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Wiesberg, Wilhelm, Schriftsteller (1850-1896).
Eigenh. Manuskript mit Namenszug. O. O. u. D.
4 SS. Folio. 5 Strophen (davon Strophe II durchgestrichen) von "Da san ma drinn'! Komisches Original-Complet von Wilhelm Wiesberg". Gestempelt und mit hs. Notizen "zum Vortrage zulässig" sowie 3 Unterschriften (Innsbruck, 6. V. 1903; Brünn, 7. V. 1904 und Prag, 10. V. 1904. - Wilhelm Wiesberg spielte in Kinderkomödien im Wiener Theater in der Josefstadt und war Mitarbeiter der Zeitschriften Figaro, Kikeriki, Zeitgeist und Der Floh. Nachdem er seine Stellung nach dem Börsenkrach 1873 verloren hatte, wurde er Volkssänger. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf. Rissig.
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Wiesberg, Wilhelm, Schriftsteller (1850-1896).
Eigenh. Liedmanuskript mit Namenszug. O. O., 18. III. 1881.
11 SS. 8vo. Geheftet. 5 Strophen, doppelseitig beschrieben, betitelt "Was Alles g'schehn muss, bis was g'schieht / Conzert v. Wilhelm Wiesburg". - Wilhelm Wiesberg spielte in Kinderkomödien im Wiener Theater in der Josefstadt und war Mitarbeiter der Zeitschriften "Figaro", "Kikeriki", "Zeitgeist" und "Der Floh". Nachdem er seine Stellung nach dem Börsenkrach 1873 verloren hatte, wurde er Volkssänger. - Tintenflecken am Titelblatt, etwas knittrig.
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Wiesberg, Wilhelm, Schriftsteller (1850-1896).
Eigenh. Liedmanuskript mit Namenszug. O. O., 18. I. 1892.
24 SS. 8vo. Geheftet. Betitelt "Zwei von der Burgmusik. Komische Scene von Wilhelm Wiesberg". - Wilhelm Wiesberg spielte in Kinderkomödien im Wiener Theater in der Josefstadt und war Mitarbeiter der Zeitschriften "Figaro", "Kikeriki", "Zeitgeist" und "Der Floh". Nachdem er seine Stellung nach dem Börsenkrach 1873 verloren hatte, wurde er Volkssänger. - Teils rissig und angestaubt.
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Wiesberg, Wilhelm, Schriftsteller (1850-1896).
Eigenh. Liedmanuskript mit Namenszug. O. O., 20. XI. 1882.
3 SS. Folio. 5 Strophen, betitelt "Dass er a Davon was hat!". - Wilhelm Wiesberg spielte in Kinderkomödien im Wiener Theater in der Josefstadt und war Mitarbeiter der Zeitschriften "Figaro", "Kikeriki", "Zeitgeist" und "Der Floh". Nachdem er seine Stellung nach dem Börsenkrach 1873 verloren hatte, wurde er Volkssänger. - Teils rissig und angestaubt. - Knittrig und stockfleckig.
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Wiesberg, Wilhelm, Schriftsteller (1850-1896).
Eigenh. (?) Manuskript. O. O. u. D.
16 SS. 8vo. Geheftet. Betitelt "Es ist traurig aber war! Von J. B. Moser" (d. i. Johann Baptist Moser, Volkssänger, 1799-1863). - Wilhelm Wiesberg spielte in Kinderkomödien im Wiener Theater in der Josefstadt und war Mitarbeiter der Zeitschriften Figaro, Kikeriki, Zeitgeist und Der Floh. Nachdem er seine Stellung nach dem Börsenkrach 1873 verloren hatte, wurde er Volkssänger. - Durchgehend etwas gebräunt und knittrig. Mit späterer Sammlernotiz in Bleistift: "Geschrieben von Wilh. Wiesberg / Von dessen Witwe erhalten am 4/9 1922".
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Wiesberg, Wilhelm, Schriftsteller (1850-1896).
Eigenh. Titelblatt mit Namenszug und möglicherweise eh. Komödienverzeichnis. [Wien], 31.XII.1884 und o. D.
1 S. 4to und 4 SS. 8vo. Titelblatt "Die Lieb' unter'm Tanzen. Komisches Lied von Wilh. Wiesberg". mit der Notiz "Wird retour erbeten". Die Liste verzeichnet 67 Komödien, darunter "Ein neues Unternehmen", "Er sucht seine Frau", "Frau Wienerisch", "Buchhalter und Bräutigam" und "Die 3 Verliebten". - Wilhelm Wiesberg spielte in Kinderkomödien im Wiener Theater in der Josefstadt und war Mitarbeiter der Zeitschriften Figaro, Kikeriki, Zeitgeist und Der Floh. Nachdem er seine Stellung nach dem Börsenkrach 1873 verloren hatte, wurde er Volkssänger.
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Wiesberg, Wilhelm, Schriftsteller (1850-1896).
Eigenh. Verzeichnis. O. O. u. D.
6 SS. 8vo. Nr. 1-47; 50-70. "Verzeichniss der, von 18. März 1875 an für Herrn Amon gelieferten Original-Piecen [...]". - Wilhelm Wiesberg spielte in Kinderkomödien im Wiener Theater in der Josefstadt und war Mitarbeiter der Zeitschriften Figaro, Kikeriki, Zeitgeist und Der Floh. Nachdem er seine Stellung nach dem Börsenkrach 1873 verloren hatte, wurde er Volkssänger. - Kanten stark rissig.
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Wilbrandt, Adolf, Schriftsteller (1837-1911) und Direktor des Wr. Burgtheaters (1881-1887).
4 eigenh. Brief m. U. Wien, Rostock und o. O., 22.VI.1884, 12.X.1884, 12.XII.1886 und 13.XII.1892.
Zusammen 6 SS. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Fräulein Hohenfels hat sich, auf mein wohlgedrungen dringendes Zureden, bereit erklärt, die neuen Einacter am 20sten zu spielen, da ich für meine Person um meine ganze Programm- Eintheilung gebracht wäre, wenn die Verschiebung in den Jänner vollzogen würde. Ich muß Sie daher beschwören, die unterbrochene Verbreitung der Vorstellung wieder aufzunehmen […]" (12.XII.1886). "Ich kann nicht! Thut mir herzlich leid. Bin gerade so in Arbeit vergraben, dass ich für nichts anderes Sinn und Verstand habe. Es hetzt mich von innen - und eigentlich auch von außen […]" (Rostock 13.XII.1892).
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Wilbrandt, Adolf, Schriftsteller (1837-1911) und Direktor des Wr. Burgtheaters (1881-1887).
5 Quittungen mit eigenh. U. Wien, 18.IV.1884, 20.I.1888, 27.I.1889, 14.IV.1890 und 15.VIII.1890.
Zusammen 5 SS. Folio und 8vo. Quittungen von der Kassa des k. k. Hofburgtheaters in Wien. - Beschnitten und mit Kassavermerken. - Geboren in Rostock, lebte Wilbrandt als freier Schriftsteller in Berlin, Frankfurt a. M., Rom und München, ehe er 1871 nach Wien kam. Von 1881-87 war Wilbrandt, der zu den "meistgespielten Autoren der Zeit" (DBE) gehörte, als Direktor des Wiener Hofburgtheaters maßgeblich an der Wiederentdeckung griechischer Dramen für das deutschsprachige Theater beteiligt.
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Wilbrandt, Adolf, Schriftsteller (1837-1911) und Direktor des Wr. Burgtheaters (1881-1887).
Eigenh. Brief m. U. und 4 eigenh. Gedichte mit U. Berlin, 25. II. 1978.
3 SS. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. Beiliegend eh. Umschlag. An den Ausschuß des Presseclubs "Concordia" in Wien: "Bei näherer, sorfgfältigster, wiederholter Nachforschung hab' ich leider gefunden, daß die noch vorhandenen (wenigen) Manuscripte meiner gedruckten Schriften mir ganz unerreichbar sind: in einer langen Reihe von Kisten (mit Büchern u Anderem gefüllt, u an verschiedenen Orten aufbewahrt, zumeist noch in Wien) sind sie mitvergraben, ohne daß ich weiß wo; ich müsste aufs Geratewohl Alles auspacken lassen in meiner Abwesenheit, u zu allzu großer Belästigung der Freunde, bei denen sich die Kisten befinden. So war mir dann zu meinem aufrichtigen Bedauern nur möglich, einige Manuscripte von Gedichten aufzufinden, die, wie Sie sehen, wenigstens Abschriften sind, und die vielleicht für Wien - wenigstens theilweise - noch ein besonders örtliches Interesse haben […]". - Beiliegend die Gedichte "Was uns blieb" (Pertisau, August 1874), "Höhere Mathematik (6. Mai 1877), "An Bernhard Baumeister" (7. Mai 1877), "In Laroches Gedenkbuch" (14. Juli 1875), jeweils mit Unterschrift. - Geboren in Rostock, lebte Wilbrandt als freier Schriftsteller in Berlin, Frankfurt a. M., Rom und München, ehe er 1871 nach Wien kam. Von 1881-87 war Wilbrandt, der zu den "meistgespielten Autoren der Zeit" (DBE) gehörte, als Direktor des Wiener Hofburgtheaters maßgeblich an der Wiederentdeckung griechischer Dramen für das deutschsprachige Theater beteiligt.
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Wilbrandt, Adolf, Schriftsteller (1837-1911) und Direktor des Wr. Burgtheaters (1881-1887).
Eigenh. Brief mit U. Rostock, 30. VI. 1891.
112 x 92 mm. "Herzlichen Dank, verehrter Herr, für Ihre freundlichen Wünsche! Sie haben mich mit dieser Zusammenstellung meiner Burgtheaterabende wahrhaft erfreut […]". - Geboren in Rostock, lebte Wilbrandt als freier Schriftsteller in Berlin, Frankfurt a. M., Rom und München, ehe er 1871 nach Wien kam. Von 1881-87 war Wilbrandt, der zu den "meistgespielten Autoren der Zeit" (DBE) gehörte, als Direktor des Wiener Hofburgtheaters maßgeblich an der Wiederentdeckung griechischer Dramen für das deutschsprachige Theater beteiligt.
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Wilbrandt, Adolf, Schriftsteller und Direktor des Wr. Burgtheaters (1837-1911).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 1. V. 1883.
2 SS. Folio. Beglückwünscht einen Jubilar: "Was ich an diesem deinen Ehrentag dir als Director wie als Freund zu sagen wünsche, laß mich dir heute Abend vor den festlich versammelten Kollegen sagen [...]. Ich wünsche dem Burgtheater Glück, dass es dich so lange besaß, als hochtrabender und Großes vollbringender Künstler, als Vorbild in allen künstlerischen und bürgerlichen Tugenden [...]."
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Wilbrandt, Adolf, Schriftsteller (1837-1911) und Direktor des Wr. Burgtheaters (1881-1887).
Eigenh. Widmung mit U. Rostock, 25. II. 1879.
1 S. 8vo. "Gut schreiben ist nicht leicht /Gut lesen ist wohl schwer. / Du, den dies Thorheit dünkt/ Lies mich nicht mehr!". - Geboren in Rostock, lebte Wilbrandt als freier Schriftsteller in Berlin, Frankfurt a. M., Rom und München, ehe er 1871 nach Wien kam. Von 1881-87 war Wilbrandt, der zu den "meistgespielten Autoren der Zeit" (DBE) gehörte, als Direktor des Wiener Hofburgtheaters maßgeblich an der Wiederentdeckung griechischer Dramen für das deutschsprachige Theater beteiligt.
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Wildenbruch, Ernst von, Schriftsteller (1845-1909).
Albumblatt mit eigenh. U. O. O. u. D.
1 S. 60 x 126 mm.
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Wilhelm, Paul, d. i. Paul Dworaczek, Schriftsteller (1873-1916).
Eigenh. Brief mit U. und eh. Manuskript mit U. Wien, 24. XI. 1911.
Zusammen (1¾+2 =) 3¾ SS. auf 5 Bll. (Gr.-)8vo. Manuskript samt Begleitschreiben zu einer Tischrede auf die eigene Person, zu der die Redaktion der "Österreichischen illustrierten Zeitung" aufgefordert hatte: "Ich bitte Sie nicht zu erschrecken, | Daß Ihnen gilt mein Neujahrstoast | Ich bleibe sicherlich nicht stecken, | Dies sei für Sie ein kleiner Trost. | Ich bin so wenig vorbereitet | Als Sie auf diese Ovation - | Doch da das Herz dabei mich leitet | Find' ich vielleicht den rechten Ton [folgen 60 Verszeilen]". - Paul Wilhelm war in den 1890er Jahren erstmals schriftstellerisch tätig, arbeitete für mehrere Zeitungen und Zeitschriften und veröffentlichte lyrische Dichtungen, Kunstfeuilletons und Novellen. Daneben begründete er den deutschen Literaturverein "Splitter" zur Förderung der Friedensidee, an dessen Spitze Bertha von Suttner als Ehrenpräsidentin stand. - Das Manuskript etwas angestaubt und mit kleinen redaktionellen Notizen in rotem Farbstift.
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Wilhelm, Paul, d. i. Paul Dworaczek, Schriftsteller (1873-1916).
Eigenh. Postkarte m. U. [Poststempel: Wien, 4.I.1912].
1 S. Qu.-8vo. Korrespondenzkarte an den Wiener Männergesang-Verein in Wien: "Sehr geehrter Herr Professor! Gerne machte ich von Ihrer freundlichen Einladung Gebrauch, doch könnte ich kaum vor ¾ 9 - 9h erscheinen. Bitte wollen Sie die Güte haben mir pneumatisch mitzuteilen, ob dies nicht zu spät ist, auch bitte um […] Mitteilung wo der Abend stattfindet, da ich vorher im Grossen Musikkonzertsaal bin, wo ein Prolog von mir auf die Hörer losgelassen wird […]". - Paul Wilhelm war in den 1890er Jahren erstmals schriftstellerisch tätig, arbeitete für mehrere Zeitungen und Zeitschriften und veröffentlichte lyrische Dichtungen, Kunstfeuilletons und Novellen. Daneben begründete er den deutschen Literaturverein "Splitter" zur Förderung der Friedensidee, an dessen Spitze Bertha von Suttner als Ehrenpräsidentin stand.
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Wilhelmi, Alexander, Schauspieler und Dichter (1817-1877).
Eigenh. Quittung mit U. Dresden, 10. VII. 1862.
1 S. Qu.-8vo. Quittung über 26 Gulden, "welche der Unterschriebene als Tantieme für sein auf dem K. K. Hof Burgtheater in Wien in dem Zeitraum vom 1ten April bis Ende Juny 1862 aufgeführtes Stück: ‚Einer muß heirathen' empfangen zu haben hiermit bestätiget […]". - Gegengezeichnet und mit Kassa- und Registraturvermerken in Buntstift.
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Willkomm, Ernst, Schriftsteller (1810-1886).
Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.
1 S. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. An den Schriftsteller Hermann Marggraff (1809-1864): "Wirst du heut Nachmittag nicht ein Stündchen zu mir kommen, liebster Herrmann? Nicht gar zu spät, wenn ich bitten darf. Vielleicht erhalte ich Erlaubniß, der Tante Fanny aus Weißenfeld meine Aufwartung machen zu dürfen. Ich würde dich dann zu meinem Führer ernennen. Wie geht es sonst in Herz und Kopf? Du bist ein ungeheuer dichterischer Mensch. Furchtbar ungeheuer fast […]". - Willkomm hatte in Leipzig Kontakt zum "Jungen Deutschland" um Karl Gutzkow und wurde Mitherausgeber der "Jahrbücher für Drama, Dramaturgie und Theater" (1837 bis 39). Später Kriegsberichterstatter, Leiter der "Lübecker Zeitung" und Feuilletonredakteur der Romanzeitschrift "Jahreszeiten" sowie des "Hamburgischen Correspondenten", eröffnete er 1859 ein Pensionat in Hamburg.
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Wimmer, Josef, Schriftsteller (1834-1903).
Eigenh. Postkarte m. U. Wien, 4. VII. 1877.
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse verso. An den Buchhändler Leopold Rosner (1838-1903): "[Ich ersuche] um umgehende Zusendung der in Reclam's Univers. Bibl. erschienenen Theatern v. Zacharias Werner […]". Beschnitten (Textverlust).
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Winkler, Karl Gottfried Theodor (Pseud. Theodor Hell), Schriftsteller und Publizist (1775-1856).
Eigenh. Brief mit U. ("Theodor Hell"). Dresden, 1. X. 1843.
1 S. Folio. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Ihrer gütigen Einladung zu Folge übersende ich Ihnen anliegend meine neuste dramatische Arbeit und werde nicht verfehlen die nachfolgende auch in Ihre freundschaftlichen Hände zu legen so wie Ihr Institut allen befreundeten Dichtern und Künstlern zu empfehlen […]". - Gefaltet. - Vielfältig beschäftigt, war Theodor Hell u. a. Schriftleiter des "Generalgouvernementsblattes", Theaterintendant, Regisseur der italienischen Oper, Vizedirektor des Dresdner Hoftheaters, Herausgeber der Taschenbücher "Dramatisches Vergißmeinicht", "Penelope", "Komus" und des "Weimarischen Dramatischen Taschenbuchs" sowie der berühmten "Abendzeitung"; daneben war er als Erzähler und Übersetzer tätig.
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Winterfeld, Adolf von, Schriftsteller (1824-1889).
Eigenh. Zitat mit U. Berlin, 28. II. 1881.
1 S. Qu.-8vo. "Und wenn ich nicht gestorben bin, | Setzt kein Kranz, kein Denkmal hin, | Auf jene Stelle, wo einst stand | der arme alte Leutnant". - Mittig gefaltet.
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Winterfeld, Adolf von, Schriftsteller (1824-1889).
Quittung mit eigenh. U. Berlin, 16. VII. 1867.
1 S. 8vo. Gedr. Quittung über 69 Gulden, "welche der Unterschriebene als Tantieme für sein auf dem k. k. Hof-Burgtheater in Wien in dem Zeitraum vom ersten April bis Ende Juny 1867 aufgeführte Stück Der Winkelschreiber empfangen zu haben hiermit bescheiniget [...]". - Gegengezeichnet von Wilhelm Ramberg. Beschnitten und gefaltet.
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Wirth, Bettina, Schriftstellerin (geb. 1849).
Eigenh. Postkarte m. U. [Poststempel: Wien, 23.VIII.1908].
½ S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An Julie Wertheimer in Bad Aussee: "Darf ich anfragen, ob Sie so edel sein werden und auch heuer ein bisserl schauen ob nicht für mich ein Stückl Zinn bei der Frau ..... zu finden ist. Die Sachen die ich durch Ihre Güte bekommen habe, gehören zu denen, die mir am meisten Freude machen. Mina Hoegel ist halt wieder nicht fortgegangen […]".
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Wittmann, Hugo, Journalist und Schriftsteller (1839-1923).
Eigenh. Brief mit U. Igls, 1. VIII. 1905.
½ S. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Herrn Kollegen: "Seit sechs Wochen von Wien abwesend u. immer unterwegs erhalte ich erst heute Ihre freundlichen Zeilen. Ich muß Ihnen leider eine verneinende Antwort geben. Außerordentliche Arbeiten kann ich in meinen Jahren nicht mehr übernehmen, das sehe ich täglich besser ein, u. muß froh sein, wenn ich das Laufende zu bewältigen im Stande bleibe. Also nichts für ungut u. besten Dank für die wohlwollende Absicht […]". - Gelocht. Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf. - Nach dem Studium der Theologie und Philosophie ging Wittmann nach Paris, begann dort seine journalistische Laufbahn und übersiedelte 1872 nach Wien, wo er als Musik- und Theaterkritiker zu einem der bedeutendsten Vertreter des Wiener Feuilletons wurde. Er schrieb auch Dramen, Erzählungen sowie Operettenlibretti, u.a. für Johann Strauß und Carl Millöcker.
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Wittmann, Hugo, Journalist und Schriftsteller (1839-1923).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 19. XI. 1902.
1 S. 8vo. Begleitbrief zu übersandten Flaschen, die Wittmann geschenkt bekommen hatte, jedoch keine Verwendung dafür hat. - Gefaltet. - Nach dem Studium der Theologie und Philosophie ging Wittmann nach Paris, begann dort seine journalistische Laufbahn und übersiedelte 1872 nach Wien, wo er als Musik- und Theaterkritiker zu einem der bedeutendsten Vertreter des Wiener Feuilletons wurde. Er schrieb auch Dramen, Erzählungen sowie Operettenlibretti, u.a. für Johann Strauß und Carl Millöcker.
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Wittmann, Hugo, Journalist und Schriftsteller (1839-1923).
Eigenh. Visitenkarte. Wien, 31. III. 1884.
95 x 55 mm. "[Hugo Wittmann] bedauert wegen Abreise nicht mehr die Zeit zu finden um sich für alle Liebenswürdigkeit persönlich zu bedanken". - Nach dem Studium der Theologie und Philosophie ging Wittmann nach Paris, begann dort seine journalistische Laufbahn und übersiedelte 1872 nach Wien, wo er als Musik- und Theaterkritiker zu einem der bedeutendsten Vertreter des Wiener Feuilletons wurde. Er schrieb auch Dramen, Erzählungen sowie Operettenlibretti, u.a. für Johann Strauß und Carl Millöcker.
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Wittner, Doris, Schriftstellerin (1880-1937).
1 eigenh. Brief mit U., 3 ms. Briefe mit eigenh. U. und 3 eigenh. Postkarten mit U. Berlin-Charlottenburg, Bad Homburg und Brunshaupten, 2.IV.1912, 13.VI.1915, 26.V.1916, 30.X., o. J., 10.X.1916 und [Poststempel: 4.IX.1917].
Zusammen 9½ SS. (Qu.-)8vo und 4to. Alle Schriftstücke an die Schriftstellerin Grete Meisel-Hess (1879-1922) bezüglich Besprechungen ihrer Werke in diversen Tagesblättern: "Soviel ich weiß, stehen Sie in guten Beziehungen zum ‚Berliner Morgenblatt'. Wenn Sie bei der dortigen Redaktion anregen wollten, daß man mich mit der Besprechung Ihres neuesten Werkes betraut, wäre ich gern dazu bereit und würde Sie in diesem Fall höfl. um die Druckbogen Ihres Buches ersuchen. Ich hätte hier prächtige Muße zu eingehender Würdigung Ihrer Arbeit […]" (eigenh. Brief mit U., Berlin, 16. V. 1916). "Ihr Buch ‚Das Wesen der Geschlechtlichkeit' habe ich mittlerweile von Ihrem Verleger erhalten, habe auch schon darüber ein ziemlich umfangreiches Feuilleton für die Zeitschrift ‚Der Falke' (Darmstadt) geschrieben, das angenommen worden ist. Bezüglich der Vossischen Zeitschrift glaube ich nicht, dass es einen Sinn hat, eine Besprechung an die Chefredaktion einzusenden. (Wofern Sie nicht eine persönliche Abmachung mit ihr getroffen haben.) […]" (ms. Brief, Berlin-Charlottenburg, 30. X. 19[16]). - Doris Wittner war 1922-25 verantwortliche Redakteurin der Zeitschrift "Der Roland von Berlin", 1931 Mitherausgeberin der "Freien Jüdischen Monatsschau". Neben der journalistischen Tagesarbeit schrieb sie Romane.
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Wittner, Doris, Schriftstellerin (1880-1937).
Ms. Postkarte mit eigenh. U. Berlin, 25. IX. 1917.
2 SS. Qu.-8vo. An die Feministin und Sexualreformerin Grete Meisel-Hess (1879-1922): "Herr Fritz Engel (Berliner Tageblatt) hat mich mit derm Referat über den neuen Band Ihres Werkes betraut. Ich wäre Ihnen daher sehr dankbar, wenn Sie mir die Aushängebogen möglichst bald vom Verleger zugehen liessen". - Doris Wittner war 1922-25 verantwortliche Redakteurin der Zeitschrift "Der Roland von Berlin", 1931 Mitherausgeberin der "Freien Jüdischen Monatsschau". Neben der journalistischen Tagesarbeit schrieb sie Romane.
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Wohlbrück-Wendland, Olga, Schriftstellerin und Schauspielerin (1867-1933).
Eigenh. Schriftstück mit U. O. O. u. D.
4 SS. 8vo. Auflistung von Aphorismen. "Wir gehen oft nicht nur an unserem eigenen, sonern an einem fremden verlorenen Leben zu Grunde".
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Wolff, Franz, Schriftsteller (1858-1909).
Brief mit eigenh. U. Wien, 15. XI. 1898.
1 S. 4to. An den Schriftsteller Julius von Newald: "Wir beehren uns in der Anlage Ihnen den freundlich zur Verfügung gestellten Beitrag für unser Jahrbuch ‚Anfang zur Baugeschichte der neuen Breitenfelder-Kirche' zu übermitteln, da ‚Das Breitenfeld und die Schotten' im Jahrbuche zum Abdrucke gelangen wird […]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf der "Deutsch-oesterreichischen Schriftstellerei-Genossenschaft". Gefaltet. - Wolff war Adjunkt in der k. k. Generaldirektion der österreichischen Staatsbahnen und verfasste daneben Gedichte und Novellen, die er in verschiedenen Zeitschriften veröffentlichte. Er war ständiger Mitarbeiter der Zeitschrift "Deutsche Dichtung" und der "Wiener Hausfrauen-Zeitung". Später war er als Redakteur der Wiener "Sonntagspost", Chefredakteur der "Allgemeinen Kunst-Chronik" sowie Redakteur der Berliner Zeitschrift "Kunsthalle" und Referent für Theater und bildende Kunst der Zeitschrift "Reichswehr" tätig.
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Wolff, Julius, Schriftsteller (1834-1910).
Eigenh. Brief mit U. Berlin, 7. XI. 1878.
1 S. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Freund: "Zur Aufklärung, daß wir Ihnen gar nichts von uns hören laßen, muß ich Ihnen mittheilen, daß meine arme Frau seit drei Tagen nun fest im Bett liegt. Ihr heftiger Katarrh - denn weiter fehlt ihr ja nichts - will durchaus keinen anderen Mitteln weichen, als hoffentlich der Geduld im Bett. So sind wir denn geschieden und gemieden von allen lieben Freunden, aber mit Verlangen erwarten und ersehnen wir den Tag, wo wir diejenigen unter ihnen, an welche diese Zeilen gerichtet sind, bei uns wieder sehen können […]". - Julius Wolff ließ sich nach dem Erfolg seines ersten, 1871 in Berlin erschienenen Gedichtbandes "Aus dem Felde. Kriegslieder" als freier Schriftsteller in Charlottenburg nieder. Nach dem Vorbild Joseph Viktor von Scheffels verfaßte er Versepen mit mittelalterlichen Themen, von denen "Till Eulenspiegel redivivus. Schelmenlied" (1874) das verbreitetste war. Daneben schrieb er historische Romane ("Der Sülfmeister", 1883) und Dramen ("Kambyses", 1877).
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Wolff, Julius, Schriftsteller (1834-1910).
Eigenh. Zitat mit U. Berlin, Charlottenburg, 10. VI. 1894.
½ S. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. "Des Sängers ist das schönste, das reichste Erdenloos, | Er schafft, was in der Seele aufsteigt riesengroß, | Himmel und Hölle beschwört er mit seinem Runenstab, | Und zu den geschilderten Schatten geht er dann selber schweigend hinab". - Julius Wolff ließ sich nach dem Erfolg seines ersten, 1871 in Berlin erschienenen Gedichtbandes "Aus dem Felde. Kriegslieder" als freier Schriftsteller in Charlottenburg nieder. Nach dem Vorbild Joseph Viktor von Scheffels verfaßte er Versepen mit mittelalterlichen Themen, von denen "Till Eulenspiegel redivivus. Schelmenlied" (1874) das verbreitetste war. Daneben schrieb er historische Romane ("Der Sülfmeister", 1883) und Dramen ("Kambyses", 1877).
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Wolff, Oskar Ludwig, Schriftsteller (1799-1851).
Eigenh. Brief mit U. Jena, 23. VI. 1838.
3 SS. auf gefalt. Doppelblatt. Blaues Papier mit Goldschnitt. 4to. An den Musikkritiker und Komponisten Carl Banck (1809-89): "Warum ich nicht eher geschrieben habe, Liebster? Weil die Muse nicht zu mir getreten ist und ich den Brief nicht ziehen lassen wollte, ohne daß er Ihnen Poetisches mitbrächte. Einzelnes ist wohl aufgetaucht, aber ohne fertig zu werden, ohne sich abzurunden. Dergleichen will doch gute Zeit haben; darum habe ich es und mich gehen laßen. - Soll ich Ihnen nur wieder sagen, daß Sie mir an allen Ecken und Enden fehlen - das fühlte sich durch. Dazu habe ich viel Geschäftliches zu expediren gehabt und das lähmte die Phantasie. - Nun muß ich aber schreiben, denn gleichzeitig mit Ihrem Briefe traf heut Morgen das beifolgende Paket ein wahrscheinlich vom Hofmeister, das ich nun sogleich expedire. Die Einlage für H. ist besorgt. - Ich hatte ihr früher geschrieben, da Luise sie so sehr wünscht; sie ist bereit zu Neujahr wie sie antwortet. Nun wollen wir einmal hinüber. Ende Juli oder August, damit sie und Luise sich sehn und sich mündlich besprechen, [...] Luise ist übrigens eine excellente Frau - Um hinzuhorchen sagte ich, in Rudolfstadt habe man gegen mich gemeint, es existire ein näheres Verhältnis zwischen Ihnen und H. ich wäre aber überzeugt, das sei nicht wahr. L. antwortete: ‚Wäre es auch, was geht das mich an. Wenn sie so ist wie du sie beschreibst so bekomme ich ein ordentliches, gutes Mädchen, das willig und gewandt und mit den Kindern freundlich und fein ist, und mehr verlange ich nicht denn alles Andere kümmert mich nicht.' - sie wissen also woran Sie sind und wenn der T nicht sein Spiel mit Multiplication treibt, so laßen Sie Alles getrost bleiben wie es ist […]". - Der Sohn jüdischer Eltern studierte in Berlin, wo er sich taufen ließ, Medizin, dann in Kiel Geschichte und Philosophie und wurde 1824 promoviert. Nach kurzer Tätigkeit als Volontär an der Kieler Universitätsbibliothek ging er als Lehrer nach Hamburg und hatte ersten Erfolg mit poetischen Improvisationen. Durch Goethes Vermittlung erhielt er 1826 eine Professur für neuere Sprachen am Gymnasium in Weimar, wechselte 1829 als a.o.Prof. der neueren Sprache und Literatur an die Univ. Jena und wurde 1837 o.Professor. W. schrieb Romane, Novellen, Humoresken, Gedichte und literarische Feuilletons. Bedeutsam sind seine Anthologien Poetischer Hausschatz des deutschen Volkes (1839, (31)1908) und Der Hausschatz deutsche Prosa (1845, (11) 1875).
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Wolfradt, Heinz, Dramaturg und Verleger (geb. 1863).
Ms. Brief mit eigenh. U. Berlin, Charlottenburg, 11. V. 1912.
1¼ SS. Folio. An den Musikwissenschaftler Richard Batka: "Ich bin mit Ihren neuen Vorschlägen, was den erhöhten Tantiemenanteil für unsern Autor betrifft, einverstanden. Auch damit, dass es in dem Vertrage heisst: Bote & Bock oder ein anderer Verlag. Drittens: die Verrechnung der Tantiemenanteile für Dr. Lilienfein geschieht natürlich durch uns. Für Ihre mir versprochene Verwendung dahin, dass wir vielleicht auch an dem Mitvertrieb des Werkes beteiligt werden, danke ich Ihnen jetzt schon. Hoffentlich gelingt es. Auch der kurze Termin der Fertigstellung der Oper durch d'Albert ist ja sehr erfreulich. Das Buch von Presber ‚Dame mit den Lilien' ist noch disponibel und ein jeder feine Komponist, den Sie Presber vorschlagen wird ihm erwünscht sein. Können Sie nicht einmal an Heuberger herantreten, für den das etwas Reizendes wäre und der, wie er uns einmal schrieb, sich sehr für Presbers Muse interessiert. Vielleicht schafft er ähnlich wie im ‚Opernball' daraus ein Operettenbuch, das schon in die Komische Oper hinübergreift. Das wäre bei der jetzigen Verflachung der Operetten ‚ein Ziel aufs Innigste zu wünschen' […]". - Auf Briefpapier der "Anstalt für Aufführungsrecht". Gefaltet. - Heinz Wolfradt gründete 1907 die "Anstalt für Aufführungsrecht", welche die Schriftsteller, sofern sie dies wünschten, am Gewinn des Verlags beteiligte.
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Wolfskehl, Karl, German writer and translator (1869-1948).
4 typed letters signed. Munich, 1928 to 1931.
Large 4to. Altogether 6½ pp. on 5 ff. With envelopes. Reflections written to painter, writer and composer Karl Georg Hemmerich.
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Wolfskehl, Karl, Schriftsteller und Übersetzer (1869-1948).
"Gespenster" und "Um die Mutter". 2 eigenh. Manuskripte. Mit eh. Widmung und U. sowie einer kleinen Handzeichnung. O. O. u. D.
2 SS. Qu.-kl.-4to. Aus "Gesammelte Dichtungen" (Berlin, Bondi, 1903): "[...] Wer wollte das gräßliche Loos euch deuten? | Kein Zauber so stark euch zu bannen zu lösen | Kein Zauber so fest vor den giftigen Schwaden | Das Blühen zu schirmen - und gab es einen | Wer möchte den wagen - wer wüßte den [...] | In der tiefsten nacht am lichtesten tag | Furchtlos und furchtbar zu sagen?" ("Gespenster"). - Die Verso-Seite mit dem Gedicht "Um die Mutter" ("Du harrest auf dem Stein in der Mittagsglut | Du Mutter harrest und singst das traurige lied | [...] | Thränenlos starrest du - wie lange schon | Wie lange noch - die Zeichen wandeln im Ring [...]") und acht Zeilen aus "Einzug": "[...] Ein wehes Wehr staut sie zu[rück] | Sie bäumen sich vergebens an die Wände | Kein einziger der ein Entrinnen fände | Und draußen pocht und lockt das Glück [...]". - Die Adressatin der Widmung ist Sonja Hentschel. - Etwas angestaubt und mit kleinen Randläsuren.
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Woltmann, Karoline von, Schriftstellerin (1782-1847).
Eigenh. Brief mit U. Prag, 15. XI. 1823.
3 SS. auf gefalt. Doppelblatt. 4to. Mit eh. Adresse (Faltbrief) und Siegelrest. An Herrn von Ruprecht, im k. k. Bücher-Revisionsamt: "Erlauben mir, Euer Wohlgebohren, Sie an das Vergnügen einer kurzen Bekanntschaft zu erinnern, und mich selbst und das Unternehmen, wozu wir uns die Freiheit nehmen Hochdieselben einzuladen, Ihrer Mitwirkung und Ihrem Schutze zu empfehlen. Zehn Kreißthaler ist der Satz, den wir für das Honorar wünschenswerthester und vorzüglich schätzbarer Beiträge festgesetzt haben, für den Bogen von 16 Seiten, die Seite zu vierzig Zeilen von sieben bis acht Worten. Daß die Beiträge von Hochdemselben uns überaus schätzbar seyn werden, brauche ich Ihnen nicht zu sagen […]". Auf dem 2. Blatt eines gedruckten Konzeptes für die Zeitschrift "Der Kranz, oder Erholungen für Geist und Herz": "Von der genannten Redaktion [Karoline von Woltmann und Wolfgang Adolph Gerle] wird der Kranz, im Jahre 1824 fortgesetzt werden. Sie widmet diese Blätter vorzüglich den schönen Gefühlen des menschlichen Herzens. Was diesen entgegengesetzte Regungen zu erwecken droht, persönliche Satyre, Satyre gegen bestehende Institute, politische Geschichte des Tages, schließt sie unbedingt aus […]". - Die Arzttochter ließ sich als Zweiundzwanzigjährige von ihrem ersten Mann, Karl Friedrich Müchler, scheiden, veröffentlichte im selben Jahr den Roman "Euphrosyne" und heiratete 1805 Karl Ludwig von Woltmann. Seit 1813 in Prag ansässig, kehrte sie 1826 nach Berlin zurück. Im Jahr 1824 wurde sie Chefredakteurin der Prager Zeitschrift "Der Kranz", in der auch ihre Werke abgedruckt wurden.
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Wolzogen, Ernst Frh. von, Schriftsteller (1855-1934).
Eigenh. Brief mit U. München, 23. IV. 1898.
2 SS. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. An den Schauspieler Julius Strebinger: "Darf ich Sie bitten mir zu sagen, ob Frl. Meininger (Suzan) ein Honorar mit Ihnen ausgemacht & erhalten hat. Wenn nicht, so dürften wohl 50 M. das entsprechende sein. Bitte wollen Sie dem Boten eine Zeile an Director Bruckmann geben, der in Director Schwartzers Abwesenheit die Kasse führt […] Ich reise morgen auf etliche Zeit nach den Süden & sage Ihnen hiermit auf diesem Wege lebewohl & meinen herzlichen Dank für Ihre liebenswürdige & wertvolle Hülfe bei meinem schweren Unternehmen. Angesichts des schmachvollen Undanks, der mir dafür zuteil geworden ist, gedenke ich […] auf die Leitung der dramatischen Aufführungen der Gesellschaft zu verzichten. Bitte richten Sie auch Ihren Herrn Collegen schönste Grüße & meinen Dank aus […]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf der Münchener Litterarischen Gesellschaft. - Mit Friedrich Schiller weitläufig verwandt, wuchs Ernst von Wolzogen in einem künstlerischen Elternhaus auf, studierte in Straßburg und Leipzig und war Vorleser des Großherzogs von Sachsen-Weimar. In München gründete Wolzogen die Freie literarische Gesellschaft, inszenierte Dramen von Gerhart Hauptmann und Henrik Ibsen und war Mitarbeiter mehrerer Wochen- und Zeitschriften. In Berlin 1901 die erste deutsche und nach dem Pariser 'Chat Noir' (1881) weltweit zweite Kleinkunstbühne 'Das Überbrettl' gründend, war Wolzogen wie dem Unternehmen jedoch wegen der preußischen Zensur und mangelnden Profitinteresses der Mitträger kein Erfolg beschieden; die von ihm 1905 gegründete und geleitete erste Berliner Komische Oper ('Wolzogen-Oper') in der Dresdener Straße (später Thalia-Theater) endete gar mit einem künstlerischen und finanziellen Fiasko. Fortan als freier Schriftsteller lebend, hatte er 1920 noch die Leitung des von Max Reinhardt gegründeten Kabaretts 'Schall und Rauch' inne. Vgl. Kosch IV, 3458.
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Wolzogen, Ernst Frh. von, Schriftsteller (1855-1934).
Eigenh. Zitat mit U. O. O. u. D.
1 S. Qu.-8vo. "Götter vergehen zu neuem Erstehen, Gleichnis sind sie des Ewigen nur - Ruhig ragt in der Welten Runde Einzig die Rita ewig zu Recht […]". - Mit Friedrich Schiller weitläufig verwandt, wuchs Ernst von Wolzogen in einem künstlerischen Elternhaus auf, studierte in Straßburg und Leipzig und war Vorleser des Großherzogs von Sachsen-Weimar. In München gründete Wolzogen die Freie literarische Gesellschaft, inszenierte Dramen von Gerhart Hauptmann und Henrik Ibsen und war Mitarbeiter mehrerer Wochen- und Zeitschriften. In Berlin 1901 die erste deutsche und nach dem Pariser 'Chat Noir' (1881) weltweit zweite Kleinkunstbühne 'Das Überbrettl' gründend, war Wolzogen wie dem Unternehmen jedoch wegen der preußischen Zensur und mangelnden Profitinteresses der Mitträger kein Erfolg beschieden; die von ihm 1905 gegründete und geleitete erste Berliner Komische Oper ('Wolzogen-Oper') in der Dresdener Straße (später Thalia-Theater) endete gar mit einem künstlerischen und finanziellen Fiasko. Fortan als freier Schriftsteller lebend, hatte er 1920 noch die Leitung des von Max Reinhardt gegründeten Kabaretts 'Schall und Rauch' inne. Vgl. Kosch IV, 3458.
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Wolzogen, Hans Paul Frh. von, Schriftsteller (1848-1938).
Eigenh. Brief mit U. Bayreuth, 25. I. 1880.
2 SS. 8vo. Der Halbbruder Ernst von Wolzogens war 1877 auf Ersuchen Wagners nach Bayreuth gekommen und war dort als Redakteur der Vierteljahresschrift "Bayreuther Blätter" tätig. Bis zu seinem Tod war Wolzogen Herausgeber dieser Zeitschrift "und verfaßte zahlreiche Schriften zum Verständnis des Wagnerschen Werks, darunter einen 'Thematischen Leitfaden zum Ring, zum Parsifal und zum Tristan' (1876-85)" (DBE).
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Wolzogen, Karoline von, Schriftstellerin (1763-1847).
Eigenh. Brief mit U. Jena, 10. X. 1837.
3 SS. auf Doppelblatt. 4to. Mit eh. Adresse (Faltbrief) und Siegelrest. An die Geheime Staatsräthin Frau Körner: "Meine theure Freundin, die gute Justizräthin Krause, deren Bekanntschaft mir sehr angenehm war, denn sie ist eine sehr gebildete u. reelle Frau, wird Ihnen diese Zeilen zubringen. Recht schmerzlich fühle ich auch den Tod meiner lieben Caroline Humboldt, da sie mich mit Nachrichten von meinen Freunden, u. besonders mit Ihnen immer so treu en rapport hielt. Die [?] Hedemann wollte die Correspondenz erhalten, aber sie schreibt mir nicht, u. die gute Seele hat wohl mit Mann u. der Bülowschen Familie viel zu thun. Sehr besorgt war ich um Sie, in der Cholerazeit die sich doch nun zu entfernen scheint. Mein guter Hofrath Hufeland tröstete mich mit dem Gedanken, daß die böse Seuche meist die alten Plätze wieder aufsuche, u. da Sie, früher verschont blieben durfte ich hoffen Gott würde Sie auch in diesem Jahr schützen. Ob ich gleich den Tod als neuen tröstenden Freund ansehe, so stürbe ich doch nicht gern an dieser Krankheit. Dies stöhrte auch meine Reiseprojekte u. allerhand anderer Einrichtungen u. ich lebte in meinem stillen Thal. Im nächsten Jahr wenn ich's erlebe denke ich dann sehr ins Weite. Nichts bindet mich mehr. Mein Gut habe ich verkauft. Das Hauß, an dem der Garten mit meines Adolfs Grabe liegt, habe ich nach seiner Gesinnung um zuerst für die Erziehung der Kinder zu sorgen, dem Dorf zur Schule gespendet. So werden heitre Kinder die Blumen von dem geliebten Grab pflücken, neben dem auch ich ruhen werde. Mir ist oft als gienge mich nichts mehr an als dies, aber der Antheil an allem Guten u. Großen u. vielen lieben Menschen regt sich so lange das Herz schlägt. Sie meine Theure verstehen diesen Zustand - ach wir tragen ja gemeinsamen Schmerz! […] Mit Cotta ist noch nichts geschehen, da ich dachte Schillers Statue in Stuttgart würde noch in diesem Jahr errichtet werden […] Doch liegen Ihre Briefe Schillers nur mit Ihrer Adresse im Fall meines Todes. Das Unwesen mit den Briefen wird immer unerträglicher […]". - Schon früh war das Interesse der Schwestern Caroline und Charlotte Lengefeld am literarischen Leben ihrer Zeit geweckt. Enge Verbindungen bestanden zum Musenhof der Herzogin Anna Amalia von Sachsen-Weimar-Eisenach in Weimar, zu Johann Caspar Lavater und zu Caroline von Dacheröden (Wilhelm von Humboldts späterer Frau) wie auch zu Friedrich Schiller, mit dem die Familie eng befreundet war und den Charlotte im Jahr 1790 heiratete. Mit seiner Schwägerin Caroline verband Schiller bis zu seinem Tod eine intensive freundschaftliche, durch die gemeinsamen literarischen Interessen geförderte Beziehung. Nachdem ihre Ehe mit von dem Geheimen Legationsrat und Kanzler Friedrich Wilhelm Ludwig von Beulwitz (1755-1829) im Jahr 1794 geschieden worden war, heiratete Caroline von Lengefeld noch im gleichen Jahr den Legationsrat Wilhelm von Wolzogen (1762-1809). Nach mehreren Schicksalsschlägen - dem Tod Schillers (1805), ihres Mannes (1809), ihrer Schwester und ihres einzigen Sohnes Adolf (1825) - zog sich Caroline von Wolzogen aus dem gesellschaftlichen Leben Weimars zurück. Ab 1825 wohnte sie in Jena und führte bis zu ihrem Tod im Jahr 1847 ein einsames, von schwärmerischer Religiosität geprägtes Leben.
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Woznicki, Kazimierz, Schriftsteller, Politiker und Diplomat (1878-1949).
Visitenkarte mit einigen eigenh. Zeilen. O. O. u. D.
1 S. Visitkartenformat. In polnischer Sprache.
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Wurm, Ernst, Schriftsteller (1906-1971).
Eigenh. Brief mit U. Wiener Neustadt, 5. IX. 1934.
¾ S. Gr.-4to. An Leopold Rak: "Ich bin glücklich, daß Ihnen meine Vorlesung im Radio Wien [!] am Sonntag gefiel und erfülle Ihre liebenswürdige Bitte mit viel Vergnügen [...]". - Angeregt von Romain Rolland, Thomas Mann und Max Reinhardt erste literarische Arbeiten verfassend, war Ernst Wurm seit 1933 beim Österreichischen Rundfunk tätig und schrieb Theater-, Musik- und Literaturkritiken. 1934 gelang ihm der literarische Durchbruch mit seinem ersten Roman "Solange die Erde steht", dem weitere Romane (darunter "Die Sängerin", 1939) sowie Erzählungen folgten. - Die Verso-Seite mit Resten eines Montagestreifens.
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Wurzbach, Constant Rt. von Tannenberg, Schriftsteller und Lexikograph (1818-1893).
Eigenh. Gedicht mit U. ("W. Constant"). Berchtesgaden, 13. VII. 1879.
1 S. Qu.-8vo. "Aus meinem ‚Psalter des Lebens': Weltschmerz ist heut zu Tage sehr beliebt, | Woher stammt es? Hör' ich häufig fragen: | Weil es, um kurz darauf Bescheid zu sagen, | Vielmehr zu deuten als zu fühlen gibt, | Und weil die unbefriedigten Gedanken | Im Suchen nach dem Gleichgewicht erkranken. | Wie ist des Herzens Frieden zu erringen? | Zunächst durch Selbstbetrachten, Selbstbezwingen. | Kraft ist ein hohes Gut, doch auch nur dann, | Wenn, wer sie hat, sie auch beherrschen kann". - Der in Laibach geborene Schriftsteller trat vor Abschluß seines Jusstudiums in den Militärdienst, der ihn u. a. nach Lemberg führte, wo er 1843 als erster aktiver österreichischer Offizier promovierte. Im Jahr darauf verließ er die Armee, wurde Skriptor an der Lemberger Universitätsbibliothek, 1849 Vorstand der Administrativen Bibliothek des Innenministeriums in Wien und anschließend Ministerialsekretär im Staatsministerium. Nach seiner Erhebung in den Ritterstand 1874 ging er in Pension und lebte fortan als wissenschaftlicher Schriftsteller in Berchtesgaden. Sein zwei Jahre vor seinem Tod abgeschlossenes Lebenswerk ist das "Biographische Lexikon des Kaiserthums Österreich" (60 Bde., 1855-91). Vgl. Kosch IV, 3477 und Öst. Lex. II, 666.
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Wurzbach, Constant Rt. von Tannenberg, Schriftsteller und Lexikograph (1818-1893).
"Lieder | insgesammt in den Mund des Volkes übergegangen". Manuskript. O. O. u. D.
28 Bll. 4to. Sammlung von 24 deutschsprachigen Übertragungen von ungarischen Volksliedern, die Titel (mit Ausnahme von "Die schlafende Schöne") in ungarischer Sprache; ein Lied unbetitelt. Ein wohl als Zwischentitel dienendes Blatt, dem weiter nichts folgt, mit dem Namen des ungarischen Dichters und Gelehrten Gregor Czuczor (Czuczor Gergely). Die in großer Schreibschrift möglicherweise von Wurzbach selbst verfertigte Sammlung wird wohl in Zusammenhang mit Wurzbachs "Die Volkslieder der Polen und Ruthenen" (Wien, 1846) stehen.
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Wurzbach, Constant Rt. von Tannenberg, Austrian biographer (1818-1893).
"Ungarn (Matthias Corvinus) 1473 (1472)-1477 [...] Erblande ". Manuscript. N. p. o. d.
4to. 180 ff. Collection of copies of letters and other documents concerning the reign of the Hungarian king and the "dominions".
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Young, Ella, Irish poet, mystic and political activist (1867-1956).
The Weird of Fionavar. With autograph inscription signed. Dublin and London, Talbot Press & T. Fisher Unwin, 1922.
16mo. 24 pp. Printed original wrappers. Inscribed to Mrs. Roland G. Hopkins from the Women's City Club of Boston.
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Zabel, Eugen, Schriftsteller (1851-1924).
Eigenh. Postkarte m. U. Berlin, 24. II. 1881.
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse verso. An den Buchhändler Leopold Rosner (1838-1903): "Mein Wilbrandt-Essay erscheint also endlich im Aprilhefte der Westermannschen Monatshefte […]". - Die Bedeutung des vielseitigen Schriftstellers, den seine ausgedehnten Reisen u.a. nach Sibirien und Nordamerika führten, "liegt in seinen Reisebildern und in seinen Berliner Theatergängen" (Geißler, Führer durch die Literatur des 20. Jahrhunderts; zit. n. DBA II 1437, 279).
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Zahlhas, Johann Baptist Ritter von, Schauspieler und Dramatiker (1787-1870).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 31. VIII. 1848.
1 S. 8vo. Mit eh. Adresse (Faltbrief). An Heinrich Langs: "Ein Schnupfenfieber, das sehr zur Unzeit kommt, fesselt mich ans Bett. Wir können also heut nicht nach Hietzing hinaus. Ich bitte Sie, lieber Heinrich, auch bei Ihrer Tante entschuldigen zu wollen. In ein paar Tagen hoff ich wieder wohl zu sein […]". - Zahlhas war zunächst Schauspieler am Hoftheater in Wien. 1817 nach Leipzig engagiert, übernahm er vorwiegend Intriganten-, Charakter- und Väterrollen und trat seit 1821 am Hoftheater in München auf. Anschließend leitete er das Theater in Bremen und war von 1825 bis 1827 als Schauspieler am Hoftheater in Dresden verpflichtet. 1842 wurde er Direktor des Hoftheaters in Sondershausen.
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Zahn, Ernst, Schriftsteller (1867-1952).
Eigenh. Bildpostkarte mit U. Zürich, 22. XII. 1936.
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An Josef Wesely: "Herzlichen Dank + auch alles Gute zu den Festtagen. Ernst Zahn". - Ernst Zahn trat nach Lehrjahren in England und Italien in den väterlichen Hotelbetrieb ein, den er nach seines Vaters Tod auch weiterführte. "In volkstümlichen Romanen [...] und Erzählungen schilderte er stimmungsvoll das Leben der Bauern seiner Heimat" (DBE); daneben schrieb er Dramen, Gedichte und Jugendbücher und war in öffentlichen Ämtern (u. a. als Kriminalrat und Präsident des Landrats von Uri) tätig. - Die Bildseite mit einem Photo der Enkelin des Dichters beim Klavierspiel und dem faksimilierten Gedicht "Klavierstunde".
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