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Tuschl, Karl, Schauspieler (1858-1943).
Eigenh. Albumblatt mit U. O. O. u. D.
1 S. 8vo. An Oskar Eisenstädter: "Beneidet nie des Mimen Flitterleben | Es ist nur Trug - sein Glück nur spannenlang; | Nur ein Gemisch von Sinken und Erheben, | Ein Wechselspiel von Thränen und Gesang. | Wer öffentlich um Menschengunst muß ringen, | Dem wird ein inn'rer Friede nie gelingen […]". - Auf Trägerkarton montiert.
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Tyndall, Paul, Schauspieler (geb. 1881).
Eigenh. Postkarte mit U. Rom, 27. I. 1926.
1 S. Qu.-8vo. An Hans Nüchtern: "Am 18. in Neapel glücklich von der Weltgastspielreise angelangt. Hoffe, dass meine Karten aus Südamerika Sie richtig & wohlauf erreicht haben. Sehe mir das gepriesene Italien noch gründlich an u. treffe Anfang Februar in Wien ein." - Der aus Wien stammende Journalist und Dramaturg Hans Nüchtern (1896-1962) war seit 1924 Leiter der literarischen Abteilung der RAVAG und unterrichtete auch an der Akademie für Musik und darstellende Kunst sowie am Max Reinhardt-Seminar.
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Valentin, Karl, Komiker, Volkssänger, Autor und Filmproduzent (1882-1948).
Prospektzettel mit eigenh. U. von Karl Valentin und Liesl Karlstadt. O. O., um 1940.
1 Bl. Folio. Mit einigen Beilagen (s. u.). Ankündigung von Grammophon-Aufnahmen der Reichsrundfunkgesellschaft mit einem Bild von Karl Valentin und Liesl Karlstadt mit beider Unterschrift. - Beiliegend: Karlstadt, Liesl, Kabarettistin (1892-1960). Eh. Briefkarte mit U. und ms. Brief mit eh. U. O. O. u. D. bzw. 27. XI. 1955. An Herrn Kiessling (Fa. Emil Kiessling u. Cie, Georgensgmünd) mit Dank für ein Weihnachtsgeschenk, ein Doppelbock Emerator ("[...] ein köstliches Getränk - alle Hochachtung! Als geborene Münchnerin versteh ich was vom Bier [...] Anbei mein letztes Autogramm von K. Valentin das ich noch besitze!"). Im Brief v. 27. XI. 1955 heißt es, daß sie keine Bedenken habe "bezüglich der Bandbespielungen KARL VALENTIN-LIESL KARLSTADT, vorausgesetzt, dass der Bayer. Rundfunk sowie Frau Bertl Böheim-Valentin ihre Einwilligung hiezu erteilen [...]". Weiters beiliegend die ms. Einwilligung (Planegg 13. XI. 1955, unterzeichnet "Gisela Feÿ (Valentin)" und "Bertl Böheim") sowie ein ms. Brief mit eh. U. von Bertl Böheim.
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Volters, Eduard, Schauspieler, Regisseur und Dramaturg (1904-1972).
Eigenh. Postkarte mit U. und weiteren U. von Dora Miklosich und Lili Marberg. [Wels, 11.01.1928].
1 S. Qu.-8vo. Übersendet Hans Nüchtern Grüße aus Linz. - Der aus Wien stammende Journalist und Dramaturg Hans Nüchtern (1896-1962) war seit 1924 Leiter der literarischen Abteilung der RAVAG und unterrichtete auch an der Akademie für Musik und darstellende Kunst sowie am Max Reinhardt-Seminar.
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Wagener, Hilde, Schauspielerin (1904-1992).
Ausschnitt mit eigenh. U. O. O. u. D.
1 S. Ca. 53:200 mm. Hilde Wagener gehörte seit 1924 zum Ensemble des Burgtheaters. Seit 1933 arbeitete sie auch für den Film. Nach Ende ihres durch die Nationalsozialisten verhängten Berufsverbots reichte ihr Repertoire nach 1945 von der Hedda Gabler über die Anna Karenina bis hin zur Jüdin von Toledo. Insgesamt verkörperte sie rund 190 Rollen im klassischen Fach und der Unterhaltungskomödie. Neben ihrer künstlerischen Tätigkeit ein beachtliches soziales Engagement entwickelnd, organisierte sie in der Nachkriegszeit eine Patenaktion für hungernde Wiener Kinder, war Mitbegründerin der Frauensektion der Liga der Vereinten Nationen, gründete die Stiftung "Künstler helfen Künstlern" und ein Künstleraltenheim in Baden. Seit 1933 Kammerschauspielerin, wurde sie später Ehrenmitglied des Burgtheaters. Ihr Gatte war der Schauspieler und Regisseur Otto Tressler. - Unregelmäßig beschnitten.
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Wagner, Rosalie, Schauspielerin und älteste Schwester Richard Wagners (1803-1837).
Eigenh. Brief mit U. Hamburg, "18. Mai" o. J.
1 S. 8vo. An einen "[g]eehrte[n] Freund": "Ihrem Verlangen gemäß sende ich Ihnen eines der Exemplare meines Contractes wieder hier zu, und freue mich herzlich daß unsere Unterhandlungen es zu diesem Resultat gebracht haben. Wären indeß nicht die Familienverhältniße die mich so an Leipzig feßelten, so könnte es wohl sein daß mich Cassel Leipzig untreu gemacht hätte [...]". - Noch nicht fünfzehnjährig gab Rosalie Wagner an der Dresdner Hofbühne ihr Debüt als Theaterschauspielerin; 1820 wurde sie zur Hofschauspielerin ernannt. Zu ihren Rollen zählten Emilia Galotti oder die Luise Millerin. In den Jahren 1826 bis 1828 feierte "Demoiselle Wagner" als jugendliche Liebhaberin große Erfolge in Prag; 1829 gab sie kurze Gastspiele in Hamburg, Darmstadt und Kassel. Im Sommer 1829 kehrte Rosalie auf Drängen ihrer Familie nach Leipzig zurück. Der Höhepunkt ihrer schauspielerischen Karriere war die Rolle des Gretchens in der ersten Leipziger Faust-Inszenierung, die am 28. August 1829 anlässlich Goethes 80. Geburtstag uraufgeführt wurde. Richard Wagner war von der Leistung seiner verehrten Schwester so begeistert, dass er 1832 eine Folge von Kompositionen zu Goethes "Faust" schuf; ebenso zollte ihr Heinrich Laube Anerkennung.
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Walbeck, Fanny, Schauspielerin (geb. 1853).
Kabinettphotographie mit eigenh. Widmung und U. verso. Wien, April 1892.
164:109 mm. Ganzfigürliche Darstellung der Schauspielerin, mit eh. Signatur und Widmung an einen namentlich nicht genannten Adressaten auf der Verso-Seite: "Man sollte nicht sprechen von der Kunst glücklich zu sein, sondern von der Kunst sich glücklich zu fühlen".
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Waldau, Gustav, Schauspieler (1871-1958).
Widmung mit eigenh. U. München, 30. VIII. 1932.
½ S. 8vo. Gewidmet Emilie Schaup. - Waldau trat in die bayerische Armee ein, ließ sich dann jedoch zum Schauspieler ausbilden und debütierte 1897 in Köln. Mit Ausnahme einiger Gastspielreisen durch Amerika und Rußland spielte er am Münchner Staatsschauspiel und entwickelte sich zu einem bedeutenden Charakterdarsteller. Nach dem Zweiten Weltkrieg gehörte er längere Zeit dem Landestheater in Innsbruck an und übernahm kleinere Rollen im Film.
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Waldemar, Richard, Schauspieler (1869-1946).
Eigenh. Manuskript mit U. O. O., 9. XI. 1911.
4 SS. auf 4 Bll. 4to. Manuskript einer Tischrede auf die eigene Person, zu der die Redaktion der "Österreichischen illustrierten Zeitung" aufgefordert hatte: "Verehrte Anwesende! Auf Größen und wirkliche Capacitäten einen Toast auszubringen ist nicht schwer, sie geben genügend Anhaltspunkte. Ich will es versuchen auf einen Mann zu toastiren, ich meine nämlich unseren anwesenden Gast, Herrn Richard Waldemar! Seine einstmaligen Collegen, denen er viele Jahre den Platz beim Variété versessen, daß sie erst so spät hinauf kommen konnten[,] behaupten, Herr Waldemar sei ein Komiker, habe aber keinen Humor, seine jetzigen Collegen behaupten wieder er habe Humor, aber kein Talent. Die besonders 'Ihm wohlwollenden' behaupten er habe überhaupt nichts Eigenes, sondern nur Glück. Es gibt Menschen die noch keinen Caviar gegessen, es gibt Menschen die noch nie Ödipus im Circus gesehen haben, und auch Leute die selbst von einer Theuerung noch nichts wissen, aber keine Menschen, die nicht bei Waldemar gelacht hätten. Das Lachen ist das Salz des Lebens und der Humor ist der Pfeffer der Alles würzt [...]". - Richard Waldemar erhielt 1890 sein erstes Engagement in Troppau. Über München und Wiesbaden kam er 1893 nach Wien, "wo er sich erst im ernsten Genre versuchte, ehe sein Komikertalent entdeckt wurde. Er trat an zahlreichen Wiener Bühnen auf. Waldemars Wirken ist mit der Entwicklung der Wiener Operette um die Jahrhundertwende eng verbunden. Später spielte er auch in Stumm- und Tonfilmen mit und war für den Rundfunk tätig" (DBE). - Mit geringfügigen Randläsuren und kleinen redaktionellen Notizen in rotem Farbstift.
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Waldemar, Richard, Schauspieler (1869-1946).
Eigenh. Postkarte m. U. [Poststempel: Wien], 31. V. 1907.
1 S. Qu.-8vo. An die Redaktion des "Wiener Salonblattes": "nach Absolvierung einiger Gastspiele in Deutschland, verbringe ich meine Ferien auf meinem kleinen Besitz in Steiermark […]". - Von Troppau über München und Wiesbaden kam Waldemar 1893 nach Wien, wo er sich erst im ernsten Genre versuchte, ehe sein Komikertalent entdeckt wurde. Er trat an zahlreichen Wiener Bühnen auf. Später spielte er auch in Stumm- und Tonfilmen und war für den Rundfunk tätig.
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Wall, Hilde, Schauspielerin (1894-1980).
Eigenh. Brief mit U. und eh. Postkarte mit U. [Amsterdam], [1929].
Zus. 2 SS. 4to und Qu.-8vo. Bedankt sich für Glückwünsche und gratuliert dem Empfänger und seiner Familie zum neuen Haus. Brief gefaltet und mit Fehlstellen.
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Wallner, Franz, Schauspieler und Theaterdirektor (1810-1876).
Eigenh. Brief mit U. Wien, Leopoldstadt, O.D.
1 S. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Kapellmeister: "Ich bitte Sie recht dringend nicht auf Ihr Versprechen wegen des Liedes zu vergessen. Die Gebühren liegen beim Hausmeister. Bis neun Uhr früh bin ich morgen zu Hause, bis abends noch in Wien. Kann ich Ihnen mit irgend etwas dienen, so stehe ich mit Freuden zu Ihrer Disposition". - Auf Briefpapier mit gepr. Briefkopf der Direktion des Königsstädtischen Theaters in Berlin.
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Waniek, Herbert, Regisseur (1897-1949).
Brief mit eigenh. U. O. O., 3. III. 1941.
1 S. Qu.-8vo. Brief seiner Ehegattin Sylvia Waniek an den Schauspieler Paul von Pranger (1888-1961): "Unser innigstes, tiefst empfundenes Beileid zu dem Tode Ihrer lieben Frau! […]". Waniek spielte am Landschaftlichen Theater in Linz, dann an der Neuen Wiener Bühne und am Deutschen Volkstheater in Wien. Anschließend war er Schauspieler und Regisseur unter Max Reinhardt am Theater in der Josefstadt, ging als Oberregisseur an das Zürcher Schauspielhaus und übernahm später die Leitung des Schauspielhauses in Essen. 1933 wurde Waniek Regisseur am Wiener Burgtheater.
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Waniek, Herbert, Regisseur (1897-1949).
Eigenh. Bildpostkarte mit U. [Zürich], 21. XII. 1927.
1 S. (Qu.-)8vo. Mit eh. Adresse. An Hans Nüchtern mit Wünschen zu Weihnacht und Neujahr. - Herbert Waniek spielte am Landschaftlichen Theater in Linz, dann an der Neuen Wiener Bühne und am Deutschen Volkstheater in Wien, später war er als Schauspieler und Regisseur unter Max Reinhardt am Theater in der Josefstadt tätig, ging als Oberregisseur an das Zürcher Schauspielhaus und übernahm später die Leitung des Schauspielhauses in Essen. 1933 wurde Waniek Regisseur am Wiener Burgtheater. - Der aus Wien stammende Journalist und Dramaturg Hans Nüchtern (1896-1962) war seit 1924 Leiter der literarischen Abteilung der RAVAG und unterrichtete auch an der Akademie für Musik und darstellende Kunst sowie am Max Reinhardt-Seminar.
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Wehle, Oskar, Schauspieler (D. n. b.).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 18. X. 1904.
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Unterzeichneter empfiehlt sich gelegentlich der im Raimundtheater stattfindenden Erstaufführung von 'Franz Schubert' hochachtungsvollst dem geneigten Wohlwollen [...]".
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Weisse, Adolf, Schauspieler (1857-1933).
Ms. Brief (Durchschlag) mit eigenh. U. Wien, 18. XI. 1911.
¾ S. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. An die Redaktion der "Österreichischen illustrierten Zeitung", die zu einer Tischrede auf die eigene Person aufgefordert hatte: "In Beantwortung Ihrer geschätzten Zuschrift [...] muss ich Ihnen herzlichst bedauernd mitteilen, dass ich prinzipiell zu solchen Rundfragen nicht das Wort ergreife, und darum auch in diesen Falle nicht von diesem Grundsatze abweichen kann [...]". - Adolf Weisse debütierte als Schüler Josef Lewinskys an der Seite Ludwig Barnays am Deutschen Theater in Budapest, ging später nach Kassel, Berlin und Köln und wurde 1889 Mitglied des Deutschen Volkstheaters in Wien. "Er gilt als musterhafter Sprecher und feinfühliger Charakteristiker" (Eisenberg, Das geistige Wien; zit. in DBA I 1347, 18). - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf des Deutschen Volkstheaters in Wien; mit kleinen redaktionellen Notizen in rotem Farbstift; die Unterschrift mit einigen alten Tintenwischern.
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Wekwerth, Manfred, Theaterregisseur (geb. 1929).
Gedr. Programmheft des Berliner Ensembles mit eigenh. U. [Berlin, 1982/83].
1 S. 8vo. 1977 löste er Ruth Berghaus als Intendant des Berliner Ensembles ab und blieb es bis 1991.
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Wengraf, Edmund, Schriftsteller (1860-1933).
Eigenh. Mansuskript mit U. O. O. u. D.
4½ SS. Folio. Betitelt "Mit Keinem tauschen": "Generalkommissär - das möchte ich nicht sein, O nein, o nein! Es muß zwar hübsch sein so oben zu sitzen/ Als Spitze aller Gesellschaftsspitzen / Und mit der Hand an den Beutelschnüren / ganz absolut den Staat zu regieren, / den Freudenbecher der Macht zu schlürfen, / den Kanzler herunterkanzeln zu dürfen, / Wie lustig! Aber bei alledem: / Ausländer sein ist nicht angenehm. / Man ist ja doch nur Kontrollbeamter […]". - Namenszug am oberen Rand des 1. Blattes.
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Wengraf, Edmund, Schriftsteller und Journalist (1860-1933).
Gedr. Dankeskarte mit einigen eigenh. Zeilen und U. O. O., 19. I. 1930.
Ca. ½ S. 8vo. Dankt dem Schauspieler Paul von Pranger (1888-1961) für Glückwünsche anlässlich seines 70. Geburtstages. - Wengraf war ein bedeutender sozialliberaler Kulturpublizist der Jahrhundertwende. Er war als Redakteur der "Arbeiterzeitung" tätig, 1893-98 Herausgeber der "Neuen Revue" (ehemals "Wiener Literatur Zeitung"), Mitarbeiter des "Neuen Wiener Journals" und Chefredakteur des "Extrablatts" sowie der Zeitung "Die Zeit".
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Wengraf, Hans, Schauspieler (1901-1974).
Eigenh. Brief mit U. und Ausschnitt mit eigenh. U. Wien, 18. XII. 1933.
½ S. Gr.-4to. Dankesschreiben an Hans Nüchtern für dessen "gütige Anteilnahme und das Zeichen der Verehrung meines lieben Vaters". - Hans Wengraf erhielt seine Ausbildung an der Akademie für Musik und darstellende Kunst in Wien, debütierte 1919 am dortigen Komödienhaus und kam nach Stationen in Berlin, Frankfurt am Main und Hamburg 1931 nach Wien zurück ans Burgtheater, dessen Ensemble er bis 1933 angehörte. Nach dem "Anschluß" Österreichs emigrierte er 1938 in die Tschechoslowakei, und 1939 nach London, wo er Vornamen in John änderte und weiterhin Theater spielte. Bei Beginn des Zweiten Weltkriegs Sprecher der Reihe The Austrian Voice im Rahmen der BBC-Auslandsprogramme, übersiedelte er 1941 in die USA, wo er ein Engagement am Broadway fand, sich vor allem aber als Filmschauspieler einen Namen machte. - Der aus Wien stammende Journalist und Dramaturg Hans Nüchtern (1896-1962) war seit 1924 Leiter der literarischen Abteilung der RAVAG und unterrichtete auch an der Akademie für Musik und darstellende Kunst sowie am Max Reinhardt-Seminar. - Mit schwarzem Trauerrand.
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Werther, Julius von, Generalintendant des Kgl. Württembergischen Hoftheaters (1838-1910).
Eigenh. Brief mit U. ("DJWerther"). Stuttgart, 6. IV. 1885.
2½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. An eine Gräfin: "Mein Telegramm werden Sie erhalten haben. Wenn es Ihnen möglich wäre, das Gastspiel bis zur Ankunft des Königs von Nizza, die aller Wahrscheinlichkeit nach auf ärztliche Verordnung erst Mitte Mai erfolgt, zu verschieben, so würde das wohl in beiderseitigem Interesse sehr angenehm sein. Seine Majestät haben mir den ganz besonderen Wunsch ausgedrückt, die Erste aller dramatischen Künstlerinnen endlich kennen zu lernen [...]". - Julius von Werther war seit 1868 künstlerischer Leiter des Mannheimer Nationaltheaters gewesen und hatte 1872 an das Darmstädter Hoftheater gewechselt. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf der Intendanz des Kgl. Württembergischen Hoftheaters.
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Wetzel-Negro, Ernestine, Schauspielerin (1841-1916).
Eigenh. Brief mit U. O. O., 26. III. 1883.
4 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Nachdem Sie stets so liebenswürdig waren, meine schwachen Leistungen mit der größten Nachsicht zu beurtheilen, so erlaube ich mir, Sie mit einer Bitte zu belästigen. Ich habe, während meiner 25jährigen Thätigkeit am Hofburgtheater, mit Rücksicht auf meine inferiore Stellung, nie etwas für mich gethan. Der 1. April ist jedoch ein Lebensabschnitt, welcher Umstand mich wohl entschuldigt, wenn ich Sie bitte, von dem Tag Notiz zu nehmen. Dieser Tag macht mich doppelt glücklich, da ich die erste Wienerin bin, welche den Tag, zwar nicht feiern darf, wohl aber erlebt, vielleicht ist diese Äusserung unbescheiden, wenn man aber Herrn Arnsburg [d. i. der Schauspieler Friedrich Ludwig Arnsburg] eine Vorstellung bewilligte, so hätte ich für die vielen Gefälligkeiten, welche ich in den 25 Jahren dem Institute geleistet, auch einen Abend verdient […]".
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Wetzel-Negro, Ernestine, Schauspielerin (1841-1916).
Eigenh. Dokument mit U. Wien, 1. IV. 1858.
1 S. Folio. Quittung über 50 Gulden, "welche Gefertigte von dem Jahresgehalt […] für den Monat April 1858 aus der Kassa des k. k. Hofburgtheaters baar empfangen zu haben hiermit bestätigt […]". - Kleiner Textverlust durch Ausschnitt; einige Kassa- und Registraturvermerke.
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Wiesenthal, Grete, Tänzerin (1885-1970).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 16. II. oder XI. 1910.
1¾ S. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Die Mittheilung Ihres Projektes eine Tanzakademie in Ihrem Verein zu veranstalten hat mich sehr interessiert, aber leider kann ich vor Mai nicht über meine Zeit jetzt mehr verfügen und müsste ich Sie ersuchen mir auch näheres über den restlichen Theil Ihres Programmes mitzutheilen [...]". - Im linken Rand gelocht (minimale Buchstabenberührung); etwas knittrig.
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Wilbrandt-Baudius, Auguste, Schauspielerin (1843-1937).
Albumblatt mit eigenh. U. Wien, 13. XII. 1892.
115:178 mm.
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Wilbrandt-Baudius, Auguste, Schauspielerin (1843-1937).
Eigenh. Albumblatt mit U. Meran, 12. XII. 1890.
1 S. 8vo. "Wie sagt der schwäbische 'Reisegefährte' von Ferdinand Gross? 'Auf Reise: Das isch eigethümlich - man find't sich, und man verliert sich, man verliert sich und man find't sich' [...]". - Auguste Wilbrandt-Baudius, Gattin des Schriftstellers Adolf von Wilbrandt, war von Heinrich Laube ans Wiener Hofburgtheater verpflichtet worden, wo sie in jugendlich-naiven und sentimentalen Rollen erfolgreich war. Nach einem Zerwürfnis mit Laubes Nachfolger Franz von Dingelstedt verließ sie 1878 das Burgtheater, an das sie nach Engagements am Theater an der Wien, am Deutschen Theater in Berlin, am Hoftheater in Meiningen und am Raimundtheater 1898 wieder zurückkehrte.
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Wilbrandt-Baudius, Auguste, Schauspielerin (1843-1937).
Kabinettphotographie (beidseitig eigenh. beschrieben und) mit U. Berlin, 27. XII. 1896.
166:110 mm. Halbfigürliche Darstellung der Schauspielerin im Rollenkostüm aus dem Atelier Meffert, Hildburghausen mit dessen Signet am unteren Rand des Trägerkartons. Gewidmet Adele von Löwenstein: "Werde gesund, und erhalte mir deine Liebe! Auf diesem Bild bin ich viel mehr die Gustel Wilbrandt Baudius, als die Großmutter im 4. Gebot. Ich war schon müde und so konnte ich mich nicht mehr verstellen".
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Wilbrandt-Baudius, Auguste, Schauspielerin (1843-1937).
Kabinettphotographie mit eigenh. Widmung und U. O. O., 7. V. 1894.
162:108 mm. Brustbild im Halbprofil aus dem Atelier Joh. E. Hahn, Wien mit dessen gedr. Signet am unteren Rand des Trägerkartons. Die Bildseite signiert und mit eigenh. Widmung. - Braunfleckig.
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Wilhelmi, Maximilian, Schauspieler (1862-1913).
Eigenh. Brief mit U. und ms. Brief mit U. Straßburg, 10. IV. und 30. XII. 1911.
Zusammen 3 SS. Qu.-8vo und 4to. Beide Briefe an den Schauspieler Paul von Pranger (1888-1961): "sollten Sie erst heute Abend um 7:08 hier ankommen, trotzdem aber die Vorstellung besuchen, so sind Sie vielleicht so liebenswürdig, mich während eines Zwischenaktes auf der Bühne aufzusuchen […]" (Brief vom 10.IV.1911). "Hierdurch beehre ich mich, Ihnen ergebenst mitzuteilen, dass das Bürgermeisteramt, meinem Antrag entsprechend, genehmigt hat, dass Ihnen für den von mir bewilligten Weihnachtsurlaub die Gagenabzüge erlassen werden […]" (Brief vom 30.XII.1911). - Paul von Pranger spielte von 1911 bis 1914 in Straßburg.
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Willborn-Seiler, Ilma, Schauspielerin (1850-1896).
Kabinettphotographie mit eigenh. U. O. O., 1895.
144:101 mm. Auf etwas größerem Trägerkarton mit gedr. Signet des Ateliers Joh. E. Hahn, Wien.
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Willborn-Seiler, Ilma, Schauspielerin (1850-1896).
Kabinettphotographie mit eigenh. U. O. O., 1895.
133:103 mm. Auf etwas größerem Trägerkarton mit gedr. Signet des Ateliers Michael Faden in Brünn.
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Winkelmann, Hans, Sänger (1883-1943).
Portraitphotographie mit eigenh. Widmung und U. Prag, Oktober 1912.
168:108 mm. Kniestück des Schauspielers im Rollenkostüm mit Widmung auf der Bildseite: "Meiner hochverehrten Freundin Frau Louise Müller zur freundlichen Erinnerung […]". - Winkelmann begann seine Bühnenlaufbahn nach seinem Gesangsstudium 1906 an der Wiener Volksoper, war dann jeweils eine Spielzeit am Stadttheater in Graz und an der Hofoper in München engagiert und trat seit 1909 am Deutschen Theater in Prag auf.
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Winterberger, Georg, Schauspieler (1801-1860).
Eigenh. Brief mit U. Weimar, 13. V. 1841.
1 S. 4to. Mit eh. Adresse (Faltbrief). An den Sänger Ludwig Cramolini (1805-1884) in Mainz wegen der Möglichkeit eines Gastspiels in Weimar. Die Chancen stünden schlecht, denn das großherzogliche Paar sei nach Petersburg gereist und der Intendant abwesend. Persönliches Vorsprechen sei aber eine Vorbedingung für ein Gastspiel. - Winterberger stammte aus Wien und war Hofschauspieler in Weimar. - Siegelausriß; mit stärkeren Randläsuren.
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Witt, Lotte, Schauspielerin (1870-1938).
Kabinettphotographie mit eigenh. U. O. O. u. D.
167 x 109 mm. Kniestück der Schauspielerin im Rollenkostüm aus dem Atelier des Königl. Bayer. & Sächs. Hof-Photographen E. Bieber, Berlin mit dessen gedr. Signet am unteren Rand des Trägerkartons. Die Bildseite eh. signiert. - Braunfleckig.
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Wolter, Charlotte, Schauspielerin (1834-1897).
Kabinettphotographie mit eigenh. U. Wien, 24. XII. 1890.
165 x 110 mm. Ganzfigürliche Darstellung der Schauspielerin im Rollenkostüm aus dem Atelier Dr. Székely, Wien. Die Bildseite eh. signiert.
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Wolter, Charlotte, Schauspielerin (1834-1897).
Kabinettphotographie mit eigenh. U. O. O. u. D.
166 x 111 mm. Ganzfigürliche Darstellung der Schauspielerin aus dem Atelier Dr. Székely, Wien.
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Wolter, Charlotte, Schauspielerin (1834-1897).
Kabinettphotographie mit eigenh. Widmung und U. O. O. u. D.
164:109 mm. Brustbild im Profil aus dem Atelier Dr. Székely, Wien. Die Bildseite eh. signiert, die Verso-Seite mit eh. Widmung an einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Gar ängstlich steht sichs auf der Menschheit Höh'n, und ewig ist die arme Kunst gezwungen, zu betteln von des Lebens Überfluß (Sappho)".
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Zahlhas, Johann Baptist von, Schauspieler und Dramatiker (1787-1870).
Eigenh. Brief mit U. Arnstadt, 17. V. 1843.
3 SS. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. Adresse (Faltbrief). An den Sänger Ludwig Cramolini (1805-1884) in Darmstadt: "[...] Ich habe Ihr Anliegen dem Fürstl. Hofmarschallamt vorgetragen, aber in Betracht der jetzt waltenden Verhältnisse nichts für Sie erwirken können. Unser erster Tenor, der abgehen soll, bleibt nun wieder. An Gastrollen dürfen wir jetzt nicht denken, weil wir den Etat u. unsere Geldkräfte schon überschritten haben, und weil die Debuts neuengagierter Mitglieder sich grade jetzt häufen [...] Im Juli treten Ferien ein. Dann gehen wir Wanderameisen nach Rudolstadt [...] und am 1. Januar fangen wir in Sondershausen wieder an. Übrigens hängen Dispositionen, die die Oper betreffen, nicht von uns allein ab, sondern hier hat unser Hofkonzertmeister Huth die entscheidende Stimme. An diesen sich in der Folge zu wenden, würde ich sehr rathen [...] Meiner Tochter Tochter will ich schreiben [...] Sie ist fortwährend in Oldenburg, wo sie sich glücklich fühlt, weil sie nicht nur blos sehr gefällt, sondern auch in Achtung steht [...]". - Zahlhas war zunächst Schauspieler am Hoftheater in Wien. 1817 nach Leipzig engagiert, übernahm er vorwiegend Intriganten-, Charakter- und Väterrollen und trat seit 1821 am Hoftheater in München auf. Anschließend leitete er das Theater in Bremen und war von 1825 bis 1827 als Schauspieler am Hoftheater in Dresden verpflichtet. 1842 wurde er Direktor des Hoftheaters in Sondershausen.
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[Zeitungsausschnitte].
Konvolut Zeitungsausschnitte über Künstler, Schauspieler und Theateraufführungen. Versch. Orte, 1930er Jahre.
Ca. 70 Stück. Vgl. Giebisch/G.
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Zeska, Carl Edler von, Schauspieler (1862-1938).
Eigenh. Brief mit U. [Wien], O.D.
1 S. 8vo. Berichtet von einer Probe im Burgtheater. - Mit Eckfalte am oberen linken Rand und Einriss.
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Zeska, Carl Edler von, Schauspieler (1862-1938).
Eigenh. Manuskript mit U. O. O. u. D., [wohl Wien, November oder Dezember 1911].
1 S. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. Manuskript einer Tischrede auf die eigene Person, zu der die namentlich nicht genannte Redaktion der "Österreichischen illustrierten Zeitung" aufgefordert hatte: "Zum neuen Jahre wünsch ich Dir | Erfolg und nie Blamage, | Dann wünsch ich mir, respectire Dir | Erhöhung Deiner Gage. | Gesundheit, Glück zu jedem Ding, | was Du auch magst beginnen, | Das grosse Los sollst dreimal Du | im neuen Jahr gewinnen [...]". - Carl Edler von Zeska spielte ohne dramatische Ausbildung seit 1879 am Hamburger Concordiatheater, seit 1881 in Breslau und wurde 1886 an das Deutsche Landestheater in Prag engagiert. Von 1892 bis 1932 gehörte er dem Ensemble des Wiener Burgtheaters an, brillierte vor allem im Lustspiel, aber auch im klassischen Repertoire. Zeska war auch als Regisseur tätig und schrieb einige Einakter und Lieder. Er war der Vater von Philipp von Zeska. - Etwas angestaubt und mit kleinen redaktionellen Notizen in rotem Farbstift.
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Zeska, Carl Edler von, Schauspieler (1862-1938).
Eigenh. Postkarte mit U. O. O., 17. II. 1919.
1 S. 8vo. Brustbild im Halbprofil mit eigenh. Widmung an Mizi Berl.
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Zeska, Carl Edler von, Schauspieler (1862-1938).
Postkarte mit eigenh. U. O. O., Februar [19]04.
1 S. 8vo. Halbfigürliche Darstellung des Schauspielers im Rollenkostüm.
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Abetti, Antonio, Astronom (1846-1928).
Eigenh. Brief mit U. Florenz, 6. XI. 1914.
2¼ SS. auf Doppelblatt. Kl.-4to. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Leben sie doch, meine alten deutschen Freunden! Gott sei dank! Mit viel Vergnügen sah ich ihre liebe Postkarte Nov 2; aber blieb ich erstaunt daß sie, und Fr. Müller, nicht mir antworten, betreffend meines Briefes v. Mt. Ottobre über Nekrolog von Lorenzoni. Soll mein geschlossenen Brief nicht zu Ihnen Beiden gelangt sein! Und das, da ich mich des Italienisch bedient habe? [...]". - Antonio Abetti arbeitete vorwiegend über die Bestimmung der Position von Himmelskörpern, führte zahlreiche Beobachtungen von Kleinplaneten (Asteroiden), Kometen und Sternbedeckungen durch und beobachtete während einer Expedition nach Muddapur, (heute Madhupur in Jharkhand, Bengalen) den Venustransit von 1874 mittels eines Spektroskops. - Mit gestemp. Briefkopf.
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Abetti, Giorgio, Astronom (1882-1982).
Eigenh. Brief mit U. Rom, 2. IV. 1912.
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten mit der Bitte um Zusendung einer Monographie über den Durchmesser des Neptun, die in ihrer Bibliothek nicht vorhanden sei: "[...] WIrklich was mich interessiert sind originelle Messungen, welche nicht in anderen Zeitungen veröffentlicht geworden sind [...]". - Mit gepr. Briefkopf des Observatorium des Collegio Romano in Rom.
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Adler, Ludwig, Gynäkologe (1876-1958).
Eigenh. Visitenkarte. Wien, o. D.
70 x 110 mm. "Gestattet sich, seine ergebensten Glückwünsche zu übermitteln". Ludwig Adler studierte an der Medizinischen Fakultät der Universität Wien, wo er im Jahr 1900 zum Doktor der gesamten Heilkunde promoviert wurde. Danach arbeitete er am Allgemeinen Krankenhaus der Stadt Wien und am Pathologisch-Anatomischen Institut der Universität Wien. Visitkartentext: "Privatdozent Dr. Ludwig Adler I. Assistent der I. Universitäts-Frauenklinik".
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Adorno, Theodor W., German sociologist, philosopher and musicologist (1903-1969).
2 typed letters signed ("Th. W. Adorno"). Frankfurt a. M., 1962 and 1964.
Altogether (½+½ =) 1 p. on 2 ll. To the sociologist and linguist Robert Picht (1937-2008) congratulating to his engagement (31. VII. 1962) and apologizing for the late respond (7. X. 1964; slightly wrinkled and with small tear in centerfold). - Each on stationery with printed letterhead.
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Adorno, Theodor W., German sociologist, philosopher and musicologist (1903-1969).
4 typed letters signed. Frankfurt a. M.
Large 4to. Altogether (1+1+1¼+1½=) 4¾ pp. on 6 ff. With 1 typed envelope. In German, comprehensive letters to Martin Lutschewitz, about Adorno's fierce discussions with representatives of the musical 1950s youth movement. Adorno was accused of being too unfamiliar with the musical youth to be qualified to pronounce on it, and his "Dissonances" were a product of this debate. Here, he writes, in part: "The current situation in particular made your letter so especially meaningful to me, as my controversy with the so-called musical youth movement and the endlessly unfair behaviour of such people as Twittenhoff, Borries, and Wiora (as opposed to Doflein, with whom I conduct a constant and fruitful correspondence) has forced me into extremely pointed wording. The discussion is about a fairly large piece, 'Critique of the Musicians', which will be broadcast in the Stuttgart evening programme on May 25 and again on June 1 [...]" (12 May 1956). - Each on headed paper; published in: s. b. - Full English translations available upon request. Cf. Sigrid Abel-Struth, "Zur 'Dissonanzen'-Diskussion", in: Musica III (1986), pp. 217-221.
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Adorno, Theodor W., German sociologist, philosopher and musicologist (1903-1969).
Philosophie der Neuen Musik. With autograph inscription signed ("Teddy"). Frankfurt a. M., Europäische Verlagsanstalt, 1958.
204 pp. Original cloth with dustjacket. 8vo. Title-page inscribed to his long-standing friend, the sociologist and national economist Alfred Sohn-Rethel (1899-1990): "Meinem lieben Alfred / in alter Freundschaft / Teddy / Frankfurt, Juli 1958". Some underlinings and marginalia.
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Agricola, Johannes, reformer and close associate of Martin Luther (1494-1566).
Autograph letter signed. N. p. o. d.
Oblong 8vo (206:107 mm). 1 p. To a mayor: "Günstiger her burgermeister schwager, weil canzeley gewonlich jeder zeit copeyschriefften den parten von den ausgebrachten befhelichen, zugestelt werden, nimpt mich wunder, warumb der v. Holzendorff die befheliche zu sehen begheret. Achte demnach man erpiete sich ime wegen des stadtschreibers gebhuer abschriefften darvon zuzustellen, unnd die quittungenn wolle man auch auffsuchen. Etwa nach mittags sollen gezeigt werden, die ich vor meine person darzu berichten wollen, doch auff vorbesserung der anderen gestellet, unnd uberschickt euch des von Holzendorffs selbst ubergebene rechnung auch andere brieffliche urkunden zu derselben sache ergangen, wollen die wol vorwaren lassen. Wunsche euch einen guten morgen [...]". - Browned due to paper. Extremely rare.
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