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Heinrich, Willi, deutscher Schriftsteller (1920-2005).
Ms. Brief mit eigenh. U. sowie Albumblatt mit eigenh. U. Neusatz, 26. IX. 1981.
Zusammen 2 SS. Gr.-4to und Qu.-8vo. Zu meiner 'Lebensphilosophie' könnte ich auch nicht viel äußern. Dies pflege ich, wenn auch unbewußt, in meinen Büchern zu tun. Da ich mit 18 Jahren zur 'Wehrmacht' eingezogen wurde und das Glück hatte, bei einer 'Jägerdivision' vier Jahre Rußlandkrieg zu überleben, zusätzlich die nicht immer leichte Nachkriegszeit, beschränkt sich miene 'Lebensphilosophie' heute auf die Einsicht, daß ich Anlaß habe, dankbar für jeden Tag zu sein, der mir seitdem geschenkt worden ist.
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Held, Ludwig, Schriftsteller (1837-1900).
Eigenh. Albumblatt mit U. Wien, Jänner 1898.
1 S. 8vo. "Ein Autogramm? Nicht um die Welt! Das Wort mißfällt mir [...]". - Ludwig Held war nach seiner Übersiedlung nach Wien während der Direktion von Maximilian Steiner Sekretär am Theater an der Wien. Danach arbeitete Held als Journalist beim "Neuen Blatt" und als Theaterreferent für das "Neue Wiener Tagblatt" und schrieb Operettenlibretti und Possen. - Auf Trägerkarton montiert.
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Hell, Bodo, Schriftsteller (geb. 1943).
Eigenh. Albumblatt mit Widmung u. U. O. O., 22. XI. 1991.
1 S. Qu.-8vo. "für Erwn". - Alt auf Trägerpapier montiert.
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Heller, André, Autor, Schauspieler (geb. 1947).
Albumblatt und Zeitungsauschnitt mit eigenh. U. sowie Broschur "Zum greifen nah" mit eigenh. U. O. O. u. D.
Zusammen 3 SS. Qu.-8vo, 12mo und Qu.-8vo.
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Heller, Robert Wilhelm, Journalist und Schriftsteller (1814-1871).
Eigenh. Brief mit U. Hamburg, 3. V. 1857.
1 S. auf Doppelblatt. 4to. Mit eh. Adresse (Faltbrief). An Oskar Banck, Feuilletonist des Dresdner Journals: "Meine Zeilen sollen Ihrer gütigen Berücksichtigung Fräul. Johanne Hesse empfehlen, eine frische, herzhafte Schauspielerin, die auf Ihrem Hoftheater gastiert. Ehe sie nach München ging, war sie hier in Hamburg beschäftigt. Wir schätzten ihr Talent schon damals sehr hoch. Schenken Sie ihren Rollen Ihre Aufmerksamkeit und, wenn es angeht[,] ihren Beifall. Mein Gott, wie die Jahre dahin rinnen! Wie lang' ists her, dass wir in Leipzig unter einander lebten? […]". - Wilhelm Robert Heller studierte von 1832 bis 1835 in Leipzig Jura und trat zuerst in den Staatsdienst, wurde aber bald freier Schriftsteller. 1838 gründete er die belletristische Zeitschrift "Rosen" und 1842 das Taschenbuch "Perlen". 1848 ging Heller nach Frankfurt a. M. als Berichterstatter aus der Paulskirche. Als Nachfolger von Gervinus trat Heller in die Redaktion der "Deutschen Zeitung" ein. Über Berlin ging er 1851 nach Hamburg und blieb dort als Feuilletonredakteur der "Hamburger Nachrichten". - Auf Briefpapier mit kl. gepr. Monogramm und Spuren alter Faltung, Ausriss durch Öffnung, etwas gebräunt.
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Heller von Hellwald, Friedrich Anton, Schriftsteller, Geograph und Kulturpublizist (1842-1892).
Eigenh. Brief mit U. Cannstatt, 29. VIII. 1875.
¾ S. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Erst gestern bin ich von meiner Reise zurückgekehrt, und sage Ihnen meinen besten Dank für die Übersendung des Zichy'schen Schreibens. Correctus desselben werden Sie nach erfolgtem Satze erhalten. Mit Schweinfurth bin ich in Paris viel zusammen gewesen […]". - Der Sohn von Friedrich Jakob Heller von Hellwald trat 1858 in den Militärdienst ein, den er jedoch 1864 wieder quittierte, um sich populärwissenschaftlichen Studien widmen zu können. Nach der Teilnahme am Krieg von 1866 trat er der Redaktion der "Österreichischen Militärischen Zeitschrift" in Wien bei. 1872 übernahm Heller von Hellwald die Schriftleitung des Stuttgarter Wochenblatts "Das Ausland" und ging nach Cannstatt. Da er für die Darwinsche Evolutionstheorie und den Monismus eintrat, musste er 1881 die Redaktion abgeben; 1887 zog er sich nach Bad Tölz zurück. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf "Redaction des Ausland".
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Hemsen, Theodor, Schriftsteller (1826-1891).
Eigenh. Brief mit U. O. O., 12. IV. [1877].
2 SS. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Indem ich Ihnen dankend den Empfang des neuen Epos von Mertens bestätige und eine baldige Besprechung zusage, möchte ich zugleich mich erkundigen, ob Sie vielleicht Kürnberger's Lit. Herzenssachen an mich geschickt haben? Der Schlußpassus Ihres Billets lässt das ahnen, mir ist jedoch das Buch gar nicht zu Gesicht gekommen. Haben Sie es wirklich an mich persönlich befördert, dann hat es irgend Jemand mir vorenthalten […]". - Ferdinand Kürnbergers "Literarische Herzenssachen. Reflexionen und Kritik" war 1877 bei Rosner in Wien erschienen; bei Mertens "neuem Werk" wird es sich wohl um Ludwig von Mertens' episches Gedicht "Ein deutscher Bürgermeister" gehandelt haben, das im selben Jahr Verlag erschienen war. - Mit gepr. Briefkopf "Redaction der Constitutionellen Vorstadt-Zeitung".
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Henkels, Walter, Schriftsteller (1906-1987).
Gedr. Gedicht mit eigenh. U. O. O. u. D.
1 S. 8vo.
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Henz, Rudolf, Schriftsteller (1897-1987).
Eigenh. Albumblatt mit Widmung und U. O. O., "Ostermontag 1930".
½ S. Gr.-8vo. An Leopold Rak, seines Zeichens Chorregent und Musiklehrer in Deutsch-Wagram, und Gattin: "Säet, ihr Freunde, die Stunden barmherzigen Schauens! | Schlaget die Wurzel der ewigen Bindungen ein! | Säet das starke Gefühl in die Spalten des Grauens! | Stärket den Boden geheim für die Stunde des Bauens, | Seid wirkender Same in Eisen und Stein". - Rudolf Henz war seit 1931 Leiter der wissenschaftlichen Abteilung, später Direktor der Rundfunkgesellschaft RAVAG, führte u. a. den Schulfunk und die geistliche Stunde im Radio ein und gehört zu den Rundfunkpionieren Österreichs. Nach dem "Anschluß" Österreichs wurde Henz als Anhänger des politischen Katholizismus fristlos entlassen. Nach dem Krieg erneut beim Rundfunk und später auch beim Fernsehen tätig, gab er seit 1955 auch die Zeitschrift "Wort in der Zeit" heraus. - Mit alt montiertem Portrait (Zeitungsausschnitt).
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Henz, Rudolf, Schriftsteller (1897-1987).
Eigenh. Portraitkarte mit U. O. O., 10. V. 1966.
½ S. 8vo. Mit eh. beschr. Kuvert. An Josef Wesely: "mit herzlichem Dank für den Geburtstagsgruß".
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Hergouth, Alois, Schriftsteller (1925-2002).
Gedr. Gedicht mit eigenh. U. O. O. , 29. V. 1995.
1 S. 8vo. Hergouth setzte seine Unterschrift unter das Gedicht "Alte Uhr".
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Herloßsohn, Karl, Schriftsteller (1802-1849).
Eigenh. Brief mit U. [Leipzig, 1845].
½ S. Folio. Mit eh. Adresse (Faltbrief). An die Altenburger Hofbuchdruckerei: "Ich habe bis jetzt blos 6 Aushängebücher erhalten und bitte um die Fortsetzung. Ist im ersten Theile noch Platz zu einer größeren Novelle 4-5 Bogen, welche der Herr Major gewünscht hat? An den Herrn Major noch extra Folgendes, Julius Hammer bittet ihn 2 Bde. 'Spiegelbilder aus Sachsen' anzubieten […]". - Bekannt wurde Herloßsohn durch einen Prozeß mit dem Erfolgsautor Carl Heun, unter dessen Pseudonym "Clauren" er 1827 Parodien auf Heuns Romane veröffentlicht hatte. Den Durchbruch als einflußreicher Publizist erreichte Herloßsohn 1830 mit der Gründung der belletristischen Zeitschrift "Der Komet", die er, ausgenommen die Jahre 1840-45, bis 1848 herausgab. - Mit kleinen Vermerken von alter Hand und Verschlußresten.
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Hermann von Hermannsthal, Franz, Schriftsteller (1799-1875).
Eigenh. Albumblatt mit U. ("Franz von Hermannsthal"). Wien, 15. IV. 1872.
½ S. 4to. Der Wiener Dichter Hermann von Hermannsthal, "Sohn eines Beamten, studierte Jus und trat in den Staatsdienst, aus dem er 1864 als Sektionsrat des Finanzministers schied." Er gilt als "[f]ormstrenger Lyriker und Dramatiker aus der Schule Platens" (ÖBL II, 288).
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Hermanowski, Georg, Schriftsteller (1918-1993).
Eigenh. Gedicht mit U. O. O., 1978.
1 S. Gr.-4to. Eigenh. Abschrift des Gedichtes "Anno '70".
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Hermlin, Stephan, Schriftsteller (1915-1997).
Albumblatt mit eigenh. U. O. O., 22. XI. 1991.
1 S. Qu.-8vo. Alt auf Trägerpapier montiert.
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Herold, Franz, Schriftsteller (1854-1943).
Eigenh. Manuskript mit U. O. O. u. D.
3½ SS. auf 2 Doppelbll. Folio. "Leben und Sterben | Aus seinem Lager wacht ein kranker Alter, | Mit ihm das Lämpchen nur von kargem Schein, | Ruhlos umschwirrt von einem dunklen Falter. | Auslischt es jetzt - er ist mit sich allein. | Nun aber kommt auf Silberfüßen sachte | Der volle Mond ihm ins Gemach herein […]". - 1892 trat der Mittelschullehrer mit seinem ersten Gedichtband "Wachsen und Werden" hervor und schloß sich in Wien dem Schriftstellerkreis "Iduna" an. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde sein Schaffen zunehmend von völkischem Gedankengut beeinflusst.
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Hertz, Wilhelm, Schriftsteller (1835-1902).
Eigenh. Brief mit U. München, 24. IV. 1873.
1 S. 8vo. Mit eh. adr. Kuvert. An Herrn von Scholl in Stuttgart: "Ihrem so freundlich ausgesprochenen Wunsche gemäß sende ich Ihnen für Ihre Autographensammlung beiliegendes ältere Gedicht, das mir beim Durchblättern meiner Manuscripte in die Hände fiel […]". Ohne die erwähnte Beilage. - Hertz beschäftigte sich mit der europäischen Literatur des Mittelalters, übersetzte u. a. das "Rolandslied des Pfaffen Konrad" (1861) sowie Gottfried von Straßburgs Versroman "Tristan und Isolde" und schrieb 1882 das humoristische Versepos "Bruder Rausch".
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Hertz, Wilhelm, Schriftsteller (1835-1902).
Eigenh. Albumblatt mit U. München, Februar 1880.
½ S. 8vo. 6-zeiliges Gedicht: "Mit den Lebenden zu leben, | War mein Dichten, war mein Streben […]". - Hertz beschäftigte sich mit der europäischen Literatur des Mittelalters, übersetzte u. a. das "Rolandslied des Pfaffen Konrad" (1861) sowie Gottfried von Straßburgs Versroman "Tristan und Isolde" und schrieb 1882 das humoristische Versepos "Bruder Rausch".
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Herwegh, Georg, German poet and socialist (1817-1875).
Autograph letter signed ("G. Herwegh"). [Paris], 4, Rue Barbet-de-Jouy, [1843].
8vo. 1 page on bifolium. With printed initials. An unpublished letter to the Paris branch of Brockhaus & Avenarius, requesting information about a recently published Goethe edition: "Cotta zeigt neue Supplemente zu Göthe's Werken an. Ich besitze die Oktavausgabe der Göthe'schen Werke (in 55 Bänden) die nun, glaube ich, um 5 (oder gar 10?) Bände vergrößert worden, u. erlaube mir die Anfrage, ob diese 5 oder 10 Bände apart zu bekommen sind oder ob der ganze vermehrte Nachlaß genommen werden muß. Sind die 5 oder resp. 10 Ergänzungsbände apart zu haben, so bitte ich um deren Zusendung [...]". - Traces of folding; slightly wrinkled.
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Herz, Henriette, German writer, best known for the "salonnieres" or literary salons that she started with a group of emancipated Jews in Prussia (1764-1847).
Autograph letter signed ("H Herz"). No place, 2 Dec. 1842.
Small 4to. 2 1/3 pages on bifolium. To one Dr. Friedländer, possibly the archivist and librarian Gottlieb F. Friedländer (1805-1878), providing some biographical details on the German writer Franz Michael Leuchsenring (b. 1746).
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Herzele, Margarethe, Schriftstellerin, Malerin (geb. 1931).
Eigenh. Albumblatt mit U. O. O. u. D.
1 S. 12mo.
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Herzfeld, Marie, Schriftstellerin (1855-1940).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 26. I. 1904.
1¾ SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen Verlag: "Wären Sie geneigt, Sophus Michaëlis 'Giovanna', eine Erzälung [!] aus dem florentinischen Quattrocento zu verlegen? Eventuell nach einem Vorabdruck in einer deutschen Zeitung? Welche Honorarbedingungen vermöchten Sie für diese autorisierte Uebersetzung zu bieten? B) Wollten Sie sich für einen Sammelband von Aufsätzen interessieren, den ich Ihnen geben möchte? […]". - Marie Herzfeld war Mitarbeiterin der Zeitschriften "Wiener Mode", "Die Gesellschaft", "Moderne Rundschau" und der "Zeit". Sie stand in engem Kontakt mit dem literarischen "Jung-Wien", insbesondere mit Hugo von Hofmannsthal, und war nach 1890 eine wichtige Vermittlerin der skandinavischen Literatur im deutschsprachigen Raum. Marie Herzfelds deutsche Übersetzung von Michaëlis' "Giovanna. Eine Geschichte aus der Stadt mit den schönen Türmen" erschien 1905 bei Rütten & Loening, Frankfurt a. M. - Am linken Rand gelocht.
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Herzog, Jakob, Journalist (1842-1915).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 18. XI. 1899.
½ S. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "[…] heute kann ich wieder schreiben, morgen hoff ich auszugehen. Inzwischen meinen herzlichen Dank. Den Zettel bitte ich in meinem Concert den Überbringer aushändigen zu lassen […]". - Herzog arbeitete seit 1862 als Redakteur bei verschiedenen Zeitungen, seit 1872 bei der "Ostdeutschen Post". 1870 gründete er die politisch und kulturell einflussreiche Wochenzeitung "Montagsrevue", die er bis zu seinem Tod herausgab. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf "Montags-Revue Wien".
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Herzog, Jakob, Journalist (1842-1915).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 10. VI. 1899.
½ S. (2 Zeilen). 8vo. Begleitschreiben zu einem übersandten Betrag. - Herzog arbeitete seit 1862 als Redakteur bei verschiedenen Zeitungen, seit 1872 bei der "Ostdeutschen Post". 1870 gründete er die politisch und kulturell einflussreiche Wochenzeitung "Montagsrevue", die er bis zu seinem Tod herausgab. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf "Montags-Revue Wien".
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Herzog, Rudolf, Schriftsteller (1869-1943).
Ms. Portraitpostkarte mit eigenh. U. Rheinbreitbach, 1942.
2 S. 8vo. Mit eh. Adresse. "Gegengruss" an Josef Wesely.
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Hesekiel, Johann George Ludwig, Schriftsteller (1819-1874).
Eigenh. Brief mit U. Berlin, 5. VIII. 1867.
1 S. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Im Vertrauen auf Ihre mir so gütig zugesagte Hilfe erlaube ich mir, Ihnen das Gesuch der Herren von Bodenhausen, um Erlaubnis die Freiherrntitel fortführen zu dürfen, so wie die Begründung [...] zu überreichen. Ich bin von Ihrer Güte überzeugt […]". - J. G. L. Hesekiel war Mitarbeiter von Pierers "Universallexikon", "veröffentlichte patriotische Lyrik (‚Preußenlieder', 1846-48), gab die belletristische Zeitschrift 'Rosen' heraus und gründete 1848 in Zeitz das konservative Volksblatt 'Der Patriotische Hausfreund'. Seit Ende dieses Jahres war [er] Redakteur der 'Neuen Preußischen Zeitung' ('Kreuz-Zeitung') in Berlin, wo er bis zu seinem Tod für die Berichterstattung aus Frankreich zuständig war" (DBE). Daneben veröffentlichte Hesekiel Gedichte und Dramen, Zeitromane, historische Romane und Novellen. "Sein Buch vom 'Grafen Bismarck' (1869) wurde die erste Biographie des späteren Reichskanzlers" (ebd.). Der mit Theodor Fontane befreundete Schriftsteller gehörte der literarischen Gesellschaft "Tunnel über der Spree" an und war der Vater der Schriftstellerin Ludovica Hesekiel.
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Hesekiel, Johann George Ludwig, Schriftsteller und Journalist (1819-1874).
Eigenh. Brief mit U. ("George Hesekiel"). Altenburg, 10. IX. 1845.
¾ S. auf Doppelblatt. Gr.-4to. An den Buchhändler und Verleger Kollmann in Leipzig: "Da Sie meinen ‚deutschen Michel' doch wahrscheinlich behalten, so bitte ich Sie recht herzlich die Auszahlung des Honorars, über das wir uns bestimmt einigen werden, bis Sonntag den 14. d. M. erfolgen zu lassen. Ich habe eine Uebersiedlung vor, zu welcher ich dringen des Geldes benöthigt bin [...]". - J. G. L. Hesekiel war Mitarbeiter von Pierers "Universallexikon", "veröffentlichte patriotische Lyrik (‚Preußenlieder', 1846-48), gab die belletristische Zeitschrift ‚Rosen' heraus und gründete 1848 in Zeitz das konservative Volksblatt ‚Der Patriotische Hausfreund'. Seit Ende dieses Jahres war [er] Redakteur der ‚Neuen Preußischen Zeitung' (‚Kreuz-Zeitung') in Berlin, wo er bis zu seinem Tod für die Berichterstattung aus Frankreich zuständig war" (DBE). Daneben veröffentlichte Hesekiel Gedichte und Dramen, Zeitromane, historische Romane und Novellen. "Sein Buch vom ‚Grafen Bismarck' (1869) wurde die erste Biographie des späteren Reichskanzlers" (ebd.). Der mit Theodor Fontane befreundete Schriftsteller gehörte der literarischen Gesellschaft "Tunnel über der Spree" an und war der Vater der Schriftstellerin Ludovica Hesekiel. - Papierbedingt etwas gebräunt und mit winzigen Randläsuren; die Verso-Seite mit zeitgenöss. Eingangsvermerk.
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Hesekiel, Johann George Ludwig, Schriftsteller und Journalist (1819-1874).
Eigenh. Gedichtabschrift. O. O. u. D.
1 S. Kl.-4to. "Dem herzoglichen Residenzschlosse zu Altenburg | dem ehrwürdigen Schauplatz alter und neuer, lieber und grosser Erinnerungen": "Nimm diese Blätter, altes Fürstenhaus, | die laut erzählen, was du mir vertraut | Aus jenen Zeiten, wo du Kaisern nütztest, | das Unglück pflegtest und die Noth beschütztest [...]". - J. G. L. Hesekiel war Mitarbeiter von Pierers "Universallexikon", "veröffentlichte patriotische Lyrik ('Preußenlieder', 1846-48), gab die belletristische Zeitschrift 'Rosen' heraus und gründete 1848 in Zeitz das konservative Volksblatt 'Der Patriotische Hausfreund'. Seit Ende dieses Jahres war [er] Redakteur der 'Neuen Preußischen Zeitung' ('Kreuz-Zeitung') in Berlin, wo er bis zu seinem Tod für die Berichterstattung aus Frankreich zuständig war" (DBE). Daneben veröffentlichte Hesekiel Gedichte und Dramen, Zeitromane, historische Romane und Novellen. "Sein Buch vom 'Grafen Bismarck' (1869) wurde die erste Biographie des späteren Reichskanzlers" (ebd.). Der mit Theodor Fontane befreundete Schriftsteller gehörte der literarischen Gesellschaft "Tunnel über der Spree" an und war der Vater der Schriftstellerin Ludovica Hesekiel. - Papierbedingt etwas gebräunt und leicht fleckig.
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Hesekiel, Ludovica, Schriftstellerin (1847-1889).
Eigenh. Brief mit U. Potsdam, 11. VI. 1879.
1 S. 110:90 mm. An einen namentlich nicht genannten Adressaten über den Tod ihres Vaters: "Hofrath George Hesekiel [d. i. der Schriftsteller Johann George Ludwig Hesekiel] ist schon im Februar 1874 zu Berlin verstorben; ich erlaube mir aber Ihnen für Ihre Sammlung beifolgendes Autograph aus seinem Nachlaß zu senden […]". - Ludovica Hesekiel, Patenkind Ludwig Tiecks und Emanuel Geibels, kam im Haus ihres Vaters früh mit der Literatur in Berührung und schrieb zahlreiche Romane und Biographien christlich-konservativer Prägung, u. a. "Lenz Schadewacht. Historischer Roman aus der Brandenburgischen Geschichte" (4 Bde., 1871), sowie die Erzählung "Excellenz" (1886).
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Heubner, Rudolf, Jurist, Schriftsteller (1867-1967).
5 eigenh. (Bild-)Postkarten mit U. Dresden, 1943-1959.
Zusammen 5 SS. (Qu.-)8vo. Mit eh. bschr. Kuvert. Bedankt sich bei Josef Wesely für Glückwünsche zu verschiedenen Anlässen: "Für Ihr treues Gedenken selbst in schwerer Zeit sage ich Ihnen meinen herzlichen Dank. Ich habe mich sehr darüber gefreut. Was haben wir und Sie nicht alles erlebt!".
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Heuschele, Otto, Schriftsteller und Pädagoge (1900-1996).
Ms. Brief mit eigenh. U. Waiblingen, 21. VI. 1928.
1 S. 4to. An Franz Othmar Haeller. - "[…] Ich danke Ihnen schönstens für Ihre freundliche Sendung vom 30. Mai, ich habe Ihre Gedichte mit grosser Teilnahme gelesen, muss Ihnen dieselben aber anbei wieder zurückreichen, da der Verlag nur junge Autoren in dem Buche vertreten wissen will; es ist dies der ausgesprochene Zweck der Sammlung […]". - Heuschele studierte nach dem Kriegsdienst Philosophie sowie Kunst- und Literaturgeschichte, arbeitete kurzzeitig als Lektor und lebte seit 1926 als freier Autor in Waiblingen, wo er von 1945 bis 70 einen Lehrauftrag für Deutsch und Geschichte an einem Gymnasium wahrnahm. Von literarischen Moden wenig beeinflußt, schrieb er mehr als 120 Bücher. In seiner Lyrik zeigte er sich von Hugo von Hofmannsthal und Hölderlin beeinflußt. Seine Prosa thematisiert die Sinnfrage und traditionelle Werte der abendländischen Kultur. Als Essayist und Herausgeber veröffentlichte er Anthologien, Naturbetrachtungen und Briefsammlungen. Heuschele war Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung; 1970 verlieh ihm das Land Baden-Württemberg den Professorentitel. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf der "Ausfahrt. Jahrbücher neuer deutscher Dichtung".
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Heussenstamm zu Heißenstein, Theodor Graf von, Schriftsteller (1801-1889).
Eigenh. Brief mit U. O. O., 28. II. 1829.
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen Herrn d'Adami: "Indem ich für das geschenkte Zutrauen verbindlichst danke, bedaure [ich] demselben nicht, wie ich es wünschte, entsprechen zu können. Wollen Sie in dieser Äußerung nur das Unvermögen, nicht den Mangel des Willens, Ihnen zu dienen sehen und entschuldigen […]". - Der Sohn eines Regierungsrats aus altadligem Geschlecht lebte nach dem Schulbesuch meist auf Reisen in Deutschland, Frankreich und Italien. Er war Freund und Gönner von Künstlern und Schriftstellern, u. a. von Ferdinand Raimund. Heussenstamm zu Heißenstein schrieb Gedichte, Erzählungen, Schauspiele und Romane, u. a. "Schattenrisse aus Giulios Leben" (1832). Seine Gesammelten Werke erschienen postum 1897-1900 in 6 Bänden. - Leicht knittrig und gebräunt sowie mit Siegelresten.
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Heussenstamm zu Heißenstein, Theodor Graf von, Schriftsteller (1801-1889).
Eigenh. Albumblatt mit U. Wien, 29. III. 1881.
1 S. Qu.-8vo. "Die schönste Schutz- und Ehrenwache dünkt mir die Schwalbe unter meinem Dache". - - Der Sohn eines Regierungsrats aus altadligem Geschlecht lebte nach dem Schulbesuch meist auf Reisen in Deutschland, Frankreich und Italien. Er war Freund und Gönner von Künstlern und Schriftstellern, u.a. von Ferdinand Raimund. Heussenstamm zu Heißenstein schrieb Gedichte, Erzählungen, Schauspiele und Romane, u.a. "Schattenrisse aus Giulios Leben" (1832). Seine Gesammelten Werke erschienen postum 1897-1900 in 6 Bänden.
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Hevesi, Ludwig, Schriftsteller (1843-1910).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 7. IX. 1902.
2 SS. 8vo. An den Vorstand der Schriftstellervereinigung "Concordia": "Ich erlaube mir, beiliegend das Manuskript meines Lenau-Vortrages zu übersenden, in der Hoffnung, daß derselbe den Absichten unseres Vereines entsprechen werde. Leider kann ich ihn nicht persönlich vorlesen, da ich gezwungen bin, den letzten Termin für eine Urlaubsreise zu nützen und mich für einige Wochen dem Wiener Gesichtskreise zu entziehen. Da die Saison unmittelbar bevorsteht, ist diese Erholungsreise […] unaufschiebbar geworden. Ich denke übrigens, daß ein Schauspieler von Talent […] dem Publikum mehr zu Danke sprechen würde, als der weniger geübte Verfasser. Herr Kainz oder Herr Heine, überhaupt ein koloristischer Mensch, wird da am Platze sein […]". - Die Festrede zur Lenaufeier des Wiener Journalisten- und Schriftstellervereins wurde am 12. Oktober 1902 von dem Schauspieler Albert Heine (1867-1949) vorgetragen (vgl. Ludwig Hevesi. Schiller - Lenau. Zwei Concordia-Reden. Konegen, Wien 1905). Der aus Heves in Ungarn stammende Sohn eines Arztes studierte Philologie und Medizin und war als Feuilletonredakteur beim "Pester Lloyd" sowie seit 1875 beim Wiener "Fremden-Blatt" tätig. Kunsthistorisch bedeutend wurde Hevesi insbesondere durch sein nachdrückliches Eintreten für die Werke der ersten Sezessionisten und der Jugendstilkünstler um Gustav Klimt ("Acht Jahre Secession", 1906, und "Altkunst -- Neukunst", 1909).
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Hevesi, Ludwig, Schriftsteller (1843-1910).
Eigenh. Brief mit U. Wien, Walfischgasse 8, 25. XI., o. J.
1 S. 8vo. "Meine außerordentliche momentane Ueberhäufung mit Schreibarbeit hat mich verhindert, Ihnen, wie es mein Wunsch gewesen wäre, sofort meinen herzlichen Dank auszurichten. Empfangen Sie diesen jetzt und durch diese Zeilen, denen ich mehr Schwung wünschen würde, als die Sonntagsruhe inmitten eines turbulenten Haufens von Familienmitgliedern, die um mich her Schwatzen und lachen, zu entfalten gestattet. Wenn Sie mir wünschen, daß ich noch so und so lange meines schreibenden Amtes walten möge, so kann ich Ihnen nur versichern, daß es mir ein Vergnügen sein wird, Sie unter meinen Lehrern zu wissen, so lange ich das Verfasserinstrument, genannt Feder, zu führen vermag […]". - Der aus Heves in Ungarn stammende Sohn eines Arztes studierte Philologie und Medizin und war als Feuilletonredakteur beim "Pester Lloyd" sowie seit 1875 beim Wiener "Fremden-Blatt" tätig. Kunsthistorisch bedeutend wurde Hevesi insbesondere durch sein nachdrückliches Eintreten für die Werke der ersten Sezessionisten und der Jugendstilkünstler um Gustav Klimt ("Acht Jahre Secession", 1906, und "Altkunst - Neukunst", 1909). - - Mit gedr. Briefkopf der "Redaction des 'Fremden-Blatt' [...]".
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Hevesi, Ludwig, Schriftsteller (1843-1910).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 28. XII. 1884.
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An den namentlich nicht genannten Journalisten und Schriftsteller Karl von Thaler: "Empfangen Sie meinen verbindlichsten Dank für die scharfe und doch wohlwollende Beurtheilung meiner Novelle in der Neuen freien Presse. Gewiß wird gerade durch Ihre nicht verschwiegenen Bedenken gegen Einzelnes die Anerkennung, welche Sie für Anderes haben, bei dem Leser doppeltes Gewicht erhalten. Ueber manche Ihrer kritischen Bemerkungen - deren Berichtigung ich übrigens selbstverständlich ohne weiteres anerkenne - ließe sich wohl noch ein Wort reden, doch findet sich dafür wohl mündlich bessere Gelegenheit; Sie werden mir dann vielleicht noch diese oder jene kleine Konzession machen. Jedenfalls bin ich Ihnen sehr dankbar für die Zeit und ehrliche Mühe die Sie an mein Buch gewendet haben, ein Buch, das seiner innersten Natur nach mit manchen Fragezeichen behaftet ist und bei der Kritik gewiß immer einen schwereren Stand haben wird, als bei dem formlos drauf los blätternden Leser […]". - Karl von Thaler gehörte von 1868 bis 1870 sowie 1873 bis 1904 der Redaktion der "Neuen Freien Presse" an. Ludwig Hevesi, der aus Heves in Ungarn stammende Sohn eines Arztes, studierte Philologie und Medizin und war als Feuilletonredakteur beim "Pester Lloyd" sowie seit 1875 beim Wiener "Fremden-Blatt" tätig. Kunsthistorisch bedeutend wurde Hevesi insbesondere durch sein nachdrückliches Eintreten für die Werke der ersten Sezessionisten und der Jugendstilkünstler um Gustav Klimt ("Acht Jahre Secession", 1906, und "Altkunst - Neukunst", 1909).
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Heyden, Friedrich August von, Schriftsteller (1789-1851).
Eigenh. Brief mit U. Breslau, 18. VIII. 1847.
1 S. Gr.-4to. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Ew. Wohlgeboren wollen gütigst entschuldigen, daß ich Ihre werthen Zeilen vom 16. v. M. erst heute, nach 4 Wochen zu beantworten mir die Ehre gebe. Dieselben gelangten während meiner Abwesenheit auf einer Badereise hieher, und erst gestern, bei meiner Rückkehr habe ich sie vorgefunden. Ihre gütige Aufforderung durch einen literarischen Eintrag zur Unterstützung der hiesigen durch Wasserfluthen Beschädigten mitzuwirken, ist mir sehr ehrenvoll, nur muß ich aufrichtig bedauern demselben nicht entsprechen zu können. Es liegt mir eben kein Produkt vor das geeignet wäre, und es fehlt bei übermäßigem Geschäftsdrange an Zeit und Stimmung etwas Neues hervorzubringen […]". - Nach der Teilnahme an den Befreiungskriegen trat Heyden als Referendar in Oppeln in den preuß. Staatsdienst ein. Seit 1826 Regierungsrat, wurde er später Oberregierungsrat in Breslau. Das ihm 1843 angetragene Amt des Zensors lehnte der ansonsten Unpolitische ab. Sein spätromantisches Historiendrama "Conradin" (1818) wurde u. a. von August von Platen gefeiert. Heyden veröffentlichte epigonenhafte Versepen, Gedichte und Dramatische Novellen.
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Heynen, Walter, Schriftsteller (D. n. b.).
Eigenh. Brief mit U. und 2 eh. Postkarten mit U. [Luckau und Berlin], 1944 und 1959.
Zusammen (¾+1+1 =) 2¾ SS. auf 3 Bll. Gr.-bzw. qu.-8vo. Die Karten mit eh. Adresse, der Brief mit eh. adr. Kuvert. An Charlotte und Friedrich Herrmann, den Herstellungsleiter beim S. Fischer- und Suhrkamp Verlag: "Sie wünschten das Gedicht von Ernst Curtius [...] ja, es ist nach dem Ausweis Alexander Humboldts tatsächlich vom jungen Curtius, dem damaligen Prinzenerzieher [d. i. Prinz Friedrich Wilhelm, der spätere Kaiser Friedrich III.] - nicht etwa als Allegorie auf das befürchtete Schicksal West-Berlins auf den Artikel Weigels im Tagesspiegel vom 15. März von einem Belius gedichtet. Aber seine Aktualität behält es leider, wenn es auch eine Sage der Guareca-Indianer auf die Aturer [ist], die, von menschenfressenden Kariben bedrängt, sich einst auf die Klippen der Orinoco-Katarakten zu setzen meinten [...]" (a. d. Br. v. 18. III. 1959; umseitig das besagte Gedicht in ms. Abschrift). - Walter Heynen war Leiter der "Preußischen Jahrbücher" und lebte als Literaturhistoriker und Publizist in Berlin. Vgl. Kosch VII, 1139. - Tls. etwas unfrisch und gebräunt.
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Heyse, Paul, Schriftsteller und Nobelpreisträger (1830-1914).
3 eigenh. Gedichte mit U. O. O. u. D. [Wohl München, 1890er Jahre].
Zusammen (1¾+1+1¾ =) 4½ SS. auf Doppelblatt. Kl.-4to. Bei den Gedichten "An Eulalia" (24 Zeilen), "An meine Nichte Mercedes (Madrid 1881)" (30 Zeilen) und "Unter den Ruinen des Palastes von Valsain" (20 Zeilen) dürfte es sich wohl um Heyses deutschsprachige Übertragungen von Gedichten der bayerischen Prinzessin Maria de la Paz (1862-1946), geborene Infantin von Spanien, handeln.
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Heyse, Paul, Schriftsteller und Nobelpreisträger (1830-1914).
Eigenh. Brief mit Initialen. M[ünchen], 20. I. 1893.
1 S. Kl.-4to. Mit eh. Adresse (Faltbrief). An Baronin von Hornstein mit einer Einladung für deren Schwester, falls diese mit seiner "novellistischen Hausmannskost" vorlieb nehmen wolle. - Papierbedingt etwas gebräunt; etwas knittrig und mit einigen winzigen Papierdurchbrüchen.
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Heyse, Paul, Schriftsteller und Nobelpreisträger (1830-1914).
Eigenh. Brief mit U. und eh. Briefgedicht mit U. München und Gardone, 1894 und 1900.
Zusammen (3+1 =) 4 SS. auf 4 (= 2 Doppel )Blatt. (Gr.-)8vo. Der Brief v. 13. April 1894 an die Prinzessin Maria de la Paz (1862-1946), die ihm Gedichte des spanischen Dichters Federico Balart Elgueta zugesandt hatte: "[...] Wenn auch über den Reiz des lyrischen Stils nur den Sprachgenossen des Dichters ein Urtheil zusteht, so glaube ich doch zu ahnen, was ein spanisches Ohr und Herz an diesem sombre amant de la mort entzücken muß. Auch mir erscheint der Reichthum eigenartiger Töne bewundernswerth, mit denen die Monotonie der Todtenklage in ergreifenden Variationen an uns vorbeizieht [...] Werden Sie mir's verdenken [...] Ihnen auszusprechen, zu welchem Ergebniß in eigenen schweren Lebensnöthen meine Weltanschauung gediehen ist? Auf die Gefahr hin, mit meinen innersten Überzeugungen, vielfach Ihrem Widerspruch zu begegnen, liegt es mir doch am Herzen, mich vor den Augen meiner erlauchten Gönnerin so darzustellen, wie ich bin: des Wortes eingedenk: in unseres himmlischen Vaters Reich sind viele Provinzen [...]". - Das Briefgedicht (22 Zeilen ohne Anrede, Unterschrift und Datum) gleichfalls an die Prinzessin, die ihm zum 70. Geburtstag gratuliert hatte: "Wohl in meinen Jugendtagen, | Hohe Frau, hätt' ich gewagt, | In den klangvoll edlen Lauten | Deines theuren Heimatlands | Jenen Festgruß zu erwiedern, | Den Du huldvoll mir gesandt [...]" (Gardone, 18. März 1900).
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Heyse, Paul, Schriftsteller (1830-1914).
Eigenh. Portraitpostkarte mit U. O. O., 19. VI. 1905.
1 S. 8vo.
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Hiel, Ingeborg, Schriftstellerin.
Eigenh. Gedicht mit Widmung und U. O. O., 29. XI. 1988.
1 S. Gr.-4to. Das Gedicht "Seltenheit" niedergeschrieben für Rudi Hermanns.
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Hieß, Josef, Schriftsteller (1904-1973).
7 ms. und eigenh. (Portrait-)Postkarten mit U. [Offenhausen], 1943-1969.
Zusammen 7 SS. (Qu.-)8vo. Bedankt sich bei Josef Wesely für Glückwünsche und Dienstleistungen: "Ihre Mühewaltung zugunsten meines neuen Sagenbuches hat mich recht gefreut. [...] Ich weiß, dass ich ja nicht für immer im Wellental der Not bleibe, aber vorläufig ist es halt noch bitter schwer".
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Highsmith, Patricia, Schriftstellerin (1921-1995).
Albumblatt mit eigenh. Widmung und U. O. O. u. D.
1 S. Qu.-8vo. "For Wolfgang".
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Hill, Reginald, Schriftsteller (1936-2012).
Albumblatt mit eigenh. Widmung und U. O. O., November 1987.
½ S. 8vo. "To Sabrina, my very best wishes".
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Hillerman, Tony, Schriftsteller (1925-2008).
Albumblatt mit eigenh. Widmung und U. O. O. u. D.
1 S. Qu.-8vo. "For Sabrina".
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Hillern, Wilhelmine von, Schauspielerin und Schriftstellerin (1836-1916).
Eigenh. Brief mit U. Ort unleserlich, 18. VI. 1871.
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Bitte schreiben Sie mir umgehend, ob Sie die Erzählung in den nächsten 14 Tagen haben müßen. Ich bin krank, will es aber versuchen […]". - Wilhelmine von Hillern, die Tochter der Schauspielerin und Dramatikerin Charlotte Birch-Pfeiffer, war auf den Bühnen in Gotha, Berlin, Frankfurt/Main, Hamburg und Mannheim zu sehen. Nach ihrer Heirat mit einem Hofgerichtsdirektor 1857 ausschließlich schriftstellerisch tätig, veröffentlichte sie 1865 ihren ersten Roman "Doppelleben" (2 Bde.). Ihr größter Erfolg wurde der Roman "Die Geyer-Wally. Eine Geschichte aus den Tyroler Alpen" (1873).
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Hillern, Wilhelmine von, Schauspielerin und Schriftstellerin (1836-1916).
Eigenh. Brief mit U. Freiburg, 21. VII. 1884.
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Ew. Wohlgeboren theile ich hierdurch mit, daß der Vers im Autographensammler ein allgemein bekanntes Zitat aus Goethe ist! [...]". - Wilhelmine von Hillern, die Tochter der Schauspielerin und Dramatikerin Charlotte Birch-Pfeiffer, war auf den Bühnen in Gotha, Berlin, Frankfurt/Main, Hamburg und Mannheim zu sehen. Nach ihrer Heirat mit einem Hofgerichtsdirektor 1857 ausschließlich schriftstellerisch tätig, veröffentlichte sie 1865 ihren ersten Roman "Doppelleben" (2 Bde.). Ihr größter Erfolg wurde der Roman "Die Geyer-Wally" (1873).
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Hilton, John Buxton, Schriftsteller (1921-1986).
Albumblatt mit eigenh. U. O. O. u. D.
1 S. Format: 70 x 40 mm.
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