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‎Meixner, Karl Wilhelm, Schauspieler (1815-1888).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 23. V. 1870.‎

‎5 SS. auf 2 Doppelbll. 8vo. An einen Freund: "Hoffend[,] daß Sie Ihren gestrigen Vergnügungszug gemütlich 'überstanden' haben- ersuche ich Sie nun im Namen des 'Schröder' - mit allen nur denkbaren: Ascher-Wallner-Haase-Ziegler'schen p[p]. Posaunenstößen sich unserer Sara Sampson Vorstellung freundlichst anzunehmen - denken Sie es wäre für die Concordia - dann haben wir gewiß täglich einen hübschen Aufsatz. Sehr bitten wir Sie lieber Freund um einen Artikel für morgen, Dienstag, da morgen der Billet-Verkauf beginnt. [...] Zweck des Vereins: Unterstützung hilfsbedürftiger Schauspieler u. Gründung eines Pensionsfonds für 'Wittwen[!] u. Weisen' von Hofschauspielern [...]". - Meixner, der Sohn eines Sängers, debütierte 1837 bei einer reisenden Theatergruppe. Über das Hoftheater in Detmold und das Hamburger Thalia-Theater kam Meixner 1844 an das Leipziger Stadttheater, wo ihm der Durchbruch zum Charakterkomiker glückte. Heinrich Laube verpflichtete Meixner 1850 an das Hofburgtheater in Wien, wo er bis zu seinem Tod in rund 300 Rollen auftrat.‎

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‎Meixner, Karl Wilhelm, Schauspieler (1815-1888).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Dresden, 4. VIII. 1871.‎

‎3 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen Freund: "Ich hoffe Sie wohl! Hier geht mir's so gut - die Dresdner sind so liebenswürdig gegen mich[,] dass aus den ursprünglich festgestellten 8 Gastspiel-Abenden derer 23 wurden. Ich war so glücklich[,] das feine Publikum für mich zu gewinnen, und somit reiht sich Abends Equipage an Equipage vor dem Theater - Gallerie und Parterre sind jetzt auf der Vogelwiese - Logen u. Parquet bei mir. O Dresden ist schön - der Dresdner aber nichts weniger als preußisch gesinnt - er mag von dem Aufgehen in Deutschland nichts wissen - er weiß u. fühlt es bereits zu gut - daß jenes Aufgehen in Deutschland - nur Aufgehen in Preußen ist. Uebrigens findet einer hier Einrichtungen zur Bequemlichkeit des Publikumes, im Post-[,] Eisenbahn- u. Telegraphen Betrieb - welche man bei uns noch sorgfältig vermeidet - hier tritt überall das Prinzip hervor: diese Anstalten sind fürs Publikum - bei uns ist es umgekehrt. Der Hof ist und lebt sehr zurückgezogen u. einfach - wohl im Vorgefühl seiner - Zukunft! - Der Kronprinz ist sehr - fatiguirt aus dem Kriege gekommen und läßt sich nicht sehen. Das Theater ist im Schauspiel schwach - kein Mensch hat Organ - Herr Dessoir [d. i. der Schauspieler Ludwig Dessoir]! am wenigsten. Gespräche über Politik hört man wenig - es ist eine eigene schwüle Luft - und machten es eben die Verhältnisse nicht ganz unmöglich - ich glaube mich nicht zu täuschen - so würde man weit lieber mit Österreich als mit Preußen liebäugeln - - - Leider haben wir uns ganz auf die Hohe Warte zurückgezogen - - ! […]". - Meixner, der Sohn eines Sängers, debütierte 1837 bei einer reisenden Theatergruppe. Über das Hoftheater in Detmold und das Hamburger Thalia-Theater kam Meixner 1844 an das Leipziger Stadttheater, wo ihm der Durchbruch zum Charakterkomiker glückte. Heinrich Laube verpflichtete Meixner 1850 an das Hofburgtheater in Wien, wo er bis zu seinem Tod in rund 300 Rollen auftrat. - Mit Spuren alter Faltung.‎

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‎Meixner, Karl Wilhelm, Schauspieler (1815-1888).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Graz, 8. VIII. 1870.‎

‎3 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Ich habe Ihnen noch meinen herzlichsten Dank abzustatten für Ihre Gefälligkeit, um so mehr als ich hier fast gar keine Zeitung in die Hand bekommen kann - da die Herren Pensionaire in den Kaffehäusern auf den Zeitungen 'brüten'. Hier geht's Geschäft ziemlich gut - gestern sogar auf 3 kleine Stücke (Duft - Kaudels Gardinenpredigt - u. Opfer der Consuln) volles Haus. Jungfrau Ziegler welche bei Hahn spielt macht hier furchtbar in Reclame - ! aber auch in Geld. Die hohe Schwangerschaft der Röckel-Mathes [d. i. Louisabeth Röckel, verh. Röckel-Mathes] schadet uns hier gewaltig - ich muß den Karren allein ziehen - denn Sie ist unförmlich - und es ist unverantwortlich von ihr, daß Sie als Hofschauspielerin mit dickem Bauch als jugendl. Liebhaberin gastieren geht - man scandalisirt hier mit Recht fürchterlich darüber. Melden Sie bald Revanche für Weissenburg - denn siegt Preussen wirklich - so ist die deutsche 'Pickelhaube' fertig - es muß doch eine kleine Vergeltung kommen für die Perfidie! anno 1866 gegen Oesterreich! [...]". - Meixner, der Sohn eines Sängers, debütierte 1837 bei einer reisenden Theatergruppe. Über das Hoftheater in Detmold und das Hamburger Thalia-Theater kam Meixner 1844 an das Leipziger Stadttheater, wo ihm der Durchbruch zum Charakterkomiker glückte. Heinrich Laube verpflichtete Meixner 1850 an das Hofburgtheater in Wien, wo er bis zu seinem Tod in rund 300 Rollen auftrat.‎

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‎Meixner, Karl Wilhelm, Schauspieler (1815-1888).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 24. II. 1873.‎

‎3 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Ueberbringerin d[ieses] ist eine sehr talentvolle Schülerin von mir welche k. Sonnabend auf dem Stadttheater in Graz als Polixena [in Albinis (Ps. von Albin Johann Baptist von Meddlhammer) Lustspiel "Kunst und Natur"] debütiert (vorläufig, dies eine Mal). Wollen Sie so freundlich sein u. der Dame eine Empfehlung an irgend eine dortige 'Feder' mitgeben und - (glücklichen Fall's -) einige Worte über sie zu bringen, würden Sie zu herzlichstem Dank verpflichten Ihren 'alten' Meixner. Was sagen Sie Freund zu meiner Beschäftigung - seit D[ingelstedts] Direktion noch nicht eine erste Rolle - außer in dem klassischen Drama! - ‚Kampf ums Daseyn' - (mit dem Lear als Komiker!) […] Und warum?? Zeichnet mich das Publikum nicht bei jeder Gelegenheit aus? Aber die 3 Herren Regisseure besetzen eben nur 'unter sich' (La Roche ist unparteiisch)! Man möchte doch wenigstens einmal eine neue Aufgabe haben […]". - Meixner, der Sohn eines Sängers, debütierte 1837 bei einer reisenden Theatergruppe. Über das Hoftheater in Detmold und das Hamburger Thalia-Theater kam Meixner 1844 an das Leipziger Stadttheater, wo ihm der Durchbruch zum Charakterkomiker glückte. Heinrich Laube verpflichtete Meixner 1850 an das Hofburgtheater in Wien, wo er bis zu seinem Tod in rund 300 Rollen auftrat.‎

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‎Meixner, Karl Wilhelm, Schauspieler (1815-1888).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Graz, 14. VIII. 1870.‎

‎3 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Dienstag bin ich wieder bei Euch - Gottlob! Man kann doch nur in Wien leben! Mad. Mathes Röckel ist heute abgereist - ich spiele morgen Montag d. 15n noch einmal, allein, in 'Kunst u. Natur'. Meine Mit-Gastin, Frau Röckel hat sich leider hier für immer unmöglich gemacht, weil sie nicht Weiblichkeit genug besaß, freiwillig aufzuhören - sie ist Ende 7. Monats! in der Hoffnung, und hat ihr 'Zustand'! wahrhaft die Leute hinausgetrieben, und es hat niemand verstanden wie sie, als Hofschauspielerin - in diesem Zustande!! es wagen kann, zu gastiren! […]". - Meixner, der Sohn eines Sängers, debütierte 1837 bei einer reisenden Theatergruppe. Über das Hoftheater in Detmold und das Hamburger Thalia-Theater kam Meixner 1844 an das Leipziger Stadttheater, wo ihm der Durchbruch zum Charakterkomiker glückte. Heinrich Laube verpflichtete Meixner 1850 an das Hofburgtheater in Wien, wo er bis zu seinem Tod in rund 300 Rollen auftrat. - Etwas fleckig und knittrig.‎

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‎Meixner, Karl Wilhelm, Schauspieler (1815-1888).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., 3. V. 1877.‎

‎1½ SS. 8vo. An einen Freund: "Meine Wohnung betrat so eben eine Deputation meiner Collegen um mich zu beglückwünschen[,] u. einzuladen zum Banket am 8.ten nach dem Pelican - im Hotel Lamm u. diese Deputation bestand aus: Charlotte Wolter, Sonnenthal, Lewinsky u. Hartmann. Mich hat's unbeschreiblich gefreut! […]". - Meixner, der Sohn eines Sängers, debütierte 1837 bei einer reisenden Theatergruppe. Über das Hoftheater in Detmold und das Hamburger Thalia-Theater kam Meixner 1844 an das Leipziger Stadttheater, wo ihm der Durchbruch zum Charakterkomiker glückte. Heinrich Laube verpflichtete Meixner 1850 an das Hofburgtheater in Wien, wo er bis zu seinem Tod in rund 300 Rollen auftrat. - Gefaltet und mit kleineren Einrissen.‎

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‎Meixner, Karl Wilhelm, Schauspieler (1815-1888).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Pest, 8. VI. 1869.‎

‎3 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen Freund: "Nachdem Pressburg überstanden ist, mit anständigem Cassen-Erfolg und unanständigem Beifall - sind wir gestern (7ten) hier mit Flattersucht [von Victorien Sardou] u. Eine vollkommene Frau [von Carl Görlitz] 'losgegangen'. Himmel - klar wie deine Seele - Sonne - dem Mondschein auf Dr. Adlers Haupte gleich - klar - ruhig - Man hörte im Freien den Leisesten gehen - so windstill war der liebe Herrgott - - mit einem Worte: italisch-schweren Herzens betraten wir den Tempel - geweihet den Musen - fest entschlossen - den etwa 7-20 Zuschauern unsere ganze Kunst zu weihen. - - Der Vorhang hebt sich - das Haus war: voll! Gerührt sank Baumeister an mein theilnehmendes Herz […]". - Meixner, der Sohn eines Sängers, debütierte 1837 bei einer reisenden Theatergruppe. Über das Hoftheater in Detmold und das Hamburger Thalia-Theater kam Meixner 1844 an das Leipziger Stadttheater, wo ihm der Durchbruch zum Charakterkomiker glückte. Heinrich Laube verpflichtete Meixner 1850 an das Hofburgtheater in Wien, wo er bis zu seinem Tod in rund 300 Rollen auftrat.‎

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‎Meixner, Karl Wilhelm, Schauspieler (1815-1888).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D., ("im Bette Don.").‎

‎4 SS. auf Doppelblatt. 8vo. Vom Krankenlager aus an einen Freund mit der Mitteilung, "daß ich leider außer Stande bin am Sonnab. in Wallensteins Lager meinen Kapuziner zu spielen - La Roche [d. i. Carl Rt. von La Roche] hat denselben übernommen nachdem d. ärztliche Attest mir wenigstens bis Sonntag Zimmerarrest anbefiehlt [...]". - Der Sohn eines Sängers debütierte 1837 bei einer reisenden Theatergruppe. Über das Hoftheater in Detmold und das Hamburger Thalia-Theater kam Meixner 1844 an das Leipziger Stadttheater, wo ihm der Durchbruch zum Charakterkomiker glückte. Heinrich Laube verpflichtete Meixner 1850 an das Hofburgtheater in Wien, wo er bis zu seinem Tod in rund 300 Rollen auftrat. - Heftspuren.‎

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‎Meixner, Karl Wilhelm, Schauspieler (1815-1888).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 20. XII. 1884.‎

‎3 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An Theaterdirektor Carl Josef von Bertalan (geb. 1833): "Schade daß so wenig Zeit zu besserer Vorbereitung ist u. daß ich mithin nur das Material senden könnte[,] welches ich eigen habe - Ich harre Ihrer heutigen deuth. Anwort[,] ob Sie den Repertoir-Vorschlag acceptieren - er ist dürftig[,] doch nicht anders mehr möglich! Von 'Krisen', Pelican, Leibarzt - habe ich weder Rollen noch Bücher - Leibarzt u. Hypochonder erlag bei uns vielfachen Aenderungen, Krisen u. Pelican dürften (wenn bei Ihnen einstudirt -) noch am leichtesten seyn - sollten Ihnen aber diese beiden Vorstellungen nicht rathsam scheinen u. die anderen zu viel Schwierigkeiten machen - so telegrafieren Sie ohne Weiteres ab [...]". - Meixner, der Sohn eines Sängers, debütierte 1837 bei einer reisenden Theatergruppe. Über das Hoftheater in Detmold und das Hamburger Thalia-Theater kam Meixner 1844 an das Leipziger Stadttheater, wo ihm der Durchbruch zum Charakterkomiker glückte. Heinrich Laube verpflichtete Meixner 1850 an das Hofburgtheater in Wien, wo er bis zu seinem Tod in rund 300 Rollen auftrat.‎

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‎Meixner, Karl Wilhelm, Schauspieler (1814-1888).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 4. II. [1878].‎

‎2 SS. Gr.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten mit einigen Vorschlägen zu Stücken, die er in Neustadt noch nicht gespielt habe. - Bereits als Kind auf der Bühne stehend, debütierte der Sohn eines Sängers 1837 bei einer reisenden Theatergruppe, kam über das Hoftheater in Detmold und das Hamburger Thalia-Theater 1844 an das Leipziger Stadttheater, wo ihm der Durchbruch zum Charakterkomiker glückte, und unternahm Gastspielreisen nach Dresden und Berlin. Nach einem Engagement am Stuttgarter Hoftheater wurde er von Heinrich Laube (1806-1884) ans Wiener Hofburgtheater verpflichtet, wo er - der seit 1851 den Titel eines Hofschauspielers führte - bis zu seinem Tod in rund 300 Rollen auftreten sollte. In der Rolle des Vansen aus Goethes "Egmont" wurde er von Josef Fux (1842-1904) gemalt, das Bild hängt heute in der Galerie des Burgtheaters. Vgl. Czeike IV, 238. - Etwas angestaubt und eingerissen.‎

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‎Eigenh. Brief mit U. ("Carlos von Meixnerhausen"). Pest ("Staat Paris"), 19. VII. 1870.‎

‎4 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Geschäft - flau! 2 leere - 1 volles Haus bis jetzt - das Theater liegt zu ungünstig u. wird bei schönem Wetter wenig beachtet! Dazu die Kriegs Aufregung - Napoleon muß uns entschädigen - ich habe ihm bereits geschrieben. Sie könnten mir einen recht großen Gefallen thun: In Wien ist Niemand in meiner Wohnung u. mein dortiger Zeitungs Lieferant sendet nicht nach Außen; hier sind alle Zeitungen stets in der Hand. - Könnten u. möchten Sie nun nicht die Güte haben - mir ein Abonnement Ihres Journals mit sofortiger (täglicher) Hersendung per Post zu veranlassen? […]". - Meixner, der Sohn eines Sängers, debütierte 1837 bei einer reisenden Theatergruppe. Über das Hoftheater in Detmold und das Hamburger Thalia-Theater kam Meixner 1844 an das Leipziger Stadttheater, wo ihm der Durchbruch zum Charakterkomiker glückte. Heinrich Laube verpflichtete Meixner 1850 an das Hofburgtheater in Wien, wo er bis zu seinem Tod in rund 300 Rollen auftrat.‎

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‎Meixner, Karl Wilhelm, Schauspieler (1814-1888).‎

‎Eigenh. Brief mit U. ("CMeixner"). Wien, o. D.‎

‎2 SS. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Ich möchte in der Weihnachtswoche 2-3 mal irgendwo gastieren - aber wo? Die 3 nahen Bühnen sind Pressburg (bereits besetzt?) Neustadt u. Brünn [...]". - Bereits als Kind auf der Bühne stehend, debütierte der Sohn eines Sängers 1837 bei einer reisenden Theatergruppe, kam über das Hoftheater in Detmold und das Hamburger Thalia-Theater 1844 an das Leipziger Stadttheater, wo ihm der Durchbruch zum Charakterkomiker glückte, und unternahm Gastspielreisen nach Dresden und Berlin. Nach einem Engagement am Stuttgarter Hoftheater wurde er von Heinrich Laube (1806-1884) ans Wiener Hofburgtheater verpflichtet, wo er - der seit 1851 den Titel eines Hofschauspielers führte - bis zu seinem Tod in rund 300 Rollen auftreten sollte. In der Rolle des Vansen aus Goethes "Egmont" wurde er von Josef Fux (1842-1904) gemalt, das Bild hängt heute in der Galerie des Burgtheaters. Vgl. Czeike IV, 238.‎

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‎Meixner, Karl Wilhelm, Schauspieler (1814-1888).‎

‎Eigenh. Visitenkarte. O. O. u. D.‎

‎1 S. Visitkartenformat. An den Juristen und Dramatiker Emil Granichstädten mit Wünchen zu Neujahr. - Bereits als Kind auf der Bühne stehend, debütierte der Sohn eines Sängers 1837 bei einer reisenden Theatergruppe, kam über das Hoftheater in Detmold und das Hamburger Thalia-Theater 1844 an das Leipziger Stadttheater, wo ihm der Durchbruch zum Charakterkomiker glückte, und unternahm Gastspielreisen nach Dresden und Berlin. Nach einem Engagement am Stuttgarter Hoftheater wurde er von Heinrich Laube (1806-1884) ans Wiener Hofburgtheater verpflichtet, wo er - der seit 1851 den Titel eines Hofschauspielers führte - bis zu seinem Tod in rund 300 Rollen auftreten sollte. In der Rolle des Vansen aus Goethes "Egmont" wurde er von Josef Fux (1842-1904) gemalt, das Bild hängt heute in der Galerie des Burgtheaters. Vgl. Czeike IV, 238.‎

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‎Meixner, Karl Wilhelm, Schauspieler (1815-1888).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. Graz, 24. I. 1884.‎

‎1 S. (1 Zeile). Qu.-8vo. "Zur freundlichen Erinnerung". - Der Sohn eines Sängers debütierte 1837 bei einer reisenden Theatergruppe. Über das Hoftheater in Detmold und das Hamburger Thalia-Theater kam Meixner 1844 an das Leipziger Stadttheater, wo ihm der Durchbruch zum Charakterkomiker glückte. Heinrich Laube verpflichtete Meixner 1850 an das Hofburgtheater in Wien, wo er bis zu seinem Tod in rund 300 Rollen auftrat.‎

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‎Meixner, Karl Wilhelm, Schauspieler (1815-1888).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. Wien, November 1879.‎

‎1 S. Qu.-8vo. "Sitze rechts und scheue Niemand [...]". - Meixner, der Sohn eines Sängers, debütierte 1837 bei einer reisenden Theatergruppe. Über das Hoftheater in Detmold und das Hamburger Thalia-Theater kam Meixner 1844 an das Leipziger Stadttheater, wo ihm der Durchbruch zum Charakterkomiker glückte. Heinrich Laube verpflichtete Meixner 1850 an das Hofburgtheater in Wien, wo er bis zu seinem Tod in rund 300 Rollen auftrat.‎

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‎Meixner, Karl Wilhelm, Schauspieler (1814-1888).‎

‎Quittung mit eigenh. U. Wien, 4. II. [1869].‎

‎1 S. Folio. Quittiert den Erhalt eines Vorschusses. - Bereits als Kind auf der Bühne stehend, debütierte der Sohn eines Sängers 1837 bei einer reisenden Theatergruppe, kam über das Hoftheater in Detmold und das Hamburger Thalia-Theater 1844 an das Leipziger Stadttheater, wo ihm der Durchbruch zum Charakterkomiker glückte, und unternahm Gastspielreisen nach Dresden und Berlin. Nach einem Engagement am Stuttgarter Hoftheater wurde er von Heinrich Laube ans Wiener Hofburgtheater verpflichtet, wo er - der seit 1851 den Titel eines Hofschauspielers führte - bis zu seinem Tod in rund 300 Rollen auftreten sollte. In der Rolle des Vansen aus Goethes "Egmont" wurde er von Josef Fux gemalt, das Bild hängt heute in der Galerie des Wiener Burgtheaters. - Mit stärkeren Randläsuren und einem Ausschnitt inmitten (geringf. Textverlust); etwas angestaubt und fleckig.‎

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‎Meixner, Karl Wilhelm, Schauspieler (1814-1888).‎

‎Visitenkarte. O. O. u. D.‎

‎Visitkartenformat. Bereits als Kind auf der Bühne stehend, debütierte der Sohn eines Sängers 1837 bei einer reisenden Theatergruppe, kam über das Hoftheater in Detmold und das Hamburger Thalia-Theater 1844 an das Leipziger Stadttheater, wo ihm der Durchbruch zum Charakterkomiker glückte, und unternahm Gastspielreisen nach Dresden und Berlin. Nach einem Engagement am Stuttgarter Hoftheater wurde er von Heinrich Laube (1806-1884) ans Wiener Hofburgtheater verpflichtet, wo er - der seit 1851 den Titel eines Hofschauspielers führte - bis zu seinem Tod in rund 300 Rollen auftreten sollte. In der Rolle des Vansen aus Goethes "Egmont" wurde er von Josef Fux (1842-1904) gemalt, das Bild hängt heute in der Galerie des Burgtheaters. Vgl. Czeike IV, 238.‎

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‎Meyerhoff, Hermine, Sängerin (1848-1926).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Obersteig, 12. VI. 1884.‎

‎1¾ SS. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Direktor: "Wie ich Ihnen schon früher schrieb, treffe ich Samstag Nachmittag 2½ Uhr in Graz ein, und findet also Samstag meine erste Gastvorstellung (Fledermaus) statt. Haben Sie doch die Güte mir die Addressen [!] derjenigen Journalisten im Hotel Erzherzog Johann hinterlegen zu lassen, wo ich Besuche machen muss […]". - Auf Briefpapier mit gepr. Briefkopf.‎

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‎Meyerhoff, Hermine, Sängerin (1848-1926).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. Graz, 18. VI. 1884.‎

‎1 S. Qu.-8vo. "Künstlerin aus Neigung / Geflügel-Züchterin von Beruf".‎

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‎Milder-Hauptmann, Anna, Sängerin (1785-1838).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Berlin, 12. I. 1837.‎

‎3 SS. auf Doppelblatt. 8vo. "Entschuldigen Sie, wenn ich so frei bin, dieselben mit einer großen Bitte zu beläßtigen. Ich habe nemlich aus dem Oratorium Susanna von Händel, eine kleine Arie erhalten, die wundervoll ist; welche aber mit englischem Texte ist, da sie so kurz ist, würde ich ergebenst bitten, wenn es Ihre Geschäfte zuliesen, die große Güte zu haben, den Text zu übersetzen. Ich bin so frei die Noten beizulegen. Ich habe gehört Sie sind nicht wohl, sonst wäre ich selbst gekommen. Nochmals bitte ich um Entschuldigung [...]". - Als Zofe einer adeligen Dame nach Wien gekommen, von Emanuel Schikaneder entdeckt und von Antonio Salieri ausgebildet, debütierte die große Sängerin 1803. Napoleon, der sie 1809 erstmals hörte und zutiefst bewunderte, wollte sie nach Paris holen, was aber durch ihre im selben Jahr geschlossene Ehe verhindert wurde. "Ihre größten Triumphe feierte sie zu Berlin, wo sie 1816 als Primadonna engagiert wurde und bis 1829 sang (sie überwarf sich mit Spontini)" (Riemann, Musiklexikon, 11. Aufl. [1929], zit. n. DBA II 898, 210). Ihre Stimme in Verbindung mit einer ungewöhnlich großen mimisch-dramatischen Begabung inspirierte derart, dass u. a. Beethoven den "Fidelio" und Cherubini die "Fanisca" für sie schrieb; Schuberts Oper "Alfonso und Estrella" hingegen lehnte sie ab, "da die Rolle der Estrella ihr als zu lyrisch nicht lag" (MGG IX, 291).‎

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‎Millenkovich, Max von (Pseud. Max Morold), Musikschriftsteller und Direktor des k. k. Hofburgtheaters (1866-1945).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 16. III. 1941.‎

‎1½ SS. 4to. Kondoliert dem Schauspieler Paul Pranger (1888-1961) zum Tod von dessen Gattin: "Erfreuliches und Unerfreuliches, mein festlicher Geburtstagsrummel und dann eine schwere, nicht zu benennende Grippe meiner Frau, all die damit verbundenen Plagen und Sorgen - das sind vielleicht ausreichende Entschuldigungsgründe dafür, dass ich erst heute Zeit und Ruhe finde, um Ihnen in unser beider Namen den schmerzlichsten Anteil an Ihrem tragischen Verluste auszusprechen. Das Sie so früh und unverhofft die teure Gefährtin, die treueste Genossin verloren mussten - ein Stück von Ihnen, ohne das wir Sie uns kaum denken können! […]". - Millenkovich war als Beamter in der politischen Verwaltung Kärntens, später im Unterrichtsministerium in Wien tätig. Seit 1915 war er Mitglied der Kunstkommission, 1917/18 Direktor des Wiener Burgtheaters. Danach schrieb Millenkovich Musik- und Theaterkritiken und hatte den Vorsitz der deutschnationalen "Morold-Runde". Bekanntheit erlangte er durch seine Opernbücher sowie als Verfasser zahlreicher Musikerbiographien.‎

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‎Millenkovich, Max von (Pseud. Max Morold), Musikschriftsteller und Direktor des k. k. Hofburgtheaters (1866-1945).‎

‎Gedr. Rede mit eigenh. U. ("Max Millenkovich-Morold"). [Wien, 12. März 1936].‎

‎1 S. 8vo. auf Doppelblatt. Gedruckte Festrede zu seinem 70. Geburtstag: "Es ist kein Verdienst, sondern eine Gnade, wenn einer mit gesunden Sinnen und ungebeugter Seele sein 70. Jahr vollendet hat. Solcher Gnade muß man sich würdig erweisen. Und dazu bedarf es der Helfer. Wenn es mir vergönnt ist noch heute in leiblicher Frische und geistiger Kraft an den Dingen mitzuwirken, die für mich ein Teil meines Wesens sind, so wäre dies nicht möglich ohne den ermunternden Zuspruch und die befeuernde Anerkennung, die mich in meinem Leben stets begleitet und immer wieder vorwärts getrieben haben, ohne die wahre Freundschaft so vieler Weg- und Kampfgenossen, deren Sinn dem meinen verwandt ist und deren echte Treue mich für meine Arbeit reichlich belohnt, für alle Mühen und manches Leid vollauf schadlos hält […]". - Millenkovich war als Beamter in der politischen Verwaltung Kärntens, später im Unterrichtsministerium in Wien tätig. Seit 1915 war er Mitglied der Kunstkommission, 1917/18 Direktor des Wiener Burgtheaters. Danach schrieb Millenkovich Musik- und Theaterkritiken und hatte den Vorsitz der deutschnationalen "Morold-Runde". Bekanntheit erlangte er durch seine Opernbücher sowie als Verfasser zahlreicher Musikerbiographien.‎

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‎Millmann, Moritz, Wiener Schauspieler (gest. 1925)‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. O. O. u. D.‎

‎½ S. 8vo. An die Redaktion des Wiener Salonblatts: "Ich gedenke auch heuer wieder meine Ferien in Bad Reichenhall zu verbringen […]".‎

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‎Milton, Minnie, Sopranistin (1874-1934).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. Wien, 10. I. 1899.‎

‎90:115 mm. "The Height of Art is to conceal Art!" - Minnie Milton debütierte 1896 am Theater von Eger in Böhmen und sang dann als Operetten- und Opernsoubrette am Theater von Innsbruck, am Thalia-Theater in Berlin, am Stadttheater von Frankfurt a. M., am Theater von Graz und am Carl Schultze-Theater in Hamburg. Sie lebte dann gastierend in Wien und Temesvar. - Auf Trägerkarton montiert.‎

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‎Mitglieder des Wiener Burgtheaters.‎

‎Bildpostkarte mit eigenh. U. [Poststempel: Nordkap, 22.VII.1902].‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit Adresse. "Hilsen fra Norge" an Emilie Schaup in Zipf. Bildpostkarte signiert von den Schauspielern Bernhard Baumeister (1828-1918), Karl von Zeska (1862-1938), Georg Reimers (1860-1936) und Ernst Kretz.‎

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‎Mitglieder des Wiener Burgtheaters.‎

‎Postkarte mit eigenh. Unterschriften. [Wien, Mai/Juni 1899].‎

‎1 S. 8vo. Postkarte anlässlich des k. k. Prater-Frühlingsfestes 1899 mit Unterschriften von Auguste Wilbrandt-Baudius (1843-1937), Katharina Schratt (1855-1940), Lotte Witt (1872-1938), Olga Lewinsky (1853-1935), Georg Reimers (1860-1936) und Otto Trexler (1871-1965).‎

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€ 250,00 Kopen

‎Mitglieder des Wiener Burgtheaters.‎

‎Zeugnis mit eigenh. Unterschriften. Wien, 15. I. 1842.‎

‎1 S. Folio. "Der Unterzeichnete bestättigt, der Wahrheit gemäß, daß er dem Johann Russwurm als einen ordentlichen, zuverlässigen, bescheidenen Menschen kennt, und daß selber, während der Abwesenheit des Wagendieners Klinger dessen Dienst mit Pünktlichkeit und zur allgemeinen Zufriedenheit versehen hat […]". Mit Unterschriften von Wenzel Lembert (1780-1838), Joseph Koberwein (1774-1857), Maximilian Korn (1782-1854), Heinrich Anschütz (1785-1865), Karl von La Roche (1794-1884), Ludwig Löwe (1794-1871) und Karl Fichtner (1805-1873). - Gefaltet.‎

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Wien, AT
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€ 200,00 Kopen

‎Mitterwurzer, Anton, Sänger (1818-1876).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., 21. III. 1870.‎

‎1 S. 8vo. Mit eh. adr. Kuvert. An den Komponisten Julius Rietz (1812-77): "[...] Daß wir denn vollständig unterrichtet sind daß das Flüsschen Passeyr od. Passer heißt, dem Etschthale sich zuwendet u. schließlich von der Etsch aufgenommen, dem Adriatischen Meere zufließt! Das Letztere ist ebenso unumstößlich wahr, als wie, daß Bencin sich selbst nicht durch diese wilde Passeyr oder Passer hätte löschen lassen [...]". Darüber eine Notenzeile mit Text unterlegt. - Anton Mitterwurzer war Sängerknabe im Chor des Wiener Stephansdoms, studierte bei seinem Onkel, dem Gesangspädagogen Josef Gänsbacher, in Wien Gesang und debütierte 1838 als Bariton in Innsbruck. "Nach verschiedenen Gastspielen in Österreich sowie am Hoftheater in Hannover wurde er 1839 an die Dresdner Hofoper verpflichtet, wo er bis zu seinem Abschied von der Bühne 1870 auftrat. Unter dem Dirigat Richard Wagners sang er dort 1845 den Wolfram in der Uraufführung des 'Tannhäuser'. Zur Uraufführung von 'Tristan und Isolde' wurde er 1865 nach München gebeten und gab die Partie des Kurwenal" (DBE).‎

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€ 850,00 Kopen

‎Mitterwurzer, Friedrich, Schauspieler (1844-1897).‎

‎Eigenh. Brief mit U. [Wohl Wien], o. D.‎

‎3 auf Doppelblatt. 8vo. Beiliegend eine Portraitphotographie (105:147 mm). Notiz an einen Herrn Rosé: "Friedrich Mitterwurzer wird heute in 8 Tagen am Sonntag den 24 Novbr. im Saal Bösendorfer zum ersten Mal als Märchen-Vorleser vor das Wiener Publikum treten, in einem Genre also welches seiner Phantasie die weitesten Spielräume gewährt. Er hat die überaus glückliche und originelle Idee gehabt diese Märchen überdies mit Bildern versehen zu lassen [...] Diese Notiz für die morgigen Sonntag-Blätter zu bringen, wäre wohl sehr erwünscht. Thun Sie Ihr Möglichstes [...]". - Mitterwurzer debütierte 1862 am Stadttheater in Meißen und war dann als Komiker und Liebhaber bei verschiedenen Wandertruppen tätig. Nach Engagements in Hamburg, Bremen, Berlin und Breslau spielte er 1866 in Graz und wechselte 1867 an das Wiener Burgtheater. In den folgenden Jahrzehnten spielte Mitterwurzer zwischendurch bei Heinrich Laube in Leipzig, an anderen Wiener Theatern sowie in Berlin. - Die Portraitphotographie auf Trägerkarton montiert.‎

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€ 180,00 Kopen

‎Mitterwurzer, Friedrich, Schauspieler (1844-1897).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 23. X. 1895.‎

‎1¾ SS. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. adr. Kuvert. An den Schriftsteller Ludwig Abels (1867-1937): "Ihren Brief erhalten. Ich sagte Ihnen im Frühjahr - so weit ich mich erinnere - dass im Herbst eine Vorlesung eher thunlich sei als zur Osterzeit, und dass ich wohl bereit wäre Ihnen gefällig zu sein wenn sich Gelegenheit böte. Leider verfüge ich nicht über eine solche. Es thut mir dies aufrichtig Leid aber ich kanns nicht ändern [...]". - Mitterwurzer debütierte 1862 am Stadttheater in Meißen und war dann als Komiker und Liebhaber bei verschiedenen Wandertruppen tätig. Nach Engagements in Hamburg, Bremen, Berlin und Breslau spielte er 1866 in Graz und wechselte 1867 an das Wiener Burgtheater. In den folgenden Jahrzehnten spielte Mitterwurzer zwischendurch bei Heinrich Laube in Leipzig, an anderen Wiener Theatern sowie in Berlin.‎

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€ 120,00 Kopen

‎Mitterwurzer, Friedrich, Schauspieler (1844-1897).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 1. II. 1897.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. adr. Kuvert. An den Schauspieler Julius Strebinger (1864-1937): "In Beantwortung Ihrer gefälligen Zuschrift theile mit dass ich einverstanden bin zu spielen: Faust (Mephisto) I Rolle[,] Glück im Winkel und als III Rolle Willhelm Tell. Ich bitte um eine Zeile daß somit alles in Ordnung [...]". - Mitterwurzer debütierte 1862 am Stadttheater in Meißen und war dann als Komiker und Liebhaber bei verschiedenen Wandertruppen tätig. Nach Engagements in Hamburg, Bremen, Berlin und Breslau spielte er 1866 in Graz und wechselte 1867 an das Wiener Burgtheater. In den folgenden Jahrzehnten spielte Mitterwurzer zwischendurch bei Heinrich Laube in Leipzig, an anderen Wiener Theatern sowie in Berlin.‎

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€ 150,00 Kopen

‎Mitterwurzer, Friedrich, Schauspieler (1844-1897).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 25. X. 1884.‎

‎3 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An die namentlich nicht genannte Luise Neumann (1818-1905), Tochter der Schauspielerin Amalie Haizinger (1800-84): "Die große Güte für unsere Tochter Anna welche Sie uns erweisen, verpflichtet uns zu größtem Danke. Seien Sie versichert dass das Andenken an die theure Verstorbene stets und immer hochgehalten werden wird von uns und dass die liebe Erinnerung immer wieder erneuert wird im Herzen unserer Anna [...] Friede und Ehre immerdar der unvergesslichen, herzlich geliebten Mama Haizinger [...]". - Mitterwurzer debütierte 1862 am Stadttheater in Meißen und war dann als Komiker und Liebhaber bei verschiedenen Wandertruppen tätig. Nach Engagements in Hamburg, Bremen, Berlin und Breslau spielte er 1866 in Graz und wechselte 1867 an das Wiener Burgtheater. In den folgenden Jahrzehnten spielte Mitterwurzer zwischendurch bei Heinrich Laube in Leipzig, an anderen Wiener Theatern sowie in Berlin.‎

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‎Mitterwurzer, Friedrich, Schauspieler (1844-1897).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Teplitz, 23. VIII. 1885.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Ihren Brief habe ich erhalten. Bilder die ich besitze (24 Stück Lithographien) übersende ich hiermit sowie eine Skizze für eine Biographie. Bilder und Skizze erhalten Sie durch Herrn George Sievers, an den beides abgegangen. Photographien hoffe ich baldigst senden zu können [...]". - Mitterwurzer debütierte 1862 am Stadttheater in Meißen und war dann als Komiker und Liebhaber bei verschiedenen Wandertruppen tätig. Nach Engagements in Hamburg, Bremen, Berlin und Breslau spielte er 1866 in Graz und wechselte 1867 an das Wiener Burgtheater. In den folgenden Jahrzehnten spielte Mitterwurzer zwischendurch bei Heinrich Laube in Leipzig, an anderen Wiener Theatern sowie in Berlin.‎

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‎Mitterwurzer, Friedrich, Schauspieler (1844-1897).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 26. XI. 1895.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen Herrn von Spiegel: "Da ich täglich Probe habe kann ich leider nicht zur Zeit Ihrer Sprechstunde kommen und so sende ich Ihnen denn diesen Brief mit der halben Brutto-Einnahme der Märchen Vorlesung: 550 fl. Genehmigen Sie bitte meinen aufrichtigen Dank für Ihr so liebenswürdiges, mich auszeichnendes Wohlwollen, welches ich Sie mir auch fernerhin zu erhalten, herzlich ersuche [...]". - Mitterwurzer debütierte 1862 am Stadttheater in Meißen und war dann als Komiker und Liebhaber bei verschiedenen Wandertruppen tätig. Nach Engagements in Hamburg, Bremen, Berlin und Breslau spielte er 1866 in Graz und wechselte 1867 an das Wiener Burgtheater. In den folgenden Jahrzehnten spielte Mitterwurzer zwischendurch bei Heinrich Laube in Leipzig, an anderen Wiener Theatern sowie in Berlin.‎

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‎Mössl, Alois, Schauspieler (1869-1910).‎

‎Eigenh. Brief mit U. und Portraitphotographie mit eigenh. Widmung und U. Meiningen, 6. II. 1897.‎

‎2 SS. Groß-4to. Die Portraitphotographie (dat. Ostrau, 29. V. 1905) im Format 110:170 mm. An einen namentlich nicht genannten Adressaten über ein Gastspiel der Meininger Hofbühne: "Wollen mir Ew. Hochwohlgeboren eine höfliche Anfrage gestatten, und verbinden Sie mich durch geneigte Antwort zu großem Danke. Wie alljährlich unternehmen die ersten Kräfte der Meininger Hofbühne unter meiner Leitung eine größere Gastspieltournée und erlaube ich mir daher die ergebene Anfrage, ob sich in der ersten Hälfte Mai ein eventuell zweimaliges Gastspiel lohnend arrangieren ließe. Zusagenden Falles erbitte ich von Ew. Hochwohlgeboren gütige Angabe der Bedingungen, sowie der üblichen Vorverkaufsstellen [...]". Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf "Erstes deutsches Hoftheater-Ensemble". - Die Portraitphotographie aus dem Atelier Meffert in Meiningen zeigt Mössl sitzend, auf der Versoseite die Widmung: "Frau Kittel in freundlicher Verehrung und Hochschätzung zugeeignet [...]".‎

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‎Moncza, Hermann, Schauspieler (1868-1927).‎

‎Postkarte mit eigenh. U. O. O. u. D.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Der gebürtige Wiener Moncza gehörte seit 1896 dem Burgtheater als Ensemblemitglied an.‎

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€ 60,00 Kopen

‎Mora, Fanny, Opernsängerin (fl. um 1896).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.‎

‎78:116 mm. An einen namentlich nicht genannten Freund über einen gemeinsamen Ausflug: "Wie sehr habe ich bedauert Sie nicht gesehen zu haben, als Sie die Güte hatten mich zu besuchen, ich denke wir haben uns nicht verstanden, ich meinte in meiner Grußkarte dass ich auf Antwort warte betreffs unseres Ausfluges! Ich hatte dann die fürchterliche Übersiedlung, Ärger, über Ärger, etc. Nun frage ich Sie wann haben Sie nächste Woche Zeit? […]". - Fanny Mora war seit 1. August 1895 Mitglied der Wiener Hofoper.‎

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‎Mora, Fanny, Opernsängerin (fl. um 1896).‎

‎Eigenh. Postkarte. [Poststempel: Wien, 19. XII. 1898].‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An Rudolf Freiherr Limbeck von Lilienau (1837-1912): "Würde mich herzlichst freuen, wenn Sie mir Dienstag d. 20. d. um 5 Uhr N. das Vergnügen Ihres Besuches machen wollten […]". - Fanny Mora war seit 1. August 1895 Mitglied der Wiener Hofoper.‎

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‎Moser, Anton, Sänger (1872-1909).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. [Poststempel: Wien, 29. V. 1907].‎

‎1 S. Qu.-8vo. An die Redaktion des "Wiener Salonblattes": "Die diesmaligen Ferien verkraxle ich in der 'buckligen Welt', die mir noch ganz fremd ist […]". - Moser debütierte 1895 als Bariton am Heidelberger Stadttheater. Weitere Stationen seiner Bühnenlaufbahn waren Aachen, Zürich und Bremen. 1903 kam er an die Wiener Hofoper, wo er bis an sein Lebensende wirkte.‎

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‎Moser, Josef, Schauspieler (1864-1936).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 8. IV. 1932.‎

‎1 S. 4to. An einen namentlich nicht genannten Herrn Doktor: "Ihr hochgeschätztes, liebes Schreiben vom 31/III. wurde mir erst gestern den 7/IV zugestellt. Es ging von der 'Lerchenfelderstr.' zum Hauptpostamt, von dort an den Ballhausplatz, dann ins Burgtheater und schließlich denselben Weg zurück, bis es zu mir in die 'Lerchengasse' kam. Mittlerweile hätte es auch in New York landen können [...]". Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf. - Josef Moser war in den dreißiger Jahren eines der ältesten Mitglieder des Burgtheaters, an das er 1891 von Max Burckhard geholt worden war. Während der Monarchie mit zahlreichen Orden und Kreuzen ausgezeichnet, war Moser u. a. der Sprechlehrer von Jean Julier, der sich in Verehrung für den Meister fortan "Hans Moser" nannte (vgl. Planer, Jahrb. d. Wr. Ges., 1929, s. v.).‎

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‎Moser, Josef, Schauspieler (1864-1936).‎

‎Gedr. Schreiben mit eigenh. Notiz und U. Wien, 25. IX. 1931.‎

‎½ S. auf Doppelblatt. 4to. Gedr. Dankschreiben anlässlich seines 40-jährigen Burgtheaterjubiläums mit eigenh. Notiz an einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Ihnen, sehr verehrter Herr Professor, noch besonderen Dank. Bitte meinen Lapidarstil gütigst zu entschuldigen, aber ich bin jetzt mehr verzweifelter Skribent als jauchzender Jubilar!". - Josef Moser war in den dreißiger Jahren eines der ältesten Mitglieder des Burgtheaters, an das er 1891 von Max Burckhard geholt worden war. Während der Monarchie mit zahlreichen Orden und Kreuzen ausgezeichnet, war Moser u. a. der Sprechlehrer von Jean Julier, der sich in Verehrung für den Meister fortan "Hans Moser" nannte (vgl. Planer, Jahrb. d. Wr. Ges., 1929, s. v.).‎

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‎[Müller, Adolf, Kapellmeister (1801-1886)]. - Böhm, Josef Carl, Wiener Dramatiker (D. n. b.).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 22. II. 1848.‎

‎1 S. mit Siegelresten und Adresse verso (Faltbrief). Gr.-4to. An Müller, den langjährigen Kapellmeister am Leopoldstädter Theater und am Theater an der Wien, bekannt als Nestroys Schlagerkomponist: "Da dieser Tage mein Stück '4 Wochen in Ischl' zur Aufführung kommen wird, und heute schon die zweyte Probe war, so bitten Frau von Bekmann, und ich wegen der Instrumentirung des Liedes welches sie, nach bereits genommener Rüksprache und gänzlichem Einverständnisse mit Herrn Kapellmeister Lorzing, in 3 Acte einlegen will - und bittet selbes so schnell als möglich an Frau v. Bekman erfolgen zu lassen. - Beyliegend folgt der Paradisische Apfel in den Adam gewiß nicht gebissen hätte, o wie wäre uns Allen da so gut da wäre auch obige Posse von mir vollkommen! - ich hätte dann nicht nöthig die Tage der Angst, den Abend der Gefahr zu erleben [...]".‎

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‎Müller, Caroline, österr. Schauspielerin (1806-1875).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., 3. XII. 1836.‎

‎3 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten über eine ihr angebotene Rolle: "Hier übersende ich mit meinem Brief, das mir angetraute Stück - Ich habe es gelesen, es sehr glücklich übersetzt gefunden da ich das Original kenne und mich sehr erfreut an der guten höchst gelungenen Rolle [...], indeß thun Sie mir sehr viel Ehre an mich für selbe zu denken, da ich glaube das [...] Rettich [wohl Julie Rettich] sie weit drastischer durchzuführen im Stande ist [...]".‎

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‎Müller, Caroline, österr. Schauspielerin (1806-1875).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.‎

‎3 SS. auf Doppelblatt. Mit eh. Adresse verso (Faltbrief). 8vo. An einen "Herrn von Schreivogel", wohl der Schriftsteller und Burgtheaterdirektor Joseph Schreyvogel (1768-1832): "Nebst meinem herzlichen Dank für Ihre gütige Erinnerung während meiner Krankheit, ersuche ich zugleich da mir der Arzt die Landluft verordnet, mir die Erlaubniß in Ober St. Veit einen Sommer wohnen zu dürfen auszuwirken. In der Voraussetzung einer gnädigen Zustimmung bin ich gesonnen morgen, da das Wetter gerade günstig ist, meine Pilgerfahrt anzutreten [...]". - Kleine Fehlstelle durch Siegelöffnung, ohne Textverlust.‎

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‎Müller, Johann Heinrich Friedrich, Schauspieler (1738-1815).‎

‎Eigenh. Brief mit U. [Wien], 22. X. 1814.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. Adresse verso (Faltbrief) und rotem Siegel. An seinen Sohn Friedrich Joseph Müller (1768-1834), "Kammerthürhüter in der Antichambre Sr. Majestaet des Kaisers; Gegenwärtig zugetheilt, der kaiserlichen Frau Großfürstin Odenburg": "Da Du geliebter Sohn! gegenwärtig in der Abwesenheit Deiner zu bedienenden kaiserlichen Hoheiten, vieleicht ein Viertelstündchen geschäftsle[e]r hast; - so ersuchet Dich Dein 77jähriger alter Vater, dessen Augen mit jedem Tage dunkler werden, beykommende stumpf geschriebene Federn, zu verbessern. Welche nicht mehr die gehörige Spitze und Spalte aushalten, wirf weg. Laß von Deinem Karl neue kaufen und schicke mir solche durch ihn so bald es möglich ist. Ich werde sie auf der Stelle vergüten. Ich umarme Dich innigst in Gedanken! Deine brave Mutter grüßet und küsset Dich herzlich; so wie Deine Schwestern. Wir beyden Alten können uns nur in unserer Wohnung über die sehnlichst gewünschte und so segenreiche Gegenwart, der so fest gebliebenen großen erhabensten Monarchen und Ihrer ruhmwürdigsten Feldherren, Staatsmänner und Minister, in der Stille freuen, da uns Jahre drücken, wir daher nicht mehr vermögend sind die Wonne zu genießen, die Du geliebter Sohn in so reichhaltiger Fülle empfindest [...]". - Müller kam nach dem Studium in Halle über Engagements in Hamburg, Roswalde und Linz 1763 an das Wiener Burgtheater, wo er bis 1801 nicht nur als Schauspieler, sondern auch als Direktor wirkte. Im Auftrag Kaiser Josephs II. knüpfte er Kontakte zu bedeutenden Theaterpersönlichkeiten seiner Zeit, u. a. zu Lessing und Wieland, und konnte einige der besten Schauspieler seiner Zeit für das Burgtheater gewinnen. Sein Sohn Friedrich Joseph wirkte von 1785 bis 1804 als Hofschauspieler, danach als k. k. Kammerdiener.‎

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€ 450,00 Kopen

‎Muliar, Fritz, Schauspieler, Regisseur und Schriftsteller (1919-2009).‎

‎6 eigenh. Bildpostkarten mit Paraphe und 1 Originalphotographie mit eh. Widmung und Paraphe. Verschiedene Orte, 1980er Jahre.‎

‎Zusammen 6 SS. auf 6 Bll. (Qu.-)8vo. Tls. mit eh. Adresse. Mit zwei Beilagen (s. u.). Reisegrüße an den Theaterdirektor Franz Paul. - Die S/W-Aufnahme zeigt den Schauspieler im Rollenkostüm des Knieriem in Nestroys "Der böse Geist Lumpazivagabundus" in einer Aufführung des Wiener Burgtheaters a. d. J. 1986. - Das "Kleine Haus" in der Liliengasse, dem Franz Paul als Direktor vorstand, war von 1946 bis 1950 vom Theater in der Josefstadt als Studiobühne genutzt worden. - Beiliegend eine Originalaufnahme von Curd Jürgens als Jedermann und Fritz Muliar als Dicker Vetter in Hofmannsthals "Jedermann" in einer Inszenierung von Ernst Haeusserman im Rahmen der Salzburger Festspiele (1973-77) sowie ein ms. Briefdurchschlag von Franz Paul an Fritz Muliar.‎

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‎Murska, Ilma de, Sängerin (1834-1889).‎

‎Quittung mit eigenh. U. Wien, 5. I. 1870.‎

‎1 S. Folio. Quittung über 500 Gulden, "welche ich als Honorar für eine am 30. Dezember 1869 gesungene Rolle Martha von der k. k. Hoftheaterncassa richtig erhalten habe [...]". - Die Tochter eines österreichischen Offiziers besuchte das Konservatorium in Wien und debütierte 1862 in Florenz. Nach wechselnden Engagements in Italien und Spanien sang sie 1831 in Pest, 1832 in Berlin und gehörte seit 1865 dem Ensemble der Hofoper in Wien an. Die wegen ihrer Ausstrahlung und Stimmgewalt gefeierte Künstlerin wirkte später in Amerika, bis sie 1888 nach Europa zurückkehrte, wo sie sich das Leben nahm. - Mit Gegenzeichnung sowie einigen Notizen von alter Hand in Rotstift.‎

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‎Musil, Clara, Sängerin (1882-1963).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. Wien, 29. V. 1907.‎

‎1 S. Qu.-8vo. An die Redaktion des "Wiener Salonblattes": "Ich gehe diese Woche zu Verwandten in Melk & hierauf wahrscheinlich in's Salzkammergut an einen ruhigen Ort, um mich für die nächste Saison frisch zu kräftigen […]". - Nach ihrer Gesangsausbildung in Wien debütierte Musil 1905 am Leipziger Opernhaus. Weitere Stationen ihrer Bühnenlaufbahn waren die Wiener Volksoper, an die sie dreimal verpflichtet wurde, sowie das Coburger (1909/10) und das Weimarer Hoftheater (1910/11). 1918 sang sie auch an der Wiener Hofoper.‎

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‎Natzler, Leopold, Sänger (1860-1926).‎

‎Eigenh. Zitat mit U. Wien, 2. IV. 1894.‎

‎1 S. 90 x 117 mm. Alte Montagespuren auf der Verso-Seite. "Geehrter Herr! / Ich bitte sehr / ich weiß nicht mehr / 's ist ein Malheur!". - Natzler debütierte 1879 ohne musikalische Ausbildung 1879 am Wiener Thaliatheater. Nach Aufenthalten in Deutschland trat Natzler 1884-86 in Graz, 1886-88 in Brünn und 1888-91 am Theater an der Wien auf. In Wien wirkte er bis 1893 am Josefstädter Theater und bis 1901 am Raimundtheater.‎

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‎Naudin, Emilio, Tenor (1823-1890).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., 10. IX. 1863.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. "Cher Mr. Thomé | Je vous prie (si vous pouvez) de me donner pour ce soir une fauteuil pour Papá, et deux Stehplatz auf der Gallerie. Au porteur de cette lettre vous pouvez donner les billets […]".‎

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