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Carl, Rudolf, Schauspieler (1899-1987).
Portraitpostkarte mit eigenh. U. O. O. u. D.
1 S. 8vo. S/W-Portrait im ¾-Profil. - 1918 erstmals am Deutschen Theater in Brünn engagiert, wurde Rudolf Carl von Theaterdirektor Rudolf Beer nach Wien geholt, "wo er 1935 im Theater an der Wien debütierte und an der Volksoper und anderen Bühnen komische Rollen verkörperte. In dieser Zeit begann auch seine rege Tätigkeit als Filmschauspieler; er wirkte in etwa 350 Produktionen mit, u. a. zusammen mit Hans Moser und Paul Hörbiger" (DBE). Er gilt als "einer der bekanntesten Repräsentanten der Wiener Komikergeneration der dreißiger Jahre" (ebd.). - "Ross"-Verlag, Nr. A 2952/1.
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Carl, Rudolf, Schauspieler (1899-1987).
Portraitpostkarte mit eigenh. U. O. O. u. D.
1 S. 8vo. S/W-Portrait im ¾-Profil in Rollenkostüm. - 1918 erstmals am Deutschen Theater in Brünn engagiert, wurde Rudolf Carl von Theaterdirektor Rudolf Beer nach Wien geholt, "wo er 1935 im Theater an der Wien debütierte und an der Volksoper und anderen Bühnen komische Rollen verkörperte. In dieser Zeit begann auch seine rege Tätigkeit als Filmschauspieler; er wirkte in etwa 350 Produktionen mit, u. a. zusammen mit Hans Moser und Paul Hörbiger" (DBE). Er gilt als "einer der bekanntesten Repräsentanten der Wiener Komikergeneration der dreißiger Jahre" (ebd.). - "Ross"-Verlag, Nr. A 3408/1.
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Cerale (eig. Cerallo), Luigia, Tänzerin (1859-1937).
2 Briefe mit eigenh. U. Berlin bzw. o. O., 30. VI. und 2. VIII. 1891.
Zusammen 3½ SS. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Ihre beiden freundlichen Schreiben kommen zu spät! Schon vorvorgestern hatte mir Herr Crelinger einen ganz u. gar gleichlautenden Contrakt für den Wintergarten offerirt u. ich habe natürlich unterschrieben. Vielleicht einigen wir uns dafür wegen Amerika" (Br. v. 2. VII. 1891). - Die aus Turin stammende Tänzerin gehörte seit 1879 dem k.k. Hofoperntheater an "und verblieb bis zu ihrem Austritte [...] als ebenso graziöse als virtuose Tänzerin wirkend" (Eisenberg, Das geistige Wien, zit. n. DBA I 184, 357).
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Christians, Rudolf, Schauspieler und Theaterdirektor (1869-1921).
Eigenh. Postkarte mit U. Berlin, 26. III. 1902.
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An Carl Friese: “[...] mein Contract lautet vorläufig noch auf viele Jahre. Zeitungen ist [!] Blödsinn [...]”. - Rudolf Christians schloß sich, ohne jemals Unterricht erhalten zu haben, 1887 einer reisenden Schauspielergesellschaft an. Nach mehreren Reisen mit verschiedenen Wandertruppen kam er 1891 nach Krefeld und erhielt im Jahr darauf als jugendlicher Held und Liebhaber ein Engagement am Stadttheater Basel. Später war er in Düsseldorf, am Deutschen Volkstheater in Wien und am Kgl. Schauspielhaus in Berlin engagiert; seit 1906 am Neuen Theater Berlin tätig, spielte er daselbst den Hamlet, den Egmont und Richard III. und gab zahlreiche Gastspiele, die ihn an die meisten deutschen Bühnen, wiederholt nach St. Petersburg und schließlich 1913 in die USA führten, wo er das deutschsprachige Irving Place Theatre in New York leitete. - Der Sohn des Schauspielers Carl Adolf Friese war als Bankbeamter tätig, bevor er sich als Autodidakt der Schauspielerei zuwandte. Nach seinem Debut in Krems/Donau stand er in Czernowitz, Troppau und Marienbad auf der Bühne, kam ans Josefstädter Theater nach Wien und erhielt im folgenden Jahr ein Engagement am Residenztheater in Hannover. In Hamburg gehörte er dem Ensemble des Carl-Schultze-Theaters an, befand sich 1886-90 auf einer großen Amerikatournee, wo er als Charakterkomiker großen Erfolg hatte, und kehrte nach Hannover zurück. Seit 1891 spielte Friese am Alberttheater und seit 1893 am Residenztheater in Dresden, wo er zuletzt auch als Regisseur wirkte.
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Claar, Emil, eigentl. Rappaport, Ps. Ralk, Schauspieler und Theaterdirektor (1842-1930).
Brief mit eigenh. U. Frankfurt am Main, 2. VIII. 1889.
1½ SS. 4to. An die Direktion des Deutschen Volkstheaters in Wien, der er für eine Einladung zur "Eröffnungs-Vorstellung am 14. September" herzlich dankt und sein Erscheinen ankündigt. - Claar erhielt durch Vermittlung Heinrich Laubes ein erstes Engagement ans Wiener Burgtheater, spielte anschließend in komischen Rollen und als Bonvivant an den Theatern in Graz, Linz, Berlin und Leipzig, wo er auch dramaturgischer Mitarbeiter Laubes war. Später Spielleiter in Weimar und Oberspielleiter in Prag, übernahm er 1876 die Direktion des Residenztheaters in Berlin. Von 1879 bis 1912 war er Intendant der Städtischen Bühnen Frankfurt am Main, 25 Jahre davon auch gleichzeitig Leiter der Oper. - Auf Briefpapier mit gedr. kalligr. Briefkopf der Intendanz der vereinigten Stadttheater zu Frankfurt am Main.
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Claar, Emil, eigentl. Rappaport, Ps. Ralk, Schauspieler und Theaterdirektor (1842-1930).
Visitenkarte mit einigen eigenh. Zeilen. O. O. u. D.
2 SS. Visitkartenformat. An einen namentlich nicht genannten Adressaten mit Dank "für die herrliche Blumensünde und das liebe Gedicht, das geradezu rührend war [...]". - Emil Claar erhielt durch Vermittlung Heinrich Laubes ein erstes Engagement ans Wiener Burgtheater, spielte anschließend in komischen Rollen und als Bonvivant an den Theatern in Graz, Linz, Berlin und Leipzig, wo er auch dramaturgischer Mitarbeiter Laubes war. Später Spielleiter in Weimar und Oberspielleiter in Prag, übernahm er 1876 die Direktion des Residenztheaters in Berlin. Von 1879 bis 1912 war er Intendant der Städtischen Bühnen Frankfurt am Main, 25 Jahre davon auch gleichzeitig Leiter der Oper. - In altem Sammlungsumschlag.
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Claar-Delia, Hermine, Schauspielerin (1848-1908).
Eigenh. Brief mit U. Frankfurt am Main, 20. I. o. J.
2 SS. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Wir haben das Residenztheater dem Herrn Keppler übergeben, der es für unsere Rechnung führen soll. Ich bleibe hübsch bei meinem Manne und nähre mich redlich! Wenn Sie also die Güte haben wollen, Ihre Vorschläge dem Herrn Keppler zu machen!" - Ausgebildet von Josef Lewinsky, trat die Schauspielerin in Hamburg, Berlin, Pest, Schwerin, Wien und in Leipzig auf, dessen Stadttheater sie bis 1871 als herausragende Tragödin angehörte. Mit der Rolle der Theodora wurde sie an den bayerischen Königshof zu einer Separatvorstellung berufen. 1872 folgte sie ihrem Mann Emil Claar nach Prag, 1876 ans Residenztheater Berlin und 1879 nach Frankfurt am Main. Gastspiele führten sie anschließend an verschiedene deutsche Theater, durch Rußland und Amerika. Seit 1891 spielte sie nur noch vereinzelt in Wohltätigkeitsvorstellungen.
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Clair, René, Regisseur und Schriftsteller (1898-1981).
Eigenh. Brief mit U. O. O., 17. VII. 1976.
1 S. Gr.-8vo. Mit eh. adr. Kuvert. An einen Sammler mit Dank für einen ihm zugesandten Zeitungsartikel. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.
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Clair, René, Regisseur und Schriftsteller (1898-1981).
Eigenh. Briefkarte mit Paraphe. [Paris], 29. VIII. 1973.
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. adr. Kuvert. An einen Sammler mit Dank für einen ihm zugesandten Zeitungsartikel.
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Clair, René, Regisseur und Schriftsteller (1898-1981).
Empfehlungskärtchen mit einigen eigenh. Zeilen. O. O. u. D.
1 S. Visitkartenformat. Mit eh. adr. Kuvert. An einen Sammler.
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Collin, Ottilie, Schauspielerin (1863-1960).
Eigenh. Brief mit U. [Berlin], “Freitag” [d. i. 4. X. 1883].
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. adr. Kuvert. Mit der Bitte um Veröffentlichung “folgende[r] Depesche, welche mir von unserem Meister Johann Strauss nach meinem ersten Auftreten [zuteil] geworden ist [...] ‘Gratuliere zur prächtigen künstlerischen Leistung und danke für herrliche Wiedergabe’ [...]”. - Die Gratulation des Komponisten bezieht sich auf Collins Rolle als Anina in Strauß’ am 3. Oktober 1883 am Friedrich Wilhelmstädtischen Theater in Berlin uraufgeführter Operette ‘Eine Nacht in Venedig’. Im Jahr darauf bot die Sängerin im Rahmen eines Gastspiels am Theater an der Wien in derselben Rolle eine so eindrucksvolle Leistung, daß sie - die vertraglich noch ans Friedrich Wilhelmstädtische Theater gebunden war - “sofort engagiert wurde”. Als “ausgesprochener Liebling der Wiener” geltend, “wirkte [sie] nun ununterbrochen bis 1891 als erste Operettensängerin an diesem Institut und hat sich während der Zeit ihrer Wiener Tätigkeit die besondere Sympathie des Publikums und die einheitliche Anerkennung der Presse erworben” (Eisenberg, Gr. biogr. Lex. der dt. Bühne im 19. Jh., zit. n. DBA I 198, 174f.). - In altem Sammlungsumschlag.
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Conrads, Heinz, Schauspieler, Conférencier und Wienerlied-Interpret (1913-1986).
Portraitpostkarte mit eigenh. U. O. O. u. D.
1 S. 8vo. Farbportrait im ¾-Profil. - Beiliegend eine Eintrittskarte zu Conrads' Sonntagvormittagsrevue "Was gibt es Neues?"
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Coquelin, Alexandre, Schauspieler (1848-1909).
Eigenh. Brief mit U. ("Coq. Cadet"). [Paris], 8. II. 1892.
1½ SS. auf Doppelblatt. Kl.-8vo. In französischer Sprache an einen Monsieur Foley, wohl der Dramatiker Charles Foley (1861-1956), mit der Mitteilung, daß er und der Politiker und Journalist Paul Granier de Cassagnac (1842-1904) in einer Matinée zugunsten der Tochter des Schauspielers Louis Arsène Delaunay (1826-1903) spielen wollen und noch einige Couplets einzufügen seien, die der Komponist Gaston Serpette (1846-1904) schreiben werde. - Der jüngere Bruder des Schauspielers Benoît Constant Coquelin war wie dieser Schüler des Pariser Konservatoriums, "debütierte am Odéontheater und gehört seit 1868 der Comédie-Française an. Er ist namentlich als Darsteller jugendlicher komischer Rollen im klassischen und modernen Repertoire ausgezeichnet und auch im Vortrag von Soloszenen durch Geist und Witz hervorragend" (Meyers Großes Konversations-Lexikon, 6. Aufl. Bd. IV, S. 277f.). - In altem Sammlungsumschlag.
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Coquelin, Alexandre, actor (1848-1909).
Autograph letter signed ("Coquelin Cadet"). Paris, 16 July 1886.
8vo. 2 pp. on bifolium. To an unidentified recipient, whose name was unfamiliar to Coquelin, thanking him for a letter and assuring him that the entire troupe would be glad to return to Trouville and perform there. It is difficult, he writes, to perform Chamillac: "[...] Il sera bien difficile de monter Chamillac. Trop de monde! [...]". - He further asks whether the receipient is not, perchance, the poet who published in the newspaper of Deauville, is named Docquois and is a fellow native of Boulogne-sur-mer? He once received verses from one M. Docquois, and if his correspondent is identical to that person, Coquelin would like to know. - The younger brother of the actor Benoît Constant Coquelin was, like him, a student of the Paris conservatory. He made his début at the Odéon and was a member of the Comédie-Française since 1868. - On stationery with embossed monogram "MG". In an old collector's envelope.
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Coquelin, Benoît Constant, Schauspieler (1841-1909).
Eigenh. Brief mit U. O. O., [Oktober 1894].
1½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten, der auf Bl. 1 verso vermerkt: "Antwort Cuquelier auf eine Anfrage für meine Geschichte einer Theorie der Schauspielkunst im Oktober 1894". - Coquelin wurde 1864 Teilhaber an der Comédie Française und spielte in den kommenden 22 Jahren die führenden Rollen in den neuen Stücken der klassischen Komödie, etwa in Théodore de Banvilles "Gringoire" (1867) oder in "L'Étrangère" von Dumas dem Jüngeren; eine weitere Paraderolle für ihn war Molières Tartuffe. - Mit starken Randläsuren und Einr. in der Faltung.
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Coquelin, Benoît Constant, Schauspieler (1841-1909).
Eigenh. Brief mit U. ("C. Coquelin"). O. O. u. D.
1 S. 8vo. In französischer Sprache an einen Monsieur Prudhon mit der Mitteilung, daß die Probe von "la cigale" um ½2 Uhr "trés precise" stattfinden werde und die Gastspielfahrt um drei Uhr losgehen würde. - Benoît Constant Coquelin wurde 1864 Teilhaber an der Comédie Française und spielte in den kommenden 22 Jahren die führenden Rollen in den neuen Stücken der klassischen Komödie, etwa in Théodore de Banvilles "Gringoire" (1867) oder in "L'Étrangère" von Dumas dem Jüngeren; eine weitere Paraderolle für ihn war Molières Tartuffe. - Papierbedingt etwas gebräunt; in altem Sammlungsumschlag.
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[Coquelin, Benoît Constant, Schauspieler (1841-1909)]. - Georges Coquelin (Schauspieler und sein Bruder, D. n. b.).
Eigenh. Brief mit U. ("G. Coquelin"). Lyon, 16. X. 1887.
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "J'ai l'avantage d'etre chargé par mon frère ainé de vous presenter d'abord ses meilleurs amitiés et de vous prier de vouloir entrer en relations avec Monsieur Jannes parceque le dernier consentit à traiter avec mon frère cinq représentations qui devraient avoir lieu à Vienne le 24-25-26-27 et 28 Novembre prochain [...]". - Papierbedingt etwas gebräunt; in altem Sammlungsumschlag.
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Costa, Franz, Sänger (1861-ca. 1940).
Portraitpostkarte mit eigenh. Namenszug. O. O. u. D.
8vo. Hübsche Aufnahme des Sängers in halbfigürlicher Darstellung im Rollenkostüm. - Franz Costa, gern gesehen auf zahlreichen deutschen Bühnen, war lange Jahre am Nürnberger Neuen Stadttheater engagiert; in erster Ehe mit Sultana Cziuk verheiratet, nahm er Ottilie Fellwock zur zweiten Gattin. - Beiliegend drei weitere, jedoch nicht signierte Portraitpostkarten sowie eine Postkarte mit Miniaturansichten des “Opern-Personals des Nürnberger Neuen Stadttheaters”.
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Czernits, Franz, auch Ignaz, Schauspieler und Theaterdirektor (1814-1894 oder 1896).
Visitkarte mit einer eigenh. Zeile. O. O. u. D.
1 S. "Gott stehe Dir bei!" - Czernits war lange Zeit Theaterdirektor in Graz, wo unter seiner Direktion Amalie Materna, Rudolf Tyrolt und Alexander Girardi ihre Bühnenlaufbahn begonnen haben.
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[D’ Praterspatzen]. -
Gedr. Anzeige zur Eröffnung des Wein-Etablissements "Praterspatzen" am Neuen Markt 3, Kärntnerstraße 18. [Wien, um 1908].
1 S. Qu.-schmal4to. Anzeige zur Eröffnung des von den als "D' Praterspatzen" seinerzeit bekannten Brüdern Rudolf, Fritz und Gustav Kleber betriebenen Lokals am Standort des heutigen Hotel Europa.
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Dagover, Lil, Schauspielerin (1887-1980).
Gedr. Briefkarte mit eigenh. U. München, 30. X. 1967.
½ SS. Qu.-8vo. Mit ms. Kuvert. Dankt Josef Wesely für ihr übersandte Geburtstagswünsche. - Die Grande Dame des deutschen Films war in ihrer über 60jährigen Karriere in über 120 Filmen zu sehen. Schon in den zwanziger Jahren mit vielen Größen des Stummfilms - so mit Norbert Wiener in ‘Das Kabinett des Dr. Caligari’ (1919) und Fritz Lang in ‘Der müde Tod’ (1921) - zusammenarbeitend, bereitete ihr der Übergang zum Tonfilm keinerlei Schwierigkeiten. Relativ spät, erst 1931 - als Max Reinhardt ihr die Rolle der Schönheit in Hofmannsthals ‘Großem Welttheater’ bei den Salzburger Festspielen übertrug - begann sie auch am Theater zu arbeiten. Nach dem Krieg unvermindert erfolgreich, erhielt sie für ihre Rolle in Helmut Weiß’ ‘Schloß Hubertus’ (1954) den Bundesfilmpreis; in den sechziger und siebziger Jahren arbeitete sie noch gelegentlich für das Kino, u. a. in Hans Jürgen Syberbergs ‘Karl May’ (1974); ihr letzte Filmrolle war die der Helene in Maximilian Schells Verfilmung von Ödon von Horvaths ‘Geschichten aus dem Wienerwald’ (1979).
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Dawison, Bogumil, Schauspieler (1818-1872).
Eigenh. Brief mit U. Wien, [wohl 1864].
1 S. Kl.-8vo. "Amalien La Roche zur Erinnerung an den Weihnachtsabend 1864". - Bogumil Dawison, der 1849 "als Helden- und Charakterdarsteller (u. a. König Lear) am Wiener Burgtheater Triumphe [gefeiert hatte]" (DBE), verließ 1863 wegen zahlreicher Auseinandersetzungen mit Emil Devrient das Dresdener Hoftheater, dem er seit 1853 angehörte, und bereiste die USA und Deutschland. Über einen seiner Auftritte am Wiener Burgtheater begeisterte sich die zeitgenössische Presse und befand, daß Dawison "mit dem Franz Moor die erste Rolle seiner wirklichen Domäne" erhielt ("Wiener Zeitung", Oktober 1878, zit. n. Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 59). - In lithographierter Bordüre.
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Delia, Regina, Schauspielerin (1840-1894).
2 eigenh. Briefe mit U. Wien, 13. I. 1863 und 9. III. 1893.
Zusammen 3 SS. 8vo. An eine namentlich nicht genannte Adressatin: "Sie haben mir so oft, so viele, so werthvolle Beweise Ihrer freundlichen Gönnerschaft gegeben, daß Sie mir wohl gestatten müssen, meinen Danksagungen auch einmal ein sichtbares Zeichen meiner Dankbarkeit hinzuzufügen. Nach einem in Breslau erspähten Muster habe ich beifolgende Stickerei ausgeführt und lege Ihnen dieselbe, obwohl verspätet, mit der Bitte zu Füßen, dies Zeichen meiner dankbaren Zuneigung freundlich und nachsichtig aufzunehmen [...]" (Br. v. 13. I. 1863). - "Ich habe sie! - Balkon-Loge Nro. 5 links Anfang 1/2 8! [...]". - Regina Delia war bis zu ihrer Eheschließung mit dem Publizisten und Mitgründer der "Neuen Freien Presse" Max Friedländer Schauspielerin und u. a. in Wien und Budapest zu sehen. - Der Br. v. 9. III. 1893 mit recht lädiertem linken Rand (keine Textberührung).
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Delius, Fritz, Schauspieler (1890-1966).
Eigenh. Bildpostkarte mit U. O. O. u. D. [Schweiz, nach 1945].
1 S. Qu.-8vo. An die namentlich nicht genannte Schauspielerin Lili Marberg: "Wir oft sprechen wir von Ihnen? Und wann werden wir Sie wohl wiedersehen in Wien? [...]". - Der “jugendliche[...] Liebhaber der Reinhardt-Bühnen” war “beim Wiener wie beim Berliner Publikum gleichermaßen beliebt, das ihn wegen seiner prachtvollen Sprache und seiner Mimik schätzt [...]” (Planer, Hrsg.: Jahrb. d. Wr. Ges., 1929, 383; zit n. DBA II 260, 150). Unter der Regie bzw. der Direktion Max Reinhardts stand Delius von 1914 bis 1937 in zahlreichen Rollen auf der Bühne, darunter etwa im ‘Sturm’, in ‘Hamlet’, im ‘Sommernachtstraum’, in ‘Viel Lärm um nichts’, in ‘Romeo und Julia’, in ‘Faust I’ oder in ‘Wallensteins Tod’. Im Film war der vielbeschäftigte Theaterschauspieler nur ein einziges Mal, in Felix Baschs ‘Seine Freundin Annette’ (1930) zu sehen. 1938 dürfte Delius in die Schweiz emigriert sein. - Lili Marberg (1876-1962) gehörte von 1911 bis 1950 dem Wiener Burgtheater an. Seit 1936 auch Ehrenmitglied, spielte sie zunächst in Stücken Wedekinds, Hauptmanns und Ibsens, später vorwiegend Königinnen und mütterliche Frauen und galt weithin als vorzügliche Charakterdarstellerin. Zu ihren Hauptrollen zählten Desdemona, Hedda Gabler und Helena in "Vor Sonnenaufgang". Ihre einzige Filmrolle war die des Fräulein Munk in Walter Reischs "Silhouetten" (1936). - Mit 4 eigenh. Zeilen und U. einer Maria Kramer.
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Delius, Fritz, Schauspieler (1890-1966).
Sammlung von 5 eigenh. beschriebenen Portraitpostkarten mit U. Wien, 1916-1926.
Zusammen 5 SS. 8vo. Die teils ganzseitig auf Bild- bzw. Rückseite beschriebenen Portraitpostkarten (deren eine frankiert und gelaufen, drei in Kostümen aus ‘Hamlet’ bzw. ‘Romeo und Julia’) an seine Cousine Hella Pokorny in Wien. - Der “jugendliche[...] Liebhaber der Reinhardt-Bühnen” war “beim Wiener wie beim Berliner Publikum gleichermaßen beliebt, das ihn wegen seiner prachtvollen Sprache und seiner Mimik schätzt [...]” (Planer, Hrsg.: Jahrb. d. Wr. Ges., 1929, 383; zit n. DBA II 260, 150). Unter der Regie bzw. der Direktion Max Reinhardts stand Delius von 1914 bis 1937 in zahlreichen Rollen auf der Bühne, darunter etwa im ‘Sturm’, in ‘Hamlet’, im ‘Sommernachtstraum’, in ‘Viel Lärm um nichts’, in ‘Romeo und Julia’, in ‘Faust I’ oder in ‘Wallensteins Tod’. Im Film war der vielbeschäftigte Theaterschauspieler nur ein einziges Mal, in Felix Baschs ‘Seine Freundin Annette’ (1930) zu sehen. 1938 dürfte Delius in die Schweiz emigriert sein.
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Dessoir, Therese, geb. Reimann, Schauspielerin (1810-1866).
Eigenh. Brief mit U. Leipzig, 19. I. 1845.
1 S. 8vo. An einen namentlich nicht genannten "Doctor": "Ihre gütige Nachsicht in Anspruch nehmend, daß ich so spät der Pflicht nachkomme, Ihnen für die überaus freundliche Einladung zu Ihren vortrefflichen Vorlesungen meinen ergebensten Dank zu sagen - erlaube ich mir zu gleicher Zeit den Betrag des Subscribtionspreises [!] für dieselben zu übersenden [...]". - Am Hoftheater in Hannover 1827 debütierend, lebte und spielte die Künstlerin mit großem Erfolg vornehmlich in Leipzig, wo sie den Schauspieler Ludwig D. (1810-74) ehelichte, sowie in Breslau, Mannheim und Stuttgart. Ihrer Ehe entstammte der Schauspieler Ferdinand Dessoir (1835-92). - Aus dem Besitz und in bedruckter Originalmappe der berühmten Autographensammlung des österreichischen Industriellen Adalbert Freiherr von Lanna (1836-1909).
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Dessoir, Therese, geb. Reimann, Schauspielerin (1810-1866).
Eigenh. Brief mit U. Leipzig, 31. [!] VI. 1839.
1 S. 4to. An Hofmarschall Frhn. Spiegel von und zu Pickelsheim: "Schon längst den Wunsche hegend, daß es mir vergönnt sein mögte [!], [...] Gastrollen auf dem Großherzoglichen Hoftheater geben zu dürfen, erlaube ich mir [...] ergebenst anzufragen, ob Sie viel[l]eicht geneigt wären, mir ein Gastspiel zu gestatten? [...] Das Repertoire enthält nur diejenigen Rollen, in welchen ich vorzugsweise aufzutreten wünsche, also: Griseldis ... Grieseldis / [...] / Faust ... Gretchen / [...] / Maria Stuart ... Maria [...]". - Am Hoftheater in Hannover 1827 debütierend, lebte und spielte die Künstlerin mit großem Erfolg vornehmlich in Leipzig, wo sie den Schauspieler Ludwig D. (1810-1874) ehelichte, sowie in Breslau, Mannheim und Stuttgart. Ihrer Ehe entstammte der Schauspieler Ferdinand Dessoir (1835-1892). - Verso ein 5zeiliger Bearbeitungsvermerk von alter Hand, demzufolge die Dessoir "keine besonders geeignete Schauspielerin ist". - Aus dem Besitz und in bedruckter Originalmappe der berühmten Autographensammlung des österreichischen Industriellen Adalbert Freiherr von Lanna (1836-1909).
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[Deutsches Volkstheater]. -
5 eigenh. Briefe mit U. von prospektiven Gästen der herannahenden Eröffnungsvorstellung. Berlin, Wien u. a. O., August und September 1889.
Zusammen 6 SS. Verschiedene Formate. An Emmerich Bukovics von Kiss Alacska mit der Mitteilung von Teilnahme bzw. Absage zu der Eröffnungsvorstellung des neugegründetenTheaters. - Vorliegend die Briefe von Paul Mestrozzi, dem Eigentümer und Direktor des Fürst-Theaters im Wiener Prater, den Direktoren des ungarischen Nationaltheaters bzw. des ungarischen Volkstheaters, des Sekretärs von Adolf l'Arronge, dem Mitbegründer und Direktor des 1883 als "Deutsches Theater" neu eröffneten Friedrich-Wilhelmstädtischen Theaters in Berlin, sowie eines weiteren, jedoch nicht identifizierten Schreibers aus Berlin. - Das Deutsche Volkstheater, auf private Initiative hin von einem Komitee aus Industriellen, Bankiers und Künstlern als Gegenstück zum kaiserlichen Hofburgtheater gegründet, wurde am 14. September 1889 mit Ludwig Anzengrubers Schauspiel "Der Fleck auf der Ehr" eröffnet. Unter Kiss Alacskas bis 1905 dauernden Leitung wurden u. a. zahlreiche Werke von Ibsen, Raimund und Nestroy uraufgeführt.
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Devrient, Max, Schauspieler (1857-1929).
Eigenh. Albumblatt mit U. Wien, März 1893.
1 S. auf 2 Bll. Kl.-4to (80:84 mm). "Wer nicht die Welt in seinen Freunden sieht, | Verdient nicht, daß die Welt von ihm erfahre". - Der Sohn des Schauspielers Karl Devrient brach seine philologische Ausbildung ab, studierte am Berliner Konservatorium und debütierte 1878 am Dresdner Hoftheater als Bertrand in Schillers "Jungfrau von Orleans". 1881 kam er ans Wiener Ringtheater, wurde 1889 an das Burgtheater engagiert, zum Hofschauspieler ernannt und trat u. a. als Mephisto, Wallenstein und Caesar hervor. Seit 1920 auch als Regisseur tätig, wurde er 1922 zum Oberregisseur am Burgtheater ernannt. Im Film war er in Michael Curtiz' "Labyrinth des Grauens" (1921) und in Alexander Kordas "Herren der Meere" (1922) und "Die Tragödie eines verschollenen Fürstensohnes" zu sehen. Seine Gattin war die Schauspielerin Babette Devrient-Reinhold (1863-1940). - Mit vierseitigem Goldschnitt.
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Devrient, Max, Schauspieler (1857-1929).
Eigenh. Albumblatt mit U. Wien, 16. XII. 1894.
1 S. Visitkartenformat. "Ja, ich bin's, du Unglücksel'ge, | Bin der Räuber Jaromir". - Der Sohn des Schauspielers Karl Devrient brach seine philologische Ausbildung ab, studierte am Berliner Konservatorium und debütierte 1878 am Dresdner Hoftheater als Bertrand in Schillers "Jungfrau von Orleans". 1881 kam er ans Wiener Ringtheater, wurde 1889 an das Burgtheater engagiert, zum Hofschauspieler ernannt und trat u. a. als Mephisto, Wallenstein und Caesar hervor. Seit 1920 auch als Regisseur tätig, wurde er 1922 zum Oberregisseur am Burgtheater ernannt. Im Film war er in Michael Curtiz' "Labyrinth des Grauens" (1921) und in Alexander Kordas "Herren der Meere" (1922) und "Die Tragödie eines verschollenen Fürstensohnes" zu sehen. Seine Gattin war die Schauspielerin Babette Devrient-Reinhold (1863-1940). - Mit kleinen Montagespuren verso.
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Devrient, Max, Schauspieler (1857-1929).
Eigenh. Brief mit U. O. O., 4. IV. 1895.
2 SS. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Zur Beantwortung Ihrer Frage bezügl. der Uebersiedelung theile ich Ihnen mit, daß wir für dieses Jahr uns noch in dem von meiner Braut bewohnten Hause einrichten und erst mit Abbruch des Kontraktes d. i. 1. Mai 1896 dasselbe verlassen werden. Ich wollte nach meiner bevorstehenden Gastspielreise zu Ihnen kommen, um Sie wegen der Wasserleitungsfrage höflichst zu interpellieren [...]". - Der Sohn des Schauspielers Karl Devrient (1797-1872) brach seine philologische Ausbildung ab, studierte am Berliner Konservatorium und debütierte 1878 am Dresdner Hoftheater als Bertrand in Schillers "Jungfrau von Orleans". 1881 kam er ans Wiener Ringtheater, wurde 1889 an das Burgtheater engagiert, zum Hofschauspieler ernannt und trat u. a. als Mephisto, Wallenstein und Caesar hervor. Seit 1920 auch als Regisseur tätig, wurde er 1922 zum Oberregisseur am Burgtheater ernannt. Im Film war er in Michael Curtiz' "Labyrinth des Grauens" (1921) und in Alexander Kordas "Herren der Meere" (1922) und "Die Tragödie eines verschollenen Fürstensohnes" zu sehen. Seine erwähnte Braut war die Schauspielerin Babette Devrient-Reinhold (1863-1940).
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Devrient, Max, Schauspieler (1857-1929).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 1. XI. 1886.
4 SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. Mit eh. adr. Kuvert. An den Publizisten und Präsidenten des Schriftstellerverbandes "Concordia": "Die Collegen Hübner, Stätter u. Reimers u. meine Wenigkeit sitzen augenblicklich bei dem Jubelcollegen Emil Ferrari, seinen Ehrentag feiernd. Unter den zahlreichen Gratulationsschreiben befindet sich ein reizendes Gedicht von Ernst Hartmann, welches uns so begeistert, daß wir es Ihnen übersenden mit der Bitte, dasselbe in Ihrem geschätzten Blatte veröffentlichen zu wollen [... folgt eine knapp zweiseitige Abschrift des Gedichtes ...]". - Der Sohn des Schauspielers Karl Devrient brach seine philologische Ausbildung ab, studierte am Berliner Konservatorium und debütierte 1878 am Dresdner Hoftheater als Bertrand in Schillers "Jungfrau von Orleans". 1881 kam er ans Wiener Ringtheater, wurde 1889 an das Burgtheater engagiert, zum Hofschauspieler ernannt und trat u. a. als Mephisto, Wallenstein und Caesar hervor. Seit 1920 auch als Regisseur tätig, wurde er 1922 zum Oberregisseur am Burgtheater ernannt. Im Film war er in Michael Curtiz' "Labyrinth des Grauens" (1921) und in Alexander Kordas "Herren der Meere" (1922) und "Die Tragödie eines verschollenen Fürstensohnes" zu sehen. Seine Gattin war die Schauspielerin Babette Devrient-Reinhold (1863-1940).
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Devrient, Max, Schauspieler (1857-1929).
Eigenh. Brief mit U. Wohl Wien, 28. XII. 1914.
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen Franz, wohl der Schauspieler, Regisseur und Burgtheaterdirektor Franz Herterich (1877-1966): "Nimm in diesen Zeilen den Dank aller Collegen für die Mühe, die Du durch Absendung der Weihnachtsgaben an unsere Burgtheaterkämpfer auf Dich genommen hast [...]". - Der Sohn des Schauspielers Karl Devrient brach seine philologische Ausbildung ab, studierte am Berliner Konservatorium und debütierte 1878 am Dresdner Hoftheater als Bertrand in Schillers "Jungfrau von Orleans". 1881 kam er ans Wiener Ringtheater, wurde 1889 an das Burgtheater engagiert, zum Hofschauspieler ernannt und trat u. a. als Mephisto, Wallenstein und Caesar hervor. Seit 1920 auch als Regisseur tätig, wurde er 1922 zum Oberregisseur am Burgtheater ernannt. Im Film war er in Michael Curtiz' "Labyrinth des Grauens" (1921) und in Alexander Kordas "Herren der Meere" (1922) und "Die Tragödie eines verschollenen Fürstensohnes" zu sehen. Seine Gattin war die Schauspielerin Babette Devrient-Reinhold (1863-1940). - Auf Briefpapier mit gepr. Briefkopf; in altem Sammlungsumschlag.
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Devrient, Max, Schauspieler (1857-1929).
Eigenh. Briefkarte mit U. Wohl Wien, 30. I. 1897.
1 S. Qu.-kl.-8vo. An das Ballkomitee der Journalistenvereinigung "Concordia": "[...] Der Tod des Bruders meiner Frau macht es uns leider unmöglich, der freundl. Balleinladung zu folgen. Weder meine Frau noch ich selbst werden in diesem Fasching irgend einen Ball besuchen [...]". - Der Sohn des Schauspielers Karl Devrient brach seine philologische Ausbildung ab, studierte am Berliner Konservatorium und debütierte 1878 am Dresdner Hoftheater als Bertrand in Schillers "Jungfrau von Orleans". 1881 kam er ans Wiener Ringtheater, wurde 1889 an das Burgtheater engagiert, zum Hofschauspieler ernannt und trat u. a. als Mephisto, Wallenstein und Caesar hervor. Seit 1920 auch als Regisseur tätig, wurde er 1922 zum Oberregisseur am Burgtheater ernannt. Im Film war er in Michael Curtiz' "Labyrinth des Grauens" (1921) und in Alexander Kordas "Herren der Meere" (1922) und "Die Tragödie eines verschollenen Fürstensohnes" zu sehen. Seine Gattin war die Schauspielerin Babette Devrient-Reinhold (1863-1940). - Auf Briefpapier mit gedr. Adresse.
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Devrient, Max, Schauspieler (1857-1929).
Eigenh. Portraitpostkarte mit Datum und U. Wien, Oktober 1905.
1 S. 8vo. An Paula Berger in Wien. - Der Sohn des Schauspielers Karl Devrient (1797-1872) brach seine philologische Ausbildung ab, studierte am Berliner Konservatorium und debütierte 1878 am Dresdner Hoftheater als Bertrand in Schillers ‘Jungfrau von Orleans’. 1881 kam er ans Wiener Ringtheater, wurde 1889 an das Burgtheater engagiert, zum Hofschauspieler ernannt und trat u. a. als Mephisto, Wallenstein und Caesar hervor. Seit 1920 auch als Regisseur tätig, wurde er 1922 zum Oberregisseur am Burgtheater ernannt. Im Film war er in Michael Curtiz' ‘Labyrinth des Grauens’ (1921) und in Alexander Kordas ‘Herren der Meere’ (1922) und ‘Die Tragödie eines verschollenen Fürstensohnes’ zu sehen. Vgl. Öst. Lex. I, 218.
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Devrient, Max, Schauspieler (1857-1929).
Eigenh. U. und Datum auf Briefkarte. Wien, Februar 1904.
1 S. Qu.-8vo. Der Sohn des Schauspielers Karl Devrient (1797-1872) brach seine philologische Ausbildung ab, studierte am Berliner Konservatorium und debütierte 1878 am Dresdner Hoftheater als Bertrand in Schillers "Jungfrau von Orleans". 1881 kam er ans Wiener Ringtheater, wurde 1889 an das Burgtheater engagiert, zum Hofschauspieler ernannt und trat u. a. als Mephisto, Wallenstein und Caesar hervor. Seit 1920 auch als Regisseur tätig, wurde er 1922 zum Oberregisseur am Burgtheater ernannt. Im Film war er in Michael Curtiz' "Labyrinth des Grauens" (1921) und in Alexander Kordas "Herren der Meere" (1922) und "Die Tragödie eines verschollenen Fürstensohnes" zu sehen. Vgl. Öst. Lex. I, 218.
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Devrient, Max, Schauspieler (1857-1929).
Portraitpostkarte mit eigenh. U. Wien, Oktober 1897.
1 S. Qu.-8vo. Der Sohn des Schauspielers Karl Devrient brach seine philologische Ausbildung ab, studierte am Berliner Konservatorium und debütierte 1878 am Dresdner Hoftheater als Bertrand in Schillers "Jungfrau von Orleans". 1881 kam er ans Wiener Ringtheater, wurde 1889 an das Burgtheater engagiert, zum Hofschauspieler ernannt und trat u. a. als Mephisto, Wallenstein und Caesar hervor. Seit 1920 auch als Regisseur tätig, wurde er 1922 zum Oberregisseur am Burgtheater ernannt. Im Film war er in Michael Curtiz' "Labyrinth des Grauens" (1921) und in Alexander Kordas "Herren der Meere" (1922) und "Die Tragödie eines verschollenen Fürstensohnes" zu sehen. Seine Gattin war die Schauspielerin Babette Devrient-Reinhold (1863-1940). - Papierbedingt leicht gebräunt
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Devrient, Max, Schauspieler (1857-1929).
Visitkarte mit einer eigenh. Zeile und Datum. O. O., 6. VIII. 1907.
1 S. Dankt einem namentlich nicht genannten Adressaten. - Der Sohn des Schauspielers Karl Devrient (1797-1872) brach seine philologische Ausbildung ab, studierte am Berliner Konservatorium und debütierte 1878 am Dresdner Hoftheater als Bertrand in Schillers "Jungfrau von Orleans". 1881 kam er ans Wiener Ringtheater, wurde 1889 an das Burgtheater engagiert, zum Hofschauspieler ernannt und trat u. a. als Mephisto, Wallenstein und Caesar hervor. Seit 1920 auch als Regisseur tätig, wurde er 1922 zum Oberregisseur am Burgtheater ernannt. Im Film war er in Michael Curtiz' "Labyrinth des Grauens" (1921) und in Alexander Kordas "Herren der Meere" (1922) und "Die Tragödie eines verschollenen Fürstensohnes" zu sehen.
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Devrient, Max und Babette D.-Reinhold, Schauspieler (1857-1929 bzw. 1863-1940).
Kabinettphotographie des Schauspielerpaares mit dessen eh. Namenszügen auf der Bildseite. O. O. u. D.
163:110 mm. Schönes Doppelportrait aus dem Hause des k. u. k. Hofphotographen Rudolf Krziwanek, Wien und Ischl. - Der Sohn des Schauspielers Karl Devrient brach seine philologische Ausbildung ab, studierte am Berliner Konservatorium und debütierte 1878 am Dresdner Hoftheater als Bertrand in Schillers "Jungfrau von Orleans". 1881 kam er ans Wiener Ringtheater, wurde 1889 an das Burgtheater engagiert, zum Hofschauspieler ernannt und trat u. a. als Mephisto, Wallenstein und Caesar hervor. Seit 1920 auch als Regisseur tätig, wurde er 1922 zum Oberregisseur am Burgtheater ernannt. Im Film war er in Michael Curtiz' "Labyrinth des Grauens" (1921) und in Alexander Kordas "Herren der Meere" (1922) und "Die Tragödie eines verschollenen Fürstensohnes" zu sehen. - Babette Reinhold studierte bei Auguste Grey, debütierte 1883 am Hamburger Thalia-Theater und war bis zu ihrem Engagement ans Wiener Hofburgtheater 1873 als jugendlich naive und tragische Liebhaberin zu sehen. "Langsam, aber stetig erwarb sie sich die Gunst des [Wiener] Publikums und rückte in die ersten Reihen vor [...] [Sie] vermag nicht nur durch ihre zwitschernde Fröhlichkeit, ihr lerchenhelles Lachen zu erheitern und zu erfreuen, sie weiß auch ganz besonders mit ihren sentimentalen Tönen, ihrer klagenden Stimme und ihrem herzlich bitteren Weinen zu rühren und zu ergreifen [...]" (Eisenberg, Gr. biogr. Lex. der dt. Bühne im 19. Jh., zit. n. DBA I 1018, 115).
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Devrient, Otto, Schauspieler (1838-1894).
Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.
2½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Oberbürgermeister: "Nebenstehend gebe ich Ihnen die kleine Notiz und bitte die späte Sendung entschuldigen zu wollen. Es kamen augenblicklich zu erledigende Angelegenheiten dazwischen. Gestatten Sie mir, beim Scheiden Ihnen ganz besonderen Dank zu sagen für die sehr freundliche Aufnahme und Unterstützung , welche unser[e] Unternehmung durch Sie [...] gefunden und die von hohem Werth für unsre Sache war [...]". - Die erwähnte Notiz besteht in einer eine Seite umfassenden Darstellung von Schönemanns Wirken in Danzig. - Otto Devrient, Sohn des Schauspielers Eduard, war am Stuttgarter Hoftheater, am Kgl. Schauspielhaus Berlin, am Stadttheater Leipzig und in Karlsruhe tätig. 1873 zum Spielleiter des Weimarer Hoftheaters berufen, wurde er besonders durch eine Faust-Inszenierung berühmt, bei der er selbst die Partie des Mephisto übernahm. Devrient begründete einen Luther-Festspiel-Verein, wurde 1884 Direktor des Oldenburger Hoftheaters und kam zuletzt an das Kgl. Schauspiel in Berlin. Er betätigte sich auch als Dramatiker und veröffentlichte zahlreiche Schauspiele.
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Devrient-Reinhold, Babette, Schauspielerin (1863-1940).
7 eigenh. Briefe mit U. und 1 Visitkarte mit zwei eh. Zeilen. Wien, 1892 und 93.
Zusammen 34½ SS. 8vo (Briefe) und 12mo (Visitkarte). Beiliegend ein eh. Brief ihrer Schwester Regine an eine gnädige Frau (wohl die Gattin des Regierungsrats; 3 SS. auf Doppelblatt. 8vo). An einen namentlich nicht genannten Regierungsrat, der als Hausbesitzer und hiemit als ihr Vermieter fungiert, in Fragen von notwendig gewordenen Reparaturen bzw. der Übernahme der damit verbundenen Kosten: "[...] Nicht um diese neue mir erwachsende Ausgabe handelt es sich - trotzdem ich kein Geld zum Fenster hinauszuwerfen habe - habe ich jedoch schon so viel an das Haus verschwendet - käm' es auf diese Kleinigkeit gewiß nicht mehr an. Aber - ich erinnere mich sehr wohl Ihres Wortes - Sie haben es freilich vergessen - in meinem Zimmer war's - wo Sie angesichts der Thatsache, daß die Brunnenreparatur dringend gewesen sei u. ich sie deshalb allein veranlaßte - u. in Ihrem Namen da Sie abwesend von Wien [waren] - Ihre Zustimmung endlich - nach vielem Hin u. Her - gaben, mit der Versicherung, Sie würden die Sache dann regeln [...]". - Br. v. 10. XI. 1892). - Der beiliegende Brief ihrer Schwester behandelt gleichfalls den erwähnten Gegenstand: "Vor acht Tagen versagte unser Brunnen und wurde heute vom Brunnenmacher repariert. Ich schreibe Ihnen das im Auftrage meiner Schwester, damit die eventuelle Rechnung darüber Sie nicht in Erstaunen versetzt. Nun hat meine Schwester noch eine Bitte, nämlich die, den für Ihr Haus arbeitenden Maurer sofort zu uns zu senden, damit er die von der Küche in den Kanal laufende Abzugsleitung von Grund aus [!] neu herrichtet [...]". - Babette Reinhold studierte bei Auguste Grey, debütierte 1883 am Hamburger Thalia-Theater und war bis zu ihrem Engagement ans Wiener Hofburgtheater 1873 als jugendlich naive und tragische Liebhaberin zu sehen. "Langsam, aber stetig erwarb sie sich die Gunst des [Wiener] Publikums und rückte in die ersten Reihen vor [...] [Sie] vermag nicht nur durch ihre zwitschernde Fröhlichkeit, ihr lerchenhelles Lachen zu erheitern und zu erfreuen, sie weiß auch ganz besonders mit ihren sentimentalen Tönen, ihrer klagenden Stimme und ihrem herzlich bitteren Weinen zu rühren und zu ergreifen [...]" (Eisenberg, Gr. biogr. Lex. der dt. Bühne im 19. Jh., zit. n. DBA I 1018, 115). Ihre Gatte war der Burgschauspieler und Regisseur Max Devrient (1857-1929).
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Devrient-Reinhold, Babette, Schauspielerin (1863-1940).
Originalphotographie mit eigenh. Namenszug und Datum auf der Bildseite. O. O., 1937.
135:173 mm. Hübsche, wohl im Garten ihres Anwesens entstandene Aufnahme der Künstlerin inmitten von üppigem Blumen- und Baumerk. - Babette Reinhold studierte bei Auguste Grey, debütierte 1883 am Hamburger Thalia-Theater und war bis zu ihrem Engagement ans Wiener Hofburgtheater 1873 als jugendlich naive und tragische Liebhaberin zu sehen. "Langsam, aber stetig erwarb sie sich die Gunst des [Wiener] Publikums und rückte in die ersten Reihen vor [...] [Sie] vermag nicht nur durch ihre zwitschernde Fröhlichkeit, ihr lerchenhelles Lachen zu erheitern und zu erfreuen, sie weiß auch ganz besonders mit ihren sentimentalen Tönen, ihrer klagenden Stimme und ihrem herzlich bitteren Weinen zu rühren und zu ergreifen [...]" (Eisenberg, Gr. biogr. Lex. der dt. Bühne im 19. Jh., zit. n. DBA I 1018, 115).
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Diehl, Karl Ludwig, Schauspieler (1896-1958).
Albumblatt mit eigenh. U. O. O. u. D.
1 S. Carte-de-visite-Format. Der Sohn des Volkswirtschaftlers Karl Diehl besuchte nach dem Ersten Weltkrieg die Schauspielschule Max Reinhardts in Berlin, debütierte 1919 am Staatstheater Wiesbaden und ging vier Jahre später an die Kammerspiele nach München, im Jahr darauf schließlich an das dortige Staatstheater. Nach einer Gastspielreise durch Amerika 1929 wirkte er vor allem an Berliner Bühnen und wandte sich dem Tonfilm zu. Bis 1939 spielte er in vielen Filmen in tragenden Rollen, u. a. in Gustaf Gründgens "Der Schritt vom Wege" (1939), G. W. Pabsts "Es geschah am 20. Juli" (1955), Ernst Marischkas "Mädchenjahre einer Königin" (1954) oder Helmut Käutners "Des Teufels General" (1955).
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Dietrichstein, Moritz, Theaterdirektor und Komponist (1775-1864).
Brief mit eigenh. U. Wien, 29. VIII. 1845.
1 S. Qu.-4to Blanko unterfertigtes Schriftstück an das k. k. Hofzahlamt betr. einer Provision für die Trabantenleibgarde-Hausknechtswitwe Eva Wallisch. - Anfangs als Artillerieoffizier an den Feldzügen am Rhein, in den Niederlanden sowie in Bayern teilnehmend, wurde Dietrichstein 1798 Adjutant General Macks bei der neapolitanischen Armee und geriet mit dieser auf der Rückreise nach Österreich in französische Gefangenschaft (bis 1800). Anschließend den Dienst quittierend, um sich der Förderung von Kunst und Wissenschaft zu widmen, wußte er sein Haus als einen der geistigen Mittelpunkte Wiens zu gestalten, wo u. a. Beethoven und Heinrich Joseph von Collin verkehrten. 1815-31 übertrug ihm der Kaiser die Erziehung des Herzogs von Reichstadt. Daneben wirkte er seit 1819 als Hofmusikgraf, komponierte auch selbst, übernahm 1821-26 die Hoftheaterdirektion und führte eine Reihe von Verwaltungsreformen durch. Weiters war Dietrichstein als Präfekt der Hofbibliothek, als Oberleiter des Münz- und Antikenkabinetts sowie als Oberstkämmerer Ferdinands I. und zugleich Intendant des Hofburgtheaters, das er bis 1848 leitete, tätig.
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Dietrichstein, Moritz, Theaterdirektor und Komponist (1775-1864).
Brief mit eigenh. U. Wien, 2. XII. 1848.
1 S. 4to. Blanko unterfertigtes Schriftstück an das k. k. Hofzahlamt betr. einer Provision für die Witwe des "verstorbenen Obstträgers der k. k. Orangerie und Hoflustobstgartens Franz Resch". - Anfangs als Artillerieoffizier an den Feldzügen am Rhein, in den Niederlanden sowie in Bayern teilnehmend, wurde Dietrichstein 1798 Adjutant General Macks bei der neapolitanischen Armee und geriet mit dieser auf der Rückreise nach Österreich in französische Gefangenschaft (bis 1800). Anschließend den Dienst quittierend, um sich der Förderung von Kunst und Wissenschaft zu widmen, wußte er sein Haus als einen der geistigen Mittelpunkte Wiens zu gestalten, wo u. a. Beethoven und Heinrich Joseph von Collin verkehrten. 1815-31 übertrug ihm der Kaiser die Erziehung des Herzogs von Reichstadt. Daneben wirkte er seit 1819 als Hofmusikgraf, komponierte auch selbst, übernahm 1821-26 die Hoftheaterdirektion und führte eine Reihe von Verwaltungsreformen durch. Weiters war Dietrichstein als Präfekt der Hofbibliothek, als Oberleiter des Münz- und Antikenkabinetts sowie als Oberstkämmerer Ferdinands I. und zugleich Intendant des Hofburgtheaters, das er bis 1848 leitete, tätig.
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Dietz, Ludmilla, Schauspielerin (1836-1896).
2 eigenh. Briefe und 2 eigenh. Postkarten mit U., Vertragsfragment mit eh. Namenszug und 2 Kabinettphotographien (eine mit eh. Widmung und U. auf der Rückseite). Ischl und Wien, 1895.
Zusammen 8½ SS. (Qu.-)8vo. bzw. 10,5:13,5 cm (Gruppenphotographie) und 16,4:10,8 cm (Kabinettphotographie mit vierseitigem Goldschnitt und eh. Widmung mit Namenszug verso). Beiliegend eine weitere Kabinettphotographie im selben Format mit dem Brustbild eines namentlich nicht identifizierten Schauspielerkollegen. Dankt für eine wohlgesonnene Besprechung, trifft Verabredungen und berichtet von einem neuen Engagement: “Leichten Herzens stieg ich in Stettin ans Land und stellte mich meinem Direktor vor, der mich gleich mit einem Vorschuß empfing. Unvergeßlich bleibt mir die schöne blaue Ostsee” (undat. Br. o. O.). - Die Kabinettphotographie aus dem Hause Krziwanek, Wien und Ischl, zeigt die im Jahr darauf verstorbene Schauspielerin im Brustbild en face; die etwas kleinere Gruppenphotographie zeigt sie inmitten ihrer Kollegen (unter denen sich auch der nicht identifizierte Schauspieler befindet, der auf der beiliegenden Photographie zu sehen ist) und hinter einem Schild mit der Aufschrift “Saison 1894 | Josefstadt | Letzte Station | Hütteldorf”. - Das Vertragsfragment mit einer weiteren eh. U. des Schriftstellers und Theaterdirektors Heinrich Laube. - Ludmilla Dietz trat in jungen Jahren als jugendliche Liebhaberin im Theater in der Josefstadt, später in Graz, Budapest und Brünn und als Soubrette u. a. in dem von Josephine Gallmeyer geleiteten Stampfer-Theater auf; 1884-94 war sie erneut im Theater in der Josefstadt, nunmehr jedoch als komische Alte, zu sehen. Vgl. Lexikon der Frau, s. v. - In altem Sammlungsumschlag.
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Dingelstedt, Franz Frh. von, Schriftsteller und Theaterleiter (1814-1881).
Brief mit eigenh. U. Wien, 10. III. 1874.
1 S. auf Doppelblatt. 4to. An einen Autor: “Das von Euer Wohlgeboren [...] eingereichte Lustspiel ‘Damen und Husaren’ ist von der Direction und dem Regie-Collegium [...] mit aller Aufmerksamkeit gelesen, zur Annahme und Aufführung auf dem k. k. Hofburgtheater jedoch nicht geeignet befunden worden [...]”. Bei dem angesprochenen Lustspiel handelt es sich wohl um eine dte. Bearbeitung des gleichnamigen Dramas des polnischen Grafen Aleksander Fredro, die bibliographisch nicht nachzuweisen ist. - Dingelstedt wurde 1867 als Hofoperndirektor und 1870 als Direktor des Wiener Burgtheaters bestellt, “das unter seiner Leitung eine Blütezeit erlebte” (Czeike II, 38). “Er hat der Burg alles gegeben, was der Zeitgeschmack und das Publikum wünschten [...]” (Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, 50). Vgl. auch Österr. Lex. I, 222f. - Auf Briefpapier mit gepr. Briefkopf der “k. k. Hofburgtheater-Direction”.
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Dingelstedt, Franz Frh. von, Schriftsteller und Theaterleiter (1814-1881).
Briefausschnitt mit eigenh. Namenszug. O. O. u. D.
1 S. Ca. 20:100 mm. Dingelstedt wurde 1867 zum Hofoperndirektor und 1870 zum Direktor des Wiener Burgtheaters bestellt, "das unter seiner Leitung eine Blütezeit erlebte" (Czeike II, 38). "Er hat der Burg alles gegeben, was der Zeitgeschmack und das Publikum wünschten [...]" (Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 50).
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Dingelstedt, Franz Frh. von, Schriftsteller und Theaterleiter (1814-1881).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 25. X. 1868.
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Im Auftrage meiner Frau soll ich Ihnen, geehrter Herr, und der Ihrigen die pünktliche Ankunft Ihrer [...] Sendung melden und für die erwiesene Gefälligkeit bestens danken [...]". - Dingelstedt wurde 1867 als Hofoperndirektor und 1870 als Direktor des Wiener Burgtheaters bestellt, "das unter seiner Leitung eine Blütezeit erlebte" (Czeike II, 38). "Er hat der Burg alles gegeben, was der Zeitgeschmack und das Publikum wünschten [...]" (Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 50).
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Döring, Theodor, Schauspieler (1803-1878).
Eigenh. Brief mit U. Berlin, 31. X. 1860.
2 SS. auf Doppelblatt. Kl.-8vo. An einen Herrn Vollmer: "Der Musikdirector Truhn war eben bei mir, und bat mich ein paar Worte an Sie zu richten, daß Sie Sich doch seiner liebenswürdigen Tochter recht freundlich annehmen möchten. [I]ch thue dies hiemit gern, und wünsche, daß das jetzige Gastspiel gute Früchte bringen möge. An Doctor Köster haben Sie noch nicht geschrieben, was Sie mit seinem Herrmann [!] der Chrusker zu thun gedenken. Lassen Sie nicht zu lange auf Antwort warten [...]". - Beinahe ein Jahrzehnt lang als Mitglied einer reisenden Schauspieltruppe u. a. in Breslau und Mainz auftretend, kam Döring 1832 nach Mannheim (wo er vorwiegend in Charakter- und komischen Rollen zu sehen war), ans Hamburger Stadttheater und später als Nachfolger Karl Seydelmanns nach Stuttgart; 1845 wurde er ans Berliner Hoftheater berufen, wo er bis zu seinem Tod als Charakterdarsteller auftrat. - Bl. 1 mit kleinem alt hinterlegten Einriß im Mittelfalz. - Die Verso-Seite von Bl. 2 mit einem kl. Registraturetikett.
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