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Gabillon, Ludwig, Schauspieler und Regisseur (1825-1896).
Visitenkarte mit einigen eigenh. Zeilen verso und U. ("LGabillon"). O. O. u. D.
1 S. Visitkartenformat. An einen Herrn Rodenberg, möglicherweise der Schriftsteller und Journalist Julius Rodenberg (1831-1914): "Wir waren auf der Probe, bedaure herzlich Sie nicht gesehen zu haben [...]". - Ludwig Gabillon wurde 1853 ins Ensemble des Wiener Hofburgtheaters gerufen und unter der Direktion Heinrich Laubes vorwiegend als Charakterdarsteller eingesetzt; unter Franz von Dingelstedt führte er seit 1876 auch Regie. 1870 war er Mitbegründer des "Vereins Schröder" zur Unterstützung alter und bedürftiger Schauspieler. - In Bleistift und tls. verwischt; mit einer kleinen Knickfalte.
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Gabillon, Zerline, Schauspielerin (1835-1892).
Eigenh. Albumblatt mit U. Wien, 15. III. 1890.
1 S. Qu.-8vo. "Der allein ist glücklich und groß, der weder zu herrschen noch zu gehorchen braucht, um etwas zu sein! (Goethe)". - Geboren in Güstrow/Mecklenburg, erfuhr die spätere Gattin des Schauspielers und Regisseurs Ludwig Gabillon ihre Ausbildung in Hamburg. 1853 ans Wiener Burgtheater berufen, blieb sie diesem bis zu ihrem Tod treu. - Papierbedingt etwas gebräunt und mit zweiseitigem Goldschnitt; beiliegend ein Stahlstichportrait.
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[Gabillon, Zerline, actress (1835-1892) - addressee]. - Bertha Jaeger, actress (fl. 1850s).
Autograph letter signed. Ulm, 28 Feb. 1856.
8vo. 4 pp. on a bifolium. In German. Touching letter by the actress Bertha Jäger to her Viennese colleague Zerline Gabillon, famous for her roles of scheming ladies, discussing the death of Jäger's husband, the Austrian actor Adolf Moser: "[...] Dear Miss, when you read Moser's final bequest, his apology written in gaol, you too will shed a tear for him and sense my pain. Moser's account reaches only so far as Ulm; but I feel it is my duty to let you know of his end. On January 29th Moser arrived here, already suffering. Our reunion was harrowing; the dear man wept like a child; but we were happy, thinking we had left everything behind us. He looked forward to joining the theatre here, where he was universally beloved by the public, but two members of the Ulm company, Mr Bernack and Miss Winter, refused to perform with him. The latter declared, 'She would not take the stage with any man who had been transported'. This pushed the poor man over the brink [...]" (transl.). - Two months later, the "Linzer Abendbote" of 25 April 1856 ran an article on the tragic end of the actor who only two years previously had enjoyed great acclaim in the roles of Faust, Kean, and Piccolomini but, following an arrest for an unpaid debt of 450 guilders, had been sentenced to eight days in gaol: "a victim of arbitrary punishment, hunted to death with nefarious cruelty; a casualty of that cesspool of circumstances still all too common in the much-vaunted German countries". Adolf Bäuerle reprinted the article in his "Wiener Theaterzeitung" on April 29th. - Some foxing; addressee identified in pencil on the first page by a different hand.
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Gabillon, Zerline, Schauspielerin (1835-1892).
Eigenh. Brief mit U. O. O., 8. I. 1878.
2 SS. auf Doppelblatt. Kl.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Unaufschiebbare Arbeiten haben es mir bis zur Stunde unmöglich gemacht, Ihre werthe Zuschrift zu beantworten. Wollen Sie nun, geehrter Herr, sich einen der nächsten Tage freundlichst zu mir bemühen, so können wir mündlich die Angelegenheit erledigen [...]". - Geboren in Güstrow/Mecklenburg, erfuhr die spätere Gattin des Schauspielers und Regisseurs Ludwig Gabillon ihre Ausbildung in Hamburg. 1853 ans Wiener Burgtheater berufen, blieb sie diesem bis zu ihrem Tod treu. - In den Faltungen stärker angestaubt.
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Gabillon, Zerline, Schauspielerin (1835-1892).
Eigenh. Brief mit U. Frankfurt a. M.
2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Eine zaghafte junge Debütantin die unglaublich in Frankfurt gastirte möchte, daß man auch in Wien von ihrem Erfolge lese! - Sie schickt Ihnen hier ein paar Belege, daß sie 'gefallen' und bittet Sie, etwas davon in Ihrem 'viel gelesenen Blatte' (so sagt man wohl) freundlichst abdrucken zu lassen [...]". - Geboren in Güstrow/Mecklenburg, erfuhr die spätere Gattin des Schauspielers und Regisseurs Ludwig Gabillon ihre Ausbildung in Hamburg. 1853 ans Wiener Burgtheater berufen, blieb sie diesem bis zu ihrem Tod treu. - Etwas angestaubt und fleckig.
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Gabillon, Zerline, Schauspielerin (1835-1892).
Eigenh. Brief mit U. O. O., 13. IV. 1875.
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Baron: "Ich ersuche Sie mir gütigst noch einen Subscriptionsbogen zur Schiller-Lotterie zu senden, da der erste fast gänzlich gefüllt ist [...]". - Geboren in Güstrow/Mecklenburg, erfuhr die spätere Gattin des Schauspielers und Regisseurs Ludwig Gabillon ihre Ausbildung in Hamburg. 1853 ans Wiener Burgtheater berufen, blieb sie diesem bis zu ihrem Tod treu. - Papierbedingt etwas gebräunt.
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Gabillon, Zerline, Schauspielerin (1835-1892).
Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.
2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Anknüpfend an ein Gespräch, das wir vor Wochen flüchtig führten, bitte ich Sie [...] mir die kleine allerliebste Novelle, Balthasar Storch, die damals im Fremdenblatt erschienen war und die die im Moment nicht wiederfinde, freundlichst zusenden zu wollen. Ich denke dieselbe eignet sich vortrefflich zu einer Vorlesung [...]". - Geboren in Güstrow/Mecklenburg, erfuhr die spätere Gattin des Schauspielers und Regisseurs Ludwig Gabillon ihre Ausbildung in Hamburg. 1853 ans Wiener Burgtheater berufen, blieb sie diesem bis zu ihrem Tod treu. - In altem Sammlungsumschlag.
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Gabillon, Zerline, Schauspielerin (1835-1892).
Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Anbei der kleine Paganini, von dem ich Ihnen im Kaffeehause sprach. - Ich selber habe ihn nicht gehört. - Aber die Mutter behauptet, daß Leute vom 'Handwerk' ihm eine große Zukunft profezeihen [!] [...]". - Geboren in Güstrow/Mecklenburg, erfuhr die spätere Gattin des Schauspielers und Regisseurs Ludwig Gabillon ihre Ausbildung in Hamburg. 1853 ans Wiener Burgtheater berufen, blieb sie diesem bis zu ihrem Tod treu.
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Gabillon, Zerline, Schauspielerin (1835-1892).
Eigenh. Postkarte mit U. Wien, 13. XI. 1886.
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. “Ersuche um Zustellung eines Exemplars des ‘Theater-Zettels”. - Geboren in Güstrow/Mecklenburg, erfuhr die spätere Gattin des Schauspielers und Regisseurs Ludwig Gabillon (1828-1896) ihre Ausbildung in Hamburg. 1853 ans Wiener Burgtheater berufen, blieb sie diesem bis zu ihrem Tod treu. Vgl. Öst. Lex. I, 367 und Czeike II, 448. - In altem Sammlungsumschlag.
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Gall, Ferdinand (Wilhelm Adam) Frh. von, Theaterdirektor (1809-1872).
Brief mit eigenh. U. Stuttgart, 27. II. 1849.
½ S. 4to. An den "Opernsänger Herrn Jos[ef] Ellinger, dzt. in Augsburg": "Auf Ihre Zeilen vom 22. d. Mts. beehre ich mich zu erwidern, daß an hiesiger Hofbühne die Stelle für den ersten Heldentenor nicht erledigt ist, weshalb ich nicht in der Lage bin, Ihrem Wunsche entsprechen zu können [...]". - Nach dem Studium der Rechtswissenschaft war der in Battenberg (Hessen) geborene Gall am Hofgericht Gießen und 1835 als Kammerjunker in Oldenburg tätig. 1842 wurde er Intendant des Oldenburger Hoftheaters und hatte durch Vorträge und Publikationen (u. a. "Der Bühnen-Vorstand", 1844) zusammen mit Karl Theodor von Küstner (1784-1864) "maßgeblichen Anteil an der Gründung des Deutschen Bühnenvereins 1846, dessen Vorsitzender er 1853 wurde. Gall war 1846-69 Intendant des Kgl. Hoftheaters in Stuttgart und danach kgl. Zeremonienmeister. Er reformierte u. a. die Praxis der Einsetzung von Dramaturgen und stellte Spielpläne mit zeitgenössischen und klassischen Dramen zusammen, mit denen er die historischen Schauspiele dem Publikum nahezubringen suchte" (DBE). - Zu Ellinger vgl. DBA I 277, 404. - Mit gedr. kalligr. Briefkopf der "Königlich-Württembergischen Hoft-Theater Intendanz". - Aus dem Besitz und in bedruckter Originalmappe der berühmten Autographensammlung des österreichischen Industriellen Adalbert Freiherr von Lanna (1836-1909).
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Gallmeyer, Josephine, Schauspielerin, Sängerin und Schriftstellerin (1838-1884).
Briefausschnitt mit eigenh. U. Wien, 29. IV. 1879.
1 S. Qu.-schmal-gr.-8vo. "Josefine Siegmann-Gallmeyer". - Die uneheliche Tochter der Sängerin Katharina Tomaselli wuchs in Brünn auf, debütierte daselbst 1853 als Soubrette und sang an ungarischen und deutschen Bühnen. "1862 kam sie mit Friedrich Strampfer an das Theater an der Wien, an dem sie wie auch am Carl-Theater und am Strampfer-Theater (dessen Leitung sie gemeinsam mit Julius Rosen 1874 übernahm) Erfolge als Schauspielerin, Sängerin und Tänzerin feierte" (DBE). Die vielfältige Künstlerin - die auch Erzählungen und Bühnenstücke (u. a. "Aus purem Haß", 1883) verfaßte - trat vornehmlich in Volks- und Dialektstücken sowie in zahlreichen Operetten der Wiener Klassik auf. Häufige Gastspielreisen führten sie durch Österreich, Deutschland und Nordamerika.
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Gallmeyer, Josephine, Schauspielerin, Sängerin und Schriftstellerin (1838-1884).
Eigenh. Brief mit U. Dornbach, o. J.
2 SS. 8vo. An einen Theaterdirektor: “Dir. Kreibig u. Frau bleiben noch bis Donnerstag Mittag hier u. würden sich sehr freuen, Sie geehrter Herr Director, bei mir zu sehen - ich erlaube mir also, Sie für heute od. Morgen d. i. Mittwoch Abend zu einem bescheidenen Souper einzuladen [...]”. - Die uneheliche Tochter der Sängerin Katharina Tomaselli kam 1862 ans Theater an der Wien, “an dem sie wie auch am Carl-Theater und am Strampfer-Theater (dessen Leitung sie gemeinsam mit Julius Rosen 1874 übernahm) Erfolge als Schauspielerin, Sängerin und Tänzerin feierte" (DBE). Die vielfältige Künstlerin - die auch Erzählungen und Bühnenstücke (u. a. ‘Aus purem Haß’, 1883) verfaßte - trat vornehmlich in Volks- und Dialektstücken sowie in zahlreichen Operetten der Wiener Klassik auf. Häufige Gastspielreisen führten sie durch Österreich, Deutschland und Nordamerika. - Unter Passepartout montiert und etwas verblaßt.
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Gallmeyer, Josephine, Schauspielerin, Sängerin und Schriftstellerin (1838-1884).
Eigenh. Brief mit U. O. O., 12. VII. 1865.
1¼ SS. 8vo. An einen Herrn Steiner: "Bin zwar noch sehr unwohl, spiele aber doch Morgen im Goldonkel. Möchten Sie nicht die Güte haben u. die Rolle von Frl. Geistinger [...] abschreiben zu lassen [...]". - Die uneheliche Tochter der Sängerin Katharina Tomaselli wuchs in Brünn auf, debütierte daselbst 1853 als Soubrette und sang an ungarischen und deutschen Bühnen. "1862 kam sie mit Friedrich Strampfer an das Theater an der Wien, an dem sie wie auch am Carl-Theater und am Strampfer-Theater (dessen Leitung sie gemeinsam mit Julius Rosen 1874 übernahm) Erfolge als Schauspielerin, Sängerin und Tänzerin feierte" (DBE). Die vielfältige Künstlerin - die auch Erzählungen und Bühnenstücke (u. a. "Aus purem Haß", 1883) verfaßte - trat vornehmlich in Volks- und Dialektstücken sowie in zahlreichen Operetten der Wiener Klassik auf. Häufige Gastspielreisen führten sie durch Österreich, Deutschland und Nordamerika. - Mit kleinen Randläsuren und etwas angestaubt.
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Gallmeyer, Josephine, Schauspielerin, Sängerin und Schriftstellerin (1838-1884).
Eigenh. Brief mit U. O. O., 30. I. 1875.
3 SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "[...] Leider durch mein Unwohlsein gehemmt, konnte ich nicht so wirken, wie ich es gerne gethan hätte - ich bin übermüdet lieber Freund - ich halte es nicht mehr aus, dazu bin ich nervösabgespannt wie noch nie im Leben u. fühle daß ich nicht im Stande bin, das Theater durch meine Thätigkeit allein erhalten zu können [...]". - Die uneheliche Tochter der Sängerin Katharina Tomaselli wuchs in Brünn auf, debütierte daselbst 1853 als Soubrette und sang an ungarischen und deutschen Bühnen. "1862 kam sie mit Friedrich Strampfer an das Theater an der Wien, an dem sie wie auch am Carl-Theater und am Strampfer-Theater (dessen Leitung sie gemeinsam mit Julius Rosen 1874 übernahm) Erfolge als Schauspielerin, Sängerin und Tänzerin feierte" (DBE). Die vielfältige Künstlerin - die auch Erzählungen und Bühnenstücke (u. a. "Aus purem Haß", 1883) verfaßte - trat vornehmlich in Volks- und Dialektstücken sowie in zahlreichen Operetten der Wiener Klassik auf. Häufige Gastspielreisen führten sie durch Österreich, Deutschland und Nordamerika. - Auf Briefpapier mit gepr. Monogramm.
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Gallmeyer, Josephine, Schauspielerin, Sängerin und Schriftstellerin (1838-1884).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 2. VI. 1876.
4 SS. auf Doppelblatt. Qu.-gr.-8vo. An den Schauspieler Karl von La Roche (1794-1884): "Wie soll ich danken, wie Worte finden, um nur ein klein wenig die Freude zu schildern, welche Sie mir bereitet! [...] Möge Gott Ihnen lohnen, was Sie an mir gethan [...]". - Die uneheliche Tochter der Sängerin Katharina Tomaselli wuchs in Brünn auf, debütierte daselbst 1853 als Soubrette und sang an ungarischen und deutschen Bühnen. "1862 kam sie mit Friedrich Strampfer an das Theater an der Wien, an dem sie wie auch am Carl-Theater und am Strampfer-Theater (dessen Leitung sie gemeinsam mit Julius Rosen 1874 übernahm) Erfolge als Schauspielerin, Sängerin und Tänzerin feierte" (DBE). Die vielfältige Künstlerin - die auch Erzählungen und Bühnenstücke (u. a. "Aus purem Haß", 1883) verfaßte - trat vornehmlich in Volks- und Dialektstücken sowie in zahlreichen Operetten der Wiener Klassik auf. Häufige Gastspielreisen führten sie durch Österreich, Deutschland und Nordamerika. - Auf Briefpapier mit gepr. Vignette; in altem Sammlungsumschlag.
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Gallmeyer, Josephine, Schauspielerin, Sängerin und Schriftstellerin (1838-1884).
Eigenh. Brief mit U. ("J. Gallmeyer"). Graz, 29. IX. 1883.
1 S. Gr.-8vo. An ein Fräulein: "Meine Lisel kann mir nicht genug erzählen, wie brav Sie sind u. welche musterhafte Ordnung Sie in meiner Wohnung halten; - da man alle braven, guten Mäderln belohnen muß, so bitte ich Sie, auch von mir beifolgende kleine Gabe freundlich anzunehmen nebst meinem besten Dank [...]". - Die uneheliche Tochter der Sängerin Katharina Tomaselli wuchs in Brünn auf, debütierte daselbst 1853 als Soubrette und sang an ungarischen und deutschen Bühnen. "1862 kam sie mit Friedrich Strampfer an das Theater an der Wien, an dem sie wie auch am Carl-Theater und am Strampfer-Theater (dessen Leitung sie gemeinsam mit Julius Rosen 1874 übernahm) Erfolge als Schauspielerin, Sängerin und Tänzerin feierte" (DBE). Die vielfältige Künstlerin - die auch Erzählungen und Bühnenstücke (u. a. "Aus purem Haß", 1883) verfaßte - trat vornehmlich in Volks- und Dialektstücken sowie in zahlreichen Operetten der Wiener Klassik auf. Häufige Gastspielreisen führten sie durch Österreich, Deutschland und Nordamerika. - In altem Sammlungsumschlag; ohne die erwähnte Beilage; mit kleineren Läsuren am linken Rand.
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Gallmeyer, Josephine, Schauspielerin, Sängerin und Schriftstellerin (1838-1884).
Eigenh. Postkarte mit U. Wien, 18. I. 1870.
1 S. Qu.-kl.-8vo. Mit eh. Adresse. An Redakteur Held vom "Freien Blatt": "Ist das ein Lump, der meine Handschrift nachgemacht hat. Ich beeile mich sofort Ihnen meine wirkliche zu schicken damit Sie [...] sich dieselbe aufheben können. Behufs Vergleichung falls wieder ein Lump meine Unterschrift fälschen sollte [...]". - Die uneheliche Tochter der Sängerin Katharina Tomaselli wuchs in Brünn auf, debütierte daselbst 1853 als Soubrette und sang an ungarischen und deutschen Bühnen. "1862 kam sie mit Friedrich Strampfer an das Theater an der Wien, an dem sie wie auch am Carl-Theater und am Strampfer-Theater (dessen Leitung sie gemeinsam mit Julius Rosen 1874 übernahm) Erfolge als Schauspielerin, Sängerin und Tänzerin feierte" (DBE). Die vielfältige Künstlerin - die auch Erzählungen und Bühnenstücke (u. a. "Aus purem Haß", 1883) verfaßte - trat vornehmlich in Volks- und Dialektstücken sowie in zahlreichen Operetten der Wiener Klassik auf. Häufige Gastspielreisen führten sie durch Österreich, Deutschland und Nordamerika. - Papierbedingt etwas gebräunt und mit einem kleinen Eckausriß.
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Gallmeyer, Josephine, Schauspielerin, Sängerin und Schriftstellerin (1838-1884).
Visitenkarte mit einigen eigenh. Zeilen. O. O. u. D.
1 S. Visitkartenformat. An einen Dr. Borchardt: "Bitte nehmen Sie das kleine Bild freundlichst von mir an [...]". - Die uneheliche Tochter der Sängerin Katharina Tomaselli wuchs in Brünn auf, debütierte daselbst 1853 als Soubrette und sang an ungarischen und deutschen Bühnen. "1862 kam sie mit Friedrich Strampfer an das Theater an der Wien, an dem sie wie auch am Carl-Theater und am Strampfer-Theater (dessen Leitung sie gemeinsam mit Julius Rosen 1874 übernahm) Erfolge als Schauspielerin, Sängerin und Tänzerin feierte" (DBE). Die vielfältige Künstlerin - die auch Erzählungen und Bühnenstücke (u. a. "Aus purem Haß", 1883) verfaßte - trat vornehmlich in Volks- und Dialektstücken sowie in zahlreichen Operetten der Wiener Klassik auf. Häufige Gastspielreisen führten sie durch Österreich, Deutschland und Nordamerika. - Die Umseite mit ihrem faksimilierten Namenszug.
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Gebühr, Otto, Schauspieler (1877-1954).
Portraitpostkarte mit eigenh. U. O. O. u. D.
1 S. 8vo. Otto Gebühr begann seine Karriere am Kgl. Hoftheater in Dresden und war später am Lessingtheater in Berlin und am Deutschen Theater tätig. Nach dem Ersten Weltkrieg vom Film entdeckt, spielte er in der Serie der "Fridericus"-Filme mehrfach die Hauptrolle und erlangte große Popularität. Die vorliegende Karte zeigt ihn auch im Rollenkostüm von Friedrich II.
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Gerasch, Alfred, Schauspieler (1877-1955).
Eigenh. Bildpostkarte mit U. Wien, 25. VII. 1955.
1 S. 8vo. An Fritz Esselborn mit besten Wünschen zum Wiegenfeste. - Populär geworden auf der Bühne, wandte sich Gerasch 1920 dem Film zu, wo er nicht minder zum Liebling des Publikums avancierte und in den kommenden 27 Jahren in insgesamt 42 Filmen zu sehen war, vorwiegend jedoch in den zwanziger Jahren: im Tonfilm mochte er nicht so recht, und der Ausbruch des Krieges beendete die Filmakrriere endgültig. Nach dem Krieg trat er nur noch einmal in einem Film auf, 1947 in "Die Welt dreht sich verkehrt".
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Gerhard, Peter, Schauspieler (1907-1994).
"Es war so komisch - Lili Marberg erzählt aus ihrem Leben ....". Ts. mit eigenh. Namenszug. [Wien], 12. IV. 1950.
1¾ SS. auf 2 Bll. 4to. Typoskript der RAVAG-Sendung "Bretter, die die Welt bedeuten". - Der Sohn des Polizeijuristen Viktor G. (kaiserlicher Rat und nach seiner Pensionierung Prinzenerzieher bei Coburg und Lobkowitz) nahm Schauspielunterricht bei Max Reinhardt, war hernach viele Jahre an tschechisch-deutschen Provinztheatern zu sehen und erhielt 1938 Auftrittsverbot, wurde verhaftet und zum Wehrdienst eingezogen. Nach Kriegsende auf - mit Ausnahme der Staatsoper - annähernd allen Wiener Bühnen zu sehen, wurde Gerhard 1964 ständiges Mitglied der Wr. Volksoper. Zudem wirkte er in mehreren Filmen mit und war seit 1932 auch regelmäßig im Hörfunk zu hören. 1978 wurde ihm der Berufstitel eines Professors verliehen. - Lili Marberg (1876-1962) gehörte von 1911 bis 1950 dem Wiener Burgtheater an. Seit 1936 auch Ehrenmitglied, spielte sie zunächst in Stücken Wedekinds, Hauptmanns und Ibsens, später vorwiegend Königinnen und mütterliche Frauen und galt weithin als vorzügliche Charakterdarstellerin. Zu ihren Hauptrollen zählten Desdemona, Hedda Gabler und Helena in "Vor Sonnenaufgang". Ihre einzige Filmrolle war die des Fräulein Munk in Walter Reischs "Silhouetten" (1936).
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Gettke, Ernst, Theaterdirektor und Schriftsteller (1841-1912).
Eigenh. Brief und eh. Briefentwurf mit U. Wien, 10. X. 1896.
Zusammen 4 SS. auf Doppelblättern. 8vo. Mit einem eh. adr. Kuvert. Beiliegend ein eh. Brief H. A. Schwers an E. Gettke (dat. 9. X. 1896. 2 SS. auf Doppelblatt. 8vo). “Sehr gerne bekräftige ich Ihnen” - als Erwiderung auf den hier beiliegenden Brief Schwers - “daß die Annahme der Komödie ‘Der alte Burgunder’ ohne den geringsten Einfluß von Ihrer Seite erfolgte und daß Sie von dieser Annahme erst erfahren haben, als die Nachricht sämtlichen Wiener Zeitungen zuging [...]”. - Der in Bleistift verfaßte Briefentwurf Gettkes (verfaßt auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf “Redacteur | H. A. Schwer | (‘Deutsches Volksblatt’)”) an namentlich nicht genannte “Herren”: “Die in Ihrem gesch. Blatte veröffentlichten, das Raimundtheater betreffenden Artikel weisen wiederholt darauf hin, daß ich mich über die Wiener Presse in einer Weise geäußert hätte, welche einer Geringschätzung derselben meinerseits involviren würde [...]”. - Nach abgeschlossener kaufmännischer Ausbildung sich dem Theater zuwendend, war Gettke Schauspieler und Regisseur am Hoftheater in Kassel, Oberregisseur und Direktor der vereinigten Theater in Leipzig, Direktor der vereinigten Stadttheater in Elberfeld und hatte von 1897-1907 die Leitung des Raimundtheaters in Wien inne. Als Autor wurde der Mitherausgeber des Deutschen Theater-Lexikons (1889) und Mitbegründer der Deutschen Bühnengenossenschaft mit einer Reihe von Schwänken und Possen bekannt, darunter das Lustspiel ‘Goldregen’ (1899). - Der Br. v. 10. X. 1896 auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf des “Raimund-Theaters” und gedr. Vignette. - In altem Sammlungsumschlag.
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Gielgud, John, British actor (1904-2000).
Autograph quotation signed. Probably London, April 1974.
Large 8vo. ½ p. With autogr. envelope. A quotation from Walter de la Mare: "Look thy last on all things lovely every hour".
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Girardi, Alexander, Schauspieler und Sänger (1850-1918).
Eigenh. Ansuchen mit U. Wien, o. D.
¾ S. auf Doppelblatt. 4to. An das k. k. Ministerium des Inneren: "Ich stelle das unterthänigste Ansuchen mir die Bewilligung zur Annahme und Tragung des mit laut beiliegendem Decrete verliehenen Ritterkreuzes des K. portugiesischen Christus Ordens Allerhöchsten Ortes geneigtest erwirken zu wollen [...]". - Geboren in Graz, schlug der gelernte Schlosser nach dem Tod seines Vaters eine musterhafte Schauspielerkarriere ein, die ihn an zahlreiche in- und ausländische Bühnen, schließlich auch zum Film führte. Girardi, der "zum wahrscheinlich größten Volksschauspieler der Theatergeschichte avancierte" (Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 88), war in erster Ehe mit der Schauspielerin Helene Odilon (1865-1939) gestraft, die ihn irrenärztlich behandelt wissen wollte; in zweiter Ehe etwas glücklicher mit Leonie von Latinovicz (gest. 1918), der Ziehtochter des Klavierfabrikanten Ludwig Bösendorfer (1835-1919) verheiratet, waren seiner Laufbahn nur zwei Rollen und dreizehn Auftritte am Burgtheater beschieden, da er kurze Zeit später verstarb. - Ohne das erwähnte Dekret; mit kl. Randläsuren und etwas angestaubt.
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Girardi, Alexander, Schauspieler und Sänger (1850-1918).
Eigenh. Brief mit U. [Wien], o. D.
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. adr. Kuvert. An den Schriftsteller Bernhard Buchbinder (1849-1922), "Redaction 'Reichswehr'": Vor allem innigsten Dank für Ihre Liebenswürdigkeit[,] die betreffende Notiz habe ich heute gelesen[.] - Wegen Ihres Stückes erfahren Sie Näheres sobald ich den 'Poweikl' [?] fertig hab' [...]". - Geboren in Graz, schlug der gelernte Schlosser nach dem Tod seines Vaters eine musterhafte Schauspielerkarriere ein, die ihn an zahlreiche in- und ausländische Bühnen, schließlich auch zum Film führte. Girardi, der "zum wahrscheinlich größten Volksschauspieler der Theatergeschichte avancierte" (Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 88), war in erster Ehe mit der Schauspielerin Helene Odilon (1865-1939) gestraft, die ihn irrenärztlich behandelt wissen wollte; in zweiter Ehe etwas glücklicher mit Leonie von Latinovicz (gest. 1918), der Ziehtochter des Klavierfabrikanten Ludwig Bösendorfer (1835-1919) verheiratet, waren seiner Laufbahn nur zwei Rollen und dreizehn Auftritte am Burgtheater beschieden, da er kurze Zeit später verstarb. - Anfangs Schauspieler, wandte sich Bernhard Buchbinder verstärkt der Literatur zu, war Mitarbeiter des "Neuesten Pester Journals" sowie des "Politischen Volksblatts" in Budapest und gab die humoristische Wochenschrift "Das kleine Journal" heraus. 1887 zog er nach Wien, war Redakteur des "Neuen Wiener Journals" und zählte durch seine zahlreichen Lustspiele, die als Volksstücke teilweise Massenerfolge wurden (darunter die "Die Förster-Christl", 1908), sowie durch Opern- und Operettentexte "zu den beliebtesten Theaterschriftstellern" (vgl. Kosch I, 240). - Das Kuvert mit kl. Ausschnitt.
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Girardi, Alexander, Schauspieler und Sänger (1850-1918).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 7. XI. 1916.
1 S. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Dir. Eisenschütz hat mit Rücksicht auf den Erfolg der Operette 'Mein Annerl' mich ersucht mein Gastspiel bis März zu verlängern, ich kann daher Gott sei Dank gegenwärtig keine Pläne für die nächsten Monate machen [...]". - Geboren in Graz, schlug der gelernte Schlosser nach dem Tod seines Vaters eine musterhafte Schauspielerkarriere ein, die ihn an zahlreiche in- und ausländische Bühnen, schließlich auch zum Film führte. Girardi, der "zum wahrscheinlich größten Volksschauspieler der Theatergeschichte avancierte" (Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 88), war in erster Ehe mit der Schauspielerin Helene Odilon (1865-1939) gestraft, die ihn irrenärztlich behandelt wissen wollte; in zweiter Ehe etwas glücklicher mit Leonie von Latinovicz (gest. 1918), der Ziehtochter des Klavierfabrikanten Ludwig Bösendorfer (1835-1919) verheiratet, waren seiner Laufbahn nur zwei Rollen und dreizehn Auftritte am Burgtheater beschieden, da er kurze Zeit später verstarb. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf des "Hotel Continental".
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Girardi, Alexander, Schauspieler und Sänger (1850-1918).
Eigenh. Brief mit U. ("AGirardi"). O. O. u. D., "Donnerstag".
1 S. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Ich bitte mich für kurze Zeit zu entschuldigen - sobald ich nur etwas weniger zu tun habe werde ich mir erlauben zu kommen [...]". - Etwas angestaubt und fleckig und mit stärkeren Randläsuren.
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Girardi, Alexander, Schauspieler und Sänger (1850-1918).
Eigenh. Brief mit U. ("Girardi"). O. O. u. D.
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Verzeihe das[s] ich abermals Deine Güte in Anspruch nehme. Dr. Granichstätten [!] von der alten Presse [wohl Emil Granichstädten, 1847-1904, der Vater des Komponisten Bruno Granichstädten] möchte gerne meine Büste haben - ich bitte Dich daher vielmals bei Gelegenheit dieselbe an die Adresse [...] zu senden [...]". - Etwas angestaubt und mit kleinen Randläsuren.
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Girardi, Alexander, Schauspieler und Sänger (1850-1918).
Eigenh. Brief mit U. ("Girardi"). O. O., 14. XII. 1891.
2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Die Affaire mit Zauner ist geordnet - Du hast Dich mir als ein wahrer Freund bewiesen und ich sage Dir vom ganzen Herzen tausend Dank! [I]ch werde es Dir nie vergessen [...] Komme einen Augenblick nach dem I. Akt zu mir in die Garderobe[,] ich muß Dir Du süsser Kerl ein Bussel geben [...]". - Stärker angestaubt und tls. mit kleinen Tintenwischern.
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Girardi, Alexander, Schauspieler und Sänger (1850-1918).
Eigenh. Brief mit U. ("Girardi"). O. O. u. D.
2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Mit Deinen reizenden Schwalben hast Du was schönes angestellt! - meine Frau will sie haben und ich nimm sie ihr wieder weg - so geht's seit ich das Viecherl habe [...]". - Die Verso-Seite von Bl. 2 etwas angestaubt; in altem Sammlungsumschlag.
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Girardi, Alexander, Schauspieler und Sänger (1850-1918).
Kabinettphotographie. O. O. u. D.
147:105 mm auf etwas größerem Untersatzkarton. - Beiliegend 6 Portraitpostkarten nach kolorierten Photographien und Zeichnungen. Halbfigürliches Portrait im ¾-Profil aus dem Hause Rudolf Krziwanek, Wien und Ischl. - Geboren in Graz, schlug der gelernte Schlosser nach dem Tod seines Vaters eine musterhafte Schauspielerkarriere ein, die ihn an zahlreiche in- und ausländische Bühnen, schließlich auch zum Film führte. Girardi, der "zum wahrscheinlich größten Volksschauspieler der Theatergeschichte avancierte" (Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 88), war in erster Ehe mit der Schauspielerin Helene Odilon (1865-1939) gestraft, die ihn irrenärztlich behandelt wissen wollte; in zweiter Ehe etwas glücklicher mit Leonie von Latinovicz (gest. 1918), der Ziehtochter des Klavierfabrikanten Ludwig Bösendorfer (1835-1919) verheiratet, waren seiner Laufbahn nur zwei Rollen und dreizehn Auftritte am Burgtheater beschieden, da er kurze Zeit später verstarb.
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Girardi, Alexander, Schauspieler und Sänger (1850-1918).
Kabinettphotographie. O. O. u. D.
145:103 mm auf etwas größerem Untersatzkarton. - Beiliegend 6 Portraitpostkarten. Portrait im ¾-Profil aus dem Hause M. Müller jun., Wien. - Geboren in Graz, schlug der gelernte Schlosser nach dem Tod seines Vaters eine musterhafte Schauspielerkarriere ein, die ihn an zahlreiche in- und ausländische Bühnen, schließlich auch zum Film führte. Girardi, der "zum wahrscheinlich größten Volksschauspieler der Theatergeschichte avancierte" (Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 88), war in erster Ehe mit der Schauspielerin Helene Odilon (1865-1939) gestraft, die ihn irrenärztlich behandelt wissen wollte; in zweiter Ehe etwas glücklicher mit Leonie von Latinovicz (gest. 1918), der Ziehtochter des Klavierfabrikanten Ludwig Bösendorfer (1835-1919) verheiratet, waren seiner Laufbahn nur zwei Rollen und dreizehn Auftritte am Burgtheater beschieden, da er kurze Zeit später verstarb.
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Girardi, Alexander, Schauspieler und Sänger (1850-1918).
Kabinettphotographie. O. O. u. D.
145:103 mm auf etwas größerem Untersatzkarton. - Beiliegend 7 Portraitpostkarten sowie ein Kuvert mit gedr. Vignette "Alexander Girardi 1850-1918" und einer Briefmarke mit dem Konterfei des Schauspielers. Ganzfigürliches Portrait in Rollenkostüm mit Partnerin aus dem Hause L. Gutmann, Wien. - Geboren in Graz, schlug der gelernte Schlosser nach dem Tod seines Vaters eine musterhafte Schauspielerkarriere ein, die ihn an zahlreiche in- und ausländische Bühnen, schließlich auch zum Film führte. Girardi, der "zum wahrscheinlich größten Volksschauspieler der Theatergeschichte avancierte" (Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 88), war in erster Ehe mit der Schauspielerin Helene Odilon (1865-1939) gestraft, die ihn irrenärztlich behandelt wissen wollte; in zweiter Ehe etwas glücklicher mit Leonie von Latinovicz (gest. 1918), der Ziehtochter des Klavierfabrikanten Ludwig Bösendorfer (1835-1919) verheiratet, waren seiner Laufbahn nur zwei Rollen und dreizehn Auftritte am Burgtheater beschieden, da er kurze Zeit später verstarb.
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Girardi, Alexander, Schauspieler und Sänger (1850-1918).
Kabinettphotographie mit eigenh. Gruß und U. verso. O. O. u. D.
197:126 mm auf etwas größerem Untersatzkarton. - Beiliegend 7 Portraitpostkarten nach kolorierten Photographien und Zeichnungen. Halbfigürliches Portrait en face aus dem Hause Rudolf Krziwanek, Wien und Ischl. - Geboren in Graz, schlug der gelernte Schlosser nach dem Tod seines Vaters eine musterhafte Schauspielerkarriere ein, die ihn an zahlreiche in- und ausländische Bühnen, schließlich auch zum Film führte. Girardi, der "zum wahrscheinlich größten Volksschauspieler der Theatergeschichte avancierte" (Haeusserman, Das Wiener Burgtheater [Wien 1975], S. 88), war in erster Ehe mit der Schauspielerin Helene Odilon (1865-1939) gestraft, die ihn irrenärztlich behandelt wissen wollte. In zweiter Ehe etwas glücklicher mit Leonie von Latinovicz (gest. 1918), der Ziehtochter des Klavierfabrikanten Ludwig Bösendorfer (1835-1919) verheiratet, waren seiner Laufbahn nur zwei Rollen und dreizehn Auftritte am Burgtheater beschieden, da er kurze Zeit später verstarb.
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Girardi, Alexander, Schauspieler und Sänger (1850-1918).
Portraitpostkarte mit eigenh. Namenszug auf der Bildseite. O. O. u. D.
1 S. 8vo. Halbfigürliche Darstellung im Sitzen. - Geboren in Graz, schlug der gelernte Schlosser nach dem Tod seines Vaters eine musterhafte Schauspielerkarriere ein, die ihn an zahlreiche in- und ausländische Bühnen, schließlich auch zum Film führte. Girardi, der “zum wahrscheinlich größten Volksschauspieler der Theatergeschichte avancierte” (Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 88), war in erster Ehe mit der Schauspielerin Helene Odilon (1865-1939) gestraft, die ihn irrenärztlich behandelt wissen wollte; in zweiter Ehe etwas glücklicher mit Leonie von Latinovicz (gest. 1918), der Ziehtochter des Klavierfabrikanten Ludwig Bösendorfer (1835-1919) verheiratet, waren seiner Laufbahn nur zwei Rollen und dreizehn Auftritte am Burgtheater beschieden, da er kurze Zeit später verstarb.
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Girardi, Alexander, Schauspieler und Sänger (1850-1918).
Portraitpostkarte mit eigenh. Namenszug auf der Bildseite. O. O. u. D.
1 S. 8vo. Ganzfigürliches S/W-Portrait in Abendkleidung mit Cape.
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Girardi, Alexander, Schauspieler und Sänger (1850-1918).
Visitenkarte mit eigenh. Dankeszeile. O. O. u. D.
½ S. Visitkartenformat. "Herzlichst danken" Alexander und Léonie Girardi, geb. Latinovics de Borsód (1868–1918), seine zwei Gattin, eine Stieftochter des Klavierfabrikanten Ludwig Bösendorfer.
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Girardi, Alexander, Schauspieler und Sänger (1850-1918).
Zwei Visitenkarten mit jeweils einigen eigenh. Zeilen. O. O. u. D.
Zusammen (1+2 =) 3 SS. auf 2 Bll. Visitkartenformat. Mit drei Beilagen (s. u.). An einen "liebsten Freund" mit dem Ausdruck seiner Dankbarkeit und mit der Bitte, ihm doch zu schreiben, wann er, der Freund, denn nun kommen wolle. - Beiliegend zwei Zeitungsausschnitte und eine Theaterzeitschrift mit einem Portrait von u. a. Alexander Girardi.
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Girardi, Alexander, Schauspieler und Sänger (1850-1918).
Zwei Visitenkarten mit jeweils einigen eigenh. Zeilen. O. O. u. D.
Zusammen (1+2 =) 3 SS. auf 2 Bll. Visitkartenformat. An eine Dame, der er "die Hände für das reizende Geschenk" küßt und mit der Mitteilung, daß sie in ein namentlich nicht genanntes Theaterstück getrost ihre Kinder mitnehmen könne.
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Glücksmann, Heinrich, Schriftsteller, Kunstkritiker und Dramaturg (1863-1947).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 7. XII. 1939.
1 S. Qu.-gr.-8vo. An Baronin Königswarter, wohl die Schauspielerin Margarethe Königswarter-Formes: "Mir ist es, als wäre es gestern gewesen, und doch ist es ein halbes Jahrhundert her, seit Sie in 'Furcht vor der Freude' und der 'Schachpartie' die ganz besondere Anmut Ihrer Kunst die rasch erworbene Gemeinde Ihrer Freunde und Schätzer zum letzten Male genießen ließen [...]". - Heinrich Glücksmann war seit 1882 Redakteur verschiedener Budapester und Wiener Zeitungen (u. a. des "Neuen Pester Journals" und der "Wiener Allgemeine Zeitung") und fungierte 1900/01 als Chefredakteur des "Wiener Tagblatts" und 1903 als Chefredakteur der "Neuen Zeitung". 1910 wurde er Dramaturg des Deutschen Volkstheaters in Wien, später Professor an der Wiener Schauspielschule. Daneben trat er mit zahlreichen Vorträgen über Literatur und Kunst hervor, veröffentlichte freimaurerische Schriften und schrieb Dramen (u. a. "Der blanke Hans", 1908), Lustspiele und Gedichte (u. a. "Fährten und Narben", 1913). Von 1896 bis 1919 gab er die freimaurerische Zeitschrift "Der Zirkel" heraus und von 1919 bis 23 die "Wiener Freimaurer-Zeitung". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf; in altem Sammlungsumschlag.
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Gobert, Boy, Schauspieler und Regisseur (1925-1986).
Ms. Brief mit eigenh. U. Wien, 5. I. 1968.
1 S. Gr.-4to. An Richard Dolberg (1888-1972) vom "Österreich-Institut" betr. dessen Anfrage, auf die er "aber leider eine abschlägige Antwort" geben müsse: "[...] Ich glaube, daß ich, jetzt im besten Mannesalter, in meinem Beruf als Schauspieler eine Menge zu sagen und als Regisseur meinen Kollegen so viel weiterzugeben habe, daß ich meine ganze Zeit und Kraft darauf verwenden sollte [...]". - Der Sohn des Juristen, Politikers und Schriftstellers Ascan Klée Gobert debütierte in Helmuth Gmelins "Theater im Zimmer" mit einer Ibsen-Rolle und kam bald an das Deutsche Schauspielhaus in Hamburg. "Es folgten in den fünfziger und sechziger Jahren Engagements und Gastspiele an allen großen deutschen Bühnen sowie zahlreiche Auftritte in Filmen und Fernsehspielen. Gobert wurde als Komödiant und Darsteller bohemienhafter und schriller Typen populär. 1969 übernahm er die Intendanz des Hamburger Thalia-Theaters, spielte dort u. a. Goethes Mephisto, wurde 1980 Generalintendant (Schiller-Theater, Schloßpark-Theater) in Berlin (West) und ging 1986 als Direktor des Theaters in der Josefstadt nach Wien" (DBE). - Auf Briefpapier mit gepr. Briefkopf.
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Godai, Richard, Schauspieler und Musiker (geb. 1864).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 21. XI. 1904.
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. Betrifft die Unmöglichkeit zuzusagen, da er woanders nicht mehr absagen könne: “Warum hast Du mir nicht mindestens 2 Tage früher geschrieben? [...] Ich kann leider nicht mehr absagen [...]”. - Nach Stationen in Budapest, Wien, Troppau und zuletzt in Prag, “wußte er es gleich bei seiner ersten Debütrolle daselbst so einzurichten, daß man auf weitere Gastrollen und seinen Eintritt in den Verband des Landestheaters verzichtete” (Eisenberg, Gr. biogr. Lex. der dt. Bühne im 19. Jh., zit. n. DBA I 399, 345), so daß er ungefährdet ein nur wenig später vorliegendes Angebot vom Wiener Raimundtheater annehmen konnte. Daneben war Godai auch als Klaviervirtuose bekannt. - In altem Sammlungsumschlag.
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Godlewski, Karl, Clown und Tänzer (1862-1949).
Eigenh. Postkarte mit U. Tulln, 27. VIII. 1907.
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An Carl Friese: “In Beantwortung Deiner Karte teile ich Dir mit daß ich Dich, wenn es Dir angenehm ist, am nächsten Donnerstag den 29. zwischen 4 u. ½5 Uhr im Caffee Opera (Ecke Operngasse) erwarte [...]”. - Karl Godlewski bildete sich weitgehend autodidaktisch zum Akrobaten und Clown aus und reiste 1883-93 mit dem Zirkus Renz durch Europa. Anschließend von Josef Hassreiter als Mimiker an die Wiener Hofoper engagiert, war er dort bis 1919 Solotänzer, 1918/19 auch Ballettmeister. Von 1893 bis 1919 lehrte Godlewski als Professor an der Ballettschule der Hofoper und leitete eine eigene Kunsttanzschule.
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Gold, Käthe, Schauspielerin (1907-1997).
Eigenh. Brief mit U. Zürich, 30. III. 1965.
1 S. Gr.-4to. An den namentlich nicht genannten Richard Dolberg (1888-1972) vom "Österreich-Institut": "[...] Ich bin Mitte April wieder in Wien und werde mich dann wegen der Druckschrift mit Ihnen in Verbindung setzen [...]". - Käthe Gold war u. a. unter Otto Falckenberg an den Münchner Kammerspielen tätig, arbeitete am Theater in der Josefstadt in Wien und feierte ihre größten Erfolge seit 1934 unter Gustaf Gründgens am Preußischen Staatstheater in Berlin, "wo sie 1936 zur Staatsschauspielerin ernannt wurde. Sie spielte u. a. die Ophelia in 'Hamlet', die Minna in Lessings 'Minna von Barnhelm', das Gretchen in Goethes 'Faust' und Henrik Ibsens 'Nora'" (DBE). Nach einem Engagement am Zürcher Schauspielhaus wechselte sie zum Wiener Burgtheater, wo sie, seit 1952 Kammerschauspielerin, 1985 Abschied von der Bühne nahm. "Zu ihren wichtigen Rollen gehörten dort die Blanche in Tennessee Williams’ 'Endstation Sehnsucht' und die Laura in Strindbergs 'Der Vater'" (DBE). - Im linken Rand gelocht (keine Textberührung).
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Gold, Käthe, Schauspielerin (1907-1997).
Eigenh. Brief mit U. und eh. Briefkarte mit U. Wien, 1966 und 1969.
Zusammen (1¾+2 =) 3¾ SS. auf 2 Bll. Gr.-4to und qu.-8vo. Mit einem eh. adr. Kuvert. An Richard Dolberg (1888-1972) vom "Österreich-Institut" mit dem Ausdruck Ihres Bedauerns, "bei dem Vortragsabend am 11. November von Frau Yvonne Blauensteiner-Stephan [!]" nicht mitwirken zu können (20. X. 1966), und ebensowenig "bei einer Veranstaltung im Kulturinstitut": "[...] Ich bin zur Zeit nicht nur im Repertoire des Burgtheaters sehr beschäftigt - sondern stehe ausserdem noch vor Proben für ein neues Stück [...]" (10. III. 1969). - Käthe Gold war u. a. unter Otto Falckenberg an den Münchner Kammerspielen tätig, arbeitete am Theater in der Josefstadt in Wien und feierte ihre größten Erfolge seit 1934 unter Gustaf Gründgens am Preußischen Staatstheater in Berlin, "wo sie 1936 zur Staatsschauspielerin ernannt wurde. Sie spielte u. a. die Ophelia in 'Hamlet', die Minna in Lessings 'Minna von Barnhelm', das Gretchen in Goethes 'Faust' und Henrik Ibsens 'Nora'" (DBE). Nach einem Engagement am Zürcher Schauspielhaus wechselte sie zum Wiener Burgtheater, wo sie, seit 1952 Kammerschauspielerin, 1985 Abschied von der Bühne nahm. "Zu ihren wichtigen Rollen gehörten dort die Blanche in Tennessee Williams’ 'Endstation Sehnsucht' und die Laura in Strindbergs 'Der Vater'" (DBE).
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Gossmann, Friederike, Schauspielerin (1838-1906).
Eigenh. Bildpostkarte mit U. ("Fifi"). [Gmunden, Dezember 1897].
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An Nathalie von Berzeviczy, geb. Gräfin Montecuccoli: "Kennst Du die kleine 'Villa' links in der Ecke? Aus ihr fliegen Dir für's neue Jahr - für Dich und die lieben Deinen - die innigsten Glückwünsche entgegen [...]". - Die Bildseite mit einer Ansicht des Traunsees und einigen Häusern. - Nach einer Schauspielerausbildung bei Constanze Dahn debütierte die in Würzburg geborene Tochter eines Lehrers und einer Sängerin 1853 in München, und kam 1857 ans Wiener Burgtheater, wo sie bis zu ihrer Heirat mit dem Diplomaten Anton Prokesch von Osten 1861 tätig war. Bis 1867 noch Tourneen durch Deutschland, in die Niederlande und nach Rußland unternehmend, lebte die "anmutige Darstellerin naiv-sentimentaler Figuren" (DBE) seit 1869 in Graz und zuletzt in Gmunden. 1892 erschienen ihre Erinnerungen "Grillenzimmer".
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Gossmann, Friederike, Schauspielerin (1838-1906).
Eigenh. Portraitpostkarte mit U. ("Deine Fifi"). [Gmunden, August 1898].
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An Helene Fraufrau De Pont-Wullyamoz : "Schönen guten Morgen!" - Nach einer Schauspielerausbildung bei Constanze Dahn debütierte die in Würzburg geborene Tochter eines Lehrers und einer Sängerin 1853 in München, und kam 1857 ans Wiener Burgtheater, wo sie bis zu ihrer Heirat mit dem Diplomaten Anton Prokesch von Osten 1861 tätig war. Bis 1867 noch Tourneen durch Deutschland, in die Niederlande und nach Rußland unternehmend, lebte die "anmutige Darstellerin naiv-sentimentaler Figuren" (DBE) seit 1869 in Graz und zuletzt in Gmunden. 1892 erschienen ihre Erinnerungen "Grillenzimmer".
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Gottsleben, Ludwig, Schauspieler und Schriftsteller (1836-1911).
Eigenh. Albumblatt mit U. O. O., Juli 1897.
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. "Der Genuß am Theater beginnt nicht um 7 Uhr Abends, sondern um 7 Uhr Früh beim Erwachen, und besteht in der freudigen Erwartung; was man nach genannter Abendstunde zu sehen bekommt, entspricht selten der Aufregung eines ganzen Tages [...]". - Der gebürtige Wiener stand während seiner langen Theaterlaufbahn auf zahlreichen Wiener Bühnen, darunter das Theater an der Wien, das Carltheater, die Komischen Oper, das Strampfer-Theater, das Theater in der Josefstadt und das Fürst- und spätere Jantsch-Theater. "Die Gunst des Publikums wuchs, je länger er in Wien tätig war, und erreichte wohl ihren Höhepunkt zur Zeit seines Wirkens am Fürsttheater und am Theater in der Josefstadt unter Karl Blasel" (Wikipedia). "Wenn Gottsleben heute nicht mehr Gelegenheit findet, Figuren des Wiener Volksstückes in seiner harmlosen, wenn auch mitunter drastischen und derben Komik zu verkörpern, so freut man sich doch immer, wenn man diesem Stück lustigster, vergangener Wiener Theaterzeit da und dort auf der Bühne begegnet, und dass Gottsleben noch immer in völliger körperlicher und geistiger Frische in seiner gegenwärtig vielleicht etwas veralteten Darstellungsart den unverwüstlichen Alten zeigt. Ragt er doch gewissermaßen wie ein Wahrzeichen einer längst vergangenen Zeit in unsere Tage hinein" (Eisenberg, Gr. biogr. Lex. der dt. Bühne im 19. Jh., s. v.).
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Gottsleben, Ludwig, Schauspieler und Schriftsteller (1836-1911).
Eigenh. Albumblatt mit U. Wien, Juli 1905.
1 S. 8vo. Mit einem alt montierten Portrait (Zeitungsausschnitt). "Im Künstlerleben wechselt Poesie und Prosa: Semmering und Simmering". - Der gebürtige Wiener stand während seiner langen Theaterlaufbahn auf zahlreichen Wiener Bühnen, darunter das Theater an der Wien, das Carltheater, die Komischen Oper, das Strampfer-Theater, das Theater in der Josefstadt und das Fürst- und spätere Jantsch-Theater. "Die Gunst des Publikums wuchs, je länger er in Wien tätig war, und erreichte wohl ihren Höhepunkt zur Zeit seines Wirkens am Fürsttheater und am Theater in der Josefstadt unter Karl Blasel" (Wikipedia). "Wenn Gottsleben heute nicht mehr Gelegenheit findet, Figuren des Wiener Volksstückes in seiner harmlosen, wenn auch mitunter drastischen und derben Komik zu verkörpern, so freut man sich doch immer, wenn man diesem Stück lustigster, vergangener Wiener Theaterzeit da und dort auf der Bühne begegnet, und dass Gottsleben noch immer in völliger körperlicher und geistiger Frische in seiner gegenwärtig vielleicht etwas veralteten Darstellungsart den unverwüstlichen Alten zeigt. Ragt er doch gewissermaßen wie ein Wahrzeichen einer längst vergangenen Zeit in unsere Tage hinein" (Eisenberg, Gr. biogr. Lex. der dt. Bühne im 19. Jh., s. v.). - Etwas gebräunt und mit kleinen Randläsuren.
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Graselli, Franz Josef, Schauspieler (1853-1929).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 2. II. 1896.
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. adr. Kuvert. “Ich danke für den schönen Artikel in der heutigen Nummer des ‘Deutschen Volksblattes’ über mein ‘Kränzlein’ [...]”. - Lange Jahre als jugendlicher Liebhaber und Bonvivant auf zahlreichen Bühnen im deutschen Sprachraum das Publikum erfreuend, kam Graselli ans Theater in der Josefstadt, wechselte wenig später ans Kaiserjubiläumstheater und ging 1900 ans Gärtnerplatzheater in München, wo er die Schauspielerei aufgab und sich gänzlich der Regiearbeit widmete. Vgl. Eisenberg, Gr. biogr. Lex. der dt. Bühne im 19. Jh., s. v. - In altem Sammlungsumschlag.
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