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‎Scharwenka, Xaver, Komponist und Pianist (1850-1924)‎

‎Brief mit eigenh. U.‎

‎o.J. Berlin, 24. VI. 1905, Gr.-8°. 2 Seiten. Doppelblatt. Briefkopf.‎

‎Als Vorsitzender des Musikpädagogischen Verbandes mit Übersendung des 2. Musikpädagogischen Kongressberichtes und mit der Bitte um eine Besprechung in der Zeitung. Der Verband habe folgende Ziele: "[...] Hebung des Musiklehrerstandes durch erweiterte und vertiefte Bildung, Ablegung von Prüfungen, Reformen auf dem Gebiete des Kunst- und des Schulgesanges, wovon die Publikationen des Kongresses beredtes Zeugnis ablegen [...]" - Scharwenka gründete 1881 in Berlin das nach ihm benannte Scharwenka-Konservatorium. 1891-98 hielt er sich in den USA auf, gab hier zahlreiche Konzerte und leitete in New York ebenfalls eine Lehranstalt. 1898 kehrte er nach Berlin zurück und übernahm erneut die Direktion des Konservatoriums.‎

Riferimento per il libraio : 36663

‎Ribbeck, Konrad Gottlieb, Theologe (1759-1826)‎

‎Eigenh. Schriftstück mit U.‎

‎o.J. Margrafpieske (Brandenburg), 28. XII. 1803, Gr.-Fol. 1 Seite. Mit rotem Lacksiegel.‎

‎Taufurkunde: "Am Sechszehnten (16.) Juny Abends um 6 Uhr des Eintausendachthundert und Zweiten (1802.) Jahres wurde zu Briesen des Colonisten Michael Schultze Tochter Dorothea Elisabeth Schultze von einem unehl. Sohne entbunden, welcher am zwanzigsten (20.) in der Taufe die Namen Carl Friedrich empfing [...]" - Ribbeck wurde 1800 Konsistorialrat, 1805 Oberkonsistorialrat in Berlin. Er war Propst an St. Nicolai, Beichtvater von Mitgliedern des Kgl. Hauses, Ratgeber König Friedrich Wilhelm III. im Obersten Kirchenregiment und in der "Liturgischen Kommission". - Gering fleckig.‎

Riferimento per il libraio : 37709

‎Hutmacher, Rahel, Schriftellering (geb. 1944)‎

‎Eigenh. Postkarte mit U.‎

‎o.J. Ratingen, 15. II. 1989, 8°. 1 Seite. - Gelocht.‎

‎An Thomas Kraft: "[...] nach offenbar etlichen Wanderungen ist der Brief nun bei mir gelandet. Hoffentlich bin ich nicht zu spät. Hier meine Werdegänge/Biographie. [...] geb. 1944. Schweizerin. Bibliothekarin, Psychotherapeutin, Schriftstellerin, Supervisorin, Feministin. Lernt weiter. Lebt in Zürich und Ratingen. Veröffentlichungen: Wettergarten [...] Donar [...] Tochter [...] Literatur-Preise: Förderpreis der Stadt Zürich [...] Förderpreis des Landes Nordrhein-Westfalen [...] Förderpreis für Literatur Rauris [...]"‎

Riferimento per il libraio : 60853

‎Gladstone, William Eward, britischer Premierminister (1809-1898)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Hawarden/Wales, 23. I. 1882, Kl.-8°. 2 Seiten. Doppelblatt.‎

‎An den Buchhändler Downing mit einer Beschwerde über die fehlenden Tafeln in einem Buch über Staffordshire. - Gladstone war einer der bedeutendsten britischen Politiker in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. - Minimaler Einriß.‎

Riferimento per il libraio : 36274

‎Feinhals, Fritz, Sänger (1869-1940)‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. und eine Porträtfotografie.‎

‎o.J. München, Februar 1916, 8 x 15 cm (Albumblatt) und 13,5 x 8 cm (Foto). Zusammen unter Passepartout.‎

‎Der Bariton gehörte in den 1930er Jahren zum Ensemble der Münchener Oper und sang in der Premiere von Pfitzners "Palestrina" den Bottomeo.‎

Riferimento per il libraio : 60928

‎Steinle, Edward Jakob, Maler (1810-1886)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Frankfurt am Main, 5. VIII. 1870, 8°. 1 Seite. Doppelblatt.‎

‎An die Farbenhandlung Carl Schmidt, bei der er 6 Tuben Kremser Weiß (mit gekochtem Leinöl und Terpentin gerieben) bestellt, die an Ferdinand Becker im Schloß Kleinheubach bei Miltenberg am Main geliefert werden sollen. Steinle arbeitete 1869-70 in der Schloßkapelle Kleinheubach für den Fürsten Löwenstein-Wertheim an einem Marienzyklus. - Aus der Sammlung Lanna mit deren Umschlag.‎

Riferimento per il libraio : 36668

‎Böhm, Karl, Dirigent (1894-1981)‎

‎Porträtphotographie mit eigenh. U.‎

‎o.J. Berlin, 15. V. 1971, (18 x 12,5 cm). 1 Seite.‎

‎Beiliegend ein Programmheft des Berliner Philharmonischen Orchesters.‎

Riferimento per il libraio : 60888

‎D'Angeli, Andrea, Komponist und Schriftsteller (1868-1940)‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U.‎

‎o.J. Pesaro, 1908, 34,5 x 43 cm. 1 Seite. Getöntes Büttenpapier mit gedrucktem Schmuckrand.‎

‎"Della due parole Ars et Labor [...]" (6 Zeilen). - Aus einem Autographenalbum zum 100jährigen Bestehen des Musikverlags Ricordi in Mailand. - Über das lateinische Motto seiner Zeitschrift "Cronica musicale". - Rückseitig: Vigoni, Pippo (Giuseppe), Afrikaforscher und Politiker (1846-1914). Dasselbe. Loveno, August 1908. - "La nostra Italia deve l'unità [...]" (7 Zeilen).‎

Riferimento per il libraio : 60866

‎Beermann, Eduard, Schriftsteller, "fahrender Dichter" (1786-nach 1873)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Osnabrück, 24. I. 1873, Gr.-8°. 1 Seite. Geprägtes Monogramm.‎

‎"Mein lieber August! Mit den innigsten Wünschen, das Glück und Frieden Dich und Deine Gattin, so wie die lieben beiden Knaben, (die mir mit wahrer Großmütterlicher Freude Deine edle Mutter so lieb schilderte) treu begleite, sendet Dir der 86 jährig alte väterliche Freund sein altes Bild, und einige Worte der Erinnerung, möge es auch, die ihr die wahre Freude einer Mutter seid, so gut gehen, wie Sie immer so herzlich wünschet, und der ich auch meine Wünsche beifüge. Das Leben ist nicht immer leicht aber Liebe, Innigkeit und häusliche Freude, ließ es ertragen, was es uns aufbürdet, es sind Jahre dahingeschwunden, mit Freuden, Sorgen und Pein, doch mag es wenn uns die Liebe geblieben, auch ich mein guter August habe schweres getragen, und habe manches Bittere noch, aber Gott gab seine Kraft! und Muth, so stehe ich im hohen Alter, noch ziemlich kräftig und gesund, der Liebe Gott hilft immer wenn man ihm fest vertraut. Lebe wohl, glücklich und zufrieden, und kommen einmal schwere Stunden, so lege Dein Bangen auf seine Schultern, und Du wirst freudigen Herzens bleiben wie Dein alter väterlicher Freund [...] einen Monat noch bleibe ich hier und eine Freude würde mir es sein einmal ein paar Zeilen von Dir zu bekommen [...]" - Die Anna Amalia Bibliothek Weimar hat 2010 "das Stammbuch des fahrenden Dichters Eduard Beermann, das 56 Einträge aus der Zeit von 1845 bis 1853 umfasst" und das "besonders bemerkenswert" ist. Es enthält es zahlreiche Einträge aus Thüringen, sowie Beiträge von Moritz Gottlob Saphir, Berthold Auerbach und Louis Spohr.‎

Riferimento per il libraio : 37932

‎Hundt, Ernst, Oberkirchenrat (1877-1945)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Berlin-Friedenau, 18. VIII. 1929, 8°. 2 1/2 Seiten.‎

‎An Hans Christian Hirsch: "[...] Daß Deine und meine Bemühungen um den Fall Jacob nicht zum Ziele der Verhinderung einer schweren Gefährdung Deutscher Interessen in Polen geführt haben, bedauere ich außerordentlich. Ein jüngster Angriff von Frau Jacob gegen uns, welcher strafrechtliche Tatbestände der Nötigung stark streifte, machte uns indessen um der Würde unserer Kirche wie unserer Verwaltung willen jegliche Konzession über die Rechtslage hinaus schlechterdings unmöglich [...]" - Hundt war seit 1925 Oberkonsistorialrat, ab 1939 Geschäftsführer und Geistlicher Vertrauensrat der DEK.‎

Riferimento per il libraio : 37590

‎Rosenstock, Joseph, Dirigent und Komponist (1895-1985)‎

‎3 masch. Briefe mit eigenh. U.‎

‎o.J. New York, 9. IX. 1954-16. II. 1970, 4°. 3 Seiten.‎

‎Der Direktor der New York City Opera an den Musikjournalist Rober Breuer wegen einer geplanten Aufführung von "Frau ohne Schatten" und mit Dank für ein gelungenes Interview. - Ein Brief mit Fleck.‎

Riferimento per il libraio : 60914

‎Lecocq, Charles, Komponist (1832-1918)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Ohne Ort (Brüssel), 1. IV. 1878, 8°. 1 Seite.‎

‎An einen Journalisten über die Premiere seiner erfolgreichen Oper "Le petit duc" im Théâtre Alcazar zu Brüssel (UA 25. I. 1878 Paris, Théâtre Renaissance): "[...] Je vous remercie de votre aimable lettre, et je regrette de n'avoir pas été à l'hôtel lorsque vous êtes venu. Je suis du reste presque toujours à l'Alcazar pour mes répétitions. Le Petit Duc ayant été donné par vous aux journalistes, je pense n'avoir pas besoin de recourir à votre obligeance [...]" - Lecocqs größter Erfolg wurde die Operette "La Fille de Madame Angot", die bis heute ein Klassiker des Operettenrepertoires ist. - Auf Untersatzblatt montiert.‎

Riferimento per il libraio : 37184

‎Lehár, Franz, Komponist (1870-1948)‎

‎Postkarte mit eigenh. U.‎

‎o.J. Wien, 22. II. 1938, (10,5 x 15 cm). 1 Seite.‎

‎Hübsche Postkarte.‎

Riferimento per il libraio : 60821

‎Denza, Luigi, Komponist (1846-1922)‎

‎Eigenh. musikalisches Albumblatt mit Widmung und U.‎

‎o.J. London, März 1908, 34,5 x 43 cm. 1 Seite. Getöntes Büttenpapier mit gedrucktem Schmuckrand.‎

‎Musikalische Notation von zwei Liedanfängen: "Sera d'Aprile - 1879" und "Rosa - 1907" mit einer Widmung an Giulio Ricordi. - Aus einem Autographenalbum zum 100jährigen Bestehen des Musikverlags Ricordi in Mailand. - Denza ist der Komponist des berühmte Schlagers "Funiculi, funiculà" zur Eröffnung der Drahtseilbahn auf den Vesuv. Richard Strauss verwendete das vermeintliche Volkslied in seiner Suite "Aus Italien" und mußte deshalb Tantiemen an Denza bzw. Ricordi zahlen. - Sehr selten. - Rückseitig: Delvin, Jean, Maler (1853-1922). Dasselbe. - "Admirons les oeuvres d'art du passé, ne les imitons pas [...]" (7 Zeilen).‎

Riferimento per il libraio : 60868

‎Schampheleer, Edmond de, Maler (1824-1899)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Brüssel, 29. IX. 1877, Gr.-8°. 1 Seite.‎

‎An seinen Freund Carlo: "[...] Dein Brief von gestern hat mir sehr erfreut, du triffst mich sicher hier, und auch die Belgische Freunde wie de Haas Quinaux, Robert und Franck, die alle zuück sind vom Lande. Ich bin glücklich mit dir, wieder einige Tage lustig zu leben. Schreibe mir voraus, welcher Tag und mit welcher Zug du ankomst damit ich Dir in der Campine abholen kann [...] Comendador ordinario de la Real y distinguida Orden de Carlos Tercero." - Schampheleer bildete sich auf der Akademie in Brüssel zum Landschaftsmaler aus, bereiste Frankreich und Deutschland und nahm dann seinen Wohnsitz in Brüssel. Seine Landschaften, welche meist niederländische Motive wiedergeben, sind durch die Feinheit des Tons und die flüssige, malerische Behandlung ausgezeichnet. Besonders gelingt ihm die Darstellung ruhiger Wasserläufe und Teiche.‎

Riferimento per il libraio : 37424

‎Schlenther, Paul, Schriftsteller und Theaterleiter (1854-1916)‎

‎Eigenh. Postkarte mit U.‎

‎o.J. Berlin, 20. II. 1894, 1 Seite. Mit Adresse.‎

‎An den Schriftsteller Wilhelm von Polenz (1861-1903): "[...] Bis zum März bin ich mit meinen Abenden so besetzt, daß ich keine bindende Verpflichtung übernehmen kann. Auch bin ich kein guter Zuhörer und stelle mir alles viel lebendiger vor, wenn ich das Stck. lese. Darf ich Sie daher freundlichst bitten, mir das Werk zu schicken? [...]" - Schlenther war 1886-98 war er neben Theodor Fontane und als Nachfolger Otto Brahms Theaterkritiker der "Vossischen Zeitung", propagierte das neue naturalistische Drama und setzte sich vor allem für das Werk Henrik Ibsens und Gerhart Hauptmanns ein.‎

Riferimento per il libraio : 37680

‎Dahm, Heinz, Bühnenleiter und Bühnenbildner (1904-1984)‎

‎Eigenh. Brief mit Zeichnung und U.‎

‎o.J. Ohne Ort (Eisenach?), 8. X. 1946, 4°. 3 1/2 Seiten.‎

‎An den Dramaturgen Bruno von Niessen (1902-1981); die Zeichnung am Briefkopf zeigt Dahm vor einem Theater mit dem Text: "Kannst Du mir noch einmal verzeihen? | Solcher Art, lieber Bruno, sind die Gedanken, die mich heute bewegen. Wie nahe ich mich Dir? Was immer ich auch zu meiner Entschuldigung Dir vorstammeln werde: Du wirst es mit einer Handbewegung verscheuchen. So übersende ich Dir denn in obigem mein gebeugtes Knie aus dem Du meine reuevolle Einstellung entnehmen kannst, und bitte ich Sie, sehr verehrter Herr Intendant es doch noch einmal mit mir versuchen zu wollen. Seit Monaten leide ich an chronischem Freizeitmangel, unter dem selbst Weib und Kinder schwer zu tragen haben. Vorgestern hatte ich gehofft, nunmehr einen ruhigen Lebensabend verbringen zu können. Arbeit, Arbeit, encore et encore! Nein, es ist nicht mehr schön! [...] Seit Juli haben wir hier jeden Monat eine französische Oper bzw. Operette. Die Aufführungen sind in der Wartburg. Letzten Samstag war Massenets 'Manon'. Ich habe das Vergnügen, die Bühnenbilder zu machen. Gegen Honorar, versteht sich. Kommenden Samstag dasselbe im Theater in Metz. Morgen bekomme ich meinen Pass. Auf, nach Metz! Da freut sich das alte Jammerherz! Lange keinen Martell getrunken! Ansonsten sieht es so aus, als ob unser Theater für den Winter nun spielfähig wird. Das mehr oder weniger heitere Künstlervölkchen hat sich mit Leib und Seele im Gemeinschaftseinsatz bei einem umfangreichen Aufräum- und Bauvorhaben am Theater der Bauleitung zur Verfügung gestellt. Wir sind dadurch in den letzten 4 Wochen erheblich weiter gekommen. Das gesamte Dach ist dicht. Die Seitenbühne Schillerstraße zum 'Bahnhof' und zur Tischlerei hin zugemauert. Fenster verglast, Proberäume geschaffen, die Kantine (wird demnächst als Werkküche wiedereröffnet) in neuer Schönheit und, nicht zuletzt, die Heizanlage, soweit sie die benutzbaren Räume betrifft, in Ordnung gebracht. Hoffentlich wird uns nun von H. M. die beantragte Menge Gas bewilligt. Denn davon hängt so ziemlich alles ab. Mit Koksöfchen kann man auf dieser Bühne im Winter nicht arbeiten. Von Rudolstadt haben wir nichts mehr zu erhoffen, in schwierigen Fällen mit Kostümen im Austauschwege (Tausche Manon-Dekoration gegen Sommernachtstraum-Kostüme) mit Metz einig zu werden [...]".‎

Riferimento per il libraio : 36953

‎Rössler, Rudolf, Journalist und Spion (1897-1958)‎

‎Masch. Brief mit eigenh. U.‎

‎o.J. Berlin, 24. VIII. 1931, 4°. 1 Seite. Briefkopf.‎

‎An den Schriftsteller Wolfgang Goetz in Berlin.:"[...] Ich erinnere heute an meine bereits vor längerer Zeit an Sie gerichtete Bitte um Mitarbeit an unserer Zeitschrift 'Das Nationaltheater' und würde es lebhaft begrüssen, wenn Sie gelegentlich Zeit zu der Mitarbeit finden würden. Vielleicht wäre es Ihnen, vorausgesetzt dass Sie zur Mitarbeit bereit sind, möglich, uns das eine oder andere Thema vorzuschlagen [...]" - Rössler war Mitherausgeber des "Nationaltheaters". 1934 emigrierte er in die Schweiz. 1939 wurde er Mitarbeiter des Schweizerischen Nachrichtendienstes und lieferte bis 1944 wichtige militärische Informationen aus Deutschland. Später nahm er Verbindung zu Widerstandskreisen in Deutschland auf. Nach Kriegsende setzte er seine verlegerische Tätigkeit. Seit 1947 war er für den Nachrichtendienst der Tschechoslowakei tätig. 1953 wurde er festgenommen und zu einer Haftstrafe verurteilt.‎

Riferimento per il libraio : 37625

‎Stockhausen, Julius, Sänger (1826-1906)‎

‎Eigenh. Postkarte mit U.‎

‎o.J. Frankfurt am Main, 15. XI. 1891, 1 Seite. Mit Adresse.‎

‎An den Regiments-Musikdirektor Albert Parlow (1824-1888; Komponist der "Amboß-Polka") in Frankfurt, den er für die Fortschritte seines Chores beim Konzert in der Katharinenkirche lobt: "[...] Die Uebung findet [...] bei Familie Schwenzow statt [...]"‎

Riferimento per il libraio : 36669

‎Strauss, Richard, Komponist (1864-1949)‎

‎Eigenh. Postkarte mit U.‎

‎o.J. Teplitz, 27. I. 1905, 1 Seite.‎

‎An den Musikschriftsteller Ernst Décsey (1870-1941) in Graz: "[...] Wir warten mit Schmerzen auf 'Wien als Musikstadt'! Wann dürfen wir endlich das Eintreffen des Manuskriptes erhoffen? Das Bändchen ist schon lange annoncirt. Bitte, bitte! Mit herzlichen Gruß Ihr stets ergebener Dr. Richard Strauss". - Das Buch scheint nicht erschienen zu sein.‎

Riferimento per il libraio : 52860

‎Aicard, Jean, Schriftsteller (1848-1921)‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U.‎

‎o.J. Paris, 1908, 34,5 x 43 cm. 1 Seite. Getöntes Büttenpapier mit gedrucktem Schmuckrand.‎

‎"Laisse ton siècle (le temps coule) [...] A tout les coeurs suffit un coeur" (4 gereimte Zeilen). - Aus einem Autographenalbum zum 100jährigen Bestehen des Musikverlags Ricordi in Mailand. - Rückseitig: La Touche, Gaston (de), Maler und Grafiker (1854-1913). Dasselbe. Ohne Ort, 1908. - "Mon ami regretté, Charles Gounod, me disait souvent: Le hasard des rencontres est parfois d'une importance capitale [...]" (6 Zeilen).‎

Riferimento per il libraio : 60847

‎Sauer, Emil, Komponist und Pianist (1862-1942)‎

‎Eigenh. Schriftstück mit U.‎

‎o.J. Ohne Ort, 18. VIII. 1895, 8°. 1/2 Seite.‎

‎"Frau Professor Grätz | der großartigen Mit-Arrangeurin des gelungenen Festes in aufrichtiger Ergebenheit | Emil Sauer."‎

Riferimento per il libraio : 37253

‎Kubin, Alfred, Graphiker und Schriftsteller (1877-1959)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Zwickledt bei Wernstein, Mitte Juni 1950, 4°. 2 Seiten.‎

‎An Piet Tommissen (1925-2011) in Lanklaar (Belgien) mit Übersendung von Autographen "bekannter deutschsprachiger Künstler" (Antwortbrief, liegt in Kopie bei): "[...] Ihre informierenden Bestell[un]gen betreffs Ihres Interessenkreises, erfülle ich, doch, es ist ja eine Vertrauenssache, und unter solcher Bedingung stifte ich Ihnen hier alle Beiträge zu Ihrer Autografensammlung. Also: diese 7 Stücke sind nicht zum Herumzeigen sondern für Sie persönlich. Trakl kannte ich leider überhaupt nicht, er war in der Apotheke bei dem Vater eines meiner Kameraden, welcher heute der Chef ist, als Volontär in Salzburg. Es giebt seit rund 25 Jahren ein Kubin-Archiv in Hamburg und dahin gebe ich in der Regel interessante Schrift-Dokumente von mir. Freilich würde mich eine schöne Grafik von [Edgard] Tytgat erfreuen. Ich selbst bin durch mein Alter und [die] damit gekommenen Beschwerden zu meiner zurückgezogenen Lebensführung gezwungen, und wie ich mit diesen Schwierigkeiten auskomme zeigt das Auf und Ab jeden einzelnen Tages. Solange die sogenannte 'gute' Jahreszeit leidlich mit uns verfährt, bin ich zufriedener, kommt aber kalte, so wird alles schlimmer. Inzwischen wird der Band 'Offenbarung und Untergang' bei Ihnen eingetroffen sein. Mit meinen durch Raubbau u. s. w. überanstrengten Augen und Folgen, Astgmatismus bin ich gar nicht zufrieden [...]" Die erwähnte Veröffentlichung ist: Kubin, Alfred / Trakl, Georg, Offenbarung und Untergang. Die Prosadichtungen. Salzburg, 1947. Raabe 652.‎

Riferimento per il libraio : 52556

‎Giesebrecht, Wilhelm von, Historiker (1814-1889)‎

‎Eigenh. Brief mit U. sowie 2 weitere Autographen mit U.‎

‎o.J. Königsberg, München und Köslin, 1. I. 1860 bis 8. IX. 1889, 8°. Zus. 3 Seiten.‎

‎An einen Freund (1881): "[...] Seit drei Tagen bin ich, wohl in Folge einer Erkältung, von einem Unwohlsein befallen, welches mich gehindert hat das Haus zu verlassen. Ich glaubte, daß es mir bei Schonung möglich sein könnte heute Abend Ihrer gütigen Einladung zu folgen, aber fühlte heute doch, daß dies die größte Unvorsichtigkeit sein würde [...]" - II. (1860): Gehaltsquittung für die Universitätskasse Königsberg. - III. An Oberschulrat Hartwig in Schwerin (1889) "wegen der Sitzung der Reichs-Schul-Kommission in Schwerin [...]" - Giesebrecht war ab 1862 Ordinarius in München, wo er Sekretär der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften sowie Sekretär ihrer Historischen Klasse in der Nachfolge Ignaz von Döllingers wurde.‎

Riferimento per il libraio : 37682

‎Krummhaar, Herbert von, Maler (Daten nicht ermittelt)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Itzehoe, 4. I. 1955, Fol. 1 Seite.‎

‎An Alexander Dées de Sterio: "[...] Dies lappenartige Beiblatt zur 'Idealen Wirklichkeit' hatte ich Ihnen schon zugedacht, als ich merkte, dass ich zur Zeit Ihre Adresse verlegt hatte! Nun freue ich mich doppelt, sie durch Ihren freundlichen Glückwunsch wiederzuhaben, den wir herzlich erwidern! Da ich morgen für ein paar Tage nach Kiel fahren muss - zu einer Künstlertagung der Evangelischen Akademie - kann ich diesmal nur so kurz schreiben [...]" - Beilage: Typoskript-Durchschlag mit eigenh. gereimter Nachschrift.‎

Riferimento per il libraio : 37237

‎Guthan, Herbert, Dirigent (1906-?)‎

‎Masch. Brief mit eigenh. U.‎

‎o.J. Berlin, 6. II. 1956, Fol. 1 Seite.‎

‎An den Dramaturgen Bruno von Niessen (1902-1981): "[...] Es war eine Freude für mich, Dich wiederzusehen nach vielen ereignisschweren Jahren! Natürlich habe ich mit Dir gefühlt in all den Jahren Deines langen, unverdienten Ausgeschlossenseins und war auch rechtzeitig unterrichtet über Deine Ernennung zum Intendanten in Münster, trotzdem: Schon über mein jahrelanges Schweigen (bedingt durch die Einsicht in die Trostunfähigkeit tröstlich-gemeinter Worte) und zuletzt Scheu, durch Glückwünsche zu Deiner Berufung in Münster in den Verdacht eines positions-hungrigen Gratulanten zu geraten, bestimmten mich, mein Schweigen aufrechtzuerhalten. Heute, da ich Deinem Gesicht nach 17 Jahren Pause im Bildschirm des Fernsehfunks begegnen durfte, verlieren sich meine Hemmungen und ich beglückwünsche und grüße Dich von ganzen Herzen! [...]"‎

Riferimento per il libraio : 36972

‎Lehmann, Lotte, Sängerin (1888-1976)‎

‎Porträtpostkarte mit eigenh. Widmung und U.‎

‎o.J. Ohne Ort, Ohne Jahr, 17 x 11 cm. 1 Seite.‎

Riferimento per il libraio : 60929

‎Lehmann, Wilhelm, Dichter (1882-1968)‎

‎Eigenh. vollständiges Gedichtmanuskript (12 Zeilen) sowie eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Eckernförde, 1. I. 1947, 8°. Zus. 2 Seiten.‎

‎Schönes Gedichtmanuskript auf älterem Büttenpapier, undatiert: "Tom der Reimer || Fest prangte auch mein Fleisch, es wurde bald gebrechlich | Allegro schritt ich einst, jetzt schreite ich gemächlich | Im Winde, der die Blätter lüpft [...]" - Erstmals 1948 veröffentlicht (vgl. Sämtliche Gedichte 1982, S. 184). Lehmann knüpft an Theodor Fontanes Gedicht "Thomas der Reimer" an: der Dichter, der die Muse küßt, altert nicht. - Der Brief an den Schriftsteller Georg Schneider (1902-1972) gehört möglicherweise in einen anderen Zusammenhang: "[...] Ihrer freundlichen Aufforderung komme ich gern mit dem Gedicht an meinen ältesten Sohn nach [...]" - Gemeint ist das bereits 1924 entstandene Gedicht "An meinen ältesten Sohn". Es erschien im Faksimile in "Gedicht und Geschrift" (Krefeld 1949).‎

Riferimento per il libraio : 37960

‎Riehl, Wilhelm Heinrich, Schriftsteller und Volkskundler (1823-1897)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. München, 25. V. 1877, Gr.-8°. 2 Seiten. Doppelblatt.‎

‎An einen Doktor wegen Vortragsterminen: "[...] Als Thema schlage ich vor: 'Die Entwicklung der modernen Gesellschaft von der Reformationszeit bis zur Gegenwart' und zwar in folgenden fünf Theilen: 1. Vortrag: Die wirthschaftlichen Krisen u. Katastrophen. 2. Vortrag: Die neuen politischen Mächte u. die Auflösung der mittelalterlichen Gesellschaft. 3. Vortrag: Kunst u. Wissenschaft im Bunde mit der sozialen Reform. 4. Vortrag: Der Kampf der sozialen Theorien. 5. Vortrag: Die vollendete Thatsache der modernen Gesellschaft. Ich würde diesen Gegenstand, der uns so nahe liegt, historisch erzählend behandeln u. mit einer möglichsten Fülle von geschichtlichen Einzelzügen ausstatten, so daß es an manichfachem Kolorit nicht fehlen soll. Jeder einzelne Abend würde für sich ein abgerundetes Zeit- u. Sittenbild bieten [...]" - Riehl muß als einer der Begründer der Kulturgeschichte in Deutschland angesehen werden. Die Brisanz der sozialen Frage hat er in seiner detaillierten Analyse des Proletariats als einer der ersten genau wahrgenommen. - Leicht tintenfleckig.‎

Riferimento per il libraio : 37759

‎Sardou, Victorien, Schriftsteller (1831-1908)‎

‎Eigenh. Briiefkarte mit U.‎

‎o.J. Ohne Ort (Paris), 1904, Qu.-Kl.-8°. 2 Seiten.‎

‎An einen Herrn, dessen Besuch er wegen Überlastung durch Arbeit und Korrespondenz bedauernd absagen muß. - Sardou arbeitete als Librettist für Saint-Saëns und Jacques Offenbach. Von größter Bedeutung ist sein Drama "La Tosca" (1887). Im Jahr 1898 schuf Sardou gemeinsam mit den Librettisten Giuseppe Giacosa und Luigi Illica sowie Puccini daraus die Oper "Tosca" (UA Rom 14. I. 1900). - Dekorativ.‎

Riferimento per il libraio : 37679

‎Leip, Hans, Schriftsteller (1893-1983)‎

‎Eigenh. Briefkarte mit U.‎

‎o.J. Fruthwilen im Thurgau, 30 VI. 1978, (10,5 x 15 cm). 1 Seite.‎

‎Gibt einem Autographensammler Auskunft über seine Werke.‎

Riferimento per il libraio : 60815

‎Ringelnatz, Joachim, Schriftsteller und Maler (1883-1934)‎

‎Masch. Brief mit eigenh. U.‎

‎o.J. Berlin, 8. XI. 1933, Fol. 1 Seite. Absenderstempel.‎

‎An den Verleger Fritz Heyder (1882-1941) in Berlin-Zehlendorf: "[...] Nehmen Sie herzlichen Dank für Ihre freundlichen Zeilen [...] für das Honorarchen und für die Belegexemplare. Der Kalender ['Kunst und Leben'] ist wieder sehr schön, und ich wünsche allen weiteren ein gleiches Gesicht. Im Laufe der Zeit werde ich Ihnen wieder eine neue Auswahl von Gedichten von mir zur Entscheidung senden [...]" - Heyders erfolgreicher Kalender enthielt auf dem Wochenblatt jeweils ein Gedicht.‎

Riferimento per il libraio : 36710

‎Hoyos, Alice Gräfin (geb. Whitehead), Gattin des Grafen Georg Hoyos, Freiherrn zu Stichsenstein (1851-1936)‎

‎2 eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Wiesbaden und Friedrichsruh, 5. VI. 1891 und 31. V. 1892, Kl.-8°. Zus. 4 Seiten. Doppelblätter mit Wappen und Umschlag.‎

‎An den Gesangspädagogen Heinrich Herborn in Frankfurt wegen einer verlängerten Singstunde, der letzten, da sie bald abreise sowie mit Dank für die Glückwünsche zur Verlobung ihrer Tochter mit Herbert von Bismarck. Die Gräfin war die Tochter des Torpedo-Erfinders Robert Whitehead.‎

Riferimento per il libraio : 36656

‎Dahlke, Ernst H.,, Agent (1896-1986)‎

‎Masch. Brief mit eigenh. U.‎

‎o.J. Düsseldorf, 1. IX. 1977, 4°. 1 Seite.‎

‎An den Dramaturgen Bruno von Niessen (1902-1981): "[...] Selbstverständlich haben wir bei meinen Freunden in Saarbrücken über Sie gesprochen und über die Zeit von damals. Seien Sie versichert, ich habe nichts vergessen. Damit Sie sehen, was ich heute noch tue, füge ich einige Anlagen bei [...] Übrigens ist mir der 15. Mai 1939 noch sehr gut in Erinnerung, mit der Vorstellung 'Die Dubarry' am Abend und dem anschließenden Treffen damals mit Freunden in Ihrer Wohnung [...]" Beiliegend eine Porträtphotographie (8,5 x 6,5 cm). - Im Jahre 1957 gründete Ernst H. Dahlke in Düsseldorf seine Personalanzeigenagentur. Dahlke hatte als Anzeigenleiter einer führenden Wirtschaftszeitung langjährige Erfahrung.‎

Riferimento per il libraio : 36951

‎Michael, Friedrich, Schriftsteller und Verlagsleiter (1892-1986)‎

‎2 masch. Briefe mit eigenh. U.‎

‎o.J. Wiesbaden, 22. VII. 1948 und 27. IV. 1984, Fol. Zus. ca. 3 Seiten. Briefkopf. Gelocht.‎

‎I. An Ivar Ljungerud in Lund mit Dank für einen Beitrag zur Carossa-Festschrift, den er auch Anton Kippenberg zur Kenntnis gebracht habe. Sodann über seine eigene literarische Produktion. - II. An Herrn Freese, der Michels' kleine Schriften besprochen hatte, mit einer Verabredung; erwähnt lobend Volker Michels. - Michael wurde 1934 Mitarbeiter des Insel-Verlags, erhielt 1942 Prokura und leitete 1945-60 die Zweigstelle in Wiesbaden.‎

Riferimento per il libraio : 36906

‎Claretie, Jules, Schriftsteller und Librettist (1840-1913)‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U.‎

‎o.J. Ohne Ort (Paris), 30. III. 1908, 34,5 x 43 cm. 1 Seite. Getöntes Büttenpapier mit gedrucktem Schmuckrand.‎

‎"La Maison Ricordi est liée à tous les aouvenirs de gloire de l'Art Musical [...]" (7 Zeilen). - Aus einem Autographenalbum zum 100jährigen Bestehen des Musikverlags Ricordi in Mailand. - Rückseitig: Ferraris, Carlo Francesco, Jurit und Politiker (1850-1924). Dasselbe. - "Alla Casa Ricordi [...]" (5 Zeilen).‎

Riferimento per il libraio : 60865

‎Geselschap, Friedrich, Maler (1835-1898)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Berlin, 29. I. 1882, Gr.-8°. 1 Seite. Doppelblatt.‎

‎An einen Professor: "[...] Meinen herzlichsten Dank [...] besonders für Ihr bei dieser Veranlassung mir geschenktes Wohlwollen durch welches mir neuer Muth für meine Thätigkeit gegeben wurde [...]" - 1879-90 arbeitete Geselschap an seinem Hauptwerk, der Deckenmalerei der Ruhmeshalle des Berliner Zeughauses. Später entstand der Fries für die Fassadendekoration der Berliner Kunstakademie.‎

Riferimento per il libraio : 37804

‎Cocteau, Jean, Schriftsteller (1889-1963)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. St. Jean Cap Ferrat, 6. XI. 1952, Fol. (27 x 21 cm). 1 Seite. Allierter Zensurstempel und Eingangsstempel )letzterer blass).‎

‎"Mon très cher docteur | J'ai su que les jeuns gens du Cocteau théâtre avaient fait des erreurs - du moins qu'on les en accuse quels jeuns n'ont fait des erreurs et n'on souffert de la critique? Il est déjà noble qu'ils s'efforcent d'essayer quelque chose. Sie votre charmante secretaire les voit, qu'elle les console en ce qui me concerne. Je serais très indigné de leur amitié si je leur en coulais de fauts qui sont l'essence même de l'effort. Par leur silence je crois qu'ils n'avait toute de me dire la vérité. En ce cas ils se tromperaient sur mon caractère, que votre coeur derive. Mille et mille bonnes choses de la Villa Santo Sospir et de Jean Cocteau *" - Die Villa wurde 1931-35 von der französischen Mäzenin Francine Weisweiller erbaut. Das Haus wurde durch die Aufenthalte von Jean Cocteau bekannt. Weisweiler und Cocteau hatten sich bei den Dreharbeiten für den Film "Les Enfants terribles" kennengelernt. Cocteau brachte über dem Kamin im Salon ein Fresko, einen Apollokopf, an. 1952 entstand auch Cocteaus 35-minütiger Amateurfilm "La Villa Santo-Sospir". - Schrift etw. blass, aber gut lesbar.‎

Riferimento per il libraio : 56336

‎Steguweit, Heinz, Schriftsteller (1897-1964)‎

‎Eigenh. Postkarte mit U.‎

‎o.J. Halver, 19. III. 1955, Qu.-8°. 1 Seite.‎

‎An Heinz Grothe über den Erfolg seines Jugenbuches "Gisela und Jürgen" (Göttingen, Fischer, 1955): "[...] Binnen 6 Wochen 33000 [...]"‎

Riferimento per il libraio : 37372

‎Gierster, Hans, Dirigent (1925-1995)‎

‎2 eigenh. Briefe mit U. sowie masch. Brief mit eigenh. U.‎

‎o.J. München, Landau/Isar und Nürnberg, 5. II. 1955 bis 28. XII. 1972, Fol. Zus. ca. 4 Seiten.‎

‎An den Dramaturgen Bruno von Niessen (1902-1981). - I. (5. II. 1955): "[...] Nochmals: Ich freue mich sehr, daß endlich wieder einer der wenigen, die berufen sind ein Theater zu leiten, an verantwortungsvoller Stelle sitzt! - Clemens Krauss hätte auch seine Freude gehabt!! Zu Frau Schrad: Ich kann Dir leider nur abraten, sie hatte eine ganz hübsche Stimme, war aber völlig ohne Spieltalent. Die letzten Wochen waren sehr arbeits-, aber auch sehr erfolgreich für mich. (Cators erster Ballettabend mit Bartoks wunderbarem Mandarin!) - Bin 5 Tage vor der ersten Orchesterprobe eingestiegen, nachdem alle Kollegen sich den Bartok abgeschminkt hatten. Presse ist großartig. Wann kannst Du nach München kommen? Wir müßten dann einen Schritt weiter in der Dublin Angelegenheit kommen. Habe 2 Jahres Angebot von Hartmann, mit wesentlicher Verbesserung [...]" - II. (18. VII. 1955): "[...] Die Hochzeit ging gut vorüber, die Zeremonie am Standesamt war kurz und ohne Harmoniumspiel [...] Da nach den Ferien der neue VW anrollt, müssen wir etwas ruhigere Ferien verleben. Aber, hier bei meinen Eltern ist es sehr schön und wir sind froh, hier zu sein. Im Herbst gehe ich doch nach Oxford (6 x Wildschütz) u. anschließend habe ich mein 1. Konzert mit den Münchner Philharmonikern (Jupiter, Beethoven Violin-Konzert u. 8. Sinfonie). Albecht Peter war sehr begeistert von seinem Gastspiel bei 'Bruno von Münster'! Er hat mir viel erzählt! [...]" - III. (28. XII. 1972): Grüße. - Gierster war Schüler von Clemens Krauss an der Musikhochschule in München und am Salzburger Mozarteum und wurde 1942 Solorepetitor an der Staatsoper München. 1945-52 war er Kapellmeister in Düsseldorf, seit 1952 in München. 1955 wurde er Generalmusikdirektor in Freiburg/Breisgau, 1965 in Nürnberg.‎

Riferimento per il libraio : 36970

‎Czibulka, Alfons von, Schriftsteller (1888-1969)‎

‎Porträtpostkarte mit rückseitiger eigenh. Beschriftung und U.‎

‎o.J. Ohne Ort (München), 16. XI. 1963, 8°. 1 Seite.‎

‎Für einen Autographensammler.‎

Riferimento per il libraio : 37375

‎Lingg, Hermann von, Schriftsteller (1820-1905)‎

‎2 eigenh. Gedichtmanuskripte (16 und 13 Zeilen) mit 2 U.‎

‎o.J. , Ohne Ort und Jahr (ca. 1885), Gr.-8°. 2 Seiten auf einem Blatt.‎

‎"Auf einer Brücke" ("Beklomm'nen Herzens bin ich einst | Geschritten über diese Brücke [...]") und "Voran!" ("Kühn empor ragt Tannenholz | Auf dem steilen Felsenwerk [...]"). - Lingg stammte aus Lindau, wo er durch eine Straße und einen Brunnen geehrt wird.‎

Riferimento per il libraio : 37259

‎Grubissich, Agostino Antonio, Schriftsteller und Priester (1810-1882)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Wien, 30. V. 1848, Gr.-8°. 1 1/2 Seiten. Doppelblatt mit Adresse.‎

‎An den Arzt Francesco Lanza in Castelnuovo bei Cattaro in Dalmatien über ein Manuskript mit Erwähnung des Politikers Alfred von Arneth sowie einer Anspielung auf den verhaßten Metternich und der Frage nach einer Druckerei. Vor dem Hintergrund der Wiener Märzrevolution: "Quale lo spirito politico, quale lo stato delle pubblica quiete frà nostri?" - Grubissich war als Vorsteher der Wiener italienischen Kirchengemeinde ein recht prominenten Dalmatiner und 1848 als Geheimdiplomat in Ungarn und Dalmatien tätig. - Transkription liegt bei.‎

Riferimento per il libraio : 36893

‎Csokor, Franz Theodor, Schriftsteller (1885-1969)‎

‎Masch. Manuskript mit einigen eigenh. Korrekturen.‎

‎o.J. , Ohne Ort und Jahr (ca. 1960), Fol. 1 Seite.‎

‎"Historosophisches Theater" , ein Plädoyer für seinen Theatertext "Umsturz im Himmel", der auch für das Fernsehen und seine Möglichkeiten wirksam verwendbar sei.‎

Riferimento per il libraio : 37374

‎Farina, Salvatore, Schriftsteller (1846-1918)‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U.‎

‎o.J. Mailand, 14. II. 1908, 34,5 x 43 cm. 1 Seite. Getöntes Büttenpapier mit gedrucktem Schmuckrand.‎

‎"Per diciasette anni [...]" (9 Zeilen). - Aus einem Autographenalbum zum 100jährigen Bestehen des Musikverlags Ricordi in Mailand. - Farina gab 1869-85 die "Gazzetta musicale" heraus. - Rückseitig: Beltrami, Luca, Architekt und Restaurator (1854-1933). Dasselbe. - "Alla Casa Ricordi [...]" (5 Zeilen).‎

Riferimento per il libraio : 60870

‎Hotschnig, Alois, Schriftsteller (geb. 1959)‎

‎Masch. Brief mit eigenh. U.‎

‎o.J. Innsbruck, 17. III. 1995, 4°. 1 Seite. - Gelocht.‎

‎An Edith Hemer: "[...] leider hat meine Antwort etwas lange auf sich warten lassen, und so bedanke ich mich erst jetzt für die Einladung zur Lesung am 24.4. in der Autorenbuchhandlung im Rahmen der Veranstaltungsreihe Bayern liest. Der unterzeichnete Vertrag sowie eine kurze Bio-Bibliographie liegen diesem Schreiben bei. Lesen werde ich aus meinem Roman Leonhardos Händer, der im Luchterhand Lietraturverlag erschienen ist und im August dieses Jahres als Taschenbuch bei dtv heruaskommt. [...]"‎

Riferimento per il libraio : 60852

‎Feiersinger, Sebastian, Tenor (1913-1984)‎

‎4 eigenh. Briefe mit U.‎

‎o.J. Saarbrücken, 10. I. 1951 bis 21. II. 1953, Verschied. Formate. Zus. ca. 8 Seiten.‎

‎An den Dramaturgen Bruno von Niessen (1902-1981). - I. (10. I. 1951): "[...] Bin über Dein Schreiben vom 7. 1. 1951 sehr erstaunt und zugleich auch ein wenig verärgert, vor allem wegen der Gage [...] Dann ersehe ich aus Deinen Zeilen, daß Du mich künstlerisch noch nicht auf eine besonders hohe Stufe stellst [...] Mein lieber Bruno ein wenig habe ich in letzter Zeit wohl auch von den Intendanten gelernt, bin aber kein so großer Neuling mehr, wie Du vielleicht annimmst [...]" - II. (5. II. 1953): "[...] Habe gestern Deine Freunde Dr. Sünder und Dr. Laternser mit Frauen getroffen, welche mir versicherten, daß sie alles unternommen hätte, um Dich nach Wiesbaden zu bekommen [...] ich glaube, wenn Du einer Partei angehört hättest oder auch einen Minister zum Fürsprecher gehabt hättest, würdest Du es bestimmt geschafft haben [...] In Saarbrücken geht das Tauziehen um den Intendantenposten noch immer feste weiter [...]" - III. (21. II. 1953): "[...] Habe nach Graz für ein Jahr abgeschlossen, und es ist bestimmt ein großer Vorteil für mich, da ich mit meinem Gesangslehrer weiterarbeiten kann u. hoffe, daß ich durch seine Vermittlung im kommenden Herbst Herrn Prof. Hartmann in bester Form Vorsingen oder Gastieren kann [...]" - IV. (ohne Jahr) Verabredung. - Feiersinger sang nach 1945 in Salzburg und am Gärtnerplatztheater in München. Er feierte in Amerika große Erfolge, vor allem mit Verdis Othello.‎

Riferimento per il libraio : 36959

‎Roux, Karl, Maler (1826-1894)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Mannheim, 12. V. 1887, 8°. 3 Seiten. Doppelblatt.‎

‎An den Kunsthändler Karl Maurer in München: "[...] Von Deinen freundlichen Mittheilungen über Kunstauctionen, die Du mir von Zeit zu Zeit zukommen ließest, konnte ich zwar keinen Gebrauch machen, da unsere Galerie zur Zeit nicht vermehrt wird, ich erlaube mir aber in einer ähnlichen Angelegenheit heute mir Deinen Rath zu erbitten. In meiner hiesigen Stellung bin ich, so zu sagen, der oberste Kunstwart der Pfalz und als solcher wendet sich Jeder, der ein altes Bild hat und es verwerthen will, an mich. So hat mir dieser Tage eine hiesige Dame ein zwar künstlerisches nicht sehr wertvolles, jedoch gut charakteristisches und gezeichnetes Bildnis des Florentiner Gelehrten Petrus Victorius [Piero Vettori], 1570 gemalt von Alessandro Allori (1535-1607), geschickt und gemeint, die Galerie könne es vielleicht kaufen. Diese gute Dame ist sehr reich, hat aber durchaus keinen Sinn und kein Verständnis für alte Kunst, sonst würde sie das Bild, welches immerhin sehr interessant ist, behalten haben. So aber will sie es fort haben, um Platz für neue Bilder zu bekommen und das ist ein respectabler Zug, dem man gerecht werden muß, um so mehr, als sie bereits sehr schöne Anfänge von Bildbesitz gemacht hat [...] Von diesem Gesichtspunkt aus darf ich gewiß hoffen, auch Dein Interesse für den Verkauf oben genannten Bildes in Anspruch nehmen zu können und frage bei Dir an, was das Beste ist, was ich darin thun kann. Vielleicht weißt Du einen Liebhaber oder eine in Aussicht stehende Auction, der es angereicht werden kann, jedenfalls möchte ich Dich um Deine Ansicht über den etwa zu erzielenden Preis bitten. Zum Bild selbst bemerke ich, daß es schon lange im Besitz der alten Patrizierfamilie ist, aus der die Dame (Frau von Renz) stammt [...]" - Roux wurde 1881 Direktor der Großherzoglichen Gemäldegalerie in Mannheim.‎

Riferimento per il libraio : 37423

‎Rößner, Walter, Maler und Graphiker (1885-1972)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. , Ohne Ort und Jahr, Kl.-4°. 2 Seiten. Doppelblatt.‎

‎An die Pianistin und Komponistin Maria Hartzer-Stibbe (1880-1961) und ihren Mann: "[...] Dank für Ihre liebe Karte. Hier die Platten vom Ex libris. Ich habe Ihnen doch das ganze Ding geschenkt! Ich lege noch einen Brief von Paul bei. Ich bin öfter mit ihm u. seiner Familie auch zusammen. Ich bin von morgen ab durch besondere Vergünstigung Kriegsfreiwilliger beim 2. Luftschifferbataillon Reinickendorf (Berlin). Es wird mein letzter Dienst sein. Wie gern käme ich nach Hamburg! Ich verspreche Ihnen, daß ich sofort nach der Beendigung des Kriegs dort sein werde [...] Demnächst im Wieland eine Zeichnung wozu ich die Studien seinerzeit vom St. Pauli Restaurant aus machte, (Terrasse)." - Rößner war ein Schüler von Lovis Corinth und Lehrer an der Berliner Kunstakademie. Er beschäftigte sich in der Hauptsache mit Grafik und Buchillustrationen.‎

Riferimento per il libraio : 37766

‎Rinser, Luise, Schriftstellerin (1911-2002)‎

‎2 eigenh. Briefe mit U.‎

‎o.J. München und Basel, 20. X. 1952 und 27. VII. 1954, 4°. Zus. 3 Seiten. Mit 2 eigenh. Umschlägen.‎

‎An Ursula Kienberger, geb. Markwalder in Basel mit Dank für Rosen und freundliche Worte: "[..] Es war [...] noch 'verruckt' schön in der Schweiz. In Zürich waren es weit über 200 Leute bei m. Lesung, das war recht angenehm für mich. (Oder 'saufein', um mit Ihrem Sohn zu sprechen [...]" - Getöntes Papier. - "[...] ich war auf der Durchfahrt nach Genf mit meinen Kindern hier [...] Ich habe Ihr schönes Hotel ['Drei Könige] angesehen [...]" - Hotelpapier.‎

Riferimento per il libraio : 36213

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