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‎Baumgarten-Crusius, Ludwig Friedrich Otto, Theologe und Philosoph (1788-1843).‎

‎Gedr. Stellenanzeige mit eigenh. Nachsatz und U. ("DBaumg. Crusius"). Jena, 17. XI. 1841.‎

‎¼ S. auf Doppelblatt. Gr.-4to. Mit eh. Adresse (Faltbrief). An Oberhofprediger Carl Grüneisen mit der Bitte um Mitarbeit an der Brockhaus neu erscheinenden "Neuen Jenaischen Allgemeinen Literaturzeitung". - L. F. O. Baumgarten-Crusius war Professor der Theologie an der Universität Jena und gehörte der Lateinischen Gesellschaft in Jena, der Historisch-theologischen Gesellschaft in Leipzig und der Gesellschaft zur Verteidigung des Christentums in Den Haag an. "Als Theologe war er gleichermaßen Gegner der protestantischen Orthodoxie wie eines strikten Rationalismus. Als sein Hauptwerk gilt das zweibändige 'Kompendium der Dogmengeschichte' (1840-46)" (DBE). - Mit kleinen Randläsuren.‎

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€ 450,00 Acheter

‎Baxandall, Frank E., Astronom (1868-1929).‎

‎Eigenh. Brief mit U. London, o. D.‎

‎1¾ SS. auf 2 Bll. 8vo. An den Astronom und Astrophysiker Paul Kempf: "I am requested by Dr. Lockyer to say that a negative of the Eclipse spectre which you asked for has been forwarded to you this morning [...]". - Auf Briefpapier mit gepr. Briefkopf und schwarzem Trauerrand.‎

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€ 140,00 Acheter

‎Beckx, Jean Pierre, 22. General der Societas Jesu (1795-1887).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 2. I. 1849.‎

‎4 SS. auf Doppelblatt. 4to. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "[...] Um die Wünsche und Aufträge S. E. des Grafen v. Brandenburg abzuwarten und auszuführen habe ich bis auf diesen Augenblick meine Abreise aufgeschoben. Wenn S. E. der Hl. Graf in diesen 4 Wochen nicht Zeit gehabt hat, sich über diesen Punkt auszusprechen (wie ich Solches bei seiner jetzigen Stellung sehr begreiflich finde) so sehe ich keinen Grund zu hoffen, daß er in der nächsten Zukunft mehr Zeit dazu finden dürfte: zudem glaube ich es meinen Vorgesetzten gegenüber nicht länger verantworten zu können, wenn ich hier noch bleiben wollte [...]".‎

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€ 1.500,00 Acheter

‎Beguelin, Nikolaus von, natural scientist and educator (1714-1789).‎

‎Autograph letter signed. N. p., 7 Nov. 1745.‎

‎4to. 1 p. To an unidentified recipient, describing his plans to instruct Madame la Comtesse de Becss (?) about the life of Francis I and that of his sister Marguerite de Navarre. To this end, he asks permission to borrow vols. 9 and 10 of Mézeray's "Histoire de France" from his library.‎

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€ 650,00 Acheter

‎Behm, Johann, Theologe (1687-1753).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. Königsberg, 3. I. 1737.‎

‎1 S. Qu.-8vo. "Fide Dei; fallit spes hominum, quamvis optima". - Johann Behm war Professor der Theologie und Griechisch in Königsberg sowie Oberaufseher der königlichen Bibliothek daselbst. - Mit kleiner Numerierung am rechten oberen Blattrand.‎

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€ 650,00 Acheter

‎Bellermann, Johann Joachim, Theologe und Semitist (1754-1842).‎

‎Ausschnitt mit eigenh. U. ("Bellermann"). Berlin, 18. VI. 1811.‎

‎½ S. Qu.-8vo. Johann Joachim Bellermann war ao. Professor der Theologie in Berlin und Konsistorialrat. - Mitunterzeichnet von drei weiteren Direktoren der Streitschen Stiftung.‎

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€ 650,00 Acheter

‎Bellermann, Johann Joachim, Theologe und Semitist (1754-1842).‎

‎Eigenh. Begleittext mit U. O. O., 1837.‎

‎¼ SS. auf Doppelblatt. 4to.Mit zwei Beilagen (s. u). Begleittext zu dem auf einem separaten Blatt in Chinesisch geschriebenen Namen seines Sohnes Christian Friedrich: "Chinesisch der Name Signore Christiano Bellermann von einem gebornen Chinesen in Neapel (circa 1832) für meinen Sohn Christian, den Prediger, geschrieben. | Bellermann Konsist. Rath | 1837". - Johann Joachim Bellermann war ao. Professor der Theologie in Berlin und Konsistorialrat. - Weiters beiliegend ein (mglw. a. d. Hand seines Sohnes stammender) Lebenslauf von Christian Friedrich Bellermann (1793-1863; 1 S. 4to).‎

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€ 1.250,00 Acheter

‎Bequerel, Alexandre-Edmond, physicist (1820-1891).‎

‎ALS. Paris, 17. IV. 1878.‎

‎130 x 207 mm. 1 p. On printed letter-head of the "Laboratoire de Physique, Conservatoire des Arts & Métiers". Expressing his regrets but his return has been postponed and he will perhaps be absent form Paris for all the Easter week. - The experimental physicist Becquerel is noted for his work on magnetism. In 1840 he discovered the electrical currents produced during photochemical reactions and studied the intensity of light in such currents. Inventor of the phosphoroscope, he also engaged in spectral studies. It is amusing that Becquerel should still be using "Arts & Métiers" notepaper eighteen years after he had ceased to teach there. It was in 1878 that he was appointed Director of the Musaeum d'Histoire Naturelle, Paris.‎

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€ 450,00 Acheter

‎Bergson, Henri, French philosopher and Nobel laureate (1859-1941).‎

‎Autograph letter signed ("HBergson"). Paris, 8 Jan. 1915.‎

‎Small 4to. 1½ pp. on bifolium. To M. Derougemont.‎

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€ 800,00 Acheter

‎Bergson, Henri, French philosopher and Nobel Laureate (1859-1941).‎

‎Calling card with 1 autograph line. N. p. o. d.‎

‎1 p. "M. & M. Henri Bergson | avec leurs bien vives condoléances".‎

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€ 150,00 Acheter

‎Bernatzik, Wenzel, Pharmakologe (1821-1902).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 2. VII. 1883.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten mit der Mitteilung, daß sich das Kriegsministerium an der pharmazeutischen Ausstellung beteiligen werde. - Wenzel Bernatzik zeichnete sich als Feldarzt in Ungarn und Italien bei der Bekämpfung der Typhusepidemie aus, die nach der Belagerung von Komorn im österreichischen Heer ausgebrochen war. Später bekleidete er eine Professur für theoretische Medizin am Institut für feldärztliche Zöglinge in Wien und wurde 1854 Professor für Pathologie und Pharmakologie am Josephinum. "Seine zahlreichen Publikationen beschäftigten sich hauptsächlich mit Pharmakologie (u. a. 'Handbuch der allgemeinen und speciellen Arzneiverordnungslehre', 2 Bde., 1876-78)" (DBE). Vgl. auch ÖBL I, 76.‎

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€ 180,00 Acheter

‎Bernt, Josef, Rechtsmediziner (1770-1842).‎

‎Eigenh. Lebenslauf mit U. Wien, 18. V. 1834.‎

‎1 S. Folio. "Auf Ansuchen u. aus Gefälligkeit für Herrn Gräffer berichtigt u. ergänzt von / Bernt mp". - Josef Bernt hatte seit 1808 die in Prag neu errichtete Lehrkanzel für gerichtliche Medizin inne und wurde mit 1813 Ordinarius in Wien. Er setzte sich für die Pockenschutzimpfung ein und beschäftigte sich mit Hygiene und der Bekämpfung von Epidemien.‎

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€ 450,00 Acheter

‎Bigourdan, Guillaume, Astronom (1851-1932).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Paris, 13. III. 1913.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. In französischer Sprache an einen namentlich nicht genannten Adressaten. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf des Observatoire de Paris.‎

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€ 140,00 Acheter

‎Bion, Hermann Walter, Theologe (1830-1909).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Zürich, 1. VI. 1897.‎

‎1 S. Qu.-kl.-8vo. Mit eh. adr. Kuvert. An den Chirurgen Robert Gersuny in Wien: "Empfangen Sie für die mir [...] gütigst übermittelten Virginia, welche mir ausgezeichnet schmecken, meinen herzlichen Dank und gestatten Sie mir Ihnen in offenem Couvert einige Drucksachen zu übersenden [...]". - H. W. Bion hatte 1876 die erste Ferienkolonie im Appenzeller Land gegründet, "die nicht nur nach gesundheitspflegerischen, sondern auch nach pädagogischen Grundsätzen geleitet wurde", und erwarb sich "Verdienste um die Hebung des Schulwesens, der Kranken- und der freiwilligen Armenpflege" (NDB).‎

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‎Bion, Hermann Walter, Theologe (1830-1909).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. Zürich, 8. VI. 1897.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An den Chirurgen Robert Gersuny in Wien: "Empfangen Sie für Ihre sehr interessante Brochure herzlichen Dank [...]". - H. W. Bion hatte 1876 die erste Ferienkolonie im Appenzeller Land gegründet, "die nicht nur nach gesundheitspflegerischen, sondern auch nach pädagogischen Grundsätzen geleitet wurde", und erwarb sich "Verdienste um die Hebung des Schulwesens, der Kranken- und der freiwilligen Armenpflege" (NDB).‎

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€ 120,00 Acheter

‎Blau, Albert, Mediziner (1874-1954).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 6. XII. 1936.‎

‎2 SS. Gr.-8vo. An eine namentlich nicht genannte Frau Professor: "Erlauben Sie mir, bitte, Ihnen heute eine große Bitte vorzubringen [...]. Fräulein Poldy Pokorny, Mitglied des Ballets der Staatsoper (die zusammen mit ihrem Bruder unlängst im Redoutensaal Tanzabend gab, der sensation. Erfolg hatte, welche ferner z. B. Mittwoch 9/XII wieder als Coppelia auftreten wird u. s. w.) also Frl. P. wird sich nächster Zeit erlauben, sich an Sie [...] zu wenden mit der Bitte, ihrem Auftreten als Coppelia beizuwohnen [...]". - Albert Blau war Privatdozent für Geburtshilfe und Gynäkologie an der Medizinischen Fakultät der Universität Wien und wurde im April 1938 aus rassistischen Gründen seines Amtes enthoben und von der Universität Wien vertrieben. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.‎

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€ 180,00 Acheter

‎Blau, Albert, Otologe (1873-1920).‎

‎Eigenh. Visitenkarte. Wien, 15. III. 1913.‎

‎55 x 100 mm. Kondolenzschreiben.‎

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€ 140,00 Acheter

‎Block, Maurice, statisticien, économiste et écrivain d'origine prussienne (1816-1901).‎

‎Lettre autographe signée. Paris, 9. I. 1890.‎

‎1p In-12 (17 lignes). Il écrit à Alfred de Foville qui est souffrant pour lui demander de soumettre son article Agent judiciaire à un collègue qui le lira dans la journée. Block doit envoyer la lettre A à l'imprimerie le 15. Il s'agit en effet de la réédition du Dictionnaire de l'administration française, dont Block est le directeur, et qui sera publié finalement en 1894 et Foville doit écrit l'article Agent judiciaire du trésor. Les deux autres articles, Billard et Cercle, sont moins pressés et il peut attendre 15 jours pour les avoir. Rare. Joint une CDV autographe "Je suis toujours heureux de vos succès" (vraisemblablement à Alfred de Foville). - Ancienne collection de Foville.‎

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€ 250,00 Acheter

‎Blodig, Karl, Ophthalmologe (1820-1891).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. Graz, 28. III. 1884.‎

‎1 S. 180 x 212 mm. "Wie kommt Saul unter die Propheten?".‎

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€ 150,00 Acheter

‎Boccardi, Giovanni, Astronom (1859-1936).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., 19. VI. 1912.‎

‎½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. In französischer Sprache an einen namentlich nicht genannten Adressaten. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf des Osservatorio di Torino.‎

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€ 120,00 Acheter

‎Bode, Johann Elert, Astronom (1747-1826).‎

‎Quittung mit eh. Empfangsbestätigung und U. ("Bode"). [Berlin], 8. X. 1803.‎

‎Eine Zeile auf 1 S. Qu.-8vo. Bestätigt, die Auflage vom astronomischen Jahrbuche 1786 "richtig in Empfang genommen" zu haben. - Leicht fleckig.‎

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€ 500,00 Acheter

‎Böhm, August, Mediziner (1865-1931).‎

‎Visitenkarte mit eigenh. Widmung. Wien, 19. V. 1923.‎

‎1 S. Visitkartenformat. An einen namentlich nicht genannten Adressaten mit Glückwünschen zu dessen Vermählung. - Seit 1911 Oberstadtphysikus, widmete sich Böhm "mit besonderem Erfolg der Seuchenbekämpfung, errichtete neue Sanitätsstationen, baute den Krankenwagendienst aus und stellte das Desinfektions- und Isolierungswesen auf neue Grundlagen [...] Böhm gilt als Schöpfer des modernen Sanitätswesens für Wien" (Czeike I, 416].‎

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€ 120,00 Acheter

‎Böhmer, Eduard, Romanist und Theologe (1827-1906).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Venedig‎

‎2½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Ich schreibe Ihnen aus Venedig (wo ich vor ein Paar Stunden angekommen) um mich Ihnen für etwaige Aufträge zur Verfügung zu stellen. Ich würde nicht ermangelt haben, mir dieselben vor meiner Abreise persönlich zu holen, wenn ich irgend darüber gewiß gewesen wäre, ob ich so weit nach Süden kommen werde. Im Bairischen Hochland aber lockte mich das nahe Italien so sehr, daß ich immer weiter hinunterging, zunächst an den mir noch unbekannten Gardasee, von wo ich denn endlich heute mich kurz entschloß hieher zu eilen [...]". - Eduard Böhmer war Professor für Romanische Philologie an der Universität Straßburg, wo er bis zu seiner Emeritierung 1879 lehrte. "Seine wissenschaftliche Tätigkeit galt besonders der italienischen Literaturgeschichte mit dem Schwerpunkt der Dante-Forschung und dem Rätoromanischen. Neben vielen Einzeluntersuchungen gab Böhmer 1864/65 die Zeitschrift 'Damaris', 1867-70 die 'Jahrbücher der deutschen Dante-Gesellschaft' und 1874-95 die von ihm begründeten 'Romanischen Studien' heraus" (DBE). Daneben verfaßte auch einige Schriften zum Alten und Neuen Testament und mehrere Untersuchungen über reformatorische Bestrebungen in Spanien.‎

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€ 250,00 Acheter

‎Bohnenberger, Johann Gottlieb von, mathematician and astronomer (1765-1831).‎

‎Autogr. manuscript. No place or date.‎

‎8vo. 3 pp. on bifolium. Vivid algebraic word problem with five unknowns, solution, and discussion. Some brownstaining; label mounted on reverse of 2nd leaf.‎

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€ 18.500,00 Acheter

‎Boisserée, Melchior, Kunstgelehrter und Sammler (1786-1851).‎

‎Eigenh. Brief mit U. München, 1. XI. 1839.‎

‎6 SS. auf 2 gefalt. und geheft. Doppelblättern. Gr.-4to. Mit eh. Adresse verso (Faltbrief). Schönes, langes Schreiben an seinen Schwager, den Kgl. Württembergischen Oberfinanzrat Gottlob von Rapp (1793-1869) hinsichtlich einer möglichen Rückkehr Melchiors und seines Bruders Sulpiz nach Stuttgart: "Verehrtester Freund! Ich beantworte erst heute Ihren lieben Brief, weil die Beantwortung desselben mir etwas schwer geworden, da gar manches zu bedenken und vieles zu berücksichtigen war, so daß ich kaum zu einem Entschluß kommen konnte. - Ehe ich Ihnen jedoch denselben mittheile muß ich Ihnen meinen innigsten Dank ausdrücken, für Ihre so freundschaftliche Theilnahme, die ich schon so oft erfahren habe. Möge es mir gewehrt werden Ihnen die Meinige einst zu zeigen und zugleich wie dankbar ich dafür bin. - Obschon mein Bruder jetzt sehr wohl ist, so habe ich dennoch nicht gewagt ihm ihren Brief mitzutheilen, da dieser ihn sehr beunruhigen würde und leicht eine Stöhrung in seiner Reconvaleszens hervorbringen könnte. Zudem steht die Sache noch in weitem Felde, und muß erst zu Faden geschlagen werden ob sie überhaupt möglich ist. Diesen Versuch glaube ich, kann ich mit Ihnen allein machen. Gelingt er, so daß mir Hoffnung vorhanden ist, aus dem Plan könne etwas werden; so theile ihn meinem Bruder mit, sonst aber laßen wir ihn ganz in seiner Ruhe. - Ihr Gedanke uns wieder nach Stuttgart zu ziehen hat so vieles für sich, daß ich troz manchen trüben Errinnrungen gerne darauf eingehe. Wäre mein Bruder noch so frisch und kräftig wie in alten Zeiten, so möchte die Sache sich leicht oder doch leichter machen wie jetzt. Mein Bruder könnte dann kräftig eingreifen und einen Posten als Direcktor der Kunstschule vollkommen ausfüllen. - Jetzt aber wo seine Gesundheit so schwankend ist, wo er nicht auf sich zählen kann, geht dieses nicht. Er könnte als Direcktor nur die Oberaufsicht führen, seine Gedanken aussprechen und der unter ihm stehende Inspecktor müßte sie ausführen und die Geschäfte besorgen so nemlich daß wenn mein Bruder leidend wäre, diese ohne alle Stöhrung ihren Weg fortgingen. - Ob sich dieses so gestalten und arangieren läßt steht dahin und ist sehr zu bezweifeln. Sollte jedoch die Regierung einen so großen Werth auf die Gewinnung meines Bruders zu dieser Stelle legen, daß sie auf solch eine freie Stellung einginge; so könnte und dürfte das Gehalt des Inspecktors nicht viel geringer als Jenes des Direcktors sein, da ihm die größere Arbeit zu fiele und ich die Ansichten meines Bruders in dieser Beziehung kenne. - Mit der Berufung meines Bruders zu diesem Posten aber wäre meine Versetzung verbunden, da wie Sie wissen er sich nicht von mir trennen mag. - Eine Versetzung von mir, aber ist mit mancherley Opfer verbunden [...] Sollte jedoch der König wünschen, daß meine Glasgemälde in dem neuen Kunstgebäude aufgestellt würden, ich mich also von ihnen trennen müßte, so könnte ich sie nicht anders als gegen Leibrente abgeben [...]". - Ab 1819 hatten die Brüder bereits in Stuttgart gelebt, wo ihre berühmte Altmeistersammlung öffentlich ausgestellt worden war. Rapp hatte vergeblich versucht, die Sammlung dauerhaft für Stuttgart zu gewinnen. König Ludwig von Bayern erwarb sie 1827 für die Münchner Alte Pinakothek. Sulpiz Boisserée heiratete 1828 Mathilde, eine Tochter des Stuttgarter Kaufmanns, Kunstfreunds und Schriftstellers Gottlob Heinrich von Rapp (1761-1832). 1835 wurde Sulpiz zum bayerischen Oberbaurat und Generalkonservator ernannt. Melchior Boisserée entwickelte eine einfache Methode, Glas zu färben, und verwendete diese zur Reproduktion von Werken aus seiner Sammlung. - Spuren alter Montage. Papierausschnitt durch Brieföffnung.‎

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€ 4.500,00 Acheter

‎Boissier, Gaston, historien et philologue (1823-1908).‎

‎Lettre autographe signée. Viroflay, 9. X. [ca 1880].‎

‎1p In-8 (10 lignes). Il écrit à Hennequin (indication), probablement Emile Hennequin. Il le remercie pour le renseignement qu'il lui a donné et ira consulter l'album indiqué à l'Institut ou aux Beaux-Arts. Lettre collée sur un papier épais. Peu courant. - Ancienne collection de Foville.‎

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€ 90,00 Acheter

‎Bond, George Phillips, Astronom (1825-1865).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Hamburg, 21. VII. 1851.‎

‎1¾ SS. auf Doppelblatt. 8vo. An den Astronomen Friedrich Georg Wilhelm von Struve (1793-1864), Gründer und Direktor des Pulkowo-Observatoriums bei St. Petersburg: "Before leaving London on my way to the path of the central Eclipse I received a note from M. Otto Struve, for which I beg leave to return my thanks. I propose to leave Lubeck for St. Petersburg by the steamer which sails on Tuesday Aug. 5th in the afternoon. Your son has had the great kindness to propose to have 'an officer in waiting at St Petersburg to bring you directly to Pulkova'. You do me a great honour by such a proposal, but I fear that it is putting you to much trouble on my account [...]". - Auf Briefpapier mit gepr. Vignette.‎

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€ 400,00 Acheter

‎Bond, George Phillips, Astronom (1825-1865).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Cambridge, Mass., 15. VII. 1863.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An den Astronomen Johann Franz Encke: "You will have received [...] Vol. IV Part I of the Annals of this observatory together with the 'Report' for 1862-63. I have now the pleasure, in response to your request made when acknowleding the receipt of Vol III, to send to your address [...] a package containing the following volumes, which I presume from the statements in your letter will complete both your own set of our 'Annals' and also that of the Library of the Observatory of Berlin [...]". - Auf Briefpapier mit gepr. Vignette.‎

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€ 180,00 Acheter

‎Bonev (Boneff), Nicola Ivanov, Astronom (1898-1979).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Sofia, 26. XI. 1935.‎

‎1 S. Gr.-4to. In französischer Sprache an Friedrich Simon Archenhold, den Direktor der seit 1946 nach ihm benannten Archenhold-Sternwarte. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf des Astronomischen Instituts der Universität Sofia; mit Quetschfalten am rechten Rand.‎

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€ 90,00 Acheter

‎Brandes, Heinrich Wilhelm, Astronom und Physiker (1777-1834).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., 5. VIII. o. J.‎

‎¾ S. 4to. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Hr. Leipziger hat mich heute angemahnt, doch zu sorgen, daß die Ablieferung der bestellten Sachen bald erfolge; er habe von Hn. Livio die Erinnerung erhalten, bei der bald herannahenden ungünstigen Jahreszeit die Uebersendung ja recht bald zu befördern [...]". - Heinrich Wilhelm Brandes hatte schon als Student zusammen mit Johann Friedrich Benzenberg 1798 den kosmischen Ursprung der Meteore nachgewiesen. "1801-11 arbeitete er als Deichinspektor am Jadebusen in Eckwarden. Er erhielt 1811 eine Professur für Mathematik an der Univ. Breslau; 1826 folgte er einem Ruf als Prof. der Physik nach Leipzig. Brandes verfaßte astronomische Studien über Sternschnuppen und Kometen, beschäftigte sich aber auch mit Meteorologie ('Beiträge zur Witterungskunde', 1820). Mit der Einführung synoptischer Wetterkarten verbesserte er die Verfahren der Wettervorhersage entscheidend" (DBE). - Stärker gebräunt und fleckig.‎

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€ 350,00 Acheter

‎Brandes, Heinrich Wilhelm, German physicist, meteorologist, and astronomer (1777-1834).‎

‎Autograph letter signed ("H. W. Brandes"). Eckwarden, 24 Feb. 1806.‎

‎4to 2¼ pages on bifolium with integral address panel. To the German classicist Karl Abraham Eichstädt (1772-1848) in Jena, consenting to write reviews in the fields of physics and astronomy, and asking him to send a contract: "Auf den geneigten Antrag der Hrn. Unterneh[mer] der Jenaer Allg. Literatur-Zeitung, Recensionen im Fache der Physik u. Astronomie zu übernehmen, habe ich mir die Freiheit genommen, unterm 31. Octob. vorig. J. Ew. Wohlgeboren meine Geneigtheit diesen Antrag anzunehmen, anzuzeigen. Da ich nun aber seit diesen 4 Monaten, den in dem vorigen Briefe erwähnten Contract nicht erhalten habe und deshalb besorge, daß mein Brief nicht richtig in Ihre Hände gekommen sein mögte, so werden Sie mir erlauben, hier noch mals Ihnen meinen Dank für diesen ehrenvollen Antrag abzustatten, und meine Geneigtheit zu bezeugen, Recensionen besonders in den Theilen der Physik, welche den mathematischen Untersuchungen am meisten verwandt sind, zu übernehmen. Diejenigen Schriften, welche zu sehr der Chemie u. Mineralogie verwandt sind, also auch die Geologischen, verbitte ich, so auch in der Astronomie diejenigen, welche vom Gebrauch oder von der Einrichtung der Instrumente insbesondre handeln, weil ich von letzterm Gegenstande nicht diejenige auf Erfahrung u. häufigen eigenen Gebrauch mannigfaltiger Instrumente gegründete Kentniß besitze, welche zu richtiger Beurtheilung nöthig ist. Dagegen würde ich auch aus der reinen Mathemat. u. zwar aus allen Theilen derselben (blos etwa die combinatorische Analytik u. d. Variations-Rechnung ausgenommen) Bücher zu beurtheilen nicht ungern übernehmen. - Werke in lateinischer, französischer u. englischer Sprache werde ich sehr gerne annehmen. - Ausser den oben erwähnten Fächern könte ich auch die Hydrotechnik, welche jezt mein eigentliches Geschäft ist, zu denen zählen, in welchen ich Ihres Beifalls würdig zu arbeiten hoffe. - Die Packete muß ich ersuchen an Hrn. Buchhändler Schulze in Oldenburg oder an den Buchbinder Fricke daselbst zu addressiren, da ich sie von diesen durch die häufig vorkommende Gelegenheit immer sicher erhalte, u. die hiesige Fußboten Post keine Packete mitnimt. Ich empfehle mich Ew. Wohlgeboren ergebenst [...]". - Small tear due to breaking seal (not touching text).‎

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€ 3.500,00 Acheter

‎Braun, Christian Renatus, German jurist (1714-1782).‎

‎Autograph quotation signed. Königsberg, 5 Jan. 1737.‎

‎Oblong 8vo. 1 p. "Fide Deo. Dic sape preces. Peccare caveto. Sis humilis. Pacem dilige. Magna fuge. Multa audi. Dic pauca. Secreta taceto [...]". - Christian Braun later served as law professor in Koenigsberg; Immanuel Kant dedicated to him his "Denkvers V" ("Was giebt den Leitstern in der Rechte Dunkelheit, / Ist's Wissen, oder mehr des Herzens Redlichkeit? [...]"). - Slight worming in the lower margin.‎

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€ 1.800,00 Acheter

‎Braun, Gustav, Gynäkologe (1829-1911).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 4. V. 1862.‎

‎2 SS. Gr.-4to. An den Verlag Braumüller in Honorarfragen. - Der aus Zistersdorf stammende Mediziner war Professor an der Josefsakademie und wurde nach deren Aufhebung Professer an der Wiener Universität, wo er - seit 1873 Vorstand der Hebammenklinik - sich große Verdienste um die Hebammenausbildung erwarb. - Etwas angestaubt und mit kleinen Randläsuren.‎

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€ 280,00 Acheter

‎Braun, Gustav, Gynäkologe (1829-1911).‎

‎Visitenkarte mit eigenh. Widmung und U. Wien, 13. III. 1884.‎

‎1 S. Visitkartenformat. "Auf beiliegender Karte habe ich die zu gebende Unterschrift gezeichnet". - Der aus Zistersdorf stammende Mediziner war Professor an der Josefsakademie und wurde nach deren Aufhebung Professer an der Wiener Universität, wo er - seit 1873 Vorstand der Hebammenklinik - sich große Verdienste um die Hebammenausbildung erwarb.‎

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€ 80,00 Acheter

‎Braun von Fernwald, Carl Rudolf Rt., Mediziner (1822-1891).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Trient, 26. IV. 1855.‎

‎4 SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. An seinen Verleger Braumüller: "Mit dem Inhalt Ihres Briefes vom 10. April l. J. bin ich theilweise einverstanden, indem ich mich mit dem Honorar von 30 fl C.M. per Druckbogen begnüge, und nicht viel über 25 Freiexemplare verlangen werde, aber die Bedingungen für eine wiederholte Auflage kann ich nicht eingehen [...]". - Braun von Fernwald wurde 1856 Professor an der Universität Wien und Leiter der Geburtshilflichen Klinik. Besondere Verdienste um die praktische Geburtshilfe erwarb er sich durch Entwicklung neuer Methoden und Instrumente; er trennte die Gynäkologie als eigenes Fach von der Chirurgie und war maßgeblich an der Einrichtung und am Ausbau der Heil- und Lehrstätte für Gynäkologie und Geburtshilfe beteiligt. 1857 erschien sein "Lehrbuch der Geburtshilfe".‎

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‎Braun, Wernher von, rocket designer (1912-1977).‎

‎Typed letter signed. Washington, DC, 23 Oct. 1970.‎

‎2 pp. on 2 ll. 4to. To an addressee in Brussels (name erased), who had inquired about animal testing by the NASA: "[…] Your lines […] never reached me and they seem to have been lost under mountains of mail, which the NASA received in connection with the first manned moon landing. I have never settled in Houston, but former director of the Marshall Space Flight Center in Huntsville, Alabama. Since March of this year I work at the administrative headquarter of the NASA in Washington […]. Concerning the problem of animal testing I can only tell you: Animal experiments are considered to be necessary for medical research and accepted in all countries […]. Nor the space program, neither I myself affected this development […]" (transl. from German). With letterhead of the NASA, "Office of the Administrator"; signature in felt pen.‎

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‎Braunmühl, Anton Edler von, Mathematiker (1853-1908).‎

‎Eigenh. Brief mit U. München, 23. XII. 1898.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Leider besitze ich kein Exemplar meiner Schrift über Scheiner mehr, und da die Firma Buchner in Bamberg, bei welchen es erschien [...] verkauft ist, so dürfte ein solches außerhalb München nicht leicht mehr zu bekommen sein. Ich werde mich jedoch bemühen, ein solches antiquarisches Exemplar hier aufzutreiben [...]". - Anton Edler von Braunmühl war seit 1892 als o.Prof. der Mathematik an der TH München tätig. Er "lehrte vor allem synthetische Geometrie, Trigonometrie und algebraische Analyse, seit 1903 auch höhere Mathematik. Sein besonderes Interesse galt der Mathematikgeschichte (u. a. 'Vorlesungen über die Geschichte der Trigonometrie', 2 Bde., 1900-03). Braunmühl war neben Moritz Cantor und Maximilian Curtze einer der führenden Mathematikhistoriker" (DBE).‎

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‎Breisky, August, Gynäkologe (1832-1889).‎

‎Eigenh. Briefkarte mit U. Prag, 25. VI. 1886.‎

‎1 S. Qu.-kl.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Besten Dank für Ihr freundliches Schreiben. Ich werde jedenfalls Gelegenheit nehmen, bei Ihnen vorzusprechen bis ich nach Wien komme [...]". - August Breisky war Professor der Gynäkologie in Bern und Prag und wurde 1886 als Nachfolger von Joseph Späth nach Wien berufen. "Breisky beherrschte als einer der ersten das gesamte Gebiet der medikamentösen und chirurgischen Gynäkologie. Er übertrug in Bern, Prag und später in Wien die Lehren der antiseptischen Chirurgie auf die Gynäkologie. Mit ihrer Hilfe und dank seiner eher konservativen Einstellung war er einer der erfolgreichsten gynäkologischen Operateure seiner Zeit" (NDB). - Mit gedr. Briefkopf.‎

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‎Breitenecker, Leopold, Gerichtsmediziner (1902-1981).‎

‎Ms. Brief mit eigenh. U. Wien, 21. II. 1975.‎

‎¾ S. 4to. An Heinz Hausner: "Wenn Sie einen Durchschlag Ihres Vortrages über 'Zukunftsaussichten' hätten, wäre ich Ihnen dankbar, denn der Mitteilung von Eisenstadt lag ein Vortragsbericht nicht bei, sondern nur eine kurze Inhaltsangabe [...]". - Leopold Breitenecker war seit 1959 Ordinarius und Vorstand des Instituts für gerichtliche Medizin Wien; sein zentrales Forschungsthema waren Gerichts- und Versicherungsmedizin sowie ärztliche Rechtskunde. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf des Rotary-Clubs.‎

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‎Breitner, Burghard, Mediziner und Schriftsteller (1884-1956).‎

‎3 eigenh. Briefe m. U. und 1 eh. Postkarte mit U. Wien, Innsbruck, 1.11.1932, 24.5.1933 und 24.7.1935.‎

‎Zus. 4 SS. 4to und 8vo. An den Linzer Primar Johann Kretz: Bedankt sich für Briefe und übersendet Grüße.‎

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‎Brester, Albert , Astronom (1843-1919).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Delft, 16. IX. 1888.‎

‎10½ SS. auf 6 Bll. Gr.-4to. In französischer Sprache an den Astronomen Friedrich Wilhelm Gustav Spörer. Mit kleiner Handzeichnung einer Planetenlaufbahn.‎

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‎Brunetière, Ferdinand, historien et critique (1849-1906).‎

‎Lettre autographe signée. Paris, 27. X. 1894.‎

‎1p½ In-8 (10 lignes). Lettre à en-tête de la Revue des Deux-Mondes. Il écrit à Alfred de Foville qui a demandé au duc de Noailles deux exemplaires de son article sur l'Avenir du Bimetallisme pour la bibliothèque de la Monnaie [dont Foville est le directeur]. Il n'y a pas eu de tirage à part et il lui envoie donc trois exemplaires de la revue contenant l'article. - Lettre collée sur un papier épais, le côté de l'enveloppe avec l'adresse à aussi été conservé. Ancienne collection de Foville.‎

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‎Brunetière, Ferdinand, historien et critique (1849-1906).‎

‎Lettre autographe signée. Paris, 19 mars [1901].‎

‎2p½ In-8 (17 lignes). Belle lettre à Paul Thureau-Dangin: "Dura Lex ! Hélas […] cher confrère et ami, je m'impose la loi de ne pas sortir le soir". Brunetière se remet et veut achever de se remettre en faisant un séjour d'une quinzaine "au pays du soleil". Il est donc obligé de se priver du plaisir que lui offre Thureau-Dangin le dimanche, comme il se privera aussi d'aller au Cercle Montmartre ce même jour. - Ancienne collection de Foville.‎

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‎Bruns, Viktor von, Chirurg (1882-1883).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Tübingen, 5. VII. 1862.‎

‎4 SS. auf Doppelblatt. 4to. An einen namentlich nicht genannten Kollegen: "Gern gehe ich auf Ihren Wunsch ein Ihnen meine Ansicht über den mir mitgetheilten Krankheitsfall auszusprechen, der in so manchen Punkten eine überraschende Aehnlichkeit, ja fast vollständige Uebereinstimmung mit der Krankheit meines Bruders darbietet [...]". - Viktor von Bruns wirkte von 1843 bis 1881 als Professor der Chirurgie in Tübingen und betätigte sich auf allen Gebieten der Chirurgie einschließlich der plastischen Chirurgie. Besondere Erfolge erzielte er in der Lippen- und Wangenrekonstruktion und als Facharzt für Kehlkopfkrankheiten. Zudem bereitete Bruns den Weg für die Wundbehandlung, da ihm die Herstellung von saugfähiger Verbandwatte aus Baumwolle durch Entfettung und Bleichung gelang.‎

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‎Buddeus, Johann Franz, Philosoph und Theologe (1667-1729).‎

‎Eigenh. Blatt mit Namenszug. Jena, 30. IX. 1718.‎

‎1 S. Qu.-schmal-kl. 8vo. "Aeterna sequamur memoriae caussa [!]". - Johann Franz Buddeus war Prof. der Moralphilosophie in Halle, lehrte dann als Prof. der Theologie in Jena und wurde 1715 Ordinarius. "Philosophisch an Thomasius, zum Teil auch an Locke orientiert, verfaßte Buddeus in der Hallenser Zeit die 'Elementa Philosophiae practicae' und die 'Institutiones Philosophiae eclecticae' (1703), die in zwei selbständigen Teilen die 'Elementa philosophiae instrumentalis' (Logik) und die 'Elementa phlosopiae theoreticae' (Metaphysik) behandeln; zusammen stellen sie - durchaus mit Lehrbuchcharakter - das vor Wolff am weitesten verbreitete philosophische System dar. In den theologischen Arbeiten, die der mit August Hermann Francke befreundete und von Spener beeinflußte Buddeus vor allem in Jena verfaßte, vermittelte er zwischen Pietismus und Orthodoxie" (DBE). - Etwas fleckig und mit Spuren alter Montage verso.‎

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‎Bünckau, Hermann, Theologe (D. n. b.).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. Lübeck, 21. XII. 1743.‎

‎1 S. Qu.-8vo. "Perfectio discipulorum gaudium et corona est magistrorum: Fructus enim magistri obedientia est discipuli, et ejus bona conversatio coronam dat magistro" (Ambrosius). - Hermann Bünckau war Archidiakon der Aegidienkirche in Lübeck und Herausgeber der "Bibliotheca anti-fanaticam Lubecensis" (1717). - Mit kleiner Numerierung am rechten oberen Blatt- und kl. Wurmspur am unteren Blattrand.‎

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‎Busch, August Ludwig, Astronom (1804-1855).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Königsberg, 6. IX. 1855.‎

‎1 S. Gr.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Mit vielen Grüßen übersende ich Ihnen anbei die meteorologischen Beobachtungen des vorigen Monates, der Sommer ist vorbei und am heutigen Tage bei 7-8 Grad Wärme hat man schon einen Vorgeschmack des entsetzlich langen Winters. Ich bin den ganzen Sommer hindurch nicht von [!] Hause weg gewesen; ich hoffe noch in diesem Monate eine Reise zu machen und der Versammlung der Naturforscher in Wien beizuwohnen [...]". - August Ludwig Busch war Privatlehrer für die Kinder von Joseph von Eichendorff, studierte nebenbei Astronomie bei Friedrich Wilhelm Bessel, und war hernach an der Sternwarte Königsberg tätig. "Nach Bessel's Tode wurde er 1849 Director der Sternwarte. Auf Bessel's Veranlassung reducirte er Bradley's Beobachtungen mit dem Zenithsector, welche in englischer Sprache Oxford 1838 herausgegeben wurden, und bestimmte aus Bradley's Beobachtungen die Aberrations- und Mutationsconstante. Er publicirte ein Verzeichniß sämmtlicher Werke von Bessel in Königsberg 1849 und die Königsberger Beobachtungen vom 22. bis 26. Bande und Band 29. Zahlreiche astronomische Beobachtungen von ihm finden sich in den Königsberger Beobachtungen und den Astronomischen Nachrichten, ein paar Schriften über die totale Sonnenfinsterniß am 28. Juli 1851 und eine "Vorschule der darstellenden Geometrie" 1846 sind besonders erschienen" (ADB III, 635). - Auf Briefpapier mit gepr. Briefkopf der Königsberger Sternwarte.‎

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‎Cagnoli, Antonio, Astronom (1743-1816).‎

‎2 eigenh. Briefe mit U. Bergamo, 1766 und 1767.‎

‎Zusammen (1+2 =) 3 SS. auf 4 Bll. Jeweils mit eh. Adresse (Faltbriefe). In italienischer Sprache an Eusebio della Lena in Lucca, u. a. mit der Bitte um Auskunft nach den Absichten der venezianischen Regierung hinsichtlich der aus Spanien ausgewiesenen Jesuiten (Br. v. 13. V. 1767). - Mit kleinen Randläsuren und starken Wasserschäden.‎

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‎Cagnoli, Antonio, Astronom (1743-1816).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Verona, 8. V. 1809.‎

‎½ S. 4to. In italienischer Sprache an den Anatomen Stephano Gallini (auch: Gallino). - Mit kleinen Randläsuren und leicht fleckig.‎

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‎Cagnoli, Antonio, Astronom (1743-1816).‎

‎Eigenh. Empfangsbestätigung mit U. Verona, 28. II. 1795.‎

‎½ S. 8vo. In italienischer Sprache verfaßte Bestätigung über den Erhalt von "lire 9 per conto del Sig. Carlo Scapin [?]". - Mit kleinen Läsuren am rechten Rand.‎

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