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‎Gross, Jenny, Schauspielerin (1863-1904).‎

‎Eigenh. Briefkarte mit U. Dresden, 28. II. o. J.‎

‎2 SS. Qu.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Zu meinem größten Bedauern wird es mir unmöglich sein am 11. April Ihrer freundlichen Einladung Folge zu leisten, ich bin für den ganzen Monat April nach Han[n]over verpflichtet [...]". - Jenny Gross studierte Schauspiel in Wien und erhielt im Alter von sechzehn Jahren ihr erstes Engagement am Wiener Carl-Theater, wo sie naive Rollen spielte. Später wechselte sie zum Wiener Stadttheater, 1885 nach Berlin. Am Königlichen Schauspielhaus und seit 1889 am Lessingtheater, wurde sie in sentimentalen Rollen, als elegante Salondame und als Volkskomödiantin zum Publikumsliebling. - Auf Briefpapier mit gepr. Monogramm und Adresse. Mit Rundstempel der Handschriftensammlung J. K. Riess.‎

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150,00 € Acheter

‎Gross, Jenny, Schauspielerin (1863-1904).‎

‎Eigenh. Briefkarte mit U. Wohl Berlin, "Montag", o. D.‎

‎2 SS. Qu.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Nehmen Sie meinen besten Dank für Übersendung der Rezension und der Damenzeitung [...]". - Jenny Gross studierte Schauspiel in Wien und erhielt im Alter von sechzehn Jahren ihr erstes Engagement am Wiener Carl-Theater, wo sie naive Rollen spielte. Später wechselte sie zum Wiener Stadttheater, 1885 nach Berlin. Am Königlichen Schauspielhaus und seit 1889 am Lessingtheater, wurde sie in sentimentalen Rollen, als elegante Salondame und als Volkskomödiantin zum Publikumsliebling. - Auf Briefpapier mit gepr. Monogramm und Adresse. Mit Rundstempel der Handschriftensammlung J. K. Riess.‎

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‎Grube, Max, Schauspieler und Theaterleiter (1854-1934).‎

‎3 eigenh. Briefe mit U. Berlin, 1890 und 1891.‎

‎Zusammen (2+1½+2 =) 5½ SS. auf 3 Bll. 4to. An einen nicht namentlich genannten Redakteur bezüglich eines oder mehrerer Artikel über das Hoftheater Meiningen: "Die Erlaubnis habe ich von sr. Hoheit erhalten und lege ich Ihnen das Bild bei, das ich mir aber zurückerbitte. Meiner Ansicht nach wird es sich am besten als Lichtdruck zu Beginn des Heftes ausnehmen. Als Holzschnitt dürfte es gegen die wahrhaft prächtigen Adlerschen [?] Zeichnungen abfallen und das darf durchaus nicht sein. Auf die meisten Zeichnungen kann ich im Text nicht Bezug nehmen, denselben aber um 2 Seiten zurückzudämmen wird schwer sein, da ich mitten im Zuge bin. Die 'Erinnerungen eines alten Meiningers' bringen Ihnen aber namentlich aus der Zeit ehe die Meininger gastirten so viele persönliche Details und kleine humoristische u. a. Schlagzeilen, dass ich glaube, Sie werden selber nichts streichen wollen [...]" (7. X. 1890). - Der Sohn des Zoologen Eduard Grube erhielt 1872 sein erstes Engagement am Hoftheater in Meiningen und spielte die folgenden Jahre an verschiedenen Bühnen (Lübeck, Bremen, Leipzig, Dresden). 1888 wurde er Erster Charakterdarsteller am Kgl. Schauspielhaus in Berlin, 1891 Oberregisseur. Seit 1909 leitete Grube das Meininger Hoftheater, 1913-18 das Deutsche Schauspielhaus in Hamburg. Große Erfolge feierte er als Charakterdarsteller in den Rollen des Jago, Mephisto, Franz Moor und Shylock. Grube veröffentlichte u.a. eine "Geschichte der Meininger" (1926). - Zwei Briefe mit Seiteneinrissen, alle gefaltet.‎

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220,00 € Acheter

‎Grube, Max, Schauspieler und Theaterleiter (1854-1934).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. Hamburg, 13. IX. 1915.‎

‎½ S. Qu.-8vo. Auf der Versoseite einer Porträtpostkarte mit Darstellung Kaiser Wilhelms II. und einem gedr. Gedicht "Das Kaiserbild" von Max Grube. - Der Sohn des Zoologen Eduard Grube erhielt 1872 sein erstes Engagement am Hoftheater in Meiningen und spielte die folgenden Jahre an verschiedenen Bühnen (Lübeck, Bremen, Leipzig, Dresden). 1888 wurde er Erster Charakterdarsteller am Kgl. Schauspielhaus in Berlin, 1891 Oberregisseur. Seit 1909 leitete Grube das Meininger Hoftheater, 1913-18 das Deutsche Schauspielhaus in Hamburg. Große Erfolge feierte er als Charakterdarsteller in den Rollen des Jago, Mephisto, Franz Moor und Shylock. Grube veröffentlichte u. a. eine "Geschichte der Meininger" (1926). - Mit Rundstempel der Handschriftensammlung J. K. Riess; beiliegend eine unsignierte Porträtpostkarte von Max Grube.‎

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‎Grube, Max, Schauspieler und Theaterleiter (1854-1934).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Düsseldorf, 8. VII. 1901.‎

‎1 S. 4to. An einen nicht namentlich genannten Professor: "S. Exc. mein Herr Chef befinden sich zur Zeit auf dem Schlosse Rohnstock, Schlesien, und wird Sie nach vorheriger Anmeldung dort gewiss gern empfangen. R. ist Bahn u. Telegr. Station auf Ihrer Heimreise leicht zu erreichen. Als eifrigster Förderer d. Hebbelwerkes wird es Sie gewiss freuen zu hören, dass bei den von mir geleiteten hiesigen Klassikerfestspielen des Goethevereins die Nibelungen Trilogie H's einen gewaltigen Eindruck erzielten [!] [...]". - Der Sohn des Zoologen Eduard Grube erhielt 1872 sein erstes Engagement am Hoftheater in Meiningen und spielte die folgenden Jahre an verschiedenen Bühnen (Lübeck, Bremen, Leipzig, Dresden). 1888 wurde er Erster Charakterdarsteller am Kgl. Schauspielhaus in Berlin, 1891 Oberregisseur. Seit 1909 leitete Grube das Meininger Hoftheater, 1913-18 das Deutsche Schauspielhaus in Hamburg. Große Erfolge feierte er als Charakterdarsteller in den Rollen des Jago, Mephisto, Franz Moor und Shylock. Grube veröffentlichte u.a. eine "Geschichte der Meininger" (1926). - Auf Briefpapier mit lith. Briefkopf des Hotel Heck in Düsseldorf. Mit Rundstempel der Handschriftensammlung J. K. Riess.‎

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‎Hahn, Emil, Schauspieler, Regisseur und Intendant (1832-1897).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Berlin, 12. VII. 1873.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen Redakteur des Hamburger Wochenblatts "Der Freischütz": "Die Freundlichkeit, die Sie mir während Ihrer literarischen Thätigkeit in Berlin erwiesen, läßt mich hoffen, daß Sie mir dieselbe in Hamburg bewahren und meine Bitte erfüllen werden, in dem Freischütz eine Notiz über den großartigen Erfolg der neuesten Féerie: Rothomago im Victoriatheater zu bringen. Sie werden mich dadurch dankbarlichst verpflichten. Trotz der großen Hitze ist das Haus täglich gefüllt [...]". - Das Berliner Victoriatheater erlebte unter Hahns zehnjähriger Leitung (1871-81) seine Glanzzeit. - Mit Rundstempel der Handschriftensammlung J. K. Riess.‎

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‎Haizinger, Amalie, geb. Morstadt, verh. Neumann, Schauspielerin (1800-1884).‎

‎Kabinettphotographie mit eigenh. Widmung und U. Wien, 1884.‎

‎4 Zeilen. 113:169 mm. Ganzfigürliches Rollenporträt der Schauspielerin als Spinnerin aus dem Wiener Atelier Krzimanek. Widmung und U. in Blei (verso). - Amalie Haizinger debütierte 1810 in Karlsruhe, gab seit 1817 Gastspiele (u. a. in Mannheim, Berlin und Weimar) und kam 1825 erstmals ans Wiener Burgtheater. "Tourneen führten sie u. a. nach Paris, London und St. Petersburg. 1846-75 gehörte sie dem Ensemble des Burgtheaters an. Haizinger glänzte als junge Frau in naiven, sentimentalen Rollen, u. a. als Luise in Schillers 'Kabale und Liebe', später als Marthe in Goethes 'Faust'" (DBE). 1836 erschienen ihre "Erinnerungsblätter". - Die Verso-Seite angeschmutzt.‎

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‎[Kabinettphotographien].‎

‎Sammlung von 40 Kabinettphotographien österreichischer und deutscher Schauspieler und Künstler, teilweise signiert. Versch. Orte, ca. 1874-1908.‎

‎Verschiedene Formate. Zwischen 134:220 mm und 65:107 mm. Die Künstlerporträts, darunter viele Rollenporträts, wurden hauptsächlich von Wiener Ateliers angefertigt, einzelne Fotografien stammen u. a. von Ateliers aus Berlin, Cassel, Bad Aussee, Prag und Brünn. Unter den identitifizierbaren Persönlichkeiten sind die Burgschauspielerin Charlotte Wolter (1834-1897), der Schauspieler und Burgtheaterdirektor Hugo Thimig (1854-1944), der Wiener Schauspieler und Komiker Franz Fischer (1857-1934), der mit drei signierten Photographien vertreten ist, sowie der Schauspieler und Theaterdirektor Adolf Ranzenhofer (1856-1910) hervorzuheben. Das relativ schlecht erhaltene Rollenporträt Ranzenhofers ist Franz Fischer gewidmet, signiert und datiert (8. Oktober 1885). - Ein besonders charmantes Szenenfoto des Wiener Ateliers Dr. Székely, von dem ein Abzug im Wiener Theatermuseum aufbewahrt wird, zeigt Stella von Hohenfels-Berger (1857-1920) als "Richard, Herzog von York" neben Fanny Walbeck als "Eduard, Prinz von Wales" in Shakespeares "Richard III". Es stammt von einer Burgtheaterinszenierung, wobei der Abzug des Theatermuseums auf den 17. April 1874 datiert ist. - Weitgehend in Vergessenheit geraten sind Laura von Bruszkay (gewidmet), Mathilde Czjzek von Breymann (gewidmet und datiert), Wilhelmine Festetics, Fini Grinino (gewidmet), die Altistin Johanna Grünnes (gewidmet und datiert), Berthy Hofmann (gewidmet und datiert), Lona Nansen (gewidmet und datiert), Hedwig von Raab (gewidmet), Therese Reiner (gewidmet), Fanny Schönberger, Gisela Schlossarek (gewidmet), Mizzi Steiger (gewidmet), Ida Strasser (gewidmet), Marie Walcher und Johanna Wandl. - Vier Fotografien sind weder beschriftet noch gewidmet, elf weitere konnten trotz Sammlervermerks oder Widmung nicht eindeutig identifiziert werden. Bei drei als "Wiener Schönheiten-Gallerie" beschrifteten Fotografien des Wiener Ateliers Löwy dürfte es sich um Modellporträts handeln.‎

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850,00 € Acheter

‎Kutschera, Tilly, Schauspielerin (1890-1920).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. O. O. u. D.‎

‎2 SS. Visitkartenformat. "Ohne Liebe kehrt kein Frühling wieder | Ohne Liebe preist kein Wesen Gott. | Zur freundlichen Erinnerung [...]". - Mit rotem Rundstempel der "Handschriftensammlung J. K. Riess" und kleinen Stecknadeldurchstichen von alter Heftung.‎

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250,00 € Acheter

‎Lebrun, Theodor (d. i. Theodor Johann Adolph Leinveber), Schauspieler und Theaterdirektor (1828-1895).‎

‎Eigenh. Brief mit U. [Wohl Berlin], 29. I. 1878.‎

‎½ S. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Auf die gefällige Zuschrift [...] unter Rückgabe der übersandten Photographie, zur Erwiderung, daß ich Ihre freundliche Offerte dankend ablehnen muß [...]". - Mit kopfüber stehendem Stempel der "Direktion des Wallner-Theater[s] Berlin", vielen winzigen Durchbrüchen entlang der Faltlinien und Randläsuren.‎

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‎Mörbitz, Bernhard, Schauspieler (1872-1906).‎

‎Visitenkarte mit eigenh. Notiz und U. [Poststempel: Mannheim, 2. I.] 1906.‎

‎Schmales Visitkartenformat. Beiligend ein eh. adr. Kuvert. An den Schriftsteller W. A. Eberwein: "Lieber Willy! Empfange meine und meiner Kinder aufrichtigste Glückwünsche für 1906 für Dich und Deine Familie. Gott sei immer mit Euch [...]".‎

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‎Sachs, Oskar, Schauspieler (1869- um 1929).‎

‎Eigenh. Porträtpostkarte mit U. [Wien, 8. IV. 1919 (Poststempel)].‎

‎6 Zeilen. Postkartenformat. Mit eh. Adresse. An den Schauspieler und Komiker Franz Fischer (1857-1934) in Wien: "Lieber Freund, danke herzl. für Deine lieben Worte [...]". - Die Bildseite mit einem Kniestück von Oskar Sachs im Nadelstreifanzug. Sachs hat sein Gesicht durchgestrichen und dazu geschrieben: "jetzt bin ich schöner".‎

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80,00 € Acheter

‎Schenk, Martin, Komiker (1860-1919).‎

‎Kabinettphotographie mit eigenh. Widmung und U. Wien, 18. XII. 1909.‎

‎5 Zeilen. 135:215 mm. Elegantes Sitzporträt des Wiener Ateliers Thurmann mit Widmung an den Wiener Schauspieler und Komiker Franz Fischer (verso). - Angeschmutzt. Mit Nadellöchern von früherer Montage.‎

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‎Stauber, Albertine, Schauspielerin (1840-1916).‎

‎Kabinettphotographie. [Wien, 1867].‎

‎65:106 mm. Portrait im ¾-Profil aus dem Atelier Adele, Wien, mit dessen gedr. Signet am Trägerkarton.‎

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35,00 € Acheter

‎Tyrolt, Rudolf, Schauspieler und Schriftsteller (1848-1929).‎

‎Albumblatt mit eigenh. U. O. O., 16. XII. 1911.‎

‎2 Zeilen. Visitkartenformat. Verso mit rotem Rundstempel der "Handschriftensammlung J. K. Riess"; eine vertikale Knickspur und einige Stecknadeldurchstiche von alter Heftung.‎

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50,00 € Acheter

‎Waldemar, Richard, Schauspieler (1869-1946).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. Linz, 20. IV. 1903.‎

‎1 S. Postkartenformat. Mit eh. Adresse. Dankesschreiben an den Schauspieler Franz Fischer (1857-1934) in Wien: "Besten Dank für deine lieben Zeilen, die mir nach Linz nachgeschickt wurden. Habe hier großen Erfolg [...]". - Von Troppau über München und Wiesbaden kam Waldemar 1893 nach Wien, wo er sich erst im ernsten Genre versuchte, ehe sein Komikertalent entdeckt wurde. Er trat an zahlreichen Wiener Bühnen auf. Später spielte er auch in Stumm- und Tonfilmen und war für den Rundfunk tätig. - Auf Postkarte mit Porträt Waldemars. Angeschmutzt.‎

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‎Airy, Sir George Biddell, Mathematiker und Astronom (1801-1892).‎

‎Eigenh. Brief mit U. (in dritter Person). Cambridge Observatory, 4. XI. 1829.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 4to. Mit eh. Adresse und Siegelresten verso (Faltbrief). An den deutschen Astronomen und (ehemaligen) Leiter der Sternwarte im australischen Parramatta, Carl Rümker: "Professor Airy presents his compliments to Mr. Rumker, and begs to inform him that he lately saw M. Carlini of Milan [d. i. der italienische Astronom und Geodät Francesco Carlini], who is at present employed in improving the lunar tables, both by extending the theoretical investigations, and by comparing the tables with his own observations. Professor Airy was charged by M. Carlini, in case he should have an opportunity of communicating with Mr. Rumker, to request that on his return to Paramatta he would carefully observe the Moon's declination whenever it was possible. The accurate determination of parallax is necessary for several of M. Carlini's investigations, and this appears the most satisfactory of all methods for its determination [...]". - "1829 schiffte sich Rümker nach England ein, um in London neue Instrumente für das Observatorium und für ein australisches Vermessungsprojekt zu beschaffen. Dort wurden ihm Intrigen innerhalb der Royal Astronomical Society, scheinbar von Brisbane inszeniert, zum Verhängnis, so dass eine Rückkehr nach Parramatta nicht mehr möglich war" (Wikipedia). Im Jahr darauf wurde Rümker Direktor der Hamburger Sternwarte. - Mit Rundstempel der Handschriftensammlung J. K. Riess; stark angestaubt und knittrig; das Gegenblatt mit kleinem Ausriss durch Siegelbruch.‎

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140,00 € Acheter

‎Baginsky, Adolf, Kinderarzt (1843-1918).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Berlin, 30. X. 1898.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen Kollegen mit einem Befund: "Ich habe von Ihrem Unfall gehört und hoffe nun, dass er keine weiteren schlimmen Folgen hat [...]". - Adolf Baginsky war ein bedeutender Kinder- und Schularzt, der sich für regelmäßige Untersuchungen an Schulen, die Möglichkeit hitzefreier Tage und das Reichsimpfgesetz einsetzte. 1890 war er Mitbegründer des heutigen Rudolf-Virchow-Kinderkrankenhauses in Berlin, das er bis kurz vor seinem Tod leitete. - Auf Briefpapier des Berliner Konzertbüros Emil Guttman; stellenweise etwas fleckig.‎

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120,00 € Acheter

‎Bergmann, Ernst von, Chirurg (1836-1907).‎

‎Eigenh. Briefkarte mit U. [Berlin], 13. II. o. J.‎

‎1 S. Qu.-12mo. An einen Herrn Judmann: "Bestens dankend - habe z. Z. keine Veranlassung eine Hypothek zu kaufen". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.‎

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150,00 € Acheter

‎Beyer, Moritz, Agrarwissenschaftler (1807-1854).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Leipzig, 1. XII. 1849.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 4to. Mit eh. Adresse verso (Faltbrief) und monogrammiertem Siegel. An die Baumgärtner'sche Buchhandlung in Wien: "Hr. Pinckert bewilligt laut seinem Ihnen vorgelegten Schreiben, daß das Honorar für das von Ihnen in Verlag genommene Werk: Das Ganze der Landwirthschaft in ihren Hauptzweigen mir eingehändigt werde. Ist es Ihnen irgend thunlich, mir das Geld ganz oder theilweise gefälligst heute zukommen zu lassen, so helfen Sie mir aus peinlicher Bedrängniß und gewähren mir den doppelten Werth der Zahlung. Ich muß im Uebergange zu neuen hoffentlich beruhigenderen Lebensverhältnissen die schwere Last außerordentlicher und wie meine Sachen stehn, unvermeidlicher Ausgaben tragen [...]". - Stark fleckig und knittrig; Randläsuren und ein größerer, in Schlussformel und Unterschrift hineinreichender Ausriss.‎

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160,00 € Acheter

‎Brehm, Alfred, Zoologe (1829-1884).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. Berlin, 25. IX. 1881.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An Zimmermeister Schweitzer in Beuthen: "Indem ich Ihnen den Empfang Ihrer geehrten Zuschrift dankend anzeige, bemerke ich ergebenst, daß es mit der Bestimmung des Tages recht gut noch einige Zeit hat. Herr Dittrich wird aber sehr damit einverstanden sein, wenn Sie ihm Ihre etwaigen Wünsche bald mittheilen wollen, damit er sich nach den Ihnen am besten passenden Tagen richten kann [...]". - Mit kleinen Spuren alter Montage.‎

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250,00 € Acheter

‎Burdach, Carl Ernst Konrad, Germanist und Literaturwissenschaftler (1859-1936).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Halle, 21. III. 1887.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen Buchhändler: "Anbei erhalten Sie zurück Goethe Dichtung u. Wahrheit hrsg. von v. Locher 4 Bde. Ich hatte bestellt Nr. 1311 Dichtg. u. Wahrh. Bd 1-3. Tübingen 1811-1814. Erste Ausgabe [...]". - Mit Rundstempel der Handschriftensammlung J. K. Riess; leicht angestaubt und kleine hinterlegte Falteinrisse.‎

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‎Frisch, Anton von, Urologe (1849-1917).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. [Wohl Wien], 29. VI. 1916.‎

‎1 S. Qu.-8vo. "Was Du auch sein magst, sei es ganz! [...] Direktor der Allgem. Poliklinik in Wien". - Mit Rundstempel der Handschriftensammlung J. K. Riess und kleinen Stecknadeldurchstichen von alter Heftung.‎

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‎Gaber, Ernst, Bauingenieur (1881-1952).‎

‎Ms. Brief mit eigenh. U. Karlsruhe, 19. XI. 1937.‎

‎1 S. Qu.-8vo. An den Schriftsteller W. A. Eberwein: "Ihre Zuschrift vom 16. ds. Mts. gib mir Veranlassung, Sie darauf hinzuweisen, dass ich dem Fachausschuss für Holzfragen zu Weitergabe an die Presse einen 2 Schreibmaschinenseiten langen Auszug aus meinem Vortrage über zusammengesetzte Holzträger, den ich am 3. Dezember auf der 6. Holztagung in Berlin halten werde, übergeben habe. Ich bitte Sie, sich also mit dem Fachausschuss für Holzfragen beim VDI und Deutschen Forstverein, Berlin NW 7, Hermann Göringstr. 27 deswegen ins Benehmen zu setzen [...]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.‎

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120,00 € Acheter

‎Görgen, Bruno, Austrian psychiatrist (1777-1842).‎

‎Collection of 11 autograph letters signed. Vienna (Döbling), 1834-1838.‎

‎9 letters in-4to with a total of 20 ½ pp. (mainly with integral address panel and remains of red sealing wax) and 2 letters in-8vo with a total of 8 pp. = 28 ½ pp., all on bifolia. In German. Exceptional collection of doctor's letters written by the noted Viennese psychiatrist Bruno Görgen, all to the Budapest merchant Aloys von Heinrich concerning his emotionally disturbed wife who was receiving treatment at Görgen's private sanitarium in Döbling outside Vienna: - "As I see from your letter of the 19th inst., you cannot bring yourself to believe that your wife should write you such cordial letters, and you tell me almost outright that you think they must have been dictated. In this, my dear friend, you are much mistaken, for why should I wish to deceive you, or indeed anyone? For if I intended, as you appear to believe, to simplify matters for her, [...] I could very easily have set her trial period at three or four months instead of six. [...] I insist on six months due to the many relapses she has suffered within the last 13 years, and if she passes the remaining trial period without further difficulty, she may most assuredly be pronounced a cure. I have already begun to discuss with her all the improper things she did when her ailment broke out and also during her last illness, because [...] I must ascertain whether [...] she recalls the events that occurred. [...] She remembers having bet at least 2,500 guilders on the lottery, of which she won back 500 guilders simply because she bet on all 90 numbers [...]" (24 June 1834). - "A priest could not encourage a sinner more fervently that I did your wife: indeed she promises to heed my advice, so as to remain healthy in the future, but I fear that her promise may remain merely that. Her mental illness, her folly is removed, and has been so for a full six months, and I have subjected her to severe tests, but whether she will also give up her obstinacy, this I doubt [...]" (19 July 1834). - "This very minute I preached to your wife my last sermon and repeated to her everything she must do from now on to remain healthy even at home [...]" (31 Aug. 1834). - "It is with much regret that I heard of the renewal of your misfortunes, and from what you tell me I understand that the malady began quite as it did last time, with shopping, irritability, an obsession with diversions etc. [...]" (24 Aug. 1835). - "The day before yesterday, by coincidence, your wife was observed by one of my employees to be driving about the city in a hackney cab. I immediately made the report to the police. [...] So as to obviate having to transport back and forth a mad person, you should, my dear friend, take care that some authority in place, either the magistracy or the police, get in touch officially with the local police here [...]. Seated with her in the cab were a woman with two children, and a young man with a black moustache [...]" (27 Sept. 1835). - "On the 17th inst. your wife arrived here [...] She was as kind to me as could be, and to my people; her good humour continues; she talks, cries out, chatters like a lawyer, and has brought with her a good stack of records and papers, and she would probably petition all day the emperor, the consistory, the palatine and all the archdukes if only I allowed her [...]; to put it in a word, she is rather confused [...]" (20 May 1837). - "I hereby send the desired medical bill for Mr von Heinrich of Pesth, namely for board, treatment, medicine, laundry and everything else. [...] I would ask you kindly to report to Mr von Heinrich what trouble I am having with my patient, for she will have everything, buy everything she thinks of, and only the daintiest of all will do [...]" (28 May 1838). - In 1829 Görgen, a native of Trier, set up his "private asylum for the insane" in the former Henikstein Villa in Oberdöbling, introducing then-revolutionary treatment methods without coercive measures such as shackling or straight-jackets, instead focusing on ergotherapy. The patient's husband, Aloys von Heinrich, was the proprietor of "Wurm und Heinrich", a successful hardware and wine-selling business in Budapest, and also ran a small bank. - Occasional wrinkling; some browning and duststaining; a few nicks and tears to edges, but very well legible throughout. An uncommonly comprehensive ensemble of psychiatric medical reports from Vienna's Biedermeier period.‎

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8 500,00 € Acheter

‎[Graphologie].‎

‎Handschriftlicher Brief mit U. Bonn, 27. X. 1958.‎

‎1 S. Qu.-4to. An einen namentlich nicht genannten Herrn Direktor: "Auf Grund meines Besuches bei Ihnen und Ihrer Liebenswürdigkeit mir gegenüber nehme ich mir den Mut, Sie um Ihr fachliches Urteil zu bitten. Einliegend der Brief eines jungen Mannes, der sich um eine meiner Nichten bewirbt. Ich möchte Ihr Urteil nicht beeinflussen und sage weiter nichts als dass er 32 Jahre alt und im kaufmännischen Beruf tätig ist. Ich wäre Ihnen für eine Schriftanalyse sehr dankbar. Ich habe selbst einiges gesehen, aber ich bilde mir nicht ein, etwas Vollständiges herauslesen zu können. Hoffentlich bin ich Ihnen nicht lästig, aber ich weiss, dass Ihnen eine solche Untersuchung auch Freude macht [...]". - Die Unterschrift unleserlich. Ohne die erwähnte Beilage. Einige Notate in rotem Buntstift ("überlegt wie er dich darstelle [?] / Verstandesmensch")‎

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‎Groth, Paul, Mineraloge (1843-1927).‎

‎Eigenh. Brief mit U. München, 12. XII. 1916.‎

‎¾ S. 8vo. An einen Autographensammler: "Sie haben mich vor längerer Zeit um einige Zeilen ersucht. Ihr Brief ist leider verlegt worden und mir erst heute wieder in die Hände gefallen, daher ich Ihren Wunsch erst jetzt erfülle [...]". - Groth wurde 1882 als Nachfolger Franz von Kobells als Professor für Mineralogie an die Universität München berufen. Sein besonderes Interesse galt der Erforschung der gesetzmäßigen Abhängigkeit der Kristallformen von ihrer chemischen Konstitution. Seine "Physikalische Krystallographie" (1876) und "Chemische Krystallographie" (5 Bde., 1906-19) waren lange Zeit Standardwerke der Mineralogie und Kristallographie. - Mit Stempel der Handschriftensammlung J. K. Riess.‎

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100,00 € Acheter

‎Haberlandt, Gottlieb, Botaniker (1854-1945).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. Berlin, 18. XII. 1915.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An Josef Riess in Markt Eisenstein: "Dem Leser der 'Tropenreise' sendet freundlichen Gruß [...]". - Der Bericht "Eine botanische Tropenreise. Indo-malayische Vegetationsbilder und Reiseskizzen", der 1893 in Leipzig erschien und 1910 zum zweiten Mal aufgelegt wurde, enthält botanische und zoologische, aber auch kulturhistorisch Überlegungen. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf des Pflanzenphysiologischen Instituts in Berlin und Rundstempel der Handschriftensammlung J. K. Riess.‎

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120,00 € Acheter

‎Hann, Julius von, Begründer der modernen Meteorologie (1839-1921).‎

‎Albumblatt mit eigenh. U. O. O. u. D.‎

‎8vo. Julius von Hann war Assistent, später Leiter der Zentralanstalt für Meteorologie auf der Hohen Warte bei Wien, Professor für physikalische Geographie in Wien und Professor für Meteorologie in Graz. 1882 wurde er in die Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina aufgenommen. Hann "gehörte zu den bedeutendsten Meteorologen und Klimatologen seiner Zeit; er führte erstmals thermodynamische Prinzipien in die Meteorologie ein und erklärte damit Wolken- und Niederschlagsbildung sowie den Föhn (1866)" (DBE). Vgl. auch Öst. Lex. I, 471. - Mit Rundstempel der Handschriftensammlung J. K. Riess.‎

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‎Hann, Julius von, Begründer der modernen Meteorologie (1839-1921).‎

‎Eigenh. Brief mit U. "Hohe Warte", d. i. Wien, 21. V. 1895.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. Dankesschreiben an einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Ich bitte recht sehr um Verzeihung, daß ich Ihnen erst heute meinen herzlichsten Dank abstatte für die gütige Unterstützung die Sie mir bei der Abfassung des kurzen Necrologes auf Baron Felder [d. i. der ehemalige Wiener Bürgermeister Cajetan von Felder] für die feierliche Sitzung der Kaiserl. Akademie der Wissenschaften haben angedeihen lassen. Durch meine getheilte Thätigkeit hier u. in der Stadt in der Akademie ist das übersehen worden, ich glaubte eine Weile Ihnen schon durch Vermittlung der Kanzlei meinen Dank zum Ausdrucke gebracht zu haben [...]".- Julius von Hann war Assistent, später Leiter der Zentralanstalt für Meteorologie auf der Hohen Warte bei Wien, Professor für physikalische Geographie in Wien und Professor für Meteorologie in Graz. 1882 wurde er in die Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina aufgenommen. Hann "gehörte zu den bedeutendsten Meteorologen und Klimatologen seiner Zeit; er führte erstmals thermodynamische Prinzipien in die Meteorologie ein und erklärte damit Wolken- und Niederschlagsbildung sowie den Föhn (1866)" (DBE). Vgl. auch Öst. Lex. I, 471. - Mit Rundstempel der Handschriftensammlung J. K. Riess. Kleine Einrisse im Mittelfalz mit Klebestreifen hinterlegt.‎

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‎Hann, Julius von, Begründer der modernen Meteorologie (1839-1921).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 20. IX. 1915.‎

‎¾ S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten und Autographensammler: "Es freut mich zu vernehmen, daß Sie an meinen Publikationen Gefallen gefunden haben [...] Das ist meine gewöhnliche Unterschrift, füge noch ein extra Blatt bei". - Julius von Hann war Assistent, später Leiter der Zentralanstalt für Meteorologie auf der Hohen Warte bei Wien, Professor für physikalische Geographie in Wien und Professor für Meteorologie in Graz. 1882 wurde er in die Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina aufgenommen. Hann "gehörte zu den bedeutendsten Meteorologen und Klimatologen seiner Zeit; er führte erstmals thermodynamische Prinzipien in die Meteorologie ein und erklärte damit Wolken- und Niederschlagsbildung sowie den Föhn (1866)" (DBE). Vgl. auch Öst. Lex. I, 471. - Mit Rundstempel der Handschriftensammlung J. K. Riess; ohne die erwähnte Beilage.‎

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‎Helfert, Josef Alexander Frh. von, Historiker (1820-1910).‎

‎5 eigenh. Briefe mit U. Wien und o. O., 5. XI. 1886, 22. XII. 1888, 21. XI. 1889, 26. IV. 1891 und o. D.‎

‎Zusammen 14 SS. auf 5 Doppelbll. 8vo. Alle an einen namentlich nicht genannten Freiherrn über seine Porträtsammlung: "Besitzen Sie ein schönes Portrait von Cardinal-General Fabrizio Ruffo (1799/1800)? [...]" (o. D.). - "Mir ist folgendes Portrait des k. k. Frh. Hans von Mollart zugekommen. Da dasselbe in den Rahmen meiner Sammlung nicht paßt, so erlaube ich mir die höfliche Anfrage ob ich mir das Vergnügen machen darf es Ihnen abzutreten? [...]" (5. XI. 1886). - Mit der Bitte um Klärung seiner Fragen betreffs der "Reichsrath-Karikaturen" ("Wanderer", Wien 1861, Nr. 187) und der "Galerie der Zeitgenossen" (Bibliographisches Institut Hildburghausen, ab 1830): "Ich habe meine Canon'schen [d. i. der Maler Johann Straschiripka, Pseud. Canon] Reichsraths-Caricaturen von 1861 dur[ch]genommen und darin zwei Lücken, resp. Zweifel entdeckt [...] 19. Wiesner?? einen solchen hat es aber im 1861er R. R. nicht gegeben [...] 20. endlich: ein leerer Kopf (Silhouette in Weiß statt in Schwarz), sitzende Figur, darauf 'Beurlaubt'. Wären E. E. im Stande mich über beide letztere aufzuklären? [...]" (22. XII. 1888). - "Darf ich Euer Excellenz mit einer zunftgenössischen (als Portraitsammler) Anfrage, resp. Bitte behelligen? In den dreißiger und vierziger Jahren ist im Bibl. Institut zu Hildburgshausen [!] erschienen eine Galerie der Zeitgenossen auf die ich damals abonnirt war. Unter diesen befand sich auch der beiliegende 'Zimmermann' [...] Aber welcher ist dieser [...] Zimmermann? In der Portrait-Sammlung der k. und k. Familien-Fideicommiss-Bibliothek konnte man mir keine Auskunft geben [...]" (21. XI. 1889). - "Meinen verbindlichsten Dank für die 'geschäftliche' Mittheilung rücksichtlich derer ich jedoch zu meinem Bedauern anderen Sinnes bin. In meiner Sammlung resp. in dem Catalog darüber habe ich das fragliche Portrait auf den Namen Ernst Zimmermann evang. Theologe (geb. 1786 gest. 1832) gestellt, und zwar darum, weil er mir zu jener Zeit der berühmteste dieses Namens zu sein schien, eine Eigenschaft die er doch besitzen müßte um das prätentioese 'Zimmermann' unter den vielen Personen solchen Namens einigermaßen zu rechtfertigen. Einigen Zweifel könnte es erregen daß das Portrait in der Hildburghausner 'Galerie der Zeitgenossen', also wohl in den ersten vierziger Jahren erschien, wo Ernst Z. schon zehn Jahre todt, folglich kein Zeitgenosse mehr war. Gegen Wilhelm Zimmermann scheint mir entscheidend zu sprechen: 1. daß er, so viel mir bekannt, in den ersten vierziger Jahren durchaus nicht unter die zeitgenössischen Celebritäten gehörte [...]" (Wien, 26. IV. 1891). - Jeweils auf Briefpapier mit gepr. Wappen und mit Rundstempel der Handschriftensammlung J. K. Riess.‎

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‎Helfert, Josef Alexander Frh. von, Historiker (1820-1910).‎

‎Brief mit eigenh. Empfehlungsformel und U. Wien, 30. VIII. 1862.‎

‎1½ SS. auf Doppelblatt. Folio. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Der Alterthum Verein zu Wien hat sich die Aufgabe gestellt, die Kunstdenkmale der Vergangenheit unseres engeren Vaterlandes zu erforschen, und deren Kenntniß zu verbreiten. Während seiner achtjährigen, allgemein rühmend anerkannten Thätigkeit war ein vorzüglicher Gegenstand seiner wissenschaftlichen Forschung die Stadt Wien gewesen, und die Reichhaltigkeit des historisch-archäologischen Materials dürfte ihn noch durch eine lange Reihe von Jahren vorzüglich beschäftigen. In billiger Würdigung dieser Bestrebungen sind seit Bestehen des Vereines die höchsten Vertreter der Comune Wien dem Verein als Mitglieder beigetreten, und es erlaubt sich hierauf gestüzt der ergebenst Gefertigte die Anfrage zu stellen, ob es nicht Euer Wohlgeboren gefällig sein wolle, einem Vereine, der sich für sein uneigennütziges Streben so vielseitiger und achtbarer Mitwirkung zu erfreuen hat, gleichfalls beizutreten [...]". - Mit Rundstempel der Handschriftensammlung J. K. Riess. Kleine Einrisse entlang der Faltlinien hinterlegt.‎

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‎Helfert, Josef Alexander Frh. von, Historiker (1820-1910).‎

‎Brief mit eigenh. U. Wien, 24. XII. 1868.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. Folio. Mit eh. Adresse. An den Wiener Bürgermeister Cajetan von Felder: "Indem ich für die sehr freundliche Einladung, die historische Sammlung von Plänen und Ansichten der Stadtbibliothek in Augenschein zu nehmen, meinen verbindlichsten Dank ausspreche und von derselben genußreichen Gebrauch zu machen gedenke, ergreife ich zugleich diese Gelegenheit, Eurer Hochwohlgeboren meine aufrichtigsten Wünsche für die hohe und einflußreiche Stellung, die Ihnen das Votum vom 20. d. M. zugewiesen, auszusprechen und die Bitte daran zu knüpfen, jenen Interessen, welche die k. k. Centralcommission zu vertreten hat, bei sich darbiethenden Gelegenheiten ein wohlwollendes Augenmerk widmen zu wollen [...]". - Gefaltet. Mit Rundstempel der Handschriftensammlung J. K. Riess.‎

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‎Helfert, Josef Alexander Frh. von, Historiker (1820-1910).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 13. XII. 1871.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen Hofrat: "Da eine 'österreichische Gesellschaft für Ethnographie' in der Bildung begriffen ist, deren Förderer auch auf Ihr freundliches Mitwirken zählen zu können glaubten, so erlaube ich mir, behufs einer in kleinerem Kreise zu veranstaltenden Vorbesprechung wo möglich noch im Laufe dieses Monats, die höfliche Anfrage: wie lang sich Ihr Aufenthalt in Wien noch hinausziehen dürfte, und ob Sie, falls jene beabsichtigte Vorbesprechung innerhalb diesen Zeitraum fallen sollte, sich an derselben auf Einladung zu betheiligen geneigt wären [...]". - Auf Briefpapier mit gepr. Wappen und mit Rundstempel der Handschriftensammlung J. K. Riess.‎

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‎Helfert, Josef Alexander Frh. von, Historiker (1820-1910).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., 17. XII. 1902.‎

‎2½ SS. auf Doppelblatt. 4to. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Wenn ich erst heute dazu komme für Ihre so freundliche als interessante Sendung meinen verbindlichsten Dank zu sagen, so bitte ich es wegen meiner so gehäuft und verschiedenseitig in Anspruch genommenen Zeit zu entschuldigen, wo mir manches in zeitweiligen Verstoß geräth und erst nach einiger Zeit mir wieder in praktische Evidenz kommt. Das was Sie mit Ihrer Zusammenstellung von Portrait-Münzen und Stücken Ihrer aufgefundenen Gallerie hellenistischer Portrait[s] liefern ist allerdings der größten Beachtung würdig, und ich möchte anfragen, ob ich Ihre Sendung noch einige Zeit in meinen Händen lassen kann, da ich selbe von den berufenen Herren meiner Central-Commission einsehen lassen möchte [...]". - Auf Briefpapier mit gepr. Wappen. Die SS. 1 und 4 stark angeschmutzt, innen jedoch sauber; einige kleine Papierdurchstiche durch alte Heftung.‎

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‎Helfert, Josef Alexander Frh. von, Historiker (1820-1910).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 13. VII. 1882.‎

‎2 SS. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Mein lieber Freund Obermayer hat mir Ihre Wünsche und Aussichten auf eine definitivere Professurstelle mitgetheilt, und ich werde nicht verabsäumen, wo sich eine Gelegenheit ergibt, den Sohn eines mir aus früheren Jahren rühmlichst bekannten Schulmannes u. Jugendfreunds in d. besten Maß zu empfehlen. Sehr würde es mich freuen einen neuen vaterländischen Schriftsteller in meinem 'Österreichischen Jahrbuch' einführen zu können. Ich lasse ein Exemplar des letzten Jahrganges zu freundlicher Entgegennahme unter Kreuzband folgen. Von den beiden proponirten Aufsätzen wäre mir der den Österreich-Schimpfer Nicolai betreffend der willkommenere. Die gefällige Einsendung des druckfertigen hätte bis Ende September Zeit [...]". - Mit Rundstempel Handschriftensammlung J. K. Riess.‎

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‎Helfert, Josef Alexander Frh. von, Historiker (1820-1910).‎

‎Eigenh. Notiz mit U. Wien, 18. II. 1886.‎

‎1 S. Qu.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Zur hochgefälligen Eigenhändigen Eröffnung und Empfangsbestätigung an den Überbringer [...]". - Mit Rundstempel der Handschriftensammlung J. K. Riess.‎

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‎Helfert, Josef Alexander Frh. von, Historiker (1820-1910).‎

‎Eigenh. Visitenkarte. O. O., 18. IX. 1883.‎

‎1 S. Visitkartenformat. Mit eh. adr. Kuvert. An den Wiener Bürgermeister Cajetan von Felder, dem er "seine herzlichsten Glückwünsche u. besten Wünsche" sendet. - Mit Rundstempel der Handschriftensammlung J. K. Riess.‎

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‎Höfken von Hattingsheim, Rudolf, Numismatiker (1861-1921).‎

‎Eigenh. Brief mit U. ("Höfken"). Berghof, 30. XII. 1918.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen Freund: "Lassen Sie mich Ihnen und Ihren Damen ein gesegnetes neues Jahr wünschen und zugleich nochmals danken für die unvergessenen Worte, die Sie meiner geliebten Ella gönnten! Wir nehmen um sie tiefes Weh mit in ein neues Jahr und überall grüßt uns ihr umkränztes Bild. Von einem, das sie in Vorsommer eilig für ihren Pass benötigte, liess ich Abzüge machen. Vielleicht darf ich ein solches bieten zur Erinnerung an ein junges, seelenvolles Weib, dessen sonniges Glück mit dem unseren verweht ist über Nacht. - Mit herzlichen Grüßen meiner armen Frau [...] Noch lege ich ein Exlibris bei, das ich vor einigen Monaten von einer alten Platte [des] C P = Cajetan Perger, Wien um 1840 [ab]nahm. Möchte es Ihnen Freude machen!". - Auf Briefpapier mit schwarzem Trauerrand und kleinem Eckausriss (geringer Buchstabenverlust).‎

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‎Keyserling, Hermann, Philosoph (1880-1946).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Berlin, 28. IX. 1928.‎

‎3 SS. auf Doppelblatt. 4to. An den Philosophen Paul Feldkeller (1889-1972): "Unterwegs zwischen zwei Vorträgen gewinne ich Einblick in Ihre Zeilen vom 24. d. M. und kann dieselben daher nur ganz kurz beantworten. Ich bin aber damit einverstanden, dass Sie in einem Schlusswort im Hochland ganz kurz erklären, dass Sie ohne mein Wissen, ohne mein Einverständniss u. rein von Ihrem persönlichen Standpunkt aus geschrieben haben, dass ich für Ihre Gedankengänge in keiner Weise mitverantworte u. dass die Einführung der Sch[r]iftleitung die Leser unmittelbar irreführt. Jede Ausführung über diese Punkte hinaus jedoch [...] müsste ich als unmittelbar feindlichen Akt ansehen. Da Sie mit meinen désiren [?] einverstanden sind, so werden Sie gewiss nichts dagegen haben, wenn ich in der nächsten Chronik der Schule der Weisheit auch meinerseits kurz erklären lasse, dass die Einführung des Redacteurs des Hochlandes ihre Leser irreführt. Im übrigen darf ich Sie wohl bitten [...] in Zukunft keine ähnlichen Vorstösse mehr zu unternehmen, ohne mir das Material vorher vorzulegen u. meine Einwände anzuhören. Sie wissen gewiss, dass noch kein Dementi ein Gerücht oder einen Glauben je faktisch aus der Welt geschafft hat [...]". - Auf Briefpapier mit gepr. Adresse und Eingangsstempel; im linken Rand gelocht (geringf. Textberührung).‎

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‎Luthardt, Christoph Ernst, Theologe (1823-1902).‎

‎2 eigenh. Schriftstücke mit U. O. O. bzw. Leipzig, 14. IV. 1890 und 1874., [1874] bzw. 14. IV. 1890.‎

‎Zusammen (1+1½ =) 2½ SS. auf 2 Bll. (Qu.-)8vo. 1) Eine Vorlesungsankündigung für das Wintersemester 1874/75 an der Universität Leipzig mit drei Privatissima und einer Vorlesung zur "Geschichte des symbolischen Lehrbegriffs der ev. luth. Kirche". - 2) Ein ausgefüllter Fragebogen für "Perthes' Handlexikon für evangelische Theologen", Gotha 1890-91. Das lithogr. Formular fragt in fünf Rubriken nach Namen, Stand und Geburtsort, "Daten aus dem Leben (frühere Ämter mit Jahr u. Ort, wichtige Lebensschicksale)" und Bemerkungen bzw. einem Schriftenverzeichnis. Luthardt beantwortet sämtliche Fragen in tabellarischer Form. - Nach Studien in Erlangen und Berlin wirkte Christoph Ernst Luthardt zunächst als Religionslehrer in Nürnberg und als Gymnasialprofessor in München. Nach einer kurzen außerordentlichen Professur in Marburg (1854-56) folgte der Ruf als ordentlicher Professor der Theologie nach Leipzig, wo Luthardt bis zu seiner Emeritierung 1896 lehrte. Theologisch war Luthardt ein bedeutender Vertreter des orthodoxen Luthertums und der neulutherischen Erweckungsbewegung. 1868 war er Mitbegründer der Allgemeinen evangelisch-lutherischen Konferenz, aus der der Lutherische Weltbund hervorgehen sollte. Von 1868 bis 1880 war Luthardt Herausgeber der "Allgemeinen lutherischen Kirchenzeitung" und von 1880 bis 1900 des "Theologischen Literaturblatts". - Beide Schriftstücke tls. etwas verschmiert und mit Spuren bzw. Resten alter Montage. Die Vorlesungsankündigung tls. leicht gebleicht, mit Ausriss einer Ecke und vier Stecknadeldurchstichen von ursprünglicher Affichierung.‎

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‎Luthardt, Christoph Ernst, Theologe (1823-1902).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Leipzig, 9. VIII. 1871.‎

‎1 S. 8vo. An einen Pfarrer betr. einer Anzeige in der "Allgemeinen lutherischen Kirchenzeitung": "Im Begriff abzureisen - auf 5 Wochen - nur ein eilendes Wort. Die Anzeige [...] ist mir ganz recht, aber ich muss vor ihrer Aufnahme das Buch selbst erst zu Gesicht bekommen. Lassen Sie also ein Exemplar - wenn auch nur zur Ansicht - an mich schicken [...]". - Nach Studien in Erlangen und Berlin wirkte Christoph Ernst Luthardt zunächst als Religionslehrer in Nürnberg und als Gymnasialprofessor in München. Nach einer kurzen außerordentlichen Professur in Marburg (1854-56) folgte der Ruf als ordentlicher Professor der Theologie nach Leipzig, wo Luthardt bis zu seiner Emeritierung 1896 lehrte. Theologisch war Luthardt ein bedeutender Vertreter des orthodoxen Luthertums und der neulutherischen Erweckungsbewegung. 1868 war er Mitbegründer der Allgemeinen evangelisch-lutherischen Konferenz, aus der der Lutherische Weltbund hervorgehen sollte. Von 1868 bis 1880 war Luthardt Herausgeber der "Allgemeinen lutherischen Kirchenzeitung" und von 1880 bis 1900 des "Theologischen Literaturblatts". - Mit Resten bzw. Spuren kleiner Montagestreifen.‎

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‎Meurer, Moritz, Theologe (1806-1877).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Callenberg, 29. X. 1867.‎

‎¾ S. 8vo. An einen nicht namentlich genannten Empfänger, ein Begleitschreiben zur Übersendung eines Buches: "Wenn auch der Gegenstand, den das beif. Büchlein behandelt, Ihren Studien fern liegt, so weiß ich doch, daß Sie sich gegen nichts verschließen, was die Kirche berührt und Ihre Freunde beschäftigt, und so darf ich ja hoffen, daß Sie es in Ermangelung eines Anderen und Besseren als ein kleines Zeichen meines freundlichen Gedenkens und aufrichtiger Verehrung von mir annehmen [...]". Bei dem übersandten Werk handelt es sich wahrscheinlich um Meurers 1867 in Leipzig erschienene Abhandlung "Der Altarschmuck. Ein Beitrag zur Paramentik der evangelischen Kirche". - Nach dem Studium der Theologie in Leipzig arbeitete Meurer viele Jahre lang als Lehrer. 1834 übernahm er ein Diakonat in Waldenburg und 1841 wechselte er als Pfarrer nach Callenberg, wo er bis an sein Lebensende blieb. Neben seiner Pastoraltätigkeit publizierte Meurer wissenschaftlich, besonders biographisch. Hervorzuheben ist seine dreibändige Luther-Biographie "Luthers Leben aus den Quellen erzählt" (Leipzig 1845f.), die mehrere Auflagen erfuhr und 1848 in englischer Übersetzung in New York erschien. - Minimal braunfleckig. Mit geringen Spuren alter Montage.‎

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‎Niemeyer, August Hermann, evangelischer Theologe, Pädagoge und Dichter (1754-1828).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Halle, 21. VIII. 1840.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen Redakteur des Brockhaus-Verlags: "Ew. Wohlgeboren erhalten in der Anlage den Artikel über Rhenius für das Conv. Lexicon der Gegenwart [...]". - Mit Empfängernotiz in Tinte und Spuren alter Montage; ohne die erwähnte Beilage.‎

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‎Niemeyer, August Hermann, evangelischer Theologe, Pädagoge und Dichter (1754-1828).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Halle, 1. V. 1819.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. 4to. Mit eh. Adresse verso (Faltbrief). An Konsistorialrat Kohlrausch in Münster: "Ich eile, m. hochgeehrter Hr., Ihnen umgehend über H. Rink Auskunft zu geben. Sie können schwerl[ich] einen [...] kathol. Schulman[n] vorstellen. Er steht am Gymnas. zu Heiligenstadt & ist den 30 näher als den 20. Er besitzt Sprach- & Sachkenntniße, ist ein sehr denkender Kopf naeml. über Sprachstudium, weiß auch Mathematik u[n]d hat richtige pädagogische didaktische Ansichten. Ich würde ihn so wie ich ihn in der Prüfung habe kennen lernen, unbedenkl. wählen. Für untere Stellen ist er zu gut - die von H. Gesenius empfohlenen bringe ich auch ins Andenken. An unsrem Padag[ogium] [!] steht ein Dr. Mensing seit mehren Jahren, der auch erst nach u[n]d nach, da er gut an 30 Jahren hat, eine Beförderung wünscht. Er ist Mathematicus aber gar nicht Philologe. Französische Sprache, Geographie, deutsche Sprache kann er mit Nutzen lehren; ist auch ein sehr guter Musiker & Hornist [?]. Er steht hier gegen 600 R. die Ration eingerechnet u[n]d kaum so hoch. Ich habe keinen Auftrag von ihm. Aber er würde, glaub' ich, gern, selbstständig werden, was er in seiner itzigen Lage nicht werden kann. Wäre das ein Mann für Sie? Endl. bin ich mit der N[euen] A[uflage] m[einer] Grunds[ätze] zu fried[en]. Auch der 3t Theil hat viel Umarbeitung erfahren. Ueber die neuesten Bestrebungen [...] habe ich mich, nach meiner besten Ueberzeugung, offen ausgesprochen. Es wird hie & da - vielleicht auch oben mißfallen. In meine Schlußwünsche stimmen Sie gewiß der Hauptsache nach ein [...]". - Das Gegenblatt mit einem kleinen Ausriss durch Siegelbruch (dieses erhalten).‎

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‎Niemeyer, August Hermann, evangelischer Theologe, Pädagoge und Dichter (1754-1828).‎

‎Eigenh. Brief mit U. [Halle], 27. VI. 1826.‎

‎1 S. 4to. Mit eh. Adresse verso (Faltbrief). An den Bürgermeister von Halle, Karl Albert Ferdinand Mellin, mit einer Entschuldigung: "Ew W[ohlgeboren] bitte ich die Verspätung des Umstehenden zu entschuldigen. Mein Versprechen war mir, ueber dem Drang so vieler Geschäfte u[n]d Störungen aus dem Sinn gekom[m]en. Prüfen Sie nun Alles, & betrachten es bloß als Vorschläge. Die letzten würden mir am besten gefallen [...]".‎

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‎Niemeyer, August Hermann, evangelischer Theologe, Pädagoge und Dichter (1754-1828).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Halle, 18. II. 1809.‎

‎1 S. 4to. Mit eh. Adresse verso (Faltbrief). An ein Mitglied der Leipziger Verlegerfamilie Gleditsch: "Ich bin bloß durch Geschäfte gehindert, E. W. früher für die mir übersandten Exemplare meines Kupfers zu danken, und Ihnen zugleich die Rückkunft des unbeschädigten Originals zu melden. Nach meinem Urtheil hat der Künstler sehr brav gearbeitet. Ueber die Aehnlichkeit können Fremde besser als ich urtheilen. Einige haben dem Auge noch etwas mehr Licht & Ausdruck gewünscht. Aber die Urtheile sind hier, wie über alle menschlichen Werke verschieden [...]".‎

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‎Niemeyer, August Hermann, evangelischer Theologe, Pädagoge und Dichter (1754-1828).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Halle, 20. III. 1824.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. 4to. Mit eh. Adresse verso (Faltbrief) und papierged. Siegel. Mit einer Beilage (s. u.). An den Prediger E. F. C. Netto in Ober-Weimar: "Ich bin sehr lange in Ihrer Schuld geblieben! Sie haben mich zweymal mit einem freundlichen Schreiben erfreut. Sie haben mir ein angenehmes Geschenk gemacht. Für beydes hätte ich Ihnen längst danken sollen. Am meisten aber dafür, daß Sie [...] einen recht schätzbaren Arbeiter in Ihrem l. H. Sohn erzogen haben Und damit will ich auch anfangen - will Sie versichern, daß er sich von Tag zu Tag besser in sein Geschäft findet, daß er treu und gewissenshaft sein Amt versieht, daß er in seinen Klassen nützl. wird, und, wie ich hoffe, auch fertigstudirt [...]". - Das Gegenblatt mit einem Ausschnitt durch Brieföffnung. Beiliegend ein weiteres Schreiben an Netto (1 S. 4to).‎

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‎Niemeyer, August Hermann, evangelischer Theologe, Pädagoge und Dichter (1754-1828).‎

‎Eigenh. Schriftstück mit U. Halle, 21. VII. 1823.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 4to. Empfehlungsschreiben für einen Studenten: "Herr C. F. Aug. Vogel aus Sachsen widmet sich auf hiesiger Universität seit Ostern 1822 dem Studium der Theologie u[n]d Philologie. Er ist mir während dieser ganzen Zeit nicht nur durch seinen Collegienfleiß sondern auch durch seine im pädagogischen Sinne bewiesenen sehr guten Kenntnisse, Gewandtheit und Lebendigkeit im Vortrag rühmlichst bekannt worden. Eben so hat er sich in dem Unterricht [...] empfohlen. Dieß und die Unbescholtenheit seiner Sitten qualificirt ihn ganz vorzüglich zu einer ununterbrochenen Fortsetzung seiner Studien, da er von allen Seiten die Ladung zu einem würdigen Religions & Jugendlehrer erwartet [...]". - etwas lichtrandig.‎

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