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‎Schulhoff, Julius, Pianist und Komponist (1825-1898).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Berlin, 7. II. 1855.‎

‎4 SS. 8vo. Freundschaftlicher Brief an eine namentlich nicht genannte Gräfin über seinen Aufenthalt in Dresden: "Vor einigen Tagen hatte ich auch die Ehre, bei Hofe zu spielen bei welcher Gelegenheit der König mir auf sehr schmeichelhafte Weise seine Verwunderung dass ich ein Österreicher bin an den Tag legte; besonders interessant war mir die Bekanntschaft Alexander v. Humboldts der mir einige geistreiche freundliche Worte über meine Leistungen sagte […]". - Von Frédéric Chopin gefördert, unternahm Schulhoff Konzertreisen durch England, Spanien und Rußland, auf denen er sich einen Namen als Klaviervirtuose machte. 1870 ging er nach Dresden. Schulhoff komponierte Salonmusik für Klavier und transkribierte Werke der klassischen Instrumentalmusik für Klavier.‎

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‎Schumann, Clara, German pianist and composer (1819-1896).‎

‎Autograph letter signed. [Frankfurt a. M.], 5 April 1892.‎

‎8vo. 4 pp. To Baroness Mathilde Rothschild at Frankfurt. Herself reconvalescent, Clara Schumann offers her condolences, mentioning the heavy loss that the Baroness has suffered: "[...] Es wäre längst eine meiner Töchter zu Ihnen gekommen, aber Eugenie ist sehr krank gewesen, und erholte sich nur langsam, und Marie hatte in den letzten Wochen zwei Kranke zu pflegen. Ich aber, darf ja noch keinen Besuch machen [...] hoffe aber doch, Sie machen mir noch einmal vor meiner Abreise nach dem Süden die Freude eines Besuches, dann kann ich Ihnen noch die Hand dankbarst drücken. Eugenie geht nächste Woche, obwohl noch sehr schwach, nach Pallanza, ich will ihr Ende d. M. folgen, denn ich brauche Luft und Wärme [...]". - Minor traces of folds.‎

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‎Schumann, Clara, German pianist and composer (1819-1896).‎

‎Autograph letter signed. D[üsseldorf], 19 Oct. 1893.‎

‎8vo. 3 pp. on bifolium. With autogr. envelope. To the German conductor and composer Gustav Kogel (1849-1921), making quite detailed remarks on a symphony under Kogel's conducting she had listened to. - In 1891, Gustav Kogel had been appointed as successor of the late Carl Mueller to head the Frankfurt Museum concerts, a position which he held until 1903, and in which he brought numerous orchestral and contemporary compositions to the stage.‎

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‎Schuster, Bernhard, Komponist und Journalist (1870-1934).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Berlin, 22. III. 1904.‎

‎2 SS. Folio. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Heute komme ich mit einer Bitte. Hoffentlich poche ich nicht vergeblich bei Ihnen an. Heft 16 (II. Mai-Heft) der ‚Musik' wird ein Cornelius- Heft. Darf ich für dieses Heft auf Ihre mir höchst schätzbare Mithilfe rechnen? Ich wüsste für das Thema: ‚Cornelius als Liedercomponist' keine berufenere Feder, als die Ihrige! - Der Redactionsschluss für das Cornelius-Heft wäre der 20. April. - Wegen Umfang etc. überlasse ich Ihnen alles. Herr Max Hasse - Magdeburg stellte mir heute ein Autograph (erste Niederschrift der Lieder: ‚Ihr Freunde, hänget wenn ich gestorben bin' etc.) zur Verfügung. Vielleicht könnten Sie in Ihre Ausführungen auch das Autograph mit einbeziehen. Das Lied ist auch deshalb noch nicht interessant, weil es die Lauten-Quarten eher als Wagner bringt. Das Autograph stelle ich Ihnen auf Wunsch gern zu. Jedenfalls sehe ich mit regstem Interesse Ihrer möglichst umgehenden und zusagenden Antwort entgegen [...]". - Nach dem Musikstudium in Berlin war Schuster Kapellmeister in Magdeburg (1893-96), Zürich (1896/97) und Berlin (1898/99). 1901 gründete er die illustrierte Zeitschrift "Die Musik", die er mit Unterbrechung in den Jahren 1916 bis 1922, in denen das Blatt nicht erschien, bis an sein Lebensende als Chefredakteur und Herausgeber leitete. - Kl. Randeinrisse. Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf der illustrierten Zeitschrift "Die Musik".‎

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‎Schwartz, Heinrich, Pianist (1861-1924).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Egern am Tegernsee, 4. August, O. J.‎

‎1 S. 8vo. An einen Herrn Schmid: "Von beiliegenden Liedern möchte ich gerne 4 in Druck erscheinen lassen und zwar die mit römischen Ziffern eingemerkten in der angegebenen Reihenfolge [...]".‎

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‎Schwarz, Joseph, Sänger (1880-1926).‎

‎Albumblatt mit eigenh. U. O. O., 25. IV. 1925.‎

‎1 S. Qu.-kl.-8vo. Joseph Schwarz erfuhr seine Gesangsausbildung durch Adolf Robinson in Brünn, debütierte in Linz i. J. 1900, tourte anschließend durch Europa und wurde 1906 an die Volksoper, 1909 dann an die Hofoper in Wien verpflichtet, "wo er vor allem als Wagner-Interpret und im italienischen Fach Erfolge feierte" (DBE) und als Partner von Enrico Caruso zu brillieren wußte. In den 1920er Jahren verschlechterte sich seine Stimme auf Grund von Alkoholproblemen zusehends, 1926 verstarb er in Berlin an einem Nierenleiden.‎

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‎Schwencke, Karl, pianist and composer (1797-1870).‎

‎Autograph letter signed. Graz, 20 Nov. 1849.‎

‎74 x 226 mm. To the church organist Ludwig Carl Seydler, returning the score of a mass by Molique.‎

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‎Sechter, Simon, Musiktheoretiker und Komponist (1788-1867).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 21. VIII. 1849.‎

‎1½ SS. auf Doppelblatt mit Siegel und Adresse (Faltbrief). 4to. An Joseph Krejci in Prag, Redakteur der Musikzeitschrift "Caecilia": "Euer Wohlgeboren erhalten spät eine Antwort auf Ihren Brief vom 6ten Jänner, worin Sie mir meldeten daß Sie die bereits erschienenen Nummern Ihrer Caecilia samt Musikbeilagen so bald als möglich übersenden wollen; da ich aber bis heute nichts erhielt, auch von der Erscheinung der Caecilia in den öffentlichen Blättern keine Meldung geschah, was zwar bei gegenwärtiger Zeit nicht zu wundern ist: so möchte ich von Ihnen mir Nachricht erbitten, ob Sie vielleicht der jetzigen Zeitumstände wegen die Herausgabe Ihrer Zeitschrift unterlassen wollen. Meine Abhandlung über die Molltonleiter, als Fortsetzung des Ihnen bereits übersandten, ist bereits länger fertig, sobald ich den Druck des frühern Theils erhalten werde, werden Sie meine Fortsetzung erhalten. Zugleich muß ich bemerken daß es mir unsicher scheint, Manuscripte durch die Fahrpost unter Kreuzband zu senden, welches ich bei gedruckten Sachen gar nicht gefährlich finde, weil da immer noch vorräthige Exemplare übrig bleiben, und somit nicht, wie bei Originalschriften, das ganze Werk verloren gehen kann. Jedenfalls ersuche ich Sie, mir zu berichten ob Ihre Cäcilia herauskommt oder ob die der Kunst ungünstigen Zeitverhältniße die Herausgabe derselben nicht gestatten [...]". Sechter wurde von Ludwig van Beethoven und Franz Schubert anerkannt; Giacomo Meyerbeer und Johannes Brahms statteten ihm Besuche ab. Zu seinen Schülern zählen u. a. Anton Bruckner, Henri Vieuxtemps und Sigismund Thalberg. - Stellenweise unbedeutend angestaubt; insgesamt von schöner Erhaltung.‎

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‎Sechter, Simon, Musiktheoretiker und Komponist (1788-1867).‎

‎Eigenh. Musikzitat mit U. O. O. u. D.‎

‎65 x 125 mm. 3 Notenzeilen mit eigenh. Notizen (Bleistift und Tinte). - Sechter wurde von Ludwig van Beethoven und Franz Schubert anerkannt; Giacomo Meyerbeer und Johannes Brahms statteten ihm Besuche ab. Zu seinen Schülern zählen u.a. Anton Bruckner, Henri Vieuxtemps und Sigismund Thalberg.‎

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‎Seydler, Ludwig Carl, Domorganist in Graz (1810-1888).‎

‎Eigenh. Musikzitat mit U. Graz, 3. VI. 1882.‎

‎2 SS. Qu.-8vo. Beiliegend Zeitungsausschnitt. Erste Strophe des Dachsteinliedes, "Herrn Alexander Hesse zur freundlichen Erinnerung […]". "Hoch vom Dachstein an, wo der Aar noch haust, bis zum Wendenland am Bett der Sav' / und vom Alptal an, das die Mürz durchbraust, bis ins Rebenland im Tal der Drav' [...]". - Geschrieben wurde das zehnstrophige Lied für das fünfundzwanzigjährige Bestehen der Landwirtschaftsgesellschaft (gegründet 1819 von Erzherzog Johann) am 16. Oktober 1844. Am 3. Juli 1929 wurden die Strophen eins, zwei, drei und zehn vom Landtag zur Steirischen Landeshymne erklärt. Die Musik stammt vom Grazer Domorganisten Ludwig Carl Seydler und der Text von dem Grazer Buchhändler Jakob Dirnböck (1809-61).‎

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‎Selmer, Johan Peter, norwegischer Komponist (1844-1910).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Leipzig, 29. X. 1904.‎

‎3 SS. 8vo. Wohl an den Musikwissenschaftler Richard Batka: "Dürfte ich Sie mit einem Brieflein belästigen? - Durch meinen Verleger Herrn C. Linnemann (Siegel) habe ich erfahren, dass Sie meine 12 Duette für Ges. und Piano zur Besprechung verlangt haben. - Diese mir ehrenvolle Bestellung war eine grosse Überraschung. Möchte ich nur in meinem Bestreben Ihnen gefallen, so dass ich die kräftige Unterstützung des verbreiteten und angesehenen Kunstorgans erhalten konnte! - Ich hoffe, dass Herr Linnemann zugleich oder vielmehr schon vorher die kleine biographische Skizze des hiesigen angesehenen Kritikers Paul Merkels [!]. Dieser Herr dessen specielles Fach Gesangslehre ist, hat darin versucht, die Art und Weise meine Arbeit auf diesem Gebiete - wohl ziemlich kurz - zu schildern und erklären. Ich möchte gern, dass mein Verleger zugleich noch mehrere Sachen von mir in dieser Richtung (Solo-Ges. mit Piano oder Orch.) mitfolgen liesse. Sie hätten ja keine Verpflichtung diese auch zur Besprechung zu kommen, aber Sie selber könnten dadurch mehr von mir kennen lernen. Vielleicht würden Sie so liebenswürdig sein keinen auf das Büchlein Paul Merkels aufmerksam zu machen. Darf ich erwähnen, dass eine hiesige Musikzeitung […] den mir wohlwollenden Herrn ungerecht beurtheilt hat, indem er ihn für eine Oberflächlichkeit beschuldigt? Er hat sich nicht die Aufgabe gestelt [!] eingehend über meine Werke zu schreiben, nur durch das Schriftchen auf mich aufmerksam zu machen, was ihm in mehreren Fällen auch glücklicher Weise gelungen ist. Andere mögen kommen, die Zeit und Lust haben mich genauer zu betrachten und beurtheilen […]". - 1869 begann Selmer, am Konservatorium Paris Musik zu studieren. 1871 beteiligte er sich am Kommuneaufstand, wurde zum Tode verurteilt, entkam jedoch und setzte seine Studien am Leipziger Konservatorium fort. Von 1883 bis 1886 war er Dirigent und künstlerischer Leiter des Musikvereins in Oslo. In dieser Eigenschaft setzte er sich für die Verbesserung der Existenzbedingungen der Musiker ein (vgl. MGG XII, 489).‎

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‎Selz, Gaston, Komponist (1869-1953).‎

‎"Qu'importe!". Autograph musical manuscript. Paris, 1894/95.‎

‎Folio. Title page and 4¾ pp. on 6 ff. Folio. Music paper. Notation for "Mezzo Sopran ou Barytone en ré" and piano, underlined with G. François's text, and dedicated "á Madame A. D." as well as to his lawyer, Della Rogers.‎

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‎Senders, Ernestine, Mezzosopran (1874-1941).‎

‎Kabinettphotographie mit eigenh. Widmung und U. Wien, April 1909.‎

‎216 x 137 mm. Ganzfigürliche Darstellung der Schauspielerin im Profil aus dem Atelier Eugen Schöfer, Wien mit dessen gedr. Signet am unteren Rand des Trägerkartons. Gewidmet "Herrn Dr. Winter mit vielen schönen Grüßen" (d. i. der k. k. Hofsekretär der Generalintendanz der Hoftheater Dr. Ludwig Winter [urspr. Storozynetz, 1872-1922]).‎

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‎Senius, Felix, Sänger (1868-1913).‎

‎Eigenh. Brief mit U. St. Petersburg, 26.12.1905‎

‎2¾ SS. 8vo. "Wenn ich auch in meiner russischen Wildniß noch nicht Gelegenheit gehabt habe, Ihre Lieder kennen zu lernen, so sind Sie mir doch von Hörensagen bereits vertraut und ich werde mich aufrichtig freuen, dieselben mit meinen schwachen Kräften nach Möglichkeit zu propagandieren. Ende Jannuar komme ich für das Mozart Requiem nach Wien und hoffe dann die Ehre zu haben, Sie persönlich kennen zu lernen und zusammen mit Ihnen, diejenigen Lieder auszusuchen, die sich für meine Stimme und mein Natural am besten eignen".‎

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‎Senius, Felix, Sänger (1868-1913).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. Marienbad, 5. V. 1905.‎

‎1 S. 8vo. Mit eh. Adresse. Bedankt sich bei dem Professor Georg Valker.‎

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‎[Servais, Adrien-François, Komponist und Cellist (1807-1866)].‎

‎Brief von Sekretärshand, von diesem in Servais' Namen unterschrieben. Prag, 7. V. 1842.‎

‎½ S. Gr.-4to. "Mr le Directeur / Je suis bien charmé, que vous avez bien voulu prendre ce matin à la caisse le 12me de la recette de mon concert. Recevez je vous prie monsieur le directeur mes remerciemens et l'assurance de ma parfaite consideration [...]". - Spuren alter Faltung. Beiliegend alter Sammlungumschlag mit Zuschreibung an Servais' Sohn François-Mathieu (1846-1901).‎

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‎Sessi, Mathilde Gabriele (geb. Alexander), Sopran (1846-1934).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.‎

‎2¾ SS. 8vo. An Louise Gräfin von Schönfeld-Neumann (1818-1905): "Mit unendlichem Bedauern erfüllte es mich, dass ich ohne persönlich von Ihnen Abschied zu nehmen, Graz verlassen musste. Ich war daher sehr erfreut bei meinem Anlangen in Wien als ich ein Schreiben von Ihnen hochgeehrte Frau Gräfin vorfand. Ich fühlte mich tief verpflichtet Frau Gräfin meinen innigsten Dank auszusprechen, für die Liebenswürdigkeit und Freundlichkeit mit welcher Sie mich aufnahmen, die Sie mir angedeihen ließen während meines Aufenthaltes in Gretz […]. Ich würde nicht diese vielleicht unbescheidene Bitte wagen, hätten Frau gräfin nicht selbst in Ihrem Schreiben Erwähnung davon gethan. Ihr Urtheil Frau Gräfin zu vernehmen kann nur von großem Nutzen für mich sein, denn dasselbe kommt von Ihnen hochverehrte Frau Gräfin, einer so reich begabte Dame, die einstens selbst die größten Triumpfe gefeiert hatte […]". - 1838 wurde Schönfeld-Naumann ans Hofburgtheater in Wien verpflichtet und war seit 1840 Hofschauspielerin. Sie brillierte vor allem in Lustspielen und zählte zu den Lieblingen des Wiener Publikums.‎

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‎Seyff-Katzmayr, Marie, Konzertsängerin (geb.1869).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.‎

‎2 SS. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Gestatten Sie, dass unsere Quartettvereinigung, die insofern eine Veränderung erfahren hat, als unser Kollege Gulder leider genötigt war, auszutreten und Herr Pollmann in allerletzter Zeit für ihn eingetreten ist, Sie zum Besuche des am 9. November stattfindenden Konzerts einlädt […]". - Die Enkelinnen des Komponisten Heinrich Proch, Marie Seyff-Katzmayr und Berta Franziska Katzmayr (geb. 1874) waren als Konzertsängerinnen tätig.‎

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‎Sibelius, Jean, Finnish composer (1865-1957).‎

‎Autograph Letter Signed. Järvenpää, 16 May 1934.‎

‎Small 4to. 2 pp. To an unidentified English admirer ("Dear Madame"), in English: "I regret very much having been prevented earlier to reply to your very kind letter. I feel it quite a special honour that you, Madame, wished to see me as a guest in your house. Thanking you for your friendly invitation I must inform you that it is quite impossible for me to visit England in May or June. I am forced to deprive me of the pleasure this time of seeing England, so highly acclaimed by me [...]". - Written on the first and terminal pages of a folded sheet; horizontal fold.‎

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‎Sieber, Ferdinand, Sänger (1822-1895).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Berlin, 28. IV. 1874.‎

‎2 SS. 8vo. An den Musikverlagshändler J. P. Gotthard in Wien: "In dem Wunsche auch in Österreich einen Verleger für meine Lieder zu haben, wende ich mich an Ihre geehrte Firma und erlaube mir Ihnen mehrere meiner neuesten Liederhefte zum Verlegen zu offerieren [...]". - Seit 1849 trat Sieber vorwiegend in Dresden als Konzertsänger auf und war als Gesanglehrer tätig. 1849 in das Blochmannsche Institut in Dresden eingetreten, wurde er 1854 an die Kgl. Musikakademie berufen und 1864 zum Prof. ernannt (vgl. DBE).‎

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‎Siegl, Otto, Komponist (1896-1978).‎

‎Eigenh. Bildpostkarte und Portraitpostkarte mit U. Köln und Wien, 8.10.1942 und 14.10.1969.‎

‎Zusammen 2 SS. 8vo und Qu.-8vo. Dankt Josef Wesely für Geburtstagswünsche.‎

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110,00 € Kopen

‎Simandl, Franz, Kontrabassist und Musikpädagoge (1840-1912).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. Marienbad, 22. VIII. 1899.‎

‎1 S. 4to. "Gott bewahr' uns vor Regen und Wind und vor Gesellen die langweilig sind". - Aufgeklebte Portraitphotographie. - Simandl machte als 1. Kontrabassist der k.k. Hofoper in Wien Karriere und war in deren Orchestervorstand viele Jahre aktiv.‎

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‎Simonetti, Achille, Violinvirtuose (1857-1928).‎

‎Eigenh. Brief mit U. London, 17. X. 1893.‎

‎7¾ SS. 8vo. An einen Herrn Krigel bezüglich kommender Konzerte in Wien.‎

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‎Simons, Rainer, Sänger und Intendant (1869-1934).‎

‎Eigenh. Manuskript. O. O., [November 1911].‎

‎3½ SS. auf 4 Bll. Gr.-8vo. Manuskript einer Tischrede auf die eigene Person, zu der die Redaktion der "Österreichischen illustrierten Zeitung" aufgefordert hatte: "Mein lieber, alter Freund Simons! Allein? Ich weiß! Du bist kein Freund der lauten Silvesterabende. Darf ich, Dein bester Freund, Dir ein bischen Gesellschaft leisten? Du antwortest gar nicht? Ja, trink nur! Läßt Du das alte Jahr Revue passieren? [...] - Simons studierte Gesang bei Julius Stockhausen und Dirigieren bei Engelbert Humperdinck. Nach Stationen in Königsberg und Mainz leitete er seit 1902 das Kaiserjubiläums-Theater (seit 1904 Volksoper) in Wien, lehrte als Professor für Gesang, dramatische Ausbildung und Regiekunde an der Wiener Musikakademie und gründete 1925 das Schönbrunner Schloßtheater. Seit 1926 wieder in leitender künstlerischer Funktion an der Wiener Volksoper tätig, war er 1933 wieder vorübergehend Direktor des Wiener Raimundtheaters. Vgl. Czeike V, 231 (Simonsgasse).‎

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‎Sinding, Christian, norwegischer Komponist (1856-1941).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Lysaker, 22. XII. 1906.‎

‎¾ S. 4to. "Ihr verehrtes Schreiben vom 19. d. M. habe ich soeben erhalten. Es würde mir eine Ehre sein mit Ihnen in Verbindung zu treten, und ich wäre bereit Ihnen die erwähnten 10 Klavierstücke für eine Summe von 5000 frcs. zu überlassen. Ich wäre Ihnen für eine baldige Antwort sehr dankbar […]".‎

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‎Singer, Edmund, Musiker (1830-1913).‎

‎Eigenh. Musikzitat mit U. Berlin, 28.04.1859 (?).‎

‎95 x 140 mm. Eine Notenzeile "zum freundlichen Gedenken". - Seine musikalische Ausbildung erhielt Singer u. a. bei Joseph Böhm in Wien, setzte seine Studien in Paris fort, wo er mit Erfolg konzertierte, und wurde 1846 Soloviolinist am Pester Theater Durch Vermittlung Franz Liszts wurde Singer 1854 Konzertmeister in Weimar, wirkte dann als Hofkonzertmeister in Stuttgart und lehrte als Prof. am dortigen Konservatorium.‎

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‎Singer, Heinrich, Chordirektor (D. n. e.).‎

‎Eigenh. Visitenkarte mit U. Wohl Wien, 28. XII. 1928.‎

‎1 S. Visitkartenformat. An einen namentlich nicht genannten Adressaten mit "Glück- und Segenswünschen für das Jahr 1929". - Heinrich Singer war Chordirektor der Pfarre Lichtental, an der 1919 unter seiner Leitung die erste zyklische Aufführung aller sechs lateinischen Messen Schuberts stattgefunden hatte.‎

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‎Sistermann, Anton, Sänger (geb. 1867).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wiesbaden, 6. III. 1904.‎

‎1¾ SS. 8vo. An Herrn Rickoff: "Verzeihen Sie wenn ich Sie nochmals belästige. Sie sagten mir, Ende Februar werde sich die Sache entscheiden wegen Ostende. Ich möchte nun die Gelegenheit nicht gerne verpassen und bitte Sie nochmals mir sagen zu wollen ob ich mich an Herrn Rinskopf wenden werde und ob Sie ein Wort für mich einlegen wollen […]".‎

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‎Sitt, Hans, Musiker (1850-1922).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Leipzig, 6. I. 1905.‎

‎1½ SS. 8vo. Dankt dem namentlich nicht genannten Adressaten für die Übermittlung dreier Violinstücke: "Eulenberg hat mir zwar noch keine Mittheilung gemacht, ich werde aber, sobald ich ihn treffe gleich bitten, mir die Manuscripte zu zeigen. Ich bin auch im Voraus darüber nicht im Zweifel, dass mir die Stücke sehr gefallen werden, müssten diese nicht von einem so feinsinnigen Tonsetzer stammen, wie Sie es eben sind [...]". - Hans Sitt kam 1882 als Leiter der Kristallpalastkapelle nach Leipzig. Dort gründete er die Populärkonzerte und lehrte am Leipziger Konservatorium.‎

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‎Sittard, Alfred, Musiker (1878-1942).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Dresden, 14. XI. 1905.‎

‎2 SS. 8vo. Bedankt sich bei dem namentlich nicht genannten Adressaten für ein ihm übersandtes Buch und freut sich auf ein Wiedersehen. - Sittard erhielt 1902 den Mendelssohnpreis für Komposition und gründete 1912 den großen Michaeliskirchenchor.‎

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‎Sittard, Alfred, Musiker (1878-1942).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Dresden, 16. XII. 1904.‎

‎2¾ SS. 8vo. Bedankt sich bei Richard Batka für die Veröffentlichung eines "Stückchens" in der Zeitschrift Kunstwart. - Sittard erhielt 1902 den Mendelssohnpreis für Komposition und gründete 1912 den großen Michaeliskirchenchor in Hamburg.‎

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‎Sittard, Alfred, Musiker (1878-1942).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Dresden, 19. XII. 1904.‎

‎4¾ SS. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Der 16. Januar passt mir sehr gut. Selbstverständlich würde ich von jeglichem Honorar absehen und nur um Erstattung der unumgänglichen Reisekosten bitten, da ich es als eine Ehre betrachte, bei Ihnen zu spielen [...]". Führt Vorschläge für das Programm des bevorstehenden Konzerts an. - Sittard erhielt 1902 den Mendelssohnpreis für Komposition und gründete 1912 den großen Michaeliskirchenchor in Hamburg.‎

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‎Sittard, Alfred, Musiker (1878-1942).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Dresden, 30. XI. 1903.‎

‎4 SS. 8vo. An den Musikwissenschaftler Richard Batka: "Mit gleicher Psot erlaube ich mir Ihnen die soeben erschienene Nummer des Literaturblattes der 'Hamburg. Corresp.' zu senden. Sie enthält die letzten Aufsätze meines lieben so plötzlich von uns geschiedenen Vaters [...]". - Auf Briefpapier mit schwarzem Trauerrand. - Der Sohn des Musikpädagogen und Musikwissenschaftlers Josef Sittard (1846-1903) erhielt 1902 den Mendelssohnpreis für Komposition und gründete 1912 den großen Michaeliskirchenchor in Hamburg.‎

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‎Sittard, Alfred, Musiker (1878-1942).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Dresden, 17. XII. 1903.‎

‎4 SS. 8vo. Wohl an den Musikwissenschaftler Richard Batka: "Empfangen Sie zunächst meinen herzlichen Dank für Ihre freundlichen Zeilen! Anbei folgt nun eine meiner Orgelcompositionen, deren Betitelung "Choraltstudie" wohl beibehalten werden kann. Die vorliegende ist der äußeren Gestalt nach eine Fuge, es sollte mich aber sehr freuen, wenn auch Sie, hochverehrter Herr Doktor, in der gewählten Form nur das Mittel zum Zweck erblicken würden. Die Aufnahme, die die Composition neulich in Hamburg fand, war eine sehr freundliche [...]". - Auf Briefpapier mit schwarzem Trauerrand. - Sittard erhielt 1902 den Mendelssohnpreis für Komposition und gründete 1912 den großen Michaeliskirchenchor in Hamburg.‎

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‎Sittard, Alfred, Musiker (1878-1942).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Dresden, 22. VI. 1905.‎

‎3½ SS. 8vo. Wohl an den Musikkritiker und Librettisten Richard Batka: "Ihre schmeichelhafte Aufforderung zur Mitarbeiterschaft am Kunstwart erfreut mich sehr [...]. Für das, was ich schreiben möchte, ist mir der Leserkreis des Kunstwarts höchst willkommen [...]". - Sittard erhielt 1902 den Mendelssohnpreis für Komposition und gründete 1912 den großen Michaeliskirchenchor in Hamburg.‎

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‎Sittard, Alfred, Musiker (1878-1942).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Dresden, 8. I. 1905.‎

‎2¾ SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten mit der Einladung "zu meinem hiesigen Conzert": "[...] Wenn Ihre beruflichen Pflichten es Ihnen gestatten, so würden Sie mir durch Ihr Herkommen eine ganz besondere Freude bereiten. U. a. wird auch der 23. Psalm von Liszt für Tenor, Orel und Harfe, den man leider sehr selten hört, aufgeführt [...]". - Sittard erhielt 1902 den Mendelssohnpreis für Komposition und gründete 1912 den großen Michaeliskirchenchor in Hamburg.‎

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‎Sittard, Josef, Musikwissenschaftler (1846-1903).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Stuttgart, 14. I. 1883.‎

‎1 S. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "In meinem Referat ist ein kleines Versehen stehen geblieben, welches ich sie gefälligst zu corrigieren bitte […]". - Sittard erhielt 1902 den Mendelssohnpreis für Komposition und gründete 1912 den großen Michaeliskirchenchor in Hamburg.‎

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‎Sivori, Camillo, violinist and composer (1815-1894).‎

‎Autograph musical quotation signed. Wroclaw, 24 Oct. 1871.‎

‎Oblong folio. 1 p. Four bars entitled "Etendue du Violon" ("Allegro"), and dedicated to the German painter and Court photographer Robert Weigelt (1815-79).‎

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‎Skorzeny, Fritz, Komponist und Musikkritiker (1900-1965).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 19. XII. 1960.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit eh. adr. Kuvert. An Josef Wesely. - Bedankt sich für den "spontan aus den steirischen Bergen kommenden" Geburtstagsgruß. - Der österreichische Komponist und Musikkritiker Fritz Skorzeny erhielt privaten Unterricht in Violine und Musiktheorie, war als Fünfzehnjähriger Preisträger eines Jugendmusikwettbewerbs und lebte dann als freischaffender Komponist, Musikpädagoge und Musikschriftsteller in Wien. Er war als Musikkritiker u. a. für die "Neue österreichische Tageszeitung" sowie für zahlreiche weitere in- und ausländische Zeitungen tätig. 1955 erhielt er den Österreichischen Staatspreis, 1961 den Theodor-Körner-Preis. Seit 1961 führte Skorzeny den Titel Professor. Er komponierte u. a. Orchesterwerke, Kammermusik und Chöre. - Beiliegend ein gedrucktes Bl. des Musikverlages Doblinger mit dem Portrait des Komponisten, einer Kurzbiographie sowie einem Werkverzeichnis.‎

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‎Sliwinski, Josef, polnischer Pianist (1865-1930).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Kielce, O. D.‎

‎1½ SS. 8vo. Wohl an Ludwig Bösendorfer (1835-1919): "Am 12. Oktober spiele ich in der Philharmonie in Lemberg und am 14. Oktober in Krakau. Ich richte an Sie die herzliche Bitte mir eines Ihrer prachtvollen Instrumente an diesen zwei Conzerten zur Verfügung zu stellen [...]".‎

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‎Soetens, Robert, französischer Violinist (1897-1997).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. Wien, 11. III. 1936.‎

‎1 S. Qu.-8vo. auf gefalt. Doppelblatt. Widmung "à Mlle. Emilie Schaup". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf des "Grand-Hotel Wien".‎

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‎Sonneck, Oskar George, amerikanischer Musikschriftsteller (1873-1928).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Washington, D. C., 19. IV. 1912.‎

‎½ S. 4to. Wohl an den Musikwissenschaftler Richard Batka, Herausgeber der 1909 gegründeten Zeitschrift "Der Merker“: "Beim Durchblättern des Merkers, 1909, Erstes Quartal, stiess ich soeben unvermutet auf Ihren Beitrag zur (für mich wenigstens, dummen) Frage: War Richard Wagner Richard Geyers Sohn? Über diese Frage und über die (für mich wenigstens, noch dümmeren) 'War Richard Wagner ein Jude?' hielt ich vor mehreren Wochen einen Vortrag. Ich habe Ihnen mit gleicher Post einen Separatabzug geschickt. Es wird Sie vielleicht interessieren zu sehen, wie ich, ohne eine Ahnung von Ihrem Aufsatz zu haben, denselben Gedankengang einschlug [...]." - Sonneck war von 1902 bis 1917 Direktor der "music division of the Library of Congress". Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf der "Library of Congress. Music Division".‎

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‎Specht, Richard, Schriftsteller und Musikkritiker (1870-1932).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 20. V. 1915.‎

‎1¾ SS. 4to. Beileidsschreiben an einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Heute erst erhalte ich vom Extrablatt die dorthin an mich adressierte Parte zugesandt: verzeihen Sie also, wenn ich - ganz ohne mein Verschulden - der gestrigen Totenfeier nicht beigewohnt habe und lassen Sie sich in herzlicher Teilnahme die Hand drücken […]". - Richard Specht trat seit 1891 als Lyriker hervor und wurde 1898 Musikkritiker der "Wiener Allgemeinen Zeitung", der "Zeit", der "Arbeiter Zeitung", des "Wiener Illustrierten Extrablatts" sowie verschiedener Zeitschriften. 1910 war er Mitbegründer und Mitherausgeber der Zeitschrift "Der Merker".‎

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‎Specht, Richard, Schriftsteller und Musikkritiker (1870-1932).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 8. IV. 1902.‎

‎1 S. 8vo. An einen namentlich nicht genannten "Herrn Doctor": "Ist es Ihnen noch nicht möglich, mir Ihre herzlichst verehrte Antwort betreffs der beiden Aufsätze zukommen zu lassen, die jetzt seit fast 4 Wochen bei Ihnen liegen? Ich wäre Ihnen herzlich dankbar dafür, - insbesondere für ein 'angenommen'" [...]. - Richard Specht trat seit 1891 als Lyriker hervor und wurde 1898 Musikkritiker der "Wiener Allgemeinen Zeitung", der "Zeit", der "Arbeiter Zeitung", des "Wiener Illustrierten Extrablatts" sowie verschiedener Zeitschriften. 1910 war er Mitbegründer und Mitherausgeber der Zeitschrift "Der Merker".‎

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‎Speidel, Ludwig, Musikschriftsteller (1830-1906).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 1. IV. 1895.‎

‎½ S. 8vo. "Mein und meiner Frau herzliches Beileid". - Der aus ärmlichen Verhältnissen stammende Ludwig Speidel studierte als Gasthörer Philosophie in München, ging 1853 im Auftrag und auf Vermittlung Johann Georg Cottas nach Wien und war zunächst Korrespondent der Augsburger "Allgemeinen Zeitung". Daneben war er freier Mitarbeiter der Zeitungen "Vaterland", "Die Donau", "Österreichische Zeitung" und "Fremdenblatt". 1864 wurde er Feuilletonist und Theaterkritiker der "Neuen Freien Presse".‎

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‎Spengel, Julius, Dirigent (1853-1936) .‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. O. O., 27.-30. Mai 1922.‎

‎1 S. 8vo. Die Portraitpostkarte zeigt ein Kniestück des Dirigenten. Mit eh. Widmung auf der Bildseite. - 1878-1927 war Julius Spengel Dirigent des Cäcilienvereins in Hamburg, wurde 1884 Gesanglehrer am Lehrerinnenseminar der Klosterschule und wirkte seit 1886 als Organist an der Gertrudenkirche. 1902 wurde S. zum Kgl. Musikdirektor und 1906 zum kgl. Professor ernannt.‎

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‎Spitta, (Julius August) Philipp, Musikwissenschaftler (1841-1894).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Berlin, 5. X. 1876.‎

‎1 S. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. "Lieber Freund, Anbei folgt Ihrem Wunsche gemäß das Scherzspiel 'Bayreuth' zurück. Ich habe es mit Vergnügen gelesen, viel dabei gelacht u. mich über die prägnant ausgesprochenen Kunstansichten gefreut, welche, wie Sie wissen, ganz die meinigen sind. Auch einige Nahestehende haben Kenntniß davon erhalten, Ihren Namen habe ich, wie Sie es wollten, verschwiegen. Indessen wirkt nach meiner Meinung der Scherz noch mehr, wenn man ein persönliches Interesse an dem Verfasser nimmt. - Daß Ihr Besuch in Berlin in Aussicht stehe, sagte vor einigen Tagen Simrock. Wir freuen uns recht sehr, Sie nach so langer Zwischenzeit einmal wieder zu sehen. Ich hoffe, daß wir uns dann einmal wieder gründlich über Kunstangelegenheiten unterhalten [...]". - Der klassische Philologe Spitta, Freund von Johannes Brahms, wurde 1875 Professor der Musikgeschichte an der Berliner Universität und administrativer Direktor der Musikhochschule. Als ständiger Sekretär der Akademie der Künste wurde er 1885 Mitherausgeber der "Vierteljahrsschrift für Musikwissenschaft". Spitta gab die Werke von Dietrich Buxtehude, Heinrich Schütz und Friedrich dem Großen heraus und verfasste die grundlegende Biographie Johann Sebastian Bachs. - Kleinere Flecken von Wasserspritzern. Oben links Bleistiftnotizen zum Verfasser.‎

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‎Spontini, Gaspare, Komponist und Dirigent (1774- 1851).‎

‎Brief mit 2 eigenh. U. ("Spontini"). Berlin, 20. und 21. VIII. 1828.‎

‎2 SS. 4to. An den Sänger Ludwig Cramolini (1805-1884): "Euer Wohlgeboren werden ersucht, mit umgehender Post gefällig anzuzeigen, ob Sie vom Anfange des Monats September an wieder zu einigen Gastrollen nach Berlin kommen, sich aber dabei ausdrücklich verbindlich machen zu wollen, in denjenigen Opern, welche dem Repertoir und der Casse des Königlichen Theaters convenieren, aufzutreten; und müssen wir diese Verbindlichkeit besonders dahin ausdehnen, daß Sie dabei ausdrücklich erklären, die durch die Abreise des H. Stümer unbesezten Parthien in der Oper Cortez [von Spontini], der Hausirer [von Onslow], und die Abenceragen [von Cherubini] einzustudieren [...] welches um so nothwendiger ist, da man wegen Abwesenheit der Mad Seidler die mehrsten der Opern [...] nicht zur Aufführung bringen kann [...]". - Mit den 7 Unterschriften des Comités der Königl. Schauspiele: Jordan, Spontini, Lichtenstein, J. L. Seidel, Esperstedt, G. A. Schneider und Teichmann. - Nachschrift auf der Rückseite: "In dem Augenblicke, wo dieser Brief abgehen sollte, ist Ihr an den mitunterzeichneten Generalmusikdirektor Spontini gerichteter Brief eingegangen. Das unterzeichnete Comité erwiedert demnach hierauf, daß nachdem Euer Wohlgeboren uns eröffnet, daß Sie beabsichtigen, in Hannover 4 Gastrollen zu geben, wir Ihnen darin durchaus nicht hinderlich sein wollen [...]". - Mit Wiederholung derselben 7 Unterschriften. - Etwas gebräunt und mit kleinen Randläsuren.‎

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‎Spontini, Gaspare, Italian composer and conductor (1774-1851).‎

‎Autograph letter signed ("Spontini"). [Paris], 5 April 1819.‎

‎8vo. 1 page on bifolium. With autograph address. To the French violinist, conductor, choirmaster, teacher, composer, and theatre director Louis-Luc Loiseau de Persuis about concerts to come and the reservation of the Théâtre Italien for the "concerts spirituels" conducted by him. - Small damage to edges, and with mounted newspaper clippings on fol. 2.‎

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‎Springer, Gisela, Pianistin (geb. 1873).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 30. I. 1898.‎

‎1 S. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Ich bedaure, Ihnen doppelte Mühe verursacht zu haben und bin aufrichtig genug, Ihnen einzugestehen, daß mich nicht nur Zeitmangel davon abgehalten hat, Ihnen auf Ihr erstes Schreiben zu erwidern. Nun aber erfülle ich Ihnen gerne Ihre bescheidene Bitte".‎

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