|
|
|
Heindl, Anton, Schriftsteller (geb. 1859).
Eigenh. Brief mit U. Dresden, 8. X. 1896.
3 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Herrn Doktor in Wien: "Ich komme einmal mit einer Bitte zu Ihnen [...] Es handelt sich nämlich um eine junge Engländerin, [...] die gerne auf angenehme Art u. Weise in dem Schoß einer guten Familie geborgen Wien kennen lernen möchte. Als Entgelt für die Aufnahme in eine solche Familie würde sie ihr Englisch geben, ohne außer Kost und Logis irgendetwas zu beanspruchen. Wenn sie sich ein geringes Maß persönlicher Freiheit reservirt, so ist damit keine Gefahr verbunden, da sie ein [...] feines u. anständiges Mädchen ist. Vielleicht finden Sie in Ihrem großen Bekanntenkreis eine Familie die Haus führt u. Gelegenheit bietet, Theater u. dgl. zu besuchen [...] Es hat mir bei meinem kurzen Aufenthalt in Wien sehr leid gethan, Sie nicht zu treffen, doch habe ich die Absicht im Winter einmal nach W. zu kommen, u. da kann ich das Versäumte nachholen [...]". - Auf Briefpapier mit gepr. Monogramm. Mit Rundstempel und Inventarnummer der Handschriftensammlung J. K. Riess. Leicht angestaubt.
|
|
|
Schubin, Ossip [i. e. Aloisia Kirschner], Schriftstellerin (1854-1934).
Eigenh. Brief mit U. Smichov-Prag, 15. XII. [1891].
4 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen Freund mit einer Einladung auf das Gut ihrer Familie in Lochkov bei Prag: "Besten Dank für Ihren Brief. Es wird uns natürlich sehr freuen Ihre Bekanntschaft zu machen, und hoffen wir daß Sie es sich so einrichten, daß Sie an einem der le[t]zten Decembertage mit uns frühstücken könnten zwischen 12-1 - da zu einem einfachen Besuch die Reise von Prag bis Lochkow doch zu weit ist. Ich glaube ja es ist Ihnen bekannt daß wir nicht am 'Smichow' sondern auf unserm Gute leben. Lochkow ist etwa 1¼ Stunden bei schlechter i. e. verschneiter Straße jedoch noch länger von Prag entfernt. Jeder Fiaker weiß den Weg. Am acht u. zwanzigsten Dec. so wie am siebenundzwanzigsten könnte ich möglicherweise nicht zu Hause sein. Vom 29ten an würde ich mich sehr freuen Sie in Lochkow zu sehen [...]".
|
|
|
[Zadek, Walter, Journalist und Photograph (1900-1992)].
9 ms. Briefe mit eigenh. U., 17 eh. Briefe mit U., 1 eh. Notiz mit U., 2 eh. Postkarten mit U. Breslau, Gießen, Haus Ferlach, Berlin, Köln, Leipzig und o. O., 1927-1932.
Zusammen 34 SS. auf 32 Bll. 4to und (Qu.-)8vo. Umfangreiches Briefkonvolut verschiedener Verfasser, in erster Linie Juristen, an Walter Zadek in seiner Funktion als Redakteur des "Berliner Tagblattes" mit Zu- oder Absagen von Zeitungsbeiträgen sowie über das für dieselben fällige Honorar. - Der Verwaltungsjurist und Presserechtler Kurt Häntzschel (1889-1941) mit Beiträgen für die Zeitung: "Wunschgemäss übersende ich Ihnen in der Anlage einige lebenswahre Geschichten aus dem Verkehr zwischen Behörden und Publikum. Mit Rücksicht auf den letzten Fall, der erst etwa drei Wochen zurückliegt, muss ich bitten, von der Nennung meines Namens Abstand zu nehmen [...]" (10. XII. 1928). - Der Psychiater und Kriminologe Gustav Aschaffenburg mit der Absage eines Beitrags über die Todesstrafe: "Frau Ruben hat mich gebeten, mich an der Beantwortung der Frage 'Hat der Staat das Recht zu töten' mit zu beteiligen. Ich habe mich entschlossen, mich nicht zu beteiligen. Ich fühle mich nicht imstande, diese Frage im Rahmen eines kurzen Aufsatzes zu behandeln [...]" (10. XII. 1928). - Der Landgerichtsdirektor Kurt Bunge (1911-98) über die Vergütung seines Beitrags: "Bei dem Angebot des 2. Aufsatzes war es natürlich nicht meine Absicht Ihnen zuzumuten, daß Sie mir ohne weiteres beide Aufsätze nach dem Normalsatz vergüten, das wäre ja kein Ausgleich. Ich dachte mir vielmehr nur, daß, falls der 2. Aufsatz in der von Ihnen geplanten Serie erscheint, Sie mir das 1½ fache des Normalsatzes zahlen, und daß dadurch dann doch die Differenz bezügl. des 1. Aufsatzes ausgeglichen wäre [...]" (20. I. 1931). - Einige Briefe gelocht; manche mit kleinen Randläsuren und etwas braunfleckig. Ein Brief mit aufgeklebter Postkarte. - Beiliegend 2 hs. (Widmungs-)Gedichte unbekannter Verfasser sowie eine unbeschriebene Bildpostkarte mit einer Fotografie einer mittelalterlichen Handschrift auf der Bildseite.
|
|
|
Wild, Franz, Sänger (1792-1860).
Eigenh. Albumblatt mit U. Wien, 11. X. 1833.
1 S. Qu.-8vo. "Es wird doch diesem nie an einem Freunde fehlen, der fähig ist ein Freund zu seyn. / Alxinger. / Leben Sie recht glücklich und erinnern Sie sich manchmahl Ihres Freundes [...]".
|
|
|
Wild, Franz, Sänger (1792-1860).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 3. VI. 1845.
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. Adresse verso. An den Grazer Theaterdirektor Karl Remmark über den Spielplan: "Eben zurückgekommen muß ich es bedauern nirgends den Herrn Heiling gesehen zu haben, ich muß Sie daher ersuchen, sollte besagte Oper von heute bis 14 Tage dermaln auf dem Repertoire erscheinen, mir es zeitig wißen zu laßen, damit ich es in praxis kann in Augenschein nehmen [...]". - Leicht braunfleckig.
|
|
|
Wilt, Marie, Sängerin (1833-1891).
Eigenh. Brief mit U. [Wien], 7. I. (o. J.).
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen Professor mit Bedauern, dessen Rat aufgrund ihrer baldigen Abreise nicht folgen zu können: "Ich bedauere unendlich nicht von Ihrem Antrag Gebrauch machen zu können da ich nicht weiß wie lange Zeit ich noch in Wien mich aufhalten werde. Sollten sich ein Mal die Verhältnisse günstiger für mich gestalten so hoffe ich daß ich wieder auf Ihren Rath dem ich immer folgen will hoffen darf [...]". - Mit kleinen Randläsuren.
|
|
|
Wilt, Marie, Sängerin (1833-1891).
Eigenh. Brief mit U. O. O., 8. XII. (o. J.).
1 S. 8vo. An einen Bekannten mit einer Terminbestätigung und über die bevorstehende Rückkunft ihres Gatten, des Architekten Franz Wilt: "Da meine Hand sich sehr zum Besseren neigt, so bin ich in der angenehmen Lage Ihren Wünschen bezüglich dem 25ten zu willfahr[e]n. Oberbaurath Wilt kommt diesen Montag von seiner Reise zurück [...]". - Mit kleinen Randläsuren.
|
|
|
Wilt, Marie, Sängerin (1833-1891).
Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.
1 S. In Bleistift. 8vo. An einen Freund über Gesangsproben: "Ich komme morgen 12 Uhr zu Ihnen mit Helene singen. Samstag soll hier um 5 Uhr nach Tisch Probe mit ihr und mir sein [...]". - Mit etwas stärkeren Randläsuren (keine Textberührung).
|
|
|
Wilt, Marie, Sängerin (1833-1891).
Eigenh. Brief mit U. O. O., 29. III. o. J.
1 S. 12mo. An einen Sammler, dem sie schon vor einiger Zeit ein Autograph geschickt habe: "Schon vor 2 oder drei Jahren habe ich nach Graz einige Worte geschickt, ich glaube mich nicht zu irren wenn es nicht an Sie [...] war ich wundere mich daß Sie um eine Wi[e]derholung ersuchten [...]". - Mit Empfangsvermerk von alter Sammlerhand verso, dat. 1. IV. 1881. - Mit kleinen Randläsuren und Spuren alter Montage verso.
|
|
|
Winkelmann, Hans, Sänger (1881-1943).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 4. XII. 1906.
1¼ SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen Freund über die Feindseligkeit seiner Kritiker und mit der Bitte, ihm einige Lieder zukommen zu lassen: "Mit einigen Herrn von der Kritik bin ich noch von früher her in Fehde, die werden nun die verschiedenen Anfänger-Schwächen gegen mich bewirken. Überdies habe ich mich von dieser Übermüdung damals vollständig erholt u. hüte mich vor ähnlichen Überanstrengungen; erinnere Sie auch an das Versprechen, dass ich die neuen Lieder bekommen soll - u. bitte bald, da ich so gute Verwendung für sie schon gehabt hätte u. habe [...]".
|
|
|
Winkelmann, Hermann, Sänger (1849-1912).
Eigenh. Brief mit U. [Wien] Stadiongasse 4, 10. X. 1888.
1 S. 8vo. An einen Freund über seine schwindenden Urlaubsansprüche: "Mit meiner Urlaubsgeschichte bin ich noch immer nicht im Klaren, denn obwohl ich nicht nach Bayreuth ging, wegen Unwohlsein, so habe ich doch den außergewöhnlich dafür bestimmten Urlaub, benützt zu meiner Erholung, und so sehe ich jetzt erst, daß ich nur noch sehr wenig Urlaub für diesen Winter habe. Ich muß mich noch einmal mit dem Director besprechen und komme dann hin zu dir [...]". - Auf Briefpapier mit gepr. Monogramm. Beiliegend 3 Zeitungsausschnitte mit Nachrufen auf den Sänger.
|
|
|
Winkelmann, Hermann, Sänger (1849-1912).
Eigenh. Brief mit U. München, 24. X. 1908.
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen Freund über einen geplanten Auftritt: "Vielen Dank und ich will natürlich sehr gern mitwirken. Bitte nur seinerzeit mir zu sagen wann die Proben sind. Mit herzlichsten Grüssen von Haus zu Haus [...]". - Auf Briefpapier mit gepr. Monogramm.
|
|
|
Winkelmann, Hermann, Sänger (1849-1912).
Eigenh. Brief mit U. Mauer, 16. V. 1894.
1 S. 8vo. Mit eh. adr. Kuvert. An Melanie Radamsky in Wien mit Bedauern, ihr keine Portraitaufnahme schicken zu können: "Leider bin ich nicht in der Lage Ihren Wunsch, ein Bild von mir zu schicken, zu erfüllen. Diese Bitte wird so oft an mich gestellt, dass es einfach unmöglich ist [...]". - Auf Briefpapier mit gepr. Monogramm. - Mit einem kleinen und einem etwas größeren Einriss im Mittelfalz.
|
|
|
Winternitz-Dorda, Martha, Sängerin (1880-1958).
Eigenh. Visitenkarte. O. O. u. D.
1 S. Visitkartenformat. An einen Baron mit Dank für dessen Worte: "Martha Winternitz Dorda [dies gedruckt] dankt Ihnen, verehrter Herr Baron, herzlichst für die freundl. Gratulation!". - Mit Blindprägung zur besseren Griffigkeit.
|
|
|
Zimmermann, Emmy, Sängerin (1844-1914).
Eigenh. Visitenkarte. O. O. u. D.
2 SS. Visitkartenformat. "Emmy Zimmermann Opernsängerin [dies gedruckt] empfiehlt sich Ihrem Wohlwollen [...]".
|
|
|
Zimmermann, Gusti, Sängerin (1865 - nach 1906).
Eigenh. Albumblatt mit U. O. O. u. D.
½ S. 8vo. "Die Lorbeern haben auch Dornen! [...]". - Auf Kartonträger montiert.
|
|
|
Onno, Ferdinand, Schauspieler (1879-1970).
32 eigenh. Briefe, Brief- und Postkarten mit U. Verschiedene Orte, 1920er Jahre.
Zusammen 40½ SS. auf 32 Bll. Meist (qu.-)8vo. Die Karten mit eh. Adresse. Freundschaftliche Korrespondenz mit dem Schauspieler und Regisseur Wilhelm Klitsch (1882-1941) und dessen Gattin. - Geboren in Czernowitz als Ferdinand Onowotschek, war Ferdinand Onno zunächst als Schauspieler in Köthen, Schweidnitz und Kiel engagiert, spielte seit 1903 am Schillertheater in Berlin, seit 1904 an den dortigen Reinhardt-Bühnen und wurde 1906 an das Deutsche Landestheater in Prag verpflichtet. "1910 kam er an das Deutsche Volkstheater in Wien und war seit 1930 Ensemblemitglied des Burgtheaters. Zu seinen erfolgreichsten Rollen gehörten Gloster im 'König Lear' und Marquis Posa in 'Don Carlos'" (DBE).
|
|
|
[Theater].
Hs. Brief mit U. O. O. u. D.
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. Schreiben eines nicht ermittelten Absenders an einen Herrn Frey: "Ich erlaube mir Ihnen mitzutheilen daß meine Frau mit Ende d. M. sich von der Theater Carriere gänzlich zurückzieht. Der Vertrag mit dem Hof-Operntheater wird in gegenseitigem Einvernehmen gelöst [...]". - Auf Briefpapier mit schwarzem Trauerrand. Buchstabenverlust in der Unterschrift durch Ausriß der rechten unteren Ecke; etwas knittrig und angestaubt. Rundstempel der Handschriftensammlung J. K. Riess.
|
|
|
Wessely, Josefine, Schauspielerin (1860-1887).
Eigenh. Albumblatt mit U. Graz, Dezember 1882.
1 S. Qu.-8vo. "Warum ist uns're Kunst so arm / Dass die Gebilde die sie schafft / Naturgetreu und lebenswarm / Ein Augenblick von hinnen rafft!".
|
|
|
Wessely, Josefine, Schauspielerin (1860-1887).
Eigenh. Brief mit U. O. O., 22. XII. 1886.
3 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An den Juristen und Schriftsteller Emil Granichstädten über dessen vier unter dem Gesamttitel "Galante Könige" erschienenen Lustspiele, auf deren baldige Aufnahme ins Repertoire des Burgtheaters sie hoffe: "Bravo! Bravo! Bravo! Eben habe ich in athemloser Hast die 4 Stücke ausgelesen! Ich weiß nicht welches mir am besten gefällt, ob der Preis der Scarron oder dem Ifti Kari [sic] oder meinem Liebeszeichen gebührt! Ich wünsche mir, dass man bald an die Vorführung dieser für das Repertoire so auffrischenden Novität gelangt! Poetisch und rührend finde ich meine Königin Anna und freue mich schrecklich auf den Abend! Wenn's nur schon wäre! Drängen Sie doch ein wenig lieber Herr Doctor, diese Saison geht ja sonst sang- und klanglos zu Ende! Viel viel Glück! [...]". - Weniger begeistert als die Schauspielerin zeigte sich hingegen die zeitgenössische Kritik, die nach der Uraufführung am 7. Jänner konstatierte: "So interessant die schauspielerischen Leistungen auch sind [...], so athmen doch diese Königslustspiele mit ihrem Mangel an Handlung und ihrem Ueberflusse an falschem Geiste eine niederdrückende Monotonie" ("Neue Freie Presse" vom 8. I. 1888, S. 6). - Mit einer montierten Porträtbriefmarke; etwas angestaubt und mit kleinen Randläsuren.
|
|
|
Wessely, Josefine, Schauspielerin (1860-1887).
Eigenh. Briefkarte mit U. O. O., "Donnerstag früh 5 Uhr".
2 SS. Qu.-12mo. Mit eh. adr. Kuvert. An die Schauspielerin und Sängerin Anna Grünfeld mit der Bitte, sie vor ihrer Abreise noch einmal zu besuchen: "Ich reise morgen ab und es war mir mit dem besten Willen, den ich ja nicht lange zu betonen brauche, unmöglich noch einmal zu kommen. Nun wäre ich aber doch sehr glücklich Sie vor meiner großen Fahrt in unbekannte Länder noch zu sehen, noch Abschied von Ihnen zu nehmen. Ich bitte also, wenn es Ihnen nur irgend möglich ist, kommen Sie heute Abends zu mir. Ich bin immer allein, seit 8 Tagen [....]". - Auf Briefpapier mit golderhöhten floralen Ornamenten. Mit 2 stärkeren Knickfalten; das Kuvert mit ausgeschnittener Briefmarke.
|
|
|
Weymar, Karl, Schauspieler (1803-1839).
Eigenh. Brief mit U. Dresden, 17. III. 1836.
2¼ SS. auf Doppelblatt. 4to. Mit eh. Adresse verso (Faltbrief). An den Theaterdirektor Joseph Pellet in Graz über sein bevorstehendes Gastspiel: "In ergebenster Beantwortung Ihres sehr geehrten vom 8ten ds, sage ich nochmals meinen verbindlichsten Dank für die Zusage eines Gastspiels von 12 Rollen. Mit der getroffenen Auswahl u. Reihenfolge bin ich vollkommen einverstanden, nur wünschte ich wo möglich für Isidor u. Olga eine andere Wahl, da das Stück fast überall so abgedroschen ist, daß es wenig Interesse mehr erregt, ich erlaube mir dafür den Schröderschen Hamlet, das Bild, Herr v. Silowa in Verbindung mit der eifersüchtigen Frau, König Enzio, Kerker u. Krone vorzuschlagen, doch füge ich mich ganz Ihren gütigen Bestimmungen [...] Da die Zeit meines Gastspiels immer näher heran rückt, und ich [...] manche der vorgeschlagenen Rollen erst studieren müßte, so würden Sie mich durch eine gütigst schnellst mögliche Auskunft sehr verbinden [...] ". - Papierbedingt etwas gebräunt, sonst tadellos; Bl. 2 mit kleinem Ausschnitt der Verschlussmarke (keine Textberührung).
|
|
|
Wiene, Karl, Schauspieler (1852-1913).
Eigenh. Albumblatt mit U. Graz, 22. VI. 1884.
1 S. Qu.-8vo. "Natur gab uns Verstand, um recht zu denken, / Um recht zu handeln, gab sie uns das Herz!" - Carl Wiene war Vater des Filmregisseurs Robert Wiene (1873-1938), Schöpfer des expressionistischen Klassikers "Das Cabinet des Dr. Caligari" (1919).
|
|
|
Wiene, Karl, Schauspieler (1852-1913).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 20. II. 1903.
3 SS. auf Doppelblatt. Kl.-4to. An einen Redakteur mit der Bitte, die bevorstehende Premiere von George Bernard Shaws "Teufelskerl" zu besprechen: "Gestatten Sie mir, auf die am 25. d. im Raimund-Theater stattfindende Premiere von Bernard Shauw's [!] 'Ein Teufelskerl', in dessen Hauptrolle ich ein Gastspiel am Raimund-Theater eröffne, hinzuweisen und zu ersuchen, dem Stücke sowohl, wie meinem Gastspiele Ihr wohlwollendes Interesse widmen zu wollen. Gern hätte ich mir die Freiheit genommen, Sie persönlich darum zu ersuchen, aber ich fand bei meiner Ankunft in Wien eine derartige Summe von Arbeit, Proben, Vorbereitungen, schwierige Studien für Costüme etc. vor, daß ich von Ihnen die Erlaubnis erbitten muß, das Versäumte im Verlaufe des Gastspieles nachholen zu dürfen [...]". - Die besagte Aufführung war die erste Inszenierung eines Stücks von G. B. Shaw im deutschsprachigen Raum.
|
|
|
Wilbrandt-Baudius, Auguste, Schauspielerin (1843-1937).
8 eigenh. Postkarten mit U. sowie 1 Porträtpostkarte mit eh. Widmung und U. Wien, Dürnstein und o. O., 1927 bis 1934 und o. D.
Zusammen 12 SS. und 4 Zeilen auf 9 Bll. (Qu.-)8vo. Mit eh. Adresse. Alle an Emilie (Gogo) Schaup aus der Zipfer-Brauereidynastie mit Dank für deren Briefe sowie für weihnachtliche Geschenkkörbe: "Sie guter Zipfer Weihnachts-Engel spenden mir [...] ein entzückendes [...] Waldmärchen-Körblein mit allen Köstlichkeiten Ihrer weihnächtlichen Häuslichkeit [...] Mir fehlen die Worte würdig zu danken! [...]" (26. XII. 1927). - "Ich war und bin entzückt von dem Zipfer Körbchen - es war so üppig, so wundervoll - ein wahrer Festtags-Schmaus - wir haben dabei dankbar der lieben Geberin gedacht [...]" (9. I. 1930). - "Und wieder einmal haben Sie mich so hoch erfreut. Ihr rührendes, liebevolles Zipfer Körbchen schmückt das Zimmer, und duftet nach Weihnachten. Dank, tausend Dank! Sie sind wahrlich zu gut [...]" (29. XII. 1931). - Die Portraitpostkarte mit einem Hüftbild der Schauspielerin in ihrer Rolle als Brigitte im "Käthchen von Heilbronn" mit einer 4-zeiligen eh. Widmung.
|
|
|
Wilbrandt-Baudius, Auguste, Schauspielerin (1843-1937).
Eigenh. Albumblatt mit U. Graz, 20. IX. 1879.
1 S. Qu.-8vo. "Nicht immer heiter ist die Kunst! [...]". - Mit einer biographischen Notiz von alter Sammlerhand verso.
|
|
|
Wilbrandt-Baudius, Auguste, Schauspielerin (1843-1937).
Eigenh. Brief mit U. Wien, Dezember 1928.
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. adr. Kuvert. An den Schriftsteller und Leiter der Literaturabteilung der RAVAG Hans Nüchtern: "Ich möchte Sie bitten, doch einmal gütigst die junge Sängerin Frln. Fräulein [!] Else Tiebe für Ihr Radio-Programm zu berücksichtigen. Sie verdient es [...]". - Mit einer vertikalen Knickfalte.
|
|
|
Wilbrandt-Baudius, Auguste, Schauspielerin (1843-1937).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 11. II. 1901.
2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An den Chefredakteur des "Illustrierten Wiener Extrablattes" Edgar v. Spiegel, dessen Einladung sie wegen des Gesundheitszustandes ihrer Mutter nicht annehmen könne: "Ich danke bestens für Ihre freundliche Einladung. Nach Rücksprache mit Meister Sonnenthal [d. i. der Schauspieler Adolf von Sonnenthal] würde ich ihr gern folgen, wenn nicht die Erkrankung meiner Mutter mich daran hinderte [...]".
|
|
|
Wilbrandt-Baudius, Auguste, Schauspielerin (1843-1937).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 7. XI. 1872.
3 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An Franz Frh. von Dingelstedt, den damaligen Direktor des Wiener Burgtheaters, mit der Bitte um ein Gespräch über ihre Anstellung: "Aus mehr als einem Grunde von dem Bedürfniß erfüllt, endlich einmal direkt zu Ew. Excellenz über meine hiesige Stellung mich auszusprechen, und von Hrn. Regisseur Laroche [d. i. der Schauspieler und Regisseur Karl von La Roche] dazu ermuthigt, erlaube ich mir, Ew. Excellenz um eine Privat-Unterredung zu bitten. Ich bekenne offen, daß ich Ihnen zu viel zu sagen habe, um mich den Störungen oder Unterbrechungen einer knapp bemessenen Unterredung im Bureau auszusetzen, und daß ich eine wahre Sehnsucht habe, Wahrheit zu erhalten, und Wahrheit zu geben [...]".
|
|
|
Wilbrandt-Baudius, Auguste, Schauspielerin (1843-1937).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 31. III. 1883.
4 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An den Maler Georg Bleibtreu anlässlich eines Trauerfalls: "Vielen Dank, sehr geehrter Herr, für Ihre Nachricht. Leider, leider kam sie zu spät: als ich eben Sie besuchen wollte, las ich die Todes-Anzeige. Das ist gar so bitter und wehmüthig, ihr nichts Liebes erwiesen zu haben. Da sie stets von guter Gesundheit war, so glaubte ich, sie wolle sich nur Oster-Ferien gönnen. Welch rührendes, tief ergreifendes, opfermüthiges Wesen ist da gestorben. Welch ein Charakter! Ich möchte Ihnen so gern danken (heut beim Begräbniß sah ich Sie nicht) und würde mich freuen, wenn Sie uns besuchten [...]".
|
|
|
Wilbrandt-Baudius, Auguste, Schauspielerin (1843-1937).
Eigenh. Brief mit U. Hallein, 15. IX. 1884.
4 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An eine Gräfin anlässlich eines Trauerfalls: "Wie mich Ihr schwarzumränderter Brief ergriffen und gerührt hat! Sie sind wahrlich gar zu gut und nachsichtig, daß Sie uns noch danken, während wir nur das bitterwehmüthige Gefühl hatten. Gott, wie wenig, wie unglaublich wenig können wir zeigen, was uns bei solchem Verlust tief bewegt - wir bleiben tief in der Schuld solcher seltenen Frau. Sie ist und bleibt einzig in ihrer Art, unvergeßlich. Meinem Mann sandte ich Ihren lieben guten Brief; er läßt Ihnen von Herzen danken, verehrteste Frau! Nach den Ferien haben sich stets die Canzley und andern Direktions-Pflichten ganz besonders gehäuft; sonst würde er selbst geschrieben haben [...]".
|
|
|
Wilbrandt-Baudius, Auguste, Schauspielerin (1843-1937).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 6. XI. 1899.
8 SS. auf 1 Doppelblatt und 2 Einzelbll. (Qu.-)8vo. Über ihren bevorstehenden Auftritt in Ostrau, für den sie eine niedrigere Gage als in Wien akzeptiert, mit Bedauern, einige Gedichte nicht mehr rechtzeitig zu bekommen um diese einstudieren zu können, und über ihre Mandelentzündung: "Da der 12te nicht von mir genannt war, für Ostrau, so war ich nicht auf ihn gefasst; musste erst um den Urlaub für 11ten bitten. Ich hatte Zehnten gehabt. Erst heut Nachmittag bekam ich die Antwort, die ich Ihnen telegrafirte [...] Mit den Gedichten von Weiss ist, wie ich es telegrafirte, nichts. Es ist zu spät, sie mir noch zu verschaffen und sie mir so zu eigen zu machen, dass ich für den Dichter einen Erfolg erreichen könnte [...] Ich war in diesen Tagen [...] mit meinen geschwollen[en] Mandeln so fiebrig denkend, das ich Sie schon bitten wollte um Absage. Sollten Sie für den Besuch fürchten, bin ich auch jetzt gern dazu bereit [...] P.S. Troppau lehnte ich hab, weil mein Honorar ohnehin als Minimum 100 fl. ist. Noch dazu ohne Reise, in Wien, habe ich 150 fl. [...] Ausnahmsweise für Ostrau, in der angenehmen Erinnerung an damals, und auf hochgesetzten Geschäfts-Verkehr Rücksicht nehmend, erklärte ich mich einverstanden mit Reducirung, da Sie den grossen Saal nicht bekamen [...]".
|
|
|
Wilbrandt-Baudius, Auguste, Schauspielerin (1843-1937).
Eigenh. Postkarte mit U. Wien, 18. IV. 1931.
2 SS. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An Clara von Boschan, geb. Brandeis, über deren Hochzeit, die sie sehr genossen habe: "Innigen herzlichen Dank für die lieben Worte und Blumenspende! Gott, wie ich danke, dass ich bei Ihrer Hochzeit dabei gewesen bin! Und Ihr herrlicher Bruder Heinrich [d. i. der 1885 verstorbene Kaufmann Heinrich Brandeis] fast so lebendig wie wir! [...]". - Mit einer vertikalen Knickfalte.
|
|
|
Wilbrandt-Baudius, Auguste, Schauspielerin (1843-1937).
Eigenh. Postkarte mit U. Dürnstein, 7. VIII. 1925.
2 SS. (Qu.-)8vo. Mit eh. Adresse. An die RAVAG in Wien über eine Veranstaltung zu Ehren der Schriftstellerin Marie von Ebner-Eschenbach: "Ihre, soeben durch Burgt[h]eater erhaltene, ehrenvolle Einladung vom 29. Juli, nehme ich gern an. Also eine Geburtstagsfeier für unsere Marie Ebner-Eschenbach. Mit allem Vorgeschlagenen einverstanden. Programm kann ich in diesem Falle grösstenteils allein bestreiten. Das Reimers-Jubiläum [d. i. das des Schauspielers Georg Reimers, ab 1925 Oberregisseur am Burgtheater] dürfte ohnehin vielleicht in dieselbe Zeit fallen [...]". - Mit einer vertikalen Knickfalte.
|
|
|
Wilbrandt-Baudius, Auguste, Schauspielerin (1843-1937).
Eigenh. Schriftstück mit U. O. O. u. D.
2 SS. Qu.-8vo. An einen Kollegen über ein Soufflierbuch zu dem Schauspiel "Der Fall Clemenceau" von Armand d'Artois, das in Baden aufgeführt werden soll: "Anbei 1 Soufflierbuch von 'Clemenceau' für Baden. Man soll es heften lassen. Einbinden lasse ich es später selbst. Inspicient Körner wollte ein Plenarium Ihnen senden. Ist dies geschehen? Die andern 2 Plenarien heben Sie, bitte auf [...] Bitte Quittung über Plenarien, Soufflir-Buch Regie-Buch [...]". - Mit kleinen Randläsuren.
|
|
|
Wilbrandt-Baudius, Auguste, Schauspielerin (1843-1937).
Eigenh. Schriftstück mit U. O. O. u. D. [Wien,, 1915]
1 S. Qu.-8vo. Programm für eine Lesung aus Werken von Marie von Ebner-Eschenbach: "I 1. Nachruf für Betty Paoli. Am 14 / Juli 1894 2. Der Fink 3. Aus 'Meine Kinderjahre' - Pause - II "Bettelbriefe" [...]". - Auguste Wilbrandt-Baudius beteiligte sich 1915 am Vorlesungszyklus "Kriegssonntage" des 1887 gegründeten Wiener Volksbildungsvereins mit Lesungen von Werken Ebner-Eschenbachs. Ein Teil des Erlöses der Veranstaltungen kam der Kriegsfürsorge zugute. - Mit einer kleinen Knickfalte.
|
|
|
Wilbrandt-Baudius, Auguste, Schauspielerin (1843-1937).
Portraitphotographie mit eigenh. U. verso. Wien, 27. VII. 1864.
86:50 mm auf etwas größerem Trägerkarton (101:61 mm). Ganzfigürliches Portrait der Schauspielerin aus dem Atelier Carl Mahlknecht.
|
|
|
Wildauer, Mathilde, Schauspielerin (1820-1878).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 17. IV. 1836.
1 S. auf Doppelblatt. 4to. Mit eh. Adresse verso. An den Theaterdirektor Joseph Pellet in Graz über die Höhe ihrer Gage: "Ihr werthes Schreiben vom 9ten habe ich erhalten, und bin so frey Ihnen zu erwiedern daß ich mit den mir gemachten Bedingungen hinsichtlich der Wahl der Stücke und einer halben Ein[n]ahme vollkommen einverstanden bin, bis auf das Drittel der täglichen Ein[n]ahme. Diesen letzten Punkt betreffend muß ich Euer Wohlgeboren ersuchen mir die Rolle gütigst mit einem bestimmten Honorar zu versichern, und ich glaube keine unbescheidene Forderung zu wagen, wenn ich 40 fl. CM für jede Rolle verlange, indem ich bey meiner Anwesenheit in Pressburg die Rolle mit 60 fl. CM garantirt hatte [...]".
|
|
|
Wilhelmi, Friedrich Wilhelm, Schauspieler (1788-1852).
Eigenh. Albumblatt mit U. Wien, Januar 1841.
½ S. auf Doppelblatt. 8vo. "Die Erinnerung Blätter, sind Zeugen vergangener Tage, / Darum ende, du Blatt, wenn einst die Stimme verhallet [...]".
|
|
|
Wilke, Gisela, Schauspielerin (1882-1958).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 12. IX. 1925.
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen Intendanten mit der Zusage, zu den angesetzten Proben zu erscheinen: "Habe durch eine Übernahme für Morgen mein Repertoire dadurch verspätet heute erhalten - sonst hätte ich Sie früher telefonisch verständigt. Werde pünktlich bei den von Ihnen angesetzten Proben sein [...]".
|
|
|
Wilke, Gisela, Schauspielerin (1882-1958).
Eigenh. Visitenkarte. Wien, o. D.
1 S. Visitkartenformat. Mit der Bitte um eine Unterredung: "Gisela Wilke Mitglied des k. k. Hofburgtheaters [dies gedruckt] würde sich sehr freuen Sie sprechen zu können. Aber wo? Das überlasse ich Ihnen [...]".
|
|
|
Winand, Hans, Schauspieler (1850-1889).
Eigenh. U. O. O. u. D.
Ca. 16:80 mm. Auf Papierträger montiert. - Etwas braunfleckig.
|
|
|
Winterstein, Eduard von [d. i. Eduard Clemens Franz von Wangenheim], Schauspieler (1871-1961).
Eigenh. Brief mit U. Berlin, 17. V. 1902.
2½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. Adresse. An den Rechtsanwalt Dr. Grasse in Reichenberg mit dem Angebot eines Gastspiels am dortigen Stadttheater: "Ich erlaube mir ergebenst, anzufragen, ob das Stadttheater in Reichenberg i/B. an einem Tage in der ersten Hälfte des Juni zu haben wäre für ein Ensemble des Lessingtheaters, Berlin, das daselbst eine Vorstellung geben würde 'Über den Wassern', Schauspiel von Georg Engel, der erfolgreichsten Novität des Lessingtheaters, und zwar in der Originalbesetzung der Berliner Aufführung. Das Ensemble gastiert nur mit diesem Stück und würde sich in Reichenberg leicht eine Aufführung ermöglichen. Ich ersuche Sie höflichst mir mitzuteilen, ob das Theater zu haben ist, und welches die eventuellen Bedingungen wären. Ein Zettel der Berliner Aufführung steht auf Wunsch zur Verfügung [...]". - Mit einer Liste städtischer Funktionäre und deren Annahme bzw. Ablehnung des Vorschlags von Empfängerhand auf der dritten Seite.
|
|
|
Wirth, Richard, Schauspieler (geb. 1869).
Eigenh. Albumblatt mit U. Wien, 12. X. 1898.
1 S. 8vo. "Wie ein Mensch in seinem Herzen denkt, so ist er [...]". - Auf Kartonträger montiert.
|
|
|
Witt, Lotte, Schauspielerin (1870-1938).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 18. IV. 1923.
1 S. 4to. An eine Frau Inlinger über ein ihr unbekanntes Porträt: "Niemals habe ich einem Herrn Freiheit zu einem Gemälde gesessen. Sollte da nicht ein Irrtum vorliegen? Jedenfalls danke ich für Ihr Anerbieten, habe aber wirklich kein Interesse für das Bild, habe mein eigenes, wertvolles Gemälde bei Seite gesetzt [...]".
|
|
|
Witte, Eugen, Schauspieler (1848-1907).
Eigenh. Albumblatt mit U. Wien, 23. II. 1898.
1 S. Qu.-8vo. "Die größte Kunst im Leben, / Ist die Kunst zu leben [...]". - Auf Kartonträger montiert.
|
|
|
Witte, Eugen, Schauspieler (1848-1907).
Eigenh. Visitenkarte. O. O. u. D.
1 S. Visitkartenformat. Mit der Bitte um Opernkarten: "Eugen Witte [dies gedruckt] ersucht höflichst um 2. Gallerie [...] zur Opernredoute".
|
|
|
Wittels, Julius, Schauspieler (1860-1899).
Eigenh. Visitenkarte. [Wien], 2. III. 1893.
2 SS. Visitkartenformat. An einen Freund mit der Absage seines Besuchs am selben Abend: "Komme soeben von Pest an, in sehr übermüdetem Zustande u. bitte mich für heute Abend zu entschuldigen, wenn Sie erlauben bin ich morgen so frei Sie aufzusuchen [...]".
|
|
|
Wittels, Julius und Wittels-Moser, Gusti, Schauspieler (1860-1899 und 1871-1918).
Eigenh. Billet mit U. O. O., [1893].
1 S. 8vo. Anlässlich ihrer Verlobung: "Gusti Wittels-Moser, Julius Wittels empfehlen sich als Vermählte". - Auf Kartonträger montiert.
|
|
|
Wohlgemuth, Else, Schauspielerin (1881-1972).
Eigenh. Bildpostkarte mit U. [Poststempel: Oetz, 28. VIII. 1930].
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An den Schriftsteller und Leiter der Literaturabteilung der RAVAG Hans Nüchtern (nebst Gattin) in Wien: "Vielen herzlichen Dank für liebes Gedenken und sehr interessante Karte aus Varna. Herzliche Grüsse und auf frohes Wiedersehen in Wien [...]". - Mit einer eh. Zeile und U. ihres Gatten Emmerich von Thun und Hohenstein: "Herzlichste Grüsse und Handküsse [...]". - Auf der Bildseite eine photographische Aufnahme der Schauspielerin mit einer Katze vor einem Haus sitzend.
|
|
|