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‎Milhaud, Darius, composer (1892-1974).‎

‎ADS. L‘Enclos, Aix-en-Provence, 11 Oct. 1939.‎

‎4to. ½ p. "Le soussigné Darius Milhaud, componiste de musique, membre du Conseil Superieur de la Radiodiffusion, déclare connaître Madame de Braun Fernwald, cantatrice autrichienne, et elle certain de son honneteté et de sa loyauté envers la France [...]".‎

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‎Milhaud, Darius, Komponist (1892-1974).‎

‎Eigenh. Luftpostbrief mit U. Mills College, Oakland, 22. IX. 1964.‎

‎1 S. 4to. In französischer Sprache an Robert Soeten. - Der Komponist war von 1940 bis zu seinem Tod am Mills College im kalifornischen Oakland als Kompositionslehrer tätig gewesen.‎

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200,00 € Acheter

‎Modl, Josef, Austrian folk singer (1863-1915).‎

‎Portrait postcard signed. N. p. o. d.‎

‎8vo. 1 p. Portrait postcard of Modl and the conductor and composer Karl Kratzl (1852-1904), who both signed. - Somehat dusty and with small defects to edges.‎

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150,00 € Acheter

‎Mojsisovics von Mojsvár, Roderich Edler, Komponist und Dirigent (1877-1953).‎

‎2 eigenh. (Bild-)Postkarten mit U. Bruck a. d. Mur, 1947 und 1948.‎

‎Zusammen 2 SS. Qu.-8vo. Jeweils mit eh. Adresse. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Wünsche zum Geburtstag. - Mojsisovics von Mojsvár war seit 1947 provisorischer Leiter der Musikschule in Bruck a. d. Mur und hielt Vorlesungen über Operndramaturgie am Grazer Konservatorium. Sein kompositorisches Schaffen (Bühnen- und Orchesterwerke, Lieder, Kammer- und Klaviermusik sowie Orgelwerke und Opern) fand “[b]is zum 2. Weltkrieg [...] lebhafte Pflege” (MGG IX, 430).‎

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50,00 € Acheter

‎Monbelli, Marie, Sängerin (geb. 1843).‎

‎Eigenh. Brief mit U. London, 11.VI.o.J.‎

‎3½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. Wird Ende August in Dtld. sein und frägt - wohl bei einem Theaterdirektor - an, ob sie drei Vorstellungen in Wiesbaden geben kann. - Auf Briefpapier mit farb. gepr. kall. Monogramm. - Aus dem Besitz und in bedruckter Originalmappe der berühmten Autographensammlung des österreichischen Industriellen Adalbert Freiherr von Lanna (1836-1909).‎

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75,00 € Acheter

‎Monsigny, Pierre-Alexandre, composer (1729-1816).‎

‎Autograph letter signed. Reiners, 23 Sept. 1774.‎

‎8vo. 1 p. on bifolium. To an unnamed "Collegue": "[...] - la Verité, mon Cher Collègue, permettez-moi [...] Vous, cet amour fraternel qui rend preuve [...] de l'Esprit, la paternité [...] ceux [...]. faire qu'avec [...] ... [...] cette ardeur [?]? ... [...] ? Est-ce que vous vous [...] moquer [?] ? [...]". - With his dramatic work Monsigny is among the "most important stage composers in 18th century France" (MGG IX, 481). - Includes one contemporary portrait etching; from the possession and in the original printed collecting folder of Alfred Bovet, whose famous catalog (published in 1887) is probably the greatest example to date of any representation of an autograph collection in book form.‎

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650,00 € Acheter

‎Moorefield, Olive, American actress and singer (b. 1932).‎

‎Autograph quotation signed. No place or date.‎

‎Oblong 8vo. 1 page.‎

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50,00 € Acheter

‎Moszkowski, Moritz, piano virtuoso (1854-1925).‎

‎ALS. Paris, 23 Dec. 1883.‎

‎8vo. 2 pp. on bifolium. To a publisher: "Ich danke Ihnen herzlich für Ihre freundlichen Gratulationen zum Erfolge meines Violin-Concertes und bin sehr erfreut, Sie von dem Absatz meines op. 31 befriedigt zu sehen. Ihnen Neues zu versprechen ist mir gegenwärtig ganz unmöglich, da ich die nächste Zeit keine kleineren Sachen zu schreiben beabsichtige. Anderseits würde ich, wenn ich neben größeren Arbeiten auch wieder etwas Gangbareres schreiben sollte, dies aber Hamauer anbieten müssen, da ich ihm doch nicht die schwer verkäuflichen Sachen geben und die leicht verkäuflichen entziehen kann [...]." - With small trace of former mounting on blank reverse and slight erasure in the address, otherwise a fine autograph. Includes two attractive contemporary portraits of the pianist. From the possession and in the original printed collecting folder of Alfred Bovet, whose famous catalog (published in 1887) is probably the greatest example to date of any representation of an autograph collection in book form.‎

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480,00 € Acheter

‎Moszkowski, Moritz, Klaviervirtuose (1854-1925).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. [Berlin, 15. IX. 1989].‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An Eugen Holzner in Prag: "Ich bin wirklich ganz gerührt durch die vielen Beweise Ihrer freundschaftlichen Gesinnung. Nehmen Sie nochmals meinen besten u. erneuten Dank für alle Ihre Mittheilungen u. die Einsendung der Brabdie [?] betreffenden Zeitungs-Notizen. Die letzte von diesen war ja ganz enthusiastisch abgefasst. Woher stammt die eigentlich? [...]" - Als virtuoser Pianist insbesondere mit Werken von Chopin bekannt geworden, unterbrach ein nervöses Armleiden in den 80er Jahren seine Karriere, die ihm bis dahin den Ruhm eingebracht hatte, sich "zu den bekanntesten Meistern des Salonstücks" (MGG IX, 637) zählen zu dürfen. Sein "didaktisches Meisterwerk", die 'Schule der Doppelgriffkunst', ist "zum unentbehrlichen Rüstzeug jedes Pianisten geworden" (Wininger, Große jüd. National-Biographie I, zit. n. DBA II 914, 264). 1897 nach Paris übersiedelt und zwei Jahre später in die Berliner Akademie aufgenommen, starb Moszkowski nahezu vergessen in einfachsten Verhältnissen.‎

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300,00 € Acheter

‎Müller, Leopold, Sänger und Theaterdirektor (1848-1912).‎

‎Gedr. Visitkarte mit mehreren eigenh. Zeilen und U. Wien, 11. VI. 1900.‎

‎1 S. 7,2:11,3 cm. Gratuliert “zur Geburt Ihres Stammhalters”. - Über das Hoftheater in Weimar, wo der hoffnungsvolle Bariton insbesondere durch Franz Liszt gefördert wurde, und die Komische Oper in Wien kam Müller 1874 ans Salzburger Stadttheater, dem er drei Jahre als erster Bariton angehörte. Nach einem Engagement in Berlin die Direktion des Salzburger Theaters übernehmend, war Müller weiterhin auch selbst als Sänger tätig und trat vor allem mit Wagner-Opern hervor (so sang er etwa die Titelrolle im ‘Fliegenden Holländer’ und führte 1882 im Rahmen einer Opernstagione die ersten Wagner-Aufführungen in Innsbruck durch). 1886 von der Direktion zurücktretend und auch seine Laufbahn als Sänger beendend, leitete Müller in Wien eine Theateragentur, bis er 1888 in die Direktion des Deutschen Volkstheaters eintrat und 1897 als Verwaltungsdirektor an das Carltheater überwechselte, dessen Leitung er 1900 gemeinsam mit Andreas Amann übernahm. 1908 gründete Müller das Johann-Strauß-Theater in Wien. Vgl. Czeike IV, 316. - In altem Sammlungsumschlag.‎

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40,00 € Acheter

‎Musil, Klara, Sängerin (1882-1963).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 29. X. 1907.‎

‎4 SS. auf Doppelblatt. 8vo. Ersucht, “meinen Bruder, der ein sehr braver Mensch ist, bei Erlangung irgend einer kleinen kommunalen Stellung, entweder als Schreiber oder Cassier zu befürworten [...]”. - Nach abgeschlossener Gesangsausbildung in Wien 1905 am Leipziger Opernhaus debütierend, war die beliebte Sängerin - deren Koloratursopran in den Partien der Königin der Nacht (‘Zauberflöte’) und der Violetta (‘La Traviata’) besonders nachhaltig zur Geltung kam - dreimal an der Wiener Volksoper sowie an den Hoftheatern von Coburg und Weimar verpflichtet; 1918 sang sie auch an der Wiener Hofoper. - In altem Sammlungsumschlag.‎

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60,00 € Acheter

‎Neruda, Wilhelmine Maria Franziska, (Lady Hallé), Violinvirtuosin (1839-1911).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Brünn, 26. IX. 1879.‎

‎1 S. 8vo. "Ich bitte Sie mir so schnell wie möglich 6 Stück G Saiten nach einliegendem Muster zu machen und zu senden [...] Ich möchte die Seiten nicht so rauh wie das einliegende Muster [...]." - Die in Brünn geborene Tochter eines Musikers war "sowohl als Virtuosin wie in der Kammermusik ausgezeichnet und jedem ersten Künstler an die Seite zu stellen [...] zu der künstlerischen Höhe der Lady Hallé hat sich bis jetzt [noch keine der violinspielenden Damen] aufzuschwingen vermocht. Sie ist die glückliche Besitzerin der Ernst'schen Stradivari" (Ehrlich, Berühmte Geiger der Vgh. und Ggw., zit. n. DBA I 889, 111). - Auf Briefpapier mit gedr. Initialen.‎

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360,00 € Acheter

‎Nessler, Victor E., Komponist und Dirigent (1841-1890).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., 16. XI. 1879.‎

‎1 S. 8vo. An einen Kollegen: "Ich bin total krank und werde wohl einige Tage zu Hause bleiben müssen; ist ein ärztliches Zeugnis nöthig, so will ich eines an die Direktion senden. Sei so gut und schicke mir Hannemann, ich habe ihm mehreres zu sagen und aufzutragen [...]." - Als Kapellmeister in Leipzig tätig, wurde Nessler durch den Erfolg seiner 1879 in ganz Deutschland begeistert aufgenommenen Oper "Der Rattenfänger von Hameln" ermutigt, den Taktstock abzugeben und sich fortan allein dem kompositorischen Schaffen zu widmen, das in " Trompeter von Säckingen" (1884) seinen Höhepunkt finden sollte: "Dieses Werk wurde allein im Jahre 1888 in Norddeutschland mehr als 900mal aufgeführt, selbst A. Nikisch konnte sich seinem 'Zauber' nicht entziehen und schrieb eine Phantasie für großes Orchester über diese Oper" (MGG IX, 1384). - Etwas fleckig, in der Faltung von alter Hand sauber hinterlegt. Beiliegend ein zeitgenössischer Stahlstich mit dem Portrait des Komponisten.‎

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135,00 € Acheter

‎Ney, Elly, Pianistin (1883-1968).‎

‎2 (1 eigenh. und 1 ms.) Postkarten mit U. O. O. bzw. Tutzing, 1943 und 1948.‎

‎Zusammen 2 SS. auf 2 Bll. (Qu.-)8vo. Dank an Josef Wesely für ihr übersandte Wünsche. - Elly Ney war 1904-07 Lehrerin der Meisterklasse am Kölner Konservatorium. 1908 zog sie in ein kleines Haus in Schlangenbad im Rheingau; Willem van Hoogstraten nahm ein Engagement als Leiter der dortigen Kurkapelle an. Am 3. August 1911 fand die Hochzeit zwischen Ney und Hoogstraten statt. 1914 gründeten beide mit Fritz Reitz das erste Elly-Ney-Trio. Die Pianistin starb am 31. März 1968 in Tutzing am Starnberger See. - Beiliegend ein gedr. Billett mit Dank für Wünsche zu ihrem Geburtstag sowie eine ms. Karte ihrer Sekretärin.‎

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200,00 € Acheter

‎Ney, Elly, Pianistin (1883-1968).‎

‎Gedr. Dankeskarte mit einigen eigenh. Zeilen und U. O. O., Oktober 1958.‎

‎½ S. auf Doppelblatt. Qu.-8vo. An Gratulanten zu ihrem Geburtstag, darunter auch eine persönlich, jedoch nicht namentlich adressierte "liebste Freundin" - "von ganzem Herzen alles Liebe und innigen Dank | Elly Ney". - Elly Ney war von 1904 bis 1907 Lehrerin der Meisterklasse am Kölner Konservatorium. 1908 zog sie in ein kleines Haus in Schlangenbad im Rheingau; Willem van Hoogstraten nahm ein Engagement als Leiter der dortigen Kurkapelle an. Am 3. August 1911 fand die Hochzeit zwischen Ney und Hoogstraten statt. 1914 gründeten beide mit Fritz Reitz das erste Elly-Ney-Trio. Die Pianistin starb am 31. März 1968 in Tutzing am Starnberger See.‎

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100,00 € Acheter

‎Ochs, Siegfried, Dirigent und Komponist (1858-1929).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit Notenzeile und U. [Berlin], 25. IV. 1894.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. Qu.-8vo. Sechs Takte aus einem nicht bezeichneten Werk, "Herrn Albert Löwy mit freundl. Gruß". - Ochs gründete 1882 in Berlin den Siegfried Ochs'schen Gesangverein, der aufgrund der Zusammenarbeit mit dem gleichzeitig gegründeten Philharmonischen Orchester 1888 in Philharmonischer Chor umbenannt wurde. Er selbst dirigierte u. a. erstmals Bachs Matthäuspassion ohne Kürzungen und leitete die Erstaufführungen von Werken Bruckners, Hugo Wolfs und Max Regers. Sein kompositorisches Schaffen umfaßt Lieder, Duette, Klavierstücke und die komische Oper "Im Namen des Gesetzes" (1888). - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.‎

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150,00 € Acheter

‎Ochs, Siegfried, Dirigent und Komponist (1858-1929).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Pontresina, 27. VIII. 1919.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Kollegen: „Ich erhalte soeben hier Ihren Brief. Leider komme ich nun darum, Sie in Berlin begrüßen zu können [...]“. - Ochs gründete 1882 in Berlin den Siegfried Ochs’schen Gesangverein, der aufgrund der Zusammenarbeit mit dem gleichzeitig gegründeten Philharmonischen Orchester 1888 in Philharmonischer Chor umbenannt wurde. Ochs selbst dirigierte u. a. erstmals Bachs Matthäuspassion ohne Kürzungen und leitete die Erstaufführungen von Werken Bruckners, Hugo Wolfs und Max Regers. Sein kompositorisches Schaffen umfaßt Lieder, Duette, Klavierstücke und die komische Oper ‚Im Namen des Gesetzes‘ (1888).‎

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100,00 € Acheter

‎Ochs, Traugott, Komponist, Dirigent und Musikpädagoge (1854-1919).‎

‎2 eigenh. Briefe mit U. Schellenberg bei Berchtesgaden bzw. Brünn, 19. III. bzw. 18. VII. 1900.‎

‎An die Redaktion der "Neuen musikalischen Presse" in Wien mit der Bitte um Zusendung weiterer Exemplare "der heute mir zugesandten Nummer, in der der Bericht aus Brünn enthalten ist" (Br. v. 19. III.) bzw. ein Begleitschreiben zur Übersendung eines "Schulberichth[s] nebst Prospect der Consevatoriumsclassen" (18. VII. 1900; ohne die erwähnten Beilagen). - Ochs' vieljährige Tätigkeit als Organist, Schulgesanglehrer, Dirigent und Hofkapellmeister mündete 1911 in der Gründung eines eigenen Konservatoriums in Berlin. Als Komponist bekannt wurde er vor allem durch seine Chorkompositionen. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf des Brünner Musikvereins.‎

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130,00 € Acheter

‎Oehmig, Hugo, Sänger (geb. 1855).‎

‎Gedr. Visitkarte mit 5 eigenh. Zeilen und U. verso. [Wien], o. D.‎

‎1 S. 6.5:10 cm. Der im böhmischen Eger geborene Sänger ersucht die “[h]ochlöbliche Direction des Wiener Stadttheaters [...] um 2 Karten zur heutigen Vorstellung”.‎

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40,00 € Acheter

‎Passy-Cornet, Adele, Sängerin und Gesangspädagogin (1838-1915).‎

‎Visitkarten mit einigen eigenh. Zeilen verso. O. O., 23. XI. o. J.‎

‎1 S. Carte de Visite-Format. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Stelle Ihnen hiemit meine Schülerin Frl. Arabella Spiegel vor, eine sehr talentvolle junge Dame mit großer schöner Stimme, und bitte ich Sie verehrter Freund dem Fräulein mit Rath und That in ihrer Angelegenheit an die Hand zu gehen [...]". - Die Tochter des Künstlerehepaares Franziska und Julius Cornet erhielt ihre Gesangsausbildung in Hamburg und erregte bei einem Konzert der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien die Aufmerksamkeit von Erzherzogin Sophie, was eine Reihe von Hofkonzerten zur Folge hatte. 1865 wurde sie an das Theater am Kärntnertor in Wien verpflichtet, debütierte hier als Königin der Nacht in der "Zauberflöte" und brillierte u. a. in den Partien der Isabella in "Robert le diable" und der Rosina im "Barbier von Sevilla". "Trotz großer Erfolge wandte sich sie wieder dem Konzert- und Oratoriengesang [zu] und gründete in Wien eine eigene Gesangschule, die sie bis 1881 leitete" (DBE). Von 1881 bis 1892 war sie Professorin an der Musikakademie in Budapest. - Mit kleiner Knickfalte und einem kleinen Tintenwischer in der Anrede.‎

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Wien, AT
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120,00 € Acheter

‎Paumgartner, Bernhard, Dirigent, Komponist und Musikforscher (1887-1971).‎

‎2 ms. Postkarten mit eigenh. U. Salzburg, 1957 und 1965.‎

‎Zusammen 2 SS. auf 2 Bll. Qu.-8vo. Jeweils mit ms. Adresse. An Josef Wesely mit Dank für ihm übersandte Wünsche zum Geburtstag. - Der Sohn der Mezzosopranistin und Musikpädagogin Rosa Papier-Paumgartner lernte Dirigieren bei Bruno Walter und war zunächst Solorepetitor an der Wiener Staatsoper. Später Dirigent des Wiener Tonkünstlerorchesters und Dozent an der Musikakademie, übernahm er 1917 die Leitung des Mozarteums in Salzburg, die er bis zu seiner Entlassung durch die Nationalsozialisten 1938 innehatte. Während der Jahre der Emigration in Florenz sich mit Forschungen zur Frühgeschichte der Oper befassend, leitete Paumgartner nach Kriegsende erneut das Mozarteum und dessen Orchester; als Dirigent bei den Salzburger Festspielen mitwirkend, war er von 1960 bis 71 auch deren Präsident. Er komponierte Kammermusik, Chöre, Lieder, Opern und Ballette. "Paumgartner hat sich als Mozartforscher und Barockkenner hervorgetan, als Komponist und Dirigent Anerkennung gefunden und durch seine pädagogische Erfahrung und Organisationsgabe das Salzburger Mozarteum zu hoher Blüte gebracht. Wesentliche Verdienste hat er sich auch als jahrelanger Mitgestalter der Salzburger Festspiele erworben" (MGG X, 972).‎

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100,00 € Acheter

‎Pembaur, Josef d. Ä., Dirigent und Komponist (1848-1923).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. Innsbruck, 25.VI. o. J.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An die Konzertdirektion Winkler in Wien: “Da ich seit Juli 1918 in Pension lebe also speziell, Gott dank, allen geschäftlichen Konzertsorgen fernzustehen das Glück habe, so gab ich Ihr Schreiben an die Musikalienhandlung Gross Herrn J. Ploner, der Konzerte arrangiert [...]”. - Josef Pembaur studierte in Wien (u. a. bei Franz Liszt) und München (u. a. bei Joseph Gabriel von Rheinberger) und wurde mit 27 Jahren Direktor der Musikschule des Innsbrucker Musikvereins. “Über vier Jahrzehnte lang waren fast alle musikalischen Ereignisse Innsbrucks mit dem vielseitigen Wirken Pembaurs, des Pädagogen, Dirigenten, Chordirektors und Komponisten verknüpft” (MGGX, 1012). Vgl. auch Öst. Lex. II, 181.‎

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Wien, AT
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100,00 € Acheter

‎Pembaur, Josef d. J., Klaviervirtuose (1875-1950).‎

‎4 eigenh. (Bild-)Postkarten mit U. München, Dresden und Wien, 1934-1947.‎

‎Zusammen 4½ SS. Qu.-8vo. Jeweils mit eh. Adresse. Dankt Josef Wesely für ihm wiederholt übersandte Wünsche zu Geburtstag und Neujahr: “Sind Sie eigentlich musikalisch tätig? Dirigieren Sie einen Männerchor? Und würden Sie sich für Kompositionen meines Vaters u. Bruders interessieren (von letzterem für 3 Männerchöre nach Goethe Texten) [...]” (Karte v. 16. IV. 1949). - Nach erstem Musikunterricht bei seinem Vater studierte Pembauer Klavier an der Münchner Akademie für Tonkunst und unterrichtete dort später auch als Lehrer. Nach anhaltenden Erfolgen als Konzertpianist als Professor an das Leipziger Konservatorium berufen, leitete er anschließend über drei Jahrzehnte lang eine Meisterklasse für Klavier an der Akademie für Tonkunst in München. “Seine romantische Interpretation, die sich vorzugsweise Beethoven, Robert Schumann, Chopin und Liszt widmete, war nicht ohne subjektive Eigenwilligkeit in Tempo und Phrasierung, fesselte jedoch durch Tiefendrang und Lauterkeit. Am unmittelbarsten erschloß sich ihm Liszts Klavierwerk, zu dessen bedeutendsten, weil überzeugendsten Interpreten Pembaur gehörte” (MGG X, 1013).‎

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150,00 € Acheter

‎Pepöck, August, Komponist und Kapellmeister (1887-1967).‎

‎2 eigenh. Briefkarten mit U. Wien und Gmunden, 1961 und 1964.‎

‎Zusammen 2 SS. Qu.-8vo. Jeweils mit eh. Adresse. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Geburtstagswünsche. - Pepöck war Sängerknabe im Augustiner-Chorherrenstift St. Florian und studierte 1906-11 am Wiener Konservatorium. Danach als Korrepetitor am Stadttheater in Troppau, als Kapellmeister in Iglau, Bozen, Reichenberg, Elberfeld und Dortmund tätig, lebte er seit 1926 als freischaffender Komponist in Gmunden. "Seine Operetten 'Mädel ade!' (1930) und 'Trompeterliebe' (1934) erzielten gute Erfolge [...] Der Mangel an geeigneten Libretti und der Niedergang der Operettenpflege nach 1945 ließen sein Wirken für die nachlehárische Operette nicht mehr voll zur Geltung kommen" MGG X, 1022f.).‎

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80,00 € Acheter

‎[Perger, Richard von, Dirigent und Komponist (1854-1911)].‎

‎Partezettel. Wien, 11. I. 1911.‎

‎1 S. 236:293 mm. Richard von Perger studierte u. a. bei Johannes Brahms, war dann einige Jahre als freier Komponist tätig und wurde 1890 Musikdirektor des Rotterdamer Konservatoriums. Nach seiner Rückkehr nach Wien war er als Konzertdirektor der Gesellschaft der Musikfreunde tätig, dirigierte den Wiener Männergesangverein und leitete das Wiener Konservatorium.‎

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50,00 € Acheter

‎Perinello, Carlo, composer and musical scholar (1877-1942).‎

‎5 ALS. N. p., 1911-1913.‎

‎8vo. 19 pp. Probably to Jella von Braun-Fernwald: "Ich bin seit ein paar Tagen wieder zurück und habe die Erinnerung an die schönen Tage in Wien und an die freundliche Aufnahme die ich dort besonders in Ihrem Hause hatte mitgebracht [...] Die vier Autographen, die Sie hiermit erhalten sind sämtlich meiner persönlichen Correspondenz entnommen [...] Frau Anna Lambrechts-Vos ist jene Holländerin deren 2 quartette bei unserem Preisausschreiben den Sieg davontrugen. Eines von diesen wurde vor zwei Jahren von dem Triester quartette in Wien gespielt. Ihr Mann taucht schon hier und da in den Concertprogrammen auf, als Componistin steht sie bestimmt im Vordergrunde gegenüber ihren Colleginnen [...]" (letter dated 5 April 1911). - "Nehmen Sie ja nicht mein Urtheil über den guten Malipiero zu genau; ich wünschte es ihm schon recht gerne, dass er ein Mann der Zukunft wäre - aber ... heute stützt er sich noch auf zu viele fremde Schultern um als solcher gelten zu können. Wird er seinen Weg finden? Wer kann das sagen? Zeitgenossen sind immer befangen und unfreie Richter [...]" (letter dated 16 May 1911).‎

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400,00 € Acheter

‎Petschnikoff, Alexander, violin virtuoso (1873-1940).‎

‎Autograph quotation signed. Teplice , 5 Nov. 1901.‎

‎Oblong 8vo. 1 p. on bifolium. In old collector's folder.‎

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250,00 € Acheter

‎[Piaf, Edith, Chansonsängerin (1915-1963)]. - Simone Berteaut (geb. 1918), ihre Biographin.‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. Wohl Prunay-le-Gillon, [1974].‎

‎1 S. Qu.-kl.-8vo. Mit eh. adr. Kuvert. Wünsche zu Neujahr an einen Sammler.‎

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80,00 € Acheter

‎Piccaver, Alfred, Sänger (1883-1958).‎

‎Portraitpostkarte mit eigenh. U. O. O. u. D.‎

‎1 S. 8vo. Halbfigürliches Portrait en face in Rollenkostüm. - Von Angelo Neumann, dem Direktor des Prager Deutschen Theaters, entdeckt, begann Alfred Piccaver seine Laufbahn nach einer Gesangsausbildung 1907 in Prag, kam drei Jahre darauf nach Wien und gehörte von 1912 bis 37 als Erster Tenor der Wiener Oper an. 1938 emigrierte er nach London, wo er als Sänger, später als Lehrer lebte. Piccaver interpretierte bevorzugt Verdi- und Puccini-Partien. - Aus dem Atelier Kosel, Wien, im Postkartenverlag der Brüder Kohn.‎

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60,00 € Acheter

‎Pizzetti, Ildebrando, Komponist und Pädagoge (1880-1968).‎

‎Gedr. Menükarte mit eigenh. U. des Komponisten sowie eh. Unterschriften und Widmungen von Hanns Martin Elster, Kurt Frieberger, Friedrich Karl Fromm und Kurt Schwabach. Rom, 23. VI. 1962.‎

‎4 Bll. Kl.-4to. Niedergeschrieben während einer Abendveranstaltung der italienischen Gesellschaft der Autoren und Verleger in Rom, schmückt die aparte Karte auf Bl. 1 eine Ansicht der in den Jahren nach 1605 erbauten Santa Maria della Vittoria (darin Berninis berühmte ‘Verzückung der Hl. Teresa von Avila’), der Fontana del Mose sowie des Grand Hotels. - Zugegen waren außer Pizzetti - der neben Alfredo Casella und Gian Francesco Malipiero zu den bedeutendsten italienischen Komponisten der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts gezählt wird (vgl. MGG X, 1319ff.) - der Schriftsteller und Verleger Hanns Martin Elster, der Schriftsteller Kurt Frieberger, der Jurist und Schriftsteller Friedrich Karl Fromm, der Schriftsteller und Liedtexter Kurt Schwabach sowie eine weitere, recht unleserlich unterzeichnende Dame mit Vornamen Astrid.‎

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120,00 € Acheter

‎Pohl, Richard, Musikwissenschaftler (1826-1896).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Baden, 29. IV. 1886.‎

‎1½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Das Cur-Cimté beauftragt mich, Sie hierdurch freundlichst einzuladen, in dem Concert mitzuwirken, welches am Samstag, 8. Mai, zum Besten des Pensionsfonds hier stattfinden soll. Die Direktion hat Herr Hofkapellmeister Lachner übernommen. Zur Aufführung kommen: Die Kreuzfahrer von Gade und der 2. Theil von der 'Rose Pilgerfahrt' von Schumann [...]". - Pohl, ein "glühender Verehrer der Neudeutschen Schule" (DBE), gab zusammen mit Franz Brendel die "Anregungen für Kunst und Wissenschaft" heraus und beteiligte sich unter dem Pseudonym Hoplit an der Redaktion der "Neuen Zeitschrift für Musik". Nachdem Liszt, mit dem er freundschaftlichen Verkehr pflegte, aus Weimar fortzog, ließ sich Pohl in Baden-Baden nieder und redigierte hier zeitweise das "Badeblatt". Durch seine Übersetzung der Oper "Samson et Dalila" von Camille Saint-Saëns trug er entscheidend zu deren Erfolg bei; er selbst komponierte auch. - Die Ecken mit winzigen Montageresten aus Goldbrokat.‎

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140,00 € Acheter

‎Prawy, Marcel Horace Frydman Rt. von, Dramaturg und Opernkritiker (1911-2003).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.‎

‎1 S. 4to. An eine namentlich nicht genannte Frau Professor: "Alles Alles Liebe - sehr guten Sommer und vielen Dank [...] (Fahre morgen weg)".‎

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‎[Prohaska, Karl, Komponist und Dirigent (1869-1927)].‎

‎Partezettel. Wien‎

‎1 S. 236:293 mm. Prohaska war von 1901 bis 1905 Dirigent des Warschauer Philharmonischen Orchesters, mußte das Dirigieren aber infolge eines Augenleidens aufgeben. 1908 wurde er Professor für Klavier und Musiktheorie am Konservatorium der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien, 1925 Ordinarius an der Staatsakademie. Sein kompositorisches Werk umfaßt Kammer- und Klaviermusik sowie Lieder und Chöre.‎

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‎Provaznik, Anatol, Komponist und Organist (1887-1950).‎

‎Gedr. Visitkarte mit eigenh. U. verso. O. O. u. D.‎

‎1 S. Der Sohn des Komponisten Alois Provaznik war Organist an der Metropolitankirche von St. Veit in Prag und war nach knapp zwei Jahrzehnten vorwiegend privaten Musikunterrichts für den tschechischen Rundfunk in verschiedenen Funktionen tätig. Sein kompositorisches Werk umfaßt neben zahlreichen eigenen Schöpfungen unzählige Bearbeitungen tschechischer und ausländischer Komponisten; sein ‘Cantatibus organis’ für gemischten Chor, Soli, Orgel und Orchester wurde 1936 bei den Salzburger Festspielen aufgeführt. Vgl. ÖBL VIII, s. v.‎

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‎Pruckner, Karoline, Sängerin und Gesangspädagogin (1832-1908).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.‎

‎3 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Professor: "Ihre außerordentliche Güte kennend wage ich die Bitte das Engagement von Frl. Seehofer welche sich ja Ihren freundlichen Gesinnungen erfreut gütigst anzeigen zu wollen [...]". - Die in Wien geborene Künstlerin debütierte 1848 in Graz als 'Adalgisa' in Bellinis 'Norma' und sang 1849/50 an der Wiener Hofoper. Anschließend an den Hoftheatern in Hannover und Mannheim engagiert, setzte sie nebenbei ihre Ausbildung bei Julius Stockhausen fort und gab Gastspiele in München und Wien. Einer Stimmbanderkrankung wegen mußte sie 1856 ihre Karriere aufgeben, war fortan als Gesangspädagogin an der Wiener Opernschule "Polyhymnia" tätig und gründete später ein eigenes Institut, an dem sie bis zu ihrem Tod unterrichtete. "Zu ihren erfolgreichsten Partien gehörten die Elisabeth im 'Tannhäuser', die Susanna in 'Die Hochzeit des Figaro' und die Valentine in 'Die Hugenotten'" (DBE). Das erwähnte Frl. Seehofer dürfte die um 1846 geborene Sängerin Therese Seehofer sein (vgl. DBA I 1169, 30-31). - Auf Briefpapier mit gepr. kalligr. Monogramm.‎

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‎Raucheisen, Michael, Pianist und Liedbegleiter (1889-1984).‎

‎Eigenh. Portraitpostkarte mit wiederholter U. Immensee, 15. II. 1964.‎

‎2 SS. 8vo. Mit ms. adr. Kuvert. An Josef Wesely mit Dank für ihm übersandte Wünsche zum Geburtstag. - Michael Raucheisen war erster Geiger und Bratscher am Hof- und Prinzregententheater in München unter Felix Mottl und zugleich Mitglied des Münchner Streichquartetts; daneben setzte er seine Ausbildung zum Pianisten an der Akademie der Tonkunst fort. Seit 1912 leitete er die von ihm gegründeten Morgenaufführungen im Münchner Volkstheater, ging 1920 nach Berlin und wurde ein international gefragter Konzertbegleiter. Von 1922 bis 30 unternahm er vor allem mit Sigrid Onegin und Maria Ivogün, die er 1933 heiratete, zahlreiche weltweite Konzertreisen. Von 1940 bis 45 leitete Rauchseisen dann die Abteilung Kammermusik und Lied am Berliner Deutschlandsender und gründete 1942 ein Kammermusiktrio. Nach dem Zweiten Weltkrieg war u. a. Begleiter Dietrich Fischer-Dieskaus und Hermann Preys.‎

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‎Rauscher, Hanna, Sängerin (geb. 1885).‎

‎Portraitphotographie mit eigenh. Widmung (auf Untersatzkarton) und U. O. O. u. D. , [1917].‎

‎18:12 cm. Gewidmet ist das Portrait der aus Budapest gebürtigen Sängerin dem Komponisten, Kapellmeister und Schriftsteller Wilhelm Kienzl (1857-1941) "zum Gedenken an den schönsten und weihevollsten meiner Konzertabende, demjenigen des gemeinsamen Musizierens in der Burg am 7. März 1917". Nach Abschluß ihres Gesangsstudiums bei Franz Haböck in Wien lebte die Künstlerin - von Konzertreisen unterbrochen - als Musikpädagogin in Graz (vgl. Müller (Hrsg.), Deutsches Musiker-Lexikon, 1929, zit. n. DBA II 1047, 9).‎

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‎Reich, Willi, Musikschriftsteller (1898-1980).‎

‎Gedr. Briefkarte mit 3 eigenh. Zeilen und U. O. O. u. D.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Wünsche zum Geburtstag. - Willi Reich studierte Musiktheorie, Komposition und Musikwissenschaft bei Alban Berg und Anton Webern und schrieb seit 1924 Musikkritiken für verschiedene Zeitungen, war Herausgeber der Zeitschrift ‘23’ und profilierte sich als Wegbereiter der Neuen Musik. Von 1938-47 als freier Schriftsteller in Basel lebend, war er Musikkritiker für die ‘Neue Zürcher Zeitung’ und wurde 1959 Lehrbeauftragter für Musikgeschichte und -theorie an der ETH Zürich, die ihn 1967 auf eine Professur berief. Vgl. Öst. Lex. II, 262.‎

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75,00 € Acheter

‎Renard, Marie, (d. i. Marie Pölzl), Sängerin (1864-1939).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. O. O. u. D.‎

‎1 S. Qu.-kl.8vo. Nach abgeschlossener Gesangsaubildung bei Weinlich-Tipka 1882 am Grazer Opernhaus debütierend, war die junge Sängerin anschließend in Prag und Berlin zu hören, wo sie zum wahren Publikumsliebling avancierte. 1888 an die Wiener Hofoper verpflichtet, wurde sie 1896 zur Kammersängerin ernannt und zog sich 1901, nach ihrer Heirat mit R. Gf. Kinsky, von der Bühne zurück. „Renard, ursprünglich Altistin, entwickelte ihre Stimme zu einem Mezzosopran von faszinierendem Klangreichtum und mit weicher, voller Höhe, die ihr auch zu Erfolgen im lyrischen Sopranfach und zu Rollen mit soubrettenhaftem Einschlag verhalf“ (ÖBL IX, s. v.). - In altem Sammlungsumschlag und zwei beiliegenden Lorbeerblättern.‎

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‎Renard, Marie, (d. i. Marie Pölzl), Sängerin (1864-1939).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. O. O. u. D.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit voerseitigem Goldschnitt. "Die Musik ist die Seelenkünderin unter den Künsten". - Nach abgeschlossener Gesangsaubildung bei Weinlich-Tipka 1882 am Grazer Opernhaus debütierend, war die junge Sängerin anschließend in Prag und Berlin zu hören, wo sie zum wahren Publikumsliebling avancierte. 1888 an die Wiener Hofoper verpflichtet, wurde sie 1896 zur Kammersängerin ernannt und zog sich 1901, nach ihrer Heirat mit R. Gf. Kinsky, von der Bühne zurück. "Renard, ursprünglich Altistin, entwickelte ihre Stimme zu einem Mezzosopran von faszinierendem Klangreichtum und mit weicher, voller Höhe, die ihr auch zu Erfolgen im lyrischen Sopranfach und zu Rollen mit soubrettenhaftem Einschlag verhalf" (ÖBL IX, s. v.).‎

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‎Reutter, Hermann, Komponist und Musikpädagoge (1900-1985).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. Stuttgart, 27. VII. 1969.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Wünsche zum Geburtstag. - Seit den zwanziger Jahren als Konzertpianist und Liedbegleiter (u. a. von Sigrid Onegin) bekannt geworden, widmete sich Reutter zunehmend der Komposition, war seit den dreißiger Jahren Kompositionslehrer an der Württembergischen Hochschule für Musik in Stuttgart und Direktor des Hochschen Konservatoriums (seit 1938 Staatliche Musikhochschule) in Frankfurt a. M. Nach Kriegsende wieder als Professor für Komposition und Liedgestaltung an der Musikhochschule in Stuttgart tätig, wurde er 1956 deren Direktor und leitete seit der Emeritierung eine Meisterklasse für Liedinterpretation an der Münchner Musikhochschule. Sein kompositorisches Werk war zunächst von Hans Pfitzner und Anton Bruckner, später auch von Paul Hindemith, Igor Strawinsky, Béla Bartok und Arthur Honegger beeinflußt; nach 1945 entfernte er sich von der zeitgenössischen Musik. Seine "Hymne an Deutschland" (mit einem Text von Rudolf Alexander Schröder), schlug Theodor Heuss 1950 als deutsche Nationalhymne vor. Vgl. MGG XI, 342ff. - Die Adreßseite der Karte mit Namensstempel.‎

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‎Reutter, Hermann, Komponist und Musikpädagoge (1900-1985).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. Stuttgart, 25. VI. 1967.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Wünsche zum Geburtstag. - Seit den zwanziger Jahren als Konzertpianist und Liedbegleiter (u. a. von Sigrid Onegin) bekannt geworden, widmete sich Reutter zunehmend der Komposition, war seit den dreißiger Jahren Kompositionslehrer an der Württembergischen Hochschule für Musik in Stuttgart und Direktor des Hochschen Konservatoriums (seit 1938 Staatliche Musikhochschule) in Frankfurt a. M. Nach Kriegsende wieder als Professor für Komposition und Liedgestaltung an der Musikhochschule in Stuttgart tätig, wurde er 1956 deren Direktor und leitete seit der Emeritierung eine Meisterklasse für Liedinterpretation an der Münchner Musikhochschule. Sein kompositorisches Werk war zunächst von Hans Pfitzner und Anton Bruckner, später auch von Paul Hindemith, Igor Strawinsky, Béla Bartok und Arthur Honegger beeinflußt; nach 1945 entfernte er sich von der zeitgenössischen Musik. Seine "Hymne an Deutschland" (mit einem Text von Rudolf Alexander Schröder), schlug Theodor Heuss 1950 als deutsche Nationalhymne vor. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.‎

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‎Risler, Édouard, Pianist (1873-1929)‎

‎Theaterzettel mit eigenh. U. ("Ed. Risler"). O. O., 31. Jänner o. J.‎

‎1 S. Gr.-8vo. Programm eines Klavierabends in den "Kaisersälen" mit Werken von Bach, Händel, Beethoven, Schubert, Chopin, Liszt und anderer. - Édouard Risler studierte bei Louis Diémer am Pariser Konservatorium und bei den Liszt-Schülern Bernhard Stavenhagen und Eugen d'Albert. "Von 1896 an berief man ihn als Korrepetitor nach Bayreuth; später wurde er zur Mitarbeit bei der Inszenierung von Werken Wagners in Paris herangezogen. 1907 wurde er zum Professor für Klavier und Mitglied des Conseil Supérieur du Conservatoire National de Paris ernannt. - Sein durchsichtiges und kraftvolles, jedoch keineswegs trockenes Spiel sowie ein angeborener Sinn für musikalische Strukturen erlaubten es ihm, sich an erhabenste wie zarteste Werke heranzuwagen" (MGG XI, 550). Er "galt nicht nur als der erste Pianist der französischen Schule, der sich seriös und umfassend mit dem Werk Ludwig van Beethovens auseinandersetzte, sondern auch als einer der ersten überhaupt, der alle 32 Sonaten des Bonner Meisters zyklisch aufführte - im Jahre 1906 in Berlin" (Wikipedia). - Mit umlaufender Zierbordüre.‎

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‎Ritter, Josef, Sänger (1859-1911).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. Wien, 5. III. 1903.‎

‎1 S. Kl.-4to. Gewidmet ist der vierzeilige Vers einem namentlich nicht näher bezeichneten "lieben, allaweil fidelen Collegen". Erfolgreiche Gastspiele in London und Wien führten 1891 zu einer festen Anstellung Ritters an der Wiener Hofoper, "an der er bis zu seinem krankheitsbedingten Ausscheiden (1906) in fast 1000 Auftritten durch seine schöne Baritonstimme und sein starkes Spieltalent [...] Anerkennung fand" (ÖBL IX, zit. n. DBA II 1081, 67).‎

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‎Rode, Wilhelm, Sänger (1887-1959).‎

‎Portraitpostkarte mit eigenh. U. Wien, Dezember 1929.‎

‎1 S. 8vo. Brustbild im ¾-Profil mit eh. Widmung an Hertha Bauer. - Wilhelm Rode, der "als bester Wagner-Bariton seiner Zeit" (DBE) galt, sang 1932 an der Städtischen Oper Berlin in den Uraufführungen von Kurt Weills "Bürgschaft" und Franz Schrekers "Der Schmied von Gent".‎

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‎Rode, Wilhelm, Sänger (1887-1959).‎

‎Portraitpostkarte mit eigenh. U. O. O. u. D.‎

‎1 S. 8vo. Halbfigürliches Portrait im ¾-Profil in Rollenkostüm aus Wagners "Walküre"; mit eh. Widmung an Hertha Bauer. - Wilhelm Rode, der "als bester Wagner-Bariton seiner Zeit" (DBE) galt, sang 1932 an der Städtischen Oper Berlin in den Uraufführungen von Kurt Weills "Bürgschaft" und Franz Schrekers "Der Schmied von Gent". - Aus dem Atelier Dietrich, Wien.‎

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‎Rode, Wilhelm, Sänger (1887-1959).‎

‎Portraitpostkarte mit eigenh. U. O. O. u. D.‎

‎1 S. 8vo. Brustbild en face im Rollenkostüm des Hans Sachs aus Richard Wagners "Die Meistersinger von Nürnberg". - Wilhelm Rode, der "als bester Wagner-Bariton seiner Zeit" (DBE) galt, sang 1932 an der Städtischen Oper Berlin in den Uraufführungen von Kurt Weills "Bürgschaft" und Franz Schrekers "Der Schmied von Gent". - Aus dem Atelier Dietrich, Wien, im Verlag des Magasin Metropole.‎

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‎Rode, Wilhelm, Sänger (1887-1959).‎

‎Portraitpostkarte mit eigenh. U. Wien, März 1930.‎

‎1 S. 8vo. Brustbild en face in Rollenkostüm. - Wilhelm Rode, der "als bester Wagner-Bariton seiner Zeit" (DBE) galt, sang 1932 an der Städtischen Oper Berlin in den Uraufführungen von Kurt Weills "Bürgschaft" und Franz Schrekers "Der Schmied von Gent". - Aus dem Atelier Dietrich, Wien.‎

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‎Rode, Wilhelm, Sänger (1887-1959).‎

‎Portraitpostkarte mit eigenh. U. O. O. u. D.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Brustbild im ¾-Profil im Rollenkostüm des Wotan aus Richard Wagners "Walküre". - Aus dem Atelier Suse Byk, Berlin, im Verlag des Musikhauses Päsold. - Die Tochter des Chemikers und Fabrikanten Dr. Siegmund Byk, Begründer der Byk-Gilden Werke, führte von 1913 bis 1938 ein Atelier für Portrait-, Mode- und Tanzphotographie; 1938 verkaufte sie das fünf Angestellte beschäftigende Geschäft und emigrierte mit ihrem Gatten Dr. Falkenfeld über London nach New York, wo sie um 1960 verstorben sein dürfte.‎

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‎Rokitansky, Viktor Freiherr von, Sänger und Komponist (1836-1896).‎

‎Eigenh. Brief mit U. [Wien], 14. XII. 1874.‎

‎3 SS. auf Doppelblatt. 8vo. Berichtet einem namentlich nicht genannten Adressaten von der ersten durch diesen vermittelten Begegnung mit einer neuen Musikschülerin: "Es läßt sich bei einer ersten Begegnung mit dem Schüler meist kein endgültiges Urtheil abgeben über Vorhandensein und hinlängliches Vorhandensein aller jener Factoren, die den Sänger zum Sänger machen sollen [...]". - Die Gesangskarriere des in Wien geborenen Sängers währte nur kurz, da er sich trotz seiner Erfolge zurückzog und vornehmlich als Komponist und Gesangspädagoge (u. a. am Wiener Konservatorium) wirkte. 1891 veröffentlichte er das Eduard Hanslick gewidmete Werk 'Über Sänger und Singen'. Vgl. MGG XI, 645. - Das erste Blatt mit kl. Einriß in der Faltung (ohne Textberührung). - Aus dem Besitz und in bedruckter Originalmappe der berühmten Autographensammlung des österreichischen Industriellen Adalbert Freiherr von Lanna (1836-1909).‎

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