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Polanski, Roman, French-Polish film director (b. 1933).
Portrait photograph signed. N. p. o. d.
8vo. 1 p.
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Polawsky, Ferdinand, Schauspieler (1779-1844).
Eigenh. Brief mit U. Prag, 29. XI. 1829.
1 S. auf Doppelblatt. 4to. Mit eh. Adresse (Faltbrief). An den Schauspieler und Regisseur Moritz Rott (1796-1867): "Entschuldigen Sie es mit meinen überhäuften Geschichten, die grade in diesem Monat sehr dringend waren[,] dass ich erst heute die Gelegenheit finden kann Ihnen meinen tiefgefühlten Dank für den Platz den Sie mir in Ihrem freundschaftlichen Andenken gönnen und für den ehrenvollen Antrag der mir ein neuer Beweis Ihres Wohlwollens ist hiermit abzustatten. Gern ordne ich meinen Vortheil dem Vergnügen unter Sie in Ihrer künstlerischen Wirksamkeit zu sehen, und unter Ihrer Leitung dem Publikum meine Leistungen zu bieten […] Können Sie, verehrter Freund, nur die Zusicherung geben, dass ich in vierzehn Tagen sechsmal spielen kann, so haben Sie nichts als die Zeit selbst zu bestimmen, wann ich so glücklich sein darf Ihnen voller Seele mündlich zu sagen, wie sehr ich Sie verehre […]". - Das Adreßblatt mit kleinem Ausriß durch Siegelbruch.
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Pollandt, Max, Schauspieler (geb. 1869).
Eigenh. Albumblatt mit U. Wien, Jänner 1899.
1 S. 8vo. "Das Leben ist nie schön, sondern nur die Bilder des Lebens sind es, nämlich im verklärenden Spiegel der Kunst oder der Poesie. (Schopenhauer)". - Auf Karton montiert.
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Poras, Thea, Schauspielerin (1906-1983).
Eigenh. Postkarte mit U. [Thiersee (Tirol), April 1937].
2 SS. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An Frau Prof. Vera Wiesel: "[...] Passions[s]piel beginnt um ¼12h vormitt[a]g im Passions[s]pielhaus bei jeder Witterung. Kommen Sie sicher? Ja? Sehr schön u. interessant!! Kleidung - Dirndl. Dauert bis ½2h[.] Dann 1 St. Mittagspause. Dann bis 5h [...]". - Thea Poras war zu jener Zeit an den Stadttheatern von Innsbruck und Graz engagiert und zog nach ihrer Hochzeit mit einem Schweizer 1940 nach Bern, wo sie u. a. als Büroangestellte und bei Universum Press sowie ab 1952 als Hilfskorrespondentin bei United Press tätig war. Seit Ende der 1940er Jahre wirkte sie dann wieder als Schauspielerin am Theater der Untern Stadt in Bern und stieß 1952 zum neu gegründeten Atelier-Theater Bern, wo sie bis 1972 rund sechzig Rollen verkörperte.
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Porth, Friedrich Wilhelm, Hofschauspieler in Dresden (1800-1874).
Eigenh. Notiz mit U. O. O. u. D.
1 S. 4to. "Heinrich habe ich heute Vormittag zu Hause behalten".
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Possart, Ernst von, Schauspieler und Theaterdirektor (1841-1921).
Eigenh. Brief mit U. München, 20. XI. 1872.
4 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An den Schauspieler Josef Lewinsky (1835-1907): "Die 'häuslichen Wirren' sende ich Ihnen beifolgend mit herzlichem Dank zurück, und bitte für die Säumnis um Entschuldigung. Ich diene nämlich im Augenblick den Herren, der Schauspielkunst, der Regie und der Genossenschaft - und das ist schwer. Für Ihre freundlichen Zeilen im Übrigen meinen herzlichen Dank. Ich würde mich aufrichtig freuen, wenn die Zukunft eine nähere Bekanntschaft zwischen uns mit sich brächte. Ihre Leistungen als Schauspieler, die in achtunggebietender Erinnerung bei mir stehen, haben stets den Wunsch in mir rege erhalten, Sie auch als Mensch kennen und schätzen zu lernen. Im Vertrauen auf die Redlichkeit Ihrer Gesinnungen erlabte ich mir - ich darf es sagen, ohne das Amtsgeheimnis zu verletzen - Sie in der Central-Ausschusssitzung d. Gen., welche vor 3 Wochen in Berlin stattfand, für den im Dzbr. ausscheidenden Barnay als Centr. A. Mitglied in Vorschlag zu bringen. Wir brauchen für Oesterreich einen thätigen Mann von künstlerischem Ruf und Character […]". - Ernst von Possart debütierte am Berliner Liebhabertheater Urania. Nach Stationen in Breslau, Bern und Hamburg gab er 1864 als Franz Moor sein Debüt in München, wo er zum kgl. Hofschauspieler ernannt wurde. Seit 1872 wirkte er als Regisseur am Hoftheater, 1875 wurde Possart Oberregisseur und 1878 Schauspieldirektor. Nach einem Engagement in Berlin und Gastspielreisen (1887-92) kehrte er 1893 als Leiter des Hoftheaters und Generalintendant nach München zurück. 1905 nahm Ernst von Possart Abschied von der Bühne.
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Possart, Ernst von, Schauspieler und Theaterdirektor (1841-1921).
Eigenh. Visitenkarte. München, 7. Dezember, o. J.
1 S. und 3 Zeilen. 120:70 mm. "Verehrter Bruder Isidors! | Ich weiß es wohl - gewiß! - ich schwor's | Den 28sten!!! - Und nun | Musst ich doch einen Fussfall thun | Und bitten, ganz demüthig still: | Verschieben Sie's auf den April! | Geloben will ich's auch mit Mund und Blicken, | Sie sicher nicht in den April zu schicken! […]". - Ernst von Possart debütierte am Berliner Liebhabertheater Urania. Nach Stationen in Breslau, Bern und Hamburg gab er 1864 als Franz Moor sein Debüt in München, wo er zum kgl. Hofschauspieler ernannt wurde. Seit 1872 wirkte er als Regisseur am Hoftheater, 1875 wurde Possart Oberregisseur und 1878 Schauspieldirektor. Nach einem Engagement in Berlin und Gastspielreisen (1887-92) kehrte er 1893 als Leiter des Hoftheaters und Generalintendant nach München zurück. 1905 nahm Ernst von Possart Abschied von der Bühne.
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Possart, Ernst von, Schauspieler und Theaterdirektor (1841-1921).
Portraitkarte mit eigenh. Widmung und U. [Königsberg], Jänner 1887.
170:114 mm. Lithogr. Darstellung des Schauspielers in der Rolle des Mephisto. Mit Widmung: "Seinem lieben Freund und Collegen Julius Benemann zur Erinnerung […]" und Signatur verso. - Ernst von Possart debütierte am Berliner Liebhabertheater Urania. Nach Stationen in Breslau, Bern und Hamburg gab er 1864 als Franz Moor sein Debüt in München, wo er zum kgl. Hofschauspieler ernannt wurde. Seit 1872 wirkte er als Regisseur am Hoftheater, 1875 wurde Possart Oberregisseur und 1878 Schauspieldirektor. Nach einem Engagement in Berlin und Gastspielreisen (1887-92) kehrte er 1893 als Leiter des Hoftheaters und Generalintendant nach München zurück. 1905 nahm Ernst von Possart Abschied von der Bühne.
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Possart, Ernst von, Schauspieler und Theaterdirektor (1841-1921).
Portraitkarte mit eigenh. Widmung und U. [Königsberg], 30. I. 1887.
170:114 mm. Lithogr. Darstellung des Schauspielers in der Rolle des Rabbi Sichel aus Erckmann und Chatrians "L'ami Fritz". Mit Widmung: "Seinem lieben Freund Benemann verehrungsvoll […]" und Signatur verso. - Ernst von Possart debütierte am Berliner Liebhabertheater Urania. Nach Stationen in Breslau, Bern und Hamburg gab er 1864 als Franz Moor sein Debüt in München, wo er zum kgl. Hofschauspieler ernannt wurde. Seit 1872 wirkte er als Regisseur am Hoftheater, 1875 wurde Possart Oberregisseur und 1878 Schauspieldirektor. Nach einem Engagement in Berlin und Gastspielreisen (1887-92) kehrte er 1893 als Leiter des Hoftheaters und Generalintendant nach München zurück. 1905 nahm Ernst von Possart Abschied von der Bühne.
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Possart, Ernst von, Schauspieler und Theaterdirektor (1841-1921).
Portraitphotographie mit eigenh. Widmung und U. München, Weihnachten 1911.
170:110 mm. Die Signatur auf dem Trägerkarton der Bildseite, die Widmung verso: "[Dr. Ernst v. Possart] dankt dem lieben Bruder seines Isidor herzlich für den schönen Palmengruß nach dem Rialto von Venedig! […]". - Ernst von Possart debütierte am Berliner Liebhabertheater Urania. Nach Stationen in Breslau, Bern und Hamburg gab er 1864 als Franz Moor sein Debüt in München, wo er zum kgl. Hofschauspieler ernannt wurde. Seit 1872 wirkte er als Regisseur am Hoftheater, 1875 wurde Possart Oberregisseur und 1878 Schauspieldirektor. Nach einem Engagement in Berlin und Gastspielreisen (1887-92) kehrte er 1893 als Leiter des Hoftheaters und Generalintendant nach München zurück. 1905 nahm Ernst von Possart Abschied von der Bühne.
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Possart, Ernst von, Schauspieler und Theaterdirektor (1841-1921).
Portraitpostkarte mit eigenh. Widmung und U. Würzburg, 20. XII. 1911.
1 S. 8vo. "Kommt! Macht Euch fertig! (Gerichts-Scene Act IV)". - Die Postkarte zeigt eine ganzfigürliche Darstellung des Schauspielers im Rollenkostüm des Shylock. - Ernst von Possart debütierte am Berliner Liebhabertheater Urania. Nach Stationen in Breslau, Bern und Hamburg gab er 1864 als Franz Moor sein Debüt in München, wo er zum kgl. Hofschauspieler ernannt wurde. Seit 1872 wirkte er als Regisseur am Hoftheater, 1875 wurde Possart Oberregisseur und 1878 Schauspieldirektor. Nach einem Engagement in Berlin und Gastspielreisen (1887-92) kehrte er 1893 als Leiter des Hoftheaters und Generalintendant nach München zurück. 1905 nahm Ernst von Possart Abschied von der Bühne.
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Pranger, Paul, Schauspieler (1888-1961).
Eigenh. Postkarte mit U. Wien, 18. III. 1935.
2 SS. 8vo. Halbfigürliche Darstellung des Schauspielers. Die Bildseite eigenh. signiert, die Verso-Seite mit eh. Widmung an eine namentlich nicht genannte Adressatin.
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Prasch-Grevenberg, Auguste, Schauspielerin (1854-1945).
Eigenh. Zitat mit U. Berlin, 1898.
1 S. 8vo. "Nehmt hin mit Weinen oder Lachen | Was euch das Schicksal gönnt: | Kein König kann euch glücklich machen, | Wenn ihr es selbst nicht könnt! - (Mirza)". Zitat eines Gedichts aus Friedrich von Bodenstedts Sammlung "Die Lieder des Mirza Schaffy Wazeh" von 1851. - Die Tochter eines Sängerehepaars und Schwester Julius Grevenbergs debütierte um 1870 am Hoftheater in Meiningen, dessen Ensemble sie jahrzehntelang angehörte. - Auf Karton montiert.
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Prechtler, Heinrich, Schauspieler (1859-1917).
Eigenh. Postkarte mit U. [Wien, 13. VI. 1907].
1 S. Qu.-8vo. Korrespondenzkarte an die Redaktion des Wiener Salonblattes mit der Information, wo Prechtler seinen Sommer verbringen wird. - In Bleistift.
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Pressburg, Rosa, Schauspielerin (1843-1914).
Quittung mit eigenh. U. Wien, 16. X. 1859.
1 S. Folio. Quittung über 200 Gulden "welche die Gefertigte als Vorschuss, gegen Rückzahlung in sechs Monatsraten […] empfangen hat […]". - Textverlust durch Ausschnitt, kleine Kassa- und Registraturvermerke. - Pressburg gab in Teplitz ihr Bühnendebüt und spielte 1859 in Graz. 1860 wurde sie an das Hofburgtheater in Wien, 1861 an das Hoftheater in Schwerin verpflichtet und war 1863-93 Ensemblemitglied, dann Ehrenmitglied des Hoftheaters in Hannover.
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Qualtinger, Helmut, Schauspieler, Schriftsteller und Kabarettist (1928-1986).
Portraitpostkarte mit eigenh. U. O. O. u. D.
8vo. Hinter Glas gerahmt. Portrait im ¾-Profil in S/W.
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Raeder, Gustav, Schauspieler (1810-1868).
Eigenh. Brief mit U. Dresden, 8. II. 1855.
1 S. Qu.-8vo. "Mein Sohn Adolph konnte wegen Unwohlsein die Schule mehrere Tage nicht besuchen, weshalb ich ihn zu entschuldigen bitte".
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Rainer, Anny, Schauspielerin (D. n. b.).
Eigenh. Postkarte mit U. Tirol, O.D.
1 S. 8vo. Übersendet Hans Nüchtern Urlaubsgrüße aus Tirol. Die Bildseite zeigt eine Tiroler Berglandschaft. - Der aus Wien stammende Journalist und Dramaturg Hans Nüchtern (1896-1962) war seit 1924 Leiter der literarischen Abteilung der RAVAG und unterrichtete auch an der Akademie für Musik und darstellende Kunst sowie am Max Reinhardt-Seminar.
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Ranzenhofer, Artur, Schauspieler (1875-1939).
Albumblatt mit eigenh. U. sowie zahlreichen weiteren U. O. O., 24. XII. 1928.
1 S. 8vo. "Recht frohe Weihnachten und alles Liebe und Gute zum Geburtstag", darunter Unterschriften von zahlreichen Schauspielern, u. a. Lia Landt, Paul Askonas, Hilda Wegner und Emmy Kern.
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Ranzenhofer, Artur, Schauspieler und Regisseur (1825-1939).
Eigenh. Postkarte mit U. Wien, 23. X. 1926.
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An Hans Nüchtern betr. des Termins zu einer Probe und wegen einer Vorlesung. - Der aus Wien stammende Journalist und Dramaturg Hans Nüchtern (1896-1962) war seit 1924 Leiter der literarischen Abteilung der RAVAG und unterrichtete auch an der Akademie für Musik und darstellende Kunst sowie am Max Reinhardt-Seminar.
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Reimers, Emmerich, Schauspieler (1886-1956).
APcS und mit weiteren U. von Gerda, Georg und Adolfine Reimers. Wyk auf Föhr, O.D.
1 S. Qu.-8vo. Übersendet Urlaubsgrüße an Hans Nüchtern. Die Bildseite zeigt die Innenansicht eines Bauernhauses in Wyk auf Föhr. - Der aus Wien stammende Journalist und Dramaturg Hans Nüchtern (1896-1962) war seit 1924 Leiter der literarischen Abteilung der RAVAG und unterrichtete auch an der Akademie für Musik und darstellende Kunst sowie am Max Reinhardt-Seminar.
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Reimers, Emmerich, Schauspieler (1886-1956).
Eigenh. Postkarte mit U. Wien, 17.09.
2 SS. Qu.-8vo.
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Reimers, Georg, Schauspieler (1860-1936).
Kabinettphotographie mit eigenh. Widmung und U. [Wien], 23. III. 1905.
164 x 110 mm. Brustbild im Halbprofil aus dem Atelier des Hofphotographen C. Pietzner mit dessen gedr. Signet am unteren Rand des Trägerkartons. Die Bildseite eigenh. signiert und mit Widmung an den k. k. Hofsekretär der Generalintendanz der Hoftheater Dr. Ludwig Winter (urspr. Storozynetz, 1872-1922).
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Reimers, Georg, Schauspieler (1860-1936).
Kabinettphotographie mit eigenh. Widmung und U. O. O., 14. V. 1906.
149 x 110 mm. Kniestück im Rollenkostüm aus dem Atelier des k. u. k. Kammerphotographen C. Pietzner mit eigenh. Widmung an den k. k. Hofsekretär der Generalintendanz der Hoftheater Dr. Ludwig Winter (urspr. Storozynetz, 1872-1922).
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Reimers, Georg, Schauspieler (1860-1936).
Kabinettphotographie mit eigenh. Widmung und U. O. O. u. D.
164:108 mm. Schönes Brustbild aus dem Atelier des k. u. k. Hofphotographen Rudolf Krziwanek, Wien. Mit Widmung verso: "Vor Menschen sei ein Mann. Vor Gott ein Kind".
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Reimers, Georg, Schauspieler (1860-1936).
Visitkarte mit einigen eigenh. Zeilen und U. Wohl Wien, 26. V. 1935.
1 S. Visitkartenformat An eine namentlich nicht genannte Dame: "Nehmen Sie und Ihre werte Familie mein aufrichtiges Beileid entgegen [...]". - Der in Altona geborene Schauspieler gehörte seit 1885 dem Ensemble des Wiener Hofburgtheaters an und wurde 1890 zum Hofschauspieler ernannt. "Zu einem großen runden Geburtstag hatten wir uns alle auf der Burgtheaterbühne versammelt; die Nazizeit warf ihre Schatten voraus, und ein Professor der Germanistik feierte Georg Reimers als einen großen deutschen Schauspieler. Österreich kam in dieser Laudatio schlechtweg nicht vor. Der nächste Redner war damals Ernst Lothar. Er hatte ein vorbereitetes Manuskript, das er während der politischen Ansprache seines Vorredners kaum merklich zerriß. Lothar sprach frei und feierte den Österreicher Georg Reimers. 'Du warst', so sagte er, 'ein Schauspieler dieses Landes, dieser Stadt und dieses Hauses, und du warst mein Herr, wenn du meinen Diener spieltest, und immer ein Diener, wenn du auf der Bühne ein König warst'" (zit. n. Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 95).
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Reimers, Georg, Schauspieler (1860-1936).
Visitkarte mit einigen eigenh. Zeilen und U. Wien, 27. II. 1918.
2 SS. Visitkartenformat. An einen Baron: "Nehmen Sie und Ihre werte Familie mein aufrichtiges tiefes Beileid entgegen [...]". - Der in Altona geborene Schauspieler gehörte seit 1885 dem Ensemble des Wiener Hofburgtheaters an und wurde 1890 zum Hofschauspieler ernannt. "Zu einem großen runden Geburtstag hatten wir uns alle auf der Burgtheaterbühne versammelt; die Nazizeit warf ihre Schatten voraus, und ein Professor der Germanistik feierte Georg Reimers als einen großen deutschen Schauspieler. Österreich kam in dieser Laudatio schlechtweg nicht vor. Der nächste Redner war damals Ernst Lothar. Er hatte ein vorbereitetes Manuskript, das er während der politischen Ansprache seines Vorredners kaum merklich zerriß. Lothar sprach frei und feierte den Österreicher Georg Reimers. 'Du warst', so sagte er, 'ein Schauspieler dieses Landes, dieser Stadt und dieses Hauses, und du warst mein Herr, wenn du meinen Diener spieltest, und immer ein Diener, wenn du auf der Bühne ein König warst'" (zit. n. Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 95).
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[Reimers, Georg]. - Adolfine Reimers.
Eigenh. Brief mit U. [Wien], 28. IV. 1936.
1 S. 8vo. Die Gattin des 1936 verstorbenen Georg Reimers (geb. 1860) bedankt sich für die Anteilnahme.
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[Reimers, Georg]. - Hutschenreiter, Ernst, Schriftsteller (1869-1948).
"Dem Andenken unseres Georg Reimers". Ms. Typoskript. O. O., wohl 1936.
1 S. (37 Zeilen). Gr.-8vo. "Hat Dich Dein Gott geküsst? | Vor seinem Allumfassen | Muss Menschliches erblassen [...]". Vgl. Giebisch/G.
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Reitz, Edgar, Filmregisseur, Schriftsteller (geb. 1932).
Albumblatt mit eigenh. U. O. O. u. D.
1 S. Qu.-8vo. Mit aufgeklebtem Portrait (Zeitungsausschnitt).
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Renoir, Jean, French film director, screenwriter, actor, producer and author (1894-1979).
2 typed letters signed. Paris, 1936 and 1937.
Large 4to. Altogether (¾+1 =) 1¾ pp. on 2 ff. With one addendum (s. b.). To the Belgian author, filmmaker and documentarist Henri Storck, thanking him for his invitation to Brussels, which he has to decline at the moment due to his being sick and working on "Bas-Fonds", telling him about his imminent making of "La Grande Illusion" and expressing his wish to come and visit him in Brussels as well as to work with his Club du Cinéma: "Je vous remercie beaucoup de votre aimable lettre et de l'invitation que vous m'adressez au nom du Club de l'Ecran de Bruxelles […] Malheureusement je viens d'être souffrant ces temps-ci, ce qui m'a retardé dans mon travail, et je suis très occupé en ce moment, à terminer les 'Bas-Fonds'. Il m'est donc difficile de vous dire atuellement à quel moment je pourrais me rendre à votre invitation [...]" (28. X. 1936). - "J'aurais dû commencer déjà depuis longtemps un film 'La Grande Illusion' et je ne le commence que lundi prochain. C'est vous dire que je ne serai libre ni le 10, ni le 22 Février. […] Remarquez que, en dehors du désir de collaborer à votre Club à l'occasion d'une s[é]ance, je grille d'envie d'aller à Bruxelles que je ne connais pas du tout. C'est assez ridicule quand on habite Paris, c'est-à-dire à 3 ou 4 heures de chemins de fer. […]" (20. I. 1937). - One letter with printed letterhead, the other with punched holes (not touching text). Accompanied by an ALS from Belgian screenwriter Charles Spaak to Renoir in which Spaak accuses the addressee of having cheated him out of the rights of "La Grande illusion", for which Spaak had been a coauthor: "Vieux traitre! Par un double contrat tu m'a volé les trois quarts de mes droits d'auteur. Elle fut belle, la séance où le père Rolmer [!] a sorti les papiers et les a mis sous le nez de Devalde qui était de la couleur de ce papier. Et Rolmer [!] se marrait derrière son bureau: - Renoir vous a roulé! Devalde ne disant rien, n'en croyant pas ses yeux. Mais ton papier dégueulasse était mal foutu. Tu leur donnais les droits de la 'Grande Illusion' pour dix ans […] Moi, je n'avais vendu mes droits que pour sept ans [...] Impossible de resortir le film! Demande à Devalde si c'est vrai: on m'a proposé de me rembourser […] ce que tu m'avais volé! On m'a proposé de me laisser tous les droits pendant trois ans! J'ai refusé! J'ai voulu ignorer […] qu'on te donne soixante pour cent des droits […] puisque tu avais mis le film en scène. […] Tu as touché le fric dont je te faisais cadeau et tu ne m'as pas écrit pour m'en remercier. Tu rentres à Paris, […] à cause de certaines explications qu'on pourrait te demander […] Tout se passe bien! On oublie les vieilles histoires ou on fait semblant! Et tout de suite, tu […] trahis un copain! […]". - Frank Rollmer had financed "La Grande illusion"; Jean Devalde (1888-1982) was a Belgian actor. - Mounted on paper.
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Reusche, Theodor, Schauspieler (1826-1881).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 5. II. 1877.
1 S. Gr.-8vo. An den Redakteur Edgar von Spiegl (1833-1908): "Ich liege am geschwollenen Knie seit 2 Tag[en] fest, kann nicht spielen, bin zu Donnerstag im Carl Theater in der Wohlthätigkeits Vorstellung annoncirt, bitte um eine kleine formlose Notiz in Ihrer Zeitung [...]". - "Wie hoch Reusche damals in Wien geschätzt wurde, beweist am besten der Umstand, daß Dingelstedt als Director des Burgtheaters wegen des Besitzes dieser komischen Kraft auf seinen Rivalen [Heinrich Laube] vom Stadttheater eifersüchtig wurde und sie ihm wegfing, ohne dann sich für die Individualität des Künstlers irgendwie zu interessiren. Reusche's höchster Ehrgeiz war mit dieser neuen Stellung äußerlich gewiß befriedigt, aber gleichwol brachte das Engagement am Burgtheater dem Künstler kein Glück. Am 19. August 1875 war Reusche z. E. im Burgtheater aufgetreten [...] Freundlicher Beifall hatte ihn begleitet, aber kein rauschender, und um so mehr glaubte Dingelstedt Grund haben zu müssen, Reusche selten zu beschäftigen [...] Er fühlte sich zurückgesetzt, seine Lage unbefriedigt, bis ein grausames Schicksal ihn ereilte" (ADB) und er an einer durch einen Sturz vom Balkon hervorgerufenen Gehirnerschütterung verstarb. - Etwas knittrig.
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Richard, Frida, Schauspielerin (1873-1946).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 15. V. 1930.
3 SS. 4to. An den Schauspieler Paul Pranger (1888-1961): "Danke Ihnen sehr für Ihr freundliches Schreiben, das mir nebst der Aufklärung des Tatbestandes, auch wieder die Möglichkeit gibt, Ihnen als College zu danken. - Gleichzeitig erleichtern Sie mir einen Schritt, den ich hin u. her erwog, und den ich nun doch zu tun wage. - Ich war in einer der letzten Vorstellungen von ‚Metternich' und wollte den Darstellern insgesamt sagen, dass es für mich ein köstlicher Abend war, ich hatte während meines Wiener Aufenthalts nur wenig freie Abende, und da benützte ich einen der wenigen, mir eine Vorstellung im Burgtheater anzusehen - ich war restlos begeistert! Bedauerte nur, dass man den Darstellern seinen Dank nicht in Form von Applaus zeigen konnte! So wollte ich am nächsten Tag schreiben - aber ich wusste auch nicht, ob es der richtige Weg sei - kurz - Sie haben es mir erleichtert, und so bitte ich Sie, meinen herzlichsten Dank Ihren sehr verehrten Collegen zu übermitteln […]". - Frida Richard spielte in Berlin und in Wien an den Max Reinhardt unterstehenden Theatern und bei den Salzburger Festspielen. Ab 1910 war sie häufig im Film zu sehen.
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Richard, Frieda, Schauspielerin (1873-1946).
Eigenh. Brief mit U. Berlin, 8. III. 1933.
2 SS. auf Doppelblatt. Kl.-4to. An Hans Nüchtern mit Dank für dessen Kondolenzbrief zum Ableben ihres Gatten Fritz. - Frieda Richard war in Wien, Berlin und bei den Salzburger Festspielen zu sehen und war eine der meistbeschäftigten Nebendarstellerinnen der Stummfilmzeit. Vgl. ÖBL IX, 119. - Der aus Wien stammende Journalist und Dramaturg Hans Nüchtern (1896-1962) war seit 1924 Leiter der literarischen Abteilung der RAVAG und unterrichtete auch an der Akademie für Musik und darstellende Kunst sowie am Max Reinhardt-Seminar. - Mit schwarzem Trauerrand.
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Rimus, Karoline, Tänzerin (1855-?).
Portraitphotographie mit eigenh. Widmung. O. O. u. D.
165:110 mm. Brustbild der Tänzerin im Rollenkostüm aus dem Atelier des Photographen Krziwanek, Wien und Ischl, mit dessen gedr. Signet am unteren Rand des Trägerkartons. Die Verso-Seite mit Widmung: "Zur freundlichen Erinnerung".
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Ringelhardt, Friedrich Sebald, Schauspieler und Theaterdirektor (1785-1855).
Eigenh. Brief mit U. Leipzig, 8. V. 1841.
1 S. 4to. Mit eh. Adresse (Faltbrief). An den Sänger Ludwig Cramolini (1805-1884): "Recht sehr muß ich bedauern, Ihrem gefälligen Antrag nicht entsprechen zu können, da bereits für diesen Sommer eine so große Zahl von Gastrollen contractiert sind, daß eine Vermehrung derselben nicht möglich [...]". - Ringelhardt war von 1808 bis 1809 Schauspieler bei Franz Seconda in Dresden und Leipzig und agierte nach einem bewegten Reiseleben von 1832 bis 1844 als Theaterdirektor in Leipzig. - Horizontal annähernd durchrissen; mit starken Randschäden.
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Röbbeling, Hermann, Schauspieler, Regisseur und Theaterdirektor (1875-1949).
Ms. Brief mit eigenh. U. [Wien], 27. XII. 1933.
100 x 125 mm. "Der Ausgezeichnete dankt herzlichst für freundliches Gedenken und die liebenswürdigen Glückwünsche". - Hermann Röbbeling war seit 1902 regelmäßig auf deutschen Bühnen zu sehen, übernahm nach und nach auch Regie- und Direktionsaufgaben und wurde nach Stationen in Frankfurt a. d. Oder und Hamburg 1932 als Direktor des Wiener Burgtheaters bestellt. Er war es, der bei der Beisetzung Alexander Moissis den Iffland-Ring vor seiner Vernichtung bewahrte, da dessen Träger Albert Bassermann ihn dem bereits verstorbenen Kollegen vermacht und ihm während der Beisetzung auf den Sarg gelegt hatte. - Auf Briefkarte mit gedr. Briefkopf "Direktor des Burgtheaters".
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Römpler, Alexander, Schauspieler (1860-1909).
2 eigenh. Briefe mit U. Wien, 1898 und 1900.
Zus. (2+1 =) 3 SS. auf 2 Bll. (Qu.-)8vo. An den Redakteur Edgar von Spiegl (1833-1908): "Zu meinem Bedauern habe ich heute gesehen, dass die Blätter die Notiz nur zum Theil abgedruckt haben und diese Stelle wegen des letzten Auftretens Sonnenthals vor seinem Jubiläum ganz eliminirt wurde. Ich kann es mir nur dadurch erklären, dass die Herren der anderen Zeitungen verletzt sind, weil sie nicht persönlich vom Comité ersucht worden sind [...]" (a. d. Br. v. 28. V. 1898). - Der Brief v. 27. VI. 1900 mit der Bitte um Reservierung von zwei Plätzen für eine Aufführung von Sudermanns "Die Schmetterlingsschlacht" im Wiener Burgtheater. - Alexander Römpler war Schauspieler und Regisseur am Wr. Burgtheater, Lehrer am Wr. Konservatorium für Musik und Darstellende Kunst und mit Hedwig Bleibtreu verheiratet, die das gemeinsame Haus in der Spöttelgasse 71 nachdem ihr Mann 1909 an einem Herzleiden verstorben war, an Arthur Schnitzler verkaufte.
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Romberg, Hermann, Schauspieler (1882-1929).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 5. III. 1924.
1 S. 4to. An seinen Kollegen Paul Pranger (1888-1961): "Ich danke Ihnen schön für Ihren lieben Brief. Ihre freundlichen Worte haben mir, wie alles was mir in diesen Tagen zukam, wohl getan. Ich habe oft daran denken müssen, dass wir im vorigen Jahr um dieselbe Zeit in Holland und auch vor zwei Jahren so schöne Stunden collegialer Zusammengehörigkeit und künstlerischer Erfolge erlebt haben, und dass mir die mutatio rerum manchmal kaum fassbar schien […]". - Hermann Romberg war von 1913 bis 1923 am Wiener Burgtheater tätig; im Film war er nur einmal, in Jacob und Luise Flecks 1916 entstandenem 'Armer Teufel' zu sehen.
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Romberg, Hermann, Schauspieler (1882-1929).
Eigenh. Brief mit U. O. O., [22. X. 1928].
1 S. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. An Hans Nüchtern: "Mit verbindlichem Dank für Ihre frdl. Aufforderung zur Mitwirkung in "Das Postamt", bitte ich für Mittwoch nicht auf mich zu rechnen, da ich bei Eintreffen Ihres gefl. Schreibens für Mittwoch schon vergeben war [...]". - Hermann Romberg war von 1913 bis 1923 am Wiener Burgtheater tätig; im Film war er nur einmal, in Jacob und Luise Flecks 1916 entstandenem "Armer Teufel" zu sehen. - Der aus Wien stammende Journalist und Dramaturg Hans Nüchtern (1896-1962) war seit 1924 Leiter der literarischen Abteilung der RAVAG und unterrichtete auch an der Akademie für Musik und darstellende Kunst sowie am Max Reinhardt-Seminar. - Mit Eingangsstempel.
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Roth, Eugen, Schriftsteller (1895-1976).
Portraitpostkarte mit eigenh. Namenszug. O. O., 26. I. 1944.
2 SS. 8vo. Brustbild im ¾-Profil bei der Lektüre. - An Verso-Seite dankt Eugen Roth Josef Wesely für seine Geburtstagswünsche.
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Rothauser, Eduard, Schauspieler (1876-1956).
Ms. Brief mit eigenh. U. und eh. Visitkarte. Wien, 27. X. 1928.
Zusammen 2 SS. 8vo und 60 x 104 mm. Brief an die Österreichische Radioverkehrs A.G.: "Bezugnehmend auf Ihre werte Zuschrift vom 26. d. Monats erkläre ich mich bereit die Rolle des 'Tod' in Jedermann für das mir angebotene Honorar zu übernehmen".
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Rub, Otto, Schauspieler und Historiker (1856-1942).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 28. V. 1935.
1 S. 4to. An die Schauspieler des Wiener Burgtheaters: "Ihr habt mir und meiner Frau durch Euer liebes Gedenken zu dem Fest unserer goldenen Hochzeit eine aufrichtige Freude bereitet und wir danken Euch von ganzem Herzen. Ebenso danken wir für den herrlichen Korb […]". - Rub debütierte 1875 am Hoftheater in Darmstadt und spielte an verschiedenen deutschen Theatern. Er trat vor allem in der Rolle des jugendlichen Helden auf. Rub vollzog den Übertritt ins Charakterfach, erhielt Engagements an Bühnen in Metz, Erfurt und Weimar und arbeitete auch als Regisseur. 1899 wurde er als Regisseur an das Jantsch-Theater in Wien und ab 1900 an das Wiener Burgtheater engagiert.
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Rudolph, Hermann, Schauspieler.
Eigenh. Brief mit U. (?). Eisenach, 1. I. 1911.
1 S. Qu.-8vo. An den Schauspieler Paul von Pranger (1888-1961): "Gemäß Ihrer Bitte beurlaube ich Sie vom 31. Januar - bis 2. Februar vormittags, so dass Sie Abends ev. hier wieder spielen könnten […]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf des Stadttheaters Eisenach. Leicht knittrig.
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Sachs, Oskar, Schauspieler (1869 - um 1929).
Eigenh. Bildpostkarte mit U. München, 17. VI. 1926.
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An Hans Nüchtern mit Grüßen aus München. - Der aus Wien stammende Journalist und Dramaturg Hans Nüchtern (1896-1962) war seit 1924 Leiter der literarischen Abteilung der RAVAG und unterrichtete auch an der Akademie für Musik und darstellende Kunst sowie am Max Reinhardt-Seminar.
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Sachs, Oskar, Schauspieler (1869- um 1929).
Eigenh. Postkarte mit U. [München, 17.06.1926].
2 SS. (Qu.-)8vo. Die Bildseite zeigt ein Zimmer im Regina Palast Hotel, München: " In so an' Bett schlaft a' Gluthhammer".
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Salieri, Helene, Vortragsmeisterin (D. n. b.).
Eigenh. Brief mit U. [Wien], o. D.
1½ SS. Kl.-4to. An eine Frau Professor: "Auf Empfehlung des Herrn Professor Rée erlaube ich mir anzufragen, wann ich mir erlauben dürfte vorzusprechen [...] Ich veranstalte einen literarisch musikalischen Konzertabend und möchte um das sehr geschätzte Interesse bitten [...]". - In Bleistift.
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Sandrock, Wilhelmine, Schauspielerin (1862-1948).
Kabinettphotographie mit eigenh. U. O. O. u. D.
165:109 mm. Brustbild im Halbprofil aus dem Atelier Dr. Székely, Wien. Die Verso-Seite eh. signiert. - Leicht braunfleckig.
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Sauer, Oscar, Schauspieler (1856-1918).
Eigenh. Brief mit U. Berlin, 5. IV. 1910.
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Eine außerordentliche Freude haben Sie mir heute bereitet, durch die Uebersendung Ihres so lebendigen, sprechenden Bildes, mit freundlicher Widmung [...]".
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Schell, Maria, Schauspielerin (1926-2005).
Ms. Brief mit eigenh. U. Heberthal bei Wasserburg am Inn, 1. IV. 1977.
¾ S. Gr.-4to. An Heinz H. Hausner mit Dank für dessen ihr zugesandtes Buch "Verantwortung. Betrachtungen über das Wesen des Menschen" (Wien, Schwartz, 1973): "Ich habe eben ein wenig in Ihr Buch hineinschauen können und bin für eine ganze Weile an Ihren Gedanken hängen geblieben [...]". - Beiliegend der Durchschlag eines ms. Briefes von Hausner an die Schauspielerin: "[...] NS: Wir haben uns wenige Monate nach Ihrer Geburt kennengelernt. Sie wurden damals von Ihrer Frau Mama im Kinderwagen auf der Erdbergerstraße spazierengeführt - ich erinnere mich noch an diese Szene - während ich Sie um wenige Jahre älter bereits zu Fuß begleitet habe [...]". - "[...] Daß wir uns allerdings so früh schon begegnet sein sollen, finde ich bezaubernd und hoffe, daß irgend ein Umstand uns eines Tages auf einen Händedruck zusammen führen möge [...]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.
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