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Menzel, Julie, Malerin (1853-1942).
Eigenh. Visitenkarte. O. O. u. D.
2 SS. Visitkartenformat. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Nehmen Sie meinen besten Dank für Ihre Bereitwilligkeit, mein Bild in Ihrem Fenster auszustellen. Herr Frankenstein sagte mir, daß Sie dafür kein Honorar verlangen, u. was die Provision im Verkaufsfall anbelangt, so werde ich an einem d. nächsten Tage selbst mit Ihnen sprechen, ich bin momentan durch Unwolsein [sic] verhindert […]". - Alt auf Trägerpapier montiert.
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Obermüller, Adolf, Maler (1833-1898).
Eigenh. Brief mit U. und halbseitiger Federzeichnung. Malser Haide (Südtirol), 22. VII. 1883.
1 S. Qu.-schmal-4to. (106:270 mm). An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Von hoher Gebirgsstelle unseres schönen Tyrol's sende ich die herzlichsten Empfehlungen und hoffe, daß Sie und die geehrte Familie sich wohlauf befinden [...]". - Die sauber ausgeführte Federzeichnung mit einem lokalen Motiv.
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Pausinger, Franz von, Maler (1839-1915).
Eigenh. Brief mit U. Salzburg, 26. VIII. 1909.
3 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Sehr gerne bin ich bereit den von Herrn Grafen Wickenburg gewünschten Gamsbock zu machen. Das Bild ist für die Leipziger Illustrirte Zeitung bestimmt um dann in weiteren Abdrucken den Sportleuten aller Länder bekannt zu werden. Wenn das Bild, sagen wir 113 cm zu 200 cm ausgeführt wird (das Original) so wird sowohl die Reproduction für die Zeitung dadurch begünstigt u. können dann große Reklame Bilder-Plakate gemacht werden. Darüber ließe sich sprechen. Ein Original in dieser Ausführung kostet 450 bis 500 Guld[en] [...]".
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Probst, Carl, Maler (1854-1924).
Bildpostkarte mit eigenh. U. O. O., [wohl Juli 1922].
1 S. Qu.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten "zur Erinnerung an unsere schöne Eiserne Thorpartie am 1. Juli 1922". - Die Grußzeile aus der Hand von Probsts Frau Gisela und mitunterzeichnet von einer Poldi Günther. Die Bildseite zeigt eine Ansicht des Schutzhauses Eisernes Tor am Hohen Lindkogel im Wienerwald (Baden bei Wien).
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Probst, Carl, Maler (1854-1924).
Eigenh. Bildpostkarte mit U. O. O., 2. IV. 1917.
2 SS. (Qu.-)8vo. Mit eh. Adresse. An die Autographensammlerin Emilie Schaup "zur Erinnerung an unsere freundschaftliche Nachbarschaft". - Die Bildseite mit einem Druck seines Gemäldes "Des Künstlers Heim".
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[Probst, Carl, Maler (1854-1924)].
Eigenh. Bildpostkarte mit U. von der Hand seiner Frau Gisela. O. O., [wohl Ende 1923].
1 S. Qu.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten mit "herzlichen Weihnachts- und Neujahrswünschen". - Mit eh. Grußzeile und U. einer Poldi Günther.
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Stuck, Franz von, Maler (1863-1928).
Eigenh. Postkarte mit U. [München, 10. XII. 1899].
1 S. Qu.-8vo. Mit wohl nicht eh. Adresse. An einen Eduard Elias in Hamburg: "Soweit ich weiß ist Herr Dr. Ludwig Ganghofer Vorstand des Münchner A[ktions?] Comités. Jedenfalls erfahren Sie von ihm alles Wissenswerte [...]".
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Schlick, Franz Gf., General (1789-1862).
Eigenh. Brief mit U. Brünn, 22. XII. 1850.
1 S. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Wenn es möglich ist, so bitte ich Dich Deinen Einfluß zu Gunsten meines Husaren Regiments in Bewegung zu setzen, - damit es seine Station Pardubitz behalten könne [...]". - Auf Briefpapier mit gepr. Vignette.
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Schmerling, Josef Rt. von, Feldzeugmeister (1807-1884).
Eigenh. Brief mit U. Frankfurt a. M., 2. II. 1854.
1 S. 4to. An einen namentlich nicht genannten Adressaten, dem eine "beifolgende Denkschrift mit dem verbindlichsten Danke" zurücksendet. - Ohne die erwähnte Beilage.
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Schönfeld, Anton von, Feldzeugmeister (1827-1898).
Briefausschnitt mit eigenh. Schlusszeile und U. O. O. U. D.
2 SS. 48:127 mm. "Ihres sehr ergebenen | Freiherrn von Schönfeld | Fzm. Gen. Truppen Inspector".
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Schwarzenberg, Friedrich Karl Fst. von, General (1799-1870).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 14. I. 1848.
3½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. adr. Kuvert. An Gräfin Eleonora Kaunitz (1809-98), geb. Woracziczky von Pabienitz, eine tschechische Patriotin, die in ihren jungen Jahren mit Josef Dobrovský, František Palacký und Pavel Jozef Šafárik in Verbindung stand: "Ich hätte schon längst meinen Dank für Ihre gütige Zusendung Ihnen zu Füßen gelegt, wäre ich nicht abwesend gewesen, und erst vor Kurzem in Besitz der mir gütigst übersandten Gedichte des Grafen Rudolf [Kaunitz] und Ihre dieselben begleitenden freundlichen Zuschrift gelangt. Mit dem innigsten Vergnügen und der lebhaftesten Theilnahme habe ich die poetischen Erzeugnisse Ihres reichbegabten Sohnes gelesen. Obzwar selbst nur ein Naturdichter, und insofern durchaus nicht berechtigt ein competentes Urtheil zu fällen, glaube ich doch jedenfalls aus diesen theilweise sehr gelungenen Erstlingen einer gemüthlichen, kräftig jugendlichen Muse auf eine reiche Zukunft schliessen zu können. Als ich das Heft aus der Hand legte, fühlte ich mich an Sinn und Herz bewegt und erqui[c]kt, und das scheint mir der richtige Thermometer, nach welchem ich den Werth des Gelesenen ermesse […]". - Mehrfach gefaltet.
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Schwarzenberg, Friedrich Karl Fst. von, General (1799-1870).
Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.
3 SS. auf Doppelblatt. Kl.-8vo. "Mit gutem Danke, lieber Beck [?], bestättige ich den Empfang Ihrer gütigen Zuschrift. - So viel ich weiß ist Ihre, vollkommen der Absicht entsprechende Berichtigung bereits eingerückt worden. Es erübrigt mir also nur mehr, Ihnen, mein geschätzter Freund, nochmals den Ausdruck meines aufrichtigen Dankes für Ihre, mir bey dieser Gelegenheit so freundschaftliche erwiesene Gefälligkeit, zu wiederhohlen [...]". - Auf Briefpapier mit gepr. Vignette.
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Seckendorff, Friedrich Heinrich Gf. von, Feldmarschall (1673-1763).
Eigenh. Brief mit U. Berlin, 16. I. 1728.
1 S. auf Doppelblatt. 4to. Mit eh. Adresse (Faltbrief) und rotem Lacksiegel. An den Sachsen-Coburg-Meiningen'schen Oberhofmeister Adolf Ernst Frhr. von Diemar (1676-1733), Geheimrat und Amtshauptmann zu Römhild: "Diese eiligen Zeilen dienen nur den H. Baron zu bitten bey S. Kgl. Hoheit m. Entschuldigung zu machen [...]". - Das Gegenblatt mit kleinem Ausriss durch Siegelbruch.
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Segur, Paul Philipp, Gf. von, französischer General (1780-1827).
Brief mit eigenh. U. Paris, 25. IV. 1827.
1 S. auf Doppelblatt. 4to. Mit eh. Adresse (Faltbrief). An den Verleger Antonio Fortunato Stella in Mailand über seine gegenwärtigen literarischen Arbeiten: "J'ai reçu, Monsieur, la lettre que vous m'avez fait l'honneur de m'écrire. Remis à peine d'une longue maladie, je n'ai pas pu vous répondre plutôt. Ce qui m'a empêché de plus de donner suite pendant l'année à mon histoire de France, c'est la composition et la publication du 2e et 3e volume de mes Mémoires et souvenirs. Actuellement je vais m'occuper de l'histoire de France, et j'espère d'ici à peu de mois pouvoir publier le 14 et le 15e volumes. Mais mon âge et mes infirmités ne peuvent me permettre de prévoir avec certitude ce qu'il me sera possible de faire. Je suis trés flatté du prix que votre indulgence veut bien attacher à mes compositions [...]". - Das unbeschr. Gegenblatt mit kleinem Ausriss durch Öffnen der Verschlussmarke.
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Singule, Rudolf, Marineoffizier (1883-1945).
Eigenh. Postkarte mit U. Pola, 29. IX. 1915.
1 S. 8vo. Mit eh. Adresse. An Richard Lerch, den Bruder von Egon Lerch, der als Kommandant des U-Bootes U-12 im August des Vorjahres vor der albanischen Küste das Flaggenschiff der französischen Schlachtflotte "Jean Bart" durch einen Torpedotreffer so schwer beschädigt hatte, daß sich die französische Flotte aus der Adria zurückzog. "In einer weiteren kühnen Operation versuchte Lerch am 8. 8. 1915 in den Hafen von Venedig einzudringen, um dort liegende Schiffe anzugreifen, sein Boot stieß jedoch gegen eine Mine und sank mit 17 Mann Besatzung". - "[...] Habe Egon sehr gerne gehabt, doch kann ich Deinem Wunsche nach einem Beitrage zu dem Buche leider nicht entsprechen, da ich nicht die geringste schriftstellerische Ader besitze, nicht einmal einen kurzen Aufsatz schreiben kann. Habe auch weder von Egon noch von seinem U 12 Fotographien [...]".
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Spaun, Hermann Frh. von, Admiral (1833-1919).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 15. VI. 1901.
2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "In Beantwortung des geehrten Schreibens vom 10. l. M. erlaube ich mir Euer Hochwohlgeboren mitzutheilen, daß eine Ernennung von Lehrern an den Marine-Schulen nur über Antragstellung der Schulbehörde in Pola den bestehenden Vorschriften gemäß erfolgen darf. Ich habe, da ich persönlich keinen direkten Einfluß aus zu üben berufen bin, die Anempfehlung, welche Euer Wochwohlgeboren dem Lehrer Herrn Johann Modl angedeihen ließen, dem Vorsitzenden der genannten Behörde zur Kenntnis gebracht […]". - Auf Briefpapier mit gepr. Monogrammvignette.
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Spinola, Ambrosio, Marquis de los Balbazes, spanischer General (1571-1630).
Schreiben mit eigenh. U. Tortona, 27. VIII. 1629.
1 S. Folio. Mit papiergedeckter Verschlussmarke. An den königlichen Quästor Jusepe Leticada betreffend die Verpflegung des Heeres: "Conviene con toda diligencia poner las cedulas para la impresa del pan del exercito de su Mag.d que ha de comencar a primen del mes de Noviembre venidero, y ansi sin dilacion alguna lo ordene C.S. luego sin especificar el numero de las raciones que esto se a Justara con las personas que parecieren, diziendo en las cedulas que a diez de Septiembre se tratar a de la deliberacion con los que hubieren hecho mesor obligacion y mas util a la regia camara [...]".
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Tauentzien von Wittenberg, Bogislaw Friedrich Emanuel Gf., preuß. General (1760-1824).
Eigenh. Brief mit U. Berlin, 12. XI. 1814.
1 S. auf Doppelblatt. 4to. An einen Monsieur le Comte. - Auf kräftigem Papier mit stärkeren Faltspuren.
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Türr, István, ungarischer Patriot (1825-1908).
Eigenh. Brief mit U. Pallanza, 20. IX. 1864.
1 S. auf Doppelblatt. Kl.-8vo. An einen "lieben Landsmann" mit dem Ausdruck seines Bedauerns, nicht in Mailand zu sein, wo er den Adressaten mit seiner Frau hätte bekannt machen können.
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Turenne, Henri de la Tour d'Auvergne, Vicomte de, französischer Heerführer und Marschall von Frankreich (1611-1675).
Schreiben mit eigenh. U. Tübingen, 2. I. 1697.
1 S. Kl.-4to. Betreffend Soldangelegenheiten im Hunsrück: "Monsieur, Je vous fais cellecy pour vous prie d'assigné sur les Rhingraves dans le Honsruk, une compagnie de dragons que M. des Fourneaux envoyera, et prendre soin qu'elle soit payée [...]". - Mit kleinen Randläsuren.
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Uchatius, Franz Frh. von, General, Konstrukteur und Erfinder (1811-1881).
Eigenh. Brief mit U. "Arsenal" [d. i. Wien], 26. V. 1865.
1¾ SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Durch den in der Sitzung der k. k. Akademie der Wissenschaften am 18. d. M. gefaßten Beschluß, die Abhandlung über meine Pulverprobe in den Sitzungsberichten der Akademie zu veröffentlichen, fühle ich mich höchst geehrt, und werde nun, da ich mich vorläufig versichert habe, daß von Seite des k. k. Kriegsministeriums kein Anstand obwalte, nicht ermangeln mich mit dem Manuskripte rechtzeitig bei Euer Hochwohlgeboren einzufinden […]".
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Vandamme, Dominique Joseph, Gf. von Unebourg, frz. General (1771-1830).
Empfehlungsschreiben mit eigenh. U. Magdeburg, 6. VII. 1813.
1 S. auf Doppelblatt. 4to. Mit kleinen Randläsuren.
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Verdy du Vernois, Julius, General der Infanterie und Kriegsminister (1832-1910).
Schriftstück mit eigenh. U. Berlin, 11. VI. 1901.
1 S. Qu.-8vo. Gedrucktes Antwortschreiben an die Verlagsbuchhandlung Paul Waetzel mit der Einwilligung, "dass Aphorismen aus meinen Werken in die bei Ihnen erscheinende Anthologie, betitelt: Geistige Waffen von C. Schaible, aufgenommen werden dürfen [...]", eh. signiert.
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Waldstätten, Johann Baptist Frh. von, General (1833-1914).
Eigenh. Notiz mit U. O. O. u. D.
½ S. Qu.-4to. "100 Bogen / Waldstätten / Beethovenstr. 19".
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Wedell, Karl von, preuß. Generalleuntnant (fl. um 1857).
Eigenh. Albumblatt mit U. [Johannesbad, 5. VIII. 1857].
½ S. auf Doppelblatt. 8vo. "Ohne Krieg / Kein Sieg".
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Welden, Franz Ludwig, Militär (1782-1853).
Brief mit eigenh. U. Wien, 7. I. 1850.
1½ SS. Gr.-4to. An einen Feldmarschallleutnant: "Euer Hochwohlgeboren haben mir in dem gefälligen Schreiben vom 6ten Jäänner die so gütige Berücksichtigung des anempfohlenen Lieutnants Drak mitgetheilt. Indem ich Hochdenselben hierfür meinen verbindlichsten Dank abstatte, erlaube ich mir bei dieser Gelegenheit auf das am 21ten dM. hier einrückende, zur sofortigen Auflösung bestimmte, meinen Nahmen [sic] führende Scharfschützen Corps hinzuweisen, welches sowohl in seiner Klasse der Offiziere, Unteroffiziere, als auch gemeinen Mannschaft gewiß ganz vorzügliche Individuen für die Gensdarmerie abgeben könnte, indem es nur aus bestconduisirten vollkommen vertrauten Männern zusammen gesetzt ist […]". - Mit einem kleinen Einriß im linken Rand.
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Werder, August Gf. von, preußischer General der Infanterie (1808-1887).
Eigenh. Brief mit U. Karlsruhe, 11. X. 1878.
1 S. 4to. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Euerer Excellenz beehre ich mich für die mir und dem Generalkommando übersandten Exemplare des Jahresberichts des Handelsministerium über seinen Geschäftskreis für die Jahre 1876 und 1877 meinen verbindlichen Dank zu sagen […]". - Mit zeitgenöss. Bearbeitungsvermerk und zwei Einrissen im linken Rand.
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Dickens, Charles, English novelist (1812-1870).
Autograph letter signed. Devonshire Terrace [London], 14. V. 1844.
8vo. 1 p. Inviting Lord Denman before his "going abroad, most probably for a year".
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Scheffel, Josef Victor von, Schriftsteller (1826-1886).
Eigenh. Brief mit U. Mettnau bei Radolfzell am Bodensee, 1. XI. 1876.
2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An den Balneologen und Badearzt Oskar Diruf in Bad Kissingen: "Freundliche Dank für Ihre Zeilen, die uns noch auf der Seehalde treffen, im Begriff die Koffer zur Heimreise zu packen. Der October war herrlich, Weinlese und Neupflanzung der Obstbäume sind glücklich vorüber, Victor ist wohlauf, aber Müdigkeit, fliegende Röthe u. wieder Erkalten der Haut u. Füsse mahnen u. warnen allzeit. Mein Stuttgarter Freund Bonz wurde mit Miethung eines ganzen Waggons als Kranker nach Hause gebracht, Mitte October. Sein Öeiden geht wie die Echternacher Springprozession 2 Schritte vorwärts u. wieder einen zurück; es wird Wassersucht später dazutreten. Von Mitte November ab werden wir in Carlsruhe sein bis zum nächsten Sommer, ich hoffe noch nicht zur besprochenen Kissinger Kur reif zu sein; muß es aber geschehen, so komme ich gern […]". - Auf Briefpapier mit gepr. Briefkopf; das unbeschrieben Bl. 2 mit kleinem Ausriss und Montagespuren.
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Schilling Ritter von Henrichau, August von, Schriftsteller (1815-1886).
"Verwehte Blätter". Eigenh. Manuskript mit Namenszug im Titel und U. O. O., 1878.
Titel und 8¼ SS. auf 4 Doppelblatt. Fadengeheftet. 8vo. Wie am Titel von Schilling vermerkt, waren seine "Verwehten Blätter", die mit "Aphorismen", "Nachwehen", "Gedenkblatt" und "Vergebliche Flucht" betitelt sind, "zur gütigen Aufnahme in die Dioskuren gedacht. "Du hast auf vielen kleinen Blättern | Eng ausgekritzelt mir geschrieben, | Daß Du mich aufgibst, daß Du nicht mehr | Gesonnen wärest mich zu lieben. | Dieß läßt mich armen Tiefverkannten | Auf die Versöhnung hoffen leise, | Wer nicht mehr liebt, der schreibt nicht ängstlich | Motive, Schlüße und Beweise […]" (Aus "Aphorismen"). - "Schillings Neigung zur Schriftstellerei entwickelte sich schon frühzeitig, und bis zu Anfang der Fünfziger-Jahre brachte der Büchermarkt öfter die poetischen Spenden aus Schillings Feder" (Wurzbach, XXIX, S. 321). - Mit zeitgenöss. Numerierung in blauem Farbstift.
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Rosegger, Sepp, Komponist und Mediziner (1874-1948).
Eigenh. musikalisches Albumblatt mit U. Langenwang, Dezember 1920.
1 S. Qu.-8vo. Acht Takte mit unterlegtem Text aus seinem im Dezember des Vorjahres am Leipziger Gewandhaus uraufgeführt Chorwerks "Ein weltliches Requiem" (op. 6).
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Straus, Oskar, Komponist (1870-1954).
Eigenh. Brief mit U. Pörtschach, 5. VIII. 1889.
4 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen Ludwig, d. i. - einer kleinen zeitgenöss. Bleistiftnotiz zufolge - der Schriftsteller Ludwig Abels: "Melde gehorsamst, daß [ich] seit gestern wieder in Pörtschach weile & mit dem größten Theil des bisher Gelieferten fertig bin (in Skizzenform natürlich). Es würde sich daher empfehlen mit dem Anschluss nicht allzulange zu zögern, um so mehr ich voraussetze, daß Sie doch mindestens mit dem 1. Acte schon zu Ende sind. Wir müssen überhaupt trachten mit Text & Composition bis zum Herbst womöglich fertig zu werden, damit ich im Winter - bei beschränkter Zeit & Freiheit mich vollends auf die Instrumentirung verlegen kann. Also nicht einschlafen lassen! Vorwärts! […] Daß ich von Bayreuth ganz begeistert nach Hause kam, brauche ich Ihnen wohl nicht schriftlich zu geben. Ich habe auch sonst so viel Eindrücke mitgebracht, daß es mir schwer wird mich in diesem toten Nest - genannt Pörtschach - jetzt zurechtzufinden […]".
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Strauss, Richard, Komponist (1864-1949).
Portraitpostkarte mit eigenh. U. [Sevilla, 28. II., Jahr im Poststempel unlesbar].
8vo. Mit eh. adr. Kuvert. An Dr. Hohenberg von der Konzertdirektion Egis. - Das Kuvert eh. Absender und mit ausgeschnittener Briefmarke.
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Suppé, Franz von, Komponist (1819-1895).
Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.
2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen Hrn. Philippi: "Ihrer freundlichen Erlaubniß gemäß bin ich so frei Sie zu ersuchen, für Dienstag den 20t d., zu 'Don Juan's Ende' […] mir gefälligst besorgen zu wollen […]".
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Suppé, Franz von, Komponist (1819-1895).
Eigenh. musikalisches Albumblatt mit U. O. O. u. D.
2 SS. Qu.-4to. Notation für Singstimme und Klavier mit (dt. und ital.) unterlegtem Text zu "Das Vergißmeinnicht" ("Die Blume, die an Baches Rand beim Abschied Du gepflückt"). - Mit lithograpierter Bordüre und Resten eines Montagestreifens; beschnitten, die Handschrift jedoch unbeschadet; von einer vertikalten Knickfalte abgesehen tadellos.
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Wagner, Siegfried, Komponist (1869-1930).
Eigenh. Brief mit U. [Wien, 7. XII. 1904].
2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. adr. Kuvert. An den Statistikprofessor und Journalisten Isidor Singer (1857-1927), der gemeinsam mit Hermann Bahr und Heinrich Kanner die linksliberale Wiener Wochenschrift "Die Zeit" herausgab: "Gestern nach 11¼, als ich schon in meinem Bett lag, liess sich ein Herr Hofmann bei mir melden, als Mitarbeiter der 'Zeit'. - Ich konnte ihn natürlich nicht empfangen, liess ihm auch sagen, dass ich abreise. Wenn ich auch erst morgen früh abreise, so ist diese kleine Ungenauigkeit aus dem Umstand zu erklären, dass ich befürchtete, es handle sich wieder um eines jener Interviews, die mir schon manche Unannehmlichkeit eingebracht haben, dadurch dass Äusserungen von mir in einer Weise wiedergegeben wurden, wie sie nicht genau der Thatsache entsprachen. Ich sehe mich daher gezwungen, allen diesen Unterredungen möglichst aus dem Weg zu gehen […]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf. des Hotel Bristol.
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Wagner, Siegfried, Komponist (1869-1930).
Eigenh. musikalisches Albumblatt mit U. O. O. u. D.
1 S. Qu.-8vo. Vier Takte aus einem unbezeichneten Werk.
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Wagner, Siegfried, Komponist (1869-1930).
Eigenh. Visitenkarte. Bayreuth, 4. IV. 1899.
2 SS. Kleines Visitkartenformat. Mit eh. adr. Kuvert. An Hofkapellmeister Ferdinand Löwe: "Siegfried Wagner [dies gedruckt] dankt dem Herrn Kapellmeister Löwe auf das Herzlichste u. hat sehr bedauert ihn nicht nach der Aufführung haben begrüssen können".
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Weber, Carl Maria von, Komponist (1786-1826).
Eigenh. Brief mit U. München, 18. VI. 1811.
1 S. 4to. Mit eh. Adresse (Faltbrief). An die Redaktion der "Musikalischen Zeitung" in Leipzig: "Beyliegenden Auszug aus dem Briefe eines Freundes von Berlin, habe ich die Ehre Ihnen zur gütigen Aufnahme in die M. Z. zu übersenden. ich hoffe daß dieselben auch meinen Brief vom 30. April mit einem Aufsatz über H: Kapellers neue Flöte werden erhalten haben. / d. 13. Juni gab H. Kauffmann aus Dresden auf seinem neu erfundenen Harmonichord ein zahlreich besuchtes Concert im Redouten Saale. ein Adagio von Mozart von ihm gespielt gefiel nicht sehr, desto mehr der Monolog aus der Jungfrau von Orleans, mit der Begleitung des Harmonic: und declamirt von Mlle. Altmutter, einer jungen höchst talentvollen Künstlerin des hiesigen Hoftheaters. und ein Adagio und Rondo mit Begleitung des vollen Orchesters, welches ich ihm hier für sein Instrument geschrieben hatte, und welches wirklich enthusiastisch aufgenommen wurde. so wie auch ein neues Clarinett concert von meiner composition, höchst vollendet von H. Bärmann vorgetragen. H. Philipp Moralt spielte das schöne Violoncell Concert von Danzi aus D dur, mit Sicherheit, Gefühl und Leben. Gesang mußten wir leider in diesem concert entbehren, da alles krank geworden war […]". - Das von dem Uhrmacher und Musikinstrumentenbauer (Johann) Friedrich Kaufmann zusammen mit seinem Vater Johann Georg entwickelte Harmonichord war ein Klavier, dessen Saiten nicht durch Hammer, sondern durch indirekt übertragene Reibung in Vibration versetzt werden. - Mlle. Altmutter handelt es sich um die aus Innsbruck gebürtige Anna (auch Marianne) Altmutter. - Mit 2 unbedeutenden Einrissen in den Faltungen und einem kleinen Ausriss am unteren durch Öffnen der Verschlußmarke (keine Textberührung). Veröffentlicht in: Carl-Maria-von-Weber-Gesamtausgabe. Digitale Edition, A040405 (Version 4.0.0 vom 20. Januar 2020).
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Wolf, Hugo, Komponist (1860-1903).
Eigenh. Brief mit U. O. O., 17. VI. 1892.
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen Hrn. Sauer, wohl der Pianist und Komponist Emil von Sauer: "Seien Sie mir nicht böse, daß ich meine Zusage wieder zurücknehme. Dringende Geschäfte, die morgen erledigt sein wollen, berauben mich des Vergnügens Ihnen den so lange schon geplanten Besuch zu machen. Vertrösten wir uns auf den Herbst […]".
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Wolf-Ferrari, Ermanno, Komponist (1876-1948).
Eigenh. Brief mit U. Venedig, 20. VI. 1907.
2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Professor über den Librettisten, Maler und Bühnenbildner Luigi Sugana und seine Oper "Die neugierigen Frauen", zu der Sugana das Libretto verfaßt hatte: "[…] Dr. Sugana ist seit drei Jahren tot, er war 46 Jahre alt, als er starb, war ein Bohême echtester Sorte: er schrieb manch schätzbare Dramen historisch-patriotischen Charakters. - Die Kürzung im 3. Akt der Neugierigen Frauen machte ich zwischen der ersten und zweiten Aufführung in München. In Italien ist die Oper nicht gegeben worden: ich gelte hier für zu deutsch, und werde, wie der gute Teibler es einmal ausdrückte[,] mit Hochachtung beiseitegeschoben. Zum Glück halten Sie mich für einen famosen Contrapunktisten. Weiß Gott! Die Beziehung mit Falstaff ist bloß in der ähnlichen Beschaffung des Textes: nämlich lauter kurze Reden ohne Striche, bei bloß begleitendem, ironisierendem Orchester ohne Leitmotive, und in meinem Bestreben, möglichst viel die Comöedie herrschen zu lassen. Bei einem mehr poetischen Text (mit mehr Herzensinhalt) wäre die Rolle des Orchesters eine andere, reichere geworden: so aber wollte ich lieber einfach und blos zierlich sein anstatt falsch und gespreizt […]" (harmonisierte Umschrift). - Der Musikschriftsteller Hermann Teibler hatte die "Neugierigen Frauen" seinerzeit ins Deutsche übertragen. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf des Liceo Musicale in Venedig, dem Wolf-Ferrari von 1903 bis 1909 als Direktor vorstand.
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Zeller, Carl, Komponist (1842-1898).
Eigenh. Musikmanuskript mit unterlegtem Text. O. O. u. D.
1 S. auf Doppelblatt. Kl.-4to. In Bleistift. Dreizehn Takte für Singstimme mit fünf vierzeiligen Strophen, die erste unterlegt, die anderen am Rande notiert: "Sie ging zum Sonntagstanze, | schon klang Musikgetön, | u. sie in ihrem Kranze, | sie war so wunderschön [...]".
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Zemlinsky, Alexander, Komponist (1871-1942).
Eigenh. Brief mit U. Wohl Wien, o. D.
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Redakteur: "Ueber Mozart schreiben - das soll der Literat, der Historiker. Ihn ganz begreifen wird doch immer nur der Musiker. Aus seiner Musik tönt für den, der gut hören kann, sein ganzes Leben, die ganze Zeit, in der er gelebt hat. Und uns Musikern sagt auch eine Arie aus dem ‚Figaro' mehr als Alles was über Mozart geschrieben wird. | Glauben Sie, verehrter Herr Dr., dass diese Zeile als der gewünschte Beitrag gelten kann, so wird es mir ein Vergnügen sein sie in Ihrem gesch. Blatte abgedruckt zu sehn [sic]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf und mit kleinen Randläsuren.
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Ziehrer, Carl Michael, Komponist und Kapellmeister (1843-1922).
Eigenh. musikalisches Albumblatt mit U. O. O. u. D.
1 S. Qu.-8vo. Fünf Takte für Klavier aus einem nicht bezeichneten Werk. - Mit umlaufendem Goldschnitt und kleinen, teils farbig gepr. Blumen am linken Rand.
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Bleibtreu, Hedwig, Schauspielerin (1868-1958).
2 eigenh. Briefe sowie 2 eh. Portraitpostkarten sowie 1 eh. Postkarte, alle mit U. Franzensbad und o. O., 1919-1934.
Zusammen 7½ SS. auf 5 Bll. Verschiedene Formate An Emilie Schaup aus der Zipfer-Brauereidynastie: "Nun sind doch schon wieder 2 Monate dahin, ehe ich dazukomme Ihren l. Brief zu beantworten. Und was für 2 Monate. Lernen, spielen, probieren und - keine Dienstleute. Bis gestern habe ich allein gekocht und in den letzten paar Tagen des September bis 2. Oktober sogar alles allein gemacht weil ich ja gar niemand hatte. Nun bin ich seit gestern im Besitz eines Ehepaares. Etwas ältlich zwar, aber brave Leute. Ich muss natürlich trotzdem mitschuften, aber ich weiss wenigstens mein Hab und Gut in ehrlichen Händen, wenn wir beruflich ausser Hause sind. Und nun bin ich so herunter, da ich gar keine Ferien hatte, dass man mich in ein Taschentuck packen kann und in eine Mastanstalt schicken müsste. In einem alten Couplet von Nestroy heisst es: Halt er's aus is gut für ihn, halt er's net aus, wird er hin! Auf diese Probe muss ich es eben auch ankommen lassen […]" (a. d. Br. v. 3. X. 1919).
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Bleibtreu, Hedwig, Schauspielerin (1868-1958).
Eigenh. Brief mit U. O. O., 23. V. 1916.
1½ SS. auf Doppelblatt. Kl.-4to. An eine Baronin: "Meine Collegin Thaller telefonierte mir gestern jubelnd dass Ihre liebe Schwester, die ein wahrer Engel ist, auch in Ihrem Namen eine Spende von 100 K. für unser Altenheim gebracht hat. Lassen Sie mich Ihnen von ganzem Herzen danken[,] danken für diese Güte und zugleich die Bitte aussprechen auch in Zukunft, wenn wir einmal im Frieden leben, meiner alten Leute dann und wann zu gedenken […]". - Auf Briefpapier mit schwarzem Trauerrand.
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Bleibtreu, Hedwig, Schauspielerin (1868-1958).
Eigenh. Brief mit U. O. O., 26. XII. 1914.
3 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannte Adressatin: "Haben Sie herzlichsten Dank für Ihr so liebes Anerbieten. Wir sind herzlich dankbar für jede Gabe. Wenn ich bitte von rohem Obst abzusehen, so geschieht das nur, weil wir keine Gelegenheit haben selbes zu kochen und unsere Leute rohes Obst nicht essen dürfen. Alles was Sie geehrte gnädige Frau sonst an Material für meine bescheidene Speisekammer uns freundlichst zukommen lassen wollen, wird mit innigstem Dank quittiert […]".
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[Burgtheater].
Brief mit mehreren eh. U. Wien, 16. III. 1888.
1 S. auf Doppelblatt. Folio. Hs. Rundschreiben mit eh. U. von Josef Lewinsky, der die "geehrten Mitglieder des Genossenschafts-Verbandes am k. k. Hofburgtheater" davon in Kenntnis setzt, "daß während der Ausstellungswoche des 'Bazar zum Besten deutscher [Büh]nen Angehöriger ein Festblatt in 10 Nummern erscheint. Der Abonementspreis für alle 10 Nummer beträgt 2 Mar. Diejenigen p. t. Mitglieder welche auf das Abonement reflectiren werden ersucht sich gefälligst zu unterzeichnen". - Mitunterzeichnet von dem Schauspieler und Dramatiker Ferdinand Kracher als Schriftführer sowie dem Schauspieler, Regisseur und Schriftsteller Louis Nötel. Umseitig eine eh. Anmerkung mit U. von Nötel, daß der Preis für Bühnenmitglieder nur 1 Mark 50 Pfennig betrage. Auf Bl. 2 verso folgen dann die eh. U. von 14 Schauspielern, die darauf "reflectiren", namentlich Karl Arnau, Friedrich Ludwig Arnsburg, Hedwig Bleibtreu, Franz Fiala, Konrad Adolf Hallenstein, Ernst Hartmann, Robert Hübner, Anna Kallina, Josef Lewinsky, Louis Nötel, Hermann Schöne, Philipp Stätter und Hugo Thimig; eine letzte Unterschrift stammt von Theatermeister Johann Bretschneider. - Stärker fleckig und angestaubt und mit tls. größeren Einrissen in den Faltungen
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Duse, Eleonora, Schauspielerin (1858-1924).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 29. XI. 1899.
1¾ SS. auf Doppelblatt. 8vo. Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf des Hotels Victoria, Wien. An einen Wiener Schmuckwarenhändler Mayer: "Pour me consoler j'ai decidé de me ruiner. Je veux donc acheter les deux petites boîtes japonnaises - celle en ivoire, et l'autre dorée, que j'ai vues tout à l'heure chez vous. Je vous prie de me les envoyer ce soir même, car, plus que jamais - ma chambre d'Hôtel me semble triste et insupportable. La grâce de ces deux petites choses aidera, peut-être [...]".
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Girardi, Alexander, Schauspieler und Sänger (1850-1918).
Eigenh. Brief mit U. O. O., "Montag", [wohl 1891].
2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An die Schauspielerin Katharina Herzog: "Willst Du Gottbegnadete Künstlerin mir eine große Freude bereiten so komme heute mit mir zum Photographen und lasse Dich mit mir im Costume aus 'Räuscherl' aufnehmen. Sei lieb. Die paar Fetzen sind ja gleich beinand. [S]age dem Überbringer dieses nur ja und ich hole Dich um halb ein Uhr mit einem Wagen aus Deiner Wohnung ab. [A]lso bitte! [...]". - Girardis Wunsch dürfte sich erfüllt haben, da zwei Aufnahmen aus dem Atelier Rudolf Krziwanek aus dem Jahre 1891 überliefert sind, die Girardi und Herzog im Rollenkostüm aus Karl Morrés Theaterstück 'A Räuscherl' zeigen. - Die zum Zeitpunkt der Aufnahme bereits 70jährige Schauspielerin sollte noch bis 1893 im Theater an der Wien auftreten; seit 1918 heißt übrigens die damalie Engelgasse in Wien 6, in der Girardis Wagen sie abholte, Girardigasse. - Stellenweise gering fleckig.
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