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Tilgner, Victor, Bildhauer (1844-1896).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 3. II. 1896.
5 SS. auf 4 Bll. 8vo. An seinen Freund Bauer: "In der Anlage sende ich Dir eine Fotografie von meinem einstigen Lehrmeister Josef von Gasser von Walhorn [recte: Valhorn]. Der alte Herr hat sich vor einigen Monaten in seine Heimat zurückgezogen. Am 22. Nov. vergangenen Monats wurde der ausgezeichnete Mensch und Künstler 80 Jahre alt. Nachdem ich ihm sehr viel verdanke möchte ich daß ihm die Freude bereitet wird, daß sein Bild und seine Biografie (siehe Eisenberg Künstlerlexikon) im Extrablatt gebracht würde. Er hat sein ganzes Leben in allerklösterlicher Stille und Zurückgezogenheit verbracht, er ist ein durchaus vornehmer Charakter, ein edler wirklich gottbegeisterter Künstler der von seinen Zeitgenossen nicht in dem Maße gewürdigt wurde wie er es um seiner Kunst willen verdient hat [...]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.
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Tilgner, Victor, Bildhauer (1844-1896).
Eigenh. Brief mit U. O. O., 17. IV. 1885.
½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen Herrn Waidmann: "Vielen Dank für Ihre freundlichen Zeilen[,] ich mache in meiner Verlegenheit Gebrauch von Ihrem gütigen Antrage. Ich muß am Montag meine Marmorstatue sammt Postament und noch 9 andere Gegenstände zur Aufstellung nach Pest senden. Da mich nun dieser Transport den zwei meiner Meute begleiten viel Geld kosten wird so erlaube ich mir die Bitte ob Sie mir den Betrag von 700fl creditiren bis das Geld von Graf Chandon kommt [...]".
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Volz, Hermann, Bildhauer (1847-1941).
Eigenh. Brief mit U. Wohl Karlsruhe, 24. XII. 1887.
2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Sie werden hiermit ganz ergebenst benachrichtigt, daß heute ein Modell für das Mozart-Denkmal in 3 Kisten an Sie als Eilgut abgegangen ist. Da die vorschriftsmäßige Lieferfrist 4 Tage beträgt, so bitte ich, bei etwaiger Verspätung die Sendung bei der dortigen Güterexpedition reklamiren und die rechtzeitige Absendung meinerseits als rechtzeitige Einlieferung gelten lassen zu wollen. Beim Auspacken bitte ich wegen großer Zerbrechlichkeit des Modells die größte Vorsicht anzuempfehlen [...]".
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Wallot, Paul, Architekt (1841-1912).
Brief mit eigenh. U. Berlin, 5. VII. 1890.
1 S. auf Doppelblatt. 4to. An Geheimrat von Siemens: "Herr Bauunternehmer Carl Bauer hat nunmehr heute seine Rechnungsaufstellung betreffend die in Ihrem Hause Bismarckstraße 10 gelieferten Arbeiten bei mir eingereicht und finde ich nichts dabei zu erinnern, wenn Sie demselben eine Abschlagszahlung im Betrage von 'Sechstausend Mark' auf sein Guthaben leisten wollen [...]". - Paul Wallots bekannteste Schöpfung ist der Entwurf zum Berliner Reichstagsgebäude. "Das Gebäude war während des Entstehens stark umstritten und erfuhr wegen der widersprüchlichen Wünsche der Baukommission, der preußischen Regierung und dreier Kaiser mehrere Planungsänderungen. Bei der Fertigstellung wurde Wallot 1894 zum Geheimen Baurat ernannt" (DBE).
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Weyr, Rudolf, Bildhauer (1847-1914).
Eigenh. Bildpostkarte mit U. O. O. u. D.
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An den Maler Maximilian Liebenwein: "Die aufrichtigsten herzlichsten Glückswünsche zum Jahreswechsel [...]". - Weyr übernahm im Auftrag von Gottfried Semper die Ausführung der Bogenzwickelfiguren über den Arkaden der Mittelrisalite des Kunsthistorischen Hofmuseums. Anschließend an den Arbeiten für die Ringstraßenbauten beteiligt, schuf er u. a. das Standbild Karls VI. für das Kunsthistorische Museum, übernahm die Ausschmückung der Kuppel des Naturhistorischen Museums und den bildhauerischen Schmuck der Decke im Zuschauerraum und im Proszenium des Burgtheaters. Weitere Werke des Künstlers - der neben Viktor Tilgner als "der maßgebende Vertreter der Bildhauerei der Epoche der Makartzeit" (Thieme/B. XXXV, 484) gilt - sind u. a. das Brahmsdenkmal am Karlsplatz (1908) sowie Grabdenkmäler auf dem Zentralfriedhof, darunter jenes für die Opfer des Ringtheaterbrandes (1882). - Die Bildseite mit einer Abbildung seines Grillparzer-Denkmals.
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Weyr, Rudolf, Bildhauer (1847-1914).
Eigenh. Visitenkarte. O. O. u. D.
1 S. Visitkartenformat. Professor Rudolf Weyr (dies gedruckt) "gratuliert Euch Glücklichen allen namentlich aber Dir u Deiner lieben Frau Gemahlin aufs herzlichste". - Weyr übernahm im Auftrag von Gottfried Semper die Ausführung der Bogenzwickelfiguren über den Arkaden der Mittelrisalite des Kunsthistorischen Hofmuseums. Anschließend an den Arbeiten für die Ringstraßenbauten beteiligt, schuf er u. a. das Standbild Karls VI. für das Kunsthistorische Museum, übernahm die Ausschmückung der Kuppel des Naturhistorischen Museums und den bildhauerischen Schmuck der Decke im Zuschauerraum und im Proszenium des Burgtheaters. Weitere Werke des Künstlers - der neben Viktor Tilgner als "der maßgebende Vertreter der Bildhauerei der Epoche der Makartzeit" (Thieme/B. XXXV, 484) gilt - sind u. a. das Brahmsdenkmal am Karlsplatz (1908) sowie Grabdenkmäler auf dem Zentralfriedhof, darunter jenes für die Opfer des Ringtheaterbrandes (1882).
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Widnmann, Max, Bildhauer (1812-1895).
Eigenh. Brief mit U. München, 20. IX. 1873.
1 S. 8vo. An die "Fotografen Association f. d. Weltausstellung | Wien" mit der Mitteilung, "daß von mir drei Arbeiten gegenwärtig auf der Weltausstellung sich befinden, nämlich ein jugendlicher Hermes, lebensgroße Statue von Marmor u. zwei Medaillons von Gips aus der Mythe von Amor u. Psyche. Sollte sich unter diesen die 'wundervolle Statue die allgemein Sensation macht'[,] wie Sie in Ihrem geehrten Schreiben zu meiner Ueberraschung bemerken, finden, so habe ich Nichts dagegen wenn Sie dieselbe fotografisch aufnehmen [...]". - Max von Widnmann besuchte die Kunstakademie in München, studierte bei Bertel Thorvaldsen in Rom und erhielt nach seiner Rückkehr zahlreiche Aufträge von König Ludwig I., darunter etwa das 1862 geschaffene Reiterdenkmal für den 1848 als König zurückgetretenen Ludwig oder die von Ludwig von Schwanthaler (dem Widnmann 1848 als Professor an der Münchner Akademie folgte) und Widnmann geschaffenen Viktorien in der Befreiungshalle bei Kelheim.
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Wielemans, Alexander Augustin, Edler von Monteforte, Architekt (1843-1911).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 7. XII. 1881.
1¾ SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Leider bin ich durch eine Erkältung verhindert persönlich in die fragl. Untersuchung zu interveniren. Ich habe jedoch die Ausführung der zunächst notwendigsten Schritte in die Hände des mir altbekannten, verläßlichen u. vorsichtigen Baumeisters O. Laske gelegt, welcher in seinen Maßnahmen von meinen Leuten in meinem Auftrage controlirt wird [...]". - Wielemans war nach dem Studium an der Akademie der bildenden Künste in Wien im Atelier seines Lehrers Friedrich von Schmidt tätig. 1874 gewann er die Konkurrenz um den Wiener Justizpalast, den er bis 1881 vollendete; Gerichtsgebäude u. ä. bildeten fortan einen Schwerpunkt seiner Tätigkeit (Graz, 1889-93; Salzburg, 1903-09), weiters entwarf er Sakralbauten (Breitenfelder Pfarrkirche in Wien) und Wohnhäuser bzw. Villen (Villa Gutmann in Baden, 1882-84). Sein zweites monumentales Hauptwerk wurde das Grazer Rathaus (Umbau 1887-1895 mit T. Reuter). - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.
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Zelezny, Franz, Bildhauer (1866-1932).
Eigenh. Bildpostkarte mit U. und kleiner Handzeichnung. Franzensbad, 15. IX. 1915.
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An Emma Schaup in Zipf/OÖ: "Bin bis 19. 9. in Franzensbad und will von hier nicht scheiden ohne Ihnen vorher recht herzliche Grüsse zu senden. Meine liebe Frau und Tochter Anna haben mich lieb hieher geleitet, sonst wäre ich nicht in 'Kur' gegangen [...]". - Franz Zelezny, ehedem Schüler von Julius Deininger und Anton Brenek, ließ sich nach mehrjähriger Tätigkeit in der väterlichen Bildhauerwerkstatt und einem Aufenthalt in Paris als freischaffender Bildhauer in Wien nieder, wurde Mitglied des Künstlerhauses, gehörte dem Albrecht-Dürer-Bund an und war 1907/08 als Prof. an der Fachschule für Holzbearbeitung in Villach tätig. Später lebte und arbeitete er wieder in Wien. Er schuf u. a. zwei Reliquienbüsten der Päpste Sixtus und Urban (1902) für den Wiener Stephansdom, eine Buchsholzstatuette der Kaiserin Elisabeth (1905) sowie zahlreiche Bildnisse bekannter Wiener Persönlichkeiten. - Die Bildseite mit einem Motiv aus Franzensbad ("Partie an der Stahlquelle"); die Zeichnung zeigt ein mit Strohhalm aus einem Glas trinkendes "kohlensaures Engerl" (so betitelt). Tls. in Bleistift.
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Zelezny, Franz, Bildhauer (1866-1932).
Eigenh. Brief mit U. O. O., 10. XII. 1915.
1 S. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. An ein Fräulein Mutterl: "Bitte heute so lieb zu sein und zwischen 12-1 die von mir gemachten Entwürfe zu besichtigen [...]". - Franz Zelezny, ehedem Schüler von Julius Deininger und Anton Brenek, ließ sich nach mehrjähriger Tätigkeit in der väterlichen Bildhauerwerkstatt und einem Aufenthalt in Paris als freischaffender Bildhauer in Wien nieder, wurde Mitglied des Künstlerhauses, gehörte dem Albrecht-Dürer-Bund an und war 1907/08 als Prof. an der Fachschule für Holzbearbeitung in Villach tätig. Später lebte und arbeitete er wieder in Wien. Er schuf u. a. zwei Reliquienbüsten der Päpste Sixtus und Urban (1902) für den Wiener Stephansdom, eine Buchsholzstatuette der Kaiserin Elisabeth (1905) sowie zahlreiche Bildnisse bekannter Wiener Persönlichkeiten.
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Franz Salvator, Erzherzog von Österreich (1866-1939).
Eigenh. Brief mit U. Lichtenegg, 4. II. 1895.
3 SS. auf Doppelblatt. 4to. An einen Oberlandesgerichtsrat: "Im Anschlusse sende ich Ihnen mit bestem Danke die mir zur Einnsicht übermittelten Schriften zurück. Nach Durchsicht derselben bin ich nun vollkommen im Klaren wie es mit den toskanischen Sachen steht. Das Einzige was mir auffiel ist die zum ersten Quartal beigelegte Beilage No. 3 über die Pensionen in Toskana. Die beiden Listen [...] weisen einige Ungleichheiten auf. Zum Beispiel der Pensionist Brocci Antonio bekömmt in der zuerst angegebenen Liste ein 'sussidio a vita' von Lire 600.- während in der zweiten Liste er nur ein 'sussidio temporario' erhält, wie kommt das? [...]". - Entwas knittrig und mit kleinen Randläsuren.
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Lee Teng-hui, President of the Republic of China (b. 1923).
Signed colour portrait photograph. N. p. o. d.
175:127 mm. Fine signed official colour photograph of the Chinese politician. Together with a printed card.
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Livingstone, David, African explorer (1813-1873).
Autograph letter signed. Burnbank Road, Hamilton, 8 June 1865.
8vo. 3 pp. on on bifolium. With one addendum (s. b.). The letter is addressed to Peter Le Neve Foster, Secretary to the Society of Arts, with whom Livingstone corresponded a good deal during this period, asking him to supply samples which give an idea of the papers for the Indian civil service examinations: "[...] Neither of my boys are fit as yet for it but I would like to shew them what is expected one of them got prizes for Geography German French & Latin yesterday and seems likely to go on in these studies - Another got a prize for drawing - I wish to set them to aim high [...]". - Livingstone worries about the future of his surviving son, while preparing for his final departure for Africa that August. He had been invited to return to Africa by the Royal Geographic Society that January, in order finally to sort out the problem of the Nile. He wrote this letter when staying with his long ailing and bedridden mother. Soon afterwards, thinking that she was rallying, he dashed down to Oxford in order to deliver a lecture, where he received a telegram announcing her death on the eighteenth. He and his wife Mary, who had died in Africa in 1862, had three sons, Robert Moffat Livingstone (1846-64), Thomas Steele Livingstone (1849-76) and William Oswell Livingstone (1851-92). Robert, the eldest, had died of his wounds the previous December, while fighting on the Union side in the American Civil War under the name Rupert Vincent so as not to bring discredit to his father, who was wont to accuse him of trading off his name. In Tim Jeal's opinion, 'Robert's life is really the story of Livingstone's failure as a parent' (Livingstone, Pimlico edition, p. 281). Oswell, the youngest, fell out of favour when in 1872, as a member of the RGS relief expedition that had been upstaged by Stanley, he failed to join his father but instead recommended him to return home, causing his father to dub him 'as poor a specimen of a son as Africa ever produced'. Tom, the middle and eldest surviving son, stayed the course and was to act as his father's chief executor; although it was to be his sister Agnes, Livingstone's doted-upon daughter, who became chief guardian of his reputation. - An album with letters to Foster by Henry Cole and others is included in the lot.
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Sailer, Toni, Skirennläufer und Schauspieler (1935-2009).
Eigenh. Brief mit U. München, 8. VIII. 1957.
1 S. 8vo. An einen Herrn Strabl: "Es ist zwar schon wieder sehr, sehr lange her, daß ich von Euch im Stadion geehrt wurde aber ich möchte Ihnen und allen Anderen doch noch recht herzlich für diese große Mühe danken [...]". - Die Tinte im unteren Teil stellenweise etwas zerlaufen.
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Bossi, Carlo Aurelio, Dichter und Politiker (1758-1823).
Eigenh. Brief mit U. Mailand, 28. IX. 1814.
½ S. Kl.-4to. In italienischer Sprache an einen namentlich nicht genannten Adressaten.
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Braun, Felix, Schriftsteller (1885-1973).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 7. IX. 1937.
1 S. Gr.-8vo. Wohl an Hans Nüchtern: "Ich wäre Ihnen dankbar, wenn ich wieder einmal im Radio etwas vorlesen dürfte, etwa etwa im "Feuilleton der Woche"; am liebsten wäre mir die Erzählung von der Magd vom Chiemsee", die ich einreiche, dazu die "Erinnerungen an Eleonora Duse" (als Eventualbeitrag). Ich bin bis Mitte November in Österreich [...]". - Der aus Wien stammende Journalist und Dramaturg Hans Nüchtern (1896-1962) war seit 1924 Leiter der literarischen Abteilung der RAVAG und unterrichtete auch an der Akademie für Musik und darstellende Kunst sowie am Max Reinhardt-Seminar. - Mit Eingangsvermerken.
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Ehrismann, Albert, Lyriker, Dramatiker und Erzähler (1908-1998).
Sammlung von 5 Typoskripten mit eigenh. U., 1 eh. Briefgedicht mit U., 1 ms. Brief mit eh. U., 1 eh. Albumblatt mit U. und 1 gedr. Gedicht mit eh. U. O. O., 1949 bis 1992.
Zusammen 12 Bll. Verschiedene Formate. Vorliegend die signierten (und teils gewidmeten) Typoskripte "In der Sternenwiege", So schlafe Du dann auch", "Voreiliges Wanderlied ins Jahr 1990", "Kürzestes Geburtstags-Dankgedicht 1988 | Für die Freunde" und Widmungs-Selbstbedienungs-Katalog (Im halben Dutzend billiger)", das eh. Briefgedicht mit U. an Gusti Thomann (dat. 21. II. 1956), der ms. Brief mit eh. U. an Esther Thomann (dat. 5. IX. 1950), das eh. Albumblatt mit U. ("Geburtstage") datiert a. d. J. 1992, das gedr. Gedicht "Die Silberglocken von Bethlehem" mit eh. U. ist mit "Weihnacht 1950" datiert.
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Friedjung, Heinrich, Historiker (1851-1920).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 24. IX. 1909.
3¾ SS. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. adr. Kuvert. An den Schriftsteller Rudolf Hawel: "Vor langer Zeit bin ich von meinem Urlaube zurückgekehrt. Auf der Reise las ich das hübsche Buch, mit dem Sie mich beschenkten und erfreuten; viele heitere Augenblicke wurden mir durch die Humoresken bereitet, welche um Ihr häusliches Leben gerankt sind. Wie eine frische Quelle sprudelte die Heiterkeit aus Ihrem Innern, so daß sich alle häuslichen Unebenheiten in eine heitere Harmonie auflösen. Ihr Buch ist aber ein unwiderleglicher Beweis, daß Sie Ihre grundgütige Gattin in unverantwortlicher Weise nicht bloß blostellen, sondern gradezu verläumden [!]. Denn nur ein edles, taubensanftes Gemüth kann sich all die tückischen Anwürfe gefallen lassen, welche Sie gegen Ihre Gattin erheben. Wissen Sie was ich thäte, wenn ich an ihrer Stelle wäre? Die Reihenfolge wäre die 1) Fingernägel und 2) Scheidung. Sie sind der undankbarste aller Gatten und aller Dichter. Denn Ihre Vorgänger, etwa Homer und Schiller, mussten ihre Heldinnen aus der Urzeit oder aus längst vergangenen Tagen herholen; Ihnen aber steht Helena, Maria Stuart und die Braut von Messina als Lebensgefährtin zur Seite - und nur an Ihnen liegt es, daß Sie diese Frauengestalt, die Ihnen offenbar sehr, aber sehr imponirt, in die Höhe des Humors, und nicht epischer oder dramatischer Gewalt emporheben [...]".
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Handke, Peter, Schriftsteller und Nobelpreisträger (geb. 1942).
["Einladung, Hermann Lenz zu lesen"]. Ms. Typoskript mit zahlreichen eigenh. Korrekturen. O. O., 6.-21. II. 1973.
3½ SS. auf 4 Bll. Groß-folio. Manuskript seines 1973 in der Süddeutschen Zeitung erschienenen Essays über Hermann Lenz: "Nichts vergessen ... 1965 las ich im Auftrag des österreichischen Rundfunks 'Die Augen eines Dieners' von Hermann Lenz. Ohne geübt zu sein, schrieb ich eine halbwegs geübte Kritik, in der, als ich sie vor kurzem wiederlas, nichts von dem vorkam, was ich damals mit dem Buch erlebt hatte; stattdessen ein Vergleich mit Knut Hamsun, der Zuschlag zu einer vertrauten Literaturart und damit der Zuschlag zur Literatur als etwas Vertrautem. Und trotzdem vergaß ich Hermann Lenz nicht [...]". - Mit kleinen Randläsuren.
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Heller, Fred, Schriftsteller und Journalist (1889-1949).
"Frau Lissy liest ein Buch". Eigenh. Manuskript mit Namenszug im Titel. O. O. u. D.
4½ SS. auf 5 Bll. (Kl.-)8vo. "Frau Lissy liest nur Bücher, die man ihr empfiehlt. Sie ist ungemein lesehungrig. Aber wie das beim Hunger schon so ist: Gourmands sind nie hungrig, den Hungrigen kommt es auf die Quantität an. Frau Lissy liebt dicke Bücher. Seit drei Tagen heißt das Buch 'Von mir zu Dir' und ist ein Roman von Johannes D. Danzer. 'Kennen Sie Danzer?' fragte uns Frau Lissy. 'Nein', gestanden wir. Sie schüttelte den Kopf über soviel Unbildung. Denn dieser Mensch, dieser Danzer, war das größte Erzählergenie der Gegenwart. Die Gegenwart selbst [...]". - Drei Blatt in kleinerem Format, da beschnitten.
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Kreuder, Ernst, Schriftsteller (1903-1972).
Eigenh. Postkarte mit U. Wohl Darmstadt, 19. XII. 1963.
1 S. 8vo. Mit eh. Adresse. An den Schriftsteller Werner Helwig: "Hier kommen Drucksachen, die Beckett-Foto-Seiten an Sie zurück. Sieht schon unerbittlich und gut aus! Falls Sie gelegentl. 1 Foto von ihm entbehren können, wär mir wertvoll! Habe inzwischen 'Molloy', 'Malone stirbt', 'Der Namenlose', 'Wie es ist' u. sämtl. Stücke gelesen. Da bleibt keen Ooge mehr verschont! Der geht dem Rummel auf den Grund. Sprache! Und so unpathetisch clownesk. Mischung von Chaplin u. Wittgenstein, von Buster Keaton u. Kierkegaard [...]". - Mit gestemp. Adresse.
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Meyer, Richard Alfred, Schriftsteller und Verleger (1882-1956).
Eigenh. Brief mit U. Wohl Berlin, 10. XII. 1908.
2½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen Herrn Korrodi, wohl der Literaturkritiker und Essayist Eduard Korrodi: "Zum ersten Mal sah ich meinen Namen auf einem Dedikationsblatt und freue mich, dies mit den Namen der Frau Enrica und mit dem eines Vertreters unserer lieben aufstrebenden Jugend verbunden zu sehn. Es tat mir auch wohl, dass ein aus heller Freude und Zustimmung erwachsenes Buch [...] meinen Namen trägt und nicht ein rein wissenschaftliches oder überwiegend kritisches [...]". - Bei dem genannten Titel handelt es sich wohl um Korrodis "Enrica von Handel-Mazzetti. Die Persönlichkeit und ihr Dichterwerk" (Alphonsus, Münster 1909).
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Suttner, Bertha von, Schriftstellerin und Friedensnobelpreisträgerin (1843-1914).
2 eigenh. Briefe mit U. 2 eh. Postkarten mit U. Wien und Stockerau, 1911 bis 1913.
Zusammen 7 SS.l auf 5 Bll. Die Karten mit eh. Adresse. An den k. k. Offizial L. Pohlner im Bahnamt Nußdorf, meist über Einladungen und Besuche: "Da ich bei meiner Abreise Auftrag gegeben hatte mir Bücher [...] nicht nachzuschicken, wurde mir das Ihre nicht übermittelt. Erst neulich erfuhr ich durch meine Leute, daß Sie ein solches bei mir abgegeben hatten (mir war nur die Visitkarte zugekommen) und da gab ich Auftrag das[s] es mir geschickt werde. - Gestern nun erhielt ich's und habe schon 100 S. gelesen und freue mich auf die Fortsetzung. Vortrefflich! - Diese ganze historische Methode ist ausgezeichet, denn gewöhlnlich [!] trachten unsere Gegner uns mit der Historie zu erschlagen [...]" (a. d. Br. v. 2. VIII. 1911).
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Suttner, Bertha von, Schriftstellerin und Friedensnobelpreisträgerin (1843-1914).
5 eigenh. Postkarten mit U. bzw. Initialen. Harmannsdorf und Wien, 1892 und 1893.
Zusammen 4½ SS. auf 5 Bll. (Qu.-)8vo. Jeweils mit eh. Adresse. An den Schriftsteller Paul Wilhelm (d. i. Wilhelm Dworaczek, 1873-1916): "Briefe, Spitteler u. Circular erhalten. Kann Ihren Eifer nicht genug loben. - Was die Brockner [?] anbelangt, so kann als Material viel Nützliches gefunden werden in der 'Presse' vom 29. u. 30. Sept. Den Aufruf seine ich meinem Freund beim 'N. W. Tagbl.' - mit der Bitte um Veröffentlichung [...]" (1. X. 1892). - "Wohl bekommen die Ruhe und das Bad. Desto mehr Kraft dann für die Herbstcampagne [...]" (7. VIII. 1893).
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Suttner, Bertha von, Schriftstellerin und Friedensnobelpreisträgerin (1843-1914).
Eigenh. Brief mit U. O. O., 2. XII. 1892.
1¾ SS. 4to. An einen Vereinsgenossen: "Mit Fh. Krafft Ebing werde ich in der Neumann-Angelegenheit selber reden. Er wird es an einer Ermunterung sicher nicht fehlen lassen. Ich bin übrigens überzeugt daß das Beispiel wirkt [...]". - Etwas gebräunt und mit Randläsuren; im Mittelfalz zur Hälfte durchrissen.
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Franz Steger, Sänger (1824-1914).
Lithographisches Portrait (Josef Kriehuber) mit eigenh. Widmung und U. Wien, 31. III. 1856.
328:270 mm (Plattenrand). Stärker fleckig.
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Graeser, Wolfgang, Geiger, Musikforscher und Mathematiker (1906-1928).
Eigenh. Brief mit U. Berlin, 8. VI. 1928.
2 SS. Kl.-4to.. Fünf Tage vor seinem Freitod an einen Redakteur (wohl der Literaturkritiker und Essayist Eduard Korrodi) "ueber eine eventuelle Taetigkeit bei der N. Z. Z.": "[...] Ich darf noch darauf hinweisen, dass ich bisher noch nicht redaktionell in einer Zeitung taetig war, sondern lediglich wissenschaftlich und schriftstellerisch fuer eine gearbeitet habe (s. 'Koerpersinn'). Ganz besonders wuerde ich mich freuen, wenn es mir gelingen wuerde in den Dienst eines so grossen Unternehmens wie die N. Z. Z. zu kommen, dem Brennpunkt und Sammelorgan des geistigen Lebens in der Schweiz und wenn ich auf diese Weise in nahen Zusammenhang mit dem schweizerischen Geisteslebe und zumal dem meiner Geburtsstadt gebracht wuerde [...]". - Mit kleinen Randläsuren.
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Kainz, Josef, Schauspieler (1858-1910).
Portraitphotographie mit eigenh. Widmung und U. O. O., 24. VI. 1905.
238:162 mm. Schönes Kniestück en face aus dem Atelier Ernst Pflanz, Marienbad, mit dessen gedr. Signet am Trägerkarton.
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Liszt, Franz, Austro-Hungarian composer (1811-1886).
Autograph letter signed ("F. Liszt"). N. p., 14 July [18]61.
8vo. 2 pp. on blue wove paper bifolium. To Peter Cornelius ("Liebster Cornelius"), in German, telling him that he has just been informed that the full score of his opera, "Der Barbier von Bagdad", was not in the local theatre library as Cornelius had kept it, and asking that the score be sent to him by return, the trio being an essential part of the programme entitled "Performance of Manuscript Works of the Present Time". - Franz Liszt, Peter Cornelius's mentor and friend, was due to conduct a piece from Cornelius's controversial comic opera "Der Barbier von Bagdad" at the third concert of the Artists' Congress in Weimar on 7th August 1861. The opera was first performed at the Hoftheater in Weimar on 15th December 1858, amidst a hostile demonstration organised by the theatre director, Franz Dingelstedt, who was in conflict with Liszt and the so-called neo-German school of composition. Liszt resigned his post after the fracas and both he and Cornelius left Weimar as a result. The opera was not played again in its entirety in the composer's lifetime but, as is clear from this letter, Liszt remained loyal to his friend and secretary, and continued to champion his work. According to Grove, Cornelius was a "gifted independent composer" who "may have been the composer from the Liszt circle who, after Liszt and Wagner themselves, most successfully realised the musical ideals of the New German school, albeit in a highly personal idiom" (New Grove Dictionary of Music and Musicians VI, 477).
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Albach-Retty, Rosa, Schauspielerin (1874-1980).
Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.
1 ½ SS. 4to. An den Schauspieler Paul Pranger: "Dass Sie in Ihrer Einöd und wo Sie mit Ihrer Reconvalescenz beschäftigt meiner gedacht haben, rührt mich auf's Tiefste. Wenn es nach meinem Herzen ginge, ließe ich jetzt eine lange Epistel vom Stapel, aber ich habe so unendlich viele Beweise von Liebe und Anhänglichkeit bekommen, das ich schon seit 3 Tagen schreibe und schreibe! Ich kann Ihnen nur sagen, dass Ihr lieber Brief mich ganz besonders gefreut hat. Werden Sie mir bald ganz gesund […]".
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Dawison, Bogumil, Schauspieler (1818-1872).
Lithographisches Portrait (Josef Kriehuber) mit eigenh. Widmung und U. O. O., 1850/51.
371:315 mm auf größerem Trägerkarton. "Zur freundschaftlichen Erinnerung! | Sylvesternacht 1850-51. | B. Dawison". - Etwas fleckig.
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Harvey, Lilian, Schauspielerin (1906-1968).
Portraitpostkarte mit eigenh. U. O. O. u. D.
1 S. 8vo.
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Harvey, Lilian, Schauspielerin (1906-1968).
Portraitpostkarte mit eigenh. U. O. O. u. D.
1 S. 8vo.
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Harvey, Lilian, Schauspielerin (1906-1968).
Portraitpostkarte mit eigenh. U. O. O. u. D.
1 S. 8vo.
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Herterich, Franz, Schauspieler, Regisseur und Theaterdirektor (1877-1966).
Eigenh. Brief mit U. O. O., 4. X. 1937.
2 SS. Qu.-8vo. Bedankt sich bei dem Schauspieler Paul von Pranger (1888-1961) und seinen Kollegen vom Wiener Burgtheater: "[Gedruckt: Herzlichen Dank für die freundlichen Glückwünsche] die Sie mir in Ihrem u. im Namen aller Kollegen dargebracht haben. Wenn es mir gelungen ist, in diesen bewegten Theaterjahren das zu sein und zu bleiben, was mir einzig wertvoll scheint, ein Mensch und Freund und guter, aufrechter Kamerad und Sie und die Kollegen das anerkennen, so ist mir das mehr wert, als die prunkvollste Feier auf dem goldenen Stuhl […]". - Franz Herterich wurde nach Stationen am Münchner Schauspielhaus, in Zürich, New York, Straßburg, Leipzig und dem Berliner Neuen Schauspielhaus 1912 von Hugo Thimig ans Wiener Burgtheater engagiert, war dort als Regisseur und Schauspieler, 1923-30 auch als dessen Direktor tätig. 1932 übernahm er die künstlerische Leitung des Theaters der Jugend in Wien und war maßgeblich an dessen Wiederaufbau nach 1945 beteiligt. 1948 erschien sein Werk "Das Burgtheater und seine Sendung"; als Schauspieler gehörten Wallenstein, Wilhelm Tell sowie Rudolf II. in "König Ottokars Glück und Ende" zu seinen erfolgreichsten Rollen.
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Janssen, Julia, Schauspielerin (1900-1982).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 5. III. 1941.
1 S. 4to. An Paul (wohl der Schauspieler Paul Pranger): "Durch meinen - ach, zu seltenen - Besuch im Theater, höre ich erst heute von dem grossen Verlust, der Dich betroffen hat. Ich möchte Dir nur sagen, wie ich von Herzen mit Dir fühle […]". - Die Tochter des Komponisten und Musikdirektors Julius Janssen debütierte 1927 am Wiener Burgtheater, dessen Ensemble sie lange Jahre angehören sollte. Im Film war sie nur zweimal, in "Der Himmel auf Erden" (1935) und in "Singende Jugend" (1936) zu sehen.
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Machland, Sepp vom, Komiker (D. n. b.).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 8. II. 1930.
1 S. Gr.-4to. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "In Erwiderung Ihrer werthen Zuschrift theile ich Ihnen mit das[s] ich gerne Ihrer Einladung Folge leiste [...]". - Mit photographischem Briefkopf, der - wie es dort heißt - "Oberösterreichs populärsten Komiker" zeigt; mit Eingangsstempel und Registraturvermerk.
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Mathes-Röckel, Luisabeth, Schauspielerin (1841-1913).
Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.
2 SS. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Wenn Ihnen auch persönlich unbekannt, dürfte mein Name Ihnen doch nicht fremd sein und Sie daher über meine Zeilen nicht zu sehr erstaunen. Ich wünschte sehr die heutige Vorstellung der komischen Oper zu besuchen und Herr Matras meinte Sie würden wohl so freundlich sein, mir Entrée zu gewähren. Daraufhin bin ich so frei um eine Loge oder zwei Sondersitze für heute Abend zu bitten […]". - Mathes-Röckel debütierte 1858 in Weimar und unternahm von dort Gastspielreisen nach Frankfurt am Main, Hannover, Halle, Magdeburg, Köln, Heidelberg, Berlin und Königsberg. 1863 ging sie ans Hoftheater in Schwerin und debütierte schließlich am 7. April 1866 am Burgtheater in Wien, wo sie insbesondere von Franz Dingelstedt gefördert wurde.
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Mathes-Röckel, Luisabeth, Schauspielerin (1841-1913).
Portraitphotographie mit eigenh. Widmung und U. Wien, Mai 1891.
179:111 mm. Brustbild aus dem Atelier des Fotografen L. Zwickly, Wien, mit dessen gedr. Signet am unteren Rande des Trägerkartons. Die Widmung auf der Verso-Seite: "Glaub' nicht zuviel, was man dir sagt, / Beantwort nichts, als was man fragt, / Habe Geduld, erwarte die Zeit - / Das Glück kommt nach, es ist nicht weit". - Mathes-Röckel debütierte 1858 in Weimar und unternahm von dort Gastspielreisen nach Frankfurt am Main, Hannover, Halle, Magdeburg, Köln, Heidelberg, Berlin und Königsberg. 1863 ging sie ans Hoftheater in Schwerin und debütierte schließlich am 7. April 1866 am Burgtheater in Wien, wo sie insbesondere von Franz Dingelstedt gefördert wurde.
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Mayer, Maria, Schauspielerin (1877-1958).
Eigenh. Briefkarte mit U. Wien, 27. I. 1934.
2 SS. Qu.-8vo. An Frau von Pranger: "Sie haben mir mit Ihrem so nachdenklich lieben Geschenk eine grosse Freude bereitet, für die ich Ihnen mit grosser Herzlichkeit danke [...]".
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Mayer, Maria, Schauspielerin (1877-1958).
Eigenh. Briefkarte mit U. O. O., 2. XII. 1939.
4 SS. auf 2 Bll. Qu.-8vo. An Hrn. und Frau von Pranger: "Haben Sie vielen Dank für Ihre liebe Anteilnahme und die freundlichen Genesungswünsche. Ihr lieber Blumengruss erfreut Auge und Herz! [...]".
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Mitterwurzer, Friedrich, Schauspieler und Regisseur (1844-1897).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 18. XI. 1895.
2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An den Konzertunternehmer und Musikalienhändler Anold Rosé, dem er eine Notiz für die "Mittwoch-Blätter" zusendet: "Zu der Märchen Vorlesung Friedrich Mitterwurzer's welche [...] stattfindet zum Besten des Journalisten Vereines Concordia haben die Proben bereits begonnen. Die dazu gehörigen Bilder werden eine große Überraschung bieten. Die Figuren werden beinahe lebensgroß erscheinen. Allem Anschein nach wird die Vorlesung Mitterwurzer's eine der interessantesten der Saison werden [...]". - Friedrich Mitterwurzer debütierte 1862 am Stadttheater in Meißen und war dann als Komiker und Liebhaber bei verschiedenen Wandertruppen tätig. Nach Engagements in Hamburg, Bremen, Berlin und Breslau spielte er 1866 in Graz und wechselte 1867 an das Wiener Burgtheater. In den folgenden Jahrzehnten spielte Mitterwurzer zwischendurch bei Heinrich Laube in Leipzig, an anderen Wiener Theatern sowie in Berlin. - Mit kleinen Randläsuren.
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Mitterwurzer, Wilhelmine, Schauspielerin (1848-1909).
Blatt mit eigenh. U. Wien, Mai (?) 1898.
1 S. Visitkartenformat. Wilhelmine Mitterwurzer debütierte ohne Ausbildung 1862 in Berlin, spielte dann in Pest, Leipzig, Graz und Prag und heiratete 1867 Friedrich Mitterwurzer. "1871 an das Burgtheater in Wien engagiert, entwickelte sie sich dort von der Naiven zur Charakterdarstellerin und übernahm später auch die Rolle der Alten. Daneben trat sie auch als Soubrette in Konversationsstücken auf" (DBE). Zu ihrem Repertoire gehörte u. a. die Frau Sörby in Ibsens "Wildente" und die Titelrolle in Lessings "Minna von Barnhelm". - Mit umlaufendem Goldschnitt.
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Mitterwurzer, Wilhelmine, Schauspielerin (1848-1909).
Eigenh. Brief m. U. Wien, 29. V. 1896.
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. adr. Kuvert. An Melanie Wiesel in Wien: "Sehr gern würde ich Ihnen ein Bild mit Unterschrift senden - augenblicklich besitze ich aber gar keine Bilder. Sie müssen sich noch ein wenig gedulden [...]". - Wilhelmine Mitterwurzer debütierte ohne Ausbildung 1862 in Berlin, spielte dann in Pest, Leipzig, Graz und Prag und heiratete 1867 Friedrich Mitterwurzer. "1871 an das Burgtheater in Wien engagiert, entwickelte sie sich dort von der Naiven zur Charakterdarstellerin und übernahm später auch die Rolle der Alten. Daneben trat sie auch als Soubrette in Konversationsstücken auf" (DBE). Zu ihrem Repertoire gehörte u. a. die Frau Sörby in Ibsens "Wildente" und die Titelrolle in Lessings "Minna von Barnhelm".
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Mitterwurzer, Wilhelmine, Schauspielerin (1848-1909).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 5. VI. 1901.
1 S. Qu.-kl.-4to. An einen namentlich nicht genannten Baron: "Trotzdem ich mir denke daß es heute Abend sehr gut besucht wird, erlaube ich mir dennoch die Anfrage ob es möglich wäre für eigenen Gebrauch einen Sitz zur Vorstellung 'König Leon' zu erhalten [...]". - Wilhelmine Mitterwurzer debütierte ohne Ausbildung 1862 in Berlin, spielte dann in Pest, Leipzig, Graz und Prag und heiratete 1867 Friedrich Mitterwurzer. "1871 an das Burgtheater in Wien engagiert, entwickelte sie sich dort von der Naiven zur Charakterdarstellerin und übernahm später auch die Rolle der Alten. Daneben trat sie auch als Soubrette in Konversationsstücken auf" (DBE). Zu ihrem Repertoire gehörte u. a. die Frau Sörby in Ibsens "Wildente" und die Titelrolle in Lessings "Minna von Barnhelm".
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Neumann, Louise, Schauspielerin (1818-1905).
Lithographisches Portrait (Josef Kriehuber) mit eigenh. Widmung und U. Graz, Juli 1858.
499:332 mm. "Ach du ziehst jetzt fort zum Städtle naus | Städtle naus, | Das macht mich recht betrübt, | Aber denk auch dort im fremden Haus | fremden Haus, | Daß dich des Lorle g'liebt!" - Etwas fleckig und mit einem kleinen Randeinriß.
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Ritter, Josef, Sänger (1859-1911).
Eigenh. Brief m. U. Wien, 17. XI. 1895.
2 SS. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. Beiliegend Umschlag. An Melanie Wiesel in Wien: "Das junge Menschenherz träumt vom krönenden Lorbeer und es nicht ahnt, daß hinter jedem Blatt eine Träne lauert" Am 2 Blatt: "Bitte nicht böse sein, wenn ich Ihren freundlichen Wunsch erst heute erfülle". - Erfolgreiche Gastspiele in London und Wien führten 1891 zu einer festen Anstellung Ritters an der Wiener Hofoper, "an der er bis zu seinem krankheitsbedingten Ausscheiden (1906) in fast 1000 Auftritten durch seine schöne Baritonstimme und sein starkes Spieltalent [...] Anerkennung fand" (ÖBL IX, zit. n. DBA II 1081, 67).
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Ritter, Josef, Sänger (1859-1911).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 16. XII. 1898.
1 S. 8vo. "Durch mein Unwohlsein und Erholungsreise verhindert, Ihrer so freundlichen Einladung zum Ballfeste der ‚Concordia' Folge zu leisten, erlaube ich mir, Ihnen hiermit für die Einladung herzlichst zu danken und um gütige Entschuldigung wegen meines Nichterscheinens zu bitten […]". - Erfolgreiche Gastspiele in London und Wien führten 1891 zu einer festen Anstellung Ritters an der Wiener Hofoper, "an der er bis zu seinem krankheitsbedingten Ausscheiden (1906) in fast 1000 Auftritten durch seine schöne Baritonstimme und sein starkes Spieltalent [...] Anerkennung fand" (ÖBL IX, zit. n. DBA II 1081, 67).
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Robert, Emerich, d. i. Emmerich Magyar, Schauspieler (1847-1899).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 19. I. 1878.
3 ½ SS. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. "Euer Hochwohlgeboren / wollen mir gestatten Ihnen meine herzlichste Freude auszusprechen über das endliche Zustandekommen dieses, wenn auch kurzen, Gastspieles u., die mir hierdurch eröffnete Aussicht Ihnen, hochverehrter Herr, näher treten, unter Ihrer Leitung künstlerisch wirken zu dürfen […] Frau Baronin Rittenstein schreibt, daß ich es Ihrer Vermittlung allein verdanke, daß mein Auftreten bewilligt, indem die Vorstellung des Narziss durch Sie ermöglicht wurde! […]". - Auf Briefpapier mit gedr. Monogramm - Robert Emerich debütierte 1865 am Zürcher Aktientheater, kam 1866 an das Stuttgarter Hoftheater und 1868 an das Kgl. Schauspielhaus Berlin, dessen Mitglied er wurde. 1872 folgte er der Berufung Heinrich Laubes an das neu gegründete Wiener Stadttheater, verließ diese Bühne gemeinsam mit Laube 1874 und unternahm Gastspielreisen. 1875-78 trat er zeitweise wieder am Stadttheater in Wien auf und wechselte 1878 an das Burgtheater, dem er bis zuletzt angehörte.
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Robert, Emerich, d. i. Emmerich Magyar, Schauspieler (1847-1899).
Eigenh. Brief mit U. O. O., 16. II. 1895.
2 SS. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. An Herrn von Spiegel: "Wollen Sie und das hochverehrte Comité mein aufrichtigstes, herzlichstes Bedauern entgegennehmen, dem Concordia-Ball nicht anwohnen zu können. Wie Sie sich erinnern werden, habe ich mich bei der Vorstellung von ‚Nathan' im Carlsthater derart erkältet, daß ich über drei Wochen das Zimmer zu hüten gezwungen war […]". - Robert Emerich debütierte 1865 am Zürcher Aktientheater, kam 1866 an das Stuttgarter Hoftheater und 1868 an das Kgl. Schauspielhaus Berlin, dessen Mitglied er wurde. 1872 folgte er der Berufung Heinrich Laubes an das neu gegründete Wiener Stadttheater, verließ diese Bühne gemeinsam mit Laube 1874 und unternahm Gastspielreisen. 1875-78 trat er zeitweise wieder am Stadttheater in Wien auf und wechselte 1878 an das Burgtheater, dem er bis zuletzt angehörte.
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