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‎Olzer-Netcke, Marie, Schauspielerin (fl. 1875).‎

‎Gedr. Formular mit eigenh. Eintragungen und eh. U. Wien, 31. VII. 1876.‎

‎1 S. Folio. Quittung über 125 Gulden, "welche Gefertigte aus der Cassa des k. k. Hof-Operntheaters pro Juli 876 richtig erhalten zu haben hiermit bestätigt […]". - Mit Kassen- und Registraturvermerken in Buntstift und Ausschnitt der Wertmarke.‎

‎Onegin-Hoffman, Sigrid, Opernsängerin (1889-1943).‎

‎Albumblatt mit eigenh. U. O. O. u. D.‎

‎70:105 mm. 1911 debütierte Onegin als Konzertsängerin, gab 1912 ihr Bühnendebüt als Carmen an der Hofoper in Stuttgart und war 1919-22 Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper in München. Später war sie an der Metropolitan Opera in New York verpflichtet und gastierte an der Grand Opéra in Paris, an der Covent Garden Opera in London sowie an den Staatsopern in Berlin und Wien.‎

‎Onegin-Hoffman, Sigrid, Opernsängerin (1889-1943).‎

‎Portraitpostkarte mit eigenh. U. O. O. u. D.‎

‎1 S. 8vo. Die Signatur auf der Bildseite. - 1911 debütierte Onegin als Konzertsängerin, gab 1912 ihr Bühnendebüt als Carmen an der Hofoper in Stuttgart und war 1919-22 Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper in München. Später war sie an der Metropolitan Opera in New York verpflichtet und gastierte an der Grand Opéra in Paris, an der Covent Garden Opera in London sowie an den Staatsopern in Berlin und Wien.‎

‎Onno, Ferdinand, Schauspieler (1879-1970).‎

‎Eigenh. Bildpostkarte mit U. Burg auf Fehmarn, 9. IX. [1928].‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An Hans Nüchtern mit Grüßen von einem Aufenthalt auf der Insel Fehmarn: "[...] In ungefähr einer Stunde geht wieder der Dampfer in See zu 3½stündiger Fahrt [...]". - Geboren in Czernowitz als Ferdinand Onowotschek, war Ferdinand Onno zunächst als Schauspieler in Köthen, Schweidnitz und Kiel engagiert, spielte seit 1903 am Schillertheater in Berlin, seit 1904 an den dortigen Reinhardt-Bühnen und wurde 1906 an das Deutsche Landestheater in Prag verpflichtet. "1910 kam er an das Deutsche Volkstheater in Wien und war seit 1930 Ensemblemitglied des Burgtheaters. Zu seinen erfolgreichsten Rollen gehörten Gloster im 'König Lear' und Marquis Posa in 'Don Carlos'" (DBE). - Der aus Wien stammende Journalist und Dramaturg Hans Nüchtern (1896-1962) war seit 1924 Leiter der literarischen Abteilung der RAVAG und unterrichtete auch an der Akademie für Musik und darstellende Kunst sowie am Max Reinhardt-Seminar.‎

‎Onno, Ferdinand, Schauspieler (1879-1970).‎

‎Eigenh. Brief mit U. ("O."). O. O. u. D.‎

‎1 S. Qu.-8vo. "Wir danken herzlichst für alles Gute und Schöne und grüßen weihnächtlich! […]". - Geboren in Czernowitz als Ferdinand Onowotschek, war Ferdinand Onno zunächst als Schauspieler in Köthen, Schweidnitz und Kiel engagiert, spielte seit 1903 am Schillertheater in Berlin, seit 1904 an den dortigen Reinhardt-Bühnen und wurde 1906 an das Deutsche Landestheater in Prag verpflichtet. "1910 kam er an das Deutsche Volkstheater in Wien und war seit 1930 Ensemblemitglied des Burgtheaters. Zu seinen erfolgreichsten Rollen gehörten Gloster im 'König Lear' und Marquis Posa in 'Don Carlos'" (DBE).‎

‎Onno, Ferdinand, Schauspieler (1879-1970).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. [Poststempel: Mauerbach, 29. VIII. 1929].‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. Sendet Grüße aus Karlsdorf an den Journalisten und Dramaturgen Hans Nüchtern (1896-1962). Mit einer Notenzeile. - Geboren in Czernowitz als Ferdinand Onowotschek, war Ferdinand Onno zunächst als Schauspieler in Köthen, Schweidnitz und Kiel engagiert, spielte seit 1903 am Schillertheater in Berlin, seit 1904 an den dortigen Reinhardt-Bühnen und wurde 1906 an das Deutsche Landestheater in Prag verpflichtet. "1910 kam er an das Deutsche Volkstheater in Wien und war seit 1930 Ensemblemitglied des Burgtheaters. Zu seinen erfolgreichsten Rollen gehörten Gloster im 'König Lear' und Marquis Posa in 'Don Carlos'" (DBE).‎

‎Onno, Ferdinand, Schauspieler (1879-1970).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. [Maria Wörth], o. D.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. Sendet Grüße aus Maria Wörth an den Journalisten und Dramaturgen Hans Nüchtern (1896-1962). Mit einer weiteren Unterschrift. - Geboren in Czernowitz als Ferdinand Onowotschek, war Ferdinand Onno zunächst als Schauspieler in Köthen, Schweidnitz und Kiel engagiert, spielte seit 1903 am Schillertheater in Berlin, seit 1904 an den dortigen Reinhardt-Bühnen und wurde 1906 an das Deutsche Landestheater in Prag verpflichtet. "1910 kam er an das Deutsche Volkstheater in Wien und war seit 1930 Ensemblemitglied des Burgtheaters. Zu seinen erfolgreichsten Rollen gehörten Gloster im 'König Lear' und Marquis Posa in 'Don Carlos'" (DBE).‎

‎Onno, Ferdinand, Schauspieler (1879-1970).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. [Linz], o. D.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. Sendet Grüße aus Linz an den Journalisten und Dramaturgen Hans Nüchtern (1896-1962). - Geboren in Czernowitz als Ferdinand Onowotschek, war Ferdinand Onno zunächst als Schauspieler in Köthen, Schweidnitz und Kiel engagiert, spielte seit 1903 am Schillertheater in Berlin, seit 1904 an den dortigen Reinhardt-Bühnen und wurde 1906 an das Deutsche Landestheater in Prag verpflichtet. "1910 kam er an das Deutsche Volkstheater in Wien und war seit 1930 Ensemblemitglied des Burgtheaters. Zu seinen erfolgreichsten Rollen gehörten Gloster im 'König Lear' und Marquis Posa in 'Don Carlos'" (DBE).‎

‎Onno, Ferdinand, Schauspieler (1879-1970).‎

‎Portraitpostkarte mit eigenh. Widmung und U. O. O. u. D.‎

‎1 S. 8vo. Mit eh. Adresse verso. An den Schriftsteller K. F. Kremata: "In Bereitschaft sein ist alles. Hamlet" - Geboren in Czernowitz als Ferdinand Onowotschek, war Ferdinand Onno zunächst als Schauspieler in Köthen, Schweidnitz und Kiel engagiert, spielte seit 1903 am Schillertheater in Berlin, seit 1904 an den dortigen Reinhardt-Bühnen und wurde 1906 an das Deutsche Landestheater in Prag verpflichtet. "1910 kam er an das Deutsche Volkstheater in Wien und war seit 1930 Ensemblemitglied des Burgtheaters. Zu seinen erfolgreichsten Rollen gehörten Gloster im 'König Lear' und Marquis Posa in 'Don Carlos'" (DBE).‎

‎Orgeni, Aglaja, Sängerin und Gesangspädagogin (1841-1926).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Dresden, 10. XII. 1908.‎

‎1 S. Qu.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Sie erhalten morgen das gewünschte Bild […]". - Die einem ungarischen Adelsgeschlecht entstammende Aglaja Orgéni erhielt ihre Gesangsausbildung bei Pauline Viardot-Garcia in Baden-Baden, debütierte 1865 als Amina in Bellinis "La Sonnambula" an der Hofoper in Berlin und kam 1866 an die Covent Garden Opera in London, wo sie große Erfolge als Lucia di Lammermoor, Violetta in La Traviata und Martha feierte. In den folgenden zwei Jahrzehnten trat Orgéni an allen großen europäischen Bühnen auf, war von 1873 bis 78 an der Hofoper in München engagiert und galt als eine der führenden Koloratricen ihrer Generation. Infolge einer Erkrankung Ende der siebziger Jahre mußte sie einige Zeit pausieren und widmete sich dann dem Konzertgesang. 1886 ließ sich Orgéni als Gesangspädagogin in Dresden nieder und erhielt 1908 als erste Frau eine Professur am dortigen Kgl. Konservatorium, an dem sie bis 1914 lehrte. Zu ihren Schülerinnen gehörten u. a. Erika Wedekind, Edyth Walker und Margarethe Siems. Seit 1914 war Orgéni als Pädagogin in Wien tätig.‎

‎Orloff, Ida, Schauspielerin (1889-1945).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.‎

‎3 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An die Schriftstellerin Grete Meisel-Hess (1879-1922): "Wirklich nur mein vollkommener seelischer Zusammenbruch kann es entschuldbar machen dass ich selbst Ihren so allgemein-gefeierten Geburtstag vorübergehen ließ ohne Lebenszeichen u. ohne Zeichen meiner wahrlich aufrichtigen Freundschaft und Verehrung für Sie. Wo Sie doch aber anerkannte Meisterin im Verstehen der Menschen sind glaube ich es Ihnen zumuten zu dürfen auch heute noch meine Wünsche für Sie entgegenzunehemen, nicht wahr? […]". Sie berichtet weiters von der Trennung von ihrem Ehegatten, und von ihrem neuen Lebensgefährten, den sie bald heiraten wolle. - Nach dem Besuch der Wiener Theaterschule Otto von Otto Brahm, dem Direktor des Berliner Lessing-Theaters, entdeckt und engagiert, übersiedelte sie noch im selben Jahr nach Berlin, wo sie Gerhart Hauptmann näher kennen lernte. Weit über die Dauer ihrer Beziehung hinaus sollte sie sein Werk beeinflussen: Neben den für sie verf. Dramen "Und Pippa tanzt!" und "Kaiser Karls Geisel" trägt eine Reihe weiterer Bühnen- und Romanfiguren (Wanda, Melitta, Hamida, Siri etc.) ihre Züge. Ab 1910 am Wiener Burgtheater, konnte sie jedoch an ihre frühen Erfolge nicht mehr anschließen. Am 23. Juli 1907 heiratete sie ihren Jugendfreund Karl Satter. 1908 wurde die Ehe von Ida und Karl geschieden, allerdings lebten die beiden zehn weitere Jahre zusammen. 1933 emigrierte sie mit Franz Leppmann, ihrem zweiten Ehemann, sowie ihrem gemeinsamen Sohn nach Italien, wo sie keine Arbeit fand und schnell in finanzielle Schwierigkeiten kam.‎

‎Orloff, Ida, Schauspielerin (1889-1945).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. [Wien], [Poststempel: 25. I. 1919].‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse verso. An die Schriftstellerin Grete Meisel-Hess (1879-1922): "Wenn es Ihre Gesundheit erlaubt würde ich mich riesig freuen Sie Montag d. 27. bei uns zu sehen. Abends. Herr Gutmann etc. kommt auch […]". - Nach dem Besuch der Wiener Theaterschule Otto von Otto Brahm, dem Direktor des Berliner Lessing-Theaters, entdeckt und engagiert, übersiedelte sie noch im selben Jahr nach Berlin, wo sie Gerhart Hauptmann näher kennen lernte. Weit über die Dauer ihrer Beziehung hinaus sollte sie sein Werk beeinflussen: Neben den für sie verf. Dramen "Und Pippa tanzt!" und "Kaiser Karls Geisel" trägt eine Reihe weiterer Bühnen- und Romanfiguren (Wanda, Melitta, Hamida, Siri etc.) ihre Züge. Ab 1910 am Wiener Burgtheater, konnte sie jedoch an ihre frühen Erfolge nicht mehr anschließen.‎

‎Ortner-Kallina, Elisabeth, Schauspielerin (1910-2004).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., 1. III. 1941.‎

‎1 ½ SS. 8vo. An den Schauspieler Paul Pranger (1888-1961): "Ich habe nur armselige Worte, die meine tiefe Erschütterung nicht ausdrücken können! Aber Du weißt, wie ich von ganzen Herzen mit Dir fühle und dass mir unsagbar leid ist bei dem Gedanken an Deinen großen Schmerz! - Meine innigste Teilnahme ist mit Dir! Gott schütze Dich lieber, lieber, guter Paul, und sei in treue gegrüßt von Herzen […]". - Bereits seit ihrem 18. Lebensjahr spielte Kallina im Ensemble des renommierten Wiener Burgtheaters, wo sie im Laufe der Jahre weit über hundert verschiedene Rollen verkörperte.‎

‎Paak, Vali, Schauspielerin.‎

‎Eigenh. Postkarte m. U. O. O., [Poststempel: 4. VI. 1907].‎

‎1 S. Qu.-8vo. An die Redaktion des Wiener Salonblattes: "Ich spiele bis 15. Juli im Carltheater, dann gehe ich nach Norderney, dann nach Aussee, und treffe am I. September in Berlin in meinem neuen Engagement ein […]".‎

‎Pácal, Franz, Sänger (1865-1938).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Nepomuk, 24. III. 1901.‎

‎1 S. 8vo. mit eh. Adresse verso (Faltbrief). An den k. k. Hofoperndiener R. Frank: "Ersuche dich meine Gage 666 Kr. 6 H. nach üblichen Abzügen zu beheben, bei mir im Hause 77 Gulden Miethe zu bezahlen und den rest nach Abzug von 3 Kronen Trinkgeld für dich, an mich her nach Nepomuk freundlichst schicken zu wollen […]". - Pácal studierte zunächst Violine am Prager Konservatorium und spielte 1887-92 im Orchester des dortigen Nationaltheaters. Nach Gesangunterricht in Prag und Wien ging er 1892 als Chorist ans Kölner Opernhaus und kam über die Stadttheater von Bremen und Graz 1895 an die Wiener Hofoper.‎

‎Pagin, Ferdinand, Sänger (1863-1945).‎

‎Eigenh. Zitat mit U. Wien, 15. IV. 1897.‎

‎105 x 65 mm. "(Goethe) Nimmer sich beugen, Kräftig sich zeigen, Rufet die Arme der Götter herbei". - Zunächst Schauspieler, wurde Pagin bei Patzelt-Norini in Wien zum Tenor ausgebildet. 1885 debütierte er am Carltheater, war dann Operettensänger am Stadttheater in Heidelberg, in Nürnberg und trat 1886-91 am Friedrich-Wilhelmstädtischen Theater in Berlin auf. Anschließend am Residenztheater in Dresden tätig, wurde er 1892 an das Theater an der Wien engagiert, wo er zahlreiche Operettenrollen übernahm.‎

‎Pagliero, Camilla, Tänzerin (1859-1925).‎

‎Hs. Dokument mit eigenh. U. Wien, 1. V. 1879.‎

‎1 S. Folio. Quittung über 58 Gulden, "welche Gefertigte als Gehalt den 15.-30. April 879, aus der Casse des k.k. Hofopernthaters richtig erhalten hat". - Kassa- und Registraturvermerke in Buntstift. Textverlust durch Ausschnitt. - Als Solotänzerin der Hofoper (1879-1901) gehörten Plantine ("Melusine"), Prinz Carnaval ("Sonne und Erde"), Aminta ("Sylvia") sowie die Braut in "Wiener Walzer" und der Böse Friedrich in "Struwwelpeter" zu Paglieros Glanzrollen.‎

‎Pagliero, Camilla, Tänzerin (1859-1925).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. Turin, o. D.‎

‎1 S. 8vo. Mit eh. Adresse. "Le mie più distinte e sinceri felicitazioni […]". - Als Solotänzerin der Hofoper (1879-1901) gehörten Plantine ("Melusine"), Prinz Carnaval ("Sonne und Erde"), Aminta ("Sylvia") sowie die Braut in "Wiener Walzer" und der Böse Friedrich in "Struwwelpeter" zu Paglieros Glanzrollen.‎

‎Pallenberg, Max, Schauspieler (1877-1934).‎

‎Albumblatt mit eigenh. U. O. O. u. D.‎

‎52:77 mm. Auf der Verso-Seite einer Visitenkarte des Primararztes Wiesel. - 1904 von Josef Jarno ans Theater in der Josefstadt engagiert, kam Pallenberg 1908 als Operettenkomiker ans Theater an der Wien und ging später nach München. 1914 von Max Reinhardt ans Deutsche Theater nach Berlin verpflichtet, erzielte er dort seinen künstlerischen Durchbruch und wurde rasch zu einem der bekanntesten Charakterkomiker seiner Zeit. In den zwanziger Jahren häufig auf internationalen Gastspielreisen zu sehen, trat Pallenberg auch wiederholt in Wien auf und hatte hier in der von Hugo von Hofmannsthal für ihn geschriebenen Titelrolle der 1923 uraufgeführten Komödie 'Der Unbestechliche' einen triumphalen Erfolg. Vgl. Öst. Lex. IV, 483.‎

‎Pallenberg, Max, Schauspieler (1877-1934).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. [Poststempel: Wien], 1. VI. 1907.‎

‎1 S. Qu.-8vo. An die Redaktion des "Wiener Salonblattes": "Ich habe heuer so gut wie keine Ferien! Jetzt mit dem Jarno-Ensemble nach Graz, dann absolviere ich Gastspiele in Ischl, Hall, Pressburg u. von 10/7 - 31/8 am Hoftheater in Mannheim bei den Operetten-Festspielen"! Also - traurige Ferien […]". - 1904 von Josef Jarno ans Theater in der Josefstadt engagiert, kam Pallenberg 1908 als Operettenkomiker ans Theater an der Wien und ging später nach München. 1914 von Max Reinhardt ans Deutsche Theater nach Berlin verpflichtet, erzielte er dort seinen künstlerischen Durchbruch und wurde rasch zu einem der bekanntesten Charakterkomiker seiner Zeit. In den zwanziger Jahren häufig auf internationalen Gastspielreisen zu sehen, trat Pallenberg auch wiederholt in Wien auf und hatte hier in der von Hugo von Hofmannsthal für ihn geschriebenen Titelrolle der 1923 uraufgeführten Komödie 'Der Unbestechliche' einen triumphalen Erfolg. Vgl. Öst. Lex. IV, 483.‎

‎Pálmay, Ilka, Sängerin (1859-1945).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Ort unleserlich, 22. III. 1899.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Ihnen für Ihr Anerbieten dankend bitte ich Sie sehr mir Ihre Composition oder Texte, für den Berliner Wintergarten am 1ten April in die Margarethenstrasse 5, Wien zusenden zu wollen. Ich rechne bestimmt darauf! Am 31ten März bin ich in Wien zurück […]".‎

‎Pálmay, Ilka, Sängerin (1859-1945).‎

‎Portraitphotographie mit eigenh. U. O. O. u. D.‎

‎105:165 mm. Bruststück der Sängerin aus dem Atelier Szekely, Wien. Die Bildseite signiert.‎

‎Paltauf, Richard, Pathologe (1858-1924).‎

‎Albumblatt mit eigenh. U. O. O. u. D.‎

‎1 S. 8vo. Die Unterschrift am rechten oberen Rand des Blattes.‎

‎Pansa, Eugen, Schauspieler (geb. 1847).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. Berlin, 1898.‎

‎1 S. 8vo. "Klug sein ist viel, gut sein ist mehr, gerecht sein ist Alles!" - Auf Karton montiert.‎

‎Paul, Albert, Schauspieler und Schriftsteller (1856-1928).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Dresden, 29. VIII. 1891.‎

‎1½ SS. 8vo. An einen Herrn Edelmann: "Allerdings stimmt die Rolle nicht mit meiner Uebersetzung. Ich kenne das schon aus Erfahrung […]. Es pflegen auch verschiedene Soufflierbücher da zu sein (Damenkrieg und Frauenkampf) […]. Vielleicht haben Sie die Güte nachzusehen u. die betr. Einrichtung zu bestimmen […]".‎

‎Paulmann, Julius Karl, Schauspieler (1813-1874).‎

‎Dokument mit eigenh. U. Wien, 1. III. 1856.‎

‎1 S. Folio. Quittung über 75 Gulden aus der Kasse des Hofburgtheaters. - Kassavermerke in Rotstift; kleiner Textverlust durch Ausschnitt.‎

‎Peche, Therese, Schauspielerin (1806-1882).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An Eduard von Bauernfeld (1802-1890): "Sie würden mir einen sehr großen Gefallen erzeigen, wenn Sie sich zu mir bemühen wollten, es müsste aber gleich geschehen […]". - Nach Stationen in Bonn, Hamburg und Stuttgart wurde Peche 1830 Ensemblemitglied des Wiener Burgtheaters, dem sie bis zu ihrem Bühnenabschied 1867 angehörte.‎

‎Pellár, Alice, Schauspielerin (D. n. b.).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.‎

‎1 S. 8vo. auf Doppelblatt. An eine namentlich nicht genannte Adressatin: "Nachdem ich längere Zeit im Theater schon sehr viel zu thun habe und ich jetzt auf Gastspiele gehen werde, so leid es mir auch thut, so will ich für ein Monat mit der französischen Sprache aussetzen […]".‎

‎Pellet, Ida, Schauspielerin (1838-1863).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Berlin, 25. Dez., o. J.‎

‎6 SS. auf 2 Doppelbll. 8vo. Neujahrswünsche an die Schauspielerin Louise Gräfin von Schönfeld-Neumann (1818-1905): "Genehmigen Sie zum bevorstehenden Fest und Jahres-Wechsel die herzlichsten Glückwünsche für Sie und die Ihren - möchte das Glück daß [!] Sie umfängt bei seiner würdigsten Empfängerin treu und beständig bleiben [...]". - Die Tochter des Theaterdirektor Joseph Pellet hatte Gastspiele an den Theatern von Lemberg, Nürnberg und Wien (Carltheater). 1854 wurde sie für vier Jahre am Stadttheater Stettin unter Vertrag genommen. Nach einem Engagement am Hoftheater in Wiesbaden kam sie 1860 an das königliche Hoftheater in Berlin.‎

‎Peppler, Hans, Schauspieler (1889-1930).‎

‎Postkarte mit eigenh. U. Salzburg, O. D.‎

‎1 S. 8vo. Grußkarte aus Salzburg an Hans Nüchtern: "Gott, ist das hier schön". - Der aus Wien stammende Journalist und Dramaturg Nüchtern (1896-1962) war seit 1924 Leiter der literarischen Abteilung der RAVAG und unterrichtete auch an der Akademie für Musik und darstellende Kunst sowie am Max Reinhardt-Seminar.‎

‎Perfall, Karl von, Komponist und Generalintendant (1824-1907).‎

‎Eigenh. Brief mit U. München, 2. II. 1885.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An eine Dame betr. der Aufklärung eines Mißverständnisses: "[...] Der Status quo ist noch ganz derselbe, wie er es war, als ich zum letztenmale die Ehre hatte, mit Ihnen in der fraglichen Angelegenheit zu sprechen [...]". - Karl von Perfall war nach der Inthronisierung König Ludwigs II. 1864 zum Intendanten der Hofmusik ernannt worden, später wurde er auch Direktor der Kgl. Musikschule und Intendant des Hof- und Nationaltheaters und setzte sich u. a. für die Uraufführung von Richard Wagners "Meistersingern", "Rheingold" und "Walküre" ein. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.‎

‎Perosi, Marziano, italienischer Komponist und Organist (1875-1959).‎

‎Gedr. Blatt mit mehreren eigenh. U. Wien, 26. II. 1912.‎

‎1 S. Folio. Auf gedr. Titelblatt "Pompei / Oper in vier Aufzügen" von Marziano Perosi mit dessen eh. U. und Widmung "Alla Gentilissima Signora Prof. Maria Englisch in attestato di profonde stime". Mit 19 weiteren Unterschriften, darunter Alma Rodler, Maria Louise Püschel de Felsberg, Helene Lachner- Ernst, Elsa Floresco und Helene Wessely-Schmitt.‎

‎Petri, Lilli, Schauspielerin (1863-1915).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.‎

‎4 SS. auf Doppelblatt. (Qu.-)8vo. An einen Herrn Altmann: "Soeben hat man mich gebeten beifolgende Rolle in einer Matinée am 28 Mai im Volkstheater zu spielen. Bitte bitte thun Sie mir den grossen gefallen und lesen Sie die Sache - wenigstens die Rolle - muss morgen früh das Stück zurückgeben. Sagen Sie mir ob ich es thun soll - dann studiren wir gleich nach meiner Rückkehr von Brünn […]". - Mit Faltspuren und kleinem seitlichen Einriss.‎

‎Pettera, Günther, Schauspieler (1833-1905).‎

‎Quittung mit eigenh. U. Wien, 7. IV. 1869.‎

‎1 S. Folio. Quittung "über [ausgeschnitten: 50] Gulden O. W. welche Gefertigter von jährlichen 600 fl Garderobegeld für den Monat April 1869 aus der k. k. Hofburgtheater Kassa richtig und bar empfangen hat […]". - Alte Abzeichnungen der Registratur. Ausschnitt mit Textverlust.‎

‎Piscator, Erwin, German theatre director and producer (1893-1966).‎

‎Typed letter signed. Neuilly-sur-Seine, 5 July 1937.‎

‎4to. ½ p. To the Belgian author, filmmaker and documentarist Henri Storck about the "Schwejk project": "[...] Croyez-vous qu'il soit possible de tourner le 'Schwejk' en Belgique et qu'on puisse y trouver le capital nécessaire pour réaliser ce film? Je vous serais très reconnaissant si vous pouviez me renseigner le plus rapidement possible à ce sujet [...]". - Slight damage to edges.‎

‎Pistor, Betty (Elisabeth), verehel. Wintersteiner, Schauspielerin (1802-1877).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., 18. XI. 1866.‎

‎4 SS. 8vo. Bedankt sich bei der namentlich nicht genannten Adressatin für ein Kondolenzschreiben.‎

‎Pistor, Karl, Schauspieler (1780-1863).‎

‎Eigenh. Dokument mit U. Wien, 1. III. 1854.‎

‎1 S. Folio. Quittung über 212 Gulden und 30 Kreuzer aus der Kassa des k. k. Hofburgtheater. - Mit geringem Textverlust durch Ausschnitt.‎

‎Pittschau, Ernst, Schauspieler (1859-1916).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. Wien, 13. VI. 1907.‎

‎1 S. Qu.-8vo. An die Redaktion des Wiener Salonblatts: "Auf Ihre freundl. Anfrage teile Ihnen ergeb. mit, dass ich die Ferien in Feld am Brennsee i. Kärnten verbringe […]". - Nach Stationen in Hamburg, Göttingen und Berlin hatte Pittschau 1898 ein erstes Gastspiel am Wiener Burgtheater. 1905 wechselte er von Berlin ans Burgtheater und wurde kurz vor seinem Tod 1916 zum Hofschauspieler ernannt.‎

‎Plonka, Emma, Schauspielerin (geb. 1863).‎

‎Eigenh. Zitat mit U. Wien, 22. II. 1898.‎

‎1 S. 8vo. Schillers Sentenz "Pflicht für jeden" aus den "Tabulae Votivae" von 1797: "Immer strebe zum Ganzen! Und kannst du selber kein Ganzes werden, als dienendes Glied schließ' an ein Ganzes dich an". - - Auf Karton montiert.‎

‎Pohl, Jacques, Sänger (1850-1926).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 14. X. 1898.‎

‎1 S. 8vo. An einen nicht namentlich bekannten Adressaten: "Dass Sie zu meinen Verehrern sich zählen veranlasste mich zu dem Ausspruch ‚Bescheidener Mensch!' - Bleiben Sie nur so, denn in der Zufriedenheit liegt das Glück! […]". - Der Schüler von Laufer, Schmitt und Franz Josef Löwenstamm feierte 1871 sein Debüt in Pressburg. Danach sang er an verschiedenen Bühnen Deutschlands, Österreichs, Hollands und der Schweiz als Bassist und Baßbuffo. 1880 gastierte er unter dem Namen Jakob Pollak am Hofburgtheater in Wien, wo er den Bartolo in "Der Barbier von Sevilla" sang. 1883 ging er nach Wien ans Wiedner Theater. Ab 1893 war er am Theater an der Wien tätig und ab 1900 am Carltheater. - Auf Karton montiert.‎

‎Pohl, Max, Schauspieler (1855-1935).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Berlin, 19. I. 1887.‎

‎1 S. 8vo. An einen Onkel "Ich komme eben nach Hause u. finde mein Weib hier mit der Expedition des Briefes an Sie beschäftigt - u. siehe da, ich kann selbst noch was beisteuern um die Sendung zu bereichern. Denn eben bekam ich 3 Wildenbruchs [Ernst von Wildenbruch, Anm.], Ada Christensen. Nächstens sind wir hoffentl. in der angenehmen Lage, noch mehr folgen zu lassen, Lindau und Auerbach sind uns bestimmt zugeneigt. Herzliche Grüße von Haus zu Haus". - Der Kaufmannssohn studierte seit 1872 Rechtswissenschaften in Wien und wurde 1878 promoviert. Danach ergriff er die schauspielerische Laufbahn. Zuerst am Leipziger Stadttheater engagiert, trat er anschließend jeweils eine Spielzeit am Stadttheater in Hamburg und am Deutschen Theater in Moskau auf und wurde 1884 an das Deutsche Theater in Berlin engagiert, dem er zehn Jahre lang angehörte. 1895 wechselte Pohl an das Berliner Theater, war 1897-1932 Ensemblemitglied des Berliner Schauspielhauses und 1901-08 Präsident der Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger.‎

‎Pohl-Meiser, Victoria, Schauspielerin (1859-1936).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. O. O. u. D.‎

‎½ S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An einen Herrn Horst Bulls in Wien: "Ebenfalls ein herzliches 'Prosit Neujahr' [...]". Die Bildseite zeigt ein Kniestück der Schauspielerin.‎

‎Pohl-Meiser, Viktoria, Schauspielerin (1858-1936).‎

‎Eigenh. Manuskript mit U. O. O. u. D., [wohl Wien, November oder Dezember 1911].‎

‎3½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. Manuskript einer Tischrede auf die eigene Person, zu der die namentlich nicht genannte Redaktion der "Österreichischen illustrierten Zeitung" aufgefordert hatte: "In des Jahres letzter Stunde spricht man von allem gern, nur nicht vom Alter, denn wenn das Jahr auch alt geworden ist und Abschied nimmt, wir wollen weder vom Altwerden noch vom Abschiednehmen etwas wissen. Fröhlich und wohlgemut wollen wir uns dem jungen Jahr anvertrauen, das uns alles Schöne verspricht u. von dem wir alles Erdenkliche erhoffen. Und doch ist es das Alter dem mein heutiger Spruch geweiht ist, u. von ihm möchte ich Ihnen in diesen feierlichen Stunden etwas erzählen [...]". - Viktoria Pohl-Meiser spielte an verschiedenen Theatern in München, Budapest, Berlin, Dresden und Moskau und seit 1892 am Wiener Carltheater; seit 1894 gehörte sie zum Ensemble des Theaters in der Josefstadt. Zudem trat sie auch in Operetten (u. a. von Edmund Eysler) am Wiener Bürgertheater auf und leitete seit 1921 leitete sie eine Operettenschule. - Etwas angestaubt und mit kleinen redaktionellen Notizen in rotem Farbstift.‎

‎Pohlner, Jenny, Sängerin (1868-1952).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. [Wien, 2. VI. 1907].‎

‎1 S. Qu.-8vo. An die Redaktion des Wiener Salonblattes: "Wie alljährlich gehe ich auch heuer über den Sommer an den herrlichen Wörthersee […]". - Pohlner war zunächst Operettensängerin in Brünn, übernahm dann auch Soubretten-Partien in Opern (u.a. Zerline im "Don Giovanni", Cherubino in "Figaros Hochzeit") und gastierte 1893 am Berliner Operettentheater unter den Linden. Danach wurde sie an das Theater an der Wien engagiert, brillierte hier u. a. in Operetten von Johann Strauß, Carl Millöcker und Franz von Suppé und wirkte 1894 in der Uraufführung der Operette "Jabuka" von Johann Strauß mit.‎

‎Pokorny, Franz, Theaterdirektor (1797-1850).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 17. VI. 1840.‎

‎1 S. 4to. Mit eh. Adresse (Faltbrief). An den Sänger Ludwig Cramolini (1805-1884) in Stettin: "So angenehm es mir wäre Sie bey mir gastiren zu sehen, so ist es mir dermalen ganz unmöglich Ihrem gefälligen Anerbieten freundlich entgegen kommen zu können, da für den Moment keine Oper bey mir existirt; nach dem Landtage habe ich dieselbe aufgelöst. Sollte ich vielleicht gegen den Winter, was ich bis nun selbst nicht gewiß weiß, wieder Sänger engagiren, so soll es mir eine wahre Freude seyn, Ihren Wunsch zu realisieren [...]". - Pokorny pachtete 1837 das Theater in der Josefstadt, das er 1840 kaufte und umbaute. 1845 erwarb er das hochverschuldete Theater an der Wien, führte hier Werke von Hector Berlioz, Albert Lortzing, Giacomo Meyerbeer und Richard Wagner zum ersten Mal auf und engagierte erstklassige Sänger und Sängerinnen, so daß sich das Theater zu einer großen Opernbühne entwickelte. - Je 1 Siegelausriß am oberen bzw. unteren Rand.‎

‎Polanski, Roman, French-Polish film director (b. 1933).‎

‎Portrait photograph signed. N. p. o. d.‎

‎8vo. 1 p.‎

‎Polawsky, Ferdinand, Schauspieler (1779-1844).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Prag, 29. XI. 1829.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 4to. Mit eh. Adresse (Faltbrief). An den Schauspieler und Regisseur Moritz Rott (1796-1867): "Entschuldigen Sie es mit meinen überhäuften Geschichten, die grade in diesem Monat sehr dringend waren[,] dass ich erst heute die Gelegenheit finden kann Ihnen meinen tiefgefühlten Dank für den Platz den Sie mir in Ihrem freundschaftlichen Andenken gönnen und für den ehrenvollen Antrag der mir ein neuer Beweis Ihres Wohlwollens ist hiermit abzustatten. Gern ordne ich meinen Vortheil dem Vergnügen unter Sie in Ihrer künstlerischen Wirksamkeit zu sehen, und unter Ihrer Leitung dem Publikum meine Leistungen zu bieten […] Können Sie, verehrter Freund, nur die Zusicherung geben, dass ich in vierzehn Tagen sechsmal spielen kann, so haben Sie nichts als die Zeit selbst zu bestimmen, wann ich so glücklich sein darf Ihnen voller Seele mündlich zu sagen, wie sehr ich Sie verehre […]". - Das Adreßblatt mit kleinem Ausriß durch Siegelbruch.‎

‎Pollandt, Max, Schauspieler (geb. 1869).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. Wien, Jänner 1899.‎

‎1 S. 8vo. "Das Leben ist nie schön, sondern nur die Bilder des Lebens sind es, nämlich im verklärenden Spiegel der Kunst oder der Poesie. (Schopenhauer)". - Auf Karton montiert.‎

‎Poras, Thea, Schauspielerin (1906-1983).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. [Thiersee (Tirol), April 1937].‎

‎2 SS. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An Frau Prof. Vera Wiesel: "[...] Passions[s]piel beginnt um ¼12h vormitt[a]g im Passions[s]pielhaus bei jeder Witterung. Kommen Sie sicher? Ja? Sehr schön u. interessant!! Kleidung - Dirndl. Dauert bis ½2h[.] Dann 1 St. Mittagspause. Dann bis 5h [...]". - Thea Poras war zu jener Zeit an den Stadttheatern von Innsbruck und Graz engagiert und zog nach ihrer Hochzeit mit einem Schweizer 1940 nach Bern, wo sie u. a. als Büroangestellte und bei Universum Press sowie ab 1952 als Hilfskorrespondentin bei United Press tätig war. Seit Ende der 1940er Jahre wirkte sie dann wieder als Schauspielerin am Theater der Untern Stadt in Bern und stieß 1952 zum neu gegründeten Atelier-Theater Bern, wo sie bis 1972 rund sechzig Rollen verkörperte.‎

‎Porth, Friedrich Wilhelm, Hofschauspieler in Dresden (1800-1874).‎

‎Eigenh. Notiz mit U. O. O. u. D.‎

‎1 S. 4to. "Heinrich habe ich heute Vormittag zu Hause behalten".‎

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