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Wilbrandt-Baudius, Auguste, Schauspielerin (1843-1937).
8 eigenh. Postkarten mit U. sowie 1 Porträtpostkarte mit eh. Widmung und U. Wien, Dürnstein und o. O., 1927 bis 1934 und o. D.
Zusammen 12 SS. und 4 Zeilen auf 9 Bll. (Qu.-)8vo. Mit eh. Adresse. Alle an Emilie (Gogo) Schaup aus der Zipfer-Brauereidynastie mit Dank für deren Briefe sowie für weihnachtliche Geschenkkörbe: "Sie guter Zipfer Weihnachts-Engel spenden mir [...] ein entzückendes [...] Waldmärchen-Körblein mit allen Köstlichkeiten Ihrer weihnächtlichen Häuslichkeit [...] Mir fehlen die Worte würdig zu danken! [...]" (26. XII. 1927). - "Ich war und bin entzückt von dem Zipfer Körbchen - es war so üppig, so wundervoll - ein wahrer Festtags-Schmaus - wir haben dabei dankbar der lieben Geberin gedacht [...]" (9. I. 1930). - "Und wieder einmal haben Sie mich so hoch erfreut. Ihr rührendes, liebevolles Zipfer Körbchen schmückt das Zimmer, und duftet nach Weihnachten. Dank, tausend Dank! Sie sind wahrlich zu gut [...]" (29. XII. 1931). - Die Portraitpostkarte mit einem Hüftbild der Schauspielerin in ihrer Rolle als Brigitte im "Käthchen von Heilbronn" mit einer 4-zeiligen eh. Widmung.
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Wilbrandt-Baudius, Auguste, Schauspielerin (1843-1937).
Eigenh. Albumblatt mit U. Graz, 20. IX. 1879.
1 S. Qu.-8vo. "Nicht immer heiter ist die Kunst! [...]". - Mit einer biographischen Notiz von alter Sammlerhand verso.
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Wilbrandt-Baudius, Auguste, Schauspielerin (1843-1937).
Eigenh. Brief mit U. Wien, Dezember 1928.
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. adr. Kuvert. An den Schriftsteller und Leiter der Literaturabteilung der RAVAG Hans Nüchtern: "Ich möchte Sie bitten, doch einmal gütigst die junge Sängerin Frln. Fräulein [!] Else Tiebe für Ihr Radio-Programm zu berücksichtigen. Sie verdient es [...]". - Mit einer vertikalen Knickfalte.
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Wilbrandt-Baudius, Auguste, Schauspielerin (1843-1937).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 11. II. 1901.
2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An den Chefredakteur des "Illustrierten Wiener Extrablattes" Edgar v. Spiegel, dessen Einladung sie wegen des Gesundheitszustandes ihrer Mutter nicht annehmen könne: "Ich danke bestens für Ihre freundliche Einladung. Nach Rücksprache mit Meister Sonnenthal [d. i. der Schauspieler Adolf von Sonnenthal] würde ich ihr gern folgen, wenn nicht die Erkrankung meiner Mutter mich daran hinderte [...]".
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Wilbrandt-Baudius, Auguste, Schauspielerin (1843-1937).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 7. XI. 1872.
3 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An Franz Frh. von Dingelstedt, den damaligen Direktor des Wiener Burgtheaters, mit der Bitte um ein Gespräch über ihre Anstellung: "Aus mehr als einem Grunde von dem Bedürfniß erfüllt, endlich einmal direkt zu Ew. Excellenz über meine hiesige Stellung mich auszusprechen, und von Hrn. Regisseur Laroche [d. i. der Schauspieler und Regisseur Karl von La Roche] dazu ermuthigt, erlaube ich mir, Ew. Excellenz um eine Privat-Unterredung zu bitten. Ich bekenne offen, daß ich Ihnen zu viel zu sagen habe, um mich den Störungen oder Unterbrechungen einer knapp bemessenen Unterredung im Bureau auszusetzen, und daß ich eine wahre Sehnsucht habe, Wahrheit zu erhalten, und Wahrheit zu geben [...]".
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Wilbrandt-Baudius, Auguste, Schauspielerin (1843-1937).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 31. III. 1883.
4 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An den Maler Georg Bleibtreu anlässlich eines Trauerfalls: "Vielen Dank, sehr geehrter Herr, für Ihre Nachricht. Leider, leider kam sie zu spät: als ich eben Sie besuchen wollte, las ich die Todes-Anzeige. Das ist gar so bitter und wehmüthig, ihr nichts Liebes erwiesen zu haben. Da sie stets von guter Gesundheit war, so glaubte ich, sie wolle sich nur Oster-Ferien gönnen. Welch rührendes, tief ergreifendes, opfermüthiges Wesen ist da gestorben. Welch ein Charakter! Ich möchte Ihnen so gern danken (heut beim Begräbniß sah ich Sie nicht) und würde mich freuen, wenn Sie uns besuchten [...]".
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Wilbrandt-Baudius, Auguste, Schauspielerin (1843-1937).
Eigenh. Brief mit U. Hallein, 15. IX. 1884.
4 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An eine Gräfin anlässlich eines Trauerfalls: "Wie mich Ihr schwarzumränderter Brief ergriffen und gerührt hat! Sie sind wahrlich gar zu gut und nachsichtig, daß Sie uns noch danken, während wir nur das bitterwehmüthige Gefühl hatten. Gott, wie wenig, wie unglaublich wenig können wir zeigen, was uns bei solchem Verlust tief bewegt - wir bleiben tief in der Schuld solcher seltenen Frau. Sie ist und bleibt einzig in ihrer Art, unvergeßlich. Meinem Mann sandte ich Ihren lieben guten Brief; er läßt Ihnen von Herzen danken, verehrteste Frau! Nach den Ferien haben sich stets die Canzley und andern Direktions-Pflichten ganz besonders gehäuft; sonst würde er selbst geschrieben haben [...]".
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Wilbrandt-Baudius, Auguste, Schauspielerin (1843-1937).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 6. XI. 1899.
8 SS. auf 1 Doppelblatt und 2 Einzelbll. (Qu.-)8vo. Über ihren bevorstehenden Auftritt in Ostrau, für den sie eine niedrigere Gage als in Wien akzeptiert, mit Bedauern, einige Gedichte nicht mehr rechtzeitig zu bekommen um diese einstudieren zu können, und über ihre Mandelentzündung: "Da der 12te nicht von mir genannt war, für Ostrau, so war ich nicht auf ihn gefasst; musste erst um den Urlaub für 11ten bitten. Ich hatte Zehnten gehabt. Erst heut Nachmittag bekam ich die Antwort, die ich Ihnen telegrafirte [...] Mit den Gedichten von Weiss ist, wie ich es telegrafirte, nichts. Es ist zu spät, sie mir noch zu verschaffen und sie mir so zu eigen zu machen, dass ich für den Dichter einen Erfolg erreichen könnte [...] Ich war in diesen Tagen [...] mit meinen geschwollen[en] Mandeln so fiebrig denkend, das ich Sie schon bitten wollte um Absage. Sollten Sie für den Besuch fürchten, bin ich auch jetzt gern dazu bereit [...] P.S. Troppau lehnte ich hab, weil mein Honorar ohnehin als Minimum 100 fl. ist. Noch dazu ohne Reise, in Wien, habe ich 150 fl. [...] Ausnahmsweise für Ostrau, in der angenehmen Erinnerung an damals, und auf hochgesetzten Geschäfts-Verkehr Rücksicht nehmend, erklärte ich mich einverstanden mit Reducirung, da Sie den grossen Saal nicht bekamen [...]".
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Wilbrandt-Baudius, Auguste, Schauspielerin (1843-1937).
Eigenh. Postkarte mit U. Wien, 18. IV. 1931.
2 SS. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An Clara von Boschan, geb. Brandeis, über deren Hochzeit, die sie sehr genossen habe: "Innigen herzlichen Dank für die lieben Worte und Blumenspende! Gott, wie ich danke, dass ich bei Ihrer Hochzeit dabei gewesen bin! Und Ihr herrlicher Bruder Heinrich [d. i. der 1885 verstorbene Kaufmann Heinrich Brandeis] fast so lebendig wie wir! [...]". - Mit einer vertikalen Knickfalte.
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Wilbrandt-Baudius, Auguste, Schauspielerin (1843-1937).
Eigenh. Postkarte mit U. Dürnstein, 7. VIII. 1925.
2 SS. (Qu.-)8vo. Mit eh. Adresse. An die RAVAG in Wien über eine Veranstaltung zu Ehren der Schriftstellerin Marie von Ebner-Eschenbach: "Ihre, soeben durch Burgt[h]eater erhaltene, ehrenvolle Einladung vom 29. Juli, nehme ich gern an. Also eine Geburtstagsfeier für unsere Marie Ebner-Eschenbach. Mit allem Vorgeschlagenen einverstanden. Programm kann ich in diesem Falle grösstenteils allein bestreiten. Das Reimers-Jubiläum [d. i. das des Schauspielers Georg Reimers, ab 1925 Oberregisseur am Burgtheater] dürfte ohnehin vielleicht in dieselbe Zeit fallen [...]". - Mit einer vertikalen Knickfalte.
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Wilbrandt-Baudius, Auguste, Schauspielerin (1843-1937).
Eigenh. Schriftstück mit U. O. O. u. D.
2 SS. Qu.-8vo. An einen Kollegen über ein Soufflierbuch zu dem Schauspiel "Der Fall Clemenceau" von Armand d'Artois, das in Baden aufgeführt werden soll: "Anbei 1 Soufflierbuch von 'Clemenceau' für Baden. Man soll es heften lassen. Einbinden lasse ich es später selbst. Inspicient Körner wollte ein Plenarium Ihnen senden. Ist dies geschehen? Die andern 2 Plenarien heben Sie, bitte auf [...] Bitte Quittung über Plenarien, Soufflir-Buch Regie-Buch [...]". - Mit kleinen Randläsuren.
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Wilbrandt-Baudius, Auguste, Schauspielerin (1843-1937).
Eigenh. Schriftstück mit U. O. O. u. D. [Wien,, 1915]
1 S. Qu.-8vo. Programm für eine Lesung aus Werken von Marie von Ebner-Eschenbach: "I 1. Nachruf für Betty Paoli. Am 14 / Juli 1894 2. Der Fink 3. Aus 'Meine Kinderjahre' - Pause - II "Bettelbriefe" [...]". - Auguste Wilbrandt-Baudius beteiligte sich 1915 am Vorlesungszyklus "Kriegssonntage" des 1887 gegründeten Wiener Volksbildungsvereins mit Lesungen von Werken Ebner-Eschenbachs. Ein Teil des Erlöses der Veranstaltungen kam der Kriegsfürsorge zugute. - Mit einer kleinen Knickfalte.
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Wilbrandt-Baudius, Auguste, Schauspielerin (1843-1937).
Portraitphotographie mit eigenh. U. verso. Wien, 27. VII. 1864.
86:50 mm auf etwas größerem Trägerkarton (101:61 mm). Ganzfigürliches Portrait der Schauspielerin aus dem Atelier Carl Mahlknecht.
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Wildauer, Mathilde, Schauspielerin (1820-1878).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 17. IV. 1836.
1 S. auf Doppelblatt. 4to. Mit eh. Adresse verso. An den Theaterdirektor Joseph Pellet in Graz über die Höhe ihrer Gage: "Ihr werthes Schreiben vom 9ten habe ich erhalten, und bin so frey Ihnen zu erwiedern daß ich mit den mir gemachten Bedingungen hinsichtlich der Wahl der Stücke und einer halben Ein[n]ahme vollkommen einverstanden bin, bis auf das Drittel der täglichen Ein[n]ahme. Diesen letzten Punkt betreffend muß ich Euer Wohlgeboren ersuchen mir die Rolle gütigst mit einem bestimmten Honorar zu versichern, und ich glaube keine unbescheidene Forderung zu wagen, wenn ich 40 fl. CM für jede Rolle verlange, indem ich bey meiner Anwesenheit in Pressburg die Rolle mit 60 fl. CM garantirt hatte [...]".
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Wilhelmi, Friedrich Wilhelm, Schauspieler (1788-1852).
Eigenh. Albumblatt mit U. Wien, Januar 1841.
½ S. auf Doppelblatt. 8vo. "Die Erinnerung Blätter, sind Zeugen vergangener Tage, / Darum ende, du Blatt, wenn einst die Stimme verhallet [...]".
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Wilke, Gisela, Schauspielerin (1882-1958).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 12. IX. 1925.
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen Intendanten mit der Zusage, zu den angesetzten Proben zu erscheinen: "Habe durch eine Übernahme für Morgen mein Repertoire dadurch verspätet heute erhalten - sonst hätte ich Sie früher telefonisch verständigt. Werde pünktlich bei den von Ihnen angesetzten Proben sein [...]".
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Wilke, Gisela, Schauspielerin (1882-1958).
Eigenh. Visitenkarte. Wien, o. D.
1 S. Visitkartenformat. Mit der Bitte um eine Unterredung: "Gisela Wilke Mitglied des k. k. Hofburgtheaters [dies gedruckt] würde sich sehr freuen Sie sprechen zu können. Aber wo? Das überlasse ich Ihnen [...]".
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Winand, Hans, Schauspieler (1850-1889).
Eigenh. U. O. O. u. D.
Ca. 16:80 mm. Auf Papierträger montiert. - Etwas braunfleckig.
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Winterstein, Eduard von [d. i. Eduard Clemens Franz von Wangenheim], Schauspieler (1871-1961).
Eigenh. Brief mit U. Berlin, 17. V. 1902.
2½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. Adresse. An den Rechtsanwalt Dr. Grasse in Reichenberg mit dem Angebot eines Gastspiels am dortigen Stadttheater: "Ich erlaube mir ergebenst, anzufragen, ob das Stadttheater in Reichenberg i/B. an einem Tage in der ersten Hälfte des Juni zu haben wäre für ein Ensemble des Lessingtheaters, Berlin, das daselbst eine Vorstellung geben würde 'Über den Wassern', Schauspiel von Georg Engel, der erfolgreichsten Novität des Lessingtheaters, und zwar in der Originalbesetzung der Berliner Aufführung. Das Ensemble gastiert nur mit diesem Stück und würde sich in Reichenberg leicht eine Aufführung ermöglichen. Ich ersuche Sie höflichst mir mitzuteilen, ob das Theater zu haben ist, und welches die eventuellen Bedingungen wären. Ein Zettel der Berliner Aufführung steht auf Wunsch zur Verfügung [...]". - Mit einer Liste städtischer Funktionäre und deren Annahme bzw. Ablehnung des Vorschlags von Empfängerhand auf der dritten Seite.
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Wirth, Richard, Schauspieler (geb. 1869).
Eigenh. Albumblatt mit U. Wien, 12. X. 1898.
1 S. 8vo. "Wie ein Mensch in seinem Herzen denkt, so ist er [...]". - Auf Kartonträger montiert.
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Witt, Lotte, Schauspielerin (1870-1938).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 18. IV. 1923.
1 S. 4to. An eine Frau Inlinger über ein ihr unbekanntes Porträt: "Niemals habe ich einem Herrn Freiheit zu einem Gemälde gesessen. Sollte da nicht ein Irrtum vorliegen? Jedenfalls danke ich für Ihr Anerbieten, habe aber wirklich kein Interesse für das Bild, habe mein eigenes, wertvolles Gemälde bei Seite gesetzt [...]".
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Witte, Eugen, Schauspieler (1848-1907).
Eigenh. Albumblatt mit U. Wien, 23. II. 1898.
1 S. Qu.-8vo. "Die größte Kunst im Leben, / Ist die Kunst zu leben [...]". - Auf Kartonträger montiert.
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Witte, Eugen, Schauspieler (1848-1907).
Eigenh. Visitenkarte. O. O. u. D.
1 S. Visitkartenformat. Mit der Bitte um Opernkarten: "Eugen Witte [dies gedruckt] ersucht höflichst um 2. Gallerie [...] zur Opernredoute".
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Wittels, Julius, Schauspieler (1860-1899).
Eigenh. Visitenkarte. [Wien], 2. III. 1893.
2 SS. Visitkartenformat. An einen Freund mit der Absage seines Besuchs am selben Abend: "Komme soeben von Pest an, in sehr übermüdetem Zustande u. bitte mich für heute Abend zu entschuldigen, wenn Sie erlauben bin ich morgen so frei Sie aufzusuchen [...]".
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Wittels, Julius und Wittels-Moser, Gusti, Schauspieler (1860-1899 und 1871-1918).
Eigenh. Billet mit U. O. O., [1893].
1 S. 8vo. Anlässlich ihrer Verlobung: "Gusti Wittels-Moser, Julius Wittels empfehlen sich als Vermählte". - Auf Kartonträger montiert.
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Wohlgemuth, Else, Schauspielerin (1881-1972).
Eigenh. Bildpostkarte mit U. [Poststempel: Oetz, 28. VIII. 1930].
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An den Schriftsteller und Leiter der Literaturabteilung der RAVAG Hans Nüchtern (nebst Gattin) in Wien: "Vielen herzlichen Dank für liebes Gedenken und sehr interessante Karte aus Varna. Herzliche Grüsse und auf frohes Wiedersehen in Wien [...]". - Mit einer eh. Zeile und U. ihres Gatten Emmerich von Thun und Hohenstein: "Herzlichste Grüsse und Handküsse [...]". - Auf der Bildseite eine photographische Aufnahme der Schauspielerin mit einer Katze vor einem Haus sitzend.
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Wohlgemuth, Else, Schauspielerin (1881-1972).
Eigenh. Visitenkarte. Wien, o. D.
1 S. Visitkartenformat. An einen Professor mit der Empfehlung einer jungen Kollegin: "Überbringerin ist Frl. Else Böhm die ich Ihnen, lieber Herr Professor, wärmstens ans Herz lege [...]".
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Wohlgemuth, Else, Schauspielerin (1881-1972).
Eigenh. Visitenkarte. Wien, 19. I. 1928.
2 Zeilen. Visitkartenformat. An einen Freund: "Mit herzlichem Dank und Gruss".
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Wohlgemuth, Else, Schauspielerin (1881-1972).
Eigenh. Visitenkarte mit U. Wien, 17. IX. 1929.
1 S. Visitkartenformat. An einen Schauspielerkollegen mit Gratulation zu dessen Dienstjubiläum: "Lieber Freund und Kollege, zu Ihrem 25. Burgtheaterjahr sende ich Ihnen meine aufrichtigsten und herzlichsten Glückwünsche! [...]". - Verso 3 eh. Zeilen mit U. ihres Gatten Emmerich von Thun und Hohenstein: "Erlauben Sie, dass ich mich meiner Frau hier von ganzem Herzen anschliesse [...]". - Beiliegend ein von der Schauspielerin signierter Zeitungsartikel aus der "Bühne" vom 16. IV. 1925.
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Wohlgemuth, Else, Schauspielerin (1881-1972).
Portraitpostkarte mit eigenh. U. O. O. u. D.
2 Zeilen. 8vo. Hüftbild der Schauspielerin in ihrer Rolle als Desdemona in Shakespeares "Othello".
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Wolff, Amalie, Schauspielerin (1780-1851).
Eigenh. Brief mit U. Berlin, 25. I. 1830.
1 S. auf Doppelblatt. 4to. An einen Wiener Intendanten mit Bedauern, derzeit kein Gastspiel geben zu können: "Mit einigem Bedauern muß ich die Ehrenvolle Einladung ablehnen auf dem K. K. Hof Theater Gastrollen zu geben, da meine Verhältniße es nicht gestatten. Empfangen Sie verehrter Herr meinen herzlichen Dank für das Vertrauen das Sie in mein Talent setzen, und genehmigen Sie die Versicherung meiner Hochachtung [...]". - Mit Empfangsvermerk verso, datiert 31. I. 1830.
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Wolff, Henriette, Schauspielerin (1845-1902).
Eigenh. Postkarte mit U. Dresden, 4. II. 1898.
½ S. Qu.-8vo. An einen Freund, der um ein Autograph gebeten hatte: "Da es Ihnen doch wohl nur um ein Autogramm zu thun ist, so genügt wohl diese Karte anstatt eines Briefes [...]". - Verziert mit einem lithographierten Portrait der Schauspielerin sowie einer Ansicht des Königlichen Schauspielhauses in Dresden-Neustadt. - Am linken Rand etwas beschnitten. Auf Kartonträger montiert.
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[Goethekreis]. Wolff, Pius Alexander, Schauspieler und Dramatiker (1782-1828).
Eigenh. Albumblatt mit U. Berlin, 29. IX. 1822.
1 S. Qu.-8vo. "Was dem Herzen rein entströmt, / Fließt auch wieder zu dem Herzen! Zum freundlichen Andenken [...]". - Über seinen besten Schauspielschüler in Weimar sagte Goethe zu Eckermann: "So viel ich auch ins Ganze gewirkt habe und so manches durch mich angeregt worden ist, so kann ich doch nur einen Menschen, der sich ganz nach meinem Sinne von Grund auf gebildet hat, nennen: das war der Schauspieler Wolff!"
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Wolter, Charlotte, Schauspielerin (1834-1897).
Eigenh. Brief mit U. Hietzing, 21. V. 1887.
2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An die Schauspielerin Luise Neumann Gräfin von Schönfeldt: "Dank! Tausend Dank für Ihr liebes Andenken an die mir unvergessliche Feier! Zum Glück für uns Beide war es ein Vermächtniss unter Lebenden. Leider kann ich Ihnen erst in Gmunden mündlich danken. Mein armer schwer kranker Mann küßt Ihnen die Hände, - ich Ihr liebes gutes Herz [...]". - Auf Briefpapier mit gepr. Wappen.
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Wolter, Charlotte, Schauspielerin (1834-1897).
Eigenh. Brief mit U. Weißenbach am Attersee, "Montag, 4 Uhr".
4 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An den Lederfabrikanten Josef ("Pepo") Weidmann über die Witterung, ihren Tagesrhythmus und das kostspielige Angebot, eine Kuh zu kaufen, sowie mit der Bitte um Fliegengitter: "Es ist so stockfinster vor lauter Gewitter u. Regen das [!] ich kaum zum schreiben sehe. Meine Promenade heute früh hätte ich auch mittels Schwimmblasen machen können. Auf diese Art ist es recht langweilig weil man im Zimmer bleiben muß u. nichts thun kann [...] Ich möchte dich schön bitten mir durch Mohamed [d. i. Mohammed Medlum, der aus Oberägypten stammende Diener Weidmanns] 4 Meter Fliegen-Gitter schicken zu lassen, für Keller u. Küche usw. Eine Kuh - die 7 Kinder hatte - aber ausgezeichnete Milch (u. viel) geben soll kann ich vom Aufzug bekommen aber 150 fl. ist mir zu theuer. Mit meiner Gesundheit geht es besser! Meine Zunge ist gar nicht mehr belegt u. der Schlaf gut. Ich gehe aber auch um 9 Uhr schlafen. Um 6 Uhr stehe ich auf. Um 1 Uhr esse ich eine Speise - trinke 1 Glas Bordea[u]x, und um 5 Uhr trinke ich Thee - und Abend's 8 Uhr esse ich etwas Kaltes Fleisch, daß [!] scheint meinem blöden Magen zu bekommen. Diese Lebensart ist hart aber ich habe diese grässlichen Schmerzen nicht mehr! [...]". - Auf Briefpapier mit gepr. Adresse.
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Wolter, Charlotte, Schauspielerin (1834-1897).
Eigenh. Brief mit U. [Weißenbach am Attersee], o. D.
4 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An den Lederfabrikanten Josef Weidmann mit dem Angebot, bei ihr statt in einem Hotel zu übernachten, und über den Besuch von Erzherzog Ludwig Viktor, Kaiser Franz Josephs jüngstem Bruder: "Ich freue mich riesig daß du Samstag kommst. Warum fährst du nicht in der Nacht und kommst Sonntag morgen um 10 Uhr hier mit dem Schiff an? Es wäre dann doch Tag - und ich holte dich in Steinbach ab - d. h. ich führe dir entgegen. Mir graut bei dem Gedanken daß du in der Nacht in ein ungemüthliches Hotelzimmer kommen sollst. Ich schlage dir daher vor doch lieber in meinem 2ten Hause das Zimmer anzunehmen, und Dr. Deimel soll bei mir oben wohnen; auf diese Art kriegt unsere Tugend kein Loch - und du u. der Doktor findet ein Bier u. Wein u. etwas Kaltes. Ich werde keinen der Herrn stören - ich lege mich schlafen - und um ½ 7 Uhr früh erscheine ich an der Oberfläche mit einem Becher Karlsbader-Wasser. Wenn Ihr nicht in der Nacht fahren wolt, und du durchaus im Hotel wohnen wilst - dann schreibe umgehend. Wagen und Zimmer wird alles pünktlich besorgt. Soeben war der Erzherzog Ludwig Victor bei mir. Er war lußtig uns sehr liebenswürdig [...]". - Auf Briefpapier mit gepr. Wappen.
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Wolter, Charlotte, Schauspielerin (1834-1897).
Eigenh. Visitenkarte. Hietzing, [IV. 1887].
1 S. Visitkartenformat. An einen Freund: "Charlotte O'Sullivan-Walter [dies gedruckt] das Weib aus dem Burgtheater - sendet Ihnen dies mit den besten Grüßen aus Cöln [...]".
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Wolter, Charlotte, Nichte der gleichnamigen Schauspielerin (D. n. e.).
Gedr. Briefkarte. Hietzing, Juni 1897.
1 S. Qu.-12mo. Anlässlich des Verlusts ihrer Tante, der Hofschauspielerin Charlotte Wolter: "Für die, anlässlich des Ablebens ihrer unvergesslichen Tante, ihr erwiesene tröstende und erhebende Theilnahme dankt von ganzem Herzem [!] Lotti Wolter". - Auf Briefpapier mit Trauerrand. Mit kleinen Randläsuren.
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Wolter, Charlotte, Schauspielerin (1834-1897).
Kabinettphotographie mit eigenh. Widmung. [Wien, um bzw. nach 1866].
155:107 mm auf etwas größerem Trägerkarton. An ihren Schauspielerkollegen Josef Lewinsky: "Donna Diana ihrem Freund Perin Levinsky". Charlotte Wolter war 1866 am Wiener Burgtheater in Don Augustin Moretos gleichnamigem Lustspiel als Erbprinzessin Donna Diana zu sehen gewesen, Josef Lewinsky als ihr Sekretär und Vertrauter Perin. - Aus dem Atelier Rabending mit dessen gedr. Signet am Trägerkarton.
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[Wolter, Charlotte, Schauspielerin (1834-1897)].
Partezettel. Hietzing, 15. VI. 1897.
1 S. Qu.-4to. Die Schauspielerin wurde am 16. Juni 1897 in der Familiengruft neben ihrem Gatten, dem belgischen Diplomaten Graf Charles O’Sullivan de Grass (1837-88), bestattet, bevor ihre sterblichen Überreste im Jahr 1914 in einem Ehrengrab auf dem Wiener Zentralfriedhof ihre letzte Ruhestätte fanden. - Mit kleinen Randläsuren.
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Wothe, Ludwig, Schauspieler (1790-1869).
Eigenh. Quittung mit U. Wien, 25. XI. 1861.
1 S. Kl.-Folio (ca. 210:336 mm). Quittung über 131 Gulden 25 Kreuzer, "welche, dem Gefertigten als seine Pension für den Monat November und zwar von einer jährlichen per 1575 fl. aus der k. k. Hofburgtheater Cassa baar ausgezahlt worden [...]". - Die Stempelmarke ausgeschnitten mit geringf. Textverlust in der ersten Zeile.
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Wüllner, Ludwig, Sänger und Schauspieler (1858-1938).
Eigenh. Albumblatt mit U. O. O., Dezember 1915.
1 S. Qu.-8vo. "Seele des Menschen, - wie gleichst du dem Wasser, - / Schicksal des Menschen, - wie gleichst du dem Wind! (Goethe). Zur Erinnerung an [...]".
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Wymetal, Wilhelm von, Choreograph und Regisseur (1890-1970).
Eigenh. Brief mit U. New York, 21. XII. 1922.
2 SS. 4to. An einen Arzt mit großer Abneigung gegenüber der Stadt New York, über sein hohes Arbeitspensum und seine Gesundheit: "Erstens habe ich bisher gearbeitet wie ein - nein, wie drei Pferde (gegen die 'Metropolitan' ist jedes deutsche Theater ein Sanatorium für schwer Nervenleidende!), und dann nimmt mir die 'Familiencorrespondenz' so viel Zeit weg, dass ich kaum hie und da dazu komme eine Ansichtskarte zu schreiben. Ausserdem bin ich auf meine Schreibfaulheit sehr stolz - es ist das Einzige, das ich mit Göthe und Napoleon gemein habe! Ansonsten fühle ich mich hier gottverlassen und höchst unbehaglich, in dieser unschönen, schmutzigen, kulturlosen Stadt, die mit Amerika eigentlich gar nichts zu tun hat, sondern nur ein Sammelpunkt aller möglichen internationalen zweifelhaften Elemente ist, die sich durch besondere Rohheit, Geschmacklosigkeit und legendäre Rücksichtslosigkeit auszeichnen. Beruflich habe ich glücklicherweise viel Erfolg, besonders in Fachkreisen, was mich aber nicht hindert, die Tage - nein, die Stunden bis zu meiner Rückkehr zu zählen [...] Bezgl. meines Gesundheitszustandes muß ich leider vermelden, daß sich daran nicht viel geändert hat. Immerhin betrachte ich es schon als einen großen Erfolg, daß ich im Stande war, das bisherige, direkt ungeheuerliche Arbeitspensum überhaupt zu leisten; allerdings habe ich nach jeder anstrengenden Probe Schmerzen, manchmal recht empfindliche, die aber mit Hilfe meines erstklassigen Thermophors meist rasch wieder vergehen [...] Bezgl. der vorgeschriebenen Diät dürften Sie unter Ihren zahllosen Klienten keinen folgsameren finden - allerdings ist meine Abstinenz ein wenig unfreiwillig, da ich den scheußlichen amerikanischen Fraß einfach nicht vertragen kann [...]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf der Metropolitan Opera. Der Briefkopf nahezu vollständig abgetrennt.
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Zacconi, Ermete, Schauspieler (1857-1948).
Albumblatt mit eigenh. U. Wien, 3. X. 1897.
1 S. Qu.-12mo. Etwas angestaubt.
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Zampa, Josefine, Schauspielerin (1857-1912).
Eigenh. Brief mit U. Graz, 15. XI. 1898.
3 SS. auf Doppelblatt. (Qu.-)8vo. An einen Freund mit dem Ausdruck ihres Bedauerns, diesen verfehlt zu haben, über das Befinden ihrer Mutter und mit der Bitte, ihre Kollegin, die Schauspielerin Katharina Schratt, zu grüßen: "Habe selbst sehr bedauert, daß ich Sie hier nicht mehr sprach! Aber ich wartete, u. als ich eben fort war, kamen Sie! Oh! Verhängniß! Danke für Ihre so l. Karte, worin Sie sich nach dem Befinden meiner guten Mutter erkundigten! Gottlob es geht ihr jetzt 'unberufen' wieder eine Zeit lang gut! Wenn's nur auch anhielte, damit ich nicht in der ewigen Aufregung lebe - denn das ist fürchterlich! Sonst lebt sich's hier ganz nett! Ich bin so weit zufrieden, u. nach dem Theater habe ich bis jetzt keine Sehnsucht! Gott lob! Ich hoffe Sie befinden sich recht gut! Lieber Baron, wenn Sie wieder zur Schratt fahren, bitte legen Sie ihr meine Verehrung u. herzlichsten Grüsse zu Füssen [...]".
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Zeiner, Anna, Schauspielerin (1807-1861).
Eigenh. Quittung mit U. Wien, 1. I. 1859.
1 S. Kl.-Folio (ca. 210:340 mm). Quittung über 30 Gulden 80 Kreuzer "welche die Unterzeichnete als Spielhonnorar für neun Vorstellungen im Monat December 1858 a 4 fl 20 x Öst. Wäh. aus der Casse des k. k. Hofburgtheaters richtig und baar empfangen zu haben hiemit bestätiget [...]". - Verso eine Liste der Vorstellungen. Die Stempelmarke ausgeschnitten.
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Zeska, Carl Edler von, Schauspieler (1862-1938).
Eigenh. Bildpostkarte mit U. Nizza, o. D.
1 S. (Qu.-)8vo. Mit eh. Adresse. An Major Kodar in Wien mit Urlaubsgrüßen: "Senden Ihnen aus Nizza die besten Grüsse [...]". - Mit kleiner Fehlstelle durch Ausschnitt der Briefmarke (ohne Textberührung).
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Zeska, Carl Edler von, Schauspieler (1862-1938).
Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.
4 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen Theaterdirektor mit einem Vorschlag für eine bizarre Schlussszene: "Bin für folgenden Schluß. Jolly: Gott sei Dank! / Richter: Gratulire! Die Sitzung ist geschlossen. / Neger :Gute Nacht (Unter riesigem Tumult und Balgerei, wird die Figur des Negers von den anderen Negern auf den Schultern von der Tribüne herunter getragen, und dann unter Gesang und Geschrei, über die Köpfe hinweg in grossem Bogen zur Thür hinaus geworfen. Nachdem alle ab sind, läutet der Beisitzer mit einer riesigen Kuhglocke und sobald es im Zuschauerraum ruhig wird, ruft er in den Zuschauerraum hinein, Ruhe, oder ich lasse die Gallerie räumen. / schnell Vorhang! [...] Sämmtliche Galleriebesucher müssen beim Hinauswurf des Negers ruhig stehenbleiben so das er in gerader Linie zur Thür hinausfliegt, über die Köpfe der Galleriebesucher [...] Gerichtsdiener darf erst wenn im Zuschauerraum Ruhe eingekehrt ist sagen 'Es war nur ein kleiner Schwarzer' [...]".
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Zeska, Carl Edler von, Schauspieler (1862-1938).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 1. VII. o. J.
1 S. 8vo. An einen Intendanten mit einer Terminzusage: "Im Anschluss an Ihren Brief vom 20. Mai theile ich Ihnen ergebenst mit dass ich am 5. oder 6. Juli zu Ihrer Verfügung stehen könnte - wenn ich umgehende Verständigung erhalte - Honorar wie immer 2 Millionen [...]".
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Zeska, Carl Edler von, Schauspieler (1862-1938).
Kabinettphotographie mit eigenh. U. Wien, 24. II. 1893.
148:104 mm auf etwas größerem Trägerkarton. Ganzfigürliches Porträt des Schauspielers aus dem Atelier Dr. Székely mit dessen Signet am Trägerkarton.
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