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‎Hübner, Robert, Schauspieler (1860-1892).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.‎

‎1 ½ SS. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. Sollte es Ihnen möglich sein mir für 25ten u. 26ten d. M. ein Gastspiel am Pressburger Theater zu offerieren so bitte ich Sie mich in Kenntnis setzen zu wollen. Vielleicht auch im Laufe der nächsten 14 Tage an einem anderen Theater in der Nähe, z. B. Wiener Neustadt, Brünn, etc. […]".‎

‎Hübner, Robert, Schauspieler (1860-1892).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.‎

‎2 SS. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. An den Redakteur Edgar von Spiegl (1833-1908): "In der heutigen Nummer Ihres Blattes befindet sich eine Notiz welche besagt dass ich wegen einer ungerechten Besetzung meine Erntlassung begehrt habe. Wenn diese Rollenbesetzung auch die letzte Veranlassung war, meine Entlassungsgesuch einzureichen, so ist sie doch nicht die alleinige. Ich habe vielmehr während der letzten Jahre wiederholt um meine Entlassung ersucht, da ich die feste Überzeugung gewann, mir am Burgtheater unter den bestehenden Verhältnissen nicht eine mich befriedigende Stellung zu machen. Da mein vor einigen Tagen eingereichtes Entlassungsgesuch abermals abschlägig beschieden wurde, habe ich nun gestern ein Majestätsgesuch eingereicht, worauf ich hoffentlich im Laufe dieser Tage allerhöchsten Bescheid erhalte. Meine Handlung ist also eine wohlüberlegte, und ich bitte Sie lieber Herr von Spiegel in Ihrem Blatte gefälligst berichtigen zu wollen dass ich nicht zu denen gehöre die bei jeder Gelegenheit Entlassungsgesuche machen, sondern dass ich schon seit zwei Jahren ernstlich daran denke von Wien fortzugehen […]".‎

‎Hübner, Robert, Schauspieler (1860-1892).‎

‎Eigenh. U. (ausgeschnitten). O. O. u. D.‎

‎Ca. 20 x 70 mm.‎

‎Hübner, Robert, Schauspieler (1860-1892).‎

‎Eigenh. Visitenkarte. O. O. u. D.‎

‎1 S. Visitkartenformat. An den Redakteur Edgar von Spiegl (1833-1908) mit Dank "für Ihre liebenswürdige Gratulation".‎

‎Hübner, Robert, Schauspieler (1860-1892).‎

‎Portraitphotographie mit eigenh. U. O. O., März 1891.‎

‎165:110 mm. Ganzfigürliche Darstellung des sitzenden Schauspielers in Rollenkostüm aus dem Atelier Dr. Székely, Wien. Die Unterschrift auf dem Trägerkarton.‎

‎Hübner, Robert, Schauspieler (1860-1892).‎

‎Portraitphotographie mit eigenh. U. O. O., März 1891.‎

‎165:110 mm. Brustbild des Schauspielers aus dem Atelier Krziwanek, Wien und Ischl, mit dessen gedr. Signet am unteren Rand des Trägerkartons. Die Unterschrift auf der Bildseite.‎

‎Huhn, Charlotte, Sängerin (1865-1925).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Dresden, 14. IV. 1899.‎

‎1 S. 8vo. Auf Trägerkarton. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Mit Vergnügen erfülle ich hiermit Ihren Wunsch, erscheinen mir doch Ihre Zeilen wie eine freundliche Vorbedeutung für mein baldiges Gastspiel in Wien […]". - Huhn debütierte 1889 an der Berliner Kroll-Oper und ging danach an die Metropolitan Opera New York und gastierte in Chicago und Boston. 1891 nach Europa zurückgekehrt, sang Huhn zunächst an der Kölner Oper, dann an der Dresdner, Wiener und Münchner Hofoper. Zuletzt wirkte sie als Gesangspädagogin in Hamburg.‎

‎Hunold, Erich, Opernsänger (1869-1923).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Prag, 8. IV. 1898.‎

‎1 S. 8vo. Auf Trägerkarton montiert. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Etwas verspätet zwar, aber mit Vergnügen sende ich Ihnen das gewünschte in Form eines kleinen Conterfeis". - Ohne die Beilage.‎

‎Iffland, August Wilhelm, Schauspieler, Intendant und Dramatiker (1759-1814).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., 1. VII. 1801.‎

‎1 S. 4to. Bedankt sich bei Peter Frh. Gottlieb von Braun, dem Direktor der k. k. Hoftheater (1794-1807), für ein Abschiedsgeschenk: "Ew. Wohlgeb. beehren mich mit einem Andenken, wovon ich nicht Erwartung haben konnte. Indem Sie dem Vergnügen der Kaiserstadt vorstehen, belohnen Sie in dem Sinne, den große Monarchen ihren Geschäftsverwesern einflößen. Es ist das Schicksal, daß die, welche mit Wärme die Kunst lieben, gewöhnl. weit getrennt sind. Nur Aehnlichkeit der Empfindungen hebt allen Zwischenraum! Habe ich die Freude Ihnen zu gefallen, so habe ich die Gewißheit, in der Hauptsache nie unter Ihrer Erwartung zu handeln, und also die Hoffnung Ihres Wohlwollens werth zu bleiben. Das Publ[ikum] von Wien verlasse ich mit Liebe, Rührung und einem heiligen Andenken, das, was ich beim Abschied nicht mehr reden konnte, verbürgt was ich empfinde. Ihnen danke ich diese Freude - und mit Hochachtung empfange ich das schöne Denkmahl, was Sie von meiner blühenden Periode mir übergeben. Wenn in der großen Lebensgeschichte das Band und die Kraft, die Alles umfasst, in dem liegt, dass man ahnet, sich wieder zu begegnen: so sei es die meine, wenn ich mit Rührung scheide! Friede, Freude, Genuß, Ruhe, Ausdauer und Erkanntwerden sei ihr Lohn! […]". - Iffland war im Sommer 1801 einige Wochen in Wien zu Gast gewesen und hatte mit eigenen Stücken großen Erfolg gehabt. Neben Brauns Geldgeschenk erhielt er zum Abschied eine goldene Tabatiere von Erzherzog Karl. - Gefaltet und etwas knittrig.‎

‎Jannings, Emil, Schauspieler (1884-1950).‎

‎Portraitpostkarte mit eigenh. Namenszug auf der Bildseite. O. O. u. D.‎

‎1 S. 8vo. Alt auf Trägerpapier montiert. Portrait en face. - "Ross"-Verlag Nr. 3796/1.‎

‎Jannings, Emil, Schauspieler (1884-1950).‎

‎Portraitpostkarte mit eigenh. U. ("E. Jannings"). O. O. u. D.‎

‎1 S. 8vo. Sepiafarbenes Portrait im Profil. - Ross-Verlag (Nr. 4601/1).‎

‎Jarno, Josef, Schauspieler, Regisseur und Theaterdirektor (1865-1932).‎

‎Eigenh. Manuskript mit U. O. O. u. D., [wohl Wien, November oder Dezember 1911].‎

‎1 S. Qu.-8vo. Manuskript einer Tischrede auf die eigene Person, zu der die namentlich nicht genannte Redaktion der "Österreichischen illustrierten Zeitung" aufgefordert hatte: "Wenn ich heute am Sylvesterabend mein Glas erhebe und zu Ehren Josef Jarnos einen Toast ausbringe so möchte ich diesem strebsamen Menschen wünschen, daß ich ihn im kommenden Jahr an einem 'künstlerisch' geleiteten Theater nur als Darsteller antreffe [...]". - Jarno wurde von Josef Lewinsky im Schauspiel unterrichtet, debütierte am Sommertheater in Ischl als Thalmüller-Loisl in Anzengrubers "Pfarrer von Kirchfeld" und wurde nach einem Engagement in Laibach an das Deutsche Schauspielhaus in Budapest und später an das Residenztheater in Berlin verpflichtet, bevor er seit 1895 dem Ensemble des dortigen Deutschen Theaters angehörte. Daneben wirkte er erfolgreich als Regisseur, schrieb mehrfach übersetzte und vielgespielte Schwänke und übernahm 1899 die Leitung des Neuen Theaters in Berlin, die er jedoch noch im selben Jahr zugunsten der Direktion des Theaters in der Josefstadt in Wien aufgab. Diesem bis 1923 vorstehend, kaufte er daneben das ehemalige Jantschtheater im Wiener Prater, das er Lustspieltheater nannte, leitete auch jeweils über mehrere Jahre hinweg das Neue Wiener Stadttheater, die Renaissance-Bühne und das Ischler Kurtheater. Seit 1899 war er mit der Schauspielerin Hansi Jarno verheiratet. - Etwas angestaubt und mit kleinen redaktionellen Notizen in rotem Farbstift.‎

‎Niese, Hansi, Schauspielerin (1875-1934).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Bad Ischl, 18. VII. 1904.‎

‎4 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Besten Dank für Ihre freundlichen Zeilen die ich so rasch als möglich beantworten will! - Was das Material zu '3 p. Schuh' anbelangt - so habe ich bereits Herrn Director Raul [d. i. Emanuel Raul] mitgetheilt - dass ich die Noten zur ersten Orchesterprobe und zwar am 25. d. mitbringen werde! Meine Scenen bitte ich ungestrichen lernen zu lassen - ebenso die Ensemblesachen in der Musik! 'Rose Bernd' wird doch eingerichtet sein? Kennt sich die Soufleuse [sic] oder der Soufleur mit dem Buch aus? Nachdem Sie es im Volkstheater gesehen haben - werden Sie so gütig sein, es auch ein bischen im Dialect spielen [zu] lassen! Nicht zu sehr - nur angedeutet! Am 25. bin ich in der Früh um ½ 9 auf der Orchesterprobe! Auch wäre ich Ihnen sehr verbunden - wenn Sie mir ein schönes Zimmer mit 2 Betten bestellen wollten - da mich mein Mann begleiten wird! Sollten Sie die große Freundlichkeit haben uns an der Bahn zu erwarten - so dürfte es ein Zug sein, der am 24. Abend in Teplitz eintrifft! Genaues kann ich leider noch nicht sagen […]". - Hansi Niese debütierte mit 16 Jahren 1891 in Znaim am dortigen Stadttheater. Ihre Erfolgsserie in Wien begann 1893 am Raimundtheater, wo sie sechs Jahre in Folge in der Rolle der Soubrette auftrat. Im Jahr 1899 wechselte Niese an das Theater in der Josefstadt. Wenig später heiratete sie Josef Jarno, den Leiter dieses Theaters.‎

‎Niese, Hansi, Schauspielerin (1875-1934).‎

‎Portraitpostkarte mit eigenh. U. O. O., 15. VIII. 1904.‎

‎1 S. 8vo. Ganzfigürliche Darstellung der Schauspielerin im Rollenkostüm mit Signatur auf der Bildseite. - Hansi Niese debütierte mit 18 Jahren 1891 in Znaim am dortigen Stadttheater. Ihre Erfolgsserie in Wien begann 1893 am Raimundtheater, wo sie in der Folge sechs Jahre lang in der Rolle der Soubrette auftrat. Im Jahr 1899 wechselte sie an das Theater in der Josefstadt. Wenig später heiratete sie Josef Jarno, den Leiter dieses Theaters.‎

‎Niese, Hansi, Schauspielerin (1875-1934).‎

‎Postkarte mit eigenh. U. [Mariazell, 5. VI. 1932].‎

‎½ S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. Ansichtskarte aus Mariazell an den Wiener Journalisten und Dramaturgen Hans Nüchtern (1896-1962) mit einigen weiteren Unterschriften. - Hansi Niese debütierte mit 18 Jahren 1891 in Znaim am dortigen Stadttheater. Ihre Erfolgsserie in Wien begann 1893 am Raimundtheater, wo sie in der Folge sechs Jahre lang in der Rolle der Soubrette auftrat. Im Jahr 1899 wechselte sie an das Theater in der Josefstadt. Wenig später heiratete sie Josef Jarno, den Leiter dieses Theaters.‎

‎Jauner, Franz Ritter von, Schauspieler und Theaterdirektor (um 1841-1923).‎

‎Albumblatt mit eigenh. U. Wien, 24. V. 1893.‎

‎1 S. Qu.-8vo.‎

‎John, Hermann, Schauspieler?‎

‎Eigenh. Brief mit U. Prag, 27. I. 1900.‎

‎2 SS. 8vo. "Es ist mir ein Herzensbedürfnis Ihnen für die überaus liebenswürdigen Zeilen, welche Sie mir in freundlicher Anerkennung zu senden die Güte hatten, meinen wärmsten, verbindlichsten Dank aus zu sprechen. Ich bitte Sie mir glauben zu schenken, wenn ich Ihnen gestehe, dass ein Lob von so anerkannt kunstverständiger Seite meinem Herzen unendlich wohl gethan hat [...]".‎

‎Kammauf, Franz, Schauspieler (D. n. b.).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. Wien, [31. VIII. 1925].‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An Frau E. Kainz-Schrötter: "Denken Sie, bitte, an mich. Ich leide viel [...]".‎

‎Karsten, Julius, Schauspieler (1881-1959).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 2. III. 1941.‎

‎1 S. 8vo. Kondolenzschreiben von Josefine Karsten an den Schauspieler Paul Pranger (1888-1961) bez. des Todes seiner Gattin. Mit eigenh. Notiz und U. Julius' Karsten: "nehmen Sie auch von mir einen Haendedruck entgegen, der Sie alles Mitgefühl und aller Teilnahme versichern soll […]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.‎

‎Kinski, Klaus, actor (1926-1991).‎

‎Autograph letter signed ("Nikolaus"). [Vienna, c 1957].‎

‎4 SS. auf 2 Bll. Gr.-8vo. To his first wife Gislinde Kühbeck, towards whom he complains bitterly about (alleged) intrigues of the Viennese Burgtheater, and asking to call Thomas Harlan (son of the German director Veit Harlan), with whom Kinski should establish the "Junge Ensemble" at Berlin in tzhe year after.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Books from Inlibris]

€ 1.400,00 Informazioni/Compera

‎Klein-Hruby, Elisabeth, Schauspielerin (geb. 1871).‎

‎Portraitphotographie mit eigenh. U. Wien, Juni 1897.‎

‎165:110 mm. Ganzfigürliche Darstellung der Schauspielerin aus dem Atelier Székely, Wien, mit dessen gedr. Signet am unteren Rand des Trägerkartons. Auf der Verso-Seite signiert. - Hruby-Klein war seit 1898 mit dem Schauspieler Josef Klein (1862-1927) verheiratet.‎

‎Klinger, Karl, Schauspieler (1907-1971).‎

‎Portraitpostkarte mit eigenh. U. verso. O. O. u. D.‎

‎8vo.‎

‎Klitsch, Wilhelm, Schauspieler und Regisseur (1882-1941).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., 6. XI. 1924.‎

‎1 S. 8vo. Empfiehlt einer namentlich nicht gennanten "Frau Doctor" seinen Kollegen Herrn Blum.‎

‎Klitsch, Wilhelm, Schauspieler und Regisseur (1882-1941).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., 25. VIII. 1929.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An eine Dame: "Auf meine Anfrage erfahre ich eben von Onno, dass Sie ein so liebes Buberl bekommen haben, und beglückwünsche Sie und Ihren lieben treuen Gemahl aufs Innigste! [...]". - Wilhelm Klitsch war seit 1906 am Deutschen Volkstheater engagiert, wurde dort "als Interpret zahlreicher klassischer Hauptrollen (Karl Moor, Marquis Posa, Egmont, Wilhelm Tell u. a) bekannt und betätigte sich seit 1927 auch als Regisseur. 1932 wurde er Professor an der Akademie für Musik und darstellende Kunst in Wien; 1933 übernahm er die Leitung der neugegründeten Meisterschule für Redekunst" (DBE). Daneben trat Klitsch auch als Rezitator hervor und unternahm zahlreiche Gastspiel- und Vortragsreisen ins europäische Ausland.‎

‎Klitsch, Wilhelm, Schauspieler und Regisseur (1882-1941).‎

‎Eigenh. Portraitpostkarte mit U. [Frankfurt a. M.], 17. V. 1925.‎

‎1 S. Qu.-8vo. An Hans Nüchtern: "In Frankfurt war's herrlich schön. - Ich bin jetzt vom 18. bis 30. Mai in Wien; vielleicht läßt sich was unternehmen? [...]". - Wilhelm Klitsch war seit 1906 am Deutschen Volkstheater engagiert, wurde dort "als Interpret zahlreicher klassischer Hauptrollen (Karl Moor, Marquis Posa, Egmont, Wilhelm Tell u. a) bekannt und betätigte sich seit 1927 auch als Regisseur. 1932 wurde er Professor an der Akademie für Musik und darstellende Kunst in Wien; 1933 übernahm er die Leitung der neugegründeten Meisterschule für Redekunst" (DBE). Daneben trat Klitsch auch als Rezitator hervor und unternahm zahlreiche Gastspiel- und Vortragsreisen ins europäische Ausland. - Der aus Wien stammende Journalist und Dramaturg Hans Nüchtern (1896-1962) war seit 1924 Leiter der literarischen Abteilung der RAVAG und unterrichtete auch an der Akademie für Musik und darstellende Kunst sowie am Max Reinhardt-Seminar.‎

‎Koch, Georg August, Schauspieler (1883-1963).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. Wien, März 1930.‎

‎1 S. 8vo. Die Postkarte zeigt ein Portrait des Schauspielers in seiner Rolle im Film "Atlantik".‎

‎Köck, Eduard, Schauspieler (1882-1961).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. Wien, 30. VII. 1918.‎

‎2 SS. Qu.-8vo. An Arthur Holländer: "Zur freundlichen Erinnerung an das Wiener Gastspiel in der Volksoper (Juli 1918)".‎

‎Königswarter-Formes, Margarete, Schauspielerin (1869-1942).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. O. O., 15.9., O. J.‎

‎2 SS. 8vo. An Dr. Gutmann: "Gestern Abend hier im tiefsten Ungarland angelangt, wurde ich vom Enkelchen des Hauses mit den Worten empfangen: 'Tante Gretel hast Du das Reh auch mitgebracht?' So leid es mir tat, den kleinen Vier-Jährigen enttäuschen zu müssen, so sehr freute es mich als der 7-Jährige mir sagte: 'Es war so schön, wir haben jedes Wort gehört als ob du neben mir ständest, aber ich war doch froh, dass der Priny erschossen wurde. Der war zu hochnasig".‎

‎Konstantin, Leopoldine, Schauspielerin (1886-1965).‎

‎Eigenh. Bildpostkarte mit U. [Berlin], März 1933.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An Hans Nüchtern: "[...] Wenn ich wieder nach Wien komme melde ich mich [...]". - Von ihrem späteren Gatten Alexander Strakosch in Wien ausgebildet, debütierte Konstantin 1907 als Lesbia in Hebbels "Gyges und sein Ring" am Deutschen Theater in Berlin. Nach weiteren Stationen in München, London, Paris und Budapest kam sie 1917 an das Theater in der Josefstadt. Daneben war sie seit 1912 auch im Film zu sehen, so etwa 1913 in Max Reinhardts "Insel der Seligen" oder 1946 in Alfred Hitchcocks "Notorious". Seit 1919 wieder in Berlin tätig, emigrierte die Schauspielerin 1935 zunächst nach Wien und später über London in die USA, wo sie u. a. mit dem Emigrantenensemble "The Players from Abroad" erfolgreich war. 1948 kehrte sie nach Wien zurück und gab seit 1950 Gastspiele. - Der aus Wien stammende Journalist und Dramaturg Hans Nüchtern (1896-1962) war seit 1924 Leiter der literarischen Abteilung der RAVAG und unterrichtete auch an der Akademie für Musik und darstellende Kunst sowie am Max Reinhardt-Seminar.‎

‎Konvolut: Schauspielerportraits.‎

‎Sammlung von 12 gestochenen Schauspielerportraits (18./19. Jh.). O. O. u. D.‎

‎Zumeist Kupferstichportraits der Zeit, auf Kartonträger montiert und teils im späten 19. Jh. annotiert. Unter den Dargestellten: Antonie Adamberger, Esther Charlotte Brandes, Johann Christian Brandes, Katharina Magdalena Kleefeld-Brückner, Johann Franz Brockmann, Karl Ludwig Costenoble, Maria Anna Jaquet(-Adamberger), Anna Maria Müller (Miller), Johann Nestroy, Ferdinand Raimund, Friedrich Wilhelm Weiskern und Albert Aloys Wurm (teils in Rollenkostümen). - Teils etwas braunfleckig.‎

‎Koren, Erhard, Schauspieler (geb. 1944).‎

‎Albumblatt mit eigenh. Widmung und U. [Graz], 1995.‎

‎1 S. 8vo.‎

‎Korff, Arnold, Schauspieler (1870-1944).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. Wien, 3. I. 1898.‎

‎1 S. Ca. 133:133 mm. "Mutter, ich schäme mich! Ledige Leute Schluß des 3. Aktes [...]". - Der gebürtige Arnold Kirsch trat bis 1894 an amerikanischen Bühnen auf. Im Juni 1896 verließ er die USA und setzte seine Schauspielerlaufbahn im mährischen Proßnitz fort, weitere Stationen waren Abbazzia, Olmütz und Wien, wo er am Carltheater und von 1899 bis 1913 am Burgtheater auftrat. - Mit Spuren alter Montage verso.‎

‎Kräuser, Martin, Schauspieler (1839-1898).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 8. IV. 1865.‎

‎1 S. und 1 Zeile. 8vo. An den Schauspieler Carl Adolph Friese (1831-1900) mit Dank für die finanzielle Unterstützung: "Für die mir am 6ten dies. Monates zugekommenen Sendung von 50 f als Erträgniß des von Ihnen und Herrn Graselli veranstalteten Kränzchens, sage ich Ihnen meinen innigsten Dank ab, desgleichen für Ihre gütige Fürsprache bei Girardi, da ich durch dieselbe Beihilfe im Stande war, das dringendst Nöthige in Bezahlung zu bringen und mich dadurch aus einer drückenden Verlegenheit zu retten. Mit gestärktem Vertrauen, sehe ich nun meiner Zukunft hoffnungsvoll entgegen […]".‎

‎Kralik, Willy, österr. Moderator (1929-2003).‎

‎Foto mit eigenh. Widmung. O. O. u. D.‎

‎1 S. 120 x 90 mm.‎

‎Kramer, Leopold, Schauspieler und Intendant (1869-1942).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. Wien, 16. IV. 1929.‎

‎1 S. Qu.-8vo. "Du musst es dreimal sagen | Faust I". - Schauspielerisch als Bonvivant und Liebhaber erfolgreich, wirkte Leopold Kramer viele Jahre am Deutschen Volkstheater in Wien, wo er auch bis zum Ausbruch des Ersten Weltkrieges als Oberregisseur tätig war. In späteren Jahren sah man ihn in Prag, wo er das Deutsche Landestheater leitete, in Berlin, wo er als Schauspieler an der "Tribüne" tätig war, und in Brünn, wo er noch hoch betagt die Direktion der Vereinigten Deutschen Theater sowie deren Oberspielleitung übernahm. Zudem war Kramer ein Förderer zahlreicher Wiener Schauspielgrößen, darunter die Brüder Paul und Attila Hörbiger, Paula Wessely und Maria Gerhart.‎

‎Kramer-Glöckner, Josefine, Schauspielerin (1874-1954).‎

‎Eigenh. Brief m. U. [Poststempel: Wien, 7. XII. 1906].‎

‎2 SS. 8vo. Beiliegend Umschlag. Am dem Komponisten Paul Mestrozi (1851-1928) in Wien: "Es ist ja unerhört aber Sie wissen wie manchmal wir Theaterleut gehetzt sind. Da bleibt so ein Brief liegen. Im Trubel vor Weihnachten vergisst man und heut find ich Ihren lieben Brief und scham mi. Wenn Sie verzeihen können bitte ich um Einsendung des Teufelsmädl! Bitte aber nicht um Gleichnisse. Ich brauche für Februar zum Gastspiel nach München ein Stück und suche. Mit den herzlichsten Grüßen bitte ich um Ablaß meiner Sünden […]". - Gefaltet. - Die Tochter der Soubrette Berta Glöckner und des Humoristen Josef Matras zählte zu den beliebtesten Volksschauspielerinnen ihrer Zeit; neben zahlreichen Bühnenrollen war sie in annhähernd dreißig Filmen zu sehen, u. a. in G. W. Pabsts ‚Prozeß' (1948).‎

‎Kramer-Glöckner, Josefine, Schauspielerin (1874-1954).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.‎

‎1 ½ SS. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Baron: "Das war eine Überraschung. Ich traute meinen Augen kaum. - Nehmen Sie meinen herzlichen Dank für Ihre Wünsche und dafür daß Sie sich meiner erinnert […]". - Auf Briefpapier mit gepr. Initialen. - Die Tochter der Soubrette Berta Glöckner und des Humoristen Josef Matras zählte zu den beliebtesten Volksschauspielerinnen ihrer Zeit; neben zahlreichen Bühnenrollen war sie in annhähernd dreißig Filmen zu sehen, u. a. in G. W. Pabsts ‚Prozeß' (1948).‎

‎Kramer-Glöckner, Josefine, Schauspielerin (1874-1954).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. Gmunden, Sommer 1905.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. Qu.-8vo. "Kinder wer ka Geld hat der bleibt zu Hause […]". - Mit eigenh. Zitat und U. ihres Gatten Leopold Kramer: "Luft und Liebe sind die Fittiche zu großen Thaten […]". - Ihr erstes Engagement erhielt sie am Deutschen Theater in Budapest, danach folgten Jahre in Berlin und schließlich ab 1892 am Deutschen Volkstheater in Wien, an dem sie bis zu ihrem Tod blieb. Sie heiratete 1900 ihren Kollegen Leopold Kramer und nannte sich ab nun Pepi Kramer-Glöckner. Ab 1917 spielte sie neben dem Theater auch in Stummfilmen.‎

‎Krastel, Friedrich, Schauspieler (1839-1908).‎

‎Schriftstück mit eigenh. Unterschriften. Wien, 15. IX. 1884.‎

‎1 S. auf gefalt. Doppelblatt. Qu.-8vo. "Wenn die Herrn Professoren Arnsburg und Baumeister einverstanden sind Fräulein Ida Neumann zur Nachprüfung zuzulassen, so erkläre ich mich damit einverstanden". - Mit Unterschriften von Bernhard Baumeister (1828-1917) und Friedrich Ludwig Arnsburg (1820-1891).‎

‎Krastel, Fritz, Schauspieler (1839-1938).‎

‎Albumblatt mit eigenh. U. Wien, 1. XI. 1892.‎

‎75:110 mm. "Die ganze Welt spielt Komödie". Mit zwei montierten Portraitdarstellungen.‎

‎Krastel, Fritz, Schauspieler (1839-1938).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. Szolgabirosag, O. D.‎

‎1 S. Qu.-8vo. An Herrn Pohl.‎

‎Kroetz, Franz Xaver, Regisseur, Schauspieler, Schriftsteller (geb. 1946).‎

‎Eigenh. Brief mit U. sowie ms. Schriftstück mit eigenh. Widmung und U. Kirchberg, 27-10.1976 und 19.07.1981.‎

‎Zusammen 2 SS. auf 2 Bll. Gr.-4to. An Herrn Kollebrandt: "hier eine Seite aus meinem Stück Mensch Meier" (Kirchberg, 27.10.1976).‎

‎Küstner, Karl Theodor von, Theaterdirektor (1784-1864).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Leipzig, 22. II. 1928.‎

‎2½ SS. auf Doppelblatt. 4to. Mit eh. Adresse (Faltbrief). An den Sänger Ludwig Cramolini (1805-1884) in Wien: "Einem mir neuerdings gemachten Anerbieten zufolge, unter günstigen Bedingungen das hiesige Stadttheater wieder zu übernehmen, das dem 1. August d. J. sonach wieder eröffnet werden dürfte, und infolge der vortheilhaften Meinung, die mir über Ihr angenehmes Talent zugekommen, mache ich [...] folgende Anfrage. Ob Sie nähmlich im Fache der Tenor und Spielparthien des Joseph, Maurer, G. Braun in weiße Dame [von Boïeldieu] usw. vom 1. August d. J. bis Pfingsten 1830 [...] ein Engagement beim hiesigen Stadttheater [...] annehmen wollen? Nach allem, was ich von Ihnen und Ihrem Talent gehört, sollte es mich freuen, Sie den unsrigen zu nennen [...]". - Küstner leitete von 1817 bis 1828 das Stadttheater in Leipzig, war 1830/31 Chef des Darmstädter Hoftheaters, seit 1833 Intendant des Münchner Hoftheaters und von 1841 bis 1852 Generalintendant des Hoftheaters in Berlin. - Etwas angestaubt und fleckig; Bl. 2 mit kleinem Ausriß durch Siegelbruch.‎

‎Kutschera, Viktor, Schauspieler und Regisseur (1863-1933).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, Dezember 1929.‎

‎1 S. Kl.-4to. An Hans Nüchtern mit Dank "für Deine lieben Glückwünsche, die mein altes Käferherz innigst erfreut haben [...]". - Der dem Deutschen Volkstheater lebenslang eng verbundene Schauspieler "konnte hier bis zu seinem Tod seine große schauspielerische Vielseitigkeit unter Beweis stellen" (ÖBL IV, 376) und gab vom jungen Liebhaber bis hin zum Charakterdarsteller fast das gesamte Rollenrepertoire des klassischen wie modernen Theaters in insgesamt rund 541 Stücken. - Der aus Wien stammende Journalist und Dramaturg Hans Nüchtern (1896-1962) war seit 1924 Leiter der literarischen Abteilung der RAVAG und unterrichtete auch an der Akademie für Musik und darstellende Kunst sowie am Max Reinhardt-Seminar. - Auf Briefpapier mit gepr. Initialen.‎

‎La Grange, Anna de, Sängerin (1825-1905).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Leipzig, 10. V. 1892.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An eine namentlich nicht genannte Adressatin über ein Empfehlungsschreiben: "J'envoie mon père en Ambassadeur auprès de vous, pour vous prier d'avoir la bonté de me donner cette lettre de recommandation pour Londres que vous avez bien voulu m'offrir il y a quelque temps […]". - Auf Briefpapier mit floraler Dekoration.‎

‎La Roche, Karl von, Schauspieler (1794-1884).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Gmunden, 1. VI. 1868.‎

‎3 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An eine namentlich nicht genannte Adressatin: "Auf Ihre liebenswürdige Anfrage erwiedere ich Ihnen daß das Stück 'Geheimrath' eins der ersten war welches ich gelesen u. Hackländer als Verfasser vermuthete da es in seiner Manier geschrieben ist. Es ist bühnenkundig u. ich empfahl es meinen Collegen als bemerkenswerth [...] Die Witterung ist hier wundervoll. Der Morgen u. Abend sehr zu benutzen. Untertags allerdings etwas heiß! Die Besitzung der Baronin Engelshofen ist zu einer Kaffe [!] u Restauration geworden u. dort ist jeden Abend ganz Gmunden versammelt u. geht es sehr lustig zu u. sitzen wir bei Mondschein oft bis Mitternacht. Allgemein werden Sie u. Eduard sehr vermißt u. ich bedaure Euch von Herzen, denn es ist gar zu schön! Möge Baden oder Brühl Ihnen einigen Ersatz bieten [...]". - 1829 Darsteller des Mephisto in der Uraufführung von Goethes "Faust", wurde der Schauspieler 1833 auf Lebenszeit ans Wiener Hofburgtheater engagiert. "Ein glänzender Lustspielkomiker ist La Roche, den das Gerücht, ein natürlicher Sohn Goethes zu sein, ein Leben lang interessant gemacht hat. Tatsächlich hatte sich Goethe seiner angenommen und den Mephisto mit ihm einstudiert, der seine berühmteste Rolle wurde. 'An dieser Rolle ist nichts mein Eigentum, alles, jede Gebärde, jede Grimasse, jede Betonung ist von Goethe', sagte er" (Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, S. 41).‎

‎La Roche, Karl von, Schauspieler (1794-1884).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Gmunden, 4. VIII. 1880.‎

‎4 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen Herrn Demuth: "Ihre Nachrichten über Emilie machen uns Kummer. Läßt die niederträchtige Witterung nach so billige ich Ihren Beschluß wegen einer Luftveränderung, das Alles wollen wir besprechen bei Ihrem Herkommen das ich mit Sehnsucht erwarte [...]". Berichtet weiters von seinen Gästen in Gmunden: "[...] Hölzel [Gustav Hölzel, Sänger, 1813-83] ebenfalls, wird Sie wohl aufgesucht haben. Gab hier ein Concert, hat Absicht auf Gastein u. wird Ischl wohl auch unsicher machen! Wann kann ich Sie erwarten? [...]". - 1829 Darsteller des Mephisto in der Uraufführung von Goethes "Faust", wurde der Schauspieler 1833 auf Lebenszeit ans Wiener Hofburgtheater engagiert. "Ein glänzender Lustspielkomiker ist La Roche, den das Gerücht, ein natürlicher Sohn Goethes zu sein, ein Leben lang interessant gemacht hat. Tatsächlich hatte sich Goethe seiner angenommen und den Mephisto mit ihm einstudiert, der seine berühmteste Rolle wurde. 'An dieser Rolle ist nichts mein Eigentum, alles, jede Gebärde, jede Grimasse, jede Betonung ist von Goethe', sagte er" (Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, S. 41).‎

‎La Roche, Karl von, Schauspieler (1794-1884).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. Gmunden, September 1879.‎

‎½ S. 4to. 5 Zeilen auf einem gedruckten Blatt aus einem Freundschaftsalbum: "Nicht neid' ich: Mimen, Bildner, Sänger, / den Croesus nicht in Glückes Schoos, / den Mächtgen nicht, ob sehr und groß / Ich neide, um sein heit'res Loos / Vor allen, nur den Grillenfänger! [...]". Die Versoseite von fremder Hand ausgefüllt. - 1829 Darsteller des Mephisto in der Uraufführung von Goethes "Faust", wurde der Schauspieler 1833 auf Lebenszeit ans Wiener Hofburgtheater engagiert. "Ein glänzender Lustspielkomiker ist La Roche, den das Gerücht, ein natürlicher Sohn Goethes zu sein, ein Leben lang interessant gemacht hat. Tatsächlich hatte sich Goethe seiner angenommen und den Mephisto mit ihm einstudiert, der seine berühmteste Rolle wurde. 'An dieser Rolle ist nichts mein Eigentum, alles, jede Gebärde, jede Grimasse, jede Betonung ist von Goethe', sagte er" (Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, S. 41).‎

‎La Roche, Karl von, Schauspieler (1794-1884).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. Gmunden, 7. VI. 1879.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Ein Goethewort zur Erinnerung: "Eines schickt sich nicht für Alle! / Sehe Jeder was er treibe, / Sehe Jeder wo er bleibe, / Und wer steht daß er nicht falle! [...]". - 1829 Darsteller des Mephisto in der Uraufführung von Goethes "Faust", wurde der Schauspieler 1833 auf Lebenszeit ans Wiener Hofburgtheater engagiert. "Ein glänzender Lustspielkomiker ist La Roche, den das Gerücht, ein natürlicher Sohn Goethes zu sein, ein Leben lang interessant gemacht hat. Tatsächlich hatte sich Goethe seiner angenommen und den Mephisto mit ihm einstudiert, der seine berühmteste Rolle wurde. 'An dieser Rolle ist nichts mein Eigentum, alles, jede Gebärde, jede Grimasse, jede Betonung ist von Goethe', sagte er" (Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, S. 41).‎

‎La Roche, Karl von, Schauspieler (1794-1884).‎

‎Visitenkarte mit eigenh. Widmung. O. O. u. D.‎

‎Visitkartenformat. "Recipe! Der schönen Frau von Treumann verordnet jeden Vormittag ein volles Glas zur Stärkung sämtlicher Glieder zu nehmen". - 1829 Darsteller des Mephisto in der Uraufführung von Goethes "Faust", wurde der Schauspieler 1833 auf Lebenszeit ans Wiener Hofburgtheater engagiert. "Ein glänzender Lustspielkomiker ist La Roche, den das Gerücht, ein natürlicher Sohn Goethes zu sein, ein Leben lang interessant gemacht hat. Tatsächlich hatte sich Goethe seiner angenommen und den Mephisto mit ihm einstudiert, der seine berühmteste Rolle wurde. 'An dieser Rolle ist nichts mein Eigentum, alles, jede Gebärde, jede Grimasse, jede Betonung ist von Goethe', sagte er" (Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, S. 41).‎

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