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‎Bognar, Friederike, Schauspielerin (1840-1914).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. Graz, Herbst 1882.‎

‎1 S. Qu.-kl.-4to. Leicht abgewandeltes Zitat aus Grillparzers "Sappho" (1. Aufzug, 3. Auftritt): "Gar einsam steht sich's auf der Menschheit Höh'n / Und ewig ist die arme Kunst gezwungen, zu betteln von des Lebens Überfluß". - Gering lichtrandig.‎

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Wien, AT
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€ 75,00 Kopen

‎[Burgtheater].‎

‎"Rollen-Zustellungs-Bogen" mit zahlr. eigenh. U. [Wien, 15. II. 1843].‎

‎4 SS. auf Doppelblatt. Folio. Gedruckter Formularbogen mit hs. Eintragungen und Übernahmequittierungen von Textbüchern (darunter Goldinis "Mirandolina" oder Schillers "Jungfrau von Orleans") durch folgende Schauspieler und Schauspielerinnen, teilweise mit Doppel- oder Mehrfachzeichnung: Auguste und Eduard Anschütz, Frl. Bandini, Auguste Brede, Carl Fichtner, Julius Hennig, Julius La Roche, Ludwig Löwe, Carl Lucas, Emilie, Betty, Antoine und Karl Josef Mittell, Heinrich Marr, Fanny Matras, Franz Mayerhofer, Joseph Moreau, Adolfine Neumann, Julie und Karl Rettich, Adolf Schwarz, Frl. Schuller, Karl Stein, Adolph Vollkomm, Anton Wagner, Friederike und Karl Weber, Friedrich Wilhelmi und Anna Zeiner. - Mit einigen wenigen größeren Randeinrissen entlang des Falzes und leicht braunfleckig.‎

MareMagnum

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Wien, AT
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€ 350,00 Kopen

‎Coquelin, Benoît-Constant (known as Coquelin aîné), French actor (1841-1909).‎

‎2 autograph letters signed. [Paris, postmarked 22 and 28 May 1898].‎

‎Oblong 8vo. Together 1½ pp. With autograph addresses. Playful letters full of coquetry to a Mademoiselle Piron, probably the actress and dancer Léa Piron. In the earlier letter Coquelin asks about photographs of her, hinting at an exchange, and offers her tickets to "Cyrano de Bergerac", one of his greatest triumphs: "Avez vous vos photographies? moi, j'ai les miennes - vous savez l'échange convenu entre nous - moi je suis prêt - etes- vous prête? vous serez gentille de me dire quand vous voudrez échanger - Sera-ce le matin? dans la journée? Je suis à votre disposition - Et si vous voulez voir au revoir Cyrano - vous me disez si vous voulez que je vous envoie des places - vous avez à choisir entre bien des questions. Choisissez [...]" (22 May 1898, postmark). - In the second letter Coquelin announces a visit, supposedly to pick up a sylph costume: "Vous menez demain un nez pour un sylphe que vous me donnerez ... non, ce que j'y requerrai [?]. Le costume n'y fait rien ... c'est ce que vous mettez dedans qui est tout. Je serai très content de vous servir, d'avance je vous le dis. Je serai chez vous vers 3 heures 1/4 - Merci pour votre gentil petit mot et croyez moi bien [...]" (28 May 1898, postmark). - The 1897 premiere of Edmond Rostand's "Cyrano de Bergerac" with Coquelin in the leading role was a resounding success for the actor, who later played Cyrano alongside Sarah Bernhardt on tour in the US. Coquelin even resumed the role in a short film that was produced for the 1900 Paris Exposition. The film was colour-tinted and synchronized to a wax cylinder recording and is considered the first film made with both colour and sound. - Traces of folds, some minor tears and minimal foxing.‎

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Wien, AT
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€ 450,00 Kopen

‎Dietrich, Marlene, actress (1901-1992).‎

‎Typed letter signed ("Dietrich"). [Paris, February 1978].‎

‎Folio (ca. 280 x 215 mm). ½ p. To the couture house Chanel and their partner, the shoemaker Raymond Massaro (1929-2019), requesting that her costume be delivered by 28 February 1978: "Je vous prie d'etre sur que mon costume sera livre au plus tard que [stricken out] le 28 Fevrier 78. [...] M. Maasaro 'Les bottes' aussi le 28 Fevrier". - On March 3 and 4, Dietrich's legendary scene with David Bowie in the movie "Just a Gigolo" was filmed in Paris. This scene, in which she sings the title song, was her final film appearance, and she subsequently withdrew to her Paris apartment. Her costume was designed by Max Goldstein ("Mago", 1925-2008) and was tailored by Chanel and Massaro gefertigt. - Signed in green felt pen, as usual. A few creases. Includes four black-and-white costume photos from Chanel's 1982/83 winter collection.‎

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Wien, AT
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€ 1.800,00 Kopen

‎Dingelstedt, Franz Ludwig Friedrich Wilhelm Frh. von, Jurist und Militär (geb. 1846), Sohn des Theaterintendanten Franz von Dingelstedt.‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., 2. XI. 1888.‎

‎1½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. Dankschreiben an den Hofoperndirektor Wilhelm Jahn: "Abermals hat die K. K. Hofoper den heutigen düsteren Tag nicht vorübergehen lassen ohne das Grab ihres verewigten Directors meines sel. Vaters mit einem Kranze zu schmücken. Dieser wiederholte Act von Pietät seitens des berühmten, von mir hochverehrten Institutes verpflichtet mich und meine Angehörigen zu tiefstem Dank, welchem in unser Namen ich mich beehre hiermit verbindlichsten Ausdruck zu geben [...]". - Hauptmann von Dingelstedt war der Sohn des berühmten Dichters, Opern- und Theaterdirektors Franz von Dingelstedt (1814-81) und der Opernsängerin Jenny Lutzer (1816-77). Die Direktion der Wiener Hofoper hatte Dingelstedt von 1867 bis 1870 inne, danach leitete er bis zu seinem Tod das Burgtheater. - Mit Registraturvermerk in Buntstift, Datumsstempel und Sammlervermerk in Bleistift.‎

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€ 120,00 Kopen

‎Förster-Mauthner, Emmy, Schauspielerin (vor 1870 - nach 1935).‎

‎Eigenh. Postkarte m. U. Hofgastein, 24. VIII. 1928.‎

‎1 S. Postkartenformat. Mit eh. Adresse. Urlaubsgrüße an den Schriftsteller, Regisseur und Radiopionier Hans Nüchtern: "Ihnen, sehr verehrter Herr Professor, und Ihrer Frau Gemahlin sende ich aus diesem buon retiro, das ich leider sehr bald verlassen muss, die besten Grüsse und Empfehlungen [...]". - Trotz ihrer rasanten Karriere feierte Emmy Förster-Mauthner bereits 1889 ihren Bühnenabschied, kehrte aber nach dem frühen Tod ihres Mannes 1892 wieder zum Schauspiel zurück. Es folgten Engagements in Marienbad, Dresden, Wien, Hamburg und Dresden. Ab den späten 1920er Jahren wirkte sie bis zu ihrem Bühnenabschied am Wiener Volkstheater. - Die Bildpostkarte mit einer Ansicht des Kurorts.‎

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€ 100,00 Kopen

‎Förster-Mauthner, Emmy, Schauspielerin (vor 1870 - nach 1935).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. O. O., 1. I. 1929.‎

‎1¼ S. Postkartenformat. Mit Neujahrsgrüßen an ein befreundetes Ehepaar: "Ein frohes Jahr, alles Gute und Schöne auch Ihrer werten Frau Gemahlin und Ihnen, sehr verehrter Herr Professor. Für diese und kommende Tage weitere grosse Erfolge in Ihrer bewundernswürdigen künstlerischen Tätigkeit wünschend bleibe ich wie stets Ihre ergebene [...]". - Trotz ihrer rasanten Karriere feierte Emmy Förster-Mauthner bereits 1889 ihren Bühnenabschied, kehrte aber nach dem frühen Tod ihres Mannes 1892 wieder zum Schauspiel zurück. Es folgten Engagements in Marienbad, Dresden, Wien, Hamburg und Dresden. Ab den späten 20er Jahren wirkte sie bis zu ihrem Bühnenabschied am Wiener Volkstheater.‎

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€ 120,00 Kopen

‎Förster-Mauthner, Emmy, Schauspielerin (vor 1870 - nach 1935).‎

‎Visitkarte mit eigenh. Widmung. O. O., 18. V. 1929.‎

‎1½ S. Visitkartenformat. Beleidsbekundung an einen nicht namentlich genannten Professor: "Emmy Förster erlaubt sich Ihnen, sehr verehrter Herr Professor, den Ausdruck aufrichtiger Anteilnahme an dem schweren Verlust, der Sie betroffen, zu übermitteln". - Trotz ihrer rasanten Karriere feierte Emmy Förster-Mauthner bereits 1889 ihren Bühnenabschied, kehrte aber nach dem frühen Tod ihres Mannes 1892 wieder zum Schauspiel zurück. Es folgten Engagements in Marienbad, Dresden, Wien, Hamburg und Dresden. Ab den späten 20er Jahren wirkte sie bis zu ihrem Bühnenabschied am Wiener Volkstheater. - Mit Knickspur und Sammlervermerk in Bleistift.‎

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€ 100,00 Kopen

‎Girardi, Alexander, Schauspieler (1850-1918).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D., "Samstag".‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Für Ihre liebe Aufmerksamkeit sage ich vom Herzen Dank und sende die besten Grüsse [...]".‎

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€ 120,00 Kopen

‎Hartl-Mitius, Philomene, Schauspielerin und Schriftstellerin (1852-1928).‎

‎Eigenh. Brief mit U. München, 29. XII. 1885.‎

‎1½ SS. 8vo. An einen nicht namentlich genannten Adressaten mit der Bitte um Rücksendung eines Soufflierbuchs und der Partitur einer Operette: "Sobald Sie das Soufflierbuch u. die Partitur von 'Susi' nicht mehr benöthigen, so bitte ich mir beides sogleich retour zu schicken. Auch möchte ich Sie ersuchen mir die gegenwärtige Adresse der Frau Geistinger anzugeben u. mir mitzutheilen in welcher Zeit dieselbe eigentlich nach Nürnberg kommt [...]". - Bei der im Brief erwähnten Person dürfte es sich um die österreichische Sängerin Marie Geistinger handeln, die in den 1880er Jahren in zahlreichen deutschen Städten als Soubrette gastierte. - Nach ersten Auftritten in Olmütz und Nürnberg wurde Philomene Hartl-Mitius 1871 Ensemblemitglied des Münchner Gärtnerplatztheaters, wo sie vor allem bayerische Dialektrollen spielte und sich bald großer Popularität erfreute. Neben ihrer Schauspieltätigkeit verfasste sie mehrere Volksstücke, darunter eine Auftragsarbeit für König Ludwig II. 1899 feierte sie ihren Bühnenabschied. - Auf Briefpapier mit lithogr. Briefkopf. Leicht braunfleckig. Mit Sammlervermerk in Tinte verso.‎

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€ 150,00 Kopen

‎Hörbiger, Attila, Schauspieler (1896-1987).‎

‎Postkarte mit eigenh. U. Mitunterzeichnet von Paula Wessely. O. O. u. D.‎

‎Postkartenformat. Die Bildpostkarte zeigt das berühmte Schauspielerehepaar vor der Kulisse der Stadt Salzburg, wo beide im Rahmen der Salzburger Festspiele große Erfolge feierten. - Wohlerhalten.‎

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Wien, AT
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€ 150,00 Kopen

‎Hohenfels-Berger, Stella, Schauspielerin (1857-1920).‎

‎Eigenh. Visitenkarte mit U. O. O. u. D.‎

‎2 SS. Visitkartenformat. An einen Herrn Doktor mit der Bitte um Korrektur einer fehlerhaften Theateranzeige: "Ich lese schon einige Mal in den Annoncen 'Post-Scriptum' u. 'Demokrit' - Ich bitte Sie zu verhüten, daß das wieder geschieht, indem ich, wenn ich überhaupt spiele, (was mir bis heute noch nicht definitiv mitgetheilt ist) nur im Post-Scriptum auftrete. Von 'Bérengère et Anatole', wovon Baron Bourgoing [d. i. Othon Baron de Bourgoing , 1839-1908] gesprochen, ist wohl keine Rede mehr? Sie sehen, ich weiß garnichts [...]". - Hohenfels hatte 1884 "Bérengère et Anatole" von Paul Poirson (1836-95) unter eigener Regie im Wiener Palais der französischen Botschaft dargeboten (vgl. "Morgen-Post" v. 2. III. 1884). Ab 1889 mit dem späteren Burgtheaterdirektor Dr. Alfred Freiherr von Berger verheiratet, durfte Hohenfels während dessen Direktionszeit (1910-12) nicht auftreten. - Die lithogr. Visitkarte lautet noch auf "Stella Hohenfels".‎

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€ 90,00 Kopen

‎Jamrich, Marie Madeleine (Lene), Tänzerin und Mimikerin (1885-1941).‎

‎Portraitphotographie mit eigenh. Widmung und U. O. O., Juni 1910.‎

‎200:140 mm auf etwas größerem Untersatzkarton (330:240 mm). Schulterstück im Profil aus dem Atelier Henry Traut, München, mit dessen gedr. Signet am Trägerkarton: "Dem guten, braven Herrn Graf zur Erinnerung an Ihre dankbare Lene Jamrich". - Leicht stockfleckig und verblasst.‎

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€ 100,00 Kopen

‎Jung, Rudolf, Sänger (1882-1958).‎

‎Portraitphotographie mit eigenh. Widmung und U. [Wien, 1920].‎

‎206:161 mm auf etwas größerem Untersatzkarton (295:240 mm). Kniestück, sitzend im Halbprofil. Die U. am Untersatzkarton, die Widmung an den k. k. Hofsekretär der Generalintendanz der Hoftheater Dr. Ludwig Winter (urspr. Storozynetz, 1872-1922) auf dem Bild: "Ein in Wien noch unbekannter Sänger bittet um die Aufnahme in die Gallerie berühmter Geister seines lieben Dr. Winter". - Aus dem Atelier Setzer, Wien, mit dessen gepr. Signet auf der Aufnahme und hs. Signatur in Bleistift am Trägerkarton; verso mit Atelierstempel.‎

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€ 100,00 Kopen

‎Kallina, Anna, Schauspielerin (1874-1948).‎

‎Portraitphotographie mit eigenh. Widmung und U. Wien, September 1929.‎

‎226:156 mm auf etwas größerem Untersatzkarton (331:240 mm). Die Widmung für den Schauspieler Julius Strebinger "mit herzlichem Jubiläumsgruss". - Aus dem Atelier Dietrich & Co., Wien, mit dessen montiertem Schildchen am Trägerkarton.‎

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Wien, AT
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€ 120,00 Kopen

‎Krauss, Gabriele, Sängerin (1842-1906).‎

‎Eigenh. Brief mit U. [Wohl Wien, zwischen 1864 und 1867].‎

‎¾ S. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Da ich Direktor Salvi gebeten habe mich heute nicht zu beschäftigen, indem ich Morgen und Übermorgen singen muß, so bitte ich mich für dießmal zu entschuldigen, man könnte es mir sonst im Theater sehr übel nehmen, wenn ich anderswo dennoch singen würde [...]". - Matteo Salvi war 1860 zum provisorischen Leiter der Wiener Hofoper ernannt worden und hatte von 1864 bis 1867 deren Direktion inne. Gabriele Krauss war in den 1860er Jahren dort als dramatischer Sopran zu hören. Nach Engagements in Paris, Neapel und Mailand ließ sie sich 1874 endgültig in Paris nieder, wo sie an der italienischen Oper und der Grand Opéra sang. 1887 verließ sie die Bühne, war aber weiterhin als Gesangspädagogin tätig. Für ihre Leistungen im dramatischen Fach (u. a. die Partien der Aida und Norma) wurde sie zum Ehrenmitglied der Société des Concerts du Conservatoire und zum Officier de l’Académie ernannt. - Etwas knittrig.‎

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€ 160,00 Kopen

‎Lafon, Pierre, French actor (1775-1846).‎

‎Autograph letter signed. No place, 2. V. 1841.‎

‎8vo. 1 page. With autogr. address. To the Comtesse de Beauregard (the wife Charles de Beauregard, editor of "La Gazette de France"), apologizing for not having attended a soirée which he and his family were invited to, as he did not receive the invitation in time: "Nous avons reçu avec reconnaissance votre gracieuse invitation pour assister à votre soirée du 28 avril. J'étai malheureusement à la campagne et c'est là seul motif qui nous a privés, ma femme, ma fille et moi de répondre à l'honneur de votre aimable souvenir. Veuillez, Madame, recevoir tous nos regrets et nos humbles remerciements [...]". - Somewhat creased at margins.‎

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€ 280,00 Kopen

‎Laube, Heinrich, Theaterdirektor und Schriftsteller (1806-1884).‎

‎Brief mit eigenh. U. Wien, 16. XII. 1878.‎

‎½ S. Gr.-4to. An einen nicht namentlich genannten Autor gerichteter Begleitbrief zur Rücksendung eines Stücks, das dem Wiener Stadttheater zur Aufführung angeboten worden war: "Beigeschlossen erhalten Sie, sehr geehrter Herr, Ihren Schwank: (Ohne Titel) mit bestem Danke für dessen freundliche Einsendung zurück. Derselbe erscheint mir nicht geeignet zur Aufführung im Wiener Stadttheater". - Trotz seiner jungdeutschen Gesinnung und Teilnahme an der Märzrevolution wurde Heinrich Laube 1849 zum artistischen Direktor des Wiener Burgtheaters berufen. Aufgrund eines Konflikts mit dem Intendanten kündigte Laube 1867 und übernahm bald die Leitung des Stadttheaters Leipzig. 1872 kehrte er nach Wien zurück um das neu gegründete Wiener Stadttheater zu leiten. 1880 zog sich Laube ins Privatleben zurück. - Auf Briefpapier mit geprägtem Siegel des Wiener Stadttheaters. Gefaltet und leicht berieben.‎

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Wien, AT
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€ 120,00 Kopen

‎Laube, Heinrich, Theaterdirektor und Schriftsteller (1806-1884).‎

‎Visitenkarte. O. O. u. D.‎

‎Visitkartenformat. Lithogr. Visitenkarte mit der Aufschrift: "Dr. Heinrich Laube, Direktor des Wiener Stadttheaters". - Trotz seiner jungdeutschen Gesinnung und Teilnahme an der Märzrevolution wurde Heinrich Laube 1849 zum artistischen Direktor des Wiener Burgtheaters berufen. Aufgrund eines Konflikts mit dem Intendanten kündigte Laube 1867 und übernahm bald die Leitung des Stadttheaters Leipzig. 1872 kehrte er nach Wien zurück um das neu gegründeten Wiener Stadttheater zu leiten. 1880 zog sich Laube ins Privatleben zurück. - Angeschmutzt.‎

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Wien, AT
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€ 120,00 Kopen

‎Lautenburg, Sigmund, Schauspieler, Regisseur und Theaterdirektor (1852-1918).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Berlin, 4. IX. 1894.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An die Schauspielerin Charlotte Wolter: "Seit vielen vielen Jahren ist es mein Bestreben Sie nach Berlin zu bringen. Seit ebenso langer Zeit ist es auch mein Streben Rollen für Sie zu finden. Solange ich nur das Residenztheater hatte, war das ziemlich schwierig. Da ich jetzt das Neue Theater [d. i. das heutige Theater am Schiffbauerdamm] ebenfalls habe, ist es mir gelungen, wie ich glaube, auch Rollen für Sie zu finden. Voss selbst scheibt mir Sie sollen als Pastors Gattin in 'Neue Zeit' auch in Wien wahre Triumphe gefeiert haben. Wohlan[,] wollen Sie, meine hochverehrte gnädige Frau, in Berlin 'Neue Zeit' creiren? [...]". - Sigmund Lautenburg war u. a. Direktor des Berliner Residenz-Theaters und sollte 1907 die Direktion des Wiener Raimund-Theaters übernehmen, legte dann aber "trotz künstlerischer Anerkennung bereits nach 6 Wochen auf Grund finanzieller Schwierigkeiten" sein Amt nieder (ÖBL V, 52). - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf des Neuen Theaters. Stärker knittrig und mit kleinen Randläsuren.‎

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Wien, AT
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€ 150,00 Kopen

‎Lewinsky, Josef, Schriftsteller und Schauspieler (1835-1907).‎

‎Eigenh. Schriftstück. O. O. u. D.‎

‎7½ SS. auf 4 Bll. Folio. Deutsche Übersetzung der Ausführungen zu Inhalt und Rezeptionsgeschichte der "Posse von Meister Pierre Pathelin" aus Eduard Fourniers "Le théatre français avant la Renaissance 1450-1550" (Paris 1872, S. 86-88): "Die Posse von 'Pathelin' ist ohne allen Vergleich, das Meisterstück unseres kom. Theaters vor Molière [...]". - Am 31. Oktober 1883 fand eine Vorstellung des "Meister Pathelin" im Wiener Stadttheater mit Lewinsky in der Hauptrolle statt; das historische Stück in der Übersetzung des Albrecht Graf Wickenburg blieb dem Publikum jedoch trotz herausragender schauspielerischer Leistungen unzugänglich (vgl. Wurzbach LV, 224).‎

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€ 240,00 Kopen

‎Liesenberg, Claire, Schauspielerin (1873-1930).‎

‎Portraitphotographie mit eigenh. Widmung und U. O. O. u. D.‎

‎219:147 mm auf etwas größerem Untersatzkarton (295:241 mm). Die Widmung für den Schauspieler Julius Strebinger "zur freundlichen Erinnerung". - Geboren in Hamburg, kam Claire Liesenberg nach einem Engagement in Brünn direkt ans Wiener Burgtheater. Ihrem späteren Schwiegersohn Carl Zuckmayer zufolge soll sie sich in dem Wunsch, ihre Gesundheit zu ruinieren und auf Kosten Zuckmayers in ein Sanatorium geschickt zu werden, zu Tode getrunken haben (vgl. G. Nickel [Hg.], Carl Zuckmayer. Annemarie Seidel. Briefwechsel [Göttingen 2003], S. 53-56). - Die Ecken minimal angeplatzt.‎

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€ 100,00 Kopen

‎Liewehr, Fred, Schauspieler (1909-1993).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. [Fuschl am See], 31. VII. 1936.‎

‎1 S. Postkartenformat. Mit eh. Adresse. Urlaubsgrüße an ein Mitglied der Brauer-Familie Schaup und einen weiteren Freund in Zipf: "Vielen Dank noch für alles; es war sehr schön in Zipf wie immer. Haben heute einen Ausflug mit Freunden in ihrem Auto gemacht u. Herrn Liewehr besucht. Schreibt mir nach Strandhotel Wallersee. Tausend Küsse an dich und deine Vera [...]". - Fred Liewehr gehörte seit 1933 dem Ensemble des Wiener Burgtheaters an. Neben zahlreichen Rollen in Stücken Grillparzers gehörten Shakespeares Romeo, Schillers Don Carlos und Kleists Friedrich Wetter, Graf vom Strahl, zu den mehr als 260 von ihm verkörperten Charakteren. 1949 begann Liewehr überaus erfolgreich eine Laufbahn an der Wiener Volksoper als Operetten- und Musical-Star und war u. a. als Eisenstein in der "Fledermaus" und als Herzog Albrecht in Orffs "Bernauerin" zu hören. Daneben war der über Jahrzehnte hinweg populäre Schauspieler auch in mehr als dreißig Filmen zu sehen. Umtriebig wie er war, konnte er schließlich noch auf eine mehr als 30 Jahre währende Unterrichtstätigkeit als Professor am Wiener Reinhardt-Seminar zurückblicken. Vgl. Öst. Lex. I, 711.‎

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€ 100,00 Kopen

‎Marberg, Lili, Schauspielerin (1876-1962).‎

‎Portraitphotographie mit eigenh. Widmung und U. O. O. u. D.‎

‎225:170 mm im Oval auf etwas größerem Untersatzkarton (339:242 mm). Hüftstück im ¾-Profil mit Widmung an den k. k. Hofsekretär der Generalintendanz der Hoftheater Dr. Ludwig Winter (urspr. Storozynetz, 1872-1922). - Aus dem Atelier Setzer, Wien, und von diesem am Trägerkarton signiert und datiert 1915; verso mit Stempel des Ateliers. Etwas fleckig und mit kleinen Rostspuren am Karton.‎

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€ 100,00 Kopen

‎Mayerhofer, Carl, Schauspieler und Sänger (1828-1913).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Linz, 29. V. 1865.‎

‎3 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen Hrn. Kaiser über eine geplante Reise: "Daß mich Ihr Schreiben sehr erfreute können Sie wol denken, da es mir die die Versicherung vieler angenehmer Tage in Ihrer Gesellschaft brachte, und ich beeile mich Ihnen Details zu schreiben, damit Sie Ihre Abreise so darnach einrichten mögen. Erstens zeige ich Ihnen an, daß wir in dem hiesigen ersten Tenor Geras einen Reisegesellschafter haben werden, und zwar einen sehr angenehmen, der Ihnen, wie mir, konvenieren wird wie ich glaube […] Ich werde auf Verlangen noch einmal im Faust auftreten u. .zwar wahrscheinlich erst übermorgen Mittwoch, daher ich auf keinen Fall vor Freytag von hier abreisen kann; geht es, daß Sie denselben Tag mit dem Frühzug um 7 Uhr von Wien abfahren können, so würden wir Sie am Linzer Bahnhofe erwarten und gleich mit nach Gmunden fahren, verzögert sich Ihre Abreise aber, so erwarten wir Sie bestimmt in Gmunden, wo wir ein paar Tage uns aufhalten wollten, entweder beim Kogler oder See-Bräu, oder etwa in dem neuen Hotel, das gut sein soll. Von Gmunden aus könnten wir dann über Ischl nach Salzburg, Gastein oder Berchtesgaden […], kurz wo uns der Wind und das Wetter hintreibt […]". - Der Tenor Wilhelm Geras war im Monat zuvor an die Linzer Oper (das heutige Landestheater Linz) gekommen und hatte am 19. April seine Stelle mit dem Ernani in Verdis gleichnamiger Oper angetreten. Im Jahr darauf soll er in Berlin eine Schlosserei und Maschinenbauanstalt errichtet haben (vgl. die Linzer "Tages-Post" vom 20. IX. 1866, S. 3). - Auf Briefpapier mit gepr. Monogrammvignette.‎

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€ 200,00 Kopen

‎Müthel, Lothar, Schauspieler, Regisseur und Theaterdirektor (1896-1964).‎

‎Ms. Briefkarte mit eigenh. U. Wien, 29. IV. 1941.‎

‎1 S. 123:97 mm. Dankschreiben an den Burgschauspieler Paul Pranger für Glückwünsche zur Ernennung zum Generalintendanten der Wiener Staatsoper: "Für Ihre Glückwünsche, die Sie mir anlässlich meiner Ernennung geschickt haben, sage ich Ihnen meinen besten Dank [...]". - Müthel wurde nach Engagements in Bukarest, Darmstadt und München 1920 an das Berliner Staatstheater verpflichtet, dem er mit einer längeren Unterbrechung bis 1939 angehörte. Der vor allem in Schiller-Rollen erfolgreiche Schauspieler führte seit 1927 auch Regie und inszenierte u. a. "Faust" (1932) und "Hamlet" (1936). Der 1933 der NSDAP beigetretene Müthel war 1939-45 Intendant des Wiener Burgtheaters und 1941-45 zugleich Generalintendant der Wiener Staatsoper. Seine 1943 uraufgeführte Inszenierung von "Der Kaufmann von Venedig" mit Werner Krauß in der Rolle des Shylock war von starkem Antisemitismus geprägt. Nach Ende des Krieges war er als Schauspieler und Regisseur in Weimar sowie als Direktor am Frankfurter Schauspiel tätig. - Mit gedr. Briefkopf der Burgtheaterdirektion.‎

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€ 100,00 Kopen

‎Nestroy, Johann Nepomuk, Dichter und Schauspieler (1801-1862).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., 1. VI. 1848.‎

‎¾ S. Gr.-4to. An den Theateragenten und Inhaber eines Theaterauskunftsbüros in Wien-Wieden, Franz Holding, bezüglich der Ausleihe des Textes seiner eigenen Posse "Der Unbedeutende", um während eines Gastengagements in Leipzig einige Auftritte in der Rolle des "Peter Span" absolvieren zu können: "Verehrtester Herr von Holting! Da ich diesen July in Leipzig gastiere, und sehr gerne im 'Unbedeutenden' auftreten möchte, die Direction aber selben nicht hat, und das Stück ausser meinem Gastspiele nicht geben kann, so frage ich mich, zu welchen Bedingungen Sie mir selbes für Leipzig auf Ein oder Zwey Vorstellungen überlassen wollten. Ihrer gefälligen Äußerung entgegensehend zeichne ich Achtungsvoll Ihr ergebenster J. Nestroy". - Leicht fleckig und papierbedingt leicht gebräunt. J. Nestroy, Sämtliche Werke (hg. von W. Obermaier), Bd. 1: Sämtliche Briefe (Wien 2005), S. 77.‎

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€ 4.000,00 Kopen

‎Odilon, Helene, Schauspielerin (1863-1939).‎

‎Ausschnitt mit eigenh. U. O. O. u. D.‎

‎36:94 mm. Mit einem kleinen montierten Portrait (19:14 mm).‎

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€ 80,00 Kopen

‎Odilon, Helene, Schauspielerin (1863-1939).‎

‎Eigenh. Bildpostkarte mit U. verso. Salzburg, 31. VIII. 1921.‎

‎1 S. 8vo. In Bleistift. "Frl. Emilia Schaup zur frdl. Erinnerung". - Die Bildseite mit einer Ansicht der Festung Hohensalzburg vom Nonntal aus.‎

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€ 120,00 Kopen

‎Odilon, Helene, Schauspielerin (1863-1939).‎

‎Eigenh. Visitkarte. O. O. u. D.‎

‎Visitkartenformat. In Bleistift. An Edgar von Spiegel (1833-1908), den Chefredakteur des "Illustrierten Wiener Extrablattes": "Bitte komm zum Nachtmahl heute weil wir Nachmittags auf den Friedhof fahren u. nicht zu Hause sein können".‎

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€ 100,00 Kopen

‎Odilon, Helene, Schauspielerin (1863-1939).‎

‎Kabinettphotographie mit eigenh. Widmung und U. verso. O. O., März 1894.‎

‎152:103 mm auf etwas größerem Trägerkarton. "Der liebenswürdigen Frau Louise Müller mit bestem Gruss". - Kniestück en face aus dem Atelier Adele, Wien, mit dessen gedr. Signet am Untersatzkarton.‎

MareMagnum

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Wien, AT
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€ 160,00 Kopen

‎Olden, Hans, Schauspieler (1892-1975).‎

‎Eigenh. Visitenkarte. O. O. u. D.‎

‎4 Zeilen. 78:44 mm. Mit der Bitte um Freikarten für eine Freundin: "Liebe Kollegen. Geben Sie bitte gegen diese Karte unsrer Freundin Anna Jacob zwei [...] Plätze". - Hans Oldens erstes größeres Engagement war am Deutschen Theater in Prag, dem er bis 1927 angehörte. 1929 wechselte er an das Deutsche Volkstheater in Wien und begann eine lange Theaterlaufbahn in Wien. Ab 1931 wirkte er in insgesamt 73 Filmproduktionen mit.‎

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Wien, AT
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€ 90,00 Kopen

‎Perfall, Karl von, Komponist und Generalintendant (1824-1907).‎

‎Brief mit eigenh. Ergänzung und U. München, 11. IX. 1879.‎

‎3 SS. auf Doppelblatt. 4to. Lithographierter Vordruck mit dem für Juli 1880 geplanten Programm "einer Darstellung klassischer Dramen unter Betheiligung hervorragender Künstler und Künstlerinnen Deutschlands unter der artistischen Leitung des königlichen Schauspiel-Direktors Ernst Possart". Die Stücke, die am Königlichen Hof- und National-Theater zu München aufgeführt werden sollten, waren Dramen von Shakespeare, Lessing, Goethe und Schiller, die der nicht genannten Schauspielerin "zu proponirenden Rollen sind: Lady Macbeth, Hermione, Orsina, Gräfin Terzky in Die Piccolomini, Gräfin Terzky in Wallensteins Tod, Armgart in Wilhelm Tell. Wollen Ihro Hochwohlgeboren die Güte haben, dem Unterfertigten binnen acht Tagen Anzeige zu erstatten, ob Sie geneigt sind, die obigen Propositionen zu acceptiren [...]". - Mit gedr. Briefkopf des Generalintendanten der Königlichen Theater und der Hofmusik. - Karl von Perfall war nach der Inthronisierung König Ludwigs II. 1864 zum Intendanten der Hofmusik ernannt worden, später wurde er auch Direktor der Kgl. Musikschule und Intendant des Hof- und Nationaltheaters und setzte sich u. a. für die Uraufführung von Richard Wagners "Meistersingern", "Rheingold" und "Walküre" ein.‎

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Wien, AT
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€ 180,00 Kopen

‎Pokorny, Poldy, Tänzerin und Pädagogin (1912-1996).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.‎

‎1 S. Qu.-kl.-8vo. Begleitbrief zu übermittelten Bildern, wahrscheinlich an die Musikjournalistin Vera Wiesel: "Geehrte Frau Professor! Leider habe ich trotz vielen suchens nicht mehr Bilder gefunden. Seit meinem letzten Abend sind alle verschwunden. Hoffe aber, daß Sie Frau Prof. doch irgend eines brauchen können [...]". - Die an der Ballettschule der Wiener Staatsoper ausgebildete Pokorny wurde 1929 Ensemblemitglied und war von 1936 bisi 1957 Solotänzerin. Zu ihren wichtigsten Partien gehörten Swanilda in "Coppélia", die Titelrolle in "Die Prinzessin von Tragant", Braut in "Österreichische Bauernhochzeit", Pockerl in "Titus Feuerfuchs", Donna Elvira in "Don Juan" und Kalypso in "Homerische Symphonie". - Auf Briefpapier mit geprägtem Monogramm. Mit Sammlervermerk in Blei.‎

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€ 180,00 Kopen

‎Pranger, Paul, Kammerschauspieler (1888-1961).‎

‎Briefkarte mit eigenh. U. Rechnitz, August 1931.‎

‎1 S. Qu.-12mo. Mit Dank für bezeigtes Mitgefühl auf einer Briefkarte mit vorgedr. Text zum Tod seines Vaters, des Generalsekretärs der Österreichisch-Ungarischen Bank Josef Pranger de Rohoncz (1849-1931): "Für die herzliche Anteilnahme an dem schweren Verlust, den wir durch das Ableben meines lieben Vaters erlitten haben, bitte ich - auch im Namen meiner Frau und meines Onkels - den innigsten Dank entgegenzunehmen [...]". - Mit Trauerrand.‎

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€ 120,00 Kopen

‎Pranger, Paul, Schauspieler (1888-1961).‎

‎Eigenh. Postkarte m. U. Rechnitz (Burgenland), 21. VII. 1925.‎

‎1 S. Postkartenformat. Mit eh. Adresse. Charmante Urlaubsgrüße an den befreundeten Schriftsteller, Regisseur und Radiopionier Hans Nüchtern: "Lieber Herr Dr.! Der ergebenst unterzeichnete Teufel erlaubt sich aus der heimischen Sommerfrische Ihnen u. der ganzen Ravag die herzlichsten Grüße zu senden. Wetter bis auf die täglichen Gewitter sehr schön. Von Ihrer Frau Gemahlin kam heute ein sehr lieber und erfreulicher Bericht über die körperlichen und geistigen Fortschritte des Herrn Sohnes. Unsere Fortschritte sind z. zt. mehr körperlich 'von Geist keine Spur.' Auch Ihnen wünschen herzl. recht gute Erholung [...]". - Die Unterschrift recto auf einem Rollenportrait als Teufel.‎

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‎Reimers, Georg, Schauspieler (1860-1936).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. O. O., 23. VI. 1893.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Auf der Verso-Seite einer Kabinettphotographie montiert. "Vor Menschen sei ein Mann / vor Gott ein Kind", und mit Bezug auf das Portrait: "als 'Prinz Friedrich' v. Laube". - Etwas fleckig.‎

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€ 100,00 Kopen

‎Röbbeling, Hermann, Schauspieler, Regisseur und Theaterdirektor (1875-1949).‎

‎Ms. Brief mit eigenh. U. Wien, 24. X. 1934.‎

‎1 S. 4to. Zusammen mit der Kopie eines ms. Briefes von Hermann Röbbeling. Dankesbrief an die Abonnentin und Erbin der Zipfer-Brauerei Emilie Schaup, die in einer Auseinandersetzung mit der "Neuen Freien Presse" Partei für das Burgtheater ergriffen hatte: "Euer Hochwolgeboren danke ich noch bestens für Ihr freundliches Eintreten für die Sache des Burgtheaters gelegentlich des Angriffes der 'Neuen Freien Presse'. Es ist mir besonders lieb gewesen, daß eine solche Kundgebung aus dem Abonnentenkreis an mich gelangt ist und mir noch besonders wertvoll, daß dies von Seiten einer so hochgeschätzten ältesten Abonnentin geschehen ist. Ich habe Ihr Schreiben der Bundestheaterverwaltung vorgelegt und lege Ihnen hier auch die Kopie meiner diesbezüglichen Eingabe vor [...]". - Hermann Röbbeling war seit 1902 regelmäßig auf deutschen Bühnen zu sehen, übernahm nach und nach auch Regie- und Direktionsaufgaben und wurde nach Stationen in Frankfurt a. d. Oder und Hamburg 1932 zum Direktor des Wiener Burgtheaters bestellt. Bei der Beisetzung Alexander Moissis bewahrte Röbbeling den Iffland-Ring vor seiner Vernichtung, da dessen Träger Albert Bassermann ihn dem bereits verstorbenen Kollegen vermacht und ihm während der Beisetzung auf den Sarg gelegt hatte. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf der Direktion des Burgtheaters. Gefaltet. Zusammen mit der angekündigten Anlage der Kopie eines Briefes von Röbbeling an die Bundestheaterverwaltung.‎

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‎Salvini, Tommaso, italienischer Schauspieler (1829-1915).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. Graz, 21. V. 1882.‎

‎1 S. Qu.-4to. Über die Mühen des dramatischen Künstlers und das verhältnismäßig einfachere Schaffen des bildenden Künstlers. Der Maler arbeite bloß in seinem Atelier und frage erst dann nach Kritik, wenn ihn sein Gewissen auffordere, das Werk zu zeigen; der Schauspieler hingegen müsse sich am festgesetzten Abend dem Urteil des Publikums aussetzen, gleich, wie er sich zu diesem Zeitpunkt fühle und wie sehr ihm das Gewissen zurufe, sich zu verbergen: "Fra le Arti belle quello che si rende più difficile e più ingrato, è senza alcun dubbio la Drammatica. Il Pittore, come lo scultore, solo net tuo studio, riflette, pinta, si riposa la mente, e si rende carico responsabile dell'opera tua; e quando la coscienza gli grido 'mostrali' si lascia giudicare spontaneamente! L'Artista Drammatico è obbligato, dell'impegno preso anteriormente a presentarsi nella sera determinato, al giudizio del pubblico, quando forte non preparato, e mal disposto, la coscienza gli grido 'nasconditi' [...]". - Mit Spuren alter Montage, Tintenfleck und Sammlervermerk verso.‎

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€ 180,00 Kopen

‎Schmedes, Erik, Sänger (1868-1931).‎

‎Portraitphotographie mit eigenh. Widmung und U. Wien, 27. III. 1910.‎

‎194:108 mm auf etwas größerem Untersatzkarton (320:222 mm). Ganzfigürliches Portrait im Rollenkostüm des Siegfried mit einer etwas nebulosen Widmung am Untersatzkarton für seinen "lieben Freund" Heinrich "lies 'Ferdinand'" Graf. - Aus dem Atelier Angerer, Wien, mit dessen gepr. Signet am Trägerkarton. Die Tinte etwas zerlaufen; gering fleckig und mit einer kleinen Knickfalte. - Der gebürtige Däne Schmedes wurde in Berlin, Paris und Wien ausgebildet. "1898 wurde Schmedes nach einem Gastspiel in der Titelrolle von Wagners 'Siegfried' von Mahler an die Wiener Hofoper als Erster Heldentenor engagiert. Bis zu seiner Abschiedsvorstellung (30. Juni 1924 als Mathias Freudhofer in Kienzls 'Der Evangelimann') blieb Schmedes eines der hervorragendsten Ensemblemitglieder der Wiener Hof- bzw. Staatsoper und wurde 1923 deren Ehrenmitglied" (ÖBL X, 229).‎

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‎Scholz, Wenzel, Schauspieler (1787-1857).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. Wien, 8. I. 1855.‎

‎1 S. Qu.-kl.-4to. Eine Variation des als "Scholz'scher Monolog" tradierten Nonsenszitats: "Wenn sich der Schwäche Kraft in der Erreichung dunkler Ziele hat gesondert, und wie auch des Gelingens Huld erwärmender Nachsicht dünkt, dann ist Ihrer Güte Wunsch, des Strebens zaghaft Spiel in banger Schüchternheit als Aufmunterung der Gewährung durch Beifallsbezeigung geschmeichelt zu seyn, die Ehre gehabt zu haben". - Der "Scholz'sche Monolog", "den er hundert und hundert Mal von der Bühne sprach, mit diesem blühenden, von ihm mit aller Feierlichkeit und dem Ernste, als sagte er Dinge von höchster Wichtigkeit gesprochenen Unsinn, [erzielte er] immer und immer einen nie enden wollenden Beifall" (Wurzbach XXI, 226). - Stellenweise gering fleckig.‎

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‎Slezak, Leo, Kammersänger und Filmschauspieler (1873-1946).‎

‎Eigenh. Visitenkarte mit U. [Wien], o. D.‎

‎2 SS. Visitkartenformat. An einen Freund mit der Bitte um Förderung eines jungen weiblichen Talents: "[Ich] bitte Sie innigst tun Sie mir die Liebe und hören Sie sich das Mädel an - sie ist so talentiert, hat den Drang in sich - und muss hinaus. - Also lassen Sie sich etwas von ihr vordeklamieren und geben Sie ihr wenn es nur halbwegs geht eine kleine Rolle [...]".‎

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€ 200,00 Kopen

‎Sommer (Somer), Karl Marcel, Sänger (1855-1900).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. Graz, 20. III. 1883.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Ein etwas zusammengezogenes Zitat aus Wagners "Die Meistersinger von Nürnberg" (3. Aufzug, 5. Szene): "Verachtet mir die Meister nicht und ehrt mir ihre Kunst; dann bannt ihr gute Geister". - Der aus Klagenfurt stammende Sänger war seit 1881 Mitglied der Wiener Hofoper, wo er bis November des Jahres die Partie des Fritz Kothner sang; in einer späteren Inszenierung, die dort von 1889 bis 1892 gegeben wurde, sang er die des Hans Sachs. "1893 verließ er Wien aufgrund von Differenzen mit der Generalintendanz, ging auf Tournee und 1895 nach Breslau (Wroclaw/PL). 1898 trat er in Hamburg, Dresden und München auf. Eine schwere Krankheit zwang ihn, seine Laufbahn zu beenden" (Oesterr. Musiklexikon online). Im Oktober 1900 verstarb Sommer in Bleiburg (Kärnten).‎

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€ 120,00 Kopen

‎Staegemann, Waldemar, Schauspieler und Sänger (1879-1958).‎

‎Albumblatt mit eigenh. U. O. O. u. D.‎

‎1 S. Visitkartenformat.‎

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€ 60,00 Kopen

‎Starcke, Gustav, Schauspieler (1848-1921).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Graz, 1. II. 1885.‎

‎1¾ SS. auf Doppelblatt. 8vo. An eine "verehrte gnädige Frau": "Mit dem besten Dank für die so schönen Rosen, die Sie mir im Pfarrer von Kirchfeld überreichen ließen, verbinde ich zugleich die Bitte sich doch meinetwegen nicht so viel Mühe zu geben, und Stunden Ihrer kostbaren Zeit zu opfern. Es wird mich freuen Sie zu sehen, um aus Ihrem Munde erfahren zu können welche Freude Sie im Männergesang-Verein mit Ihren schönen Blumen angerichtet […]".‎

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€ 150,00 Kopen

‎Steiner, Franz, Theaterdirektor (1855-1920).‎

‎Eigenh. Visitenkarte. [Wien], 10. VII. 1882.‎

‎105 x 65 mm. Steiner, zu dieser Zeit Direktor des Theaters an der Wien, arrangiert ein Treffen: "Es ist mir nicht möglich abzukommen. Haben Sie die Güte und, kommen Sie um ½ 2 Uhr sicher in das Hotel [...]". - Der aus Temeswar gebürtige Steiner leitete ab Jänner 1880 die Geschäfte des Theaters an der Wien; hohe Schulden ließen ihn 1884 zurücktreten. "In künstlerischer Hinsicht war seine Direktion jedoch erfolgreich, erlebte doch eine Reihe bedeutender Operetten von Johann Strauß (Sohn) und Millöcker ihre Uraufführung" (ÖBL XIII, 168). Anschließend übernahm Steiner das Residenztheater in Dresden und das Walhalla-Operettentheater in Berlin, das er bis 1887 leitete, und danach das Wiener Carltheater. "Auch diese Direktionszeit dauerte nur knapp zwei Jahre. Nach einem kurzen Gastspiel in Frankreich legte Steiner seine Konzession zurück. 1891 wurde er stellv. Dir. am Thalia-Theater in New York, 1902–09 leitete er das Varieté 'Wintergarten' in Berlin. Zuletzt stand Steiner an der Spitze einer Berliner Theateragentur" (ebd.).‎

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‎Thaller, Willi, Schauspieler und Sänger (1854-1941).‎

‎Eigenh. Briefkarte mit U. O. O., 29. V. 1924.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An Emilie Schaup aus der Zipfer-Brauereidynastie: "Vielen Dank für Ihre lieben Zeilen! - Habe meiner Schwester die Grüße übermittelt - die sie herzlichst erwiedert!".‎

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‎Thimig, Hugo, Schauspieler (1854-1944).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 23. XII. 1907.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An Julius Stubinger, Oberregisseur am Stadttheater in Teplitz: "Anläßlich des trefflichen Gelingens der schwierigen Volksscenen in unserer gestrigen Reprise von Julius Cäsar habe ich das Bedürfnis in meiner Eigenschaft als Regisseur Ihnen meine volle Anerkennung für Ihre Hingabe, für Ihren unermüdlichen Eifer und Ihre ersprießliche Arbeit auszudrücken und Ihnen zugleich meinen herzlichen Dank für Ihre werthältige Unterstützung zu sagen. Ich bitte Sie auch den Herren der Comparserie zu sagen, daß sie sich in meinen Augen als wahre Elite-Truppe wieder bewährt haben, und daß ich ihnen herzlich dankbar bin für den künstlerischen Eifer und Elan, durch den sie wesentlich zum sieghaften Ueberwinden der schwierigen Aufgabe beigetragen und sich wieder als ächte Burgtheaterzugehörige bewiesen haben […]". - In der Wiederaufnahme von Shakespeares "Julius Cäsar" (in Schlegels Übersetzung) am Burgtheater am 22. Dezember 1907 hatte Thimig nicht nur Regie geführt, sondern auch die kleine Rolle des unglücklichen Dichters Cinna verkörpert, der von der aufgebrachten Volksmenge erschlagen wird. - Auf Briefpapier mit gepr. Briefkopf der k. k. Hofburgtheaterregie. Stärkere Faltspuren; das unbeschriebene Gegenblatt etwas eingerissen und verso angestaubt.‎

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‎Tressler, Otto, Schauspieler (1871-1965).‎

‎Eigenh. Briefkarte mit U. Wohl Wien, um bzw. nach 1907.‎

‎2 SS. Großes Visitkartenformat. An ein Fräulein: "Für morgen habe ich bereits 1 Loge u. 2 Parket[t]sitze für Bekannte besorgt und kann leider nicht um weitere Sitze einkommen, aber sehr gerne bin ich bereit Ihnen für die nächste Aufführung des Husarenfiebers 2 Sitze zur Verfügung zu stellen […]". - In dem von Gustav Kadelburg und Richard Skowronnek geschriebenen Schwank, der am 17. Jänner 1907 am Wiener Hofburgtheater seine Premiere gehabt hatte, war Otto Tressler als Leutnant Dietz von Brentendorpf (Brentendorff) zu sehen gewesen.‎

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‎Tyrolt, Erna, Hofschauspielerin (1850-1930).‎

‎Eigenh. Schriftstück mit U. Mit weiteren U. von Heinrich Laube und Rudolf Tyrolt. Wien, 1. IX. 1876.‎

‎4 SS. auf Doppelblatt. Folio. Lithogr. Formulardruck eines Schauspielervertrag der Gesellschaft des Wiener Stadt-Theaters mit hs. Eintragungen. Das Jahreshonorar für Tyrolt belief sich auf 2500 Gulden, für jeden absolvierten Abend wurden 10 Gulden extra bezahlt. Kündigungsgründe berücksichtigen neben Krankheit und Abnahme der geistigen Fähigkeiten auch Krieg und Epidemien: "Wenn sie durch Abnahme ihres Gedächtnisses, Gehöres oder Gesichtes, durch Verlust der Stimme, Lähmung oder Entstellung dienstunfähig wird, dann hat der Directionsrath das Recht, den Vertrag zu kündigen [...]". - Mit jeweils zwei U. von Erna und Rudolf Tyrolt sowie von Heinrich Laube aufgrund des Zusatzes für eine Vertragsverlängerung und mit Gegenzeichnung von Mitgliedern des Direktionsrats, darunter der Vorstandspräsident und Bankier Friedrich Baron Schey (1815-81), Johann Baron Meyer, Ferdinand Naumann u. a. m. - Mit Stempel des "Directionsraths", zwei Wertmarken, einem Ausschnitt auf Bl. 1 (Textverlust in einigen Zeilen) und einigen wenigen, teilweise etwas größeren Randeinrissen, zwei davon mit Papierstreifen überklebt. Leicht finger-, braun- und staubfleckig.‎

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