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Schmidt, Wilhelm, Schauspieler (1891-1963).
Eigenh. Brief mit U. und 2 eh. Postkarten mit U. Wien, Hägerzeil und Dresden, 1929.
Zusammen 3 SS. (Qu.-)8vo. Mit eh. adressierten Umschlag. Übermittelt Urlaubsgrüße sowie sein innigstes Beileid zu einem persönlichen Verlust des Adressaten Hans Nüchtern. - Der aus Wien stammende Journalist und Dramaturg Nüchtern (1896-1962) war seit 1924 Leiter der literarischen Abteilung der RAVAG und unterrichtete auch an der Akademie für Musik und darstellende Kunst sowie am Reinhardt-Seminar.
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Schneiderhan, Franz, Industrieller (1863-1938).
Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.
1 S. Qu.-8vo. Auf Briefkarte mit gedr. Namenszug "Generalintendant Schneiderhan": "bittet den Ausdruck seines herzlichen Dankes entgegenzunehmen". - Schneiderhan arbeitete in der Firma "P. Ladstätter & Söhne", deren Chef er 1901 wurde. Von 1899 bis 1907 stand er dem Wiener Männergesangverein vor und setzte sich als Direktionsmitglied der Konzerthausgesellschaft und der Gesellschaft der Musikfreunde für den Bau des Konzerthauses in Wien ein. 1907 ging Schneiderhan als Stroh- und Filzhutfabrikant nach Breslau.
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Schnitzler, Heinrich, Schauspieler und Regisseur (1902-1982).
18 ms. Briefe mit eigenh. U. und 1 ms. Postkarte mit U. Wien, 1962-1969.
Zusammen 13 SS. auf 19 Bll. Gr.-4to, gr.-8vo und qu.-8vo. Beiliegend 5 gedr. und tls. mit kleinem Zusatz bzw. U. versehene Weihnachtsbilletts. Inhaltsreiche Korrespondenz mit dem Filmwissenschaftler Walter Fritz (geb. 1941), zumeist über Fragen zum Urheberrecht und über die aktuelle Wiener Theaterlandschaft: "Ihren Mitteilungen zufolge führt Ihr Stück ja nicht den Titel ANATOL, sondern MEIN LEBEN IN ANATOLIEN und daher besteht wohl keine Gefahr urheberrechtlicher Schwierigkeiten [...]" (Br. v. 14. IX. 1963). - "[…] Ich erkläre Ihnen nun zum dritten Mal, dass ich Ihnen keineswegs den Vorwurf des Plagiats machen würde [...]" (Br. v. 26. IX. 1963). - "Als Erbe und Eigentümer der Rechte an den Werken meines Vaters habe nur ich über Veröffentlichungen aus dem Nachlass zu entscheiden. Selbstverständlich habe ich nichts dagegen einzuwenden, dass Sie die von Ihnen genannten Auszüge aus dem Nachlass im Rahmen Ihres Aufsatzes zum Abdruck bringen. Ich muss Sie nur darum ersuchen, mir den Aufsatz vorzulegen, bevor Sie ihn an die Redaktion der Filmkunst absenden. Ausserdem muss ich Sie darum ersuchen, an geeigneter Stelle (über die wir uns ja dann noch unterhalten können) ausdrücklich festzustellen, dass die betreffenden Zitate aus dem Nachlass mit meiner Einwilligung zum Abdruck gelangen und dass ich Ihnen das Material zu diesem Zweck zur Verfügung gestellt hatte [...]" (Br. v. 11. X. 1962). - "[...] Gleichzeitig mit Ihrem Brief traf [...] die neue Nummer [...] der Monatsschrift der ‚Vereinigung zur Gründung des Wiener Ensembles' ein und da lese ich die von Ihnen [...] verfasste Aufforderung: ‚... löst euch von der scheinbaren Grösse der Wiener Repertoiretheater [...], die doch in Wirklichkeit nur die Steifheit eines Museumsbetriebes ist ...'. Zu den Repertoiretheatern, die von Ihnen in dieser Weise charakterisiert werden, gehört natürlich auch das Theater in der Josefstadt und seine Filialbühnen. An den Bühnen dieses Museumsbetriebes wurden in den letzten Jahren - die folgende Aufzählung erfolgt aus dem Gedächtnis und ist ebenso willkürlich wie lückenhaft - Werke von Anouilh, Pirandello, Beckett, Ionesco, Osborne, Strindberg, Horvath, Walser, Musil, Arthur Miller, Tennessee Williams, Gorki, Ostrowski, Gogol, O'Neill, Molière, Shakespeare, Goldoni, Hauptmann, Kleist, Goethe, aufgeführt - Autoren, die Sie offensichtlich für verstaubt halten, denn nur so lässt sich ja die Charakterisierung ‚Steifheit eines Museumsbetriebes' auslegen [...]" (Br. v. 14. IX. 1963). - Teils auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf und jeweils gelocht.
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Schönchen, Amalie, Sängerin und Schaupielerin (1836-1905).
Eigenh. Albumblatt mit U. Wien, Mai 1893.
1 S. Qu.-8vo. "Das Höchste erringt, wer muthig das Höchste wagt!" - Amalie Schönchen gab ihr Debüt in Hannover für eine plötzlich erkrankte Sängerin als zweite Dame in Mozarts "Zauberflöte", war dann bis 1859 als Soubrette und Mezzosopranistin in Hannover, Wiesbaden und Nürnberg tätig und wechselte im Alter von 28 Jahren ins Fach der "Komischen Alten". 1871 wurde sie nach München an das Theater am Gärtnerplatz verpflichtet, 1893 ans Wiener Raimund-Theater in Wien und wechselte drei Jahre später an das Hofburgtheater, wo Katharina Schratt eine ihrer Kolleginnen war. - Mit montiertem Portrait und unregelmäßig beschnitten.
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Schöne, Hermann, Schauspieler (1836-1902).
Kabinettphotographie mit eigenh. U. [Wien], 28. IX. 1891.
109:66 mm. Brustbild im Halbprofil aus dem Atelier Dr. Székely, Wien mit dessen gedr. Signet am unteren Rand des Trägerkartons. Die Verso-seite eh. signiert. - Braunfleckig.
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Schöne, Hermann, Schauspieler (1836-1902).
Kabinettphotographie mit eigenh. Widmung und U. Wien, Jänner 1892.
165:110 mm. Brustbild im Halbprofil aus dem Atelier Dr. Székely, Wien. Die Verso-Seite eh. signiert und mit Widmung an einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Spät kommt Ihr - doch Ihr kommt! (Graf Isolani)".
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Schönerer, Alexandrine von, Schauspielerin, Theaterdirektorin und Regisseurin (1850-1919).
Albumblatt mit eigenh. U. O. O. u. D., Februar 1896.
1 S. Qu.-kl.-8vo. Alexandrine von Schröder war als jugendliche Liebhaberin, Heroine und Salondame an verschiedenen deutschen und österreichischen Bühnen tätig und erwarb 1884 von ihrem ererbten Vermögen das Theater an der Wien, das sie bis 1889 an den Librettisten Camillo Walzel verpachtete und dann selbst führte. "Es wurde bald die führende Wiener Operettenbühne, an der u. a. Werke von Johann Strauß Sohn ('Der Zigeunerbaron', 1885), Carl Millöcker ('Der arme Jonathan', 1890) und Karl Zeller ('Der Vogelhändler', 1891) uraufgeführt wurden. Hervorzuheben sind auch die Wiener Erstaufführungen von Arthur Seymour Sullivans 'Der Mikado' (1888), Bedrich Smetanas 'Die verkaufte Braut' und die Aufführung von 'La Bohème' (1897), mit der Schröder Giacomo Puccini in Wien einführte" (DBE). - Mit kleinen Montagespuren.
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Schott, Werner, Schauspieler (1891-1965).
Eigenh. Brief mit U. Wien, O.D.
1 S. 4to. Schott bittet den Adressaten Hans Nüchtern ihm die Daten mitzuteilen, an denen er von ihm benötigt wird, um diese an das Theater an der Josefstadt weitergeben zu können. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf des Theaters in der Josefstadt. - Der aus Wien stammende Journalist und Dramaturg Hans Nüchtern (1896-1962) war seit 1924 Leiter der literarischen Abteilung der RAVAG und unterrichtete auch an der Akademie für Musik und darstellende Kunst sowie am Max Reinhardt-Seminar.
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Schulz, Antonie, Schauspielerin (1874- nach 1930).
Kabinettphotographie mit eigenh. Widmung und U. Wien, 30. IX. 1908.
163:106 mm. Aus dem Atelier Eugen Schöfer, Wien, mit dessen gedr. Signet.
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Schumann, Willi, Schauspieler (1889-1985).
Eigenh. Postkarte mit U. und eigenh. Visitenkarte. [München] und Wien, o. D.
Zusammen 2 SS. 8vo. "Gestern saß ich im Hofbräu und konnte Studien für die "Lokaltypen" machen. Der grandiose Radiohändler fehlte aber".
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Schweighofer, Pauline, Schauspielerin (1866-1940).
Eigenh. Postkarte mit U. Wien, 8. VIII. 1928.
2 SS. Qu.-8vo. Berichtet vom Urlaub in Bad Schallerbach.
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Seidner, Irene, Schauspielerin (1880-1959).
Eigenh. Brief mit U. O. O., 21. XII. 1928.
91 x 140 mm. Wünscht einem namentlich nicht genannten Adressaten ein frohes Weihnachtsfest und bedankt sich "für die Auszeichnung in Ihrem sehr geschätzten Blatte im Lichtbild veröffentlicht worden zu sein".
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Senders, Ernestine, Schauspielerin und Sängerin (1874-1941).
Eigenh. Albumblatt mit U. Wien, 12. X. 1899.
1 S. 8vo. "Mit Vergnügen erfülle ich Ihren Wunsch [...]". - Senders war als Choristin am Carltheater tätig, bevor sie 1902 nach Berlin ging, wo sie mit Wienerliedern und Couplets Erfolg hatte. 1904 wurde sie am Wiener Burgtheater engagiert, dem sie bis 1932 angehörte. - Auf Trägerkarton montiert. Beiliegend eine Portraitpostkarte der Schauspielerin in ihrer Rolle als Junge im "Armen Heinrich". - Etwas angestaubt.
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Servaes, Dagny, Schauspielerin (1894-1961).
Ausschnitt mit eigenh. U. O. O. u. D.
1 S. Ca. 67:218 mm. Unregelmäßig beschnitten. Die Tochter des Schriftstellers Franz Servaes war am Hoftheater in Meiningen sowie am Deutschen Theater, am Lessingtheater und am Berliner Staatstheater engagiert, spielte seit 1916 im Stummfilm mit und war mehrfach Partnerin von Emil Jannings; später im Tonfilm, spielte sie nur in kleinen Rollen. Sich 1936 in Wien niederlassend, war Dagny Servaes am Theater in der Josefstadt und am Volkstheater engagiert und gehörte seit 1952 gehörte zum Ensemble des Burgtheaters.
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Seydelmann, Armin, Schauspieler (1872-1946).
Eigenh. Brief mit U. (Fragment?) und eh. Bildpostkarte mit U. Hermannstadt bzw. o. O., 1928.
Zus. (1+1 =) 2 SS. auf 2 Bll. (Qu.-)8vo. Die Karte mit eh. Adresse. An Hans Nüchtern mit seinen "herzlichsten Grüßen von unserer rumänischen Tournee" (Karte v. 15. V. 1928) und "in der Hoffnung auf ein baldiges Wiedersehen" (Br. v. 24. IX. 1928). - Armin Seydelmann wurde nach einigen Stationen auf Bühnen in Deutschland von Paul Schlenther ans Wiener Burgtheater verpflichtet, dem er von 1910 bis 1923 angehören sollte und dessen Ehrenmitglied er wurde. "Er trat hier in über 200, zumeist kleineren Rollen auf [...], unterrichtete 1908-11 an der Schauspielschule Otto und ab 1912 bis zu seiner Pensionierung 1933 an der Akad. für Musik und darstellende Kunst in Wien. Unter den mehr als 250 Schülern Seydelmanns [...] befanden sich u. a. Oskar Homolka, Stella Kadmon, Karl Paryla und Reinhold Siegert. Vor dem Hintergrund des damals bestehenden Bühne-Film-Konflikts bemerkenswert ist die Mitwirkung Seydelmanns an 17 österr. Stummfilmen, darunter ‚Durch die Quartiere des Elends und Verbrechens' (1920) [...] und ‚Die Stadt ohne Juden' (1924) nach dem gleichnamigen Roman Bettauers" (ÖBL XII, 206). - Der aus Wien stammende Journalist und Dramaturg Hans Nüchtern (1896-1962) war seit 1924 Leiter der literarischen Abteilung der RAVAG und unterrichtete auch an der Akademie für Musik und darstellende Kunst sowie am Max Reinhardt-Seminar.
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Siebert, Hans, Schauspieler (1872-1953).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 4. III. 1941.
1 S. Qu.-8vo. "Lieber, Du rufst, wie ich's meine". - Kammerschauspieler Hans Siebert war lange Jahre am Wiener Burgtheater tätig. In der Eröffnungsvorstellung nach dem Krieg am 30. April 1945, die sehr zum Mißfallen mancher Mimen nicht in dem unbespielbar gewordenen Haus am Ring sondern - nach einer Idee Buschbecks - im "Ronacher" gegeben wurde, war er in Grillparzers "Sappho" als Sklave Rhamnes zu sehen. Im Film sah man ihn nur zweimal (in Karl Hartls "Die Leuchter des Kaisers", 1936, und "Wen die Götter lieben", 1942). - Ohne die erwähnte Beilage; in altem Sammlungsumschlag.
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Siebert, Hans, Schauspieler (1872-1953).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 18. V. 1929.
½ S. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. Kondoliert einem namentlich nicht genannten Adressaten. - Kammerschauspieler Hans Siebert war lange Jahre am Wiener Burgtheater tätig. In der Eröffnungsvorstellung nach dem Krieg am 30. April 1945, die sehr zum Mißfallen mancher Mimen nicht in dem unbespielbar gewordenen Haus am Ring sondern - nach einer Idee Buschbecks - im "Ronacher" gegeben wurde, war er in Grillparzers "Sappho" als Sklave Rhamnes zu sehen. Im Film sah man ihn nur zweimal (in Karl Hartls "Die Leuchter des Kaisers", 1936, und "Wen die Götter lieben", 1942).
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Siebert, Hans, Schauspieler (1872-1953).
Eigenh. Brief mit U. und eh. Bildpostkarte mit U. Wien und Nußdorf am Attersee, 1926 und 1928.
Zus. (1+1 =) 2 SS. auf 2 Bll. Kl.-4to und (qu.-)8vo. Die Karte mit eh. Adresse. An Hans Nüchtern: "Da ich Sie in nächster Zeit wahrscheinlich nicht sehe [...] so möchte ich auf diesem Wege meine Schuld bezahlen. Sollten Sie mal Sehnsucht nach mir haben + ich sie event. wieder anschnorren - so können Sie mir ängstelos abermals einen Glimmstengel offerieren [...]" (a. d. Br. v. 24. IV. 1926). - Kammerschauspieler Hans Siebert war lange Jahre am Wiener Burgtheater tätig. In der Eröffnungsvorstellung nach dem Krieg am 30. April 1945, die sehr zum Mißfallen mancher Mimen nicht in dem unbespielbar gewordenen Haus am Ring sondern - nach einer Idee Buschbecks - im "Ronacher" gegeben wurde, war er in Grillparzers "Sappho" als Sklave Rhamnes zu sehen. Im Film sah man ihn nur zweimal (in Karl Hartls "Die Leuchter des Kaisers", 1936, und "Wen die Götter lieben", 1942). - Der aus Wien stammende Journalist und Dramaturg Hans Nüchtern (1896-1962) war seit 1924 Leiter der literarischen Abteilung der RAVAG und unterrichtete auch an der Akademie für Musik und darstellende Kunst sowie am Max Reinhardt-Seminar.
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Siegert, Reinhold, Schauspieler (1899-1965).
Eigenh. Bildpostkarte mit U. [Wien, 31. V. 1928].
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An Hans Nüchtern mit seinen "herzlichsten Erholungswünschen. - Der aus Wien stammende Journalist und Dramaturg Hans Nüchtern (1896-1962) war seit 1924 Leiter der literarischen Abteilung der RAVAG und unterrichtete auch an der Akademie für Musik und darstellende Kunst sowie am Max Reinhardt-Seminar.
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Siegert, Reinhold, Schauspieler (1899-1965).
Eigenh. Brief mit U. (Fragment). O. O. u. D.
1 S. Qu.-kl.-8vo. An einen nicht identifizierten Adressaten betr. der Bewilligung des "für die Septima üblichen Honorars".
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Söhnker, Hans, Schauspieler (1905-1981).
Autogramm-Karte (gezeichnetes Portrait, sign. "Sten") mit eigenh. Unterschrift. O. O., um 1940.
1 S. 8vo. Der Sohn eines Verlagsleiters erhielt nach dem Besuch der Handelsschule und einer kaufmännischen Lehre 1922/23 eine Schauspielausbildung in Kiel, wo er 1923 am Stadttheater als Zedlitz in Traumulus debütierte. 1925 wurde Söhnker als Jugendlicher Held und Liebhaber nach Frankfurt/Main engagiert, spielte 1926-28 am Staatstheater in Danzig, 1929/30 am Schauspielhaus in Baden-Baden und trat 1930/31 erneut in Danzig, 1932/33 am Stadttheater in Chemnitz auf. Es folgten Engagements am Schauspielhaus in Bremen, am Renaissance-Theater und am Hebbel-Theater in Berlin. 1934 für den Film entdeckt, übernahm er zahlreiche Rollen in Unterhaltungsfilmen (u.a. "Die Czardasfürstin", 1934; "Der Mustergatte", 1937; "Große Freiheit Nr. 7", 1944). Nach dem Zweiten Weltkrieg setzte Söhnker seine Filmkarriere mit Filmen wie "Geliebter Lügner" (1950) und "Wenn wir alle Engel wären" (1956) fort und wirkte auch für das Fernsehen, vor allem in Serien. - Etw. stockfleckig u. mit kl. Knickspuren.
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Soltau, Otto, Schauspieler (um 1890-1964).
Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.
½ S. Gr.-4to. An den namentlich nicht genannten Hans Nüchtern: "Ich bitte Sie höflichst um ein paar Worte in Ihr Buch 'Das unnennbare Licht' [...]". - Der aus Wien stammende Journalist und Dramaturg Hans Nüchtern (1896-1962) war seit 1924 Leiter der literarischen Abteilung der RAVAG und unterrichtete auch an der Akademie für Musik und darstellende Kunst sowie am Max Reinhardt-Seminar.
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Soltau, Otto, Schauspieler (um 1890-1964).
Ms. Brief mit eigenh. U. Wien, 4. XI. 1930.
1 S. 4to. Bedankt sich bei der namentlich nicht genannten Adressatin für ein ihm zugesandtes Tiergedicht.
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Sonnenthal, Adolf Ritter von, Schauspieler (1834-1909).
Eigenh. Rundschreiben mit U. und den Unterschriften von mehreren Schauspielern des Wiener Burghteaters. Wien, 13. IV. 1901.
2¼ SS. Folio. Rundschreiben anlässlich des Burgtheater-Jubiläums der Schauspielerin Anna Drathschmidt von Bruckheim (geb. Kratz, 1837-1918), Tochter des Theaterdirektors Franz Arnold Kratz: "Den 1. Mai d. J. feiert unsere Kollegin Kratz ihr vierzigjähriges Burgtheater-Jubiläum und ich glaube voraussetzen zu dürfen, daß wir wohl Alle von dem Wunsche beseelt sind unserer verehrten Collegin an ihrem Jubeltage ein äußeres Zeichen unserer Werthschätzung und Collegialität überreichen zu dürfen. Zu diesem Zwecke hat sich auch bereits ein engeres Comité gebildet, welches Ihnen seinerzeit die näheren Beschlüsse mittheilen wird […]". - Mit den Unterschriften von über 50 Mitgliedern des Wiener Burgtheaters, darunter Joseph Lewinsky (1853-1935), Hugo Thimig (1854-1944), Bernhard Baumeister (1828-1917), Ernst Hartmann (1844-1911) und Friedrich Kastel (1839-1908).
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Sonnenthal, Adolf Rt. von, eigtl. Neckwadel, Schauspieler (1834-1909).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 29. XII. 1867.
1 S. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. Auf Briefpapier mit gedr. Monogramm. "Ich bitte Sie verehrtester Freund mir die Bilder um so gewisser bis Morgen Mittag zu schicken weil sie von Rosenberg gepreßt u. mit Goldschnitten versehen werden müssen [...]". - Spuren alter Querfaltung, sonst tadellos.
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Sonnenthal, Adolf Rt. von, eig. Neckwadel, Schauspieler (1834-1909).
Eigenh. Briefkarte mit U. O. O., 15. III. 1901.
1 S. Qu.-12mo. Wohl an Julie Kalbeck, die Gattin des Musikschriftstellers u. -kritikers Max Kalbeck. - Der in Pest geborene Schauspieler wurde 24jährig 1856 von Heinrich Laube an das Wiener Hofburgtheater engagiert, "spielt den Mortimer und fällt durch. Laube läßt sich indes nicht beirren, gibt ihm einen dreijährigen Kontrakt, und ehe der abläuft, ist er zum k. k. Hofschauspieler ernannt [...] er wird zum meistbeschäftigten Mitglied des Burgtheaters: 160 Vorstellungen pro Saison. Heimlich verlobt mit der reichen Pauline Pappenheim, heiratet er sie erst, als die Familie verarmt, er aber schon konsolidiert ist [...] 1881 verleiht ihm Kaiser Franz Joseph die Eiserne Krone I. Klasse, die damals noch mit dem erblichen Adel verbunden ist. Arthur Schnitzler meint Sonnenthal, wenn er im 'Grünen Kakadu' sagen läßt: 'Einer, der uns vorspielen kann, was er will, ist doch mehr als wir alle'“ (Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 57).
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Sonnenthal, Adolf Rt. von, eig. Neckwadel, Schauspieler (1834-1909).
Eigenh. Briefkarte mit U. O. O., 13. XII. 1899.
1 S. Qu.-12mo. Wohl an Julie Kalbeck, die Gattin des Musikschriftstellers u. -kritikers Max Kalbeck. - "[…] ich bin momentan so beschäftigt, daß mir der Kopf brum[m]t; aber wenn es wirklich so eilig ist […] bitte ich […] für Donnerstag 12 Uhr […]". - Der in Pest geborene Schauspieler wurde 24jährig 1856 von Heinrich Laube an das Wiener Hofburgtheater engagiert, "spielt den Mortimer und fällt durch. Laube läßt sich indes nicht beirren, gibt ihm einen dreijährigen Kontrakt, und ehe der abläuft, ist er zum k. k. Hofschauspieler ernannt [...] er wird zum meistbeschäftigten Mitglied des Burgtheaters: 160 Vorstellungen pro Saison. Heimlich verlobt mit der reichen Pauline Pappenheim, heiratet er sie erst, als die Familie verarmt, er aber schon konsolidiert ist [...] 1881 verleiht ihm Kaiser Franz Joseph die Eiserne Krone I. Klasse, die damals noch mit dem erblichen Adel verbunden ist. Arthur Schnitzler meint Sonnenthal, wenn er im 'Grünen Kakadu' sagen läßt: 'Einer, der uns vorspielen kann, was er will, ist doch mehr als wir alle'“ (Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 57).
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Sonnenthal, Adolf Rt. von, eig. Neckwadel, Schauspieler (1834-1909).
Kabinettphotographie mit eigenh. Widmung und U. Wien, 2. I. 1909.
217 x 135 mm. Kniestück im ¾-Profil aus dem Atelier des Hofphotographen W. Weis mit dessen gedr. Signet am unteren Rand des Trägerkartons, gewidmet "Herrn Dr. Winter in freundlicher Erinnerung" (d. i. der k. k. Hofsekretär der Generalintendanz der Hoftheater Dr. Ludwig Winter [urspr. Storozynetz, 1872-1922]).
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Sonnenthal, Adolf Rt. von, eig. Neckwadel, Schauspieler (1834-1909).
Visitkarte mit eigenh. Zusatz und U. O. O. u. D.
1 S. Carte d'Visite-Format. Visitkarte mit 4-zeiligem Zusatz: "mit herzlichstem Dank für Ihr […] Lob […]". - Der in Pest geborene Schauspieler wurde 24jährig 1856 von Heinrich Laube an das Wiener Hofburgtheater engagiert, "spielt den Mortimer und fällt durch. Laube läßt sich indes nicht beirren, gibt ihm einen dreijährigen Kontrakt, und ehe der abläuft, ist er zum k. k. Hofschauspieler ernannt [...] er wird zum meistbeschäftigten Mitglied des Burgtheaters: 160 Vorstellungen pro Saison. Heimlich verlobt mit der reichen Pauline Pappenheim, heiratet er sie erst, als die Familie verarmt, er aber schon konsolidiert ist [...] 1881 verleiht ihm Kaiser Franz Joseph die Eiserne Krone I. Klasse, die damals noch mit dem erblichen Adel verbunden ist. Arthur Schnitzler meint Sonnenthal, wenn er im 'Grünen Kakadu' sagen läßt: 'Einer, der uns vorspielen kann, was er will, ist doch mehr als wir alle'“ (Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 57).
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Speidel-Haeberle, Else, Schauspielerin (1877-1937).
Portraitphotographie mit eigenh. Widmung und U. O. O., 9. II. 1908.
195:127 mm auf etwas größerem Trägerkarton. Sepiafarbenes Brustbild im ¾-Profil aus dem Atelier Eugen Schöfer, Wien, mit dessen gedr. Signet am Untersatzkarton. - Von Paul Schlenther vom Raimundtheater ans Wiener Hofburgtheater verpflichtet, debütierte die aus Stuttgart stammende Schauspielerin dort 1898 in Oscar Blumenthals Lustspiel "Der Probepfeil". "Zum Repertoire der 1912 zur Hofschauspielerin ernannten Schauspielerin zählten Rollen wie die der Lorle (Charlotte Birch-Pfeiffer, 'Dorf und Stadt'), Franziska (Lessing, 'Minna von Barnhelm'), Lady Percy (Shakespeare, 'Heinrich IV.'), Hermia (ders., 'Ein Sommernachtstraum'), Maria (Goethe, 'Götz von Berlichingen') und Gabriele (Schnitzler, 'Der einsame Weg'). Verbittert über mangelnde Beschäftigung, schied [sie] 1919 aus dem Verband des Burgtheaters und zog sich von der Bühne zurück. Ende 1935 scheint sie als Gesellschafterin der F. G. Speidel'schen Verlagsbuchhandlung auf, die sie gemeinsam mit Walther Scheuermann bis Oktober 1936 führte" (ÖBL XIII, 14).
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Stärk, Felix, Schauspieler (D. n. b.).
Eigenh. Visitenkarte. O. O., 1. I. 1929.
105 x 65 mm. "Die besten Neujahrswünsche".
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Stahl-Nachbaur, Ernst, Schauspieler, Regisseur (1886-1960).
Eigenh. Brief mit U. Lübeck, 24. IV. 1911.
2 SS. 8vo. Bittet den Schauspieler Paul Pranger (1888-1961) um die Zusendung von Kritiken.
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Stahl-Nachbaur, Ernst, Schauspieler (1886-1960).
Eigenh. Postkarte mit U. Lübeck, 4. V. 1911.
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An den Schauspieler Paul Pranger (1888-1961): "mein Vertrag ist perfekt erklärt ohne weiteres Gastspiel […]".
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Stefanides-Ottmann, Marie, Sängerin (1876-nach 1913).
Eigenh. Zitat mit U. Wien, 24. I. 1898.
1 S. 8vo. Auf etwas größerem Trägerkarton montiert. "Unsere Zukunft deutet kein Prophetenmund. (Sophokles) [...]". - Marie Ottmann-Stefanides erhielt ihre Gesangsausbildung bei Betty Freiheim von Bocklet, gab 1892 in Hall in Tirol ihr Bühnendebüt und trat in Salzburg, Bad Ischl und Marienbad auf, bevor sie 1895 Ensemblemitglied des Theaters an der Wien wurde.
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Steiner, Franz [?], Theaterdirektor (1855-1920)
Eigenh. Brief mit U. Wien, 11. II. 1881.
1¾ SS. 8vo. An den Kapellmeister bezüglich Verhandlungen mit dem Lustspieldichter Julius Rosen. Dieser sei bereit, ein Libretto zu schreiben, Grundbedingung dafür sei jedoch, dass sein Name dabei nicht genannt werde, da er seiner Berliner Agentur ansonsten den Gewinn überlassen müsse. - Auf Papier mit gedr. Briefkopf des Theaters an der Wien.
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Stepanek, Lilly, Schauspielerin (1912-2004).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 1. II. 1938.
¾ S. Schmal-4to. An den namentlich nicht genannten Hans Nüchtern: "Haben Sie vielen, vielen Dank dafür, daß Sie so gütig waren, mir für die 'Frau im Haus' eine so nette Rolle zuzuteilen [...]". - Lilly Stepanek war rund 50 Jahre am Wiener Burgtheater tätig und spielte dort in klassischen und modernen Stücken Charakterrollen und komische Rollen. - Der aus Wien stammende Journalist und Dramaturg Hans Nüchtern (1896-1962) war seit 1924 Leiter der literarischen Abteilung der RAVAG und unterrichtete auch an der Akademie für Musik und darstellende Kunst sowie am Max Reinhardt-Seminar.
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Stiassny, Rudolf, Schauspieler und Regisseur (1883-1943).
Ms. Brief mit eigenh. U. Wien, 10. II. 1933.
¾ S. 4to. An einen Herrn Kohenyi: "Beigeschlossen Ihre vier Manuscripte, die ich mit Interesse gelesen habe. Wir produzieren zunächst nur Kurztonfilme; Ihre Entwürfe sind der Länge nach Grossfilme, und kommen deshalb für uns zur Zeit nicht in Frage. Zweifellos zeigt sich, dass Sie für Manuscriptverfassung eine gewisse Begabung haben, die gefördert zu werden verdient [...]". - Rudolf Stiassny hatte 1908 an "Von Stufe zu Stufe", dem ersten österreichischen Spielfilm, mitgewirkt, wandte sich später verstärkt dem Theater zu und kehrte nach dem Ersten Weltkrieg erneut zum Film zurück. Im März 1943 wurde er in Auschwitz ermordet. - Etwas knittrig und mit kleinen Randeinrissen.
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Stiedry-Wagner, Erika, Schauspielerin und Sängerin (1890-1974).
2 eigenh. Postkarten mit U. Italien und Rumänien, O. D.
Zusammen 3 SS. (Qu.-)8vo. Beide Postkarten an Hans Nüchtern.
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Stojan, Betty, Schauspielerin (1873-nach 1921).
Albumblatt mit eigenh. U. O. O., 1898.
Unterschrift auf Qu.-8vo. mit drei gedr. Portraitaufnahmen. Montiert auf Trägerkarton. Nach kurzer Tätigkeit am Wiesbadener Residenztheater, am Kölner Sommertheater Flora und am Preßburger Theater gab Betty Stojan 1894 ein mehrwöchiges, sehr erfolgreiches Gastspiel am Jantschtheater in Wien. Im selben Jahr wurde sie als Erste Operettensoubrette am Hamburger Thalia-Theater engagiert und 1895 am Wiener Carltheater, wo Stojan zu einer der beliebtesten Operettensängerinnen Wiens wurde. 1898 wechselte sie an das Berliner Metropoltheater, stand jedoch schon 1899 als Pepi Pleininger in der Uraufführung von Johann Strauß' "Wiener Blut" wieder auf der Bühne des Carltheaters, das sie nach Jauners Tod 1900 auch eine Zeitlang gem. mit Julius Spielmann und Eduard Steinberger geleitet haben soll.
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Stoll, August, Sänger und Regisseur (1853-1918).
Eigenh. Brief mit U. Prag, 16. I. 1884.
1 S. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Bis heute warte ich vergebens auf eine Antwort, oder Zeichen u. könnte - ohne Engagement sitzen, wenn ich nicht meinem Verstand gefolgt hätte; - Zweck meines Schreibens ist den Revers zurückzufordern, da es ja ohnedies zu nichts führen wird, u. ich nicht Lust habe mich fürs Leben jemandem zu verschreiben, dem an dem Ganzen nichts zu liegen scheint […]". - Stoll wirkte als Schauspieler und Operettensänger in Bozen, Preßburg, Olmütz und am Carltheater in Wien. 1875 wurde er an das Deutsche Theater in Prag geholt und seit 1884 sang er am Theater an der Wien. Seit 1888 Ensemblemitglied der Hofoper in Wien, war er vor allem als Regisseur tätig.
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Strobl, Julius, Schauspieler (1868-1932).
Eigenh. Postkarte mit U. O. O. u. D.
1 S. 8vo. "Ein recht glückliches neues Jahr Ihnen und Ihrer Frau".
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Tellheim, Caroline, Sängerin (1842-1906).
Eigenh. Brief mit U. Baden bei Wien, 23. Juli, o. J.
4 SS. 8vo. "Ich erfahre soeben aus Wiener Journalen dass Sie sich gegenwärtig in Wien aufhalten und erlaube mir anknüpfend an eine Depesche welche Sie vor kurzer Zeit (gelegentl. der Anwesenheit der Fr. Friese in Wien) schrieben hiermit anzufragen, ob Sie bereits mit einer 1. Sängerin versorgt sind, da diesbezügl. Nachrichten, nicht angekommen sind. Frau F. schrieb mir vor einigen Tagen, sie hofft dass ich bereits im Besitze ihrer Nachrichten bezügl. Dir. Amberg bin. Wir sprachen unter Anderem von der Partie der Hariet ‚Jonatan', welche mir brillant in der Stimme liegt. In jedem Falle bitte ich entweder mir das Vergnügen zu machen oder mir zu schreiben ob ich nach Wien kommen soll […]". - Tellheim gab 1862 ihr Bühnendebüt am Wiener Carltheater, gastierte 1863 in Berlin und sang dann wieder am Carltheater, bevor sie 1862 an die Wiener Hofoper wechselte. 1874 war sie an der Komischen Oper in Wien, dann in Hamburg engagiert und wurde 1875 an das Theater an der Wien verpflichtet.
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Terwin, Johanna, Schauspielerin (1884-1962).
Eigenh. Brief mit U. und eh. Postkarte mit U. Wien, März 1935.
Zusammen 2 SS. 4to und 8vo. Kündigt einen Besuch in Wien an und bedankt sich für die Worte anlässlich des Todes ihres Ehemanns Alexander Moissi (1879-1935).
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Tewele, Franz, Schauspieler und Theaterdirektor (1843-1916).
Ausschnitt mit eigenh. U. O. O. u. D.
60 x 87 mm.
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Tewele, Franz, Schauspieler und Theaterdirektor (1843-1916).
Eigenh. Albumblatt mit U. Wien, 11. II. 1905.
½ S. 8vo. An ein "verehrtes Fräulein" mit den "besten Grüßen von uns beiden". - Nach Stationen in Brünn, Preßburg, Innsbruck, Graz und München kam Franz Tewele 1865 ans Wiener Carltheater, gehörte dem Ensemble des dortigen Stadttheaters an und war von 1878 bis 1882 dessen Direktor. Gastspiele führten den vielbeschäftigten Schauspieler u. a. in die USA. - Etwas angestaubt.
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Tewele, Franz, Schauspieler und Theaterdirektor (1843-1916).
Eigenh. Bildpostkarte mit U. Meran, 13. III. 1911.
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An den Komponisten und Kapellmeister Paul Mestrozi (1851-1928): "Besten Dank für das famose Bild, es erinnert mich an fröhliche Tage und alte Collegen, wird mir stets eine angenehme Erinnerung bleiben". - Nach Stationen in Brünn, Preßburg, Innsbruck, Graz und München kam Franz Tewele 1865 ans Wiener Carltheater, gehörte dem Ensemble des dortigen Stadttheaters an und war von 1878 bis 1882 dessen Direktor. Gastspiele führten den vielbeschäftigten Schauspieler u. a. in die USA.
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Tewele, Franz, Schauspieler und Theaterdirektor (1843-1916).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 4. VI. 1893.
1 S. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Erlaube mir mitzutheilen, daß mein armer Vater Ferdinand Tewele heute früh im 87 Lebensjahre gestorben ist [...]". - Nach Stationen in Brünn, Preßburg, Innsbruck, Graz und München kam Franz Tewele 1865 ans Wiener Carltheater, gehörte dem Ensemble des dortigen Stadttheaters an und war von 1878 bis 1882 dessen Direktor. Gastspiele führten den vielbeschäftigten Schauspieler u. a. in die USA.
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Tewele, Franz, Schauspieler und Theaterdirektor (1843-1916).
Eigenh. Briefkarte und eh. Postkarte mit U. Wien, 1904.
Zusammen (1+1=) 2 SS. Qu.-8vo. An Robert Nagel mit der Bitte sich zu gedulden und mit dem Hinweis, sich an Dr. Fellner, den Dramaturgen der Volksoper, wenden zu wollen. - Nach Stationen in Brünn, Preßburg, Innsbruck, Graz und München kam Franz Tewele 1865 ans Wiener Carltheater, gehörte dem Ensemble des dortigen Stadttheaters an und war von 1878 bis 1882 dessen Direktor. Gastspiele führten den vielbeschäftigten Schauspieler u. a. in die USA.
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Tewele, Franz, Schauspieler und Theaterdirektor (1843-1916).
Eigenh. Visitenkarte. O. O. u. D.
1 S. Visitkartenformat. An einen namentlich nicht genannten Adressaten "mit den besten Wünschen von uns beiden". - Etwas angestaubt; alt auf Trägerkarton montiert.
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Tewele, Franz, Schauspieler und Theaterdirektor (1843-1916).
Kabinettphotographie mit eigenh. Widmung und U. O. O., 19. XII. 1891.
165:107 mm. Brustbild en face aus dem Atelier Krziwanek, Wien, mit dessen gedr. Signet am unteren Rand des Trägerkartons. Die Bildseite signiert und mit eh. Widmung an Oskar Berl: "Heiter im Leben. Ernst in der Kunst". - Leicht fleckig.
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