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‎Girardi, Alexander (1850-1918)‎

‎Schauspieler und Sänger. Visitenkarte mit eigenh. Text.‎

‎[Wien], ohne Datum. Visitenkartenformat, gedr. "Alexander Girardi".‎

‎Vermutlich an Vinzenz Chiavacci (Wien 1847-1916).- "Liebster Freund, hier sende ich Euch das Unpassendste was ich fand. Das sind die Folgen Deiner Schüchternheit! Herzlichst".‎

书商的参考编号 : 70274

‎Girardi, Alexander (1850-1918)‎

‎Schauspieler und Sänger. Visitenkarte mit eigenh. Text.‎

‎[Wien], ohne Datum ("Freitag"). Visitenkartenformat, gedr. "Alexander Girardi".‎

‎Vermutlich an Vinzenz Chiavacci (Wien 1847-1916).- "Liebster Freund! Verzeihe! Helen kann erst nächste Woche die Loge zu Andrea schicken. Wir senden Euch herzlichste Grüße".‎

书商的参考编号 : 70273

‎Girardi, Alexander (1850-1918)‎

‎Schauspieler und Sänger. Visitenkarte mit eigenh. Text.‎

‎[Wien?], ohne Datum ("Freitag"). Visitenkartenformat, gedr. "Alexander Girardi" (kleinere Knickfalten).‎

‎Vermutlich an Vinzenz Chiavacci (Wien 1847-1916).- "Liebster Freund, soeben bittet mich [Ludwig] Speidel um Entschuldigung für heute. Er ist nicht wohl also ein andermal. Mit Handkuss an Gnädige Dein Xandi".‎

书商的参考编号 : 70272

‎Girardi, Alexander (1850-1918)‎

‎Schauspieler und Sänger. Visitenkarte mit eigenh. Text.‎

‎[Wien], ohne Datum. Visitenkartenformat, gedr. "Alexander Girardi".‎

‎Vermutlich an Vinzenz Chiavacci (Wien 1847-1916).- "Liebster Freund wir gehen heute nicht zu Strauss. Was ist's wegen der Loge zu 'Haubenlerche'? Wir senden herzlichste Grüsse".- Wildenbruchs "Haubenlerche" wurde u.a. im September 1891 im Wiener Volkstheater aufgeführt.‎

书商的参考编号 : 70270

‎Girardi, Alexander (1850-1918)‎

‎Schauspieler und Sänger. Karte mit eigenh. Text recto und verso und Signatur.‎

‎[Wien], ohne Datum. Ca. 9 x 11 cm.‎

‎Vermutlich an Vinzenz Chiavacci (Wien 1847-1916).- "Lieber Freund, heute wieder nicht möglich, morgen oder nächste Woche mit Vergnügen? Herzlichst grüßt Dein Girardi. In Eile".‎

书商的参考编号 : 70279

‎Genth, Adolf‎

‎Arzt und Schriftsteller.‎

‎Eh. Brief m.U., dat. Schwalbach 26. April 1864. 8°. 1 S. (Doppelblatt).‎

‎An einen Archivdirektor betreffend sein 1864 erschienenens Buch "Der Kurort Schwalbach. Eine historisch-topographische Skizze, den Besuchern Schwalbachs gewidmet": "Sie haben mir bei Bearbeitung der Geschichte Schwalbachs Ihre freundliche Unterstützung zu Theil werden lassen. Erlauben Sie mir, als Zeichen meines Dankes, beifolgendes Buch Ihnen als Geschenk anbieten zu dürfen [...]".‎

书商的参考编号 : 14434

‎Friedjung, Heinrich (1851 Roschtin - 1920 Wien)‎

‎Historiker.-‎

‎Brief m. eh. U., dat. "Wien 27. Oktober 1883". 8°. 1 S. (Doppelblatt).- Etw. gebräunt.‎

‎An einen Ungenannten: "Mit Vergnügen werde ich ein Exemplar der 'deutschen Wochenschrift' regelmäßig an den 'deutschen akademischen Verein' in Graz senden. Was könnte ich auch Besseres thun, als mich und mein Blatt in geistigen Contakt mit der aufstrebenden akademischen Jugend zu erhalten, welche der jetzt wirkenden Generation so rüstig in nationaler Gesinnung voranschreitet? [...] Mit deutschem Gruß und Handschlag".- "Friedjung schloß das Studium der Geschichte an den Universitäten Prag, Wien und Berlin mit der Promotion zum Dr. phil. ab, arbeitete 1871-73 am Institut für österreichische Geschichtsforschung und lehrte bis 1879 an der Wiener Handelsakademie. Aus politischen Gründen entlassen, war er danach zumeist als Journalist tätig. Als Historiker und Politiker vertrat er entschieden liberale und gesamtdeutsche Auffassungen. F. schloß sich Georg von Schönerer an und verfaßte gemeinsam mit ihm und Victor Adler 1882 das "Linzer-Programm". 1883-86 war er Herausgeber der "Wochenschrift" und redigierte 1886/87 die "Deutsche Zeitung" als offizielles Organ der Deutschnationalen Partei. Zunehmend in Gegensatz zu Schönerer, dessen Antisemitismus er ablehnte, wurde F. schließlich wegen seiner jüdischen Abstammung aus der Partei ausgeschlossen. 1891-95 war er Mitglied des Wiener Gemeinderats" (Saur, DBE).‎

书商的参考编号 : 13727

‎Friedjung, Heinrich (1851 Roschtin - 1920 Wien)‎

‎Historiker.-‎

‎Eh. Brief m.U., dat. "Wien 24. November" [1886]. 8°. 2 SS. (Doppelblatt, Briefpapier der "Deutschen Zeitung").- Etw. gebräunt, unerhebliche Randläsuren.‎

‎An einen Ungenannten: "Wie mir Herr Müller-Gutenbrunn erzählt, hatten die Herren Wittmann u. Bauer Ihnen gegenüber die Äusserung fallen gelassen, dass sie in der zwischen der Deutschen Zeitung und zwischen dem Theater an der Wien schwebenden Angelegenheit im gemeinsamen Interesse der Presse einen Schritt zu machen beabsichtigen - sie hegen nur die Besorgnis, daß die Deutsche Ztg selbst ein solches Eingreifen stören würde. Ich halte es für meine Pflicht, Ihnen sofort mitzutheilen, dass die Deutsche Zeitung weit entfernt wäre, in diesem Falle eine ablehnende Haltung einzunehmen [...]".- "Friedjung schloß das Studium der Geschichte an den Universitäten Prag, Wien und Berlin mit der Promotion zum Dr. phil. ab, arbeitete 1871-73 am Institut für österreichische Geschichtsforschung und lehrte bis 1879 an der Wiener Handelsakademie. Aus politischen Gründen entlassen, war er danach zumeist als Journalist tätig. Als Historiker und Politiker vertrat er entschieden liberale und gesamtdeutsche Auffassungen. F. schloß sich Georg von Schönerer an und verfaßte gemeinsam mit ihm und Victor Adler 1882 das "Linzer-Programm". 1883-86 war er Herausgeber der "Wochenschrift" und redigierte 1886/87 die "Deutsche Zeitung" als offizielles Organ der Deutschnationalen Partei. Zunehmend in Gegensatz zu Schönerer, dessen Antisemitismus er ablehnte, wurde F. schließlich wegen seiner jüdischen Abstammung aus der Partei ausgeschlossen. 1891-95 war er Mitglied des Wiener Gemeinderats" (Saur, DBE).‎

书商的参考编号 : 11487

‎Frieberger, Kurt (1883-1970)‎

‎Schriftsteller.-‎

‎Eigenh. Bildkarte m.U., dat." Wien, 27. März 1964". Qu.-8°. 1 S.- Mit dazugehörigem Kuvert (gelaufen).‎

‎An den Schriftsteller Johann Gunert (1903-82): "Lieber und hochgeschätzer Freund! Bis zu meinem achtzigsten Geburtstag glaubte ich mir schmeicheln zu dürfen, auf Grund der Arbeit eines langen Lebens keine Feinde zu haben. Bald darauf wurde ich belehrt, daß dem nicht so sei. Umso kostbarer schätze ich Dich ein, lieber großer Dichter, von dem ich immer wieder Beweise echter und wahrer Freundschaft erhalte. Innigsten Dank Dir und Deiner verehrten Gemahlin für die liebevollen Ostergrüße [...]".- Frieberger war bis 1938 als Presse- und Kulturattaché in Rom tätig, nach dem Anschluß Österreichs 1938 wurde er aus dem Staatsdienst entlassen und erhielt als Schriftsteller Schreibverbot. 1947-53 amtierte er als Senatspräsident des Verwaltungsgerichtshofs. 1963 wurde er für sein schriftstellerisches Werk mit dem Österreichischen Staatspreis für Literatur ausgezeichnet.- Wohlerhalten.‎

书商的参考编号 : 54775

‎Frey, Jakob (1824 Gontenschwil - 1875 Bern)‎

‎Schriftsteller.-‎

‎Eh. Brief m.U., Klein-Basel 20. Dec. 1864.-. 4°. 1 S., mit Adresse u. Poststempel. Gering fleckig.‎

‎Frey stammte aus einer kinderreichen Bergbauernfamilie und studierte Geschichte, Philosophie und Literatur in Tübingen, München und Zürich. Nach der Promotion 1849 war er als Redakteur bei verschiedenen schweizer. Zeitungen und Zeitschriften tätig. Gleichzeitig verfaßte err zahlreiche Novellen und Erzählungen mit ländlicher oder historischer Thematik, in denen es häufig auch um soziale Benachteiligung geht (u.a." Die Waise von Holligen", 1863). Zusammen mit Eduard Dössekel versuchte er die Schweizer Schriftsteller zu einer Vereinigung zu bewegen, was aber 1858 mißlang.- An den Schriftsteller Samuel Haberstich (1821 Ried bei Schloßwil - 1872 Bern), der nach seiner Teilnahme am Sonderbundskrieg 1849 die humoristisch-satirische Wochenschrift "Schweizerisches Charivari" gründete, die von der Berner Regierung verboten wurde. Neben einigen Gedichten verfaßte er zahlreiche Novellen und Erzählungen, die 1876 in einer fünfzehnbändigen Ausgabe erschienen. Sendet ihm die Anzeige seines Buches und berichtet, daß Herr Haller ihm die Redaktion der "Schweiz" angetragen hat. "Bei den Mitteln und dem guten Willen des Mannes meine ich, sollte es allerdings keine Hexerei sein, das Blatt anständig emporzubringen [...]".-‎

书商的参考编号 : 194

‎Frey, Jakob (1824 Gontenschwil - 1875 Bern)‎

‎Schriftsteller.-‎

‎Eh. Brief m.U., Klein-Basel 20. März 1865.-. 4°. 2 1/2 SS., mit Adresse, Poststempel und Marke. Kl. Papierausriß, kein Textverlust.‎

‎Frey stammte aus einer kinderreichen Bergbauernfamilie und studierte Geschichte, Philosophie und Literatur in Tübingen, München und Zürich. Nach der Promotion 1849 war er als Redakteur bei verschiedenen schweizer. Zeitungen und Zeitschriften tätig. Gleichzeitig verfaßte err zahlreiche Novellen und Erzählungen mit ländlicher oder historischer Thematik, in denen es häufig auch um soziale Benachteiligung geht (u.a." Die Waise von Holligen", 1863). Zusammen mit Eduard Dössekel versuchte er die Schweizer Schriftsteller zu einer Vereinigung zu bewegen, was aber 1858 mißlang (Saur, DBE).- An den Bezirksschullehrer Haller in Kulm: "Mögen mir's meine Freunde verzeihen, daß mich der Himmel zu einem so nachläßigen Briefschreiber werden ließ [...] Was hat man aber auch einem Andern aus einem so einförmigen u. mit einer Kette lauter Kleinigkeiten umschloßenen Leben heraus mitzutheilen, das sich der Mühe lohnte [...] Ich weiß nicht ob Sie schon davon gehört haben, daß ich mit diesem Monate die Redaktion der "Schweiz" übernommen habe u. deßhalb mit Anfang Mai wieder nach Bern übersiedeln werde. Letzteres würde ich zwar auch ohnehin gethan haben, da mir der Aufenthalt in Basel ... längst nicht mehr behagt hat; es will sich hier eben doch am ganzen weiten Horizonte nie ein Hauch der Poesie erheben, der Einem Leib & Seele vor dem Vertrocknen bewahren könnte. Ob aber die Schweiz noch emporzubringen sei, das freilich ist eine andre Frage [...]". Möchte den Adressaten als Mitarbeiter für die "Schweiz" gewinnen.-‎

书商的参考编号 : 181

‎Frankl Rt. von Hochwarth, Ludwig August (Chrast 1810 - 1894 Wien)‎

‎Schriftsteller, Arzt und Journalist.-‎

‎Eigenh. Brief m.U., dat. "Wien 12. 9. [18]56". 8°. 1 S.- Mit kleinem blindgepr. Monogramm. Wurzbach IV, 334 ff.-‎

‎Frankl war seit 1851 Direktor des Wiener Musikvereins und Professor der Ästhetik an der Universität in Wien. 1856 unternahm er eine Reise nach Palästina (Reisebeschreibung "Nach Palästina", 1858) und Ägypten. 1872 gründete er das Israelitische Blindeninstitut auf der Hohen Warte. 1875 war Frankl Vorsitzender des Vorstands der Wiener Israelitischen Kultusgemeinde.- Humorvolles Schreiben an seine Cousine "Fini", der er von seiner Palästinareise Geschenke mitgebracht hat: "Die Zedern sind der Schmuck des Libanons, drum ließ ich deren Frucht als Schmuckhälter formen, die sich meine schmucke Cousine freundlich gefallen lassen möge. Die Manschetten sind aus dem Felle einer Gazelle aus [...] Palästina. Ich weis sie mit ihrem traurigen Schicksale : daß sie durch des Jägers Schuß erkalten musste, nicht besser zu versöhnen, als daß sie, wenn schon nicht in, doch an den Armen einer schönen Frau wieder erwarme! [...]".- Knickfalten.‎

书商的参考编号 : 53939

‎Frankl Ritter von Hochwart, Ludwig August (1810 Chrast in Böhmen - 1894 Wien)‎

‎Schriftsteller.-‎

‎Konvolut von 3 Visitenkarten mit eh. Zeilen, 1 eh. Widmung auf abgeschnittenem VUmschlag u. 1 Kuvert mit eh. Adresse (gelaufen, mit Marke). Visitenkarten fleckig, Kuvert mit Ausriß (kein Textverlust).‎

‎Frankl studierte in Padua und Wien Medizin (Promotion 1837), wurde 1838 Sekretär der Wiener Jüdischen Kultusgemeinde und verkehrte im Salon der Karoline Pichler. Die von ihm 1842 begründete Kulturzeitschrift "Sonntags-Blätter" gab er bis 1848 heraus. Als Demokrat und Mitglied der Akademischen Legion verfaßte er 1848 das erste zensurfreie Flugblatt Österreichs "Die Universität". 1851 wurde er Direktor des Musikvereins und Prof. der Ästhetik, 1856 bereiste er Palästina und Ägypten. Später Schulrat und Präses der Wiener Kultusgemeinde, gründete er 1872 das Israelitische Blindeninstitut auf der Hohen Warte und berief den ersten Blindenlehrerkongreß ein, zu dessen Präsident er 1873 gewählt wurde. 1876 wurde er geadelt. Frankl veröffentlichte neben Reisebeschreibungen und Biographien vor allem Gedichte (Saur, DBE).- Die Widmung "zu freundlicher Erinnerung an den Verfasser", dat. 17. Jänner 1844, mit 8 Zeilen: "Ohne Schmerz und ohne Wappen / Steh ich in der Menschen Bund, / Worte nur sind meine Knappen, / Herold ist mein eigner Mund [...]".-‎

书商的参考编号 : 197

‎Frankl Ritter von Hochwart, Ludwig August (1810 Chrast in Böhmen - 1894 Wien)‎

‎Schriftsteller.-‎

‎Eh. Brief m.U., (Wien), 13.I.1889 ("Bauernfelds 87 Geburtstag").-. 12°. 2 SS. (Doppelblatt). In adress. Kuvert (gelaufen).‎

‎Frankl studierte in Padua und Wien Medizin (Promotion 1837), wurde 1838 Sekretär der Wiener Jüdischen Kultusgemeinde und verkehrte im Salon der Karoline Pichler. Die von ihm 1842 begründete Kulturzeitschrift "Sonntags-Blätter" gab er bis 1848 heraus. Als Demokrat und Mitglied der Akademischen Legion verfaßte er 1848 das erste zensurfreie Flugblatt Österreichs "Die Universität". 1851 wurde er Direktor des Musikvereins und Prof. der Ästhetik, 1856 bereiste er Palästina und Ägypten. Später Schulrat und Präses der Wiener Kultusgemeinde, gründete er 1872 das Israelitische Blindeninstitut auf der Hohen Warte und berief den ersten Blindenlehrerkongreß ein, zu dessen Präsident er 1873 gewählt wurde. 1876 wurde er geadelt. Frankl veröffentlichte neben Reisebeschreibungen und Biographien vor allem Gedichte (Saur, DBE).- An den Dichter Viktor Stern (Wien 1837 - 1913), dem er für die Zusendung der 1889 erschienenen Tragödie "Calas" dankt und verspricht, sie nach Fertigstellung seiner Amerling-Biografie zu lesen.-‎

书商的参考编号 : 155

‎Forster, Rudolf (1884-1968)‎

‎Schauspieler.-‎

‎1 eh. Brief m.U., dat. 7-2-[19]50 und 1 eh. Ansichtskarte, dat. 10-7-[19]60. 8°, 1 S. u. Qu.-12°.‎

‎Eh. Brief an Herrn [Joseph ?] Glücksmann mit der Bitte, im 2 Karten für die Nestroy-Generalprobe beim Portier zu hinterlegen: "Bitte um einen Ecksitz (kann leider nicht anders sitzen) oder: Logensitze: weit von der Bühne weg!!!" - Die Ansichtskarte (Erzherzog Johann Denkmal in Bad-Aussee) an Peer Baedeker, Schriftsteller und Mitbesitzer des "Proszenium Theater- und Film-Fachantiquariates": "... Jeder, der d. =Theater= verläßt: tut gut daran. Ich habe schon eifrig gelesen in Ihrem Prospekt: ich werde bestimmt was bestellen [...]".‎

书商的参考编号 : 30204

‎Elmayer-Vestenbrugg, Willy (Wien 1885 - 1966)‎

‎Oberstleutnant, Tanzschulbesitzer und Anstandslehrer.‎

‎2 eigenh. Postkarten m.U., Wien 11. IV. 1933 und "Feldpost" 09.11.1939. Qu.-Kl.-8° (guter Zustand).‎

‎An Frau Trude Prassée in Wien IX, der er 1. dankt und die Grüße erwidert (Karte mit Ansicht des Palais Pallavicini), 2. "aus weiter Ferne [als Rittmeister] recht viele liebe Grüße" sendet mit dem Nachsatz: "Ich gedenke immer gerne an die gemeinsamen Zeiten!". - Bis zum Beginn des Ersten Weltkriegs war Elmayer-Vestenbrugg einer der erfolgreichsten Reiter des k. u. k. Reitlehrerinstituts und errang zahlreiche Preise. Am 19. November 1919 eröffnete er eine Tanzschule im Palais Pallavicini (1, Josefsplatz 5), die sich nach anfänglichen Schwierigkeiten größter Beliebtheit erfreute. In der Zwischenkriegszeit etablierte sich Elmayer-Vestenbrugg als führender Tanz- und Anstandslehrer und konnte in Berlin ein Zweiginstitut errichten; 1935 wurde er mit dem Arrangement des "Balls der Stadt Wien" beauftragt, der zu einem glänzenden Erfolg wurde. Er nahm am Zweiten Weltkrieg teil und wurde 1945 als Oberstleutnant abgerüstet.‎

书商的参考编号 : 52559

‎Eis, Maria Theresia (Prag 1896 - 1954 Wien)‎

‎Schauspielerin.-‎

‎Eh. Albumblatt m.U., o.O., 30. 7. 1947. 8°. 1 S.- Etwas fingerfleckig, Rücken mit Klebespuren.‎

‎"Zur lieben Erinnerung an unseren gemeinsamen Film", auch mit Unterschrift von Heiki Eis (geb. 1940).- Gemeint ist der Film "Gottes Engel sind überall", in dem Maria Eis und Heiki gemeinsam u.a. mit Attila Hörbiger, Paul Hubschmid und Susi Nicoletti vor der Kamera standen.- Das linke, untere Eck mit aufgeklebtem Zeitungsausschnitt (Foto von Maria Eis, eine Zigarette rauchend).- "Nach Tourneen mit großen Berliner Darstellern wie Paul Wegener gelang ihr 1925-32 am Thaliatheater und am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg der Durchbruch zur großen Charakterschauspielerin und Tragödin. Anschließend verpflichtete sie Anton Wildgans ans Wiener Burgtheater, an dem sie bis zu ihrem Tod in fast allen klassischen Partien -- Medea, Iphigenie, Lady Macbeth und Kriemhild -- zu sehen war. Anläßlich der Wiedereröffnung des Burgtheaters 1945 spielte sie in Grillparzers Sappho eine ihrer größten Rollen. Nach dem Krieg sah man E. zunehmend auch im komischen Fach, sie wirkte mit Erfolg auch in Operetten und zahlreichen Filmen mit" (Saur, DBE).‎

书商的参考编号 : 21817

‎Eis, Maria Theresia (Prag 1896 - 1954 Wien)‎

‎Schauspielerin.-‎

‎Konvolut von 7 Rollenportraits m.U., teilw. datiert 1933 - 1951. Postkartenformat, 1 Rollenbild auf Kartin montiert.‎

‎Maria Eis als Elisabeth in "Der Thron zwischen Erdteilen", in "Nibelungen Not", als 'Isabella von Spanien", in "Der Schatten" etc.- "Nach Tourneen mit großen Berliner Darstellern wie Paul Wegener gelang ihr 1925-32 am Thaliatheater und am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg der Durchbruch zur großen Charakterschauspielerin und Tragödin. Anschließend verpflichtete sie Anton Wildgans ans Wiener Burgtheater, an dem sie bis zu ihrem Tod in fast allen klassischen Partien -- Medea, Iphigenie, Lady Macbeth und Kriemhild -- zu sehen war. Anläßlich der Wiedereröffnung des Burgtheaters 1945 spielte sie in Grillparzers Sappho eine ihrer größten Rollen. Nach dem Krieg sah man E. zunehmend auch im komischen Fach, sie wirkte mit Erfolg auch in Operetten und zahlreichen Filmen mit" (Saur, DBE).‎

书商的参考编号 : 21816

‎Eis, Maria Theresia (Prag 1896 - 1954 Wien)‎

‎Schauspielerin.-‎

‎Eh. Albumblatt m.U., o.O., 27. II. 1942. Qu.-Kl.-8°. 1 S.- Rücken mit Klebespuren.‎

‎Zitat aus 'Iphigenie in Dephi', Dr. Peterka gewidmet.- "Nach Tourneen mit großen Berliner Darstellern wie Paul Wegener gelang ihr 1925-32 am Thaliatheater und am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg der Durchbruch zur großen Charakterschauspielerin und Tragödin. Anschließend verpflichtete sie Anton Wildgans ans Wiener Burgtheater, an dem sie bis zu ihrem Tod in fast allen klassischen Partien -- Medea, Iphigenie, Lady Macbeth und Kriemhild -- zu sehen war. Anläßlich der Wiedereröffnung des Burgtheaters 1945 spielte sie in Grillparzers Sappho eine ihrer größten Rollen. Nach dem Krieg sah man E. zunehmend auch im komischen Fach, sie wirkte mit Erfolg auch in Operetten und zahlreichen Filmen mit" (Saur, DBE).‎

书商的参考编号 : 21815

‎Eis, Maria Theresia (Prag 1896 - 1954 Wien)‎

‎Schauspielerin.-‎

‎Masch. Brief m.U., o.O. u. Dat. 8°. 1 S. (Doppelblatt).‎

‎An Oskar Maurus Fontana mit der Bitte, ihr für eine Vorlesung Kästner zu borgen.- "Nach Tourneen mit großen Berliner Darstellern wie Paul Wegener gelang ihr 1925-32 am Thaliatheater und am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg der Durchbruch zur großen Charakterschauspielerin und Tragödin. Anschließend verpflichtete sie Anton Wildgans ans Wiener Burgtheater, an dem sie bis zu ihrem Tod in fast allen klassischen Partien -- Medea, Iphigenie, Lady Macbeth und Kriemhild -- zu sehen war. Anläßlich der Wiedereröffnung des Burgtheaters 1945 spielte sie in Grillparzers Sappho eine ihrer größten Rollen. Nach dem Krieg sah man E. zunehmend auch im komischen Fach, sie wirkte mit Erfolg auch in Operetten und zahlreichen Filmen mit" (Saur, DBE).‎

书商的参考编号 : 21813

‎Duchek, Adalbert (1797 - 1873)‎

‎Mediziner.-‎

‎Eigenh. Brief mit U., dat. Wien am 28. Juli 1871. 4°. 1/2 SS. (Doppelblatt, gefaltet).‎

‎Adalbert Duchek übernahm 1871 nach dem Abgang Joseph Skodas den Lehrstuhl der klinischen Medizin an der Wiener Universität. Duchek galt als hervorragender Diagnostiker und war Mitarbeiter und Herausgeber von medizinischen Handbüchern und Fachzeitschriften. Sei engeres Arbeitsgebiet umfasste die Pathologie der Organe des Kreislaufs, der Atmung, der Verdauung und der Harnorgane.- Zeugnis für Dr. Prokop von Rokitansky (1842-1928), der Assistent bei Josef Skoda und Duchek war und 1876 in Innsbruck Prof. der spez. med. Pathologie wurde.‎

书商的参考编号 : 35888

‎Dräxler, Karl Ferdinand (1806 Lemberg - 1879 Darmstadt)‎

‎Publizist.-‎

‎Eh. Brief m.U., Meiningen 22. Juli (1)840.-. 8°. 1 S. Verso Adressat. Kl. hinterlegte Fehlstelle im Text (Verlust eines Wortes).- Beiliegend ein Stahlstichporträt Dräxlers, gestochen von Kotterba.‎

‎Dräxler studierte an der Univ. Wien zunächst Rechtswissenschaften, später Philologie, wurde nach der Promotion in Leipzig 1829 als gebürtiger Galizier nicht zum österr. Staatsdienst zugelassen und wandte sich daraufhin der Publizistik zu. 1834-36 redigierte er das "Brockhaus?sche Pfennigmagazin" in Wien und schloß Bekanntschaft mit Nikolaus Lenau und Anastasius Grün. Er floh vor der Zensur unter Metternich ins Ausland, unternahm Reisen durch Deutschland, Belgien, Frankreich und England und ließ sich 1845 in Darmstadt nieder. Bis 1852 leitete er die Redaktion der "Darmstädter Zeitung" und gab dann bis 1858 "Die Muse. Blätter für ernste und heitere Unterhaltung" heraus; seit 1845 war er Dramaturg am Darmstädter Hoftheater (Saur, DBE).- An "Pönike u. Sohn" in Leipzig, denen er für die Zusendung der Eisenbahn-Dekrete dankt und bittet, ihm fehlende Nummern der "Eisenbahn" zu senden. Bietet auch seine Mitarbeit an.-‎

书商的参考编号 : 174

‎Dössekel, Eduard (1810 Seon - 1890 Aarau)‎

‎Jurist, Lyriker.-‎

‎Eh. Brief m.U., Seon d. 3. August 1863. 8°. 1 SS.- Knickfalten.‎

‎An den "Prüfungsausschuß des Vereins der Chutzen in Bern": "Statt der Ihnen eingesendeten beiden Sonette bitte ich (...) die zwei beiliegenden Gedichte aufzunehmen" [...].- "Dössekel studierte in Bern und Heidelberg die Rechte und trat 1836 in das Rechtsanwaltsbüro seines Vaters ein. 1838 wurde er als Gerichtspräsident an das Bezirksgericht in Lenzburg berufen; 1841 erfolgte seine Beförderung zum Oberrichter. Er widmete sich neben dem Richteramt, das er bis 1890 ausübte, einer schriftstellerischen Tätigkeit und veröffentlichte Gedichtbände (Gedichte, 1851). Er wurde auch als Herausgeber von Lieder- und Aphorismensammlungen bekannt" (Saur, DBE).‎

书商的参考编号 : 14430

‎Dössekel, Eduard (1810 Seon - 1890 Aarau)‎

‎Jurist, Lyriker.-‎

‎Eh. Brief m.U., Seon 21. Juni 1864.-. 8°. 1 1/2 SS. (Doppelblatt).‎

‎"Dössekel studierte in Bern und Heidelberg die Rechte und trat 1836 in das Rechtsanwaltsbüro seines Vaters ein. 1838 wurde er als Gerichtspräsident an das Bezirksgericht in Lenzburg berufen; 1841 erfolgte seine Beförderung zum Oberrichter. Er widmete sich neben dem Richteramt, das er bis 1890 ausübte, einer schriftstellerischen Tätigkeit und veröffentlichte Gedichtbände (Gedichte, 1851). Er wurde auch als Herausgeber von Lieder- und Aphorismensammlungen bekannt" (Saur, DBE).- An einen Freund, bei dem er sich für sein Schweigen entschuldigt und ihn bittet, sich an einem bestimmten Tag im "Wirtshaus zur Herberge" in Teufenthal einzufinden.-‎

书商的参考编号 : 176

‎Döring, Theodor (1803 Warschau - 1878 Berlin)‎

‎Schauspieler.-‎

‎Eh. Brief m.U., Berlin den 25. July 1850. 8°. 1 S.- Gebräunt.‎

‎An einen "Freund und Collegen" mit der Mitteilung, nicht nach Leipzig kommen zu können: " Küstner abwesend. Bis auf sieben Collegen alles verreist.- [Albert Leopold] Gern, [Franz Wilhelm] Grua, [Gustav] Crüsemann, [Theodor] Liedcke [?] und ich allein hier. Weiter brauch ich Ihnen nichts zu sagen[...]".- Döring spielte seit 1826 in Breslau und 1829-32 in Mainz. 1832 erhielt er ein Engagement in Mannheim, wo er Charakter- und komische Rollen interpretierte. Seit 1834 am Hamburger Stadttheater, ging er 1838 als Nachfolger Seydelmanns nach Stuttgart und 1843 nach Hannover. 1845 erhielt er die Berufung an das Hoftheater in Berlin, wo er bis zu seinem Tod als Charakterdarsteller auftrat.‎

书商的参考编号 : 21810

‎Doebber, Johannes (Berlin 1866 - 1921), Musiker, Komponist u. Dirigent‎

‎2 eigenh. Briefe m.U., 1 eigenh. Notenmanuskript.‎

‎Coburg, 1896-98. 8° (Briefe, jew. 1 S.) u. 4° (Manuskript, 4 SS.). Manuskript fleckig, Gebrauchsspuren.‎

‎Doebber besuchte das Sternsche Konservatorium in Berlin und trat dann als Pianist auf. Später wandte er sich dem Kompositionsfach zu und veröffentlichte seit 1893 vor allem Opern. Außerdem war er als Theaterkapellmeister in Berlin, Darmstadt, Coburg-Gotha und schließlich am Kgl. Theater in Hannover beschäftigt. 1908 kehrte er nach Berlin zurück und lebte dort als Komponist, Gesanglehrer und Musikreferent der "Volkszeitung". Er schrieb neben Opern und Operetten (Die Millionenbraut, 1913) auch eine Symphonie sowie zahlreiche Lieder (Saur, DBE).- Übersendet einem "geehrten Herrn" den Entwurf des Anfangs seiner Oper "Grille", begonnen am 15. November 1896.‎

书商的参考编号 : 126

‎Dahn, Friedrich (Berlin 1811 - 1889 München)‎

‎Schauspieler.-‎

‎Eh. Brief m.U., dat. München am 9. Juni [18]51. 8°. 1 S.‎

‎An den bayrischen Lustspieldichter Leopold Feldmann (1802 München - 1882 Wien), der 1850-54 als Dramaturg beim Theater an der Wien wirkte, betreffend ein nicht zustande kommendes Gastspiel: "[...] ich hätte bei einem Gastspiel weder pekuniären Gewinn, noch sonst eine künstlerische Genugthuung. Also lassen wir die Sache für jetzt, vielleicht bekomme ich einmal zu einer günstigeren Zeit einen Urlaub, und dann werde ich Ihre und des Herrn Pocorny [erwarb 1845 das hochverschuldete Theater an der Wien] Güte in Anspruch nehmen [...]".- Dahn, Vater des Schriftstellers Felix Dahn, kam 1830 an die Breslauer Bühne und wechselte im folgenden Jahr an das Stadttheater Hamburg. 1834 wurde er Mitglied des Münchner Hof- und Nationaltheaters und war von 1878 bis zu seinem Tod Ehrenmitglied des Ensembles. Er war vor allem als Darsteller gereifter Helden berühmt.‎

书商的参考编号 : 21862

‎Däubler, Theodor (1876-1934)‎

‎Schriftsteller.-‎

‎Drei eh. Briefe u. ein masch. Brief, alle mit eh. U. Ägina, Athen u. Berlin, 8. IX. 1924 - 22.II. 1928. 8°. u. 4°. Zus. 11 SS.- Knickfalten, leicht gebräunt.- Beiliegend 2 eh. Kuverts (Briefmarken ausgeschnitten).‎

‎Alle an Bernhard Rang.- 8. IX. 1924: Er teilt mit, daß er sich große Sorgen um dessen Vater, Florens Christian Rang (1864?1924), macht u. schreibt: "... es wäre mir sehr schwer, wenn ich ihn nicht wiedersehen sollte. ... - Ich las eigentlich wenig über Astrologie. Einmal etwas u. ein tollnärrisches Werk ...". - Es folgen noch einige astrologische Betrachtungen u. der Hinweis, daß sich der Adressat an Dr. Franz Spunda in Wien wenden könne. - Der Brief schließt: "Hoffentlich kann ich bald nach Griechenland zurück, ein viertel Jahr sogar nach Deutschland kommen. Ich habe etwas mehr Zuversicht. Vielleicht auch, weil ich mir, nach 3 1/2 Jahren Kämpfen fürs Nordlicht, 1 Jahr Waffenstillstand gönne". - 13. IX. 1924: "... Da meines Bleibens in Athen nicht ist, fahre ich nach Alexandria u. dann weiter". Daher wird er "längere Zeit nichts Geistiges ... produzieren, sondern Journalismus ... treiben". Da er weiß, "dass nunmehr viele Deutsche sich gern u. tief mit meinem Werk beschäftigen", möchte er dies desto eifriger weiterführen. "Das ist aber, bei diesen Umständen, fast unmöglich". - Am 19. IX. 1924 teilt er mit, daß "alle, besonders auf der Gesandschaft, Partei" für ihn ergreifen u. er beschlossen hat, Athen zu verlassen. Weiterhin berichtet er über die Schwierigkeiten hinsichtlich seines Arbeitens. - Im Brief aus Berlin vom 22.II. 1928 schreibt er: "Gern lass ich Ihnen die Bücher zugehen, die Sie nicht zu haben scheinen. Eines enthält doch das Sonnett an Ihren Vater. Es heisst 'An Plato', ist aber duchaus dem eignen Freund geweiht. Mein Niedergang beruht darauf, daß sehr viel, aber nichts Treffliches über mich gesagt wurde. Sehr schmerzlich war es für Ihren Vater und mich, dass damals sein Aufsatz über das Nordlicht keine Unterkunft fand. Seit vier Jahren dichte ich nicht mehr, seit drei Jahren forsche ich nicht mehr. Nicht ich habe darüber entschieden, des Schicksals Bescheid hat mich vom Wege gedrängt".- Theodor Däubler unternahm 1921-26 eine Griechenlandreise mit Aufenthalten in Kleinasien, Palästina u. Ägypten. In dieser Zeit arbeitete er an der dritten, der Athener Fassung seines Hauptwerks "Das Nordlicht", die er 1930 in Frankreich vollendete u. die ungedruckt blieb.‎

书商的参考编号 : 12268

‎Conrads, Heinz (Wien 1913-1986), Schauspieler, Conferencier und Wienerlied-Interpret‎

‎Orig.-Fotografie (Brustbild, Rollenporträt) mit eigenh. Signatur.‎

‎(Wien um 1964). Ca. 23,5 x 29,5 cm.‎

‎Ränder mit Klebespuren und kleineren Abschabungen. Verso Montagespuren, Stempel "Ernst Hausknost, Wien VII".‎

书商的参考编号 : 46780

‎Charles Victor Prévôt, Vicomte d?Arlincourt (1789-1856)‎

‎Schriftsteller.-‎

‎Doppelblatt mit 4 eigenh. Zeilen u.U., [Livorno 1850]. 8°. 1/2 SS.‎

‎"Victor d'Arlincourt war zuerst ein Anhänger von Napoléons I., hing aber nach 1814 den Bourbonen an. Als Schriftsteller trat er zuerst mit einem Epos Charlemagne ou la Caroldide auf, dessen ersten Teil er Napoléon widmete, das er aber zur Verherrlichung der Restauration vollendete (1818, 2 Bde.). Von seinen Romanen ist der beste Le Solitaire (1821, deutsch: Der Bergbewohner oder Verbrechen, Buße und Liebe), der oft aufgelegt und vielfach übersetzt worden ist. Seine nach 1830 geschriebenen Romane polemisieren gegen das Bürgerkönigtum. 1848 schrieb er leidenschaftliche legitimistische Pamphlete, von denen Dieu le vent 64 Auflagen erlebte" (wikipedia).- Fußsteg mit zeitgenöss. Vermerk: "Ecrit dans mon salon à Livourne [...] 1850".‎

书商的参考编号 : 30458

‎Bube, Adolf (Gotha 1802 - 1873)‎

‎Archivar, Schriftsteller.-‎

‎Eh. Brief m.U., Gotha, 31. Mai 1858.-. 8°. 3 SS. (Doppelblatt). Seitenrand mit Einriß.‎

‎Nach dem Abschluß theologischer und philologischer Studien in Jena kam B. 1824 als Erzieher nach Coburg, wurde 1829 Vorleser der Herzogin Auguste und war bis 1834 Privatsekretär in Mainz. Anschließend Archivsekretär beim herzoglichen Oberkonsistorium in Gotha, wurde er 1839 Oberkonsistorialsekretär und 1842 Direktor des Kunstkabinetts sowie des Chinesischen Kabinetts. Seit 1853 Archivrat, verließ er 1858 das Oberkonsistorium und leitete den Gothaer Kunstverein. Er schrieb Gedichte und gab u.a. "Das herzogliche Kunstkabinett zu Gotha" (1853) heraus (Saur, DBE).- An Paul Alois Klar (s. Wurzbach XII, 14ff.; 1801-1860), den Herausgeber des Taschenbuchs "Libussa": "Herr Robert Köhler in Dresden hat mich benachrichtigt, daß Sie mein kleines Gedicht 'Hülfe von Oben' der Aufnahme in Ihre Libussa für 1859 nicht unwerth gefunden [...] Ich fühle mich dadurch hocherfreut und Ihnen zu innigem Dank verpflichtet: Indem ich diesem Dank Ausdruck leihe, verbinde ich damit zugleich den Wunsch, daß dieß für mich der Anfang einer längeren Literarischen Verbindung mit Ihnen ... sein möge [...]".‎

书商的参考编号 : 193

‎Brunner, Sebastian (Wien 1814 - 1893)‎

‎Schriftsteller und antisemitischer katholischer Geistlicher.-‎

‎Eigenh. Brief m.U., dat. "Wien 21. August [?] 1871". 8°. 4 SS. (Doppelblatt).‎

‎Brunner, Großkreuzträger des päpstlichen Ordens vom Heiligen Grab, gründete 1848 die "Wiener Kirchenzeitung für Glauben, Wissen, Freiheit und Gesetz in der katholischen Kirche" und war - lt. Erika Weinzirl - eine "Schlüsselfigur im katholischen Antisemitismus".- Teilt einem Freund (Historiker?) mit, wie unvergesslich für ihn der am 18. Juli 1869 mit ihm und "Lüttolf" - wohl der Priester und Kirchenhistoriker Alois Lütolf (1824-79) - verbrachte Abend in Luzern auf dem Hütsch sei, und erwähnt die kirchlichen Zustände seitdem: "Wir sind in Deutschland auf eine kaum verantwortliche Weise in ein wahres Elend hinuntergeweht (?) worden". Weiters sendet er dem Freund "die zwei ersten Correcturbogen" von 2 sich jetzt unter der Presse befindlichen Bänden, deren Fertigstellung er für März 1872 erwartet (wohl "Der Humor in der Diplomatie und Regierungskunde des 18. Jahrhunderts", erschienen in Mainz 1872). Erwähnt abschließend eine Leberkrankheit, von der er sich gerade wieder erholt hat und schließt mit der Bemerkung, im Jahre 1870 wieder in Luzern gewesen zu sein.- Knickfalten, S.1 mit Tintenfleck, letzte S. mit kleinem Papierschaden (kein Textverlust).‎

书商的参考编号 : 53959

‎Brachvogel, Albert Emil (1824 Breslau - 1878 Berlin)‎

‎Schriftsteller.-‎

‎2 eh. Briefe m.U., dat. Berlin, 23. März u. 10. April 1875 u. 1 Kabinett-Fotoporträt mit eh. Widmung u.U. 8°. 3 1/2 SS.- Mit den Kuverts.‎

‎An Fanny Gräfin de St. Genois in Baden bzw. Wien: (1) "Ihren liebenswürdigen Brief (...) habe ich erhalten und nicht sowohl der wohlthuende Inhalt desselben wie die herzliche aus dem edlen Jungfrauengemüthe kommende Art desselben, hat mich bestimmt, Ihrem Wunsche gern nachzugeben, indem ich umstehendes Sonett heute für Sie niederschrieb [...]".- (2) "Ihr herzliches Erwiederungsschreiben ist eine an meine Tochter zugleich mitgerichtete Einladung und ich danke Ihnen aus frohbewegtem Vaterherzen, daß Sie mit Ihren liebenswürdigen Schwestern sich vereinen wollen, um meine Helene wie eine Freundin zu begrüßen. Zwar ist Vatereitelkeit ein verzeihliches Laster, aber wenn meine Liebe zu meinem Kind auch zum Lobe noch so leicht geneigt wäre, das ist gewiß wahr, daß meine Tochter von allen meinen Freunden und hohen Gönnern sehr geliebt wird [...] Anbei erlaube ich mir meine Photographie zu senden, damit die Familie de St. Genois doch vorläufig mein - Signalement hat [...]".- Die Fotographie auf Karton montiert.‎

书商的参考编号 : 13490

‎Biedermann, (Gustav) Woldemar Frh. von (1817 Marienberg - 1903 Dresden), Literaturwissenschaftler, Goethe-Forscher‎

‎2 eigenh. Briefe m.U. an Ministerialrat (Carl von?) Weber.‎

‎Leipzig u. (Dresden), 1846(?) u. 19. April 1864.-. 4° u. 8°. Zusammen 4 SS. Das Schreiben von 1846 mit Adressat zerknittert und mit Ausschnitt, tlw. Verlust von Ort u. Datum.‎

‎Biedermann trat 1845 als Regierungskommissar in den sächsischen Staatsdienst ein. Er war führend am Ausbau des sächsischen Verkehrswesens beteiligt und ging als stellvertretender Generaldirektor der sächsischen Staatsbahnen 1888 in den Ruhestand. Literarisch versuchte er sich zunächst als Autor von Gedichten und Dramen, konzentrierte sich dann aber auf die Sammlung von Materialien zu Goethe, die er kommentierte und veröffentlichte. Biedermann war Mitarbeiter der Weimarer Goethe-Ausgabe; als sein Hauptwerk gilt das umfangreiche, auf Anregung seines Sohnes Flodoard entstandene Sammelwerk "Goethes Gespräche "(10 Bde., 1889-96) (Saur, DBE).- An Ministerialrat (Carl von ) Weber, bei dem er sich ausführlich entschuldigt, an der geplanten Landpartie wahrscheinlich nicht teilnehmen zu können (I) und für die Mitteilungen dankt, "die ich bestens verwerthen will. Die vorgeschlagenen eignen Forschungen im (?)archiv würde ich allerdings vornehmen, wenn ich Ausbeute hoffen dürfte und würde nöthigenfalls deshalb einmal ausdrücklich nach Dresden kommen. [...] Die in der gefälligen Mittheilung bezeichneten Acktenstücke mit der Correspondenz des Bücherinspector(?) Jäger habe ich... [...] (II).-‎

书商的参考编号 : 202

‎Bern, Maximilian (1849 Cherson in Rußland - 1923 Berlin)‎

‎Schriftsteller.-‎

‎Eh. Brief m.U., (Berlin Nov. 1888).-. Kl.-8°. 1 S. Verso mit Adresse, Poststempel u. Marke, diese mit Abriß.‎

‎Bern studierte 1869-73 Philosophie in Wien und wurde Lehrer bei einer wandernden Kunstreitergruppe. Nach seinem Erstlingserfolg, der Novelle "Auf schwankendem Grunde" (1875), widmete er sich gänzlich der Schriftstellerei. 1887 heiratete er die Schauspielerin und Schriftstellerin Olga Wohlbrück und ließ sich 1888 in Berlin nieder. Neben Novellen schrieb Bern einige Theaterstücke und gab Anthologien heraus (Saur, DBE).- An die Gattin des Malers Karl Emil Doepler (1824-1905), Bertha: "Sollten Sie und Ihr Gemahl diesen Sonntag nach Tisch nichts besseres vorhaben, dann bitten wir Sie zwischen 3 und 6 Uhr eine Tasse Thee bei uns zu nehmen. Sie treffen an unserem gemütlichen Theetisch einige ganz angenehme Menschen [...]". Weiters über seine Frau, die Schauspielerin und Schriftstellerin Olga Wohlbrück.-‎

书商的参考编号 : 189

‎Beetschen, Alfred (Bern 1864-1924)‎

‎Dichter.-‎

‎Eh. Gedicht m.U., St. Gallen, o.J.-. 12°. 1 S.‎

‎2 Strophen á 4 Zeilen, betitelt "Sonntagswanderung": "Links und Rechts ein Glockenklingen, Festtagleuchtend ruht die Welt [...]".-‎

书商的参考编号 : 185a

‎Bayer-Bürck, Marie (1820-1910)‎

‎Schauspielerin.-‎

‎1 eh. Brief m.U., dat. Dresden, 14-1-[18]56. 8°. 2 SS.‎

‎An einen ungenannten "Hofrath" mit dem Ansuchen, ihr ein Gastspiel in Berlin zu verschaffen: "Seit so langer Zeit ist es mein Wunsch in Berlin wieder einmal zu spielen, aber nie ist es zur Realisirung des selben gekommen, und mir läge [...] an dem Urtheil des Berliner Publikums so viel [...]".- Die in Prag geborene Schauspielerin bekam 1841 u.a. auf Drängen Ludwig Tiecks ein Engagement am Dresdner Hoftheater, dem sie bis an das Ende ihrer Karriere die Treue hielt. "Allüberall [...] rühmte man den angeborenen Sinn für die einfache in Wenigem vielsagende Wohlerscheinung ihres Spiels, die poetische Schönheit der dichterischen Rede, ihr tiefes Studium verratende Mimik und ihr wirkungsvolles, stummes Spiel, den lebendigsten Ausdruck ihres inkarnierten Schönheitssinnes " (Eisenberg S. 66).‎

书商的参考编号 : 30206

‎Baudissin, Adalbert Heinrich Graf von (1820 Hovedgaard - 1870 Wiesbaden)‎

‎Schriftsteller.-‎

‎Eh. Brief m.U., o.O. 1 Feb. 1867.-. 8°. 4 SS. Etw. gebräunt, Einriß im Falz.‎

‎Baudissin trat nach dem Besuch der Schleswiger Domschule und dem Studium an der Bergakademie in Freiberg 1841 in österr. Staatsdienste und wurde 1843 Oberamtsassessor in Gmunden. 1848 kehrte er nach Schleswig zurück, nahm am Aufstand gegen Dänemark teil und wurde 1850 zum Premierleutnant befördert. Nach Kriegsende 1852 zum Verlassen Schleswigs gezwungen, betätigte er sich in Nordamerika als Farmer, Buchhändler, Journalist und Verwalter eines Bergwerks. Nach seiner Rückkehr ließ Baudissin sich 1862 als Schriftsteller in Altona nieder. Nach dem zweiten Deutsch-Dänischen Krieg 1864 wurde er Landdroste von Pinneberg, 1865 Deichinspektor auf den Inseln. Seine Pläne für eine Landverbindung zur Insel Römö und einen Nord-Ostseekanal scheiterten am Ausbruch des Deutsch-Französischen Kriegs 1870, den er als Zeitungskorrespondent mitmachte (Saur, DBE).- Dank an einen Herrn: "Sie haben mich in einer Weise beschämt, die ihres Gleichen nicht hat. Der Theetopf ist eine Million werth, u.denken Sie sich - ich habe eine Lilliputtasse, die ganz genau zu ihm passt - macht zwei Millionen! Die Teller, nun hören Sie, da hört Alles auf, und über den Hasen verlier ich kein Wort, weil ich bis ans Ende aller Tage zu berichten haben würde, wenn ich Ihnen die Liebe schildern wollte, die ich für den Biedermann empfinde [...]".-‎

书商的参考编号 : 204

‎Baudissin, Adalbert Heinrich Graf von (1820 Hovedgaard - 1870 Wiesbaden)‎

‎Schriftsteller.-‎

‎Eh. Brief m.U., Altona 15. Oktober 1861.-. 8°. 1 1/2 SS. (Doppelblatt).‎

‎Baudissin trat nach dem Besuch der Schleswiger Domschule und dem Studium an der Bergakademie in Freiberg 1841 in österr. Staatsdienste und wurde 1843 Oberamtsassessor in Gmunden. 1848 kehrte er nach Schleswig zurück, nahm am Aufstand gegen Dänemark teil und wurde 1850 zum Premierleutnant befördert. Nach Kriegsende 1852 zum Verlassen Schleswigs gezwungen, betätigte er sich in Nordamerika als Farmer, Buchhändler, Journalist und Verwalter eines Bergwerks. Nach seiner Rückkehr ließ Baudissin sich 1862 als Schriftsteller in Altona nieder. Nach dem zweiten Deutsch-Dänischen Krieg 1864 wurde er Landdroste von Pinneberg, 1865 Deichinspektor auf den Inseln. Seine Pläne für eine Landverbindung zur Insel Römö und einen Nord-Ostseekanal scheiterten am Ausbruch des Deutsch-Französischen Kriegs 1870, den er als Zeitungskorrespondent mitmachte (Saur, DBE).- Vermutlich an Otto Julius Frhr. von Wackerbarth, Mitglied des Reichstag: "... bin ich so frei, beiliegend einen Brief der Frau von Wackerbarth aus Saint Louis zu überreichen. Das Schreiben Ihrer Frau Schwester wäre schon früher in Ihre Hände gekommen, wenn ich es nicht in meinen Koffer gepackt hätte, der nach verschiedenen Kreuz u. Querfahrten erst heute an mich abgeliefert wurde [...]".-‎

书商的参考编号 : 188

‎Aslan, Raoul (1886 Saloniki - 1958 Litzlberg/Attersee)‎

‎Schauspieler und Regisseur.-‎

‎Eh. Brief m.U., [Wien um 1952]. 8°. 1 S.‎

‎Wohl an die Wiener Dichterin Maria Anna Zwinz-Breyer (1887-1982): "... Ihre Gedichte gefallen mir sehr; aber ich sehe im Augenblick keine Gelegenheit sie öffentlich vorzutragen. Dagegen behalte ich Ihre verschiedenen 'Aufrufe', die ich vielleicht verwenden kann".‎

书商的参考编号 : 21857

‎Aslan, Raoul (1886 Saloniki - 1958 Litzlberg/Attersee)‎

‎Schauspieler und Regisseur.-‎

‎Eh. Brief m.U. und Kuvert, dat. [Wien], 24. Mai 55. 4°. 1 S.‎

‎An die Wiener Dichterin Maria Anna Zwinz-Breyer (1887-1982): "... Die Beilegung Ihrer 'Bemühungen um den Frieden' hat mich sehr interessiert u. wahrscheinlich werde ich im September Gelegenheit haben vom Pulte des Europarates herab (Genf od. Lausanne) Ihre Gedanken in meine zu verflechten. Wir denken beide das gleiche [...]".‎

书商的参考编号 : 21856

‎Aslan, Raoul (1886 Saloniki - 1958 Litzlberg/Attersee)‎

‎Schauspieler und Regisseur.-‎

‎Eh. Albumblatt m.U., dat. Wien, 24. April 1922. 8°. 1 S.- Rückseite mit kl. Klebespuren.‎

‎"Herrn Dr. Peterka zur Erinnerung an manche schöne Stunde im Burgtheater [...]".- Die Rückseite mit den eh. Unterschriften der vier Musiker des berühmten Tschechischen Quartett, "Ceské kvarteto": Karel Hoffmann, Josef Suk, Jirí Herold und Ladislav Zelenka, dat. Viden, 12. IX. [19]22.‎

书商的参考编号 : 21845

‎Arneth, Alfred Rt. v. (Wien 1819-1897)‎

‎Historiker, Politiker.-‎

‎Eh. Brief m.U., (Wien) 24. April 1894. 8°. 1 S. (Doppelblatt). Etw. gebräunt.‎

‎Teilt einer "hochverehrten Freundin" die Todesdaten von Joseph Georg Beer (1763 - 1821), dem eigentlichen Begründer der Wiener Schule der Augenheilkunde, mit.- Arneth trat nach dem Studium der Rechtswissenschaften an der Univ. Wien 1841 eine Stelle im Wiener Haus-, Hof- und Staatsarchiv an. 1848 wurde er in die Frankfurter Nationalversammlung gewählt, wo er zu den großdeutschen Liberalen und der Gruppe "Augsburger Hof" gehörte. Er gab große Quellensammlungen heraus und wurde nach dem Erscheinen seiner Biographie des Prinzen Eugen in die Österreichische Akademie der Wissenschaften aufgenommen; nach der Herausgabe der Geschichte Maria Theresias (10 Bde., 1863-79) wurde er 1879 deren Präsident. Arneth war seit 1868 Leiter des Haus-, Hof- und Staatsachivs, seit 1861 liberaler Abgeordneter des niederösterr. Landtags und seit 1869 Mitglied des österr. Herrenhauses.‎

书商的参考编号 : 13730

‎Andersen Nexö, Martin (1869 Kopenhagen - 1954 Dresden), Schriftsteller‎

‎Masch. Brief mit eigenh. Signatur.‎

‎Allensbach, 15. Februar 1927. 4°. 1 S. Kl. Randeinrisse.‎

‎"...Erster Arbeiterdichter Dänemarks... Die sich in den Werken kundtuende polit. Überzeugung wie auch der optimist. Glaube an das Gute im Menschen ließen A(ndersen Nexö) zu e(inem) der bekanntesten dän. Autoren im 20. Jh. werden" (Wilpert S. 47f.).- An Otakar Storch vom Prager Verlag "Aventinum", dem er ein Leseexemplar von "Stine Menschenkind" und ein Exemplar seines Romans "Überfluß" sendet. "Falls Sie zu dem Resultat kommen sollten, dass Sie den Roman Stine nicht verlegen können, dürfte ich Sie vielleicht bitten, mir das Leseexemplar zurückschicken zu wollen".‎

书商的参考编号 : 180

‎Tirindelli, Pier Adolfo, Violinist, Dirigent und Komponist (1858-1937)‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U.‎

‎o.J. Cincinnati, April 1908, 34,5 x 43 cm. 1 Seite. Getöntes Büttenpapier mit gedrucktem Schmuckrand.‎

‎"Forse è vivendo all'estero che si può maggiormente apprezzare la [...] propaganda che Casa Ricordi ha fatto [...]" (9 Zeilen). - Aus einem Autographenalbum zum 100jährigen Bestehen des Musikverlags Ricordi in Mailand. - Tirindelli war ein Freund Puccinis und Lehrer am Konservatorium Cincinnati. Er komponierte das berühmte Lied "O primavera". - Rückseitig: Cameroni, Agostino, Schriftsteller und Librettist (1870-1920). Dasselbe. Mailand, 22. II. 1908. "Chi ha contribito coll'opera illuminata [...]" (8 Zeilen).‎

书商的参考编号 : 60863

‎Tuaillon, Louis, Bildhauer (1862-1919)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Rom, 19. XII. 1898, 8°. 3 Seiten. Doppelblatt.‎

‎An einen Kommerzienrat: "[...] Die Arbeit ist nun doch endlich fertig geworden, ich gestehe, daß ich selbst öfters geglaubt habe es nicht mehr zu erleben. Die Photographien, die ich Ihnen gestern geschickt habe, sind nach der Bronze und geben, die üblichen Verzeichnungen abgerechnet, ein ungefähres Bild. Ich habe die Gruppe 3 Tage hier ausgestellt. Die Spitzen der Colonie (sie sind zwar etwas stumpf) sind in Extase geraten, und demnach scheint der Reiter die Feuerprobe bestanden zu haben [...] Die Gruppe ist jetzt unterwegs (seit gestern); ich schicke sie erst nach Basel, wo ich sie noch vor Neujahr ausstellen will. Prof. Wölfflin will die Baseler veranlassen einen ähnlichen aber größeren Reiter für die neue Rheinbrücke zu bestellen [...] Von Basel schicke ich die Gruppe Anfangs Januar nach Berlin [...]" - Tuaillon war Meisterschüler von Reinhold Begas und lebte 1885-1902 in Rom. Bei der in unserem Brief erwähnten Skulptur handelt es sich wohl um das Reiterdenkmal "Der Sieger", das heute auf dem Steubenplatz in Berlin-Charlottenburg steht.‎

书商的参考编号 : 37725

‎Thoma, Hans, Maler (1839-1924)‎

‎Porträtphotographie mit eigenh. mont. U.‎

‎o.J. Ohne Ort, 1894, 9,5 x 10,5 cm. 1 Seite. Passepartoutartig angerändert (Blattgr. 18 x 13 cm).‎

‎Der Künstler mit Skizzenbuch am Fenster.‎

书商的参考编号 : 37430

‎Wolf, Christa, Schriftstellerin (1929-2011)‎

‎Eigenh. Briefkarte mit U.‎

‎o.J. Kleinmachnow, "Fontanestr. 20", 11. III. 1974, Qu.-Schmal-8°. 2 Seiten. Briefkopf. Mit eigenh. Umschlag.‎

‎An den Germanisten Hans Ester in Utrecht: "[...] ich danke Ihnen sehr für Ihren freundlichen Brief und die beiden Beilagen: Ihren Potsdam-Artikel und die Nummer der Zeitschrift 'Het Duitse Boek'. Gerne hätte ich Ihnen Gelegenheit zu einem Interview gegeben, wenn Sie wieder hier sind, aber Sie haben Pech: Diesmal sind wir nicht da. Mein Mann und ich fahren Ende des Monats bis Juni in die USA. Es tut mir leid, daß aus unserer Begegnung wieder nichts wird. Dafür wünsche ich Ihnen, daß Ihr Aufenthalt in Potsdam für ihre Arbeit produktiv seien möge [...]"‎

书商的参考编号 : 36202

‎Todd, Alexander Robertus, Chemiker und Nobelpreisträger (1907-1997)‎

‎Masch. Brief mit eigenh. U.‎

‎o.J. Cambridge, 15. VII. 1958, 4°. 1 Seite. Briefkopf. Gelocht.‎

‎An den Ständigen Arbeitsausschuß für die Tagungen der Nobelpreisträger in Lindau (W. F. Kiderlen): "[...] I have recently had a letter from the editors of a journal called Chemische Technik, which is published in East Germany, asking if they could publish the lecture which I gave at Lindau. I have now prepared a manuscript of this lecture which I shall send, in accordance with the arrangements you made, to the Naturwissenschaftliche Rundschau, Stuttgart, but I thought before replying to the letter from East Germany I should find out from, you whether you would approve of the lecture being published also in Chemische Technik. I myself have no strong feelings in the matter and if you wish it I would be quite prepared to send the manuscript for publication in that journal. I should be glad if you would let me have your opinion on this matter. With best regards to you and Mrs. Kiderlen, and my thanks for all that you did to make the Lindau meeting such a memorable one from the point of view of my wife and myself [...]" - Todd erhielt 1957 den Nobelpreis für Chemie "für grundlegende Arbeiten über die Gruppe der Nukleotide und Nukleotid-Coenzyme, deren Bauprinzip und chemische Funktionsweise er aufgeklärt hat."‎

书商的参考编号 : 37214

‎Wolf, Christa, Schriftstellerin (1929-2011)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Vitte auf Hiddensee, 26. VII. 1975, 4°. 1 1/2 Seiten. Mit eigenh. Umschlag.‎

‎An den Germanisten Hans Ester in Utrecht: "[...] Ihr Brief wurde mir erst jetzt hierher gebracht, wo ich Urlaub mache. Natürlich will ich Sie diesmal nun wirklich sehen, wenn sie wieder im Fontane-Archiv arbeiten. Auch das Interview ist schon möglich - nur, auch diesmal gibt es einen Haken: wir planen, eventuell im Herbst umzuziehen, und sind wahrscheinlich im Oktober im Ausland. Aber Sie sollten einfach anrufen, wenn sie da sind, und es ist gut möglich, daß diesmal alles klappt. Ich danke Ihnen auch für den Thomas-Mann-Artikel [...]"‎

书商的参考编号 : 36203

????? : 66.378 (1328 ?)

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