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‎Schaeffer, Julius, Dirigent und Komponist (1823-1902).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Breslau, 8. I. 1884.‎

‎2 SS. 8vo. Wohl an Ludwig Bösendorfer: "Ich bin bald nach Empfang Ihres Briefes zu Lichtenberg gegangen um Ihren Flügel zu besichtigen und habe am 11. December auch Gelegenheit gehabt, einige Lieder auf demselben zu bestreiten und somit seine Klangwirkung im großen Concertsaal zu erzielen. Das Resultat war in beiden Sätzen ein sehr günstiger […]". - Seit 1860 war Schaeffer Universitäts-Musikdirektor und Dirigent der Singakademie in Breslau.‎

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‎Schantl, Heinrich, Hornist (1873-1937).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.‎

‎1 S. 8vo. Beiliegend Umschlag. "Anbei erlaube ich mir 4 fl beizuschließen für Stempel und Zeugniß zum Aufnehmen als Mitglied des Haydn [...]".‎

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Wien, AT
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€ 160,00 Acheter

‎Schapira, Vera, Pianistin (1891-1930).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Bad Kissingen am Altenberg, 30. VII. 1910.‎

‎3 SS. (Qu.-)8vo. An Ludwig Bösendorfer (1835-1919): "Nehmen Sie meinen schönsten und innigsten Dank für die große Güte und Liebenswürdigkeit, mit der Sie mir das Clavier zur Verfügung stellten. Ich habe einen Riesenerfolg gehabt, und weiß genau, wem ich das verdanke. Das Klavier war prachtvoll, klang famos, alles war entzückt [...]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf des Kurhauses Bergschlösschen Bad Kissingen.‎

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€ 220,00 Acheter

‎Scharf, Moritz, Musiklehrer und Komponist (1838-1908).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Pirna, 4. II. 1900.‎

‎1¾ SS. 8vo. An den Musikwissenschaftler Richard Batka: "Auf den Kunstwart und dessen vortreffliche Artikel aufmerksam geworden, wäre es mir von hohem Werthe, wenn eine oder die andere meiner Compositionen in dieser Zeitschrift genannt u. mit einigen Worten besprochen werden könnten. Ich erlaube mir deshalb, mich mit der höflichen Bitte an Sie zu wenden, sich zwei meiner Compositionen - nur um zwei handelt es sich vorläufig - einmal ansehen zu wollen. Es sind dies ein Clavierquintett u. ein Streichquartett. Ich würde Ihnen sehr danken, wenn Sie mir die Erlaubnis ertheilen wollten, Ihnen die Partitur dieser beiden Werke zusenden zu dürfen. Das Clavierquintett ist schon mehrmals öffentlich aufgeführt worden, das letzte Mal von Wiener Künstlern. Herr B. Lvovsky, der Redacteur der Österreich. Musik- u. Theater-Zeitung nahm sich meines Werkes an u. ermöglichte eine vorzügliche Aufführung. Das Streichquartett, erst in den letzten Jahren entstanden, hat noch keine öffentliche Aufführung erlebt doch schreibt mir deshalb Herr Lvovsky, dass er es zum 12. dieses Monats in einem Conzerte zur ersten Aufführung bringen wolle […]".‎

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‎Scharwenka, Franz Xaver, pianist and composer (1850-1924).‎

‎Autograph musical quotation signed. Berlin‎

‎4to. 1 p. Four bars for piano from an unidentified work.‎

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‎Scharwenka, Ludwig Philipp, Komponist (1847-1917).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Berlin, 22. X. 1895.‎

‎2¾ SS. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Indem ich Ihnen für die mir zugesandte Auszeichnung meinen herzlichen Dank ausspreche, theile ich Ihnen mit, dass seit dem Erscheinen meiner Lebensskizze in dem Br. u. H:schen Cataloge meiner Werke nichts Bemerkenswertes mit mir vorgegangen ist. Für den Fall, dass Sie die Liebenswürdigkeit haben wollen, meiner Lebensskizze eine Besprechung einiger meiner Werke beizufügen, erlaube ich mir auf eine Reihe von Publikationen im Verlage von Praeger & Meier in Bremen aufmerksam zu machen u. bitte Sie, sich von der genannten Firma eine Auswahl meiner daselbst erschienenen Werke aller Gattungen senden zu lassen […]". - Scharwenka wurde 1881 Kompositionslehrer am Konservatorium seines Bruders Xaver Scharwenka, war 1891/92 an der ebenfalls von diesem gegründeten Musikschule in New York tätig und wurde nach seiner Rückkehr nach Berlin Mitdirektor des Scharwenka-Konservatoriums. Seit 1902 Professor, wurde er 1911 Senator der Berliner Akademie der Künste (DBE).‎

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‎Schauseil, Wally, Sängerin und Pädagogin (1860-1951).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. Düsseldorf, 8. IV. 1884.‎

‎2 SS. (Qu.-)8vo. An den Musikdirektor des Oratorienchors Pforzheim Theodor Mohr (1826-1903): "Am 11ten Mai singe ich in Ihrer Nähe. Haben Sie um diese Zeit kein Concert, wo ich mitwirken könnte? [...]".‎

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€ 120,00 Acheter

‎Schebek, Edmund, Musikschriftsteller (1819-1895).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Prag, 7. VIII. 1882.‎

‎2 SS. 8vo. "Von meinem kurzen Landaufenthalte wieder zurückgekehrt finde ich zu meiner angenehmen Überraschung Ihren Verlagskatalog 1798-1882. Ich danke für diesen Beweis freundlicher Aufmerksamkeit auf das Verbindlichste [...]". - Die historischen Werke des Juristen zeichnen sich durch umfangreiche Heranziehung von Quellen aus. Schebek war Sammler alter Streichinstrumente.‎

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‎Schemann, Karl Ludwig, Schriftsteller (1852-1938).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Freiburg, 22. IV. 1902.‎

‎2 SS. 8vo. Beiliegend eh. adressierter Umschlag. An die Pianistin und Publizistin Anny Edle von Newald-Grasse (1875-1952): "Auf Ihre Anfrage erwidere ich Ihnen -vertraulich - dass meines Wissens Frau Cosima Wagner die Verfasserin des 'Erinnerungsbildes' ist, aber als solche nicht genannt sein will. Wahrscheinlich ist, dass sie es mit Wagner gemeinsam, mit dessen Beirath und Beisteuer von Material, verfasst hat [...]".‎

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‎Schemmel, Helene, Schauspielerin.‎

‎Eigenh. Briefkärtchen mit U. [Poststempel: Brno, 15.12.1904‎

‎2 SS. 30 x 90 mm. Beiliegend eh. Umschlag. An Kamillo Horn: "Habe unendlich bedauert, Sie in der Redaction nicht angetroffen zu haben. Erlaube mir daher auf diesem Wege um Ihre gütige Nachricht zu bitten [...]".‎

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‎Schering, Arnold, Musikwissenschaftler (1877-1941).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Leipzig, 6. X. 1903.‎

‎2 SS. 8vo. An den Musikwissenschaftler Richard Batka: "Es würde uns freuen, Sie in Zukunft unter die Mitarbeiter unseres Blattes nehmen zu dürfen. Sie haben unserer letzten Nummer entnommen, daß ein Redaktionswechsel eingetreten. [...] Würden Sie einverstanden sein, sehr geehrter Herr Dr., uns gelegentlich Berichte über Oper in Prag zu senden, kurz, aber schlagend? [...]" - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf der "Neuen Zeitschrift für Musik" in Leipzig.‎

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€ 180,00 Acheter

‎Schild, Theodor Franz, Komponist (1859-1929).‎

‎2 eigenh. Bildpostkarten mit U. Wien, 1911 und 1923.‎

‎Zus. (2+2 =) 4 SS. auf 2 Bll. Qu.-8vo. Jeweils mit eh. Adresse. An den Schauspieler (1857-1934) mit Dank für dessen "poetische Gratulation" (1911) und dessen "von Herzen kommenden Zeilen" (1923). - Von Berufs wegen Angestellter im Wiener Musikverlag Robitschek, war T. F. Schild seit den 1880er Jahren auch als gesuchter Komponist und Wiederentdecker von populären Melodien tätig. "Insgesamt hat Schild (nach eigener Angabe) mehr als 2000 Lieder, Tanzweisen und Couplets geschrieben, seine Stücke gehörten auch zum Repertoire der Militärkapellen" (ÖBL X, 131).‎

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‎Schild, Theodor Franz, Komponist (1859-1929).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 5. VI. 1913.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. Mit eh. adr. Kuvert. An einen Landesgerichtsrat Alfred Pick mit der Bitte ihn einmal in Urheberrechtsfragen sprechen zu können. - Von Berufs wegen Angestellter im Wiener Musikverlag Robitschek, war T. F. Schild seit den 1880er Jahren auch als gesuchter Komponist und Wiederentdecker von populären Melodien tätig. "Insgesamt hat Schild (nach eigener Angabe) mehr als 2000 Lieder, Tanzweisen und Couplets geschrieben, seine Stücke gehörten auch zum Repertoire der Militärkapellen" (ÖBL X, 131).‎

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‎Schillings, Max von, Komponist (1868-1933).‎

‎Eigenh. Brief mit U. München, 3. I. 1908.‎

‎4 SS. 8vo. An einen Herrn Wickenhauser (Franz Wickenhauser 1872-1929?): "Von einem notwendigen Erholungsausflug gestern heimkehrend fand ich Ihren Brief, auf den ich Ihnen gleich telegraphierte. Dann hatte ich bis spät in die Nacht in 2 unaufschiebbar wichtigen Angelegenheiten zu sein u. kann Ihnen eben erst schreiben. Ich stimme Ihren Vorschlägen im allgemeinen bei u. wiederhole diese Zustimmung. Noch nicht geklärt erscheint mir nur der pekuniäre Punkt. Sie fragen mich, ob es mir auf einen materiellen Gewinn bei dem Concerte ankomme. Mit diesem wage ich nicht zu rechnen, vielmehr besteht bei dem ganzen Unternehmen für mich die Frage wie hoch ein evtl. Defizit zu berechnen ist. Von dieser Frage müsste meine definitive Entscheidung abhängen […]". - Schillings wurde 1903 zum königlichen. Prof. in München ernannt, 1908 wurde er als Generalmusikdirektor an die Stuttgarter Oper berufen, an der er bis 1918 wirkte (DBE).‎

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€ 400,00 Acheter

‎Schillings, Max von, Komponist (1868-1933).‎

‎Eigenh. musikalisches Albumblatt mit U. O. O., Februar 1909.‎

‎1 S. 4to. Drei Takte aus seiner 1894 uraufgeführten Oper "Ingewelde".‎

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€ 200,00 Acheter

‎Schillings, Max von, Komponist (1868-1933).‎

‎Portraitphotographie mit eigenh. Widmung und U. Berlin, 1928.‎

‎216:171 mm auf etwas größerem Trägerkarton. S/W-Portrait en face aus dem Atelier Fayer, Wien. "Herrn Fischer + Beck in angenehmster Erinnerung an das Blue Ribbon-Restaurant in New York 1924 Februar (Mona Lisa)". - Max von Schillings hatte in den 1920er Jahren nach Ende seiner Tätigkeit als Intendant der Berliner Staatsoper ausgedehnte Gastspielreisen durch Europa und die USA unternommen, wo er - wie die Widmung nahelegt - die 1915 uraufgeführte "Mona Lisa", seinen größten Erfolg, selbst dirigiert haben dürfte.‎

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€ 350,00 Acheter

‎Schjelderup, Gerhard, Komponist (1859-1933).‎

‎Eigenh. Brief mit U. ("Gerhard Sch"). Dresden, 31. XII. 1900.‎

‎4 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Schade, dass ich nicht einen Hänsel u. Gretel-Erfolg aufzuweisen hatte. Dann könnte ich wenigstens meinen lieben Freunden etwas nützen [...] Meine nordische Reise bringt ein wahrscheinlich sehr schönes Resultat, Aufführungen in Kristiania, Kopenhagen u. Stockholm. Mein Name hat sich im Norden sehr verbreitet und wurde ich überall sehr gut empfangen. In dieser Saison wird wohl kaum viel geschehen, aber im Anfang der nächsten. In Kristiania ist eine grosse Frische vorhanden und würde meine N. H. [d. i. die i. J. 1900 uraufgeführte Oper "Norwegische Hochzeit"] dort einen mächtigen Erfolg haben. - Auch in Berlin scheinen gute Chancen vorhanden zu sein. Ich werde bald wieder hinreisen müssen [...]". - Im oberen Rand gelocht (geringf. Buchstabenberührung).‎

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€ 400,00 Acheter

‎Schladebach, Julius, Musikschriftsteller (1810-1872).‎

‎Eigenh. Brief mit Paraphe. P[osen], 19. XII. 1856.‎

‎½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Sie würden mir eine Gefälligkeit erweisen, wenn Sie die Güte hätten, meine Liederkompositionen [...], die Sie ja doch wohl vollständig auf dem Lager haben, an Frl. Löwenstein, vielleicht noch heute zu senden. Doch wünsche ich nicht, daß sie wisse, diese Anregung sei von mir ausgegangen [...]". - Schladebach war Mitarbeiter bei Schumanns "Neuer Zeitschrift für Musik" und später auch Redakteur politischer Zeitschriften. - Auf Briefpapier mit gedrucktem Briefkopf der "Posener Zeitung"; mit kleinen Einstichen an einem Rand.‎

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€ 220,00 Acheter

‎Schläger, Hans, conductor and composer (1820-1885).‎

‎Autograph letter signed. Salzburg, 2 Feb. 1878.‎

‎8vo. 2 pp. To a Mr. Gotthard in Vienna, discussing his poor hearing which excludes him from ensemble performances, and requesting the score and voices of his prize string quartet so that he may at least listen to music when not playing in solitude.‎

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‎Schlemmer-Ambros, Irene, Sängerin‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, [Poststempel: 12.12.1904].‎

‎4 SS. 8vo. Mit eh. Umschlag. An Camillo Horn: "Ich würde Sie sehr bitten die Aufnahme beiliegender Notiz in das "deutsche Volksblatt" gütigst zu ermöglichen. Frl. Wolf hatte in Deutschland ganz ungewöhnliche Erfolge […]. Es wäre von großem Interesse wenn diese Erfolge in Wien bekannt würden, da Frl. Wolf im Februar einen eigenen Liederabend veranstaltet […]".‎

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€ 180,00 Acheter

‎Schletterer, Hans Michael, Musikpädagoge (1824-1893).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Augsburg, 7. VII. 1870.‎

‎2½ SS. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Schon seit Beginn dieses Jahres bin ich krank; selbst jetzt bin ich keinen im Stande die Feder zu halten. Mein trauriger Zustand ist die Ursache, warum eine Betrachtung Ihrer vortrefflichen Briefe in der allg. Zeitung bis jetzt noch nicht gekommen ist […]". - Schletterer veröffentlichte Lehrbücher, musikwissenschaftliche Arbeiten und komponierte Stücke für Chor, Lieder, Kantaten und Schulopern.‎

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€ 150,00 Acheter

‎Schletterer, Hans Michel, Musikwissenschaflter (1824-1893).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Augsburg, 24. XI. 1885.‎

‎2½ SS. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Es drängt mich, Ihnen verehrter Herr Doktor, für die so freundliche Aufnahme meiner Tochter u. für die liebenswürdige Weise, mit der Sie ihre völlige Indisposition so nachsichtig aufnahmen, ganz verbindlichen Dank zu sagen. Meine Tochter war in Verzweiflung, in Folge ihres Unwolseins nicht Besseres leisten zu können u. beruhigt sich sehr, seitdem auf Ihre gütige Empfehlung hin eine Einladung zu einem Concerte nach Karlsruhe eingetroffen ist […]. Zu meiner großen Freude höre ich, dass Ihr Verein sich im Besitz des "Weltgerichtes" von Fr. Schneider befindet. Hätte ich das doch früher gewusst! […] Ich habe in diesem Herbste ganz Deutschland vergebens danach abgefragt […]". - Unter Mitarbeit Robert Eitners katalogisierte Schletterer die in Augsburg vorhandenen Musikhandschriften, frühen Notendrucke und Archivalien. Im Artikel über Schneider in der ADB (XXXII, 110-119), bezeichnet Schletterer "das Weltgericht als sein größtes und berühmtestes Werk".‎

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€ 160,00 Acheter

‎Schmedes, Erik, Sänger (1868-1931).‎

‎Kabinettphotographie mit eigenh. Widmung und U. Wien, 10. X. 1905.‎

‎165:110 mm. Ganzfigürliche Darstellung des Schauspielers im Rollenkostüm aus dem Atelier Mertens, Mai & Cie mit dessen gedr. Signet am unteren Rand des Trägerkartons. Signiert und mit eh. Widmung auf der Bildseite.‎

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€ 150,00 Acheter

‎Schmeidel, Hermann, Dirigent (1894-1953).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 9. I. 1920.‎

‎3 SS. 8vo. Beiliegend Umschlag. Bedankt sich bei Frau Hedwig Czermak in Zipf für die Bereitstellung ihrer Wohnung in Wien, in der Schmeidel und seine Frau lebten: "[...] Wir bewundern auch die Leichtigkeit mit der gnädige Frau die 4 Stöcke überwunden haben sollen, die uns meist recht aus dem Atem bringen [...]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf. - Hermann Schmeidel war Gründer und Leiter des Wiener Frauenchors sowie Dirigent der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien und des Wiener Schubertbunds.‎

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€ 100,00 Acheter

‎Schmid, Otto, Musikschriftsteller (1858-1931).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Dresden, 28. XI. 1901.‎

‎7¾ SS. auf 4 (= 2 Doppel-)Blatt. Gr.-8vo. An den Musikkritiker und Librettisten Richard Batka: "Sie sind offen, so will ich es auch sein! - Ich bedaure jetzt, meinem Schriftchen nicht das Motto vorangesetzt zu haben: 'Nur eine 'Studie', ein - Versuch! Leg's weg, wenn das ist nicht genug.' Eine so gewaltige Frage, wie ich sie in meiner Broschüre ausbreite, löst wirklich nicht einer, u. auf einmal!! [...]". - Otto Schmid studierte zunächst Rechtswissenschaften in Leipzig, wandte sich dann aber als Privatschüler Edmund Kretschmers in Dresden der Musik zu und war als Musikkritiker des "Dresdner Journals" und der "Sächsischen Staatszeitung" tätig. "1905 wurde er zum Kgl. Prof. ernannt und lehrte 1912-24 Musikgeschichte am Dresdner Konservatorium. Schmid veröffentlichte u. a. Merkblätter zur Musikgeschichte (1912) und gab das zehnbändige Sammelwerk Musik am sächsischen Hof heraus" (DBE). - Eine Seite mit gestempeltem Briefkopf.‎

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€ 350,00 Acheter

‎Schmidt, Leopold, Musikhistoriker (1860-1927).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Berlin, O. D.‎

‎¾ S. 8vo. "Gestatten Sie mir, Ihnen für die ritterliche Art zu danken, in der sie einen, wie ich Ihnen versichern darf gänzlich unmotivierten, Angriff auf mich pariert haben. Ich selbst würde nichts gethan haben, da ich mich grundsätzlich jeder persönlichen Polemik fernhalte; es freut mich aber dass auf die Weise der Saite die Spitze abgebrochen ist, und gerade durch einen Mann, den ich in jeder Beziehung hochzuschätzen Veranlassung habe". - Leopold Schmidt war seit 1887 als Kapellmeister in Berlin, Zürich und Halle tätig und wurde 1895 in Rostock zum Dr. phil. promoviert. Seit 1897 Musikreferent am "Berliner Tageblatt", wurde er später auch Mitarbeiter des "Merkur" und des "Kunstwart" und war seit 1900 Lehrer für Musikgeschichte am Sternschen Konservatorium. Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf der Redaktion des "Berliner Tageblatt".‎

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€ 150,00 Acheter

‎Schmitt, Hans, Musikpädagoge, Pianist und Komponist (1835-1907).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.‎

‎2 SS. 8vo. "Herr Hofschauspieler Schöne war so freundlich mir die Aussicht auf eine Eintrittskarte (für mich und meine Frau) zu dem morgigen Balle zu eröffnen und bestellte mich für heute Nachmittag 3 Uhr in das Comitèe-Lokal; leider bin ich verhindert die genannte Zeit einzuhalten, ich ersuche daher das geehrte Comitèe schriftlich um die geneigte Überlassung erwähnter Karten und gebe zugleich die Versicherung, dass ich gerne bereit bin, dem Verein Hesperus mit meinen Kräften zu dienen". - Hans Schmitt gilt als Begründer einer neuen Ära des Klavierunterrichts und Reformator der Klavierpädagogik. Seine instruktiven Klavierwerke wurden auch von Hans von Bülow geschätzt.‎

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€ 180,00 Acheter

‎Schmitt, Hans, Musiker (1835-1907).‎

‎Eigenh. Brief mit U. [Wien], 20. IV. 1895.‎

‎1 S. 8vo. An Ludwig Bösendorfer (1835-1919): "Ein nachlässiger Zeitungsleser entging mir die Kunde der Ihnen gewordenen hohen Auszeichnung. Erst heute erfuhr ich davon und beeile mich nun meine herzliche Freude auszusprechen. Mehr verdient als Sie haben die Ehre wenige. - Tüchtig, ausserordentlich im eigenen Beruf, selbstlos gemeinnützig wo es gilt der Kunst zu helfen, edelmüthig großmüthig den verdienstvollen Unterstützung bedürftigen Talenten vornehm selbst den Gegnern gegenüber milde gegen die Untergebenen anspruchslos vor aller Welt - wer weist mehr Gediegenheit auf! Freuen Sie sich recht lange des Sonnenstrahls […]". - Schmitt war von 1876 bis 1885 Mitglied der Wiener Hofmusikkapelle und von 1900 bis 1903 Lehrer für Sologesang am Mozarteum in Salzburg (DBE). - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.‎

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€ 120,00 Acheter

‎Schmölzer, Jakob Eduard, Komponist (1812-1886).‎

‎Eigenh. Brief mit U. [Kindberg], 21. XII. 1876.‎

‎3 SS. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Freund: "Es dürfte dieser Tage ein Läufer f. d. Bild der Frau Kartoch bey Ihnen erscheinen. In diesem Falle bitte ich das Bild nicht zu hoch im Preise zu halten. Sie können es nöthigenfalls um 40 fl. ablassen, wenn es nur verkauft wird. Jedenfalls bitte ich mir, wenn es verkauft werden sollte, den Preis anzuzeigen […]. Ich bin gerne bereit, eine Ergänzung Ihnen einzusenden, damit es f. d. Künstlerin ermuthigender wirkt. Sie ist der sicheren Erwartung, dass das Bild verkauft wird, und ich denke, dass Wien nicht ferne ist, um für ein so hübsches Bild nicht 40f zu zahlen […]". - Schmölzer erhielt eine umfassende musikalische Ausbildung und gab 1825 sein erstes Konzert als Flötist im Musikverein für Steiermark, wurde jedoch aus finanziellen Gründen Kanzleipraktikant. 1839 unternahm er eine Konzertreise durch die deutschen Staaten sowie nach Wien. Seit 1845 arbeitete er bei der ständischen Buchhaltung in Graz, übernahm das Musikreferat der Zeitung "Stiria", war in verschiedenen Orten der Steiermark tätig und hatte maßgeblichen Anteil an der Entwicklung des dortigen Männerchorwesens (DBE). - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.‎

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€ 350,00 Acheter

‎Schnabel-Behr, Therese, Altistin und Gesangslehrerin (1876-1959).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Berlin, Charlottenburg, 12. I. 1906.‎

‎3 SS. 8vo. Freut sich auf das Wiedersehen mit einer namentlich nicht genannten Freundin. - Die Schülerin von Julius Stockhausen gilt als eine der führenden Lied- und Konzertsängerinnen ihrer Zeit.‎

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€ 180,00 Acheter

‎Schnebel, Dieter, Komponist und Musikwissenschaftler (geb. 1930).‎

‎Portraitphotographie mit eigenh. U. Ort unleserlich, 17. II. 2005.‎

‎101:148 mm. Portrait im ¾-Profil in S/W beim Klavier.‎

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€ 80,00 Acheter

‎Schneider, Friedrich, German pianist, composer and conductor (1786-1853).‎

‎Autograph letter signed. Dessau, 13 May 1832.‎

‎4to. 2 pp. With autogr. address. To Gaspare Spontini, recommending his student Maizier: "Euer Hochwolgeboren wollen verzeihen, daß ich, im dankbaren Angedenken der mir in Halle bewiesenen Aufmerksamkeit, es wage, Ihnen einen meiner Schüler, Maizier aus Berg zu empfehlen. Vorzüglich nützlich für seine weitere Ausbildung würde es seyn, wenn er die Gelegenheit erhalten könnte, den Proben u. Vorstellungen der unter Ew. Hochwolgeboren Leitung stehenden Opern beiwohnen zu dürfen […]".‎

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€ 650,00 Acheter

‎Schneider, Friedrich, Kapellmeister (1786-1853).‎

‎Eigenh. Musikzitat mit U. O. O. u. D.‎

‎67:140 mm. 26 Takte, Klavierstimme mit unterlegtem Text ("In Angst und Sorg u. bittern Schmerz"). - Friedrich Schneider gründete 1829 eine Musikschule in Dessau, in der er bis zur Schließung 1846 eine internationale Schar von insgesamt über 120 Schülern unterrichtete, darunter R. Franz (vgl. MGG XI, 1901).‎

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€ 500,00 Acheter

‎Schnerich, Alfred, Musikwissenschaftler und Kunsthistoriker (1859-1944).‎

‎Gedr. Visitkarte mit eigenh. Widmung und U. Wien, 2. VI. 1923.‎

‎62 x 105 mm. Beiliegend eh. adressierter Umschlag. Gratuliert Hans Nüchtern zur Vermählung: "Gelegentlich werde ich wohl auch die Ehre haben, die hochgeehrte Frau Gemahlin persönlich kennen zu lernen [...]". - Der aus Wien stammende Journalist und Dramaturg Hans Nüchtern (1896-1962) war seit 1924 Leiter der literarischen Abteilung der RAVAG und unterrichtete auch an der Akademie für Musik und darstellende Kunst sowie am Max Reinhardt-Seminar. Albert Schnerich war von 1911 bis 1922 Oberbibliothekar der Wiener Universitätsbibliothek und betreute die Referate Kunstgeschichte und Musikwissenschaft.‎

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€ 80,00 Acheter

‎Schnitzer, Germaine, Pianistin (1888-1982).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. New York, 2. VI. 1923.‎

‎1 S. 8vo. "Ich erwarte schon Ihre w. Nachrichten mit größter Ungeduld und hoffe dass Sie mir gleich geantwortet haben […]".‎

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€ 120,00 Acheter

‎Schön, Carl, Musikkritiker und Komponist (1855-1929).‎

‎Blatt mit eigenh. Widmung und U. O. O. u. D.‎

‎30 x 102 mm. Auf Trägerkarton. "Dem lieben Freunde Hr. Petzek [?] zur Erinnerung an fröhliche Abende […]". - Nach dem Studium der klassischen Philologie und Musikgeschichte 1874-78 erteilte S. zunächst Klavierunterricht in Wien, war dann als Korrepetitor tätig und trat zeitweise auch als Dirigent in Erscheinung. Er war als Musikkritiker tätig, arbeitete an der "Deutschen Zeitung", der "Musikalischen Rundschau" und der Kunstzeitung "Die Lyra" mit und komponierte Chöre und Lieder.‎

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€ 90,00 Acheter

‎Schön, Eduard, Pseud. E. S. Engelsberg, Dichter und Komponist (1825-1879).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. ("E. S. Engelsberg"). Marienbad, Juni 1870.‎

‎54:223 mm. "Frau Priska Baronin v. Hohenbruck zu freundlicher Erinnerung". - Eduard Schön war Konzertdirektor der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien und Schöpfer von etwa 168 Chorwerken, 63 Liedern und 12 Kirchenmusikstücken. - Ausschnitt einer gedr. Widmungsadresse an Betti Schön.‎

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€ 180,00 Acheter

‎Schoenaich, Gustav, Journalist (1840-1906).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. Wien, 25. VI. 1902.‎

‎2 SS. (Qu.-)8vo. An den Musikwissenschaftler Richard Batka: "Eine Correctur meines Artikels über Bach ist mir bisher nicht zugekommen? Ich reise in den nächsten Tagen ab. Möchte daher diese Sache noch vorher erledigen [...]". - Schoenaich fand früh Zugang zum Wiener Musikleben, war mit Richard Wagner, Peter Cornelius und Felix ->Mottl befreundet und zählte zu den Förderern von Hugo Wolf. Er war Musikkritiker der "Österreichischen Constitutionellen Zeitung", der "Debatte" und der "Österreichischen Revue". Er schrieb außerdem Kritiken, Rezensionen und Feuilletons über zahlreiche kulturelle Ereignisse für das "Neue Wiener Tagblatt", die "Extrapost", die "Neue musikalische Presse" und die "Wiener Allgemeine Zeitung".‎

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‎Schönberg, Arnold, Austrian composer (1874-1951).‎

‎Typed letter signed. Berlin, 15 April 1931.‎

‎4to. ½ p. To music director Johannes Schüler (1894-1966), reporting the successful recital of his "Pierrot Lunaire" and mentioning Alban Berg, who had also informed him that. - On headed paper; foldings with small tears, small tear-out at the top left).‎

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Wien, AT
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‎Scholtz, Hermann, Pianist (1845-1918).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Dresden, 28. IV. 1892.‎

‎3 SS. 8vo. Beiliegend Umschlag. An den Komponisten Carl Nawratil in Prag: "Da Sie im Begriff sind, eine biografische Notiz für die ‚Musical Times' zu schreiben, so würde es mich sehr freuen, wenn Sie mir dieselbe später zukommen ließen. Daß Sie sich gegenwärtig in einer sehr traurigen Lage befinden, habe ich mit Bedauern erfahren u. erlaube ich mir Ihnen deßhalb 10 Mark beifolgend zu senden. Da ich eine kränkliche Frau habe u. Familienvater von 4 Kindern bin, so habe ich selbst mit bedeutenden Ausgaben zu kämpfen, weshalb Sie und dieser Kleinigkeit vorlieb nehmen […]". - Scholtz studierte bei Bülow und Rheinberger in München und unterrichtete später Klavier in Leipzig. 1880 bekam er den Titel eines "Sächsischen königlichen Kammervirtuosen".‎

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Wien, AT
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‎Scholz, Arthur Johannes, Dirigent und Komponist (1883-1945).‎

‎Gedruckter Glückwunsch mit U. O. O. u. D.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Weihnachts- und Neujahrswünsche. - Scholz war zunächst als Organist in Wien tätig und von 1905 bis 1906 als städtischer Kapellmeister und Leiter der Orchesterschule in Spalato. 1909 wurde er städtischer Musikdirektor der Stadt Olmütz und Theaterkapellmeister am dortigen Theater. Ab 1922 dirigierte er den La-cappella Chor in Wien und ab 1928 den Wiener Sängerbund.‎

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‎Scholz, Bernhard, Musikpädagoge (1835-1916).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Berlin, 3. II. 1871.‎

‎1 S. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Da ich in den nächsten Tagen nach Wien zu reisen beabsichtige, so habe ich mir erlaubt zu bestimmen, dass Briefe für mich an Ihre geschätzte Adresse gesendet werden. Ich bitte Sie, etwas Einlaufendes für mich aufzubewahren, bis ich die Ehre haben kann Ihnen persönlich aufzuwarten und zu danken […]". - Nach Aufenthalten in München, Zürich, Hannover und Florenz ließ sich der Schüler Siegfried Dehns in Berlin nieder, wurde 1871 Dirigent des Orchestervereins in Breslau und war von 1883 bis 1908 Direktor des Hochschen Konservatoriums in Frankfurt/Main (DBE). - Mit mehreren Notizen in Bleistift.‎

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‎Scholz, Bernhard, Musikpädagoge (1835-1916).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Breslau, 2. I. 1876.‎

‎2 SS. 8vo. An den Musikverleger Wilhelm Schmid in Nürnberg: "Sie haben mich durch Uebersendung der Compositionen von Robert Steuer [Komponist 1831-95], op 8, 12 u. 14 innig erfreut. Ich habe unter neueren Sachen wenige kennen gelernt, die ich in Bezug auf Frische und Ursprünglichkeit der Erfindung und tüchtige Faktur diese Stärken an die Seite setzen würde. Das Impromptu ist ein hübsches, dankbares Clavierstück; unter den Albumblättern sind einige Nummern von geradezu frappanter Keckheit (3. E. No 6), während andere sich durch Zartheit und Sinnigkeit der Empfindung auszeichnen, wie No. 3 und 7. Am allerbesten aber gefallen mir die vierhändigen Walzer […]". - Nach Aufenthalten in München, Zürich, Hannover und Florenz ließ sich der Schüler Siegfried Dehns in Berlin nieder, wurde 1871 Dirigent des Orchestervereins in Breslau und war von 1883 bis 1908 Direktor des Hochschen Konservatoriums in Frankfurt/Main.‎

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‎Schreker, Franz, Komponist (1878-1934).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. und Paraphe. Berlin-Charlottenburg, 4. VI. 1924.‎

‎1½ SS. 8vo. Mit eh. Adresse. An Gustav Renker "b. Hofrat Dr. Julius Bittner": "Vielen Dank für Ihre Zeilen. Mit der Schweiz wird es nichts - es ist doch gar zu teuer. Ich habe zunächst in Seis am Schlern gemietet ('Seiserhof')[,] das stellte sich für uns alle mit etwa 150 Lire pro Tag, ist also nahezu um 2/3 billiger. Dann gehen wir wahrscheinlich nach Bellagio am Comersee, falls es nicht zu heiß wird [...]". - Als "in den frühen Jahrzehnten des 20. Jh. einer der erfolgreichsten und meistaufgeführten Opernkomponisten" (DBE) wurde das Werk des lange Zeit vergessenen Komponisten erst in jüngster Zeit wiederentdeckt. In ihm spiegelt sich "wie bei kaum einem anderen Komponisten den Epochenwandel jener Jahre [...] - vom Impressionismus zum Expressionismus und zur Neuen Sachlichkeit, schließlich gab es den Einschnitt durch die nationalsozialistische Kulturpolitik" (ebd.). 1932 ging Schreker - zu dessen Schülern u. a. Ernst Krenek, Alois Hába, Grete von Zieritz, Karol Rathaus und Paul Höffer zählten - seines Postens als Direktor der Berliner Musikhochschule verlustig, im Jahr darauf wurde er auch seiner Lehrtätigkeit enthoben. - Renker war nach der Promotion Kapellmeister in Wien, Graz und Nürnberg und nahm als Kriegsfreiwilliger auf österreichischer Seite am Ersten Weltkrieg teil. In den zwanziger Jahren Journalist in Schlesien, Graz und Hamburg, ließ er sich 1931 als Schriftsteller in Langnau/Emmental nieder und war 1931-45 Chefredakteur des "Emmenthaler Blatts". Renker bereiste Europa und Nordafrika, unternahm als Bergsteiger eine Reihe von Erstbegehungen und schrieb Musikkritiken sowie Kompositionen. Bekannt wurde er vor allem durch seine vielgelesenen romantisierenden und spannenden Heimatromane, die in der österreichischen und schweizerischen Bergwelt spielen; als einer der ersten nach dem Zweiten Weltkrieg thematisierte er die umstrittene schweizerische Asylpraxis. - Der Komponist Julius Bittner (1874-1939) stand im Kontakt zum Wiener Akademischen Richard-Wagner-Verein und nahm Unterricht bei Josef Labor, Joseph Schalk und Bruno Walter. 1918 wurde er in das Kuratorium der Staatsakademie für Musik gewählt und erhielt 1925 den Kunstpreis der Stadt Wien. Sein Werk umfaßt neben Chorwerken vor allem Opern, zu denen er selbst die Libretti verfaßte. Der Walzer aus Wien, der 1930 uraufgeführt wurde und den Streit zwischen Vater und Sohn Johann Strauß zum Thema hat, war ein großer Publikumserfolg.‎

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‎Schrödter, Fritz, Tenorist (1855-1924).‎

‎Albumblatt mit eigenh. U. und Datum. Wien, 18. I. 1904.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Der aus Leipzig stammende Sänger studierte in Köln, debütierte in Berlin und sang von 1885 bis 1915 im Ensemble der Wiener Hofoper. Zu seinen wichtigsten Partien zählten u. a. David, Max, Turridu, Canio, Eisenstein, Loge, Pinkerton und Hoffmann.‎

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‎Schrödter, Fritz, Tenor (1855-1924).‎

‎Kabinettphotographie mit eigenh. Widmung und U. O. O. u. D.‎

‎168 x 108 mm. Brustbild en face aus dem Atelier Adele, Wien & Ischl mit einer Widmung an den k. k. Hofsekretär der Generalintendanz der Hoftheater Dr. Ludwig Winter (urspr. Storozynetz, 1872-1922).‎

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‎Schrödter Krauss, Helene, Schauspielerin (1873-1951).‎

‎Eigenh. Brief mit U. [Poststempel: Wien, 23. Jänner 1924].‎

‎1 S. Qu.-8vo. Beiliegend Umschlag. An August Nüchtern (1861-1929) bezüglich des Todes ihres Gatten Fritz Ernst Richard (1955-1924): "Besten Dank für die Theilnahme anlässlich des Hinscheidens meines unvergesslichen Mannes […]". - Nach ihrer Karriere als Mimikerin an der Wiener Staatsoper übernahm Schrödter Krauss 1920 die Tanzschule ihres früheren Kollegen E. V. van Hamme im Gebäude des Wiener Musikvereins.‎

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‎Schubert, Louis, Operettenkomponist und Violinist (1828-1884).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Dresden, 18. VII. 1882.‎

‎1 S. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. An einen "Hochgeehrte[n] Herr[n] Professor": "Als früherer Mitarbeiter Ihrer Musikzeitung darf ich wohl hoffen, Ihrem Gedächtniß nicht ganz entschwunden zu sein. Diesmal nahe ich mich Ihnen mit einer ergebenen Bitte: Das in den Signalen befindliche Inserat besagt nämlich nicht, in welcher Art die geforderte Operette gehalten sein müßte. Ich habe beispielsweise einen militairischen Stoff, der zwar sehr interessant und komisch ist, für die Bühne gedacht und abgefertigt ist - der aber keine Liebesintrigue enthält und nur von Männerstimmen (Soli & Chor) auszuführen ist. Dauer der Operette: ungefähr eine Stunde, sie ist ferner ohne gesprochene Dialoge geschrieben. Ist nun ein Werk der Art zur Einsendung geeignet, oder nicht? [...]" - Spuren von Faltung; ein durchschlagender Tintenfleck, jedoch wohlerhalten. Beiliegend alter Sammlungsumschlag.‎

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‎Schütt, Eduard, Pianist und Komponist (1856-1933).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Meran, 15. X. 1893.‎

‎3 SS. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Es ist für einen strebsamen Componisten stets eine große Freude sich in der Hand eines ruhigen u. energischen Verlegers zu befinden; zu dieser Freude gesellt sich für mich noch die angenehme Empfindung Ihres besonders liebenswürdigen Begegnens. - Ihr zu meiner Musik zeugendes Vertrauen, Ihr schnell entschlossenes Vorgehen und Wirken, berührt mich auf's Angenehmste. So kommt es auch, dass Opus 40 früher erscheint als Opus 38 u. 39, weil Schotts in Mainz - offenbar durch die Eintragung in Amerika, - die Herausgabe verzögern. Vielen herzlichen Dank für das Pracht-Exemplar. Die Ausstattung der Stücke ist wirklich sehr hübsch u. geschmackvoll ausgefallen u. nun wünsche ich nur, dass unser erster Versuch uns auch ferner zu gemeinsamen Arbeiten u. Werken verbinden möge […]". - Schütt lebte seit 1879 in Wien, wo er bei Theodor Leschetizky studierte und von 1881 bis 1897 Dirigent des Wiener Akademischen Wagner-Vereins war. Seit 1892 lebte er in Obermais bei Meran.‎

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‎Schulhoff, Julius, Pianist und Komponist (1825-1898).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Dresden, 16. VI. 1883.‎

‎2 SS. 8vo. An einen Freund: "Es wäre wunderschön und gewiß sehr zuträglich für Dich, wenn Du hierher kommst um einige Tage gemüthlich mit uns zuzubringen [...]". - Von Frédéric Chopin gefördert, unternahm Schullhoff Konzertreisen durch England, Spanien und Rußland, auf denen er sich einen Namen als Klaviervirtuose machte. 1870 ging er nach Dresden. Schulhoff komponierte Salonmusik für Klavier und transkribierte Werke der klassischen Instrumentalmusik für Klavier.‎

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