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‎Porzer, Josef, Politiker (1847-1914).‎

‎Eigenh. Brief und eh. Bildpostkarte mit U. Wien und Konstantinopel, 1897.‎

‎Zusammen 3 SS. 4to und qu.-8vo. Bedauert, die Verteidigung H. A. Schwers aus bestimmten Gründen nicht übernehmen zu können. - Der Hof- und Gerichtsadvokat war seit 1882 Mitglied des Staatsgerichtshofs; von 1895 bis zu seinem Tod im Gemeinderat tätig, war Porzer von 1905-1910 zweiter, von 1910-1914 erster Vizebürgermeister. In seiner Amtszeit initiierte er u. a. die Gründung der Kaiser-Franz-Joseph-Jubiläums-Lebens- und Renten-Versicherungsanstalt und war als Konsulent der Gemeinde Wien u. a. beim Bau der städtischen Gaswerke, bei der Errichtung der Zentralsparkasse und der Einrichtung einer städtischen Leichenbestattung tätig. Vgl. Czeike IV, 590.- Der Brief auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf. - In altem Sammlungsumschlag.‎

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‎Posadowsky-Wehner, Harald Gf. von, Diplomat (1910-1990).‎

‎Ms. Brief mit eigenh. U. New York, 18. VI. 1971.‎

‎¾ S. 4to. An den Kulturattaché und Botschaftsrat Peter Schoenwaldt (1934-2004): "Während eines kurzen Aufenthaltes in New York zum Besuch des Bundeskanzlers erreichte mich die Sonderausgabe des 'Wächter und Anzeiger' vom 13. September 1970, die Sie mir netterweise zugeschickt haben. Zwar fehlte mir leider die Zeit zum Lesen. Aber ich habe beim Durchblättern bemerkt, dass mehrere sicherlich interessante Beiträge von Ihnen darin enthalten sind und ein Artikel sowie Abbildungen von der Einweihung des Alexander-von-Humboldt-Denkmals am 14. September 1869 im hiesigen Central Park. Herzlichen Dank [...]". - Harald Gf. Posadowsky-Wehner wurde nach Ausbruch des Zweiten Weltkriegs zur Luftwaffe eingezogen und war von 1941 bis 45 Referent für Wirtschaftsfragen im Reichsluftfahrtministerium in Berlin. "Nach der Rückkehr aus der Kriegsgefangenschaft 1947 wurde er Referent im Büro für Friedensfragen in Stuttgart und ging 1950 als Referatsleiter im Bundeswirtschaftsministerium nach Bonn. 1952 trat [er] in den diplomatischen Dienst ein, war Leiter der Wirtschaftsabteilung bei der Botschaft in Canberra, 1956 Referent in der Handelspolitischen Abteilung des Auswärtigen Amtes, 1960-64 Botschafter in Nigeria. Seit 1964 Leiter des Afrika-Referats im Auswärtigen Amt, bestimmte Posadowsky-Wehner maßgeblich die Afrikapolitik der Bundesrepublik und war 1970-75 Generalkonsul in New York" (DBE). - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.‎

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‎Prato, Giovanni a, Politiker und Journalist (1812-1883).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Trient, 18. VIII. 1881.‎

‎3 SS. auf Doppelblatt. 8vo. "Von einer Bergreise eben zurückgekehrt, finde ich hier Ihren lieben und werthen Brief [...] aus Schlangenbad - ein Badeort den ich vor 32 Jahren von Frankfurt a/M aus besucht habe. Ich danke Ihnen für die freundlichen Worte die Sie in der Allg[emeinen] Z[ei]t[un]g betreffs des unvergesslichen Freundes Geblers und meiner Uebersetzung fanden [...] Ich habe unter Ihrer Adresse nach Leipzig unlängst ein Heftchen geschickt mit einer Abhandlung über die Liebschaften des Horaz, bei Gelegenheit einer neuen an mich vom berühmten Schiller Uebersetzer A. Maffei gerichteten Uebersetzung der Ode ad Pirram [...]”. Wohl in diesem Jahr war Carlo di Geblers ‘Galileo Galilei e la Curia romana’ in einer Übersetzung Pratos erschienen, das zweite erwähnte Werk ist die [1880] in einer Übertragung von Andrea Maffei und mit einem Kommentar von Prato erschienene ‘L' ode a Pirra di Orazio’. - Der in Trient geborene Politiker und Journalist erhielt 1835 die Priesterweihe, studierte anschließend in Wien, wurde Religionslehrer am Gymnasium in Trient und Mitglied der Accad. degli Agiati, deren Sekretär er 1844 wurde. "1848 begann er seine journalist. Laufbahn beim 'Bothen von und für Tirol und Vorarlberg'. Er propagierte die Abtretung der Bezirke Trient und Rovereto von Tirol und vertrat diese Forderung auch als Depurtierter bei der Nationalversmlg. in Frankfurt, dann in Wien" (ÖBL VIII, zit. n. DBA II 1024,177). 1848/49 Abgeordneter zum Kremsier Reichstag, gründete er - nachdem er 1849 seiner Stelle als Hauslehrer enthoben worden war - 1850 und 1869 zwei jeweils nur kurzlebige Zeitschriften, in denen er rigoros für eine Italianisierung des Trentino eintrat, und war bis zu seinem Tod unablässig politisch tätig.‎

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‎Pratobevera von Wiesborn, Adolf Frh., Jurist (1806-1875).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 3. VII. 1850.‎

‎1½ SS. auf Doppelblatt. Folio. Mit Adresse. An den Juristen und Politiker Eugen Alexander Megerle von Mühlfeld (1810-1868), dem er einen (hier hektographiert wiedergegebenen) Erlaß von Justizminister Anton von Schmerling zur Kenntnis bringt, "da Sie wiederholt legislative Berathungen des Justizministeriums durch Ihre Einsicht und Ihren Scharfsinn zu unterstützen die aufopfernde Bereitwilligkeit hatten [...]". - Pratobevera von Wiesborn wurde 1837 Rat beim niederösterreichischen Landrecht und war von 1838-42 als Appellationsrat bei der Bundeszentralbehörde in Frankfurt/Main, anschließend auch in Wien tätig. Später wurde er Ministerialrat im Justizministerium, Leiter der legistischen Sektion und Rat des Obersten Gerichtshofs. 1861 und 1867 war er niederösterreichischer Landtagsabgeordneter und Reichsratsabgeordneter der Liberalen Partei. 1861/62 Justizminister und 1867-69 Landmarschall von Niederösterreich, wurde er 1869 lebenslängliches Mitglied des Herrenhauses. Seine Gattin war die Schriftstellerin Katharina. - Megerle von Mühlfeld war seit 1850 Präsident der neugegründeten Wiener Advokatenkammer und von 1861-68 eine der führenden Gestalten der Großösterreichischen bzw. der Liberalen Verfassungspartei und Mitglied des niederösterreichischen Landtags und des Reichsrats. Er setzte sich für die Abschaffung der Todesstrafe, das Briefgeheimnis, den Erlaß eines neuen Religionsgesetzes und die Wiedereinrichtung der Schwurgerichte ein. Die auf seine Initiative zurückzuführenden "Maigesetze" (1868) bewirkten eine deutliche Abschwächung des Konkordats mit der Kurie. - Mit kl. Ausschnitt durch Siegelbruch (keine Textberührung).‎

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‎Pressler, Larry, US-Politiker (geb. 1942).‎

‎Ms. Brief mit eigenh. U. [Washington], 7. IV. 1976.‎

‎1 S. Gr.-8vo. Mit ms. adr. Kuvert. An den Kulturattaché und Botschaftsrat Peter Schoenwaldt (1934-2004): "Thank you so much für sending me the autographed copy of the catalogue of the Humboldt exhibition at the Widener Library at Harvard University. I did enjoy chatting with Dr. Niels Hansen recently, at which time he told me about some of your writings on Alexander von Humboldt [...]". - Pressler war 22 Jahre lang Abgeordneter der Republikanischen Partei im amerikanischen Kongress, davon 18 Jahre im Senat; geboren wurde er in Humboldt, South Dakota. - Auf Briefpapier mit gepr. Briefkopf des Repräsentantenhauses.‎

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‎Promber, Adolf, Politiker (1843-1899).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., 11. V. [1882].‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Kollegen: "So leid es mir tut Ihnen das an mich gestellte Ansuchen abschlagen zu müssen, bleibt mir doch nichts anderes übrig", zumal er es sich zur Pflicht gemacht habe, "jeden Tag den ich nicht in Wien zubringen muß, in Brünn für diese Arbeiten [im Landesausschuß für Mähren] zu verwenden [...]". - Promber war seit 1873 Reichsratsabgeordneter, später auch mährischer Landtagsabgeordneter und seit 1878 im Landesausschuß tätig, "in dem er 20 Jahre als Referent für Gemeinde und Landwirtschaft sowie für Landesfinanzenangelegenheiten initiativ wirkte und dessen Permanenzausschuß zur Regelung der deutsch-tschechischen Frage er angehörte. Als Schwager zweier mährischer Landtagsabgeordneter, des deutsch-liberalen Frendl und des Führeres der mährischen Tschechen, Srom, war er an der Vorbereitung des 'Mährischen Ausgleichs' maßgebend beteiligt ('Drei-Schwäger-Wirtschaft'). Mehr als 50 Gemeinden verliehen ihm das Ehrenbürgerrecht" (ÖBL VIII, s. v.).‎

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‎Proskowetz von Proskow und Marstorff der Ältere, Emanuel Rt. von, Agronom und Politiker (1818-1909).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Prag, 24. XII. 1843.‎

‎2½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. Adresse. An den Historiker Johann Paul Kaltenbaeck (1804-61): "Glücklich in Prag angelangt, bewege ich mich im Kreise der Meinen, und denke bedeutend an alle guten Menschen, die mir werth und theuer geworden sind, zurück. - Wir feierten hier den heiligen Abend recht froh und heiter und erinnerten uns der Libingitzer; ich wäre gerne auch in Libingitz gewesen! [...]" - Proskowetz "erwarb sich große Verdienste um die Modernisierung der mährischen Landwirtschaft und der österreichischen Zuckerindustrie, zu deren Begründern er gehörte" (ÖBL, s. v.). Der vielfach geehrte und ausgezeichnete Agronom war zudem knapp vierzig Jahre lang Abgeordneter des Reichsrats, 1899 wurde er Mitglied des Herrenhauses. - Kaltenbaeck war Geschichtslehrer im fürstl. Schwarzenbergischen Haus und später Archivar am Haus-, Hof- und Staatsarchiv. 1850 begleitete er die Brüder des Kaisers auf einer Griechenlandreise. "Kaltenbaeck, dessen Tätigkeit im Archiv gering war, erlangte als Publizist eine gewisse Bedeutung" (ÖBL, s. v.).‎

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‎Proskowetz von Proskow und Marstorff der Ältere, Emanuel Rt. von, Agronom und Politiker (1818-1909).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Libingiz, 16. I. 1846.‎

‎2½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. An den namentlich nicht genannten Historiker Johann Paul Kaltenbaeck (1804-61): "Kaum hatten mir meines Bruders Zeilen bekannt gemacht, daß Sie eine neue Stellung im k. k. Staats Archiv eingenommen haben und als ich diese Nachricht in den öffentlichen Blättern bestättigt [!] fand, so konnte ich meinem aufrichtigen Gefühle und meiner ungeheuchelten Freundschaft zu Ihnen keine Schranken setzen und bin so frei, mit diesen Zeilen meine aufrichtigsten Glückwünsche zu dieser Beförderung Ihnen darzubringen [...]" - Proskowetz "erwarb sich große Verdienste um die Modernisierung der mährischen Landwirtschaft und der österreichischen Zuckerindustrie, zu deren Begründern er gehörte" (ÖBL, s. v.). Der vielfach geehrte und ausgezeichnete Agronom war zudem knapp vierzig Jahre lang Abgeordneter des Reichsrats, 1899 wurde er Mitglied des Herrenhauses. - Kaltenbaeck war Geschichtslehrer im fürstl. Schwarzenbergischen Haus und Archivar am Haus-, Hof- und Staatsarchiv. 1850 begleitete er die Brüder des Kaisers auf einer Griechenlandreise. "Kaltenbaeck, dessen Tätigkeit im Archiv gering war, erlangte als Publizist eine gewisse Bedeutung" (ÖBL, s. v.). - Auf Briefpapier mit kalligr. gepr. Monogrammvignette.‎

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‎Quehl, Georg , Theologe (1803-1880).‎

‎Eigenh. Briefnachschrift mit U. Erfurt, 21. XII. 1826.‎

‎11 Zeilen auf 1 Bl. 4to. Nachschrift auf einem Brief seiner Schwester Ida Quehl an beider Tante, deren Trauung für den Heiligabend angesetzt ist. "Wenn, meine geliebte und verehrte Tante, dem schönen heiligen Abend, der Ihnen diesmal gekommen ist, nun die erfreulichsten Festtage im Leben nachfolgen; wenn wie die heitre und frische Farbe eines jungen Christbaums auch Ihnen das Glück Ihrer Verbindung immerdar grün und treu bleibt; ja wenn das Licht der reinsten Freude heller als die tausend Weihnachtskerzen, die auch dieß Jahr so manches Herz beglückt haben mögen, Ihnen auf Schritt und Tritt leuchtet, dann denken Sie, daß auch mein Gebet für Sie, und mein aufrichtiger Glückwunsch zu Ihrer Verbindung, nur zu meiner eigenen Freude erfüllt sey". - Georg Quehl studierte Theologie in Halle und Berlin und war Pastor in Neuhausen, später in Hakenberg bei Herbellin. Theodor Fontane berichtet über ihn in einem Brief an seine Frau Emilie: "Der Hakenberger Pastor heißt Quehl und ist ein Bruder vom sel: Ryno" (Theodor Fontane: Werke, Schriften und Briefe. Herausgegeben von Walter Keitel und Helmuth Nürnberger. Abtlg. IV. Briefe. Bd. II: 1860-1878. Hrsg. v. München, Hanser, 1979. Br. Nr. 490 v. 10. VIII. 1878, S. 611).‎

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‎Quehl, Ryno, Journalist (1821-1864).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Berl[in], 15. V. 1862.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 4to. An eine namentlich nicht genannte Adressatin: “Mit nochmaligem herzlichsten Dank für alle erzeigte Freundlichkeit, sende ich Ihnen in der Anlage das besprochene Brieflein und wünsche Ihnen u. den lieben Ihrigen einen recht gesegneten u. fröhlichen Aufenthalt [...] Ist es möglich, so kommen Sie aber bald ein Mal zu uns u. athmen die [...] herzerfrischende Meeresluft [...]”. - Quehl wurde 1849 Redakteur des ‘Danziger Dampfboots’, gab die ‘Erfurter Zeitung’ heraus und wurde Direktor der "Centralstelle für Preßangelegenheiten" in Berlin, über die er erheblichen Einfluß auf das preußische Pressewesen ausübte. 1853 wechselte er als Generalkonsul nach Kopenhagen. Vgl. ADB XXVII, 31f. - Am linken Rand eine zeitgenössische Notiz zum Verfasser; ohne die erwähnte Beilage.‎

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‎Raab, Ignaz, Advokat (1743-1811).‎

‎2 eigenh. Briefe mit U. O. O., 1780.‎

‎Je 1 S. auf Doppelblatt. 4to. In seiner Eigenschaft als "legitimirter Mandatarii des Herrn Philipp Grafens v. Andler als Weiland Frau Octavia Gräfin v. Andler [...] instituirten universal Erbens" an das niederösterreichische Landrecht betr. Erbrechtsfragen. - Der aus dem oberösterreichischen Mauthausen stammende Raab betrat nach seiner Promotion 1770 "die Laufbahn als Sachwalter, in welcher er durch 40 Jahre wirkte und sich durch seine Gründlichkeit und Rechtlichkeit einen geachteten Ruf erwarb" (Wurzbach XXIV, 158). - Die Verso-Seite von Bl. 2 jeweils mit zahlreichen Bearbeitungsvermerken.‎

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‎Raab, Julius, Politiker (1891-1964).‎

‎3 Originalphotographien. O. O. u. D.‎

‎Je ca. 130:175 mm. Die S/W-Aufnahmen zeigen Julius Raab bei einer gemeinsamen Jause, einer Werksbesichtigung zusammen mit Leopold Figl und mit ebendiesem auch bei einem Empfang. - Julius Raab "zählt als Baumeister des Wiederaufbaus der österreichischen Wirtschaft wie als Architekt der Befreiung Österreichs im Staatsvertrag zu den bedeutendsten Staatsmännern der Republik Österreich" (DBE). - Eine Aufnahme mit kleinen Knickfalten in einer Ecke; beiliegend ein ms. Rundschreiben mit faks. U. aus Anlaß der Nationalratswahl 1953.‎

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‎Raab, Julius, Politiker (1891-1964).‎

‎Ms. Brief mit eigenh. U. Wien, 2. X. 1946.‎

‎½ S. Gr.-4to. An Egon Seefehlner (1912-97), damals Generalsekretär der Wiener Konzerthausgesellschaft, dem er zum Ableben von dessen Vater, Baurat Egon Ewald Seefehlner (geb. 1874), eines Eisenbahnfachmanns und Elektrotechnikers, kondoliert. - Julius Raab "zählt als Baumeister des Wiederaufbaus der österreichischen Wirtschaft wie als Architekt der Befreiung Österreichs im Staatsvertrag zu den bedeutendsten Staatsmännern der Republik Österreich" (DBE). - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf; papierbedingt etwas gebräunt und mit einem kleinen Einriß im oberen Rand.‎

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‎Rada, Eduard, Bauingenieur (1852-1914).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 12. XII. 1882.‎

‎3 SS. auf Doppelblatt. Kl.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Meines Erachtens würde sich eine Reproduktion des Holzschnittes in der beiliegenden No. des 'Centralblattes' am besten eignen. Es könnte nach dem Schnitte, um größere Auslagen zu vermeiden, eine Zinkographie hergestellt werden, - wie sie unter andren Jaffé oder Angerer in Wien sehr gut machen [...]". - Rada war Vorstand des Departements für Elektrizität und Wasserbauten bei der Landesregierung von Bosnien-Herzegowina. - Auf Briefpapier mit gepr. Monogramm.‎

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‎[Radetzky, Johann Gf., Feldmarschall (1766-1858)].‎

‎Brief des Generalmajors Hartmann. Wien, 12. XII. 1850.‎

‎¾ S. auf Doppelblatt. Folio. An Oberstleutnant Josef Latour von Thurmburg (1820-1903): "Herr Oberlieutnant werden hiemit angewiesen sich wieder in Ihre früheren Dienstverhältnisse zu begeben, die Vergütung der bei der damaligen außergewöhnlichen Kommandirung gehabten Auslagen aber, in geeignetem Weg[,] bei dem hochlöblichen Kriegsministerium anzusuchen [...]". - Auf Briefpapier mit gepr. Briefkopf "Feldmarschall Graf Radetzky"; etwas knittrig.‎

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‎Radetzky, Johann Gf., Feldmarschall (1766-1858).‎

‎Brief mit eigenh. Empfehlungsformel und U. Verona, 7. IV. 1856.‎

‎3 SS. auf Doppelblatt. Gr.-4to. An den namentlich nicht genannten Karl Freiherr Mecséry de Tsoor (geb. 1804) mit dem Ersuchen, der in Wien lebenden Gräfin Josepha Clementine Pötting eine Damenstiftungs-Präbende im Damenstift Hradschin zu gewähren.‎

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‎Radetzky, Johann Gf., Czech nobleman and Austrian general (1766-1858).‎

‎LS. Verona, 7 March 1851.‎

‎Large 4to. 1½ pp. on bifolium. Thanking an unnamed addressee for sending him a copy of the patriotic yearbook "Libussa".‎

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‎Radetzky, Johann Gf., Feldmarschall (1766-1858).‎

‎Kanzleibrief mit eigenh. U. Ofen, 10. II. 1826.‎

‎1 S. Folio. An das "Cuirassier Regiment Wallmoden" mit der Mitteilung, die für den Stab von Oberst Casadran [?] monatlich bewilligten Verpflegungskosten durch die dortige Kriegskassa erfolgen zu lassen. - Radetzkys Unterschrift unter einem Sichtvermerk datiert aus Pest, den 18. Februar 1826.- Mit stärkeren Läsuren und größeren Ausrissen am oberen Rand.‎

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‎Rahden, Oskar Baron von‎

‎Eigenh. Brief mit U. St.Petersburg, 24. (nach dem Gregorianischen Kaender) bzw. 12. (nach dem Julianischen) VIII. 1876.‎

‎3 SS. auf Doppelblatt. Qu.-schmal8vo. An Apotheker Raab in Wien (so von alter Hand am linken oberen Rand von Bl. 1 recto vermerkt): "Herr Dr. von Arnette wird Ihnen wohl schon auf meine Bitte hin mitgetheilt haben, daß am 18/30 August ein Transport barmh. Schwestern, in Begleitung des Herrn Dr. von Toropoff, in Wien ankommen wird, um am 1. September weiter zu reisen nach Montenegro. So wohl versorgt die Schwestern auch sind, halten wir es für rathsam, noch Einiges in Wien für Sie besorgen zu lassen, und schicke ich Ihnen hiebei eine Liste von Medikamenten und Verbandgegenständen [...]". - Rahden verfaßte zusammen mit Emanuel Gf. Sievers eine "Geschichtliche Übersicht der Grundlagen der Entwickelung des Provinzialrechts in den Ostseegouvernements" (2 Teile, St. Petersburg 1845). - Ohne die erwähnte Liste.‎

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‎Rainer Ferdinand, Erzherzog von Österreich (1827-1913).‎

‎Brieffragment mit eigenh. Namenszug. O. O. u. D.‎

‎1 S. 4,3:18,5 cm. Unterzeichnet in seiner Eigenschaft als "Land Wehr Ober Komm[an]d[an]t". - Der Sohn Erzherzog Rainer Josefs von Österreich trat 1843 in den Militärdienst ein, wurde 1852 Inhaber eines Infanterie-Regiments und 1861 Feldmarschalleutnant. Vier Jahre lang war er Präsident des ständigen Reichsrats, später Ministerpräsident und gehörte über vierzig Jahre lang dem Herrenhaus an. Zudem Kommandant der österreichischen Landwehr und Feldzeugmeister, fungierte er auch mehr als 50 Jahre als Kurator der Akademie der Wissenschaften. - Alt in Sammlungsumschlag montiert.‎

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‎Rainer Ferdinand, Erzherzog v. Österreich (1827-1913).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 27. I. 1895.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. Mit eh. adr. Kuvert. An den Bildhauer Otto König (1838-1920), damals Professor an der Wiener Kunstgewerbeschule: "Neulich haben Sie mir mündlich mitgetheilt, daß Sie die Absicht haben, nach dem bestehenden Modelle der Büste Seiner Majestät des Kaisers einen Guß ausführen zu lassen, um an demselben, nach Wegna[h]me des Ordenskleides, die Marschalls-Uniform, anzubringen. Sollten Sie diese Arbeit bis vor dem 8. künftigen Monates, an welchem Tage ich abzureisen gedenke, so weit gebracht haben, daß man dieselbe, wenn auch nur grob skizzirt, besehen kann, so daß man sich eine Vorstellung des Ganzen machen könne, bitte ich Sie mich hievon in Kenntnis zu setzen [...]". - Der Sohn Erzherzog Rainer Josefs von Österreich trat 1843 in den Militärdienst ein, wurde 1852 Inhaber eines Infanterie-Regiments und 1861 Feldmarschalleutnant. Vier Jahre lang war er Präsident des ständigen Reichsrats, später Ministerpräsident und gehörte über vierzig Jahre lang dem Herrenhaus an. Zudem Kommandant der österreichischen Landwehr und Feldzeugmeister, fungierte er auch mehr als 50 Jahre als Kurator der Akademie der Wissenschaften.‎

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‎Rainer Ferdinand, Erzherzog v. Österreich (1827-1913).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 6. V. 1886.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. An den namentlich nicht genannten Prinz Konstantin zu Hohenlohe-Schillingsfürst (1828-96): "Mit bestem Danke sende ich beiliegendes Buch, nach genommener Durchsicht, zurück. Die Schreiberin der Briefe scheint nicht auf einem ganz freundlichen Standpunkte sich bewegt zu haben, ebenso haben die Randbemerkungen die Erzherzogin wie mich interessiert [...]". - Der Sohn Erzherzog Rainer Josefs von Österreich trat 1843 in den Militärdienst ein, wurde 1852 Inhaber eines Infanterie-Regiments und 1861 Feldmarschalleutnant. Vier Jahre lang war er Präsident des ständigen Reichsrats, später Ministerpräsident und gehörte über vierzig Jahre lang dem Herrenhaus an. Zudem Kommandant der österreichischen Landwehr und Feldzeugmeister, fungierte er auch mehr als 50 Jahre als Kurator der Akademie der Wissenschaften.‎

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‎Rainer Ferdinand, Erzherzog v. Österreich (1827-1913).‎

‎Gedr. Urkunde mit eigenh. U. Wien, 30. VI. 1903.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. Folio. Bestätigt wird dem k. k. Hauptmann Ludwig Neudert, daß dieser die "erforderlichen theoretischen Kenntnisse für die Stabsofficiers-Charge" in ausreichendem Ausmaße bewisen habe. - Der Neffe von Kaiser Franz II. (I.) und Sohn von Erzherzog Rainer Josef wurde von Kaiser Franz Joseph I. an die Spitze des ernannten Reichsrats berufen, war 1861-65 als nomineller Ministerpräsident Haupt des liberalen Kabinetts von Anton von Schmerling, Oberkommandierender der Landwehr und Feldzeugmeister. Als Förderer der Wissenschaften (u. a. war er al Kurator der Akademie der Wissenschaften und als Protektor des Österreichischen Museums für Kunst und Industrie tätig), schenkte er seine Papyrussammlung der Hofbibliothek (heute Nationalbibliothek). - Auf Briefpapier mit kalligr. Vordruck des “kais. königl. Landwehr-Ober-Kommandos” und mit kl. Einr. im Längsfalz.‎

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‎Rainer Josef, Erzherzog von Österreich (1783-1853).‎

‎Eigenh. Anmerkung mit U. auf einem eh. unterzeichneten Schreiben Karl Graf Zichys. Wien, 15. II. 1808.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. Folio. Mit Adresse. In seinem "allerunterhänigster Präsidialvortrag" titulierten Schreiben gibt der damalige Staats- und Konferenzminister Karl Graf Zichy zu Zich und Vásonykeö (1753-1826) eine Richtigstellung betr. eines Irrtums von Graf Johann Colloredo "über den erbländischen Bergbau", der besagt, "daß das Moldauer Salz nach Gallizien Zollfrey" eingeführt werde. Richtig sei jedoch vielmehr, "daß das Moldauer Salz seit dem Jahre 1788 bey der Einfuhr in die Bukowina eine Consummo-Zollgebühr von 9 [Kreuzer] pr. Carton zu entrichten hatte". - Erzherzog Rainer notiert auf der Verso-Seite von Bl. 1 am Rande "Auf Seiner Majestät ausdrücklichen Befehl | Rainer mmpr". - Erzherzog Rainer Josef, der neunte Sohn von Kaiser Leopold II., machte sich früh mit der Staats- und Finanzverwaltung vertraut und wurde durch seine Mitwirkung an der Reorganisation der Verwaltung von Parma und Piacenza 1817 Vizekönig des Lombardo-Venetianischen Königreiches. 1848 verließ er noch vor der Erhebung Mailands die Stadt, lebte zunächst in Verona und schließlich als Privatmann in Bozen. - Karl Graf Zichy wurde im Jahr darauf Kriegsminister und leitete im Einverständnis mit Metternich in den Jahren 1813/14 die inneren Angelegenheiten. - Papierbedingt etwas gebräunt, sonst sehr wohlerhalten.‎

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‎Rainer Josef, Erzherzog von Österreich (1783-1853).‎

‎Einblattdruck. Wien, 1. V. 1809.‎

‎1 S. Qu.-Imperial-Folio. Aufforderung zur freiwilligen Meldung "zum Schutze des Landes gegen jede feindliche Unternehmung auf allen Seiten" und mit näheren Angaben zur Meldung bei Landwehrbataillonen und Kavallerie. - Erzherzog Rainer Josef, der neunte Sohn von Kaiser Leopold II., machte sich früh mit der Staats- und Finanzverwaltung vertraut und wurde durch seine Mitwirkung an der Reorganisation der Verwaltung von Parma und Piacenza 1817 Vizekönig des Lombardo-Venetianischen Königreiches. 1848 verließ er noch vor der Erhebung Mailands die Stadt, lebte zunächst in Verona und schließlich als Privatmann in Bozen. - Auf sehr dünnem, gebräuntem Papier mit kleineren Ausrissen und Papierdurchbrüchen.‎

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€250.00 Buy

‎Rainer Josef, Erzherzog von Österreich (1783-1853).‎

‎Kaufvertrag mit eigenh. Namenszug. Venedig und Wien, 21. XII. 1831 und 25. I. 1832.‎

‎3½ SS. auf Doppelblatt. Folio. Sauber ausgeführter Kaufvertrag zwischen Erzhzg. Rainer und Felix Freiherr von Saala, “k. k. Kämmerer und n. ö. Regierungsrath”: “Erstens verkauft der Herr Felix Freyherr von Saala sein bey den n. ö. Ständen in Folge Einlage No. 511 und 512 als ein Stift Melkerisches Lehen von dem sogenannten der Herrschaft Schönkirchen eigenthümlichen Straßfeld, und von dem in dem Bezirke der Herrschaft Bockfließ liegenden Loimerstoferfeld inliegendes, und in der ganzen Schuldigkeit bestehendes groß- und kleines Feldzehentrecht [...] um einen ordentlich verabredeten [...] Kaufschilling von 14000fl sage Vierzehn Tausend Gulden [...]”; Punkt zwei und drei des Kaufvertrages behandeln umständlich die Zahlungsmodalitäten und künftigen Besitzrechte. Neben den Unterschriften der zwei Parteien zeichnen vier “erbethene Zeuge[n]”, darunter Ludwig Karl Graf Folliot de Crenneville-Poutet (1765-1840), Anton Gf. von Meraviglia (gest. 1844) und Leopold Gf. Wagensperg; die Authentizität des Dokuments wird von Peter Gf. Goess (1774-1846) bezeugt. Zwei weitere Unterschriften, eine Paraphe und fünf teilweise gut erhaltene Siegel beschließen das Dokument. - Erzhzg. Rainer Josef, der neunte Sohn von Kaiser Leopold II., machte sich früh mit der Staats- und Finanzverwaltung vertraut und wurde durch seine Mitwirkung an der Reorganisation der Verwaltung von Parma und Piacenza 1817 Vizekönig des Lombardo-Venetianischen Königreiches. 1848 verließ er noch vor der Erhebung Mailands die Stadt, lebte zunächst in Verona und schließlich als Privatmann in Bozen. - Mit drei Stempeln und einem papiergedeckten Siegel; an den Rändern tls. lappig und mit kl. Einr. (letztere im Falz alt hinterlegt).‎

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‎Ramazzotti, Angelo, Patriarch of Venice (1800-1861).‎

‎3 autograph letters signed. Pavia and Venice, 1856-1861.‎

‎4to and large 8vo. Altogether 3½ pp. on 6 ff. Beautiful correspondence with an intimate friend in Vienna, reflecting important steps of Ramazotti's ecclesiastical career. In the earliest letter from 27 January 1856, Ramazotti was still bishop of Pavia. Asking his friend to organize accommodation in Vienna, should he be called there in connection with the recently concluded concordat, Ramazzotti speaks of his very limited means as the "bishops here are, by love and by necessity, professors of exalted poverty" and he had to pledge "a conspicuous sum for the continuation of the works on the cathedral". But, to continue on a lighter note, he cryptically jokes that he has "one of the best possessions of a table that lets the river Po eat half of it to eat him with the other half," probably also referring to the financial problems of the diocese. Despite all this, he would even go to see his friend in Vienna with "only one foot," and sends greetings to an Imperial councelor named Maria Noy. - When Ramazotti was designated to become Patriarch of Venice, he wrote a beautiful letter to his friend in Vienna, expressing his conflicting feelings of gratitude towards Pope Pius IX and doubt: "In questi giorni nei quali il mio cuore è assai commosso, mi è caro avere anche lontano un amico al quale possa aprirlo con confidenza questo mio cuore benedetto. Io mi trovo in quello stato che ti puoi immaginare. Temo, spero vorrei andando a Venezia farvi del bene... ma se quella invece fosse una sede dove Dio riservasse un po' d'onore mondano, ma sterilità d'opere buone ad un povero vescovo, che fu inerte nell'operar il bene dove il campo era più opportuno...! Io ho rimessa la decisione di quello che devo fare al Santo Padre. Questo però non impedisce che il mio cuore senta con viva riconoscenza tutto l'amore e la fedeltà che io devo al mio Sovrano anche per questo nuovo tratto della sua bontà verso di me [...]" (Pavia, 28 February 1858). - The final letter from 4 April 1861, just a few months before Ramazotti's death, concerns an upcoming visit to Vienna for a meeting of the Imperial council. The Patriarch asks his friend to inquire with a redemptorist named Ligoriani if the monastery can accommodate him and some other bishops: "Siccome sarà bene che anch'io venga a Vienna per la prossima riunione del Consiglio dell'Impero, quantunque e per la mancanza della cognizione della lingua tedesca e per la mancanza di qualunque altra cognizione io veda benissimo che vi potrò far ben poco di bene. Così ti prego di andare a parlare al Superiore dei P.B. Redentoristi a Ligoriani per vedere se vorrebbero aver la bontà di darmi alloggio. Ti prego di dimandare se avrebbero posto anche per qualche altro vescovo. Spero che mi risponderai presto. " - The facade and the dome of the Pavia Cathedral were only built in the 19th century with some works continuing well into the 20th, depleting the diocese's finances. The 1st concordat between the Holy See and Austria had been concluded in 1855. The recipient was probably a high ranking Austrian diplomat or magistrate who was involved in the negotiations for the concordat. - Traces of folds.‎

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‎Rancés y Villanueva, Manuel Marqués de Casa, Diplomat (1824-1897).‎

‎Eigenh. adr. Kuvert. [Wien], o. D.‎

‎1½ SS. Qu.-12mo. An den Mediziner Rudolf Rt. von Vivenot (1807-1884). - Zu dem spanischen Diplomaten vgl. Archivo Biográfico de España, Portugal e Iberoamérica I 782,262-263. - Rudolf Rt. von Vivenot gründete 1848 den „Konstitutionell-monarchistischen Verein“; als sich die angestrebte Gründung einer patriotischen Partei nicht verwirklichen ließ, zog er sich jedoch aus der aktiven Politik zurück. Seit 1868 Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina, wurde er 1872 Vorsitzender des Komitees zur Gründung des Sophienspitals in Wien; daneben war Vivenot Direktor des Unterstützungsvereins für Witwen und Waisen des medizinischen Doktor-Collegiums.‎

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‎Rebhann, Anton, Regierungsrat.‎

‎6 eigenh. Briefe und 1 hs. Br. mit eh. U. Wien, 1910.‎

‎Zusammen 12½ SS. auf Doppelblättern. 8vo. “Ich erlaube mir Ihnen [...] [das] Curriculum vitae meines Sohnes zu übersenden mit der Bitte, davon gütigst Gebrauch zu machen. Seien Sie hierfür im vorhinein bestens u. wärmstens bedankt [...]” (Br. v. 7. XI. 1910). - “Mein Sohn, der Samstag noch eintraf, bestätigt nach den ihm gewordenen Informationen, daß bei der Donau Regulierungs Kommission derzeit gar nichts frei sei [...]” (Br. v. 15. XII. 1910). - Einige Br. auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf der “Direktion der k. k. Staatsrealschule im VIII. Wiener Gemeindebezirke”. - In altem Sammlungsumschlag.‎

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‎Rechbauer, Karl, Politiker (1815-1889).‎

‎Brief mit eigenh. U. Graz, 6. IV. 1872.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. Gr.-4to. An Heinrich Rt. von Wallner: "Erwiedernd Ihrer werthen Zuschrift vom 1. l. M. beehre ich mich Ihnen mitzutheilen, daß ich das mir eingesendete, an Frau Therese Gräfin v. Herberstein gerichtete Gesuch um Vormerkung Ihres Herrn Bruders für eine Fürst Dietrichstein'sche Stiftungs-Präbende an das gräfliche Herberstein'sche Sekretariat in Wien [...] übersendet habe [...]". - Rechbauer war von 1873 bis 79 Präsident des ersten aus direkten Wahlen hervorgegangenen Abgeordnetenhauses. 1868 wurde er Obmann der fusionierten Klubs der Liberalen und der Linken und gehörte 1881 zu den Begründern der aus dem deutschen Fortschrittsklub und dem Klub der Linken gebildeten Vereinigten Linken. - Auf Briefpapier mit gepr. Briefkopf. - Die Recto-Seite von Bl. 1 mit zeitgenöss. Notiz zum Verfasser; am rechten Blattrand lappig und teils eingerissen.‎

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‎Rechbauer, Karl, Politiker (1815-1889).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Graz, 26. X. 1870.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An den Juristen Karl Frh. von Haerdtl (1818-89) mit der Bitte um Unterstützung des Advokaten Dr. Gollner aus Laibach, "den sein körperlich leidender Zustand in die drängende Notlage gebracht [hat]". - Der Grazer Jurist war Landtags- und Reichstagsabgeordneter (Führer der Autonomistenpartei) und Präsident des ersten aus direkten Wahlen hervorgegangenen Abgeordnetenhauses. 1868 wurde er Obmann der fusionierten Klubs der Liberalen und der Linken und gehörte 1881 zu den Begründern der aus dem deutschen Fortschrittsklub und dem Klub der Linken gebildeten Vereinigten Linken. Sein besonderes Interesse galt einer Verständigung mit dem ungarischen Reichsteil. - Karl Frh. von Haerdtl war Mitglied des Herrenhauses und mehr als zwanzig Jahre lang Präsident der Wiener Advokatenkammer. - Auf Briefpapier mit gepr. Briefkopf.‎

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‎Rechberg und Rothenlöwen, Johann Bernhard Gf. von, Politiker und Diplomat (1806-1899).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 20. VIII. 1860.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. Folio. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "B[ar]on. Werther theilte mir heute Abend mit, daß Seine königliche Hoheit der Prinz Albrecht von Preußen den 24ten dieses [Monats] aus Ungarn hier eintreffen werde. Wie lange Seine königliche Hoheit (Bruder des Prinzen Regenten) Sich hier aufzuhalten gedenken, ob Sie incognito reisen oder Ihre Aufwartung machen wollen konnte der königlich preussische Gesandte nicht angeben [...]". - Seit 1829 als Gesandter im auswärtigen Dienst tätig, kehrte Johann Gf. von Rechberg und Rothenlöwen 1847 nach Österreich zurück und begleitete im Jahr darauf Staatskanzler Metternich auf seiner Flucht bis Den Haag. Später Präsidialgesandter beim Deutschen Bundestag und Minister des kaiserlichen Hauses und des Äußeren, war er bis zur Bildung des Kabinetts Schmerling zugleich Ministerpräsident. Für eine Zusammenarbeit mit Preußen und Rußland eintretend, konnte er sich aber in der schleswig-holsteinischen und der Zollvereinsfrage weder gegen Bismarck noch gegen die Preußengegner unter seinen Ministerkollegen durchsetzen und legte nach dem Scheitern der Zollvereinverhandlungen 1864 sein Amt nieder; bis zu seinem Tod lebte der Träger der Ordens vom Goldenen Vlies auf Schloß Kettenhof bei Wien.‎

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‎Rechberg und Rothenlöwen, Johann Bernhard Gf. von, Politiker und Diplomat (1806-1899).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., 25. I. 1864.‎

‎1½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Kollegen: "Ich habe sehr bedauert, daß Euer Excellenz gestern nicht zu Schmerling gekommen sind. Ein Mißverständnis über welches ich mir vorbehalte näheren Aufschluß gegeben zu haben. Ich erlaube mir Sie daran zu erinnern daß heute Abend die Sitzung des Finanz Ausschusses stattfindet, und daß ich auf Ihre freundlich collegialische Unterstützung zählen zu dürfen glaube [...]". - Seit 1829 als Gesandter im auswärtigen Dienst tätig, kehrte Johann Gf. von Rechberg und Rothenlöwen 1847 nach Österreich zurück und begleitete im Jahr darauf Staatskanzler Metternich auf seiner Flucht bis Den Haag. Später Präsidialgesandter beim Deutschen Bundestag und Minister des kaiserlichen Hauses und des Äußeren, war er bis zur Bildung des Kabinetts Schmerling zugleich Ministerpräsident. Für eine Zusammenarbeit mit Preußen und Rußland eintretend, konnte er sich aber in der schleswig-holsteinischen und der Zollvereinsfrage weder gegen Bismarck noch gegen die Preußengegner unter seinen Ministerkollegen durchsetzen und legte nach dem Scheitern der Zollvereinverhandlungen 1864 sein Amt nieder; bis zu seinem Tod lebte der Träger der Ordens vom Goldenen Vlies auf Schloß Kettenhof bei Wien. - Mit mehreren Einrissen und einem kl. Ausriss im leeren Bl. 2. Beiliegend ein Ausschnitt aus einem zeitgenöss. Adressregister sowie aus einem‎

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‎Rechberg und Rothenlöwen, Johann Bernhard Gf. von, Politiker und Diplomat (1806-1899).‎

‎Eigenh. Mitteilung mit U. ("Rechberg"). O. O., 29. V. 1860.‎

‎1 S. Qu.-gr.-8vo. "An S. k k apost. Majestät in Schönbrunn": "S. kais. Hoheit der durchl. Herr Erzherzog Rainer frägt an um wie viel Uhr Sie heute Abends mit Graf Rechberg bei Seiner Majestät in Schönbrunn Vortrag erstatten können [...]". - Seit 1829 als Gesandter im auswärtigen Dienst tätig, kehrte Johann Gf. von Rechberg und Rothenlöwen 1847 nach Österreich zurück und begleitete im Jahr darauf Staatskanzler Metternich auf seiner Flucht bis Den Haag. Später Präsidialgesandter beim Deutschen Bundestag und Minister des kaiserlichen Hauses und des Äußeren, war er bis zur Bildung des Kabinetts Schmerling zugleich Ministerpräsident. Für eine Zusammenarbeit mit Preußen und Rußland eintretend, konnte er sich aber in der schleswig-holsteinischen und der Zollvereinsfrage weder gegen Bismarck noch gegen die Preußengegner unter seinen Ministerkollegen durchsetzen und legte nach dem Scheitern der Zollvereinverhandlungen 1864 sein Amt nieder; bis zu seinem Tod lebte der Träger der Ordens vom Goldenen Vlies auf Schloß Kettenhof bei Wien.‎

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‎Reder, Walter, Offizier der Waffen-SS (1915-1991).‎

‎Ms. Bildpostkarte mit eigenh. U. Gaeta, 24. II. 1969.‎

‎1 S. Qu.-8vo. An Karl Strobl (geb. 1900), Maler und Herausgeber der Zeitschrift "Kunst ins Volk": "Mit vielem Dank für die liebenswürdige Übersendung des mit Freude entgegengenommenen Heftes III-IV 'Kunst ins Volk' grüßt Sie herzlichst vom 'südlichen Vorposten' [...]". Der bis 1985 als Kriegsgefangener in der italienischen Festung Gaeta inhaftierte Obersturmbannführer, der im September 1944 als Angehöriger der 16. SS-Panzergrenadierdivision bei Marzabotto bei Bologna als Vergeltung für Partisanenüberfälle ein Massaker an der Zivilbevölkerung anbefohlen hatte. 1985 begnadigt und nach Österreich entlassen, löste die Rückkehr nach Österreich vor allem aufgrund der Begrüßung des Kriegsverbrechers durch den damaligen Minister für Landesverteidigung Friedhelm Frischenschlager heftigen Unmut hervor. - Besagte Zeitschrift erschien von 1949 bis 1969. Zum Adressaten vgl. Thieme/Becker XXXII, 197. - Die Vorderseite der Karte - nach einem Holzschnitt von Josua Leander Gampp (1889-1969, vgl. Vollmer II, 195f.) - zeigt eine zum Horizont hin verlaufende und durch einen Stacheldraht markierte Grenze. - Freigemacht durch Stempel "Kriegsgefangenenpost - gebührenfrei".‎

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‎Reischach, Sigismund Frh. von, Militär (1809-1876).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Verona, 28. XII. 1861.‎

‎3 S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Freund betr. einer Verabredung. - Der langgediente und verdiente Militär wurde 1857 mit der Verleihung des Infanterieregiments Nr. 21 ausgezeichnet; im Feldzug von 1859 wurde er bei Magenta schwer verwundet und mit dem Commandeurkreuz des Leopoldordens ausgezeichnet. - Auf Briefpapier mit gepr. Vignette.‎

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‎Renner, Alexander, Flugpionier (1892-1966).‎

‎Gedr. Dankesschreiben mit eigenh. U. Graz, 1960.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit ms. Kuvert. Neujahrsgrüße an Josef Wesely. - Der Sohn des Artisten Franz Renner führte mit seinem Bruder Anatol ("Renner-Buben") anläßlich der Grazer Herbstmesse 1909 die ersten Flüge mit einem lenkbaren Luftschiff in Österreich durch; weitere Aufstiege folgten kurz danach in Wien und Linz. Während des Ersten Weltkriegs war Renner Kampfflieger. Vgl. Öst. Lex. II, 272.‎

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‎Renner, Karl, Politiker (1870-1950).‎

‎Ms. Brief mit U. ("Renner"). Wien, 25. IX. 1925.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 4to. An einen namentlich nicht genannten Professor mit Dank für "die freundliche Einladung zur Teilnahme an der Eröffnung der Ausstellung 'Deutsche Frauen-Kunst' am 26. d. M.": "Leider bin ich an diesem Tage von Wien abwesend und daher nicht in der Lage, an der Feier teilzunehmen. Ich bitte Sie aber versichert zu sein, daß ich der Ausstellung, von deren hohem künstlerischen Wert ich überzeugt bin, aus aufrichtigem Herzen vollen Erfolg wünsche [...]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf "Der Bundeskanzler".‎

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‎Ricci, Matteo, Italian politician (1826-1896).‎

‎Autograph letter signed ("M. Ricci"). Macerata, 17. IX. 1857.‎

‎Large 8vo. 1½ pp. To a bookseller, clearing up a misunderstanding concerning the price of a dictionary that Ricci had bought from the recipient: "La lettera in cui Ella mi dava avviso della spedizione del Dizionario io la lessi con qualche fretta, e (cosa a me insolitissima) mi accadde di perderla. Indi è proceduto l'equivoco e la differenza del prezzo: ma poco ci voleva, mi sembra, a capacitarsi non essere tutto ciò che un semplice errore, una pura dimenticanza. Di questa già Ella mi aveva reso avvertito per mezzo dello zio, io stava per riparare lo sbaglio e non so davvero che cosa c'entrasse anche la sua del 14, e quella focosa insistenza. Non dubiti che il residuo prezzo le sarà prontamente sborsato, ed anzi a maggiore sollecitudine le unisco alla presente due righe per lo zio [...]". - Traces of folds. - From the collection of Eduard Fischer von Röslerstamm (1848-1915).‎

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‎Riehl, Kunsthistoriker.‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 16. X. 1907.‎

‎3 SS. auf Doppelblatt. 8vo. “Wenn sich das ohne jede Verzögerung, lediglich aus der Stimmung heraus, welche Ihr w[ertes] Referat vorfinden bezw. erzeugen wird, machen läßt, würden Sie mich ganz besonders verpflichten, wenn Sie befürworten wollten, daß man - in Anerkennung - um Vertrauen zu bekunden etc. - bei der runden Summe von 15.000 Kr bleibt, die ich selber ausgelegt habe [...]”. - In altem Sammlungsumschlag.‎

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‎Rietstap, Jean Baptist, Genealoge und Historiker (1818-1891).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Haag, 13. VII. 1882.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. Folio. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Gestern hatte ich die Ehre [...] die goldene Medaille für Kunst und Wissenschaft die Seine Majestät der Maiser mir auf Euer Excellenz Antrag gnädigst zu verleihen geruht hat, zu erhalten [...]". - Rietstap war Verfasser des großen heraldischen Werks "Armorial general".‎

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‎Rietstap, Jean Baptist, Genealoge und Historiker (1818-1891).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Haag, 13. II. 1882.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Ich hatte die hohe Ehre ein Schreiben von Eueren Gnaden zu erhalten und daraus nicht nur zu ersehen dass meine Bereiterklärung zur Mitwirkung am Register des Freydal Euere Genehmigung hatte, sondern auch dass ein Exemplar der Prachtausgabe dieses Werkes mir übersendet werden würde, eine Ehre die ich fürchten muss nicht nach Gebühr beantworten zu können [...]". - Rietstap war Verfasser des großen heraldischen Werks "Armorial general".‎

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‎Rintelen, Anton, Politiker (1876-1946).‎

‎Ms. Brief mit eigenh. U. Wien, 27. XII. 1932.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 4to. An den Musikschriftsteller Paul Stefan (1879-1943): "Der Herr Bundespräsident hat Ihnen über meinen mit Zustimmung des Ministerrates gestellten Antrag mit Entschliessung vom 23. Dezember 1932 den Titel PROFESSOR verliehen [...]". - Der aus Graz stammende Jurist war mehrmals Landeshauptmann der Steiermark und Bundesminister für Unterricht. 1933 zum Gesandten in Rom ernannt, konspirierte er mit den Nationalsozialisten und wurde beim Juliputsch 1934 von den österreichischen Nationalsozialisten zum Bundeskanzler ausgerufen. Nach dem Scheitern des Putsches inhaftiert und wegen Hochverrats zu lebenslangem Kerker verurteilt, wurde er 1938 wieder aus der Haft entlassen. - Paul Stefan war „einer der bemerkenswertesten modernen Musikschriftsteller und -kritiker“ (DBE) seiner Zeit. Seit 1923 Hauptschriftleiter der "Musikblätter des Anbruchs", schrieb er viele Jahre u. a. für die "Neue Zürcher Zeitung" und "Musical America"; 1922 gehörte er zu den Gründern der Internationalen Gesellschaft für Neue Musik, hatte mehrere Jahre das Amt des Vizepräsidenten der österreichischen Sektion inne und war überdies als Dozent am Wiener Reinhardt-Seminar tätig. 1938 emigrierte er in die Schweiz und über Paris und Lissabon 1941 in die USA. - Auf Briefpapier mit gepr. Briefkopf des Bundesministeriums für Unterricht.‎

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‎Roca-Blanca, Don Pedro de la, Inhaber einer Kaffeeplantage in Costa Rica.‎

‎Visitkarte mit eigenh. Gruß und Initialen verso. O. O. u. D.‎

‎1 S. Wie auf der Recto-Seite ausgewiesen, beherrschte Don Pedro neben dem Kaffeebohnenanbau auch das Indianische, Spanische und Englische.‎

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‎Rockefeller, Nelson Aldrich, American businessman and politician (1908-1979).‎

‎Portrait photograph signed. [Washington, 1975].‎

‎255:203 mm.‎

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‎Rössler, Johannes Baptist, katholischer Theologe und Bischof von St. Pölten (1850-1927).‎

‎Eigenh. Briefkarte mit U. ("+ Johannes | Bischof"). O. O. u. D.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit einer Beilage (s. u.). Dr Johannes Rößler, Bischof von St. Pölten "bittet Euere Excellenz die herzlichsten Segenswünsche zur silbernen Hochzeitsfeier entgegenzunehmen [...]". - J. B. Rössler war seit 1894 Bischof von St. Pölten und wurde 1899 Päpstlicher Thronassistent, 1908 dann Geheimer Rat. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf und mit zeitgenöss. Registraturvermerk in rotem Farbstift; beiliegend eine Visitenkarte von P. Bonifaz Maria Ecker, dem Abt der Olivetaner-Benediktiner Abtei St. Joseph auf Tanzenberg - Maria Saal.‎

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‎Rohmer, Richard, Militär und Schriftsteller (geb. 1924).‎

‎Ms. Brief mit eigenh. U. Toronto, 14. XI. 1974.‎

‎½ S. Gr.-4to. Mit ms. adr. Kuvert. An einen Sammler in Schweden: "[...] Let me say that I've been in your country several times and admire the Swedish people very much. Our two countries are much alike physically, although philosophically we come from different moulds [...]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf; mit kleinen Randläsuren.‎

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‎Romilli, Bartolomeo Carlo, Erzbischof von Mailand (1795-1859).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Mailand, 2. XI. 1853.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. Interessanter Brief an einen hochrangigen österreichischen Beamten womöglich in Zusammenhang mit dem am 18. August 1855 abgeschlossenen 1. Konkordat. Romilli dankt dem Empfänger und seiner Frau enthusiastisch, die er gerne länger in Gropello Cairoli bei Mailand als Gast gehabt hätte. Er berichtet, dass ein nicht namentlich erwähnter Kardinal noch nicht geschrieben hat, die "sehr zufriedenstellende" Antwort von Monsignore Luigi Bragato, dem Beichtvater der österreichischen Kaiserin, "sogar im Namen der Kaiserin Maria Anna selbst", jedoch bereits vorliege. Schließlich bittet Romilli den Empfänger Grüße an zwei Beamte auszurichten. Der Brief im italienischen Original: "Io non le saprei per parole esprimere, come siami riuscita graditissima la di Lei apparizione fra noi e quella della brava e pia di Lei consorte che La pregherò tanto a riverire per me. Dico apparizione, poiché avrei desiderato, che si potessero trattenere a Gropello almeno per alcuni giorni. Le rendo poi grazie delle lettere recapitate. Il Cardinale non mi ha per'anco scritto, ma non vi è urgenza di sorta, da Monsignore Bragatto poi ebbi già una risposta ben soddisfacente, e cara, anche a nome dell'imperatrice Marianna. Del resto Ella è piena di una si delicata cortesia, che certo non le mancaranno le mie commissioni, e solo accuserà la sua gentilezza dove le riuscissero soverchie. Intanto la prego de' miei saluti a Tusoghi e a Noy [...]". - Auf Briefpapier mit geprägtem Wappen.‎

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‎Rontlin, Elisabeth Freiiin von, geb. von Doblhoff.‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.‎

‎½ S. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Hier überschicke ich ihnen für den Grafen Rudolf Arnth 250 f C.M. [...] und andere 40 f. W. W. [und] bitte über ein jedes [...] ein[en] Empfang-schein der Überbringerin einzuhändigen [...]".‎

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‎Rosenfeld, Viktor, Advokat (1852-1919).‎

‎Eigenh. Brief. Wien, 8. II. 1895.‎

‎1 S. 8vo. “Ich höre, daß mir im ‘Deutschen Volksblatt’ neuerlich ein Angriff droht. Ich bitte Sie vielleicht zu veranlassen, daß dies unterbleibt [...]”. - Rosenfeld war seit 1886 Advokat und “ein hervorragender Strafverteidiger (Giftmörder Schmalegger, Bombenattentäter Vock, Bukowinaer Zoll- und Defraudationsprozeß, Banknotenfälscher Schapira, Rannersdorfer Mordprozeß), der sich auch der Angehörigen der Unterschicht vehement annahm” (ÖBL IX; zit. n. DBA II 1096, 155). - In altem Sammlungsumschlag.‎

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