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Anzengruber, Ludwig, Schriftsteller (1839-1889).
Die Tochter des Wucherers. Schauspiel mit Gesang in fünf Acten. Mit eigenh. Widmung und U. Wien, Rosner, 1873.
SS. 1-14 fehlen, Titel und SS. 15-67 vorhanden. Bedruckte Originalbroschur. 8vo. Erste Ausgabe (= Neues Wiener Theater, Nr. 30). - Am Vorderumschlag die eh. Widmung "zur Erinnerung an L Anzengruber". - Stärker lädiertes Exemplar. WG² 5.
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Apel, Paul, Schriftsteller (1872-1946).
Eigenh. Brief mit U. Köln, 3. VII. 1929.
1½ SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Darf ich fragen, ob Sie meinen ausführlichen Brief erhalten haben und wie unsere Angelegenheit steht? Vielleicht sind Sie eben selbst an der Umarbeitung der Traum-Anzahl; ist es Ihnen aber umgekehrt lieber, dass ich sie besorge, so bin ich natürlich auch meinerseits gern bereit, müßte Sie dann allerdings noch mit der Bitte bemühen, mir zu erklären, in welcher Weise Sie sich diese denken [...]". - Paul Apel studierte in Berlin Philosophie, Mathematik und Physik, war einige Zeit als Schauspieler tätig und lebte dann als freier Schriftsteller in Berlin und nach 1908 einige Zeit in Graubünden. "Neben philosophischen Abhandlungen wie 'Geist und Materie' (1909) schrieb er Dramen, zuletzt das Schauspiel 'Der goldene Dolch' (1944). Mit seinem 1911 erschienenen neuromantischen 'Traumspiel' 'Hans Sonnenstößers Höllenfahrt' konnte Apel einen Bühnenerfolg verzeichnen" (DBE).
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Aram, Kurt, Schriftsteller und Journalist (1869-1934).
Eigenh. Brief mit U. München, 7. XII. 1904.
1½ SS. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. "Sehr geehrter Herr! In Beantwortung Ihres Schreibens vom 5. d. teile ich Ihnen mit, daß ich nun die Geschichten zusammengestellt habe. Es sind 10 kleine, meist satirische Skizzen, die dem Umfang [?] Ihrer Bände gewiß entsprechen. Da Sie nun aber mit meiner Honorarforderung nicht einverstanden erscheinen, so möchte ich zunächst darum bitten, mir mitzuteilen, welches Honorar zu zahlen Sie bereit sind. Es ist doch weit einfacher so, denn genügt es mir nicht, so können Sie sich die Mühe ersparen, die Sachen zu lesen, und ich brauche sie erst gar nicht lange Ihnen zu schicken. So sparen wie dann wenigstens beiderseits Zeit [...]". - Am linken Rand gelocht (keine Textberührung).
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Arbesser von Rastburg, Maria Assunta, Malerin (1884-1971).
2 eigenh. Bildpostkarten mit U. (Graz), 31. XII. 1965 und 9. III. 1966.
Zusammen 2 SS. (Qu.-)8vo. Mit eh. Adresse Dankt Josef Wesely für ihr übersandte Glückwünsche.
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Arndt, Ernst Moritz, Schriftsteller und Politiker (1769-1860).
Eigenh. Brief mit U. ("EMArndt"). O. O., "letzter Okt[o]b[e]r [18]32".
1 S. 8vo. "Eben bringt ein Freund aus Berlin für Sie, lieber Vetter, von Schleiermacher daselbst 24 Thlr. mit. Da ich diese nun hier nicht lange will schimmeln lassen, so sende ich Sie [!] Ihnen hier sogleich unter einem Wirrwarr von Geschäften [...]". - Etwas gebräunt und mit alten Tintenwischern.
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Arndt, Richard, Schriftsteller (geb. 1877).
Eigenh. Brief mit U. Berlin, 19. XII. 1912.
3½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Wenn ich Ihnen das einliegende Manuscript zusende, so geschieht es auf den Rat des Frh. Hans v. Wolzogen. Ich hatte es eigentlich den Bayreuther Blättern zugedacht, in der Meinung, daß diese zur Wagnerfeier eine Festnummer bringen würden. Das ist jedoch nicht der Fall, wie mir Herr v. Wolzogen schreibt, außerdem scheint es seinem Briefe nach überhaupt dem Charakter der Bayr. Bl. zu widersprechen, Dichtungen zu bringen [...]".
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Arneth, Alfred Ritter von, Historiker und Politiker (1819-1897).
Brieffragment sowie Schreiben des Allg. N.-O- Volks-Bildungs-Vereins mit eigenh. U. Wien, 3. VII. 1893.
Zusammen 1 S. Folio und 70 x 29 mm.
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Arnim, Bettina von, German writer and novelist (1785-1859).
Autograph letter signed. N. p., 22 March 1850.
Large 4to. 2¼ pp. on bifolium. To an American friend, expressing her willingness to encourage and support the Hungarian revolutionaries, who had left Hungary after the Revolution of 1848 frequently injured and destitute. She praises their courage and moral values, and affirms the importance of the liberal attitude and America's support for Europe in this period: "Les soupirs qui proviennent d'une respiration libérée servent le bien-être de ceux qui en sont les auteurs [...] J'apprends par votre lettre que vous n'avez point reçu la correspondance que je croyais vous avoir prié d'accepter [...] L'édition qui doit être vendue au profit des Hongrois prisoniés, date de l'an 1850 muni d'une préfaçe qui marque son but. [...] J'apprécie [...] votre prévenante bonté pour ces grandes ames si joyeusement engagés dans cette lutte à mort. [...] les jeunes garçons s'arrachant à l'enfance soudain devenus grands guerriers hardi et determiné en servant leur patrie mais liberal envers l'enemi quand ils l'avaient sous la main. […] Du temps de leur victoire, on leur avait voué une flamme enthousiaste en Allemagne mais depuis qu'on a oser courber sous les pieds du bourreau des héros, il n'y a plus une étincelle à réveiller. [...] A Berlin, […] on a chassé et repoussé les malades hongrois qui devaient s'arreter pour faire panser leurs plaies [...] Vainquers dans leur patrie, magnanime enver l'ennemi ; un moment après fuyards chassés de pays en pays autour de la terre, sans qu'une âme hospitalière leur tende la main. Ce n'est donc qu'en Amérique que l'on apprécie prondement et sincèrement les grands caractères qui se maintiennent sublimes dans les plus effroyables destinées. [...] je vous estime [...] par ce que [...] vous avez confirmé la dignité de toute votre nation si libérale si inspirée pour les grands sentiments ce qui est pour le momment de la plus grande importance [sic]".
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Arnim, Bettina von, German writer and novelist (1785-1859).
Autograph letter signed ("Bettine"). [Frankfurt a. M.], n. d.
Large 8vo. 2 pp. on bifolium. With autogr. address. To her sister Lulu Desbordes (Rozier des Bordes), asking her to move Théophile Gautier ("Gauthier"), a friend of her son Siegmund and now in Francfort, to undertake a visit to Berlin: "Da Siegmund hört daß sein guter Freund Gauthier in Frankfurt ist der ihm versprochen hat, nach Berlin zu kommen, daß er jetzt aber dies le[t]ztere Projekt aufgegeben, so läßt er Dich bitten, durch Deine Überredungskunst ihn dahin zu bewegen, seinem Versprechen nachzukommen, er bittet ihn ein Zimmer in unserer Wohnung anzunehmen [...] Alles ist hier wohl, wir hatten einen Augenblick die brillante Idee Du würdest unsern Wünschen entgegen kommen, nehmlich hierher; Berlin ist ein Katzensprung von Frankfurt; indessen kann man mit gutem Gewissen den Aufenthalt von Berlin wen nicht wissenschaftliches Interesse anregt, nicht empfehlen, nur daß die Vier Schwestern [d. s. Gunda von Savigny, Bettina, Lulu und Meline von Guaita] beisammen wären. Meline besucht mich recht oft und recht gern wie sie sagt, obschon ich sehr wenig Mittel habe ihr Unterhaltung zu gewähren, auch Guaita ist sehr freundlich gegen mich [...] Die Zeiten vergehen und ehe wir dran denken, wird der Reisewagen für die gute Meline vorfahren. Dann wird meine Dichte Einsamkeit nicht mehr unterbrochen werden, denn ich hab mich so zimlich gegen allen menschlichen Umgang verschanzt und komme nicht aus dem Hause, jedoch vergeht mir die Zeit sehr schnell, ob es mir auch ein Räthsel ist mit was ich sie verbringe; ich könnte wohl sagen mit nichts; die Zeit muß sein wie ein Fluß wenn er Berg ab strömt so ist er reißend [...]". - In 1856, Théophile Gautier's like-named son published a translation of "Contes bizarres par Achim d'Arnim" (with a preface by his father). - Slightly browned due to paper, small defect on f. 2 from opening the letter (no loss to text); somewhat wrinkled and with small creases in the centerfold.
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Arnim, Bettina von, Dichterin (1785-1859).
Eigenh. Brief mit U. (Fragment). Berlin, 20. VIII. 1834.
Zwei Zeilen auf 1 S. 40:188 mm auf Trägerpapier. Möglicherweise an ihren Bruder Georg Brentano (1775-1851) in Frankfurt: "Lieber George Ich danke herzlich für Deinen lieben Brief, das Wesentliche denk ich mündlich mit Dir zu besprechen".
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Arnim, Gisela von, verehel. Grimm, Schriftstellerin (1827-1899).
Eigenh. Brief mit Paraphe ("G"). O. O. u. D.
2 SS. Qu.-4to. An eine namentlich nicht genannte Adressatin: "Wir sind heut und Morgen in 6 Einladungen e.c.t. vertieft - oder zerrissen. [M]ein Mann wird Ihnen Morgen schreiben. Meine Policinell Visitte wo ich vor Ihnen kniete und Ihnen die Veilchen überreichte hat Ihnen hoffentlich Eindruck gemacht [...]". - Etwas angestaubt und fleckig und mit stärkeren Läsuren am unteren Rand.
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Arronge, Adolf l', Schriftsteller, Theaterdirektor und Kapellmeister (1838-1908).
Eigenh. Brief mit U. Berlin, 14. X. 1881.
1 S. Gr.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Ich komme Dienstag früh nach Wien u. wohne Grand Hotel [...]". - Ehedem Kapellmeister, war Adolf l'Arronge Mitbegründer des 1883 als "Deutsches Theater" neu eröffneten Friedrich-Wilhelmstädtischen Theaters in Berlin. "Man eröffnete mit 'Kabale und Liebe', einer Aufführung, in der als Ferdinand zum ersten Male der blutjunge Josef Kainz vor die Berliner trat und sie im Sturm eroberte" (Wininger, Große jüd. National-Biogr. I, zit. n. DBA II 43, 5). 1894 legte l'Arronge sein Amt nieder, um sich gänzlich der Schriftstellerei widmen zu können und rief "aus Anlaß seines 70. Geburtstages [...] eine Stiftung zum Besten der Theaterangehörigen ins Leben. Aus demselben Anlasse ernannte ihn der Kaiser zum Professor" (ebd.). - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.
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Arronge, Adolf l', Schriftsteller, Theaterdirektor und Kapellmeister (1838-1908).
Quittung mit eigenh. U. Berlin, 14. I. 1881.
1 S. 8vo. (Ausschnitt und alt auf Trägerpapiuer montiert). Quittiert den Erhalt seiner Tantiemen für seine vom Wiener Hofburgtheater aufgeführten Stücke "Wohltätige Frauen" und "Haus Lonei". - Ehedem Kapellmeister, war Adolf l'Arronge Mitbegründer des 1883 als "Deutsches Theater" neu eröffneten Friedrich-Wilhelmstädtischen Theaters in Berlin. "Man eröffnete mit 'Kabale und Liebe', einer Aufführung, in der als Ferdinand zum ersten Male der blutjunge Josef Kainz vor die Berliner trat und sie im Sturm eroberte" (Wininger, Große jüd. National-Biogr. I, zit. n. DBA II 43, 5). 1894 legte l'Arronge sein Amt nieder, um sich gänzlich der Schriftstellerei widmen zu können und rief "aus Anlaß seines 70. Geburtstages [...] eine Stiftung zum Besten der Theaterangehörigen ins Leben. Aus demselben Anlasse ernannte ihn der Kaiser zum Professor" (ebd.).
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Asturias, Miguel Ángel, Schriftsteller und Nobelpreisträger (1899-1974).
Eigenh. adr. Kuvert mit Namenszug im Absender ("Asturias"). [Paris, 1. IV. 1966].
1½ SS. Qu.-8vo. An einen Sammler in Deutschland.
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Auerbach, Berthold, Schriftsteller (1812-1882).
Eigenh. Brief mit U. Bad Salzschlirf (Hessen), 18. VII. 1878.
1 S. 8vo. An den Germanisten Erich Schmidt mit einem Geburtstagsgruß. - Auerbach, als Sohn eines Kaufmanns in Nordstetten bei Horb am Neckar geboren, wurde als radikalliberaler Student und Mitglied einer Burschenschaft verurteilt und 1837 für einige Monate auf dem Hohenasperg in Haft genommen. Er war Mitarbeiter der Zeitschrift "Europa" und lebte als freier Schriftsteller in Weimar, Leipzig, Dresden, Berlin, Breslau und Wien. "In seinen Romanen spiegelt sich seine liberale Ideologie und sein Eintreten für die Emanzipation der Juden wider. Seine ‚Schwarzwälder Dorfgeschichten' (4 Bde., 1843-54) machten ihn zu einem der populärsten Erzähler seiner Zeit" (DBE). "In der Folge gelang es ihm, mit Hilfe einer sentimental zugestutzten aufgeklärten Tendenz seinen ‚Schwarzwälder Dorfgeschichten', 'Volkskalendern' dem freisinnigen Zeitgeist entsprechend für die damalige Zeit unerhörte Auflagen zu verschaffen. Im ganzen wurden über 100 000 Exemplare abgesetzt" (Kosch I, 61). - Mit gepr. Vignette und zwei weiteren Wünschen samt U. von anderen Händen; das Datum irrig für Juni; mit alten Montagespuren verso.
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Auernheimer, Raoul, Schriftsteller und Journalist (1876-1948).
Eigenh. Albumblatt mit U. Wien, 1. VI. 1909.
¾ S. Gr.-8vo. "Junge Mädchen sind oft wie diese Eiscreme, die man bei den großen Soupers serviert: Von außen ein rosiger Gletscher. Aber wenn man den Gletscher anschneidet, brennt eine Flamme darin". - Raoul Auernheimer wurde 1906 durch die Protektion von Theodor Herzl, seiner Mutter Cousin, Redakteur bei der "Neuen Freien Presse" und verkehrte in dem von Karl Kraus geschmähten literarischen Kreis des "Jungen Wien". Dort zum Theaterkritiker avanciert, leitete er bis 1933 das Burgtheaterreferat. Seit 1922 war er Vizepräsident des Österreichischen P.E.N-Clubs. Im März 1938 in das Konzentrationslager Dachau deportiert, verwendeten sich der Schriftsteller Emil Ludwig und der amerikanische Diplomat Prentiss Gilbert für ihn, so daß er bereits im Herbst 1938 in die USA emigrieren konnte. Seine Stoffe "vornehmlich aus der mondänen Gesellschaft" wählend (Kosch I, 61), schrieb Auernheimer neben zahlreichen Komödien und Novellen u. a. den Roman "Metternich" (1947); seine Autobiographie "Das Wirtshaus zur verlorenen Zeit" erschien 1948.
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Auernheimer, Raoul, Schriftsteller und Journalist (1876-1948).
Eigenh. Bildpostkarte mit U. Alt Aussee, 11. VII. 1930.
1 S. (Qu.-)8vo. Mit eh. Adresse. An Oberst Pokorny in Reichenau: "Ich freue mich zu hören, daß Sie es gut getroffen haben u. danke für den frdl. Gruß. Von den hiesigen Ausflugsmöglichkeiten habe ich noch nicht viel Gebrauch gemacht, bin aber sonst ganz zufrieden [...]". - Raoul Auernheimer wurde 1906 durch die Protektion von Theodor Herzl, seiner Mutter Cousin, Redakteur bei der "Neuen Freien Presse" und verkehrte in dem von Karl Kraus geschmähten literarischen Kreis des "Jungen Wien". Dort zum Theaterkritiker avanciert, leitete er bis 1933 das Burgtheaterreferat. Seit 1922 war er Vizepräsident des Österreichischen P.E.N-Clubs. Im März 1938 in das Konzentrationslager Dachau deportiert, verwendeten sich der Schriftsteller Emil Ludwig und der amerikanische Diplomat Prentiss Gilbert für ihn, so daß er bereits im Herbst 1938 in die USA emigrieren konnte. Seine Stoffe "vornehmlich aus der mondänen Gesellschaft" wählend (Kosch I, 61), schrieb Auernheimer neben zahlreichen Komödien und Novellen u. a. den Roman "Metternich" (1947); seine Autobiographie "Das Wirtshaus zur verlorenen Zeit" erschien 1948. - Die Bildseite mit einer Ansicht von Altausseersee mit Dachstein.
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Auernheimer, Raoul, Schriftsteller und Journalist (1876-1948).
Eigenh. Brief mit U. Wohl Wien, 22. III. 1929.
1 S. Gr.-8vo. An Hans Nüchtern: "Die beifolgende kleine Erzählung, die maßgebende Freunde zu meinen gediegensten zählen, ist vor 3 Jahren in Velhagen u. Klasings Monatsheften erschienen, in Wien nicht u. somit [ist] sie ganz unbekannt. Sie dauert, vorgelesen, 35 Minuten [...]". - Raoul Auernheimer wurde 1906 durch die Protektion von Theodor Herzl, seiner Mutter Cousin, Redakteur bei der "Neuen Freien Presse" und verkehrte in dem von Karl Kraus geschmähten literarischen Kreis des "Jungen Wien". Dort zum Theaterkritiker avanciert, leitete er bis 1933 das Burgtheaterreferat. Seit 1922 war er Vizepräsident des Österreichischen P.E.N-Clubs. Im März 1938 in das Konzentrationslager Dachau deportiert, verwendeten sich der Schriftsteller Emil Ludwig und der amerikanische Diplomat Prentiss Gilbert für ihn, so daß er bereits im Herbst 1938 in die USA emigrieren konnte. Seine Stoffe "vornehmlich aus der mondänen Gesellschaft" wählend (Kosch I, 61), schrieb Auernheimer neben zahlreichen Komödien und Novellen u. a. den Roman "Metternich" (1947); seine Autobiographie "Das Wirtshaus zur verlorenen Zeit" erschien 1948. - Auf Briefpapier mit gedr. Adresse.
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Auernheimer, Raoul, Schriftsteller und Journalist (1876-1948).
Eigenh. Postkarte mit U. Wien
1 S. 8vo. Mit eh. Adresse. An den nicht genannten Redakteur der "Berliner Morgenzeitung" Wilhelm Auspitzer (1867-1931): "Mangels eines geeigneten Beitrages für Sie kann ich Ihnen heute für Ihre freundliche Einladung zur Mitarbeiterschaft nur bestens danken [...]". - Raoul Auernheimer wurde 1906 durch die Protektion von Theodor Herzl, seiner Mutter Cousin, Redakteur bei der "Neuen Freien Presse" und verkehrte in dem von Karl Kraus geschmähten literarischen Kreis des "Jungen Wien". Dort zum Theaterkritiker avanciert, leitete er bis 1933 das Burgtheaterreferat. Seit 1922 war er Vizepräsident des Österreichischen P.E.N-Clubs. Im März 1938 in das Konzentrationslager Dachau deportiert, verwendeten sich der Schriftsteller Emil Ludwig und der amerikanische Diplomat Prentiss Gilbert für ihn, so daß er bereits im Herbst 1938 in die USA emigrieren konnte. Seine Stoffe "vornehmlich aus der mondänen Gesellschaft" wählend (Kosch I, 61), schrieb Auernheimer neben zahlreichen Komödien und Novellen u. a. den Roman "Metternich" (1947); seine Autobiographie "Das Wirtshaus zur verlorenen Zeit" erschien 1948. - Im linken Rand gelocht (geringf. Textberührung).
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Augier, Emile, Schriftsteller (1820-1889).
Eigenh. Brief mit U. Paris, 9. III. 1881.
2 SS. 8vo. In französischer Sprache an einen namentlich nicht genannten Adressaten.
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Avenarius, Ferdinand, Schriftsteller (1856-1923).
Eigenh. Brief mit U. Dresden, 24. XI. 1887.
2 SS. 4to. An einen Hrn. Graf: "Genehmigen Sie den Ausdruck meines verbindlichsten Dankes für die Ueberweisung Ihrer neuesten beiden Werke zur Besprechung im 'Kunstwart' [...] Sehr dankbar wäre ich Ihnen [...], wenn Sie mir gelegentlich Ihre Meinung über mein junges Unternehmen mittheilen wollten, insbesondere Ihre Stellung zu dem Standpunkt, den der Kunstwart in seinen Aufsätzen 'Bildung' und 'Vers oder Prosa' zu erkennen gegeben hat [...]". - Avenarius, ein Stiefneffe Richard Wagners, gründete 1887 die von ihm bis 1923 herausgegebene Zeitschrift "Der Kunstwart", in der aktuelle Themen aus Kunst und Kultur behandelt wurden, sowie 1903 den "Dürerbund". Er förderte Schriftsteller wie Gottfried Keller, Friedrich Hebbel und Eduard Mörike, verfaßte Gedichte und Dramen, gab Anthologien heraus und weilte sommers über in Kampen auf Sylt, als dessen „Entdecker“ und Popularisierer er gilt. Großen Einfluß hatte er auch als Kunsterzieher. - Auf Briefpapier mit gestempeltem Briefkopf; etwas angestaubt und mit Randläsuren.
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Bachem, Bele, Malerin, Graphikerin (1916-2005).
Eigenh. Brief mit U. und 2 Tuschefederzeichnungen sowie einer Kugelschreiberzeichnung. O. O. u. D.
4 SS. (Kl.-)4to. Schickt der Fotografin Ilse Steinhoff aufmunternde Worte, entschuldigt sich für ihre Verspätung bzw. ihr Nichtkommen am Donnerstag, berichtet über eine Einladung von Theaterleuten, die gar nicht zur Party erschienen: "Bin z. Zt. irre depressiv, deshalb war ich vielleicht auch nicht nett genug zu Ihnen. Dabei finde ich Sie so prima & so schön".
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Bacherer, Gustav, Schriftsteller (1813-1850).
Eigenh. Brief mit U. Frankfurt, 28. V. 1841.
2 SS. 4to. Mit eh. Adresse (Faltbrief). An den Buchhändler A. Krabbe: "Schon seit längerer Zeit ist es mein Wunsch, mit Ihrer zwar noch jungen, aber recht zu einer großen Blüthe gekommenen Firma in Verbindung zu treten. Zunächst biet ich Ihnen meine neueste, sich noch theilweise unter der Feder befindende Schrift: 'Manuscript aus Oesterreich' zum Verlage an. In den Angelegenheiten dieses Werkes hab' ich das ganze vorige Frühjahr in Wien u. Prag zugebracht u. ich kann wohl sagen, dass mir durch Vergünstigung sehr glücklicher Beziehungen die gewichtigsten Mittheilungen geworden sind, welche die Verhältnisse u. großen Persönlichkeiten in Oesterreich in einem neuen überraschenden Lichte zeigen […]".
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Backer d. J., Jan, Kaufmann und Dichter (D. n. b.).
Eigenh. Albumblatt mit U. Amsterdam, 3. VII. 1738.
1 S. Qu.-8vo. "Semper idem hisce paucis possesori huius abbi optimo, doctissimoque Sui memoriam commendat". - Mit kleiner Numerierung am rechten oberen Blattrand.
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Backhaus, Helmuth Manuel, Schriftsteller (1920-1989).
Eigenh. Briefkarte mit U. O. O. u. D.
1 S. Qu.-8vo.
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Bäuerle, Adolf, Schriftsteller (1786-1859).
Dokument mit eigenh. U. Wien, 31. I. 1846.
1 S. Folio. Schuldverschreibung: "Kraft welcher ich Endesgefertigter in bester Form Rechtens bekomme, dem Herrn Überbringer den Betrag von 100 fl d. i. Einhundert Gulden Conventions-Münze in k. k. Silberzwanzigern nach dem Zwanzigguldenfuße als Darlehen aufrecht schuldig zu sein. Die Zahlung dieses Capitals pr Einhundert Gulden Conventions-Münze, so wie der zu entrichtenden, fünfperzentigen Zinsen soll aus dem Verlage der Theaterzeitung in Gemäßheit des bestehenden Administrations-Vertrages vom 17. Jänner 1846 aus der Hälfte der dießfälligen reinen Einkünfte […]". - Bäuerle war einige Jahre im Staatsdienst, bevor er von 1806 bis 1859 die "Wiener Theaterzeitung" leitete. - Mit drei weiteren Unterschriften von Zeugen. Gepr. Siegel der Wiener Theaterzeitung. Auf der Verso-Seite zwei Stempel mit Unterschriften. Gefaltet.
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Bahr, Hermann, Schriftsteller (1863-1934).
2 eigenh. Briefe mit U. Bayreuth bzw. o. O., 11. VII. 1904 bzw. o. D.
Zusammen (1+½=) 1½ SS. auf 3 Bll. 8vo. Ein Brief mit eh. Adresse. An den Redakteur der "Berliner Morgenzeitung" Wilhelm Auspitzer (1867-1931) betr. der Übersendung einer Theaterkarte und bezüglich eines Artikels, über den Bahr sich äußerst gefreut habe.
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Bahr, Hermann, writer (1863-1934).
4 ALS. Vienna, 1896 and 1897.
8vo. Altogether 4½ pp. To Leopold Rosner, concerning the edition of several letters by the Austrian writer Ferdinand Kürnberger, known for his novel "The Man Tired of America". - With printed letterhead of the "Zeit".
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Bahr, Hermann, Schriftsteller (1863-1934).
Eigenh. Br. mit U. München, 17. XII. 1923.
1 S. Qu.-8vo. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Glückwünsche und wünscht frohe Weihnachten sowie ein gutes neues Jahr.
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Bahr, Hermann, Schriftsteller (1863-1934).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 28. III. 1901.
1 S. 8vo. Mit eh. Adresse (Faltbrief). An den Schriftsteller Oskar Friedmann (1872-1929): "1) Format, am liebsten genau wie 'Tod des Tizian', den Sie wohl zur Hand haben. 2) Umschlag, genau wie beim 'Tod des Tizian', in genau demselben Grau, aber die Schrift darauf in rein u. hell gelben Lettern. 3) gegen Beigabe von Reproductionen (die man überdies in jeder illustrierten Zeitung gesehen hat) bin ich absolut a) weil sie schlecht sind u. keinen Begriff von den Bildern geben, keinen geben können, weil die Farbe selbst und die Verkleinerung die Verhältnisse ganz falsch erscheinen lassen muss; b) weil sie uns aufhalten und es mir hier auf jeden Tag, jeden halben Tag ankommt; c) weil es marktschreierisch wäre […]". - Seit 1890 war Bahr Redakteur der "Berliner Freien Bühne", nach dem Umzug nach Wien 1891 Redakteur verschiedener Periodika und Feuilletonleiter der Wochenschrift "Die Zeit" (1894-99). Bahr führte zeitweilig Regie am Deutschen Theater (1906) und war als Dramaturg am Burgtheater tätig (1918); seit 1912 lebte er in Salzburg, von 1922 an in München. Er war Kritiker, Essayist, Erzähler und Lustspieldichter (u.a. Das Konzert, 1910). - Oskar Friedmann gründete er im Herbst 1899 den Wiener Verlag, den er 1903 an Fritz Freund verkaufte.
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Bahr, Hermann, Schriftsteller (1863-1934).
Eigenh. Briefkarte mit U. O. O., 20. V. [1902].
1 S. Qu.-kl.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten mit Dank für die der Familie erwiesene Teilnahme am Tod von Bahrs Mutter Mina. - Umseitig mit gedr. Dankeszeilen und beidseitig mit schwarzem Trauerrand.
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Ball, John Dudley, amerikanischer Schriftsteller (1911-1988).
Albumblatt mit eigenh. Widmung und U. O. O. u. D.
1 S. Format: 127 x 75 mm. "For Wolfgang Wittmann".
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Ball, Kurt Herwarth, Schriftsteller (1903-1977).
1 ms. Postkarte mit eigenh. U. Leipzig, [24.10.1943].
1 S. Qu.-8vo. Mit ms. Adresse. An Josef Wesely: "Für Ihre freundlichen Grüsse und Glückwünsche zu meinem Geburtstage sage ich Ihnen meinen herzlichsten Dank. Leider konnte ich Ihnen nicht früher schreiben, da ich plötzlich als SS-Kriegsberichter im Osten eingesetzt worden war und erst in diesen Tagen zurückgekommen bin […]".
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Band, Moriz, Schriftsteller (1864-1932).
Eigenh. Widmung mit U. Wien, Mai 1898.
1 S. Qu.-8vo. Auf Trägerkarton. "Es giebt der Sammler mancherlei, / Von Dingen aller Arten, / Die Autographen-Sammler zumal: / Von geistigen Ansichtskarten". - Band war von 1894 bis 1908 leitender Redakteur der Illustrierten "Wiener Bilder" sowie ständiger Mitarbeiter des "Wiener Tagblatts". 1908 wechselte er als Herausgeber zur Wochenschrift "Der Fremdenverkehr" und kehrte 1915 als Chefredakteur zu den "Wiener Bildern" zurück.
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Barbier, Jules, Poet (1825-1901).
Eigenh. Brief mit U. Paris, 7. X. 1881.
1 S. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Monsieur, d'ignorance ou je suis de la langue allemande me met dans l'impossibilité de vous répondre. Veuillez m'excuser et agréez , Monsieur, l'assurance de me sentiments très distingues […]".
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Barth, Hans, Schriftsteller (1862-1928).
Eigenh. Postkarte mit U. Tutzing, [Poststempel: 6. September 1911].
2 SS. (Qu.-)8vo. Mit eh. Adresse. An die österreichische Schriftstellerin und Feministin Grete Meisel-Hess (1879-1922).
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Barth, Herbert, Musikschriftsteller (1910-1998).
Eigenh. Gedicht mit Widmung und U. O. O., 12. II. 1989.
1 S. Gr.-4to. Ein schönes Gedicht mit 20 Zeilen "für Rudi Hermanns mit freundlichen Grüßen".
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Barthel, Max, Schriftsteller (1893-1975).
Ms. Gedicht mit eigenh. Zusatz und U. Dresden, 1. XII. 1947.
1 S. 4to. Mit ms. adr. Kuvert. Das 12-zeilige Gedicht "Gelbe Blätter" mit der eigenh. Unterschrift des Dichters sowie dem Zusatz: "Für Josef Wesely […] mit den schönsten Grüßen. Dresden, 1. 12. 1947". - Max Barthel trat als Vierzehnjähriger in eine Fabrik ein, war als Gelegenheitsarbeiter tätig, führte in West- und Südeuropa ein Wanderleben und schloß sich der sozialistischen Jugendbewegung an. Als Infanterist an der Westfront veröffentlichte Barthel 1916 seinen ersten pazifistischen Gedichtband "Verse aus den Ardennen". Nach dem Krieg trat er in Stuttgart der KPD bei, war 1919 wegen seiner Teilnahme am Spartakusaufstand einige Zeit in Haft und machte sich in Berlin einen Namen mit klassenkämpferischer Arbeiterlyrik. Barthel war Mitbegründer der Jugend-Internationale in Wien und Delegierter bei Komintern-Kongressen in Moskau, trat aber 1923 aus der KPD aus. Als Journalist und freier Schriftsteller schrieb er Reiseberichte und Unterhaltungsromane. Begeistert vom Nationalsozialismus, wurde Barthel 1933 Mitarbeiter der nationalsozialistischen Zeitung "Angriff", dann Reporter und Kriegsberichterstatter. 1950 erschien seine Autobiographie "Kein Bedarf an Weltgeschichte".
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Bartok, Ludwig, Poet (geb. 1851).
Eigenh. Postkarte mit U. O. O., 11. I. 1901.
1 S. Qu.-8vo. Zitat in ungarischer Sprache. - Bartok war als Redakteur des Witzblattes "Bolond Istók" ("Der närrische Steffel") in Budapest tätig.
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Bartsch, Rudolf Hans, Schriftsteller (1873-1952).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 17. IV. 1909.
4 SS. auf Doppelblatt. 12mo. Mit eh. adr. Kuvert. An Julie Kalbeck, die Gattin des Musikschriftstellers u. -kritikers Max Kalbeck: "[…] Gnädigste Frau, wir denken immer noch alle Tage an Sie und alles, was in unserer Familie denken kann hat Sie lieb, so sehr haben Sie uns erobert […]". - Der Grazer Schriftsteller Rudolf Hans Bartsch (1873-1952) wurde 1895 als Leutnant an das Kriegsarchiv in Wien beordert, gehörte 1901-03 als a.o. Mitglied dem Institut für österreichische Geschichtsforschung an und trat 1911 als Hauptmann in den Ruhestand. 1914 reaktiviert, nahm er bis 1917 wieder seine Stelle im Kriegsarchiv ein und betätigte sich seit 1918 als freier Schriftsteller. Nach ersten literarischen Erfolgen erzielte Bartsch mit den 1908 erschienenen "Zwölf aus der Steiermark" und seinen späteren Romanen aus dem alten Österreich Millionenauflagen. Bartschs Schubertroman "Schwammerl" (1912) wurde 1916 von Heinrich Berté als Operette "Dreimäderlhaus" vertont und später auch verfilmt.
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Bartsch, Rudolf Hans, Schriftsteller (1873-1952).
Eigenh. Brief mit U. Graz, 1912.
2½ SS. 4to. "Schon wieder habe ich von Deiner Liebe und Güte Gebrauch gemacht. Ich habe die für meine Wohnung in Wien bestimmten Bilder vom Rahmenmacher Freismuth direkt an dich schicken lassen und bitte Dich recht herzlich, die Kiste in Deinem Atelier einem Winkel anweisen zu lassen, bis ich alles holen lasse […]". - Der Sohn eines Militäroberarztes, wurde 1895 als Leutnant an das Kriegsarchiv in Wien beordert und trat 1911 als Hauptmann in den Ruhestand. 1914 reaktiviert, nahm er bis 1917 wieder seine Stelle im Kriegsarchiv ein und betätigte sich seit 1918 als freier Schriftsteller. Nach ersten literarischen Erfolgen erzielte B. mit den 1908 erschienenen Zwölf aus der Steiermark und seinen späteren Romanen aus dem alten Österreich Millionenauflagen. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.
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Bartsch, Rudolf Hans, Schriftsteller (1873-1952).
Eigenh. Postkarte mit U. (Graz, 12.11.1932).
1 S. Qu.-8vo. Mit ms. Adresse. An Josef Wesely: "Herzlichen Dank und liebe Grüße".
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Bartsch, Rudolf Hans, Schriftsteller (1873-1952).
Eigenh. Postkarte mit U. [Poststempel: Salzburg, 9. VIII. 1917).
1 S. (Qu.-)8vo. Mit eh. Adresse. Sendet Grüße an die "Direktorin der Brauerei in Redl-Zipf", Emilie Schaup. - Der Sohn eines Militäroberarztes, wurde 1895 als Leutnant an das Kriegsarchiv in Wien beordert und trat 1911 als Hauptmann in den Ruhestand. 1914 reaktiviert, nahm er bis 1917 wieder seine Stelle im Kriegsarchiv ein und betätigte sich seit 1918 als freier Schriftsteller. Nach ersten literarischen Erfolgen erzielte B. mit den 1908 erschienenen Zwölf aus der Steiermark und seinen späteren Romanen aus dem alten Österreich Millionenauflagen. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf. Die Bildseite zeigt ein Aquarell des Mönchsbergs in Salzburg.
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Bartsch, Rudolf Hans, Schriftsteller (1873-1952).
Gedrucktes Kondolenzschreiben mit eigenh. U. Graz, 2. VII. 1937.
1 S. Qu.-12mo. Mit eh. adr. Kuvert. An Josef Wesely. - Bartsch, Sohn eines Militäroberarztes, wurde 1895 als Leutnant an das Kriegsarchiv in Wien beordert, gehörte 1901-03 als a.o. Mitglied dem Institut für österreichische Geschichtsforschung an und trat 1911 als Hauptmann in den Ruhestand. 1914 reaktiviert, nahm er bis 1917 wieder seine Stelle im Kriegsarchiv ein und betätigte sich seit 1918 als freier Schriftsteller. Nach ersten literarischen Erfolgen erzielte Bartsch mit den 1908 erschienenen "Zwölf aus der Steiermark" und seinen späteren Romanen aus dem alten Österreich Millionenauflagen. Bartschs Roman "Schwammerl" (1912), eine banalisierende Lebensgeschichte Franz Schuberts, wurde 1916 von Heinrich Berte als Operette "Dreimäderlhaus" vertont und später auch verfilmt.
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Bataille, Georges, écrivain français (1897-1962).
Lettre autographe signée. Orléans, 18. I. 1956.
2 pages in-4. "Mon cher André Malraux, j'ai été d'autant plus touché de votre mot que je me suis senti étroitement proche de vous en lisant Les Voix du Silence. Albert Skira, particulièrement heureux de votre appréciation, aimerait, si vous l'autorisez, utiliser une phrase pour la publicité. Je m'excuse de vous le demander, mais je ne pourrais guère me prétendre étranger aux préoccupations dont témoigne sa question... Il y a bien longtemps que nous ne nous sommes vus et si par hasard vous aviez un moment un jour de la semaine prochaine (du 22 au 29), que je passe à Paris, puis-je vous proposer de vous rencontrer ?" - Réponse de Malraux à l'encre rouge: "Cher G.B. je repars pour la Suisse ce soir. Mais que Skira emploie la phrase en question, s'il le croit utile: je me réjouis de tout ce qui peut servir votre livre. Soy. ass., cher G.B. de mon bien symp. souvenir".
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Battista, Ludwig, Pädagoge und Schulreformer (1880-1951).
Eigenh. Visitenkarte mit Widmung. Payerbach, 11. VII. 1950.
1 S. carte de visite. Mit eh. beschr. Kuvert. Beiliegend eine Briefkarte von Battistas Ehefrau, mit der Information, dass Ludwig Battista am 25. Mai 1951 verschieden ist. An Josef Wesely: "[…] dankt Ihnen, sehr geehrter Herr Oberlehrer, für Ihre lieben Wünsche und sendet Ihnen herzliche Grüße!".
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Baudissin, Wolf Graf von, Schriftsteller (1789-1878).
Eigenh. Brief mit U. Dresden, 4. XII. 1876.
4 SS. 8vo. An den Schauspieler Josef Lewinski (1835-1907): "Es ist eine starke Zumuthung die ich an Ihr zwar gewiß vortreffliches Gedächtniß richte, wenn ich voraussetze dass Sie sich meiner noch entsinnen: ich kann aber der Versuchung nicht widerstehen Ihnen zu erzählen, wie wohlthuend ich vor einigen Tagen an Sie erinnert worden bin, und würde mich sehr glücklich schätzen, wenn meine Mittheilung Ihnen gleichfalls nicht unwillkommen wäre. Ich hatte meinen kleinen Kreisen, zu welchem Frau Marie Seebach, Herr von Heidler, Gesandschafts-Secretär der österreichischen Legation und einige Herren gehörten die vor Kurzem in Wien gewesen waren, eine eben fertig gewordene Übersetzung von Coppée's Luthier de Crémone vorgelesen und nach deren Beendigung geäußert ich wolle sie der hiesigen Theater Intendanz zur Aufführung vorschlagen. Da rief Frau Seebach, und alle genannten stimmten ihr bei: Lieber doch in Wien! Herr Lewinski würde den Filippo geben, wie kein anderer in Deutschland! Hier in Dresden ist keiner der die Rolle übernehmen könnte […]. Ich weiß das das Stück seinen Erfolg auf dem theatre francais ganz vorzüglich dem vortrefflichen Spiel des Schauspielers Coquelin verdankt, und weiß noch gewisser, dass Sie es eben so zur Geltung bringen würden, wie Jener […]". - Das Stück des französischen Schriftstellers François Edouard Joachim Coppée (1842-1908) war im selben Jahr erschienen; die erwähnte Übersetzung von Wolf Graf Baudissin erschien im Jahr darauf unter dem Titel "Der Geigenmacher von Cremona".
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Bauër, Gérard, écrivain, membre de l'académie Goncourt, président honoraire de la Société des Gens de Lettres (1888-1967).
C.A.S. S. l. n. d.
11 lignes (signées de ses initiales). Il écrit à André Armandy: "Merci, mon cher ami, de vos compliments et de votre sympathie. Oui, mon choix a été un choix de tradition ; mais j'avais été déçu - c'est vrai - de l'hostilité de certains écrivains lors de ma défense de leurs intérêts. Pourquoi leur demander leurs suffrages du cas où je les méritais - je n'en avais plus le goût, ni le désir. Mon parfait souvenir. GB".
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Bauer, Julius, Journalist (1853-1941).
Eigenh. Visitenkarte mit U. [Wien], 6. IV. 1885.
1 S. 64 x 105 mm. An eine namentlich nicht genannte Adressatin: "Die Gesellschaft der Wiener Kunstfreunde ersuchte mich, Ihnen im Namen des comités das beifolgende kleine Ehrenhonorar für Ihre Mitwirkung in der Soirée zu übergen […]".
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Bauer, Wolfgang, Schriftsteller (1941-2005).
Albumblatt mit eigenh. U. O. O., 19. I. 1979.
1 S. 8vo.
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