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‎Hanslick, Eduard, Musikkritiker (1825-1904).‎

‎Eigenh. Visitenkarte. O. O., 24. XII. 1880.‎

‎1 S. Visitkartenformat. Dr. Eduard Hanslick "und Frau danken herzlichst für die köstlichen Bonbons und freuen sich auf den versprochenen Abend!" - Der Verehrer von Johannes Brahms und Gegner Richard Wagners war seit 1846 publizistisch tätig, schrieb zunächst als Musikreferent für die "Wiener Musikzeitung", dann die "Wiener Zeitung" und als Musikkritiker 1855-64 für "Die Presse", seit 1864 für die "Neue Freie Presse". Als Musikkritiker und Anhänger der Wiener Klassik übte er entscheidenden Einfluß auf das Wiener Musikleben aus.‎

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‎Hanslick, Eduard, Musikkritiker (1825-1904).‎

‎Schriftstück mit eigenh. U. Aussee, 5. VII. 1901.‎

‎1 S. Qu.-8vo. An die Verlagsbuchhandlung Paul Waetzel in Freiburg i. B. mit dem Ausdruck seines Einverständnisses zur Aufnahme von Aphorismen aus seinem Werk in eine geplante Anthologie. - Der Verehrer von Johannes Brahms und Gegner Richard Wagners war seit 1846 publizistisch tätig, schrieb zunächst als Musikreferent für die "Wiener Musikzeitung", dann die "Wiener Zeitung" und als Musikkritiker 1855-64 für "Die Presse", seit 1864 für die "Neue Freie Presse". Als Musikkritiker und Anhänger der Wiener Klassik übte er entscheidenden Einfluß auf das Wiener Musikleben aus.‎

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‎Hardenack, Otto Conrad Zinck, Sänger und Komponist (1746-1832).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Ludwigslust, 14. IX. 1785.‎

‎3 SS. 4to. An einen "Kunstfreund": "gestern las ich den Aufsaz [!] aus Kramers Musik. Magazin über die schlechte Einrichtung des italienischen Singgedichts, der aus Ihrer Feder geflossen ist. Erlauben Sie mir, Ihnen theuerster Mann! aus dem wärmsten Herzen den Dank zu sagen, den ich Ihrer hierin liegenden Belehrung schuldig bin. Lange schon fühlte ich's, daß wirklich die Instrumentalmusik dem wahren natürlichen Gesang geschadet hat. Noch mehr aber ward ich davon überzeugt als ich allmählich selbst anfing für die Singstimme zu schreiben […]". - Hardenack bearbeitete das offizielle dänische Psalmenbuch und komponierte Oratorien, Kantaten, Klaviersonaten, Lieder und Instrumentalmusik. 1813 erschienen seine Vorlesungen über Musik und ihre nützliche Anwendung.‎

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‎Harrach, Josef, Sekretär der Kgl. Ungarischen Musikakademie (D. n. b.).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Budapest, 31. I. 1898.‎

‎1 S. Gr.-8vo. An die Redaktion des "Kunstwart" mit der Bitte um Angabe von "Röschs und Sonnecks musikaesthetischen Werken". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf der Kgl. Ungarischen Musikakademie; etwas angestaubt.‎

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‎Harrer, Franz, Sänger, Musikschriftsteller.‎

‎Eigenh. Brief mit U. Darmstadt, 12. VI. 1913.‎

‎1 ½ SS. 8vo. Wohl an den Musikwissenschaftler Richard Batka: "Haben Sie herzlichen Dank für Ihre lieben Worte, die mir so wohltuend gesagt haben, dass Sie der gleiche freundliche Helfer und Berater noch sind als den ich Sie am ersten Tage kennen lernte. In einigen Tagen werde ich Ihnen ausführlich auf Ihren Brief antworten. Für heute nur etwas Dringliches. Wie Ihnen bekannt sein wird, wird auf dem Bach-Reger-Fest in Heidelberg am 23. d. M. die Kaffee-Kantate von Bach scenisch aufgeführt. Wäre es da nicht möglich, dass ich darüber für den Merker einen Bericht vom Standpunkt des Musikers und Bühnensachverständigen schreiben könnte. Bedingung Freikarte für das Konzert und Ersatz der geringen Reisekosten […]".‎

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‎Harrer, Franz, Sänger, Musikschriftsteller.‎

‎Eigenh. Brief mit U. Darmstadt, 6. VI. 1913.‎

‎4 SS. 8vo. An den Musikwissenschaftler Richard Batka: "Lang ist's her, dass ich nichts mehr von mir hören ließ, denn von 1906 bis 1. April 1913 war ich meiner geliebten Kunst entrissen durch meine Stellung im väterlichen Baugeschäft als Prokurist. Im Anfang versuchte ich Frau Musika doch hie und da zu dienen, musste mich aber zu meinem großen Schmerz überzeugen, dass sich Kunst u. Geschäft nicht miteinander vertragen. Denn, wenn ich zu singen hatte konnte ich tagelang meine Geschäftsbücher nicht öffnen. So ließ ich's dann so sein und wähnte den Künstler in mir erstorben. Da fand ich in Altmeister Bach einen Tröster, der mich drei Jahre lang beschützend durch die nun kahlste Zeit meines Lebens begleitete. Und siehe da am Neujahrstag 1910 brach die Sonne siegreich durch das Gewölk. Ein junges Menschenkind (Volksschullehrerin) kam in schwerstem Herzeleid zu mir einsamen Menschen und suchte Trost und Hilfe in mir und meinem Gesang. Da merkte ich jauchzend, dass der Künstler in mir nicht tot war, sondern nur unter der schützenden winterlichen Hülle des Alltags geschlafen hatte [...]".‎

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‎Harthan, Hans, Musiker (1855-1936).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Dresden, O. D.‎

‎2 SS. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Beifolgende Bearbeitungen der Mendelssohnschen Tragödie u. des Schumann'schen 'Rothrant' möchte ich gerne im Laufe dieses Winters mit meinem Verein zur Aufführung bringen, und da ich überzeugt bin, dass auch andre Vereine meinem Beispiele folgen, will ich die Sachen in Verlag geben. Es wäre mir nun aus mehrfachen Gründen sehr erwünscht, wenn Sie sich zur Annahme für Ihren geschätzten Verlag verstehen würden, hauptsächlich deshalb, weil ich in Bayern, wo über Hundert mir befreundete Vereinsdirigenten sind, mich mit solchen sicher gehenden Werken einführen möchte, während ich in Sachsen und in Norddeutschland als Componist und Arrangeur überall schon bekannt bin, wo ohne Zweifel auch die obengenannten Nummern berücksichtigt werden [...]".‎

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‎Hartmann, Ludwig, Komponist und Musikkritiker (1836-1910).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wohl Dresden, o. D.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten mit der Bitte um Besprechung eines "befreundeten Sängers u. feingestimmten Künstlers": "[...] Nun liegt mir daran, des vortrefflichen Künstlers Stellung hier in Dresden zu befestigen. Das würde durch einen Prager Erfolg geschehn. Bitte schön, schreiben Sie mir eine Zeile für unser Blatt über den Abend. Lilli Lehmann ist leider nicht in Prag anwesend, sonst hätte sie, die so wohlwollend wie gescheidt [!] ist, gewiß im Sinne des Alpenkönigs mir geholfen [...]". - Der Sohn von Musikdirektor Friedrich Hartmann wurde im Konservatorium zu Leipzig ausgebildet, war später Schüler von Franz Liszt und lebte ab 1859 in Dresden. Von seinem Werk fanden Balladen und Lieder weite Verbreitung; als Kritiker erwarb er sich einen guten Ruf. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf des "Verlags der neuesten Nachrichten".‎

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‎Hasenöhrl, Franz, Komponist (1885-1970).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Vorau, 27. VII. 1961.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. Mit eh. adr. Kuvert. An Josef Wesely: "[...] Es ist wieder anders gekommen: Ich fahre schon morgen [...] nach Wien zurück [...]. Die Fahrt mit Handler auf den Hochwechsel u. auf die Festenburg hat sich im großen Ganzen gelohnt [...]". - Hasenöhrl, der u.a. bei Robert Fuchs studiert hatte, war als Komponist von Orchesterwerken, Chören, Kammermusik und Liedern in Wien tätig. - Beil. eine eigenh. Nachricht mit U. über "die Verständigung v. Aufführungen m. Werken im Wr. Rundfunk" (4 Zeilen).‎

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‎Hasenöhrl, Franz, Komponist (1885-1970).‎

‎Eigenh. Feldpostkarte mit U. Münster, 7. X. 1943.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An Josef Wesely: "Lieber Kamerad! Besten Dank für Ihre Glückwünsche zu meinem Geburtstag, die mir sicher nachgesandt wurden […]". - Hasenöhrl, der u. a. bei Robert Fuchs studiert hatte, war als Komponist von Orchesterwerken, Chören, Kammermusik und Liedern in Wien tätig.‎

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‎Haskil, Clara, Pianistin (1895-1960).‎

‎Eigenh. Briefkarte mit U. Vevey, 14. VIII. 1957.‎

‎2 SS. Qu.-kl.-8vo. Mit eh. adr. Kuvert. An die Sopranistin und Gesangspädagogin Henny Wolff (1896-1965) mit Dank für den charmanten Blumengruß bei ihrer Ankunft in Bad Gastein, "un endroit idéal pour les vacances [...]".‎

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‎Hasse, Max, Musikschriftsteller (geb. 1860).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Magdeburg oder Berlin, o. D.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. An den Musikwissenschaftler Richard Batka zur Übersendung seiner Schrift "Kritik zweier Partituren" und der Bitte um eine Besprechung derselben: "[...] Vielleicht sehe ich Sie zum Corneliusfeste in Weimar - das wäre mir eine grosse Freude. Von den Hebbelliedern - den meisten - habe ich im vergangenen Jahre die Reinschriften gefunden; sie werden in meiner grossen Cornelius-Quellenausgabe stehen, die ich nach langer Jahre stiller Arbeit - wer glaubt wohl was das für Mühe macht, unter Dach und Fach habe [...]". - Max Hasse war Musikreferent der "Magdeburger Zeitung", schrieb "Peter Cornelius und sein Barbier von Bagdad" und redigierte die Gesamtausgabe der musikalischen Werke von Cornelius im Verlag Breitkopf & Härtel. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.‎

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‎Hasse, Max, Musikschriftsteller (geb. 1860).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Magdeburg, 6. VII. o. J.‎

‎2½ SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Die Liebe und Verehrung zu einem grossen Dritten pflegt literarisch Thätige schnell einander näher zu bringen. Ich erlaube mir daher, Ihnen das letzte, leider unvollendet gebliebene Werk von Cornelius, seine 'Gunlöd', zu übersenden [...]". - Max Hasse war Musikreferent der "Magdeburger Zeitung", schrieb "Peter Cornelius und sein Barbier von Bagdad" und redigierte die Gesamtausgabe der musikalischen Werke von Cornelius im Verlag Breitkopf & Härtel. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.‎

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‎Hasse, Max, Musikschriftsteller (geb. 1860).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Magdeburg, 28. VI. o. J.‎

‎3 SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Wir sind schon öfters aneinander vorbeigegangen, leider ohne uns persönlich kennen gelernt zu haben. Es sollte mich sehr freuen, wenn sich das Versäumte irgendwann einmal nachholen lässt. Wie Sie wissen ist die Cornelius-Forschung eine meiner privaten Lebensaufgaben. Leider schreitet sie sehr langsam vor, da die Thätigkeit an einer großen Zeitung die Gesamtkräfte in Anspruch nimmt. Ich wollte Sie nun bitten der Sendung aus von mir herausgegebenen Liedern aus dem Nachlasse C[ornelius'] [...] Ihre Aufmerksamkeit zu schenken [...]". - Max Hasse war Musikreferent der "Magdeburger Zeitung", schrieb "Peter Cornelius und sein Barbier von Bagdad" und redigierte die Gesamtausgabe der musikalischen Werke von Cornelius im Verlag Breitkopf & Härtel. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.‎

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‎Hasselmans, Alphonse, Belgian-French harpist, composer, and pedagogue (1845-1912).‎

‎Autograph letter signed. Paris, 13. I. 1883.‎

‎Small-8vo. 2½ pp. on bifolium. To the journalist and music critic Charles Vincens, thanking him for favorable criticisms in his Gazette du Midi: "Mon existence errante m'a empêché jusqu'ici de vous adresser tous mes remerciements pour les choses que vous avez bien voulu publier sur mon compte dans la Gazette du Midi. Je viens vous dire combien J'y ai été sensible et vous prier en même temps d'agréer toutes mes excuses de l'avoir pas fait plus tôt."‎

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‎Hasselmans, Alphonse, Belgian-French harpist, composer, and pedagogue (1845-1912).‎

‎Autograph letter signed. "17, Rue d'Erlanger" [Paris], 30. I. 1898.‎

‎Small-8vo. 3 pp. on bifolium. To an unnamed recipient, concerning the successul auditioning of a young man: "Ce n'est qu'aujourd'hui que je trouve un instant pour répondre à votre aimable lettre. - J'ai bien reçu la visite du Mr. Terront [?] accompagné de son fils, ce dernier, très sympathique, a fait une excellente impression sur Diemann [?] auquel j'ai pu le recommander avant [...]". - On stationery with printed letterhead. Well preserved.‎

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‎Hasslinger-Hassingen, Johannes, Komponist (1822-1898).‎

‎Eigenh. Brief mit U. ("Hofrath von Hasslinger"). Wien, 5. IV. 1879.‎

‎3½ SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Nach langem Schweigen und beinahe erreichter gänzlicher Verschollenheit gedenkt der (Ihnen wohl noch erinnerliche?) Komponist Johannes Hager wieder nach u. nach in die Öffentlichkeit zu treten. - Hierüber werden sich einige Leute freuen - andere werden die Nase rümpfen. Es dürfte im Verlaufe der nächsten Saison Einiges zur Aufführung kommen, - und ist einiges in der Schwebe, was - möglicherweise zu Resultaten größerer Art führen wird [...]". - Johann von Hasslinger-Hassingen war Hofrat im Ministerium des Äußeren und des kaiserlichen Hauses und wirkte unter dem Pseudonym Johannes Hager auch als Musiker und Komponist.‎

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‎Hauer, Josef Mathias, Austrian composer and musical theorist (1883-1959).‎

‎Autograph manifesto signed. "During World War II, Vienna".‎

‎Folio. 8 pp. The present ms., a telling example of Hauer's idiosyncratic tastes and style, discusses matters such as "Musico-Symbolism", "Absolute Music", "Is There Such a Thing as Religion?", "Musicians' Idea-Music", the "Composition Compost Heap of Judaeo-Greek-Latin-Christian Cultural Ideas", "Twelve-Tonal Playing", and "Plagi-au-thor Societies". - Multiply stamped; slightly browned due to paper, otherwise in perfect condition.‎

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‎Hauer, Josef Matthias, Austrian composer and musical theorist (1883-1959).‎

‎2 musical manuscripts. Vienna, 16 and 23 April 1944.‎

‎4to. 119 pp. and 99 pp. Includes a "Melic draft", dated 7 April 1944 (2 pp.). 220 pp. altogether. On staved paper; one ms. somewhat browned by age. The present, complete XVth "Zwölftonspiel" comprises: 1) Melischer Entwurf, captioned "J. M. Hauer XV. Zwölftonspiel. Hanns Blaschke 7. April 1944". 2 pp., notes in four colours (coloured pencil in blue, red, green, and orange). 2) Ms. score, captioned "Josef Matthias Hauer. XV. Zwölftonspiel für Orchester mit einer Zwölftonreihe, die vom Bürgermeister Dipl. Ing. Hanns Blaschke gewählt wurde, und die in sechs verschiedenen Tropen steht. Partitur/ Erster Teil im 2/4 Takt mit achttaktigen Perioden d=50, Dauer 10 Minuten". 119 pp., ink and pencil. 3) Ms. score, captioned "Josef Matthias Hauer XV. Zwölftonspiel für Orchester mit einer Zwölftonreihe, die von Bürgermeister Dipl. Ing. Hanns Blaschke gewählt wurde und die in sechs verschiedenen Tropen steht. Erster Teil im 2/4 Takt mit achttaktigen Perioden. Zweiter Teil im 3/4 Takt mit sechstaktigen Perioden. Partitur", 99 pp., ink and pencil. - Well-preserved fair copies. Cf. New Grove VIII, 303-305.‎

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‎Hausegger, Friedrich von, Musikwissenschaftler (1837-1899).‎

‎Brief mit eigenh. U. Graz, 2. V. 1883.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. An einen Friedrich Prelinger in Graz betr. einer Zusammenkunft zur Konstituierung eines Wagnervereins. - Friedrich von Hausegger war Advokat in Graz und Verfasser mehrerer musikliterarischer Werke; daneben lehrte er als Dozent Geschichte und Theorie der Musik an der Universität Graz. Vgl. ÖBL II, 217. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.‎

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‎Hausegger, Friedrich von, Musikwissenschaftler (1837-1899).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Graz, 10. VIII. 1895.‎

‎3 SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. An den Musikwissenschaftler Richard Batka: "Beifolgend übermittle ich Ihnen den gewünschten Aufsatz 'Ästhetik von innen' für Ihr Jahrbuch. Daß die Oper meines Sohnes 'Zinnober' in München zur Erstaufführung angenommen worden ist, wird Ihnen bekannt sein. Es sind auch schon Aufführungen auf anderen Bühnen in Aussicht. Mit Beziehung auf mein Buch "Das Jenseits des Künstlers' habe ich ein Rundschreiben an Künstler verfaßt, in welchem ich sie unter Darlegung meiner Anschauungen ersuche, mir ihre Beobachtung über ihre Zustände und die Vorgänge in ihnen beim künstlerischen Schaffen, kurz über die Art und Weise ihres Schaffens mitzutheilen [...]". - Friedrich von Hausegger war Advokat in Graz und Verfasser mehrerer musikliterarischer Werke; daneben lehrte er als Dozent Geschichte und Theorie der Musik an der Universität Graz. Vgl. ÖBL II, 217. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.‎

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‎Hausegger, Siegmund von, Dirigent und Komponist (1872-1948).‎

‎Brief (Fragment) mit eigenh. U. O. O. u. D.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. Schlußteil eines Briefes an einen nicht identifizierten Adressaten: "[...] Ich persönlich muß mich natürlich von jeder Einmischung in den Kampf ferne halten [...]". - Siegmund von Hausegger leitete u. a. die "Philharmonischen Konzerte" in Hamburg sowie das Blüthner-Orchester in Berlin. 1920 sollte er Direktor und später Präsident der Akademie der Tonkunst in München werden; nach dem Rücktritt Max von Schillings war Hausegger Vorsitzender des Allgemeinen deutschen Musikvereins. Als Komponist von Chorwerken gelang ihm "eine Synthese zwischen chorischem und symphonischem Stil; entschieden ist seine Abkehr von der 'Liedertafelei' des 19. Jahrhunderts" (MGG V, 1838).‎

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‎Hausegger, Siegmund von, Dirigent und Komponist (1872-1948).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Frankfurt a. M., 8. I. 1906.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. Kl.-4to. An einen nicht identifizierten Adressaten zur Rücksendung einer Partitur und mit dem Ausdruck seines Bedauerns, einer Einladung nicht nachkommen zu können. - Siegmund von Hausegger leitete u. a. die "Philharmonischen Konzerte" in Hamburg sowie das Blüthner-Orchester in Berlin. 1920 sollte er Direktor und später Präsident der Akademie der Tonkunst in München werden; nach dem Rücktritt Max von Schillings war Hausegger Vorsitzender des Allgemeinen deutschen Musikvereins. Als Komponist von Chorwerken gelang ihm "eine Synthese zwischen chorischem und symphonischem Stil; entschieden ist seine Abkehr von der 'Liedertafelei' des 19. Jahrhunderts" (MGG V, 1838). - Auf Briefpapier mit gedr. Adresse.‎

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‎Hauser, Miska, Violinvirtuose und Komponist (1822-1887).‎

‎Eigenh. Visitenkarte mit U. ("M. Hauser"). Pottschach, 20. IX. 1885.‎

‎1 S. Visitkartenformat.‎

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‎Hausmann, Robert, Cellist (1852-1909).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wohl Berlin, 3. XII. 1903.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. An eine Lucy: "Inzwischen werden Sie meinen Brief erhalten haben. Wir freuen uns sehr auf unser Musiziren. Die Probe zum Sextett u. Quintett muß am Montag den 7t. Dez. um 11 Uhr Vorm. im Hotel stattfinden, da wir am 8t u. 9t. Dez. auf Reisen sind [...]".‎

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‎Haydter, Alexander, Baß-Bariton (1872-1919).‎

‎Kabinettphotographie mit eigenh. Widmung und U. O. O., Juni 1914.‎

‎3 Zeilen innerhalb des Portraits (162 x 228 mm, mit einbelichteter Signatur vom K. Winkler, Wien). Folio. An den k. k. Hofsekretär der Generalintendanz der Hoftheater Dr. Ludwig Winter (urspr. Storozynetz, 1872-1922): "Herrn Doctor Ludwig Winter in ganz besonderer Verehrung und Dankbarkeit". - Der gelernte Ledergalanteriewarenhändler Haydter studierte später Gesang bei Gänsbacher und Geiringer in seiner Heimatstadt Wien; 1896 debütierte er in Zürich als "St. Bris" in Meyerbeers "Hugenotten". Nach mehreren Jahren am Deutschen Theater in Prag wurde er 1905 an die Wiener Hofoper berufen, deren Mitglied er bis zu seinem Tode blieb.‎

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‎Heckmann, Robert, German violinist (1848-1891).‎

‎9 autograph letters signed. Cologne and Glasgow, 1870 to 1884.‎

‎8vo. 16 pp. on 16 ff. To the music publisher Bartholf Senff (1815-1900), asking for the scores of some works by Rubinstein. - Minor traces of handling, one letter (November or December 1884) from Glasgow with left edge loose but enclosed.‎

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‎Heckmann, Robert, Violinist (1848-1891).‎

‎Autograph letter signed (paraph). Apparently Aberdeen, 18 Feb. 1887.‎

‎8vo. 3 pp. on bifolium. To the concert agent Ignaz Kugel, asking him to organize a tour of Russia, Denmark or Sweden. - On headed paper "Mann's Palace Hotel".‎

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‎Heermann, Hugo, Konzertmeister und Musikpädagoge (1844-1935).‎

‎Eigenh. Briefkarte mit U. ("HHeermann"). Frankfurt a. M., 3. X. 1899.‎

‎2 SS. Qu.-kl.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Wir kommen sehr gerne einmal nach dorten, nur kann ich in der Honorar Frage meine Collegen nicht überreden, Concessionen zu machen, da dieselben behaupten, sie verlören hier zu viel, der Eine an Stunden, der Andere an Stellvertretung im Theater. Ich habe die H. H. noch nicht gesprochen, weiß aber aus Erfahrung, daß wir an andren Orten von gleicher Entfernung von Frankf. nicht unter M. 600 hingehen konnten [...]". - Bereits mit acht Jahren als Geiger debütierend, studierte Hugo Heermann am Konservatorium in Brüssel und in Paris. Nach erfolgreichen Konzertreisen wurde er 1865 Konzertmeister des Opernorchesters in Frankfurt a. M., "spielte als erster Geiger zusammen mit Bassermann, Naret-Koning und Hugo Becker im 'Frankfurter Streichquartett' und war seit 1878 auch Violinlehrer am Hochschen Konservatorium" (DBE). 1904 begründete er eine eigene Violinschule. Weithin bekannt wurde er durch Konzertreisen, die ihn u. a. nach Amerika und Australien führten. Zudem gab Heermann 1896 die Violinschule von Bériot neu heraus.‎

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‎Heger, Robert, Komponist (1886-1978).‎

‎Eigenh. Musikzitat mit U. München, März 1925.‎

‎1 S. Folio. Beiliegend Umschlag. Ein Takt aus dem Friedenslied (1924), gewidmet Emilie Schaup. - Robert Heger erhielt seine musikalische Ausbildung u.a. bei Max von Schillings in München und wurde 1908 Kapellmeister am Stadttheater in Ulm. Nach Tätigkeiten in Barmen, an der Wiener Volksoper, am Stadttheater von Nürnberg und der Staatsoper in München wurde er 1926 Kapellmeister an der Wiener Staatsoper. 1933-45 wirkte H. als Preußischer Staatskapellmeister an der Staatsoper in Berlin, anschließend an der dortigen Städtischen Oper und wurde 1950 als Erster Staatskapellmeister an die Bayerische Staatsoper verpflichtet und zum Präsident der Staatlichen Hochschule für Musik ernannt (Emeritierung 1954).‎

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‎Heidenreich, Karl, Musiker und Komponist (1879-1922).‎

‎Eigenh. Visitenkarte mit U. Brünn, o. D.‎

‎2 SS. Visitkartenformat. An einen namentlich nicht genannten Adressaten mit dem Ausdruck seines Bedauerns, "von den übermittelten u. anbei wieder rückfolgenden 3 Kompositionen leider nicht Gebrauch machen zu können. Wenden Sie sich vielleicht diesbezgl. an Blaha, Doblinger oder Universaledition in Wien [...]". - Karl Heidenrich studierte an den Universitäten Wien und Berlin Musikwissenschaften und Germanistik und übernahm 1900 die Musikkritik in der Kunstzeitschrift "Die Lyra" in Wien. Er war Kritiker bei der Leipziger "Musik-Woche" und Mitarbeiter sowie künstlerischer Beirat der Berliner "Musik-Volksbibliothek". "1902 wurde Heidenreich leitender Redakteur der Wiener 'Musik-Blätter', 1903 Mitarbeiter an Hesses 'Musikalischem Kalender' in Berlin, 1908 an Degeners Lexikon Wer ist's und war 1909-15 Musikkritiker des Wiener 'Montags-Journals', danach des 'Tagesboten'. Bis 1922 arbeitete er an Kürschners 'Deutschem Literaturkalender' mit. Heidenreich schrieb u. a. 'Die Verdeutlichung und Erläuterung der musiktechnischen Kunstausdrücke' (1912)" (DBE).‎

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‎Heine-Geldern, Regina Baronin, Sängerin (1856-1939).‎

‎Ausschnitt mit eigenh. U. O. O. u. D.‎

‎1 S. 35:80 mm.‎

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‎Heinefetter, Fatime, Sängerin (D. n. e.).‎

‎2 eigenh. Briefe mit U. Jeutendorf (Niederösterreich) bzw. o. O., 3. XII. 1836 bzw. 14. I. o. J.‎

‎Zusammen (2+1=) 3 SS. auf 2 Bll. Gr.-8vo. An den Sänger Ludwig Cramolini (1805-1884). - I. Wegen Logis in Wien: "[...] Ein Zimmer und ein kleines Cabinet wären genug doch müßten dieselben möbliert seyn, Küche ist nicht nöthig da ich die paar Monathe bis meine Schwester kommt aus dem Gasthofe speisen werde - doch noch lieber wäre es mir, wenn Sie mir eine solide Familie wüßten, wo ich die Zeit über verbleiben könnte [...] Nahe beim Theater wäre mir lieb [...]" (Jeutendorf, 3. XII. 1836). - II. "Zuerst muß ich mich nach Ihrem Wohlbefinden erkundigen. Hoffentlich wird Ihr Näschen sich bald erholen [...] so ersuche ich Sie mir 12 bis 15 Gulden C.M. vorzuschießen. An die italienische Direction mag ich mich nicht wenden [...]" (o. O., 14. I. o. J.). - Etwas angestaubt und mit kleinen Randläsuren.‎

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‎Heinefetter, Kathinka, Sängerin (1820-1858).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Aschaffenburg, 12. VI. 1837.‎

‎1½ SS. 4to. An den Sänger Ludwig Cramolini (1805-1884): "Da ich weiß wie vielen Gefallen Sie schon unserer Familie erwiesen haben so nehme ich mir auch die Freiheit, Sie [...] mit einer Bitte zu belästigen, nähmlich, da ich durch Herrn Wild in Erfahrung gebracht habe, daß meine Schwestern Clara und Fatime sich in Prag befänden, so schrieb ich dahin. Da aber schon ein Monat verging und mein Brief unbeantwortet blieb, so weiß ich nicht sind sie schon in Wien oder nicht. Deshalb wende ich mich an Sie [...] ob Sie nicht so gütig wären, mich durch einige Zeilen darüber in Kenntnis zu setzen. Sie würden mich unendlich verbinden. Da meine Schwestern in Wien engagiert sind so ist es mein fester Wille, sobald ich nur weiß, daß sie schon dort sind, gleich hinzureisen um auf ein Jahr mein Studium zu machen und später nach Paris zu gehen. Wie sehr ich mich freuen würde einmal wieder das schöne Wien zu sehen, können Sie kaum glauben, denn es sind wohl schon 5 Jahre als ich es verließ [...]". - Die Sängerin begann 1837 ihre Bühnenkarriere. 1840 sang sie in Paris, 1842 am Brüsseler Théâtre de la Monnaie, danach an den Opernhäusern in Hamburg, Berlin, Wien, Budapest und Paris. - Horizontal durchgerissen und mit Siegelausriß.‎

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‎Heinemann, Alexander, Sänger (1873-1919).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien?, 3. XII. 1906.‎

‎1 S. 8vo. Mit eh. Adresse (Kartenbrief). An einen Herrn Horn in Wien: "Da ich stark rheumatisch leidend bin, kann ich Ihnen leider meinen Besuch nicht persönlich machen. Ich bitte daher auf diesem Wege um Ihr gütiges Wohlwollen [...]". - Alexander Heinemann studierte Klavier und Violine und ließ sich im Gesang ausbilden, erhielt Unterricht bei Adolf Schulze und spezialisierte sich auf den Konzertgesang. "Seit 1895 trat er in Berlin auf, später in ganz Deutschland und in Europa, vor allem in den Niederlanden und in Skandinavien. 1906-10 gastierte er in Wien, 1911-13 in Nordamerika. Heinemann arbeitete auch als Gesangspädagoge und unterrichtete am Sternschen Konservatorium in Berlin mehrere Jahre lang eine Vokalklasse. Zu seinen Schülern gehörte Joseph Schwarz" (DBE).‎

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‎Heintz, Albert, Organist und Musikschriftsteller (1822-1911).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. ("A. Heintz"). Berlin, 3. II. 1901.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An den Schriftsteller Ferdinand Avenarius mit einer Bemerkung zu einem Gedicht Wagners: "In Folge des Lesens in Ihrem 2. Januarheft Seite 383 fällt mir die Fassung bei Wagner's Gedichte auf 'Mir löst es weich die Glieder!' So steht es allerdings in Wagner's Schriften 1. Auflage, Seite 264 des 7. Bandes; dagegen hat der Klavierauszug 'er' statt 'es', und so wird es auch meist gesungen. Die darauffolgende Anrede ist doch wohl nur auf den 'Flieder' gerichtet? Oder sind Sie anderer Meinung? [...]". - Albert Heintz studierte am Berliner kgl. Institut für Kirchenmusik und war Organist an der Petrikirche in Berlin; daneben veröffentlichte er einige Arbeiten zu Wagners Werk.‎

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‎Helene Magnus (von Hornbostel), Sängerin (1840-1914).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., 16. III. 1910.‎

‎1 S. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Mit aufrichtigem Bedauern bin ich gezwungen Ihnen zu sagen, dass ein Halsleiden mir nicht gestattet am 24ten in Ihrer Soirée mitzuwirken. Mein Arzt hat mir 14 Tage vollständige Rune verordnet. Es bedarf wohl keiner Versicherung dass es mir sehr leid ist, Ihnen vielleicht eine Störung bereitet zu haben [...]". - Auf Briefpapier mit gepr. Initialen.‎

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‎Helfferich-Kalusay, Jolán, Sängerin (D. n. e.).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. Berlin, 1. X. 1924.‎

‎2 SS. (Qu.-)8vo. Mit eh. Adresse. An den namentlich nicht genannten Hans Nüchtern: "Ich muss Sie nochmal wegen des Cornelius-Abends am 15. XI. behelligen. Scholz muss nämlich nach diesem Konzert noch am selben Abend nach Berlin zurückfahren, da er am 16. hier zu spielen hat. Und nun wollte ich Sie bitten, das Konzert nicht später als ½8h beginnen zu lassen [...]". - Der aus Wien stammende Journalist und Dramaturg Hans Nüchtern (1896-1962) war seit 1924 Leiter der literarischen Abteilung der RAVAG und unterrichtete auch an der Akademie für Musik und darstellende Kunst sowie am Max Reinhardt-Seminar.‎

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‎Heller, Amely Maria, Violinistin (D. n. b.).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Brünn, Jänner 1904.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Gestatten Sie, dass ich Ihnen für das wohlwollende Interesse, welches Sie anlässlich meines Prager Debuts zu bekunden die Gute hatten, meinen innigsten Dank sage [...]". - Auf Briefpapier mit gepr. Monogramm.‎

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‎Heller, Stephen, Pianist und Komponist (1813-1888).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D., "Montag".‎

‎1½ SS. 8vo. An ein Fräulein: "Es scheint der engl. Verleger hat die dedic[ation] geändert [...] Da ich [...] länger bleibe d. h. noch 10 bis 14 Tage, so könnte Fr. Lodwick [?] noch die Berceuse von studiren - ein gar allerliebstes Stück [...]". - Der in Budapest geborene "Wunderknabe" wurde in Wien von Anton Halm - der ihn u. a. Beethoven und Schubert vorstellte - gefördert, mußte aber auf Geheiß seines Vaters 15jährig nach Budapest zurückkehren und strapaziöse Konzertreisen bestreiten. Von einigen Reisen abgesehen, verbrachte Heller die Jahre nach 1838 ununterbrochen in Paris, wo er zurückgezogen in kleinem Kreis lebte. Mit Robert Schumann stand er seit 1835 in freundschaftlich regem Briefverkehr, zu den führenden Pianisten seiner Zeit, zu Chopin und Liszt hat er jedoch trotz gegenseitiger Wertschätzung wenig menschlichen Kontakt gefunden.‎

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‎Helletsgruber, Luise, Sängerin (1901-1967).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. Wien, 20. III. 1924.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An August Nüchtern betr. eines Termins für eine Probe. - Der aus Wien stammende Journalist und Dramaturg Hans Nüchtern (1896-1962) war seit 1924 Leiter der literarischen Abteilung der RAVAG und unterrichtete auch an der Akademie für Musik und darstellende Kunst sowie am Max Reinhardt-Seminar.‎

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‎Hellmesberger, Ferdinand, Musiker und Dirigent (1863-1940).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., 26. III. 1886.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Verzeihen Sie dass ich meine Mitwirkung im [!] morgigen Gesellschafts-Abende [!] absage, es ist mir aber leider unmöglich; ein Rheumatismus im linken Arm macht mir grosse Schmerzen und das Solospielen unmöglich [...]". - Ferdinand Hellmesberger studierte am Wiener Konservatorium bei Karl Udet (Cello) und Anton Bruckner (Theorie), wurde 1879 Cellist in der Hofburg-Kapelle und 1883 Mitglied des von seinem Vater Joseph H. d. Ä. ins Leben gerufenen und geleiteten Hellmesberger-Quartetts. Einundzwanzigjährig schon Lehrer, übernahm er 1889 eine Professur am Konservatorium (bis 1902) und war später Solo-Cellist an der Hofoper. Danach an der Wiener Volksoper, der Königlichen Oper zu Berlin und seit 1910 als Kurkapellmeister in Baden bei Wien, Marienbad und Karlsbad tätig, zog er sich in den zwanziger Jahren zurück. Mit seinem Tod erlosch die Musikerdynastie der Hellmesberger nach über hundertjährigem Wirken im Musikleben Wiens. Vgl. Czeike III, 138.‎

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‎Hellmesberger, Joseph d. Ä., violinist (1828-1893).‎

‎Autograph letter signed ("J. Hellmesberger"). Vienna, 27 Jan. 1854.‎

‎8vo. 2¾ pp. Bifolium with integral address panel. One addendum (s. b.). To Legal Councellor Veith in Prague, thanking for being honoured. - Together with an autograph musical quotation signed by Ferdinand Hiller (5 bars for piano, with autogr. envelope).‎

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‎Hellmesberger, Joseph d. Ä., violinist (1828-1893).‎

‎Cabinet photograph signed and dedicated on verso. Vienna, January 1892.‎

‎145:100 mm. Three bars from a work by Beethoven, dedicated to Oskar Berl. - From the studio of Julius Gertinger, Vienna.‎

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‎Hellmesberger, Joseph d. J., Komponist (1855-1907).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 7. XII. o. J.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. Mit eh. adr. Kuvert. An Familie von Breuning in Wien: "Nehmen Sie von mir u. meiner Frau den Ausdruck unseres innigsten Beileides entgegen [...]". - Joseph Hellmesberger d. J. wurde 1874 Konzertmeister an der Komischen Oper (Ringtheater), 1878 Professor für Violine am Wiener Konservatorium sowie Sologeiger der Hofoper. Nach zeitweiliger Rückkehr ans Ringtheater wirkte er von 1884 bis 1903 wieder im Hofopernorchester und trat 1900 die Nachfolge Gustav Mahlers als Dirigent der Wiener Philharmoniker an. Sein kompositorisches Schaffen umfaßt Lieder, Tänze und Ballette, vor allem aber Operetten.‎

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‎Hellmesberger, Joseph d. J., Komponist (1855-1907).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 16. I. 1893.‎

‎1¾ SS. 8vo. Mit eh. adr. Kuvert. An den Redakteur Edgar von Spiegl (1833-1908): "Mit größtem Bedauern muß ich Ihnen mittheilen daß meine beiden Mitglieder meines Quartett's, die Herren Egghardt [!] u. Schwendt krank sind und ich selbstverständlich mein Quartett nicht verändern kann durch Ersatz-Mitglieder; ich bitte Sie recht sehr meine Quartettmitwirkung auf nächstes Monat verschieben zu wollen [...]". - Joseph Hellmesberger d. J. wurde 1874 Konzertmeister an der Komischen Oper (Ringtheater), 1878 Professor für Violine am Wiener Konservatorium sowie Sologeiger der Hofoper. Nach zeitweiliger Rückkehr ans Ringtheater wirkte er von 1884 bis 1903 wieder im Hofopernorchester und trat 1900 die Nachfolge Gustav Mahlers als Dirigent der Wiener Philharmoniker an. Sein kompositorisches Schaffen umfaßt Lieder, Tänze und Ballette, vor allem aber Operetten.‎

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‎Hellmesberger, Joseph d. J., Komponist (1855-1907).‎

‎Eigenh. Brief mit U. ("J Hellmesberger"). O. O. u. D.‎

‎1 S. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Ist es nicht kühn von mir wenn ich mir erlaube Sie mit einer gar schönen Bitte zu belästigen, welche nehmlich darin bestünde, beifolgende Zeilen des Dankes in Ihr geschätztes Blatt (unter Kunst Nachrichten) gütigst aufzunehmen [...]". - Joseph Hellmesberger d. J. wurde 1874 Konzertmeister an der Komischen Oper (Ringtheater), 1878 Professor für Violine am Wiener Konservatorium sowie Sologeiger der Hofoper. Nach zeitweiliger Rückkehr ans Ringtheater wirkte er von 1884 bis 1903 wieder im Hofopernorchester und trat 1900 die Nachfolge Gustav Mahlers als Dirigent der Wiener Philharmoniker an. Sein kompositorisches Schaffen umfaßt Lieder, Tänze und Ballette, vor allem aber Operetten. - Auf Briefpapier mit schwarzem Trauerrand.‎

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‎Hellmesberger, Joseph d. J., Komponist (1855-1907).‎

‎Eigenh. Brief mit U. ("J Hellmesberger"). O. O., 28. IV. 1876.‎

‎1 S. Gr.-4to. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Zu meinem wahren Schmerze muß ich leider die Mittheilung machen, daß die Ausführung des so schwierigen 'Perpetuum mobile' in der kurzen Zeit ganz unmöglich ist! - Ich hatte bei meinem gestern [...] gemachten Versprechen nicht daran gedacht, daß auch nicht Einer meiner gegenwärtigen Conservatoristen dieses Stück bereits gespielt habe oder es auch nur kenne - und somit bin ich zu meinem innigsten Bedauern außer Stand [...] die Ausführung der Schlußpièce zu übernehmen [...]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf der Gesellschaft der Musikfreunde.‎

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‎Hellmesberger, Joseph d. J., Komponist (1855-1907).‎

‎Eigenh. Briefkarte mit U. ("Pepi"). O. O. u. D., "Freitag früh".‎

‎1 S. Qu.-kl.-8vo. An eine Emilie: "Anbei 3 General Probe Karten zur 'Hohen Messe'. Morgen Samstag 3 Uhr. Wegen Sitzplätzen zur Aufführung morgen Näheres. Ich habe meine Stimme vollständig verloren! Ich schreibe Dir daher schwächer als mezza voce! [...]". - Joseph Hellmesberger d. J. wurde 1874 Konzertmeister an der Komischen Oper (Ringtheater), 1878 Professor für Violine am Wiener Konservatorium sowie Sologeiger der Hofoper. Nach zeitweiliger Rückkehr ans Ringtheater wirkte er von 1884 bis 1903 wieder im Hofopernorchester und trat 1900 die Nachfolge Gustav Mahlers als Dirigent der Wiener Philharmoniker an. Sein kompositorisches Schaffen umfaßt Lieder, Tänze und Ballette, vor allem aber Operetten. - Mit gedr. Briefkopf "Hofkapellmeister Hellmesberger".‎

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‎Helm, Theodor, Musikschriftsteller (1843-1920).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 21. IV. 1895.‎

‎3 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An (wie von alter Hand vermerkt) Ludwig Bösendorfer: "Nehmen Sie meinen und im Namen meiner ganzen Familie die herzlichsten Glückwünsche zu der schönen Auszeichnung, welche Ihnen widerfahren. Daß ich neulich, als ich die Freude hatte, mit Ihnen sprechen zu können, von den freudigen Ereignissen nichts erwähnt, hat einfach den Grund darin, daß ich selbst erst gestern Samstag durch die Notiz unseres Abendblattes erfuhr [...]". - Theodor Helm leitete das Musikressort des Wiener "Neuen Fremdenblatts", war für die in Leipzig erschienene Zeitschrift "Die Tonhalle", das "Musikalische Wochenblatt" und das "Wiener Salonblatt" tätig und verantwortete von 1884 bis 1901 bei der "Deutschen Zeitung" in Wien das Musikreferat. "In heftigen Kontroversen über die Kompositionen von Anton Bruckner und Johannes Brahms engagierte sich Helm publizistisch für deren Werke. Seine Lebenserinnerungen '50 Jahre Wiener Musikleben (1866 bis 1916)' erschienen 1915-20 in der Zeitschrift 'Der Merker'" (DBE).‎

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