessen' | Clara". - Clara Mannes, die Tochter des Dirigenten Leopold Damrosch und Schwester von Walter und Frank Damrosch, erhielt ihren ersten Klavierunterricht in New York, studierte dann in Dresden Klavier bei Hermann Scholtz und Musiktheorie bei Johannes Schreyer; 1897 nahm sie Unterricht bei Ferruccio Busoni in Berlin. "1898 heiratete sie den Violinisten David Mannes, mit dem sie bis Mitte der 1920er Jahre in den USA als Mannes Duo auftrat. 1916 eröffnete sie mit ihrem Mann die 'Mannes School of Music'. Hier betreute sie bis zu ihrem Tode die Abteilung für Ensemblespiel und unterrichtete Kammermusik" (Wikipedia). - Im Rand gering fleckig.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Livres de Inlibris]

€ 150,00 Acheter

‎[Marburg. - Philharmonischer Verein].‎

‎Eigenh. Brief des G. v. Britto mit U. O. O. u. D.‎

‎3½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. An die Redaktion der "Neuen musikalischen Presse in Wien": "Nachdem der gedruckte Jahresbericht des Vereines erst in 4-6 Wochen erscheinen dürfte, so erlaube ich mir die wichtigsten Daten über die Thätigkeit des Vereines im abgelaufenen Jahre hiemit auszugsweise mitzutheilen. Der Verein veranstaltete vier Mitgliederconcerte, deren Programme größtentheils hier noch nicht gehörte Compositionen enthielten. Besonders bemerkenswert waren die Symphonie in Bdur von R. Schumann sowie die Leonoren Ouverture No. 2 von Beethoven. Ferner wurde mit Unterstützung des hiesigen Männergesangvereines u. der Südbahnliedertafel eine Neuaufführung der seit 12 Jahren hier nicht gehörten 'Schöpfung' von J. Haydn veranstaltet. Der künstlerische Erfolg sämtlicher Concerte war ein ganz befriedigender [...]".‎

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Wien, AT
[Livres de Inlibris]

€ 80,00 Acheter

‎Marchisio, Barbara und Carlotta, Sängerinnen (1833-1919 bzw. 1835-1875).‎

‎Albumblatt mit eigenh. U. Prag, 14. VII. 1864.‎

‎½ S. auf Doppelblatt. 8vo. Zur Altistin Barbara vgl. ABI I 612,75-83 und II 356,418-422, zur Sopranistin Carlotta ebd. I 612,85-86 und II 356,425-427. - Beide Unterschriften auf Briefpapier mit gepr. kalligr. Monogramm. - Aus dem Besitz und in bedruckter Originalmappe der berühmten Autographensammlung des österreichischen Industriellen Adalbert Freiherr von Lanna (1836-1909).‎

MareMagnum

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Wien, AT
[Livres de Inlibris]

€ 90,00 Acheter

‎Gyp [d. i. Sibylle Gabrielle Riquetti de Mirabeau], Schriftstellerin (1849-1932).‎

‎Eigenh. Briefkarte. Paris, 7. XII. 1896.‎

‎1 S. Qu.-kl.8vo. Mit eh. Adresse. An Philipp Freud in Wien. - Gabrielle Gräfin von Martel de Janville schrieb unter dem Namen Gyp interessante, oft pikante Romane und Novellen, wie "Petit Bob" (1882) oder "Les femmes du colonel" (1899).‎

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Wien, AT
[Livres de Inlibris]

€ 80,00 Acheter

‎Massary, Fritzi, Sängerin (1882-1969).‎

‎Gedr. Billett mit drei eh. Zeilen und U. Palm Springs, 29. III. 1967.‎

‎½ S. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. adr. Kuvert. An Josef Wesely in Wien mit Dank für ihr übersandte Wünsche zum Geburtstag. - Die Tochter eines Wiener Kaufmanns kam 1904 an das Berliner Metropoltheater, "wo sie zu einem der gefeiertsten Revue- und Operettenstars wurde" (DBE). Sie sang die Hauptrollen in Operetten von Franz Lehár, Oscar Straus - der eigens für sie die "Rose von Stambul (1916) schrieb -, Leo Fall, Jacques Offenbach und vielen anderen. 1926 gastierte sie bei den Salzburger Festspielen als Adele in der "Fledermaus". Nach dem Tod ihres Gatten, des Schauspielers Max Pallenberg, zog sie sich 1934 von der Bühne zurück. 1938 emigrierte sie nach Großbritannien, später in die USA.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Livres de Inlibris]

€ 140,00 Acheter

‎Meller, Erich, Kapellmeister (1893-1941).‎

‎Portraitpostkarte mit eigenh. Namenszug auf der Bildseite. O. O., Juni 1936.‎

‎1 S. 8vo. Portrait im Profil. - Meller war während des Ersten Weltkriegs Korrepetitor an der Wiener Hofoper, hernach ein Jahr als Kapellmeister am Stadttheater Budweis und anschließend wieder an der Staatsoper tätig. Vgl. Kosch, Deutsches Theaterlexikon, s. v.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Livres de Inlibris]

€ 40,00 Acheter

‎Mestrozi, Paul, Musiker und Schriftsteller (1851-1928).‎

‎4 eigenh. Briefe mit U. Wien und Küb bei Payerbach, 1911-1913.‎

‎Zusammen 4½ SS. 8vo. Ersucht um Intervention in der Angelegenheit seines Schwiegersohnes Hermann Prigl betr. der Nachbesetzung einer Stelle als Operateur und Chirurg im Kaiser Franz Josef-Spital (1911). Ein ander Mal gestattet er sich die Anfrage, “ob Sie sich nicht für einige Autogramme und seltene Fotografien die in meinem Besitz sind interessieren wollten [...] Unter den Autogrammen befinden sich solche von: Dr. Karl Stieler, Hallenstein, Ankovitz, Tyrolt, Albin Svoboda, Marie Geistinger, Wilhelm Knaak, Hans Richter, Komzak [...]” (Br. v. 28. X. 1913). - Paul Mestrozi war Kapellmeister des Theaters in der Josefstadt und Mitglied des Hofburgtheater-Orchesters sowie der Hofkapelle. Später Eigentümer und Direktor des Fürst-Theaters im Prater und Leiter des Theaters in Wiener Neustadt, verfaßte bzw. komponierte Mestrozi neben zahlreichen Sprechstücken humoristischer Art auch Märsche, Walzer, Chöre u. a. Vgl. Eisenberg, Das geistige Wien, s. v. - Zwei Briefe mit gestemp. Briefkopf; zwei Br. im Rand gelocht (minimale Textberührung). - In altem Sammlungsumschlag.‎

MareMagnum

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Wien, AT
[Livres de Inlibris]

€ 180,00 Acheter

‎Milhaud, Darius, composer (1892-1974).‎

‎ADS. L‘Enclos, Aix-en-Provence, 11 Oct. 1939.‎

‎4to. ½ p. "Le soussigné Darius Milhaud, componiste de musique, membre du Conseil Superieur de la Radiodiffusion, déclare connaître Madame de Braun Fernwald, cantatrice autrichienne, et elle certain de son honneteté et de sa loyauté envers la France [...]".‎

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‎Milhaud, Darius, Komponist (1892-1974).‎

‎Eigenh. Luftpostbrief mit U. Mills College, Oakland, 22. IX. 1964.‎

‎1 S. 4to. In französischer Sprache an Robert Soeten. - Der Komponist war von 1940 bis zu seinem Tod am Mills College im kalifornischen Oakland als Kompositionslehrer tätig gewesen.‎

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€ 200,00 Acheter

‎Modl, Josef, Austrian folk singer (1863-1915).‎

‎Portrait postcard signed. N. p. o. d.‎

‎8vo. 1 p. Portrait postcard of Modl and the conductor and composer Karl Kratzl (1852-1904), who both signed. - Somehat dusty and with small defects to edges.‎

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€ 150,00 Acheter

‎Mojsisovics von Mojsvár, Roderich Edler, Komponist und Dirigent (1877-1953).‎

‎2 eigenh. (Bild-)Postkarten mit U. Bruck a. d. Mur, 1947 und 1948.‎

‎Zusammen 2 SS. Qu.-8vo. Jeweils mit eh. Adresse. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Wünsche zum Geburtstag. - Mojsisovics von Mojsvár war seit 1947 provisorischer Leiter der Musikschule in Bruck a. d. Mur und hielt Vorlesungen über Operndramaturgie am Grazer Konservatorium. Sein kompositorisches Schaffen (Bühnen- und Orchesterwerke, Lieder, Kammer- und Klaviermusik sowie Orgelwerke und Opern) fand “[b]is zum 2. Weltkrieg [...] lebhafte Pflege” (MGG IX, 430).‎

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‎Monbelli, Marie, Sängerin (geb. 1843).‎

‎Eigenh. Brief mit U. London, 11.VI.o.J.‎

‎3½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. Wird Ende August in Dtld. sein und frägt - wohl bei einem Theaterdirektor - an, ob sie drei Vorstellungen in Wiesbaden geben kann. - Auf Briefpapier mit farb. gepr. kall. Monogramm. - Aus dem Besitz und in bedruckter Originalmappe der berühmten Autographensammlung des österreichischen Industriellen Adalbert Freiherr von Lanna (1836-1909).‎

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€ 75,00 Acheter

‎Monsigny, Pierre-Alexandre, composer (1729-1816).‎

‎Autograph letter signed. Reiners, 23 Sept. 1774.‎

‎8vo. 1 p. on bifolium. To an unnamed "Collegue": "[...] - la Verité, mon Cher Collègue, permettez-moi [...] Vous, cet amour fraternel qui rend preuve [...] de l'Esprit, la paternité [...] ceux [...]. faire qu'avec [...] ... [...] cette ardeur [?]? ... [...] ? Est-ce que vous vous [...] moquer [?] ? [...]". - With his dramatic work Monsigny is among the "most important stage composers in 18th century France" (MGG IX, 481). - Includes one contemporary portrait etching; from the possession and in the original printed collecting folder of Alfred Bovet, whose famous catalog (published in 1887) is probably the greatest example to date of any representation of an autograph collection in book form.‎

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€ 650,00 Acheter

‎Moorefield, Olive, American actress and singer (b. 1932).‎

‎Autograph quotation signed. No place or date.‎

‎Oblong 8vo. 1 page.‎

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‎Moszkowski, Moritz, piano virtuoso (1854-1925).‎

‎ALS. Paris, 23 Dec. 1883.‎

‎8vo. 2 pp. on bifolium. To a publisher: "Ich danke Ihnen herzlich für Ihre freundlichen Gratulationen zum Erfolge meines Violin-Concertes und bin sehr erfreut, Sie von dem Absatz meines op. 31 befriedigt zu sehen. Ihnen Neues zu versprechen ist mir gegenwärtig ganz unmöglich, da ich die nächste Zeit keine kleineren Sachen zu schreiben beabsichtige. Anderseits würde ich, wenn ich neben größeren Arbeiten auch wieder etwas Gangbareres schreiben sollte, dies aber Hamauer anbieten müssen, da ich ihm doch nicht die schwer verkäuflichen Sachen geben und die leicht verkäuflichen entziehen kann [...]." - With small trace of former mounting on blank reverse and slight erasure in the address, otherwise a fine autograph. Includes two attractive contemporary portraits of the pianist. From the possession and in the original printed collecting folder of Alfred Bovet, whose famous catalog (published in 1887) is probably the greatest example to date of any representation of an autograph collection in book form.‎

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‎Moszkowski, Moritz, Klaviervirtuose (1854-1925).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. [Berlin, 15. IX. 1989].‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An Eugen Holzner in Prag: "Ich bin wirklich ganz gerührt durch die vielen Beweise Ihrer freundschaftlichen Gesinnung. Nehmen Sie nochmals meinen besten u. erneuten Dank für alle Ihre Mittheilungen u. die Einsendung der Brabdie [?] betreffenden Zeitungs-Notizen. Die letzte von diesen war ja ganz enthusiastisch abgefasst. Woher stammt die eigentlich? [...]" - Als virtuoser Pianist insbesondere mit Werken von Chopin bekannt geworden, unterbrach ein nervöses Armleiden in den 80er Jahren seine Karriere, die ihm bis dahin den Ruhm eingebracht hatte, sich "zu den bekanntesten Meistern des Salonstücks" (MGG IX, 637) zählen zu dürfen. Sein "didaktisches Meisterwerk", die 'Schule der Doppelgriffkunst', ist "zum unentbehrlichen Rüstzeug jedes Pianisten geworden" (Wininger, Große jüd. National-Biographie I, zit. n. DBA II 914, 264). 1897 nach Paris übersiedelt und zwei Jahre später in die Berliner Akademie aufgenommen, starb Moszkowski nahezu vergessen in einfachsten Verhältnissen.‎

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‎Müller, Leopold, Sänger und Theaterdirektor (1848-1912).‎

‎Gedr. Visitkarte mit mehreren eigenh. Zeilen und U. Wien, 11. VI. 1900.‎

‎1 S. 7,2:11,3 cm. Gratuliert “zur Geburt Ihres Stammhalters”. - Über das Hoftheater in Weimar, wo der hoffnungsvolle Bariton insbesondere durch Franz Liszt gefördert wurde, und die Komische Oper in Wien kam Müller 1874 ans Salzburger Stadttheater, dem er drei Jahre als erster Bariton angehörte. Nach einem Engagement in Berlin die Direktion des Salzburger Theaters übernehmend, war Müller weiterhin auch selbst als Sänger tätig und trat vor allem mit Wagner-Opern hervor (so sang er etwa die Titelrolle im ‘Fliegenden Holländer’ und führte 1882 im Rahmen einer Opernstagione die ersten Wagner-Aufführungen in Innsbruck durch). 1886 von der Direktion zurücktretend und auch seine Laufbahn als Sänger beendend, leitete Müller in Wien eine Theateragentur, bis er 1888 in die Direktion des Deutschen Volkstheaters eintrat und 1897 als Verwaltungsdirektor an das Carltheater überwechselte, dessen Leitung er 1900 gemeinsam mit Andreas Amann übernahm. 1908 gründete Müller das Johann-Strauß-Theater in Wien. Vgl. Czeike IV, 316. - In altem Sammlungsumschlag.‎

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‎Musil, Klara, Sängerin (1882-1963).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 29. X. 1907.‎

‎4 SS. auf Doppelblatt. 8vo. Ersucht, “meinen Bruder, der ein sehr braver Mensch ist, bei Erlangung irgend einer kleinen kommunalen Stellung, entweder als Schreiber oder Cassier zu befürworten [...]”. - Nach abgeschlossener Gesangsausbildung in Wien 1905 am Leipziger Opernhaus debütierend, war die beliebte Sängerin - deren Koloratursopran in den Partien der Königin der Nacht (‘Zauberflöte’) und der Violetta (‘La Traviata’) besonders nachhaltig zur Geltung kam - dreimal an der Wiener Volksoper sowie an den Hoftheatern von Coburg und Weimar verpflichtet; 1918 sang sie auch an der Wiener Hofoper. - In altem Sammlungsumschlag.‎

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€ 60,00 Acheter

‎Neruda, Wilhelmine Maria Franziska, (Lady Hallé), Violinvirtuosin (1839-1911).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Brünn, 26. IX. 1879.‎

‎1 S. 8vo. "Ich bitte Sie mir so schnell wie möglich 6 Stück G Saiten nach einliegendem Muster zu machen und zu senden [...] Ich möchte die Seiten nicht so rauh wie das einliegende Muster [...]." - Die in Brünn geborene Tochter eines Musikers war "sowohl als Virtuosin wie in der Kammermusik ausgezeichnet und jedem ersten Künstler an die Seite zu stellen [...] zu der künstlerischen Höhe der Lady Hallé hat sich bis jetzt [noch keine der violinspielenden Damen] aufzuschwingen vermocht. Sie ist die glückliche Besitzerin der Ernst'schen Stradivari" (Ehrlich, Berühmte Geiger der Vgh. und Ggw., zit. n. DBA I 889, 111). - Auf Briefpapier mit gedr. Initialen.‎

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€ 360,00 Acheter

‎Nessler, Victor E., Komponist und Dirigent (1841-1890).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., 16. XI. 1879.‎

‎1 S. 8vo. An einen Kollegen: "Ich bin total krank und werde wohl einige Tage zu Hause bleiben müssen; ist ein ärztliches Zeugnis nöthig, so will ich eines an die Direktion senden. Sei so gut und schicke mir Hannemann, ich habe ihm mehreres zu sagen und aufzutragen [...]." - Als Kapellmeister in Leipzig tätig, wurde Nessler durch den Erfolg seiner 1879 in ganz Deutschland begeistert aufgenommenen Oper "Der Rattenfänger von Hameln" ermutigt, den Taktstock abzugeben und sich fortan allein dem kompositorischen Schaffen zu widmen, das in " Trompeter von Säckingen" (1884) seinen Höhepunkt finden sollte: "Dieses Werk wurde allein im Jahre 1888 in Norddeutschland mehr als 900mal aufgeführt, selbst A. Nikisch konnte sich seinem 'Zauber' nicht entziehen und schrieb eine Phantasie für großes Orchester über diese Oper" (MGG IX, 1384). - Etwas fleckig, in der Faltung von alter Hand sauber hinterlegt. Beiliegend ein zeitgenössischer Stahlstich mit dem Portrait des Komponisten.‎

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€ 135,00 Acheter

‎Ney, Elly, Pianistin (1883-1968).‎

‎2 (1 eigenh. und 1 ms.) Postkarten mit U. O. O. bzw. Tutzing, 1943 und 1948.‎

‎Zusammen 2 SS. auf 2 Bll. (Qu.-)8vo. Dank an Josef Wesely für ihr übersandte Wünsche. - Elly Ney war 1904-07 Lehrerin der Meisterklasse am Kölner Konservatorium. 1908 zog sie in ein kleines Haus in Schlangenbad im Rheingau; Willem van Hoogstraten nahm ein Engagement als Leiter der dortigen Kurkapelle an. Am 3. August 1911 fand die Hochzeit zwischen Ney und Hoogstraten statt. 1914 gründeten beide mit Fritz Reitz das erste Elly-Ney-Trio. Die Pianistin starb am 31. März 1968 in Tutzing am Starnberger See. - Beiliegend ein gedr. Billett mit Dank für Wünsche zu ihrem Geburtstag sowie eine ms. Karte ihrer Sekretärin.‎

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€ 200,00 Acheter

‎Ney, Elly, Pianistin (1883-1968).‎

‎Gedr. Dankeskarte mit einigen eigenh. Zeilen und U. O. O., Oktober 1958.‎

‎½ S. auf Doppelblatt. Qu.-8vo. An Gratulanten zu ihrem Geburtstag, darunter auch eine persönlich, jedoch nicht namentlich adressierte "liebste Freundin" - "von ganzem Herzen alles Liebe und innigen Dank | Elly Ney". - Elly Ney war von 1904 bis 1907 Lehrerin der Meisterklasse am Kölner Konservatorium. 1908 zog sie in ein kleines Haus in Schlangenbad im Rheingau; Willem van Hoogstraten nahm ein Engagement als Leiter der dortigen Kurkapelle an. Am 3. August 1911 fand die Hochzeit zwischen Ney und Hoogstraten statt. 1914 gründeten beide mit Fritz Reitz das erste Elly-Ney-Trio. Die Pianistin starb am 31. März 1968 in Tutzing am Starnberger See.‎

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‎Ochs, Siegfried, Dirigent und Komponist (1858-1929).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit Notenzeile und U. [Berlin], 25. IV. 1894.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. Qu.-8vo. Sechs Takte aus einem nicht bezeichneten Werk, "Herrn Albert Löwy mit freundl. Gruß". - Ochs gründete 1882 in Berlin den Siegfried Ochs'schen Gesangverein, der aufgrund der Zusammenarbeit mit dem gleichzeitig gegründeten Philharmonischen Orchester 1888 in Philharmonischer Chor umbenannt wurde. Er selbst dirigierte u. a. erstmals Bachs Matthäuspassion ohne Kürzungen und leitete die Erstaufführungen von Werken Bruckners, Hugo Wolfs und Max Regers. Sein kompositorisches Schaffen umfaßt Lieder, Duette, Klavierstücke und die komische Oper "Im Namen des Gesetzes" (1888). - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.‎

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‎Ochs, Siegfried, Dirigent und Komponist (1858-1929).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Pontresina, 27. VIII. 1919.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Kollegen: „Ich erhalte soeben hier Ihren Brief. Leider komme ich nun darum, Sie in Berlin begrüßen zu können [...]“. - Ochs gründete 1882 in Berlin den Siegfried Ochs’schen Gesangverein, der aufgrund der Zusammenarbeit mit dem gleichzeitig gegründeten Philharmonischen Orchester 1888 in Philharmonischer Chor umbenannt wurde. Ochs selbst dirigierte u. a. erstmals Bachs Matthäuspassion ohne Kürzungen und leitete die Erstaufführungen von Werken Bruckners, Hugo Wolfs und Max Regers. Sein kompositorisches Schaffen umfaßt Lieder, Duette, Klavierstücke und die komische Oper ‚Im Namen des Gesetzes‘ (1888).‎

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€ 100,00 Acheter

‎Ochs, Traugott, Komponist, Dirigent und Musikpädagoge (1854-1919).‎

‎2 eigenh. Briefe mit U. Schellenberg bei Berchtesgaden bzw. Brünn, 19. III. bzw. 18. VII. 1900.‎

‎An die Redaktion der "Neuen musikalischen Presse" in Wien mit der Bitte um Zusendung weiterer Exemplare "der heute mir zugesandten Nummer, in der der Bericht aus Brünn enthalten ist" (Br. v. 19. III.) bzw. ein Begleitschreiben zur Übersendung eines "Schulberichth[s] nebst Prospect der Consevatoriumsclassen" (18. VII. 1900; ohne die erwähnten Beilagen). - Ochs' vieljährige Tätigkeit als Organist, Schulgesanglehrer, Dirigent und Hofkapellmeister mündete 1911 in der Gründung eines eigenen Konservatoriums in Berlin. Als Komponist bekannt wurde er vor allem durch seine Chorkompositionen. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf des Brünner Musikvereins.‎

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‎Oehmig, Hugo, Sänger (geb. 1855).‎

‎Gedr. Visitkarte mit 5 eigenh. Zeilen und U. verso. [Wien], o. D.‎

‎1 S. 6.5:10 cm. Der im böhmischen Eger geborene Sänger ersucht die “[h]ochlöbliche Direction des Wiener Stadttheaters [...] um 2 Karten zur heutigen Vorstellung”.‎

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‎Passy-Cornet, Adele, Sängerin und Gesangspädagogin (1838-1915).‎

‎Visitkarten mit einigen eigenh. Zeilen verso. O. O., 23. XI. o. J.‎

‎1 S. Carte de Visite-Format. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Stelle Ihnen hiemit meine Schülerin Frl. Arabella Spiegel vor, eine sehr talentvolle junge Dame mit großer schöner Stimme, und bitte ich Sie verehrter Freund dem Fräulein mit Rath und That in ihrer Angelegenheit an die Hand zu gehen [...]". - Die Tochter des Künstlerehepaares Franziska und Julius Cornet erhielt ihre Gesangsausbildung in Hamburg und erregte bei einem Konzert der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien die Aufmerksamkeit von Erzherzogin Sophie, was eine Reihe von Hofkonzerten zur Folge hatte. 1865 wurde sie an das Theater am Kärntnertor in Wien verpflichtet, debütierte hier als Königin der Nacht in der "Zauberflöte" und brillierte u. a. in den Partien der Isabella in "Robert le diable" und der Rosina im "Barbier von Sevilla". "Trotz großer Erfolge wandte sich sie wieder dem Konzert- und Oratoriengesang [zu] und gründete in Wien eine eigene Gesangschule, die sie bis 1881 leitete" (DBE). Von 1881 bis 1892 war sie Professorin an der Musikakademie in Budapest. - Mit kleiner Knickfalte und einem kleinen Tintenwischer in der Anrede.‎

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‎Paumgartner, Bernhard, Dirigent, Komponist und Musikforscher (1887-1971).‎

‎2 ms. Postkarten mit eigenh. U. Salzburg, 1957 und 1965.‎

‎Zusammen 2 SS. auf 2 Bll. Qu.-8vo. Jeweils mit ms. Adresse. An Josef Wesely mit Dank für ihm übersandte Wünsche zum Geburtstag. - Der Sohn der Mezzosopranistin und Musikpädagogin Rosa Papier-Paumgartner lernte Dirigieren bei Bruno Walter und war zunächst Solorepetitor an der Wiener Staatsoper. Später Dirigent des Wiener Tonkünstlerorchesters und Dozent an der Musikakademie, übernahm er 1917 die Leitung des Mozarteums in Salzburg, die er bis zu seiner Entlassung durch die Nationalsozialisten 1938 innehatte. Während der Jahre der Emigration in Florenz sich mit Forschungen zur Frühgeschichte der Oper befassend, leitete Paumgartner nach Kriegsende erneut das Mozarteum und dessen Orchester; als Dirigent bei den Salzburger Festspielen mitwirkend, war er von 1960 bis 71 auch deren Präsident. Er komponierte Kammermusik, Chöre, Lieder, Opern und Ballette. "Paumgartner hat sich als Mozartforscher und Barockkenner hervorgetan, als Komponist und Dirigent Anerkennung gefunden und durch seine pädagogische Erfahrung und Organisationsgabe das Salzburger Mozarteum zu hoher Blüte gebracht. Wesentliche Verdienste hat er sich auch als jahrelanger Mitgestalter der Salzburger Festspiele erworben" (MGG X, 972).‎

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‎Pembaur, Josef d. Ä., Dirigent und Komponist (1848-1923).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. Innsbruck, 25.VI. o. J.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An die Konzertdirektion Winkler in Wien: “Da ich seit Juli 1918 in Pension lebe also speziell, Gott dank, allen geschäftlichen Konzertsorgen fernzustehen das Glück habe, so gab ich Ihr Schreiben an die Musikalienhandlung Gross Herrn J. Ploner, der Konzerte arrangiert [...]”. - Josef Pembaur studierte in Wien (u. a. bei Franz Liszt) und München (u. a. bei Joseph Gabriel von Rheinberger) und wurde mit 27 Jahren Direktor der Musikschule des Innsbrucker Musikvereins. “Über vier Jahrzehnte lang waren fast alle musikalischen Ereignisse Innsbrucks mit dem vielseitigen Wirken Pembaurs, des Pädagogen, Dirigenten, Chordirektors und Komponisten verknüpft” (MGGX, 1012). Vgl. auch Öst. Lex. II, 181.‎

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‎Pembaur, Josef d. J., Klaviervirtuose (1875-1950).‎

‎4 eigenh. (Bild-)Postkarten mit U. München, Dresden und Wien, 1934-1947.‎

‎Zusammen 4½ SS. Qu.-8vo. Jeweils mit eh. Adresse. Dankt Josef Wesely für ihm wiederholt übersandte Wünsche zu Geburtstag und Neujahr: “Sind Sie eigentlich musikalisch tätig? Dirigieren Sie einen Männerchor? Und würden Sie sich für Kompositionen meines Vaters u. Bruders interessieren (von letzterem für 3 Männerchöre nach Goethe Texten) [...]” (Karte v. 16. IV. 1949). - Nach erstem Musikunterricht bei seinem Vater studierte Pembauer Klavier an der Münchner Akademie für Tonkunst und unterrichtete dort später auch als Lehrer. Nach anhaltenden Erfolgen als Konzertpianist als Professor an das Leipziger Konservatorium berufen, leitete er anschließend über drei Jahrzehnte lang eine Meisterklasse für Klavier an der Akademie für Tonkunst in München. “Seine romantische Interpretation, die sich vorzugsweise Beethoven, Robert Schumann, Chopin und Liszt widmete, war nicht ohne subjektive Eigenwilligkeit in Tempo und Phrasierung, fesselte jedoch durch Tiefendrang und Lauterkeit. Am unmittelbarsten erschloß sich ihm Liszts Klavierwerk, zu dessen bedeutendsten, weil überzeugendsten Interpreten Pembaur gehörte” (MGG X, 1013).‎

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‎Pepöck, August, Komponist und Kapellmeister (1887-1967).‎

‎2 eigenh. Briefkarten mit U. Wien und Gmunden, 1961 und 1964.‎

‎Zusammen 2 SS. Qu.-8vo. Jeweils mit eh. Adresse. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Geburtstagswünsche. - Pepöck war Sängerknabe im Augustiner-Chorherrenstift St. Florian und studierte 1906-11 am Wiener Konservatorium. Danach als Korrepetitor am Stadttheater in Troppau, als Kapellmeister in Iglau, Bozen, Reichenberg, Elberfeld und Dortmund tätig, lebte er seit 1926 als freischaffender Komponist in Gmunden. "Seine Operetten 'Mädel ade!' (1930) und 'Trompeterliebe' (1934) erzielten gute Erfolge [...] Der Mangel an geeigneten Libretti und der Niedergang der Operettenpflege nach 1945 ließen sein Wirken für die nachlehárische Operette nicht mehr voll zur Geltung kommen" MGG X, 1022f.).‎

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‎[Perger, Richard von, Dirigent und Komponist (1854-1911)].‎

‎Partezettel. Wien, 11. I. 1911.‎

‎1 S. 236:293 mm. Richard von Perger studierte u. a. bei Johannes Brahms, war dann einige Jahre als freier Komponist tätig und wurde 1890 Musikdirektor des Rotterdamer Konservatoriums. Nach seiner Rückkehr nach Wien war er als Konzertdirektor der Gesellschaft der Musikfreunde tätig, dirigierte den Wiener Männergesangverein und leitete das Wiener Konservatorium.‎

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‎Perinello, Carlo, composer and musical scholar (1877-1942).‎

‎5 ALS. N. p., 1911-1913.‎

‎8vo. 19 pp. Probably to Jella von Braun-Fernwald: "Ich bin seit ein paar Tagen wieder zurück und habe die Erinnerung an die schönen Tage in Wien und an die freundliche Aufnahme die ich dort besonders in Ihrem Hause hatte mitgebracht [...] Die vier Autographen, die Sie hiermit erhalten sind sämtlich meiner persönlichen Correspondenz entnommen [...] Frau Anna Lambrechts-Vos ist jene Holländerin deren 2 quartette bei unserem Preisausschreiben den Sieg davontrugen. Eines von diesen wurde vor zwei Jahren von dem Triester quartette in Wien gespielt. Ihr Mann taucht schon hier und da in den Concertprogrammen auf, als Componistin steht sie bestimmt im Vordergrunde gegenüber ihren Colleginnen [...]" (letter dated 5 April 1911). - "Nehmen Sie ja nicht mein Urtheil über den guten Malipiero zu genau; ich wünschte es ihm schon recht gerne, dass er ein Mann der Zukunft wäre - aber ... heute stützt er sich noch auf zu viele fremde Schultern um als solcher gelten zu können. Wird er seinen Weg finden? Wer kann das sagen? Zeitgenossen sind immer befangen und unfreie Richter [...]" (letter dated 16 May 1911).‎

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