|
|
|
Ehrlich, Paul, German physician and Nobel laureate (1854-1915).
Autograph postcard signed. Frankfurt a. M., 14 Nov. 1900 (postmark).
8vo. 1 page. With autogr. address. To the Viennese pathologist Richard Kretz (1865-1920), concerning a shipment: "Sehr geehrter Herr College. In Beantwortung Ihrer Karte theile ich Ihnen ergebenst mit, dass sich meine Sendung [...] mit derselben gekreuzt haben muss. Ich hoffe aber, dass Sie inzwischen das neue erhalten haben. Wenn nicht, bitte ich um eine Zeile der Benachrichtigung [...]".
|
|
|
Ehrlich, Paul, German physician and Nobel Laureate (1879-1955).
Typed letter signed ("Ehrlich"). Frankfurt a. M., 4 Dec. 1912.
4to. 1 p. To the Austrian pathologist Richard Kretz (1865-1920), sending a medical certificate for Dr. [Konrad] Helly (not enclosed): "Sehr geehrter Herr Kollege! Ich muss sehr um Entschuldigung bitten, dass ich Ihr freundliches Schreiben vom 25. Nov. nicht früher beantworten konnte, weil ich einige Tage verreist war. Das Attest für Herrn Dr. [Konrad] Helly stelle ich gern aus und erlaube mir, es gleich beizufügen [...]". - On headed paper.
|
|
|
Eichthal, Eugène d', économiste, sociologue et poète français (1844-1936).
2 CDV autographes et 1 poème autographe. S. l. n. d.
1p In-8 (poème). Les cartes sont adressées à Alfred de Foville et sa femme, une de remerciements pour un envoi et l'autre pour accepter l'invitation de M&Mme deFoville. Le poème est composé de 3 strophes de 4 vers, signé en dessous avec la mention "copié pour mademoiselle Louise de Foville", dans une enveloppe marquée "mademoiselle Louise de Foville". - Ancienne collection de Foville.
|
|
|
Eiselsberg, Anton Frh. von, Mediziner (1860-1939).
Eigenh. Brief mit U. Steinhaus bei Wels, 8. XI. 1907.
1 S. 8vo. Mit eh. Adresse (Kartenbrief). An Forstmeister Wilhelm Loderer, der ihn zu einer Hochwildjagd eingeladen hatte: "[...] ich verreise morgen u. bin aber gerade an diesem Tage noch in Wien u. kann daher leider nicht kommen [...]". - Eiselsberg, ehedem Assistent von Theodor Billroth, war als Professor für Chirurgie in Utrecht und Königsberg tätig, ehe er 1901 die Leitung der I. Chirurgischen Universitätsklinik Wiens übernahm. Er gilt als "einer der bedeutendsten Chirurgen und klinischen Forscher seiner Zeit"; europaweit gelang ihm 1907 erstmals die erfolgreiche Entfernung eines Rückenmarktumors; 1909 schuf er gemeinsam mit Julius von Hochenegg die Unfallchirurgische Abteilung, die für die ganze Welt vorbildlich wurde. In Wien bildete er eine der größten medizinischen Schulen heran, war Ehrenmitglied der Akademie der Wissenschaften und Mitglied verschiedener wissenschaftlicher Gesellschaften; 1932 wurde er zum Ehrenmitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina ernannt.
|
|
|
Eiselsberg, Anton Frh. von, Mediziner (1860-1939).
Eigenh. Brief mit U. Steinhaus bei Wels, 3. VI. 1925.
2 SS. Gr.-8vo. Von einem Erholungsaufenthalt in Steinhaus bei Wien an seinen Kollegen Dr. Wiesel, dem er seine Nichtteilnahme an einem geplanten Consilium kundtut: "[...] Eben war [...] Prim. Chiari (Linz) da, der mich genau untersuchte u. gar nichts besonderes fand [...] Er meinte, dass ich nächste Woche noch nicht vortragen soll, so werde ich Mittwoch 10. 6. kommen [...]". - Eiselsberg, ehedem Assistent von Theodor Billroth, war als Professor für Chirurgie in Utrecht und Königsberg tätig, ehe er 1901 die Leitung der I. Chirurgischen Universitätsklinik Wiens übernahm. Er gilt als "einer der bedeutendsten Chirurgen und klinischen Forscher seiner Zeit"; europaweit gelang ihm 1907 erstmals die erfolgreiche Entfernung eines Rückenmarktumors; 1909 schuf er gemeinsam mit Julius von Hochenegg die Unfallchirurgische Abteilung, die für die ganze Welt vorbildlich wurde. In Wien bildete er eine der größten medizinischen Schulen heran, war Ehrenmitglied der Akademie der Wissenschaften und Mitglied verschiedener wissenschaftlicher Gesellschaften; 1932 wurde er zum Ehrenmitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina ernannt. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.
|
|
|
Eiselsberg, Anton Frh. von, Mediziner (1860-1939).
Eigenh. Brief mit U. [Wien], 14. VI. 1901.
1 S. 8vo. Mit eh. Adresse (Kartenbrief). An den Pathologen Richard Kretz: "Heute hat sich unter Berufung auf Dich ein gewisser Dr. P. Donany [?] vorgestellt, d. h. er hat gesagt, dass er bei Dir gearbeitet hat. Er will als Oparateur [assistieren?]. Was hältst Du von ihm als Menschen? [...]". - Eiselsberg, ehedem Assistent von Theodor Billroth, war als Professor für Chirurgie in Utrecht und Königsberg tätig, ehe er 1901 die Leitung der I. Chirurgischen Universitätsklinik Wiens übernahm. Er gilt als "einer der bedeutendsten Chirurgen und klinischen Forscher seiner Zeit"; europaweit gelang ihm 1907 erstmals die erfolgreiche Entfernung eines Rückenmarktumors; 1909 schuf er gemeinsam mit Julius von Hochenegg die Unfallchirurgische Abteilung, die für die ganze Welt vorbildlich wurde. In Wien bildete er eine der größten medizinischen Schulen heran, war Ehrenmitglied der Akademie der Wissenschaften und Mitglied verschiedener wissenschaftlicher Gesellschaften; 1932 wurde er zum Ehrenmitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina ernannt.
|
|
|
Eiselsberg, Anton Frh. von, Mediziner (1860-1939).
Eigenh. Brief mit U. Wohl Wien, o. D.
2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Erst heute komme ich dazu, Dir auf Dein Schreiben zu antworten. Dr. Heim war bisher nicht bei mir, ich werde auch seinem Ansuchen um eventuelle Ueberlassung meines Op[erations] Locals [...] nicht nachkommen, da mir dadurch von vornherein eine Stellungnahme zu seinen Gunsten genommen zu scheint u. ich will vollkommen unbefangen erst seine Arbeiten prüfen u. dann mich richten [...]". - Eiselsberg, ehedem Assistent von Theodor Billroth, war als Professor für Chirurgie in Utrecht und Königsberg tätig, ehe er 1901 die Leitung der I. Chirurgischen Universitätsklinik Wiens übernahm. Er gilt als "einer der bedeutendsten Chirurgen und klinischen Forscher seiner Zeit"; europaweit gelang ihm 1907 erstmals die erfolgreiche Entfernung eines Rückenmarktumors; 1909 schuf er gemeinsam mit Julius von Hochenegg die Unfallchirurgische Abteilung, die für die ganze Welt vorbildlich wurde. In Wien bildete er eine der größten medizinischen Schulen heran, war Ehrenmitglied der Akademie der Wissenschaften und Mitglied verschiedener wissenschaftlicher Gesellschaften; 1932 wurde er zum Ehrenmitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina ernannt. - Auf Briefpapier mit gedr. Adresse.
|
|
|
Eitelberger, Rudolf, Kunsthistoriker (1817-1885).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 15. I. 1882.
1½ SS. auf Doppelblatt. Gr.-4to. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Euer Wohlgeboren werden wohl bei Versand der Kataloge der Laufberger'schen Arbeiten auf die K[un]stschulen Rücksicht genommen haben, welche vielleicht geneigt sind, sich bei der Lizitation als Käufer zu bethätigen. - Denn die Laufbergerschen Aerbeiten sind für K[un]stschulen von ganz besonderer Bedeutung; denn Laufb. war ein eminenter Schulmann [...]". - Eitelberger-Edelberg, dessen Name bis heute mit dem Aufschwung der Wiener Schule der Kunstgeschichte verbunden ist, leitete als Direktor das von ihm 1864 initiierte Österreichische Museum für Kunst und Industrie (heute Museum für angewandte Kunst), reorganisierte 1872 die Akademie der bildenden Künste und gab Anregungen zur Gründung der "Zentralkommission für Kunst und historische Denkmale". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf des Österreichischen Museums für Kunst und Industrie.
|
|
|
Eitelberger, Rudolf, Kunsthistoriker (1817-1885).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 20. IV. 1882.
½ S. auf Doppelblatt. Gr. 8vo. "Bitte die gelbe Atlaskarte u. den Schrank N. 12 nur dann für das Museum zu kaufen, wenn beide Objekte annähernd an den Schätzwerth zu erhalten sind [...]". - Eitelberger-Edelberg, dessen Name bis heute mit dem Aufschwung der Wiener Schule der Kunstgeschichte verbunden ist, leitete als Direktor das von ihm 1864 initiierte Österreichische Museum für Kunst und Industrie (heute Museum für angewandte Kunst), reorganisierte 1872 die Akademie der bildenden Künste und gab Anregungen zur Gründung der "Zentralkommission für Kunst und historische Denkmale". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf des Österreichischen Museums für Kunst und Industrie; mit kleinen Randläsuren.
|
|
|
Eitelberger, Rudolf, Kunsthistoriker (1817-1885).
Eigenh. Brief mit U. Wien
1 S. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Heute erhielt ich die XVII Lieferung des Belvederewerkes. Bin über Unger's Madonna im Grünen insbesonders ganz entzückt. Das ist ein Meisterwerk ersten Ranges, das Unger zu Ehren gereicht [...]". - Eitelberger-Edelberg, dessen Name bis heute mit dem Aufschwung der Wiener Schule der Kunstgeschichte verbunden ist, leitete als Direktor das von ihm 1864 initiierte Österreichische Museum für Kunst und Industrie (heute Museum für angewandte Kunst), reorganisierte 1872 die Akademie der bildenden Künste und gab Anregungen zur Gründung der "Zentralkommission für Kunst und historische Denkmale". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf des Österreichischen Museums für Kunst und Industrie; das unbeschr. Bl. 2 mit kleinem Papierdurchbruch.
|
|
|
Eitelberger, Rudolf, Kunsthistoriker (1817-1885).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 3. I. 1886.
1 S. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Ich danke für die Einladung zu der 'permanenten Kunstausstellung', die am 1. Fb. eröffnet werden soll. Wenn es irgend wie möglich sein wird, so komme ich um Ihnen persönlich zur Feier der Eröffnung der Ausstellung Glück zu wünschen [...]". - Eitelberger-Edelberg, dessen Name bis heute mit dem Aufschwung der Wiener Schule der Kunstgeschichte verbunden ist, leitete als Direktor das von ihm 1864 initiierte Österreichische Museum für Kunst und Industrie (heute Museum für angewandte Kunst), reorganisierte 1872 die Akademie der bildenden Künste und gab Anregungen zur Gründung der "Zentralkommission für Kunst und historische Denkmale". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf des Österreichischen Museums für Kunst und Industrie.
|
|
|
Emerson, George Barrell, American educator and pioneer of women's education (1797-1881).
Autograph Signature ("Geo. B. Emerson"). N. p. o. d.
Oblong 12mo (85:48 mm). 1 p. The grandnephew of Ralph Waldo Emerson is considered a pioneer of women's education; Emerson promoted the natural history teaching in schools in New England and was one of the fathers of the Boston Mechanics' Institute. - Written on a piece of carton; small punching hole in the upper right margin.
|
|
|
Ennemoser, Joseph, physician and proponent of Mesmer's theories of animal magnetism (1787-1854).
Autograph letter signed. Munich, 22 Jan. 1842.
Large 8vo. 3 pp. on bifolium. To an unidentified recipient, about his recently completed book on magnetism, which he hopes the recipient would like and announce in a newspaper, but also asking him to point out any flaws or material for further work: "Mein verehrtester Freund und Collega! Nachdem meine neue Schrift über Magnetismus endlich fertig geworden ist, so hab ich die Cottasche Buchhandlung ersucht, Ihnen ein Exemplar einzuhändigen, um darüber etwa in der allgemeinen Zeitung über den Innhalt [!] und die Form dieses Gegenstandes ein Paar Worte öffentlich bekannt zu machen, wenn Sie nach genommener Einsicht es für der Mühe Werth halten würden. Ich hoffe, daß Sie das Buch schon empfangen haben, oder es doch bald empfangen und wünsche, daß es Ihnen nicht ganz mißfallen möge; bitte aber auch zugleich, daß Sie jedenfalls das Buch durchlesen und mich sowohl über die Mängel u. Irrungen aufmerksam machen, als zugleich neuen Stoff u. Mittel zu weiteren Arbeiten mir gefälligst anzeigen mögen. Da wir beide mit Liebe und Eifer auf dem sublimen Felde des höheren Lebens uns bewegen und darauf auch schon so manches Blümchen haben aufgehen gesehen, wovon der große Troß der Welt und der gelehrte Pöbel nicht einmal einen entfernten Geruch gewahr wird, so wollen wir einander helfen u. leuchten, so gut wir kennen [sic] und ich zweifle nicht, daß Ihr edles Herz auch eine willige Hand reicht. - Ich bin mit meiner Familie nun schon seit 3 Monaten hier u. gedenke auch nicht mehr nach Tirol zurück zu kehren, weil ich zu jeder litterarischen Thätigkeit nur Fesseln zu erwarten hätte. Ob ich für die Länge werde hier bleiben können, oder was ich eigentlich anfangen oder wohin ich mich wenden soll, darüber bin ich noch ganz im Dunkeln; ich weiß nicht recht, soll ich wieder nach Preußen oder nach Ost oder West? Fürs erste gedenke ich die hiesigen Bibliotheken etwas zu benutzen, um eine zweite Auflage meiner Geschichte des Magnetismus zu veranstalten, wenn vielleicht Cotta sich auch entschließt, dieselbe in seinen Verlag zu nehmen, dadurch würde dann auch wieder einstweilen, so wie für die Arbeit, für die Existenz gesorgt sein. Doch unmöglich kann ich glauben, daß für solche Opfer, wie ich für die Wissenschaft bringe, da ich so gar mein Vaterland dafür verlassen habe, nicht der richtige Ersatz folgen soll? Wie gerne möchte ich einmal mit Ihnen Allerlei über Allerlei reden; sollen wir nicht auch einmal dazu kommen? [...]"
|
|
|
Ericsson, John, American engineer (1803-1889).
ALS ("J. Ericsson"). No place, 22. III. 1859.
4to. 1 p. With technical content: "My dear Sir, The anticipated breaking of French's main Lever, through the runner, has come and came, [as] it unfortunately must, in every engine doing any thing like maximum work. I am induced to ask what action Mess. Clute have taken in the matter. You remember my letter of the 13th March, which I read to you and in which I urged it as an imperative necessity for Mess. Clute to put wrought levers on the cast rack shafts in every engine cast in the manner complained of - I hope Mess. Clute, in the face of my letter, have not sent down a new batch of engines without doing what they expressed themselves willing to do. Should the matter have been neglected, then order them at once to send you wrought iron main levers as fast as they can make them and let Banks turn the rack shafts and put the levers on Line." - In a lengthy postscript, he continues: "Frank's engine is being pushed at Delamatin [?] with all possible speed but quadruple work has been done to which was expected. The engine appears to have been kept at white heat for hours as the wood in the supply picture was completely burnt out." - The Swedish-born engineer Ericsson made numerous changes to the steam engine. By 1859, Ericsson was working on war ships, and by 1862 he designed and built his famous ship, "The Monitor", inaugurating a new era in warfare by creating vessels capable of launching torpedoes. He was the designer of the Union's Monitor and the first screw-powered vessel. A superb, scientific letter.
|
|
|
Escherich, Gustav von, Mathematiker (1849-1935).
Schriftstück mit eigenh. U. Wien, 6. VII. 1910.
½ S. Folio. "Es wird bestätigt, dass Dr Guido Voghera mit einer wissenschaftlichen Arbeit beschäftigt ist und es wird ersucht ihm zu erlauben hierzu Bücher aus der k. k. Universitätsbibliothek entlehnen zu dürfen [...]". - Gustav von Escherich lehrte in Graz, Czernowitz und Wien und gründete 1890 gründete mit Emil Weyr die "Monatshefte für Mathematik und Physik". "Mit seinen Arbeiten trug Escherich wesentlich zur Entwicklung der Variationsrechnung bei; neben der Ausdehnungslehre beschäftigte er sich mit Fragen der Infinitesimalrechnung und der Invariantentheorie. Hochschulpolitischen Einfluß nahm Escherich durch die Förderung der naturwissenschaftlichen Universitätsinstitute und sein Eintreten für eine Annäherung von Universitäten und Technischen Hochschulen" (DBE). - Mit kleinen Randläsuren.
|
|
|
Ettingshausen, Albert von, Physiker (1850-1932).
Eigenh. Albumblatt mit U. Graz, 7. II. 1886.
1 S. Qu.-8vo. "Causa aequat effectum. (Rob. Mayer)".
|
|
|
Ettingshausen, Albert von, Physiker (1850-1932).
Eigenh. Brief mit U. und 2 eh. Postkarten mit U. Graz, 23. VIII. 1927, 3. VIII. 1930, 6. III. 1931.
(Qu.-)8vo. Zusammen 5 SS. Brief und Bildpostkarte an seine Cousine: "Unsere Kinder berichten entzückt von dem vielen Schönen und Guten, das sie bei dir durch deine Güte und Liebe in vollen Zügen genossen haben [...]" (Graz, 23. August 1927). Eine weitere Briefkarte mit einem Gedicht richtet sich an seine Nichte (Graz, 6. März 1931).
|
|
|
Ettingshausen, Albert von, Physiker (1850-1932).
Eigenh. Briefkarte mit U. Graz, 3. XI. 1930.
2 SS. 8vo. Wohl an Hermann Bahr gerichtetes Briefgedicht: "Lieber, hochgeehrter Bahr! | Es ist wahrlich keine Phrase, | Daß verdutzt ich bin und staune, | Ob der Verse froher Laune; | Ja geschlagen ich mich seh' | Durch die Karte im Café [...]". - Albert von Ettingshausen war Assistent von Ludwig Boltzmann an der Karl-Franzens-Universität Graz und entdeckte während seiner a.o. Professur 1886 am Physikalischen Institut zusammen mit Walther Nernst einige thermisch-galvanomagnetische Effekte (Ettingshausen-Nernst-Effekt). 1888 wurde er Nachfolger von Jakob Pöschl auf dem Lehrstuhl für Physik im Neubau des Physikalischen Instituts der Technischen Hochschule Graz, den er bis zu seiner Emeritierung 1920 zur "Lehrkanzel für Physik und Elektrotechnik" erweiterte.
|
|
|
Exner, Franz, physicist (1849-1926).
Autograph manuscript: "Versuch einer Theorie des Farbensehens von Prof. Franz Exner w(irkliches) M(itglied) d(er) Ak(ademie) d(er) Wiss(enschaften), vorgelegt in der Sitzung vom 19. Oktober 1922". No place, 1922.
4to. 34 pp. A comprehensive and complete manuscript of the pioneer in numerous areas of modern physics, who had introduced topics such as radioactivity, spectroscopy, electrochemistry (galvanic element), electricity in the atmosphere, and color theory in Austria. Published in: Sitzungsberichte der Akademie der Wissenschaften, Math.-nat. Klasse, Abt. 2a, vol. 131 (Vienna 1922), pp. 615-642.
|
|
|
Exner, Wilhelm, Technologe (1840-1931).
3 eigenh. Briefe mit U. und 2 eh. Postkarten mit U. Prag, Wien und o. O., 1918-1826 und o. D.
Zusammen 8 SS. (Qu-)8vo. Die Postkarten mit eh. Adresse an die Gattin des Schauspielers Paul Pranger (1888-1961): "Es gibt wol [!] keinen grösseren Gegensatz als den zwischen einem alten steinernen Turm und einer blühenden, liebenswürdigen Frau u. doch gedachte ich angesichts des Kunstwerkes an die wundervolle Freundin […]" (Ansichtskarte aus Prag mit dem Prager Pulverturm, 23. VI. 1924). Die Briefe an namentlich nicht genannte Adressaten (wohl auch das Ehepaar Pranger). - Exner studierte am Polytechnischen Institut in Wien und war seit 1862 als Mittelschullehrer in Elbogen (Böhmen) und Krems/Donau tätig, bevor er 1868 zum Prof. des forstlichen Ingenieurwesens an der Forstakademie Mariabrunn ernannt wurde. 1875 gliederte er diese in die Wiener Hochschule für Bodenkultur ein und amtierte 1879-1904 als Direktor des von ihm ins Leben gerufenen Technologischen Gewerbemuseums. 1882-97 war Exner liberaler Reichsratsabgeordneter, 1905-18 Mitglied des Herrenhauses und wurde 1908 Präsident des Gewerbeförderungsamtes, 1909 auch des Technischen Versuchsamtes.
|
|
|
Eyriès, Jean Baptiste Benoît , Geograph (1767-1846).
Eigenh. Brief mit U. O. O., 22. V. 1828.
1½ SS. Gr.-8vo. In französischer Sprache an einen namentlich nicht genannten Adressaten.
|
|
|
Fedtschenko, Alexej Pawlowitsch, Naturwissenschaftler und Forschungsreisender (1844-1873).
Eigenh. Brief mit U. Leipzig, 9. XI. 1872.
2 SS. 8vo. Wohl an den Geographen Ernst Behm: "Schon seit fast zwei Wochen bin ich in Leipzig und richte mich ein für meine weiteren Arbeiten und das Publiciren meiner Reise. Die Anodonta habe ich aus Moskau erhalten und werde sie Ihnen schicken. Wenn ihre Arbeit gut zu Ende ist bitte ich mir dieselbe schon nach Leipzig zu schicken [...]". - Fedtschenko hatte 1868 bis 1871 mehrere Expeditionen nach Turkestan durchgeführt, so 1869 in das Serafschantal, 1870 an den See Iskanderkul und den Oberlauf des Serafschan, 1871 in die Wüste Kysylkum und als erster russischer Reisender in das Alaital, welches das Alaigebirge von der Transalaikette des Pamir trennt.
|
|
|
Fellows, Charles, Forschungsreisender und Archäologe (1799-1860).
Eigenh. Brief mit U. Wohl London, 13. VIII. 1845.
3 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "I find that I shall be engaged on Saturday mor[nin]g early but hope to meet you at the Museum at eleven o'clock an that day. - Will you do me the favour of breakfasting with me on Sunday evening at half past nine [...]". - Charles Fellows war 1838 durch Kleinasien gereist und hatte als erster Wissenschaftler das antike Lykien besucht, wo er u. a. Xanthos wiederentdeckte.
|
|
|
Felsenreich, Anton, Gynäkologe (1848-1926).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 28. V. 1918.
3 SS. 8vo. An eine namentlich nicht genannte Adressatin: "Da ich keine Ahnung habe, wo Ihr Sohn jetzt weilt, ob er Ihnen nicht auch schon entführt wurde, so schreibe ich lieber Ihnen & bitte Sie ihm meinen herzlichen Dank für die Übersendung seiner Lieder und Balladen zu übermitteln. [...] Sehr häufig drängt sich in den Gedichten der Rhytmus so vor, dass man unwillkürlich an eine Bestimmung als musikal. Text erinnert wird". - Mit blauem Kugelschreiber bezeichnet "Mediziner".
|
|
|
Flammarion, Camille, French astronomer (1842-1925).
Autograph letter signed ("Flammarion"). [Paris, 27. VII. 1880].
8vo. 1 p. To a Monsieur Piédagnel (perhaps the French writer Alexandre Piedagnel, a friend of Mallarmé and Catulle Mendes), telling him that he has been waiting for prosperous winds for eight days "pour un voyage aerien de sorte que tout est 'en flaire' dans mon esprit [...]". - Slightly browned due to paper and some edge damage.
|
|
|
Flathe, Ludwig, Philosoph (1799-1866).
Eigenh. Manuskript (Fragment) mit U. O. O. u. D.
4 SS. auf Doppelblatt. 4to. "In demselben Augenblicke ist eine hochwichtige Veränderung eingetreten, eine Veränderung, die auf der einen Seite Gunst, auf der andern Seite Ungunst der Dinge für Gustav Adolf ist. Je näher die Nachricht von Adolfs Ankunft um so unabhängiger zeigten sich die Stände. Die Jansenisten hatten schon wieder ein Bündniß zur Vertheidigung des evangelischen Glaubens geschloßen. Die Exactionen gehen von Seiten des Kaisers mit derselben Wildheit fort [...]". - Aus der Autographensammlung von Eduard Fischer von Röslerstamm mit dessen eh. beschriebenem Archivzettel (der jedoch zu einem Brief Flathes gehört).
|
|
|
Fleischmann, Carl, Gynäkologe (1859-1938).
Eigenh. Visitenkarte. O. O. u. D.
1 S. Visitkartenformat. "Bittet den Ausdruck eines innigen Beileids entgegennehmen zu wollen". - Carl Fleischmann studierte an der Prager Deutschen Univ. Medizin und wurde 1882 promoviert, war dann vier Jahre Assistent August Breiskys an der Prager Universitäts-Frauenklinik und ließ sich 1887 als Facharzt für Geburtshilfe und Gynäkologie in Wien nieder. "1902 kam er als Primararzt an die Gynäkologische Abteilung des Wiener Rothschildspitals, das er 1910-24 leitete. Fleischmann, der als Jude 1938 nach London emigrierte, veröffentlichte zahlreiche Arbeiten auf dem Gebiet der Gynäkologie und Geburtshilfe" (DBE). - Mit schwarzem Trauerrand.
|
|
|
Flügge, Carl, Hygieniker (1847-1923).
Eigenh. Postkarte mit U. Breslau, 27. IX. 1906.
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An Professor Kraus in Wien: "Ich habe Ihre Bitte der Verlagsbuchhandlung weiter gegeben u. hoffe daß diese sie erfüllen kann [...]". - Carl Flügge war Direktor des ersten selbstständigen Institutes für Hygiene in Preußen, lehrte später an der Universität Breslau und wurde 1909 als Nachfolger von Max Rubner an die Berliner Charité berufen. Flügge arbeitete auf dem Gebiet der Bakteriologie (Tuberkulose), untersuchte Tröpfcheninfektionen und Desinfektionsverfahren und befaßte sich auch mit der Pasteurisierung von Milch.
|
|
|
Foltanek, Karl, Arzt und Pädiater (1856-1942).
Eigenh. Visitenkarte mit U. Wien, 20. VI. 1917.
1 S. Visitkartenformat. An einen namentlich nicht genannten Adressaten, dem er seine Glückwüsche "zu der Ihnen zuteil gewordenen hohen Ehrung" ausspricht. - Karl Foltanek durchlief eine Ausbildung an der Universitätsklinik und am St.-Anna-Kinderspital und habilitierte sich 1892. "Einen zunächst angenommenen Ruf als a.o.Prof. an die neugegründete Universitäts-Kinderklinik Innsbruck lehnte er wegen unzureichender klinischer und wissenschaftlicher Voraussetzungen ab und setzte seine Vorlesungen in Wien fort. Seit 1901 als Nachfolger Hermann Widerhofers provisorischer Direktor des St.-Anna-Kinderspitals, wirkte er 1902-28 als Primararzt der Internen Kinderabteilung am Wilhelminenspital" (DBE).
|
|
|
Formey, Johann Heinrich Samuel, Philosoph und Theologe (1711-1797).
Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.
1 S. auf Doppelblatt. 4to. Mit eh. Adresse (Faltbrief). In französischer Sprache an Prof. Klotz in Halle. - "Bei der Reorganisation der Berliner Akademie als Historiograph herangezogen, wurde [Formey] dort 1748 Sekretär, übernahm 1778 noch das Sekretariatsamt bei der Prinzessin Henriette Marie und war seit 1788 Direktor der Philosophischen Klasse der Akademie. Er hatte den Titel eines preußischen Geheimen Rats. Formey, ein Anhänger der Philosophie Leibniz', repräsentierte die eklektische Richtung der Berliner Akademie; er verfaßte zahlreiche philosophische Schriften, u. a. 'La belle Wolfienne' (6 Bde., 1741-53)" (DBE). - Etwas fleckig und angestaubt und mit Randläsuren.
|
|
|
Foucault, Léon, physicist (1819-1868).
Autograph letter signed ("L. Foucault"). [Paris], 25 Dec. 1858.
8vo. 3¾ pp. on bifolium. To an unnamed recipient, asking if his newly designed telescope would soon be ready to go on a world tour. - Folds, browned.
|
|
|
Francé, Raoul Heinrich, botanist and microbiologist (1874-1943).
Autograph quotation signed. Munich, 21 Dec. 1909.
4to. 1 p.
|
|
|
Franck von Franckenau, Georg, physician and botanist (1644-1704).
Autograph letter signed. Heidelberg, 21 May 1678.
8vo. 3 pp. Bifolium with integral address panel. Fine, early, and unknown letter to his colleague Günther Christoph Schelhammer (1649-1716) in Jena, who took his doctoral degree only the previous year: "Nobilissime, excellentissime atque experientissime Domine D.! Nae meritissimo meo omnem Tibi videbor exuisse pudorem, quod tanto temporis intervallo et gratissimis et doctissimis Tuis literis responderim? Tu, Excellentissimi Vir, ex iam olim insigni instructissimae Tuae Bibliothecae beneficio beasti (quod maxime meminisse iuvat) immo iam ultro humanissimas mihi festinas Tuas literas. Quod vero non citus responderim, quamplurimae fuerunt caussae. Pessima omnium est, quod honestissimo Tuo desiderio gratificare non potuerim: cum iam illa tempore Sparta petita collata esset Archiatro Electorali D. Winclero, quam Te tamen magis exornare potuisse facile spero [...] Deinde verus itineribus fui impeditus, modo enim hereditatis petitio agenda erat Argentorati, modo aegri me vocabant Philippsburgum, modo Spiram, ut certe pauco tempore Heidelbergae fuerim [...]". Not in C. S. Scheffel (ed.), Fasciculus epistolarum selectiorum a Schelhammerum (Leipzig 1740).
|
|
|
Friedberg, Emil Albert, Kirchenrechtler (1837-1910).
Eigenh. Brief mit U. Wohl Leipzig, 24. I. 1882.
¾ S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen unleserlich geschriebenen Adressaten mit einer Einladung für kommenden Sonntag. - Emil Albert Friedberg lehrte Kirchen-, Handels- und Deutsches Recht sowie Staats- und Völkerrecht in Leipzig. "Er war ein entschiedener Verfechter der Rechte des Staates gegenüber der Kirche; durch seine Schriften beeinflußte er den Kulturkampf und insbesondere die Kirchengesetze von 1872. Friedberg veröffentlichte u. a. 'Die preußischen Gesetze über die Stellung der Kirche im Staat' (1873) und die bis heute gültige Ausgabe des 'Corpus Iuris Canonici' (2 Bde., 1879-81)" (DBE).
|
|
|
Friedländer, Friedrich, Chirurg und Orthopäde (1867-1926).
Eigenh. Visitenkarte. Wien, 19. V. 1913.
50 x 103 mm. Kondolenzschreiben. - Friedrich Friedländer wurde als erster Primararzt an die Abteilung für Kinderchirurgie des Wiener Allgemeinen Krankenhauses berufen.
|
|
|
Friedreich, Johann Baptist, Gerichtsmediziner (1796-1862).
Eigenh. Brief mit U. Würzburg, 19. I. 1830.
1 S. Gr.-4to. Mit eh. Adresse (Fragment). An den Jenenser Philosophieprofessor Karl Hermann Scheidler (1795-1866) bezüglich Publikationen in seinem psychologischen Magazin: "Was das Honorar betrifft, so bemerke ich Ihnen, daß, so wie ich Ostern mit dem Verleger abgerechnet habe, ein Honorar für den Bogen fixirt wird, und demnach Ihnen nicht nur die schon gelieferten, sondern auch folgenden Aufsätze bestimmt honorirt werden […]". - Mit kleinem Ausriss am oberen Rand (Textverlust in den ersten zwei Zeilen), dem Rest eines Siegels und Faltspuren.
|
|
|
Frisch, Anton von, Urologe (1849-1917).
Eigenh. Visitenkarte. O. O., 4. X. 1899.
2 SS. Visitkartenformat. An ein Fräulein: "Ich bin morgen durch einen unerwarteten Zwischenfall verhindert, zu Ihrem Herrn Papa zu kommen und [ersuche] Sie mich bei ihm zu entschuldigen". - Anton von Frisch studierte am Institut Pasteur in Paris, war Demonstrator bei Josef Hyrtl und Assistent bei Theodor Billroth und wurde später Professor für Anatomie an der Akademie der bildenden Künste Wien, 1889 dann Primar der urologischen Abteilung der Poliklinik. Frisch entdeckte 1882 den Rhinosklerom-Bazillus und die Identität der Hadernkrankheit mit dem Milzbrand und begründete vor allem die Urologie als selbstständiges Fach an der Medizinischen Fakultät Wien. Von seinen vier Söhnen war einer der Jurist Hans von Frisch, ein anderer der Zoologe Karl von Frisch.
|
|
|
Frisch, Hugo R. von, Mediziner (D. n. e.).
Eigenh. Visitenkarte. O. O., 22. VI. 1917.
½ SS. Visitkartenformat. An einen namentlich nicht genannten Adressaten mit seinem "herzlichsten Glückwunsch". - Hugo von Fritsch war Primararzt an der 2. Med. Abteilung im Kaiser Franz Josef Spital.
|
|
|
Frisch, Hugo von, Mediziner (D. n. e.).
Eigenh. Visitenkarte. O. O. u. D.
1 S. Visitkartenformat. "Prosit Neujahr!" - Hugo von Fritsch war Primararzt an der 2. Med. Abteilung im Kaiser Franz Josef Spital.
|
|
|
Fritsch, Heinrich, Gynäkologe (1844-1915).
Eigenh. Brief mit Paraphe. O. O. u. D.
1½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen "liebe[n] Born" (?): "[...] Ich bin schon deshalb nicht Antisemit, weil meine besten Freunde u. liebsten Verwandten Juden sind. Aber freilich Vieles ist mir unsympathisch, was ich wahrnehme. Ich stehe auf dem Standpunkt Spinozas, daß man suchen soll zu verstehen! [...]". - Heinrich Fritsch war Assistent an der Geburtshilflichen Klinik in Halle, habilitierte sich dort 1873 für Geburtshilfe und ging 1882 als Ordinarius für Geburtshilfe nach Bonn, wo er bis zu seiner Emeritierung 1910 wirkte. Seine letzten Lebensjahre verbrachte er in Hamburg. "Fritsch gilt als einer der Begründer der modernen Gynäkologie, insbesondere der gynäkologischen Bauchchirurgie. Zu seinen Hauptwerken zählen 'Die Krankheiten der Frauen' [...] und 'Grundzüge der Pathologie und Therapie des Wochenbetts' (1884). 1877 war Fritsch Mitbegründer des 'Zentralblatts für Gynäkologie'" (DBE).
|
|
|
Fröschels, Emil, Otologe (1884-1972).
Eigenh. Visitenkarte. [Wien], 22. VII. 1917.
62 x 103 mm. "Erlaubt sich, Sie, hochverehrter Herr Hofrat, sowie die hochverehrte Frau Gemahlin herzlichst zu beglückwünschen" (wohl Josef Wiesel zu seiner Ernennung zum Vorstand der 1. Medizin. Abteilung im Kaiser-Franz-Joseph-Spital).
|
|
|
Froriep, Ludwig Friedrich, Chirurg (1779-1847).
Eigenh. Brief mit U. ("Froriep"). Weimar, 17. VII. 1817.
1 S. auf Doppelblatt. 4to. Mit eh. Adresse (Faltbrief). An Mozarts ersten Biographen Hofrat Schlichtegroll in München: "Da ich in etwa 8-10 Tagen eine Reise nach England und Schottland antreten werde, so habe ich geglaubt bei Ihnen anfragen zu müssen, ob ich Ihnen nichts an oder für Ihren Sohn besorgen kann [...]". - Ludwig Friedrich Froriep war Professor für Geburtshilfe in Halle und seit 1808 für Anatomie und Chirurgie in Tübingen und wurde 1814 kgl. Leibarzt in Württemberg. "1816 kehrte er nach Weimar zurück und übernahm als Nachfolger seines Schwiegervaters Bertuch die Leitung des Landes-Industrie-Comptoirs. Zuletzt wirkte er als Direktor des Weimarischen Medizinalwesens. Sein 'Theoretisch-praktisches Handbuch der Geburtshilfe' (1802) wurde mehrfach aufgelegt" (DBE). - Bl. 2 mit kleinem Ausschnitt durch Siegelbruch.
|
|
|
Froriep, Ludwig Friedrich, German surgeon (1779-1847).
Autograph drawing signed ("Froriep del."). N. p. o. d.
8vo. 1 p. Painstakingly executed, hand-coloured drawing of a fingernail. - Ludwig Friedrich Froriep was professor of obstetrics in Halle and taught anatomy and surgery in Tübingen from 1808 onwards; in 1814 he was made personal physician to the King of Württemberg. - Slight staining outside the image; small edge defect.
|
|
|
Froriep, Robert, Anatom (1804-1861).
Eigenh. Brief mit U. ("RFroriep"). W[eimar], 14. V. 1847.
1 S. Gr.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "[...] Bei Stichlings geht es immer [noch] nicht gut. Er leidet an Ischias und [...], daß es ein Jammer ist,; sie verliert dadurch das bischen kaum errungene Kraft wieder u. man kann nur mit Besorgniß dem Wochenbett entgegensehen. Ich bin mitten drin in den Einrichtungen für ein naturhist. Lexikon in 3-4 Bänden [...]". - Der an der Universität Bonn ausgebildete Mediziner war Prosector an der Charité in Berlin und wurde 1846 Direktor des Landes-Industrie-Comptoirs in Weimar.
|
|
|
Fuchs, Ernst, Ophthalmologe (1851-1930).
Eigenh. Postkarte mit U. ("E. Fuchs"). [Wien], 22. X. 1917.
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An den Pathologen Richard Kretz: "Mit herzlichem Dank nehme ich Ihr freundliches Anerbieten an, am Donnerstag 25 Morgens zu mir zu kommen. Aber da Sie nur zwei Tage in Wien bleiben wollen, habe ich Gewissensbisse Sie in Anspruch zu nehmen und kann sehr gut auf später warten [...]. - Ernst Fuchs war Assistent Ferdinand von Arlts und wurde von Theodor Billroth in der Chirurgie ausgebildet. 1885 wurde er Nachfolger von Eduard Jäger als o.Prof. und Vorstand der Augenklinik in Wien. Er gilt als Begründer der pathologischen Anatomie des Auges. Sein "Lehrbuch der Augenheilkunde" (1889) - das insgesamt 19 Auflagen erleben sollte und in alle Kultursprachen (auch in das Japanische und Chinesische) übersetzt wurde - machte ihn und die Wiener opthalmologische Schule in der ganzen Welt bekannt; mehrere Operationsmethoden tragen ebenso seinen Namen wie eine große Reihe von Krankheitsbildern, die Fuchs entweder zuerst beschrieben oder in ihrem Zusammenhang als einheitliche Krankheitsbilder erkannt hat.
|
|
|
Funck-Brentano, Frantz, historien (1862-1947).
Lettre autographe signée. Montfermeil, 23. X. 1909.
1p In-8 (8 lignes). Il écrit à Alfred de Foville pour le féliciter à "l'occasion de [sa] triomphale élection comme Secrétaire perpétuel de l'Académie des Sciences morales et politiques". - Ancienne collection de Foville.
|
|
|
Ganswindt, Hermann, Erfinder und Raketenpionier (1856-1934).
Anteils-Schuldschein mit eigenh. Ergänzung und U. Schöneberg bei Berlin, 14. X. 1902.
1 S. Folio. Dazu ein "Zinsbogen mit sechs Zinscoupons". Schuldschein Nr. 278 der Firma Hermann Ganswindt, ausgestellt für Eisenbahn-Bauinspektor Peters. - Mit kleinem Einriß am oberen Rand.
|
|
|
Garnier, Joseph, économiste important, secrétaire perpétuel de la Société d'économie politique (1813-1881).
Lettre autographe. Paris, 18. IV. 1877.
1p In-12 (6 lignes). Rare lettre, à en-tête du journal des économistes, de cet économiste important à Léon Say, lui aussi économiste de renom et ministre des finances. "M Joseph Garnier présente ses civilités empressées à M le secrétaire et M le ministre des finances et le prie" d'accepter l'invitation du 21 courant. - Rare Ancienne collection de Foville.
|
|
|
Garnier, Joseph, économiste important, secrétaire perpétuel de la Société d'économie politique (1813-1881).
Lettre autographe signée. Paris, 8. V. 1876.
1p In-12 (15 lignes environ). Rare lettre de cet économiste important à Léon Say, lui aussi économiste de renom et ministre des finances. "Mon cher M Say, j'ai suivi l'affaire de Saint Mesmin. Il n'y a rien dans ces prétendus détournements d'étoffes et autres objets. Le partage des remises [?] n'est pas prouvé du tout. C'est une perfidie et une criante injustice sur laquelle M [Jules] Dufaure et [William] Waddington doivent être défiés. Il n'y avait qu'un avis dans l'auditoire et parmi les avocats, c'est que la cour d'assises aurait acquitté sans hésitation. Le plaidoyeur M Allow a été très net, très clair et très concluant. Saint Mesmin a eu l'heureuse chance de retrouver des notes convaincantes" (+ formule de politesse). - Léon Say et Joseph Garnier étaient proches de Dufaure et Waddington, tous deux hommes politiques, ministres et présidents du conseil. - Rare Ancienne collection de Foville.
|
|
|
Garnier, Joseph, économiste important, secrétaire perpétuel de la Société d'économie politique (1813-1881).
Lettre autographe signée. Paris, 20. IX. 1879.
1p In-8 (13 lignes). Rare lettre, à en-tête de la société d'économie politique à son cher collègue (Alfred de Foville). Il dit à son correspondant que les chiffres pour la production d'or et d'argent ne correspondant pas à ce qu'il a calculé et lui fait le calcul dans le courrier. Plusieurs additions en marge (Foville qui a refait des calculs?). - Rare Ancienne collection de Foville.
|
|
|