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‎Kaempf, Johannes, Bankier und Reichstagspräsident (1842-1918).‎

‎3 ms. Briefe mit eigenh. U. ("Kaempf"). Berlin, 1915 bis 1918.‎

‎Zusammen (1+1+¾ =) 2¾ SS. auf 5 Bll. Gr.-4to und gr.-8vo. Zwei Briefe an den Theologen und Schriftsteller Theodor Kappstein (1870-1960), der ihm den Artikel "Die Seele des Elektrikers" (1916) bzw. den "zweiten Band Ihres Werkes 'Wilhelm von Humboldt im Verkehr mit seinen Freunden' (1918) zugesandt hatte. Der Brief vom 13. Dezember 1915 wohl an eine Redaktion: "[...] Ich würde Ihrer Aufforderung gern nachkommen, wenn es mir nicht gerade jetzt durchaus an der Zeit fehlte, mich irgendwie literarisch zu bestätigen. Aus diesem Grunde habe ich auch die vielfachen Anträge, die von in- und ausländischen Zeitungen an mich gelangt sind, ablehnen müssen [...]".‎

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‎[Kaiserinnen von Österreich].‎

‎4 Ausschnitte mit den Unterschriften von vier österreichischen Kaiserinnen. O. O. u. D.‎

‎Montiert auf 1 Bl. 4to. Vorliegend die Unterschriften von Kaiserin Caroline Auguste, geb. Prinzessin von Bayern, vierte Gemahlin von Kaiser Franz I. (1792-1873), Kaiserin Maria Anna, geb. Prinzessin von Sardinien, Gemahlin Kaiser Ferdinands I. (1803-84), Kaiserin Zita, geb. Prinzessin von Bourbon-Parma, Gemahlin Kaiser Karls I. (1892-1989) und Charlotte, geb. Prinzessin von Belgien, Gemahlin des Kaisers Maximilian von Mexiko (1840-1927).‎

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Wien, AT
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‎Karl Anton von Hohenzollern, Erbprinz, später letzter regierender Fürst von Hohenzollern-Sigmaringen (1811-1885).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Jägerhof [?], 16. IX. 1845.‎

‎2 SS. 4to. An einen namentlich nicht genannten Adressaten betreffs des Besuchs der "Frau Großherzogin": "[...] Ich würde Sie mit dieser Geringfügigkeit nicht behelligen, wenn ich ähnliche Unannehmlichkeiten für die Frau Großherzogin, die uns die Ehre ihres Besuchs zugedacht hat, nicht befürchten müßte [...]". - Mit kleinen Randläsuren.‎

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‎Karl Bernhard von Sachsen-Weimar-Eisenach, Militär (1792-1862).‎

‎Eigenh. adress. Faltkuvert mit U. Den Haag, 4. Jänner [1830er Jahre?]‎

‎Ca. 210 x 85 mm (gefaltet), verso Siegelrest. Ohne den Brief. Wahrscheinlich an Prinz Wilhelm von Oranje-Nassau: "Aan Zyne Koninklyke Hoogheit den Veld-Maarschalk, Opperbevelhebber van het mobiele leger te Tilburg", unten links unterschrieben; verso vom Empfänger bezeichnet. - Bernhard war der zweite Sohn des Herzogs Karl August, machte 1809 Napoleons Feldzug gegen Österreich mit und trat 1815 in holländische Dienste. Nach dem Krieg erhielt er ein Kommando in Gent. In der Revolution 1830-31 führte er Truppen gegen die Belgier und schlug sie bei Löwen. 1848-53 war er Oberbefehlshaber in Niederländisch-Indien.‎

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‎Karl II. von Innerösterreich, Erzherzog von Österreich und Statthalter der Steiermark (1540-1590).‎

‎Gedr. Mandat mit vier Beamtenunterschriften. Graz, 16. VII. 1580.‎

‎1 S. Qu.-Gr.-Folio (320:437 mm). Mit (ehemals papiergedecktem) Siegel. Betrifft die Getreideversorgung in Kärnten und Krain. - Mit den Unterschriften "Chr. Frhr. Räykhnitz, Stathalter Amtßverwalter (m.p.)", "Ber. Walcher D., Canzler (m.p.)", "Maximilian Khienburgk (m.p.)" und "C.a Sitenitsch (m.p.)". - Faltspuren.‎

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‎Karl von Österreich-Teschen, Feldherr (1771-1847).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Prag, 7. VII. 1798.‎

‎1¼ SS. 4to. Mit eh. Adresse (Faltbrief) und Siegel. An Johann Graf von Klenau, Freiherr von Janowitz (1758-1819): "Lieber Herr General! So, wie ich Ihre Zuschrift vom 22ten Juny als einen ächten Beweiß Ihrer besonderen Anhänglichkeit an das Wurmserische Hußaren Regiment, und Ihre Billigkeits Liebe - für eine Truppe, die sich auszeichnend, und zur allgemeinen Zufriedenheit verhiehlte, erkenne; so wünschte auch ich, die für das brave Officiers Corps hegende Gesinnungen geltend zu machen, wenn es in dem vorliegenden Fall - der Abnahm[e] des ohne meinem Zuthun dahin übersezten Majors Unverzagt - bloß von meiner Mitwirkung abhangen könnte. Dessen Bestimmung wurde von Sr Majestät festgesezet, und ich vermag keineswegs selbe durch Gegenvorstellungen zu wiederlegen, weil bei denen in der Armée häufig vorhandenen überzähligen Staabsofficiers, Sr Majestät von diesem höchsten Entschluss nie abstehen würden. Wenn ich Sie nun ersuche, dem Officier Corps, meine wahre Teilnahme an diesem unangenehmen Ereigniß, das ich in diesem Augenblick nur bedauern, aber nicht abhalten kann, zu eröffnen; so wünschte ich zugleich dasselbe zu überzeugen, dass ich in anderen Gelegenheiten, so viel es von mir abhangen wird, bedacht seyn werde, dessen Verdienste in Erinnerung zu bringen, welche demselben alle Ansprüche auf die Gerechtigkeits Liebe Sr Majestät geben […]". - Etwas gebräunt und knittrig; ein kleiner Ausschnitt durch Siegelöffnung.‎

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‎Karoline von Österreich-Toskana, Erzherzogin (1869-1945).‎

‎Eigenh. Lektüreliste mit U. O. O. u. D.‎

‎2 SS. Kl.-8vo. Verzeichnis von einigen in der Edition Tauchnitz erschienenen Werken.‎

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‎Kaulbars, Nikolai Wassiljewitsch Baron von, General der russischen Armee und Militärschriftsteller (1842-1905).‎

‎Eigenh. Brief mit U. ("Baron N. Kaulbars"). Wohl Wien, 6. IX. 1884.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. 4to. An einen namentlich nicht genannten Adressaten bezüglich des Tragens von Orden: "Ich beeile mich Eurer Durchlaucht gehorsamst zu melden, daß mit dem Andreas-Bande & dem dazu gehörigen Sterne kein anderer Stern, als nur der des Wladimir getragen wird. Diese Regel gilt selbstverständlich nur für diejenigen, die den Wladimir haben. Der Alexander Newsky Stern wird mit dem Andreas-Bande nicht getragen, wo[h]l aber der Alexander Newsky Orden am Halse angelegt [...]". - Nikolai von Kaulbars war im Generalstab der russischen Armee tätig, nahm am Russisch-Türkischen Krieg teil und war später Mitglied der montenegrinischen Kommission zur Regulierung von Grenzstreitigkeiten; 1881 ging er als Militärattaché an die russische Gesandtschaft nach Wien. Nach der Abdankung von Fürst Alexander von Bulgarien beauftragt den russischen Einfluß in Bulgarien wiederherzustellen, scheiterte der Graf an diesem Vorhaben, kehrte unverrichteter Dinge nach St. Petersburg zurück "und wurde 1889 Generalstabschef des 6. Armeekorps bei Warschau, 1891 des Militärbezirks Finnland und war seit 1899 Mitglied des wissenschaftlichen Ausschusses des Hauptstabes in Petersburg" (Wikipedia). - Auf Briefpapier mit gerd. Briefkopf der russischen Botschaft in Wien.‎

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‎Keeß, Stephan Rt. von, Erfinder und Industriehistoriker (1774-1840).‎

‎Eigenh. Brief mit U. ("Keeß"). O. O., 26. XII. 1831.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. 4to. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Ihr liebes Schreiben beantworte ich gaar [!] etwas spät, inzwischen glaube ich Nachsicht von Ihnen erwarten zu dürfen, wenn ich Ihnen sage, daß seit einigen Monaten leider meine Augen so geschwächt sind und ich oft so anheftigen Augenschmerzen leide, daß ich mir [das] Schreiben möglichst ersparen muß. Aus Ihrer Sorge um uns in der bösen Krankheitszeit sehe ich, wie gut und freundschaftlich Sie es mit uns meinen. Inzwischen hat uns Gott doch alle beschützt, wenn gleich bei einigen uns werthen Familiengliedern Spuren des Uebels nicht ganz ausblieben. Am übelsten waren der arme Waldstätten, seine Tochter Paulette und seine Schwägerin daran. Sie lagen alle zugleich krank und die vortreffliche Mathilde sorgte für alle und hatte aber als Lohn ihrer Sorgfalt auch die Freude, ihre Angehörigen, wenn gleich langsam, doch wieder vollkommen genesen zu sehen [...]". - Seit 1810 als erster Kommissar der niederösterreichischen Fabrikeninspektion das Gewerbewesen Niederösterreichs (zu dem damals auch Wien zählte) begutachtend, legte sich Keeß in jenen Jahren eine große Sammlung von Fabrikaten und Rohstoffen zu, die den Grundstock für das 1819 unter dem damaligen Kronprinzen und späteren Kaiser Ferdinand I. von Habsburg-Lothringen gegründete Technische Kabinett in Wien bildete (etwa 30.000 Exponate). Keeß wurde 1835 Direktor des Hauses, dessen Sammlung nach seinem Tod 1842 dem Polytechnischen Institut überlassen wurde. "Keeß, der auch zum Aufbau der Technologischen Abteilung des Badner Rollettmuseums beitrug, verfügte über ein bedeutendes technisches Wissen, machte selbst mehrere Erfindungen und führte bis zwei dahin nicht beachtete Tonsorten aus der Kremser Gegend einer Verwertung zu. Seine in präziser Weise abgefaßten Schriften über die Entwicklung des Gewerbes in Österreich bildeten die Grundlage für eine Geschichte des Handels und Fabrikswesens" (ÖBL III, 281). - Stellenweise etwas fleckig und mit einem kleinen Randeinriß, sonst gut erhalten; Bl. 2 mit einer zweiseitigen Nachschrift von Keeß' Sohn oder Tochter.‎

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‎Keller, Hermann Graf, preußischer Hofbeamter (D. n. b.).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. Stedten, 17. VII. 1905.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adr. An die Weingroßhandlung der Gebrüder Ramann in Erfurt mit einer Bestellung von 25 Flaschen.‎

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‎Kératry, Auguste-Hilarion de, French statesman and writer (1769-1859).‎

‎Autograph letter signed. Paris, 8. XII. 1832.‎

‎8vo. ½ p. on bifolium. With autograph address. Interesting letter to the journalist and critic Léon Gozlan, asking him to write a review of his book "Quelques Pensées" that would be published in 1833: "Votre ami, M Rozier, m'ayant dit que vous vous chargeriez volontiers de lire mon petit livre de pensées et d'en rendre compte au public dans le Figaro et la constitution de 1830. Je l'abandonne avec plaisir à votre examen comme à votre bienveillance. Je charge M Teuré libraire éditeur de vous l'envoyer et je vous prie d'agréer [...]". - Larger clipping to the lower margin (no loss to text). Somewhat creased. Minimal foxing and browning.‎

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‎Kienböck, Viktor, österr. Politiker (1873-1956).‎

‎Ms. Brief mit eigenh. U. Wien, 11. XI. 1924.‎

‎1 S. 4to. An den Generalsekretär Josef Pranger von Rohoncz (geb.1849): "Anläßlich der Feier Ihres 75. Geburtstages, den Sie nach einer Reihe von Jahren verdienstvollster Tätigkeit begehen dürfen, bitte ich meine besten und aufrichtigsten Glückwünsche entgegenzunehmen […]". - Von 1922 bis 1924 und wieder 1926 bis 1929 war Kienböck Bundesminister für Finanzen im Kabinett Seipel. 1932 zum Präsidenten der Österreichischen Nationalbank ernannt, wurde er 1938 nach dem "Anschluß" Österreichs an das Deutsche Reich aller Ämter enthoben. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf "Der Bundesminister für Finanzen".‎

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‎Kinsky, Ulrich Ferdinand Fürst, sports official (1893-1938).‎

‎TLS ("Fürst Kinsky"). Vienna, August 1930.‎

‎Large 4to. 2 pp. on bifolium. To an unnamed addressee regarding the burial place of the last Austrian Emperor, Karl.‎

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‎Kinsky, Ulrich Ferdinand Fürst, Sportfunktionär (1893-1938).‎

‎Ms. Telegramm. Wien, März 1937.‎

‎1 S. Qu.-gr.-8vo. Mit zwei Beilagen (s. u.). Gratuliert einem namentlich nicht genannten Adressaten zu dessen Promotion. - Ulrich Fürst Kinsky "spielte nach dem Ersten Weltkrieg eine führende Rolle im österreichischen Reit-, Flug- und Autorennsport, war seit 1932 Präsident des Österreichischen Aeroklubs und der Österreichischen Renn- und Campagnereitergesellschaft und übernahm neben der Vizepräsidentschaft des Österreichischen Automobilklubs und des Nationalen Olympischen Komitees 1935 auch das Präsidium des Hauptverbandes für Körperertüchtigung. Als Besitzer ausgedehnten Waldbestandes schuf er in seinen Jagdgebieten im böhmischen Elbsandgebirge mit der Ansiedlung von Gemsen, Mufflonwild sowie Uhu- und Auerhahnpaaren ein in Mitteleuropa einmaliges Jagdgebiet. Nach dem Münchner Abkommen betätigte er sich als Meldeflieger im Freikorps Konrad Henleins" (DBE). - Beiliegend ein ms. an einen Karl Rt. von Fabrizii adressiertes Kuvert sowie eine Visitenkarte von "Le Prince et la Princesse de Kinsky".‎

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‎Kirschner, Martin, Oberbürgermeister von Berlin (1842-1912).‎

‎Brief mit eigenh. U. ("Kirschner"). Berlin, 24. XII. 1904.‎

‎1 S auf Doppelblatt. 4to. An den kgl. Württembergischen Gesandten Frhn. Varnbüler von und zu Hemmingen: "Euer Excellenz beehre ich mich auf das geehrte Schreiben vom 17. Dezember ganz ergebenst mein Einverständnis damit zu erklären, daß das Einladungsschreiben mit meiner Unterschrift versehen wird [...]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf des Oberbürgermeisters.‎

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‎Kléber, Jean-Baptiste, French general during the French Revolutionary Wars (1753-1800).‎

‎Autograph memorandum signed ("Kleber"). N. p., 16 June 1793.‎

‎Oblong large 8vo. 1 p. "Le Commandant du fort St. Charles est prévenu que dès aujourd'hui la moitié du 32me Régiment d'Infanterie et deux Compagnies de Grenadiers iront se loger dans les Barraques de ce fort, qu'occupait le 1er Régiment de Grenadiers [...]". - Strongly browned and soiled, and with strong damage to edges.‎

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‎Koch, Carl Wilhelm Otto, Oberbürgermeister von Leipzig (1810-1876).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Ort unleserlich, 10. II. 1871.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Gestern hat sich auf die beifolgende Einladung hin ein Comité zu dem in letzterer angegebenen Zwecke gebildet. Da Sie abwesend waren, konnte Ihnen die auch an Sie gerichtete Einladung nicht behändigt werden. Zunächst soll in Briefen eine Aufforderung zu Beiträgen erlassen werden, unter diesen stehen die Namen der Comitémitglieder, und ich frage daher bei Ihnen ergebenst an, ob ich Ihren Namen mit darunter drucken lassen darf? [...]".‎

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‎Köhl, Hermann, Pilot (1888-1938).‎

‎Portraitpostkarte mit eingeh. U. O. O. u. D.‎

‎1 S. 8vo. Signatur auf der Bildseite. - 1928 unternahm Köhl zusammen mit E. G. von Hünefeld und James Fitzmaurice die erste Nonstop-Nordatlantiküberquerung in Ost-West-Richtung.‎

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‎Koerber, Ernest von, Staatsmann (1850-1919).‎

‎Visitenkarte mit eigenh. Widmung. O. O. u. D.‎

‎65:103 mm. "mit dem verbindlichsten Dank". - Mit hs. Notiz in Kugelschreiber. - Ernst von Koerber war vielfacher Minister (für Handel, innere Angelegenheiten, Justiz sowie Finanzen) und von 1900 bis 1904 sowie von Oktober bis Dezember 1916 auch Ministerpräsident.‎

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‎Kolischer, Heinrich, Industrieller, Bankier und Reichsratsabgeordneter (1853-1932).‎

‎Ms. Brief mit eigenh. U. Wien, 19. V. 1917.‎

‎1 S. Gr.-4to. Begleitschreiben zur Übersendung der "Karte für die Eröffnungssitzung des Abgeordnetenhauses". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf; mit kleinen Stecknadeldurchstichen und dort etwas rostspurig; beiliegend zwei Eintrittskarten‎

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‎Kollonitsch, Leopold Karl von, Erzbischof von Gran (1631-1707).‎

‎Eigenh. Antwortentwurf mit U. auf Rückseite einer Supplik von Schreiberhand. Wien, 18. III. 1685.‎

‎¼ S. (zus. 4 SS. auf gefalt. Bogen). Folio. Beiliegend Zessionsurkunde. ½ S. Folio. Mit 2 roten Lacksiegeln. Der gräfl. Starhembergische Heiducke Andreas Ratk(h)o aus Podolien bittet den Reichsgrafen Kollonitsch um Rückerstattung seiner Besitztümer, die ihm vom Bürgermeister von Wiener Neustadt beschlagnahmt worden seien, nachdem er, Ratko, nach der Niederlage der Türken vor Wien aus zehnjähriger türkischer Gefangenschaft entkommen sei und sich in bester Absicht mit nur geringer geretteter Habe dorthin durchgeschlagen habe: "Ich sollte euer ex[cellenti]a in all unterthänigkheit nit verhalten waß gestalten ich noch vor 10 jahren, in die türckhische gefangenschafft gerathen, und hernach mit der arma verflossenen 1683ten jahr mit meinem campagne von unserm herrn bey dem wür beede gefangen gwesen, zu der wienerischen belägerung herauß geführt worden, und bey dero selben verbleiben müessten, biß endtlich daß geschrey bey der türckhischen arma auß gebrochen daß der christliche succurs vorhanden were, alß habe ich mich darauf neben meiner campagne beratschlagt, wie wüer beede möchten auß dem türckhischen joch und dienstbahrkheith unß beede ledig und loß machen, auch darauf miteinand verbundten, und zusammen geschwohren, daß wüer unser beste sachen wolten zusammen machen, und bey ersehendtem vortel, auf und darvon gehen, so auch bey erfolgtem kay. succurs beschehen, daß wür beede unnß nach der wienierischen Neustatt, als euer ex.a bischofflichen sitz reteriret, den all trostlicher hoffnung dazumahlen lebent, aldieweilen wür nit allein auß lieb deß christlichen glaubens von den türckhen hinweggegangen, sondern auch die frölliche bottschfft hinüber willens zu bringen gewesen, daß Wienn nit allein von den türckhen verlassen, sondern auch von dem christlichen succurs in die flucht geschlagen weren, aber laider Gott geclagt seye, wür beede anstatt verhoffetem trost, schutz, und hilff, daselbsten von einem löbl. statt magistrat nit allein in arrest, sondern auch wie albereith oben verstanden, unßere beste sachen, so wür beede in eyll salviren und darvon bringen können, abgenommen worden, und darinen etliche wochen sitzen blieben, hernach aber wider loß gelaßen, von unsern sachen aber nichts mehr alß, wie sub A [liegt nicht bei] zu sehen, von dem herrn burgermaister daselbsten in praesentia euer ex.a h[errn] secretario und dan der herr pater provincial von den barmhertzigen brüdern, so alles mit augen gesehen, wider zuruckh bekhommen, daßjenige aber so ut B [liegt nicht bei] specificiret, aufgehalten und nit mehr erfolgt worden, weil nun also diese zwey der zeith gegenwerthig, so khan mir ja mit grundt der wahrheit nichts von dem herrn burgermaister daselbsten abgelaugnet, oder aufgehalten werden. - Wan nun euer ex.a ich vor ungefahr 14 tagen den herrn burgermaister von der Neustatt alhier angetroffen umb erfolglassung des nach übrigen derentwegen angeredt, so mir aber zur antworth geben, daß er von solchen nichts mehr darvon in handen sondern alles euer ex.a eingehendiget hette, alda ich es auch zu suechen habe, demnach langt an euer ex.a mein unterthänig gehorsambes und flehentliches bitten, dieselbe geruhen doch an mir armen menschen ein werkh der barmhertzigkheith zu erweißen, und mier daß übrige so sich annoch oben B specificirter massen, auch wie albereith oben verstandten von dem herrn burgermaister euer ex.a eingehendiget worden sein solle, wider in gnaden erfolgen zu laßen, umb damit ich gleich wohl wider zu dem meinigen gelangen möge, mich also zu dem endte zu all getrost billichen gewöhrung unterthänig gehorsambist empfehle [...]". - Darauf notiert Kollonitsch die Verfügung: "Dem supplicanten ist wissent daß er nichts bekhomben hette wan ich ihm nichts geholffen, also kan er wohl glauben, wan ich mehrers vor ihm hette erhalten können, nicht unterlassen zu thun, wie mir dan kein missfallen [?] gros und werth, muss er dessen was ihm eingehändiget worden mir ist yberantwortet worden." - Beiliegend etwas spätere Abtretungsurkunde, unterfertigt von drei Zeugen: "Wir zu end geferttigte attestiren krafft dieser cession daß Michael Rosenberger seinem mitgefangenen gewesten cammeraten Anderae Ratgkho aus Podolien gebührtig anjezo bey ihro excell. general veld marschall herrn graven von Starhemberg in diesten, die noch ruckhgehaltenen posten und effecten, so ihm h. burgermaister und rath zu Neustadt gleich nach dem wiennerischen entsatz gewahltthattiger weiß hinweggenommen, und die specification ausweiset, dergestalten ordentlich cedirt und hinumgelassen, daß er solche gerichtig- oder güttlich, in natura oder den wehrt darvor einbringen könne und möge und an sein Rosenbergers statt zu quittiren. Wien den 19. Octobris Ao. 1686". - Provenienz: Aus der Sammlung Eduard Fischer von Röslerstamm; beiliegend der zugehörige Katalogzettel (mit Vermerk "a. d. Sammlg. d. Frl. v. König").‎

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‎Konvolut: Portraits.‎

‎Sammlung von Portraitdrucken, teils mit faksimilierten Unterschriften (19. Jh.). O. O. u. D.‎

‎Holzstiche, Stahlstiche, Halbtondrucke etc. Versch. Fomate. Umfaßt: Robert Blum, Fanny Elßler, Wilhelmine von Hillern, Heinrich Litolff (mit Schriftmuster von M. G. Saphir), Ludwig Löwe (als Holofernes) sowie Johannes von Miquel. - Teils fleckig und gebräunt.‎

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‎Korodi, Lutz, Lehrer und Politiker (1867-1954).‎

‎Eigenh. Visitenkarte mit U. Berlin, 21. IX. 1903.‎

‎1½ SS. Großes Visitkartenformat. An einen Hrn. Professor: "Wenn ich hoffen darf, Sie nicht zu stören, würde ich Sie sehr gerne in diesen Tagen einmal besuchen. Ich wäre Ihnen sehr verbunden, wenn Sie mir angeben wollten, an welchem Tag u. zu welcher Stunde ich Ihnen am wenigsten ungelegen käme [...]".‎

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‎[Krems an der Donau].‎

‎Verordnung über Brotpreise und Gewichte. Wohl Krems, 16. Jh.‎

‎12 Bll. Moderner Halbpergamentband (Rücken unter Verwendung einer Handschrift des 15. Jhs; Deckelbezüge aus einem Druck des 16. Jhs., die Vorsätze aus einem Rechnungsbuch-Ms. des 18. Jhs.). 4to. Abschrift aus dem Stadtbuch der Stadt Krems: "Als steet diese Ordnung Inn beeder Stadt Krembs vnnd Stain Stadtbuech Eingeschrieben / Vnnd wirt bey dem Khaiserlichen Marckht Hadersdorf Auch Inn Vbung gehalten". - Liste der Preise und Gewichte für "Peckhen Fächt Semeln Gebäck oder Brodt", "Pollen Gebäch oder Brodt" sowie "Oblas oder Rockhen Gebäch vnnd Brodt". - Teils etwas wasserrandig.‎

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‎Kröcher, Jordan von, Präsident des Preußischen Abgeordnetenhauses, Rittergutsbesitzer und Geheimer Rat (1846-1918).‎

‎Ms. Brief mit eigenh. U. Berlin, 8. III. 1905.‎

‎½ S. Gr.-4to. An einen namentlich nicht genannten Adressaten mit Dank für dessen Brief und dem Ausdruck seines Bedauerns, "den darin ausgesprochenen Wunsch nicht erfüllen zu können, da ich in meiner Stellung als Präsident des Abgeordnetenhauses es nach Möglichkeit vermeide, mich an derartigen Unternehmungen in so hervortretender Weise zu beteiligen [...]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf; im linken Rand gelocht (keine Textberührung).‎

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‎Kropotkin, Peter, Russian anarchist, revolutionary and philosopher (1842-1921).‎

‎Autograph letter signed ("P. Kropotkin"). Viola Cottage, Bromley, Kent, 7 June 1899.‎

‎8vo. 4 pages on bifolium. To Charles Rowley: "[...] I am just finishing the next instalment of the Memoirs [of a Revolutionist] which has to be posted next Friday, for the States, - and every minute, even late at night, has to be given to it. Late with the MS., as always! And Sophie will not let herself be persuaded that she may go when I am working so hard as I am the last few days before posting the MS. But - will you be in London on Sunday? And if so - have you disposed of it already? If not, we should be delighted to have you with us for lunch at 1.30. There is a train which may bring you in good time. Think of it, dear friend, and if you can, we should be so pleased to have you in our cot and you would see all of us, including the little girl who every day grows to become a big girl [...]". - Small tear on fol. 2, otherwise in fine condition.‎

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‎Kropotkin, Peter, Russian activist, scientist, and philosopher (1842-1921).‎

‎Autograph letter signed. Viola Cottage, Bromley, Kent, 26 Jan. 1901.‎

‎8vo. 4 pp. on bifolium. To an unnamed addressee, agreeing to send some copies of "La Science Moderne et l'Anarchie".‎

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‎Krupp, Arthur, Industrieller (1856-1938).‎

‎Visitenkarte mit eigenh. Widmung. Wohl Berndorf, 2. V. 1918.‎

‎2 SS. Visitkartenformat. An kaiserl. Rat Berl mit Dank für ihm übersandte Glückwünsche.‎

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‎Krusche, Julius, Erfinder (1878-1954).‎

‎Teilnachlasskonvolut bestehend aus Plänen, Entwürfen und Entwurfskizzen, Korrespondenzen, Briefentwürfen, Photographien u. a. Meist Wien, 1910-1954.‎

‎Wie dem am 14. Februar 1954 im "Neuen Österreich" erschienenen Nachruf zu entnehmen ist, war Krusche von Berufs wegen als Werkmeister der Brown-Boveri AG in Wien tätig. Daneben "steckte [Krusche] das wenige Geld, das er sich von seinem Lohn ersparen konnte, schon zu einer Zeit in Experimente und Versuche, als es noch darum ging, den Sehnsuchtstraum der Menschheit, das Fliegen, in die Wirklichkeit umzusetzen" - das von ihm konstruierte Schwingenflugzeug wurde jedoch ein Fehlschlag. Einer anderen Erfindung Krusches erging es nicht besser: Sein Wasserlaufschuh, ein in alle Teile zerlegbarer Zeltstoffgummiski zum Aufblasen, war - wie einem hier als Durchschlag vorliegenden Protokoll einer Einvernahme zu entnehmen ist - an die Wassersportschule einer Barbara Kögler geliefert worden, sollte sich jedoch als völlig unbrauchbar erweisen. Auch seine Flugmaschine verhalf ihrem Erfinder nicht zu dem Durchbruch, den er sich erhofft hatte. Mehr Erfolg hingegen war Krusche mit der Entwicklung einer Tragflächenform beschieden, die "jahrzehntelang bei verschiedensten Flugzeugtypen Verwendung" fand. Alle erwähnten Erfindungen Krusches sind in vorliegendem Teilnachlasskonvolut auf vielfältige Weise - als Skizzen, Entwurfszeichnungen, Beschreibungen und Photos bzw. Abbildungen - dokumentiert. Trotz der relativen Fülle an Materialien zu den zwei Herzstücken seiner Erfindungen - der Flugmaschine und des Wasserlaufschuhs samt Spritzwasserschutzhose - bleibt ihr Konstrukteur und seine Persönlichkeit im Dunkel: allein einige Photographien zeigen ihn im Kreise seiner Familie als etwas der Welt und den Seinen entrückten Verwandten. - Zu Krusches Schwingenflugmaschine finden sich hier: - I: Entwurfszeichnung. O. O. u. D. 1 S. Qu.-4to. Beiliegend eine Blaupause. - II: Entwurfszeichnung. O. O. u. D. 1 S. Folio. - III: Patent-Urkunde Nr. 52718. Gedr. Patentschrift mit detaillierter Beschreibung des Flugmaschine und gedr. Entwurfszeichnung. Zusammen 3 SS. OBr. 4to. - Zum Wasserlaufschuh und zur Spritzwasserschutzhose bzw. finden sich Entwurfszeichnungen, Notizen, Korrespondenz, Briefentwürfe, Zeitungsausschnitte u. a. An privaten Dokumenten finden sich Korrespondenzstücke mit Patentanwälten, Krusches ms. Aufzeichnungen über seinen Bruder Maximilian, Sterbeunterlagen zu seiner Gattin Leopoldine u. a. Zusammen 354 Bll. inkl. einiger Doubletten. Schließlich umfasst vorliegendes Konvolut noch 23 Photographien sowie Krusches und seiner Gattin Leopoldines Mitgliedsausweis beim Touristenverein "Die Naturfreunde".‎

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‎Kuhn, Franz Freiherr von Kuhnenfeld, k. k. Reichskriegsminister (1817-1896).‎

‎Ausschnitt mit eigenh. U. O. O. u. D.‎

‎77 x 157 mm.‎

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‎Kuhn Frh. von Kuhnenfeld, Franz, k. k. General, Reichskriegsminister, Generalkommandant der Steiermark, von Kärnten und Krain (1817-1896).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Graz, 27. VII. 1888.‎

‎4 SS. 8vo. "Mein lieber sehr werther Freund! Sie freuen sich über die Orazionen die mir gebracht wurden! Ich leider nicht denn ich bin überzeugt daß selbe von meinen halsstärrigen Feinden zu meinem Nachtheile werden ausgebreitet werden [...]". - "Nach Vollendung seines 50. Dienstjahres wurde [Kuhn] an 16. 7. 1888 mit großen Ehren in den 'disponiblen Stand' versetzt" (ÖBL IV, 336f.) - wahrscheinlich aufgrund seiner Ablehnung des deutsch-österreichischen Zweibunds, statt welchem er - in Abstimmung mit Kronprinz Rudolf - eine Allianz mit Frankreich und Russland unter Preisgabe der Orientpolitik befürwortet hatte. - Etwas gebräunt; kl. Einriss alt hinterlegt.‎

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‎Kutzleben, Wilhelm von, Direktor des Zivilkabinetts des Herzogs von Sachsen-Meiningen (1849-1909).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Meiningen, 11. II. 1892.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen Bürgermeister, der den Herzog von Sachsen-Meiningen im Mai des Vorjahres über das "Mitteldeutsche Bundesschießen zu Erfurt" in Kenntnis gesetzt hatte. Das Schreiben hätte "unter einer Menge anderer Gegenstände, Bücher u. Zuschriften, die sich während der damaligen Abwesenheit Sr. Hoheit angehäuft hatten", gelegen und sei erst jetzt entdeckt worden. Trotz gehöriger Verspätung, danke ihm Seine Hoheit für die erwiesene Aufmerksamkeit.‎

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‎Kuznitzky, Liselotte, Juristin und Widerstandskämpferin (1903-1944).‎

‎Eigenh. U. in: Jakob Wassermann. Der Fall Maurizius. Berlin, S. Fischer, 1928.‎

‎577 SS. Leinenband. 8vo. Erste Auflage. Liselotte Kuznitzky wurde im November 1944 hingerichtet. Zusammen mit ihrem Mann, dem Architekten Erich Gloeden, und ihrer Tochter Elisabeth hatte sie General Fritz Lindemann, einem Mitverschwörer des 20. Juli, Unterschlupf gewährt. Gloeden versuchte vor Gericht, die beiden Frauen vor der Todesstrafe zu schützen: Er behauptete, die beiden hätten nicht gewusst, dass Lindemann einer der gesuchten Verschwörer gewesen sei. Am 27. November 1944 erging das Todesurteil gegen Erich Gloeden. Liselotte Kuznitzky und ihre Tochter zogen es daraufhin vor, ebenfalls hingerichtet zu werden. WG² 50.‎

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‎La Trémoille, Louis II. de, Feldherr (1460-1525).‎

‎Brief mit eigenh. U. Dijon, 23. IX. 1522.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Schönes Stück in französischer Sprache, an die Prinzessin von Oranien in Joinville (lt. beiliegender alter Katalogbeschreibung zu identifizieren mit Louise de Montmorency, 1496-1547), mit der Mitteilung, daß Bedienstete der Erzherzogin Margarete von Österreich (1480-1533) ihr einen Pass des Königs François I. überbringen würden: "[...] Les com[m]is de madame l'archiduchesse […] vous diront de leur besongne [...] que le Roy ma envoye une passe porte pour ceux […] Dedans peu de jours vous aviseray de la response que jauray du Roy comme jay conclu aveque lesdits commis [...]". - Sehr selten.‎

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‎Trophime-Gérard, marquis de Lally-Tollendal, French politician (1751-1830).‎

‎Autograph document signed ("Lally Tolendal"). Bruxelles, 4 April 1815.‎

‎Folio. 3¾ pp. on bifolium. Mémoire d'allégeance à Louis XVIII pendant les cent-jours. Offrant ses services au Roi, il explique quelles ont ètè ses relations avec Napoléon: "[...] Monsieur le comte de Blacas a tenu & la lu lettre d'invitation que Bonaparte m'avait fait écrire par M. de Talleyrand pour rentrer en France à la paix de 1802. J'ai vu une fois B. premier Consul et j'ai été investi de toutes ses séductions pendant cinq quarts d'heure. J'ai vu une fois B. Empereur partant pour sa campagne d'Austerlitz, et j'ai encore eu à lui résister pendant près d'une heure: et je lui demandais pour ma fille tout ce qui n'avait pas été vendu de mes propriétés. Je lui ai dit en face dans les premier entretien: je vivrai & mourai fidèle au sang de Louis XVI & à la générosité de Georges III; dans le second: j'ai pour l'estime la passion que vous avez pour la gloire, je perdais celle des autres et la mienne si j'acceptois ce que vous me proposez [...]". Mais Bonaparte lui a accordé toutes les restitutions demandées "et jusqu'à la liquidation d'une créance de mon malheureux père sur la C[ompagn]ie des Indes". Quant à ses sentiments et ses principes politiques, ils ont toujours été fidèles à la monarchie des Bourbons. "[...] je suis de coeur, de sang & d'instinct apôtre du gouvernement monarchique [...] partisan de la monarchie tempérée, c'est à dire aujourd'hui de la chartre concédée et jurée par Louis XVIII à son peuple [...] Au reste les Whigs français me pardonnent ce qu'ils trouvent de superstitieux dans mes affections et les Torys ce qu'ils trouvent de sévères dans mes principes [...]". Souhaitent que sa situation politique soit à part comme l'est sa situation personelle, il renonce au titre de "conseiller d'état d'épée" et propose d'être "ministre d'état sans département, présidant le comité du conseil d'état à la suite de SM", il suggère d'y employer MM. d'Anglès et Mounier. - Rather browned and somewhat spotty due to paper; some tiny paper defects; edges slightly frayed.‎

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‎Lamberg, Hugo Reichsgraf von, Militär und Dichter (1833-1884).‎

‎Eigenh. Widmungsgedicht sowie eigenh. Brief mit U. Salzburg, 15. X. 1882.‎

‎(1½+1 =) 2½ SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. An Alexander Hesse zur Übersendung des am selben Briefbogen niedergeschriebenen Gedichts ("An A. Hofer's Grab", 12 Zeilen): "Sehr geschmeichelt, daß Ihnen meine Handschrift ein kleines Andenken zu sein vermag, entnahm ich diesen Bogen meiner Mappe, u. übersende ihn Ihnen mit allerherzlichsten Grüßen [...]": "Hier an Hofers Grabesstätte | Rufet: Heil dem Vaterland! | Dessen Volk die Sklavenkette | Brach mit deutscher Heldenhand [...]".‎

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‎Lamberg, Maria Isabella Gräfin von, (gest. 1692), geb. Freiin von Eybeswald.‎

‎Kaufurkunde für Martin Steger. O. O., 19. VII. 1691.‎

‎1 S. 215:400 mm. Mit angehängtem Siegel in gedrechselter Holzkapsel. Urkunde über den Verkauf eines halben Weingartens bei Pöllitschberg an Martin Steger und seine Gattin Gertraud.‎

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‎Lamezan-Salins, Eduard Gf. von, Jurist (1835-1903).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., 15. III. 1882.‎

‎4 SS. 8vo. Schreibt einer namentlich nicht genannten Adressatin, dass er sich um Ihr Anliegen bezüglich ihres Bruders kümmern wird: "Seit ich Ihr Schreiben erhalten habe - nämlich Sonntag nachmittags - bin ich im Schwurgerichte streng beschäftigt und komme daher erst jetzt dazu, Ihre Zeilen zu beantworten. Ich bin beinahe gekränkt darüber, das Sie es für notwendig hielten, mich an mein Versprechen in Bezug auf Ihren Herrn Bruder zu erinnern. Ich habe nicht darauf vergessen und erwarte jeden Tag die Antwort meines Collenge G. F. Gleisbach in Graz, den ich ersucht habe, mir über die Situation Mittheilung zu machen. Sobald ich etwas erfahre, werde ich mich beeilen, es Ihnen, verehrte Frau, zu Kenntniss zu bringen. Ihr Brief ist nicht ganz ohne eine gewisse voruwrsvolle Spitze, gegen mich, und es ist mir nicht angenehm, dass ich die Andeutung, die ich darin feststelle, nicht sogleich bekämpfen kann - allein gewisse Dinge lassen sich schriftlich nicht leicht behandeln [...]".‎

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‎Lamezan-Salins, Eduard Gf. von, Jurist (1835-1903).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 16. V. 1885.‎

‎2 SS. 8vo. Dankt einem namentlich nicht genannten "Baron" für eine nicht weiter ausgeführte Angelegenheit.‎

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‎Lamezan-Salins, Eduard Graf, Jurist (1835-1903).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., 19. II. 1886.‎

‎3 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An den Schriftsteller und Journalisten Sigmund Schlesinger: "Man sagt mir, daß Sie so liebenswürdig sind, für unsere Gesellschaft ein Stück zu schreiben, daß demnächst im Carltheater aufgeführt werden soll; nun drängt aber die Zeit und unsere Herren glauben, daß ich einen Einfluß auf Sie ausüben kann, um Sie zu bitten, ja anzuflehen, daß Sie das kleine Stück bis längstens 1. März gebären sollen! [...]". - Der verdiente Jurist Lamezan-Salins wurde 1891 Präsident des des Landesgerichts für Zivilrechtssachen in Wien. "Als am 8. 12. 1881 das Wiener Ringtheater brannte, drang L. in das brennende Haus ein und sorgte für die Bergung der Toten und Verletzten. Unter dem Eindruck dieses Brandes, der ca. 400 Tote forderte, gründete er gemeinsam mit H[ans von] Wilczek und J[aromir Frh. von] Mundy die 'Wiener Freiwillige Rettungsgesellschaft' [...]" (ÖBL, s. v.).‎

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‎Lamezan-Salins, Eduard Graf, Jurist (1835-1903).‎

‎Visitenkarte mit eigenh. Notiz. O. O. u. D.‎

‎1 S. Visitenkartenformat. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Danke bestens! Bild entzückend; Mädl dankt" - Der verdiente Jurist Lamezan-Salins wurde 1891 Präsident des des Landesgerichts für Zivilrechtssachen in Wien. "Als am 8. 12. 1881 das Wiener Ringtheater brannte, drang L. in das brennende Haus ein und sorgte für die Bergung der Toten und Verletzten. Unter dem Eindruck dieses Brandes, der ca. 400 Tote forderte, gründete er gemeinsam mit H[ans von] Wilczek und J[aromir Frh. von] Mundy die 'Wiener Freiwillige Rettungsgesellschaft' [...]" (ÖBL, s. v.).‎

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‎Lamezan-Salins, Eduard Graf, Jurist (1835-1903).‎

‎Visitenkarte mit eigenh. Notiz verso. O. O. u. D.‎

‎1 S. Visitenkartenformat. An einen Dr. Schulz: "Erst heute ist es mir möglich, Ihnen u. Ihrer lieben Schwester mein innigstes Beileid auszusprechen! Am Sonntag [...] konnte ich absolut nicht vom Gerichte abkommen. Ich denke auch nicht minder an die schwer getroffene Mama! [...]". - Der verdiente Jurist Lamezan-Salins wurde 1891 Präsident des des Landesgerichts für Zivilrechtssachen in Wien. "Als am 8. 12. 1881 das Wiener Ringtheater brannte, drang L. in das brennende Haus ein und sorgte für die Bergung der Toten und Verletzten. Unter dem Eindruck dieses Brandes, der ca. 400 Tote forderte, gründete er gemeinsam mit H[ans von] Wilczek und J[aromir Frh. von] Mundy die 'Wiener Freiwillige Rettungsgesellschaft' [...]" (ÖBL, s. v.).‎

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‎Lammasch, Heinrich, Politiker (1853-1920).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Zu meinem lebhaften Bedauern bin ich eben jetzt durch den Abschluß der Strafgesetzarbeiten so sehr in Anspruch genommen, daß ich Mittwoch der freundlichen Einladung nicht folgen kann [...]". - Heinrich Lammasch nahm als Berater der österreichisch-ungarischen Delegationen an der Ersten (1899) und Zweiten (1907) Haager Friedenskonferenz teil und wurde 1900 Mitglied des Ständigen Internationalen Schiedsgerichtshofs in Den Haag. Von 1899 bis 1917 gehörte er als Mitglied der Mittelpartei dem Herrenhaus an und plädierte für einen Umbau der Donaumonarchie in einen Staatenbund. Schon vor 1914 Gegner eines deutsch-österreichischen Bündnisses, trat er nach Ausbruch des Ersten Weltkriegs für einen Verständigungsfrieden ein. 1918 von Kaiser Karl I. zum letzten Ministerpräsidenten der Donaumonarchie ernannt, war Lammasch nur 17 Tage bis zur Abdankung des Kaisers am 11.11.1918 im Amt.‎

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‎Lasker, Eduard, Politiker und Jurist (1829-1884).‎

‎Eigenh. Briefentwurf mit Paraphe. O. O., 7. XI. 1882.‎

‎1 S. Gr.-8vo. Entwurf zu einem Antwortschreiben an einen Dr. Otto Burg, der ihm umseitig einen Ausschnitt aus der "Neuen Deutschen Volkszeitung" zur Kenntnis gebracht und angefragt hatte, ob er eine Privatklage in Erwägung ziehe. - Etwas knittrig und mit Randläsuren; ohne die erwähnte Beilage.‎

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‎Latour, Theodor Count Baillet de, Imperial Minister of War (1780-1848).‎

‎Autograph letter or letter draft, unsigned. Reichenbach, 26 July 1813.‎

‎Folio. 12 pp. Together with a French manuscript of planned troop movements (2 pp.). Very extensive letter by the later Minister of War, then colonel in the 12th Infantry Regiment and assigned to the general staff of field marshal Prince Karl Philipp Schwarzenberg. Latour gives a detailed report of a secret audience with the Emperor, during which they discussed the military situation. Merely three weeks later, on 12 August, Austria was to declare war on France; mid-October was to see the decisive Battle of Leipzig, in which Schwarzenberg led the coalition armies against Napoleon.‎

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‎Latour, Theodor Graf Baillet von, Kriegsminister (1780-1848).‎

‎10 eigenh. Schreiben mit U. bzw. Paraphe. O. O., 1842/43 bzw. o. D.‎

‎Zusammen 12¼ SS. auf 11 Bll. 8vo. Die Schreiben militärischen Inhalts in französischer Sprache und meist an den damaligen Generalmajor und späteren Feldmarschalleutnant Camillo Freiherrn Vaconi von Fort'Olivo (1784-1862) gerichtet.‎

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‎Lawrence, T[homas] E[dward], British explorer, intelligence officer, and writer (1888-1935).‎

‎Typed document signed ("T. E. Shaw A/C" and "Arnold Green"). No place, 5 Sept. 1933.‎

‎Folio (13 x 8 inches). 2 pp. Brake Horse Power Test Sheet for a 8/28 h.p. engine. The document dates from Aircraftsman Shaw's second spell with the Air Force. It is completed with technical data including water temperature‚ oil pressure‚ etc. Marked "Air Ministry Engine Under Trial"‚ it apparently relates to the testing of the marine engines of the type installed in powered dinghies used for ferrying air and ground crews to moored flying boats and for general coastal duties. An intriguing document from his later Air Force days, and a splendid document late in life, when Lawrence was working on speed boats and motors.‎

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‎Lazaroff, Georges, Chef der Donaukommission und Delegierter in Versailles (D. n. b.).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.‎

‎1 S. Gr.-8vo. In bulgarischer Sprache. - Beiliegend ein eh. Schreiben einer nicht identifizierten Verfasserin, mit dem sie Lazaroffs Brief einem Dritten übersendet.‎

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‎Leichtlen, Ernst Julius, Historiker (1791-1830).‎

‎Eigenh. Brief mit U. ("Dr. Leichtlen"). Freiburg, 19. VI. 1826.‎

‎1 S. 4to. An einen namentlich nicht genannten Adressaten mit Dank für dessen "willkommenes Geschenk": "[...] Eines kann ich nicht unterlassen, jetzt gleich zu berühren, nähmlich dass die Übertragung der Hüfinger Angelegenheit in die Hände eines Einzigen, und zwar der Ihrigen, der Sache von ausserordentlichem Vortheile sein werde! [...]". - E. J. Leichtlen war als Archivrath am Provinzialarchiv zu Freiburg thätig und veröffentlichte u. a. "Forschungen im Gebiete der Geschichte, Alterthums-, Sprach- und Schriftenkunde Deutschlands", eine "Chronik von Gottesau" (1810), "Beiträge zur Vaterlandsgeschichte" (1811), einen "Almanach der Universität Heidelberg" (1813), "Badens Kriegsverfassung, insbesondere Landwehr und Landsturm im 17. Jahrhundert" (1815) und eine Abhandlung "Die Zähringer mit wichtigen älteren Urkunden". Leichtlen "ist auch als Verfasser eines Stenographiesystems zu nennen, welches im J. 1819 unter dem Titel 'Vollständige Anleitung zur Geschwindschreibkunst, mit einer geschichtlichen Einleitung' zu Freiburg i. B. erschien. Dasselbe stellt sich dar als eine gegen die früheren Versuche manche Vortheile bietende Bearbeitung der englisch-französischen Methoden, giebt aber keine praktische Durchführung der aufgestellten Grundsätze, sondern mehr theoretische Anweisungen. Durch die in demselben Jahre veröffentlichte zweite Ausgabe des Lehrbuches von Mosengeil (s. dies.) und noch mehr durch die spätere Arbeit Nowak's (s. diesen) wesentlich übertroffen, hat seine Schrift zu irgend welcher Bedeutung niemals gelangen können" (ADB XVIII, 214).‎

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‎Leitenberger, Friedrich Freiherr von, Industrieller (1837-1899).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 16. XII. 1897.‎

‎1 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An ein Komitee: "Ich danke verbindlichst für die mich in hohem Grade ehrende Einladung, das Ehren Präsidium des Prager deutschen Theater-Vereins-Balles zu übernehmen; leider jedoch bin ich außer Lage, davon Gebrauch zu machen [...]". - Friedrich Leitenberger hatte 1858 die Leitung des Familienunternehmens in Josefsthal-Kosmanos übernommen und widmete sich zunächst der von seinem Onkel Friedrich eingeleiteten maschinellen Ausstattung der Textilfabrik. "Neben der Aufstellung einer Dampfmaschine von 120 PS errichtete er eine Gasanstalt und nahm mehrfärbige Walzendruckmaschinen in Betrieb. Seit 1881 arbeitete er mit zwölffärbigen Druckmaschinen. In Grottau ließ er eine neue Baumwollspinnerei und -weberei erbauen. Leitenberger war um die soziale Absicherung seiner Arbeiter und Angestellten bemüht; er gründete eine Kranken-, Pensions- und Unterstützungskasse und unterhielt eine Volksschule für die Kinder seiner mehr als 2000 Arbeiter. Er gründete den Centralverband der Industriellen Österreichs, war böhmischer Landtags- und Reichstagsabgeordneter und wurde 1873 in den Freiherrenstand erhoben" (DBE).‎

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