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Number of results : 66,406 (1329 Page(s))

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‎Rietsch, Heinrich, Musikwissenschaftler und Komponist (1860-1927).‎

‎Visitkarte mit eigenh. Widmung. Prag, o. D.‎

‎1 S. Visitkartenformat. "[Univ.-Prof. Dr. Heinrich Rietsch] sendet dem Sohn seines Jugendfreundes die herzlichsten Glückwünsche zur Vermählung".‎

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€ 250.00 Buy

‎Rihm, Wolfgang, Komponist und Essayist (geb. 1952).‎

‎Portraitphotographie mit eigenh. U. O. O. u. D.‎

‎180:127 mm. Hüftstück en face in S/W.‎

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Wien, AT
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€ 75.00 Buy

‎Ris, Ferdinand, Komponist und Chordirigent (1871-n. 1954).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Würzburg, 26. IX. 1894.‎

‎1 S. 8vo. "Sehr geehrter Herr! Anbei erlaube ich mir Ihnen das Manuskript meiner Violastücke nebst den beiliegenden Zeilen der Herren H. Ritter und Dr. Kliebert zu übersenden [...]". - Ris hatte 1890-94 am Würzburger Konservatorium bei Max Meyerolbersleben, Hermann Ritter und Karl Kliebert studiert. Ab 1896 wirkte er als Dirigent am Lehrergesangsverein Remscheid. 1912 zum kgl. preußischen Musikdirektor ernannt, ging er 1922 zum Oratoriumschor Opladen; 1924 wurde er Dirigent des Männerchors "Germania" ebendort.‎

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Wien, AT
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€ 150.00 Buy

‎Risler, Édouard, Pianist (1873-1929).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Budapest, 7. XII. 1898.‎

‎1 S. 8vo. Auf Briefpapier des "Grand Hotel Hungaria". An Ludwig Bösendorfer: "Sehr geehrter Herr, Ich freue mich balde ihre werthe Bekann[t]schaft zu machen und ihnen meine Bewunderung auszudrücken über ihr Klavier, und die Freude, die ich habe auf dasselbe zu concertieren. Ich werde morgen nach Wien ankommen und Hôtel Bristol aus[s]teigen. Wäre es nicht unbescheiden sie zu bitten mir ein kleinen Flügel im Hôtel zu schicken? Es wäre mir von grossem Nutz [...]". - Kl. Randeinrisse.‎

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‎Risler, Édouard, Pianist (1873-1929).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. [Berlin], 4. XII. 1897.‎

‎1 S. 8vo. An Eugen Frankfurter von der Süddeutschen Konzertdirektion in Nürnberg: "Heute erst bekomme ich ihren Brief. Leider bin ich 19. Jan. nicht frei (ich bin in Holland) und überhaupt so beschäftigt dass ich in diesem Winter nichts mehr annehmen kann! [...]". - Risler galt nicht nur als der erste Pianist der französischen Schule, der sich seriös und umfassend mit dem Werk Beethovens auseinandersetzte, sondern auch als einer der ersten überhaupt, der alle 32 Sonaten des Bonner Meisters zyklisch aufführte (1906 in Berlin).‎

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‎Ritter, Alexander, Violinist, Dirigent und Komponist (1833-1896).‎

‎Eigenh. Brief mit U. München, 2. IX. 1894.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Von Hebbel hab ich nur ein einziges Gedicht componirt: Das 'Gebet' 'Die Du über die Sterne weg' etc. [...]. Cornelius op. 5 No. 2 u. 3 bei Schott in Mainz wird Ihnen wohl bekannt sein, - vielleicht aber noch nicht: Mottl 19 Gedichte Heft 2 No. 1 'Aus dem Wiener Prater' (B. Fürstner, Berlin). Wenn mir noch was vorkommt meld ichs Ihnen [...]".‎

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‎Ritter, Hermann, Bratschist, Komponist und Musikhistoriker (1849-1926).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Würzburg, 27. II. 1903.‎

‎2 SS. 8vo. An einen Musikverleger: "Wollen Sie Ihre hübsche Sammlung von Vortragstücken für Violine, Altviola und Klavier nicht durch zwei neue Sachen kompletieren? Ich habe zwei Stücke dieser für Dilettanten so dankbare[n] Litteratur bearbeitet: 1. Rob. Schumann: Wiegenlied 2. G. B. Martini: Gavotte. Beide Sachen würden sich den bereits erschienenen gut anreihen". - Neben seinen vielen Kompositionen und Transkriptionen ist Ritter vor allem durch eine Vielzahl an wissenschaftlichen Büchern und Aufsätzen, darunter mehrere Bände über die Musikgeschichte Europas, bekannt.‎

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‎Ritter, Josef, Sänger (1859-1911).‎

‎Kabinettphotographie mit eigenh. U. verso. Wien, 16. V. 1898.‎

‎164:110 mm. Brustbild im ¾-Profil aus dem Atelier aus dem Atelier Krziwanek, Wien, mit dessen gedr. Signet am unteren Rand des Trägerkartons.‎

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‎Rochlitz, Friedrich, Schriftsteller und Komponist (1769-1842).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Leipzig, 13. II. 1830.‎

‎2 SS. 8vo. "Wenn meine Freunde mir nicht Nachsicht schenken, besonders auch in Hinsicht auf Correspondenz: so geht es mir übel bey ihnen. Seit meinem letzten Blättchen - wie oft hab' ich Ihnen schreiben wollen: ich komme nicht dazu. Auch heute nicht. Sie wissen sich das nicht zu erklären? Ich glaub' es wohl; denn Sie wissen nicht, was Alles, Eins über das Andre, seit Jahr und Tag über mich und die Meinigen gekommen ist. Sie sollen es auch nicht wissen. Was hüf' es? Sie müßten doch am Ende meinem Worte glauben: glauben Sie ihm lieber am Anfange, und ersparen Sie sich und mir die Lamento's. - Hier erhalten Sie den 3ten Band 'Für Freunde der Tonkunst'. Er wird für die Besitzer der 1sten Ausgabe - mithin auch für Sie - einzeln ausgegeben: vervollständigt aber zugleich die zweyte. Sollten Ihnen, dem Nicht-Musiker, die ersten Bände einige Unterhaltung gebracht haben: so wird Ihnen diese dritte deren mehr bringen. Er enthält das Technische und Speculative weit weniger: dessen, woran jeder wirklich Gebildete Antheil nehmen kann, weit mehr. Er ist überhaupt - wenn mich nicht Alles trügt - der beste. So bitt' ich um geneigte Aufnahme [...]".‎

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‎Röhr, Hugo, Kapellmeister und Komponist (1866-1937).‎

‎Eigenh. Brief mit U. München, 7. III. 1917.‎

‎4 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Nehmen Sie vielen Dank für Ihre freundlichen Zeilen und für Ihre liebenswürdigen Bemühungen betreffs der Titeländerung der 'Frauenlist' des Herrn Heller. Ich bitte ergebenst, Herrn Heller mit meiner besten Empfehlung meinen herzlichsten Dank für sein gütiges Entgegenkommen übermitteln zu wollen. Wegen unserer Arbeit 'Liebe auf Posten' hatte ich mit dem Drei-Masken-Verlage noch sehr schwierige Verhandlungen, Herr Friedmann bot mir solch unmögliche Bedingungen, so daß ich kategorisch ablehnte u. ihm schrieb, er solle sich Komponisten suchen, die Geld u. Zeit genug haben, um nur für den Verlag zu arbeiten [...]". - Hugo Röhr studierte von 1884 bis 1886 als Schüler Felix Draesekes am Konservatorium in Dresden, ging 1887 als zweiter Kapellmeister an das Stadttheater in Augsburg und war seit 1888 als Kapellmeister am Hoftheater in Kassel, am Deutschen Landestheater in Prag und am Stadttheater in Breslau tätig. 1892 wurde er erster Hofkapellmeister und Dirigent der Akademiekonzerte in Mannheim, 1896 kgl. Hofkapellmeister an der Hofoper in München und 1924 Prof. an der dortigen Staatlichen Akademie der Tonkunst. Röhr komponierte u. a. das Oratorium "Ekkehard" (1900) sowie die Opern "Vater unser" (1904) und "Frauenlist" (1917). Röhr war mit Sofie Röhr-Brajnin verheiratet.‎

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‎Röhr, Hugo, Dirigent und Komponist (1866-1937).‎

‎Eigenh. musikalisches Albumblatt mit Notenzeile, U. und Datum München, 31. VII. 1904.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Zwei Notenzeilen mit je drei Takten. - Röhr studierte 1884-86 als Schüler Felix Draesekes am Konservatorium in Dresden, ging 1887 als zweiter Kapellmeister an das Stadttheater in Augsburg und war seit 1888 als Kapellmeister am Hoftheater in Kassel, am Deutschen Landestheater in Prag und am Stadttheater in Breslau tätig. 1892 wurde er erster Hofkapellmeister und Dirigent der Akademiekonzerte in Mannheim, 1896 kgl. Hofkapellmeister an der Hofoper in München und 1924 Prof. an der dortigen Staatlichen Akademie der Tonkunst. Röhr komponierte u. a. das Oratorium "Ekkehard" (1900) sowie die Opern "Vater unser" (1904) und "Frauenlist" (1917). Röhr war mit Sofie Röhr-Brajnin verheiratet. - Mit vierseitigem Goldschnitt.‎

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‎Röntgen, Engelbert, Violinist (1829-1897).‎

‎Eigenh. Musikzitat mit Widmung und U. Leipzig, Juni 1897.‎

‎1 S. 8vo. Unter dem Musikzitat mit drei Noten die Widmung: "Omne trinum perfectum! Ein Musiker wird dieses Räthsel deuten. Zur freundlichen Erinnerung an Engelbert Röntgen [...]".‎

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‎Rösser, Konrad, Pianist und Musiklehrer.‎

‎Eigenh. Brief mit U. Berlin, 13. VIII. 1913.‎

‎4 SS. 8vo. An den Musikwissenschaftler Richard Batka: "Gestatten Sie mir gütigst einige Zeilen. - Die Pflege der Hausmusik liegt mir am Herzen. Es werden Sammlungen wertvoller Tonmusik zu billigen Preisen herausgegeben. Aber das genügt noch nicht. Es herrscht überall in den Kreisen, wo die Hausmusik ihre Pflege finden müsste, eine Verschwommenheit der Ansichten über Begabung und über die musikalische Erziehungsmöglichkeit der Kinder. Auch fehlt die Erkenntnis von der hohen Bestimmung der Musik und ihrer Notwendigkeit bei der Jugenderziehung. Zu häufig noch betrachtet man den Unterreicht als ein Mittel, um später "angenehme" Zerstreuungen herbeiführen zu können. Gelingt es nicht, dann ist es auch gut. Dieser Gleichgültigkeit verdanken wir zum großen Teil die berühmte Klavierplage, die so viele für jedes bessere Streben untauglich macht. Der Zweck des Musikunterrichts ist vielen Eltern überhaupt nicht klar, an die Gewinnung des Verständnisses durch guten, zielbewussten Unterricht denken sie nicht einmal. Sehr wohlhabende Familien können den Unterricht nicht billig genug kriegen. Sei vertrauen ihre Kinder Pfuschern an, die es mit virtuoser Widerlichkeit verstehen, die jungen Menschenkinder kopfscheu zu machen. Daher auch wieder das viele Musizieren ohne tieferen Sinn und Nutzen. Kein Wunder, wenn die musikalische Allgemeinbildung unserer Generation auf einer so mäßigen Stufe steht […]". - Konrad Rösser war ein Student des Pianisten Carl Reinecke (1824-1910) und Lehrer des Klavierspiels am Stern'schen Konservatorium.‎

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‎Röver, Heinrich, violoncellist and composer (1827-1875).‎

‎Autograph letter signed. N. p., 20. II. n. y.‎

‎Oblong 8vo. 1 p. To an unnamed addressee, sending ten tickets for his concerts. - Slightly browned.‎

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‎Ropartz, Joseph Guy, compositeur, directeur du conservatoire de Nancy (1864-1955).‎

‎Lettre autographe signée. [Nancy], 31. X. 1898.‎

‎1p In-12 (15 lignes environ). Il écrit à Charles Vincens, ayant eu connaissance de ses articles flatteurs sur l'oeuvre de décentralisation artistique qu'il poursuit. Il lui transmet la collection des programmes des dernières saisons.‎

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‎Roscher, Josef, Musiker (geb. 1860).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 7. I. 1906.‎

‎2½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Zufällig traf ich vor Kurzem Ihren Vorstandstellvertreter der Währinger Liedertafel (Herrn Z.) u. übergab ihm eine Partitur meines Chores 'Das alte Kind' mit dem Ersuchen, dieselbe Ihnen zur Ansicht zu übergeben. Herr Z. versprach mir auf das Liebenswürdigste eine event. Aufführung dieses Chores in Ihrem gesch. Vereine, selbstredend mit Ihrer Genehmigung [...]". - Mit Adresßstempel.‎

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‎Rosenhain, Jakob, pianist and composer (1813-1894).‎

‎Autograph letter signed. Frankfurt a. M., 5. IV., no year.‎

‎8vo. 2 pp. on bifolium. Apparently to his publisher, asking to publish one of his piano trios in view of the "Viennese exhibition" which should bring lots of people into town among which some will be interested in musical scores.‎

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‎Rosenstock, Joseph, Dirigent und Komponist (1895-1985).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 13. V. 1916.‎

‎4 SS. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Doktor: "Sie haben mich durch den mir gewährten freundlichen Empfang und durch die wohlwollende Bespielung meines ersten Wiener Klavierabendes in meinen künstlerischen Bestrebungen so außerordentlich gefördert, dass es mir ein tiefempfundenes Bedürfniß ist, Ihnen herzlichst zu danken. Daß Sie, sehr verehrter Herr Doktor, inmitten der im vergangenen März über Wien hereingebrochenen Hochflut von pianistischen Darbietungen auch meinen zweiten Klavierabend (28. März) besuchten und die von mir gespielte H moll-Sonate von Liszt und meine Doppelfuge für zwei Klaviere angehört haben, erfüllte mich mit freudigen Stolze und tiefer Dankbarkeit. Die günstige Aufnahme, die ich mit meinen ersten Konzerten in Berlin, Wien und Krakau errang, veranlassen meinen Konzertvertreter für den Beginn der neuen Saison eine Auslese der Kritiken in Form einer Broschüre herauszugeben, an deren Vorbereitung jetzt gearbeitet wird […]".‎

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‎Rosenthal Kanner, Hedwig, Pianistin und Musikpädagogin (um 1900 ff.).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., 11. XI. 1935.‎

‎1 S. 4to. An eine Frau Professor: "Stecke in grimmer Arbeit, bin kaum mehr im Stande alles zu bewältigen! Die Zeitungsfrage ist noch in Schwebe, werde mich in der nächsten Woche definitiv entscheiden, auch noch einmal mit H. sprechen [...]". - In Bleistift.‎

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‎Rosenthal, Moritz, Pianist (1862-1946).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 2. VI. 1924.‎

‎1 S. 4to. An einen "[h]ochverehrte[n] Herr[n] Professor: "Ich fahre bald auf's Land, usp. nach Badgastein. Leider macht sich eine vor 1½ Jahren in England erworbene Bronchitis, die ich vernachlässigen zu dürfen glaubte, wieder stärker bemerkbar u. würde ich Sie gerne um Verhaltungsmaßregeln bitten, wenn es Ihre kostbare Zeit Ihnen erlaubte, mich noch zu empfangen [...]".‎

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‎Rosetti, Antonio, Komponist (1750-1792).‎

‎Eigenh. Brief mit U. ("A. Rosetti / Cpllmstr"). O. O., [zwischen Frühjahr 1786 und Sommer 1789].‎

‎1½ SS. auf gefalt. Doppelblatt (Wasserzeichen: doppelstrichige Antiquaversalien "SKW"). 4to. An einen nicht ermittelten Adressaten: "Wohlgebohrener sonders zuverehrender Herr! Gleich nach Eingange Ihres ersten Briefes, worinn uns die Hoffnung, Sie samt wehrtesten Frauen Gemahlinn bey eintrethenden Ostern hier bey uns zu haben, benommen wurde, entschlossen sich hiesige Herrschaft sich anderwärts eine Sängerin von Range zu beschreiben, die nun täglich erwarthet wird. Jetzt steht aber dahin, ob man wegen einem Engagement von beeden Seithen einig werden kan; voraus läßt sichs nicht bestimmen. Wollen sie mir erlauben, Sie nach Ostern von dem Außgange zu berichten? Um selbige Zeit wird auch die Wiedergenesung der Madame erfolgt seyn, und so kan sichs sehr wohl schicken, daß ich Sie bitte die Tour hieher zu machen. Halten Sie sich ja nicht durch diesen Vorfall zurückgesetzt; denn es war Nothwendigkeit eine Sängerinn, die Oster Musiken zu singen, zu haben; ausser diesem würden wir hier gern die Niederkunft Ihrer Frau Gemahlin abgewartet haben, um so mehr, da uns das vorzügliche Talent und übrige vortreffliche Eigenschaften derselben gar zu wohl bekannt sind. Wir wollen also die Sache noch nicht als decidirt ansehen - kurze Zeit wird entscheiden, ob ich das Vergnügen haben soll oder könne Sie samt Madame persönlich kennen zu lernen [...]". - Seit 1773 war Rosetti Kontrabassist in der Hofkapelle des Fürsten Kraft Ernst zu Oettingen-Wallerstein. In Paris wurde er gefeiert; er verkehrte mit Gluck und Piccinni. Nach dem Weggang Joseph Reichas wurde Rosetti 1785 zum Kapellmeister der Wallersteiner Hofkapelle ernannt und avancierte zu einem der beliebtesten Komponisten seiner Zeit: "Rosetti's contemporaries ranked him with Haydn and Mozart" (New Grove XVI, 206). Von wachsender Verschuldung geplagt, wechselte er 1789 an den Hof des Herzogs von Mecklenburg-Schwerin, der sein Gehalt verdreifachte.‎

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‎Rossi, Lauro, Komponist (1812-1885).‎

‎Brief mit eigenh. U. Neapel, 22. IX. 1874.‎

‎1 S. 8vo. In italienischer Sprache an den Direktor des Konservatoriums für Musik in Wien. - Lauro Rossi war Leiter des Mailänder Konservatoriums und hatte 1871 die Leitung des Konservatoriums in Neapel übernommen. Er gehörte zu jenen dreizehn Komponisten, die Giuseppe Verdi für das Requiem "Messa per Rossini" zusammenrief. Rossi komponierte dafür das Agnus Dei. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.‎

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€ 200.00 Buy

‎Rossi, Lauro, Komponist (1812-1885).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Mailand, 28. V. 1868.‎

‎1 S. 8vo. In italienischer Sprache an einen Sig. Grolli. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf des Vizepräsidenten der Akademie.‎

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€ 260.00 Buy

‎Rossi, Marcello, Violinist und Komponist (1862-1897).‎

‎Eigenh. musikalisches Albumblatt mit U. Wien, 1886.‎

‎1 S. 8vo. Drei Takte aus einem Impromptu für Violine. - Marcello Rossi studierte u. a. in Leipzig, Dresden und bei Lambert Massart in Paris. Seit 1877 ging er auf Tournee durch Europa und bis nach Rußland; 1888 lehnte er einen Ruf an das Konservatorium in Tokio ab. Seit 1891 in Wien lebend, war er als Lehrer und Virtuose gleichermaßen anerkannt. - Aus einem Poesiealbum mit zwei gedr. Gedichten anderer Verfasser.‎

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€ 120.00 Buy

‎Roth, Louis, Komponist und Kapellmeister (1843-1929).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 12. III. 1880.‎

‎½ S. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Wiewohl ich es mir zu einer ganz unverdienten Ehre schätzen muß in Ihre Autographen-Sammlung einbezogen zu sein entspreche ich Ihrem Wunsche mit beiliegendem Zettel [...]". - Der Bruder Franz Roths erhielt in Wien Klavier- und Theorieunterricht. 1874/75 war er Chormeister verschiedener Gesangvereine, 1875/76 Kapellmeister im Danzerschen Orpheum, 1876 bis 1884 Kapellmeister und Hauskomponist am Theater an der Wien, danach Komponist am Friedrich-Wilhelmstädtischen Theater in Berlin. "Bekannt wurde Roth als Operettenkomponist, u. a. mit 'Der Marquis von Rivoli' (1884) und 'Frau Reclame' (1898)" (DBE).‎

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€ 180.00 Buy

‎Roth, Louis, Komponist und Kapellmeister (1843-1929).‎

‎Eigenh. musikalisches Albumblatt mit U. O. O. u. D.‎

‎1 S. Qu.-schmal-folio (85:34,2 cm). Einige Takte für Stimme und Klavier "aus der Feerie 'Der Weihnachtsbaum' (Couplet Refrain gesungen von Alex. Girardi)". - Der Bruder Franz Roths erhielt in Wien Klavier- und Theorieunterricht. 1874/75 war er Chormeister verschiedener Gesangvereine, 1875/76 Kapellmeister im Danzerschen Orpheum, 1876 bis 1884 Kapellmeister und Hauskomponist am Theater an der Wien, danach Komponist am Friedrich-Wilhelmstädtischen Theater in Berlin. "Bekannt wurde Roth als Operettenkomponist, u. a. mit 'Der Marquis von Rivoli' (1884) und 'Frau Reclame' (1898)" (DBE).‎

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‎Roth, Louis, Komponist und Kapellmeister (1843-1929).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. Wohl Wien, 16. V. 1928.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An den Musikverleger Hans Weselka: "Nehmen Sie meinen herzlichsten Dank entgegen für Ihren l. Brief u. die Gratulation zu meinem 85ger. Es darf Sie gar nicht kränken wenn ich Ihnen aufrichtig gestehe daß ich mich an Sie nicht mehr erinnere, aber dem kann leicht abgeholfen werden, wenn wir uns in der Generalversammlung der Autorengesellschaft begegnen [...]". - Der Bruder Franz Roths erhielt in Wien Klavier- und Theorieunterricht. 1874/75 war er Chormeister verschiedener Gesangvereine, 1875/76 Kapellmeister im Danzerschen Orpheum, 1876 bis 1884 Kapellmeister und Hauskomponist am Theater an der Wien, danach Komponist am Friedrich-Wilhelmstädtischen Theater in Berlin. "Bekannt wurde Roth als Operettenkomponist, u. a. mit 'Der Marquis von Rivoli' (1884) und 'Frau Reclame' (1898)" (DBE).‎

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‎Rotter, Ludwig, Organist, Chordirektor und Kapellmeister (1810-1895).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., 4. I. 1881.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Hofkapellmeister: "Meinen größten, innigsten Dank für die äußerst gütige, wirksamste Förderung der mir zu Theil gewordenen - mich hoch freudigst überraschenden - Allergnädigsten Anerkennung. Hier nur vorläufig aussprechend, behalte mir vor (dermalen ein bischen marode) in nächster Zeit dießfalls persönlich vorzusprechen [...]". - Ludwig Rotter war als Klavierlehrer und Begleiter berühmter Sänger wie Rubini und Tamburini tätig, ehe er zu Beginn der dreißiger Jahre Organist, 1845 dann Chordirektor und Kapellmeister an der Kirche Am Hof und der Universitätskirche wurde; 1870 wurde er Vizekapellmeister der Wiener Hofmusikkapelle. "Rotter komponierte Klavier-, Orchester- und Kammermusikwerke sowie Kirchenmusikstücke, u. a. ein 'Salve Regina' (1842). 1867-97 gehörten seine Kompositionen zu den am häufigsten aufgeführten Werken an der Wiener Hofmusikkapelle. Rotter schrieb u. a. 'Harmonologie. Vollständige theoretisch-practische Generalbaß- und Harmonielehre'" (DBE) (1849).‎

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‎Rückauf, Anton, Komponist und Musikpädagoge (1855-1903).‎

‎"Das Blatt im Buche". Eigenh. Musikmanuskript mit U. O. O. u. D.‎

‎2 SS. auf gefalt. Bogen. Tinte auf gedr. Notenpapier. Folio. Lied für Singstimme und Klavierbegleitung ("Ich hab' eine alte Muhme") mit unterlegtem Text nach Anastasius Grün. Der aus Prag gebürtige Rückauf studierte bei Proksch Klavier und trat bereits in jungen Jahren als Komponist hervor, bevor er 1878 nach Wien übersiedelte, wo er seine Ausbildung bei Nottebohm und Leschetizky vervollkommnete. "Von großem Einfluß auf seine weitere künstlerische Entwicklung war die Bekanntschaft mit dem Tenor G. Walter: einerseits hatte Rückauf als dessen ständiger Klavierbegleiter großen Erfolg [...], andererseits wurde er durch ihn zu zahlreichen Liedkompositionen angeregt. Abgesehen von seiner Tätigkeit als Dirigent des Evangelischen Singvereins in Wien (1899-1901) wirkte Rückauf neben seinem kompositorischen Schaffen als Liedbegleiter (zu nennen ist u. a. die Erstaufführung der 'Vier ernsten Gesänge', op. 121, von Brahms) sowie als Privatlehrer. Arthur Schnitzler zählte zu seinen Schülern" (ÖBL IX, 319).‎

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‎Rückauf, Anton, Komponist und Musikpädagoge (1855-1903).‎

‎Eigenh. Brief mit U. ("ARückauf"). Wien, 9. II. 1902.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Bitte, verzeihen Sie gütigst, daß ich erst heute meinem Versprechen, Ihnen in Angelegenheit des besprochenen Chores: 'Ich armer Mann, was hab' ich schon' zu schreiben, nachkomme; ein schmerzhafter Augenkatarrh verhinderte mich früher daran. Der genannte Chor ist nicht von Senftl, wie ich glaubte, sondern von Matthias Eckel und im 3ten Bande der Publicationen der Gesellschaft für Musikforschung von Eitner, Berlin (durch Breitkopf u. Härtel zu beziehen) zu finden [...]". - Der aus Prag gebürtige Rückauf studierte bei Proksch Klavier und trat bereits in jungen Jahren als Komponist hervor, bevor er 1878 nach Wien übersiedelte, wo er seine Ausbildung bei Nottebohm und Leschetizky vervollkommnete. "Von großem Einfluß auf seine weitere künstlerische Entwicklung war die Bekanntschaft mit dem Tenor G. Walter: einerseits hatte Rückauf als dessen ständiger Klavierbegleiter großen Erfolg [...], andererseits wurde er durch ihn zu zahlreichen Liedkompositionen angeregt. Abgesehen von seiner Tätigkeit als Dirigent des Evangelischen Singvereins in Wien (1899-1901) wirkte Rückauf neben seinem kompositorischen Schaffen als Liedbegleiter (zu nennen ist u. a. die Erstaufführung der 'Vier ernsten Gesänge', op. 121, von Brahms) sowie als Privatlehrer. Arthur Schnitzler zählte zu seinen Schülern" (ÖBL IX, 319).‎

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‎Rückauf, Anton, Komponist und Musikpädagoge (1855-1903).‎

‎Eigenh. Briefkarte mit U. O. O., 24. VI. 1890.‎

‎1 S. Qu.-kl.-8vo. An einen Herrn Koch: "Anbei folgt die bewußte Partitur samt Stimmen. Die 2te Oboe fehlt [...]". - Der aus Prag gebürtige Rückauf studierte bei Proksch Klavier und trat bereits in jungen Jahren als Komponist hervor, bevor er 1878 nach Wien übersiedelte, wo er seine Ausbildung bei Nottebohm und Leschetizky vervollkommnete. "Von großem Einfluß auf seine weitere künstlerische Entwicklung war die Bekanntschaft mit dem Tenor G. Walter: einerseits hatte Rückauf als dessen ständiger Klavierbegleiter großen Erfolg [...], andererseits wurde er durch ihn zu zahlreichen Liedkompositionen angeregt. Abgesehen von seiner Tätigkeit als Dirigent des Evangelischen Singvereins in Wien (1899-1901) wirkte Rückauf neben seinem kompositorischen Schaffen als Liedbegleiter (zu nennen ist u. a. die Erstaufführung der 'Vier ernsten Gesänge', op. 121, von Brahms) sowie als Privatlehrer. Arthur Schnitzler zählte zu seinen Schülern" (ÖBL IX, 319).‎

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‎Rüfer, Philipp, Musikdirektor und Komponist (1844-1919).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Essen, 31. I. 1870.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen Herrn Gotthard, wohl der Komponist Johann Peter Gotthard (1839-1919): "Ihren werthen Brief sowie das Manuscript habe ich erhalten. Es hat mir leidgethan das Werk zurückzubekommen. Anbei erhalten Sie meinen gemischten Chor Op. 15. Wir haben denselben kürzlich aufgeführt und ich habe mich aufrichtig sehr über dessen Wirkung gefreut [...]". - Der Sohn eines deutschen Organisten studierte am Lütticher Konservatorium, wurde 1869 Musikdirektor in Essen und lebte seit 1871 in Berlin. "Er unterrichtete dort Klavier und Partiturspiel am Sternschen Konservatorium, wurde Senatsmitglied in der Akademie der Künste und stellvertretender Präsident der Genossenschaft deutscher Tonsetzer. Rüfer komponierte Orchesterstücke, Kammermusik sowie die Opern 'Merlin' (1887) und 'Ingo' (1896) (DBE). - Auf Briefpapier mit gepr. Monogramm.‎

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‎Rummel, Franz, Musiker (1853-1901).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 4. I. 1889.‎

‎1 S. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. Auf Briefpapier mit gedr. Monogramm. An den Musikverleger Otto Junne: "Meinen herzlichsten Dank für Ihre freundliche Offerte die Aussöhnung zwischen Wolff und mir zu erwirken, und habe ich auch im Grunde Nichts dagegen, wenn die Sache richtig gemacht würde. Diese scheint mir aber insofern schwer, da ich mich ihm nicht nähern könnte, denn ich habe ihm Nichts gethan, sondern umgekehrt, er, mir. Dagegen wenn Sie es so machen können, daß er sich mir nähert, bin ich gerne bereit, und wäre Ihnen auch dafür sehr dankbar. Ich hoffe in einiger Zeit nach Brüssel zu kommen und werden wir dann mehr darüber sprechen; oder auch vielleicht kommen Sie nächstens nach Berlin [...]".‎

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‎Runze, Maximilian, Musikhistoriker und Politiker (1849-1931).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Leipzig, 8. VIII. 1903.‎

‎2 SS. Gr.-4to. Auf Briefpapier des Hotel Palmbaum, Leipzig. "Sehr geehrter Herr! Ihr freundliches Schreiben vom 15. Juli 1903 wurde mir auf manchen Irrfahrten nachgesandt, bis er mich im Riesengebirge traf [...] Loewe als Schöpfer und Vertreter der musikalischen Kunstballade hat selbstverständlich die alte Volksballade und das derselben verwandte ältere Volkslied nicht in umfangreicher Weise in den Bereich seiner Kompositionen gezogen, war aber ein sehr genauer Kenner derselben. Dem 'Wunderhorn' entnommen hat er zunächst A) das Fabellied (Fabelballade) 'Wettstreit des Kukuks mit der Nachtigall', dessen Text er fast wörtlich beibehielt. B) Sodann 'Herr Olof' (bei Loewe-Herder 'Oluf') [...]". - Der evangelische Pfarrer Runze veröffentlichte philosophische Schriften und Gedichte, vor allem aber setzte er sich für die Verbreitung der Werke seines Musiklehrers Carl Loewe ein und veröffentlichte eine 17-bändige Gesamtausgabe von Loewes Kompositionen. - Mittig quer gefaltet.‎

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‎Ruolz, Henri de, Komponist (1808-1887).‎

‎Eigenh. musikalisches Albumblatt mit U. ("Ruolz"). O. O., Mai 1854.‎

‎2½ SS. auf 4 Bll. Großes Querformat. Mit einem weiteren Notenzitat (s. u.). 27 Takte für zwei Soprane, Tenor und Baß mit unterlegtem Text "Dieu! l'eternel est son nom [...]". - Die Verso-Seite von Bl. 2 mit einem eh. Notenzitat und U. von Félicien David (o. D., acht Takte).‎

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‎Rust, Friedrich Wilhelm, Komponist (1902-1972).‎

‎Portraitpostkarte mit eigenh. U. O. O., Jänner 1951.‎

‎1 S. 8vo.8‎

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‎Rutschka, Emilie, Sängerin (1882-1958).‎

‎Eigenh. Bildpostkarte mit U. Hinterstoder, 18. VIII. 1924.‎

‎1 S. (Qu.-)8vo. Mit eh. Adresse. An Hans Nüchtern mit Grüßen aus der Sommerfrische. - Die populäre Konzert- und Oratoriensängerin sang u. a. bei Radio Wien und hatte zwischen 1919 und 1935 über 40 Auftritte im Wiener Konzerthaus. 1927 sang sie die Altpartie bei den Salzburger Festspielen unter J. Messner in Mozarts "Requiem", im Jänner 1936 sang sie unter Furtwängler im Großen Wiener Musikvereinssaal; danach sind zwar keine Auftritte mehr belegt, doch war sie "zumindest bis 1940 noch als Gesangspädagogin in Wien VII tätig" (Österreichisches Musiklexikon). - Der aus Wien stammende Journalist und Dramaturg Hans Nüchtern (1896-1962) war seit 1924 Leiter der literarischen Abteilung der RAVAG und unterrichtete auch an der Akademie für Musik und darstellende Kunst sowie am Max Reinhardt-Seminar.‎

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‎Safonow, Wassili I., russischer Pianist und Dirigent (1852-1918).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. O. O. u. D.‎

‎2 SS. Qu.-8vo. Karte mit Portraitdruck Safonows an Ludwig Bösendorfer (1835-1919): "Komme am 7. Januar an, und ersuche Sie, wenn möglich, mir einen kleinen Flügel in's Elisabethhotel zu schicken". - Am oberen linken Rand mit geringem Textverlust beschnitten. Wassilli I. Savonow unterrichtete Klavier am Sankt Petersburger sowie am Moskauer Konservatorium, danach dirigierte er außerdem die Symphoniekonzerte der Kaiserlich russischen Musikgesellschaft Moskau. Von 1906 bis 1909 war er musikalischer Direktor des New York Philharmonic Orchestra und Direktor des National Conservatory of Music New York.‎

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‎Saint-Saëns, Camille, French composer (1835-1921).‎

‎Autograph letter signed ("C. Saint- Saëns") and autograph manuscript (unsigned). Algiers, 17 Jan. 1920.‎

‎8vo. 4pp (letter) and 13 pp. (mscpt.). With original envelope. To Madame Charles de Gallaud. The gift of an autograph manuscript of the composer's lecture on La Fontaine's Fables replete with additions and deletions to an admiring patron. In his letter, Saint-Saëns writes in part: Since this manuscript has the honor of being desired by you, I am only too happy to offer it to you. I am giving it to you without pride, with its deletions and additions and even with the copy of the 'Fables' which I made to make up for the lack of a prompter; and experience has shown me that I did right, and that without that I would have been too brief; and I understood the absolute necessity for a prompter at the theater even for the actors most sure of their parts, despite the prodigious memory of most of them. This attempt at a meeting was well received, but I would not make myself a lecturer, it is too late. However, God knows if I should have anything to say about music! But many of the things which I should want to say cannot be said. Bad habits in music become widespread and one would have to criticize everyone! What to do, one against all! The task is impossible. And I would become the target of too many enemies [...]" (transl. from the French original). - In his manuscript, Saint-Saëns writes that instead of playing the piano, he is giving a lecture, but not at Madame Brisson's Annals in Paris, where he would feel outclassed, but in Algiers, where he has so often taken shelter from the winter and which has saved his life several times. "And now the war is over, it is permitted to have a little amusement". The talk will not be about music, but on La Fontaine's Fables, which he has loved since childhood, but has only come to understand upon constant re-reading. He speaks of La Fontaine's facility with verse, which is deceptive and "thanks to his musical ear, the harmony and equilibrium are such that one doesn't even notice the diversity of rhythms; he leads us whenever he likes, and we follow". He continues with a discussion of La Fontaine's morality and his keen eye for nature and art. He concludes: "La Fontaine did not just know how to paint, he knew how to observe; he studied nature, and he saw what others could not see. In the seventeenth century, in the age of Descartes, animals were thought to have no intelligence. La Fontaine dared to think otherwise, even if he did use animals to illustrate people's behavior". - Saint-Saens proceeds to recite two of La Fontaine's fables in closing. An important letter and manuscript revealing the composer's great interest and his admiration of La Fontaine.‎

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‎Salomon, Hektor, Komponist (1838-1906).‎

‎Eigenh. musikalisches Albumblatt mit U. O. O., 29. I. 1872.‎

‎1 S. Qu.-4to. 25 Takte für Klavier aus einem unbezeichneten Werk. - Mit kleinen Läsuren am linken Rand.‎

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‎Salvi, Matteo, italienischer Komponist und Dirigent (1816-1887).‎

‎Visitenkarte mit eigenh. Notiz. [Wien], o. D.‎

‎51 x 91 mm. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Ordnen Sie Ihre weiteren engagemens Angelegenheiten, ohne das hisige zu berücksichtigen. Näheres morgen brieflich […]". - 1860 zum wurde Salvi zum provisorischen Leiter der Wiener Hofoper ernannt, deren Direktion er von 1864 bis 1867 übernahm.‎

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‎Sandauer, Heinz, Komponist und Dirigent (1911-1979).‎

‎4 (2 eigenh. und 2 ms.) Briefe mit U. und 2 (1 eh. und 1 ms.) Postkarten mit U. Wien, 1960.‎

‎Zusammen 6 SS. auf 6 Bll. Gr.-4to, qu.-gr.-8vo und qu.-8vo. Mit zwei Kuverts, die Karten mit Adresse. Mit einer Beilage (s. u.). An den Theaterdirektor Franz Paul über gemeinsame Projekte und ein vom Adressaten verfaßtes Hörspiel: "Erst vor einigen Tagen habe ich Dein Hörspiel gelesen. Ich finde, die Typen sind recht gut getroffen. Die junge Dame, die ihren Fensterplatz dann an die Alte abtritt, habe ich vor einiger Zeit im Deutschen Fernsehen begegnet [!]. Da sollte sie ein Doppelzimmer mit einem Geschäftsreisenden teilen. Der hat sich dem Portier gegenüber erst sehr gegen einen Schlafgenossen gewehrt, war dann Feuer und Flamme als er den Superhasen sah, und mußte dann das schadenfrohe Gelächter der Zuseher ertragen, als ihm die Alte untergejubelt wurde. Es gab da noch einige Episoden. So z. B. das in einer Bar streitende Ehepaar, das sich dann aber in plötzlicher Gemeinsamkeit gegen einen Friedensstifter wandte. Warum schreibst Du nicht mehr solcher Hörspiele? [...]" (aus einem undatierten Brief). - Heinz Sandauer war als Arrangeur für Emmerich Kálmán und Robert Stolz tätig und arbeitete in den zwanziger Jahren auch für den Rundfunk. "Später wurde er Dirigent des Wiener Rundfunkorchesters und unterrichtete an der Wiener Musikakademie. Sandauer wurde vorwiegend durch seine Unterhaltungsmusik bekannt, u. a. Wienerlieder und Schlager wie 'So ein Regenwurm hats gut'. Er schuf auch konzertante Musik, (u. a. Klaviersoli), Ballett- und Filmmusik" (DBE). - Das "Kleine Haus" in der Liliengasse, dem Franz Paul als Direktor vorstand, war von 1946 bis 1950 vom Theater in der Josefstadt als Studiobühne genutzt worden. - Beiliegend ein eh. Brief mit U. von Sandauers Frau Olga.‎

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‎Sandberger, Adolf, Musikwissenschafter und Komponist (1864-1943).‎

‎Eigenh. Brief mit U. München, 6. XI. 1905.‎

‎2½ SS. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Der Artikel Abaco giebt zu Nachträgen keine Gelegenheit, aber zu einigen Verbesserungen. Ueber die Aufstellung meines geschätzten Collegen Riemann, dass meine Beschäftigung mit Abaco lediglich oder hauptsächlich auf seine Anregung zurückzuführen seien, (Mus. Wochenblatt 1900 No 47) hatte ich schon damals eine längere Auseinandersetzung mit ihm (brieflich). Ich habe aber keine Zeit und keine Lust zu einer neuerlichen Erörterung der Sache, der betr. Passus mag also ruhig bleiben […]". - Adolf Sandberger war Gründer der Gesellschaft zur Herausgabe der Denkmäler der Tonkunst in Bayern, die die achtunddreißigbändige Reihe Denkmäler der Tonkunst in Bayern publizierte und leitete die Gesellschaft bis 1932. Im ersten Band (1900) behandelt er "Ausgewählte Werke des Kurfürstlich Bayerischen Konzertmeisters Evaristo Felice Dall' Abaco (1675-1742)".‎

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‎Sapellnikoff, Wassily, composer and pianist (1867-1941).‎

‎Autograph letter signed. Moscow, 30 April 1898.‎

‎8vo. 2 pp. To the Austrian piano manufacturer Ludwig Bösendorfer, apologizing for having misplaced a letter he had once written to him, and for sending it now in its present shape.‎

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‎Sauer von Aichried, Emil, Musiker und Musikpädagoge (1862-1942).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Dresden, 25. X. 1890.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen Herrn Schmid: "Ich erhalte soeben erst Ihr werthes Schreiben und sehe, daß unsere Wünsche sich vollkommen decken. Mir paßt der 17te November u. ich acceptire dieses Datum endgiltig. Da mir das an die Kapelle zu zahlende Honorar von M. 250 für wesentlich zu hoch erscheint, so werde ich von einer Orchesterunterstützung absehen und den Abend alleine geben, es sei denn daß Herr Kapellmeister Winderstein beträchtlich in seinen Forderungen zurückgehen würde [...]". - Schüler von Nikolai Rubinstein am Moskauer Konservatorium und von Franz Liszt in Weimar, bereiste der Pianist von 1886 an "mit steigendem und anhaltendem Erfolg fast die ganze Welt" (MGG XI, 1431). Sein kompositorisches Werk umfaßt Klavierkonzerte, Charakterstücke für Klavier und Lieder. - Papierbedingt etwas gebräunt, sonst gut erhalten.‎

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‎Savart, Louis, Hornist und Sänger (1871-1923).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. Wien, 13. I. 1898.‎

‎111 x 177 mm. Auf Karton. "Mir Vergnügen erfüllt hiermit Ihren Wunsch [...]". - Nach einem Studium am Prager Konservatorium trat Savart Konzertreisen als Virtuose in Deutschland und Rußland an. Später ließ er sich als Sänger ausbilden und betätigte sich auch als Gesangslehrer.‎

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‎Savenau, Karl Maria Freiherr von, Komponist (1837-1916).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.‎

‎1 S. 70 x 110 mm. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Die rückfolgenden Sorten haben anderes (blaues) Papier, anstatt des gelben, wie die Muster. Die Muster sind auch stärker im Papier. Die ganz großen Couverts sind etwas kleiner als das Muster. Die mittleren Couverts waren zum Hineinschreiben aufgerichtet. Bitte womöglich wieder solche zu senden […]".‎

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‎Sayn-Wittgenstein, Friedrich Ernst Graf von, Komponist (1837-1915).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Salzburg, 23. IV. 1881.‎

‎2 SS. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Verleger: "Der durchschlagende Erfolg meiner Welfenbraut […] veranlasst mich dem ersten Kunstblatte der musikalischen Welt den Originalbericht aus der Feder des ersten maßgebenden Kritikers der Correspondenten für u. a. Deutschland Dr. Carl Hamann mit der Bitte einzusenden eine Notiz in Ihrem geschätzten Blatte gütigst umgehend aufnehmen zu wollen […]". - Sayn-Wittgenstein machte als österreichischer Offizier die Feldzüge 1859 in Italien und 1864 in Schleswig-Holstein mit, bildete (unter Julius Rietz in Leipzig) sein musikalisches Talent aus und verließ 1865 den Militärdienst. Von seinen unter dem Namen F. E. Wittgenstein bekannt gewordenen Kompositionen sind außer zahlreichen Liedern (seit 1865) das Chorwerk "Szenen aus der Fritjofsage" (Darmstadt 1874) sowie die Opern "Die Welfenbraut" (Graz 1879) und "Antonius und Kleopatra" (Graz, 1883) hervorzuheben.‎

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‎Schachner, Rudolf Joseph, Musiker und Komponist (1821-1896).‎

‎Eigenh. Brief mit U. München, 30. XII. 1871.‎

‎4 SS. 8vo. An den Musikverlagshändler J. P. Gotthard in Wien: "Der berühmte Wienerverlag war in den letzten Jahren hervorragend durch die Publikation von Tänzen und Musik leichtester Gattung, und mit Vergnügen sehe ich dass Sie gediegenere Compositionen in Ihrem Verlage aufnehmen. Ich komponierte in letzter Zeit 6 Chöre für Männerstimmen, betitelt 'Gaudeamus'. Die Gedichte sind Jos. Vict. Scheffel's 'Gaudeamus' entnommen […] Im Interesse des zukünftigen Verlegens dieser Sachen machte ich eine Reise nach Carlsruhe um mich mit dem Dichter selbst vor der Publikation zu benehmen, dann nach Heidelberg, Mainz, Wiesbaden & Frankfurt um an diesen Orten den betreffenden Chormeistern der dortselbst bestehenden Vereinen Einsicht des Werkes nehmen zu lassen, und welche nur die Herausgabe dieser Compositionen erwarten um Gebrauch davon machen zu können [...]".‎

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‎Schäffer, August, Komponist (1814-1879).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Berlin, 10. X. 1860.‎

‎1 S. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Freund: "Diese Zeilen schreibe ich Ihnen in der größten Eile! Beifolgend erhalten Sie statt eines Hechtes drei und wie ich hoffe, zu Ihrer Zufriedenheit. Da Sie nicht anders wollen, so entnehme ich mir sämtliche Auslagen, die 1 Thaler 5 Silber: betragen, mit Postverschluß. Gebe nur Gott, dass die Fische morgen gesund und zu rechter Zeit ankommen […]". - Schäffer erhielt seit frühester Jugend Musikunterricht, setzte, von Felix Mendelssohn Bartholdy gefördert, seit 1833 seine Studien am Kgl. Institut für Kirchenmusik in Berlin fort und trat 1839 mit der am Königstädtischen Theater uraufgeführten Oper Emma von Falkenstein als Komponist hervor. Er schrieb vorwiegend humoristische Lieder, Duette und Chorlieder.‎

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